Kategorie: Diverses

Was schön war (3)

Zu sehen, wie das kranke Kätzchen
einen Löffel Joghurt aufschleckt,
und dass es nach einer Woche krank sein
zwar noch nicht wieder gesund, aber doch fitter ist.

Die erste heiße Dusche
nach vier Tagen ohne warmes Wasser
und die „Dankeschön“-Blumen von der Nachbarin,
deren Wohnung ich während
der Woche voller Handwerker mitbetreut habe.

Ein Care-Paket
für meinen Mann und mich
voll mit lieben Worten,
Schokolade und Lesestoff.

Eine Woche mit Besuch,
gemütlichen gemeinsamen Stunden,
viel unterwegs sein,
leckerem Essen und den
ersten Roller-Derby-Spielen der Saison.

Die vergangene Woche …

… war überraschend anstrengend und frustierend. Was sich seltsam anfühlt, wenn ich überlege, dass ich mich am Lese-Sonntag noch darüber gefreut hatte, dass endlich mal wieder eine Woche ohne Termine vor mir lag. Aber die Arbeit geht mir gerade nicht so gut von der Hand (ich möchte zur Zeit am liebsten den ganzen Tag schlafen, was nicht hilfreich ist, wenn man sich konzentrieren will) und Christie fraß von Tag zu Tag schlechter, so dass es am Donnerstag zum Tierarzt ging. Sie hat (hoffentlich) nur eine entzündete Bauchspeicheldrüse und da können wir nur abwarten, dass die Entzündung dank der verabreichten Medikamente abklingt. Dummerweise scheint das Futter, das sie trotz Futtermittelallergie gut fressen kann und normalerweise auch mag, nicht gerade ideal bei Bauchspeicheldrüsen-Entzündungen zu sein. Aber da sie das gerade sowieso nicht frisst, ist das auch egal (auch wenn das vermutlich bedeutet, dass demnächst die Suche nach einem Futter, das sie verträgt und frisst – letzteres ist fast die größere Herausforderung – wieder von vorne losgeht). Stattdessen päppeln wir sie gerade mit Naturjoghurt und sind froh über jeden Teelöffel, den sie davon zu sich nimmt.

Immerhin habe ich an den letzten Abenden wieder etwas mehr gelesen – in der Beziehung hat der Lese-Sonntag, den ich mit Aral dem Königsmörder verbracht habe, wirklich geholfen. 😉 Wobei ich nicht nur meine Nase in die Welt der Klingen von Namara gesteckt habe, sondern auch „Tell me of a Girl“ von L. H. Johnson und „Todgeweiht“ von Nicolet Steemers beendet habe. Bei „Tell me of a Girl“ weiß ich nicht so recht, was ich davon halten soll, denn auf der einen Seite finde ich die Aspekte, die die Autorin bei ihrer Neuerzählung von „Der geheime Garten“ anders betont hat, und auch ihre Erzählweise sehr schön. Auf der anderen Seite frage ich mich, ob die Geschichte so für sich funktionieren kann oder ob es die Vertrautheit mit dem Original benötigt, um die kleinen Änderungen in der Perspektive zu würdigen. „Todgeweiht“ hingegen hat mich regelrecht geärgert, da das Buch als „Krimi“ vom Verlag belabelt wurde, aber einfach keiner war. Stattdessen habe ich mich durch ein vorhersehbares Familiendrama mit durchgehend unsympathischen Figuren gequält und am Ende immer mehr Passagen quergelesen, weil ich den Roman eigentlich nur beendete, um herauszufinden, ob sich darin doch noch irgendwo eine Spur von Krimi befand.

Dafür habe ich inzwischen „Echo der Toten“ von Beate Sauer angefangen und da mir die ersten vier Kapitel dieses Krimis, der im Jahr 1947 in Köln und der Eifel spielt, gut gefallen haben, freue ich mich schon darauf, dass ich die Geschichte heute Abend weiterlesen kann. Ansonsten bleibt mir noch eine Woche, um alle angefangenen dringenden Arbeiten zu beenden und die Wohnung so weit aufzuräumen und zu putzen, dass ich Besuch reinlassen mag, und dann beginnt auch schon der April …

Ich würde ja gern lesen, aber …

… ich habe ein wenig den Überblick verloren. 😉

In den letzten Wochen hatte ich viel zu tun und das bedeutete nicht nur, dass ich beruflich stundenlang vor dem Bildschirm saß und ein wenig textmüde war, sondern auch, dass die Lesezeit geringer war, als mir normalerweise lieb ist. So habe ich abends lieber mit meinem Mann „The Big Family Cooking Showdown“ geschaut, um mich zu entspannen, als zu Lesen. Da mir das Lesen aber fehlte, habe ich aber auch ständig Bücher aus dem Regal gezogen, angefangen und dann zum Weiterlesen auf dem Wohnzimmertisch gelegt, und so langsam wird das etwas unübersichtlich …

