Schlagwort: Diverses

Jahresausklang 2024 (2)

Da ich es in den letzten Tagen so nett fand meine gemütlichen Beschäftigungen hier festzuhalten, mache ich einfach bis Silvester damit weiter …

Samstag, 28.12.

Nachdem es endlich mal wieder die für mich perfekten Temperaturen (-3 Grad um 9 Uhr morgens) gab, habe ich den Vormittag mit einem Spaziergang durchs Viertel verbracht. Dabei habe ich zwischendurch einen Stop im Café eingelegt und die Buchhandlung aufgesucht, um ein Sachbuch („Not the End of the World“ von Hannah Ritchie) zu bestellen. Grauer Himmel, leere Straßen, frostige Temperaturen – so schön! *-*

Als ich wieder zuhause war, habe ich erst etwas in „Daughter of Winter and Twilight“ gelesen (das mir immer noch viel Spaß macht). Da mein Mann nachmittags gern einen Horror-Film schauen wollte, den er von einem Kollegen ausgeliehen bekommen hat und dessen Bilder ich definitiv nicht sehen wollte, bin ich dann in das andere Zimmer gewandert und ein neues Puzzle begonnen. Dabei habe ich eins der beiden Hörbücher weitergehört, die ich aktuell angefangen habe. Genau genommen war das „The Village Library Demonhunting Society“ von C. M. Waggoner. Die Grundidee – laut Klappentext „Murder She Wrote“ trifft auf „Buffy“ – klang gut und die Leseprobe war nett … Aber je weiter die Handlung voranschreitet, desto schrecklicher finde ich das Ganze. Momentan halte ich nur durch, weil ich nicht schon wieder ein Hörbuch abbrechen will und die Sprecherin Cindy Piller versucht das Beste aus einer entsetzlich albernen Vorlage zu machen. Weshalb ich nach dem Abendessen lieber wieder zu „Daughter of Winter and Twilight“ gegriffen habe, obwohl mich das angefangene Puzzle sehr lockte. Immerhin kann ich meinen Roman problemlos lesen, obwohl seit einer Stunde immer wieder Böller zu hören sind, die bei einem Hörbuch noch mehr stören würden als eh schon. (Noch drei Tage bis Silvester – ich bin gespannt, wie lange wir in diesem Jahr mit dem Lärm leben müssen.)

Sonntag, 29.12.

Nach einem sehr gemütlichem Sonntagvormittag mit Ausschlafen, mit der Switch spielen und einiger Puzzlezeit (inklusive „The Village Library Demonhunting Society“), haben mein Mann und ich das 23. Szenario von „Keep the Heroes Out!“ gespielt. Das war schon unser zweiter Versuch mit dem Szenario (bei dem wir einen neuen Dungeon aufbauen mussten *g*) und dieses Mal waren wir – sehr knapp! – erfolgreich.

Gegen 15:30 Uhr bin ich dann wieder auf dem Sofa gelandet und habe meine Nase in „Daughter of Winter and Twilight“ gesteckt. Abgesehen von der einen oder anderen Pause für notwendige Dinge wie zum Beispiel Abendessen kochen und essen, bin ich bei dem Roman geblieben, bis ich ihn kurz vor dem Schlafengehen ausgelesen hatte. Die Geschichte hat mir wirklich viel Spaß gemacht, auch wenn die Tatsache, dass eigentlich relativ wenig passiert und es sich vor allem um die Entwicklung der Protagonistin Emri (und ihr Verhältnis zu anderen Personen) dreht, dafür gesorgt hat, dass ich ungewöhnlich lange für die knapp 600 Seiten gebraucht habe. Jetzt bin ich nur gespannt, ob sich heute Nacht Elemente der Geschichte in meine Träume schleichen werden … *g*

Und weil ich noch keine Lust hatte zu einer vernünftigen Uhrzeit ins Bett zu gehen, habe ich noch ein bisschen in meinem eReader gestöbert und bin an „Castle and Key“ von W.R. Gingell hängengeblieben. Das Buch ist der letzte Band der „Two Monarchies“-Serie und ich hatte schon bei meinem Cafébesuch am Samstag reingelesen. Die Geschichte scheint der perfekte nette „Lückenfüller“ für die nächsten Tage zu sein …

Montag, 30.12.

