Schlagwort: Lese-Sonntag

Lese-Sonntag im Januar 2023

Ich glaube, seitdem ich blogge, habe ich noch nie zuvor ein Jahr mit so wenig Blogbeiträgen angefangen … Aber den Lese-Sonntags-Beitrag gibt es natürlich auch in diesem Januar wieder – ich bin gespannt wie der Tag so verlaufen wird. Da ich im Moment nicht besonders gut schlafe, werde ich mir wieder Zeit nehmen, um in Ruhe in den Tag zu starten. Ich habe vor heute wirklich viele gemütliche Lesestunden zu genießen, auch wenn ich noch nicht so recht weiß, mit welchem meiner Bücher ich meine Zeit verbringen werde. Gestern habe ich „The Angel of the Crows“ von Katherine Addison beendet (die Rezension besteht bislang aus lauter Bruchstücken, die ich mir beim Lesen notiert hatte, mal schauen, ob ich die in der kommenden Woche veröffentlicht bekomme) und nun schwanke ich zwischen dem Stapel mit all meinen angefangenen Büchern und dem Stapel mit „Büchern, die ich als nächstes lesen will“. Beide Stapel haben in den vergangenen Wochen Monaten bedenkliche Auswüchse angenommen und es wäre schön, wenn ich da mal wieder etwas mehr Übersichtlichkeit hineinbekommen würde. Aber erst einmal Wachwerden!

 

Update 10:00 Uhr

Blick in die geöffnete Taschenbuchausgabe von "Eva Evergreen and the Cursed Witch", aus dem Buch ragt ein Lesezeichen, das einen Drachen mit einem Buch vor der Nase darstellt, im Hintergrund ist ein schwarz-weißes Bild zu sehen, dass von kleinen kugelförmigen Lämpchen umringt ist und es lässt sich daneben ein sehr volles Bücherregal erahnen.

Ich will nicht behaupten, dass ich mich schon richtig wach fühlen würde, aber ich habe immerhin schon ein paar Seiten in „Eva Evergreen and the Cursed Witch“ von Julie Abe gelesen. Auf den zweiten Teil der Eva-Evergreen-Bücher hatte ich mich so gefreut, nur um dann direkt nach Erscheinen festzustellen, dass ich leider nicht in der richtigen Stimmung dafür war. Heute scheint mir endlich der richtige Tag für das Buch gekommen zu sein, zumindest habe ich schon mal die ersten dramatischen Szenen hinter mich gebracht und musste erleben, wie Evas Mutter von einem Hexenkollegen angegriffen wurde. Außerdem haben Seher das Auftauchen des nächsten „Culling“ vorhergesagt und Eva muss nun helfen das Farmland gegen diese magisch verursachte Katastrophe zu beschützen.

 

Update 13:30 Uhr

Links ein kleiner Stapel mit Büchern, wobei "Eva Evergreen and the Cursed Witch" oben liegt, rechts eine Tasse mit sehr flachen und nicht so ganz appetitlich aussehendem Milchschaum.

Nach dem letzten Update habe ich mir erst einmal eine Milchkaffee gemacht und war dabei wohl noch nicht wach genug, um die richtige Einstellung für meinen Milchschaum zu wählen (oder mein Milchschäumer ist kaputt – was ich wirklich nicht hoffe!). Das war auf jeden Fall ein weniger genussvoller Start in den „kulinarischen“ Teil des Tages, als ich ihn mir erhofft hatte. Ansonsten habe ich weiter in „Eva Evergreen and the Cursed Witch“ gelesen und genieße gerade vor allem die vielen kleinen Details rund um die diversen Nebenfiguren sehr, während Eva selber ziemlich viel Stress damit hat, dass ihre Mutter verflucht wurde (und deshalb ihre Magie verloren hat), dass das Land täglich mit „Cullings“ (magisch verursachten Naturkatastrophen) zu kämpfen hat und dass das ehemalige Oberhaupt der Hexen verschwunden ist, obwohl er derjenige ist, der das Ganze verusacht hat – und somit vermutlich auch der Einzige ist, der die Situation verbessern könnte.

Ein angeschalteter eReader, dessen Bildschirm das Cover von "The Grief Fox" zeigt. Das Cover lässt schehmenhaft einige verschneit-wirkende Tannenbäume erkennen und einer der Bäume bildet den Körper eines (leicht abstrakt wirkenden) Fuchses.

Zum Frühstück (Porridge) habe ich Eva erst einmal wieder verlassen und dafür eine Kurzgeschichte von Kameron Hurley („The Grief Fox“) gelesen. Die Geschichte gab es Anfang Januar über die Patreon-Seite der Autorin und ich muss leider sagen, dass sie mir nicht so gut gefiel wie die anderen Sachen, die ich bislang von ihr gelesen habe. Es geht um eine Frau, die sehr an ihren Hühnern hängt und als ihre Hühner erkranken, geht sie einen Handel mit einem Fuchs ein, der … nicht gerade gut durchdacht ist. Mir persönlich war die Geschichte ein bisschen zu plakativ belehrend. Danach habe ich noch zu der Anthologie „The Very Merry Murder Club“ gegriffen und den Beitrag „No Piste for the Wicked“ von E. L. Norry gelesen, wo es um einen Mord an einer Lehrerin während einer Ski-Freizeit einer Schule ging – das war nett zu lesen und ich mochte die Perspektive des Erzählers Luca.

 

Update 16:30 Uhr

Ein angefangener Sockenschaft, aus dessen einen Ende ein Nadelspiel ragt und auf dem ein Maßband liegt. Der Sockenschaft liegt auf der Tastatur eines Laptops.

Seit dem letzten Update habe ich zwischen Eva Evergreen weiterlesen und mich „online etwas rumtreiben, während ich stricke“ immer wieder hin und her gewechselt. Mein kaputtes Daumengelenk muckt heute wieder etwas mehr und das sorgt dafür, dass ich nur ein paar Minuten am Stück stricken kann. Häkeln ginge vermutlich etwas besser, aber ich bin gerade zu faul meine Häkelsachen rauszuholen. 😉 Eva ist inzwischen auf ihre Freunde Charlotte und Davy gestoßen und gemeinsam haben die drei mehr über die böse Magie, die hinter den „Cullings“ steckt herausgefunden. Wenn ich mal davon absehe, dass es in diesem Band eine Menge Szenen gibt, in denen erfahrene Hexen nicht bereit sind einer jungen Hexe wie Eva zuzuhören, weil sie ja so jung und relativ untalentiert ist, genieße ich die Geschichte sehr – und selbst die Szenen lassen sich damit erklären, dass das gesamte Königinnenreich unter Anspannung steht und alle magiekundigen Personen vollkommen erschöpft und deshalb kurz angebunden sind. *g*

Oh, und ich habe mir zwischendurch einen Chai mit Milchschaum gemacht und hatte das gleiche Problem wie bei meinem morgendlichen Milchkaffee, obwohl der Milchschäumer normal zu arbeiten scheint und ich die richtige Einstellung gewählt hatte! Im Moment vermute ich, dass die Ursache bei meiner Milch liegt, obwohl es dasselbe Produkt wie immer ist. Mal schauen was passiert, wenn ich irgendwann die nächste Packung öffne … Aber erst einmal werde ich meine Zeit bis zum Abendessenkochen noch mit dem Buch vor der Nase verbringen!

 

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Band 3 und 4 der deutschen Ausgaben von "Der Mann meines Bruders".

Da meine Augen später am Nachmittag etwas müde waren und mich Natiras Beitrag daran erinnert hatte, dass ich ja noch meine aktuelle Mangareihe beenden wollte, habe ich nach dem letzten Beitrag zum dritten und vierten Band von „Der Mann meines Bruders“ von Gengoroh Tagame gegriffen. Die Manga drehen sich darum, dass der Japaner Yaichi sich während eines Besuchs seines kanadischen Schwagers Mike mit seinem Verhältnis zu seinem verstorbenen Bruder Ryoji beschäftigen muss. Die beiden Brüder standen sich ziemlich nah, bis Ryoji Yaichi darüber informierte, dass er schwul sei – und Yaichi nicht wusste, wie er damit umgehen sollte. Nun sieht er wie wenig Probleme seine Tochter Kana damit hat ihren Onkel Mike zu akzeptieren und muss sich mit seinen eigenen Vorurteilen und Unsicherheiten auseinandersetzen und sich eingestehen, dass er mehr für seinen Bruder hätte dasein können. Die Manga sind vor allem sehr niedlich, die Figuren sympathisch und ich fand es sehr schön wie der Mangaka dafür sorgt, dass sein Protagonisten sich mit all seinen Fragen und Unsicherheiten beschäftigen muss und welche Antworten er für sich findet.

Ein Teller mit meinem heutigen Abendessen, es sind deutlich die dunklen Stellen zu sehen, die der Blumenkohl durchs rösten im Ofen bekommt.

Zum Abendessen gab es dann heute mal wieder im Ofen gerösteter Blumenkohl mit Nudeln und einer etwas improvisierten Sauce mit Knoblauch, Frischkäse und Petersilie. Normalerweise mache ich eine Sauce aus Blumenkohlpüree, Knoblauch und Brühe, aber dafür war der heutige Blumenkohl definitiv zu klein. Es ist halt immer ein bisschen ein Glücksspiel, was wir mit der Gemüsekiste geliefert bekommen, wenn die Produkte stückweise und nicht nach Gewicht angegeben werden. *g*

Die BluRay-Hülle von "Turning Red", auf der ein grinsender, riesiger Roter Panda und drei an seinem Kopf geschmiegte Teenager-Mädchen zu sehen sind.

Zum Essen (und deutlich danach) haben wir „Turning Red“ angeschaut, die BluRay hatte ich zum Geburtstag bekommen und bislang noch nicht angeschaut. Ich fand den Film sehr süß, aber ich fürchte mein Mann konnte mit so einigen Teilen davon nichts anfangen. Sehr lustig fand ich es die Passagen, in denen „asiatische Einwandererfamilien bzw. Mutter-Tochter-Verhältnisse in diesen Familien“ dargestellt wurden, mit ähnlichen Szenen aus „Anywhere Everywhere All At Once“ (den wir vor einigen Tagen geschaut hatten) zu vergleichen … 😉 Jetzt drehe ich noch eine Blog- und Kommentarrunde und dann ist es vermutlich auch schon Zeit ins Bett zu gehen.

Das war heute ein sehr netter und entspannter Tag. Schön, dass ihr ihn wieder mit mir verbracht habt! Ich hoffe, ihr hattet ein paar angenehme (Lese-)Stunden und könnt morgen ausgeruht in die neue Woche starten! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:

Anette
Natira
Sayuri
JED

Lese-Sonntag im Dezember 2022

Der letzte Lese-Sonntag in diesem Jahr und ich fürchte, ich werde heute nicht so viel lesen. Momentan packen mich Bücher nämlich nicht so richtig, stattdessen habe ich in den letzten Tagen sehr viel Freizeit mit der Switch und den diversen gemütlichen Spielen verbracht und so wird es heute vermutlich auch sein. Außerdem haben wir für heute Vormittag wieder eine Runde mit „Seize the Bean“ geplant, aber vorher muss ich erst einmal wachwerden und das Geschirr vom gestrigen Abendessen abwaschen …

 

Update 13:30 Uhr

Vorner liegt ein eReader in einer grünen Hülle, links hinten ist eine nicht brennende kleine Sturmlaterne zu sehen und rechts hinten eine große Tasse mit einer Milchschaumhaube.

Den Vormittag habe ich sehr ruhig angehen lassen und viel Zeit mit Dösen und Youtube verbracht. Es ist gerade richtig schlimm, sobald ich mich irgendwo hinsetze, setzt auch schon der Sekundenschlaf ein und ich „verliere“ regelmäßig eine Viertelstunde oder mehr, weil ich einfach weggetreten bin. Aber weil das gerade so ist, habe ich mir für den Rest des Jahres auch nichts vorgenommen. Mein Mann hat ab Dienstag Urlaub und dann werden wir einfach gemütlich die Zeit miteinander verbringen und abgesehen vom Kochen werde ich nichts tun. Was etwas blöd ist, wenn dann in der ersten Januarwoche der Vermieter zum Heizungsablesen kommt und die Wohnung zwei Wochen lang nur „notdürftig“ geputzt und aufgeräumt wurde, aber ich bin definitiv erholungsbedürftig und werde dem jetzt auch nachgeben … Ansonsten habe ich ein paar Seiten in dem dritten „Tales of Mundane Magic“-Band gelesen. Das war ein guter Fund auf Kiyas Blog, diese wirklich kurzen Geschichten haben mich in den letzten Tage gut unterhalten und ich mag, dass da so wenig passiert und alles so nett mit einem Hauch von Magie ist.

Mein Spielbereich bei "Seize the Bean", in dem sehr viele Rohstoffe (Zuckerwürfel, Kaffeebohnen und Milchtüten) zu sehen sind und zwei Karten mit einmal einem Rapper und einmal einer Oma.

