Lese-Sonntag im April 2024

Ich weiß nicht, wie es euch in den vergangenen Wochen so ergegangen ist, aber für mich war die Zeit seit dem letzten Lese-Sonntag eine seltsame Mischung aus „überraschend stressig“ und „gemütlich mit intensiven Lesephasen“. Wobei ich letzteres sehr genossen habe und hoffe, dass auch der heutige Sonntag ein guter Lesetag wird. Aktuell lese ich „This Poison Heart“ von Kalynn Bayron, „Royal Tea Service“ und „Tales from a Magical Teashop“ von Casey Blair und freue mich jetzt schon darauf mich mit den Büchern auf dem Sofa einzurollen. Davon abgesehen habe ich für heute keine festen Pläne. Mein Mann und ich konnten uns gestern nicht so recht auf ein Brettspiel für heute einigen, weshalb das vermutlich ausfallen wird. Ich würde eigentlich ganz gern noch ein paar Rezensionen für die kommende Woche fertig machen, die ich vor einiger Zeit angefangen habe (weiß aber nicht, ob ich dazu in der richtigen Stimmung bin). Und wenn meine Laune und das Wetter mitspielen, gehe ich heute Vormittag vielleicht los und besorge im Lieblingscafé Kuchen für heute Nachmittag. Mal schauen, wozu ich mich im Laufe des Tages so aufraffen kann … 😉

Update 11:00 Uhr

Mehrere Baumwipfel vor einem dicht bewölktem grauen Himmel. Hinter den Bäumen lässt sich ein Wohnhaus erahnen.

Der Morgen ist mit ein bisschen Zeit online, etwas Plaudern mit meinem Mann und einem Gang zum Café rumgegangen. Ich hatte beim Losgehen kurz überlegt, ob ich mir im Café etwas zu trinken gönne, aber es war so voll, dass ich froh war, dass ich nach ein paar Minuten wieder rausgehen konnte. Das Wetter ist gerade genau richtig für mich zum Spazierengehen: Bei dem kurzen Gang habe ich mich über Regen, Schneeregen und Hagel freuen können (und nur drei andere Personen auf der Straße gesehen). Als ich wieder zuhause war, habe ich eine gemütliche Runde „Animal Crossing“ gespielt und dabei weiter mit meinem Mann geplaudert und jetzt mache ich mir erst einmal Frühstück, bevor ich dann zum Buch greife.

Update 14:00 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich eigentlich nichts anderes gemacht als zu frühstücken und in „Royal Tea Service“ zu lesen. Ich hatte im vergangenen Jahr schon eine Rezension zu „A Coup of Tea“, dem ersten Band der Trilogie, geschrieben und kann im Prinzip sagen, dass Casey Blair die Atmosphäre des ersten Romans auch in den beiden Fortsetzungen aufrecht erhalten hat. Allerdings wird die Handlung im Laufe der Zeit immer politischer, weil es Elemente rund um die Stadt, in der die Protagonistin ein Zuhause gefunden hat, gibt, die wichtig für die weitere Entwicklung des ganzen Landes sind. Trotzdem dreht sich die Geschichte weiterhin um Miyara und ihren Versuch ein Leben aufzubauen, in der sie all ihre Fähigkeiten zum Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen kann (ohne sich selbst dabei zu vergessen). Ich mochte es im ersten Band sehr, wie Miyara herausfinden musste, wer sie ist, wenn sie keine Prinzessin mehr ist, und wie sie ihr Wissen einsetzen kann, um nicht nur zu überleben, sondern auch eine zufriedenstellende Aufgabe für sich zu finden.

Eine zartgrüne Schale mit Porridge, Bananenscheiben und Karamell-Knusperstücken, daneben lässt sich eine große Tasse mit Tee erahnen.

