Alle Artikel von Konstanze

Molly Knox Ostertag: The Witch Boy 2 – The Hidden Witch (Comic)

Obwohl mir „The Witch Boy“ von Molly Knox Ostertag im vergangenen Jahr so gut gefallen hatte, hat es doch wieder etwas gedauert, bis ich die Fortsetzung gelesen habe (und ich fürchte ein bisschen, dass es mit dem im November 2019 erschienenen dritten Band „The Midnight Witch“ ebenso laufen wird), weil ich mir die Comics gern für die richtige Stimmung aufhebe. In den letzten Tagen war ich aber in der passenden Stimmung für diese Art von Geschichte, und so habe ich „The Hidden Witch“ sehr genossen. Nachdem Aster im ersten Band darum kämpfen musste, dass er entgegen aller Traditionen als Hexe ausgebildet wird, versucht er nun all die Dinge nachzuholen, die er in den vergangenen Jahren verpasst hat. Doch seine Lehrerin ist nicht gerade hilfsbereit, und so muss er einen anderen Weg finden, um all das Wissen nachzuholen, das ihm aufgrund des verweigerten Unterrichts fehlt.

Asters Freundin Charlie hingegen muss feststellen, dass ihre Schulfreundinnen im Laufe des Sommers, in dem sie wegen ihres gebrochenen Beins nicht ins Ferienlager fahren konnte, neue Interessen entwickelt haben. Zum Glück gibt es die Mitschülerin Ariel, mit der sich Charlie auf Anhieb versteht, auch wenn diese sich manchmal etwas seltsam benimmt. So könnte es für Charlie und Aster – trotz all der Dinge, die sie in den vergangenen Wochen erlebt haben – eigentlich ganz gut laufen, wenn nicht auf einmal ein Fetch (eine Art böses Schattenwesen) auftauchen würde, um Charlie zu schaden, während sich Aster zeitgleich damit auseinandersetzen muss, dass seine Großmutter es sich in den Kopf gesetzt hat, ihrem Bruder zu helfen, sich von einem Monster wieder in einen Menschen zu verwandeln.

Auch nach diesem Band bleibt es dabei, dass ich die Geschichten rund um Aster und Charlie sehr mag. Die Moral der Geschichte wird zwar stellenweise etwas plakativ rübergebracht, aber das kann ich angesichts der vielen hübschen Details und der stimmigen Charaktere wirklich verzeihen. Ich mag Aster und Charlie und ihre Familie und kann sogar bei denjenigen Figuren, die mir nicht so sympathisch sind, verstehen, warum sie so handeln, wie sie es tun. Außerdem spricht mich diese Mischung aus lustigen, nachdenklichen und gefährlichen Momenten an, sowie die Art und Weise, in der sich die verschiedenen Figuren im Laufe der Zeit weiterentwickeln. Auch wenn Aster und Charlie stellenweise etwas zu unbedarft auf Menschen zugehen, finde ich das angesichts der recht behüteten Umgebungen, in denen die beide aufgewachsen sind, immer noch stimmig. Und am Ende hat man als Leser das Gefühl, dass alles gut werden könnte, aber nicht unbedingt gut werden muss, weil die Charaktere zu realistisch ausgearbeitet wurden, um immer die richtige Entscheidung zu treffen.

Wie schon beim ersten Band habe ich nicht nur die Handlung an sich, sondern auch die schönen Zeichnungen genossen. Bei den verschiedenen Charakteren gibt es immer wieder schöne, ausdrucksstarke Momente, wenn es um Mimik und Gestik geht, und außerdem beweist die Zeichnerin ein gutes Händchen, wenn es um die kleinen Details geht, die eine Figur zu einem Individuum machen. Bei der Koloration greift Molly Knox Ostertag auf die Farbpaletten zurück, die schon den ersten Band beherschten, und so bekommt man als Betrachter gefällig und leicht wirkende Seiten für die heiteren und alltäglichen Szenen und düstere und kräftig gehaltene Panels für die Teile der Geschichte, in denen mächtige und nicht gerade wohlwollende Kräfte walten. Insgesamt gehören die „The Witch Boy“-Bände für mich definitiv zu den Wohlfühl-Comics, obwohl dort so einige Themen angesprochen werden, mit denen (nicht nur) Jugendliche zu kämpfen haben.

Ein perfektes Wochenende …

Das Wochenende ist schon wieder zwei Tage her, aber es war so schön,
dass ich es hier einfach festhalten mag.

 

Am Samstag habe ich innerhalb von 24 Stunden 960 Seiten gelesen
– wobei „am Samstag“ nicht so ganz stimmt,
denn genau genommen war ich bis Sonntagmorgen um vier wach. 😉

 

Den Sonntagsvormittag habe ich dann mit „Animal Crossing – New Horizons“ verbracht
und bin mit mehreren Leuten von Insel zu Insel gezogen.

 

Sonntagnachmittag ging es dann mit meiner Schurkin in ein Dungeon.
Leider ist sie noch nicht erfahren genug, um gegen Monster zu bestehen,
mit denen der Tinkerer meines Mannes recht gut fertig wird.
Aber wir haben am Ende gewonnen (auch wenn meine Schurkin auf der Strecke blieb),
und das war in diesem Fall das Wichtigste.

 

Danach ging es mit Milchkaffee und Schokokuss wieder aufs Sofa,
wo ich den Rest des Tages wieder mit Lesen verbracht habe,
bis es dann – ausnahmsweise etwas früher – wieder ins Bett ging.

