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Jahresende

Irgendwie haben wir in den letzten Jahren immer gedacht, dass das kommende Jahr hoffentlich weniger anstrengend wird als das vorherige, und dann kam es doch wieder anders – für mich war 2018 vor allem das Jahr des Schlafmangels, und da ich damit wirklich nicht gut umgehe, hoffe ich sehr, dass sich das im kommenden Jahr nicht wiederholt. 😉

Um 2018 mit einem schönen Erlebnis zu beenden (und weil wir in den vergangenen sechs Wochen mehrere Unternehmungen absagen mussten, auf die wir uns gefreut hatten), haben wir für heute Vormittag einen Tisch im Lieblingscafé reserviert. Nach einem ausgiebigen und leckeren Frühstück werden wir wieder nach Hause fahren und uns mit Christie einrollen, bis das Jahr vorbei und die Nacht wieder ruhig geworden ist.

Für die ersten Wochen des kommenden Jahres habe ich schon einige Dinge vor – unter anderem ein Wochenendbesuch bei einer Freundin, die ich seit ein paar Jahren nicht gesehen habe – und ich freu mich nicht nur auf all diese Pläne, sondern auch auf das Gefühl des „Neuanfangs“, das ein Jahreswechsel für mich so mit sich bringt.

Für euch hoffe ich, dass das neue Jahr Gesundheit
und viele wunderschöne und unvergessliche Momente parat hält.
Passt gut auf euch auf und verbringt viel Zeit mit Menschen,
die euch guttun und am Herzen liegen,
und mit Tätigkeiten, die euch Freude bereiten
und den Stress des Alltags vergessen lassen!

Was schön war (6)

Ein Überraschungspaket mit einem Online-Adventskalender-Gewinn bekommen,
obwohl ich schon ganz vergessen hatte,
dass ich überhaupt daran teilgenommen hatte.
(Mal schauen, wie mir der gewonnene
Online-Yoga-Kurs im kommenden Jahr gefällt. *g*)

Ob eine zweite Yoga-Matte im Haus dazu führt, dass mein Mann demnächst „mitsportelt“? 😉

Sich doch noch zum Keksebacken aufraffen können,
weil mein Mann seine Hilfe versprochen hat,
und deshalb das letzte Adventswochenende mit
selbstgebackenen Keksen genießen können.

Zimt-Plätzchen, Espresso-Schokosplitter-Plätzchen, Orangen-Schokosplitter-Plätzchen

Gemütliche Feiertage mit meinem Mann verbringen,
mit der Katze auf dem Sofa kuscheln und dabei
lauter neue Bücher vor der Nase
und genügend Zeit zum Lesen haben.

Frohe Feiertage!

Nachdem bei uns beiden die Erkältung langsam auf dem Rückzug ist, werden mein Mann und ich hoffentlich gemütliche und entspannte Feiertage miteinander verbringen können. Während mein Mann für seine Urlaubszeit schon einige Termine ausgemacht hat, an denen er mit seinen Kollegen Brettspiele spielen will, werde ich meine Zeit aufteilen zwischen „mit einem Haufen Bücher einrollen und lesen, lesen, lesen“ und „ein paar Dinge auf die Reihe bekommen, die in den letzten Wochen liegengeblieben sind“. Ich freu mich auf jeden Fall auf die für uns etwas ruhigere Zeit „zwischen den Jahren“!

Euch wünsche ich, dass die kommenden Tage ganz wunderbar und möglichst harmonisch verlaufen. Habt eine schöne Zeit, egal, ob ihr sie allein, mit einer Katze auf dem Schoß oder inmitten einer trubeligen Familie verbringt. Gönnt euch ein leckeres Essen, genießt die Auszeit vom Alltag und kümmert euch gut um euch und diejenigen, die euch am Herzen liegen.

Ich wünsche euch ruhige, stressfreie und erholsame Feiertage!

Adventsstimmung

So richtig bin ich in diesem Jahr nicht in Vorweihnachtsstimmung, was auch der Grund ist, warum ich nicht an Arianas Adventslesen teilnehme. Dabei genieße ich sonst diese letzten Wochen im Jahr sehr und nutze die Zeit, um langsam runterzufahren, Pläne für das kommende Jahr zu machen und mir Zeit für mich und meine Lieben zu nehmen. Außerdem habe ich im Laufe des Jahres das eine oder andere Buch zur Seite gelegt, weil ich dachte, dass es perfekt in die Advents-/Winterzeit passen würde, und es wäre zu ärgerlich, wenn ich diese Romane noch ein Jahr auf dem SuB liegenlassen würde, nur weil ich gerade das Gefühl habe, ich wäre nicht in der richtigen Stimmung.

