Schlagwort: Diverses

Im Moment …

… habe ich überraschend viel um die Ohren, und die To-do-Liste scheint in der Regel länger als der Tag zu sein. Aber nicht alle Punkte auf der To-do-Liste sind stressig oder reine „Pflichtaufgaben“. Manchmal steht da auch „Kuchen zum Frühstück genießen“ drauf, und das mache ich dann auch.

Ein grün gemusterter Teller mit einem sehr flachen Stück Apple Pie und einem Klecks Sahne darauf, daneben eine schwarz-weiß-geringelte Tasse mit Milchkaffee

Die To-do-Liste führe ich eigentlich, damit ich nicht ständig den Kopf voll mit Dingen habe, an die ich noch denken will, aber so richtig klappt das gerade nicht. Weshalb ich in den letzten Wochen nicht so viel Ruhe und Zeit zum Lesen hatte, wie ich gern gehabt hätte, aber grundsätzlich läuft es gerade trotzdem ganz gut mit den Büchern. Am Ende des Tages kann ich doch auf so einige Lesepausen zurückblicken, und das finde ich ziemlich schön.

Ein aufgeschlagenes Buch mit englischem Text auf einer orangefarbenden Decke

Allerdings sorgt meine Grund-Wuseligkeit auch dafür, dass mir immer wieder andere Bücher durch den Kopf gehen, die ich „jetzt sofort“ und wenn nicht schon „genau in diesem Moment“, dann definitiv „spätestens morgen“ anfangen will. So wächst der Stapel neben meinem Sofa immer weiter an, aber irgendwie ist es auch ziemlich schön, dass da so viele Titel auf mich warten, auf die ich mich so freue.

Zwei Stapel mit insgesamt dreizehn Büchern, von denen man nur den Buchschnitt sieht, vor einem Fenster

Es gibt momentan eine Menge Dinge, die ich nicht beeinflussen kann, und es gab ein paar schlechte Nachrichten von verschiedenen Seiten. Aber es gab auch immer wieder kleine Momente in den vergangenen Tagen, in denen sich jemand meldet und sagt „es geht mir besser“ oder „ich habe mich lange nicht gemeldet, aber immer wieder an dich gedacht“. Alles in Allem kann ich sagen, dass es mir persönlich trotz der vollen To-do-Listen und nicht so schönen Nachrichten gerade gut geht. Mir ist klar, dass das mehr ist, als viele andere zur Zeit von sich sagen können, weshalb ich diese Phase im Moment umso bewusster genieße …

Ich hoffe sehr, dass es bei denjenigen von euch, denen es gerade nicht so gut geht, bald besser ausschaut, und wenn es etwas gibt, das ich für euch tun kann, dann sagt bitte Bescheid.

So ganz …

… bin ich nach meiner sommerlichen Auszeit noch nicht wieder beim Bloggen angekommen. Ich habe mehrere Rezensionen im Entwurfsordner, aber keine davon ist soweit, dass ich sie veröffentlichen könnte. Und da mein Kopf gerade zwischen „zu viele Gedanken“ und „Ablenkung gesucht“ schwankt, klappt es mit dem Schreiben auch nicht so recht. Um mich selbst ein bisschen herauszufordern, gibt es hier mal eine Liste mit Rezensionen, die ich eigentlich gern im August noch schreiben (und veröffentlichen) würde:

1. T. Kingfisher: A Wizard’s Guide To Defensive Baking
2. Michelle Harrison: A Pinch of Magic
3. Jim C. Hines: Tamora Carter – Goblin Queen
4. Tuula Karjalainen: Tove Jansson – Work and Love (wenn ich den endlich mal die letzten Kapitel lesen würde)

Drei sehr unterschiedliche fantastische Kinder- bzw. Jugendbücher (und eine Biografie), die mir alle sehr gut gefallen haben, obwohl ich keins davon besonders zügig durchgelesen habe. Was das Lesen selber angeht, so kann ich immerhin vermelden, dass das wieder klappt! Genau genommen habe ich von Dienstagnachmittag bis jetzt (Donnerstag ca. 18 Uhr) um die 1200 Seiten gelesen, wobei ich zugeben muss, dass ich gerade die (zum Glück nicht so häufigen) Sexszenen der Hidden-Legacy-Reihe nur querlese, weil ich definitiv mehr Lust auf Action, Monster und Magie habe). Lustigerweise habe ich erst nach dem Lesen des zweiten Teils festgestellt, dass mein Zeitpunkt für diesen Reihe-Reread geradezu perfekt ist, da der fünfte Band „Emerald Blaze“ in wenigen Tagen veröffentlicht wird. So kann ich die Fortsetzung direkt nach Erscheinen lesen und habe noch frische Erinnerung an all die Ereignisse und Intrigen, die in den vorhergehenden Romanen passiert sind. 😉

