Alle Artikel von Konstanze

Lese-Sonntag im Mai 2022

Uff, das war bislang kein guter Blogmonat und ich fürchte, dass es so auch noch eine Weile bleiben wird. Ich habe viel um die Ohren, mein Mann hat gerade unberechenbare Arbeitszeiten, was auch immer meinen Rhythmus aus dem Tritt bringt, und nur noch eine Woche und dann beginnt sein Urlaub. Außerdem leben wir – dank der hohen Außentemperaturen – schon wieder den ganzen Tag in der verdunkelten Wohnung, was meine Laune auch nicht gerade hebt. Aber ich bin wild entschlossen trotzdem diesen Lese-Sonntag zu genießen, weshalb wir uns für heute Vormittag (solange wir auf der West-Seite der Wohnung noch etwas Licht reinlassen können) eine Runde „Seize the Bean“ vorgenommen haben. Und nach der Brettspielrunde suche ich mir ein nettes eBook – ich habe ja genügend ungelesene Titel auf dem eReader, um etwas Passendes für meine aktuelle Stimmung zu finden. Aber vorher gönne ich mir etwas entspannte Zeit zum Wachwerden …

 

Update 10:45 Uhr

Ein eReader mit dem Anfang der Kurzgeschichte "Bånd", die die Tags: asexual character, biromantic character, curses (accidental), interspecies romance, magic user, magical mishap, mlm, norway, past tense, pov third person limited, reaper, witch zeigt.

In den letzten 2 1/2 Stunden habe ich die nächtliche Timeline aufgelesen (auch nach Verkündigung des ESC-Gewinners haben wohl noch einige daran zu knabbern gehabt, dass Deutschland mal wieder auf dem letzten Platz gelandet ist, während meine englischsprachige TL sich über das Abschneiden von Ukraine und UK gefreut hat), meinen Feedreader geleert (sorry, wenn die Beiträge zu lange darin ruhen, fällt mir in der Regel kaum noch was zum Kommentieren ein) und das Geschirr von gestern Abend abgewaschen. Außerdem habe ich die Kurzgeschichte „Bånd“ von Florence Vale gelesen, die Teil der „Add Magic to Taste“-Anthologie ist, die ich vor Kurzem über Kickstarter bekommen habe. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Thomas erzählt, der ein Café mit „extra Service“ betreibt – genau genommen hat er eine zusätzliche Lizenz, um Zauber zu verkaufen. Dummerweise verflucht er aus Versehen einen Kunden und muss nun einen Weg finden, um diesen Fluch wieder aufzuheben, was bedeutet, dass er viel Zeit mit seinem Kunden verbringen muss … Alles in allem war das eine wirklich süße Liebesgeschichte, auch wenn ich gestehen muss, dass sich die bislang gelesenen Geschichten in dieser Anthologie überraschend ähnlich anfühlen, wenn ich bedenke, dass sie von den verschiedensten Autor*innen sind.

 

Update 13:30 Uhr

Eine Auswahl Karten aus dem Spiel "Seize the Bean", die die Kundengruppen "Locals", "Families", "Students" und "Health Nuts" und die dazugehörigen Geschäftsausbauten und Produktangebote zeigt.

Nach dem letzten Update haben mein Mann und ich eine Runde „Seize the Bean“ gespielt, dieses Mal mit dem „Prenzlauer Berg“-Setting, bei dem die Kundengruppen „Friendly Locals“, „Families“, „Students“, „Health Nuts“, „Board Game Geeks“ und „Tourists“ bedient werden mussten. Dabei haben wir heute vermutlich mehr Zeit mit Auf- und Abbau verbracht als mit dem eigentlichem Spiel, da ich eine sehr günstige Kombination aus Produkt-Nachschub und Kunden erwischt hatte und meine „Board Game Geeks“-Kunden dafür sorgten, dass ich innerhalb kürzester Zeit so viele positive Bewertungen hatte, dass das Spiel vorbei war und wir Punkte zählen konnten.

Ein Überblick über das Ende des Spiels, wobei bei meinem Spielbereich im Vordergrund sehr viele Plättchen mit positiven Bewertungen zu sehen sind.

Das war eine sehr seltsame Spielerunde, aber es war auch lustig zu sehen wie unterschiedlich die verschiedenen Spiele selbst mit den selben Kundengruppen sein können, weil eben sehr viel davon abhängt in welcher Reihenfolge die Karten gezogen werden und ob die Läden gut ausgebaut werden können oder nicht. Bislang macht uns das Spiel wirklich viel Spaß und ich bin schon gespannt, wie es beim nächsten Mal wird, wenn wir uns „Berlin Mitte“ nähern und vollkommen neue Kundengruppen treffen werden. 😉

Zwei Brötchen mit (viel) Salat und einer nur erahnbaren Käsescheibe auf einem Holzbrett und eine große Tasse mit schwarzem Tee und etwas Milch.

Nach dem Brettspielen wurde es Zeit für mein Frühstück (nach langer Zeit mal wieder Aufbackbrötchen) und nun werde ich wohl mal zum eReader greifen und schauen, ob mich spontan einer der Titel darauf anspricht. Es ist wirklich unglaublich, wie viele ungelesene Romane darauf schlummern – und wie wenig davon immer zu meiner jeweils aktuellen Lesestimmung passen. 😉

 

Update 16:00 Uhr

Die erste Seite von "Private Eye". Der Text beschreibt, wie die Protagonistin eines Tages eine Banshee in ihrer Pfandleihe stehen hat, die ihr erzählt, dass sie ihre Großmutter sei.

Nach dem letzten Update habe ich mich ein bisschen durch meinen eReader gewühlt und dann beschlossen, dass ich mir spontan „Private Eye“ von Alyssa Day runterladen und anfangen könnte. Den ersten Band der „Tiger’s Eye Mysteries“ habe ich in den letzten Tagen gelesen und fand die Geschichte amüsant und wunderbar entspannend – für mich gerade genau die richtige Mischung aus Cozie (wenn ich das bei all den Leichen überhaupt sagen kann) und Urban Fantasy. Ich mag wie die Charaktere miteinander umgehen und ich muss gestehen, dass ich so langsam neugierig auf Details rund um den Weltenbau werde (allerdings nicht so neugierig, dass ich momentan Lust hätte die Atlantis-Reihe der Autorin anzufangen, von der die „Tiger’s Eye Mysteries“ ein Spin-off sind).

Links der geöffnete eReader mit meiner aktuellen Lektüre, unten rechts eine Glasschale mit Vanillequark, oben rechts ist noch eine große Tasse mit Milchschaum zu erahnen.

Außerdem habe ich in der Zwischenzeit das Fladenbrot fürs heutige Abendessen gebacken und mir eine Portion Vanillequark (und Chai mit Milchschaum) gegönnt. Bevor ich weiterlese oder eine Runde „Animal Crossing“ spiele, drehe ich erst einmal eine Blogrunde und schaue, was ihr heute Nachmittag so gemacht habt. 🙂

 

Update 18:45 Uhr

Meine Animal-Crossing-Figur mit einem geflochtenen Hut, einer kurzen Hose und einem bunten Top vor einem Steinkreis, der zwischen Tannen verborgen ist.

Die Blogrunde nach dem letzten Update hat ein bisschen Zeit gekostet und so habe ich seitdem nicht viel mehr als „Animal Crossing“ spielen auf die Reihe bekommen und ein bisschen mit meinem Mann geschwatzt, der mit unserem Vermieter kommunizieren musste. *g* Jetzt drehe ich eine weitere Blogrunde (irgendwie ist mein Rhythmus heute so, dass ich eure Kommentare anscheinend immer knapp verpassen) und gehe dann kochen. 🙂

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Zwei Stücke Fladenbrot, die dekorativ gefüllt sind.

Zum Abendessen gab es Fladenbrot, das ich mit Salat, Halloumi und Frühlingszwiebelringen gefüllt habe und dazu haben wir heute ein bisschen „Kühlschrank öffne dich!“ geschaut. Ansonsten habe ich „Private Eye“ beendet und mich gut amüsiert. Die Bücher sind eigentlich nicht so gut geschrieben und die Geschichten relativ vorhersehbar, aber ich mag die vielen kleinen Szenen zwischen der Protagonistin und all den anderen Figuren und diese kleinen „Hinterwäldler“-Momente. In der Realität bin ich definitiv für scharfe Waffengesetze und ihre Durchsetzung, in Romanen hingegen kann ich sehr gut damit leben, wenn ältere Diner-Gäste der Protagonistin zur Hilfe eilen, indem sie zwei Schlägern zeigen, dass sie nicht wehrlos sind und die größeren Waffen bei der Hand haben … 😉

Noch ein Ausschnitt aus "Private Eye" - dieses Mal wird die Protagonistin bedrohnt und zwei ältere Diner-Gäste zücken ihre Waffen, um ihr zur Seite zu stehen.

