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Lese-Sonntag im Januar 2021

Heute ist schon der dritte Sonntag im Januar und ich kämpfe nach den Feiertagen und dem Urlaub meines Mannes immer noch damit meinen „normalen“ Alltag wieder aufzunehmen. Die vergangenen Wochen waren weltpolitisch gesehen recht ereignisreich, während sich hier in meinem kleinen Leben nicht viel getan hat (wenn man davon absieht, dass ich viel Zeit online verbracht habe, um mich über die Ereignisse in der Welt zu informieren). Immerhin habe ich seit dem letzten Lese-Sonntag relativ viel gelesen, was bei mir ja immer zu großer Zufriedenheit führt – schauen wir mal, ob ich das heute auch so auf die Reihe bekomme. Aber bevor ich zu „Undead Girl Gang“ von Lily Anderson greife, muss ich noch etwas rumwuseln (und wach werden).

Update 12:00 Uhr

Blick aus dem Fenster auf einen verschneiten U-förmigen Wohnblock der ein altmodisch verschachteltes Häuschen umschließt

Keine Ahnung, wo die letzten 4 1/2 Stunden hin sind, aber die Küche ist sauber und aufgeräumt, ich bin etwas durch die Wohnung gegrumpft (ich habe eine schreckliche Laune heute *seufz*) und habe mir eine ausführliche Runde bei „Animal Crossing“ gegönnt – auch weil ich da heute mal wieder Blümchen entfernen musste, die über Nacht gewachsen waren. Wenn ich die nicht regelmäßig ausgraben würde, würde man meine Insel unter all den Pflanzen gar nicht mehr sehen. 😉

Animal-Crossing-Screenshot, der meinen Spielcharakter in dicker warmer Winterkleidung beim Ausgraben einer Blume zeigt.

Inzwischen hege ich den Verdacht, dass meine schlechte Laune mit „Undead Girl Gang“ zusammenhängt – genau genommen damit, dass ich mich sehr auf das Buch gefreut hatte und mich nun beim Lesen so unglaublich über die Protagonistin ärgere. Ich kann Mila nicht leiden, ich finde, sie benimmt sich wie ein klischeehafter trotziger Teenager und auch wenn sie in Trauer ist, so kommt bei mir mir inzwischen so gar kein Funken Mitgefühl für sie auf. Ich will sie einfach nur ständig schütteln und ihr sagen, dass sich die Welt nicht um sie dreht! Dabei klang der Klappentext so gut … *seufz* Ich werde mir erst einmal Frühstück machen und dann doch noch mal zu dem Buch greifen. Wenn mir die Protagonisten dann aber weiterhin so schlechte Laune bereitet, fliegt der Titel aus dem Bestand, auch wenn ich gereade erst geschenkt bekommen und ihn nicht beendet habe.

Update 15:00 Uhr

Zum Frühstück habe ich ein Video von Bernadette Banner geschaut, in dem sie ein modernes Sportkleidungsstück, dessen Form an ein Korsett erinnerte und sogar vier stützende Verstärkungen in der Front aufwies, mit viktorianischen Sport-Korsetts verglichen hat. Das brachte viele interessante Details zu viktorianischer Sportmode – und die Erkenntnis, dass dieses moderne Kleidungsstück keinerlei unterstützende Funktion hatte und dementsprechend eher eine „Bust bodices“ war. (Irgendwann sollte ich mir doch noch mal das deutsche Vokabular für all diese historischen Kleidungsstücke aneignen.)

Links auf dem Foto ist die Taschenbuch-Ausgabe von "Undead Girl Gang" zu sehen, daneben steht auf der rechten Seite eine grüne Schale mit Porridge und etwas Apfelmus.

Außerdem hatte ich keine Lust länger darüber nachzudenken, ob ich mir nun eine kleine French Press gönne oder nicht und habe sie bestellt (plus einer kleinen Kaffeemühle, weil mein Lieblingskaffee eh einfacher in ganzen Bohnen zu bekommen ist). Bei „Undead Girl Gang“ bin ich ungefähr 70 Seiten weitergekommen und finde das Buch nicht mehr ganz so schlimm wie am Anfang, es wird zumindest besser nachdem Mila ihre drei ermordeten Mitschülerinnen (für sieben Tage) zurück ins Leben gerufen hat, aber grundsätzlich ist mir das alles zu sehr „unverstandener Klischee-Teenager“ und Zickenkrieg. Ich denke, ich werde den Roman in den nächsten Tagen noch beenden, aber heute ärgere ich mich doch zu sehr über diese ganzen Teenager – weshalb ich inzwischen zum zweiten „Black Dogs“-Band von Ursula Vernon gewechselt bin.

Das Foto zeigt meinen angeschalteten eReader mit einem Textausschnitt aus "The Mountain of Iron" und daneben steht eine große Tasse mit Milchkaffee

Den ersten Teil der Fantasy-Reihe habe ich in der vergangenen Woche gelesen (die Rezension gibt es in den nächsten Tagen) und mich großartig damit amüsiert, ich mag die ungewöhnlichen Elemente, die die Autorin in eine recht klassische Fantasyhandlung eingebaut hat, sehr und sie schreibt wunderbar witzige Szenen und Dialoge mit einer guten Prise Action, detailierten Kampfszenen und realistischen Reise-Problemen. Ich denke, ich werde bei dem Buch bleiben, das verbessert meine Laune deutlich. 😉

Update 18:00 Uhr

Erneut ein Foto von meinem eReader - dieses Mal mit einer kleinen Schale, die mit Keksen gefüllt ist, im Bild.

Seit dem letzten Update habe ich einfach nur gelesen. Ich mag „The Mountain of Iron“ (Black Dogs 2) wirklich gern, obwohl die kleine Reisetruppe von einem Kult zum nächsten stolpert – inklusive Hyänenkriegern, Jaguargöttern und Charakteren, die in Hunde verwandelt werden. Bei der Handlung muss ich schon im Hinterkopf behalten, dass Ursula Vernon die Geschichte als Teenager geschrieben hat, all die kleinen Details, die Entwicklung der Figuren und die vielen amüsanten Szenen hingegen kann ich einfach so genießen. Ansonsten gab es heute Nachmittag Kekse … und gerade eben eine Mail von einem meiner Auftraggeber, in der er fragt, ob ich ihm die Daten wohl noch einmal zukommen lassen könnte, weil er da wohl etwas gelöscht hatte, was er noch nicht an anderer Stelle gespeichert hatte. *seufz* Bis ich zum Kochen in die Küche wandern muss, schaue ich noch mal nach Natira und Neyasha – und stecke vermutlich noch einmal meine Nase in „The Mountain of Iron“.

