Schlagwort: Lese-Sonntag 2026

Lese-Sonntag April 2026

Schon der vierte Lese-Sonntag im diesem Jahr – wobei ich zugeben muss, dass sich die letzte Woche von den Temperaturen her bei uns eher sommerlich als frühlingshaft angefühlt hat. Immerhin soll es heute den ganzen Tag über so wolkig/regnerisch sein, dass ich nicht für mehrere Stunden die Wohnung verdunkeln muss, was in der vergangenen Wochen leider schon wieder nötig war … Überhaupt scheint das heutige Wetter perfekt zu sein, um sich mit einem Buch auf dem Sofa einzurollen und da mir gestern (endlich) „This Kingdom Will Not Kill Me“ von Ilona Andrews geliefert wurde, weiß ich auch schon genau, mit welchem Roman ich den Tag verbringen werde. Aber vorher muss ich noch ein paar Sachen erledigen und wach genug werden, um mich auf mein Buch konzentrieren zu können.

Update 11:15 Uhr

Mein heutiges Wachwerden hat wieder einmal länger gedauert als erwartet. Zwischendurch ertappte ich mich dabei, dass ich mit der Zahnbürste in der Hand in der Küche stand, um einen neuen Aufsatz auf die Abwaschbürste zu montieren – manchmal wünschte ich mir wirklich, ich wäre morgens funktionsfähiger und würde nicht jedem „daran muss ich noch denken“-Gedanken hinterherrennen. Immerhin habe ich inzwischen meinen Kram auf die Reihe bekommen, mich etwas online rumgetrieben und mich gründlich gegen meinen aktuellen Muskelkater gedehnt – was bedeutet, dass es jetzt endlich Zeit ist, zu meinem Buch zu greifen. Von „This Kingdom Will Not Kill Me“ hatte ich schon beim Lese-Sonntag im Februar geschrieben, weil ich Anfang Februar in einer kleinen Leseflaute war, nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte und dann keine Lust hatte einen anderen Roman zu lesen. *g* Wie gesagt, gestern ist das Buch bei mir angekommen und da ich am Abend mit meinem Mann zum Filmgucken verabredet war, habe ich mir gestern gerade mal genug Zeit genommen, um zu schauen welchen Teil des Romans ich schon kenne (die Leseprobe umfasste die ersten 80 von 480 Seiten).

„This Kingdom Will Not Kill Me“ wird aus der Perspektive von Maggie erzählt, die sich von einem Moment auf den anderen in der Stadt Kair Toren wiederfindet – eine Stadt, die sie sehr gut aus einer Reihe von Romanen kennt, die sie seit Jahren immer und immer wieder liest. Die Welt dieser Romane ist grausam, voller Kriegsherren, Magie und politischer Rivalitäten, aber Maggies Wissen rund um die Handlung ihrer Lieblingsbücher gibt ihr die Möglichkeit sich in dieser Welt zu bewegen (und die kommenden Ereignisse zu beeinflussen). Dazu kommt, dass Maggie schnell feststellen muss, dass sie in dieser Welt nicht sterben kann – oder genauer gesagt, sie kann sterben (und es tut höllisch weh), aber sie bleibt nicht tot … Ich muss zugeben, ich fand es sehr lustig Maggies Perspektive zu verfolgen und zu sehen, wie all die Figuren um sie herum auf ihr ungewöhnliches Wissen und ihr unerwartetes Verhalten reagieren. Ich denke, ich habe einen sehr intensiven und unterhaltsamen Lese-Sonntag vor mir! 😀

***

Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag März 2026

Während ich sonst kaum glauben kann, dass schon der dritte Sonntag im Monat ist, habe ich in diesem März das Gefühl, dass es der Monat schon mindestens fünf Wochen andauert. Nur gut, dass der Lese-Sonntag fest in meinem Kalender steht und so nicht von mir vergessen werden kann … Was das Lesen angeht, so kann ich vermelden, dass ich in den letzten Tagen überraschend viel gelesen habe, und gerade sehr begierig bin zu meinem aktuellem eBook zurückzukehren. „Yes, Your Serpentine Excellency“ von Kate Stradling trifft gerade genau meinen Humor – was bedeutet, dass der Krimi („Miss Pinkerton“ von Mary Roberts Rinehart), den ich vor ein paar Tagen vom SuB gezogen habe, wohl etwas liegen bleiben muss. Wobei ich heute vermutlich zu beiden Büchern greifen werde – so viele Kapitel habe ich mit seiner Exzellenz nicht mehr vor mir. Aber vorher erst einmal brauche ich etwas Zeit zum Wachwerden und um ein paar lästige Pflichten zu erledigen …

