Kategorie: Diverses

[Stöckchen] Herbstliebe: Ein Herbst & fünf Fragen

Über diesen Tag von Katriona bin ich bei Rike gestolpert und fand ihn so nett, dass ich ihn gleich mitnehmen musste. Dass ich mich jedes Jahr wie verrückt auf den Herbst freue und ihn den ganzen Sommer herbeisehne, sollte ja niemanden verwundern, der meinen Blog schon eine Weile verfolgt, und dass mein Leben sich sehr um das Lesen dreht, noch weniger. 😉

1. Welche Bücher möchtest du diesen Herbst unbedingt lesen?

Schrecklich viele Titel stehen in diesem Herbst ganz oben auf meiner Leseliste. Mit dem Reread von „Sparrow Hill Road“ von Seanan McGuire habe ich schon angefangen, damit ich in den nächsten Tagen zur Fortsetzung „The Girl in the Green Silk Gown“ greifen kann. Auf diesen zweiten Band habe ich mich seit Ankündigung gefreut, und solch eine Geistergeschichte passt doch gut in den Herbst. Außerdem möchte ich endlich „Feedback“ und „Into the Drowning Deep“ von Mira Grant lesen (ja, schon wieder Seanan McGuire – von ihr mag ich sogar Horror lesen), die beiden Titel liegen schon viel zu lange auf dem SuB. Des Weiteren haben ich „Ghost of the Greenglass House“ von Kate Milford im Auge (welches allerdings auch gut in den Winter passen würde) und wenn mir weniger nach Geistern und Grusel zumute sein sollte, werde ich vermutlich zu „Masks and Shadows“ und „Congress of Secrets“ von Stephanie Burgis greifen – ich mag fantastische Historicals und erwarte bei der Autorin unterhaltsame, berührende und amüsante Geschichten.

2. Was magst du am Herbst am liebsten?

Dass die Sommerhitze vorbei ist, die Nächte kälter werden und die ganze Welt ein wenig ruhiger zu werden scheint. Für mich ist der Herbst das, was für viele Menschen der Frühling ist. Herbst bedeutet für mich, dass ich wieder aktiver und kommunikativer werde (auch wenn das bei all den Lesestunden auf dem Sofa nicht so zu sein scheint 😉 ). Ich liebe das wechselhafte Wetter, das Licht und die frühe Dunkelheit. Der Herbst ist so wunderbar vielversprechend. Auf die ersten Herbsttage folgen viele weitere Wochen, in denen ich mich über die Verfärbung der Blätter und die sich versammelnden Zugvögel freuen kann und in denen all diese Menschen, die den Sommer wie verrückt rumgerannt sind, um das „gute Wetter“ zu genießen, ruhiger werden und wieder Zeit für gemütliche gemeinsame Stunden finden. Und wenn der Herbst zu Ende geht, dann hoffentlich mit diesem wunderbaren Hauch von Frost in der Luft, der in einem die Hoffnung auf einen Winter mit einer dicken Schneedecke weckt.

3. Über welche herbstlichen Themen liest du am liebsten?

Richtig „herbstliche“ Themen könnte ich gar nicht benennen, auch wenn es das eine oder andere Buch gibt, das ich mit einem „Herbstgefühl“ in Verbindung bringe. Allerdings mag ich mit der früher einsetzenden Dunkelheit eher mal zu einer Geistergeschichte (oder Horror) greifen, wobei ich dann zum Ausgleich auch wieder einen Cozy Mystery oder eine eher märchenhafte Geschichte brauche. Oh, und für Sachbücher (quer durch alle möglichen Themengebiete) habe ich im Herbst dann auch wieder Geduld, während mir im Sommer dafür in der Regel die Konzentration fehlt.

4. Wo liest du im Herbst am liebsten?

Ganz klar auf dem Sofa! Wir werfen eigentlich erst im Winter die Heizung an und so brauche ich, wenn die Temperaturen fallen, dann doch meine Sofadecke, wenn ich länger stillsitzen und lesen will. Ich finde es auch einfach praktisch, dass ich mit Decke und Katze bequem auf dem Sofa liegen und auf dem Tisch daneben einen Stapel Bücher, eine große Tasse Tee und vielleicht sogar ein paar Kekse lagern kann. Hinter mir steht auf einem weiteren Tisch eine Leselampe, die nicht nur für das richtige Licht sorgt, sondern auch den Nacken etwas wärmt, und wenn es von der Atmosphäre her passt, kann ich sogar noch die Stereoanlage anwerfen und etwas leise Musik beim Lesen genießen. Und wenn mir doch mal der Lesestoff ausgehen sollte, ist das Regal mit dem SuB auch nicht weit weg …

5. Welches Buch kannst du allen, die etwas Herbstliches lesen möchten, empfehlen?

Da ich nun mal bin, wie ich bin, gibt es natürlich nicht nur ein Buch, das mir spontan eingefallen ist. Grundsätzlich mag ich gemütliche Krimis im Herbst wie zum Beispiel „Das Album“ von Mary Roberts Rinehart. Diese Geschichte beginnt zwar im August, aber durch die gesamte Handlung zieht sich eine Atmosphäre von Abschied, von Vergänglichkeit und Melancholie, die ich sehr passend für den Herbst finde. Auch bei Agatha Christie gibt es einige Krimis, die ich passend für den Herbst finde, wenn auch vielleicht nicht gerade „Das Böse unter der Sonne“ oder eine der anderen Geschichten, die in heißen Gefilden spielt. Eine weitere Empfehlung von mir wäre die Jugendbuchreihe „Murder Most Unladylike“ von Robin Stevens, diese Krimis greifen nicht nur großartig die Atmosphäre der eher gemütlichen Krimiklassiker auf, sondern bieten mit einer chinesischen Protagonistin mal eine andere Perspektive auf das „traditionelle britische Leben“. Überhaupt fällt mir gerade auf, dass ich bei meinen (herbstlichen) Krimis dazu neige, Geschichten auszuwählen, die in einer bestimmten Zeitspanne spielen. Aber grundsätzlich passt ein ruhiger Krimi, bei dem man viel über die Menschen und ihre Zeit erfährt, in Ruhe den einzelnen Hinweisen nachgehen und sich an der Erzählstimme erfreuen kann, eben auch sehr gut zu einer gemütlichen Lesestunde mit Tee und Keksen auf dem Sofa.