Marika McCoola/Emily Carroll: Baba Yaga’s Assistant (Comic)

„Baba Yaga’s Assistant“ von Marika McCoola ist kein Comic, der mich spontan angesprochen oder den ich mir selbst gekauft hätte, da mich die Zeichnungen von Emily Carroll nicht so sehr reizen. Da ich den Titel aber als Leihgabe im Haus habe und Comics gerade die richtige Art von Unterhaltung für mich zu sein scheinen, habe ich den Band in den letzten Tagen gelesen. Die Handlung dreht sich um Masha, die nach dem Tod ihrer Großmutter recht einsam ist. Ihre Mutter starb schon, als Masha sehr klein war, und da ihr Vater sich in seiner Trauer um seine Frau (und vergraben in seine Arbeit) nicht um seine Tochter kümmern konnte, hat die Großmutter Masha aufgezogen und ihr den notwendigen emotionalen Halt nach dem Verlust ihrer Mutter gegeben.

Doch nun scheint Masha ganz allein in der Welt zu stehen, denn nicht nur ist ihre Großmutter tot, sondern ihr Vater hat auch eine neue Frau kennengelernt, die er heiraten will. Dabei muss ich anmerken, dass die potenzielle Stiefmutter wirklich nett – wenn auch eindeutig überfordert mit ihrer eigenen kleinen Tochter – dargestellt wird, was auch Masha anerkennen kann. Aber die Tatsache, dass ihr Vater ihr nichts von dieser Frau erzählt hat, bis die Verlobung schon stand, und dass er sich regelmäßig die Zeit genommen hat, um mit seiner neuen Familie zu essen, während sie allein zu Hause war, verletzt das Mädchen so sehr, dass sie beschließt, ihr Heim zu verlassen und sich als Assistentin bei der Baba Yaga zu bewerben. Über die Baba Yaga gibt es viele Geschichten, und Masha hat sie alle von ihrer Großmutter gehört, die selbst eine Zeitlang bei der berühmen Hexe im Wald gelebt hat. Dass die Baba Yaga gerade jetzt eine Annonce geschaltet hat, in der sie eine neue Assistentin sucht, scheint für Masha wie ein Wink des Schicksals zu sein. Doch es ist für Masha nicht so einfach, all die Herausforderungen zu meistern, die die Baba Yaga für ihre potenzielle Assistentin bereithält.

Ich muss zugeben, dass ich mich im Laufe der Zeit an den Stil von Emily Carroll gewöhnt habe und auch anerkennen kann, dass sie in einigen Panels eine wirklich ausdrucksvolle Mimik und Gestik zeigt, aber so richtig warm geworden bin ich mit ihren Zeichnungen nicht. Die Geschichte hingegen, die Marika McCoola mit diesem Comic erzählt, fand ich sehr süß. Auf der einen Seite verweist sie immer wieder auf verschiedene klassische Märchen rund um die Baba Yaga, auf der anderen Seite zeigt sie eine Facette dieser unheimlichen Hexe, die überraschend sympathisch ist. Und je mehr Mühe sich Masha mit der Bewältigung ihrer „Aufnahmeprüfungen“ geben muss, desto mehr wächst das Mädchen an ihren Herausforderungen. Am Ende gibt es sogar eine Art Versöhnung mit ihrem Vater, wobei ich finde, dass dieser viel zu leicht aus der ganzen Sache herauskommt. Dass er viele Jahre lang seine Tochter vernachlässigt hat, dass er sich mit seiner potentiellen neuen Familie deutlich mehr Mühe gibt als mit dem Mädchen, das gerade erst seine Großmutter verloren hat, all das ist eigentlich gar kein Thema mehr. Das zieht eine ansonsten süße Geschichte leider etwas runter.

 

Shannon Hale/Dean Hale/Victoria Ying: Diana – Princess of the Amazons (Comic)

Auf „Diana – Princess of the Amazons“ bin ich aufmerksam geworden, weil die Zeichnerin Victoria Ying an dem Comic beteiligt ist und ich ihre Illustrationen für das Spiel „Bargain Quest“ sehr mag. Der Comic wurde von Shannon Hale und Dean Hale geschrieben, von Victoria Ying gezeichnet und von Lark Pien koloriert. Zu Beginn der Geschichte ist Diana ziemlich allein, sie ist zu alt, um noch ständig von ihrer Mutter und all den Tanten im Auge be- und unterhalten zu werden, und zu jung, um mit den anderen Amazonen zu trainieren und zu arbeiten. Sie langweilt sich schrecklich und es gibt niemanden auf der Insel, der in ihrem Alter ist und mit ihr Sachen unternehmen könnte. In ihrer Einsamkeit formt Diana ein Mädchen aus Lehm und haucht ihr Leben ein, um endlich eine Freundin zu haben. Doch so schön es ist, mit Mona – so nennt Diana ihre neue Freundin – über die Insel zu stromern und endlich gemeinsam Sachen zu erleben: Mona scheint eine boshafte Seite zu haben, die Diana Unbehagen bereitet. Trotzdem lässt sie sich von ihr zu gefährlichen Aktionen überreden, nur um dann mit den Folgen ihrer eigenen Tat fertig werden zu müssen.