Sehr lange werde ich nicht mehr wach bleiben, weshalb das hier mein letztes Update ist. Ich fand es wieder sehr schön den heutigen Tag so entspannt zu verbringen und habe ich sehr gefreut, dass sich mir so viele angeschlossen haben! Ich hoffe, ihr habt einen guten Start in die Woche! 🙂

 

 

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Anette
Natira
Sayuri
Neyasha

Rae Carson: The Girl of Fire and Thorns

Ich muss gestehen, dass der Debütroman von Rae Carson ziemlich an mir vorbeigegangen ist, als er vor ca. 11 Jahren erschien, obwohl ich mir sicher bin, dass einige Personen ihn gelesen haben, deren Blogs ich folg(t)e. Und ich habe keine Ahnung mehr, was mich im vergangenen Herbst dazu brachte, spontan das eBook zu kaufen (wenn ich mal vom günstigen Preis absehe). Aber ich bin sehr froh, dass ich mir den Roman gegönnt habe, und habe in der vergangenen Woche gespannt all die Ereignisse rund um die Protagonistin Elisa verfolgt. Elisa ist „die Auserwählte“, diejenige, die am Tag ihrer Taufe von Gott mit einem Edelstein im Bauchnabel versehen wurde. Elisa wird irgendwann in ihrem Leben hoffentlich eine große Aufgabe erfüllen, doch was für eine Aufgabe das sein wird, weiß niemand. Und Elisa ist diejenige, die am wenigsten von allen versteht, warum gerade sie auserwählt wurde – was auch der Grund dafür ist, dass sie im Laufe der Zeit eine ausgewachsene Essstörung entwickelt hat, die dafür sorgt, dass Elisa ziemlich dick ist.

An ihrem sechzehnten Geburtstag wird Elisa mit König Alejandro verheiratet und reist mit ihm in seine Heimat. Dort muss sie zu ihrer großen Überraschung feststellen, dass Alejandro ihre Hochzeit erst einmal geheimhalten will und sie nur als Ehrengast bei Hof vorstellt. Doch das Leben und die Intrigen an diesem fremden Hof sind nur eine der Herausforderungen, die auf Elisa warten. An den Grenzen des Landes stehen feindliche Truppen, Rebellen sorgen für Unruhen und schon bald findet Elisa heraus, dass es deutlich mehr über den Götterstein in ihrem Bauchnabel zu wissen gibt, als ihr beigebracht wurde. Während Elisa anfangs schüchtern und voller Minderwertigkeitskomplexe ist, fand ich es schön zu sehen, wie sie sich im Laufe der Zeit entwickelt und an ihren Herausforderungen wächst. Ich fand es durchaus verständlich, dass Elisa das Gefühl hatte, dass sie neben ihrer schönen, klugen und weltgewandten großen Schwester Alodia verblasst und dass ihre Gesellschaft nur wegen des Göttersteins gesucht wird. So versteckt sie sich vor der Welt hinter ihrem Essen und hinter Schriftrollen, die ihr vielleicht mehr zu ihrem Schicksal verraten können.

Dabei gibt es immer wieder Momente, in denen Elisa schon früh beweist, dass sie eine kluge und herzliche Person ist. Ich mochte es zum Beispiel sehr, wie sie im Laufe der Geschichte auf ihren Mann Alejandro reagierte. Anfangs ist sie – verständlicherweise – überwältigt davon, dass ein erfahrener und so gut aussehender Mann so freundlich mit ihr umgeht, während sie mit jeder weiteren Begegnung mehr über ihn lernt und so auch seine Schwächen wahrnimmt. Sie bemüht sich während der gesamten Handlung von „The Girl of Fire and Thorns“ hart darum, sich den Respekt der Personen um sich herum zu erarbeiten. Und je mehr Elisa den anderen Menschen beweist, dass sie mehr ist als nur die Trägerin des Göttersteins, dass sie eine Person ist, die ihre Versprechen hält und bereit ist, wirklich weit zu gehen, um diejenigen zu beschützen, die ihr am Herzen liegen, desto mehr lernt sie sich selbst zu mögen und ihren Fähigkeiten zu vertrauen. Ich mochte es sehr, wie Rae Carson nicht nur Elisa, sondern auch all die anderen Figuren in dieser Geschichte angelegt hat. Wenn ich ehrlich bin, sorgte die Autorin schon früh dafür, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, ich könne keinem Charakter rund um Elisa vertrauen. Aber Rae Carson gelang es auch, mir zu vermitteln, dass jede ihrer Figuren einen guten Grund für ihr Handeln hat – und das hat mir wirklich viel Spaß gemacht.

Interessant fand ich auch den Weltenbau bei „The Girl of Fire and Thorns“, denn Rae Carson lässt dabei viele Elemente offen und bietet relativ wenig Erklärungen für diese Mischung aus arabischer und spanischer Kultur. Die wenigen Hinweise, die es in den „religiösen Texten“ gibt, die Elisa regelmäßig liest, haben bei mir das gleiche Gefühl hinterlassen wie viele ältere SF-Romane, die ich früher gelesen habe. So als ob die Autorin eine grobe Idee hatte, die darauf basiert, dass eine (unsere?) Welt aufhörte zu existieren und ihre Bewohner deshalb in einer anderen Welt Zuflucht fanden. Das würde die Mischung aus vertrauten und ungewöhnlichen Elementen ebenso erklären wie einige der Legenden rund um vergangene Ereignisse. Auf der anderen Seite bot mir Rae Carson beim Lesen aber auch sehr viele realistische und alltägliche Details rund um das Überleben in der Wüste, das Bewegen in der Natur und die Dinge, auf die jemand achten muss, der ohne Vorräte in der Wildnis zurechtkommen muss. Ich mochte es sehr, dass in ihrer Welt nicht einfach Bogenschützen in der Wüste unterwegs sind, denn schließlich müssen sich die Menschen am Rande der Wüste gut überlegen, ob sie irgendwo Holz für Pfeile und Bögen herbekommen oder ob sie ihren Krieg nicht eher mit Schleudern und ähnlichen Mitteln führen sollten.

All diese Elemente zum Weltenbau und zum Alltag der Figuren mochte ich sehr. Ebenso gefiel es mir, wie die Autorin ihre Charaktere angelegt hatte, und ich fand es faszinierend, Elisa zu begleiten, während sie an all ihren Herausforderungen wächst. Insgesamt hat die Handlung einen gefährlichen „noch ein Kapitel“-Sog auf mich ausgeübt, der für längere Frühstückspausen gesorgt hat, als ich mir eigentlich leisten konnte. Die Geschichte ist am Ende von „The Girl of Fire and Thorns“ noch nicht abgeschlossen, aber der Ausklang des Romans ist so rund, dass das Buch für sich stehen kann. Ich fürchte allerdings, dass ich mit wohl in näherer Zukunft noch die nächsten Bände holen werde, auch wenn ich eigentlich eine eBook-Kaufpause einlegen wollte, bis ich wieder ein paar Titel aus meinem Bestand gelesen habe. Aber ich möchte zu gern wissen, wie es mit Elisa und all den anderen Charakteren weitergeht und wie sie mit den weiteren Herausforderungen, die noch auf sie warten, umgehen wird.

Mai-SuB 2022

Ich habe das Gefühl, ich schreibe seit zwei Jahren, dass meine Monate nicht so laufen wie gedacht oder geplant. Aber ich muss auch zugeben, dass dieser April sich immerhin in der zweiten Hälfte „wie früher“ angefühlt hat. Ich hatte viel um die Ohren und mehr Termine, als mir lieb war, aber ich habe es geschafft relativ wenig Zeit online zu verbringen und dafür häufiger die Nase in meine Bücher zu stecken. Das hat mir definitiv gut getan! Außerdem hat es dafür gesorgt, dass ich relativ viel gelesen haben – auch wenn sich das nicht so sehr an meinem SuB-Stand abzeichnet, wie ich das gern hätte. Es ist schon seltsam, auf der einen Seite liebe ich die Auswahl, die mir mein SuB bietet (und habe regelmäßig das Gefühl, dass mir noch ein paar Bücher in diesem oder jenem Genre fehlen), auf der anderen Seite hätte ich auch gern eine sichtbare Schrumpfung, wenn ich viel lese … Allerdings müsste ich dafür weniger eBooks lesen. *g*

Ich hoffe, dass ich im Mai weiterhin meinen Kram ganz gut auf die Reihe bekomme und langfristig wieder in einen Rhythmus finde, der mir Zeit für all die Dinge lässt, die ich neben den notwendigen To-dos gern machen würde. Wobei ich jetzt schon sagen kann, dass ich in der zweiten Monatshälfte wenig Zeit für Arbeitskram haben werde, da mein Mann Urlaub haben wird. In diesen Wochen neigen wir ja dann doch dazu es uns gemütlich zu machen und unsere Zeit mit Brettspielen, Filmen und ähnlichen Dingen zu vertreiben. 🙂

Belletristik-SuB:

