Schlagwort: Lese-Sonntag

Lese-Sonntag April 2026

Schon der vierte Lese-Sonntag im diesem Jahr – wobei ich zugeben muss, dass sich die letzte Woche von den Temperaturen her bei uns eher sommerlich als frühlingshaft angefühlt hat. Immerhin soll es heute den ganzen Tag über so wolkig/regnerisch sein, dass ich nicht für mehrere Stunden die Wohnung verdunkeln muss, was in der vergangenen Wochen leider schon wieder nötig war … Überhaupt scheint das heutige Wetter perfekt zu sein, um sich mit einem Buch auf dem Sofa einzurollen und da mir gestern (endlich) „This Kingdom Will Not Kill Me“ von Ilona Andrews geliefert wurde, weiß ich auch schon genau, mit welchem Roman ich den Tag verbringen werde. Aber vorher muss ich noch ein paar Sachen erledigen und wach genug werden, um mich auf mein Buch konzentrieren zu können.

Update 11:15 Uhr

Mein heutiges Wachwerden hat wieder einmal länger gedauert als erwartet. Zwischendurch ertappte ich mich dabei, dass ich mit der Zahnbürste in der Hand in der Küche stand, um einen neuen Aufsatz auf die Abwaschbürste zu montieren – manchmal wünschte ich mir wirklich, ich wäre morgens funktionsfähiger und würde nicht jedem „daran muss ich noch denken“-Gedanken hinterherrennen. Immerhin habe ich inzwischen meinen Kram auf die Reihe bekommen, mich etwas online rumgetrieben und mich gründlich gegen meinen aktuellen Muskelkater gedehnt – was bedeutet, dass es jetzt endlich Zeit ist, zu meinem Buch zu greifen. Von „This Kingdom Will Not Kill Me“ hatte ich schon beim Lese-Sonntag im Februar geschrieben, weil ich Anfang Februar in einer kleinen Leseflaute war, nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte und dann keine Lust hatte einen anderen Roman zu lesen. *g* Wie gesagt, gestern ist das Buch bei mir angekommen und da ich am Abend mit meinem Mann zum Filmgucken verabredet war, habe ich mir gestern gerade mal genug Zeit genommen, um zu schauen welchen Teil des Romans ich schon kenne (die Leseprobe umfasste die ersten 80 von 480 Seiten).

„This Kingdom Will Not Kill Me“ wird aus der Perspektive von Maggie erzählt, die sich von einem Moment auf den anderen in der Stadt Kair Toren wiederfindet – eine Stadt, die sie sehr gut aus einer Reihe von Romanen kennt, die sie seit Jahren immer und immer wieder liest. Die Welt dieser Romane ist grausam, voller Kriegsherren, Magie und politischer Rivalitäten, aber Maggies Wissen rund um die Handlung ihrer Lieblingsbücher gibt ihr die Möglichkeit sich in dieser Welt zu bewegen (und die kommenden Ereignisse zu beeinflussen). Dazu kommt, dass Maggie schnell feststellen muss, dass sie in dieser Welt nicht sterben kann – oder genauer gesagt, sie kann sterben (und es tut höllisch weh), aber sie bleibt nicht tot … Ich muss zugeben, ich fand es sehr lustig Maggies Perspektive zu verfolgen und zu sehen, wie all die Figuren um sie herum auf ihr ungewöhnliches Wissen und ihr unerwartetes Verhalten reagieren. Ich denke, ich habe einen sehr intensiven und unterhaltsamen Lese-Sonntag vor mir! 😀

Update 14:00 Uhr

Da ich beim Lesen gerade immer wieder von meinem Mann unterbrochen wurde und zwischendurch eine Pause zum Frühstücken gemacht habe, komme ich mit „This Kingdom Will Not Kill Me“ langsamer voran als erwartet. Aber das stört mich nicht, ich habe extra noch einmal von vorne angefangen, weil ich das Buch ausgiebig genießen will, statt direkt nach der Leseprobe einzusteigen. Ich mag, dass Maggie, während sie sich durch Kair Toren bewegt, immer wieder Elemente entdeckt, die sie überraschen, weil sie in den Büchern nicht erwähnt wurden. Ebenso finde ich es nett, dass sie nicht auf den ersten Blick Personen erkennt, nur weil die in den ihr vertrauten Geschichten vorkommen, sondern erst einmal eine Verbindung zwischen einem ungewöhnlich gezeichnetem Pferd/einem Wappen und einer Person ziehen muss, um jemanden zuordnen zu können. Und dann ist da ja noch die Frage, was kann/soll Maggie mit dem Wissen um die weitere Zukunft der Stadt anfangen … Hach, ich habe wirklich gerade viel Spaß mit meinem Buch! 😀

Update 17:00 Uhr

Ich habe mich den Nachmittag über so gut mit meinem Buch amüsiert, dass ich es kaum aus der Hand legen mochte, als es Zeit für meine sonntägliche Schoko-Marzipan-Schnecke wurde. (Die Schnecken hatte ich Ostern gebacken und nachdem ich nun sagen kann, dass sie auch aufgetaut gut schmecken, muss ich das Rezept unbedingt mal festhalten, um es in Zukunft erneut backen zu können.) Was „This Kingdom Will Not Kill Me“ angeht, so finde ich es sehr unterhaltsam zu verfolgen wie Maggie immer mehr Leute in Kair Toren kennenlernt. Vor allem, da Maggie ursprünglich vorhatte sich unauffällig zu verhalten und nichts zu riskieren – und nun sieht es so aus, als ob sie in wenigen Monaten die gesamte korrupte Gesellschaft des Landes auf den Kopf stellen wird. Unwillige Held*innen lesen sich doch immer besonders nett … 🙂 Bevor ich wieder zum Buch greife (und ich befürchte jetzt schon, dass ich heute Abend länger lesen werde als klug ist), spiele ich erst einmal eine Runde mit der Switch. Meine Animal-Crossing-Insel braucht etwas Aufmerksamkeit!

Update 20:30 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich ein gutes Stündchen mit der Switch gespielt und bin dann in die Küche gewandert, um mit meinem Mann zusammen Abendessen zu kochen. Es gab Linsen-Couscous mit Falafel und Gurke und beim Essen haben wir eine Folge von „Cooking Price-Wise“ (eine Kochsendung mit Vincent Price aus den 1970er Jahren) – dieses Mal mit dem Thema „Käse“. Ich finde es bei dieser Sendung auf der einen Seite rührend, wie Vincent Price versucht das britische Publikum dazu zu bewegen doch mal etwas internationaler und abenteuerlicher zu kochen und deshalb Gerichte aus aller Welt zeigt, die er mit Zutaten kocht, die in jedem britischen Supermarkt zu bekommen waren. Gruselig hingegen sind – zumindest aus meiner heutigen Sicht – die Rezepte, die er vorstellt. Heute waren es mit einer sehr reichhaltigen und dicken Käsecreme gefüllte Crepes, die mit einer sehr dicken Schicht Sauce Hollandaise überbacken wurden, und „dekorative“ Käse-IgelMonster. Alles in allem sehr unterhaltsam, aber nicht gerade ein appetitlicher Anblick … *g* Bevor ich jetzt für den Rest des Abends zum Buch greife, drehe ich noch eine kleine Blogrunde und schaue, ob die anderen etwas zu erzählen hatten.

Eine Schale mit rötlichem Linsen-Couscous, vier goldbraunen Falafel und einigen Gurkenscheiben.

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Ich habe den Rest des Abend mit der Nase im Buch verbracht und bin weiterhin sehr zufrieden mit meiner Lektüre! Maggie ist sich durchaus bewusst, dass ihre Eingriffe in die „Romanwelt“, in der sie sich befindet, Folgen haben, die dafür sorgen, dass sie keine Ahnung hat, was in Zukunft passieren wird. Aber je länger sie in Kair Toren bleibt, desto wichtiger wird für sie, was aus all den Personen wird, die sie (sei es persönlich oder durch ihre Romanlektüre) kennt und ins Herz geschlossen hat – und wenn ihr Wissen um all die Geheimnisse der Hauptfiguren helfen kann diese Personen zu retten, dann kann sie nicht einfach zuschauen, wie die Geschichte ihren Lauf nimmt … Leider ist es langsam spät genug, dass ich ans Bettgehen denken muss. Ich werde also vernünftig sein und nur noch eine kurze Blogrunde drehen und dann schlafen – und hoffen, dass ich morgen meinen Kram auf die Reihe bekomme, ohne mich zu sehr von meinem Buch zu unnötigen „Pausen“ verführen zu lassen. *g*

Ich hatte heute einen wunderbar entspannten Lese-Sonntag und hoffe, dass auch ihr den Tag genießen konntet. Schön, dass ihr dabei gewesen seid! Habt eine gute Nacht und einen guten Start in die kommende Woche! Bis bald!

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Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag März 2026

Während ich sonst kaum glauben kann, dass schon der dritte Sonntag im Monat ist, habe ich in diesem März das Gefühl, dass es der Monat schon mindestens fünf Wochen andauert. Nur gut, dass der Lese-Sonntag fest in meinem Kalender steht und so nicht von mir vergessen werden kann … Was das Lesen angeht, so kann ich vermelden, dass ich in den letzten Tagen überraschend viel gelesen habe, und gerade sehr begierig bin zu meinem aktuellem eBook zurückzukehren. „Yes, Your Serpentine Excellency“ von Kate Stradling trifft gerade genau meinen Humor – was bedeutet, dass der Krimi („Miss Pinkerton“ von Mary Roberts Rinehart), den ich vor ein paar Tagen vom SuB gezogen habe, wohl etwas liegen bleiben muss. Wobei ich heute vermutlich zu beiden Büchern greifen werde – so viele Kapitel habe ich mit seiner Exzellenz nicht mehr vor mir. Aber vorher erst einmal brauche ich etwas Zeit zum Wachwerden und um ein paar lästige Pflichten zu erledigen …

Update 11:00 Uhr

Das mit dem Wachwerden ist heute noch etwas schwieriger als sonst schon – was ganz eventuell daran liegen könnte, dass ich vergangene Nacht bis ein Uhr in mein Buch versunken war. Auch in der letzten Stunde habe ich schon etwas Zeit mit „Yes, Your Serpentine Excellency“ verbracht und mich so gut dabei amüsiert, dass ich definitiv schauen muss, ob mich noch mehr Romane von Kate Stradling ansprechen. Die Handlung spielt in einer fantastischen und ans Viktorianische Zeitalter erinnernden Welt und wird aus der Sicht von Joanna Marlow erzählt, die zu Beginn des Romans einem Mann in eine Spielhölle folgt, nachdem dieser sie bestohlen hatte. Statt ihr gestohlenes Erbstück zurück zu bekommen, verursacht Joanna einen Aufruhr in der Spielhölle – und zieht die Aufmerksamkeit eines Drachen auf sich, der ihr dann nach Hause folgt. Wie schon gesagt, der Humor in dieser Geschichte liegt mir sehr, aber ich mochte auch die Welt voller Magier, Gestaltwandler, Krimineller Organisationen und Marlows (die Familie Marlow ist definitiv ein Faktor für sich), die sich Kate Stradling für „Yes, Your Serpentine Excellency“ ausgedacht hat. Ich muss mal schauen, ob ich in den nächsten Tagen eine richtige Rezension für den Titel auf die Reihe bekomme – es gab so viele Elemente, die mir bislang Spaß gemacht haben. Bevor ich aber die letzten Kapitel lese, muss ich mir mal so langsam Frühstück machen. Mein Magen knurrt schon eine ganze Weile vor sich hin … *g*

Update 14:00 Uhr

Da meine in dieser Woche gelieferten Bananen in Größe und Farbe eher an Gurken erinnern, habe ich mir statt des geplanten Porridge Milchreis zum Frühstück gemacht (und durfte dabei feststellen, dass ich keinen Milchreis mehr im Haus habe, aber zum Glück hatte ich noch etwas Risottoreis). Während ich den Reis gekocht habe, habe ich „Yes, Your Serpentine Excellency“ ausgelesen und mich bis zur letzten Seite davon gut unterhalten gefühlt. Weshalb ich dann zum Frühstück in die Leseprobe von „Kingdom of Ruses“ von der gleichen Autorin reingeschaut habe. Das Buch liest sich zwar gut an, aber Protagonistin klingt für meinen aktuellen Geschmack etwas zu jung – ich werde also entweder weiterschauen müssen, ob mich andere Titel von Kate Stradling ansprechen oder (vernünftigerweise) erst einmal weiter meine vorhandenen eBooks lesen. 😉

Nach dem Essen habe ich weiter meine Nase in „Miss Pinkerton“ gesteckt. Ich hatte vor ein paar Tagen große Lust auf einen Kriminalroman, aber „Miss Pinkerton“ packt mich nicht ganz so sehr, wie ich gehofft hatte. Die Erzählweise ist typisch für Mary Roberts Rinehart, aber die Protagonistin Hilda Adams ist – im Gegensatz zu den anderen Protagonistinnen, die ich bislang von der Autorin kenne – eine Außenseiterin in der Geschichte. Was dafür sorgt, dass ich die Handlung als relativ zäh empfinde, weil Hilda erst einmal selber mehr über die Figuren herausfinden muss, bevor sie mit ihnen interagieren kann. Bei allen anderen Romanen war es bislang so, dass die Erzählerin sich in einem vertrauten Umfeld mit vertrauten Personen befand und dort auf einmal über verstörte Ereignisse stolpert, die ihre Sicht auf ihre Umgebung und die ihr nahestehenden Menschen verändert. Obwohl die Geschichte so zäh ist, finde ich den Fall an sich schon interessant: Ein junger Mann wird erschossen in seinem Zimmer aufgefunden und obwohl die Hinweise eher für einen Unfall beim Waffenreinigen oder Selbstmord sprechen, geht die Polizei von Mord aus – und engagiert Hilda als Krankenschwester für die alte Frau, der das Haus gehört, damit sie unauffällig Informationen sammeln kann. Ich denke, ich werde erst einmal noch etwas bei „Miss Pinkerton“ bleiben, muss aber zugeben, dass die eher gemächliche Erzählweise nicht ideal für meinen übermüdeten Zustand ist. Vielleicht doch erst einmal eine Runde Mittagsschlaf?