In Band zwei ging es dann vor allem darum diesen Weg, den die Protagonistin für sich gefunden hatte, vor äußeren Einflüssen zu verteidigen, und im aktuellen Band hat Miyara die Möglichkeit auch wieder ihren Schwestern näher zu kommen und gleichzeitig den Gefahren durch die feindlichen Nachbarländer auf eine Weise entgegen zu treten, die das Land hoffentlich in einen langfristigen Frieden führt. Das klingt jetzt alles größer und dramatischer als es ist, denn bislang kichere ich ständig, während Miyara ihren älteren Schwestern zeigt, was sie alles fern vom Palast gelernt hat, und sie so dazu zwingt herauszufinden, wer sie – abgesehen von ihrer Prinzessinen-Rolle – eigentlich sind. Ich habe gerade wirklich viel Spaß mit meinem Buch, werde jetzt aber erst einmal zu „This Poison Heart“ wechseln, um das „Tageslicht“ zum Lesen der relativ kleinen Druckschrift zu nutzen.

Update 17:00 Uhr

Die englische Taschenbuchausgabe von "This Poison Heart" von Kalynn Bayron auf einer orangen Decke. Das Cover zeigt eine junge Schwarze Frau, die von gefährlich aussehenden dornigen Ranken umgeben ist und in deren gelockten Haaren Blüten stecken.

Nach dem letzten Update habe ich wirklich erst einmal zu „This Poison Heart“ gegriffen. Ich habe das Buch vor kurzem in einem Video mit Büchern, die für den Frühling passen, gefunden. Die Youtuberin meinte, dass das Blumen-/Pflanzenthema frühlingshaft sein müsste, aber für mich fühlt es sich mehr nach Sommer an. Die Geschichte dreht sich um Briseis (Bri), die mit ihren beiden Adoptivmüttern im heutigen Brooklyn lebt. Seit Jahren versucht Bri – mehr oder weniger erfolgreich – vor ihrer Umgebung zu verbergen, dass sie über Pflanzenmagie verfügt. Als sie von der Schwester ihrer leiblichen Mutter ein Anwesen mit einem großen Grundstück drumherum erbt, scheint das die perfekte Gelegenheit zu sein mehr über ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten herauszufinden. Ich habe gerade erst das erste Drittel der Geschichte gelesen und das Gefühl, ich weiß bislang nicht viel mehr als der Klappentext verrät. Aber „This Poison Heart“ ist ein Buch, bei dem ich Spaß daran habe es langsam zu lesen, bei dem ich die Mischung aus rätselhaften Elementen rund um Bris leiblicher Familie, Beschreibungen des vernachlässigten Hauses der verstorbenen Tante und den liebevollen Umgang zwischen Bri und ihren Adoptivmüttern genieße.

Eine geöffnete Konditorenschachtel mit zwei Stück Kuchen darin.

Als es dann Zeit für den Kuchen wurde, habe ich erst einmal wieder zu „Royal Tea Service“ gegriffen (werde aber gleich wieder zu Bris Geschichte wechseln). Heute gab es übrigens Schokoladen-Mousse- und Snickers-Käsekuchen – beides wieder sehr lecker – und wie immer haben mein Mann und ich uns die Stücke geteilt. Ich finde es faszinierend, dass die Preise in dem Café gleich geblieben sind, aber die Kuchenstücke seit zwei Monaten deutlich schmaler sind als früher. Was dafür sorgt, dass sie nicht mehr dieses Gefühl von „Hausfrauen-Kaffeeklatsch“ mitbringen, was aber definitiv immer noch eine ausreichende Menge Kuchen für einen Nachmittag ist. *g*

Update 20:15 Uhr

Bis ich zum Kochen in die Küche musste, habe ich weiter in „This Poison Heart“ gelesen. Ich mag den Roman weiterhin und finde es nett gemeinsam mit Bri mehr über ihre leibliche Familie, ihren Garten (voller giftiger Pflanzen) und ihre Position in dem Ort, in dem sie lebten, herauszufinden. Ich mag bislang sogar die Sprenksel von griechischer Mythologie in der Geschichte, obwohl ich griechische Mythologie normalerweise relativ wenig reizvoll finde …