Update 21:00 Uhr (letztes Update)

Ein weißer Teller mit einer in vier Teile zerschnittenen Teigscheibe, die mit Käse überbacken wurde.

Bis zum Abendessen habe ich meine Zeit weiter mit „The Mountain of Iron“ vertrieben – so viel habe ich in dem Buch nicht mehr zu lesen und ich denke, ich werde die Geschichte vor dem Schlafengehen noch beenden. Da mein Mann etwas Mitleid mit mir und meiner heutigen Kochunlust hatte (und er ausnahmsweise beim letzten Einkauf ein vegetarische TK-Essen für mich gefunden hatte), hat er heute das Kochen übernommen. Ich muss gestehen, dass diese „Lauch-Käse-Schiffchen“ nicht nur einen eklatanten Mangel an Lauch aufwies, sondern auch geschmacklich … verbesserungswürdig gewesen wäre. *seufz* Es ist wirklich erschreckend, dass es so wenig vegetarische Sachen gibt, die schmecken (und in den Supermärkten hier im Viertel zu bekommen sind).

Animal-Crossing-Screenshot mit meiner Spielfigur und einem Geist, der "Ta-da!" sagt.

Nach dem Essen habe ich noch eine kurze Runde über meine Insel gedreht, da ich heute Vormittag vergessen hatte in meine Schneiderei zu schauen. So habe ich immerhin auch festgestellt, dass heute Abend Buhu auf meiner Insel zu finden war. 😉 Den Rest des Abends werde ich mit meinem Fantasyroman verbringen, weshalb dies mein letztes Update für heute sein wird!

Schön, dass ich heute wieder nicht allein beim Lese-Sonntag war – ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen und entspannten Tag und könnt morgen ein wenig erholt in die Woche starten! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:

Natira
Neyasha
Sayuri

Lese-Sonntag im Dezember 2020

Dieses Jahr war wirklich seltsam und schrecklich und aufreibend und es ist kaum zu glauben, dass heute schon der letzte Lese-Sonntag 2020 und gleichzeitig der vierte Adventssonntag ist. In den vergangenen Wochen hatte ich viel um die Ohren und trotzdem habe ich es geschafft relativ viel (wenn auch wenig gehaltvoll) zu lesen und ein paar Rezensionen zu schreiben. Für heute stehen die üblichen Sachen auf dem Programm: Lesen, Brettspielen und „Animal Crossing“, wobei ich mich beim Videospielen momentan etwas zurückhalten muss, weil meine linke Hand in den letzten Wochen ein bisschen gemuckt hat und nicht so gern für länger Zeit den JoyCon halten mag. Das Handarbeiten ist deshalb in diesem Monat auch komplett weggefallen, was mich sehr geärgert hat, aber es lässt sich nun einmal nicht ändern … Wie immer starte ich mit dem lästigen Pflichtkram, bevor ich mit „A Spoonful of Murder“ von Robin Stevens den gemütlichen Teil des Tages beginnen lasse.

 

Update 11:00 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot auf dem ein kleines Schwein mit Rüben zu sehen ist, das "Na, magst du schöne, frische Rüben kaufen? Recht viele vielleicht?" sagt.

Wie immer zieht sich am Sonntagmorgen alles so lange hin, dass ich erst sehr spät zum Lesen komme – genau genommen fange ich damit erst an, wenn ich gleich dieses Update beendet habe. *g* Dafür habe ich inzwischen nicht nur den lästigen Haushaltskram hinter mich gebracht und mich mit meinem Mann unterhalten, der sich fragte, ob es in Nordamerika Großstädte gegeben hat, bevor die weißen Eroberer den Kontinent einnahmen. (Unser Fazit war, dass wir grundsätzlich viel zu wenig über das Leben der native americans wissen, aber die Dinge, die wir wissen, sprechen gegen Städte mit zehntausenden Einwohnern …), sondern auch endlich die Kommentare der letzten Tage beantwortet und den Feedreader geleert. Dabei habe ich entdeckt, dass Neyasha zum Jahreswechsel eine Leseaktion plant, an der ich wohl teilnehmen werde. Außerdem bin ich kurz bei „Animal Crossing“ reingegangen, um Rüben zu kaufen, damit ich damit die Woche über wieder spekulieren kann. Jetzt wird es aber wirklich Zeit, dass ich zum Buch greife (und irgendwann muss ich mir auch noch ein Frühstück machen)! Oh, und ob es mit dem Brettspielen heute klappt, müssen wir auch noch sehen, da das Wetter heute so düster ist, dass wir (da wir immer noch keine Deckenlampen haben) wohl nicht genügend Licht in dem kleinen Zimmer haben werden.

 

Update 14:00 Uhr

Das Foto zeigt die Taschenbuch-Ausgabe von "A Spoonful of Murder" von Robin Stevens

Seit dem letzten Update habe ich doch wirklich in „A Spoonful of Murder“ von Robin Stevens gelesen! Das Buch ist der sechste Teil der „Murder Most Unladylike“-Reihe rund um Hazel Wong und Daisy Wells und inzwischen sind die beiden Mädchen schon vierzehn Jahre alt – und Hazel war seit zwei Jahren in Hongkong. Doch nun ist ihr Großvater gestorben und sie wird von ihrem Vater für die Trauerfeierlichkeiten zurück nach Hause gerufen. Auf der Reise wird sie von Daisy begleitet, für die es ein ganz neues Erlebnis ist, dass ihre Umgebung so fremdartig ist und so viele Regeln unterliegt, die ihr unvertraut sind. Ich finde es schön, dass auf einmal Hazel diejenige ist, die sich Zuhause (und relativ selbstbewusst) fühlt, während Daisy immer wieder überraschende Unsicherheiten zeigt.

Dabei ist die Heimkehr für Hazel nicht ungetrübt, denn ihr Verhältnis zu ihrer Mutter ist angespannt und ihr Vater schenkt ihr kaum Beachtung, da sie (überraschenderweise) einen kleinen Bruder bekommen hat, der – allein schon aufgrund seiner Bedeutung für die Familie – die Aufmerksamkeit des Vaters vollkommen auf sich zieht. Bislang ist noch kein Mord passiert, auch wenn der Anfang der Geschichte schon verraten hat wer an welchem Mord ermordet wird, und so amüsiere ich mich momentan damit die verschiedenen Figuren kennenzulernen und jeden kritisch bezüglich seines Verhältnisses zum Mordopfer zu betrachten. So sehr ich in den letzten Wochen meine „fluffigen“ Romantasyromane und fantastischen Kinder- und Jugendbücher gebraucht habe, so sehr genieße ich es gerade mal wieder einen Kriminalroman (wenn auch ebenfalls für ein jugendliches Publikum geschrieben) zu lesen.