Update 11:00 Uhr

Das mit dem Wachwerden ist heute noch etwas schwieriger als sonst schon – was ganz eventuell daran liegen könnte, dass ich vergangene Nacht bis ein Uhr in mein Buch versunken war. Auch in der letzten Stunde habe ich schon etwas Zeit mit „Yes, Your Serpentine Excellency“ verbracht und mich so gut dabei amüsiert, dass ich definitiv schauen muss, ob mich noch mehr Romane von Kate Stradling ansprechen. Die Handlung spielt in einer fantastischen und ans Viktorianische Zeitalter erinnernden Welt und wird aus der Sicht von Joanna Marlow erzählt, die zu Beginn des Romans einem Mann in eine Spielhölle folgt, nachdem dieser sie bestohlen hatte. Statt ihr gestohlenes Erbstück zurück zu bekommen, verursacht Joanna einen Aufruhr in der Spielhölle – und zieht die Aufmerksamkeit eines Drachen auf sich, der ihr dann nach Hause folgt. Wie schon gesagt, der Humor in dieser Geschichte liegt mir sehr, aber ich mochte auch die Welt voller Magier, Gestaltwandler, Krimineller Organisationen und Marlows (die Familie Marlow ist definitiv ein Faktor für sich), die sich Kate Stradling für „Yes, Your Serpentine Excellency“ ausgedacht hat. Ich muss mal schauen, ob ich in den nächsten Tagen eine richtige Rezension für den Titel auf die Reihe bekomme – es gab so viele Elemente, die mir bislang Spaß gemacht haben. Bevor ich aber die letzten Kapitel lese, muss ich mir mal so langsam Frühstück machen. Mein Magen knurrt schon eine ganze Weile vor sich hin … *g*

Update 14:00 Uhr

Da meine in dieser Woche gelieferten Bananen in Größe und Farbe eher an Gurken erinnern, habe ich mir statt des geplanten Porridge Milchreis zum Frühstück gemacht (und durfte dabei feststellen, dass ich keinen Milchreis mehr im Haus habe, aber zum Glück hatte ich noch etwas Risottoreis). Während ich den Reis gekocht habe, habe ich „Yes, Your Serpentine Excellency“ ausgelesen und mich bis zur letzten Seite davon gut unterhalten gefühlt. Weshalb ich dann zum Frühstück in die Leseprobe von „Kingdom of Ruses“ von der gleichen Autorin reingeschaut habe. Das Buch liest sich zwar gut an, aber Protagonistin klingt für meinen aktuellen Geschmack etwas zu jung – ich werde also entweder weiterschauen müssen, ob mich andere Titel von Kate Stradling ansprechen oder (vernünftigerweise) erst einmal weiter meine vorhandenen eBooks lesen. 😉

Nach dem Essen habe ich weiter meine Nase in „Miss Pinkerton“ gesteckt. Ich hatte vor ein paar Tagen große Lust auf einen Kriminalroman, aber „Miss Pinkerton“ packt mich nicht ganz so sehr, wie ich gehofft hatte. Die Erzählweise ist typisch für Mary Roberts Rinehart, aber die Protagonistin Hilda Adams ist – im Gegensatz zu den anderen Protagonistinnen, die ich bislang von der Autorin kenne – eine Außenseiterin in der Geschichte. Was dafür sorgt, dass ich die Handlung als relativ zäh empfinde, weil Hilda erst einmal selber mehr über die Figuren herausfinden muss, bevor sie mit ihnen interagieren kann. Bei allen anderen Romanen war es bislang so, dass die Erzählerin sich in einem vertrauten Umfeld mit vertrauten Personen befand und dort auf einmal über verstörte Ereignisse stolpert, die ihre Sicht auf ihre Umgebung und die ihr nahestehenden Menschen verändert. Obwohl die Geschichte so zäh ist, finde ich den Fall an sich schon interessant: Ein junger Mann wird erschossen in seinem Zimmer aufgefunden und obwohl die Hinweise eher für einen Unfall beim Waffenreinigen oder Selbstmord sprechen, geht die Polizei von Mord aus – und engagiert Hilda als Krankenschwester für die alte Frau, der das Haus gehört, damit sie unauffällig Informationen sammeln kann. Ich denke, ich werde erst einmal noch etwas bei „Miss Pinkerton“ bleiben, muss aber zugeben, dass die eher gemächliche Erzählweise nicht ideal für meinen übermüdeten Zustand ist. Vielleicht doch erst einmal eine Runde Mittagsschlaf?

