Da ich es in den letzten Tagen so nett fand meine gemütlichen Beschäftigungen hier festzuhalten, mache ich einfach bis Silvester damit weiter …
Samstag, 28.12.

Nachdem es endlich mal wieder die für mich perfekten Temperaturen (-3 Grad um 9 Uhr morgens) gab, habe ich den Vormittag mit einem Spaziergang durchs Viertel verbracht. Dabei habe ich zwischendurch einen Stop im Café eingelegt und die Buchhandlung aufgesucht, um ein Sachbuch („Not the End of the World“ von Hannah Ritchie) zu bestellen. Grauer Himmel, leere Straßen, frostige Temperaturen – so schön! *-*
Als ich wieder zuhause war, habe ich erst etwas in „Daughter of Winter and Twilight“ gelesen (das mir immer noch viel Spaß macht). Da mein Mann nachmittags gern einen Horror-Film schauen wollte, den er von einem Kollegen ausgeliehen bekommen hat und dessen Bilder ich definitiv nicht sehen wollte, bin ich dann in das andere Zimmer gewandert und ein neues Puzzle begonnen. Dabei habe ich eins der beiden Hörbücher weitergehört, die ich aktuell angefangen habe. Genau genommen war das „The Village Library Demonhunting Society“ von C. M. Waggoner. Die Grundidee – laut Klappentext „Murder She Wrote“ trifft auf „Buffy“ – klang gut und die Leseprobe war nett … Aber je weiter die Handlung voranschreitet, desto schrecklicher finde ich das Ganze. Momentan halte ich nur durch, weil ich nicht schon wieder ein Hörbuch abbrechen will und die Sprecherin Cindy Piller versucht das Beste aus einer entsetzlich albernen Vorlage zu machen. Weshalb ich nach dem Abendessen lieber wieder zu „Daughter of Winter and Twilight“ gegriffen habe, obwohl mich das angefangene Puzzle sehr lockte. Immerhin kann ich meinen Roman problemlos lesen, obwohl seit einer Stunde immer wieder Böller zu hören sind, die bei einem Hörbuch noch mehr stören würden als eh schon. (Noch drei Tage bis Silvester – ich bin gespannt, wie lange wir in diesem Jahr mit dem Lärm leben müssen.)
Sonntag, 29.12.
Nach einem sehr gemütlichem Sonntagvormittag mit Ausschlafen, mit der Switch spielen und einiger Puzzlezeit (inklusive „The Village Library Demonhunting Society“), haben mein Mann und ich das 23. Szenario von „Keep the Heroes Out!“ gespielt. Das war schon unser zweiter Versuch mit dem Szenario (bei dem wir einen neuen Dungeon aufbauen mussten *g*) und dieses Mal waren wir – sehr knapp! – erfolgreich.

Gegen 15:30 Uhr bin ich dann wieder auf dem Sofa gelandet und habe meine Nase in „Daughter of Winter and Twilight“ gesteckt. Abgesehen von der einen oder anderen Pause für notwendige Dinge wie zum Beispiel Abendessen kochen und essen, bin ich bei dem Roman geblieben, bis ich ihn kurz vor dem Schlafengehen ausgelesen hatte. Die Geschichte hat mir wirklich viel Spaß gemacht, auch wenn die Tatsache, dass eigentlich relativ wenig passiert und es sich vor allem um die Entwicklung der Protagonistin Emri (und ihr Verhältnis zu anderen Personen) dreht, dafür gesorgt hat, dass ich ungewöhnlich lange für die knapp 600 Seiten gebraucht habe. Jetzt bin ich nur gespannt, ob sich heute Nacht Elemente der Geschichte in meine Träume schleichen werden … *g*
Und weil ich noch keine Lust hatte zu einer vernünftigen Uhrzeit ins Bett zu gehen, habe ich noch ein bisschen in meinem eReader gestöbert und bin an „Castle and Key“ von W.R. Gingell hängengeblieben. Das Buch ist der letzte Band der „Two Monarchies“-Serie und ich hatte schon bei meinem Cafébesuch am Samstag reingelesen. Die Geschichte scheint der perfekte nette „Lückenfüller“ für die nächsten Tage zu sein …
Montag, 30.12.