Beim „Seize the Bean“-Spielen hatten wir heute dann auch schon viel Spaß, als wir einen neuen Bezirk (Friedrichshain-Kreuzberg) ausprobiert haben. Neben den Stammkunden, die aus den diversen Familienmitgliedern bestehen, hat dieser Bezirk vor allem für „Party People“-Publikum gesorgt und all die Musiker, Künstler usw. haben immer wieder neue Kunden in die Schlange gezogen, was ziemlich herausfordernd zu bedienen war. Mein Mann hatte irgendwann so eine lange Kundenschlange, dass der Tisch nicht mehr ausreichte, um alle Karten nebeneinander zu legen – und natürlich hatte er nicht genügend Waren, um all diese Kunden zu bedienen, was für so einige negative Bewertungen (und am Ende für meinen Sieg) gesorgt hat. Das war sehr lustig und fühlte sich wieder einmal überraschend anders an, als bei den anderen Bezirken, obwohl wir alle Kundengruppen schon in anderen Bezirken hatten – nur eben nie so gehäuft mit ähnlichen Kundenarten.

Jetzt köchelt erst einmal mein Frühstück (Milchreis) auf dem Herd und ich schaue gleich mal, was ich als nächstes machen werde …

 

Update 17:30 Uhr

Meine Animal-Crossing-Figur in einem dicken Pullover und mit einer warmen Mütze auf dem Kopf, steht vor einer Feuerschale und wärmt sich die Hände. Im Hintergrund sind ein geschmückter Weihnachtsbaum und ein Haus mit einem Adventskranz an der Tür zu erkennen. Alles ist schneebedeckt und sehr winterlich.

Nach meinem Frühstück habe ich heute Mittag erst einmal eine kleine Runde „Animal Crossing“ gespielt. Ich mag es sehr, wie die Insel im Schnee aussieht und wie all die kleinen Geräusche zur winterlichen Atmosphäre beitragen. 🙂 Danach hatte ich Lust ein bisschen zu Stricken und habe deshalb wieder ein Video bei Youtube angeworfen und zugeschaut, wie Morgan Donner ein neues Korsett nähte. Korsett-Konstruktion finde ich wirklich spannend! Außerdem haben mein Mann und ich ein bisschen recherchiert, um zu entscheiden, ob wir für ein Spiel, das wir erwarten, noch ein Insert bestellen oder nicht. Das würde das Spiel natürlich deutlich teurer machen, aber auch sehr viel Zeit beim Auf- und Abbauen einsparen, weil die vielen Komponenten damit auch nach dem Lösen aus den Stanzbögen und zusammenbauen noch gut unterzubringen sind (und es eine extra Aufbewahrung für die Spielbrett-Elemente gibt, die zur Spielschachtel passt).

Ein Laptop auf dessen Bildschirm eine dunkelhaarige Frau zu sehen ist, die sich ein Korsett anhält, und auf dessen Tastatur ein angefangener Socken und ein Maßband liegen.

Zu Tee und Keksen habe ich mir dann noch einmal den eReader geschnappt und geschaut, was ich da so noch finde. Neben einer weiteren Geschichte in „Tales of Mundane Magic“ (ein Road Trip mit einem Strauß und magischem Gegenstand! 😀 ) habe ich in „Sweep of the Heart“ von Ilona Andrews reingelesen. Das ist der sechste Teil der Innkeeper Chronicles, der in dieser Woche erschienen ist, und dank der vertrauten Figuren, einer flüssig zu lesenden Erzählweise und so einige amüsanten Momenten auf den ersten Seiten, bin ich sogar ein bisschen dabei hängengeblieben.

Hinten links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts davon eine große Tasse, aus der Dampf aufsteigt, und davor steht eine Untertasse mit vier Plätzchen.

Jetzt schaue ich noch, ob es bei Anette und Neyasha Updates gab und dann wandere ich in die Küche, um das heutige Abendessen zuzubereiten.

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Ein Stück Lauch-Quiche mit sehr kross gebackenem Teig und goldbrauner Käsekruste.

Nach der Blogrunde bin ich in die Küche gegangen und habe die Lauch-Quiche zubereitet, die es heute zum Abendessen gab. Ich habe zum ersten Mal einen fertigen Teig ausprobiert, den es neuerdings in unserem Supermarkt gibt, und auch wenn der nicht so gut schmeckt wie mein eigener Teig, so ist es doch eine vollkommen akzeptable Alternative für Tage, an denen ich mir die Arbeit nicht machen möchte. Während das Essen im Ofen war, hat mein Mann mit mir das Geschirr abgewaschen, so dass ich morgen ohne lauernden Abwasch in die Woche starten kann. Zum Essen haben wir eine Folge „Snack vs. Chef“ geschaut – was ganz unterhaltsam, aber doch irgendwie unbefriedigend ist. Es geht darum, dass Köche/Konditoren/Lebensmittelchemiker berühmte Snacks nachbasteln sollen, ohne zu wissen wie die Originale nun genau hergestellt werden. Die Idee finde ich lustig, aber ich fände es deutlich unterhaltsamer, wenn es mehr Hinweise darauf gäbe, wo was schief gelaufen ist und wie das besser hätte gemacht werden können.

Ein Cozy-Grove-Screenshot, der meine Spielfigur vor einem Feuer zeigt. Daneben ist ein Folge zu sehen, der einen Essenswunsch hat und ein roter Hinweispfeil, der anzeigt, dass es in der Nähe einen Auftrag gibt.

Danach habe ich dann noch ein bisschen Zeit mit „Cozy Grove“ verbracht und den Geistern auf meiner Insel geholfen und versucht Snacks für die diversen Tiere, die ich inzwischen auf der Insel platziert habe, zu backen. Das Spiel ist wirklich nett und da es pro Tag nur eine übersichtliche Anzahl an Aufgaben gibt, laufe ich nicht Gefahr, dass ich beim Spielen die Zeit aus den Augen verliere. 😉

Ich denke, ich werde vermutlich noch eine der kurzen Mundane-Magic-Geschichten lesen und dann ins Bett gehen, weshalb das hier mein letztes Update für heute ist. Das war heute ein etwas weniger kommunikativer Lesetag, aber das passte auch zu meinem etwas verpaddelten Zustand. Ich hoffe, ihr habt einen guten Start in die Woche und bekommt noch alles auf die Reihe, was ihr vor den Feiertagen erledigen möchtet! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Anette
Neyasha

Lese-Sonntag im November 2022

Der dritte Sonntag im November und der vorletzte Lese-Sonntag in diesem Jahr … Ich habe das Gefühl, dass ich die letzte Woche(n) eigentlich nur mit zwei Themen (E. M. zerstört Twitter und Gesundheitsprobleme bei den Eltern und Schwiegereltern) beschäftigt war und von beiden Themen hätte ich heute gern eine Auszeit! Mein Mann und ich wollen heute Vormittag wieder eine Runde „Flamecraft“ spielen, nachdem wir am vergangenen Wochenende nicht dazu gekommen waren. Was mich daran erinnert, dass ich gleich die Heizung anwerfen sollte, damit es in dem Zimmer warm genug für eine Brettspielrunde ist – bislang sind wir dank der Sofadecken noch ohne Heizung ausgekommen, aber für eine gute Stunde Brettspielen ohne zu frieren reichen die Zimmertemperaturen dann doch nicht mehr. Außerdem habe ich einen Seanan-McGuire-Roman vom SuB gefischt und hoffe, dass mich der heute packen kann. Ursprünglich hatte ich überlegt all die – chronologisch früher spielenden – noch ungelesenen (Patreon-)Kurzgeschichten rund um die Protagonistin vorher „abzuarbeiten“, aber da ich da schon vor längerer Zeit den Überblick verloren und gerade eigentlich große Lust auf Urban Fantasy habe, habe ich diesen Plan verworfen.

Erst einmal brauche ich aber – wie jeden Morgen – etwas Wachwerde-Zeit und sollte auch noch eben das Geschirr vom gestrigen Abendessen abwaschen. Bis später! 🙂

 

Update 11:00 Uhr

Nur ein kleines Lebenszeichen, bevor mein Mann und ich mit unserer Spielerunde anfangen. Ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung habe, wo der Vormittag hin ist. Ich habe meinen Haushaltskram erledigt, versucht jemanden telefonisch zu erreichen und anscheinend sehr viel Zeit in meinem Kopf verbracht … Jetzt aber wird es Zeit zum Spielen! Das wird (vermutlich) erst einmal unsere letzte „Flamecraft“-Runde für die nächste Zeit, weil wir das Spiel seit seinem Eintreffen wirklich viel gespielt und in den verschiedensten Varianten ausprobiert haben. Mein Mann meinte beim letzten Mal, dass er immer denkt, dass wir keine Hausregeln hätten, bis ihm auffällt, dass wir bei Spielen wie „Seize the Bean“ und „Flamecraft“ immer die „Zeitbegrenzungsfaktoren“ verändern, damit die Spielrunden etwas länger – und somit für uns befriedigender – werden. Weshalb wir heute auch mit der kompletten Zahl an Drachen und an Enchantment-Karten spielen werden, um nicht immer so schnell zum Ende zu kommen. 😉

 

Update 14:00 Uhr

Ein Teil des Flamecraft-Spielfelds. Es sind drei Marker auf einem Zählbereich zu sehen, einer der Marker ist grün (ohne Zahlen), einer rot mit einer 50 und der dritte ist kein richtiger Marker, sondern ein roter Holzdrache.

Das war heute eine wirklich lustige Brettspielrunde – allerdings wurden wir mittendrin unterbrochen, weil mein Vater zurückrief und ich dann eine Weile mit ihm telefoniert habe. Wir haben heute bei „Flamecraft“ alle Drachen- und alle Enchantment-Karten verwendet, was bedeutete, dass unsere Runde etwas länger dauerte und natürlich auch mehr Punkte zusammenkamen als sonst. Weshalb wir uns dann überlegen mussten, wie wir diese Punkte zählen – am Ende haben wir neben den beiden Markern (die in der ersten Runde auf dem Zählbereich mit der Zahl nach unten, in der zweiten Runde mit der Zahl nach oben verwendet werden) für die dritte Runde auf dem Zählbereich die Holzvarianten unserer Drachen verwendet.

Zwei Holzdrachen (einer rot, einer grün), die auf der selben Zahl eines Zählbereichs stehen.

Zusätzlich hatten wir heute auch noch sehr ungewöhnliche Shop-Varianten gezogen, mit denen wir unsere Stadt ausgebaut haben, so dass darüber auch überraschend viele Punkte zu erhalten waren. Am Ende sah es so aus, als ob mein Mann haushoch gesiegt hätte, aber dann habe ich bei der Endabrechnung noch so einige Punkte geltend machen können, die durch die Fancy-Drachen am Ende des Spiels generiert wurden (also so Sachen wie „5 Punkte, wenn du die meisten Pflanzen-Items hast“ oder „1 Punkt für jede Item-Gruppe von der du eine ungerade Anzahl hast“). Als das alles abgerechnet war, konnten wir kaum fassen, dass unsere Drachen auf der selben Zahl standen – und wenn ich nicht einen Denkfehler kurz vor Spielende gemacht hätte, hätte ich sogar noch zwei Punkte mehr gehabt. 😉

Vorne rechts eine grüne Schale mit Porridge, einer in Scheiben geschnittenen Banane und einer Handvoll Erdnüsse, hinten rechts eine große Tasse mit Milchschaum, vorne links die Taschenbuchausgabe von "Spelunking Through Hell", dahinter eine kleine Sturmlaterne.

Danach brauchte ich erst einmal dringend Frühstück (Porridge mit Zimt, Banane und gesalzenen Erdnüssen) und das habe ich gerade gegessen, während ich mich etwas von Youtube berieseln ließ. Jetzt drehe ich erst einmal eine Blogrunde und dann zünde ich die diversen Kerzen im Wohnzimmer an und mache es mir mit meinem Buch gemütlich.

 

Update 18:00 Uhr

Die erste Seite von "Spelunking Through Hell", mit den ersten Absätzen des Prologs und einem Zitat von der Mutter der Protagonistin Alice.

Nach der Blog- und Kommentarrunde habe ich eben wirklich zum Buch gegriffen und die ersten Kapitel von „Spelunking Through Hell“ bislang sehr genossen. Der Roman ist der elfte Band der InCryptid-Reihe von Seanan McGuire und wird aus der Perspektive von Alice Price-Healy erzählt, deren Mann vor 56 Jahren verschwand, nachdem er zuvor einen Handel mit den Crossroads eingegangen war. Es ist für mich ein bisschen gewöhnungsbedürftig die Geschichte aus Alice‘ Sicht zu lesen, weil ich sie aus den Kurzgeschichten (bislang) vor allem als Teenager kenne und aus den Romanen aus der Perspektive ihrer Enkelkinder, die ihre unzuverlässige und übernatürlich jung-gebliebene Großmutter sehr mögen, aber sie auch für vollkommen verrückt halten. Letzteres liegt vor allem daran, dass Alice dazu neigt mit Waffen auf Probleme zu reagieren – und dass sie seit über fünfzig Jahren in den verschiedenen Dimensionen auf der Suche nach ihrem verschwundenen Mann ist …

Links hinten eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts hinten eine große dampfende Tasse und davor ein Taschenbuch auf dem eine Untertasse mit Keksen und Marzipan steht.