Update 17:00 Uhr

Ich habe dann wirklich erst einmal ein Stündchen geschlafen, nachdem ich einsehen musste, dass eine sich sehr langsam entwickelnde Geschichte und mein Müdigkeitsgrad keine ideale Kombination waren. Danach habe ich dann wieder zu „Miss Pinkerton“ gegriffen und bin ungefähr bei der Hälfte des Romans. Hilda Adams hat inzwischen große Sympathien für eine junge Frau, die mit dem Verstorbenen verlobt war, weshalb sie sich immer mal wieder zwischen die Polizei und diese Frau stellt. Außerdem gab es ein paar nächtliche Vorfälle, die dazu geführt haben, dass der Anwalt und der Hausarzt der alten Dame, die von Hilda betreut wird, eine Nacht lang Wache im Haus gehalten haben, um zu schauen, ob sie einen Eindringling ertappen können. Ich muss zugeben, dass ist ein Aspekt, den ich bei diesen Romanen immer wieder sehr faszinierend finde. Wie reich (oder wie „alteingesessen“) muss eine Person sein, dass der Anwalt und der Hausarzt das Gefühl haben, es wäre ihre Pflicht nachts Wache zu halten?!

Bevor ich weiterlese, werde ich jetzt wohl erst einmal eine Runde zur Switch greifen und einen Spaziergang über meine Animal-Crossing-Insel einlegen …

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Drei Frühlingsrollen auf einem weißen Teller. Daneben eine kleine Schale mit Sweet-Chili-Sauce.

Nach dem letzten Update habe ich wirklich erst einmal „Animal Crossing“ gespielt, bis es Zeit fürs Abendessen wurde. Zum Abendessen gab es für mich heute fertige Frühlingsrollen und die ganze Zeit beim Essen habe ich darüber nachgedacht, wann ich das letzte mal Frühlingsrollen gegessen habe – ich glaube, das ist mindestens zehn Jahre her. Es waren definitiv nicht die besten Frühlingsrollen, die ich je hatte, aber es war eine nette Abwechslung und hatte den Vorteil, dass ich heute nicht kochen musste. 😉 Nach dem Essen habe ich dann zu „An Unreliable Magic“ gegriffen, was die Fortsetzung von „Wicked as You Wish“ ist, was ich vor ein paar Tagen hier auf dem Blog besprochen hatte. Ich mag diese Mischung aus modernen und märchenhaften Elementen in der Geschichte und der Schreibstil von Rin Chupeco lässt sich auch in übermüdetem Zustand noch gut lesen. So langsam wird es für mich aber dann doch Zeit ins Bett zu gehen, wenn ich morgen meinen Kram auf die Reihe bekommen will.

Die Taschenbuchausgabe von "An Unreliable Magic" von Rin Chupeco.

Es war nett heute voller Vorfreude auf mein Buch in den Lese-Sonntag zu starten und ich habe mich gefreut, dass ich den Tag nicht alleine verbracht habe. Ich hoffe sehr, ihr hattet einen angenehmen und entspannten Sonntag! Habt einen guten Start in die Woche! 🙂

***

Heutige Mitleser*in:

Lese-Sonntag Februar 2026

Der Februar war bislang ein etwas seltsamer Lese-Monat. Es ist nicht so, dass ich nichts gelesen habe, ich habe nur sehr, sehr viele Bücher angefangen, um sie dann wieder wegzulegen und zu einem anderen Titel zu greifen. Abgesehen von der „Hidden Legacy“-Reihe von Ilona Andrews, von der ich am 1. Februar den aktuellsten Band („Beast Business“) gelesen habe, um in den folgenden sechs Tagen die älteren sechs Teile der Reihe zu verschlingen. Ich würde ja daraus schließen, dass ich gerade in Urban-Fantasy-Stimmung bin, wenn ich nicht eigentlich gerade sehr darauf warten würde, dass ein High-Fantasy-Band („This Kingdom Will Not Kill Me“), den das Autoren-Duo geschrieben hat, Ende März endlich erscheint. Mal schauen, ob ich mich heute genug zusammenreißen kann, um nicht ständig neue Bücher anzufangen. Es wäre eigentlich ganz nett, wenn ich mal ein bisschen in meinem aktuellen Sachbuch („The Mistresses of Cliveden“ von Natalie Livingstone) ankommen würde oder zumindest zu einem der vielen angefangenen Romane, die neben dem Sofa liegen, greifen würde. Aber vorher brauche ich – wie immer – erst einmal etwas Zeit zum Wachwerden und um ein paar lästige Pflichten zu erledigen.