Update 17:00 Uhr

Ich habe dann wirklich erst einmal ein Stündchen geschlafen, nachdem ich einsehen musste, dass eine sich sehr langsam entwickelnde Geschichte und mein Müdigkeitsgrad keine ideale Kombination waren. Danach habe ich dann wieder zu „Miss Pinkerton“ gegriffen und bin ungefähr bei der Hälfte des Romans. Hilda Adams hat inzwischen große Sympathien für eine junge Frau, die mit dem Verstorbenen verlobt war, weshalb sie sich immer mal wieder zwischen die Polizei und diese Frau stellt. Außerdem gab es ein paar nächtliche Vorfälle, die dazu geführt haben, dass der Anwalt und der Hausarzt der alten Dame, die von Hilda betreut wird, eine Nacht lang Wache im Haus gehalten haben, um zu schauen, ob sie einen Eindringling ertappen können. Ich muss zugeben, dass ist ein Aspekt, den ich bei diesen Romanen immer wieder sehr faszinierend finde. Wie reich (oder wie „alteingesessen“) muss eine Person sein, dass der Anwalt und der Hausarzt das Gefühl haben, es wäre ihre Pflicht nachts Wache zu halten?!

Bevor ich weiterlese, werde ich jetzt wohl erst einmal eine Runde zur Switch greifen und einen Spaziergang über meine Animal-Crossing-Insel einlegen …

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Drei Frühlingsrollen auf einem weißen Teller. Daneben eine kleine Schale mit Sweet-Chili-Sauce.

Nach dem letzten Update habe ich wirklich erst einmal „Animal Crossing“ gespielt, bis es Zeit fürs Abendessen wurde. Zum Abendessen gab es für mich heute fertige Frühlingsrollen und die ganze Zeit beim Essen habe ich darüber nachgedacht, wann ich das letzte mal Frühlingsrollen gegessen habe – ich glaube, das ist mindestens zehn Jahre her. Es waren definitiv nicht die besten Frühlingsrollen, die ich je hatte, aber es war eine nette Abwechslung und hatte den Vorteil, dass ich heute nicht kochen musste. 😉 Nach dem Essen habe ich dann zu „An Unreliable Magic“ gegriffen, was die Fortsetzung von „Wicked as You Wish“ ist, was ich vor ein paar Tagen hier auf dem Blog besprochen hatte. Ich mag diese Mischung aus modernen und märchenhaften Elementen in der Geschichte und der Schreibstil von Rin Chupeco lässt sich auch in übermüdetem Zustand noch gut lesen. So langsam wird es für mich aber dann doch Zeit ins Bett zu gehen, wenn ich morgen meinen Kram auf die Reihe bekommen will.

Die Taschenbuchausgabe von "An Unreliable Magic" von Rin Chupeco.

Es war nett heute voller Vorfreude auf mein Buch in den Lese-Sonntag zu starten und ich habe mich gefreut, dass ich den Tag nicht alleine verbracht habe. Ich hoffe sehr, ihr hattet einen angenehmen und entspannten Sonntag! Habt einen guten Start in die Woche! 🙂

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Heutige Mitleser*in:

Lese-Sonntag Februar 2026

Der Februar war bislang ein etwas seltsamer Lese-Monat. Es ist nicht so, dass ich nichts gelesen habe, ich habe nur sehr, sehr viele Bücher angefangen, um sie dann wieder wegzulegen und zu einem anderen Titel zu greifen. Abgesehen von der „Hidden Legacy“-Reihe von Ilona Andrews, von der ich am 1. Februar den aktuellsten Band („Beast Business“) gelesen habe, um in den folgenden sechs Tagen die älteren sechs Teile der Reihe zu verschlingen. Ich würde ja daraus schließen, dass ich gerade in Urban-Fantasy-Stimmung bin, wenn ich nicht eigentlich gerade sehr darauf warten würde, dass ein High-Fantasy-Band („This Kingdom Will Not Kill Me“), den das Autoren-Duo geschrieben hat, Ende März endlich erscheint. Mal schauen, ob ich mich heute genug zusammenreißen kann, um nicht ständig neue Bücher anzufangen. Es wäre eigentlich ganz nett, wenn ich mal ein bisschen in meinem aktuellen Sachbuch („The Mistresses of Cliveden“ von Natalie Livingstone) ankommen würde oder zumindest zu einem der vielen angefangenen Romane, die neben dem Sofa liegen, greifen würde. Aber vorher brauche ich – wie immer – erst einmal etwas Zeit zum Wachwerden und um ein paar lästige Pflichten zu erledigen.

Update 11:00 Uhr

Ich würde nicht behaupten, dass ich mich inzwischen wach fühle, aber immerhin fühle ich mich einigermaßen funktionsfähig. 😉 Wenn ich mal davon absehe, dass ich gerade beim Abwiegen und Kneten von Teigzutaten sehr unkoordiniert war und mehrfach mit Löffeln und Zutaten jonglieren musste, weil sie mir überraschenderweise aus der Hand fielen. Aber die Küche ist sauber, ich habe eine Runde Dehnübungen gemacht und im Kühlschrank ruht nun ein Teig für Chocolate Scones, den ich heute Nachmittag nur noch in den Ofen werfen muss, damit wir etwas Leckeres essen können. Zumindest hoffe ich, dass sie lecker werden – ich bin gerade auf der Suche nach einem guten Scones-Rezept und teste deshalb immer mal wieder andere Rezepte aus. Bei dem heutigen Rezept habe ich das Gefühl, dass aus einem eigentlich einfachen Gebäck etwas überraschend aufwändiges gemacht wurde. Aber wenn es richtig gut schmecken sollte, bin ich bereit sie häufiger zu machen, auch wenn das zu einer ganz schönen Sauerei in der Küche führt. *g*

Da ich inzwischen richtig großen Hunger habe, mache ich mir erst einmal Frühstück und entscheide mich dann für eins meiner angefangenen Bücher. Es wäre wirklich schön, wenn ich zumindest einen der Romane heute beenden und einige Seite in meinem Sachbuch lesen könnte.

Update 14:00 Uhr

Ein kleiner Tisch mit einer zartgrünen Schale mit Porridge und Bananenscheiben. Dahinter eine große Tasse mit Milchschaumhaube. Links von der Schale lässt sich die Taschenbuchausgabe von "The Mistresses of Cliveden" von Natalie Livingstone erahnen und dahinter eine kleine brennende Sturmlaterne.

Nach dem letzten Update habe ich mir wirklich erst einmal Frühstück gemacht und das dann genossen, während ein YT-Video lief. Danach habe ich endlich zu „The Mistresses of Cliveden“ von Natalie Livingstone gegriffen und mich in den ersten Teil des Buchs vertieft. Cliveden ist ein Anwesen, das gerade mal fünf Meilen von Windsor Castle und 30 Meilen von Westminster Palace entfernt liegt und das von seinem ersten Besitzer (2nd Duke of Buckingham) in den 1870er Jahren gebaut wurde, damit er dort ungestört mit seiner Geliebten (Anna Maria) zusammen sein konnte – nachdem er ihren Ehemann in einem Duell getötet hatte. Ich muss zugeben, dass sich das Buch wirklich gut liest, wenn ich mich erst einmal darauf einlasse. Natalie Livingston (deren Mann im Jahr 2012 Cliveden erworben hatte) mischt Zusammenfassungen der jeweiligen Ereignisse mit Zitaten von Zeitzeugen. Sie sorgt so dafür, dass ich nicht nur das Gefühl habe, ich kann die Personen und Ereignisse gut einordnen, sondern ich fühle mich auch unterhalten genug, um meinem Mann immer wieder von dem Gelesenen zu erzählen. Ich hoffe sehr, dass das bedeutet, dass ich in den nächsten Tagen häufiger zu dem Buch greife. Jetzt werde ich aber erst einmal zur Switch wechseln …

Update 17:00 Uhr

Die UK-Taschenbuchausgabe von "Enchanting the Fae Queen" von Stephanie Burgis. Das grüne Cover zeigt im unteren Drittel zwei kleine Figuren, die Hand und Hand gehen. Die eine Figur ist ein blonder Mann, die andere eine ebenfalls blonde Frau. Sie sind von goldenen Linien umgeben, die auf ein Labyrinth hindeuten. Im Hintergrund ist der Umriss eines Märchenschlosses zu sehen.

Nachdem ich gemütlich ein Stündchen mit der Switch gespielt habe, habe ich erst einmal zu „Enchanting the Fae Queen“ von Stephanie Burgis gegriffen. Das Buch habe ich in der letzten Woche angefangen und abends immer mal wieder etwas darin gelesen. Es ist der zweite Band der „Queens of Villainy“-Reihe der Autorin (Band 1 war „Wooing the Witch Queen“) und wie schon beim ersten Teil habe ich eigentlich recht wenig zu der Geschichte zu sagen. Die Handlung ist nett, aber auf eine Art und Weise, dass ich mir wünschte, es wäre etwas weniger cozy, damit ich emotional etwas mehr involviert wäre beim Lesen. Was ich spannend finde, ist, dass das die erste Reihe mit fantastischen Liebesgeschichten ist, die Stephanie Burgis über einen Verlag veröffentlicht – und ich habe ein bisschen das Gefühl, dass das der Handlung nicht so gut getan hat. Ich mag zumindest ihre selbstveröffentlichten Titel deutlich mehr, weil sie mich in der Regel deutlich mehr berühren und ich mich beim Lesen deutlich mehr amüsiere. Das bedeutet nicht, dass diese Reihe schlecht wäre, aber ich genieße sie nicht so sehr wie andere Romane der Autorin …

Im Vordergrund liegt ein appetitlich ausschauender goldbraun gebackener Chocolate Chip Scone auf einem gemusterten Teller. Im Hintergrund sind eine große dampfende Tasse und eine kleine brennende Sturmlaterne zu sehen.

Gegen 15 Uhr habe ich dann den Ofen angeworfen und die Scones gebacken, damit wir sie zu unserer üblichen „Teezeit“ gegen 16 Uhr essen konnten. Ich weiß noch nicht, wie gut sie sich einfrieren und wieder auftauen lassen, aber im Moment würde ich sagen, dass sich die ganze Sauerei heute Vormittag in der Küche definitiv gelohnt hat. Die Chocolate Chips Scones sind unglaublich lecker! Außen knusprig, innen mürbe ohne auch nur annähernd trocken zu sein – und wenn ich nicht nach einem schon satt gewesen wäre, hätte ich mir wirklich gern noch einen zweiten genommen, weil sie so gut sind. Vermutlich werde ich trotzdem noch andere Rezepte ausprobieren, weil ich eigentlich ein schnelles Rezept mit nicht ganz so vielen Zutaten suche, aber verflixt war das lecker … *g*

Update 19:30 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich – abgesehen von einer Pause, um die inzwischen abgekühlten Scones einzufrieren – weiter in „Enchanting the Fae Queen“ gelesen und inzwischen den Roman beendet. Ich glaube, das war die längste Zeit, die ich in den letzten sieben Tagen am Stück gelesen habe. Leider bleibt es dabei, dass ich zu dem Buch nicht mehr zu sagen habe, als dass es wirklich nett war. Ich werde auf jeden Fall auch den dritten (und abschließenden) Band der Reihe lesen, wenn er irgendwann erscheint, und ich werde bestimmt wieder eine angenehme Zeit damit haben. Aber grundsätzlich sind es nicht die besten Geschichten, die ich je von Stephanie Burgis gelesen habe … und ich hoffe eher, dass sie demnächst eine Möglichkeit findet, um zum Beispiel weitere „The Unexpected Adventures of Lady and Lord Riven“-Titel zu schreiben, denn die lese ich mit mehr Vergnügen. 😉 Jetzt aber meldet mein Mann, dass unser Abendessen (Kartoffelsuppe, die ich gestern gekocht hatte,) servierbereit ist und das bedeutet, dass ich mein Update hier beenden und später erst eine Blogrunde drehen werde.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Drei Bände von "Die Tagebücher der Apothekerin" (genau genommen Band 13, 14 und 15), die aufgefächert auf meinen Beinen liegen.