Zum Abendessen gab es Nudeln mit Linsen-Bolognese, die ich noch im Tiefkühler hatte, und eine Folge von „Blown Away“. Ich finde Glasblasen wirklich faszinierend, auch wenn mich niemand jemals in die Nähe eines Ofens für Glasblasen bringen würde, weil es kaum etwas gibt, was mich mehr ängstigt als die Nähe zu einem Material, das mit so viel Hitze bearbeitet werden muss. Etwas nervig finde ich es, dass sie nun in Staffel 4 anscheinend das Gefühl hatte, sie müssten den Druck auf die Teilnehmer erhöhen, so dass ständig Kunstwerke zu Bruch gehen. Das finde ich selbst als Zuschauerin ziemlich frustrierend …

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Den restlichen Abend habe ich wieder mit „Royal Tea Service“ verbracht und mit einem Schmunzeln verflogt, wie die Protagonistin so nach und nach ihre Schwestern dazu bringt weniger „prinzessinenhaft“ und stattdessen etwas „menschlicher“ zu sein. Ich mag diese Romane wirklich sehr und finde es überraschend bedauerlich, dass ich schon beim letzten Band der Trilogie bin. Jetzt wird es aber so langsam Zeit eine letzte Blogrunde zu drehen und dann ins Bett zu fallen.

Heute hatte ich einen wirklich schönen und entspannten Lese-Sonntag. Danke, dass ihr ihn mit mir gemeinsam verbracht habt! Ich hoffe, ihr hattet heute ebenfalls einen angenehmen Tag und habt morgen einen guten Start in die Woche. 🙂

***

Heutige Mitleser*innen:

28 Kommentare

    • Konstanze

      Wie schön, Birthe, dass es heute bei dir klappt mit dem Lese-Sonntag! 🙂

      Ich hätte in den letzten Wochen auf den „überraschend stressigen“ Teil verzichten können, bin aber mit dem Rest wirklich zufrieden. 😉

      • Ja, schöner wäre es immer ohne Stress …

        Der Kuchen sieht wieder sehr lecker aus – dass die Stücke kleiner werden, hat sicher mit den allgemeinen Preissteigerungen zu tun. Wenn ich denke, dass ich mich im Advent sehr mit den Lebkuchen zurückgehalten habe, weil die so unfassbar teuer geworden waren … das macht sicher auch vor „echten“ Konditoreien nicht halt … Aber wenn sie gereicht und geschmeckt haben, ist es ja auch gut. Man soll ja eh nicht so viel Süßkram essen. 😉

        • Konstanze

          Der Kuchen war auch sehr lecker! Anfangs waren die Stücke so riesig, dass wir uns schon fast ärgerten, weil wir gern mehr ausprobiert hätten (und die Kuchen regelmäßig wechseln), aber schnell feststellten, dass mehr als ein Stück pro Person doch zu viel ist. Ich finde diese Art von „Preisanpassung“ in diesem Fall also angenehmer, als wenn sie die Kosten pro Stück angehoben hätten, und dass die Preise angesichts der aktuellen Entwicklungen steigen, ist auch nach vollziehbar. Insgesamt können wir uns aber wirklich nicht beschweren, das Café ist immer noch relativ günstig und das – nicht sooo umfangreiche, aber dafür wirklich leckere – Angebot passt für uns. Und wenn ich dann noch überlege, was wir für vergleichbaren Kuchen in der Innenstadt zahlen müssten … *g*

    • Konstanze

      Schön, dass du heute dabei bist, Kiya! (Ich finde es lustig, dass deine Links immer verraten, wie oft du in dem Monat schon mal dabei gewesen bist. *g*)