Update 11:00 Uhr

Ich würde nicht behaupten, dass ich mich inzwischen wach fühle, aber immerhin fühle ich mich einigermaßen funktionsfähig. 😉 Wenn ich mal davon absehe, dass ich gerade beim Abwiegen und Kneten von Teigzutaten sehr unkoordiniert war und mehrfach mit Löffeln und Zutaten jonglieren musste, weil sie mir überraschenderweise aus der Hand fielen. Aber die Küche ist sauber, ich habe eine Runde Dehnübungen gemacht und im Kühlschrank ruht nun ein Teig für Chocolate Scones, den ich heute Nachmittag nur noch in den Ofen werfen muss, damit wir etwas Leckeres essen können. Zumindest hoffe ich, dass sie lecker werden – ich bin gerade auf der Suche nach einem guten Scones-Rezept und teste deshalb immer mal wieder andere Rezepte aus. Bei dem heutigen Rezept habe ich das Gefühl, dass aus einem eigentlich einfachen Gebäck etwas überraschend aufwändiges gemacht wurde. Aber wenn es richtig gut schmecken sollte, bin ich bereit sie häufiger zu machen, auch wenn das zu einer ganz schönen Sauerei in der Küche führt. *g*

Da ich inzwischen richtig großen Hunger habe, mache ich mir erst einmal Frühstück und entscheide mich dann für eins meiner angefangenen Bücher. Es wäre wirklich schön, wenn ich zumindest einen der Romane heute beenden und einige Seite in meinem Sachbuch lesen könnte.

Update 14:00 Uhr

Ein kleiner Tisch mit einer zartgrünen Schale mit Porridge und Bananenscheiben. Dahinter eine große Tasse mit Milchschaumhaube. Links von der Schale lässt sich die Taschenbuchausgabe von "The Mistresses of Cliveden" von Natalie Livingstone erahnen und dahinter eine kleine brennende Sturmlaterne.

Nach dem letzten Update habe ich mir wirklich erst einmal Frühstück gemacht und das dann genossen, während ein YT-Video lief. Danach habe ich endlich zu „The Mistresses of Cliveden“ von Natalie Livingstone gegriffen und mich in den ersten Teil des Buchs vertieft. Cliveden ist ein Anwesen, das gerade mal fünf Meilen von Windsor Castle und 30 Meilen von Westminster Palace entfernt liegt und das von seinem ersten Besitzer (2nd Duke of Buckingham) in den 1870er Jahren gebaut wurde, damit er dort ungestört mit seiner Geliebten (Anna Maria) zusammen sein konnte – nachdem er ihren Ehemann in einem Duell getötet hatte. Ich muss zugeben, dass sich das Buch wirklich gut liest, wenn ich mich erst einmal darauf einlasse. Natalie Livingston (deren Mann im Jahr 2012 Cliveden erworben hatte) mischt Zusammenfassungen der jeweiligen Ereignisse mit Zitaten von Zeitzeugen. Sie sorgt so dafür, dass ich nicht nur das Gefühl habe, ich kann die Personen und Ereignisse gut einordnen, sondern ich fühle mich auch unterhalten genug, um meinem Mann immer wieder von dem Gelesenen zu erzählen. Ich hoffe sehr, dass das bedeutet, dass ich in den nächsten Tagen häufiger zu dem Buch greife. Jetzt werde ich aber erst einmal zur Switch wechseln …

Update 17:00 Uhr

Die UK-Taschenbuchausgabe von "Enchanting the Fae Queen" von Stephanie Burgis. Das grüne Cover zeigt im unteren Drittel zwei kleine Figuren, die Hand und Hand gehen. Die eine Figur ist ein blonder Mann, die andere eine ebenfalls blonde Frau. Sie sind von goldenen Linien umgeben, die auf ein Labyrinth hindeuten. Im Hintergrund ist der Umriss eines Märchenschlosses zu sehen.