Nach dem Abendessen habe ich spontan zu den drei ungelesenen Bändern von „Die Tagebücher der Apothekerin“ gegriffen, die hier noch lagen. Ich mag die Manga-Reihe sehr und finde es immer wieder amüsant gemeinsam mit Maomao zu erleben, welche größeren und kleineren Geheimnisse den Inneren Palast eines fiktiven (chinesisch inspirierten) Landes umtreiben. In dem letzten Teil, den ich gelesen hatte, gab es bei einem Jagdausflug einen Anschlag auf den Kronprinzen (den jüngeren Bruder des Kaisers) und auch wenn die Attentäter gefasst wurden, so ist noch ungewiss, welcher Drahtzieher hinter der Tat steht. Außerdem gibt es so einige Gerüchte über eventuelle Schwangerschaften (und somit potenzielle weitere Thronerben), weitere Missverständnisse zwischen Maomao und dem Eunuchen, der für die Verwaltung des Inneren Palastes zuständig ist – und ich fühle mich beim Lesen wunderbar unterhalten. Ich mag die Reihe wirklich sehr und finde es nur bedauerlich, dass ich jetzt auf dem aktuellen Stand bin und so einige Monate warten muss, um herauszufinden wie es weitergeht.

Da ich bald ins Bett gehen werde, war das hier das letzte Update für den heutigen Lese-Sonntag. Ich hatte einen wirklich angenehm entspannten Tag mit leckeren Chocolate Chip Scones und freue mich, dass ich nicht nur „Enchanting the Fae Queen“ und die drei Manga beendet, sondern auch ein Stückchen in „The Mistresses of Cliveden“ weitergelesen habe. Ich hoffe sehr, dass ich nun regelmäßiger darin lese und es vielleicht sogar bis zum Monatsende beendet bekomme. Euch wünsche ich einen angenehmen und stressfreien Start in die Woche! Bei uns soll es morgen sehr glatt werden – passt gut auf euch auf, wenn ihr aus dem Haus geht! Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag Januar 2026

Die ersten drei (eher 2 1/2 Wochen) in diesem Jahr habe ich irgendwie mein Zeitgefühl verloren. Auf der einen Seite ist die eine Urlaubswoche, die wir zum Jahresanfang hatten, sehr, sehr schnell vergangen, auf der anderen Seite bin ich schon wieder so im Alltag versunken, dass es sich anfühlt, als wäre das Jahr schon ein paar Monate alt. Wenn auch – zum Glück – immer noch winterliches Wetter herrscht … *g*

Konkrete Pläne habe ich für den heutigen Lese-Sonntag nicht – eventuell legen mein Mann und ich wieder eine Brettspielrunde ein. Das ist in den letzten Wochen mit all den Filmen, die er geschaut hat, etwas zu kurz gekommen. Dann werde ich bestimmt etwas Zeit mit „Animal Crossing“ verbringen, wo es vor ein paar Tagen ein kostenloses Update gab. Außerdem sind da noch die Bücher, wobei ich gerade beim Lesen in der Luft hänge. Ich habe gestern Abend mein aktuelles eBook beendet und mit „The Shabti“ von Megaera C. Lorenz habe ich gerade einen Roman am Wickel, den ich zwar mag, aber den ich nicht längere Zeit am Stück lesen mag. Ich finde die beiden Protagonisten sympathisch und ihr Problem reizvoll, aber wenn ich ein paar Kapitel mit ihnen verbracht habe, ertappe ich mich dabei, dass ich das Buch zur Seite lege und erst einmal etwas anderes mache als lesen. Vielleicht schaue ich mal, ob ich nicht eins von meinen ungelesenen Sachbüchern aus dem Regal ziehe … Aber vorher – wie immer – erst einmal Wachwerden und etwas Pflichtkram erledigen.

Update 11:00 Uhr

Uh, heute ist irgendwie ein müder Tag und ich komme gar nicht so richtig in den Schwung. Aber ich habe meinen Pflichtkram erledigt und danach noch ein bisschen auf dem Sofa gedöst, in der Hoffnung, dass ich mich danach endlich wacher fühlen würde. Was irgendwie nicht funktioniert hat … ich mag ja graue Tage, aber heute ist es so dunkel, dass ich gleich wohl erst einmal Licht anmachen muss, damit mein Körper nicht weiterhin denkt, dass es Zeit zum Ruhen ist. 😉 Was mein Lesen angeht, so bin ich weiterhin unentschlossen. Ich werde bestimmt ein paar Kapitel in „The Shabti“ lesen, aber das Buch ist für nicht das richtige, um den Tag über darin zu versinken. Und bei einem Blick auf meine Sachbücher hat mich gerade keines so richtig gereizt (dafür muss ich mich wohl wacher fühlen *g*), vielleicht sollte ich mich erst einmal auf die Comics konzentrieren, die ich zu Geburtstag und Weihnachten bekommen und noch nicht gelesen habe. Oder ich spiele erst einmal „Animal Crossing“ und schaue da, ob ich all die Sachen neu habe, die ich gerade bei meinem Mann gesehen habe. (Da er in den letzten Tagen Amiibos gescannt hat, könnte es sein, dass er darüber die Sachen in den Katalog bekommen hat, was bedeuten würde, dass ich im Zweifelsfall noch scannen müsste …)

Update 14:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich wirklich erst einmal zur Switch gegriffen und „Animal Crossing“ gespielt. Ich mag das neue Hotel, das es seit dem letzten Update am Steg gibt, und die Tatsache, dass damit einige neue Aufgaben verbunden sind. So habe ich ein neues Hotelzimmer eingerichtet und Items zum Versand hergestellt, außerdem endlich die Amiibos gescannt, die ich für die neuen (Zelda- und Splatoon-)Möbelserien benötige. Dazu kommt, dass die Urlauber, die im Hotel übernachten, an allen möglichen Ecken der Insel rumlaufen – und wenn es ehemalige Nachbarn sind, dann verweisen sie auch darauf, dass sie schon mal auf meiner Insel gewohnt haben. Das alles sorgt dafür, dass das Spiel endlich wieder ein „nur noch eben diese eine Sache“-Gefühl vermittelt – und das finde ich nach all den Jahren wirklich sehr nett, führt aber auch dazu, dass ich wieder deutlich mehr Zeit mit „Animal Crossing“ verbringe und nun mehr als meine täglichen zehn Minuten damit einplanen muss. *g*

Nach dem Spielen wurde es Zeit für mein Frühstück und ich bin wirklich glücklich mit dem Sauerteig-Bagel-Rezept, das ich am Donnerstag ausprobiert habe. Ich backe wirklich gern meine Sauerteigbrote, aber ich habe nicht mal alle zwei Wochen Bedarf für ein 1-kg-Brot. Was bedeutet, dass mein Sauerteig regelmäßig (gerade im Sommer) mehr Zeit im Kühlschrank verbringt, als ihm gut tut. Ich sehe es aber auch nicht ein ihn zu füttern, nur um ihn zu füttern – weshalb ich immer wieder neue Rezepte für kleine Dinge mit Sauerteig ausprobiere. Diese Bagel sind sehr, sehr lecker, brauchen gerade mal zwanzig Minuten im Ofen (wobei ich beim nächsten Mal vermutlich die Backzeit noch weiter verkürzen kann, wenn ich mir die dunklere Hälfte von meinem Bagel so anschaue) und lassen sich gut einfrieren und nach dem Auftauen auf dem Toaster knusprifizieren. Jetzt muss ich mir nur neuen Sesam besorgen, damit ich fürs nächste Bagel-Backen welchen im Haus habe …

Update 17:00 Uhr

Meinen Nachmittag habe ich mit ein paar Kapiteln in „The Shabti“ begonnen. Die Geschichte spielt 1934 in den USA und wird aus der Sicht von Dashiel Quicke erzählt. Dashiel war bis vor wenigen Jahren als „Medium“ unterwegs und verdient sich nun – mehr schlecht als recht – seinen Lebensunterhalt damit, dass er Vorträge über die Tricks und Methoden seiner ehemaligen Kolleg*innen hält. Während eines seiner Vorträge trifft er auf Hermann Goschalk, der als Professor für Ägyptologie nicht nur für das Unterrichten von Student*innen*, sondern auch für das kleine Museum des College verantwortlich ist – und Hermann ist davon überzeugt, dass dieses Museum über ein Artefakt verfügt, das von einem Geist besessen ist. Ich mochte den Anfang sehr, in dem Dashiel alles tut, um Hermann davon zu überzeugen, dass es so etwas wie echte Geister nicht gibt und dass es natürliche Erklärungen für die Ereignisse geben muss. Inzwischen bin ich an dem Punkt, an dem aber Hermann Dashiel davon überzeugt hat, dass sie es mit einem echten Spuk zu tun haben – und beide Männer sind momentan angemessen eingeschüchtert, aber auch wild entschlossen das Problem zu lösen. Mir gefällt die Erzählweise, ich mag die Charaktere, aber es ist für mich kein Roman, von dem ich viel am Stück lesen mag. Weshalb ich dann zu dem Comic „Morgana and Oz“ gegriffen habe, den mein Mann mir zum Geburtstag geschenkt hat (auch wenn er erst vor ein paar Tagen bei uns ankam).

Von dem Comic habe ich im vergangenen Herbst das erste Mal erfahren und da ich niedliche Hexen-Geschichten mag, dachte ich, dass er was für mich sein könnte. Morgana ist die Tochter einer berühmten Hexenfamilie, die seit langer Zeit in einer Fehde mit dem Vampirclan steckt, zu dem Oz gehört. Als bei einem Friedensverhandlungs-Treffen zwischen den beiden Gruppen so ziemlich alle schief geht, was schief gehen kann, verwandelt Morgana Oz aus Versehen in eine Katze. Die 320 Comicseiten ließen sich überraschend schnell lesen und bislang habe ich das Gefühl, ich habe die beteiligten Personen gerade mal kennengelernt. Aber ich finde Morgana und Oz sympathisch und bin neugierig darauf, was hinter dem Konflikt zwischen Hexen und Vampiren steckt, wer die Person ist, die auf der letzten Seite eingeführt wurde, und ob es Morgana irgendwann gelingt ihre Magie genug in den Griff zu bekommen, um Oz wieder zurück zu verwandeln.

Beim Kaffeetrinken habe ich dann darüber nachgedacht, was ich als nächstes Lesen soll und habe deshalb eine Auswahl von Büchern angelesen. Bei „The Golden Thread“ bin ich ein bisschen hängengeblieben und habe die Einleitung und den Anfang des ersten Kapitels gelesen – ich denke, das wird mein nächstes Sachbuch. „The Conductors“ fand ich auch sehr reizvoll, aber ich glaube, dass das kein gutes Buch wäre, um es neben „The Shabti“ zu lesen. Ich würde vermutlich „The Shabti“ einfach liegenlassen, bis ich „The Conductors“ beendet habe und das ist nicht das, was ich gerade möchte. Weshalb ich beschlossen habe, dass ich lieber zu „Witchwood“ greifen werde. Die Ravenfall-Romane von Kalyn Josephson lese ich zwar auch relativ schnell, aber als Middle-Grade-Titel befriedigt das Buch andere Lesegelüste als die anderen beiden Romane. (Oh, und bei „Winter Lost“ hatte ich das Gefühl, ich müsste mir erst einmal die Ereignisse im letzten Band der Reihe in Erinnerung rufen.) Mal schauen, wie viel Lesezeit ich vor dem Kochen noch unterbringen kann, nachdem ich gerade fast eine Stunde für dieses Update gebraucht habe. Oo

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Da es heute zum Abendessen Erbsensuppe gab, hat das Kochen etwas länger gedauert, aber die Suppe war lecker und wir haben auf jeden Fall noch genug davon für das morgige Abendessen. Nach dem Essen habe ich weiter in „Witchwood“ gelesen und mich über das Wiedersehen mit Anna, Colin, Max und natürlich dem Inn Ravenfall gefreut. Die Ereignisse des vorhergehenden Bandes sind nicht spurlos an all diesen Figuren vorbeigegangen und das Haus hat etwas Probleme sich an die Veränderungen anzupassen. Ich bin gerade mal ein paar Kapitel drin und freu mich schon darüber, dass ich noch (mindestens) ein weiteres Buch in der Reihe vor mir habe. Auch wenn es vermutlich wieder bis zum Herbst dauern wird, bis die Taschenbuchausgabe von „Ravenguard“ erscheint. Was mich zu der Frage bringt, für welches Alter wohl der neuste Roman der Autorin („The Library of Amorlin“) gedacht ist – der Klappentext klingt, als ob die Geschichte eher für … und das war der Moment, an dem ich sah, dass das Buch als „aduld fantasy debut“ beworben wird. *g* Mal schauen, ob ich die Leseprobe anteste, wenn der Roman erst einmal erschienen ist.