Mit dem Dekorieren wird es vermutlich nichts in diesem Jahr. Durch die neuen Regale, das Ausräumen der Kisten und Umräumen der Inhalte, die keine Bücher sind, ist die Weihnachtdeko an einem Ort gelandet, der dafür sorgt, dass das Rausholen mehr Arbeit verursacht, als ich mir gerade damit machen will. Aber ich versuche trotzdem ein paar „Traditionen“ durchzuziehen und zu genießen und ich habe meine „aufgesparten“ Bücher auf einen separaten Stapel gelegt und mir vorgenommen, immer mal wieder eins davon anzulesen und zu schauen, ob mit den ersten Seiten doch noch die richtige Stimmung zum Lesen kommt.

Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
Abi Elphinstone: Sky Song
Robin Stevens: Jolly Foul Play (A Murder Unladylike Mystery 4)
Sarah Rees Brennan: In Other Lands
Catherine Fischer: Clockwork Crow
Stephanie Burgis: Congress of Secrets
Kate Milford: Ghosts of Greenglass House

 

Wenn ich mich in den nächsten Tagen noch zum Plätzchenbacken aufraffen kann, wird das vielleicht ja doch noch etwas mit der Vorweihnachtsstimmung bis zum 24. Dezember! 😉

Euch wünsche ich auf jeden Fall eine gemütliche, stressfreie und atmosphärische Zeit bis zu den Feiertagen!

Ich bin dann mal für ein paar Tage beschäftigt! ;)

Nachdem es ja in der letzten Woche Lieferprobleme gab, erreichte mich heute Abend dann doch noch mein neues Spielzeug. Inzwischen ist die Switch eingerichtet und ich warte nur noch darauf, dass die Controller (plus Pokéball) vollständig geladen sind, damit Evoli und ich uns auf den Weg machen können, um Kanto zu erkunden und Pokémon zu fangen!

Wie ich mich kenne, werde ich ein paar Tage mit dem neuen Spielzeug versumpfen und nicht viel anderes in meiner Freizeit auf die Reihe bekommen, was auch bedeutet, dass es hier auf dem Blog ein bisschen ruhiger wird. Vor allem, da ich mir heute Abend auch noch ein zweites Spiel („Yonder – The Cloud Catcher Chronicles“) besorgen werde – denn natürlich kann ich mich bei einer neuen Konsole nicht auf ein einziges Spiel beschränken, wenn es so viele nette Dinge zu entdecken gibt. Nur gut, dass mein Mann und ich zusammen Pokémon spielen können, sonst wäre es doch ein kleines bisschen unfair. 😉

Was schön war (4)

Endlich richtiges Herbstwetter erleben.
Aufwachen und hören, wie der Regen gegen das Fenster klopft.
Zum ersten Mal seit März wieder Socken anziehen,
weil die Zehen kalt werden.

Nach viel zu langer Zeit wieder
mit einer guten Freundin telefoniert
und debei regelmäßige „Telefon-Termine“ verabredet,
damit die Pausen zwischen den Telefonaten in Zukunft
nicht mehr so lang werden.

Das erste Roller-Derby-Spiel seit Saison-Start gesehen –
„unser“ Team spielt zwar in derselben Liga
wie die heutigen Gegner, aber nicht auf demselben Niveau.
Das Zuschauen hat trotzdem Spaß gemacht!

So richtig …

… bin ich nach meiner Sommerpause noch nicht wieder da, dabei habe ich theoretisch sogar wieder Lust zum Bloggen (und Kommentieren). Aber so recht will das Schreiben noch nicht wieder klappen – achtzehn angefangene Entwürfe tummeln sich im Dashboard, aber seit Tagen mache ich sie nur auf und wieder zu, ohne ein Wort hinzuzufügen. Ich lese wieder (wenn auch wenig) und hüpfe dabei von Buch zu Buch. Um aber über Bücher schreiben zu können, sollte ich auch mal eins beenden, statt ständig neue anzufangen. Und dann gibt es noch den Feedreader, den ich immer wieder öffne, durchscrolle und mir dann vornehmen, dass ich mich gleich morgen ernsthaft ans Abarbeiten machen werde …

Statt also all die Dinge zu tun, die ich mir für „nach dem Sommer“ vorgenommen habe und auf die ich eigentlich ja auch Lust hätte, wusel ich ziellos durch die Wohnung, wandere mit Tunnelblick an den im Laufe des Sommers entstandenen Kruschelecken vorbei, teste Plätzchenrezepte (hat jemand ein gutes Snickerdoodle-Rezept für mich?), höre mich durch meine CD-Sammlung und schaue Briten dabei zu, wie sie Wohnungen in europäischen Ländern suchen („Escape to the Continent“ bei Netflix).