Nachdem ich gemütlich ein Stündchen mit der Switch gespielt habe, habe ich erst einmal zu „Enchanting the Fae Queen“ von Stephanie Burgis gegriffen. Das Buch habe ich in der letzten Woche angefangen und abends immer mal wieder etwas darin gelesen. Es ist der zweite Band der „Queens of Villainy“-Reihe der Autorin (Band 1 war „Wooing the Witch Queen“) und wie schon beim ersten Teil habe ich eigentlich recht wenig zu der Geschichte zu sagen. Die Handlung ist nett, aber auf eine Art und Weise, dass ich mir wünschte, es wäre etwas weniger cozy, damit ich emotional etwas mehr involviert wäre beim Lesen. Was ich spannend finde, ist, dass das die erste Reihe mit fantastischen Liebesgeschichten ist, die Stephanie Burgis über einen Verlag veröffentlicht – und ich habe ein bisschen das Gefühl, dass das der Handlung nicht so gut getan hat. Ich mag zumindest ihre selbstveröffentlichten Titel deutlich mehr, weil sie mich in der Regel deutlich mehr berühren und ich mich beim Lesen deutlich mehr amüsiere. Das bedeutet nicht, dass diese Reihe schlecht wäre, aber ich genieße sie nicht so sehr wie andere Romane der Autorin …

Im Vordergrund liegt ein appetitlich ausschauender goldbraun gebackener Chocolate Chip Scone auf einem gemusterten Teller. Im Hintergrund sind eine große dampfende Tasse und eine kleine brennende Sturmlaterne zu sehen.

Gegen 15 Uhr habe ich dann den Ofen angeworfen und die Scones gebacken, damit wir sie zu unserer üblichen „Teezeit“ gegen 16 Uhr essen konnten. Ich weiß noch nicht, wie gut sie sich einfrieren und wieder auftauen lassen, aber im Moment würde ich sagen, dass sich die ganze Sauerei heute Vormittag in der Küche definitiv gelohnt hat. Die Chocolate Chips Scones sind unglaublich lecker! Außen knusprig, innen mürbe ohne auch nur annähernd trocken zu sein – und wenn ich nicht nach einem schon satt gewesen wäre, hätte ich mir wirklich gern noch einen zweiten genommen, weil sie so gut sind. Vermutlich werde ich trotzdem noch andere Rezepte ausprobieren, weil ich eigentlich ein schnelles Rezept mit nicht ganz so vielen Zutaten suche, aber verflixt war das lecker … *g*

Update 19:30 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich – abgesehen von einer Pause, um die inzwischen abgekühlten Scones einzufrieren – weiter in „Enchanting the Fae Queen“ gelesen und inzwischen den Roman beendet. Ich glaube, das war die längste Zeit, die ich in den letzten sieben Tagen am Stück gelesen habe. Leider bleibt es dabei, dass ich zu dem Buch nicht mehr zu sagen habe, als dass es wirklich nett war. Ich werde auf jeden Fall auch den dritten (und abschließenden) Band der Reihe lesen, wenn er irgendwann erscheint, und ich werde bestimmt wieder eine angenehme Zeit damit haben. Aber grundsätzlich sind es nicht die besten Geschichten, die ich je von Stephanie Burgis gelesen habe … und ich hoffe eher, dass sie demnächst eine Möglichkeit findet, um zum Beispiel weitere „The Unexpected Adventures of Lady and Lord Riven“-Titel zu schreiben, denn die lese ich mit mehr Vergnügen. 😉 Jetzt aber meldet mein Mann, dass unser Abendessen (Kartoffelsuppe, die ich gestern gekocht hatte,) servierbereit ist und das bedeutet, dass ich mein Update hier beenden und später erst eine Blogrunde drehen werde.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Drei Bände von "Die Tagebücher der Apothekerin" (genau genommen Band 13, 14 und 15), die aufgefächert auf meinen Beinen liegen.