Ich mochte sehr, wie die Handlung sich langsam entwickelt, wie anfangs gezeigt wird, wieso sich Diana so einsam fühlt und wie sich ihr Leben (erst einmal zum Besseren) verändert, als sie endlich eine „gleichaltrige“ Freundin hat. Auch wenn schon früh klar wird, dass Monas Moralempfinden nicht dem von Diana gerecht wird, ist es verständlich, dass Diana lange Zeit darüber hinwegsieht. Erst als Mona und Diana mit ihren gemeinsamen Taten die gesamte Insel der Amazonen in Gefahr bringen, muss Diana sich gegen ihre Freundin stellen und Verantwortung für ihre Taten übernehmen. Dieser Comic ist für eine recht junge Zielgruppe (ab 6 Jahren, würde ich sagen) gedacht, aber ich hatte wirklich viel Freude beim Lesen. Diana ist eine sympathische Protagonistin, und ihre Gefühle und Handlungen sind nachvollziehbar dargestellt, auch wenn für den Leser von Anfang an klar ist, dass sie sich irgendwann gegen Mona und ihre boshafte Seite stellen muss. Ihr Wohlergehen hat mich berührt, sie tat mir in ihrer Einsamkeit leid, ich fand es wunderbar zu sehen, wie Diana die Gesellschaft ihrer neuen Freundin genießt und ich war stolz auf sie, als sie sich am Ende entscheidet, sich den Folgen ihrer Taten zu stellen.

Dass ich die Zeichnungen von Victoria Ying grundsätzlich mag, sagte ich ja schon, und auch hier habe ich ihren Stil sehr genossen. Gestik und Mimik der verschiedenen Figuren finde ich wunderbar aussagekräftig und die ganzen Tiere, die in der Geschichte vorkommen, sind einfach nur bezaubernd. Doch vor allem mag ich den Humor und das Tempo in ihren Zeichnungen. Die Kolorationen von Lark Pien sind da die perfekte Ergänzung. Die leuchtenden, aber nicht zu grellen Farben erzeugen eine heitere Atmosphäre, ohne dass man dabei als Betrachter die Bedrohungen, die der Insel durch Dianas und Monas Taten bevorstehen, nicht ernstnehmen würde. Insgesamt bin ich überraschend glücklich mit „Diana – Princess of the Amazons“ und freu mich sehr darüber, dass ich diesen Comic durchgehend genießen konnte.

Lese-Sonntag im Mai 2020

Die vergangenen zwei Monate waren wirklich seltsam, aber ich habe das Gefühl, dass so langsam das Leben mit den Umständen die das Corona-Virus mit sich bringt zu einer Art Normalität wird. Vielleicht trügt mich dieser Eindruck aber auch und ich habe ihn nur, weil mein Mann in der vergangenen Woche wieder jeden Tag (wenn auch zum Glück verkürzt) bei der Arbeit war, was mir so etwas wie einen berechenbaren Tagesrhythmus zurückgegeben hat. Das hat nicht nur dazu geführt, dass ich insgesamt mehr auf die Reihe bekommen habe, sondern auch dazu, dass ich mal wieder mehr gelesen habe. Wir haben in den letzten Wochen sogar wieder angefangen „Gloomhaven“ zu spielen, was in den vergangenen Monaten viel zu kurz gekommen ist.

Für heute habe ich sehr viele entspannende Sachen geplant. Mein Stapel mit den angefangenen Büchern ist nicht gerade klein (wobei ich vermutlich vor allem bei „Imaginary Numbers“ bleiben werde), ich habe ein neues Puzzle im Haus (all die Leute, die Bilder von ihren Puzzlen gepostet haben, haben mich zu einem spontanen Kauf bewegt), vielleicht legen wir wieder eine Gloomhaven-Runde ein und außerdem gibt es natürlich noch „Animal Crossing New Horizons“ und meinen aktuellen Socken, der weitergestrickt werden will. Doch bevor ich mich für eine Tätigkeit davon entscheide, wasche ich das Geschirr von gestern Abend ab und backe einen Kuchen für heute Nachmittag.

Update 11:00 Uhr

Der Vormittag ist doch recht schnell vergangen. *g* Der Kuchen für heute Nachmittag ist fertig (plus einem Extra-Kuchen zum Einfrieren) und die Küche ist wieder aufgeräumt und frei von dreckigem Geschirr. Außerdem habe ich eine schnelle Runde über meine Insel bei „Animal Crossing New Horizons“ gedreht, um nach meinem heutigen Rübenpreis zu fragen, und dann die Insel eines Mitglieds unseres „Rüben-Kartells“ besucht, um dort die wöchentliche Rübenladung zum besten Preis zu besorgen. 😉 Eine richtige Spielrunde werde ich vermutlich heute Nachmittag einlegen, wenn ich meinen täglichen Durchhänger habe und zu müde zu allem anderen bin. Ansonsten habe ich ein kleines bisschen Zeit mit meinem neuen Puzzle verbracht, das mir wirklich viel Spaß macht. Die Qualität ist super, das Motiv hat viele Details und die Teile haben total außergewöhnliche Formen, was mich zwischen Verzweifelung (wenn ich mal wieder nur anlegen, aber nichts verbinden kann, weil keine „Nasen“ an einem Teil sind) und Euphorie (wenn ich mal wieder sehr skurrile Teile miteinander kombinieren konnte) schwanken lässt. Jetzt drehe ich erst einmal eine kleine Blog- und Kommentarrunde und mache mir dann mein Frühstück.

Update 14:00 Uhr

Auf dem Weg zur Küche gab es einen winzigen Umweg über den Tisch, auf dem das Puzzle liegt, und nachdem auch noch mein Mann sich dazugesellt hat, haben wir riesige Fortschritte gemacht. Wenn ich überlege, dass ich gestern Abend gerade mal den Rand und einen Teil des großen Schriftzugs fertig hatte, dann ging das doch heute Vormittag überraschend schnell. Allerdings haben wir die leichten Teile jetzt auch erledigt und nun geht es bald an die sehr monoton gelblichen Schaufensterbereiche. *g* Mein Frühstück habe ich also gerade erst gegessen und dabei immerhin „Imaginary Numbers“ von Seanan McGuire wieder in die Hand genommen.