Technische Probleme

Ich habe keine Ahnung, was die Ursache dafür ist (vielleicht das WP-Update, das es in den letzten Tagen gab?), aber ich kann gerade keine Kommentare unter meinen Beiträgen auf dem Blog sehen. Genau genommen kann ich die Kommentare im Dashboard lesen und beantworten, aber nicht auf dem Blog … Auch über das Smartphone meines Mannes wird nur angezeigt, dass es Kommentare gibt, aber nicht die Kommentare selber.

Ich weiß nicht, wie ich das wieder in Ordnung bringen kann oder ob ich das überhaupt in Ordnung bringen muss, weil es vielleicht nur ein Blog-Schluckauf ist, der von selber wieder verschwindet. Aber wenn das also morgen immer noch so sein sollte, hat es wohl wenig Sinn, wenn der Lese-Sonntag über meinen Blog läuft, wenn niemand von uns die Kommentare unter dem dementsprechenden Beitrag sehen kann …

***

Nachtrag: Okay, die verschwundenen Kommentare lagen daran, dass mein Theme nicht auf dem aktuellsten Stand war. Da ich das von einer Freundin netterweise mitbenutzen darf, musste sie erst einmal die aktuelle Version kaufen und bei mir installieren, damit die Kommentare wieder auftauchten. So hat sie dann auch festgestellt, dass dieses Theme nur ein Jahr lang nach Kauf aktualisiert wird. Ich sollte also bis zum August 2021 besser die Augen nach einem Theme aufhalten …

Sommerliche Auszeit

Auch wenn dieser Sommer bislang wirklich erträglich war und es nur wenige Tage gab, die so richtig heiß waren, fühle ich mich gerade wieder zu müde und gereizt, um mit anderen Menschen zu kommunizieren. Sommer ist einfach nicht meine Jahreszeit, und irgendwann erreiche ich immer den Punkt, an dem ich niemanden mehr sehen und hören mag.

Ich gönn mir also zwei Wochen ohne Blog und Twitter (wobei ich da eine Ausnahme für die Animal-Crossing-Rübengruppe machen werde, denn meine Preise trage ich natürlich weiterhin in die Liste ein und meine Insel steht euch für Käufe und Verkäufe selbstverständlich offen). Ansonsten wird es am 1. August noch meinen üblichen SuB-Beitrag zum Monatsanfang geben, und zum 16. August werde ich für den Lese-Sonntag wieder da sein, aber in der Zwischenzeit gönne ich mir einfach mal wieder etwas Offline-Zeit.

Habt einen schönen Start in den August und bis bald! 🙂

Ein perfektes Wochenende …

Das Wochenende ist schon wieder zwei Tage her, aber es war so schön,
dass ich es hier einfach festhalten mag.

 

Am Samstag habe ich innerhalb von 24 Stunden 960 Seiten gelesen
– wobei „am Samstag“ nicht so ganz stimmt,
denn genau genommen war ich bis Sonntagmorgen um vier wach. 😉

 

Den Sonntagsvormittag habe ich dann mit „Animal Crossing – New Horizons“ verbracht
und bin mit mehreren Leuten von Insel zu Insel gezogen.

 

Sonntagnachmittag ging es dann mit meiner Schurkin in ein Dungeon.
Leider ist sie noch nicht erfahren genug, um gegen Monster zu bestehen,
mit denen der Tinkerer meines Mannes recht gut fertig wird.
Aber wir haben am Ende gewonnen (auch wenn meine Schurkin auf der Strecke blieb),
und das war in diesem Fall das Wichtigste.

 

Danach ging es mit Milchkaffee und Schokokuss wieder aufs Sofa,
wo ich den Rest des Tages wieder mit Lesen verbracht habe,
bis es dann – ausnahmsweise etwas früher – wieder ins Bett ging.

Ungewohnt unkommunikativ …

Im vergangenen Monat war ich – zumindest auf den Blogs, die ich normalerweise lese, ungewohnt unkommunikativ, weil ich so viel mehr per Mail und Telefon kommuniziert habe, als ich es normalerweise tun würde. Dass es ein ganzer Monat war, den ich ohne meinen Feedreader aufzulesen verbracht habe, hat mich trotzdem ganz schön überrascht, während mich die Menge an ungelesenen Blogbeiträgen fast erschlagen hat, als ich am Wochenende endlich mal wieder den Reader öffnete.