  1. Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
  2. Becky Albertalli: Leah on the Offbeat
  3. Hanna Alkaf: The Weight of our Sky
  4. Kaia Anderson: Sisters in Arms
  5. Sophie Anderson: The Thief Who Sang Storms
  6. Kelley Armstrong: The Gryphon’s Lair (A Royal Guide to Monster Slaying 2)
  7. Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
  8. Kelly Barnhill: The Ogress and the Orphans
  9. Kalynne Bayron: This Poison Heart
  10. T. J. Berry: Space Unicorn Blues
  11. Holly Black: The Coldest Girl in Coldtown
  12. Lawrence Block (Hrsg.): In Sunlight or in Shadow – Stories Inspired by the Paintings of Edward Hopper
  13. Lila Bowen: Conspiracy of Ravens (The Shadow 2)
  14. Rhys Bowen: Naughty in Niece (Royal Spyness 5)
  15. Rhys Bowen: The Twelve Clues of Christmas (Royal Spyness 6)
  16. Nicholas Bowling: Song of the Far Isles
  17. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
  18. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
  19. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  20. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  21. Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings – A Memoir by Lady Trent
  22. Sarah Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
  23. Sarah Rees Brennan: In Other Lands
  24. Rachel Caine: Paper and Fire (The Great Library 2)
  25. Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
  26. Jennifer Carson: To Find a Wonder
  27. Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
  28. Soman Chainani: Quests for Glory (The School for Good and Evil 4)
  29. David Chandler: A Thief in the Night (Ancient Blades 2)
  30. David Chandler: Honor Among Thieves (Ancient Blades 3)
  31. Orlagh Collins: All the Invisible Things
  32. April Daniels: Dreadnought (Nemesis 1)
  33. Benjamin Dean: Me, My Dad and the End of the Rainbow
  34. Sarah Driver: Once we were Witches
  35. Sarah Beth Durst: Race the Sands
  36. Joseph Elliott: The Good Hawk (Shadow Skye 1)
  37. Louise Erdrich: The Birchbark House
  38. Catherine Fisher: The Velvet Fox (The Clockwork Crow 2)
  39. Anita Frank: The Lost Ones – Some Houses are Never at Peace
  40. Francesca Gibbons: A Clock of Stars 1 – The Shadow Moth
  41. Laura Ann Gilman: Silver on the Road
  42. Nicole Glover: The Conductors
  43. Mira Grant: Parasite (Parasitology 1)
  44. Mira Grant: Symbiont (Parasitology 2)
  45. Mira Grant: Chimera (Parasitology 3)
  46. Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard’s Murder Squat 2)
  47. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  48. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  49. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  50. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  51. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  52. Radiya Hafiza: Rumaysa Ever After
  53. Alexis Hall: The Affair of the Mysterious Letter
  54. Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (Anthologie)
  55. Rachel Hartman: Seraphina
  56. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  57. Jim C. Hines: Terminal Alliance
  58. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  59. Tanya Huff: Wizard of the Grove
  60. D. B. Jackson: Thieves‘ Quarry (Thieftaker #2)
  61. D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
  62. Catherine Johnson: A Nest of Vipers
  63. Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
  64. Diana Wynne Jones: Dogsbody
  65. Diana Wynne Jones: Power of Three
  66. Diana Wynne Jones: Fire and Hemlock
  67. Michelle Ruiz Keil: All of Us with Wings
  68. Celine Kiernan: Geisterpfade
  69. Celine Kiernan: Königspfade
  70. Celine Kiernan: The Little Grey Girl (The Wild Magic Trilogy 2)
  71. Mary Robinette Kowall: The Calculating Stars
  72. Sarah Kuhn: Heroine’s Journey (Heroine Complex 3)
  73. Sarah Kuhn: From Little Tokyo with Love
  74. R. F. Kuang: The Poppy War
  75. L.D. Lapinski: The Strangeworlds Travel Agency 3 – The Secrets of the Stormforest
  76. Yoon Ha Lee: Dragon Pearl
  77. Y.S. Lee: The Body at the Tower (The Agency 2)
  78. Darcie Little Badger: Elatsoe
  79. Cixin Liu: The Three-Body Problem
  80. Kari Maaren: Weave a Circle Round
  81. Seanan McGuire: Middlegame
  82. Seanan McGuire: Angel of the Overpass (Ghost Roads 3)
  83. Seanan McGuire: Spelunking Through Hell (InCryptid 11)
  84. Hilary McKay: The Time of Green Magic
  85. Robin McKinley: Sunshine
  86. Robin McKinley: Dragonhaven
  87. Anna-Marie McLemore: Blanca and Roja
  88. Wendy McLeod MacKnight: The Copycat
  89. Karen M. McManus: Two can Keep a Secret
  90. Sangu Mandanna: Kiki Kallira Breaks a Kingdom
  91. Kate Milford: The Boneshaker
  92. Kate Milford: Bluecrowne
  93. Kate Milford: The Thief Knot
  94. Ashia Monet: The Black Veins (Black Magic 1)
  95. Maya Montayne: Nocturna
  96. Bethany C. Morrow: A Song Below Water
  97. Tamsyn Muir: Gideon the Ninth
  98. Julie Murphy: Faith – Taking Flight
  99. Julie Murphy: Faith – Greater Hights
  100. Bishop O’Connell: The Stolen
  101. Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
  102. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
  103. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): Robots vs. Fairies (Anthologie)
  104. Natalie C. Parker: Seafire
  105. S. A. Patrick: A Vanishing of Griffins (Song of Magic 2)
  106. Tamora Pierce: Tempests and Slaughter
  107. C. L. Polk: Stormsong (Kingston Cycle 2)
  108. C. L. Polk: Soulstar (Kingston Cycle 3)
  109. Cindy Pon: Sacrifice (Serpentine 2)
  110. Sarah Prineas: Dragonfell
  111. Benjamin Read & Laura Trinder: The Midnight Howl (The Midnight Hour 2)
  112. Benjamin Read & Laura Trinder: The Midnight Hunt (The Midnight Hour 3)
  113. Philip Reeve: Larklight
  114. Kat Richardson: Labyrinth (Greywalker 5)
  115. Kat Richardson: Downpour (Greywalker 6)
  116. Kat Richardson: Seawitch (Greywalker 7)
  117. Rebecca Roanhorse: Trail of Lightning (The Sixth World 1)
  118. Rebecca Roanhorse: Race to the Sun
  119. John Scalzi: Fuzzy Nation
  120. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  121. Barbara Sleigh: The Kingdom of Carbonel
  122. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  123. Jessica Spotswood/Tess Sharpe: Toll and Trouble – 15 Tales of Women and Witchcraft (Anthologie)
  124. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  125. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  126. Charles den Tex: Die Zelle
  127. Aiden Thomas: Cemetery Boys
  128. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  129. Sarah Tolcser: Song of the Current
  130. Jessica Townsend: Hollowpox – The Hunt for Morrigan Crow
  131. Tiffany Trent: Unnaturalist
  132. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  133. Renee Watson: Piecing Me Together
  134. Jaye Wells: Dirty Magic (Prospero’s War 1)
  135. Martha Wells: All Systems Red (Murderbot Diaries 1)
  136. Martha Wells: The Cloud Roads
  137. Jen Williams: The Ninth Rain (The Winnowing Flame Trilogy 1)
  138. Kate Williams: The Babysitter Coven 2 – For Better or Cursed
  139. Amy Wilson: Angel and Bavar
  140. Katherine Woodfine: The Midnight Peacock (The Sinclair’s Mysteries 4)
  141. Katherine Woodfine: Peril in Paris (Taylor and Rose 1)
  142. Xinran: Gerettete Worte
  143. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes
  144. Jy Yang: The Black Tides of Heaven
  145. Kelly Yang: Front Desk
  146. Damaris Young: The Switching Hour
  147. Katie Zhao: The Dragon Warrior
  148. Xiran Jay Zhao: Iron Widow
  149. Ibi Zoboi: Pride

147 Titel auf dem SuB zum Monatsanfang

Sachbuch-SuB: (immer noch unvollständig)

  1. Francis Burney: Journals and Letters
  2. Caroline Criado Perez: Invisible Women – Exposing Data Bias in a World Designed for Men
  3. Brunhilde Dähn: Berlin Hausvogteiplatz
  4. Ruth Goodman: How to be a Victorian
  5. Molly Guptill Manning: When Books Went to War
  6. Lindsey Fitzharris: The Butchering Art – Joseph Lister’s Quest to Transform the Grisly World of Victorian Medicine
  7. Kameron Hurley: The Geek Feminist Revolution
  8. Jennifer Kloester: Georgette Heyer’s Regency World
  9. Bea Koch: Mad & Bad – Real Heroines of the Regency
  10. Lily Koppel: The Astronaut Wives Club
  11. Natalie Livingstone: The Mistresses of Cliveden
  12. Gail MacColl/Carol McD. Wallace: To Marry an English Lord
  13. Philip Mansel: Prince of Europe – The Life of Charles-Joseph de Ligne
  14. Leo Marks: Between Silk and Cyanide – A Code Maker’s War 1941-45
  15. Molly Peacock: The Paper Garden – An Artist Begins Her Life’s Work at 72
  16. Michael du Preez und Jeremy Dronfield: Dr. James Barry – A Woman Ahead of Her Time
  17. Margaret Powell: Below Stairs – The Bestselling Memoirs of a 1920s Kitchen Maid
  18. Hallie Rubenhold: Lady Worsley’s Whim – An Eigtheenth-Century Tale of Sex, Scandal and Divorce
  19. Ronen Steinke: Der Muslim und die Jüdin – Die Geschichte einer Rettung in Berlin
  20. Lauren Stowell/Abby Cox: The American Duchess Guide to 18th Century Dressmaking

20 Titel auf dem SuB zum Montatsanfang

Lesen in den Mai

Mit „leichter“ Verspätung starte ich nun auch mal in Anettes „Lesen in den Mai“-Tag, nachdem ich tagsüber erst einige andere Dinge auf die Reihe bekommen musste. Aber jetzt habe ich den Rest des Tages „frei“ (wenn ich vom Kochen absehe) und kann mich meinen Büchern (und Spielen) widmen. So ganz bleibt es bei mir ja nicht bei einem „Lese“-Tag, wenn die Switch mich immer so freundlich anlächelt. 😉 Ich möchte heute aber auf jeden Fall noch zwei Sachen beenden, damit ich die nicht mit in den Mai nehme. Das eine ist eine Kurzgeschichte, die ich gestern beim Frühstück angefangen habe, das andere ein Sachbuch, in dem ich im Laufe der vergangenen Wochen immer wieder gelesen habe. 🙂

 

Update 19:00 Uhr

Links ein angeschalteter eReader, der Kapitel 6 einer Kurzgeschichte zeigt, in der Mitte ein Vanillemuffin mit Schokostücken, darüber eine kleine Sturmlaterne mit brennender Kerze und rechts eine Tasse mit Milchtee.