Zwischendurch war mein Mann so lieb und hat mich mit Tee, Keksen und Marzipan versorgt, damit ich weiter entspannt lesen kann, und bei der Gelegenheit hat er dann auch die Heizung im Wohnzimmer angeworfen – womit wir also heute offiziell in die Heizperiode für diesen Winter gestartet sind. Ich hatte ja gehofft, dass wir noch ein paar Tage durchhalten, aber durch den ständigen Regen ist es nicht nur etwas kalt, sondern auch ziemlich klamm in der Wohnung. Außerdem wollte ich etwas wärmere Finger haben, wenn ich zur Switch greife. 😉

Meine Animal-Crossing-Figur, die etwas verstohlen schauen vor einem brennenden Laubhaufen steht, an dem Marshmallows geröstet werden.

Meine heutige „Animal Crossing“-Runde hat dann auch ein bisschen länger gedauert als sonst, weil ich gerade versuche Emilie zum Umzug auf meine Insel zu bewegen, nachdem mir meine Nachbarin Anna vor zwei Tagen ein Foto überreicht hat. Ich muss zugeben, dass ich für solche gezielten Zuzüge die Amiibo-Karten sehr praktisch finde – zu schade, dass es von den aktuellen so wenig gab, dass einige davon inzwischen nur noch für Mondpreise bei den diversen Verkaufsplattformen zu bekommen sind. Ich mag die Herbststimmung auf der Insel sehr, freue mich aber auch schon auf den ersten Schnee im Spiel. 🙂

Jetzt drehe ich erst einmal wieder eine Kommentarrunde und dann geht es für mich in die Küche, um das Abendessen zu machen.

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Eine weiße Schale mit einem cremigen roten Curry.

Das Abendessenkochen hat sich heute ein bisschen hingezogen, aber am Ende haben wir beide unser cremiges Rote-Beete-Kartoffel-Curry genossen (und ich habe endlich mein Ziel erreicht und meinem Mann ein Rote-Beete-Gericht vorgesetzt, das er wirklich mochte!). Zum Essen haben wir eine Folge „Easy-Bake Battle“ geschaut, weil das so eine entspannte Unterhaltung ist. Danach habe ich online ein paar Dinge bestellt, die ich nicht in der Stadt bekomme, und das Chaos vom Kochen aufgeräumt. Jetzt drehe ich noch eine abschließende Blogrunde und rolle mich dann noch ein bisschen mit meinem Buch auf dem Sofa ein, bevor ich ins Bett gehe.

Ich hoffe, ihr hattet heute einen schönen und entspannten Tag und habt einen guten Start in die Woche! Schön, dass ihr wieder dabei gewesen seid! 🙂

 

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Anette
Kiya

Lese-Sonntag im September 2022

Es ist wirklich unglaublich, wie viel besser es mir geht, seitdem die Temperaturen deutlich unter 30 Grad gefallen sind. In den letzten Tagen habe ich so viel auf die Reihe bekommen und nebenbei noch Zeit gehabt, um zu Puzzeln und zu Lesen – das war wirklich schön! Es gibt nichts Netteres als Nachmittags auf dem Sofa zu sitzen, den Regen zu hören und dabei mit der Nase im Buch zu versinken. Ich habe sogar schon meine Sofadecke und die Wollsocken wieder rausgeholt, auch wenn es nur ein bisschen Sonneneinstrahlung benötigt, damit es dafür wieder deutlich zu warm wird. *g* Was den heutigen Tag angeht, so werde ich hoffentlich einige Zeit mit meinem aktuellen Roman („The Grief of Stones“ von Katherine Addison) verbringen, vormittags mit meinem Mann eine Runde spielen und nachmittags eine schnelle Backrunde einlegen. Aber erst einmal gönne ich mir einen langsamen Start in den Tag … 🙂

 

Update 10:00 Uhr

Links die Taschenbuchausgabe von "The Grief of Stones" und rechts eine große Tasse Chai mit Milchschaum.

Der Morgen ist überraschend schnell vergangen, dabei habe ich doch nur geduscht, meine nächtliche TL aufgelesen und den Abwasch erledigt, der von gestern Abend übrig geblieben ist. Außerdem habe ich mich einige Zeit mit meinem Mann über Spiele unterhalten, was nicht nur spannend war, sondern auch dazu führte, dass wir heute kein Brettspiel spielen werden, weil wir nicht so recht wissen, welches wir spielen sollen. Die meisten „schnellen“ Spiele haben wir in letzter Zeit ziemlich oft gespielt und eins von den komplexeren Spielen wollen wir gerade nicht wieder neu anfangen, weil wir beide ein bisschen darauf warten, dass uns „Flamecraft“ geliefert wird und wir dafür dann alle anderen Spiele erst einmal liegen lassen würden. Und ja, uns ist schon bewusst, dass es etwas absurd ist, dass wir nicht spielen, weil wir auf ein Spiel warten, von dem wir nicht einmal wissen, wann es bei uns ankommt. 😉

Ich werde mich jetzt also erst einmal mit „The Grief of Stones“ und einer Tasse Chai auf dem Sofa einrollen und gemütlich lesen …

 

Update 12:00 Uhr

Oh, ich mag dieses Buch wirklich gern! „The Grief of Stones“ schließt inhaltlich direkt an „The Witness for the Dead“ (die Rezension dazu ist für den 21. geplant *g*) an. Der Protagonist Thara Celehar ist ein Geistlicher, der in der Lage ist Erinnerungen und Informationen von Verstorbenen zu bekommen. Also, solange der Tod noch nicht zu lange her ist und die eventuell gesuchten Informationen der verstorbenen Person noch relativ präsent waren. Außerdem übernimmt er in seiner Aufgabe als Witness for the Dead eine Art Ermittlerrolle in seiner Fantasywelt, wobei er dafür einen Auftrag von einem Familienangehörigen oder einer anderen Person bekommen muss. Der Großteil des Romans, den ich gerade lese, beschäftigt sich mit eher unschönen Dingen wie dem Mord an einer alten Herzogin, den Lebensumständen von Waisenkindern – gerade die Mädchen haben in dieser Welt relativ wenig Möglichkeiten – und (Kinder-)Pornografie, aber trotzdem liest sich die Geschichte erstaunlich behaglich, weil Celehar so ein wunderbar sympathischer Charakter ist. Außerdem gibt es immer wieder kleine Szenen, die das Ganze auflockern, wie die Passage, die ich gerade gelesen habe, in der Celehar versuchen sollten von einem verstorbenen Bäcker das Geheimnis seiner berühmten Scones zu erfahren.

Bevor ich mir Frühstück mache und dann weiterlese, drehe ich erst einmal eine Blogrunde – inzwischen haben sich ja doch wieder einige Personen meinem Lese-Sonntag angeschlossen. Schön! 🙂

 

Update 15:30 Uhr

Links ein angeschalteter eReader, der Titelseite von "Blood Dance" zeigt, rechts eine zartgrüne Schale mit (Schoko-)Porridge und Banane.

Zum Frühstück (Porridge mit einer leider sehr grünen Banane) habe ich eine Kurzgeschichte gelesen. „Blood Dance“ von Vela Roth gehört zur „Once Upon a Forbidden Desire“-Anthologie, die vor kurzem erst erschienen ist, und so gern ich mich von den unterschiedlichen Märchenvarianten überraschen lasse, die es in den Once-Upon-Anthologien zu finden gibt, so gewinne ich langsam den Eindruck, dass ich auf den „Desire“-Schwerpunkt dieser Anthologie hätte verzichten können. 😉 „Blood Dance“ liest sich wie ersten „sexy“ Vampirgeschichten, die vor einigen Jahren den Markt überschwemmten, und ich muss gestehen, dass ich davon ziemlich die Nase voll habe. Weshalb ich sehr froh war, dass ich nach dem Essen wieder die Hände frei hatte für mein Taschenbuch und weiter in „The Grief of Stones“ gelesen habe. Inzwischen gab es so einige Ereignisse, die dramatisch gewesen wären, wenn sie nicht in Celehars sachlich-distanzierter Erzählweise geschildert worden wären, und es fühlt sich an, als stehe die Geschichte kurz vor ihrem Ende. Allerdings habe ich noch siebzig Seiten vor mir, ich bin also gespannt, was da noch kommt …

Eine gläserne Auflaufform mit frisch gebackenem Apple Crumble.

Zwischendurch habe mein Lesen noch unterbrochen, um Apple Crumble zu machen. Den habe ich gerade aus dem Ofen gezogen und sobald er ausreichend abgekühlt ist, gönnen wir uns den. Vorher drehe ich aber noch eine Blog- und Kommentarrunde und schaue, wie es euch heute Nachmittag bislang so ergangen ist.

 

Update 18:30 Uhr

Links eine Schale mit Apple Crumble und Sahne, rechts eine große Tasse mit Milchtee

Obwohl ich ja das Gefühl hatte, dass der große Handlungsstrang in „The Grief of Stones“ eigentlich schon abgeschlossen wäre, gab es in den folgenden Kapiteln noch so viele Dinge, die dafür gesorgt haben, dass ich das Buch nur widerstrebend aus der Hand gelegt habe, als mein Mann den Apple Crumble servierte. Ich liebe es sehr, dass es in diesen Romane von Katherine Addison weniger darum geht, dass Verbrechen aufgeklärt werden, als darum wie die Figuren mit all den Dingen fertig werden, die sie sehen und erleben. Es gibt so viele Dinge, die außerhalb von Celehars Einfluss liegen, sowohl deshalb, weil er als Geistlicher einen relativ niedrigen Rang hat, als auch weil die fantastische Welt in diesen Büchern so sehr von Hierachien und Regeln dominiert wird, die er nicht missachten kann. Aber obwohl das alles so viele Herausforderungen für Celehar mit sich bringt, geht er mit so viel Würde und Ernsthaftigkeit und so viel Respekt für Personen um sich herum durch sein Leben. Stellenweise sogar zu respektvoll gegenüber anderen, weil dies dafür sorgt, dass er sich und sein Leben geringer schätzt als er es verdient hätte. So dreht sich „The Grief of Stones“ in gewisser Weise auch darum, dass der Protagonist lernt sich seine eigene Trauer/seinen Kummer über vergangene Ereignisse einzugestehen – und das war am Ende sehr bewegend (und weiterhin überraschend wohltuend) zu lesen.

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Ein Teller mit zwei Paprikahälften, die mit Käse überbacken wurden. Neben der einen Paprika ist etwas herausgefallene Füllung zu sehen.

Nach dem letzten Update (und der darauf folgenden Blogrunde) bin ich erst einmal in die Küche gewandert und habe das heutige Abendessen gekocht. Da die Paprika, die es in dieser Woche mit der Gemüsekiste gab, ziemlich klein waren, war das Füllen heute etwas herausfordernd, aber das Ergebnis war sehr lecker. Gefüllt wurden die Paprika mit einer Mischung aus Reis und Mais, die ich mit einer etwas schärferen Sweet-Chili-Sauce, Salz und Pfeffer gewürzt hatte, und dann wurde das Ganze noch mit Käse überbacken. 😀 Nach dem Essen fiel mir erst auf, dass ich heute gar nicht „Animal Crossing“ gespielt hatte, aber da ich momentan nur ungern nach 18 Uhr spiele, fiel das heute dann also mal aus. Stattdessen habe ich mir ein paar Bücher aus dem Regal gezogen und – nach dem Anlesen von „The Midnight Howl“ – noch einmal zu „The Midnight Hour“ gegriffen. Die Geschichte hatte ich im vergangenen Jahr schon gelesen, aber ich glaube, es ist einfacher wenn ich den Roman noch einmal lese, um dann für den zweiten und dritten Teil alle Details wieder präsent zu haben. Die nette und dezent unheimliche Handlung ist auf jeden Fall ein ziemlich starker Kontrast zu „The Grief of Stones“ und genau das habe ich nach dem intensiven Nachmittag gesucht.

Die drei Bücher "Midnight Hour", "Midnight Howl" und "Midnight Hunt" auf einer orangen Decke.

Sehr lange werde ich heute aber nicht mehr aufbleiben, da ich morgen früh einen Arzttermin habe, weshalb das hier mein letztes Update für heute ist. Es war wieder sehr schön den Tag mit euch gemeinsam zu verbringen und ich hoffe, ihr habt euch gut entspannt!