„Imaginary Numbers“ ist der aktuellste Teil der „InCryptid“-Serie und der erste Band, dessen Protagonistin Sarah ist. Nachdem ich im Januar erst einmal den Reread des sechsten Band der Reihe abgebrochen hatte, habe ich in den vergangenen Wochen die Romane rund um Antimony (also Band 6, 7 und 8) gelesen. Danach wollte ich eigentlich aufhören, weil Sarahs Geschichte in zwei Teilen erzählt wird, von denen der nächste erst im kommenden Jahr veröffentlicht wird, aber da ich so große Lust auf die Reihe hatte, wäre es ja blöd gewesen, wenn ich das Buch trotzdem ein Jahr auf dem SuB hätte liegenlassen. Sarah ist die erste nicht-menschliche Protagonistin (genauer gesagt ist sie eine Cuckoo – eine Art telepathische Wespe in menschlich-wirkender Gestalt 😉 ) und so bekommt man beim Lesen relativ viele „Beobachtungen“, die auf Sarahs Telepathie beruhen. Sie sieht also nicht, wie sich Gestik und Mimik ihres Gegenüber ändert, aber sie spürt die Emotionen der anderen Person anhand des Gedankenbilds. Sarah hat die vergangenen fünf Jahre Zuhause bei ihrer Familie verbracht, nachdem sie ihre Fähigkeiten (um das Leben ihre Cousine Verity, die Antimonys Schwester ist, zu retten) extremst überanstrengt hatte. Der Beginn von „Imaginary Numbers“ beschreibt Sarahs Abschied am Flughafen von ihrer Adoptivmutter, denn Sarah wird sich zum ersten Mal seit ihrem Zusammenbruch allein auf den Weg machen, um Kontakt mit ihrer Schwester Evie aufzunehmen, die vielleicht jemanden kennen könnte, der Sarah bei ihrer weiteren Heilung helfen könnte. Dummerweise gab es schon einen Zustammenstoß mit einer weiteren Cuckoo als Sarah in Portland landete und um zu verhindern, dass diese auf die Spur von Sarahs Familie kommt, muss sie einige Umwege auf sich nehmen, um Kontakt mit ihrer Schwester aufnehmen zu können.

Update 17:30 Uhr

Tststs, eigentlich hatte ich mir den „Update-Wecker“ schon für 17 Uhr gestellt, aber ich musste dann nur noch eben mit meinen Nachbarn reden. 😉 Nach dem letzten Update habe ich erst einmal bis ca. 16 Uhr gelesen. Sarah hat inzwischen ihre Cousinen (unter anderem Antimony) getroffen und hatte auf dem Weg nach Hause eine Autounfall, der eher nach einem Anschlag aussieht. Sie und ihr Cousin Artie sind beide verletzt, wenn auch anscheinend nicht zu schwer (was meiner Theorie nach mit Fähigkeiten zusammenhängt, die Sarah in den letzten Jahren neu entwickelt hat, ohne dass sie sich dessen bewusst ist). Außerdem könnte es sein, dass Sarah nach dem Unfall eine Cuckoo-Präsenz im umliegenden Wald gespürt hat, was recht seltsam wäre, da Cuckoos sehr territorial sind und normalerweise keine anderen Mitglieder ihrer Spezies in ihrem Gebiet dulden. Ich muss zugeben, dass ich die Cuckoo-Kurzgeschichten (die unter anderem auf der Homepage von Seanan McGuire zu finden sind) normalerweise nicht so gern mag, aber hier bin ich wirklich neugierig, was es mit Sarah und den feindlichen Cuckoos auf sich hat.

Trotzdem gabe ich, nachdem wir unseren Kuchen gegessen hatten, erst einmal zur Switch gegriffen und „Animal Crossing New Horizons“ angeworfen. Ungefähr eine Stunde habe ich gebraucht, um Bäume zu schütteln, Steine zu hauen, ein paar Insekten zu fangen, die wild wuchernden Blümchen auszurupfen, mit allen Nachbarn zu reden und meinen Mann auf seiner Insel zu besuchen, um von einer seiner Nachbarinnen eine Bastel-Anleitung zu bekommen. Außerdem habe ich Ali auf meinen Campingplat eingeladen, damit ich ihr einen Gefallen tun kann. Die Camper bringen nicht nur Bastel-Anleitungen, wenn sie etwas gemacht bekommen haben wollen, das man selbst noch nicht gelernt hat, sondern Ali soll auch Birte ersetzen, die morgen wegziehen wird (auch wenn sie das selber noch nicht weiß). 😉

Update 21:30 Uhr (letztes Update für heute)

Seit dem letzten Update ist hier nicht viel passiert. Ich habe eine Blog- und Kommentarrunde gedreht, die eine Weile dauerte, etwas Zeit auf Twitter verbracht und dann ging es auch schon ans Kochen. Das hat heute etwas länger gedauert als erwartet (anderer Reis als sonst) und mir genügend „zehn Minuten, bis ich das nächste Mal nach dem Essen (Zucchini-Rosmarin-Reis-Pfanne) schauen muss“-Pausen gegönnt, um gemeinsam mit meinem Mann noch eine Zeitlang zu Puzzeln. Jetzt haben wir eigentlich nur noch die Bereiche übrig, bei denen man mit Geduld und nach Formen schauend vorgehen muss. Ich denke, dass ich das morgen neben Arbeit und Haushalt erledigt bekomme. 😉 Nach diesem Update drehe ich nur noch eine Blog- und Kommentarrunde und fahre dann den Laptop runter und lese bis zum Schlafengehen.