Die vergangenen zwei Stunden habe ich erst einmal mit der Kurzgeschichte „The Shadow Cats“ von Rae Carson (und einem Stracciatella-Muffin und Tee 😉 ) verbracht. Die Handlung spielt kurz vor dem Roman „The Girl of Fire and Thorns“ und wird aus der Sicht von Prinzessin Alodia erzählt, die in dieser Geschichte nicht nur versucht einen alten Verbündeten ihres Vaters auf ihre Seite zu ziehen und das Rätsel um seltsame Jaguar-Angriffe und eine ebenso seltsame Dürre zu klären, sondern auch herausfindet, dass ihre kleine Schwester Elisa über mehr Fähigkeiten verfügt, als Alodia ihr zugetraut hätte. Nachdem ich in den letzten Wochen „The Girl of Fire and Thorns“ gelesen habe, fand ich es spannend Alodias Sicht auf Elisa mitzuerleben – gerade weil Elisa mit dem Gefühl aufgewachsen ist, dass ihre Schwester sie so gar nicht schätzt und dass sie eh nicht mit ihr mithalten kann.

Links mein Animal-Crossing-Charakter, rechts einer meiner Nachbarn, der sagt: "Deine Hippie-Tunika sieht sehr frühlingshaft aus. Da riecht man fast die Blümchen!"

Nach dem Beenden der Kurzgeschichte habe ich erst einmal „Animal Crossing“ angeworfen und eine schnelle Runde über die Insel gedreht. In den letzten Tagen ist mein Inselleben ein bisschen zu kurz gekommen, dafür habe ich mir für morgen Vormittag eine längere Runde mit meinen Nachbarn vorgenommen. Vielleicht gestalte ich ja sogar mal wieder ein Ferienhaus – da gibt es so viele nette Möglichkeiten. Bevor ich jetzt in die Küche wandere und ein (ziemlich spätes) Abendessen koche, drehe ich noch eine kleine Blogrunde und schaue, wie es den anderen in der Zwischenzeit ergangen ist. 🙂

 

Update 21:30 Uhr

Eine Porzellanschale mit Kartoffel-Spitzkohl-Eintopf.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Zeit mit Kochen und Essen vergeht, selbst wenn es nur ein einfaches Essen ist. Dafür ist das Foto von unserem Spitzkohl-Eintopf überraschend ansprechend geworden – vielleicht sollte ich häufiger unser Essen im Schatten meines Leselichts fotografieren. 😉 Zum Essen haben wir einen Teil der Sendung „Kühlschrank öffne dich“ geschaut. Das ist eine Kochsendung, bei der die Köchin Hanna Reder mit Alexander Kumpner (bzw. Alexander Hermann, nachdem Kumpner an Covid erkrankt ist) gegen wechselnde Herausforder-Teams kocht. Dabei müssen die Teams für Personen (Familien, WGs usw.) kochen, deren Kühlschrankinhalt zur Verfügung gestellt wird und die am Ende die servierten Essen bewerten müssen. Wir finden die Sendung ganz unterhaltsam, aber da uns eine Folge zu lang ist, um sie am Stück zu gucken, nehmen wir sie auf, spulen beim Gucken während der Werbung vor und teilen uns das Ganze auf zwei bis drei Abende auf. Heute sind wir ein bisschen dabei hängengeblieben – zum Vorsichhinglubschen während Übermüdungsphasen sind solche Sendungen einfach perfekt. 😉 Damit ich heute aber noch etwas zum Lesen komme, wechsel ich jetzt endlich mal zu meinem Sachbuch – genau genommen zu der Biografie „The Cook’s Tale“.

Die Taschenbuchausgabe von "The Cook's Tale - Life below stairs as ist really was" von Nancy Jackman und Tom Quinn. Das Cover zeigt zwei vergilbte serpiafarbenden Fotos. Das hintere lässt ein altmodisches Steinhaus erahnen, das vordere zeigt eine Frau mit einer altmodischen Frisur und einer Schürze.

 

Update 0:00 Uhr (Letztes Update)

Ich habe bis vor wenigen Minuten an „The Cook’s Tale“ gelesen und damit das Buch wirklich noch in diesem Monat beendet. Ich fand es spannend von Nancy Jackmans Leben als Köchin zu lesen, gerade weil es wohl einige Aspekte in ihrem Leben gab, in denen sie deutlich mehr Glück hatte, als die meisten jungen Frauen ihrer Zeit. Ich versuche in den nächsten Tagen mal eine Rezension zu dem Titel zu schreiben – momentan geht mir noch zu viel dazu durch den Kopf. Außerdem wird es definitiv Zeit, dass ich ins Bett gehe, also schaue ich nur noch kurz wie es den anderen heute Abend ergangen ist, und hole dann hoffentlich den verpassten Schlaf der vergangenen Nächte nach. 😉 Es war nett den Abend gemeinsam mit euch zu verbringen. Ich hoffe, ihr habt einen guten Start in den Mai und morgen noch einen entspannten Sonntag!

Julia Buckley: The Big Chili (Undercover Dish 1)

Nachdem mir „A Dark and Stormy Murder“ von Julia Buckley so gut gefallen hatte, habe ich wenig später auch noch „The Big Chili“ von der Autorin gelesen. „The Big Chili“ ist ein Jahr vor „A Dark and Stormy Murder“ erschienen und der Auftakt der vierteiligen Undercover-Dish-Reihe, die sich um Lilah Drake dreht. (Ich muss gestehen, ich wüsste schon gern, wie viele Serien die Autorin parallel schreibt, wenn ich mir den Veröffentlichungsrhythmus ihrer Bücher so anschaue.) Lilah arbeitet tagsüber für ihre Eltern, die eine Marklerfirma betreiben, und in ihrer Freizeit kocht sie heimlich für eine Handvoll Kunden. Genau genommen für Kunden, die Lilahs Gerichte als ihre eigenen ausgeben, um dafür dann Lob und Anerkennung einzuheimsen. Schwierig wird Lilahs Situation, als eine Frau bei einer Kirchenveranstaltung stirbt, nachdem sie ein Chili probiert hat, das von Lilah gekocht wurde. Auf der einen Seite fleht ihre Kundin sie an, dass sie niemandem verraten soll, dass Lilah das Chili gekocht hat, auf der anderen Seite befürchtet Lilah natürlich, dass ihr Stillschweigen die Ermittlungen beeinträchtigen könnte.

Ich muss zugeben, dass mir dieser Roman von Julia Buckley nicht so gut gefallen hat wie „A Dark and Stormy Murder“, obwohl ich mich insgesamt auch von dieser Geschichte gut unterhalten gefühlt habe. Ich fand die Idee lustig, dass Lilah eine Handvoll Kunden hat, die nicht wissen, dass Lilah ihr heimliches Kochen zu einem kleinen Geschäft ausgebaut hat und dass sie mehrere Personen in ihrem Ort regelmäßig mit Gerichten versorgt. Ebenso amüsant waren die diversen Übergabeaktionen der fertigen Gerichte an abwegigen Orten oder unter ebenso abwegigen Vorwänden. Allerdings fand ich es dann doch etwas zu überzogen, dass Lilah nicht einmal die Polizei in ihr Geheimnis einweiht – vor allem. da sie sich häufiger mit Detective Inspector Jacob „Jay“ Parker unter vier Augen unterhält. Und da ich schon bei den Kritikpunkten bin (und das, bevor ich noch die netten Teile des Romans erwähnt habe): Obwohl es in dieser Geschichte viele schöne Passagen gibt, die sich um das Thema Kochen und Essen drehen, gibt es leider – wie auch schon in „A Dark and Stormy Murder“ – immer wieder Momente, in denen sich die Protagonistin Lilah schlecht fühlt, weil sie (nach einem langen und anstrengenden Tag) Fast Food isst oder weil sie zu einem Softdrink greift. Wie gesagt, es gibt einige Szenen, in denen es einfach nur um genussvolles Essen geht, aber ganz konnte die Autorin ihrer Protagonistin dann doch nicht das schlechte Gewissen ersparen, weil sie sich nicht hundertprozentig gesund ernährt.