So langsam ist aber ein Ende in Sicht und wenn ich noch ein paar Tage länger auf meine normale Schlafenszeit verzichte und stattdessen ein bisschen Zeit mit Bloglesen und -kommentieren verbringe, dann sollte ich die restlichen ungelesenen 235 Beiträge auch noch in den Griff bekommen. Ich hoffe nur, ihr seid nicht schon jetzt genervt davon, dass in den vergangenen Tagen lauter verspätete Kommentare eintrudelten und das den Rest der Woche wohl noch so weitergeht … 😉

Reif für die Insel!

Jeder, der schon mal einen Lese-Sonntag mit mir erlebt hat oder grundsätzlich schon eine Weile meinen Blog liest, weiß, dass ich das Spiel „Animal Crossing“ wirklich liebe. Heute erscheint nun (endlich! *g*) „Animal Crossing: New Horizons“ für die Switch, und nachdem ich in den vergangenen Wochen (und Monaten) voller Vorfreude die Tage gezählt habe – und die Realität da draußen gerade nicht die Schönste ist, bin ich definitiv bereit für die Insel.

Sechs Jahre und neun Monate lang habe ich so gut wie jeden Tag „Animal Crossing: New Leaf“ gespielt, und nun freue ich mich sehr, dass ich meinen anspruchsvollen Job als Bürgermeisterin niederlegen und einer verlassenen Insel zu neuer Blüte verhelfen kann. 😉 Wenn es hier also in den kommenden Tagen – trotz des einen oder anderen vorbereiteten Beitrags – etwas stiller werden sollte, dann wisst ihr ja, wo ihr mich finden könnt. Ich habe eine Insel zu erkunden, Materialien zu sammeln, Werkzeuge zu bauen und all die Möglichkeiten zu entdecken, die so ein neues Zuhause mit sich bringt.

Wenn sich die Bücher stapeln …

… und ich es nicht mal auf die Reihe bekomme, die vor Wochen gelesenen Titel wegzuräumen, dann ist das immer ein untrügliches Anzeichen dafür, dass ich Probleme habe, mich aufs Lesen zu konzentrieren. Genäht habe ich in den letzten zehn Tagen übrigens auch nicht mehr, was der Grund dafür ist, dass die noch nicht gesäumten Taschentücher unter dem Buchstapel regelrecht verschwinden. *g* Dabei hatte ich eigentlich sogar Lust aufs Lesen und Nähen (wenn auch nicht gerade beides gleichzeitig, das wäre dann doch selbst für mich etwas viel), aber so richtig hat es in den letzten Wochen damit nicht klappen wollen. Weshalb ich natürlich fast jeden Tag ein weiteres Buch aus dem Regal gezogen und auf den Stapel gelegt habe, in der Hoffnung, dass mich genau dieser Titel jetzt endlich wieder packen würde.

Mit Charlotte MacLeod hat das am vergangenen Sonntag dann sogar wirklich geklappt, und ich habe gestern den dritten Band der „Sarah Kelling und Max Bittersohn“-Reihe beendet, nur um im Anschluss zum vierten Teil der Reihe zu greifen. Ich finde die in Boston spielenden Krimis der Autorin momentan so erholsam und genieße diese Mischung aus solidem Kriminalfall, skurril-sympathischen Charakteren, amüsanten Szenen und wunderbar treffenden Beschreibungen. Jetzt hoffe ich nur, dass mich die Leselust nach Beenden der Reihe nicht wieder verlässt (und dass ich meinen Buchstapel vor Sonntag wieder aufgeräumt bekomme, wenn ich die Ablagefläche für meine Lese-Sonntag-Fotos benötige). 😉

(U)FO-Liste

Vor zwei Monaten hatte ich eine UFO-Liste veröffentlicht, um mich mal dazu zu bringen, wieder regelmäßiger an all den angefangenen und geplanten Projekten zu arbeiten. Da ich inzwischen viele kleine (und zum Teil lästige) und größere Dinge erledigt habe, gibt es hier mal eine aktualisierte Liste. 😉 Die noch ausstehenden Sachen sahen am 20. November 2019 so aus:

1. An dem Geschenk für meine Freundin, das sich in der geschlossenen Box befindet, war ich in der Zwischenzeit immer noch nicht dran. Aber das ist auch eine größere Sache, die ich in den vergangenen Jahren immer wieder umgestürzt habe, und ich hatte in dem Bereich nicht gerade große Erwartungen. Vielleicht schaffe ich es ja bis zum Ende des Jahres … 😉

2. Da ich mir in den Tagen nach dem Veröffentlichen der UFO-Liste in meiner „Mittagspause“ immer ein Paar Socken vorgenommen hatte, hatte ich am 28.11. den letzten lästigen Faden vernäht. Zu dem Zeitpunkt, als ich das Foto machte, hatte ich noch zwei Paar Socken vor mir, während mein Mann schon seit ein paar Tagen eins der fertiggestellten Ringelsocken-Paare trug.