Eine grüne Schüssel mit Porridge und Bananenscheiben auf der Ecke einer Laptop-Tastatur.

Weshalb ich meinen Roman auch erst zur Seite gelegt habe, als mein Magen einfach nicht mehr zu überhören war. Zum Frühstück gab es mal wieder Porridge (genau gesagt diverse Flocken gemischt mit gepopptem Amaranth, Zimt und Erdnussbutter und für die Süße eine Banane – nicht sehr ästhetisch, aber lecker!) und dazu habe ich Kommentare beantwortet und Blogbeiträge gelesen. Da ich davon ausgehe, dass in der letzten Viertelstunde nicht viel auf euren Blogs passiert ist, greife ich einfach wieder zum Buch und lese weiter. Sehr lange kann es bis zum Mord nicht mehr sein …

 

Update 17:00 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot mit meiner Spielfigur vor einem Haus mit Weihnachtstürkranz, Weihnachtsbaum und beleuchtetem Rentier

Seit dem letzten Update habe ich etwas online rumgedamelt und dann meine Nachmittagsrunde bei „Animal Crossing“ gedreht, um die wichtigsten täglichen Dinge auf die Reihe zu bekommen. (Und ja, es wäre nicht wirklich unbedingt nötig, aber irgendwie gehören diese zwanzig Minuten mit Bäume schütteln, Nachbarn ansprechen, neuerdings Schneemann bauen und ähnlichem nun mal zu meinem Alltag. *g*) Außerdem habe ich gelesen und mich dabei so über die Entwicklung der Handlung und der beiden Protagonistinnen gefreut! Inzwischen gab es einen Mord und eine Entführung und es sieht so aus, als ob Hazel von den Tätern als Mörderin präsentiert werden soll, da ein Erbstück, das sie gerade erst von ihrem verstorbenen Großvater bekommen hat, als Mordwaffe eingesetzt wurde. Ich mag weiterhin, dass Hazel dieses Mal diejenige ist, die die Verdächtigen und die Umgebung kennt, während Daisy – auf ihre ganz spezielle Art – Hazel so gut es ihr möglich ist unterstützt und für sie da ist.

Eine Untertasse mit fünf Dominosteinen, eine gestreifte Tasse mit Milchkaffee und eine Ecke von "A Spoonful of Murder"

Bevor ich wieder zum Buch greife, gönne ich mir aber erst einmal einen Milchkaffee und die gestern von meinem Mann ergatterten Dominosteine und schaue nach euren Updates. Dominosteine sind definitiv nicht mein Lieblingsweihnachtsgebäck, aber das einzige „Weihnachtliche“, was wir seit Oktober hier im Viertel noch kaufen können – und zu meiner eigenen Überraschung habe ich das in den letzten Tagen ein bisschen vermisst. Dabei habe ich bewusst aufs Plätzchenbacken verzichtet, um mir keinen Stress zu machen, und auch das bisschen Weihnachtsdeko, das ich sonst aufstelle, war mir die Mühe in diesem Jahr nicht wert, was alles vollkommen okay ist, auch wenn ich meine Spekulatius in dieser Woche vermisst habe. *g*

 

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Eine cremefarbende Schale mit sehr, sehr rotem Risotto.

Meine Lesezeit zwischen „Updates lesen“ und Kochen wurde dann leider von unserem Vermieter verhindert, der aus unserem Keller heraus anrief, weil die Heizung eine Störung meldete. Da mein Mann und ich uns im vergangenen Winter direkt nach dem Einbau um die Heizung gekümmert hatten, durften wir dann erst einmal schauen, was das Problem war und dann unserem Vermieter erklären, wie er ausreichend Druck auf den Kessel bekommt, um die Fehlermeldung wieder weg zu bekommen. Dabei gab es dann ein paar interessante Informationen über die Hinterhaus-Nachbarn, die gerade ausgezogen sind, und die Erdgeschoss-Nachbarn, die in diesem Jahr schon mehrfach gewechselt haben. Dann ging es für mich in die Küche, um mal wieder Rote-Beete-Risotte zuzubereiten (lecker, wenn auch nicht ganz so schlotzig, wie ich es gern habe, aber ich wollte nicht noch extra Brühe erhitzen). Beim Kochen hat mein Mann mir Gesellschaft geleistet, während wir einen Adventskalender-Podcast gehört haben (das hat sich in den letzten Wochen bei uns so eingebürgert) und zum Essen gab es dann die vorletzte Folge (Mississippi-Delta) der aktuellen „Somebody Feed Phil“-Staffel, die wir uns wirklich sehr gut aufgeteilt haben, weil wir die Sendung so mögen. Danach habe ich dann eine Blog- und Kommentarrunde gedreht und beendet nun mit diesem Update meinen „Onlinetag“, um noch etwas Zeit ungestört mit Lesen verbringen zu können. 😉

Schön, dass ihr mir heute wieder Gesellschaft geleistet habt, ich habe mich sehr darüber gefreut und hoffe, dass wir uns auch im kommenden Jahr wieder an den Lese-Sonntagen wiedersehen werden! Kommt gut in die neue Woche und passt weiterhin auf euch und eure Lieben auf, damit ihr gesund durch die Feiertage und ins neue Jahr kommt! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:

Sunny
JED
Sayuri

Lese-Sonntag November 2020

Da der November mit einem Sonntag began, ist der vorletzte Lese-Sonntag dieses Jahres mal wieder recht früh im Monat. Bei mir waren die vergangenen Wochen relativ trubelig und zum Lesen bin ich oft erst nach meiner „normalen“ Schlafenszeit gekommen, was irgendwie nicht ganz so klug, aber dafür recht befriedigend war. Heute werde ich mich beim Lesen vor allem auf den dritten October-Daye-Band („An Artificial Night“) konzentrieren, auch wenn ich hier noch ein paar weitere Bücher angefangen habe (und mich der „bald lesen“-Stapel so freundlich anplinkert). Aber bevor ich zum Buch greife, starte ich mit dem Pflichtkram und – vermutlich – einer Runde durch den Feedreader in den Tag.

 

Update 11:45 Uhr

Das Foto zeigt eine Tasse mit Kräutertee, neben der die Taschenbuchausgabe von "An Atrificial Night" liegt.