Ansonsten fand ich es sehr nett zu verfolgen, wie Lilah ihre Nase in die Angelegenheiten ihrer Freunde und Kunden steckt, wie sie mehr über die verschiedenen Personen herausfindet, obwohl sie doch dachte, dass sie sie gut kennen würde, und wie das dazu führt, dass sie Jay immer wieder Informationen geben kann, über die er noch nicht gestolpert war. Wie schon bei „A Dark und Stormy Murder“ wird die Protagonistin von Anfang an nicht verdächtigt, was ich wirklich angenehm finde. Sie muss auch nicht ihr Geschäft retten oder sonstige Dramen lösen, und Lilah arbeitet die ganze Zeit mit der Polizei zusammen, auch wenn es ihr manchmal unangenehm ist, dass sie Informationen weitergibt. Und während die Protagonistin in dem anderen Roman sich von Anfang an sicher war, dass der Verdächtige Sam West absolut unschuldig sein muss, hat Lilah immer wieder Momente, in denen sie selbst Personen verdächtigt, von denen sie eigentlich glaubt, dass es gute Menschen sind, die niemals einen Mord begehen könnten. Dieses Bewusstsein dafür, dass theoretisch jede dieser Personen mordverdächtigt sein könnte, obwohl sich Lilah gut mit ihnen versteht und sie schon lange kennt, hat mir gut gefallen.

Dieser Mangel an Drama (wobei es in „The Big Chili“ am Ende einen kleines „Beziehungsdrama“ zwischen Lilah und Jay gibt) finde ich wirklich wohltuend bei den Romanen von Julia Buckley, ebenso wie das harmonische Familienumfeld der Protagonistinnen und die vielen kleinen (und häufig amüsanten) Begegnungen mit den verschiedenen Figuren, die Informationen zu den Ermordeten beizutragen haben. Wenn ich von meinem Kritikpunkt rund um die Essensszenen absehe, kann ich die Geschichten rundum genießen. Mir gefällt es einfach, wenn es in einem gemütlichen Kriminalroman nicht erzwungen um die Unschuld der Protagonistin oder ihre Existenz geht und wenn die ermittelnden Polizisten nicht als Feinde behandelt werden. Auch wenn mir die „Liebesgeschichten“, die Julia Buckley sowohl in „The Big Chili“ als auch in „A Dark und Stormy Murder“ eingebaut hat, etwas arg schnell verliefen und es für mich nicht so ganz nachvollziehbar war, wieso sich da nun diese Paare gefunden haben, so muss ich zugeben, dass dies für nette Dialoge zwischen den Protagonistinnen und anderen Personen (Freundeskreis, Familienmitglieder oder eben der potenzielle neue Partner) gesorgt haben. Und da mein Bedürfnis nach Cozys immer noch nicht so ganz vorbei ist, habe ich mir auch noch „Death in a Budapest Butterfly“, den Start der Hungarian-Tea-House-Reihe, von der Autorin besorgt.

 

Was schön war (1): Überraschungspaket

Es ist schon wieder eine ganze Weile her, seitdem es hier einen „Was schön war“-Beitrag gegeben hat. Aber in den vergangenen Monaten gab es auch relativ wenig herausstechende Momente, bei denen es sich gelohnt hätte, sie hier festzuhalten. Umso netter war es, dass wir in den vergangenen Tagen ein Überraschungspaket von einem Freund meines Mannes erhalten haben – voller Leckereien und Aufmerksamkeiten für uns beide.

Im Hintergrund links ist ein Karton, in dem eine braune Tom-Nook-Tasse und weitere Sachen zu erahnen sind, daneben lehnt ein Notizbuch an der Wand mit Animal-Crossing-Figuren-Design, vor dem Notizbuch eine Schachtel Merci und davor zwei Tassen - einmal eine gelbe Melinda-Tasse und eine türkise Tom-Nook-Tasse, daran lehnt ein Untersetzer mit Animal-Crossing-Design. Davor liegt ein weiterer Untersetzer mit Melinda-Design. Außerdem sind ist noch eine Tüte mit italienischem Schokoladengebäck, eine Tafel Ritter Sport Olympia, zwei Packungen Reese's und eine Packung mit Jelly Straws.

Irgendwie hege ich den Verdacht, dass unser beider Schwäche für „Animal Crossing“ ein kleines bisschen beim Zusammenstellen des Pakets berücksichtigt wurde. 😉 Wir haben uns auf jeden Fall sehr über die Tom-Nook- und Melinda-Tassen gefreut. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich noch keine Ahnung habe, wie ich unsere neuen Tassen in unseren überfüllten Küchenschränken unterbringen soll … *g*

Leslie Vedder: The Bone Spindle

Mit „The Bone Spindle“ erzählt Leslie Vedder eine ungewöhnliche Dornröschen-Variante, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. Im Prolog stellt die Autorin das fantastischen Königreich Andar vor, dessen jüngster Prinz von der Spindle Witch verflucht wurde. Nur durch den Einfluss der anderen drei großen Hexen (der Snake Witch, der Dream Witch und der Rose Witch) konnte der Fluch gemildert werden. Das Königreich Andar wurde durch diesen Fluch vernichtet, seine Bewohner flohen in die anliegenden Reiche, die drei großen Hexen starben bei dem Versuch, die Spindle Witch zu besiegen, und alle Personen im Schloss fielen – ebenso wie Prinz Briar – in einen unendlichen Schlaf, der nur durch den Kuss einer jungen Frau gebrochen werden kann. Doch bislang hat es niemand geschafft, den Fluch über Andars Prinzen zu brechen. Stattdessen durchstöbern Schatzjäger die Ruinen des zerstörten Königreichs nach kostbaren Schätzen, magischen Artefakten und unbekannten Zauberbüchern. Diese Schatzsuchen sind nicht ganz ungefährlich, denn die wertvollsten Dinge in diesen Ruinen werden durch ausgeklügelte Zauber und Fallen geschützt.

Auch die Protagonistinnen Fi – genauer Lady Filore Nenroa – und Shane, eine Kriegerin aus dem Norden, sind Schatzjägerinnen, wobei Shane vor allem auf Reichtümer aus ist, während Fi auf der Suche nach Wissen über das verlorene Königreich Andor und die Orden der großen Hexen ist. Genau genommen hofft Fi, dass sie in den Unterlagen der alten Hexen-Orden Informationen findet, die ihr helfen, einen Fluch zu brechen, mit dem sie ihr Ex-Freund vor einem Jahr verhext hat. Doch stattdessen stolpert sie bei einem gemeinsamen Abenteuer mit Shane über einen weiteren Fluch – den Fluch, den die Spindle Witch auf den Prinzen von Andor gelegt hat. Dieser Fluch sorgt für einen Seelenbund zwischen Fi und dem schlafenden Briar, und je länger dieser Bund besteht, desto näher kommen sich die beiden. Auf ihrem Weg zum verfluchten Schloss von Andor müssen sich Fi und Shane nicht nur mit dunkler Magie, Hexenjägern, einem manipulativem Ex-Freund und einer rätselhaften jungen Frau in einem roten Umhang herumschlagen, sondern auch mit der dunklen Magie der Spindle Witch. Trotzdem ist „The Bone Spindle“ alles andere als eine düstere Geschichte, denn allein schon die gegensätzlichen Charaktere der beiden Protatonistinnen sorgen für diverse amüsante Szenen.

Ich mochte es sehr, dass Fi und Shane anfangs nicht mehr als „Arbeitskolleginnen“ waren, die sich miteinander arrangieren, obwohl sie die andere Person und ihr Verhalten häufig nicht verstehen können. So konnte ich abwechselnd mit einem Schmunzeln Fis und Shanes Gedanken verfolgen, die sie sich über ihre Kollegin machten, und nach und nach miterleben, wie sich diese beiden so unterschiedlichen Frauen miteinander anfreunden. Ebenso gefiel es mir, wie die Autorin verschiedene Märchenelemente aufgreift und ihre ganz eigene Geschichte daraus spinnt. Dabei belässt sie es nicht dabei, Prinz Briar zum Opfer des Fluches zu machen oder sich einfach bei bekannten Märchen zu bedienen, sondern sie baut eine ganz eigene Welt rund um die Hexen-Orden, die Schatzjäger und das verfluchte Königreich auf. Allerdings muss ich zugeben, dass „The Bone Spindle“ durch die ausführliche Vorstellung der Figuren (und der Welt) in den ersten Kapiteln etwas gemächlich anfängt. Ich habe das erste Drittel des Romans problemlos immer wieder aus der Hand legen und stattdessen in anderen Büchern stöbern können, aber als dieser Teil vorbei war, hat mich die Handlung so richtig gepackt und dafür gesorgt, dass ich „nur noch eben ein Kapitel“ gelesen habe, bis der Roman zuende war.

