Auch wenn ich das Gefühl habe, dass ich jedes Mal, wenn ich so einen Beitrag veröffentliche, sofort sämtliche Vorhaben in den Wind schlage, habe ich trotzdem wieder Lust, hier meinen „Jahresendspurt“ festzuhalten. Wie schon in den letzten Jahren hatte ich mir auch für dieses Jahr vorgenommen, dass ich bis zum Jahresende alle Bücher gelesen haben will, die ich zwischen Januar und Oktober angeschafft habe. Da ich im November und Dezember Bücher zu Geburtstag und Weihnachten bekomme und die nicht einfach so runterlesen will, nur um ohne aktuelle Neuzugänge aus dem Jahr zu gehen, zählen die beiden Monate für mein Vorhaben nicht. In diesem Jahr habe ich den Eindruck, ich bin diesem Ziel näher denn je – was aber natürlich nicht heißen muss, dass ich es auch schaffe. Aber ich möchte ernsthaft versuchen, die verbleibenden Bücher in den nächsten neun Wochen zu lesen. Ein paar Titel hatte ich in den vergangenen Monaten sogar schon angefangen (und dann unterbrochen und nicht wieder in die Hand genommen, obwohl sie mir gefielen), so dass ich weiß, was mich da erwartet und in welcher Stimmung ich zu dem Buch greifen kann.
Rin Chupeco: An Unreliable Magic (A Hundred Names for Magic 2) [neu im März, schon angefangen]
Nicole Glover: The Undertaker (Murder & Magic 2) [neu im März, schon angefangen]
Seanan McGuire: Through Gates of Garnet and Gold (Wayward Children) [neu im März, auf der Leseliste für die „7 in 7“-Challenge]
Esme Symes-Smith: Sir Callie and the Dragon’s Roost (Sir Callie 2) [neu im April]
Emily Lloyd-Jones: The Wild Huntress [neu im Mai, schon angefangen]
A. G. Slatter: The Sourdough Compendium – Dark and Dangerous Fairy Tales [neu im Juni, schon angefangen]
L. D. Lapinski: The Last Spellbreaker (Artezans 3) [neu im Juli, auf der Leseliste für die „7 in 7“-Challenge]
Jen Williams: The Bitter Twins (The Winnowing Flame 2) [neu im Oktober, schon angefangen]
Jen Williams: The Poison Song (The Winnowing Flame 3) [neu im Oktober]
Neun Bücher sollten in zwei Monaten definitiv machbar sein, vor allem, da ich ein paar der Titel für die „7 in 7“-Challenge von Neyasha im Hinterkopf habe.
Genau genommen habe ich momentan vor, dass ich in der Woche vom 09.-15.11. folgende Bücher lesen will. Mal schauen, ob es wirklich dazu kommt oder ob ich dann spontan ganz andere Sachen reizvoll finde. *g*
Douglas Adams/Mark Carwardine: Last Chance to See [Leihgabe von meinem Mann]
Becky Chambers: To Be Taught, If Fortunate [auf dem SuB seit 2025]
L. D. Lapinski: The Last Spellbreaker (Artezans 3) [siehe Liste oben]
Seanan McGuire: Through Gates of Garnet and Gold (Wayward Children) [siehe Liste oben]
Tamora Pierce: Tempests and Slaughter (The Numair Chronicles 1) [auf dem SuB seit 2018]
Anne Ursu: Not Quite a Ghost [auf dem SuB seit 2025]
Dominique Valente: Witchlight (Witchspark 2) [auf dem SuB seit 2025]
Die meisten dieser Bücher sind entweder Kinder-/bzw. Jugendbücher und zwei der Romane sind gerade mal 160 bzw. 176 Seiten lang, aber „Tempests and Slaughter“ ist mit 464 Seiten relativ umfangreich. Ich bin sehr gespannt, wie das so im November laufen wird.
Nachdem ich gestern ja nicht sooo erfolgreich damit war zum Buch zu greifen (aber meinen Tag trotzdem schön erholsam fand), hoffe ich, dass heute mehr Lesezeit drin sein wird. Die morgendlichen Pflichten halten sich heute in Grenzen, das Abendessen wird heute noch einmal die Suppe von gestern sein – und so halten mich vermutlich nur die Switch und eine Brettspielrunde vom Lesen ab.