Es war heute wieder sehr nett mit euch – schön, dass ihr beim Lese-Sonntag dabei gewesen seid! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:

Ariana
Natira
Lyne
Sayuri
JED

Amy Wilson: A Girl Called Owl

Nachdem mir „The Shadows of Winterspell“ von Amy Wilson so gut gefallen hatte, habe ich auch die anderen Bücher der Autorin auf meinen Merkzettel gesetzt. „A Girl Called Owl“ ist der Debütroman von Amy Wilson (und es gibt diese Geschichte auch noch mit dem Titel „The Lost Frost Girl“ als Hardcover-Ausgabe). Die Handlung dreht sich um die gerade mal dreizehnjährige Owl, die es seit Jahren unangenehm findet, dass ihre Mutter ihr einen Namen gegeben hat, der aus der Masse heraussticht. Doch natürlich bleibt es nicht bei einem ungewöhnlichen Namen (und dem dazu passenden Aussehen), sondern Owl muss zu Beginn des Romans feststellen, dass sie über ungewöhnliche Fähigkeiten verfügt. Immer wieder überziehen Eisblumen ihre Haut, und sie erzeugt um sich herum Frost, ohne darüber Kontrolle zu haben. Nicht einmal mit ihrer besten Freundin Mallory kann sie sich über all die seltsamen Dinge austauschen, die ihr passieren, denn diese muss mit ihren ganz eigenen persönlichen Problemen fertigwerden.

Einzig der neue Mitschüler (und ja, das ist ein sehr häufig verwendetes Klischee, aber es ist nett geschrieben!) Alberic scheint zu verstehen, wie es Owl gerade geht. Er ist es auch, der ihr als erster von den großen Elementaren erzählt, vom Hof der Fey und davon, dass (Halb-)Menschen dort nicht gerade gern gesehen sind. Dabei ist Alberic ebenfalls zur Hälfte menschlich und am Hof der Fey aufgewachsen, weshalb er genau weiß, welche Risiken Owl eingeht, als sie beschließt, ihren Vater zu suchen. Wie schon in „The Shadow of Winterspell“ ist auch in dieser Geschichte die Welt der übernatürlichen Wesen keine einfache oder gar ungefährliche, aber es gibt so viele wunderschöne und magische Momente, die die Autorin rund um die Elementare und die Naturgeister spinnt, dass man vollkommen davon verzaubert wird. Gemeinsam mit Owl lernt man mehr über die verschiedenen Aufgaben, die die Elementare haben, und über die Rivalitäten zwischen den verschiedenen Jahreszeiten. Und während man als Leser all diese vielen fantastischen Details einfach nur genießen kann, muss Owl darum kämpfen, mehr über sich und ihre Fähigkeiten lernen zu können und sich nicht in all den neuen Erfahrungen zu verlieren.

Doch nicht nur diese neue magische Welt bringt für Owl Herausforderungen mit sich, denn bei all den gravierenden Ereignissen in ihrem Leben ist es für sie nicht einfach, ein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter oder ihren Freunden aufrechtzuerhalten. Ich mag diese Mischung aus Magie und Normalität, die Amy Wilson in ihre Geschichten einbaut, ebenso wie die kleinen Szenen, in denen die man mehr über Owl und ihre Mutter oder Owls Freundschaft zu Mallory erfährt. Dass der Frost in diesem Roman eine nicht gerade geringe Rolle spielt, kommt mir auch entgegen, und so habe ich mich beim Lesen all dieser atmosphärischen Herbst- und Winterszenen die ganze Zeit nach dem Anblick von Herbstlaub, dem Geruch von Holzfeuern und vor allem nach dem ersten Frost des Herbsts gesehnt, der den Winter ankündigt und die Luft so wunderbar frisch und ein kleines bisschen beißend sein lässt. Ich bin mir sicher, dass ich im Herbst wieder zu „A Girl Called Owl“ greifen und all diese schönen Szenen, sympathischen Charaktere und fantastischen Details erneut genießen werde. Und bis es soweit ist, habe ich mit „Snowglobe“ noch ein weiteres Buch der Autorin auf dem SuB, das bestimmt perfekt für den anstehenden Sommer geeignet sein wird. 😉

Diana Wynne Jones: Archer’s Goon

So langsam arbeite ich mich durch meine Sammlung von Diana-Wynne-Jones-Titeln, die ich noch nicht kenne. In den vergangenen Tagen war das Buch „Archer’s Goon“ an der Reihe, das folgendes verspricht:

This book will prove the following ten facts:

1. A Goon is a being who melts into the foreground and sticks there.
2. Pigs have wings, making them hard to catch.
3. All power corrupts, but we need electricity.
4. When an irresistible force meets an immovable object, the result is a family fight.
5. Music does not always soothe the troubled breast.
6. An Englishman’s home is his castle.
7. The female of the species is more deadly than the male.
8. One black eye deserves another.
9. Space is the final frontier, and so is the sewage farm.
10. It pays to increase your word power.