Für heute war es das aber erst einmal mit mir, ich werde bald ins Bett gehen und vorher nur noch eine Blogrunde drehen und schauen wie es euch den Abend über ergangen ist. Auch wenn ich heute den halben Tag gebraucht habe, um einigermaßen wach zu werden, fand ich, dass das ein schöner erster Lese-Sonntag für 2026 war. Ich habe mich gefreut, dass ihr mitgemacht habt, und hoffe, dass ihr den Tag genießen konntet! Habt einen guten Start in die Woche – und wir lesen uns hoffentlich bald wieder! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag Dezember 2025

Ich weiß nicht, wieso ich so oft davon ausgehe, dass ich nur dieses oder jenes noch erledigen muss, und dann kann ich mich erst einmal eine Weile entspannen. Was auch immer der Grund ist, es läuft nie so wie ich erwarte … So auch in den letzten zwei Wochen, die unerwartet voll mit Terminen waren (auch wenn zumindest einer davon ein überraschend netter Weihnachtsmarktbesuch war) und bei denen ich froh war, wenn ich abends noch genügend Kapazität hatte, um die „Dungeon Life“-Serie noch einmal zu lesen. Und auch wenn ich befürchte, dass ich damit irgendeine kleine Katastrophe beschwöre: Vom heutigen 4. Adventssonntag an sollte ich mich für den Rest des Jahres einfach nur noch entspannen können! (Ihr dürft mir gern die Daumen drücken, dass das jetzt auch wirklich klappt. 😉 )

Für heute habe ich nicht so viel vor. Ich muss im Laufe des Tages Teig fürs Abendessen ansetzen, ich will eine Brettspielrunde mit meinem Mann einlegen und ich möchte meinen gestern Abend angefangenen Roman („A Stocking Full of Spies“ von Robin Stevens) weiterlesen. Aber bevor ich zum Buch greifen, brauche ich – wie immer – noch ein bisschen Zeit zum Wachwerden und rumwuseln.

Update 11:00 Uhr

Uhhh … heute brauchte ich wirklich lange zum Wachwerden – was vielleicht daran lag, dass die Nacht kürzer war, als es vernünftig gewesen wäre. *g* Aber jetzt ist der lästige Pflichtkram erledigt und nachdem ich mich danach noch eine Weile online rumgetrieben habe, bin ich bereit endlich zum Buch zu greifen. „A Stocking Full of Spies“ ist der dritte Band der „The Ministry of Unladylike Activity“-Reihe – was die Folgereihe der „Murder Most Unladylike“-Reihe ist. Diese Reihe spielt während des zweiten Weltkriegs und die Protagonist*innen May (Hazels kleine Schwester), Fionnuala und Eric haben es trotz ihres jungen Alters geschafft Teil einer Einheit zu werden, die sich mit Spionage beschäftigt. Auch wenn die drei bislang nur in den Ferien für das Ministerium arbeiten konnten, haben sie inzwischen einiges Wissen zum (De-)Codieren und ähnlichem gesammelt. Weshalb sie jetzt für einen Mordfall eingeteilt werden, der in Bletchley Park passiert ist. Ich mag diese Reihe sehr, auch wenn May mit ihrem Tunnelblick und ihrer impulsiven Art nicht gerade die ideale Ermittlerin/Spionin ist. Aber sie, Nuala und Eric ergänzen sich so gut und es macht Spaß die Geschichte aus den so unterschiedlichen Perspektiven der beiden Mädchen zu erleben.

Update 14:00 Uhr

Nach dem letzten Update wollte ich eigentlich gemütlich lesen, aber dann fragte mein Mann, ob wir nicht direkt spielen könnten, damit er am Nachmittag den Tisch für sein neues Brettspiel nutzen könnte. Also haben wir uns spontan mit „Flamecraft Duals“ hingesetzt, das wir vor gerade mal zwei Wochen bekommen habe. Da wir beide wenig Zeit hatten, war das heute erst unser zweiter Versuch mit dem Spiel und es war so nett, dass wir gleich zwei Runden gespielt haben. „Flamecraft Duals“ ist ein Spiel für 1-2 Personen (und ich hoffe sehr, dass ich in den nächsten Tagen mal eine Solo-Runde auf die Reihe bekomme), bei dem die Spieler abwechselnd ein Drachen-Token aus einem Beutel ziehen und auf einem kleinen Spielfeld platzieren. Jede der sechs Farben bedeutet eine andere Nutzungsmöglichkeit des Tokens (z.B. lässt einen das gelbe Token ein weiteres Token aus dem Beutel ziehen, während ein dunkelblaues Token es z.B. einem ermöglicht zwei anliegende Token zu versetzen). Mit diesen Token muss man dann versuchen die Aufgaben, die auf den Karten des Spielers stehen zu erfüllen. Wenn am Ende eines Zuges eine Aufgabe erfüllt ist, wird eine neue Karte gezogen, die dann für den nächsten Zug relevant ist. Das Ganze lässt sich sehr schnell aufbauen (ca. 2 Minuten), sehr schnell spielen (eine Runde dauert bei uns gerade mal eine halbe Stunde) und kann überraschend herausfordernd sein. Langfristige Pläne sind selten drin, weil man keinen Einfluss darauf hat, was der Gegner als nächstes tun wird – und bei unserer zweiten Runde war es regelmäßig so, dass ich am Ende meines Zugs eine Karte gezogen habe, deren Bedingung durch den aktuellen Zustand des Spielfelds schon erfüllt war, die ich aber erst am Ende meines nächsten Zuges hätte werten können – wenn nicht mein Mann in der Zwischenzeit für seine eigenen Ziele das Spielfeld komplett auf den Kopf gestellt hätte. *g* Das war regelmäßig sehr ärgerlich, aber auf amüsante und wenig frustrierende Weise …

Danach wurde es Zeit für mein Frühstück, bei dem ich gleich mal testen konnte, wie gut die gestern gebackenen English Muffins aus Sauerteig geworden sind (und ob Mango-Chutney als Aufstrich für mich funktioniert). Zum Frühstück habe ich ein Video geschaut, das ich gerade erst beendet habe, und nun werde ich eine kleine Blogrunde drehen und dann lesen bis es Zeit wird den Teig fürs Abendessen anzusetzen.

Update 18:00 Uhr

Den Nachmittag habe ich zum Großteil mit „A Stocking Full of Spies“ verbracht und gespannt verfolgt wie sich May, Nuala und Erik in Betchley Park zurecht finden – wo sie offiziell als Boten zwischen den verschiedenen Hütten fungieren, während sie gleichzeitig in einen verdächtigen Todesfall ermitteln. Dieser Todesfall wird momentan noch als Unfall betrachtet, ein Unfall, bei dem Berties Waffe (Daisys älterer Bruder) losgegangen ist und einen Kollegen erschossen hat. Dabei hätte die Waffe nicht mit scharfer Monition geladen sein sollen und Bertie selber kann sich nicht erinnern, dass er irgendwie an den Auslöser gekommen war. Auf der anderen Seite ist sein Kollege erschossen worden und der Schuss kam von Berties Standort … Ich bin gespannt darauf noch mehr über die Lebens- und Arbeitsbedingungen zu erfahren, die die drei Kinder in Betchley Park vorfinden, und die Leute besser kennenzulernen, die in den Fall verwickelt sind.

Dann wurde es aber erst einmal Zeit den Teig für unser heutiges Abendessen anzusetzen und die Füllung fertig zu machen. Es gibt kleine Teigtaschen mit einer scharf gewürzten Gemüsefüllung und dazu das Chutney, das ich heute schon morgen probiert habe. Ich mache die so selten, weil es halt doch mehrere Arbeitsschritte sind, aber in den letzten Wochen hatte ich solche Lust darauf, dass ich sie für heute auf den Essensplan gesetzt hatte. Nachdem das Essen soweit vorbereitet war, dass ich später nur noch die Teigtaschen füllen muss, habe ich mir eine Heiße Schokolade gegönnt und dazu ein paar Seiten in „Alchemical Reactions“ von Celia Lake gelesen. Das ist eine Geschichte, die die Autorin in ihrem gestrigen Newsletter zum Download angeboten hatte, und sie dreht sich um Jehan (Alchemie-Professor) und Isaac (Bäcker). Die beiden sind einander bei einer Gesellschaft vorgestellt worden und fanden sich sympathisch genug, um sich über ein zufälliges Wiedersehen zu freuen. Da das Ganze 1948 spielt der beschränkte Zugang zu Materialien für beide eine große Rolle – und ich vermute, dass die beiden Männer auch noch weitere Gemeinsamkeiten finden werden.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Nach dem letzten Update habe ich noch ein Stündchen gelesen und mich dann in die Küche begeben, um die Teigtaschen zu füllen und in den Ofen zu werfen. Auch wenn sie verflixt heiß waren, waren sie wirklich lecker und ich bin froh, dass ich genug gemacht habe, um ein paar davon einzufrieren. (Unser Tiefkühlfach ist jetzt allerdings so voll, dass ich erst einmal einiges davon aufbrauchen muss, bevor ich wieder von irgendwas eine doppelte Portion kochen kann. *g*) Nach dem Essen habe ich erst einmal zur Switch gegriffen und entspannt ein bisschen gespielt, da ich aber inzwischen doch ziemlich müde bin (und fest entschlossen heute pünktlich im Bett zu landen), beende ich hiermit den Lese-Sonntag.

Ich habe mich gefreut, dass sich mir heute Kiya und Anette angeschlossen haben und ich so diesen letzten Lese-Sonntag im Jahr nicht allein verbracht habe. Ich hoffe, dass wir auch im kommenden Jahr wieder so einige nette Lesetage miteinander verbringen werden. Bis dahin habt eine wunderschöne Zeit! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag November 2025

Es ist immer etwas seltsam, wenn der dritte Sonntag im Monat sich anfühlt, als ob er in der ersten Monatshälfte liegt … Aber auch wenn es sich seltsam anfühlt, so ist heute nun mal der dritte Sonntag im November und damit auch wieder Lese-Sonntag! Ich habe für heute keine konkreten Pläne, abgesehen davon, dass ich mit meinem aktuellen Sachbuch („An African History of Africa“ von Zeinab Badawi) etwas vorankommen möchte und hoffe, dass ich mich für einen Roman vom SuB entscheiden kann. Außerdem liegt immer noch der dritte Hellboy-Band auf dem Tisch neben dem Sofa, weil ich in den letzten Wochen nicht dazu gekommen bin ihn zu lesen …

Aber vorher muss ich – wie immer am Morgen – erst einmal richtig wach werden und etwas Pflichtkram hinter mich bringen. Bis später!

Update 10:45 Uhr

Uhhhh, irgendwie habe ich bislang nur einen Teil meines Pflichtkrams auf die Reihe bekomme, weil ich nur kurz eben ein Päuschen einlegen und ein Kapitel in meinem eBook lesen wollte. Tja, und dann wurde aus dem einen Kapitel ein angemessener Start in den Lese-Sonntag und so habe ich mal eben „The Undercutting of Rosie and Adam“ von Megan Bannen beendet. Das ist der dritte Teil der „Hart and Mercy“-Geschichten und während ich den zweiten Roman („The Undermining of Twyla and Frank“) zwar unterhaltsam, aber lange nicht so überzeugend wie „The Undertaking of Hart and Mercy“ fand, hat mich dieser Band wieder vollkommen hingerissen. Die Protagonistin Rosie ist – wie Hart im ersten Teil – eine Demi-Göttin, was bei ihr dazu führt, dass sie unsterblich ist. Oder genauer gesagt: Sie kann sterben, aber kurze Zeit später ist sie wieder lebendig und unverletzt. Was dazu geführt hat, dass sie in ihren über 175 Jahren Lebenszeit schon über hundert Mal gestorben ist und sich inzwischen sehr wünscht, dass sie doch sterblich wäre. Protagonist Adam hingegen scheint anfangs ein ziemlich gefühlloser Wissenschaftler zu sein, der für die Erfindung der Portale verantwortlich ist, die nach Tanria – dem Land, in dem bis vor zweihundert Jahren die alten Götter von den neuen Göttern gefangen gehalten wurden – führen und die momentan nicht zuverlässig funktionieren.