Nach dem Abendessen habe ich spontan zu den drei ungelesenen Bändern von „Die Tagebücher der Apothekerin“ gegriffen, die hier noch lagen. Ich mag die Manga-Reihe sehr und finde es immer wieder amüsant gemeinsam mit Maomao zu erleben, welche größeren und kleineren Geheimnisse den Inneren Palast eines fiktiven (chinesisch inspirierten) Landes umtreiben. In dem letzten Teil, den ich gelesen hatte, gab es bei einem Jagdausflug einen Anschlag auf den Kronprinzen (den jüngeren Bruder des Kaisers) und auch wenn die Attentäter gefasst wurden, so ist noch ungewiss, welcher Drahtzieher hinter der Tat steht. Außerdem gibt es so einige Gerüchte über eventuelle Schwangerschaften (und somit potenzielle weitere Thronerben), weitere Missverständnisse zwischen Maomao und dem Eunuchen, der für die Verwaltung des Inneren Palastes zuständig ist – und ich fühle mich beim Lesen wunderbar unterhalten. Ich mag die Reihe wirklich sehr und finde es nur bedauerlich, dass ich jetzt auf dem aktuellen Stand bin und so einige Monate warten muss, um herauszufinden wie es weitergeht.

Da ich bald ins Bett gehen werde, war das hier das letzte Update für den heutigen Lese-Sonntag. Ich hatte einen wirklich angenehm entspannten Tag mit leckeren Chocolate Chip Scones und freue mich, dass ich nicht nur „Enchanting the Fae Queen“ und die drei Manga beendet, sondern auch ein Stückchen in „The Mistresses of Cliveden“ weitergelesen habe. Ich hoffe sehr, dass ich nun regelmäßiger darin lese und es vielleicht sogar bis zum Monatsende beendet bekomme. Euch wünsche ich einen angenehmen und stressfreien Start in die Woche! Bei uns soll es morgen sehr glatt werden – passt gut auf euch auf, wenn ihr aus dem Haus geht! Gute Nacht! 🙂

***

Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag Januar 2026

Die ersten drei (eher 2 1/2 Wochen) in diesem Jahr habe ich irgendwie mein Zeitgefühl verloren. Auf der einen Seite ist die eine Urlaubswoche, die wir zum Jahresanfang hatten, sehr, sehr schnell vergangen, auf der anderen Seite bin ich schon wieder so im Alltag versunken, dass es sich anfühlt, als wäre das Jahr schon ein paar Monate alt. Wenn auch – zum Glück – immer noch winterliches Wetter herrscht … *g*

Konkrete Pläne habe ich für den heutigen Lese-Sonntag nicht – eventuell legen mein Mann und ich wieder eine Brettspielrunde ein. Das ist in den letzten Wochen mit all den Filmen, die er geschaut hat, etwas zu kurz gekommen. Dann werde ich bestimmt etwas Zeit mit „Animal Crossing“ verbringen, wo es vor ein paar Tagen ein kostenloses Update gab. Außerdem sind da noch die Bücher, wobei ich gerade beim Lesen in der Luft hänge. Ich habe gestern Abend mein aktuelles eBook beendet und mit „The Shabti“ von Megaera C. Lorenz habe ich gerade einen Roman am Wickel, den ich zwar mag, aber den ich nicht längere Zeit am Stück lesen mag. Ich finde die beiden Protagonisten sympathisch und ihr Problem reizvoll, aber wenn ich ein paar Kapitel mit ihnen verbracht habe, ertappe ich mich dabei, dass ich das Buch zur Seite lege und erst einmal etwas anderes mache als lesen. Vielleicht schaue ich mal, ob ich nicht eins von meinen ungelesenen Sachbüchern aus dem Regal ziehe … Aber vorher – wie immer – erst einmal Wachwerden und etwas Pflichtkram erledigen.

Update 11:00 Uhr

Uh, heute ist irgendwie ein müder Tag und ich komme gar nicht so richtig in den Schwung. Aber ich habe meinen Pflichtkram erledigt und danach noch ein bisschen auf dem Sofa gedöst, in der Hoffnung, dass ich mich danach endlich wacher fühlen würde. Was irgendwie nicht funktioniert hat … ich mag ja graue Tage, aber heute ist es so dunkel, dass ich gleich wohl erst einmal Licht anmachen muss, damit mein Körper nicht weiterhin denkt, dass es Zeit zum Ruhen ist. 😉 Was mein Lesen angeht, so bin ich weiterhin unentschlossen. Ich werde bestimmt ein paar Kapitel in „The Shabti“ lesen, aber das Buch ist für nicht das richtige, um den Tag über darin zu versinken. Und bei einem Blick auf meine Sachbücher hat mich gerade keines so richtig gereizt (dafür muss ich mich wohl wacher fühlen *g*), vielleicht sollte ich mich erst einmal auf die Comics konzentrieren, die ich zu Geburtstag und Weihnachten bekommen und noch nicht gelesen habe. Oder ich spiele erst einmal „Animal Crossing“ und schaue da, ob ich all die Sachen neu habe, die ich gerade bei meinem Mann gesehen habe. (Da er in den letzten Tagen Amiibos gescannt hat, könnte es sein, dass er darüber die Sachen in den Katalog bekommen hat, was bedeuten würde, dass ich im Zweifelsfall noch scannen müsste …)