Habt einen guten Start in die Woche – und wenn ihr Lust habt, können wir uns im Oktober ja etwas häufiger lesen. 🙂

 

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Natira
Anette
Kiya
Jacquy
Sayuri

Lese-Sonntag im August 2022

Nach einem Monat „Sommerpause“ freue ich mich richtig darüber, dass ich den heutigen Lese-Sonntag über bloggen (und mich hoffentlich dabei mit ein paar Leuten austauschen) werde. Nachdem ich am Donnerstagvormittag meinen (soweit ich es im Moment sagen kann) letzten Termin des Monats erledigt hatte, habe ich mich einfach mal nur aufs Entspannen konzentriert. Dabei habe ich immer wieder aus dem Fenster geschaut, um zu gucken, ob doch noch der vorhergesagte Regen eintreffen würde (was er nicht tat), und ansonsten die Füße hochgelegt, den Ventilator laufen gehabt und meine Nase in den eReader gesteckt. Aktuell habe ich drei angefangene eBooks, wobei ich bei zwei davon – der erste Teil der Veröffentlichung der Tagebücher von Anne Lister aus den Jahren 1816 bis 1824 und „The Witch King“ – noch nicht sehr weit gekommen bin und mich heute vermutlich vor allem auf „The Empress of Xytae“ von Effie Calvin konzentrieren werde. Das ist der vierte Teil der „Tales of Inthya“-Romane (HIER ist die Rezension zu „The Queen of Ieflaria“, dem ersten Band der Reihe,) und ich finde momentan diese Mischung aus (zum Großteil) sympathisch-skrupellosen Figuren, Humor und von Göttern verliehenen Magie sehr unterhaltsam. Ansonsten planen wir heute Vormittag eine Brettspielrunde (dieses Mal „Steampunk Rally“) und bis mein Mann dafür bereit ist, nehme ich mir Zeit zum „Wachwerden“. 🙂

 

Update 9:30 Uhr

In den letzten 2 1/2 Stunden habe ich richtig viel gelesen – allerdings keine einzige Buchseite. 😉 Genau genommen habe ich mir den Feedreader vorgenommen, in den ich seit Beginn meiner „Sommerpause“ keinen Blick mehr geworfen hatte, und die dort gesammelten Blogbeiträge der letzten Wochen durchgelesen. Ich habe einige Kommentare geschrieben, wenn auch weniger, als wenn ich die Beiträge zeitnah gelesen hätte, und nun das Gefühl, ich bin wieder auf dem Laufenden, was eure Blogaktivitäten so angeht.

Da mein Mann ist inzwischen auch aufgewacht ist und gefrühstückt hat, werden wir gleich mit unserer Brettspielrunde anfangen. Die hintere Wohnungsseite ist momentan noch erträglich, obwohl wir da noch nicht verdunkelt haben, aber so langsam müssen wir uns beeilen, damit wir mit dem Spielen fertig sind, bevor die Sonne so weit rumgewandert ist.

 

Update 13:00 Uhr

Eine Kollage aus vier Fotos: Links oben das Spielbrett von Steampunk Rally, rechts oben die Ausgangslage für meinen Erfinder, links unten meine Spielsitation während des Spiels, rechts unten mein Endstand. Es gibt sehr viel Bewegung in meiner "Maschine", ist aber wohl für jemanden, der das Spiel nicht kennt, nicht zu verstehen.

Uff, das war heute eine ungewöhnlich lange, aber auch sehr lustige Runde „Steampunk Rally“. Wir haben zum ersten Mal ein Rennen auf dem Mars gespielt und da gab es einige Zusatzschwierigkeiten für unsere Erfinder zu bewältigen. Ich habe Anne Easley gespielt und meine Rennmaschine wurde sehr schnell sehr groß – und es gab lange Zeit kaum Fortschritt, was die Bewegungen angingen. Allerdings habe ich es geschafft trotzdem den Großteil des Spiels vor meinem Mann zu liegen, der dann aber in der allerletzten Runde mit einem unglaublichen Zug an mir vorbeirauschte. Ich hatte eigentlich einen wunderschönen letzten Zug geplant, der mir theoretisch den Sieg hätte bringen müssen, aber die 20 Schritte, die er (auch durch einen Glücksfall beim Kartenziehen) noch geschafft hat, konnte ich dann doch nicht mehr einholen. Es war auf jeden Fall sehr lustig und wir werden am kommenden Sonntag definitiv eine weitere Runde mit diesem Aufbau spielen. (So langsam müssen wir gut überlegen, was wir in den nächsten Wochen spielen, denn die Auslieferung von „Flamecraft“ ist schon angelaufen, so dass wir das Spiel hoffentlich im Laufe des Septembers bekommen werden.) Ich flitze jetzt einmal schnell bei euch vorbei und dann mache ich mir Frühstück! 🙂

 

Update 16:30 Uhr

Eine Schale mit Udon-Nudeln in Brühe, auf denen in Streifen geschnittenes Rührei und ebensolche Gurken zu sehen sind, Auf dem Schalenrand liegen zwei hölzerne Essstäbchen.

Da ich im Moment gerade zu gierig nach herzhaftem Essen bin (und das in der Woche schon dazu geführt hat, dass ich mir zum Frühstück gesalzene Erdnüsse gegönnt habe), gab es heute Udon-Nudeln mit Ei und Gurke. Außerdem habe ich endlich ein bisschen weiter in „The Empress of Xytae“ gelesen. Die Protagonistin Ioanna ist die älteste Prinzessin des Landes, aber im Gegensatz zum Rest ihrer Familie wurde sie nicht von der Kriegsgöttin Reygmadra gesegnet, sondern von dem Gott Iolar – was bedeutet, dass sie keine Kriegerin ist, sondern ein regelorientierter, wissensdurstiger Mensch ist. Außerdem ist Ioanna in der Lage zu sagen, wenn eine Person lügt, zumindest solange diese Person bewusst die Unwahrheit sagt. Da all das nicht gerade als erstrebenswerte Eigenschaften für die Kaiserin eines Landes, das seit langer Zeit Reygmadra dient, angesehen werden, versucht Ionnas jüngere Schwester Netheia nach dem Tod ihres Vaters den Thron an sich zu bringen. Bislang ist Ioanna (gemeinsam mit der Prinzessin eines der Nachbarländer, die zum Zeitpunkt des Putschversuchs im Palast war,) auf der Flucht, aber ich bin gerade in dem Kapitel angelangt, in dem sie sich mit Verbündeten darüber berät, wie sie die Bevölkerung hinter sich bringen und ihre Schwester besiegen kann. Ich mag die Charaktere, die Effie Calvin für ihre Geschichten entwickelt wirklich gern, und mir gefällt es, dass sich ihre Romane zwar häufig um große Entwicklungen in den jeweiligen Ländern drehen, aber dabei vor allem von den kleinen (und dafür umso entscheidenderen) Momente mit den Figuren erzählen.

Vorne ein angeschalteter eReader, hinten links eine grüne Schale mit kleingeschnittenen Melonenstücken und einer kleinen Gabel, hinten rechts ein großes Glas mit geeistem Kaffee.

Obwohl ich – dank des Klappentextes des nächsten Bandes – schon weiß, wie die Geschichte am Ende grob ausgehen wird, macht es mir wirklich Spaß all diese kleinen Szenen mit den Figuren zu lesen und ich bin weiterhin neugierig darauf, welche Elemente für welche Entscheidungen bei den Charakteren führen. Bevor ich aber weiterlese, gönne ich mir jetzt erst einmal einen geeisten Kaffee und Cantaloupe-Melonen-Stücke – und eine Blog- und Kommentarrunde. 🙂

 

Update 21:15 Uhr (letztes Update)

Animal-Crossing-Screenshot, der meine Spielfigur auf einer Hollywood-Schaukel zeigt. Im Hintergrund sind Palmen zu sehen und an der rechten Seite lässt sich ein Gebäude mit einem Krankenhaus-Symbol erahnen.

Nach dem letzten Update habe ich noch ein bisschen gelesen und dann eine Runde „Animal Crossing“ gespielt. Am Wochenende dient diese Spielzeit zwar nicht dem gemeinsamen „Feierabend-Einläuten“ für meinen Mann und mich, aber irgendwie gehört es einfach für mich zum späten Nachmittag dazu. Danach bin ich in die Küche gewandert und habe mich ans Kochen (Linguine mit roter Kräuterbutter und Parmesan) gemacht und zum Essen haben wir dann einen Film geschaut.

Ein tiefer Teller mit einer Portion Pasta, die in roter Kräuterbutter gewendet und mit Parmesan bestreut wurde.

„Beyond the Infinite Two Minutes“ hatten wir vor einem Jahr im Rahmen der Nippon Connection geschaut und seitdem mein Mann den Film im Herbst gekauft hatte, wollten wir ihn noch einmal sehen. Heute haben wir es dann endlich auf die Reihe bekommen und wie beim letzten Mal fand ich es auch jetzt wieder faszinierend zu sehen, wie die Handlung mit all den verschiedenen Zeitsträngen erzählt wird. Es ist schon zu spüren, dass das Team normalerweise auf Theaterbühnen spielt, denn das Ganze hat schon etwas von einem Kammerspiel, aber natürlich ließe sich auf einer Bühne die Geschichte nicht genau so mit den ganzen Zeitverschiebungen erzählen. Da ich jetzt noch eine Blogrunde drehen und dann noch ein bisschen lesen will (und hoffentlich mein Buch beenden werde), bevor ich ins Bett gehe, haben wir heute auf die Extras verzichten und beschlossen, dass wir die morgen anschauen. Ich hoffe sehr, dass wir dann noch etwas mehr zu den Dreharbeiten erfahren und wie das Team es geschafft hat, dass sie den Film in solch langen Takes drehen konnten.

Da ich nicht denke, dass ich noch genug für ein weiteres Update erleben werde, ist das hier meine letzte Aktualisierung des Beitrags für heute. Es war schön den Tag wieder gemeinsam mit euch zu erleben und sich mit euch über die Dinge austauschen zu können, die dafür gesorgt haben, dass dieser Sonntag (hoffentlich) wieder rundum erholsam wurde. Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche und hoffe, dass wir uns (spätestens) an einem der nächsten Lese-Sonntage wieder lesen werden! 🙂

 

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Birthe
Anette
Jacquy

Lese-Sonntag im Juli 2022

Ich habe gerade zehn Minuten vor diesem Beitrag gesessen und mich gefragt, wie ich den heutigen Lese-Sonntags-Post anfangen könnte, wenn ich nicht „ich bin müde“ oder übers Wetter schreiben will. Wie ihr sehen könnt, ist mir nichts eingefallen … Mir graut es vor den kommenden Tagen und ich hoffe sehr, dass wir die angenehme Kühle der vergangenen Nacht noch ein bisschen in der Wohnung halten können, nachdem ich gerade alle Fenster geschlossen und verbarrikadiert habe. Wacher macht mich die Dunkelheit übrigens nicht, aber damit müssen wir heute alle einfach leben. 😉

In den letzten Tagen bin ich nicht so viel zum Lesen gekommen, wie ich gern gewollt hätte, und ich bin mir noch nicht sicher, womit ich heute meine Lesezeit verbringen werde. Wir wollen auf jeden Fall versuchen heute noch eine Brettspielrunde einzulegen, wenn mein Mann früh genug aufwachen sollte, dass wir dafür die Vorhänge auf der Rückseite der Wohnung wieder öffnen können, ohne dass zu viel Sonnenwärme reinkommt. Bis dahin wusel ich noch ein bisschen durch die Wohnung und das Internet.

 

Update 9:45 Uhr

Ein angeschalteter eReader, dessen Bildschirm ein schwarz-weiß Cover mit zwei Skeletten und dem Titel "Summer Sway" zeigt

Die Küche ist aufgeräumt, das Geschirr von gestern Abend abgewaschen und einen Milchkaffee habe ich mir auch schon gegönnt. Außerdem ist der Feedreader geleert und ich habe die Kurzgeschichte „Summer Sway“ von Kameron Hurley (die gab es im Juli für ihre Patreon-Unterstützer) gelesen. In der Geschichte gibt es einen Mord, der die Nachbarschaft auf ungewöhnliche Weise beeinflusst. Ich mochte die Stimme der Nachbarin, aus deren Perspektive die Handlung erzählt wurde, und mir gefiel die Mischung aus wundersamen Elementen und diesem leichten Gefühl von „das könnte auch noch richtig schlimm enden“ … Als ich eben meinem Mann von der Geschichte erzählt habe, fiel mir auf, dass ich an Kameron Hurley vor allem ihre Unberechenbarkeit schätze. Ich weiß nie, was mich bei einer ihrer Kurzgeschichten erwartet und das finde ich sehr spannend.

Rechts ein angeschalteter eReader, der das Cover von "Dungeon Crawl" zeigt. Der eReader liegt auf zwei Goldie-Vance-Comics. Links davon ist eine große Tasse mit Milchschaum zu sehen, darüber ist ein ausgeschaltetes Sonnenglas zu erahnen.