      Die Tee-Prinzessin mag ich wirklich sehr gern! Das kostenlose Tales-Buch war auch für mich der Einstieg und dann hatte ich nach den ersten zwei Geschichten das Gefühl, ich hätte mehr davon, wenn ich erst einmal den ersten Band lesen würde … und dann habe ich gesehen, dass die Tales als 2.5 irgendwo geführt wurden, weshalb ich mir nach dem Lesen des ersten Teils auch noch den zweiten Band geholt habe. Der dann erst einmal liegenblieb … und nun lese ich einfach alle Teile am Stück. 😉

      • Ich finde, das ist ein netter Nebeneffekt meiner Links – Statistiken sind doch etwas Feines!

        Den ersten Tee-Band habe ich mal auf die Wunschliste gesetzt, für den Moment wäre er mir aber zu teuer – da sind die Tales zum Testen wirklich hilfreich. Viel Spaß mit dem nächsten Teil!

        • Konstanze

          Ja, das ist definitiv ein netter Nebeneffekt!

          Ah, ich glaube, ich hatte für den ersten Band weniger bezahlt. Dafür habe ich dann gestern ohne großes Nachdenken den dritten Teil gekauft, damit ich gleich weiterlesen kann. *g* Ich bin mir sicher, ich werde gleich Spaß damit haben.

          • Wenn man schon weiß, dass man an der Geschichte Spaß haben wird, ist es nicht zu teuer, aber ich habe so viel Ungelesenes nicht nur im Regal, sondern auch auf dem Kindle, dass ich lieber erst einmal die Wunschliste befülle oder Leseproben herunterlade 🙂 Es gibt so viele Fantasy-Reihen, die ganz nett klingen! Es klingt auf jeden Fall gut, dass die Geschichte auch über mehrere Bände Freude bereitet 🙂

          • Konstanze

            Die diversen „SuBs“ neigen wirklich viel zu schnell zum unkontrollierten Wachsen, wobei ich es oft auch nicht hilfreich finde die Sachen auf den Merkzettel zu packen. 😉

            Ich hatte mir in den letzten Wochen vorgenommen, dass ich Reihen, die mir Freude bereiten, einfach mal lese, bis ich sie beendet habe (oder zumindest auf dem aktuellen Stand bin). Und ich merke, dass ich, wenn ich so intensiv bei einer Reihe bleibe, zur Zeit nicht so schnell in Versuchung komme neue Bücher auszuprobieren, nur weil sie reizvoll klingen und gerade günstig sind. Mal schauen, wie lange das so anhält … *g*

    • Konstanze

      Oh, Anette, ich hatte dir hier eben gar nicht geantwortet! Entschuldige! Bei den Kastanien macht es sich definitiv bemerkbar, dass wir es hier in der Stadt in der Regel deutlich wärmer haben. Wobei mir auch heute erst die Blüten aufgefallen sind, am Dienstag waren sie noch nicht so offensichtlich.

      Einmal Schoko-Mousse- und einmal Snickers-Käsekuchen – beide sehr lecker! 🙂

      • Boah, der Kuchen klingt genial und sieht auch so aus! Snickers war ja immer mein Lieblingsriegel. „Briseis“, interessant, den Namen kenne ich nur aus der Illias. Klingt aber nicht so, als ob es da irgendeinen Zusammenhang gäbe.

        • Konstanze

          Die Kuchen aus dem Café sind immer sehr lecker und eine gute Mischung aus „fühlt sich wie hausgemacht an“ und „etwas aufwändiger als ich selber backen würde“. 😀

          Äh, doch es gibt einen Zusammenhang. Die leibliche Mutter von Briseis hieß übrigens Selene Colchis, ihre Schwester Circe und es gibt lauter Bilder von einer Frau mit dem Namen Medea in dem Haus, das die Protagonistin geerbt hat. 😉

  1. Mein Freund war dieses Wochenende bei mir in Wien und ich habe ihn vorher zum Bahnhof gebracht, daher kann ich erst jetzt einsteigen. Ich war unschlüssig, ob ich überhaupt noch einen Beitrag schreiben soll, aber nun habe ich doch noch einen gepostet: https://neyasha.at/2024/04/21/lesesonntag-mit-konstanze-im-april-2024/
    Ich bin gespannt, wie dir „This Poison Heart“ gefällt. Das Buch hatte ich bei mir auch auf der Leseliste, habe es dann aber doch wieder runter geworfen (ohne bestimmten Grund, es hat mich nur einfach nicht mehr so angesprochen).