3. Mehrere Versuche, eine Art „Schwamm-Ersatz“ nach Mustern, die ich online gefunden hatte, anzufertigen. Genau gesagt hatte ich einmal eine Anleitung für eine gestrickte Version (rechts oben) gefunden, die ich aber schon beim Anfertigen nicht rau genug und nach dem Antesten mit dem doppelt gelegten Gewebe zu steif fand. Die runde gehäkelte Version (links oben) hat immer noch ein leichte Wölbung, aber so finden meine Finger besseren Halt beim Abwaschen, während mein nächster Versuch mit einer Online-Anleitung zu dem gehäkelten „Rippentuch“ (unten rechts) geführt hat. Da gefiel mir die Struktur auf Anhieb, aber es fühlte sich verkehrt an, dass die Rippen längst statt quer verlaufen. Was natürlich dazu führte, dass ich ein weiteres Tuch gehäkelt habe, bei dem die Rippen dann über die schmale Seite des Gewebes verliefen. Die vier Teile hatte ich bis zum 03. Dezember fertiggestellt und danach habe ich sie beim täglichen Abwasch ausprobiert, um ihren Nutzen direkt vergleichen zu können.

Am Ende haben sich die Rippentücher (unabhängig davon, wie die Rippen verlaufen *g*) als durchaus akzeptabler Schwamm-Ersatz herausgestellt. Wenn doch mal etwas in einem Topf so sehr festsitzt, dass ich es damit oder mit meiner Spülbürste beim Abwaschen nicht entfernt bekomme, dann kann ich immer noch den Topf mit Wasser und Natron erhitzen oder auf den Topfkratzer aus Metall zurückgreifen – das war aber bislang nicht notwendig. Ansonsten trocknen die Tücher innerhalb von einem halben Tag, was ich bei dem festen Gewebe okay finde, aber nicht so unglaublich hygienisch, weshalb ich mir den Luxus von fünf weitere Rippentücher gegönnt habe (ausreichend Garn hatte ich ja noch im Haus), damit ich genügend davon habe, dass ich die nach einmaligem Gebrauch in die Wäsche werfen kann. In meiner wöchentlichen Maschine Kochwäsche fallen die jetzt nicht so sehr ins Gewicht, und so kann ich sicher sein, dass ich da keine Bakterien kultiviere.

 

4. Da ich die feine und sehr weiche Wolle, aus der ich die „Marktfrauen-Handschuhe“ gestrickt hatte, zwar sehr gern trage, aber sehr ungern vernähe, dauerte es bis zum 02. Dezember, bis ich die in Angriff nahm. Dafür habe ich sie dann gleich am folgenden Tag das erste Mal getragen und war sehr zufrieden mit dem Sitz.

5. Noch einmal dieselbe Wolle wie bei den „Marktfrauen-Handschuhen“, und da die leicht filzt, ist es immer sehr lästig, Knäule aus den Strängen zu wickeln, aber am 02. Dezember war ich damit dann auch fertig und habe am 04. Dezember angefangen, an meinem Tuch zu stricken. Das Halstuch war am 14. Januar fertig und ist am Ende sehr schlicht geworden, aber so passt es gut zu der Jacke, zu der ich es haben wollte.

6. Es bleibt dabei, dass Bügeln und Zuschneiden nicht gerade meine Lieblingstätigkeiten sind, wenn es ums Nähen geht. Ursprünglich wollte ich die Taschentücher fertig haben, bevor mich in diesem Winter eine Erkältung erwischt – das hat so nicht ganz geklappt. Nachdem ich aber wieder fit war, habe ich mich am 04. Januar doch mal zusammengerissen und die Taschentücher zugeschnitten. Noch sind nicht alle gesäumt (3 von 16 sind fertig), aber da das mit der Hand sowieso immer endlos dauert, bin ich mit meinem bisherigen Fortschritt sehr zufrieden.

Am Ende bleibt mir – mal wieder – die Erkenntnis, dass ich wohl häufiger Projektlisten und Vorhaben hier öffentlich verkünden sollte, damit ich da auch regelmäßig dran bleibe. 😉