Gemeinsame Lesezeit?

Da das Leben gerade voller erschreckender Nachrichten ist und zumindest in meiner Timeline sehr viele Leute gerade damit fertig werden müssen, dass sie nicht so gut darin sind, zu Hause zu arbeiten und nicht spontan rausgehen zu können, habe ich mich gefragt, ob es nicht schön wäre, wenn wir uns in den nächsten Tagen vielleicht kleine gemeinsame Auszeiten gönnen würden.

Ich meine damit keine ganzen Lesetage (da gibt es ja wieder den üblichen dritten Sonntag im April), sondern vielleicht eine feste Stunde am Tag (oder zwei Stündchen alle zwei oder drei Tage), an denen wir uns bewusst Zeit zum Lesen nehmen und einmal am Anfang und am Ende in einem Beitrag (oder gern auch nur in den Kommentaren unter dem jeweils dafür veröffentlichten Text auf meinem Blog) erzählen, wie es uns gerade geht, mit welchen schönen Dingen wir uns gerade beschäftigen und ob es mit dieser kleinen Auszeit und dem Lesen in der geplanten Zeit geklappt hat.

Hättet ihr an so etwas Interesse? Oder würde so eine „geplante Auszeit“ euch mehr Stress verursachen, als ihr im Moment haben mögt?

Wenn ihr Zeit dafür und Lust darauf hättet, würde ich mich freuen, wenn ihr in den Kommentaren schreibt, welcher Rhythmus und welche Länge euch am Besten passen würde.

8 Kommentare

  1. Tolle Idee, ich hätte Lust darauf! Ich finde es noch immer schwer, mich einfach hinzusetzen und in Ruhe zu lesen. Dass mir die Konzentration zum Lesen an sich fehlt, glaube ich gar nicht (beim Frühstück und vorm Schlafen im Bett klappt es mit dem Lesen), aber irgendwie bekomme ich es nicht hin bewusst zum Buch zu greifen.
    Ich weiß nicht, ob ich selbst unbedingt Beiträge dazu verfassen würde (zumindest nicht jedesmal), aber dennoch fände ich eine gemeinsame Lesezeit toll. Mir persönlich würde es gut am Abend passen, z.B. um 20 Uhr und ich fände 1 Stunde jeden Tag super, weil man dann am ehesten in einen Routine kommt, denke ich.

    • Konstanze

      Fein, das freut mich! Ich muss zugeben, dass ich mich mit dem neuen „Animal Crossing“ gut ablenke, aber ganz ohne Lesezeit am Tag geht es ja nicht und da lasse ich mich schon immer wieder ablenken, wenn ich mir das nicht fest vornehme.

      Sollen wir mal schauen, ob sich im Laufe des Wochenendes noch Leute melden? Zwischen 19 und 20 Uhr ist bei mir in der Regel schwierig (Abendessenzeit mit Ehemann 😉 ), aber ansonsten bin ich ja recht flexibel und abends würde mir auch passen.

      Ich könnte ja einen Startbeitrag immer am Montag oder so schreiben und dann tauschen wir uns im Laufe der Woche zu verabredeten Terminen darüber aus. Irgendwie bekommen wir da bestimmt was verabredet. 🙂

      • Ja klar, schauen wir mal, wer noch mit dabei wäre. Bei mir würde es auch später passen, also 20:30 oder 21:00, aber für Morgenmenschen, die früh ins Bett gehen, ist das vielleicht nicht so ideal.
        Über einen Beitrag pro Woche oder so hab ich auch schon nachgedacht.

        • Konstanze

          Wobei ein entspannendes Buch vor dem Schlafengehen vermutlich vernünftiger wäre als Nachrichten schauen. 😉

          Irgendwas bekommen wir bis zum Wochenanfang bestimmt geplant und dann schauen wir mal, wie es am Besten im Alltag funktioniert. 🙂

          • Konstanze

            Da niemand sonst momentan Interesse an einer gemeinsamen Lesezeit zu haben scheint, wollen wir uns morgen Abend zwischen 20 und 21 Uhr zusammensetzen und lesen, Neyasha?

            Wir können uns das ja erst einmal für die kommende Woche von Montag bis Freitag vornehmen und im Zweifelsfall die Zeiten verschieben (entweder weil es sich doch nicht bewährt hat oder weil vielleicht doch jemand mal mitlesen möchte und wir dann wieder schauen müssten, welche Zeiten passen würden). Was hältst du davon? 🙂

  2. Irgendwie ist dieser Beitrag mir mal wieder durch die Lappen gegangen. Ich hab auch schon überlegt, so eine Art Coronalesen zu veranstalten. Leseabende halt. Wenn ich nur nicht immer solche Probleme hätte, mich wachzuhalten im Moment. Vielleicht auch auf Twitter, wäre weniger aufwendig. Mal sehen 🙂

    • Konstanze

      Die gestrige Lese-Stunde fand ich wirklich wunderbar entspannend, wobei mir kurz darauf auch ständig die Augen zugefallen sind, als ich noch ein bisschen spielen wollte. Das war gestern aber auch ein Tag mit vielen erledigten To-dos ..

      Vielleicht würde es dir helfen, wenn du etwas Musik im Hintergrund laufen hast? Da unser Nachbar regelmäßig so laut ist, habe ich mir angewöhnt instrumentalen Jazz (halt so Café-Hintergrundmusik) laufen zu lassen, der lenkt mich nicht vom Lesen ab.

Schreibe einen Kommentar zu Anette Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.