Ui … Das war ein seltsamer Vormittag. *g* Nach dem „Pflichtteil“, der heute angenehm schnell vorbei war, habe ich mir eine Tee gekocht und wollte nur schon mal den Feedreader öffnen, bevor ich eine kleine Lesepause einlege. Tja, der Tee ist dann leider doch kalt geworden (und dieser Kräutertee schmeckt kalt wirklich nicht) und weiter in „An Artificial Night“ habe ich auch nicht gelesen, aber dafür ist der Feedreader endlich mal wieder geleert. Wenn ich – so wie in den letzten Tagen – mal wieder länger keine Blogrunden gedreht habe, dann öffne ich einfach alle Beiträge, zu denen ich vielleicht etwas zu sagen finde in neuen Tabs und arbeite die dann systematisch ab. Wenn mir selbst nach gründlichem Lesen kein Kommentar einfällt, dann ist es eben so, aber immerhin weiß ich, dass ich mir Mühe gegeben habe. *g* Außerdem habe ich bei euch allen schon einmal vorbeigeschaut und finde es schön, dass wir heute so viele sind! Bevor ich mich jetzt wieder von irgendwas anderem ablenken lasse, mache ich mir aber erst einmal Frühstück und dann sehe ich mal, was ich als nächstes mache.

 

Update 13:00 Uhr

Eine Schale mit Rote-Beete-Möhren-Erbsen-Naturreis-Suppe und daneben ein kleiner Teller mit einem Butterbrot.

Zum Frühstück gab es heute „adeliges Essen“, wie eine Freundin von mir sagen würde, genauer gesagt gab es die restliche Suppe „von gestern“ und dazu habe ich etwas weiter in meinem aktuellen Hörbuch („Sorcery and Cecelia – Or, The Enchanted Chocolate Pot“ von Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer) weitergehört. Ich hatte schon so lange Lust den Roman noch einmal zu lesen und da kam die Nachricht Anfang der Woche, dass es so viele Jahre nach Veröffentlichung der Geschichte nun eine Hörbuch-Version davon gibt, gerade recht. Inzwischen habe ich den Punkt der Handlung erreicht, an dem sowohl James als auch Thomas feststellen müssen, dass Cecy und Kate ruhig in alles eingeweiht werden können, weil sie mit Hintergrundwissen deutlich hilfreicher sein können. Es ist so schön, wenn die Herren in der Geschichte die kleinen Frauchen nicht mehr um jeden Preis behüten wollen, sondern einsehen, dass diese durchaus ihre eigenen Stärken in die Problemlösung einbringen können. 😉 Danach gab es dann doch noch ein paar Seiten in „An Artificial Night“ von Seanan McGuire. Den dritten October-Daye-Band finde ich schon etwas unheimlich (dabei ist der eigentlich auch nicht schlimmer als andere Teile der Reihe) und nehme Elemente daraus gern mit in meine Träume, weshalb ich gerade versuche ihn nicht direkt vor dem Schlafengehen zu lesen. *g* Lustigerweise habe ich dieses Mal beim Lesen aber nicht nur Blind Michael als „Gruselfigur für Kinder“ im Hinterkopf, sondern auch den Blind Michael, der als große Bruder der Luideag in der Kurzgeschichte „The Fixed Stars“ auftaucht – was die Dinge, die man über sein aktuelles Leben erfährt, umso bedrückender macht … Bevor ich weiterlese, wird es aber erst einmal wieder Zeit für die sonntägliche Brettspielrunde mit meinem Mann. 🙂

 

Update 16:00 Uhr

Ein Brettspielaufbau, wobei das "Brett" aus zwei nebeneinanderliegenden Ringbüchern besteht und davor sieht man einen Charakterbogen und Aktionskarten auf dem Tisch liegen.

Das war wieder eine lustige „Gloomhaven – Jaws of the Lion“-Runde, bei der es Anfangs wieder so ausschaut, als ob wir sofort scheitern würden, während wir am Ende das Gefühl hatte, dass wir ganz gut durchgekommen wären. Das war die letzte „Einführungsrunde“ und somit hatten wir dieses Mal einen Bosskampf (und haben gelernt *g* wie man mit dem Level up der Charaktere umgeht). Ich muss schon sagen, dass es ganz nett zu sehen ist, wie der Spielentwickler mit dieser Variante Leute an das Spielsystem heranführt, die wenig Erfahrung mit dieser Art von Spielen haben. Allerdings fände ich es nett, wenn die Handlung ein bisschen komplexer wäre, wobei das mit den nächsten Szenarien ja noch kommen kann. Bislang haben wir nur herausgefunden, dass die verschwundenen Bürger Gloomhavens für Experimente eines Kults genutzt wurden, und nun müssen wir beim nächsten Mal schauen, ob die Universität von Gloomhaven irgendwelche Erkenntnisse aus den Gewebeproben, die wir heute besorgt haben, gewinnen konnte. 😉 Bevor ich gleich eine Runde „Animal Crossing“ spiele, drehe ich erst einmal eine Blogrunde und schaue wie es euch heute Nachmittag so ergangen ist.

 

Update 19:30 Uhr

Eine Switch, auf der der Animal-Crossing-Startschirm zu sehen ist, und ein Teller mit fünf Dominosteinen.

Nach meiner Blog- und Kommentarrunde habe ich heute Nachmittag dann wirklich erst einmal zu „Animal Crossing“ gegriffen und den täglichen Kram auf meiner Insel erledigt. Eine Freundin fragte mich vor kurzem, was ich den so viele Monate mit dem Spiel machen würde, aber ich finde dort immer was zu tun, ohne dass ich wirklich etwas tun muss. Aktuell genieße ich zum Beispiel sehr die Herbststimmung, ich suche Anleitungen (wofür man Luftballons abschießen muss), die es mir ermöglichen neue Gegenstände zu basteln, in denen Pilze verbaut werden, und zu jeder Jahreszeit gibt es andere Fische und Insekten zu fangen. Außerdem mag ich meine Nachbarn und es gibt immer wieder neue Dialoge mit ihnen, die ich mich amüsieren. Alles wunderbar stressfrei und entspannt, ohne Zeitdruck oder unangenehme Elemente – perfekt zum Abschalten. 🙂

Auf dem Foto sieht man ein zum Lesen aufgehaltenes Buch vor einer Wand, an der ein großes, schwarz-weißes Foto von einer Lichterkette erhellt wird.

Nach dem Spielen habe ich dann zum Buch gegriffen und bis zum Kochen gelesen. Toby hat inzwischen einen Mitstreiter gegen ihren Kampf gegen Blind Michael gefunden, auch wenn sie die Person lieber nicht in Gefahr gebracht hätte, und sie hat etwas über die Herkunft einer ihrer besten Freundinnen herausgefunden, was sie vorher nie vermutet hätte. Ich finde es lustig, dass ich mich an dieses „Geheimnis“ zwar noch gut erinnern konnte, aber mir einfach nicht mehr einfällt, wie es dazu kam, dass Tobys Freundin diesen Teil ihrer Vergangenheit so verbergen konnte. Aber nun gut, das werde ich im Laufe der nächsten Kapitel ja auch noch einmal erfahren. *g* Außerdem scheint es gerade gut für Toby zu laufen, was bei Seanan McGuire immer ein Anzeichen dafür ist, dass gleich was Schreckliches passiert (und da weiß ich auch noch was das sein wird) …

 

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Eine weiße, eckige Auflaufform mit einer (etwas sehr dunkel gewordenen) Gemüselasagne.