Müsste ich spontan antworten, würde ich vermutlich sagen, dass „Death by Dumpling“ von Vivien Chien mein aktuelles Buch ist. Ich bin bei dem Roman im sechsten Kapitel und mag bislang den Erzählton und die Protagonistin, aber so richtig gepackt hat mich dieser Cozy noch nicht, obwohl mir die Idee mit dem „Asia Village“ und der Frage, ob der Tod des Besitzers Mr. Feng nun ein Unfall oder ein Mord war, gefällt. Außerdem lese ich „Aufstieg und Fall der Dinosaurier“ von Steve Brusatte, das Sachbuch hatte ich mir nach einer Rezension von Helma in der Bibliothek ausgeliehen, weil ich das Thema nicht nur für mich, sondern auch für meinen Mann interessant fand. Jetzt lesen wir es parallel, weshalb es auf „seiner“ Tischseite liegt und ich immer vergesse, dass ich ja weiterlesen könnte. Ich bin sehr gespannt, ob einer von uns das Buch beendet, bevor ich es am 19. März wieder in die Bibliothek bringen muss (wobei es momentan noch verlängerbar ist). 😀

Dann wäre da noch „Terminal Alliance“ von Jim C. Hines. Weil ich einen humorvollen Roman suchte und mir die Veröffentlichung des zweiten Teils die Reihe wieder in Erinnerung gerufen hatte, hatte ich den Band aus dem Regal gezogen. Normalerweise sagt mir die Schreibweise des Autors sehr zu und mir gefiel die Vorstellung, mal ein SF-Geschichte aus der Sicht derjenigen erzählt zu bekommen, die für Sauberkeit und Ordnung in einem Raumschiff sorgen. Allerdings hatte ich dieses Mal leichte Probleme, in diese SF-Welt reinzukommen, weshalb ich die Geschichte erst einmal zur Seite gelegt habe. Da ich mir sicher war, dass ich mit Tanya Huffs Art, eine High-Fantasy-Handlung zu erzählen, weniger Probleme haben würde, wurde dann von mir noch „Wizard of the Grove“ angefangen – nur war mir dann doch nicht so recht nach High Fantasy.

Zum Glück habe ich ja eine große Auswahl unterschiedlicher Genres im SuB liegen, weshalb ich natürlich – nur so zur Abwechslung – beim letzten Bibliotheksbesuch spontan noch „Todgeweiht“ von Nicolet Steemers mitgenommen hatte. So viele niederländische Krimis habe ich in meinem Leben noch nicht gelesen, aber da mir die meisten davon gefielen, dachte ich wohl, dass das eine gute Idee sei. Nur fand ich den Prolog zu Hause dann nicht reizvoll genug, um weiterzulesen … Aber Krimi schien mir grundsätzlich eine gute Idee zu sein, warum also nicht Krimi und Urban Fantasy kombinieren und zu „Moonshine“ von Jasmine Gower greifen, oder zu „Stray Magic“ von Kelly Meding? Was am Ende dazu führte, dass ich beide nun ebenfalls angelesen auf dem Tisch liegen habe. Ebenso wie „In Other Lands“ von Sarah Rees Brennan, das mir von der Grundidee und dem Erzählton her sehr gut gefiel und bei dem ich das erste „Schuljahr“ des Protagonisten im Prinzip in einem Zug gelesen habe. Dummerweise hat das auch dazu geführt, dass meine Nacht an dem Tag etwas arg kurz wurde, weshalb ich dachte, dass es eine gute Idee sei, die Geschichte erst weiterzulesen, wenn ich etwas weniger zu tun und mehr Zeit dafür habe.

Nur gut, dass ich „Liquid Gold“ (den zweiten Mocklore-Band) von Tansy Rayner Roberts nicht direkt nach „Splashdance Silver“ angefangen hatte, auch wenn dafür der Kindle noch in Reichweite liegt, und dass der Tolino erst noch laden musste, bevor ich mir aus der Onleihe mein vorbestelltes Exemplar von „Echo der Toten“ von Beate Sauer (ein Krimi, der 1947 spielt,) runterladen konnte.

Ganz ehrlich, so kann es doch nicht weitergehen, wenn ich irgendwann mal wieder ein Buch beenden will …

Was schön war (2): Ein Urlaubswochenende

Ein langes Wochenende
bei meiner ältesten Freundin verbracht.