Wobei wir heute zwei Brettspiele im Auge haben. Einmal hat mir mein Mann am Donnerstag von der „Spiel“ in Essen ein kleines Spiel mitgebracht, dass sowohl er, als auch die drei Kolleg*innen, mit denen er unterwegs war, überraschend amüsant fanden, und dann bin ich heute wieder dran ein Spiel auszusuchen und ich bleibe – wie am vergangenen Sonntag erwähnt – bei „Seize the Bean“. Das haben wir schon ziemlich lange nicht mehr gespielt und ich hoffe, wir erinnern uns noch gut genug an die Regeln. *g* Ansonsten wird heute Vormittag eine Truppe Marathonläufer*innen durchs Viertel rennen und mit etwas Glück gibt es in diesem Jahr nicht so viele anfeuernde Zuschauer mit Kuhglocken oder ähnlich lautem Gerät … Immerhin sollen die Läufer*innen bis 13:30 Uhr durch sein und erfahrungsgemäß ist dann eine halbe Stunde später auch alles einigermaßen aufgeräumt und der Öffentliche Nahverkehr funktioniert wieder.
Update 11:00 Uhr
Dank Uhrumstellung und stürmischem Wetter war ich heute morgen beim Aufstehen überraschend wach für meine Verhältnisse, was bedeutet, dass ich neben dem Pflichtkram auch schon einige Zeit mit Lesen verbringen konnte. Ich bin bei „The Undertakers“ von Nicole Glover geblieben und finde es nett, dass ich bei diesem zweiten Band schon den Großteil der Nebenfiguren kenne und einschätzen kann, in welchem Verhältnis Hetty, Benjy und ihre Freunde zueinander stehen (und welche alten Verletzungen sich vielleicht hinter der einen oder anderen Nebenbemerkung verstecken).
Da ich abschätzen konnte, dass bald die Marathon-Läufer*innen bei uns ankommen würden, habe ich mir dann Frühstück gemacht (und bislang zur Hälfte gegessen *g*). Der Lärm draußen hält sich in diesem Jahr in Grenzen (hauptsächlich intensives Geklatsche und Geschrei, wenn sich wieder eine Gruppe nähert), aber lesen kann ich dabei nicht. Immerhin haben die Hubschrauber, die sonst von oben filmen und dafür über dem Viertel kreisen, bei dem Wetter keine Starterlaubnis bekommen, so dass dieser Extralärm schon mal wegfällt. Ich suche mir jetzt also erst einmal eine Beschäftigung, bei der ich wenig Konzentration brauche, bis alle Marathon-Teilnehmer*innen durchgelaufen sind. Was noch zwei Stunden oder so dauern wird …
Update 13:30 Uhr
Nach dem letzten Update habe ich erst einmal mein Frühstück beendet und danach zur Switch gegriffen, um meine tägliche Spielrunde zu drehen. Damit habe ich die Zeit dann auch ganz gut gefüllt, bis es hier im Viertel wieder ruhiger wurde. (Am Ende waren dann doch noch die vorher befürchteten Kuhglocken zu hören. Oo) Jetzt drehe ich noch eine schnelle Blogrunde und dann geht es mit meinem Mann zum Brettspielen.
Update 17:30 Uhr
Heute haben wir gleich zwei Spiele gespielt, wobei das erste Spiel mit ca. 15 Minuten ziemlich kurz (und dafür sehr lustig) war. „Cats Knocking Things Off Ledges“ hatte mein Mann am Donnerstag auf der Spiel probegespielt – weder er, noch die drei Kolleg*innen, mit denen er unterwegs war, hatten große Erwartungen an das Spiel, aber am Ende war es überraschend herausfordernd und sie alle haben sich so sehr amüsiert, das jeder von ihnen direkt ein Exemplar gekauft hat. Bei dem Spiel müssen die Spieler abwechselnd einen Holzpfosten und eine Plattform aufbauen und ihre Katze (meine ist die grüne) platzieren. Dann wird ein Katzenspielzeug neben die Katze gelegt und von der Plattform geschubst, wenn sie auf einer Plattform liegenbleibt, die das Symbol des Spielzeugs trägt, bekommt der Spieler Punkte. Ach ja, die Katzen und die Spielzeuge werden übrigens mit einer kleinen Holzzange gesetzt und das Spielzeug wird mit einem schmalen Holzpaddel (in Form einer langen „Katzenpfote“) geschubst. Es ist wirklich herausfordernd die Plattformen aufzubauen, das Ganze ist so eine wackelige Angelegenheit und ständig fallen Elemente runter – wir haben beim Spielen so viel gelacht, dass wir aufpassen mussten, dass nicht allein dadurch unser Konstrukt umfällt. 😀
Danach ging es zu „Seize the Bean“, was wir zu unserer Überraschung das letzte Mal Anfang 2023 gespielt haben. Ich hätte nicht gedacht, dass das so lange her ist. Was natürlich auch bedeutete, dass wir ein paar Regeln auffrischen und immer wieder die Bedeutung von Symbolen nachschlagen mussten. Je nach Bezirk ändert sich die Zusammensetzung der Gäste, die die Spieler in ihren Cafés bedienen müssen, und ich muss zugeben, dass die heutige Zusammenstellung mir nicht so recht zusagte. Und das nicht nur, weil ich am Ende meines Zugs ständig Pech hatte und keine neuen Gäste in mein Café einladen konnte. Mein Mann hatte am bei der Schlussabrechnung nicht nur 44 Punkte (bei mir waren es 28), sondern auch doppelt so viele Gäste in seinem Café wie ich. Mein einziger Trost war, dass mir immerhin nicht die Zutaten ausgingen und ich alle meine Gäste bedienen konnte. Aber das half mir halt auch nicht dabei mein Café bekannter zu machen. *g*
Weil wir nach dem Spielen sehr verfroren war, haben wir uns erst einmal mit Tee (mein Mann) und Heißer Schokolade (für mich) aufgewärmt und nun schreibe ich dieses Update. Im Moment ist es zu dunkel, um zu lesen, aber ich finde es so nett mit Kerze (und Kaminfeuervideo auf dem Fernseher), dass ich gerade kein Licht anmachen mag. So oder so ist jetzt erst einmal eine Blogrunde fällig und danach wird es vermutlich auch schon wieder Zeit das Abendessen aufzuwärmen.
Update 22:00 Uhr (letztes Update)
Heute kommt mein letztes Update wieder relativ früh, da ich morgen früh aufstehen muss, um einen Termin wahrzunehmen. Da ich die Stimmung mit der Kerze heute Abend so sehr genossen habe, habe ich doch mal ein Foto davon gemacht – und wie es sich gehört, sind auch auf diesem Foto diverse Bücher zu sehen *g* (Hinten die Bücher vom SuB, die ich bislang in diesem Monat beendet habe, links einige der Bücher, die ich „demnächst“ lesen will.) Als aber die Suppe fürs Abendessen aufgewärmt war, haben wir dann doch das Deckenlicht angemacht, um unser Essen auch sehen zu können. Danach habe ich weiter in „The Undertakers“ gelesen und bin wieder einmal fasziniert von der Sperrigkeit der Protagonistin Hetty und von all den kleinen Dingen, die Nicole Glover über das Leben als befreite/r Sklave/Sklavin in ihre Geschichten einbaut. Obwohl es zehn Jahre her ist, dass Hetty und ihr Mann Benjy Sklaven im Süden der USA befreit haben, sind die Erinnerungen an diese Zeit natürlich immer noch sehr präsent. Und auch in ihrem Freundeskreis gibt es immer wieder Elemente, die zeigen, dass sich nicht alle Personen inzwischen an die neugewonnenen Freiheit gewöhnt haben oder die besten Entscheidungen für ihr Leben in Philadelphia treffen. Dabei beziehe ich mich nicht mal auf die Ermittlungen, die Hetty und Benjy anstellen und die auch in diesem Roman schon mehrfach dafür gesorgt haben, dass einer der beiden beinah verletzt wurde. Ich meine damit vor allem die Gespräche über die alltäglicheren Dinge wie die Berufswahl, die Frage, wo jemand wohnt und mit welchen Personen sich jemand umgibt – und eben auch die kleinen Spuren von Neid, wenn eine Person etwas mehr Glück, etwas mehr Besitz oder auch nur ein kleines bisschen mehr Sicherheit gefunden hat.
Aber jetzt wird es – wie schon erwähnt – Zeit ins Bett zu gehen, damit ich morgen ausgeschlafen und fit genug bin. So erholsam diese Wochenenden gerade sind, so wäre es langsam nett, wenn unsere drei Wochen Urlaub sich nicht gerade so anfühlen würden, als hätten wir bislang nur Termine gehabt. Was nicht stimmt, es gab auch immer mal wieder Tage, die wir gemütlich zuhause verbracht haben, aber es fehlt ein bisschen die Möglichkeit mal den Kopf abzuschalten und nicht an den nächsten Termin zu denken und stattdessen einfach mal ein paar Tage am Stück in der Wohnung rumzuwuseln oder in einem (oder mehreren) Büchern zu versinken, ohne die Außenwelt wahrnehmen zu müssen. Was mich zum kommenden Wochenende bringt: Denkt dran, dass ich in diesem Jahr das Herbstlesen ausnahmsweise auf den 1. November ausgeweitet habe, weil es sich seltsam angefühlt hätte, wenn ich nur den Samstag dafür veranschlagt hätte.
Wir lesen also hoffentlich am kommenden Wochenende wieder! Ich hoffe, ihr habt bis dahin eine gute Woche und findet auch zwischendurch genügend Zeit für euch und die Aktivitäten, die ihr als erholsam empfindet! Gute Nacht!
Das vorletzte Herbstlesen-Wochenende startet bei mir mit Sturm und Regen – was ich sehr genieße, vor allem, wenn ich einen Tag auf dem Sofa plane. Wobei ich zugeben muss, dass ich so ein Wetter früher auch schon mochte, als ich noch täglich mit dem Hund rausgehen musste. 😉 Außerdem ist es großartig, dass für die nächsten Tagen weiterer Regen angekündigt ist, davon brauche wir noch eine ganze Menge.
Bevor ich mich aber auf dem Sofa einrollen kann, muss ich neben dem üblichen morgendlichen Kram ein paar extra Pflichten auf die Reihe bekommen. Da ich mich in den letzten zwei Tagen zu nichts aufraffen konnte, muss ich heute Vormittag noch das Badezimmer putzen (nur gut, dass es so klein ist) und eine Runde Wäsche waschen, trocknen und verstauen. Die Wäsche läuft zum Glück ja großteils nebenbei, so dass das nicht zu viel Zeit kosten sollte. Seit dem letzten Sonntag habe ich „Spoiler Alert“ von Olivia Dade beendet und einen Manga („Die Tagebücher der Apothekerin – Shaolans Erinnerungen 1“) und einen Roman („The Inheritance“) von Ilona Andrews gelesen, aber danach konnte ich mich nicht so recht für ein Buch entscheiden. Ich habe hier noch zwei Initial-D-Manga liegen, die meinem Mann gehören und die ich gern noch vor dem Monatsende lesen würde, und vor kurzem ging mir durch den Kopf, dass ich eigentlich in der richtigen Stimmung für „The Undertaker“ von Nicole Glover wäre. Aber zu dem Zeitpunkt war ich gerade mitten in einem anderen Roman, so dass es bei dem Gedanken blieb. Mal schauen, für welches Buch ich mich später entscheide. Erst einmal muss ich wach genug werden, um den Pflichtkram zu erledigen, danach weiß ich hoffentlich, was ich heute lesen mag.
Update 11:00 Uhr
So, ich habe meinen Kram erledigt, das Badezimmer ist sauber und die Waschmaschine läuft. Jetzt warten wir nur noch auf die Supermarkt-Lieferung, die uns all die Dinge bringen soll, die wir hier im Viertel in den letzten Wochen nicht bekommen haben. Ich kenne so einige Leute, die darüber erstaunt sind, was wir alles in unserem Viertel nicht bekommen, aber das sind alles Personen, die auf dem Land leben und in großen Supermärkten auf der „grünen Wiese“ einkaufen. Die Einkaufsmöglichkeiten in unserem Viertel sind vielfältig, aber alle in Fußnähe sind in sehr kleinen Räumlichkeiten untergebracht, so dass jeder einzelne Supermarkt gut überlegen muss, was ins Sortiment genommen wird. Weshalb wir inzwischen alle paar Wochen eine große Bestellung aufgeben, um unsere Vorräte aufzustocken (und dann daran zu verzweifeln, dass unsere Küche kaum Stauraum bietet *g*).
Ich denke weiterhin, dass ich gleich einen Blick in „The Undertaker“ werfen werde. Das ist die Fortsetzung von „The Conductors“ , wo die Protagonistin und ihr Mann am Ende der Geschichte ein Bestattungsinstitut übernahmen. Wenn dieser zweite Band das gleiche Erzähltempo aufweist wie das Debüt von Nicole Glover, muss ich schauen, ob ich mich heute auf das eher langsamere Tempo einlassen kann. Ich bin auf jeden Fall neugierig auf das weitere Leben von Hetty und Benjy.
Update 15:30 Uhr
Heute bin ich leider etwas verpeilt und lasse mich von allem möglichen ablenken, aber das muss auch mal (bei mir in letzter Zeit allerdings eher häufiger) sein. Nach dem letzten Update habe ich in „The Undertakers“ reingelesen und fand es schön Hetty und Benjy wiederzusehen, während die beiden gerade auf dem Weg waren, um den Schauplatz eines Brandes anzuschauen. Das besondere an diesem Brand war, dass acht Häuser beschädigt wurden, während ein einzelnes Haus mittendrin vollkommen unbeschadet davonkam. Ich bin schon neugierig, was es mit diesem Haus und den Bränden auf sich hat, konnte mich aber trotzdem nicht so recht auf das Buch konzentrieren. Also habe ich mir erst einmal Frühstück gemacht und kaum war mein Milchkaffee fertig, klingelte der Bote mit unserer Supermarkt-Lieferung. Was bedeutete, dass ich erst einmal den Einkauf verstauen musste, bevor ich essen konnte. Nachdem ich mit Kiya in den Kommentaren kurz über Isekai geredet hatte, fiel mir ein, dass ich vor einiger Zeit mitbekommen hatte, dass die Anime-Serie „Meine Wiedergeburt als Schleim in einer anderen Welt“ bei Netflix zu sehen ist. Also habe ich zum Frühstück die ersten beiden Folgen davon geschaut und mich ganz gut unterhalten gefühlt.
Danach wollte ich eigentlich wieder zum Buch greifen, hatte mich aber kurz unter meine Sofadecke gekuschelt, um die kalten Hände zu wärmen – was dann zu einem ausgiebigen Schläfchen führte. Als ich wieder aufwachte, habe ich statt zum Roman zum 10. Band der Omnibus-Ausgabe von „Initial D“ gegriffen, der schon seit einer ganzen Weile auf dem „bald lesen“-Stapel liegt (und zu dem sich inzwischen auch noch Band 11 gesellt hat). Mein Mann nutzt die englische Omnibus-Ausgabe, um endlich einmal die Geschichte beenden zu können, nachdem wir vor … uh … fast 25 Jahren zusammen die auf der Manga-Veröffentlichung basierende Anime-Serie geschaut haben. Da das eine der (oder vielleicht sogar die) erste/n Animeserien war, die wir nach unserem Zusammenziehen geschaut haben, hänge ich mehr an der Geschichte als man es normalerweise bei einem Manga, der sich um (illegale) Straßenrennen dreht, erwarten sollte. *g*
Update 18:30 Uhr
Nach dem letzten Update gab es Tee und (Zitronen-)Kekse für mich, während mein Mann ein Video schaute, in dem ein Brettspiel-Youtuber über seinen „Pile of Shame“ (bzw. Shelf of Shame) sprach. Was meinen Mann und mich dazu gebracht hat über den Begriff nachzudenken – und uns zu dem Schluss gebracht hat, dass wir für uns persönlich mit der Bezeichnung „Pile of Shame“ nichts anfangen können, auch wenn wir natürlich Spiele/Bücher/Brettspiele haben, die schon lange Zeit in unserem Besitz und wenig oder gar nicht gespielt bzw. gelesen wurden. Aber schämen würde ich mich dafür nur, wenn ich das Gefühl hätte, ich hätte mir meinen SuB ohne mir Gedanken über meine Anschaffungen zu machen zugelegt. Stattdessen stelle ich immer wieder fest, dass mir auch die Bücher, die schon länger auf dem SuB liegen, Freude bereiten. Mein SuB ist also definitiv kein „Pile of Shame“, sondern ein Regal voller Vorfreude. *g* Als wir damit fertig waren, habe ich zur Switch gegriffen und eine gemütliche Zeit mit „Animal Crossing“ und „Hello Kitty Island Adventure“ verbracht und schon war der Nachmittag wieder vorbei. Jetzt muss ich mich erst einmal um das Abendessen kümmern und die Wäsche aus dem Trockner holen, die wir heute Mittag vergessen hatten.