Zum Abendessen gab es heute eine (etwas unfotogene) Gemüselasagne und danach habe ich mich ein bisschen online rumgetrieben, noch eine kleine Runde „Animal Crossing“ gedreht und mich mit meinem Mann über mein „An Artificial Night“ unterhalten. Jetzt schaue ich noch einmal, ob es bei euch in der letzten (guten) Stunde etwas Neues gab und fahre dann den Laptop für heute runter. So kurz vor dem Schlafengehen werde ich die Nase nicht weiter in meinen Roman stecken, aber vermutlich werde ich noch ein bisschen in meinem Stapel mit Büchern, die ich bald lesen werde, stöbern, um zu schauen, ob ich für morgen ein „Zweitbuch“ (also neben „An Artificial Night“ und dem Sachbuch „The Black Count“) finde.

Es war wieder sehr nett mit euch und ich hoffe, ihr habt den Tag auch genossen! Kommt morgen gut in die Woche, passt gut auf euch und eure Lieben auf und macht euch die Tage so schön wie irgend möglich. 🙂

Für die, die gern vorausplanen: Der nächste Lese-Sonntag ist am 20. Dezember – das ist der 4. Adventssonntag!

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Heutige Mitleserinnen:

Ariana
Neyasha
Natira
Anette
JED
Sayuri

Lese-Sonntag im September 2020

Die vergangenen Wochen waren seltsam und ich habe das dringende Bedürfnis mich einen Tag lang mit all den Dingen zu beschäftigen, die mir gut tun. Umso passender ist es, dass heute wieder der dritte Sonntag im Monat ist und ich diesen Tag wieder fest als Lese-Sonntag in meinem Kalender eingeplant habe. In der vergangenen Woche hat es weder mit dem Lesen, noch mit dem Rezensieren geklappt (dabei habe ich noch zwei Bücher, die ich im August gelesen habe, über die ich noch was schreiben wollte). Dafür habe ich in den letzten Tagen etwas intensiver „Animal Crossing“ gespielt (ich hatte viele Regentage im Spiel und suche noch immer einen – nur bei Regen fangbaren – Quastenflosser, um ein Modell daraus bauen zu können,) und eine Weltkarte gepuzzelt (und dabei mein Geografiewissen etwas erweitert). Mal schauen, wie der heutige Sonntag so verläuft, der einzige „feste“ Tagespunkt ist die Brettspielverabredung mit meinem Mann, ansonsten schaue ich mal, worauf ich so Lust habe …

Update 10:15 Uhr

Uff, der Vormittag war bislang etwas trubeliger als erwartet. Nachdem ich diesen Beitrag veröffentlicht hatte, habe ich meine Mailfacher kontrolliert und gleich drei Arbeitsmails vorgefunden, die eine Reaktion auf meine Mail von gestern Abend waren. (Eigentlich hatte ich gehofft, ich hätte den Sonntag frei, wenn ich Samstag alles erledigt bekomme. *g*) Also habe ich mich erst einmal damit beschäftigt und bin dann kurz bei „Animal Crossing“ rein, um den heutigen Rübenpreis herauszufinden – was wiederum dazu geführt hat, dass das Rübenkartell meine Insel stürmte, um sich für eine Woche voller Spekulationen einzudecken. 😉

Später gehe ich noch einmal in Ruhe ins Spiel, aber jetzt muss ich erst einmal das Nachthemd gegen „richtige“ Kleidung wechseln, mir etwas zu Trinken besorgen und das Geschirr von gestern Abend abwaschen …

Update 13:15 Uhr

Ich weiß nicht so recht, wo meine Pläne für einen entspannten Vormittag geblieben sind. *g* Nach dem Anziehen habe ich mir Musik auf die Ohren gesetzt und mich auf die Küche gestürzt, außerdem habe ich eine Ladung Wäsche angeworfen (die inzwischen schon in den Trockner gewandert ist). Als die Küche wieder sauber und ordentlich war, habe ich die in der Woche gepuzzelte Weltkarte weggeräumt, damit wir ein paar Päckchen fertig machen konnten, die Montag zur Post gebracht werden müssen. Außerdem habe ich zwischendurch Kommentare geschrieben, weitere Arbeitsmails beantwortet und mich kurz auf Twitter mit einer Freundin ausgetauscht. Danach war ich kurz davor meine kleine Sportrunde zu schmeißen und direkt zum Frühstück überzugehen, aber da mein Körper gerade sehr muckt, war ich dann doch brav und habe noch eine Runde mit Dehn- und Entspannungsübungen eingelegt. Heute habe ich ein neues Video dafür ausprobiert und festgestellt, dass meine Knie aktuell wieder nicht in den Vierfüßlerstand wollen – was mich etwas ärgert, denn Ende August ging es denen eigentlich wieder so gut, dass das relativ problemlos möglich war. Aber nun gut, ich kann es nicht ändern, nur wieder von vorn mit meinen Übungen anfangen, bis sich die Knie wieder erholt haben. Jetzt gibt es auf jeden Fall erst einmal Frühstück und danch wird es höchste Zeit für unsere Brettspielrunde! 🙂

Update 17:15 Uhr

Meine Frühstückspause dauerte dann doch noch etwas länger als geplant, da mein Mann dann noch das 24-Stunden-Rennen von Le Mans zuende schauen wollte. Ich habe in der Zeit dann die Kurzgeschichte „Vision Quest“ von Edward Willett gelesen, die in der von dem Autor herausgegebenen Anthologie „Shapers of Worlds“ erschienen ist. Ich habe von dem Autor vorher noch nichts gelesen, aber diese Geschichte hat mir sowohl inhaltlich, als auch vom Erzählton her sehr gut gefallen. Ich hoffe, dass ich jetzt mal wieder mehr Anthologien lese, davon haben sich in den vergangenen Monaten nämlich so einige auf meinem eReader angesammelt.

Dann ging es wirklich endlich mit „Obsession“ los und die heutige Runde war überraschend herausfordernd (für uns beide sehr viele Züge, über die wir sehr gut nachdenken mussten,) und ich hatte erschreckend häufig Pech beim Kartenziehen, wenn es um das „Einladen neuer Gäste“ ging. Spaß hat es aber trotzdem gemacht und nachdem wir nun an zwei Wochenenden unsere Erinnerungen an die Regeln und Spielmechaniken aufgefrischt haben, freue ich mich darauf, dass wir demnächst die neue Erweiterung „Upstairs, Downstairs“ in Angriff nehmen können. Jetzt lege ich ein bisschen meine Füße hoch und schaue, wie es euch so ergangen ist, und wenn ich danach noch etwas Zeit bis zum Kochen habe, dann schaue ich mal, ob ich doch noch ein paar Seiten lesen werde.