Unheimliche Geschichten oder gar Geistergeschichten sind für mich im Herbst ein Thema, weil sie selbst dann, wenn sie im Sommer spielen, die für mich passende Atmosphäre mitbringen, und da fallen mir gleich drei Titel ein, die ich empfehlen mag: „The Woman in White“ von Wilkie Collins braucht etwas Ausdauer, aber am Ende wird man mit einer atmosphärischen Geschichte voller detailliert ausgearbeiteter Charaktere und Spannung belohnt, während man bei „Sparrow Hill Road“ ebenso wie bei „Dusk or Dark or Dawn or Day“ (beide Titel sind von Seanan McGuire) sympathische Geister, gruselige Elemente, herzzerreißende Momente und ungewöhnliche Perspektiven auf die Welt, das Leben als Geist und all das Drumherum geboten bekommt.

Oder soll es etwas „märchenhaftere“ Lektüre für den Herbst sein? Dann kommen hier zwei Titel, die sich nicht nur nach Herbst anfühlen, sondern sogar wirklich mal in dieser Jahreszeit spielen. 😉 Der erste Roman ist „Unspoken“, der erste Teil der Lynburn-Legacy-Trilogie von Sarah Rees Brennan, Die Geschichte kann man als eine „märchenhafte YA-Urban-Fantasy-Geschichte mit Schauerromanelementen“ bezeichnen, die mir – vor allem aufgrund vieler kleiner Szenen innerhalb des Familien- und Freundeskreises der Protagonistin und der dazu im Gegensatz stehenden unheimlichen Elemente –  gut gefallen hatte und um die ich deshalb schon seit ein paar Tagen herumschleiche und über einen Reread nachdenke. Der zweite Titel, den ich empfehlen möchte, ist voller wunderschöner Gedanken und Sätze rund um den Herbst, die man zitieren und genießen möchte. Es gibt eigentlich kaum ein Buch, das ich als so durch und durch „Herbst“ empfinde wie „Herbst im Mumintal“ von Tove Jansson – aber ich bin ja eh der Meinung, man sollte regelmäßig die Mumin-Bücher (vor)lesen und sich dabei ganz auf diese ganzen wunderbaren Beschreibungen, Sätze und Figuren einlassen.

Was schön war (4)

Endlich richtiges Herbstwetter erleben.
Aufwachen und hören, wie der Regen gegen das Fenster klopft.
Zum ersten Mal seit März wieder Socken anziehen,
weil die Zehen kalt werden.

Nach viel zu langer Zeit wieder
mit einer guten Freundin telefoniert
und debei regelmäßige „Telefon-Termine“ verabredet,
damit die Pausen zwischen den Telefonaten in Zukunft
nicht mehr so lang werden.

Das erste Roller-Derby-Spiel seit Saison-Start gesehen –
„unser“ Team spielt zwar in derselben Liga
wie die heutigen Gegner, aber nicht auf demselben Niveau.
Das Zuschauen hat trotzdem Spaß gemacht!

So richtig …

… bin ich nach meiner Sommerpause noch nicht wieder da, dabei habe ich theoretisch sogar wieder Lust zum Bloggen (und Kommentieren). Aber so recht will das Schreiben noch nicht wieder klappen – achtzehn angefangene Entwürfe tummeln sich im Dashboard, aber seit Tagen mache ich sie nur auf und wieder zu, ohne ein Wort hinzuzufügen. Ich lese wieder (wenn auch wenig) und hüpfe dabei von Buch zu Buch. Um aber über Bücher schreiben zu können, sollte ich auch mal eins beenden, statt ständig neue anzufangen. Und dann gibt es noch den Feedreader, den ich immer wieder öffne, durchscrolle und mir dann vornehmen, dass ich mich gleich morgen ernsthaft ans Abarbeiten machen werde …

Statt also all die Dinge zu tun, die ich mir für „nach dem Sommer“ vorgenommen habe und auf die ich eigentlich ja auch Lust hätte, wusel ich ziellos durch die Wohnung, wandere mit Tunnelblick an den im Laufe des Sommers entstandenen Kruschelecken vorbei, teste Plätzchenrezepte (hat jemand ein gutes Snickerdoodle-Rezept für mich?), höre mich durch meine CD-Sammlung und schaue Briten dabei zu, wie sie Wohnungen in europäischen Ländern suchen („Escape to the Continent“ bei Netflix).

Ein bisschen hoffe ich ja, dass dieser „ich bekomme nix auf die Reihe“-Beitrag dazu führt, dass ich wieder mit dem Bloggen anfange, aber irgendwie ist der Tag gerade immer kürzer als die To-do-Liste, und die Ablenkungen sind zu groß, um lange bei einer Sache zu bleiben … 😉

Sommerpausenende

Die vergangenen Wochen waren wirklich nicht schön – auch wenn die Zeit mit dem Besuch im August sehr nett war und wir zumindest an den ersten Tage noch einigermaßen erträgliche Temperaturen hatten. Aber insgesamt hatten wir in den vergangenen 3 1/2 Monaten nur vier Tage, an denen die Temperatur in unserer Wohnung (direkt nach dem morgendlichen Lüften) unter 25 Grad sank. An den meisten Tagen lag die Temperatur um die 30 Grad und auch nachts wurde es nicht merklich kühler, da wir schon Wochen vor der „Hitzewelle“ eine tropische Nacht nach der anderen erleben durften.