Montagvormittage sind bei mir immer ziemlich geschäftig und dieses Mal hatte ich erst gegen 16:30 Uhr Zeit, um zum Buch zu greifen. Genau genommen habe ich „The Deep Dark“ von Molly Knox Ostertag in einem Zug durchgelesen, weil es so gut war! Ich mag die Comics von der Zeichnerin grundsätzlich, aber diesen hier fand ich besonders gelungen. Es gibt so viele Elemente bei Comics wie das Spiel mit Farben/ Schrift, die beeinflussen wie eine Geschichte wahrgenommen wird – und selten habe ich dies so gut eingesetzt gesehen wie hier!

Nach dem Abendessen habe ich zu einem weiteren Weihnachtsgeschenk gegriffen – dieses Mal zu „The Easy Life in Kamusari“ von Shion Miura. Lustigerweise habe ich beim Lesen die ganze Zeit Szenen aus dem Film „The Woodsman and the Rain“ vor Augen. Außerdem lerne ich eine Menge über Forstwirtschaft in Japan … *g* Mein einziger Kritikpunkt ist zur Zeit, dass der Protagonist sich grundsätzlich sehr passiv verhält und die einzigen Momente, in denen er mal aktiv wird, drehen sich um Dinge, bei denen ich mich dann frage, wieso er jetzt so handelt.

Dienstag,31.12.

Der letzte Tag des Jahres startete für mich mit einem geschäftigen Vormittag (und einem fertig vorbereiteten Essen für die kommenden zwei Tage). Nach einer gemütlichen Frühstückspause (mit „Castle and Key“ und etwas Zeit mit der Switch, haben mein Mann und ich dann mit einem „Keep the Heroes Out!“-Szenario begonnen, die zwischendurch durch eine überraschende Bücherlieferung („Hedgewitch“ von Skye McKenna und „Death on Gokumon Island“ von Seishi Yokomizo) unterbrochen wurde.

Nach unserer wirklich lustigen Brettspielrunde, habe ich mich auf dem Sofa eingerollt und erst einmal etwas Zeit damit zugebracht meinen Blog für den Januar vorzubereiten. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie lange es dauert, bis „nur mal eben ein paar Seiten/Beiträge“ für das kommende Jahr erstellt sind. Danach ging es weiter mit „The Easy Life in Kamusari“, bei dem ich nur noch ein Drittel vor mir hatte, weshalb ich den Roman nach dem Abendessen dann auch beendet habe. Den restlichen Abend (also bis 23:30 Uhr) habe ich weiter in „Castle and Key“ von W.R. Gingell gelesen – und je nachdem wie lange es heute draußen lärmt, kann es sein, dass ich den Roman auch noch vor dem Schlafengehen beende. So oder so werde ich jetzt erst einmal diesen Beitrag freischalten, damit ich später nicht noch einmal online gehen muss.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich hoffe, es liegt eine gute Nacht vor euch! 🙂

Jahresausklang 2024 (1)

Seitdem ich mich zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr mit meinem Mann einigeln und mich auf die Tätigkeiten konzentrieren kann, die ich mag, genieße ich meinen Jahresausklang wirklich sehr. Eigentlich hatte ich vor in den letzten zwei Wochen des Jahres ein paar der angefangenen Bücher auszulesen, die ich in den letzten Monaten nicht beendet hatte, aber das führte dazu, dass ich am vergangenen Wochenende gar nicht gelesen habe. Also schiebe ich diese Titel doch lieber ins kommende Jahr (oder gestehe mir einfach ein, dass manche Bücher nichts für mich sind und aussortiert werden können) und genieße einfach ein paar entspannte Lesestunden und greife dabei zu den Geschichten, auf die ich gerade Lust habe. Wobei mein Mann und ich auch so einige gemeinsame Brettspiel-Pläne haben, mal schauen, wie ich beides unter einen Hut bekomme. 😉

Dienstag, 24.12.