Ein bisschen hoffe ich ja, dass dieser „ich bekomme nix auf die Reihe“-Beitrag dazu führt, dass ich wieder mit dem Bloggen anfange, aber irgendwie ist der Tag gerade immer kürzer als die To-do-Liste, und die Ablenkungen sind zu groß, um lange bei einer Sache zu bleiben … 😉

Sommerpausenende

Die vergangenen Wochen waren wirklich nicht schön – auch wenn die Zeit mit dem Besuch im August sehr nett war und wir zumindest an den ersten Tage noch einigermaßen erträgliche Temperaturen hatten. Aber insgesamt hatten wir in den vergangenen 3 1/2 Monaten nur vier Tage, an denen die Temperatur in unserer Wohnung (direkt nach dem morgendlichen Lüften) unter 25 Grad sank. An den meisten Tagen lag die Temperatur um die 30 Grad und auch nachts wurde es nicht merklich kühler, da wir schon Wochen vor der „Hitzewelle“ eine tropische Nacht nach der anderen erleben durften.

Ohne mein morgendliches Lüften hätte sich die Wohnung noch weiter aufgeheizt, was der einzige Grund war, warum ich es wochenlang geschafft habe, morgens um vier aufzustehen. Dummerweise sorgte das dafür, dass ich in der Regel mehrere Tage hintereinander nicht mehr als vier bis fünf Stunden Schlaf pro Nacht bekam, was auf Dauer irgendwie nicht so gesund ist (und dazu führte, dass ich auch ohne jeglichen Anlass ständig in Tränen ausbrechen konnte) – vor allem, wenn es mit dem „Mittagsschlaf“ aus irgendeinem Grund (Kindergartenlärm, Baustellenlärm, klingelnde Postboten mit Paketen für die Nachbarn) nicht klappt. Außerdem ist „Mittagsschlaf“ bei über 30 Grad einfach nicht erholsam und dauert nie lange genug, um den fehlenden Nachtschlaf auszugleichen. Anfang August war alles, woran ich denken konnte, nur noch, wie müde ich war. Zu erschöpft, um irgendwas zu tun, zu müde zum Lesen, zu müde zum Denken – selbst Netflix bietet nicht genügend unterhaltsame, anspruchslose Wohlfühlunterhaltung, um so viele Wochen in diesem Zustand zu überbrücken.

Die zur Aufmunterung getroffene Frühstücksverabredung mit der ehemaligen Nachbarin endete überstürzt, weil wir bei jedem Bissen schauen muss, dass wir keine der Wespen, die auf und in allen Lebensmitteln saßen, mitaßen. So extrem habe ich das noch nie erlebt, und dabei bin ich normalerweise relativ gelassen, wenn es um Wespen geht. Überhaupt war das in den letzten Wochen mit den Insekten nicht so schön – was mich immerhin den einzigen Vorteil einer Dachgeschosswohnung im Sommer hat wiederentdecken lassen, da sich die Zahl der Wespen, die den Weg in die Wohnung fanden, in Grenzen hielt. Dafür haben wir vor ein paar Tagen ungebetene „Besucher“ in der Küche entdeckt – drei Monate, in denen kaum gekocht wird, ergeben anscheinend ganz ungeahnte Möglichkeiten für Mehlmotten. Inzwischen ist die Küche frei von Vorräten und Befall. Allerdings hätte ich den gründlichen Sommerendputz doch lieber bei weniger hohen Temperaturen betrieben.

Ich komme schon sonst nicht so gut mit dem Sommer zurecht, aber in diesem Jahr kamen so viele Faktoren zusammen, die das Ganze noch potenziert haben … Ich bin froh, dass das Schlimmste nun wohl vorbei ist (und versuche zu ignorieren, dass für Dienstag und Mittwoch schon wieder Temperaturen um die 30 Grad angekündigt sind) – solange es nachts abkühlt, kann ich auch die warmen Tage ertragen. Seit gestern haben wir sogar tagsüber in unserer Wohnung knapp unter 25 Grad und ich habe in den vergangenen drei Nächten endlich mal wieder richtig schlafen können. Das reicht natürlich nicht, um die Folgen der vergangenen drei Monate auszugleichen, gibt mir aber so langsam das Gefühl, ich könnte mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben. Ich habe gestern sogar endlich mal wieder zum Buch gegriffen – was sehr gut ist, wenn man bedenkt, dass ich mir in den vergangenen Wochen die eine oder andere Trostbestellung gegönnt habe. 😉

 

Sommerpause

Ich habe beschlossen, dass mein Blog ab sofort eine Sommerpause einlegt. Der Grund dafür ist, dass ich bei diesen Temperaturen weder lesen noch kommunizieren mag. Bevor die Gradzahlen nicht für ein paar Tage (und Nächte!) am Stück deutlich fallen, kann man mit mir nichts mehr anfangen. Hinzu kommt, dass wir – wie schon erwähnt – Besuch erwarten und mein Mann in den kommenden Wochen auch Urlaub haben wird.