Ohne mein morgendliches Lüften hätte sich die Wohnung noch weiter aufgeheizt, was der einzige Grund war, warum ich es wochenlang geschafft habe, morgens um vier aufzustehen. Dummerweise sorgte das dafür, dass ich in der Regel mehrere Tage hintereinander nicht mehr als vier bis fünf Stunden Schlaf pro Nacht bekam, was auf Dauer irgendwie nicht so gesund ist (und dazu führte, dass ich auch ohne jeglichen Anlass ständig in Tränen ausbrechen konnte) – vor allem, wenn es mit dem „Mittagsschlaf“ aus irgendeinem Grund (Kindergartenlärm, Baustellenlärm, klingelnde Postboten mit Paketen für die Nachbarn) nicht klappt. Außerdem ist „Mittagsschlaf“ bei über 30 Grad einfach nicht erholsam und dauert nie lange genug, um den fehlenden Nachtschlaf auszugleichen. Anfang August war alles, woran ich denken konnte, nur noch, wie müde ich war. Zu erschöpft, um irgendwas zu tun, zu müde zum Lesen, zu müde zum Denken – selbst Netflix bietet nicht genügend unterhaltsame, anspruchslose Wohlfühlunterhaltung, um so viele Wochen in diesem Zustand zu überbrücken.

Die zur Aufmunterung getroffene Frühstücksverabredung mit der ehemaligen Nachbarin endete überstürzt, weil wir bei jedem Bissen schauen muss, dass wir keine der Wespen, die auf und in allen Lebensmitteln saßen, mitaßen. So extrem habe ich das noch nie erlebt, und dabei bin ich normalerweise relativ gelassen, wenn es um Wespen geht. Überhaupt war das in den letzten Wochen mit den Insekten nicht so schön – was mich immerhin den einzigen Vorteil einer Dachgeschosswohnung im Sommer hat wiederentdecken lassen, da sich die Zahl der Wespen, die den Weg in die Wohnung fanden, in Grenzen hielt. Dafür haben wir vor ein paar Tagen ungebetene „Besucher“ in der Küche entdeckt – drei Monate, in denen kaum gekocht wird, ergeben anscheinend ganz ungeahnte Möglichkeiten für Mehlmotten. Inzwischen ist die Küche frei von Vorräten und Befall. Allerdings hätte ich den gründlichen Sommerendputz doch lieber bei weniger hohen Temperaturen betrieben.

Ich komme schon sonst nicht so gut mit dem Sommer zurecht, aber in diesem Jahr kamen so viele Faktoren zusammen, die das Ganze noch potenziert haben … Ich bin froh, dass das Schlimmste nun wohl vorbei ist (und versuche zu ignorieren, dass für Dienstag und Mittwoch schon wieder Temperaturen um die 30 Grad angekündigt sind) – solange es nachts abkühlt, kann ich auch die warmen Tage ertragen. Seit gestern haben wir sogar tagsüber in unserer Wohnung knapp unter 25 Grad und ich habe in den vergangenen drei Nächten endlich mal wieder richtig schlafen können. Das reicht natürlich nicht, um die Folgen der vergangenen drei Monate auszugleichen, gibt mir aber so langsam das Gefühl, ich könnte mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben. Ich habe gestern sogar endlich mal wieder zum Buch gegriffen – was sehr gut ist, wenn man bedenkt, dass ich mir in den vergangenen Wochen die eine oder andere Trostbestellung gegönnt habe. 😉

 

Sommerpause

Ich habe beschlossen, dass mein Blog ab sofort eine Sommerpause einlegt. Der Grund dafür ist, dass ich bei diesen Temperaturen weder lesen noch kommunizieren mag. Bevor die Gradzahlen nicht für ein paar Tage (und Nächte!) am Stück deutlich fallen, kann man mit mir nichts mehr anfangen. Hinzu kommt, dass wir – wie schon erwähnt – Besuch erwarten und mein Mann in den kommenden Wochen auch Urlaub haben wird.

Ich weiß nicht, ob ich bis zum Lese-Sonntag am 19. August wieder aus meiner Pause zurück sein werde – aktuell spricht die (nicht sehr zuverlässige) 14-Tage-Wettervorhersage eher dagegen, aber ihr könnt ja den Lese-Sonntag im Zweifelsfall auch ohne mich abhalten. 🙂

Macht’s gut, bis spätestens im September!

Sommerbücher

Nachdem es zwei Wochen lang eigentlich relativ angenehmes Sommerwetter gab (vor allem dank der verhältnismäßig kühlen Nachttemperaturen), stiegen am Donnerstag die Temperaturen wieder auf 30 Grad und Abkühlung beim nächtlichen Lüften konnten wir auch vergessen. Es war zu warm, um zu schlafen, und ich war zu müde, um zu lesen. Stattdessen saß ich da und habe mir Gedanken darüber gemacht, was mir für „Sommerbücher“ in den Sinn kommen – spontan kam ich auf folgende Titel, weil sie mir immerhin während des Lesens vorgaukeln, dass Sommer einfach schön sein kann:

Tove Jansson: The Summer Book (Das Sommerbuch)
Wunderschöne, ruhige und fein erzählte Episoden von den Erlebnissen, die eine Großmutter und ihre Enkelin im Sommer (genauer gesagt in mehr als einem Sommer) auf einer kleinen Insel im finnischen Fjord haben. Perfekt für kleine Lesepausen und wunderbar erholsam zu lesen.

Edward Kelsey Moore: Mrs. Roosevelt und das Wunder von Earl’s Diner
Eigentlich kein wirkliches „Sommerbuch“, aber die warmherzige, amüsante und berührende Geschichte rund um drei Freundinnen und die Geister, die die Protagonistin Odette auf einmal sieht, strahlt für mich so eine Art „Südstaaten-Feeling“ aus (ohne überhaupt da zu spielen), dass ich es automatisch mit Sommer und heißen Tagen verbinde. Auf jeden Fall ist es eine wunderbare Wohlfühlgeschichte, ohne dass Themen wie Trauer, Rassismus, Krankheit, verlorene Träume und Bigotterie ausgeklammert werden.