Die Geschichte beginnt damit, dass der dreizehnjährige Howard Sykes eines Tages von der Schule kommt und Archer’s Goon in seiner Küche vorfindet, der behauptet, dass Howards Vater seinem Boss noch 2000 Wörter schuldet. Weder Howards kleine Schwester Awful noch die Studentin Fifi, die mit im Haus wohnt und nachmittags dafür sorgt, dass die beiden Kinder ihren Tee serviert bekommen, wissen, wer Archer ist oder was er mit den 2000 Wörtern tut, die ihm Mr. Sykes schulden. Doch so richtig seltsam wird die ganze Angelegenheit für Howard, nachdem sein Vater seine Schulden bezahlt hat und der Goon trotzdem bei Howards Schule auftaucht und darauf besteht, dass er und Howard nun Freunde seien, während gleichzeit diverse andere Personen auf einmal Interesse an Mr. Sykes‘ Wörtern entwickeln. Doch je mehr Personen von ihm einen Text geschrieben haben wollen, desto störrischer wird der Autor und verweigert jegliche Mitarbeit – was zu einigen dramatischen Entwicklungen für seine Familie (und sehr amüsanten Momenten für den Leser) führt.

Ich liebe die Charaktere in diesem Buch. Besonders Howards kleine Schwester Awful (eigentlich Anthea) ist so schrecklich, wie ihr Name andeutet, und dabei so großartig, dass ich jede einzelne Szene mit ihr genossen habe. Nicht alle Figuren sind detailliert ausgearbeitet, aber das macht überhaupt nichts, weil man schon bei einem kleinen Auftritt in der Regel ein genaues Gefühl für den Charakter bekommt. Dazu kommt ein kompliziertes Geflecht von Beziehungen zwischen den verschiedenen Figuren, das so nach und nach enthüllt wird, und ich war wieder einmal hingerissen von der Fähigkeit der Autorin, all diese kleinen zwischenmenschlichen Momente zu erfassen, die das Agieren verschiedener Menschen miteinander so sehr bestimmen. Dazu kommt, dass Howard, je intensiver er die Personen in seiner Umgebung und ihre Reaktion auf andere Menschen beobachtet, eine ganze Menge über sich selbst und seine Familie lernt.

Wie es sich für ein richtig gutes Diana-Wynne-Jones-Buch gehört, ist auch „Archer’s Goon“ voller skurriler und amüsanter Entwicklungen, die einem innerhalb dieser Romanwelt überraschend stimmig vorkommen. Dabei greift die Autorin wieder einmal auf Figuren zurück, die über Magie verfügen und dank ihrer Fähigkeiten gleich eine ganze Stadt unter ihrer Herrschaft haben. Da es sich jedes Mal neu und ungewöhnlich anfühlt, wenn Diana Wynne Jones mit dieser Idee spielt, kann ich sehr gut damit leben, dass sie immer wieder dieselbe Grundvoraussetzung in ihre Geschichten einbaut. In „Archer’s Goon“ gab es so viele überraschende und bizarre Momente, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, mir würde die perfekte Mischung aus vertrauten und geliebten Elementen und unverbrauchten Ideen präsentiert. So sehr ich die Romane der Autorin wie „Howl’s Moving Castle“ mag, die durchgehend in einer Fantasywelt angesiedelt sind: Ich genieße die Geschichten, die „britischen Alltag“ mit einer Spur von Magie versehen, doch noch ein bisschen mehr.

Ungewohnt unkommunikativ …

Im vergangenen Monat war ich – zumindest auf den Blogs, die ich normalerweise lese, ungewohnt unkommunikativ, weil ich so viel mehr per Mail und Telefon kommuniziert habe, als ich es normalerweise tun würde. Dass es ein ganzer Monat war, den ich ohne meinen Feedreader aufzulesen verbracht habe, hat mich trotzdem ganz schön überrascht, während mich die Menge an ungelesenen Blogbeiträgen fast erschlagen hat, als ich am Wochenende endlich mal wieder den Reader öffnete.

So langsam ist aber ein Ende in Sicht und wenn ich noch ein paar Tage länger auf meine normale Schlafenszeit verzichte und stattdessen ein bisschen Zeit mit Bloglesen und -kommentieren verbringe, dann sollte ich die restlichen ungelesenen 235 Beiträge auch noch in den Griff bekommen. Ich hoffe nur, ihr seid nicht schon jetzt genervt davon, dass in den vergangenen Tagen lauter verspätete Kommentare eintrudelten und das den Rest der Woche wohl noch so weitergeht … 😉

Kelley Armstrong: A Royal Guide to Monster Slaying

Um Kelley Armstrong schleiche ich schon sehr lange herum, da ich einige Kurzgeschichten von der Autorin gelesen habe, die mir sehr gut gefielen. Auf der anderen Seite hatte mir der Anfang ihrer Urban-Fantasy-Geschichte „Bitten“ so wenig gefallen, dass ich den Roman abgebrochen und weggegeben hatte. „A Royal Guide to Monster Slaying“ schien mir unter diesen Umständen eine gute Wahl, um einen weiteren Roman der Autorin anzutesten, denn ich ging (zu recht) davon aus, dass das Thema Beziehungen in einer Geschichte, deren Protagonistin gerade mal zwölf Jahre alt ist, keine so große Rolle spielen würde. Genau genommen dreht sich die Handlung um Prinzessin Rowan, der Thronfolgerin des Clan Dacre, die statt Königin zu werden lieber eine Zukunft als Monsterjägerin anstreben würde.