Update 18:45 Uhr

In der Zwischenzeit habe ich doch wirklich noch ein paar Seiten gelesen. *g* Erst hatte ich gehofft, ich käme wieder in die Tove-Jansson-Biografie rein, die ich im August angefangen hatte, aber da muss ich die schon gelesenen Kapitel wohl noch einmal querlesen, damit ich all die Personen, die in ihrem Leben eine Rolle spielten, wieder zugeordnet bekomme. Ich finde es eh ein bisschen schwierig, weil ich so wenige finnische Künstler.innen kenne und deshalb immer darauf angewiesen bin, dass mir die Autorin erklärt, über wen sie da gerade schrieb und in welchem Verhältnis die Person zu Tove Jansson stand. *g* Also habe ich es mir einfach gemacht und zu „They Do It with Mirrors“ von Agatha Christie gegriffen. Das ist eine der Geschichte, die ich schon häufiger auf Deutsch, aber noch nie auf Englisch gelesen habe, und ich muss zugeben, dass es nicht gerade einer meiner liebsten Agatha-Christie-Fälle ist. Ich finde, dass hier die Lösung ziemlich auf der Hand liegt und es gibt ein paar Charaktere, die mir sehr unsympathisch sind. Auf der anderen Seite mag ich es, dass man in diesem Buch so viel über Miss Marple und ihre Jugend erfährt – allein die Wahl ihrer Freundinnen als Teenagerin und wie und wieso sich diese Freundschaften über all die Zeit erhalten haben, sagt ja schon sehr viel über diese Figur aus … 🙂 Jetzt geht es für mich aber erst einmal wieder in die Küche, damit das Abendessen heute nicht so spät stattfindet.

Update 21:45 Uhr

Den Abend habe ich mit Suppe kochen (und natürlich essen 😉 ) verbracht, wobei es zur Paprika-Linsen-Suppe eine Folge „Top Chef“ auf Netflix gab. So ganz kann uns dieser Kochwettbewerb zwar nicht überzeugen, aber um sich etwas beschallen zu lassen, reicht die Sendung.

Und weil die Top-Chef-Folge länger dauerte als wir benötigten, um unsere Suppe zu essen, habe ich dann noch zum Strickzeug gegriffen. Ich weiß nicht mehr, wie viele Socken ich in den vergangenen Monaten gestrickt und wieder aufgeribbelt habe, aber ich bin dieses Mal fest entschlossen die für mich perfekte Socke zu finden. Ich glaube, so langsam komme ich der Sache näher – mal schauen, ob ich dieses Mal mit dem Fersensitz zufrieden bin, an dem ich jetzt schon eine Weile herumknobel. 😉

Zum Abschluss gab es dann noch etwas Schokolade als Nachtisch (jemand – dezenter Blick Richtung Natira – hat mich vor kurzem dazu gebracht Kaffee-Sahne-Schokolade zu kaufen, die ich nur in Norddeutschland kriege, und nun genieße ich sie sehr bewusst an den Tagen, an denen ich Schokohunger habe *g*) und dazu habe ich all die Dinge auf meiner Insel erledigt, für die ich heute keine Ruhe hatte, die ich aber gern täglich erledige. Wenn ich jetzt so auf die Uhr schaue, dann werde ich vor dem Schlafengehen vermutlich nur noch Zeit für eine Blog- und Kommentarrunde haben und dann war es das heute auch schon wieder für mich.

Es war schön heute wieder gemeinsam mit euch den Lese-Sonntag zu verbringen! 🙂 Ich wünsche euch einen angenehmen Start in die Woche – möge sie für uns alle nicht allzu viele unangenehme Nachrichten und stattdessen genügend Auszeiten zum Erholen mit sich bringen!

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Heutige Mitleserinnen:

Natira
Ariana
Kiya
Anette
Neyasha

Lese-Sonntag im August 2020

Aufgrund von technischen Problemen scheint mein Blog gerade unter den Beiträgen keine Kommentare anzuzeigen, allerdings kann ich die Kommentare im Dashboard lesen und beantworten. Ich weiß nicht, wie viel Sinn unter diesen Umständen ein Lese-Sonntag macht, aber immerhin kann ich hier eventuelle Mitleser.innen verlinken und wir können uns auf deren Blogs dann in den Kommentaren austauschen …

Der dritte Sonntag im August und somit Lese-Sonntag und das bei frühmorgendlichen Temperaturen von 28 Grad in der Wohnung … Weshalb ich davon ausgehe, dass bei mir nicht viel gelesen wird, weil ich einfach viel zu müde und unkonzentriert dafür bin. Im gesamten Monat bin ich bis jetzt gerade mal auf 462 gelesene Seiten gekommen und 176 Seiten davon gehörten zu einem Manga. *g* Stattdessen werde ich den Tag mit Videospielen („Animal Crossing – New Horizons“ und „Final Fantasy XII – The Zodiac Age“), Hörbuch oder Musik hören, Mittagsschlaf (hoffentlich klappt das heute!) und Serien oder Filme gucken verbringen. In den Tag gestartet bin ich bei Sonnenaufgang, damit ich die vordere Hälfte der Wohnung verdunkeln konnte, und dann habe ich mich ein paar Minuten an mein aktuelles Puzzle gesetzt. Selbst frühmorgens ist es in der Wohnung in den vergangenen Tagen so warm gewesen, dass ich nur einige Minuten puzzeln kann. Aber immerhin habe ich so länger etwas von diesem Puzzle, das ich vor zwei Wochen angefangen habe und bei dem ich schon „sehr weit“ gekommen bin … 😉

… und ich habe ein leichtes Platzproblem, so dass all die Teile, von denen ich genau weiß, dass ich sie fast anlegen kann, mitten im Puzzle liegen. 😉

Update 11:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich noch ein bisschen rumprobiert, um herauszufinden, woran das Problem mit den Kommentaren liegen könnte. Ich habe einige Sachen ausschließen können, aber keine Ursache gefunden, die in meiner Hand liegt. So etwas treibt mich in den Wahnsinn und meine Zündschnur ist dank des aktuellen Wetters eh ziemlich kurz …