Claire Legrand: Some Kind of Happiness
Ein Jugendbuch aus der Sicht der elfjährigen Finley, die einen Sommer bei ihren Großeltern verbringen soll, während ihre Eltern versuchen ihre Beziehung zu klären. Auf den ersten Blick nur ein Buch rund um einen Sommer voller neuer Freunde und bis dahin unbekannten Familienmitgliedern, Streifzügen durch den Wald und gemeinsamer Abenteuer. Aber es gibt auch fantastische Geschichten, die sich Finley ausdenkt, um mit ihren ganz persönlichen Problemen fertig zu werden, es gibt Familiengeheimnisse, die vor sich hin gären und die „blue days“, an denen Finley all das zu viel wird.

Nnedi Okorafor: Akata Witch
An „Akata Witch“ musste ich nicht nur denken, weil es im Sommer spielt, sondern auch wegen des Schauplatzes Nigeria. In erster Linie geht es um die zwölfjährige Sunny, die nicht nur (als in Amerika geborene Nigerianerin) nach dem Umzug ihrer Eltern in ihre Heimat wieder einen Platz für sich finden muss, sondern als Albino auch sehr unter der Hitze und der Sonne leidet. Trotzdem findet sie in den Wochen, in denen die Geschichte spielt, nicht nur neue Freunde, sondern lernt auch einiges über die Magie der „Leopard People“. (Bevor der Sommer wieder endet, sollte ich unbedingt die Fortsetzung „Akata Warrior“ lesen. *g*)

Banana Yoshimoto: Tsugumi
Obwohl die Geschichte sich über mehrere Jahre zieht, wird sie doch vor allem von einem letzten Sommer am Meer bestimmt, von den Nächten am Strand, vom Meer und all den Dingen, die man in einer kleinen Stadt macht, wenn der Sommer geprägt wird von einer Mischung aus Touristen und Alltag, Abschiednehmen und Freundschaft. Für mich spielen in Tsugumi die Stadt, der Strand und das Meer einfach eine größere Rolle als die Charaktere, da die Autorin diese Elemente wunderbar atmosphärisch beschrieben hat.

Bücherregal (Fantasyromane Teil 2)

Nachdem der erste Teil schon recht lang wurde, erwarten euch hier noch ein paar mehr Fotos mit Büchern und Autoren, die ich darunter aufliste. 😉 Was mich immer noch irritiert, sind die fehlenden Romane, die ich bislang noch nicht wiedergefunden habe. Aber ich habe immer noch die Hoffnung, dass die in den Stapeln vor meinem Bett auftauchen, wo sich die Sachbücher, Kinderbücher und alle anderen Romane, die weder Krimi noch Fantasy (bzw. Science Fiction oder Horror) sind, tummeln.

Mit Guy Gavriel Kay geht es los – einer der Autoren, bei denen ich immer denke, ich sollte mal nach weiteren Büchern schauen. Dann noch M. M. Kaye, P. B. Kerr, Jackie Kessler (mit Caitlin Kittredge), Morgan Keyes, Amber Kizer und Johanna von Koczian. Bei Sarah Kuhn habe ich die Lücke extra größer gelassen, nachdem ich gerade erst sah, dass sie einen Vertrag für drei weitere „Heroine“-Bücher hat, von Lynn Kurland sollen auch irgendwann noch die restlichen Teile der Reihe einziehen und Mercedes Lackey nimmt eh schon zwei Reihen ein.

Mercedes Lackeys „Valdemar“-Veröffentlichungen habe ich auch lange nicht vollständig, aber als sie mit ihrem Ehemann zusammenarbeitete, gefielen mir die Geschichten nicht mehr so gut. Sharon Lee bleibt, weil sie ein Geschenk war, Tanith Lee und Madeleine L’Engle dürfen einfach nicht in meinem Regal fehlen und mit Jason Lethcoe, C. S. Lewis, Holly Lisle und George Lucas (so banal „Willow“ ist, es funktioniert für mich als Wohlfühlbuch *g*) war es das dann auch schon mit den L-Autoren.

Weiter geht es mit Margaret Mahy (so eine großartige Jugendbuchautorin – nicht alles fantastisch, aber für mich gehört sie in den Bereich), Dunstan Martin, Anne McCaffrey (nicht ganz vollständig, aber ich glaube, meine vorhandene „Pern“-Sammlung reicht mir), Kelly McCullough (mit genügend Lücke für die fehlenden drie Bände), L. J. McDonald (auf Bewährung) und Dennis L. McKiernan.

Von Robin McKinley suche ich noch ein paar Bücher, die hoffentlich irgendwo in meinem Chaos stecken *seufz*, Richelle Mead wird vermutlich langfristig rausgeworfen, während ich von Kelly Meding noch ein paar Titel ergänzen will, und von Kate Milford ist der nächste Greenglass-House-Band schon bestellt. *g* Das Fach ist etwas leer, aber ich wollte die nächste Autorin nicht mit den anderen zusammenquetschen.

Denn Seanan McGuire produziert so viele Geschichten, dass ich großzügig Platz für weitere Romane bereithalten muss. Ein Buch liegt noch auf dem SuB, zwei weitere bestelle ich im Juli und dann gibt es noch die ganzen angekündigten Titel, die in den nächsten Monaten veröffentlicht werden …

Bei N und O habe ich so wenige Autoren, dass erst einmal auch die im Regal bleiben durften, bei denen ich mir nicht sicher bin, wie lange sie noch bleiben dürfen. Mit Rachel Neumeier, Garth Nix, Shawn Thomas Odyssey und Nnedi Okorafor ist der Bereich sehr übersichtlich. Auch Cindy Spencer Pape und Diana L. Paxson sind gerade auf Bewährung, während ich hoffe, dass es von Laura Powell bald neue Romane gibt – die Autorin lese ich gerade sehr gern. T. A. Pratt, Byron Preiss & J. Michael Reaves, Otfried Preußler, Sarah Prineas und Terry Pratchett (bei dem man sehr gut sehen kann, ab wann mir die Scheibenwelt zu viel wurde) sind die restlichen Autoren mit P (abgesehen von Tamora Pierce *g*).