Ich habe mich beim Lesen ein bisschen gefragt, wieso mich der zweite Teil der Reihe so viel weniger berührt hat als die anderen beiden Bände und ich glaube, es liegt daran, dass sowohl Hart, als auch Rosie Demi-Götter sind und ihre Probleme deshalb deutlich mehr beinhalten als „wir stehen uns selber im Weg“ – was bei Twyla und Frank der Fall war. Sich zu verlieben, wenn man selber unsterblich ist, die andere Person aber nicht, beinhaltet eben mehr Herausforderungen als gewöhnlich. Wenn dann noch dazu kommt, dass sich die Götter immer wieder ins eigene Leben einmischen (und sei es nur, weil dein Vater ein Gott ist), dann vergrößern sich die Herausforderungen nur. Bei mir hat es auf jeden Fall dazu geführt, dass ich die letzten Kapitel meines Buchs eben nur lesen konnte, in dem ich schnell genug meine Tränen wegwischte, um überhaupt etwas sehen zu können. Zum Teil könnte das daran liegen, dass ich gerade sehr übermüdet bin, aber eben auch daran, dass ich Rosie und Adam wirklich mochte und mit ihnen mitgelitten habe, während sie versuchten ihre Freunde und Tanria zu retten, während sie gleichzeitig nach einem Weg suchten, der ihnen eine gemeinsame Zukunft ermöglichen würde. Das war ein sehr schöner Start in den Tag – auch wenn ich mich jetzt dann doch endlich aufraffen sollte, um endlich meinen Abwasch von gestern Abend zu erledigen. 😉

Update 14:30 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich endlich meinen Abwasch erledigt und noch etwas rumgeräumt (unter anderem, damit ich den kleinen Tisch neben dem Sofa heute nutzen kann *g*). Außerdem gab es Frühstück und ich habe ein paar Bücher angelesen, um mich für eins zu entscheiden. Was ich dann doch nicht getan habe … stattdessen habe ich ein Mittagsschläfchen eingelegt, was natürlich wieder länger gedauert hat. Seitdem ich von meiner Mutter zurück bin, bin ich jeden Tag um die Mittagszeit eingeschlafen, was mir wirklich zu denken gibt. So eine ereignislose Reise sollte nicht so viel Energie kosten. Da ich immer noch unentschossen bin, was meine nächste Lektüre angeht, und ich mich immer noch nicht wachgenug fühle, um zum Sachbuch zu greifen, werde ich jetzt wohl erst einmal eine Runde mit der Switch spielen.

Update 17:00 Uhr

Den Nachmittag über habe ich gemütlich gespielt und mich dabei unerwartet lange bei „Animal Crossing“ rumgetrieben, weil ich zwei Sachen nicht gefunden habe, die eigentlich hätten da sein müssen. Das hat immerhin meinem Nachbarn Marius (ein grauer Ochse) die Chance gegeben sich in meine Wohnung einzuladen und mir ein Foto von sich als Gastgeschenk mitzubringen. Wie ihr sehen könnt, habe ich schon eine große Sammlung, aber das hindert mich nicht daran mich über jedes weitere Foto zu freuen. Vor allem, da das für mich bedeutet, dass ich meinen Nachbarn dazu überreden werde wegzuziehen, um Platz für eine neue Person (dieses Mal Gregor, der ebenso wie Marius einer der liebenswerten grumpigen alten Männer ist). Ein bisschen schade ist es, dass ich Marius durch den selben Charaktertypen ersetze, aber ich arbeite mich da systematisch durch die Nachbarn der ersten Generation durch. *g*

Nach dem Spielen habe ich ein bisschen in „Empire of Shadows“ von Jaqueline Benson gelesen. Ich weiß noch nicht recht, was ich von der Geschichte halten soll. Die Geschichte spielt 1898 und die Protagonistin Eleanora „Ellie“ Mallory hat gerade wegen ihrer Aktivitäten als Suffragette ihren Job verloren und gleichzeitig eine geheimnisvolle Karte in die Finger bekommen, die den Standort einer verschollenen Stadt im zentralamerikanischen Dschungel anzeigen könnte. Weshalb sich Ellie nun auf einem Dampfer befinden, der kurz davor ist in Belize City anzulegen, während sie gleichzeitig befürchten muss, dass eine andere Person hinter ihr her ist, um ihr die Karte wieder abzunehmen. Mehrere Autorinnen, deren Bücher ich gern lese, habe die Raiders-of-the-Arcana-Reihe von Jacqueline Benson empfohlen, weshalb ich jetzt doch mal den ersten Band als eBook gekauft habe, als es ihn in den letzten Tagen für 99 Cent gab. Aber so richtig davon überzeugt, dass der Roman etwas für mich ist, bin ich noch nicht …

Update 20:30 Uhr

Nach dem letzten Update bin ich online noch ein bisschen hängen geblieben, habe Kommentare geschrieben und mir ein Video angeschaut. Was natürlich bedeutete, dass ich etwas später in die Küche ging, als ich mir vorgenommen hatte. Das Abendessen habe ich heute etwas improvisiert, weil ich die Rote Beete aufbrauchen wollte, aber es war wirklich sehr lecker! Ich gebe zu, dass sich das auf dem Foto nicht sehr gut erkennen lässt, aber es gab Pasta mit Rote-Beete-Stückchen und einer Rosmarin-Rote-Beete-Sauce, die ich mit Cashewmus angereichert hatte. Allerdings hatte ich beim Pürrieren der Sauce einen kleinen Unfall und durfte dann erst einmal meine weiße Küche von rosaroten Sprenkeln befreien. Eins meiner Handtücher hat dabei auch gleich ein hübschen Tupfen-Muster abbekommen und ich werde vermutlich den morgigen Montag noch damit verbringen, dass ich bei Tageslicht nach weiteren Spuren suche. Immerhin habe ich schon alles abgewaschen, damit ich nicht morgen mit den Folgen meiner Kochaktion kämpfen muss. *g* Beim Essen habe ich noch etwas weiter in „Empire of Shadows“ – Ellie hat inzwischen den Protagonisten getroffen und es gab eine Szene, bei der er dachte, er müsse sie vor einer Schlange retten, während sie den Typen, der Messer-schwingend in ihr Badezimmer rannte, bedrohlicher fand als das Tier, das sie gerade in ihrer Badewanne vorgefunden hatte. Ich muss zugeben, so richtig springt der Funke immer noch nicht über. Ich werde wohl gleich mal schauen, ob mich nicht doch noch eins meiner anderen Bücher packt.

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Kurz bevor der Tag vorbei ist, habe ich es doch noch geschafft ein wenig in „Records of a Spaceborn Few“ von Becky Chambers zu lesen. Die Handlung in diesem Roman beginnt zeitlich an der Stelle, an der die Handlung von „The Long Way to a Small, Angry Planet“ endet, allerdings geht es weniger um Personen, die in einem Raumschiff reisen, als um diejenigen, die in der Exodus Fleet leben. Der Flotte, mit der vor langer, langer Zeit die Menschen die Erde verlassen haben und in der das Leben nach den selben Traditionen geführt wird, die von diesen Menschen ins All gebracht wurden. Wobei der Prolog, der einige Jahre früher spielt, schon andeutet, dass die Exodus Fleet kein sicherer Hafen mehr ist, da das hohe Alter der Schiffe die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Katastrophen kommt, steigen lässt. Wie immer habe ich das Gefühl, ich muss mich auf Becky Chambers Erzählweise erst einmal einlassen, darauf warten, dass ich die verschiedenen Protagonist*innen besser kennengelernt habe, und wieder mehr in einer Welt voller Alien-Rassen angekommen bin, bevor ich mehr über die Geschichte sagen kann. Aber immerhin bin ich nach den bisher gelesenen Kapiteln neugierig auf die weiteren Geschehnisse, die mich morgen da erwarten.

Jetzt wird es aber erst einmal Zeit den Tag zu beenden und ins Bett zu gehen. Es war wieder sehr nett den Lese-Sonntag gemeinsam mit euch zu verbringen und ich hoffe, ihr hattet einen ebenso erholsamen Tag wie ich! Habt einen guten Start in die Woche. Bis bald! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag September 2025

Willkommen zum ersten Lese-Sonntag nach meiner Sommerpause! Ich bin gerade zu grauem Himmel und Regen aufgewacht und freue mich darüber, dass die heutige Höchsttemperatur 12 Grad kühler werden soll als die gestrigen 30 Grad. Es klingt nach dem perfekten Tag zum auf dem Sofa einrollen und lesen! Da mein Mann heute Nachmittag mit Kollegen zum Spielen verabredet ist, weiß ich noch nicht, ob ich heute überhaupt brettspielen werde. Auf der anderen Seite ist es schon wieder eine Weile her, seitdem ich gespielt habe und unser neustes Spiel („A Place for All My Books“) verfügt über einen Solo-Modus, den ich sehr mag … Mal schauen, wozu ich mich im Laufe des Tages durchringen kann. Ich werde auf jeden Fall etwas Zeit mit meinem aktuellen eBook („Claiming the Tower“ von Celia Lake) verbringen. Außerdem lese ich gerade „Hedgewitch“ von Skye McKenna (nett, aber an der Stelle, an der ich Donnerstag pausierte, war es mir gerade etwas zu klischeehaft) und ich habe am Freitag mit „Lessons in Magic and Disaster“ von Charlie Jane Anders ein neues Buch geliefert bekommen.

Ich denke, ich habe so einige nette Dinge, mit denen ich mich den Tag über beschäftigen kann! Aber vorher heißt es wie immer Wachwerden und etwas morgendlichen Pflichtkram auf die Reihe bekommen …

Update 11:00 Uhr

Es ist immer wieder erschreckend wie schnell mein Vormittag vergeht, wenn ich „nur noch eben“ das eine oder andere erledigen muss. Jetzt ist der Pflichtkram aber wirklich erledigt, ich fühle mich (einigermaßen *g*) wach und mein Magen knurrt. Also werde ich erst einmal Frühstück machen und dabei zum eBook greifen. „Claiming the Tower“ ist die neuste Veröffentlichung von Celia Lake und der Auftakt der „Council Mysteries“. Die Handlung beginnt im April 1854 in London und dreht sich um Hereswith, die für den magischen Teil der britischen Gesellschaft im Diplomatischen Dienst arbeitet, und Bess, die als Gesellschafterin arbeitet. Die beiden Frauen treffen sich in dem Clubhaus der magischen Vereinigung, der beide angehören. (Mir wird gerade bewusst, wie vielschichtig diese magische Parallelgesellschaft inzwischen ist, die Celia Lake für ihre Geschichten geschaffen hat.) Ich habe gestern Abend erst die beiden ersten Kapitel des Romans gelesen, kann aber jetzt schon sagen, dass Hereswith ziemlich frustriert damit ist, dass sie als Frau nur gehört wird, wenn sie als „Anhängsel“ eines Mannes die diplomatische Bühne betritt. Aktuell bedeutet das, dass sie in den Augen der nichtmagischen Öffentlichkeit mit ihrem – ebenfalls in diplomatischer Mission aktiven – Cousin Marcus zusammenwohnt und ihm den Haushalt führt. Obwohl sie diejenige ist, die den Überblick über ihre aktuelle Mission und die verschiedenen Spieler auf dem Feld hat. Laut Klappentext dreht sich „Claiming the Tower“ auf der einen Seite darum, dass Hereswith im Laufe der Geschichte eine wichtige Position in der magischen Gesellschaft erlang und auf der anderen Seite um ihre Liebesgeschichte mit Bess, deren Unterstützung ihr hilft diesen Posten zu erreichen. Ich bin gespannt und nach meinem ersten Eindruck gehe ich davon aus, dass ich gern einen Teil meines Tages mit diesen beiden sympathischen Charakteren verbringen werde.

Update 14:00 Uhr

Zum Frühstück gab es wie vorgenommen weitere Kapitel in „Claiming the Tower“, was bedeutet, dass es nun erste Anzeichen dafür gibt, dass Hereswith mit der Versorgung der Soldaten an der Front im Krim-Krieg – und der Tatsache, dass sie wenig Einfluss darauf hat – sehr unzufrieden ist, während ich auf Bess‘ Seite mehr über ihre – nicht gerade angenehmen – Lebensumstände als Gesellschafterin gelernt habe. Die beiden Frauen sehen sich (wenn es Hereswith‘ Kalender zulässt) einen Nachmittag in der Woche und es entwickelt sich eine vorsichtige Freundschaft zwischen den beiden, die ich wirklich nett finde. Bess hat schon signalisiert, dass sie grundsätzlich ein romantisches Interesse an Frauen hat (auch um herauszufinden, ob das der Grund ist, wieso Hereswith ihre Gesellschaft zu suchen scheint), während Hereswith einfach ein anregendes Gespräch außerhalb ihrer üblichen Kreise genießt. Außerdem hat sie festgestellt, dass es ihr gefällt, dass sie mit einer einfachen Einladung zum Tee (und Heißer Schokolade!) einer anderen Person einen schönen Moment in einer ansonsten aufreibenden Woche bescheren kann. Bislang ist das alles sehr nett und entwickelt sich langsam genug, dass ich das Buch aber auch problemlos zur Seite legen kann.

Was ich genutzt habe, um nach dem Frühstück mit „Lessons in Magic and Disaster“ von Charlie Jane Anders anzufangen. Ich kenne bislang von der Autorin nur ein Sachbuch über das Schreiben, das ich als Hörbuch gehört habe, und mochte da ihre Art und Weise an Geschichten heranzugehen. Da mich der Klappentext ihres neusten Romans angesprochen hat, habe ich ihn mir also vorbestellt. Ich bin noch nicht sehr weit in dem Buch und noch dabei die verschiedenen Figuren kennenzulernen, aber die Handlung dreht sich um Trauer (und vermutlich noch etwas anderes, was das Leben von Serena, der Mutter der Erzählerin Jamie, negativ beeinflusst hat) und um das Verhältnis zwischen Serena und Jamie. Noch fühle ich mich etwas haltlos beim Lesen, aber ich finde Charlie Jane Anders Erzählweise interessant und bin neugierig wie lange ich brauche, um mich in der Geschichte nicht mehr fremd zu fühlen.

Update 18:00 Uhr

Der Nachmittag ist mit einer Solo-Runde „A Place for All My Books“ und weiterer Lesezeit gut rumgegangen. Bei der Solo-Version des Spiels wird gegen „Penelope“ gespielt, deren verschiedenen Aktionen durch die Karten rechts von ihrer Charakterkarte gesteuert werden. Jedes Mal, wenn ich einen Zug gemacht habe, ziehe ich eine neue Karte für Penelope und führe die jeweilige Aktion für sie aus. Was dazu sorgt, dass sie Bücher, Projektkarten oder ähnliches aus dem Stadtbereich entfernt und in ihren Besitz bringt. Ich verliere automatisch, wenn ich keine Aktionskarte mehr für Penelope ziehen kann, weshalb es wichtig ist, dass ich ihre Karten immer wieder zurücksetze. Dieses Zurücksetzen passiert, wenn ich „Little Projects“ erfülle, die nicht nur Punkte für mich bringen, sondern es mir auch ermöglichen einen Teil von Penelopes Karten wieder in ihren Stapel zu mischen.

Es gibt sehr viele unterschiedliche Projektkarten, die entweder durch das Ausruhen im eigenen Apartment (das persönliche Spielfeld einer Person) oder durch die Besorgung von Büchern in der Buchhandlung zu bekommen sind. Und es gibt für die Spieler die Zug-Option „Admire“, bei der diese Projektkarten dann eingelöst werden können, wenn in den vorherigen Zügen die Bedingungen dafür hergestellt wurden. Bei der Runde, die ich fotografiert habe, habe ich es geschafft die wenigen Bücher, die ich zu Beginn des Spiels hatte, so anzuordnen, dass ich alle drei Projektkarten erfüllen konnte. Womit ich dann genügend „Social Battery Points“ gewonnen hatte, dass ich eine Runde in die Stadt gehen konnte, um neue Bücher zu besorgen und andere Dinge zu erledigen. *g* Insgesamt lief die heutige Runde für mich heute richtig gut und ich habe zum ersten Mal, seitdem wir das Spiel haben, gegen Penelope gewonnen – auch wenn sie gerade mal zwei Punkte weniger hatte als ich. Danach wurde es dann Zeit mit wieder mit meinen Büchern auf dem Sofa einzurollen und weiter zu lesen.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Seit dem letzten Update habe ich weiter Zeit mit meinen beiden Büchern verbracht, mir Abendessen (Nudeln mit einer Sauce aus Tomatenmark und Kräutern) gekocht und mich später mit meinem zurückkehrenden Mann über seinen Nachmittag und meine Spielerunde ausgetauscht. Ich mag meine beiden Romane immer noch sehr. „Lessons in Magic and Disaster“ ist erfrischend anders als die Geschichten, die ich sonst so lese, und die Interaktionen zwischen der Protagonistin und ihrer Mutter machen mich neugierig auf weitere Details ihrer Beziehung. „Claiming the Tower“ hingegen ist bislang einfach nur sehr nett zu lesen, auch wenn Bess inzwischen ihren Job verloren hat und das einen unangenehmen Nachgeschmack mit sich brachte. Aber auf der anderen Seite erlaubt ihr das gerade herauszufinden, wie es sich anfühlt ein einem Haushalt zu leben, in dem Arbeitgeber*innen und Angestellte sich gegenseitig respektieren. Alles in allem war das ein sehr netter Abend, aber so langsam werde ich ziemlich müde und da ich in den nächsten Tagen viel um die Ohren habe, sollte ich heute zu einer vernünftigen Zeit ins Bett gehen.

Ich fand es nett nach der Sommerpause endlich mal wieder einen Lese-Sonntag mit euch zu verbringen und hoffe, ihr konntet den Tag ebenso genießen wie ich! Habt einen guten Start in die Woche und vielleicht lesen wir uns ja beim Herbstlesen im Oktober wieder. 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag Juni 2025

Der letzte Lese-Sonntag vor meiner Sommerpause und ich muss zugeben, dass ich nach der vergangenen „tropischen“ Nacht jetzt schon bereit für den Herbst bin … Immerhin könnten wir heute – wenn das Wetter so „schlecht“ wird wie angekündigt – Glück haben und einen Teil des Tages mit offenen Fenstern und ohne Verdunklung verbringen können. Was definitiv angenehmer zum Lesen wäre als den ganzen Tag mit Kunstlicht verbringen zu müssen. Ich lese momentan „The Insider“ von Mark Oshiro (in der Taschenbuch-Ausgabe) und mein aktuelles eBook ist „Crown Tourney“ von Tansy Rayner Roberts. Letzteres ist eine Sammlung von zehn märchenhaften Geschichte, die die Autorin im Laufe ihrer Karriere geschrieben hat. Ich mochte die bisher gelesenen Geschichte und ich finde es spannend ihre Anmerkungen dazu zu lesen. Sie schreibt darüber, was sie inspiriert hat, wie sie heute über ältere ihrer Geschichten denkt (und was sie so nicht mehr schreiben würde) und nebenbei gibt es einen Haufen Lese-Empfehlungen (wobei ich zu meiner Erleichterung festgestellt habe, dass ich die meisten empfohlenen Titel/Autor*innen schon längst kenne).

Bevor ich aber zum Buch greife, gönne ich mir wieder Zeit zum Wachwerden (und zum Duschen und Abwaschen und ähnlichem). Ich hoffe sehr, dass die Wohnung im Laufe des Vormittags noch weiter auskühlt, so dass wir eine Brettspielrunde einlegen können. Ansonsten bleibt es heute für mich beim Lesen und Spielen mit der Switch …

Update 11:00 Uhr

Ein angeschalteter eReader dessen Bildschirm in schwarzweiß das Cover von "Crown Tourney" zeigt. Das Covermotiv besteht aus einer Krone, die über dem Titel schwebt und in deren Mitte ein Dolch zu sehen ist. In den Ecken des Bilds sind dornige Zweige zu sehen.

Ich haben heute Vormittag meinen Pflichtkram erledigt, geduscht, etwas Zeit mit „Animal Crossing“ verbracht und in „Crown Tourney“ gelesen. Genau genommen habe ich das Buch beendet, nachdem ich feststellte, dass ich nur noch die Kurzgeschichte auslesen musste, die ich gestern angefangen hatte. Ich mochte diese bunte Mischung aus märchenhaften Geschichten und obwohl sie alle aus der selben Feder stammen, sind sie sehr unterschiedlich angelegt.

Dummerweise bedeutet das, dass ich mir nun ein neues eBook suchen muss und ich weiß nicht so recht, worauf ich Lust habe. Ich könnte natürlich auch „The Insider“ weiterlesen – der Roman gefällt mir bislang sehr gut -, aber ich lese beim Frühstück lieber ein eBook (und so langsam bin ich hungrig genug, dass das bald ansteht). Mal schauen, wofür ich mich entscheide …

Update 15:00 Uhr

Links ein Teller mit einer aufgeschnittenen Kohlrabi, zwei kleinen Möhren und zwei English-Muffin-Hälften, die mit Curry-Creme bestrichen wurden. Rechts davon eine Tasse Milchkaffee mit sehr stabiler Milchschaumhaube.

Beim Frühstück habe ich ein bisschen durch meine eBooks gestobert und bin bei „Point By Point“ von Celia Lake hängengeblieben. Ich habe mir vor kurzem die elf Titel der Autorin, die mir noch fehlten, über Payhip gekauft, weil ich nicht jedes Mal, wenn ich Lust auf einen ihrer Romane hatte, wieder neu recherchieren musste, welchen ich schon besitze/gelesen habe und welchen nicht. „Point By Point“ ist der sechste Band der „Mysterious Powers“-Reihe (diese Reihenbezeichnungen haben es mir auch nicht einfach gemacht all die Bände auseinanderzuhalten *g*) und ich kenne den Protagonisten Galen schon aus einem anderen Roman von Celia Lake. Die Protagonistin Lydia ist Journalistin, die die Nachwirkungen eines vor einigen Monaten aufgedeckten Skandals nachgehen will, wofür sie Galens Hilfe benötigt.

Eine angeschaltete Switch, deren Bildschirm eine Szene aus Fantasy Life i zeigt. In der Szene ist mein Charakter in das Outfit eines Angler-Meisters gekleidet und steht mit einer Gruppe anderer Figuren vor einem Haus in einer tropisch anmutenden Umgebung.

Ich mag diese Mischung aus magischer Parallelgesellschaft, historischen Tatsachen und sich real anfühlenden Figuren, die die Autorin für ihre Romane entwickelt hat. Besonders ansprechend finde ich es, welchen Aufwand sie in all die Detailrecherche steckt, wenn es um das Leben in der jeweiligen Zeit geht und um all die kleinen speziellen Dinge rund um Handwerksberufe. Ihr wöchentlicher Newsletter ist immer voller faszinierender Links. *g* Aber da mein Mann die ganze Zeit, während ich las, „Fantasy Life i“ gespielt hat, habe ich dann auch erst einmal zur Switch gegriffen und eine Runde gespielt. Ich bin gerade an einem Punkt im Spiel, wo ich für meine verschiedenen Berufe mal wieder Materialen sammeln muss, um ein paar Aufträge zu erledigen – was bedeutet, dass ich gut hier und da mal eine halbe Stunde spielen kann, ohne das Gefühl zu haben, ich würde mittendrin aufhören.

Update 18:30 Uhr

Die Taschenbuchausgabe von "The Insiders" neben einem Knoppers auf einer dunkelbraunen Sofasitzfläche. Das Cover ist leuchtendgelb und wird von zwei diagnoal laufenden dunkelblauen Streifen unterbrochen, die drei laufende Kinder in amerikanischen Schulfluren zeigen.

Den Nachmittag über habe ich sowohl weiter in „Point By Point“ (ich mag, dass die Geschichte aus einer ganz anderen Perspektive und Monate später die Ereignisse aus „Magician’s Hoard“ aufgreift), als auch in „The Insiders“ gelesen. „The Insiders“ ist mein erstes Buch von Mark Oshiro und bislang (ich bin ungefähr bei der Hälfte) gefallen mir die Erzählweise, ebenso wie die Hauptfigur Héctor. Héctor hat zu Beginn des Romans gerade einen Umzug hinter sich bringen müssen, der dafür sorgt, dass er statt weiter in seine künstlerisch ausgerichtete Schule in San Francisco gehen zu können, in eine eher „traditionelle“ Schule in der kleinen Stadt Orangevale im Norden von Kalifornien gehen muss. Ihm fehlen nicht nur seine Freunde und sein Engagement in Theaterkurs, er wird auch schon am ersten Schultag vom Schulbully ins Visier genommen. Das ist nicht einfach zu lesen, aber die Handlung wird dadurch aufgelockert, dass Héctor relativ schnell einen Raum in der Schule findet, der ihm Zuflucht bietet (und der sich als überraschend magisches Element in dieser ansonsten sehr realistischen Geschichte entpuppt). Bevor ich mich entscheide, womit ich mich den Abend über beschäftige, schleppe ich erst einmal den Schlafzimmer-Ventilator in die Küche und koche das Abendessen …

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Zum Abendessen gab es heute für uns eine Folge der dritten Staffel von „Jet Lag: The Game“ (Youtube). Das ist eine Sendung, bei der (in dieser Staffel) zwei 2er-Teams versuchen in 100 Stunden so viele Bundesstaaten der USA zu besuchen wie möglich mit dem Ziel mehr Staaten (oder zumindest mehr Siegpunkte) zu erringen als das andere Team. Die verschiedenen Staffeln haben unterschiedliche Reise-Spiele – sehr amüsant war es für uns, als einer der Teilnehmer bei einem „Fangenspiel“ durch Europa fürchterlich an der Deutschen Bahn scheiterte. Das ist unterhaltsam und hat für uns genau die richtige Länge, damit wir noch genug Zeit für andere Dinge haben, bevor wir ins Bett gehen.

Ein angeschaltete eReader auf meinem Bein liegend, dessen Bildschirm das Cover von "Point By Point" von Celia Lake zeigt. Auf dem Cover sind die Schattenrisse von zwei Personen zu sehen, deren Kleidung auf die 1920er Jahre hindeutet und von denen die vordere Person weiblich und die etwas weiter hinten stehende Person männlich zu sein scheint.

Was für mich heute bedeutete, dass ich nach dem Essen weiter in „Point By Point“ gelesen habe. Ich mag es Lydia besser und Galen in seiner neuen Rolle als „Familienoberhaupt“ kennenzulernen und da ich weiß, dass Celia Lake Dick Francis (dessen Krimis hauptsächlich rund um den Pferderennsport angesiedelt waren) als eine der Inspirationen für diesen Roman genannt hat, finde ich die Szenen rund um Pferdesport noch ein bisschen unterhaltsamer als eh schon. So langsam wird es aber Zeit für mich ins Bett zu gehen …

Vielen Dank an Kiya, dass sie sich mir heute angeschlossen hat! Auf meinem Blog wird es wegen meiner „Sommerpause“ vom 2. Juli bis zum 31. August keine neuen Posts geben. Ich hoffe, dass wir uns zum nächsten Lese-Sonntag im September wiedersehe, und wünsche euch bis dahin eine gute Zeit!

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Heutige Mitleserin:

Lese-Sonntag Mai 2025

Der dritte Sonntag im Monat ist auch im Mai ein „Lese-Sonntag“. Wobei ich aktuell eigentlich keinen extra Tag zum Lesen freihalten muss, weil ich das eigentlich ganz gut auf die Reihe bekomme. Was sich wirklich gut anfühlt … aber auch zu dem einen oder anderen Buchzugang in den letzten Wochen geführt hat, weil gelesene Leseproben oder die Tatsache, dass ich einen Band aus einer Reihe beendet habe, zu spontanen Bestellungen führten. Ich bin sehr gespannt, wie mein SuB zum Monatsende ausschaut und ob ich noch ein paar Bücher beendet bekomme, bevor der Urlaub meines Mannes beginnt und damit so einige gemeinsame Vorhaben anstehen. Wie immer muss ich erst einmal wachwerden (und das Abendessen vorbereiten und den Abwasch der letzten … ähm … 1 1/2 Tage erledigen), bevor ich heute zum Buch greife. Ich bin gepannt, ob ich heute einen der angefangenen (und zum Teil schon länger pausierten) Titel weiterlese, oder ob es mich spontan zu einem neuen Roman ziehen wird. Momentan kann ich meine Leselaune noch gar nicht einschätzen …

12:00 Uhr Update

Heute ein spätes erstes Update, weil mir heute nach dem „ich habe ein paar Pflichten, bevor ich mich vergnügen kann“-Beitragsanfang nicht nach Kommunikation war. Ich war müde und schlecht gelaunt und hatte keine Lust den Abwasch anzufangen. Mein Kopf ist mit der Planung der kommenden drei Wochen beschäftigt und ich habe gleichzeitig zu viele Bücher, die ich jetzt sofort lesen will, und zu viele Bücher, die mir nicht gefallen, denen ich aber noch eine Chance geben will. Außerdem habe ich keine Ahnung, was ich heute frühstücken soll, ich habe den schwedischen Eurovision-Song als Ohrwurm … und so könnte ich immer weiter jammern. Dabei gehe ich mir selber so auf die Nerven, wenn ich so schlecht drauf bin, was meine Laune natürlich nicht verbessert. *g*

Irgendwann war der Abwasch dann doch erledigt, die Suppe für heute Abend so weit vorgekocht, dass ich mir darüber keine Gedanken mehr machen muss, mein Mann und ich haben einen Café-Termin für seinen Urlaub geplant und ein Switch-Spiel für den Sommer vorbestellt, auf das wir uns beide schon seit der ersten Ankündigung vor ein paar Jahren freuen. Jetzt muss ich mich so langsam für ein Frühstück entscheiden und dann denke ich, dass ich einfach so lange Bücher von dem Stapel neben dem Sofa (weiter)lese, bis ich bei einem hängenbleibe. Mit etwas Gück bleibt der Himmel weiterhin so bedeckt, dass ich beim Lesen sogar Tageslicht genießen kann.

Update 15:00 Uhr

Eine zartgrüne Schale mit einer Portion Milchreis, auf der sich ein großzügiger Klecks pürrierte Mango befindet. Daneben steht eine große Tasse mit schwarzem Tee mit Milch. Im Hintergrund ist eine kleinere Schale mit Milchreis zu erahnen.

Sehr viel habe ich seit dem letzten Update nicht gemacht. Ich habe mir Milchreis zum Frühstück gekocht (heute mit etwas gekaufter pürrierter Mango) und beim Essen ein Video von Beth Bartholomew geschaut, danach habe ich etwas Zeit mit zwei Büchern verbracht. Das eine Buch ist „Fuzzy Nation“ von John Scalzi, das schon seit erschreckend langer Zeit (November 2016) auf meinem SuB liegt. Da ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe endlich mal mehr ältere Titel aus meinem Bestand zu lesen, habe ich vor ein paar Tagen zu dem Buch gegriffen und wurde dann nicht so recht warm mit dem Protagonisten. Ich finde immer noch das die Inhaltsangabe dieses SciFi-Romans gut klingt, aber ich weiß nicht, ob mir John Scalzis Erzählweise liegt. Es kann aber auch sein, dass ich einfach gerade nur etwas nörgelig bin und mir etwas mehr Zeit nehmen muss, um in die Geschichte reinzukommen und mich auf den Protagonisten einzulassen.

Zwei Bücher auf einer dunkelbraunen Sofa-Sitzfläche. Rechts das Masspaperback von Fuzzy Nation von John Scalzi. Das Cover zeigt einen Mann und ein kleineres pelziges Wesen und im Hintergrund neben einem großen Baum einen kleinen Flieger. Links liegt das Buch "The Kingdom of Carbonel", dessen gezeichnetes und etwas altmodisch wirkendes Cover zwei Kinder und zwei kleine Katzen zeigt, die in einem Schaukelstuhl durch die Luft fliegen.

Da ich mich gerade aber dazu nicht in der Stimmung fühlte, habe ich „The Kingdom of Carbonel“ von Barbara Sleigh aus dem Regal gezogen. Den ersten Carbonel-Band mochte ich wirklich gern und ich fand es nett ein paar Kapitel in dieser wunderbar altmodischen Geschichte zu lesen, aber auch dafür bin ich nicht in der richtigen Stimmung. Ich denke, ich werde noch eine Weile weiter durch meine Bücherstapel wühlen, bis ich das richtige Buch für mich gefunden habe.

Update 18:30 Uhr

Ein angeschalteter eReader mit der Titelseite von "The Gryphonpike Chronicles" auf dem Bildschirm. Davor eine Untertasse mit zwei Keksen und einem Riegel Schokolade.

Mein Nachmittag ist damit vergangen, dass ich meine Nase in verschiedene Bücher gesteckt habe. Ich habe gerade so viele angefangene und „die lese ich als nächstes“-Titel neben dem Sofa gestapelt, dass ich wirklich viel Auswahl hatte. 😉 Als es dann Zeit für Tee und Kekse wurde, habe ich aber lieber zum eBook gegriffen und die „Gryphonpike Chronicles“ von Annie Bellet angefangen. Mein eBook beinhaltet alle sechs Geschichten (insgesamt um die 220 Seiten), die zu der Reihe gehören, und der Anfang gefiel mir gut genug, dass ich den Roman wohl in den nächsten Tagen weiterlesen werde, wann immer ich beim Lesen die Hände frei haben möchte. Die Geschichten drehen sich um eine stumme Elfe, die von ihrem Volk verstoßen wurde und erst ihre Stimme zurückerhält, wenn sie 1000 gute Taten vollbracht hat. Dafür hat sie sich eine klassischen (und sehr gemischten) Gruppe von Abenteurern angeschlossen und ich denke, dass das ganz unterhaltsam wird. Ich mochte Annie Bellets Erzählweise in den Titeln, die ich bislang von der Autorin gelesen habe, und diese Geschichte unterscheidet sich deutlich von dem gestern beendeten Roman „The Viscount St. Albans“, was mir bei meinem nächsten eBook wichtig war.

Eine Szene aus dem Switchspiel "Hello Kitty Island Adventure", bei der mein Charakter - ein braunes Häschen - an einem gemütlich prasselnden Lagerfeuer in einer stimmungsvollen Schneelandschaft sitzt.

Danach habe ich erst einmal eine Runde „Hello Kitty Island Adventure“ gespielt. Nachdem es in der vergangenen Wochen ein vorgezogenes Update für das Spiel gab, gibt es ein neues Gebiet, das ich sehr mag, und neue Challenges, die ich nett finde. Grundsätzlich kommt es mir entgegen, dass ich bei dem Spiel selber wählen kann, wie viel oder wie wenig Zeit ich damit verbringen, ohne dass ich das Gefühl habe, ich würde etwas verpassen. 🙂 Da ich aber noch immer unzufrieden damit war, dass ich kein „richtiges“ Buch gefunden hatte, das mich fesseln konnte, habe ich zu einem meiner Neuzugänge gegriffen und „The Raven Scholar“ von Antonia Hodgson angefangen – und ich denke, dass ist der Roman, bei dem ich erst einmal bleibe. *uff*

The Raven Scholar auf einer Fensterbank. Das dunkelviolette Cover zeigt einen gezeichneten weißen Raben, dessen Kopf und Kralle von der linken Seite über den goldenen Titel ragen.

„The Raven Scholar“ ist epic fantasy, obwohl ich das ja fast gar nicht mehr lese. Die Handlung dreht sich um einen Wettbewerb, in dem acht Kandidat*innen (die in Klöstern, von denen jedes einem anderen heiligen Tier gewidmet ist, dafür ausgebildet wurden) gegeneinander antreten. Der/die Sieger/in in diesem Wettbewerb wird für die kommenden 24 Jahre als Kaiser*in das Land regieren. Doch ein/e Teilnehmer*in des Wettbewerbs wird ermordet und die Protagonistin Neema Kraa (eine Gelehrte) wird damit beauftragt den Mörder zu finden. Ich mag Neema, die unter dem aktuellen Kaiser eine Rolle bei Hof einnimmt, obwohl sie so gar nicht in die höfische Gesellschaft passt. Sie freut sich gerade sehr darauf, dass sie in wenigen Wochen ihren Dienst für den Kaiser beenden und in Ruhe ihre wissenschaftlichen Studien wieder aufnehmen kann. Mal schauen, wie es mit ihr so weitergeht. *g*

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Die letzten Stunden habe ich vor allem mit Lesen verbracht. Bei den „Gryphonpike Chronicles“ habe ich inzwischen die erste Geschichte („Witch Hunt“) beendet und mich von dem Miteinander der Abenteurergruppe gut unterhalten gefühlt. Weder Weltenbau, noch Handlung, noch Figuren sind ungewöhnlich, aber ich finde es nett eine neue Variante eines vertrauten Themas zu lesen. Es fühlt sich an, als ob ich ein klassisches RPG anfangen würde. 🙂 Bei „The Raven Scholar“ hingegen habe ich das Gefühl, dass ich immer noch zuschaue, wie die eigentliche Handlung vorbereitet wird. Neema Kraa durchsteht eine unangenehme Situation nach der anderen und sie tut mir jetzt schon leid, wenn ich nur daran denke, was ihr noch bevorsteht. Auf der anderen Seite bin ich sehr gespannt, wie sie sich auf der Suche nach einem Mörder (wenn der Mord dann mal passiert ist) anstellen wird. Außerdem gibt es einen Aspekt, der mit dem Prolog zusammenhängt, bei dem mich eine Frage nicht loslässt und ich hoffe sehr, dass die Autorin darauf noch einmal irgendwann zurückkommen wird.

Aber jetzt ist es so langsam für mich Zeit eine letzte Blogrunde zu drehen und den Tag dann zu beenden. Auch wenn ich ziemlich nörgelig in den Tag gestartet bin, fand ich es nett die letzten Stunden in meinem Buch zu versinken und freue ich darauf morgen mehr von Neema zu lesen. Danke, dass ihr mir wieder beim Lese-Sonntag Gesellschaft geleistet habt – ich hoffe, ihr habt einen guten Start in die Woche und wir lesen uns demnächst wieder hier! Gute Nacht!

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Heutige Mitleserinnen:

Lese-Sonntag April 2025

Erst einmal wünsche ich euch Frohe Ostern! Ich habe keine Ahnung, wie viele Leute hier heute vorbeischauen, wo doch der Lese-Sonntag auf Ostern fällt, aber mich persönlich hält der Feiertag nicht davon ab den Lese-Sonntag wie üblich zu verbringen. Wobei ich heute – dank einer heftigen Erkältung – etwas angeschlagen bin, was dazu führt, dass ich vermutlich nicht mit meinem Mann brettspielen werde. Dem habe ich nämlich am vergangenen Wochenende bei Spielen von „Keep the Heroes Out!“ einen ziemlichen Schreck damit eingejagt, dass ich am Tisch sitzend ohnmächtig geworden bin, und das will er lieber nicht noch einmal erleben. *g* Ansonsten weiß ich noch nicht so recht, was ich heute lesen werde. Meiner ziemlich kurzen Konzentrationsspanne bin ich in den letzten Tagen damit entgegengekommen, dass ich ziemlich viele Leseproben gelesen habe. Was dazu führt, dass ich mich nicht entscheiden kann, ob ich damit noch etwas weitermache, mir ein neues eBook besorge, dessen Leseprobe mir gut gefallen hat, oder doch (vernünftigerweise) zu einem Buch vom SuB greifen (auch wenn das bedeutet, dass ich das zum Naseputzen ständig aus der Hand legen muss). Ich gönne mir also erst einmal noch etwas Zeit zum Wachwerden und schaue dann, ob mich doch ein bestimmtes Buch locken kann oder ob ich erst einmal weiter durch die gesammelten Leseproben auf meinem eReader arbeite …

Update 10:30 Uhr

Das mit dem Wachwerden ist heute anscheinend etwas schwierig, aber ich habe heute morgen ein bisschen Haushaltskram gemacht und mich dann mit dem eReader hingesetzt und drei Leseproben gelesen. Ich habe es mir in den letzten Monaten angewöhnt alle Bücher, die ich spontan interessant finde, erst einmal in einem „nicht sicher, ob das was für mich ist“-Ordner aufzulisten. Wann immer ich dann ein neues eBook kaufe, nutze ich die Gelegenheit und schicke mir ein paar Leseproben zu den Titeln in diesem Ordner auf meinen eReader. Die erste Leseprobe war die von „Ready or Not“ von Cara Bastone – ein Liebesroman, der mir in den letzten zwei oder drei Jahren ständig als Empfehlung vor die Nase gekommen ist und dessen Anfang mir gut gefiel. Die Handlung dreht sich um Eve, die nach einem One-Night-Stand schwanger wird und beschließt, dass sie das Baby behalten will. Während sie sonst all die Schwierigkeiten in ihrem Leben mit der Hilfe ihrer besten Freundin Willa gemeistert hat, sieht sich Willa dieses Mal nicht in der Lage Eve beizustehen – stattdessen springt Willas älterer Bruder Shep ein und das sorgt anscheinend dafür, dass sich die bislang freundschaftliche Beziehung zwischen Eve und Shep verändert. Die Leseprobe war amüsant, gerade weil jede Szene einen eigentlich ernsten Kern hat, die Figuren waren sympathisch (selbst Willa, die als Freundin hier nicht „perfekt“ funktioniert,) und diverse Personen haben betont, dass die Handlung weniger auf Liebesgeschichte, als auf „found family“ hinausläuft, was ich vielversprechend finde. Mal schauen, ob ich mir das Buch heute noch gönne – es scheint selbst in unkonzentriertem Zustand gut lesbar zu sein.

Leseprobe Nr. 2 war „Hot Hex Boyfriend“ von Carly Bloom, was von einer Youtuberin mit den „The Witches of Thistle Grove“-Büchern von Lana Harper verglichen wurde. Diesen Vergleich kann ich nach den wenigen gelesenen Seiten nicht nachvollziehen und während ich die bislang gelesenen Lana-Harper-Titel gemocht habe, bezweifel ich, dass mir „Hot Hex Boyfriend“ zusagen wird. Es gab so viele Elemente zu Beginn der Geschichte, die von der Autorin anscheinend gezielt eingebaut wurden, um „amüsant“ zu sein, die mich aber eher mit den Augen rollen ließen. Dazu kommt, dass ich den Protagonisten absolut unsympathisch fand und keinen ganzen Roman mit ihm lesen will, selbst wenn er sich (durch die Liebe einer Frau *argh*) deutlich ändern sollte. Es wäre vermutlich weniger schlimm gewesen, wenn die gesamte Handlung aus der Perspektive der Protagonistin erzählt würde, aber da ich seine Perspektive schon während der Leseprobe teilen musste, reichen mir diese wenigen Seiten, um das Buch nicht weiter in Betracht zu ziehen!

Danach habe ich ein bisschen „Animal Crossing“ gespielt, wobei ich immer wieder eingenickt bin. Weshalb ich jetzt wohl lieber erst einmal schaue, ob ich was zu Frühstück finde und ob mich das etwas wacher werden lässt.

Update 13:00 Uhr

Ein Frühstück und ein paar Leseproben später … Wobei „Frühstück“ vielleicht eine etwas übertriebene Bezeichnung für eine Banane, ein Riegel Schokolade und eine Tasse heiße Milch mit Honig ist. Aber es beruhigt den knurrenden Magen, die Schokolade schmeckt intensiv genug, dass ich das Gefühl habe, ich hatte was „Leckeres“ und alles zusammen lässt sich auch mit kratzendem Hals zu mir nehmen.

Was die Leseproben angeht, so habe ich die ersten Kapitel von „Perfectly Imperfect Pixie“ von MJ May gelesen. Ich bin mir nicht sicher, ob das reine Fantasy oder Romantasy ist (ich vermute letzteres). Ich fand den Erzählton gut lesbar, die Figuren sympathisch und da ich grundsätzlich „found family“-Geschichten mag, bleibt der Titel auf auf der „irgendwann mal lesen“-Liste. Ich lese gern „humorvolle“ Liebesgeschichten – solange die Handlung einen ernsten Kern hat, die dafür sorgt, dass ich auch die Figuren und ihre Probleme ernst nehmen kann. Da es hier um den untypischen Pixie Phil(odendron) geht, der das Gefühl hat, dass sein neuer Job die letzte Chance für ihn ist sich mit seinen Pixiefähigkeiten seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Während Phils neuer Arbeitgeber sich mit Sorgerechtsstreitigkeiten rund um die Kinder seines verstorbenen Bruders herumschlägt und damit überhaupt eine Beziehung zu diesen Kindern aufzubauen.

Danach ging es weiter mit „The Spare Man“ von Mary Robinette Kowal – obwohl ich von der Autorin noch „The Calculating Stars“ auf dem SuB habe und deshalb eigentlich nicht nach weiteren Büchern von ihr Ausschau halte. Aber ich war vor ein paar Tagen über diesen Titel gestolpert und die Mischung aus Krimi und SF und die Tatsache, dass es ein Einzelband ist, haben mich gelockt. Erzählt wird die Handlung aus der Perspektive von Tesla Crane, einer reichen Erbin und Investorin, die auf ihrer Hochzeitsreise ist, als es auf dem Raumschiff (dessen Atmosphäre eher an ein altmodisches Kreuzfahrtschiff erinnert) einen Mord gibt. Da Teslas frisch angetrauter Ehemann Mishal als Täter verdächtigt wird, beginnt sie gemeinsam mit ihrem Assistenzhund zu ermitteln. Normalerweise mag ich es nicht, wenn jemand verdächtigt wird, nur weil er am Tatort war – weshalb dann die Person selber oder die dieser Person nahestehende Protagonistin ermitteln muss. Aber hier stört es mich nicht, weil ich die Genremischung plus die Erzählweise, die mich sehr an eine moderne Version der „Der dünne Mann“-Filme erinnert, sehr mochte. Ich fürchte, ich muss jetzt mal gut überlegen, ob ich das eBook oder das Taschenbuch bestelle … Weshalb ich gerade eine Bestellung bei „meinem“ Buchhändler in Großbritannien aufgegeben habe. 😉

Update 16:45 Uhr

Von links nach rechts die Romane "The Witness for the Dead", "The Grief of Stones" und "The Tomb of Dragons" von Katherine Addison.

Nachdem ich „The Spare Man“ bestellt hatte, fiel mein Blick auf „The Tomb of Dragons“ von Katherine Addison, das ich Ende März geliefert bekommen und noch nicht gelesen hatte. Da ich gerade große Lust auf diese Art von Geschichten habe, aber fürchtete, dass ich zu müde wäre, um mich auf einen neuen Fall für Thara Celehar einzulassen, habe ich die beiden Vorgänger-Bände aus dem Regal geholt.

Ich mag Katherine Addisons Schreibstil und vor allem mag ich ihren ganz besonderen Thara Celehar (auch wenn ich niemals in seiner Welt voller Kirchenpolitik, Intrigen und Mord leben wollen würde). Allerdings sind mir nach einigen Kapiteln von „The Witness for the Dead“ die Augen zugefallen, weshalb es für mich dann erst einmal einen ausgiebigen Mittagsschlaf auf dem Sofa gab. Mein Mann hat mich aus dem dann geweckt, um zu fragen, ob ich Lust auf eine Runde „Nachmittagssüß“ hätte, weshalb es für mich gerade Schokolade, Marzipan-Eier und Pfefferminztee in meiner neuen Capybara-Tasse gab. Die Tasse habe ich im vergangenen Monat von unserer ehemaligen Nachbarin geschenkt bekommen und freue mich beim Trinken immer, wenn das im Tee sitzende Capybara so nach und nach auftaucht.

Update 20:15 Uhr

Meine Spielfigur aus "Hello Kitty Island Adventure" vor einer gemütlichen Sitzecke vor einem lodernden Kamin in einer Eishöhle.

Nach dem Teetrinken habe ich erst einmal zur Switch gegriffen und „Hello Kitty Island Adventure“ gespielt. Das Spiel macht mir immer noch viel Spaß und ich finde es ganz angenehm, dass ich aktuell nicht mehr so viele neue Dinge zu entdecken habe. Das hat mir heute die Gelegenheit gegeben etwas Zeit mit der Suche nach Gudetama zu verbringen, von denen ich noch drei fotografieren musste. Beim letzten habe ich dann auf einen Walkthrough zurückgegriffen, weil ich das verflixte Ding einfach nicht gefunden habe. *g* Damit war ich so gut beschäftigt, dass ich erst aufgehört habe zu spielen, als es Zeit zum Kochen wurde.

Eine Schale mit Couscous-Linsen-Salat und Falafel.

Zum Abendessen gab es heute eine fertige Mischung für „Couscous-Linsen-Salat“, die ich immer noch mit Tomatenmark und Feta abschmecke. (Letzteres vor allem, weil die Mischung intensiv pfeffrig ist und dringend abgemildert werden muss.) Dazu dann noch Falafel, um etwas Struktur beim Essen zu haben und weil es vom Geschmack her passt. Alles in allem dauert das Kochen heute ungefähr sieben Minuten, was mir wirklich entgegen kam. 😉

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Den Abend habe ich vor allem mit „The Witness for the Dead“ verbracht. Ich mag den Protagonisten so sehr und ich begleite ihn sehr gern bei seiner Arbeit, obwohl sein Job (und sein Leben) eigentlich ziemlich bedrückend ist. Bevor ich gleich ins Bett gehe, gönne ich mir noch das heutige „Rewilding Jude“-Video. Ich gucke den Kanal seit fast einem halben Jahr und finde Judes Videos immer wunderbar entspannend, gerade weil bei seinen ganzen Projekten selten etwas auf Anhieb klappt. Auf jeden Fall sorgen seine Videos bei mir für gute Laune, was dann hoffentlich dafür sorgt, dass ich gleich gut einschlafen kann. 🙂

Ich hatte heute einen überraschend abwechslungsreichen Tag, wenn ich bedenke, dass ich das Sofa kaum verlassen habe. Danke, dass ihr – trotz der österlichen Familientermine – vorbeigeschaut und kommentiert habt! Ich hoffe, ihr hattet einen wunderschönen Ostersonntag und könnt auch den morgigen Feiertag noch genießen!