Update 14:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich wirklich erst einmal zur Switch gegriffen und „Animal Crossing“ gespielt. Ich mag das neue Hotel, das es seit dem letzten Update am Steg gibt, und die Tatsache, dass damit einige neue Aufgaben verbunden sind. So habe ich ein neues Hotelzimmer eingerichtet und Items zum Versand hergestellt, außerdem endlich die Amiibos gescannt, die ich für die neuen (Zelda- und Splatoon-)Möbelserien benötige. Dazu kommt, dass die Urlauber, die im Hotel übernachten, an allen möglichen Ecken der Insel rumlaufen – und wenn es ehemalige Nachbarn sind, dann verweisen sie auch darauf, dass sie schon mal auf meiner Insel gewohnt haben. Das alles sorgt dafür, dass das Spiel endlich wieder ein „nur noch eben diese eine Sache“-Gefühl vermittelt – und das finde ich nach all den Jahren wirklich sehr nett, führt aber auch dazu, dass ich wieder deutlich mehr Zeit mit „Animal Crossing“ verbringe und nun mehr als meine täglichen zehn Minuten damit einplanen muss. *g*

Nach dem Spielen wurde es Zeit für mein Frühstück und ich bin wirklich glücklich mit dem Sauerteig-Bagel-Rezept, das ich am Donnerstag ausprobiert habe. Ich backe wirklich gern meine Sauerteigbrote, aber ich habe nicht mal alle zwei Wochen Bedarf für ein 1-kg-Brot. Was bedeutet, dass mein Sauerteig regelmäßig (gerade im Sommer) mehr Zeit im Kühlschrank verbringt, als ihm gut tut. Ich sehe es aber auch nicht ein ihn zu füttern, nur um ihn zu füttern – weshalb ich immer wieder neue Rezepte für kleine Dinge mit Sauerteig ausprobiere. Diese Bagel sind sehr, sehr lecker, brauchen gerade mal zwanzig Minuten im Ofen (wobei ich beim nächsten Mal vermutlich die Backzeit noch weiter verkürzen kann, wenn ich mir die dunklere Hälfte von meinem Bagel so anschaue) und lassen sich gut einfrieren und nach dem Auftauen auf dem Toaster knusprifizieren. Jetzt muss ich mir nur neuen Sesam besorgen, damit ich fürs nächste Bagel-Backen welchen im Haus habe …

Update 17:00 Uhr

Meinen Nachmittag habe ich mit ein paar Kapiteln in „The Shabti“ begonnen. Die Geschichte spielt 1934 in den USA und wird aus der Sicht von Dashiel Quicke erzählt. Dashiel war bis vor wenigen Jahren als „Medium“ unterwegs und verdient sich nun – mehr schlecht als recht – seinen Lebensunterhalt damit, dass er Vorträge über die Tricks und Methoden seiner ehemaligen Kolleg*innen hält. Während eines seiner Vorträge trifft er auf Hermann Goschalk, der als Professor für Ägyptologie nicht nur für das Unterrichten von Student*innen*, sondern auch für das kleine Museum des College verantwortlich ist – und Hermann ist davon überzeugt, dass dieses Museum über ein Artefakt verfügt, das von einem Geist besessen ist. Ich mochte den Anfang sehr, in dem Dashiel alles tut, um Hermann davon zu überzeugen, dass es so etwas wie echte Geister nicht gibt und dass es natürliche Erklärungen für die Ereignisse geben muss. Inzwischen bin ich an dem Punkt, an dem aber Hermann Dashiel davon überzeugt hat, dass sie es mit einem echten Spuk zu tun haben – und beide Männer sind momentan angemessen eingeschüchtert, aber auch wild entschlossen das Problem zu lösen. Mir gefällt die Erzählweise, ich mag die Charaktere, aber es ist für mich kein Roman, von dem ich viel am Stück lesen mag. Weshalb ich dann zu dem Comic „Morgana and Oz“ gegriffen habe, den mein Mann mir zum Geburtstag geschenkt hat (auch wenn er erst vor ein paar Tagen bei uns ankam).