Für Tamora Pierce gibt es nämlich ein eigenes Fach inklusive Lücke für den noch auf dem SuB liegenden Roman. Nur gut, dass die Autorin so langsam schreibt – bis weitere Veröffentlichungen auf den Markt kommen, habe ich hoffentlich eine Lösung dafür gefunden, wie ich die auch noch in das Fach packen kann. 😉

Mit Irene Radford, Marta Randall (so ein tolles Buch – ich muss unbedingt schauen, ob es ihre anderen Titel noch auf Englisch gibt), Melanie Rawn, Käthe Recheis, Katya Reimann, Laura Resnick, Jewell Parker Rhodes, Rick Riordan (den ich eigentlich vor allem aus der Bibliothek ausleihe, weshalb ich nur einen Titel von ihm habe), Phoebe Rivers und Joel Rosenberg geht es weiter.

Jennifer Roberson nimmt im nächsten Fach ein bisschen Platz ein, während Michael Scott Rohan zu den Autoren gehört, die mein Mann (angeblich) bislang noch nie in meinem Regal gesehen hat – das kommt davon, wenn man seine Bücher immer in mehreren Reihen unterbringt *g*. J. K. Rowling und Matt Ruff bilden bei R den Abschluss – bei beiden Autoren habe ich momentan nicht das Bedürfnis, mehr zu kaufen. Was bei Matt Ruff vor allem daran liegt, dass sein aktuellstes Buch im Regal meines Mannes steht. 😉

R. A. Salvatore gehört zu den Autoren, deren Geschichten ich heute bestimmt nicht mehr lesen würde, aber es hängen viele Erinnerungen daran. Elizabeth Scarborough schreibt einfach nur großartig (und für mich absolut zeitlos), Courtney Schafer (wurde leider nicht vollständig ins Deutsche übersetzt, da muss ich mal nach englischen Ausgaben schauen), Victoria Schlederer und Polly Shulman machen dann das Fach voll.

Die „Shadowrun“-Romane habe ich nicht ins Autorenalphabet aufgenommen, sondern unter dem Reihentitel einsortiert. Es ist wirklich unglaublich lange her, dass ich bei einem Run dabei war … weiter geht es mit Arthur Slade, Thorne Smith, Sabine Städing, Mary Stanton, Christopher Stasheff und Amanda Stevens.

Die T-Autoren sind wieder etwas übersichtlicher: Roger Taylor, Rob Thurman (wartet auch auf Ergänzung mit englischen Ausgaben), J. R. R. Tolkien und Val Tyler. Da U und V wegfallen, geht es dann auch schon los mit Vanessa Walder, Irma Walker, Freda Warrington und Holly Webb.

Und da nicht alle Bücher der Autorin ins selbe Fach passten, gibt es auch hier Romane von Holly Webb. Außerdem die letzten Drachenlanze-Titel von Margaret Weis (und Tracy Hickman), die aus sentimentalen Gründen bleiben dürfen, Tad Williams, Walter Jon Williams (so wunderbar unterhaltsame SF-Romane – leider habe ich die Reihe nicht vollständig) und Ursula Wolter. Zu meiner Überraschung haben meine Bücher von Patricia C. Wrede auch noch in das Fach gepasst – nur gut, dass die Autorin so große Abstände zwischen ihren Veröffentlichungen hat. 😉

Den Abschluss bildet das Fach mit Jonathan Wylie, Rick Yancy (keine Ahnung, wo die Bände sind, die nicht mehr auf dem SuB ruhen), Isabel Yap, Brenna Yovanoff, Diane Zahler, Roger Zelazny und Jo Zybell. Wenn ich sehe, wie wenig Platz bei den Anthologien noch ist, muss ich mich wohl langsam mit dem Kaufen zügeln – immerhin sollten die Titel, die ich schon auf dem SuB habe, noch in das Fach passen.

Das war es dann auch schon mit meinen Fantasyromanen. Ein bisschen macht es sich ja doch bemerkbar, dass ich das Genre seit ca. 35 Jahren intensiv lese (und während meiner Zeit im Buchhandel direkt an der Quelle saß *g*). Nur gut, dass ihr hier nicht sehen könnt, wie viele Autoren und Serie ich in den vergangenen Jahrzehten schon abgegeben habe. 😉

Bücherregal (Fantasyromane Teil 1)

Bei den Krimis gab es ja schon so einige Titel, die ich mir noch mal in Ruhe ansehen möchte, um dann endgültig über ihren Verbleib im Regal zu entscheiden. Bei den Fantasyromanen (zu denen bei meiner Sortierung auch Science Fiction und Horror gehören) ist es eigentlich noch schlimmer, denn hier sind einige Reihen im Regal gelandet, weil ich damit Erinnerungen verknüpfe. Ich lese diese Art von High Fantasy eigentlich gar nicht mehr, aber so ganz trennen kann ich mich von manchen Titeln trotzdem immer noch nicht – zumindest nicht, bevor ich sie nicht noch einmal in Ruhe gelesen und mir eine aktuelle Meinung gebildet habe. Immerhin überwiegen im Regal trotzdem die Bücher, die ich seit Jahrzehnten immer wieder mit Vergnügen lese oder die neu genug sind, dass ich sie noch lange nicht über habe. 😉

Ganz klassisch beginnt mein Regal mit Douglas Adams, Mariette Aerts, Joan Aiken (mit etwas Luft für zukunftige Neuzugänge), Vivian Alcock, Lloyd Alexander, Katherine Allfrey, Chester Anderson und Piers Anthony – dank der ganzen Einzelbände passen schön viele Autoren in ein Fach. Bei Piers Anthony weiß ich noch nicht so recht, wie ich mit den Xanth-Bänden umgehe. Die Darstellung von Frauen fand ich schon damals schwierig, sehr viele Ideen sind hingegen großartig und fantastische Satire habe ich sonst auch nicht so oft im Regal.