Gestartet habe ich in mein gemütliches Feiertagslesen am Weihnachtsabend damit, dass ich mein Adventskalenderbuch ausgelesen habe. Ich hatte bei „The Biggest Christmas Secret Ever“ noch zwei Kapitel (für den 24. und 25.) vor mir und habe das Buch nach dem Lesen mit einem Lächeln aus der Hand gelegt. Ich mag diese Geschichten rund um eine Familie, deren Mutter eine Beziehung mit dem Weihnachtsmann hat.

Weiter ging es mit dem Comic „Four Gathered on Christmas Eve“ (mit Geschichten von Eric Powell, Mike Mignola, Becky Cloonan, James Harren), den mir mein Mann vor einiger Zeit ans Herz gelegt hatte. Ich muss gestehen, dass mir zwar die Idee von vier Personen, die sich Horrorgeschichten am Weihnachtsabend erzählen, gefiel, aber so richtig warm geworden bin ich mit dem Comic und den Geschichten nicht. Vor dem Schlafengehen gab es dann noch „The Prince of Her Dreams“ von Lynn Strong (eine von drei Episoden aus „Chai and Cat-tales“) für mich. Das war eine wirklich süße, amüsante Geschichte mit einer Protagonistin, die unbedingt Archivarin werden will. Weshalb sie ihre Familie davon überzeugt, dass der beste Weg sich einen Prinzen als Ehemann zu schnappen, darin besteht, dass sie sich auf den – für andere Frauen weniger attraktiven – gelehrten Königssohn konzentriert, indem sie ihm bei seinen Studien assistiert.

Mittwoch, 25.12.

*g* Das mit dem „ich will fast den ganzen Tag lesen“ hat schon mal nicht geklappt – wir waren nach einem entspannten Vormittag erst nach 16 Uhr mit unserer Kooperativen Brettspielrunde von „Obsession“ fertig. Das war das erste Mal, dass wir das Spiel auf diese Weise gespielt haben und ich mochte, dass mein Mann und ich so gemeinsam gegen einen vom Spiel gesteuerten Gegner angetreten sind. Allerdings hatte dieser so viele Vorteile, dass wir beide keine Chance hatten. *g*

Außerdem bedeutete diese lange Spielrunde, dass ich dann erst einmal dringend „frühstücken“ musste (um danach direkt zu Tee und Keksen zu greifen), während ich mich dabei von Youtube-Videos berieseln ließ … In meinen Leseabend startete ich also erst nach 17 Uhr mit dem Gedicht „Our bodies as art galleries“ aus „these are the words“ von Nikita Gill, womit ich diesen Gedichtband beendet habe. Seit Februar habe ich immer wieder zu dem Buch gegriffen und bin dabei regelmäßig über Gedichte gestolpert, die ich gemocht habe und/oder die mich zum Nachdenken brachten. 🙂 Danach habe ich eine Weile die Stapel rund um mich angeschaut, bis ich mit „Daughter of Winter and Twilight“ von Helen Corcoran angefangen habe. Das Buch ist die Fortsetzung von „Queen of Coin and Whispers“ und dreht sich um Emri, die 18jährige Adoptivtochter von Königin Aurelia. Ich weiß nicht, wie Helen Corcoran es schafft, dass mich ihre Geschichten beim Lesen immer so beschäftigen, aber damit ich Emri und all ihre Probleme nicht mit in den Schlaf nehme, habe ich dann noch die zweite Geschichte aus „Chai and Cat-tales“ mit dem Titel „Priye“ gelesen.

„Priye“ dreht sich um eine sehr junge Katzen-Gestaltwandlerin, die allein auf der Straße lebt und irgendwie versucht einen Platz in einer von Menschen geprägten und für sie sehr verwirrenden Gesellschaft zu finden. Dabei fand ich es spannend, dass Priye – obwohl andere Gestaltwandler die menschliche Sprache beherrschen – nicht redet, sondern andere Wege findet, um mit den Personen um sich herum zu kommunizieren. Auch diese Episode war sehr niedlich und amüsant, die Bezeichnung „magical Middle Eastern cozy fantasy novellas“ passt auf jeden Fall und ich bereue es definitiv nicht, dass auch auf Verdacht ganze 97 Cent für diese drei Geschichten ausgegeben habe. 😉

Donnerstag, 26.12.