Außerdem habe ich in „Dungeon Crawl“ von Annie Bellet reingelesen, um zu schauen, ob ich heute in der Stimmung für Urban Fantasy bin. Der Titel ist der achte Teil der „Twenty-Sided Sorceress“-Reihe und nachdem der große Handlungsstrang, der die ersten sieben Teile beherrscht hatte, beendet ist, bin ich gespannt, wie die Autorin die Reihe weiterführen wird. Auf der anderen Seite hätte die Reihe für mich auch mit dem siebten Band enden können und ich habe ein bisschen Angst, dass die drei Teile, die ich noch vor mir habe, mir das Ganze ein bisschen verderben könnten. Bevor ich weiterlese, gibt es aber erst einmal eine Brettspielrunde – auch heute wieder mit „Seize the Bean“, wo wir eine neue Kundenkombination ausprobieren werden. 😉

 

Update 13:00 Uhr

Eine Draufsicht auf mehrere Karten: Oben verschiedene Kundengruppen, in der Mitte Café-Produkte wie Espresso oder Kuchen und in der unteren Reihe Café-Ausbauten wie Deko, Schürzen u.ä.

Unsere heutige „Seize the Bean“-Runde brachte uns in den Boxhagener Kiez und obwohl wir dachten, dass der vermutlich eine recht entspannte Kundenkombination mit sich bringen würde, wurde es dann doch überraschend herausfordernd. Am Ende hat mein Mann mit 46:45 Punkten gewonnen – so knapp war es bei uns noch nie. *g* Es ist immer wieder spannend, wie sehr die unterschiedliche Zusammensetzung von Kundengruppen das Spiel beeinflussen. Dieses Mal hatte mein Mann ein großes Problem genügend Kaffee für seine Kunden aufzutreiben, während ich davon profitierte, dass seine Kaffeeliebhaber dafür sorgten, dass ich immer wieder überraschende Kaffeelieferungen bekam. Das Spiel macht uns immer noch viel Freude und mit der schnellen Auf- und Abbauzeit und einer guten Stunde Spielzeit lässt es sich auch immer gut in so einen Sonntagvormittag schieben. Auch wenn wir eigentlich mal wieder Lust auf ein größeres Spiel hätten, ist uns schon klar, dass wir so etwas wie „Gloomhaven“ im Sommer nicht regelmäßig spielen können und dass das deshalb gerade keinen Sinn macht. Also bleibt es wohl bei „Seize the Bean“ (und eventuell mal wieder einer Runde „Obsession“) über den Sommer und im Herbst gibt es wieder die größeren Spiele (und … ähm … „Flamecraft“, das im September bei uns ankommen sollte).

Oben ein angeschaltetes Sonnenglas, dessen Boden mit unterschiedlich gefärbten Glasmurmeln bedeckt ist, darunter eine Schüssel mit Vanillequark-Milchreis und Apfelmus, rechts davon ein angeschalteter eReader.

Zum Frühstück gab es heute „Reste“ – genauer gesagt restlichen Milchreis von gestern, vermischt mit einem Vanillequark-Rest und dazu Apfelmus. Eine ungewohnte Mischung, aber da alles direkt aus dem Kühlschrank kam war es auch schön erfrischend. *g* Außerdem gab es ein paar Seiten „Dungeon Crawl“ und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich gerade in der richtigen Stimmung dafür bin. Ich mag die Schreibweise von Annie Bellet, ich mag die Figuren und der Humor in den Romanen liegt mir auch, aber eigentlich ist es gerade nicht „gemütlich“ genug für mich. Ich glaube, ich schiebe die Entscheidung noch ein bisschen vor mir her und schaue erst einmal wie es Kiya und Natira gerade so geht. 😉

 

Update 16:15 Uhr

Ein aufgeschlagenes Buch mit schwarzem Cover, auf dem Skelettteile und der Schriftzug H.P. Lovecraft zu sehen sind. Das Buch wird von einer Hand gehalten und im Hintergrund lässt sich ein vollgestopftes Bücherregal erahnen.

Ich muss gestehen, dass ich mich gerade von allem möglichen ablenken lasse und so sehr viel Zeit verliere, von der ich gar nicht sagen kann, was ich da gemacht habe. Ich finde das nicht schlimm, aber doch etwas irritierend, wenn mir Zeit so verloren geht. Auf jeden Fall führt das dazu, dass ich das Gefühl habe, dass mein Mann sehr Zeit mit seinem Lovecraft-Buch verbracht hat, als ich mit meinen diversen Büchern … 😉

Ein Fernseher im Dunklen, der eine Animal-Crossing-Szene zeigt, bei der meine Spielfigur vor der Wahrsagerin Smeralda steht, die sagt: " Jetzt sollte alles wieder im Einklang mit dem Universum sein".

Immerhin habe ich schon eine Runde „Animal Crossing“ gespielt und da ich schon mal den Fernseher für mich hatte, habe ich auch noch die Gelegenheit genutzt und kurz „Grow – The Song of the Evertree“ anworfen. „Grow“ ist mein „Sommerspiel“ für dieses Jahr, ein nettes Spiel, das von mir nicht so viel Aufmerksamkeit erfordert, keinen Stress macht und ein bisschen Entspannung bringt.

Ein Fernseher im Dunklen, der einen Screenshot von Grow zeigt, bei dem meinen Spielfigur vor einem Heuballen steht, auf dem eine kleines fantastisches Wesen sitzt.

Ich bin allerdings nicht mit allen Elementen bei diesem Spiel glücklich. Viele Dinge werden nicht groß erklärt, so dass ich sie selber herausfinden musste, und bei der Stadt, die ich wieder aufbauen muss, gibt es keinerlei Ausstausch zwischen den Stadtteilen, was mich richtig nervt. Das sorgt dafür, dass ich in dem einen Stadtteil seit Tagen Leute habe, die einen Job in einem Badehaus suchen, während ich in dem anderne Stadtteil ein Badehaus habe, das ich nicht in Betrieb nehmen kann, weil ich dafür keine Leute habe. Außerdem finde ich es ein bisschen frustrierend, dass die Tage im Spiel zu kurz sind, um überhaupt alle Stadtteile zu besuchen und zu verwalten oder gar zusätzlich noch die Weltensamen zu versorgen. Es ist ein niedliches Spiel, aber es hätte so viel besser sein können, wenn das eine oder andere Element besser durchdacht worden wäre … *grummel*

 

Update 20:30 Uhr

Zwei Comics auf meinem Schoß, dahinter sind meine Füße zu erkennen, davor der Rand meiner Teetasse.

Nach dem letzten Update habe ich zu den beiden „Goldie Vance“-Comics (Band 4 und 5 der Reihe) gegriffen und gelesen. Ich mag diese Mischung aus Detektivgeschichte, Teeniedrama (nur ein sehr kleiner Anteil, aber Goldie verhält sich mit ihren 16 Jahren nun mal nicht immer erwachsen), Spionage-Handlung und absurden Elementen. Mit den fünf Bänden habe ich die Serie dann auch vollständig – jetzt muss ich nur noch Platz im Regal dafür finden. *g*

Eine Schale in der sich rechts Reis und links eine Ananas-Curry-Sauce befinden.

Danach wurde es auch schon Zeit in die Küche zu wandern, wobei mein Mann und ich heute getrennt gekocht haben. Er hatte Lust auf ein Essen mit Oliven und Hackbällchen, dass er sich in seinen WG-Zeiten regelmäßig gekocht hatte, also habe ich für mich eine Curry-Ananas-Sauce gemacht. Als wir dann beide unser Essen vor der Nase hatten, gab es noch eine Folge „Somebody Feed Phil“ für uns – dieses Mal die, in der er in Madrid is(s)t. Ich muss zugeben, dass die Sendung dieses Mal kulinarisch wenig für mich bereit hielt, es gab sehr viel Schwein und Schinken zu sehen. Aber grundsätzlich mag ich diese Serie wirklich sehr, weil da so viele Menschen aufeinandertreffen, die Essen so richtig genießen können. 😉 Ich weiß noch nicht so recht, was ich den Rest des Abends machen werde, aber ich hinterlasse hier auf jeden Fall noch einmal ein Update.

 

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Ich habe den restlichen Abend sogar wirklich mit „Dungeon Crawl“ verbracht und denke, dass ich das Buch im Laufe der Woche weiterlesen werde, weil ich nun wirklich wissen will, was es mit dem Auftrag auf sich hat, den die Protagonistin von einem Vampir (dem sie einen Gefallen schuldete,) annehmen musste. Insgesamt mit ich mit meinem Lese-Sonntag wirklich zufrieden, ich habe mich heute mit einige Dinge beschäftigt, die ich mag, und so sollte es sein. 😉 Vielen Dank an Natira und Kiya für die Gesellschaft heute! Ich hoffe, ihr habt einen guten Start in die neue Woche und bringt die Tage bis zum Urlaub noch gut hinter euch! 🙂

 

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Heutige Mitleserinnen:

Natira
Kiya

Lese-Sonntag im Juni 2022

Es ist gerade kurz nach 5 Uhr morgens und im Schlafzimmer haben wir aktuell 25 Grad … Wie ihr sehen könnt, hat für mich wieder die Zeit des Jahres angefangen, in der ich bei Sonnenaufgang aufstehe, um die Wohnung zu verdunkeln, und in der ich mich darüber beschwere, dass mich der Lärm der Nachbarn wegen der offenen Fenster die halbe Nacht wach hält. 😉 Ich hoffe, ich kann trotz meiner Übermüdung den Lese-Sonntag genießen, wobei ich jetzt schon sagen kann, dass ich irgendwann im Laufe des Tages einen ausgiebigen Mittagsschlaf machen werde. Ansonsten hoffen wir, dass wir heute morgen eine kurze Brettspielrunde auf die Reihe bekommen und ich habe gerade drei Bücher, die ich aktuell lese. Bevor ich aber aufs Sofa wandere, um den Tag mit Lesen zu verbringen, werde ich die noch einigermaßen erträglichen Temperaturen nutzen, um ein paar Sachen zu erledigen.

 

Update 8:30 Uhr

Ein üppig begrünter Baum vor blassblauer Himmel mit einem Hauch von Sonnenaufgang am unteren linken Rand, an dem Dachsparren, der oben rechts ins Bild ragt, ist erkennbar, dass das Foto aus einem Fenster heraus aufgenommen wurde.

Uff, ich muss gestehen, dass es mir jetzt schon ziemlich mit der Hitze reicht. Keine Wolke am Himmel und ein weiterer Tag mit 37 Grad … Immerhin habe ich mich heute einen Moment lang darüber gefreut, dass ich aus unserer Wohnung heraus Fotos machen kann, die wirken, als ob wir auf dem Land leben. Schon sehr nett, dass der einzige Baum in der Straße gegenüber steht. 😉 Ansonsten ist die Wohnung aufgeräumt, das Geschirr von gestern ist abgewaschen, ich habe Dehnübungen gemacht, das Abendessen soweit vorbereitet und dann gleich wieder eine Runde Geschirr abgewaschen. Sobald mein Mann sein Frühstück gegessen hat, spielen wir eine Runde „Seize the Bean“. Da das Brettspiel in der Regel nicht so viel Zeit erfordert, haben wir uns in den letzten Wochen regelmäßig an den Sonntagen durch die verschiedenen Berliner Bezirke gespielt. So gern ich Brettspiele spiele, die länger dauern und etwas herausfordernder sind, so muss ich zugeben, dass es doch einfacher ist sich mal eben für eine schnelle Brettspielrunde hinzusetzen, statt dafür gleich den halben Tag einplanen zu müssten.

Links eine Schüssel mit Mais, Paprikastücken und Zwiebelwürfeln, rechts ein Holzbrett mit gewürfeltem Weißbrot und oben lässt sich eine kleine Schüssel mit Brotwürfeln erahnen.

 

Update 11:00 Uhr

Eine Seite eines angeschalteten eReaders. Die ersten Absätze geben ein Gespräch zwischen zwei Personen wieder, die eine Person (Mel) betreibt ein Café und die andere Person (Josh) ist ein Gestaltwandler.

Die Fotoqualität wird heute nicht so wahnsinnig groß sein, aber immerhin haben diese ganzen halbdunklen Bilder doch fast etwas … äh … gemütliches! 😉 Während mein Mann also sein Frühstück gegessen hat, habe ich die Kurzgeschichte „Dreaming of Pines“ von Tris Lawrence gelesen. Die Geschichte spielt in einem magischen Café, dessen Kunden durch individuelle Türen kommen und gehen, und wird aus der Perspektive von Mel erzählt, die seit langer Zeit dieses Café zusammen mit dem Gestaltwandler Josh betreibt. Als eines Tages Britt das Café besucht (und wenig später wieder verlässt), kann Mel sie nicht so recht vergessen – ebenso wenig wie das Eiersalat-Sandwich-Rezept, dass sie für diese Kundin gemacht hat. Ich mochte die Vorstellung von einem solchen magischen Cafés, ich mochte die Idee, dass die Gerichte und Getränke, die Mel für ihre Kunden zubereitet, ganz besondere Bedeutung für diese haben und viele Erinnerungen mit sich bringen. Alles in allem war das eine wirklich süße Geschichte.