Das Einzige, was mich beim Lesen etwas irritiert hat, war das Alter der Protagonistinnen. Fi zum Beispiel ist siebzehn und wurde vor einem Jahr von ihrem Ex-Freund, mit dem sie sich einen Ruf als Schatzjägerin erarbeitet hatte, verflucht. Und wenn ich so etwas lese, dann frage ich mich, wie alt Fi bitte war, als sie anfing, gemeinsam mit ihrem Ex als Schatzjägerin zu arbeiten. Selbst wenn sie relativ schnell gewisse Berühmtheit erlangt hat, so kann sie zu Beginn ihrer Karriere maximal fünfzehn Jahre alt gewesen sein, und das finde ich schon etwas arg jung. Und auch bei Shane frage ich mich etwas, wie alt sie wohl gewesen sein muss, als sie ihr Zuhause (kurz vor ihrer Heirat!) hinter sich ließ – und wie sie sich dann so schnell Berühmtheit als Kriegerin erarbeiten konnte. Wenn ich dann noch all die deprimierenden Monate in Betracht ziehe, die sie als Söldnerin mit zweifelhaften Jobs verbracht hat … Aber nun gut, ich vermute mal, dass die anvisierte jugendliche Zielgruppe der Grund dafür ist, dass Fi und Shane deutlich jünger sind, als sie meiner Ansicht nach sein dürften, und grundsätzlich hat mich das Ganze nicht so sehr gestört, dass es mein Lesevergnügen deutlich getrübt hätte. Auch wenn ich es natürlich trotzdem hier ansprechen musste …

Insgesamt hat mir „The Bone Spindle“ wirklich gut gefallen. Ich mochte die beiden Protagonistinnen mit all ihren unterschiedlichen Stärken und Schwächen sehr gern, ich fand es unterhaltsam zu verfolgen, wie Briar versucht, Fis Herz für sich zu gewinnen, und ich habe es genossen, zu lesen, wie Fi und Shane sich im Laufe ihrer Reise anfreunden und immer wieder füreinander einstehen. Selbst wenn es hier und da Momente gab, in denen ich das Verhalten der beiden Protagonistinnen nicht wirklich klug fand, konnte ich ihre Beweggründe in der Regel nachvollziehen, was dafür gesorgt hat, dass mich diese Passagen so gar nicht gestört haben. Stattdessen habe ich mich über die vielen kleinen Entwicklungen, die die Figuren durchmachen, und über jede neue Information zu ihren Hintergründen gefreut. Ich fand es spannend, dass einige Charaktere in der Geschichte nur einen kleinen Auftritt hatten und es der Autorin doch gelang, sie so darzustellen, dass sie einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen haben. Am Ende gibt es noch so viel über Fi, Shane, Briar, Red und die Paper Witch herauszufinden, dass ich sehr gespannt bin, wie Leslie Vedder die Handlung in „The Severed Thread“ fortsetzen wird. Dummerweise erscheint der Band erst im Februar 2023, aber ich freue mich schon darauf, dass ich dann ein Wiedersehen mit all den Charakteren feiern kann.

Julia Buckley: A Dark and Stormy Murder (A Writer’s Apprentice Mystery)

Anfang des Monats hatte ich mir „A Dark and Stormy Murder“ von Julia Buckley besorgt, nachdem das Buch schon einige Zeit auf meinem Merkzettel stand und ich aktuell große Lust auf gemütliche Kriminalromane habe. Die Geschichte wird aus Sicht von Lena „Lee“ London erzählt, die vor einigen Monaten erst ihr Studium beendet hat und nun auf der Suche nach einem Job ist, mit dem sie ihren Lebensunterhalt finanzieren kann. Lena ist kurz davor zu verzweifeln, als ihre Freundin Allison anruft, um ihr zu erzählen, dass sie Camilla Graham – eine berühmte Autorin, die seit vielen Jahren Lenas Vorbild ist – kennengelernt hat und dass Camilla eine Assistentin sucht. Wenig später macht sich Lena gemeinsam mit ihrem Kater Lestrade auf den Weg nach Blue Lake in Indiana, um probeweise für Camilla zu arbeiten. Schnell lebt sich Lena in Blue Lake ein, freundet sich mit ihrer Arbeitgeberin an, lernt neue Leute kennen und genießt ihren Job – bis sie am Seeufer unterhalb von Camillas Haus über die Leiche eines ermordeten Mannes stolpert.

Ich habe es sehr genossen, „A Dark and Stormy Murder“ zu lesen, obwohl Lenas Leben in Blue Lake ein kleines bisschen zu perfekt war und ich ihre Instant-Verliebtheit in Camillas Nachbarn Sam West nicht so ganz nachvollziehen konnte. Der kleine Ort Blue Lake ist einfach bilderbuchhaft perfekt und wird trotzdem nicht von Touristen überlaufen und Lenas neuer Job ist für sie die Erfüllung eines Traumes, weil sie Camilla Graham beim Schreiben ihres neusten Romans assistieren darf. Obendrein wird Camilla innerhalb kurzer Zeit zu einer (mütterlichen) Freundin für Lena und es gibt gleich zwei attraktive Männer, die um die Aufmerksamkeit der Protagonistin bemüht sind. All das wäre mir normalerweise etwas zu viel, um die Geschichte zu genießen, aber es gelingt Julia Buckley, genügend realistische Elemente in die Handlung einzuflechten, dass ich mich beim Lesen einfach nur wunderbar entspannt und unterhalten gefühlt habe. So trifft Lena zum Beispiel immer wieder Personen, die ihr sympathisch sind und die sie gern besser kennenlernen würde, aber das hindert sie nicht daran, sich zu fragen, ob die jeweiligen Personen vielleicht etwas mit dem Mordfall zu tun haben oder Dinge wissen könnten, die der Polizei bei den Ermittlungen helfen würden.

Auch die Art und Weise, wie Lena (und Camilla) in die Ermittlungen involviert werden, mochte ich, weil die Protagonistin weder glaubt, dass sie es besser machen kann als die Polizei, noch aktiv gegen die Ermittler arbeitet, sondern nur ihre Neugier befriedigt, indem sie Klatsch und Tratsch austauscht oder online Informationen sucht. Und wenn sie dann wirklich über Dinge stolpert, die der Polizei helfen könnten, dann gibt sie diese Informationen auch direkt an den Ermittler weiter. Einzig ihre Haltung gegenüber Sam West, der seit Monaten des Mordes an seiner (verschwundenen) Ehefrau verdächtigt wird, war mir etwas zu extrem, denn es brauchte nur zwei Begegnungen, und schon war Lena nicht nur davon überzeugt, dass Sam vollkommen unschuldig sein muss, sondern sie war auch Hals über Kopf in ihn und seinen rauen Charme verliebt. Immerhin gab es kein großes Drama rund um die Tatsache, dass nicht nur Sam, sondern auch der ermittelnde Polizist Doug Heller an Lena interessiert war, was ich wirklich anerkennen möchte. Wieso können nicht mehr Autor*innen solche Handlungselemente lösen, indem sie ihre Figuren wie vernünftige erwachsene Menschen handeln lassen?! Erschreckend, dass mich das hier so froh gemacht hat, weil das einfach so selten vorkommt.

Ansonsten habe ich noch eine kleinen Kritikpunkt an „A Dark and Stormy Murder“, und der bezieht sich auf das Essverhalten der Protagonistin. Während es auf der einen Seite schön zu lesen war, dass Lena ständig leckeres Essen genießt, hatte sie auf der anderen Seite jedes Mal ein schlechtes Gewissen oder musste daran denken, dass sie ganz bestimmt bald schrecklich dick wird, wenn sie sich weiterhin so schlecht ernährt. Ich muss gestehen, ich habe fast das Gefühl, ich könnte Julia Buckley diesen Punkt nicht wirklich vorwerfen, weil es in unserer verdammten Gesellschaft nun einmal überall verbreitet ist, dass Essen etwas ist, das kein Genuss sein darf und mit schlechtem Gewissen verknüpft ist. Aber ich finde es schrecklich, so etwas in einem ansonsten wirklich wohltuenden Roman zu lesen – so viele Beschreibungen von leckerem Essen, und jede einzelne davon wird mit dem Schuldgefühl der Protagonistin verknüpft. Ich weiß nicht, wie vielen anderen Leser*innen das überhaupt auffällt, aber mich hat das wirklich geärgert.

Allerdings hat mich dieser Punkt nicht so sehr geärgert, dass es mir den Rest der Geschichte verdorben hätte. Ich mochte grundsätzlich die Figuren, ich habe es genossen, Lenas perfekten neuen Alltag mitzuerleben, und mir hat es gefallen, wie Julia Buckley den Kriminalfall konstruiert hat. Ich fand es sogar unterhaltsam, Lenas Arbeitsalltag und all ihre Gedanken rund um Camillas nächsten Roman, „The Salzburg Train“, mitzuverfolgen, auch wenn ich die Passagen aus diesem fiktiven Buch, die an fast jedem Kapitelanfang zu lesen waren, eher schlecht geschrieben fand. Aber das hatte schon wieder seinen ganz eigenen Unterhaltungswert für mich und sorgte dafür, dass ich jedes Kapitel mit einem Grinsen startete, während ich darüber nachdachte, dass Camilla Grahams Bücher für mich nicht geeignet wären. Insgesamt hat mir „A Dark and Stormy Murder“ Lust auf weitere Veröffentlichungen von Julia Buckley gemacht – weshalb ich mir direkt im Anschluss das eBook „The Big Chili“, den Auftakt der „Undercover Dish“-Reihe, gekauft habe, um herauszufinden, ob mir andere Reihen der Autorin auch zusagen könnten.