Ich weiß nicht, ob ich bis zum Lese-Sonntag am 19. August wieder aus meiner Pause zurück sein werde – aktuell spricht die (nicht sehr zuverlässige) 14-Tage-Wettervorhersage eher dagegen, aber ihr könnt ja den Lese-Sonntag im Zweifelsfall auch ohne mich abhalten. 🙂

Macht’s gut, bis spätestens im September!

Sommerbücher

Nachdem es zwei Wochen lang eigentlich relativ angenehmes Sommerwetter gab (vor allem dank der verhältnismäßig kühlen Nachttemperaturen), stiegen am Donnerstag die Temperaturen wieder auf 30 Grad und Abkühlung beim nächtlichen Lüften konnten wir auch vergessen. Es war zu warm, um zu schlafen, und ich war zu müde, um zu lesen. Stattdessen saß ich da und habe mir Gedanken darüber gemacht, was mir für „Sommerbücher“ in den Sinn kommen – spontan kam ich auf folgende Titel, weil sie mir immerhin während des Lesens vorgaukeln, dass Sommer einfach schön sein kann:

Tove Jansson: The Summer Book (Das Sommerbuch)
Wunderschöne, ruhige und fein erzählte Episoden von den Erlebnissen, die eine Großmutter und ihre Enkelin im Sommer (genauer gesagt in mehr als einem Sommer) auf einer kleinen Insel im finnischen Fjord haben. Perfekt für kleine Lesepausen und wunderbar erholsam zu lesen.

Edward Kelsey Moore: Mrs. Roosevelt und das Wunder von Earl’s Diner
Eigentlich kein wirkliches „Sommerbuch“, aber die warmherzige, amüsante und berührende Geschichte rund um drei Freundinnen und die Geister, die die Protagonistin Odette auf einmal sieht, strahlt für mich so eine Art „Südstaaten-Feeling“ aus (ohne überhaupt da zu spielen), dass ich es automatisch mit Sommer und heißen Tagen verbinde. Auf jeden Fall ist es eine wunderbare Wohlfühlgeschichte, ohne dass Themen wie Trauer, Rassismus, Krankheit, verlorene Träume und Bigotterie ausgeklammert werden.

Claire Legrand: Some Kind of Happiness
Ein Jugendbuch aus der Sicht der elfjährigen Finley, die einen Sommer bei ihren Großeltern verbringen soll, während ihre Eltern versuchen ihre Beziehung zu klären. Auf den ersten Blick nur ein Buch rund um einen Sommer voller neuer Freunde und bis dahin unbekannten Familienmitgliedern, Streifzügen durch den Wald und gemeinsamer Abenteuer. Aber es gibt auch fantastische Geschichten, die sich Finley ausdenkt, um mit ihren ganz persönlichen Problemen fertig zu werden, es gibt Familiengeheimnisse, die vor sich hin gären und die „blue days“, an denen Finley all das zu viel wird.

Nnedi Okorafor: Akata Witch
An „Akata Witch“ musste ich nicht nur denken, weil es im Sommer spielt, sondern auch wegen des Schauplatzes Nigeria. In erster Linie geht es um die zwölfjährige Sunny, die nicht nur (als in Amerika geborene Nigerianerin) nach dem Umzug ihrer Eltern in ihre Heimat wieder einen Platz für sich finden muss, sondern als Albino auch sehr unter der Hitze und der Sonne leidet. Trotzdem findet sie in den Wochen, in denen die Geschichte spielt, nicht nur neue Freunde, sondern lernt auch einiges über die Magie der „Leopard People“. (Bevor der Sommer wieder endet, sollte ich unbedingt die Fortsetzung „Akata Warrior“ lesen. *g*)

Banana Yoshimoto: Tsugumi
Obwohl die Geschichte sich über mehrere Jahre zieht, wird sie doch vor allem von einem letzten Sommer am Meer bestimmt, von den Nächten am Strand, vom Meer und all den Dingen, die man in einer kleinen Stadt macht, wenn der Sommer geprägt wird von einer Mischung aus Touristen und Alltag, Abschiednehmen und Freundschaft. Für mich spielen in Tsugumi die Stadt, der Strand und das Meer einfach eine größere Rolle als die Charaktere, da die Autorin diese Elemente wunderbar atmosphärisch beschrieben hat.