Eine Zusammenstellung aus drei Bildern. Links eine Übersicht über den Aufbau des Brettspiels heute, rechts oben die sechs Kundengruppen, die heute mit im Spiel waren, rechts unten eine Detailaufnahme von zwei Style-Ausbauten.

Unsere „Seize the Bean“-Runde war heute etwas seltsam, da wir heute zum ersten Mal den Bezirk „Friedrichshain“ ausprobiert haben. Das bedeutet, dass wir heute auch zum ersten Mal „negative“ Kundengruppen in unserem Deck hatten wie zum Beispiel „Criminal Minds“ oder „Rebels“. Wir spielen normalerweise nicht „gemein“, sondern versuchen lieber gemeinsam das Beste aus den jeweiligen Karten zu machen, aber mit dieser Kundenzusammenstellung wird das gegeneinander Spielen zur Grundlage. So hat mein Mann mit seinen kriminellen Kunden regelmäßig meine Vorräte geklaut, während meine Punker dafür gesorgt haben, dass mein Mann negative Bewertungen bekam. Sehr seltsam, aber auch ganz lustig. Wir brauchen aber definitiv noch mindestens eine weitere Runde, um wirklich ein Gefühl für das veränderte Spielverhalten zu bekommen (und an alle dadurch erfolgten Regeländerungen zu denken).

 

Update 14:00 Uhr

Rechts ein Teller mit einer in Scheiben geschnittenen Gurke und einem English Muffin mit Curry-Aufstrich, links die Taschenbuchausgabe von "Possession" und darüber ein leuchtendes Sonnenglas mit Glasmurmeln.

Nach dem letzten Update gab es erst einmal Frühstück, nebenbei habe ich meinen Feedreader geleert und meinem Mann zugehört, der ein paar Gedanken loswerden musste. (Es ist wirklich faszinierend, wie viele Beschwerden ich gerade über die Beziehungen in der Serie „iZombie“ zu hören bekomme – vor allem, da ich die Serie nach anfänglicher Begeisterung vor ein paar Jahren nicht weitergucken wollte, während er sie dieses Mal unbedingt bis zum Ende durchhalten will. *g*)

Rechts eine gefüllte French Press, mittig ein Papierbeutel mit Kaffeebohnen, links davon ist ein weiterer Beutel zu erahnen.

Nach dem Frühstück habe ich mir einen Milchkaffee gekocht, wobei es gerade überraschend schwierig ist mich für eine Bohnensorte zu entscheiden. Wenn ich überlege, dass ich eigentlich erst seit einem guten Jahr regelmäßig Kaffee trinke, finde ich es gerade überraschend faszinierend, wie spannend ich es gerade finde unterschiedliche Kaffeesorten zu testen. Gestern hatte ich eine Sorte, die sehr, sehr fruchtig schmeckte und kaum Geschmacksnoten aufwies, die ich normalerweise mit Kaffee in Verbindung bringe. Sehr faszinierend. *g* Mit meiner Tasse zurück auf dem Sofa habe ich mir dann „Possession“ geschnappt, während mein Mann eine weitere „iZombie“-Folge guckte.

Ein aufgeklapptes englisches Taschenbuch, im Hintergrund ist im Dunklen ein laufender Fernseher zu erahnen.

„Possession“ ist der vorletzte Band der Greywalker-Reihe von Kat Richardson und wie schon bei den vorhergehenden Teilen freue ich mich sehr über diese Mischung aus ungewöhnlicher Urban Fantasy, Lokalkolorid (sehr viele Beschreibungen von Seattle) und ungewöhnlicher Informationen (dieses Mal unter anderem rund um Tunnelbau, Archäologie und Bodenbedingungen im US-Bundesstaat Washington). Die Handlung selber dreht sich darum, dass die Protagonistin Harper Blaine in drei Fällen von Wachkoma-Patienten ermitteln muss, die anscheinend von Geistern besessen sind. So einfach ist es natürlich nicht und so sammelt die Privatdetektivin gerade eifrig Informationen über die drei Patienten – sowohl unter den Menschen, die sie gekannt haben, als sie noch gesund waren, als auch unter den Geistern von Seattle, die gerade ungewöhnlich aktiv sind. Jetzt lege ich das Buch aber erst einmal zur Seite und wandere eine Runde ins Bett, in der Hoffnung, dass ich etwas fehlenden Nachtschlaf nachholen kann.

 

Update 17:00 Uhr

Ein fischförmiges Gebäckstück auf einem kleinen Teller, im Hintergrund leuchtet ein Sonnenglas, rechts lässt sich eine große Tasse erahnen und links ein Taschenbuch.

Wieder wach, aber bevor ich eine Blogrunde drehe und Kommentar beantworte, gönne ich mir Tee und Taiyaki …

 

Update 21:00 Uhr (letztes Update)

Animal-Crossing-Screenshot, auf dem meine Figur in kurzer Hose, Top und Regenstiefeln neben einer japanischen roten Brücke zu sehen ist. Es Regnet und die einzigen leuchtenden Farben im Bild kommen von einem gelben Regenschirm und der roten Brücke.

Nachdem meiner Teezeit und einer Blog- und Kommentarrunde, habe ich erst einmal zur Switch gegriffen und „Animal Crossing“ gespielt. Ich muss gestehen, dass ich es zwar nicht so großartig finde, dass ich nun schon den dritten Tag in Folge Regen habe und deshalb bei meiner täglichen Spielrunde überall sprießende Blumen ausgraben muss, dass es aber auch sehr erholsam ist dem Regen im Spiel zu lauschen. Ich hätte nichts dagegen, wenn es auch in Wirklichkeit gerade so ausdauernd regnen würde. 😉 Nach dem Spielen habe ich wieder zu „Possession“ gegriffen – so langsam laufen die verschiedenen Handlungsstränge zusammen und ich bin gespannt, was am Ende die Lösung für all die unterschiedlichen unnormalen übernatürlichen Phänomene sein wird. Während ich noch las, hat mein Mann das heute morgen vorbereitete Abendessen in den Ofen geschoben. Ich muss gestehen, dass das ein weiterer Vorteil ist, wenn ich im Laufe des Tages „vorkoche“. 😉

Eine Auflaufform mit einem Brotauflauf, der dank Paprikastückchen und Maiskörnern schön farbig ausschaut.

Zum (sehr leckeren) Essen gab es eine Folge „The Good Place“ – nicht mehr lange und wir haben die dritte Staffel davon beendet. Ich muss zugeben, dass ich mich von der Serie nur ungern verabschiede, die hat uns bislang wirklich Freude bereitet, und es ist schade, dass wir nur noch eine weitere Staffel vor uns haben …

Ich drehe jetzt noch eine Kommentar- und Blogrunde und wandere dann auch bald ins Bett, weshalb das hier mein letztes Update für heute sein wird. Es hat mich gefreut, dass ihr euch heute trotz der Hitze zu mir gesellt und von eurem Tag erzählt habt. Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Sonntag und habt einen angenehmen Start in den Tag! Wir lesen uns (spätestens) in einem Monat wieder! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Natira
Anette

Lese-Sonntag im Mai 2022

Uff, das war bislang kein guter Blogmonat und ich fürchte, dass es so auch noch eine Weile bleiben wird. Ich habe viel um die Ohren, mein Mann hat gerade unberechenbare Arbeitszeiten, was auch immer meinen Rhythmus aus dem Tritt bringt, und nur noch eine Woche und dann beginnt sein Urlaub. Außerdem leben wir – dank der hohen Außentemperaturen – schon wieder den ganzen Tag in der verdunkelten Wohnung, was meine Laune auch nicht gerade hebt. Aber ich bin wild entschlossen trotzdem diesen Lese-Sonntag zu genießen, weshalb wir uns für heute Vormittag (solange wir auf der West-Seite der Wohnung noch etwas Licht reinlassen können) eine Runde „Seize the Bean“ vorgenommen haben. Und nach der Brettspielrunde suche ich mir ein nettes eBook – ich habe ja genügend ungelesene Titel auf dem eReader, um etwas Passendes für meine aktuelle Stimmung zu finden. Aber vorher gönne ich mir etwas entspannte Zeit zum Wachwerden …

 

Update 10:45 Uhr

Ein eReader mit dem Anfang der Kurzgeschichte "Bånd", die die Tags: asexual character, biromantic character, curses (accidental), interspecies romance, magic user, magical mishap, mlm, norway, past tense, pov third person limited, reaper, witch zeigt.

In den letzten 2 1/2 Stunden habe ich die nächtliche Timeline aufgelesen (auch nach Verkündigung des ESC-Gewinners haben wohl noch einige daran zu knabbern gehabt, dass Deutschland mal wieder auf dem letzten Platz gelandet ist, während meine englischsprachige TL sich über das Abschneiden von Ukraine und UK gefreut hat), meinen Feedreader geleert (sorry, wenn die Beiträge zu lange darin ruhen, fällt mir in der Regel kaum noch was zum Kommentieren ein) und das Geschirr von gestern Abend abgewaschen. Außerdem habe ich die Kurzgeschichte „Bånd“ von Florence Vale gelesen, die Teil der „Add Magic to Taste“-Anthologie ist, die ich vor Kurzem über Kickstarter bekommen habe. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Thomas erzählt, der ein Café mit „extra Service“ betreibt – genau genommen hat er eine zusätzliche Lizenz, um Zauber zu verkaufen. Dummerweise verflucht er aus Versehen einen Kunden und muss nun einen Weg finden, um diesen Fluch wieder aufzuheben, was bedeutet, dass er viel Zeit mit seinem Kunden verbringen muss … Alles in allem war das eine wirklich süße Liebesgeschichte, auch wenn ich gestehen muss, dass sich die bislang gelesenen Geschichten in dieser Anthologie überraschend ähnlich anfühlen, wenn ich bedenke, dass sie von den verschiedensten Autor*innen sind.

 

Update 13:30 Uhr

Eine Auswahl Karten aus dem Spiel "Seize the Bean", die die Kundengruppen "Locals", "Families", "Students" und "Health Nuts" und die dazugehörigen Geschäftsausbauten und Produktangebote zeigt.

Nach dem letzten Update haben mein Mann und ich eine Runde „Seize the Bean“ gespielt, dieses Mal mit dem „Prenzlauer Berg“-Setting, bei dem die Kundengruppen „Friendly Locals“, „Families“, „Students“, „Health Nuts“, „Board Game Geeks“ und „Tourists“ bedient werden mussten. Dabei haben wir heute vermutlich mehr Zeit mit Auf- und Abbau verbracht als mit dem eigentlichem Spiel, da ich eine sehr günstige Kombination aus Produkt-Nachschub und Kunden erwischt hatte und meine „Board Game Geeks“-Kunden dafür sorgten, dass ich innerhalb kürzester Zeit so viele positive Bewertungen hatte, dass das Spiel vorbei war und wir Punkte zählen konnten.

Ein Überblick über das Ende des Spiels, wobei bei meinem Spielbereich im Vordergrund sehr viele Plättchen mit positiven Bewertungen zu sehen sind.

Das war eine sehr seltsame Spielerunde, aber es war auch lustig zu sehen wie unterschiedlich die verschiedenen Spiele selbst mit den selben Kundengruppen sein können, weil eben sehr viel davon abhängt in welcher Reihenfolge die Karten gezogen werden und ob die Läden gut ausgebaut werden können oder nicht. Bislang macht uns das Spiel wirklich viel Spaß und ich bin schon gespannt, wie es beim nächsten Mal wird, wenn wir uns „Berlin Mitte“ nähern und vollkommen neue Kundengruppen treffen werden. 😉

Zwei Brötchen mit (viel) Salat und einer nur erahnbaren Käsescheibe auf einem Holzbrett und eine große Tasse mit schwarzem Tee und etwas Milch.

Nach dem Brettspielen wurde es Zeit für mein Frühstück (nach langer Zeit mal wieder Aufbackbrötchen) und nun werde ich wohl mal zum eReader greifen und schauen, ob mich spontan einer der Titel darauf anspricht. Es ist wirklich unglaublich, wie viele ungelesene Romane darauf schlummern – und wie wenig davon immer zu meiner jeweils aktuellen Lesestimmung passen. 😉

 

Update 16:00 Uhr

Die erste Seite von "Private Eye". Der Text beschreibt, wie die Protagonistin eines Tages eine Banshee in ihrer Pfandleihe stehen hat, die ihr erzählt, dass sie ihre Großmutter sei.