Lese-Sonntag im April 2022

Denjenigen von euch, denen das wichtig ist, wünsche ich „Frohe Ostern!“ und für alle anderen hoffe ich, dass ihr ein schönes, langes Wochenende erlebt. 🙂 Bei mir waren die vergangenen zwei Tage nicht ganz so entspannt wie erhofft, aber heute sollte ich mich nur mit Dingen beschäftigen können, die mir Freude bereiten. Nicht einmal kochen muss ich, denn es gibt heute Abend den Rest von gestern (und heute Nachmittag den Kuchen, den ich am Freitag gebacken habe 😉 ). Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es heute mit dem Lesen läuft. In den letzten zwei Wochen habe ich sehr, sehr viele Bücher angefangen und bin bei sehr wenigen davon bis zum Schluss geblieben. Wenn mich allerdings ein Roman genug gereizt hat, dass ich dabei bleiben wollte, habe ich in der Regel auch ein paar Stunden am Stück gelesen – worauf ich auch für heute hoffe. Allerdings habe ich noch keine Ahnung, was für eine Geschichte mich heute reizen könnte … Vielleicht sollte ich mal schauen, ob mich eines meiner vielen angefangenen Bücher packen kann, oder ich stelle mich vor den SuB und blättere solange Bücher an, bis eins finde, das ich nicht aus der Hand legen mag … Bevor ich damit anfange, muss ich aber erst einmal etwas wacher werden.

 

Update 11:15 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot, bei dem meine Spielfigur auf einer Bank sitzt und in die Kamera winkt, während im Hintergrund ein Hasen-Maskottchen mit einer Luftballontraube zu sehen ist.

Ich muss gestehen, dass ich mich seit dem Erstellen dieses Beitrags heute morgen vor allem online rumgetrieben habe, was aber auch dazu führte, dass ich einen sehr amüsanten Austausch mit einer Freundin hatte, die davon erzählte, dass sie heute früh beim Aufstehen entdecken musste, dass ihr Kater sehr viel Spaß mit den Ostereiern in Nachbars Garten hatte. Die Schadensbegrenzung sorgte dann für einen etwas stressigen Start in den Tag für meine Freundin und zu einer sehr lustigen Geschichte für mich … *g* Dann habe ich eine Runde „Animal Crossing“ gespielt und mit meinen Nachbarn zusammen den „Häschentag“ genossen. Und nun werde ich mir wohl etwas Zeit nehmen, um mal durch die Buchstapel der letzten Wochen zu stöbern und zu gucken, ob mich eins der Bücher anspricht. So viel Zeit dürfte das bei den paar Titeln ja nicht kosten … oder? 😉

Rechts ein Tisch mit zwei wackeligen Buchstapeln, links daneben ein Servierwagen, dessen oberste Ebene ebenfalls mit zwei Buchstapeln bedeckt ist.

 

Update 14:00 Uhr

Zwei deutlich kleinere und ordentlichere Bücherstapel als auf dem vorherigen Foto.

Nach dem letzten Update habe ich mich wirklich erst einmal hingesetzt und meine Bücherstapel sortiert (und abgestaubt) und ein paar Titel weggeräumt und geschaut, was mich gerade spontan anspricht. Das Ergebnis war … immer noch zwei Bücherstapel, aber diese sind nun deutlich übersichtlicher. Der rechte mit angefangenen Büchern, die ich endlich beenden sollte, und der linke mit Titeln, die ich noch rezensieren will. Außerdem habe ich zwei Romane aus dem SuB gezogen, die ich anlesen wollte, und dann habe ich noch ein eBook auf den Reader geladen, das ich heute über Tansy Rayner Roberts‘ Patreon zur Verfügung gestellt bekommen habe. Und da der Beitrag, mit dem das „Witchy Ways“-eBook kam, folgende Worte beinhaltete:

„You are a witch apprentice on your final day of studies — and before the grand Coven ceremony of graduation, you have to complete a quest and find your Witchy Way, the essential theme of all your future magics.

No pressure, then!

Slap on a pointy hat, steal a cauldron, and let’s get started.“

 

Links ein angeschalteter eReader, dessen Bildschirm eine Seite zeigt, die erklärt wie dieses Abenteuerbuch "gespielt" wird, rechts ein Teller mit einem Brötchen und zwei Mohrrüben, im Hintergrund ist eine Hexenkessel-förmige Tasse zu sehen mit Heißer Schokolade darin und der Aufschrift "Witches Brew".

Habe ich spontan beschlossen, dass es zum Frühstück eine Heiße Schokolade und die erste Runde mit diesem Adventure-Buch geben wird. Und dann habe ich mein Abenteuer als Hexe in Ausbildung begonnen, in dem ich Dinge aus einem magischen Kessel gezogen habe. Ich muss zugeben, ich bin keine sehr aufregende Hexe, da ich dazu neige die vernünftigste Lösung zu wählen. Aber wenn ich einmal den ungewöhnlichsten Weg gewählt habe, habe ich wunderbar überraschende Dinge erlebt. Mein bisheriges Lieblingsende war der Teil, in dem die Hexe mit einer Eule flüchtete und beschloss, dass sie genug von der ganzen Sache hat … *g* Insgesamt habe ich wirklich viel Spaß mit dem Buch und all den unterschiedlichen Richtungen, in die die Geschichte gehen kann.

„It’s scary, sometimes, to realise just how good witches are at getting things done.

But also, it’s awesome.“

 

Zwei nebeneinanderliegende Bücher. Das linke Cover zeigt einen sehr kleinteiligen und ornamentalen Schädel (The Bone House), das rechte Cover zeigt die scherenschnittartig eine Frau mit einem langen Kleid und eine kleine tentakelige Kreatur. Die Frauengestalt wird von einem Banner umgeben, auf dem der Titel "The Affair of the Mysterious Letter" zu lesen ist.

Theoretisch könnte ich den Rest des Tages mit „Witchy Ways“ verbringen, ohne dass mir langweilig wird. 😀 Aber da ich die vielen noch unentdeckten Varianten lieber in Ruhe genießen will, greife ich dann gleich erst einmal zu „The Bone Houses“ von Emily Lloyd-Jones. (Mein Mann meinte angesichts der „Nothing stays buried forever“-Zeile auf dem Cover, dass das Buch zum heutigen Tag passen würde … *hüstel*) Mal schauen, ob ich heute in der richtigen Stimmung bin für eine Mischung aus Horror und Feengeschichte oder ob ich nach einem ersten Anlesen lieber „The Affair of the Mysterious Letter“ von Alexis Hall ausprobiere.

 

Update 17:00 Uhr

Ein Blick auf eine der Seiten von "Bone Houses", bei der der obere Teil der Seite eine walisische Legende nacherzählt, während der untere Teil ein Gespräch zwischen Ryn und Ellis zeigt, die sich über die Legende unterhalten.

Ich bin dann bei „The Bone Houses“ hängen geblieben und genieße die Geschichte bislang sehr. Trotz der Tatsache, dass schon auf den ersten Seiten deutlich wird, dass in dem Ort Colbren die Verstorbenen nicht immer unbedingt in ihren Gräbern bleiben, empfinde ich den Roman bislang weniger als „Horror“ als als klassische Fantasygeschichte mit sehr starken Anleihen an walisische Sagen. Protagonistin Ryn ist die Tochter eines Totengräbers und übernimmt nach dem Verschwinden ihres Vaters seinen Job in Colbren. Doch es gibt nur wenig Arbeit und seitdem immer mehr Bone Houses (belebte Verstorbene) auftauchen, neigen die Bewohner des Ortes dazu ihre Verstorbenen verbrennen zu lassen, so dass Ryn noch weniger Aufträge bekommt. Dabei muss sie nicht nur für ihr eigenes Überleben, sondern auch für das ihrer beiden jüngeren Geschwister aufkommen, und die Situation wird für die drei Jugendlichen noch verzweifelter, als der örtliche Lord sie aus ihrem Haus werfen lassen will. Die einzige Hoffnung für Ryn besteht in einem Auftrag, den der Kartograph Ellis für sie hat. Ellis benötigt jemanden, der sich in der Region auskennt und der bereit wäre ihn in die Berge zu begleiten, an deren Ausläufern Colbren liegt. Doch die Berge gehören zu dem Gebiet, das früher dem Elfenkönig Arawn unterstand, und noch heute finden sich dort Überreste gefährlicher Magie – und natürlich die Bone Houses, die durch den Fluch von Arawns Kessel wiederbelebt werden. Ich mag diese Mischung aus walisischen Sagen und Ryns recht hartem und einfachem Leben und ich mag wie Emily Lloyd-Jones ihre Figuren angelegt hat.

Ein Teller mit einem Stück Straciatella-Napfkuchen, daneben steht eine große Tasse mit Milchkaffee und davor liegt "The Bone Houses".

Trotzdem habe ich zwischendurch „The Bone Houses“ zur Seite gelegt, um ein Stück Kuchen zu essen und dabei noch ein bisschen in „Witchy Ways“ zu blättern. Vor allem, weil es nun mal einfacher ist gleichzeitig zu essen und ein eBook zu lesen, aber auch weil ich es lustig fand weitere Varianten „meines“ letzten Tages als Hexen-Auszubildende zu erleben. Ich weiß nicht, wie oft ich am Ende zu einem Duell auf Leben und Tod herausgefordert wurde, aber immerhin hatte ich auch ein Ende als Frosch und eins bei dem ich noch ein Studium an einer Universität erleben durfte. 😉 Der Kuchen, den ich am Freitag gebacken hatte, ist heute noch immer überraschend saftig, obwohl es nur ein simpler Sandkuchen mit ein paar Schokostücken ist. Gebacken habe ich den, weil mein Mann einen Packung Fertig-Glasur von einer Arbeitskollegin geschenkt bekommen hat. Ich muss zugeben, dass diese Weiße-Schokolade-Waldbeeren-Mischung auf dem Kuchen nicht schlecht ist, aber ich neige beim Essen die ganze Zeit dazu zu überlegen, wie ich etwas ähnliches aromatischer zubereiten könnte. 😉

 

Update 20:00 Uhr

Ein Stück Gemüsewähe - in der Füllung lassen sich Karotten, Zucchini, Mais und Paprika erkennen.