Nachdem mein Mann aufgestanden war, haben wir noch ein bisschen gemeinsam gepuzzelt (am oberen Rand haben wir so einige Baumstämme anlegen können :D) und gegen neun Uhr ging es dann zu „Animal Crossing“. Sonntag ist ja immer der Tag, an dem wir uns mit mehreren anderen Leuten austauschen, um den günstigsten Rübenpreis für den Einkauf nutzen zu können. Außerdem habe ich mir ein paar Komplimente von meinen Nachbarn anhören dürfen – das finde ich immer ganz besonders nett. 😉 Bevor es noch heißer in der Wohnugn wird, sollte ich aber jetzt endlich das Geschirr vom Abendessen abwaschen …

Update 13:30 Uhr

In der Zwischenzeit habe ich das Geschirr abgewaschen, so noch ein bisschen im Haushalt rumgewuselt und habe mir mein Frühstück gemacht. Beim Essen habe ich sogar ein bisschen gelesen, wenn auch vor allem, weil mein Mann gerade einen Film schaut und ich so nicht selber etwas gucken konnte. Immerhin habe ich so zwei weitere Kapitel in „Alfie Bloom and the Talisman Thief“ von Gabrielle Kent gelesen. Ich mag auch den zweiten Teil der Alfie-Bloom-Reihe sehr und bin sehr froh, dass die Geschichte es auch verträgt, wenn ich sie mal für eine Woche zur Seite lege. Ich glaube, ich habe noch nie zuvor so lange für gerade mal 140 Roman-Seiten benötigt und dabei habe ich die Hälfte noch vor mir. *g* Bevor ich mir meine nächste Tätigkeit suche, flitze ich erst einmal bei Natira vorbei, die heute auch mitliest und dann gönne ich mir einen Mittagsschlaf (was auch den Vorteil hat, dass mein Mann dann wohl seinen Film beendet hat, wenn ich wieder aufwache). 😉

Update 16:15 Uhr

Ich habe bis ungefähr 15 Uhr geschlafen und hätte ehrlich gesagt noch mehr Schlaf gebrauchen können, da das Einschlafen heute ziemlich lange dauerte. Da ich aber aus Erfahrung weiß, dass ich nachts (noch mehr) Schlafprobleme habe, wenn ich gerade zu weit in den Nachmittag meinen „Mittagsschlaf“ halte, bin ich lieber aufgestanden. Mein Mann war noch mit seinem Film beschäftigt, also habe ich mir Kopfhörer aufgesetzt und etwas bei Youtube gestöbert. Ich schaue gerade überraschend gern alte (und aktuelle, aber davon gibt es nicht so viel,) Reden von Obama – irgendwie habe ich ein sehr großes und so gar nicht überraschendes Bedürfnis mal einen intelligenten und humanen Politiker reden zu hören. Etwas, was mir in den vergangenen Jahren immer seltener untergekommen ist. Ich habe das Gefühl, dass die (erschreckend wenigen) vernünftigen Politiker, die noch aktiv sind oder gerade in der Politik Fuß fassen, recht wenig Öffentlichkeit bekommen … Jetzt aber zieht es mich erst einmal nach Ivalice, wo ich ein paar Monster jagen und eine königliche Grabstätte plündern werde. 😉

Update 19:00 Uhr

Meine Monsterjagd habe ich geschafft (genau genommen habe ich mir einen „MOB“ vorgenommen, bei dem ich ohne Walkthrough nie herausfinde, wie ich das Monster aus der Reserve locken kann, um es zu besiegen), aber zur königlichen Grabstätte bin ich noch nicht gekommen. Vielleicht schaue ich mich da später am Abend noch um … *g* Da ich bei dem Wetter definitiv keine Lust aufs Kochen habe und wir seit Wochen indisches Essen bestellen wollen, hatten wir für heute Lieferessen geplant.

Dummerweise haben wir es (schon wieder) geschafft unsere Pläne so zu machen, dass das indische Restaurant, bei dem wir bestellen wollten, nicht lieferte. Sie haben heute den gesamten Tag geöffnet, aber geliefert wird nicht. Ich wünschte, die Lieferzeiten wären auf der Homepage und dem Flyer besser ersichtlich, dann hätten wir nicht auf mittelgute Lieferpizza zurückgreifen müssen, obwohl ich von drei verschiedenen Sorten Naan träumte. Immerhin war die Pizza heute nicht so schlecht belegt und gebacken und sogar warm, als sie ankam – das war beim letzten Mal definitiv nicht der Fall. Zum Essen gab es die letzte Folge der aktuellen Staffel von „Somebody Feed Phil“ (dieses Mal in Montreal), die für meinen Geschmack ein bisschen zu viel Sterneessen und zu wenig Streetfood beinhaltete. Aber grundsätzlich mögen wir beide die Serie sehr und denken jedes Mal, dass wir uns doch eine kulinarische Weltreise gönnen sollten (also gleich nach dem Lottogewinn 😉 ). Wir heben uns die einzelnen Folgen immer sehr auf und diese aktuelle Staffel hatte nur fünf Folgen, so dass wir uns die in den letzten Wochen als „Sonntagsentspannung“ aufgehoben hatten.

Update 21:30 Uhr

Die Zeit seit dem Essen ging mit online rumsurfen und unterhalten drauf (anscheinend sind die aktuellen Kommentare meines Blogs über den Feedreader zu lesen, auch wenn sie weder abonnierbar, noch auf dem Blog selber sicht bar sind) und dann habe ich noch ein bisschen das Feuerwerk in „Animal Crossing“ genossen, das es an jedem Sonntagabend im August gibt. Außerdem wollte ich noch ein bisschen Tauchen – das finde ich besonders hübsch, wenn das Meer vom Feuerwerk erhellt wird.

Da ich ziemlich müde bin, war es das hier auch für mich. Es war nett mit Natira den Tag zu verbringen, auch wenn ich wirklich gern wüsste, wie ich morgen die Kommentarprobleme in Angriff nehmen kann … Aber immerhin haben wir es heute hinbekommen (wenn auch über drei Ecken, wie Natira es so passend auf ihrem Blog beschrieb), dass wir uns hier etwas austauschen konnten und das war sehr schön! 🙂 Ich hoffe sehr, dass die kommende Woche für uns alle etwas kühler und erholsamer wird und so langsam mal der Strom an schlechten Nachrichten (aus aller Welt) etwas abreißt!