Nach dem letzten Update habe ich mich ein bisschen durch meinen eReader gewühlt und dann beschlossen, dass ich mir spontan „Private Eye“ von Alyssa Day runterladen und anfangen könnte. Den ersten Band der „Tiger’s Eye Mysteries“ habe ich in den letzten Tagen gelesen und fand die Geschichte amüsant und wunderbar entspannend – für mich gerade genau die richtige Mischung aus Cozie (wenn ich das bei all den Leichen überhaupt sagen kann) und Urban Fantasy. Ich mag wie die Charaktere miteinander umgehen und ich muss gestehen, dass ich so langsam neugierig auf Details rund um den Weltenbau werde (allerdings nicht so neugierig, dass ich momentan Lust hätte die Atlantis-Reihe der Autorin anzufangen, von der die „Tiger’s Eye Mysteries“ ein Spin-off sind).

Links der geöffnete eReader mit meiner aktuellen Lektüre, unten rechts eine Glasschale mit Vanillequark, oben rechts ist noch eine große Tasse mit Milchschaum zu erahnen.

Außerdem habe ich in der Zwischenzeit das Fladenbrot fürs heutige Abendessen gebacken und mir eine Portion Vanillequark (und Chai mit Milchschaum) gegönnt. Bevor ich weiterlese oder eine Runde „Animal Crossing“ spiele, drehe ich erst einmal eine Blogrunde und schaue, was ihr heute Nachmittag so gemacht habt. 🙂

 

Update 18:45 Uhr

Meine Animal-Crossing-Figur mit einem geflochtenen Hut, einer kurzen Hose und einem bunten Top vor einem Steinkreis, der zwischen Tannen verborgen ist.

Die Blogrunde nach dem letzten Update hat ein bisschen Zeit gekostet und so habe ich seitdem nicht viel mehr als „Animal Crossing“ spielen auf die Reihe bekommen und ein bisschen mit meinem Mann geschwatzt, der mit unserem Vermieter kommunizieren musste. *g* Jetzt drehe ich eine weitere Blogrunde (irgendwie ist mein Rhythmus heute so, dass ich eure Kommentare anscheinend immer knapp verpassen) und gehe dann kochen. 🙂

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Zwei Stücke Fladenbrot, die dekorativ gefüllt sind.

Zum Abendessen gab es Fladenbrot, das ich mit Salat, Halloumi und Frühlingszwiebelringen gefüllt habe und dazu haben wir heute ein bisschen „Kühlschrank öffne dich!“ geschaut. Ansonsten habe ich „Private Eye“ beendet und mich gut amüsiert. Die Bücher sind eigentlich nicht so gut geschrieben und die Geschichten relativ vorhersehbar, aber ich mag die vielen kleinen Szenen zwischen der Protagonistin und all den anderen Figuren und diese kleinen „Hinterwäldler“-Momente. In der Realität bin ich definitiv für scharfe Waffengesetze und ihre Durchsetzung, in Romanen hingegen kann ich sehr gut damit leben, wenn ältere Diner-Gäste der Protagonistin zur Hilfe eilen, indem sie zwei Schlägern zeigen, dass sie nicht wehrlos sind und die größeren Waffen bei der Hand haben … 😉

Noch ein Ausschnitt aus "Private Eye" - dieses Mal wird die Protagonistin bedrohnt und zwei ältere Diner-Gäste zücken ihre Waffen, um ihr zur Seite zu stehen.

Sehr lange werde ich nicht mehr wach bleiben, weshalb das hier mein letztes Update ist. Ich fand es wieder sehr schön den heutigen Tag so entspannt zu verbringen und habe ich sehr gefreut, dass sich mir so viele angeschlossen haben! Ich hoffe, ihr habt einen guten Start in die Woche! 🙂

 

 

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Anette
Natira
Sayuri
Neyasha

Lese-Sonntag im März 2022

Uff, meine Konzentrationsfähigkeit ist mir in den letzten Tagen wieder mal abhanden gekommen – ich hoffe, ich finde sie heute wieder! Ich habe an diesem Sonntag immerhin nichts anderes vor als Lesen und es wäre schön, wenn ich den Tag nutzen könnte, um mal wieder mehrere Stunden am Stück bei einem Buch zu bleiben. Gestern war es ziemlich trubelig und ich habe keine einzige Seite gelesen (dafür aber immerhin eine Runde „Strawberry Butter Rose Buns“ gebacken). Außerdem fürchte ich, ich muss erst einmal die Stapel neben dem Sofa durchschauen, um herauszufinden welche Bücher ich gerade angefangen habe, welche ich endlich mal wegräumen könnte – und welche ich heute weiterlesen mag. Aber erst einmal Wachwerden, was in den letzten Tagen besonders lange gedauert hat …

 

Update 10:30 Uhr

Rechts eine große Tasse mit Milchkaffee, links ein Stapel aus eReader (unten) und zwei Büchern, bei dem nur der Titel des obersten Buches (The Tower at the End of Time) lesbar ist.

Noch würde ich mich nicht als „wach“ bezeichnen, aber ich habe all die Bücherstapel von dem kleinen Rollwagen neben dem Sofa entfernt und dafür meinen eReader und zwei Romane in Reichweite gelegt, die ich gleich mal anlesen werde. Einmal „The Tower at the End of Time“ von Amy Sparkes (die Fortsetzung von „The House at the Edge of Magic“) und dann noch „The Magicians of Caprona“ von Diana Wynne Jones. Ich denke, dass ich mit einer vertrauten Geschichte (Caprona) oder zumindest einer vertrauten Welt heute vielleicht eher ins Lesen finde. Außerdem fühle ich mich gerade nicht in der Lage kompliziertere Geschichten zu erfassen. *g* In der vergangenen Woche hatte ich eigentlich große Lust auf Urban Fantasy, bin aber bei all den angelesenen Romanen nicht besonders weit gekommen … Vielleicht klappt es ja dann heute mit fantastischen Kinderbüchern. 🙂 Ansonsten habe ich mir gerade einen Milchkaffee gekocht und hoffe, dass der mich etwas aufweckt. Ich mag es gar nicht, wenn ich mich so gar nicht denkfähig fühle.

 

Update 13:00 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot, der meine Figur in einem kurzem sw-kariertem Rock, schwarzem Wollpullover und schwarzem Bandana mit einer Gießkanne iin einem Feld mit verschiedenen Feldfrüchten zeigt.

Nach dem letzten Update habe ich eine Runde „Animal Crossing“ eingelegt – immer wieder unterbrochen von der Kommunikationsbedürftigkeit meines Mannes. Es ist lustig, wie viel er im Moment am Wochenende (und abends) zu erzählen hat, weil er nun nicht mehr kurz tagsüber bei mir vorbeischauen kann. Ich bin nicht gerade glücklich darüber, dass er nun wieder jeden Tag ins Büro muss, wobei ich es schon angenehm finde, dass ich ein paar Stunden für mich allein in der Wohnung bin. Danach habe ich in meine beiden Bücher reingelesen und beschlossen, dass ich erst einmal mit „The Tower at the End of Time“ anfangen werde.

Ein aufgeschlagenes Buch, auf der rechten Seite ist "Chapter 1" und die ersten Sätze der Geschichte zu lesen, die Illustrationz zu Beginn des Kapitels zeigt ein ungewöhnliches krummes Haus mit lauter Türmchen und Erkern, die keinen rechten Sinn zu ergeben scheinen.

Nach den Ereignissen in „The House at the Edge of Magic“ hat sich das Leben der Protagonistin Nine ziemlich geändert, aber statt einfach glücklich mit der Situation zu sein, hat sie etwas Probleme sich anzupassen. Außerdem ist es nicht ganz einfach in einem magischen Haus zu leben, das auf einmal … Schluckauf bekommen hat. *g* Ich glaube, das ist gerade genau die richtige Geschichte für meine aktuelle Stimmung. Nett und ohne große Konzentration lesbar und mit genügend ungewöhnlichen Elementen, damit ich trotzdem das Gefühl habe, dass ich meinen Lesetag gut nutze. Etwas weniger nett ist gerade die Geräuschkulisse, die von unserer Nachbarin zur Verfügung gestellt wird, aber daran sind wir ja inzwischen gewöhnt (und ich werde mir einfach gleich Kopfhörer aufsetzen, wenn das noch länger so weitergeht). Vorher drehe ich aber eine Blog- und Kommentarrunde und besorge mir dann Frühstück!

 

Update 16:00 Uhr

Ein kleiner weißer Teller, auf dem ein "rosenförmig" gedrehtes Hefegebäck steht, das durch eine Glasur leicht glänzt, daneben eine grün-weiße große Tasse mit Tee (und einem Schuss Milch).

Bis ich dann zu meinem Frühstück kam, hat es doch noch ein Weilchen gedauert, aber ich muss gestehen, dass ich es sehr genossen habe das erdbeerig-zitronige Stück Hefegebäck zum Frühstück zu genießen. 😉 Bei dem Wort „Bun“ muss ich übrigens immer ans Hazel Wong (aus der „Murder Most Unladylike“-Reihe“) denken, in deren Augen die „Bun Break“ im Internat mit all den „Sticky Buns“ das Beste an ihrem Aufenthalt in England sind. *g* Was mich darauf bringt, dass ich die Reihe eigentlich mal wieder von vorne anfangen könnte, um die Entwicklung der Figuren zu genießen … Wieso hat so ein Tag eigentlich nur 24 Stunden? Das reicht doch niemals, um alle Bücher zu lesen, auf die ich Lust habe. 😉 Und da ich schon beim Thema „Lesen“ bin: Ich genieße „The Tower at the End of Time“ gerade sehr. Ich habe sowieso eine Schwäche für Gebäude, die ein Bewusstsein haben, und sowohl das Haus, als auch der Titel-gebende Turm sind nicht nur Gebäude mit einem Bewusstsein, sondern auch Gebäude mit Problemen … 😀 Sobald ich meine Kommentarrunde gedreht und den Teig fürs Abendessen vorbereitet habe, werde ich also meine Nase wieder in mein Buch stecken und schauen wie es Nine und den anderen so ergeht.

 

Update 18:30 Uhr

Links das Cover von "The Tower at the End of Time", rechts ein kleiner Teller mit einem "rosenförmigen" Stück Hefegebäck und dazwischen liegt ein noch eingepackter Umai-Bo.

Nachdem ich den Teig fürs Abendessen geknetet hatte, gab es eine weitere Runde „Strawberry Butter Rose Bun“ für mich (und danach ein Umai-Bo mit „Yasai Salad“-Geschmack, weil mir überraschenderweise nach etwas Herzhaftem war *g*). Bei meiner „Bun Break“ habe ich die letzten Seiten von „The Tower at the End of Time“ genossen und voller Spannung miterlebt wie Nine und die anderen einen Ausweg aus dem unheimlichen Turm suchen mussten. Ich mag die Reihe mit jedem Buch ein Stückchen lieber (auch wenn ich die „Auflösung“ um Nines Mutter nicht unbedingt so gebraucht hätte) und hoffe sehr, dass die Autorin noch ein paar weitere Fortsetzungen schreibt. Und weil ich gerade so schön dabei war zu lesen, habe ich gleich zu „The Magicians of Caprona“ gegriffen.

Die Taschenbuchausgabe von "The Magicians of Caprona", deren Cover einen Elefanten zeigt, der von einem fliegenden Greif, dem Umriss von zwei Kindern und einer Katze, sowie von mehreren Insekten und einem Leopard umringt wird.

Die Geschichte gehört zu meinen liebsten Chrestomanci-Büchern und ich finde es schön sie nun auf Englisch zu lesen. Außerdem ist es nicht schlimm, wenn ich heute Abend nicht so viele Kapitel lesen und dann in der Woche nicht zum Weiterlesen kommen sollte, weil ich die Handlung ja schon gut kenne. Bei diesem Roman kann ich jederzeit an jeder Stelle einsteigen, ohne mich erst wieder auf die Handlung groß einlassen zu müssen. *g* Ansonsten wird es so langsam Zeit in die Küche zu wandern, um das Abendessen vorzubereiten. Die Buns sind zwar ziemlich sättigend, aber trotzdem bekomme ich so langsam Hunger und das heutige Essen braucht etwas Zeit im Ofen.

 

Update 22:00 Uhr (Letztes Update)

Die Zeit seit dem letzten Update habe ich mit Kochen, Essen – und dabei eine Folge von „The Good Place“ schauen und Abwaschen verbracht. Zum Abendessen gab es eine „Onion and Red Pepper Quiche“ – lustigerweise ebenso wie die „Strawberry Butter Rose Buns“ ein Rezept von Jerrelle Guy. Das habe ich heute schon zum zweiten Mal gemacht, weil es uns beim ersten Mal so gut schmeckte und ich noch etwas mit meinem Ofen experimentieren musste, um es stressfrei hinzubekommen. Da ich die Quiche aber nicht mit Mürbeteig, sondern meinem normalen Pizzateig mache, werden wir sie wohl so schnell nicht wieder essen können, weil meine Ölflasche nun so gut wie leer ist und wir natürlich am Samstag zu spät waren, um im Supermarkt noch eine Flasche Öl zu bekommen. Wir leben in seltsamen Zeiten …

Ein Stück Quiche mit Zwiebeln und roter Paprika, die Oberfläche ist goldbraun, der Teig zeigt eine leicht orange Färbung, weil der Saft der Paprika beim Backen eingezogen ist.