Auch im nächsten Fach gibt es noch Bücher von Piers Anthony, gefolgt von Sharon Ashwood (das Format lässt sich wirklich nicht gut in ein mehrreihiges Bücherregal packen) und Robert Asprin. Bei B wurde es dann lustiger dank der ganzen mehrbändigen Reihen, auch wenn es harmlos mit Pierdomenico Baccalario, Tracy Baptiste, Peter S. Beagle, Hans Bemmann und Holly Black anfängt. Juliet Blackwell brauchte dann schon etwas mehr Platz und insgesamt habe ich hoffentlich ausreichend Lücken gelassen, um die eventuelle Neuzugänge (und SuB-Exemplare) von den Autoren noch unterzubringen.

Lustig finde ich auch immer die Mischung, die sich so in einem Fach sammelt, wenn ich grob nach Fantasy/SF und Autorennamen sortiere. Ein schönes Beispiel bildet das nächste Fach mit Deborah Blake, Nina Blazon, Kirsten Boie, Dermot Bolger, Marion Zimmer Bradley (die paar Romane von ihr, die ich nach den letzten zwei großen Ausmistrunden noch behalten habe), Andreas Brandhorst, Katja Brandis und Marie Brennan (deren restliche Lady-Trent-Romane sich noch immer auf dem SuB tummeln).

Es ist immer ein bisschen schade, wenn die aktuelleren Autoren in der letzten Reihe landen, aber ich will auch nicht von meiner Sortierung abweichen, damit ich die Bücher auch auf Anhieb finde, wenn ich sie suche. Also darf sich Sarah Rees Brennan mit Patricia Briggs in der letzten Reihe tummeln, während Brom und meine uralte Sammlung von Terry-Brooks-Romanen den Rest des Fachs einnimmt. Ich weiß noch nicht, was ich mit den Shannara-Büchern machen soll, da ich vor allem die Romane rund um Ben Holiday mochte und die Shannara-Bände damals eher Verlegenheitskäufe waren, weil ich froh über jeden Fantasyroman war, den ich noch nicht kannte und der auch nur annähernd in meine Leserichtung ging. Ich fürchte, ich werde die Reihe mal wieder lesen müssen, um eine Entscheidung zu fällen.

Bei diesem Fach fällt die ungewöhnliche Lücke in der ersten Reihe auf – Lois McMaster Bujold nimmt genügend Platz für eine ganze Reihe ein (und ich muss demnächst mal schauen, welche Romane von ihr seit meiner letzten Vervollständigungsrunde erschienen sind) und Jim Butcher ist ja auch in den vergangenen Jahren erschreckend fleißig gewesen (kein Wunder, dass er da eine mehrjährige Schreibpause einlegen musste). Mal schauen, ob ich bis zum Erscheinen des nächsten Harry-Dresden-Romans die ersten sieben Bände noch nachgekauft bekomme (die hatte ich geliehen bekommen, als ich mit der Reihe anfing). 😉

Auf jeden Fall denke ich, dass Jim Butcher noch etwas mehr Platz in meinem Regal benötigt, als die ersten sieben Harry-Dresden-Bände einnehmen, und auch Stephanie Burgis veröffentlicht regelmäßig neue Bücher, die mein Interesse wecken. Bei C wird es dann erst einmal wieder etwas übersichtlicher, dank Titeln von Trudi Canavan (die nur bleiben, weil eine Freundin sie mir schenkte) und Gail Carriger (von der bestimmt noch mehr bei mir einziehen wird), Jennifer Carson, Timothy Carter, Soman Chainani und David Chandler. Sehr viel Luft muss ich hier nicht lassen, denn abgesehen von den fehlenden David-Chandler-Romanen (bei denen ich mir nicht sicher bin, ob ich sie mir noch besorge) und Soman Chainanis nächstem „School for Good and Evil“-Band gibt es hier leider nicht so viel, was ich noch ergänzen könnte.

Mit Jo Clayton, Susan Cooper und Bruce Coville war es das dann auch schon wieder mit meinen C-Autoren. Bruce Coville hat zwar bislang sehr viele tolle Bücher geschrieben, aber da die meisten Titel nicht mehr erhältlich sind, habe ich bei ihm nicht das Bedürfnis, ein Vermögen für weitere Kinderbücher auszugeben. Also blieb in diesem Fach noch Platz für Susan Dexter, Chris D’Lacey, Joe Donnelly, Marissa Doyle, Tonke Dragt (hm, da fehlt doch auch noch ein Buch!) und Dave Duncan.

Von David Eddings habe ich eine ganze Menge – zum Teil sogar doppelt und in sehr unterschiedlichen Ausgaben, weil es damals noch nicht so einfach war, englische Titel zu bekommen *g* -, so bleibt in diesem Fach nur noch Platz für Doris Egan und Katja Evert.

Auch von Jennifer Estep gibt es inzwischen einige Titel in meinem Regal, also bekam sie zwei Reihen im nächsten Fach. Dazu Jean Louis Fetjaine (an den Titel habe ich überhaupt keine Erinnerungen mehr, den muss ich also bald mal wieder lesen) und Raymond Feist.

Alan Dean Foster (von dem ich nur den Bannsänger-Zyklus komplett habe und dazu noch eine wilde Sammlung von Flinx-Romanen), Kate Forsythe, Karen Foxlee, Esther Friesner, Diana Pharao Francis, Max Frei (da fehlt auch noch ein Band *seufz*) und Anthony Francis – von dem ich die weiteren Bände der Serie als englische eBooks habe *g* – füllen das letzte Fach in der obersten Reihe meines Wohnzimmerregals. Ich muss zugeben, ich bin ganz hingerissen davon, wie viel in die Fächer passt, wenn man die Bücher dreireihig hineinpacken kann.