Ich habe weiterhin viel Spaß  mit „The Bone Houses“, aber das Lesen unterbrochen, um ein Stück Gemüsewähe zu essen. Es ist schon sehr, sehr lange her, dass ich das Essen gemacht habe, dabei war es viele Jahre lang mein „ich verwöhne mich und meine Gäste“-Wohlfühlessen. Und aufgewärmt ist die Gemüsewähe eh noch einmal besser, weil dann die Aromen so schön durchziehen konnten. Sehr lecker! Ich glaube nicht, dass ich noch einmal ein paar Jahre verstreichen lasse, bis ich das nächste Mal eine zubereite. (Und wieso habe ich schon so lange keinen Quark-Öl-Teig mehr gemacht, obwohl der so gut schmeckt?!) Bislang kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden mit meinem Tag bin: Lauter leckeres Essen und Lektüre, die mir Spaß macht! 🙂

 

Update 00:15 Uhr (Letztes Update)

Ups, jetzt hatte ich glatt vergessen mich hier noch einmal zu melden, als ich mein Buch ausgelesen hatte. „The Bone Houses“ war definitiv weniger Horror als ein ungewöhnliches und sehr cooles Aufgreifen walisischer Sagenelemente. Ich mochte die Protagonistin Ryn ebenso gern wie ihren Begleiter Ellis, ich mochte Ryns Sicht auf ihren Job als Totengräberin und all die Dinge, die ihrer Meinung nach damit einhergingen. Ein Teil der Auflösung am Ende der Geschichte war vorhersehbar, aber für mich war weniger dieses eine Element, als der Weg der Figuren dahin, das, was den Reiz des Romans ausgemacht hat, weshalb ich gut damit leben konnte. Und nun werde ich wohl nach weiteren Veröffentlichungen von Emily Lloyd-Jones Ausschau halten müssen, in der Hoffnung, dass sie mir ebenso gut gefallen wie das heute gelesene Buch. 😉

Es war schön mal wieder einen Tag mit einem Roman verbracht zu habe und ich hoffe, dass Natira und Anette diesen Tag ebenso genossen haben. Habt morgen noch einen entspannten Feiertag und lasst es euch gut gehen! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:
Natira
Anette

Skyla Dawn Cameron: Livi Talbot 1-3

Nachdem ich in letzter Zeit so viele fantastische Kinder- und Jugendbücher gelesen habe, hatte ich in den vergangen Tagen spontan Lust auf Urban Fantasy. Aber so richtig konnten mich meine schon gelesenen Reihen nicht reizen, und bei den ungelesenen Titeln auf meinem eReader ging es mir ähnlich, bis ich bei „Solomon’s Seal“, dem ersten Livi-Talbot-Roman von Skyla Dawn Cameron, landete. In der Zwischenzeit habe ich nicht nur den zweiten und dritten Band der Reihe („Odin’s Spear“ und „The Emperor’s Tomb“) gelesen, die beide ebenfalls schon auf meinem eReader schlummerten, sondern mir auch den Band 2.5 („Ashford’s Ghost“) gekauft, damit ich den am chronologisch passenden Punkt der Reihe lesen konnte. Die Geschichten drehen sich um Olivia „Livi“ Talbot, die mit 17 von ihrem (einfluss)reichen Vater aus dem Haus geworfen wurde, nachdem sie schwanger geworden war. Ein paar Jahre hat sie sich und ihre Tochter mit Jobs als Kellnerin durchgebracht, bis ihr Bruder Martin – ein anerkannter Archäologe – sie engagierte, um Zutritt zu dem Haus einer ehemaligen Schulkameradin von Livi zu bekommen, wo er ein ungewöhnliches archäologisches Fundstück vermutete.

Dies war Livis erste Berührung mit magischen Artefakten, die aktiviert wurden, als es vor einigen Jahren einen weltweiten „Pulse“ gab. Seitdem verdient sie ihren Lebensunterhalt als Schatzjägerin, die aus den entlegensten Regionen der Welt (oder auch dem einen oder anderem nicht so entlegenem Museum) Artefakte für ihre Auftraggeber besorgt. Die Arbeit ist gefährlich und wenig vorhersehbar, und genau das gefällt Livi, die von sich behauptet, ein Adrenalin-Junkie zu sein. Möglich sind diese Jobs, weil sich während ihre Abwesenheit ihre Mitbewohnerin Pru um Livis Tochter kümmert, während Livis Bruder Martin einer der größten Gefahrenpunkte für ihr Leben geworden ist, weil er keine Hemmungen hat, sie bei ihren Aufträgen mit radikalen Mitteln aufzuhalten oder gar ihre Beute an sich zu bringen. Ein weiteres Problem sind häufig Livis Auftraggeber, die nicht gerade zu den vertrauenswürdigsten Personen gehören – ein Punkt, mit dem sie sich im Laufe der Zeit immer wieder auseinandersetzen muss und der auch für einige Weiterentwicklungen ihres Charakters sorgt.

Ich mochte beim Lesen diese Schatzjäger-Lara-Croft-Elemente sehr, vor allem da es Skyla Dawn Cameron gelingt, die körperlichen Herausforderungen, die zum Beispiel das Erkunden oder Ertauchen von Höhlen, das Bergsteigen auf verschneiten Gipfeln und dergleichen mit sich bringen, sehr realistisch zu beschreiben. So gibt es immer wieder Passagen, in denen Livi ihre Ausrüstung überprüft, in denen erklärt wird, worauf zu achten ist, wenn eine Person längere Zeit in tiefer Dunkelheit unterwegs ist und welche Orientierungslosigkeit das mit sich bringen kann. Dazu kommen noch all die fantastischen Elemente, die in der allgemeinen Welt, in der Livi lebt, gar keine so große Rolle spielen, die aber bei ihren Aufträgen einen großen Einfluss auf ihr Überleben haben können. So begegnet sie ungewöhnlichen (oder als verstorben geltenden) Tieren ebenso wie zum Beispiel Gestaltwandlern oder einem Dschinn, und ich muss zugeben, dass mich die Autorin hier immer wieder überraschend konnte, was beim Lesen viel Spaß gemacht hat.

Noch ein Punkt, der mir wirklich viel Freude bereitet hat, war, dass Skyla Dawn Cameron bei Livis Abenteuern nicht nur das Erreichen das Ziels, sondern auch immer den Rückweg im Auge hatte. Das ist etwas, was ich bei „Abenteuerfilmen“ oft schrecklich nervig finde, wenn die Charaktere Dutzende Hinternisse überwinden müssen, um ihren „Schatz“ zu finden, der Heimweg aber am Ende gar kein Thema ist, obwohl die Figuren auf ihrem Hinweg alles in Schutt und Asche gelegt haben. Bei den Livi-Talbot-Romanen hingegen steht von Anfang an fest, dass jede eingestürzte Höhle, jede aktivierte Falle, jedes fantastische Wesen, an dem sie sich mit Mühe und Not vorbeischleichen konnte, auf dem Rückweg ein Problem darstellt, das bewältigt werden muss. Es reicht nicht, ein gesuchtes Artefakt in die Hände zu bekommen, sie muss es auch schaffen, heil mit ihrem Schatz wieder nach Hause zu kommen – und das ist manchmal der richtig herausfordernde Teil ihres Jobs.

Der einzige Grund, warum ich mir noch nicht die restlichen drei bislang erschienenen Romane der Reihe angeschafft habe, ist, dass in den Klappentexten zu den kommenden Bänden Punkte erwähnt werden, die ich nicht so gerne lese. (Ganz ehrlich, sag mir, dass die Protagonistin betrogen/verraten wird oder einen großen Verlust erleidet und schon habe ich keine Lust mehr auf die Geschichte …) Auf der anderen Seite hat Skyla Dawn Cameron in den bislang von mir gelesenen Teilen jedes Mal nach ca. einem Drittel der Handlung etwas eingebaut, das mich zumindest bei den ersten beiden Bänden fast dazu gebracht hätte, die Lektüre abzubrechen, was sie dann aber so gedreht hat, dass mir die Geschichte am Ende wirklich Spaß gemacht hat. Außerdem mag ich die Figuren rund um Livi und ihre Hintergründe (ich muss nur ignorieren, dass Zeit in diesen Büchern etwas flexibler gehandhabt wird, was es z.B. Livi ermöglich hat, sich in gerade mal vier Jahren von einer misshandelten Kellnerin in eine weltberühmte Schatzjägerin und Höhlenexpertin zu verwandeln 😉 ) und ich wüsste gern, wie es für die Charaktere in Zukunft weitergeht.