Sehr lange werde ich nicht mehr aufbleiben, weshalb das hier auch mein letztes Update ist. Ich schaue nur noch, was ihr in den letzten Stunden so gemacht habt und dann wandere ich wohl auch schon ins Bett (den Pyjama habe ich schon an *g*). Ich fand es schön wieder mit euch den Tag zu verbringen und hoffe, dass ihr morgen einen stressfreien Tag in die Woche habt! Passt gut auf euch auf und bleibt gesund! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Anette
Natira
Kiya

Lese-Sonntag im Februar 2022

Uff, die ersten drei Februar-Wochen sind wie im Flug vergangen und heute ist schon wieder Lese-Sonntag. Wobei ich im Moment ernsthaft versuche mir jeden Sonntag als Lesetag einzurichten, weil ich nach meinen aktuellen Arbeitstagen relativ wenig Lust zum Lesen aufbringen kann. (Und wir wissen ja inzwischen alle, dass ich sehr unleidig werde, wenn ich längere Zeit nicht zum Lesen komme. *g*) Ich habe für heute ein paar Titel im Auge, die ich in den letzten Tagen aus den diversen Regalen gezogen habe, darunter „Earwig and the Witch“ von Diana Wynne Jones (was nicht gerade viel Lesezeit in Anspruch nehmen sollte) und der neunte „Card Captor Sakura – Clear Card Arc“-Manga (nachdem ich am vergangenen Wochenende den zehnten Teil gelesen hatte, ohne zu bemerken, dass der Vorgänger seit über einem halben Jahr ungelesen im Regal lag *hüstel*). Außerdem habe ich „The Tea Dragon Society“ in Reichweite liegen, weil mir das Lesen von „The Tea Dragon Festival“ so viel Lust darauf gemacht hatte, und ein paar Neuzugänge, die mich auch gerade sehr reizen. Aber bevor ich meine Nase in irgendein Druckerzeugnis stecke, sollte ich erst einmal wach genug werden, um auch etwas von meiner Lesezeit zu haben.

 

Update 11:15 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts ein kleiner Stapel mit Büchern (von unten nach oben: The Tea Dragon Society, The Tower at the End of Time, A Storm of Sisters, Earwig and the Witch, Card Captor Sakura - Clear Card Arc 9).

Ich habe keine Ahnung, wo dieser Vormittag hin ist. Ich habe nicht viel mehr auf die Reihe gebracht als eine Kerze anzuzünden und mich online rumzutreiben … was vermutlich erklären würde, wo mein Vormittag geblieben ist. *g* Zwischendurch habe ich mich immer wieder von euren Kommentaren und Beiträgen ablenken lassen – wir sind ja heute wieder richtig viele! 🙂 Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag mit all euren geplanten Aktivitäten. Und bevor ich mich wieder ablenken lasse, klappe ich jetzt lieber mal den Laptop zu, koche mir einen Tee und greife zum Buch. 😉

 

Update 13:45 Uhr

Links eine brennende kleine Sturmlaterne, in der Mitte eine große Tasse mit milchigem Tee und rechts im Hintergrund lässt sich ein sehr süßes, rosafarbendes Mangacover erahnen.

Seit dem letzten Update habe ich nicht nur den neunten „Card Captor Sakura – Clear Card Arc“-Manga gelesen, sondern auch meine tägliche Runde „Animal Crossing“ gespielt. Ich muss gestehen, dass ich die „Card Captor Sakura“-Manga mit einem ziemlichen Gefühl von Nostalgie lesen (auch wenn dieser Teil der Reihe erst letztes Jahr veröffentlicht wurde.) Ich weiß gar nicht, ob diese Art von Manga für ein sehr junges Publikum, voller sehr niedlicher Zeichnungen und Figuren und ohne eine besonders anspruchsvolle (oder gar logische! *g*) Handlung heutzutage noch so veröffentlich würde, wenn es nicht die alte Reihe aus den 1990ern gäbe, an die so viele Leute liebevolle Erinnerungen haben. Aber ich mag die süße Optik und die liebenswerten Charaktere immer noch und ich genieße es gerade sehr, dass in diesen Clamp-Manga definitiv nichts Schlimmes passiert. Und ich finde es gerade sehr lustig, dass mir beim Lesen des zehnten Teils vor ein paar Tagen gar nicht aufgefallen ist, dass ich den neunten Band ausgelassen hatte, obwohl es eine Stelle gab, bei der ich mich fragte, wann denn Figur A der Figur B begegnet sei. Aber da Logiklücken nicht so unerwartbar bei diesen Geschichten sind, habe ich mich nicht länger mit der Frage beschäftigt, sondern das Ganze einfach als „entweder ist das eine Logiklücke oder ich habe was vergessen“ hingenommen. 😀

Animal-Crossing-Screenshot, der meine Figur in einem Mantel, dicken Stiefeln und Hut in einer winterlichen Landschaft zeigt. Im Hintergrund ist ein hellgelber Wohnwagen zu sehen, vor dem eine ältere Schildkröten-Figur (Törtel) sitzt.

So langsam wird es Zeit für mein Frühstück, aber vorher drehe ich noch eine Blogrunde und schaue, was bei euch so heute Vormittag passiert ist. 🙂

 

Update 16:00 Uhr

Nach meinem Frühstück habe ich erst einmal zu „The Tea Dragon Society“ von K. O’Neill gegriffen. Ich liebe diesen Comic wirklich und bin auch beim erneuten Lesen immer wieder von dem liebevollen Umgang der Figuren miteinander gerührt – und die Tea Dragons sind einfach nur knuffig! *hach* Oh, und ich liebe die Aussage der Protagonistin Greta über die Pflege von Tea Dragons: „This is kinda relaxing when they aren’t trying to bite your fingers off.“ Ich glaube, das trifft auf überraschend viele Dinge mit Haustieren – egal, ob magisch oder nicht – zu. 😉

Eine Seite aus "The Tea Dragon Society", der Text in den vier Panels erklärt, dass Tea Dragons selten und empfindsam sind, dass Teeblätter aus ihren Hörnern wachsen und dass sie so kostbar sind, dass sie häufig gestohlen werden, was die Drachen selber zu misstrauischen kleinen Kreaturen macht.

Danach habe ich etwas Zeit online verbracht und mir Oberteile angeschaut – was damit endete, dass ich eine große Bestellung aufgegeben habe. Ich war in den letzten Wochen so genervt davon, dass ich kein einziges richtig sitzendes T-Shirt mehr habe und ständig irgendwelche Oberteil-Ecken in die Hose stecken muss, damit mir meine Kleidung nicht ständig im Weg ist. Eigentlich wollte ich ja erst einmal noch etwas abwarten, weil ich meine Shirts theoretisch noch tragen kann (und es so ungewohnt ist neue Sachen zu kaufen, obwohl meine alten noch nicht das „lässt sich nicht mehr flicken, muss ersetzt werden“-Stadium erreicht haben). Ich bin gespannt, was ich am Ende von den bestellten Sachen tragen kann. Bei den Größen musste ich nämlich leider raten, weil meine Maße nicht in die Größtentabelle passen (der Hüftumfang/Hintern benötigt ein paar Nummern mehr als der Rest von mir *g*) und ich gerade auf keine Erfahrungswerte zurückgreifen kann …

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, in der Mitte eine hexenkesselförmige Tasse mit Heißer Schokolade, rechts hinten ist das cartoonhafte Cover von "Earwig and the Witch" erahnbar.

Außerdem habe ich schon etwas Zeit mit Earwig verbracht und auch wenn ich nicht die Zielgruppe bin und Diana Wynne Jones so viel bessere Bücher geschrieben hat, genieße ich es gerade sehr die Protagonistin bei ihrem Weg in ihr neues „Zuhause“ zu begleiten. Lust auf das Buch hatte ich bekommen, weil ich vor einigen Tagen die Ghibli-Verfilmung der Geschichte gesehen hatte. Ich muss gestehen, dass ich damit nicht so ganz glücklich war, denn der Animationsstil sagt mir so gar nicht zu (zu glatt, zu realistisch was die Hintergründe usw. angeht, zu wenig gezeichnet, zu großer Kontrast zwischen den Texturen von Dingen und denen Elementen, die eigentlich lebendig aussehen sollten) und ich finde die Extra-Elemente, die dafür in die Geschichte gepackt wurden, vollkommen unnötig. Der ganze Kram mit der Band passt für mich überhaupt nicht in die Handlung, wobei ich zugeben muss, dass das dünne Büchlein vermutlich ohne diese Extras nicht genug Stoff für einen Anime mit sich bringt. *seufz* Jetzt aber erst einmal eine Tasse mit Heißer Schokolade und eine kleine Blogrunde, bevor ich wieder zu „Earwig and the Witch“ greife.

 

Update 18:30 Uhr

Ich habe mich gut mit den letzten Kapitelchen von „Earwig and the Witch“ amüsiert und mir ist mal wieder aufgefallen, wie viel mehr „Mut zur Lücke“ früher in Kinderbüchern zu finden war. So lebt die Hexe Bella Yaga mit Mandrake zusammen (also in einer WG, nicht in einer Beziehung) und Diana Wynne Jones macht sich nicht die Mühe auch nur irgendeine Information darüber zu liefern, wieso diese beiden ungewöhnlichen Gestalten in einem Haus leben. Und während der Ghibli-Verfilmung unbedingt eine Art „Hintergrundgeschichte“ zu Earwigs Mutter basteln musste, verzichtet Diana Wynne Jones auf irgendwelche Details. Als Leser.in gibt es nur die Ausgangssituation, die besagt, dass Earwigs Mutter vor zwölf Hexen auf der Flucht ist und sich das Waisenhaus so lange um das Kind kümmern soll. Ich mag es, dass die Autorin das alles so offen lässt, denn das gibt mir die Möglichkeit mir meine eigenen Gedanken um das Ganze zu machen (oder sogar ganz eigene Geschichten rund um die zwölf Hexen, Earwigs Mutter, ihre Flucht und all die anderen Dinge, die da sein könnten, zu spinnen).

Eine Zusammenstellung aus zwei Fotos: Das Cover von "A Storm of Sisters" mit drei gezeichneten Mädchen, deren Haare im Wind wehen (links) und ein Blick ins Buch, bei dem die hübsche Scherenschnitt-artige Zeichnung über der Kapitelüberschrift ins Auge fällt. Die Zeichnung zeigt das Profil einer jungen Frau mit kurzen Haaren (links).

Danach schwankte ich ein bisschen zwischen „The Tower at the End of Time“ von Amy Sparkes und „A Storm of Sisters“ von Michelle Harrison. Aber da es gerade so stürmisch ist und ich ein bisschen Sehnsucht nach richtigem Winter habe, habe ich zu „A Storm of Sisters“ gegriffen, und ich mag schon mal den Anfang mit einer etwas gelangweilten Betty und einer Kristallkugel, die in die Zukunft blicken lässt, und die vorhersagt, dass drei Schwestern mit einer kleinen Prise Magie näher kommen … 🙂 Bevor ich weiterlese, ist es aber erst einmal Zeit das Abendessen vorzubereiten – es gibt „Fladenbrot mit Zeug drauf“ wie mein Mann es vor ein paar Tagen so eloquent formulierte – und in den Ofen zu stecken. Während das Essen backt, müsste ich genügend Zeit für eine Blog- und Kommentarrunde haben.

 

Update 21:00 Uhr (Letztes Update!)

Ein Blech, das fast vollständig von einem Fladenbrotteig bedeckt ist, auf dem Paprika-, Zwiebel- und Fetastückchen liegen.

Da ich während das Abendessen im Ofen war (wobei ich heute wohl das Blech etwas zu hoch in den Ofen geschoben habe *hüstel*) eine gemütliche Kommentarrunde drehen konnte, hatte ich das Gefühl, ich wäre so schön auf dem aktuellen Stand. Und dann habe ich gerade in mein Mailfach geschaut … *g* Nachdem ich also satt bin und mich durch eine Folge „The Good Place“ gut unterhalten gefühlt habe, habe ich noch den Abwasch erledigt und werde mich nun mit Laptop auf dem Sofa einrollen und noch einmal bei euch vorbeischauen. Mal gucken, ob ich vor dem Schlafengehen noch etwas Lesezeit auf die Reihe bekomme oder nicht. Heute muss ich auf jeden Fall früh ins Bett, denn die To-do-Liste für morgen ist schon wieder gut gefüllt!

Es war wieder sehr schön den Sonntag gemeinsam mit euch zu verbringen und ich fand nicht nur den Austausch über die Kommentare sehr nett, sondern habe es auch genossen den Tag mit so vielen unterschiedlichen (kleinen) Geschichten zu verbringen. Ich hoffe, ihr hattet einen ebenso entspannten Sonntag und könnt morgen gut in die Woche starten! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

JED
Kiya
Natira
Neyasha
Anette