Diese Voraussetzung für eine Geschichte klingt nicht gerade innovativ, vor allem, wenn man noch bedenkt, dass Rowan einen zwei Minuten jüngeren Zwillingsbruder hat, der perfekt für die Rolle des Königs geeignet wäre, aber entgegen seiner Fähigkeiten und Neigungen der Traditionen ihres Clans folgend zum Monsterjäger ausgebildet wird. Doch aus dieser eher ausgereizten Grundidee spinnt Kelley Armstrong eine überraschende, amüsante und immer wieder nachdenklich machende Geschichte, die mir wirklich sehr gut gefallen hat. Rowan ist eine mutige und etwas zu waghalsige Protagonistin, die schon früh in der Handlung eine Monsterjagd miterlebt, bei der so einige Dinge schrecklich schief laufen. Am Ende dieser Jagd wird nicht nur Rowans gesamtes Leben auf den Kopf gestellt, sondern ihre Familie droht sogar den Thron an jemanden zu verlieren, der mit sehr großer Wahrscheinlichkeit als Tyrann über das Land herrschen würde. Um dies zu verhindern, begibt sich Rowan in ungewöhnlicher Gesellschaft auf eine beschwerliche Reise, auf der sie nach und nach erwachsen wird.

Ich mochte es sehr, dass die unerschrockene und impulsive Rowan so früh im Roman lernt, Angst zu haben – Angst um diejenigen, die ihr am Herzen liegen, und um die Zukunft des Landes, ebenso wie Angst vor dem, was da alles auf sie wartet, und vor den Monstern, denen sie im Laufe ihres Lebens gegenüberstehen wird. Aber sie lernt noch so viel mehr über sich selbst und über die Menschen, denen sie auf ihrer Reise begegnet, und ich fand es wirklich wunderbar zu verfolgen, wie sie so langsam erwachsener wird, ohne dabei all die Charaktereigenschaften zu verlieren, die sie zu einer so sympathischen Protagonistin machen. Neben den Figuren (zu Rowan gesellen sich einige Nebenfiguren, die von Kelley Armstrong nicht immer sympathisch, aber definitiv stimmig dargestellt wurden,) mochte ich auch die fantastische Welt, in der die Geschichte spielt. Für Rowan ist es recht normal, dass Einhörner und Pegasi (beide nicht gerade freundliche Kreaturen), Jackaroo, Wargen oder Greife existieren. Keine dieser Tierarten ist so weit verbreitet, dass sie zu einer alltäglichen Bedrohung werden, aber sie sind häufig und gefährlich genug, dass das Königreich auf die Monsterjäger angewiesen ist, die diese Tiere im besten Fall vertreiben oder im schlimmsten Fall töten.

Doch natürlich geht die größte Gefahr für die Prinzessin nicht von all den vielen Monstern aus, sondern von den verschiedenen Personen, die es auf den Thron und deshalb auf ihre Freiheit oder gar ihr Leben abgesehen haben. Das macht es für sie nicht einfach, Verbündete oder gar Freunde zu finden, aber ihre Zielstrebigkeit, ihre Hilfsbereitschaft und ihr wachsendes Verständnis für andere Personen (und Monster) sorgen dafür, dass sie im Laufe der Zeit eine bunte Gruppe an Begleitern um sich schart. Die unterschiedlichen Vorgeschichten der verschiedenen Figuren und ihre voneinander abweichenden Ansichten dazu, wie man in den jeweiligen Situationen vorgehen sollte, sorgen für so einige amüsante Wortwechsel. So sind es am Ende vor allem die unerwarteten Freundschaften, die mir von diesem Buch in Erinnerung bleiben, und die Neugier darauf, was wohl in Zukunft aus Rowan und ihren Begleitern werden wird, hat dafür gesorgt, dass ich die demnächst erscheinende Fortsetzung ganz oben auf den Merkzettel geschoben habe.

Mai-SuB 2020

Der vergangene Monat war schon wieder überraschend anstrengend, und bedauerlichweise mussten wir einem schon lange geplanten Besucher absagen (bzw. sind wir gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass es keine gute Idee wäre, aktuell quer durch das Land zu fahren und dann eine Woche zusammen in unserer Wohnung zu verbringen). Auch einige andere Pläne sind ins Wasser gefallen, und obwohl es natürlich zu verschmerzen ist, dass wir in den letzten Wochen kein Roller-Derby-Spiel gesehen haben und es keine Frühstücksverabredungen gab, beginnt doch so langsam das Vermissen dieser „Außer Haus“-Tage. Wenn ich daran denke, dass das noch einige Zeit so weitergeht (denn auch wenn die Kontaktsperre deutlich gelockert wurde, werde ich mich weiterhin an „nur absolut notwendige Aktivitäten da draußen“ halten), dann werde ich doch überraschend wehmütig. Aber ich verzichte lieber ein paar Wochen, Monate oder sogar ein bis zwei Jahre auf mein „normales“ Leben, als Gefahr zu laufen, dieses Virus zu bekommen oder gar weiterzuverbreiten.

Somit wird auch der Mai sehr viel Zeit zu Hause mit sich bringen, und ich hoffe, dass dabei wieder mehr Lesezeit herausspringt, denn so langsam sollte ich mich doch endlich mal daran gewöhnt haben, dass ich etwas flexibler in meiner Tagesplanung sein muss!