Ich mag meine entspannten Vormittage gerade sehr! Nach einem Telefonat mit meiner Mutter und einiger Zeit mit meinem neuen Switchspiel „stitch“ (solche kleinen Puzzlespiele sind schreckliche Zeitfresser und ich liebe sie! 😀 ), habe ich angefangen einen Handschuh zu stricken. Damit habe ich dann den restlichen Nachmittag verbracht, weil ich das Paar bis Samstag auf jeden Fall fertig haben wollte.

Abends ging es dann weiter mit „Daughter of Winter and Twilight“ – wenn ich weiterhin nur abends in dem Buch lese, werde ich bei fast 600 Seiten noch ein paar Tage mit dem Roman haben. Vor allem, wenn ich vor dem Schlafengehen zu etwas wechsel, was meine Gedanken weniger beschäftigt wie z.B. „The Potter’s Dream“, die letzte Geschichte aus „Chai and Cat-tales“. Den sanften Priester Shai Madhur mochte ich schon, als er eine Nebenfigur in Priyes Geschichte war, und es war sehr süß davon zu lesen, wie er versucht die Probleme mit der Mäuseplage in (s)einem Tempel zu lösen. Laut Nachwort hofft Lynn Strong, dass sie es schafft im kommenden Jahr einen Roman in dieser Welt zu veröffentlichen – und ich hoffe sehr, dass der dann ebenso nett wird, wie diese Kurzgeschichten.

Freitag, 27.12.

Dieser Vormittag verlief deutlich weniger gemütlich als die letzten beiden. Während mein Mann zur üblichen Zeit zur Arbeit ging (um in seinem Urlaub mit einigen Kollegen ein paar längere Brettspiele zu spielen *g*), habe ich geputzt, aufgeräumt und ein paar Sachen geflickt. Erst gegen 15 Uhr habe ich angefangen zu lesen, wobei ich das restliche Tageslicht ausgenutzt habe, um Band 3 und 4 von „Die Tagebücher der Apothekerin“ zu lesen.

Danach habe ich dann wieder zu „Daughter of Winter and Twilight“ gegriffen und bis zum Essen eine Weile darin gelesen. Ich mag es sehr, wie nah ich durch Helen Corcorans Erzählweise bei der Protagonistin Emri bin. Das sorgt dann aber auch dafür, dass ich mit meinen Gedanken bei lauter Kleinigkeiten hängenbleiben, die für die Handlung überhaupt nicht relevant sind, die mich aber bei einer realen Person interessieren würden. Nach dem Essen blieb nicht mehr viel Zeit zum Lesen, da wir dazu eine „Twin Peaks“-Folge angefangen hatten, die etwas länger ging. Ich bin gespannt, ob ich es am Wochenende schaffe den Roman zu beenden oder ob ich tagsüber dann doch wieder mit anderen Dingen beschäftigt bin. *g*

Frohe Feiertage!

Ein kleiner Teller mit verschiedenen Keksen im Vordergrund, links dahinter eine kleine brennende Sturmlaterne und rechts davon eine rot-weiß-geringelte Tasse. Im Hintergrund ein Fenster, das zwischen zwei Vorhängen hindurch einen schwarzen Himmel und in der Ferne einen angeleuchteten Kirchturm zeigt.

Uff, ich weiß nicht, was in diesem Jahr mit mir los ist, aber so recht fällt mir nichts zum Schreiben zu den Feiertagen ein. Ich habe es nicht mal auf die Reihe bekommen, Weihnachtskarten an meine Freund*innen und die Verwandtschaft zu schicken, weil mir momentan ein bisschen die Worte fehlten.

Was ich sagen kann, ist, dass ich euch schöne und erholsame Feiertage wünsche! Ich hoffe, ihr könnt die Zeit „zwischen den Jahren“ entspannt genießen und diese Tage so gestalten, wie ihr es euch vorstellt! 🙂