Beim Sortieren meiner Fantasy-Bücher finde ich es immer wieder spannend, wie ich auf manche ältere Titel reagiere. Craig Shaw Gardner gehört zum Beispiel zu den Autoren, deren Humor ich vor einigen Jahren mochte und bei denen ich mich inzwischen frage, ob das immer noch der Fall ist. Auch seine Bücher werde ich noch mal in Ruhe lesen müssen, um zu einem endgültigen Entschluss zu kommen. Bei Randall Garrett (einmal zusammen mit seiner Frau Vicky Ann Heydron und einmal mit zwei Büchern von Michael Kurland, der die Lord-Darcy-Reihe nach Garretts Tod weiterführte) freu ich mich hingegen einfach nur über das Wiedersehen. Die restlichen Autoren in diesem Fach sind Mary Gentle, Mel Gilden, William Goldman, Elizabeth Goudge, Arthur Lee Gould, Mira Grant (mit genügend Platz für weitere Titel von der Autorin), Joyce Ballou Gregorian und Kate Griffin (von der ich noch einige Bände im SuB habe).

Barbara Hambly ist die erste (und für lange Zeit einzige) Autorin, von der ich Horrorgeschichten las, an Laurell K. Hamilton habe ich kaum noch Erinnerungen, weshalb sie vor allem deshalb im Regal bleibt, weil die Bücher ein Geschenk waren. Mit Tara K. Harper, Kim Harrison, Michelle Harrison (wieder fehlt da ein Roman, den ich noch nicht wiedergefunden habe) und Robert A. Heinlein ist das Fach dann auch gut gefüllt – vor allem Kim Harrison nimmt doch einiges an Platz ein. *g*

Als mein Mann entdeckte, dass die schönen Jim-Henson-Ausgabe in dritter Reihe stehen, schlug er vor, dass ich doch so umsortieren sollte, dass die schöneren Titel vorne stehen, aber ich bleibe doch lieber bei meiner alphabetischen Reihenfolge. Außerdem mag ich diese Mischung als alten (und weniger schönen Romanen) und neuen in meinem Regal! Die Gebrüder Hildebrandt und Carol Hill gehören eindeutig zu den älteren, was man ihnen auch ansieht, während Will Hill, Jim C. Hines und Mark Hodder neuere Autoren sind. Wolfgang und Heike Hohlbein haben mich nie so gepackt wie viele andere deutschsprachige Fantasyleser, aber diese beiden Bücher haben sich doch einen Platz in meinem Regal verdient. Tom Holt muss ich mal wieder darauf überprüfen, wie gut die Geschichten gealtert sind, während Robert Don Hughes allein schon deshalb im Regal bleiben darf, weil ich mit dieser Trilogie mehrere Leute davon überzeugen konnte, dass Lesen an sich doch gar nicht so schlecht ist. 😉

Auch von Tanya Huff werden noch ein paar Titel in mein Regal einziehen, weshalb ich auch hier Platz gelassen habe. I fällt aus, weil ich keine Autoren mit I in meinem Besitz habe – spontan fallen mir nicht mal Fantasy-Autoren mit I ein. *grübel* Und bei J gibt es neben Tove Jansson gefühlt eigentlich nur einen Nachnamen – den aber gleich bei mehreren Autorinnen. Ganz stimmt das natürlich nicht, denn neben D. B. Jackson (von dem ich noch Bücher im SuB habe) gibt es noch Alaya Johnson, bevor es mit den vielen „Joneses“ losgeht. J. V. Jones und Kelly Jones dürfen noch mit in dieses Regalfach, während Diana Wynne Jones ihr eigenes bekommen hat, weil es da in den kommenden Monaten Jahren noch so einige Neuzugänge gibt, bis ich ihre Romane vollständig habe. (Außerdem habe ich inzwischen einige Bücher doppelt, weil ich seit Jahren versuche, zumindest die Reihen in zueinander passenden Ausgaben im Regal stehen zu haben. *seufz*)

Bevor dieser Beitrag noch länger und somit endgültig unlesbar wird, teile ich das Zeigen meiner Fantasy-Regalfächer lieber auf. In ein paar Tagen geht es dann also weiter von K bis zu den Anthologien. 😉

Sommerwetter

Auch wenn es euch vielleicht nicht so vorkommt, so versuche ich mich doch beim Jammern über die Hitze zurückzuhalten. Immerhin ist es seit gestern ein bisschen kühler und heute sollte ich vielleicht sogar tagsüber auch mal die Vorhänge öffnen können, ohne dass die Sonne gleich alles durchheizt. Auch wenn es selbst bei anhaltender Temperaturreduzierung (die leider nicht vorhergesagt wurde) noch eine Weile dauert, bis die Hitze aus den Wänden der Wohnung verschwindet, bin ich über jede kleine Abkühlung des „Sommerwetters“ froh. Und um euch nicht immer nur erzählen, dass es hier verflixt warm ist, gibt es noch ein Bild, das ich Samstagabend von der Küchenfensterbank geschossen habe. 😉

Bücherregal (Krimis)

Als ich erzählte, dass so nach und nach bei uns endlich Bücherregale eingezogen sind, gab es den einen oder anderen Kommentar, in dem nach Bildern gefragt wurde. Natürlich dauerte das Auspacken der Buchkartons, das Sortieren (, das erneute Ausmisten *seufz*) und wieder Einräumen deutlich länger als erwartet, aber immerhin haben die Krimis endlich ihren Platz im Regal (im Durchgangszimmer) gefunden. Die Fotos sind in der gewohnt schlechten Qualität (was auch daran liegt, dass ich dieses Mal nicht weiter vom Regal abrücken konnte, weil ich schon fast auf dem davorstehenden Tisch saß beim Fotografieren), aber ihr gewinnt immerhin einen Eindruck von den Regalen. Oh, und weil man Mann das beim Anblick der Fotos nicht auf Anhieb verstanden hatte: Jedes Bild zeigt die drei Reihen pro Regal von hinten nach vorne. 😉

Im ersten Regalfach fanden Desmond Bagley, George Baxt, Katherine K. Beck, Lilian Jackson Braun, Rhys Bowen und Rita Mae Brown ihren Platz. Letztere ist gerade in der Probezeit, weil ich noch nicht dazu kam, mir mal wieder einen Roman aus der Sneaky-Pie-Reihe vorzunehmen. Die ersten Bände mochte ich sehr, die späteren nicht so – insgesamt hat mich die Serie nicht so sehr gepackt, dass ich es geschafft hätte, sie mir vollständig anzuschaffen.