    • Konstanze

      Wie schade, dass die lange Reise dafür sorgt, dass ihr dann nur halbe Sonntage miteinander verbringen könnt, Neyasha. Aber schön, dass du dann dem Lese-Sonntag noch eine Chance gegeben hast. Ich hoffe, du hast noch einen schönen Wochenendeausklang damit!

      Bislang genieße ich „This Poison Heart“. Es ist kein Buch, das mich wirklich fesselt, aber ich mag die Figuren, ich mag die Atmosphäre und es gibt so einige Elemente, die meine Fantasie anregen und mich dazu bringen, dass ich in Gedanken zu dem Buch zurückkehre, wenn ich andere Dinge tue.

      • Ja, das ist schon recht schwierig mit dieser Entfernung. Umgekehrt, also wenn ich nach Dresden fahre, ist es nun etwas einfacher, seit ich montags frei habe.

        Die Kuchen sehen sehr gut aus, aber auch eine dreiste Art der Preiserhöhung, wenn die Stücke einfach kleiner werden …

        • Konstanze

          Dieser freie Montag hat definitiv so einige Vorteile für dich. 🙂 Als mein Mann und ich noch eine Fernbeziehung hatten, hatte ich theoretisch auch eine 4-Tage-Woche mit einem freien Freitag, aber ich musste regelmäßig an den Samstagen arbeiten, was das Ganze irgendwie sinnlos fürs Wegahren machte …

          Ich finde diese „Preiserhöhung“ okay, weil das die erste Preiserhöhung seit Eröffnung des Cafés während der Pandemie ist. Angesichts der rundum gestiegenen Preise mussten sie ja irgendwas tun und die Kuchenstücke waren früher wirklich riesig.

  2. Wenn ich die Merklisten nicht hätte (Plural, ja), hätte ich Angst, die Bücher zu vergessen, und das würde mich unruhig machen. So habe ich die Idee immerhin „gesichert“ und kann bei Gelegenheit noch einmal reinschauen. Dein Reihenlesen klingt auch prima, vor allem wenn es so gut funktioniert – ist doch spannend, wie Lesegewohnheiten auch mal wechseln. Ich würde wahrscheinlich gnadenlos scheitern. Ab und zu lese ich immerhin 1,5 Teile einer Reihe am Stück, das ist dann schon viel und spricht vor allem dafür, dass sich diese Bücher gut weglesen lassen.

    Sehr gut, dass du zu „Poison Heart“ gegriffen hast, finde ich. Es ist mir nämlich schon ein paar Mal untergekommen und ich frage mich immer wieder, ob es mir gefallen könnte. Pflanzenmagie mag ich, aber es kommt darauf an, wo bei der Geschichte die Schwerpunkte liegen.
    Die Kuchenstücke sehen phantastisch aus! Einfache Lösung für zwei umfangsreduzierte Stücke: ein drittes dazukaufen und wieder Kaffeeklatsch genießen 🙂

    • Konstanze

      Ich gebe zu, ich habe auch mehrere Merklisten … Aber im Moment habe ich so oft das Gefühl, dass ich die Bücher, die mir wichtig sind, dann doch im Kopf behalte, während meine Listen so voll sind mit „dieser Titel klingt ganz nett für irgendwann“-Büchern, die ich doch nicht alle lesen kann.