Trotz Zugausfall, Verspätungen und weiteren Probleme
Glück bei den Bahnfahrten und
insgesamt nicht mehr als eine Stunde Verspätung gehabt.
Dabei entdeckt, wie schön das Reisen im Fahrradabteil ist
– inklusive Beinfreiheit, Ruhe und einer schönen Aussicht.

Viel gesehen und
viele Stunden geredet und
viele „weißt du noch“-Momente erlebt
– nur unterbrochen von leckerem Essen und Getränken.

Was schön war (1): Ein Museumsbesuch

An einem klirrend kalten Wintertag
mit dem allerersten Hauch von Schnee
in meine kuschelige Jacke eingemuckelt
mit dem vor Kurzem gestrickten Schal um den Hals
durch die Stadt gehen.

Eine Sonderausstellung im Deutschen Filmmuseum besucht,
in der Kostüme von Barbara Baum gezeigt wurden
(leider vor sehr dunklem Hintergrund und mit sehr dämmrigem Licht,
so dass man kaum Details erkennen konnte).

Neben den Kostümen gab es noch Skizzen, Notizen zu Materialplanungen
und viele andere Dinge rund um den Schaffensprozess der Kostümbildnerin zu sehen.
Das war ziemlich faszinierend
und wenn es nicht irgendwann ziemlich voll geworden wäre,
wäre ich auch noch länger in der Ausstellung geblieben
und hätte danach noch das Museumscafé ausprobiert.

So allerdings bin ich nach gut zwei Stunden an die frische Luft „geflohen“,
um mir im nahe gelegenen und bewährten Café ein Stück Kuchen zu gönnen.
Auf dem Heimweg habe ich mich in der Bahn dann noch über
zwei betont „cool“ und „männlich“ gekleidete und gestylte Teenager gefreut,
deren Gespräch mit ihrem Karate-Training begann,
über die Betreuung der Kinder im Dojo
und die richtige Zubereitung von pochierten Eiern wanderte
und mit der Einkaufsplanung für das gemeinsame Kochen endete.

Zu Hause wartete dann noch eine unangekündigte
Buchhändler-Fahrradkurier-Lieferung auf mich,
die der Nachbar nicht nur für mich angenommen,
sondern auch noch extra zu uns hochgetragen und vor die Tür gelegt hatte.

Jahresende

Irgendwie haben wir in den letzten Jahren immer gedacht, dass das kommende Jahr hoffentlich weniger anstrengend wird als das vorherige, und dann kam es doch wieder anders – für mich war 2018 vor allem das Jahr des Schlafmangels, und da ich damit wirklich nicht gut umgehe, hoffe ich sehr, dass sich das im kommenden Jahr nicht wiederholt. 😉

Um 2018 mit einem schönen Erlebnis zu beenden (und weil wir in den vergangenen sechs Wochen mehrere Unternehmungen absagen mussten, auf die wir uns gefreut hatten), haben wir für heute Vormittag einen Tisch im Lieblingscafé reserviert. Nach einem ausgiebigen und leckeren Frühstück werden wir wieder nach Hause fahren und uns mit Christie einrollen, bis das Jahr vorbei und die Nacht wieder ruhig geworden ist.

Für die ersten Wochen des kommenden Jahres habe ich schon einige Dinge vor – unter anderem ein Wochenendbesuch bei einer Freundin, die ich seit ein paar Jahren nicht gesehen habe – und ich freu mich nicht nur auf all diese Pläne, sondern auch auf das Gefühl des „Neuanfangs“, das ein Jahreswechsel für mich so mit sich bringt.

Für euch hoffe ich, dass das neue Jahr Gesundheit
und viele wunderschöne und unvergessliche Momente parat hält.
Passt gut auf euch auf und verbringt viel Zeit mit Menschen,
die euch guttun und am Herzen liegen,
und mit Tätigkeiten, die euch Freude bereiten
und den Stress des Alltags vergessen lassen!

Was schön war (6)

Ein Überraschungspaket mit einem Online-Adventskalender-Gewinn bekommen,
obwohl ich schon ganz vergessen hatte,
dass ich überhaupt daran teilgenommen hatte.
(Mal schauen, wie mir der gewonnene
Online-Yoga-Kurs im kommenden Jahr gefällt. *g*)

Ob eine zweite Yoga-Matte im Haus dazu führt, dass mein Mann demnächst „mitsportelt“? 😉

Sich doch noch zum Keksebacken aufraffen können,
weil mein Mann seine Hilfe versprochen hat,
und deshalb das letzte Adventswochenende mit
selbstgebackenen Keksen genießen können.

Zimt-Plätzchen, Espresso-Schokosplitter-Plätzchen, Orangen-Schokosplitter-Plätzchen

Gemütliche Feiertage mit meinem Mann verbringen,
mit der Katze auf dem Sofa kuscheln und dabei
lauter neue Bücher vor der Nase
und genügend Zeit zum Lesen haben.