Das zweite Fach beginnt noch mit B (Jan Burke – die Bücher müsste ich auch noch mal antesten, um eine endgültige Entscheidung zu treffen) und wechselt dann mit Maeve Carels, Dorothy Cannell, P. M. Carlson, John Dickson Carr, Heron Carvic, Mary Higgins Clark und Raymond Chandler zu C. Die abschließende Reihe besteht aus den Agatha-Christie-Einzelbänden, die nicht in das Agatha-Christie-Fach daneben passten.

Von hinten nach vorne gibt es hier die Hercule-Poirot-Romane, die Tommy-und-Tuppence-Beresford-Titel und die Miss-Marple-Geschichten (sortiert nach Erscheinungsdatum *hüstel*).

Die restlichen „C-Titel“ bestehen aus Colin Cotterill und Deborah Crombie – hier habe ich genügend Luft gelassen, um noch ein paar Fortsetzungen unterzubringen – und dann ging es weiter mit Sandra Dallas, Diane Mott Davidson, S.S. van Dine und Carole Nelson Douglas (letztere müsste ich auch mal wieder lesen, um meine Eindrücke aufzufischen).

Weiter geht es mit meinem Arthur-Conan-Doyle-Schuber, Lucie Flebbe und Earlene Fowler. Die darauf folgende Lücke bei Dick Francis liegt daran, dass ich erschreckend viele „F“-Krimis vermisse. Ich hoffe sehr, dass ich nur beim Auspacken und Sortieren durcheinander gekommen bin und sich in den ganzen anderen Stapeln noch die vermissten Romane befinden (oder ich habe eine Kiste mit Büchern übersehen, aber eigentlich gibt es davon nur noch die mit den sperrigeren Sachbüchern, die ich nicht auch noch auf den Fußboden stapeln wollte).

Um sicher zu gehen, bekam auch das nächste Regalfach etwas Puffer, bevor es mit Dorothy Gilman weiterging. Die nächste Schicht besteht aus Celia L. Grace und Anne Granger und den Abschluss bilden Gallagher Gray und Alex Grecian (von dem ich mir noch einige Bücher anschaffen werde). Von Alex Grecian abgesehen, habe ich eigentlich schon seit Jahren keine Lust mehr auf historische Krimis – da werde ich in den nächsten Monate auch noch schauen müssen, ob die alle bleiben dürfen.

Das siebte Regalfach beherbergt Martha Grimes, Lotte und Søren Hammer (Wo sind die beiden anderen Titel der Reihe geblieben?), Dashiel Hammett, Carolyn G. Hart, Henry Fitzgerald Heard, Carolyn Haines, Georgette Heyer und Michael Innes. Spätestens hier stand bei mir übrigens der Entschluss, dass ich viel zu wenig Krimiklassiker habe. Außerdem habe ich beim Sortieren herausgefunden, dass mir bei manchen Reihen erschreckend viele Titel fehlen, da die deutschen Ausgaben (mal wieder) nicht alle Bände des englischen Originals beinhalten. Jetzt muss ich in den kommenden Monaten Jahren nur schauen, welche davon mir so wichtig sind, dass ich die fehlenden Bände auch noch – wenn sie denn überhaupt erhältlich sind – beschaffe.

Und wieder eine Lücke, die darauf hinweist, dass ich ein paar Bände bislang nicht wiedergefunden habe … *seufz* Davon abgesehen finde ich es lustig, wie sich die Autorennamen so verteilen. Bei manchen Buchstaben bekomme ich gefühlt das halbe Alphabet in ein Fach, bei anderen benötigte ich drei Fächer für einen einzigen Buchstaben. Bei „J über K bis L“ hält es sich mit dem Platzbedarf wirklich in Grenzen – da tummeln sich nur P. D. James, M. M. Kaye, Jessica Kremser, Caroline Llewellyn und Janet Laurence. Bei M wird es da wieder lustiger mit Ross Macdonald, Charlotte MacLeod, Edward Marston, Lee Martin, Ava McCarthy und G. A. McKevett.

Auch bei Ngaio Marsh fehlen mir noch ein paar Titel, von denen ich mir sicher bin, dass ich sie habe, aber es sollten noch ein paar Bücher oben drauf passen. Danach folgen Margaret Millar, Patricia Moyes, Tamar Myers, Peter O’Donnell, Ellis Peters und Elizabeth Peters.

Im nächsten Krimifach tummeln sich Zelda Popkin, Claire Rayner, Mary Roberts Rinehard, Candace Robb (schon wieder historische Krimis), Mark Ross, Laura Joh Rowland, Dorothy Sayers, Robin Stevens (hoffentlich mit ausreichen Luft nach oben), Phoebe Atwood Taylor, Josephine Tey und Charles den Tex.

Zuletzt kommen noch Johan Theorin, P. J. Tracy (wieso habe ich eigentlich die ganzen Serien mit fehlenden Bänden in der hinteren Reihe stehen?), Kathy Hogan Trocheck, Daniel Twardowski, Uwe Voehl, Mary Willis Walker, Edgar Wallace, Ethel Lina White, Nancy Means Wright und zwei Anthologien mit Krimi-Kurzgeschichten.

Wenn ich jetzt noch in den nächsten Wochen die fehlenden Romane wiederfinde und ins Regal packen kann, bin ich erst einmal mit dem Bereich zufrieden. Ich habe weniger Regalfächer für die Krimis gebraucht, als ich ursprünglich dachte, und bei all den Autoren, die ich nochmal lesen will, um über ihr Schicksal zu entscheiden, dürfte ich da in Zukunft noch etwas Platz rausholen können, um die neu hinzukommenden Krimiklassiker oder die noch laufenden Reihen auch noch unterbringen zu können.