  1. Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
  2. Becky Albertalli: Leah on the Offbeat
  3. Hanna Alkaf: The Weight of our Sky
  4. Kelley Armstrong: A Royal Guide to Monster Slaying
  5. Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
  6. Tracy Baptiste: Rise of the Jumbies (Jumbies 2)
  7. Tracy Baptiste: The Jumbie God’s Revenge (Jumbies 3)
  8. T. J. Berry: Space Unicorn Blues
  9. Holly Black: The Coldest Girl in Coldtown
  10. Lawrence Block (Hrsg.): In Sunlight or in Shadow – Stories Inspired by the Paintings of Edward Hopper
  11. Lila Bowen: Conspiracy of Ravens (The Shadow 2)
  12. Rhys Bowen: Naughty in Niece (Royal Spyness 5)
  13. Rhys Bowen: The Twelve Clues of Christmas (Royal Spyness 6)
  14. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
  15. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
  16. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  17. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  18. Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings – A Memoir by Lady Trent
  19. Sarah Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
  20. Sarah Rees Brennan: In Other Lands
  21. Stephanie Burgis: The Princess Who Flew with Dragons
  22. Rachel Caine: Ink and Bone (The Great Library 1)
  23. Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
  24. Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
  25. Soman Chainani: Quests for Glory (The School for Good and Evil 4)
  26. David Chandler: A Thief in the Night (Ancient Blades 2)
  27. David Chandler: Honor Among Thieves (Ancient Blades 3)
  28. Sarah Beth Durst: Race the Sands
  29. Louise Erdrich: The Birchbark House
  30. Laura Ann Gilman: Silver on the Road
  31. Jasmine Gower: Moonshine
  32. Mira Grant: Parasite (Parasitology 1)
  33. Mira Grant: Symbiont (Parasitology 2)
  34. Mira Grant: Chimera (Parasitology 3)
  35. Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard’s Murder Squat 2)
  36. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  37. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  38. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  39. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  40. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  41. Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (Anthologie)
  42. Rachel Hartman: Seraphina
  43. Michelle Harrison: A Pinch of Magic
  44. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  45. Jim C. Hines: Terminal Alliance
  46. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  47. Tanya Huff: Wizard of the Grove
  48. Tanya Huff: Valor’s Choice (Confederation Novel 1)
  49. D. B. Jackson: Thieves‘ Quarry (Thieftaker #2)
  50. D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
  51. Diana Wynne Jones: The Dark Lord of Derkholm
  52. Diana Wynne Jones: Year of the Griffin
  53. Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
  54. Diana Wynne Jones: Dogsbody
  55. Diana Wynne Jones: Power of Three
  56. Diana Wynne Jones: Fire and Hemlock
  57. Diana Wynne Jones: Archer’s Goon
  58. Celine Kiernan: Geisterpfade
  59. Celine Kiernan: Königspfade
  60. Celine Kiernan: Begone the Raggedy Witches (The Wild Magic Trilogy 1)
  61. Mary Robinette Kowall: The Calculating Stars
  62. Sarah Kuhn: Heroine’s Journey (Heroine Complex 3)
  63. R. F. Kuang: The Poppy War
  64. Cixin Liu: The Three-Body Problem
  65. Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora
  66. Kari Maaren: Weave a Circle Round
  67. Seanan McGuire: This Ain’t Witchcraft (InCryptid 8)
  68. Seanan McGuire: Imaginary Numbers (InCryptid 9)
  69. Seanan McGuire: The Brightest Fell (October Daye 11)
  70. Seanan McGuire: Night and Silence (October Daye 12)
  71. Seanan McGuire: Middlegame
  72. Robin McKinley: Sunshine
  73. Anna-Marie McLemore: Blanca and Roja
  74. Kelly Meding: Stray Magic
  75. Kelly Meding: Stray Moon
  76. Kate Milford: The Boneshaker
  77. Kate Milford: Bluecrowne
  78. Maya Montayne: Nocturna
  79. Bishop O’Connell: The Stolen
  80. Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
  81. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
  82. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): Robots vs. Fairies (Anthologie)
  83. Tamora Pierce: Tempests and Slaughter
  84. C.E. Polk: Witchmark (Kingston Cycle 1)
  85. Cindy Pon: Sacrifice (Serpentine 2)
  86. Julia Quinn: First Comes Scandal (A Bridgerton Prequel)
  87. Philip Reeve: Larklight
  88. Rebecca Roanhorse: Trail of Lightning (The Sixth World 1)
  89. John Scalzi: Fuzzy Nation
  90. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  91. Barbara Sleigh: Carbonel
  92. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  93. Robin Stevens: A Spoonful of Murder (A Murder Unladylike Mystery 6)
  94. Robin Stevens: Death in the Spotlight (Murder Most Unladylike 7)
  95. Robin Stevens: Top Marks for Murder (Murder Most Unladylike 8)
  96. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  97. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  98. Charles den Tex: Die Zelle
  99. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  100. Sarah Tolcser: Song of the Current
  101. Tiffany Trent: Unnaturalist
  102. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  103. Renee Watson: Piecing Me Together
  104. Jaye Wells: Dirty Magic (Prospero’s War 1)
  105. Martha Wells: All Systems Red (Murderbot Diaries 1)
  106. Darcie Wilde: A Purely Private Matter (Rosalind Thorne Mystery 2)
  107. Amy Wilson: Snowglobe
  108. Amy Wilson: A Girl Called Owl
  109. Katherine Woodfine: The Jewelled Moth (The Sinclair’s Mysteries 2)
  110. Katherine Woodfine: The Painted Dragon (The Sinclair’s Mysteries 3)
  111. Katherine Woodfine: The Midnight Peacock (The Sinclair’s Mysteries 4)
  112. Xinran: Gerettete Worte
  113. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

109 Titel auf dem SuB zum Monatsanfang

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)