      Im Moment genieße ich es wirklich mich intensiver auf eine Reihe zu stürzen und es ist so befriedigend, wenn ich den letzten Band beenden – und mich danach dann auf etwas Neues einlassen kann. Während mich all die angefangenen Bücher, die mir gefielen, die ich aber nie so richtig weitergelesen habe, in letzter Zeit ziemlich gestresst haben.

      „This Poison Heart“ ist schon eindeutig ein Jugendbuch, aber Kalynn Bayron schreibst so, dass ich mich darauf gern einlasse und neugierig bin in welche Richtung sich das Ganze noch entwickelt. Bislang mag ich diese Mischung aus Pflanzenmagie, griechischer Mythologie und ganz alltäglichen Problemen für die Protagonistin.

      Hihi, mein Mann meinte heute auch schon, dass wir in Zukunft wohl auf ein drittes Stück zurückgreifen sollten.

      • Ich brauche mehrere Merklisten für unterschiedliche Prioritäten, für Neuerscheinungen und mittlerweile gibt es auch eine nur für E-Books, die ich interessant, aber zu teuer finde, damit ich dort bei Angeboten zuschlagen kann. Manche Bücher sieht man auch immer wieder, dafür bräuchte ich die Listen wahrscheinlich nicht, aber es gibt auch so viele Titel, die keinen Hype erleben und die ich deshalb in den Listen brauche.
        Gegen Jugendbuch habe ich nichts, es kommt eben darauf an, wie es geschrieben ist. Hier wäre ich vor allem an den Giftpflanzen interessiert – wie groß ist dieser Anteil?

        Ein drittes Stück ist nicht nur aufgrund der Menge gut, sondern auch, um noch mehr Auswahl beim Probieren zu haben. Ist doch mitunter sehr schwierig, sich nur für zwei zu entscheiden…

        • Konstanze

          Unterschiedliche Prioritäten ist ein Aspekt, den ich bei meinen Merklisten noch nicht beachtet habe … aber ich habe bei meinen Merklisten Anmerkungen neben den Titeln, die mir sagen, dass ich auf ein Angebot warte oder auf die Taschenbuchausgabe. Und ich habe eine Liste, um meine Vorbestellungen nicht aus den Augen zu verlieren … *g*

          Die Giftpflanzen bekommen schon ziemlich früh eine Rolle in der Geschichte und ziehen sich eigentlich kontinuierlich durch die Handlung. Es gibt immer wieder Beschreibungen der Pflanzen oder Anmerkungen zu ihrer Wirkung, aber bislang nicht so ausführlich, dass es die Handlung übernimmt, sondern eher beiläufig, wenn Bri eine Pflanze sieht oder über ihre Gefährlichkeit nachdenkt. Ich vermute aber, dass das im Laufe der Zeit noch mehr wird – gerade weil es momentan auch darum geht, dass die Protagonistin den Gift-Garten auf dem Grundstück wiederbeleben will.

  3. Schade, dass du mit der „Royal Tea Service“-Trilogie nun fast durch bist. Wenn man gern die Zeit mit einer Geschichte und deren Figuren verbringt ist es immer schön, wenn es mehrere Bände gibt.
    Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche!

    • Konstanze

      Danke, Neyasha! Ich fürchte, der Start in die Woche war dank defekter Heizungsanlage und Handwerker-Gewusel etwas weniger gut als erhofft. Aber da die Heizung jetzt im Notfallmodus genügend warmes Wasser fürs Duschen usw. produziert, kann es jetzt hoffentlich erst einmal wieder normal weitergehen.

      Ich habe mit der Trilogie und der Kurzgeschichtensammlung wirklich eine schöne Zeit gehabt und verlasse die Charaktere und ihre Welt nur ungern. Aber ich hoffe, dass andere Bücher der Autorin mir ebenso viel Vergnügen bereiten werden. Wenn auch erst einmal mit etwas Abstand zum gerade gelesenen. *g*

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