Montagvormittage sind bei mir immer ziemlich geschäftig und dieses Mal hatte ich erst gegen 16:30 Uhr Zeit, um zum Buch zu greifen. Genau genommen habe ich „The Deep Dark“ von Molly Knox Ostertag in einem Zug durchgelesen, weil es so gut war! Ich mag die Comics von der Zeichnerin grundsätzlich, aber diesen hier fand ich besonders gelungen. Es gibt so viele Elemente bei Comics wie das Spiel mit Farben/ Schrift, die beeinflussen wie eine Geschichte wahrgenommen wird – und selten habe ich dies so gut eingesetzt gesehen wie hier!
Nach dem Abendessen habe ich zu einem weiteren Weihnachtsgeschenk gegriffen – dieses Mal zu „The Easy Life in Kamusari“ von Shion Miura. Lustigerweise habe ich beim Lesen die ganze Zeit Szenen aus dem Film „The Woodsman and the Rain“ vor Augen. Außerdem lerne ich eine Menge über Forstwirtschaft in Japan … *g* Mein einziger Kritikpunkt ist zur Zeit, dass der Protagonist sich grundsätzlich sehr passiv verhält und die einzigen Momente, in denen er mal aktiv wird, drehen sich um Dinge, bei denen ich mich dann frage, wieso er jetzt so handelt.
Dienstag,31.12.
Der letzte Tag des Jahres startete für mich mit einem geschäftigen Vormittag (und einem fertig vorbereiteten Essen für die kommenden zwei Tage). Nach einer gemütlichen Frühstückspause (mit „Castle and Key“ und etwas Zeit mit der Switch, haben mein Mann und ich dann mit einem „Keep the Heroes Out!“-Szenario begonnen, die zwischendurch durch eine überraschende Bücherlieferung („Hedgewitch“ von Skye McKenna und „Death on Gokumon Island“ von Seishi Yokomizo) unterbrochen wurde.

Nach unserer wirklich lustigen Brettspielrunde, habe ich mich auf dem Sofa eingerollt und erst einmal etwas Zeit damit zugebracht meinen Blog für den Januar vorzubereiten. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie lange es dauert, bis „nur mal eben ein paar Seiten/Beiträge“ für das kommende Jahr erstellt sind. Danach ging es weiter mit „The Easy Life in Kamusari“, bei dem ich nur noch ein Drittel vor mir hatte, weshalb ich den Roman nach dem Abendessen dann auch beendet habe. Den restlichen Abend (also bis 23:30 Uhr) habe ich weiter in „Castle and Key“ von W.R. Gingell gelesen – und je nachdem wie lange es heute draußen lärmt, kann es sein, dass ich den Roman auch noch vor dem Schlafengehen beende. So oder so werde ich jetzt erst einmal diesen Beitrag freischalten, damit ich später nicht noch einmal online gehen muss.
Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich hoffe, es liegt eine gute Nacht vor euch! 🙂

Ich wünsche dir ein schönes neues Jahr 2025! Wie schön, dass du den gemütlichen Jahresausklang noch fortsetzen konntest, auch wenn nicht alle Bücher die Erwartungen erfüllen konnten.
Wie lange es dauert manche Beiträge vorzubereiten, überrascht mich auch immer wieder. Gestern habe ich Stunden für meinen Lesejahr-Beitrag gebraucht und dachte mir vorher „den schreibe ich jetzt mal schnell“. *gg*
Danke, Neyasha! Ich hoffe, du hattest auch einen guten Start in das neue Jahr! Was die nicht ganz so guten Bücher anging, kann ich jetzt immerhin sagen, dass ich sie beendet habe. *g*
Es ist immer wieder erstaunlich wie viel Zeit für so ein paar Zeilen draufgehen können und wenn dazu dann noch Sachen kommen wie „neue Hauptseiten anlegen und Unterseiten neu arrangieren“, die ich nur einmal im Jahr mache, dann dauert das erschreckend lange.
Danke, ja, ich war mit meinem Freund wie schon im Vorjahr zum Jahreswechsel im Mariazellerland und wir haben eine grandiose Sonnenuntergangswanderung an Silvester gemacht. 🙂
Ja, das ist wirklich erstaunlich. Bei mir stehen auch noch ein paar Aufräumarbeiten auf dem Blog an, die bestimmt wieder länger dauern werden als gedacht.
Das klingt, als wäre es der perfekte Jahresausklang für euch beide gewesen – wie schön, dass ihr den Urlaub dort wiederholen konntet! 🙂
Ich habe noch ein paar Sachen, die ich seit dem Blogumzug erledigen will, im Hintergrund lauern. Da ist mir immerhin bewusst, dass es viel Arbeit ist … wobei ich die vermutlich längst erledigt bekommen hätte, wenn ich die in wöchentliche kleine Portionen aufgeteilt hätte. *g*