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Heutige Mitleserin:

Natira

Lese-Sonntag im Juli 2020

Um beim inzwischen schon traditionellen Anfang zu bleiben: Heute ist wieder der dritte Sonntag im Monat und somit Lese-Sonntag! Bei uns ist in der vergangenen Woche der Alltag zurückgekommen, nachdem mein Mann wieder Vollzeit in der Firma sein muss (obwohl die meisten Kollegen noch ein paar Wochen verkürzte Arbeitszeiten haben *seufz*). Für mich bedeutet dies etwas mehr „frei verfügbare“ Zeit, aber das auch nur theoretisch, denn in den vergangenen Monaten ist doch einiges liegengeblieben, was ich nun aufholen möchte. Heute gönne ich mir aber einen entspannten Tag und das bedeutet, dass ich möglichst viel Zeit mit Lesen und Spielen verbringen will. Genau genommen mit „Animal Crossing“ denn für „Gloomhaven“ ist es in unserer Wohnung nach zwei 30-Grad-Tagen schon wieder zu warm. In den Tag starte ich aber erst einmal mit dem Abwasch von gestern und dann mit „The Jumbie God’s Revenge“ von Tracey Baptiste, dem dritten und (vorerst?) letzten Band rund um Corinne und die Jumbies.

Update 11:00 Uhr

Die Stunden seit dem Aufstehen sind gut rumgegangen … *g* Das Geschirr von gestern Abend ist abgewaschen, die Küche aufgeräumt, meine nächtliche Timeline aufgelesen und Zeit mit den Jumbies habe ich auch schon verbracht. Ich mochte die ersten beiden Romane von Tracey Baptiste schon sehr und der zweite gefiel mir noch besser als der Auftaktband der Reihe, aber ich finde es traurig zu sehen, wie unsicher und ängstlich Corinne zu Beginn von „The Jumbie God’s Revenge“ ist. Ihr Mut war zwar einer der Hauptgründe dafür, dass sie in der Vergangenheit ständig in Schwierigkeiten geriet, aber er war eben auch eine ihrer hervorstechensten Charaktereigenschaften. Noch bin ich ziemlich am Anfang der Geschichte und ich hoffe sehr, dass sie ihr Selbstbewusstsein und ihre Tapferkeit bald wiederfindet … Ansonsten habe ich einige Zeit mit „Animal Crossing – New Horizons“ verbracht, da wir Sonntagsmorgens uns immer als Gruppe austauschen, um Rüben zu schauen, auf welcher Insel Rüben am günstigsten gekauft werden können. Das macht das Spekulieren mit Rüben nicht nur deutlich einfacher, sondern ist auch immer lustig, wenn wir als Gruppe auf einer Insel rumflitzen und uns über alle möglichen Sachen austauschen. Jetzt greife ich aber erst einmal wieder zum Buch … 🙂

Update 14:00 Uhr

Ursprünglich wollte ich zum Frühstück lesen, aber dann habe ich doch lieber mit meinem Mann ein Video über das Nähen eines viktorianischen Ballkleids geschaut. Und da mein Mann danach noch ein weiteres Video schauen wollte, das mich nicht interessierte, aber zu laut war, um nebenbei zu lesen, habe ich meine Planung für die kommende Woche angefangen. Der Essensplan für die Woche vom 25. bis 31. Juli steht auch schon, jetzt muss ich nur noch das dafür benötigte Gemüse beim Händler bestellen. (Die Tatsache, dass ich die Bestellung Anfang der Woche aufgeben muss und Freitags die Bio-Kiste bekomme, ist auch der Grund dafür, dass ich so weit im Voraus plane und mein Essensplan von Samstag bis Freitag geht. *g*) Ein paar Seiten habe ich aber dann doch noch auf einer karibischen Insel verbracht, die gerade von einem Hurrikane heftig getroffen wurde. Die Autorin Tracey Baptiste hat das Buch ihre karibischen Familienmitgliedern gewidmet, die „displaced by extreme weather“ sind. Ich fürchte, Corinne wird sich dieses Mal nicht mit einem mächtigen Jumbie, sondern gleich mit einem Gott anlegen müssen … Bevor ich mich aber wieder in die Karibik begebe, besuche ich erst einmal meinen Mann auf seiner Insel, denn da warten nicht nur blaue Rosen darauf, dass ich sie gieße, sondern auch ein Nachbar, der eine Anleitung bastelt, die ich noch nicht kenne. 😉

Update 17:20 Uhr

Nach dem letzten Update bin ich erst einmal wieder bei „Animal Crossing“ rein und habe Zeit auf den Inseln von meinem Mann und Sayuri verbracht. Weil da die Stunden immer so fliegen und ich nebenbei noch mehrmals in die Küche flitzen musste, bin ich im Spiel geblieben bis es Zeit war Kuchen zu essen. 😉 Genau genommen habe ich neben dem Spielen ein sehr kleines Fladenbrot gebacken, das wir heute als Beilage zum Abendessen essen wollen, und dann die Wärme vom Ofen genutzt, um einen Rhabarber-Clafoutis anzuwärmen, den ich gestern Abend aus dem Tiefkühler geholt hatte. Nach dem Kuchen habe ich meine Nase wieder in „The Jumbie’s God Revenge“ gesteckt und mit Corinne, ihrem Vater, ihren Freunden und Nachbarn mitgelitten, da ihre Insel nun schon seit mehreren Tagen von Hurrikanen heimgesucht wird. Inzwischen weiß Corinne, dass der Gott Huracan Schuld an den verheerenden Unwettern ist, aber noch hat sie keine Ahnung, wie sie den Zorn des Gottes besänftigen soll. Außerdem haben Bouki und Malik Familienangehörige gefunden, denen Corinne (ebenso wie ich *g*) misstraut. Ich bin mir sicher, dass ich den Roman heute noch beenden werde, auch wenn ich noch nicht weiß, wann das heute sein wird.

Update 21:00 Uhr

Mein Buch habe ich seit dem letzten Update ausgelesen – ich mag die Reihe so sehr und finde, dass sie mit jedem Band besser wird. Allerdings war das wohl wirklich der letzte Teil rund um Corinne und die Jumbies, was so wie es am Ende ist auch rund und stimmig ist, auch wenn ich gern noch mehr davon lesen würde. Dadurch, dass ich nur noch eben den Roman beenden wollte, ist es ein bisschen später mit dem Kochen geworden als geplant. Und so sind wir gerade erst mit der London-Folge der aktuellen Staffel von „Somebody Feed Phil“ fertig geworden – wir heben uns diese Folgen regelrecht auf, weil wir die Sendung so erholsam finden und es so wenige Folgen pro Staffel gibt. *g*

Rührei mit Frühlingszwiebeln und Feta und dazu etwas Fladenbrot.

Das war hier mein letztes Update für heute. Ich werde nur noch ein bisschen „Animal Crossing“ spielen und dann früh ins Bett gehen. Die To-do-Liste für die kommende Woche ist voll und da sollte ich nicht übermüdet in den Montag starten. 😉 Ich hatte heute wieder einen gemütlichen Tag und habe mich sehr darüber gefreut, dass mir Sayuri beim Lese-Sonntag Gesellschaft geleistet – und eine Runde „Animal Crossing“ mit mir gespielt hat!

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Heutige Mitleserin:

Sayuri