Von dem Comic habe ich im vergangenen Herbst das erste Mal erfahren und da ich niedliche Hexen-Geschichten mag, dachte ich, dass er was für mich sein könnte. Morgana ist die Tochter einer berühmten Hexenfamilie, die seit langer Zeit in einer Fehde mit dem Vampirclan steckt, zu dem Oz gehört. Als bei einem Friedensverhandlungs-Treffen zwischen den beiden Gruppen so ziemlich alle schief geht, was schief gehen kann, verwandelt Morgana Oz aus Versehen in eine Katze. Die 320 Comicseiten ließen sich überraschend schnell lesen und bislang habe ich das Gefühl, ich habe die beteiligten Personen gerade mal kennengelernt. Aber ich finde Morgana und Oz sympathisch und bin neugierig darauf, was hinter dem Konflikt zwischen Hexen und Vampiren steckt, wer die Person ist, die auf der letzten Seite eingeführt wurde, und ob es Morgana irgendwann gelingt ihre Magie genug in den Griff zu bekommen, um Oz wieder zurück zu verwandeln.

Beim Kaffeetrinken habe ich dann darüber nachgedacht, was ich als nächstes Lesen soll und habe deshalb eine Auswahl von Büchern angelesen. Bei „The Golden Thread“ bin ich ein bisschen hängengeblieben und habe die Einleitung und den Anfang des ersten Kapitels gelesen – ich denke, das wird mein nächstes Sachbuch. „The Conductors“ fand ich auch sehr reizvoll, aber ich glaube, dass das kein gutes Buch wäre, um es neben „The Shabti“ zu lesen. Ich würde vermutlich „The Shabti“ einfach liegenlassen, bis ich „The Conductors“ beendet habe und das ist nicht das, was ich gerade möchte. Weshalb ich beschlossen habe, dass ich lieber zu „Witchwood“ greifen werde. Die Ravenfall-Romane von Kalyn Josephson lese ich zwar auch relativ schnell, aber als Middle-Grade-Titel befriedigt das Buch andere Lesegelüste als die anderen beiden Romane. (Oh, und bei „Winter Lost“ hatte ich das Gefühl, ich müsste mir erst einmal die Ereignisse im letzten Band der Reihe in Erinnerung rufen.) Mal schauen, wie viel Lesezeit ich vor dem Kochen noch unterbringen kann, nachdem ich gerade fast eine Stunde für dieses Update gebraucht habe. Oo

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Da es heute zum Abendessen Erbsensuppe gab, hat das Kochen etwas länger gedauert, aber die Suppe war lecker und wir haben auf jeden Fall noch genug davon für das morgige Abendessen. Nach dem Essen habe ich weiter in „Witchwood“ gelesen und mich über das Wiedersehen mit Anna, Colin, Max und natürlich dem Inn Ravenfall gefreut. Die Ereignisse des vorhergehenden Bandes sind nicht spurlos an all diesen Figuren vorbeigegangen und das Haus hat etwas Probleme sich an die Veränderungen anzupassen. Ich bin gerade mal ein paar Kapitel drin und freu mich schon darüber, dass ich noch (mindestens) ein weiteres Buch in der Reihe vor mir habe. Auch wenn es vermutlich wieder bis zum Herbst dauern wird, bis die Taschenbuchausgabe von „Ravenguard“ erscheint. Was mich zu der Frage bringt, für welches Alter wohl der neuste Roman der Autorin („The Library of Amorlin“) gedacht ist – der Klappentext klingt, als ob die Geschichte eher für … und das war der Moment, an dem ich sah, dass das Buch als „aduld fantasy debut“ beworben wird. *g* Mal schauen, ob ich die Leseprobe anteste, wenn der Roman erst einmal erschienen ist.

Für heute war es das aber erst einmal mit mir, ich werde bald ins Bett gehen und vorher nur noch eine Blogrunde drehen und schauen wie es euch den Abend über ergangen ist. Auch wenn ich heute den halben Tag gebraucht habe, um einigermaßen wach zu werden, fand ich, dass das ein schöner erster Lese-Sonntag für 2026 war. Ich habe mich gefreut, dass ihr mitgemacht habt, und hoffe, dass ihr den Tag genießen konntet! Habt einen guten Start in die Woche – und wir lesen uns hoffentlich bald wieder! 🙂

***

Heutige Mitleser*innen: