Lese-Sonntag April 2025

Erst einmal wünsche ich euch Frohe Ostern! Ich habe keine Ahnung, wie viele Leute hier heute vorbeischauen, wo doch der Lese-Sonntag auf Ostern fällt, aber mich persönlich hält der Feiertag nicht davon ab den Lese-Sonntag wie üblich zu verbringen. Wobei ich heute – dank einer heftigen Erkältung – etwas angeschlagen bin, was dazu führt, dass ich vermutlich nicht mit meinem Mann brettspielen werde. Dem habe ich nämlich am vergangenen Wochenende bei Spielen von „Keep the Heroes Out!“ einen ziemlichen Schreck damit eingejagt, dass ich am Tisch sitzend ohnmächtig geworden bin, und das will er lieber nicht noch einmal erleben. *g* Ansonsten weiß ich noch nicht so recht, was ich heute lesen werde. Meiner ziemlich kurzen Konzentrationsspanne bin ich in den letzten Tagen damit entgegengekommen, dass ich ziemlich viele Leseproben gelesen habe. Was dazu führt, dass ich mich nicht entscheiden kann, ob ich damit noch etwas weitermache, mir ein neues eBook besorge, dessen Leseprobe mir gut gefallen hat, oder doch (vernünftigerweise) zu einem Buch vom SuB greifen (auch wenn das bedeutet, dass ich das zum Naseputzen ständig aus der Hand legen muss). Ich gönne mir also erst einmal noch etwas Zeit zum Wachwerden und schaue dann, ob mich doch ein bestimmtes Buch locken kann oder ob ich erst einmal weiter durch die gesammelten Leseproben auf meinem eReader arbeite …

Update 10:30 Uhr

Das mit dem Wachwerden ist heute anscheinend etwas schwierig, aber ich habe heute morgen ein bisschen Haushaltskram gemacht und mich dann mit dem eReader hingesetzt und drei Leseproben gelesen. Ich habe es mir in den letzten Monaten angewöhnt alle Bücher, die ich spontan interessant finde, erst einmal in einem „nicht sicher, ob das was für mich ist“-Ordner aufzulisten. Wann immer ich dann ein neues eBook kaufe, nutze ich die Gelegenheit und schicke mir ein paar Leseproben zu den Titeln in diesem Ordner auf meinen eReader. Die erste Leseprobe war die von „Ready or Not“ von Cara Bastone – ein Liebesroman, der mir in den letzten zwei oder drei Jahren ständig als Empfehlung vor die Nase gekommen ist und dessen Anfang mir gut gefiel. Die Handlung dreht sich um Eve, die nach einem One-Night-Stand schwanger wird und beschließt, dass sie das Baby behalten will. Während sie sonst all die Schwierigkeiten in ihrem Leben mit der Hilfe ihrer besten Freundin Willa gemeistert hat, sieht sich Willa dieses Mal nicht in der Lage Eve beizustehen – stattdessen springt Willas älterer Bruder Shep ein und das sorgt anscheinend dafür, dass sich die bislang freundschaftliche Beziehung zwischen Eve und Shep verändert. Die Leseprobe war amüsant, gerade weil jede Szene einen eigentlich ernsten Kern hat, die Figuren waren sympathisch (selbst Willa, die als Freundin hier nicht „perfekt“ funktioniert,) und diverse Personen haben betont, dass die Handlung weniger auf Liebesgeschichte, als auf „found family“ hinausläuft, was ich vielversprechend finde. Mal schauen, ob ich mir das Buch heute noch gönne – es scheint selbst in unkonzentriertem Zustand gut lesbar zu sein.

Leseprobe Nr. 2 war „Hot Hex Boyfriend“ von Carly Bloom, was von einer Youtuberin mit den „The Witches of Thistle Grove“-Büchern von Lana Harper verglichen wurde. Diesen Vergleich kann ich nach den wenigen gelesenen Seiten nicht nachvollziehen und während ich die bislang gelesenen Lana-Harper-Titel gemocht habe, bezweifel ich, dass mir „Hot Hex Boyfriend“ zusagen wird. Es gab so viele Elemente zu Beginn der Geschichte, die von der Autorin anscheinend gezielt eingebaut wurden, um „amüsant“ zu sein, die mich aber eher mit den Augen rollen ließen. Dazu kommt, dass ich den Protagonisten absolut unsympathisch fand und keinen ganzen Roman mit ihm lesen will, selbst wenn er sich (durch die Liebe einer Frau *argh*) deutlich ändern sollte. Es wäre vermutlich weniger schlimm gewesen, wenn die gesamte Handlung aus der Perspektive der Protagonistin erzählt würde, aber da ich seine Perspektive schon während der Leseprobe teilen musste, reichen mir diese wenigen Seiten, um das Buch nicht weiter in Betracht zu ziehen!

Danach habe ich ein bisschen „Animal Crossing“ gespielt, wobei ich immer wieder eingenickt bin. Weshalb ich jetzt wohl lieber erst einmal schaue, ob ich was zu Frühstück finde und ob mich das etwas wacher werden lässt.

Update 13:00 Uhr

Ein Frühstück und ein paar Leseproben später … Wobei „Frühstück“ vielleicht eine etwas übertriebene Bezeichnung für eine Banane, ein Riegel Schokolade und eine Tasse heiße Milch mit Honig ist. Aber es beruhigt den knurrenden Magen, die Schokolade schmeckt intensiv genug, dass ich das Gefühl habe, ich hatte was „Leckeres“ und alles zusammen lässt sich auch mit kratzendem Hals zu mir nehmen.

Was die Leseproben angeht, so habe ich die ersten Kapitel von „Perfectly Imperfect Pixie“ von MJ May gelesen. Ich bin mir nicht sicher, ob das reine Fantasy oder Romantasy ist (ich vermute letzteres). Ich fand den Erzählton gut lesbar, die Figuren sympathisch und da ich grundsätzlich „found family“-Geschichten mag, bleibt der Titel auf auf der „irgendwann mal lesen“-Liste. Ich lese gern „humorvolle“ Liebesgeschichten – solange die Handlung einen ernsten Kern hat, die dafür sorgt, dass ich auch die Figuren und ihre Probleme ernst nehmen kann. Da es hier um den untypischen Pixie Phil(odendron) geht, der das Gefühl hat, dass sein neuer Job die letzte Chance für ihn ist sich mit seinen Pixiefähigkeiten seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Während Phils neuer Arbeitgeber sich mit Sorgerechtsstreitigkeiten rund um die Kinder seines verstorbenen Bruders herumschlägt und damit überhaupt eine Beziehung zu diesen Kindern aufzubauen.

Danach ging es weiter mit „The Spare Man“ von Mary Robinette Kowal – obwohl ich von der Autorin noch „The Calculating Stars“ auf dem SuB habe und deshalb eigentlich nicht nach weiteren Büchern von ihr Ausschau halte. Aber ich war vor ein paar Tagen über diesen Titel gestolpert und die Mischung aus Krimi und SF und die Tatsache, dass es ein Einzelband ist, haben mich gelockt. Erzählt wird die Handlung aus der Perspektive von Tesla Crane, einer reichen Erbin und Investorin, die auf ihrer Hochzeitsreise ist, als es auf dem Raumschiff (dessen Atmosphäre eher an ein altmodisches Kreuzfahrtschiff erinnert) einen Mord gibt. Da Teslas frisch angetrauter Ehemann Mishal als Täter verdächtigt wird, beginnt sie gemeinsam mit ihrem Assistenzhund zu ermitteln. Normalerweise mag ich es nicht, wenn jemand verdächtigt wird, nur weil er am Tatort war – weshalb dann die Person selber oder die dieser Person nahestehende Protagonistin ermitteln muss. Aber hier stört es mich nicht, weil ich die Genremischung plus die Erzählweise, die mich sehr an eine moderne Version der „Der dünne Mann“-Filme erinnert, sehr mochte. Ich fürchte, ich muss jetzt mal gut überlegen, ob ich das eBook oder das Taschenbuch bestelle … Weshalb ich gerade eine Bestellung bei „meinem“ Buchhändler in Großbritannien aufgegeben habe. 😉

Update 16:45 Uhr

Von links nach rechts die Romane "The Witness for the Dead", "The Grief of Stones" und "The Tomb of Dragons" von Katherine Addison.

Nachdem ich „The Spare Man“ bestellt hatte, fiel mein Blick auf „The Tomb of Dragons“ von Katherine Addison, das ich Ende März geliefert bekommen und noch nicht gelesen hatte. Da ich gerade große Lust auf diese Art von Geschichten habe, aber fürchtete, dass ich zu müde wäre, um mich auf einen neuen Fall für Thara Celehar einzulassen, habe ich die beiden Vorgänger-Bände aus dem Regal geholt.

Ich mag Katherine Addisons Schreibstil und vor allem mag ich ihren ganz besonderen Thara Celehar (auch wenn ich niemals in seiner Welt voller Kirchenpolitik, Intrigen und Mord leben wollen würde). Allerdings sind mir nach einigen Kapiteln von „The Witness for the Dead“ die Augen zugefallen, weshalb es für mich dann erst einmal einen ausgiebigen Mittagsschlaf auf dem Sofa gab. Mein Mann hat mich aus dem dann geweckt, um zu fragen, ob ich Lust auf eine Runde „Nachmittagssüß“ hätte, weshalb es für mich gerade Schokolade, Marzipan-Eier und Pfefferminztee in meiner neuen Capybara-Tasse gab. Die Tasse habe ich im vergangenen Monat von unserer ehemaligen Nachbarin geschenkt bekommen und freue mich beim Trinken immer, wenn das im Tee sitzende Capybara so nach und nach auftaucht.

Update 20:15 Uhr

Meine Spielfigur aus "Hello Kitty Island Adventure" vor einer gemütlichen Sitzecke vor einem lodernden Kamin in einer Eishöhle.

Nach dem Teetrinken habe ich erst einmal zur Switch gegriffen und „Hello Kitty Island Adventure“ gespielt. Das Spiel macht mir immer noch viel Spaß und ich finde es ganz angenehm, dass ich aktuell nicht mehr so viele neue Dinge zu entdecken habe. Das hat mir heute die Gelegenheit gegeben etwas Zeit mit der Suche nach Gudetama zu verbringen, von denen ich noch drei fotografieren musste. Beim letzten habe ich dann auf einen Walkthrough zurückgegriffen, weil ich das verflixte Ding einfach nicht gefunden habe. *g* Damit war ich so gut beschäftigt, dass ich erst aufgehört habe zu spielen, als es Zeit zum Kochen wurde.

Eine Schale mit Couscous-Linsen-Salat und Falafel.

Zum Abendessen gab es heute eine fertige Mischung für „Couscous-Linsen-Salat“, die ich immer noch mit Tomatenmark und Feta abschmecke. (Letzteres vor allem, weil die Mischung intensiv pfeffrig ist und dringend abgemildert werden muss.) Dazu dann noch Falafel, um etwas Struktur beim Essen zu haben und weil es vom Geschmack her passt. Alles in allem dauert das Kochen heute ungefähr sieben Minuten, was mir wirklich entgegen kam. 😉

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Den Abend habe ich vor allem mit „The Witness for the Dead“ verbracht. Ich mag den Protagonisten so sehr und ich begleite ihn sehr gern bei seiner Arbeit, obwohl sein Job (und sein Leben) eigentlich ziemlich bedrückend ist. Bevor ich gleich ins Bett gehe, gönne ich mir noch das heutige „Rewilding Jude“-Video. Ich gucke den Kanal seit fast einem halben Jahr und finde Judes Videos immer wunderbar entspannend, gerade weil bei seinen ganzen Projekten selten etwas auf Anhieb klappt. Auf jeden Fall sorgen seine Videos bei mir für gute Laune, was dann hoffentlich dafür sorgt, dass ich gleich gut einschlafen kann. 🙂

Ich hatte heute einen überraschend abwechslungsreichen Tag, wenn ich bedenke, dass ich das Sofa kaum verlassen habe. Danke, dass ihr – trotz der österlichen Familientermine – vorbeigeschaut und kommentiert habt! Ich hoffe, ihr hattet einen wunderschönen Ostersonntag und könnt auch den morgigen Feiertag noch genießen!

24 Kommentare

  1. Oh weia, dann wünsche ich dir nicht nur frohe Ostern, sondern vor allem auch gute Besserung!

    Ich bin gerade noch bei meinen Eltern und nachher nach meiner Rückkehr nach Marburg dann noch am Stall, von daher werde ich wenn, dann nur heute Abend dabei sein – was aber gut sein kann, lesen werde ich eh, mein Buch ist gerade sehr spannend. 🙂

    • Konstanze

      Danke, Birthe! Diese Erkältung ist so ärgerlich, wir hatten für dieses Osterwochenende so viele schöne Brettspiel-Pläne, die alle ins Wasser fallen.

      Ich hoffe, du hast nachher eine schöne Zeit im Stall! Das Wetter sollte ja zum Reiten einladen. 🙂 Ist das spannende Buch „A Language of Dragons“? Ich weiß nach dem Klappentext nicht so recht, was ich von dieser Mischung aus 1920er-Jahre-London und Drachen (und dem Hinweis auf Enemie to Lovers) halten soll und wäre gespannt, mehr von dir über das Buch zu hören.

      • So, einen Beitrag zu verfassen hätte sich echt nicht gelohnt, aber ich habe einen schönen Abend mit „A Language of Dragons“ verbracht. Und versprochen, dazu schreibe ich diesmal wirklich zeitnah eine Rezension. Mr gefällt es bisher jedenfalls wirklich gut, und es ist mE keine Romantasy, sondern Fantasy mit bisschen Teenagerliebe mit drin. Zu Enemies to Lovers kann ich noch nicht viel sagen auf Seite 290 von 469, bisher deutet sich da nix an. Ich werde berichten.

        Ich hoffe, du hast noch einen schönen Abend gehabt und kannst dich heute Nacht und morgen noch gut erholen!

        • Konstanze

          Schön, dass du den Abend mit „A Language of Dragons“ genießen konntest, Birthe! Ich bin dann wirklich gespannt auf deine Meinung – gerade weil im Moment so viele Fantasyromane mit Schlagworten beworben werden, die mich eher abschrecken.

          Mein Abend war sehr entspannt und gleich beende ich den Tag noch mit einem (vermutlich) unterhaltsamen Video in dem jemand (geht kurz gucken) anscheinend seinen Schuppen repariert. 🙂

          • Also, schreibe gleich eine Rezension, aber hier schon mal: Wenn das echt mit „Enemies to lovers“ beworben wurde, dann kann ich mir das nur mit folgender Szenerie erklären:

            Meeting der Marketingabteilung. Head of Department klatscht zufrieden in die Hände: „Supi, Leute, dann steht alles soweit, jetzt nur noch schnell die Tropes fürs BookTok-Marketing.“
            Betretenes Schweigen.
            „Na, kommt schon, Kinder, lasst eure Phantasie spielen! Muss ja nicht hundertprozentig passen, aber ohne geht heute gar nix, das wisst ihr doch!“
            Mitarbeiter runzeln die Stirn, schauen betont aus dem Fenster, blättern hektisch in ihren Unterlagen.
            Head (ungeduldig): „Na, jetzt haut schon was raus, stellt euch nicht so an!“
            Mitarbeiterin hebt zögerlich die Hand: „Also, äh … vielleicht … Enemies to lovers? Weil sie doch nicht sofort beim ersten Treffen wissen, dass sie die große Liebe ihres Lebens getroffen haben? Und schließlich sind sie anfangs politisch unterschiedlicher Meinung …?“
            Head ignoriert die skeptischen Blicke rundum und nickt enthusiastisch: „Na also, geht doch! Politisch unterschiedlicher Meinung ist heute schließlich IMMER gleichbedeutend mit Feindschaft.“
            🙄

          • Konstanze

            Danke, Birthe, für deinen Eindruck von dem Buch! 😀

            Was dein fiktives Marketinggespräch angeht, so finde ich es erschreckend, dass ich deine Version davon leider sehr glaubwürdig finde. Zumindest wenn ich aktuelle Werbung für Bücher (gerade für YA-Titel) sehe, kommt schnell das Gefühl auf, dass es genauso läuft …

  2. Moin Konstanze! Ich setze heute aus, da wir Besuch von meiner Schwester, meinem Schwager und meinem Neffen aus Hessen bekommen. Wünsche allen Teilnehmenden viel Spaß, schöne Feiertage und dir vor allem gute Besserung!

    • Konstanze

      Danke, Anette! Ich wünsche dir auch schöne Feiertage! Ich gehe nicht davon aus, dass es noch Teilnehmende geben wird – Osternsonntag ist halt für die meisten Personen ein Familientag.

  3. Ich kann heute auch nicht mitlesen, weil wir den Tag bei der Familie verbringen, aber ich verfolge natürlich, was du so liest 🙂
    Ich habe als Buch heute noch das letzte Drittel von „Moondial“ dabei, nachdem ich gestern schon die Serie aus den 80ern fertig geschaut habe.

    • Konstanze

      Ich war davon ausgegangen, dass ihr den heutigen Tag mit Familienmitgliedern verbringt, Kiya. Schon, dass du trotzdem etwas Lesezeit eingeplant hast – ist „Moondial“ das Buch von Helen Cresswell? Davon habe ich bislang nur gehört, kenne es aber nicht. Wie gefällt es dir bislang?

      • Ja, das ist es. Es schlummerte auf meinem SuB herum, sodass ich direkt dazu greifen und es parallel zur Serie konsumieren konnte. Dadurch ist das Leseerlebnis sicherlich etwas anders, weil ich die Stimmen und Bilder noch sehr frisch im Kopf habe – gleichzeitig verstehe ich durch das Buch einige der Serienszenen besser. Das Buch ist nicht dick, knapp 300 Seiten mit relativ großer Schrift in meiner Faber Children’s Classics-Ausgabe.
        Mir gefällt beides nicht schlecht, ich habe eine Vorliebe für diese traumartige Stimmung. Im Gedächtnis bleiben die Atmosphäre und einzelne Szenen – die Handlung insgesamt ist nicht so komplex, und für jemanden, der auf jede Frage eine Antwort braucht, ist es nichts.

        (Ich habe heute auch schon Hello Kitty Island Adventure gespielt!)

        • Konstanze

          So ein breit gefächerter Sub ist wirklich praktisch, Kiya! Dass einem eher einzelne Elemente und die Atmosphäre in Erinnerung bleibt, weil die Handlung nicht so komplex ist, ist ja nicht so ungewöhnlich für ältere Titel. Vielleicht schaue ich mir das mal genauer an … (auch wenn ich doch eigentlich gerade so viel anderes zu lesen habe *g*)

          Fein, dass du an dem Spiel immer noch Freude hast! Ich habe mich in den letzten Wochen vor allem mit Blumenzucht beschäftigt und das fand ich stellenweise etwas frustrierender als mir lieb war. Aber mit dem frisch freigeschalteten Gewächshaus sollte das auch einfacher werden …

          • Praktisch ist es wirklich! Wenn mir ein Titel wieder in Erinnerung gerufen wird, kann ich ihn mir oft einfach aus dem Regal nehmen – meine persönliche Bibliothek 😉

            Ich habe es in dem Spiel mittlerweile schon auf 70 Stunden gebracht, wobei ich gespannt bin, ob ich dabei bleibe, wenn die Quests dann nachlassen und es eigentlich nicht mehr viel zu erleben gibt. Die Blumenzucht habe ich bisher allerdings noch ausgelassen, das klingt ziemlich mühselig und das Spiel hat mir bis jetzt noch nichts dazu erklärt…

          • Konstanze

            Dank der Besucher gibt es ja immer wieder kleine Tagesquests und auch sonst bin ich gerade angenehm überrascht davon, dass ich immer wieder neue Herausforderungen finde, die mich beschäftigen.

            Was die Blumenzucht angeht, so hoffe ich, dass nach meiner aktuellen Aufgabe (bei der ich vier verschiedene rote Blumen züchten muss), keine weiteren Quests mit Blumen kommen. Dann kann ich mich freuen, wenn es mit den Blumenvarianten klappt, bin aber nicht genervt, wenn ich nicht das gezüchtet bekomme, was ich gerade brauche. (Und falls du dich irgendwann fragen solltest, wo du rote Tulias oder rote Dandelily herbekommst, dann versuch es mit den Mystery-Seed-Capsules von Wish me mell oder dem Spielbereich im Meadow.)

  4. Hach, ich hatte mich schon auf den Lese-Sonntag gefreut.

    „Ready or Not“ habe ich gleich angeschafft (leider bin ich da nicht sehr diszipliniert) und „Spare Man“ hatte ich schon gekauft, ups.

    • Konstanze

      *schmunzel* Heute ist der Lese-Sonntag etwas ruhiger als sonst, aber ich finde es so nett zumindest einmal im Monat einen „Plauderbeitrag“ schreiben zu können.

      Äh, du weißt schon, dass das meine Eindrücke der Lese-Proben waren und keine Einkaufsliste? 😉 Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß mit den beiden Titeln! Oder hast du „The Spare Man“ sogar schon gelesen?

      • Ich weiß schon. Ich kaufe bloß oft sehr schnell und „Ready or Not“ war nur 3,50 als Ebook.
        Und nein, ich habe „The spare man“ noch nicht gelesen…

        • Konstanze

          Bei mir hat dieses schnelle Kaufen von günstigen eBooks dazu geführt, dass ich den Überblick total verloren habe. Um mal ein paar alte eBooks auch wirklich zu lesen und auch in diesem Bereich etwas bewusster zu kaufen, gibt es nun die Listen und Leseproben. 😉

          *g* Natürlich nicht! Ich bin gespannt, wer von uns früher dazu kommt. Ich muss ja jetzt erst einmal zwei bis drei Wochen auf mein Exemplar warten.

  5. Frohe Ostern! 🙂
    Auweia, ich habe vor knapp zwei Wochen auch eine heftige Erkältung bekommen und sie ist noch immer nicht ganz weg. Irgendwie müssen da derzeit sehr fiese Viren herumgehen … Ich hoffe, dass du dich bald besser fühlst!

    • Konstanze

      Uh, Neyasha, das klingt auch sehr unangenehm! Ich hoffe, dir geht es endlich etwas besser und du bist bald wieder gesund! Die Apothekerin meinte letzte Woche auch, dass gerade alle mit Husten-Medikamenten-Bedarf bei ihr auflaufen …

  6. Ich denke, es hat dann auch etwas für sich, wenn täglich nur noch kleine Dinge zu erledigen sind, aber wenn es irgendwann nichts Neues mehr gibt, verliere ich erfahrungsgemäß die Lust. Vielleicht geht es mir wie bei Animal Crossing – da konnte ich ein Jahr lang gut spielen, danach wiederholte sich alles nur noch.
    Ich blicke bei den Blumen noch gar nicht durch, habe mich aber auch noch nicht damit beschäftigt. Anfangs habe ich einfach ein paar Samen gepflanzt und jetzt steht alles voll mit diesen orangefarbenen Puschelblumen von dem Farbevent (?). Wahrscheinlich bin ich das irgendwie falsch angegangen ^^‘

    • Konstanze

      Ich bin gespannt, wann die neuen Bereiche für die Switch freigegeben werden – wenn sie sich genug Zeit damit lassen, könnte das deine Spiellust vielleicht über das erste Jahr hinaus erhalten. 😉

      Was die Blumen angeht, so lohnt es sich eigentlich auch erst richtig zu züchten, wenn man die verschiedenen Varianten freigeschaltet hat. Wenn ich nicht die eine Quest hätte, wo ich bestimmte Blumenfarben brauche, um etwas herzustellen, würde ich mich damit auch nicht so beschäftigen. Aber es schadet nicht, wenn du schon mal ein paar Mustervarianten züchten könntest. Dafür musst du Samen einpflanzen und jeden Tag düngen (und hast dann eine 1% Chance auf eine Variante). Diese Varianten kosten mich die meisten Nerven, weil die die Voraussetzung für weitere Farben sind, und ich bin sehr froh über jede, die ich vorher schon zufällig wachsen hatte.

      • Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich Dünger noch nicht einmal habe. Früher oder später wird es mich wohl in Quests ereilen, aber so richtig spannend finde ich Blumen züchten nicht, auch in anderen Spielen nicht. Aber darauf, dass wir (ich spiele über Steam) irgendwann noch die Updates nachgereicht bekommen, die es für Apple Arcade bereits gibt, freue ich mich auch 🙂

        • Konstanze

          Ah, wenn du noch keinen Dünger hast, dann musst du dir da definitiv noch keine Gedanken machen. Sehr viel kannst du da ohne nicht tun.

          Blumenzüchten ist für mich ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite nervt es, wenn ich ständig Zeit in etwas investieren muss, dass eine sehr geringe Prozentchance hat erfolgreich zu sein. Auf der anderen Seite sorgt es für sehr viele kleine Mini-Ziele in einem Spiel, was grundsätzlich für mich gut ist.

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