Frohe Feiertage!

Nachdem bei uns beiden die Erkältung langsam auf dem Rückzug ist, werden mein Mann und ich hoffentlich gemütliche und entspannte Feiertage miteinander verbringen können. Während mein Mann für seine Urlaubszeit schon einige Termine ausgemacht hat, an denen er mit seinen Kollegen Brettspiele spielen will, werde ich meine Zeit aufteilen zwischen „mit einem Haufen Bücher einrollen und lesen, lesen, lesen“ und „ein paar Dinge auf die Reihe bekommen, die in den letzten Wochen liegengeblieben sind“. Ich freu mich auf jeden Fall auf die für uns etwas ruhigere Zeit „zwischen den Jahren“!

Euch wünsche ich, dass die kommenden Tage ganz wunderbar und möglichst harmonisch verlaufen. Habt eine schöne Zeit, egal, ob ihr sie allein, mit einer Katze auf dem Schoß oder inmitten einer trubeligen Familie verbringt. Gönnt euch ein leckeres Essen, genießt die Auszeit vom Alltag und kümmert euch gut um euch und diejenigen, die euch am Herzen liegen.

Ich wünsche euch ruhige, stressfreie und erholsame Feiertage!

Adventsstimmung

So richtig bin ich in diesem Jahr nicht in Vorweihnachtsstimmung, was auch der Grund ist, warum ich nicht an Arianas Adventslesen teilnehme. Dabei genieße ich sonst diese letzten Wochen im Jahr sehr und nutze die Zeit, um langsam runterzufahren, Pläne für das kommende Jahr zu machen und mir Zeit für mich und meine Lieben zu nehmen. Außerdem habe ich im Laufe des Jahres das eine oder andere Buch zur Seite gelegt, weil ich dachte, dass es perfekt in die Advents-/Winterzeit passen würde, und es wäre zu ärgerlich, wenn ich diese Romane noch ein Jahr auf dem SuB liegenlassen würde, nur weil ich gerade das Gefühl habe, ich wäre nicht in der richtigen Stimmung.

Mit dem Dekorieren wird es vermutlich nichts in diesem Jahr. Durch die neuen Regale, das Ausräumen der Kisten und Umräumen der Inhalte, die keine Bücher sind, ist die Weihnachtdeko an einem Ort gelandet, der dafür sorgt, dass das Rausholen mehr Arbeit verursacht, als ich mir gerade damit machen will. Aber ich versuche trotzdem ein paar „Traditionen“ durchzuziehen und zu genießen und ich habe meine „aufgesparten“ Bücher auf einen separaten Stapel gelegt und mir vorgenommen, immer mal wieder eins davon anzulesen und zu schauen, ob mit den ersten Seiten doch noch die richtige Stimmung zum Lesen kommt.

Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
Abi Elphinstone: Sky Song
Robin Stevens: Jolly Foul Play (A Murder Unladylike Mystery 4)
Sarah Rees Brennan: In Other Lands
Catherine Fischer: Clockwork Crow
Stephanie Burgis: Congress of Secrets
Kate Milford: Ghosts of Greenglass House

 

Wenn ich mich in den nächsten Tagen noch zum Plätzchenbacken aufraffen kann, wird das vielleicht ja doch noch etwas mit der Vorweihnachtsstimmung bis zum 24. Dezember! 😉

Euch wünsche ich auf jeden Fall eine gemütliche, stressfreie und atmosphärische Zeit bis zu den Feiertagen!

Ich bin dann mal für ein paar Tage beschäftigt! ;)

Nachdem es ja in der letzten Woche Lieferprobleme gab, erreichte mich heute Abend dann doch noch mein neues Spielzeug. Inzwischen ist die Switch eingerichtet und ich warte nur noch darauf, dass die Controller (plus Pokéball) vollständig geladen sind, damit Evoli und ich uns auf den Weg machen können, um Kanto zu erkunden und Pokémon zu fangen!

Wie ich mich kenne, werde ich ein paar Tage mit dem neuen Spielzeug versumpfen und nicht viel anderes in meiner Freizeit auf die Reihe bekommen, was auch bedeutet, dass es hier auf dem Blog ein bisschen ruhiger wird. Vor allem, da ich mir heute Abend auch noch ein zweites Spiel („Yonder – The Cloud Catcher Chronicles“) besorgen werde – denn natürlich kann ich mich bei einer neuen Konsole nicht auf ein einziges Spiel beschränken, wenn es so viele nette Dinge zu entdecken gibt. Nur gut, dass mein Mann und ich zusammen Pokémon spielen können, sonst wäre es doch ein kleines bisschen unfair. 😉