Update 22:30 Uhr (letztes Update)
Es hat so einige Zeit gekostet das heutige Abendessen (Kartoffelsuppe) zuzubereiten und die Wäsche zu versorgen. Nach dem Essen habe ich dann endlich ersthafter in „The Undertakers“ gelesen. Wie schon beim ersten Roman von Nicole Glover erzählt die Autorin die aktuelle Handlung verwoben mit Rückblicken an die Zeit, als Hetty und Benjy noch dabei halfen Sklaven aus dem Süden der USA zu befreien und in den Norden zu schmuggeln. Was für mich die Vermutung nahliegen lässt, dass die Ereignisse von vor zehn Jahren (März 1861) in irgendeiner Weise mit den aktuellen Bränden zu tun haben – oder zumindest mit zwei Opfern, die (angeblich) bei den Bränden umkamen. „Angeblich“ deshalb, weil zumindest eines der Opfer Messerstiche aufgewiesen haben soll …
Auch wenn ich heute nicht viel gelesen habe, so hatte ich einen angenehm entspannten Tag. Ich freue mich schon darauf, dass morgen in „The Undertaker“ weiterlesen kann – allerdings hoffe ich auch, dass der Roman noch ein bisschen anzieht – damit ich nicht zwei Romane („The Bitter Twins“ habe ich noch nicht beendet) parallel lese, die etwas mehr Zeitaufwand benötigen. Ich wünsche euch schon mal eine gute Nacht! Wir lesen uns morgen wieder! 🙂
Im September hatte ich (für mich) ungewöhnlich viele Termine, und dazu gab es mit Pokopia ein Spiel, das mich in meiner Freizeit ziemlich gut beschäftigt hat. Nicht so sehr, dass ich gar nicht gelesen hätte, aber genug, dass hier nicht so viele Lese-Eindrücke zusammenkommen sollten. Ansonsten kann ich stolz behaupten, dass ich hiermit alle Lese-Eindrücke und Rückblicke aufgeholt habe – jetzt muss ich nur die Zeit finden, um mal wieder Einzelrezensionen zu ein paar Büchern zu schreiben. 🙂
T. Kingfisher: The Clockwork Boys/The Wonder Engine (Clocktaur War 1+2)
Nachdem ich mitbekommen hatte, dass eine der Figuren aus der „Clocktaur War“-Duologie einer der Protagonisten in „Daggerbound“ sein würde, habe ich die beiden Romane erneut gelesen und mich auch dieses Mal sehr gut damit unterhalten gefühlt. In den Clocktaur-War-Büchern dreht sich die Handlung um Slate (eine Fälscherin), Brennen (ein Meuchelmörder) und Caliban (ein Paladin, der vor einiger Zeit von einem Dämon besessen wurde und währenddessen einige Nonnen ermordet hat). Diese drei haben den Auftrag, den Gelehrten Edmund auf seiner Reise nach Anuket City zu begleiten, um herauszufinden, wie die monströsen Maschinen-Soldaten, die die Stadt ausschickt, gestoppt werden können. Wie immer bei T. Kingfisher besticht die Handlung mit einer Mischung aus absurden, berührenden und unappetitlichen Elemente, die überraschend amüsant zu lesen ist. Und da es fünf Jahre her ist, dass ich die Bücher gelesen habe, hatte ich so einige Details vergessen (bzw. vergessen, dass diese Elemente aus diesen Romanen stammen). Ich habe mich sehr darüber gefreut, die Figuren wiederzusehen und mit ihnen die diversen Abenteuer zu erleben. Auch wenn ich nicht behaupten würde, dass es notwendig ist, diese Geschichte präsent zu haben, um „Daggerbound“ zu genießen, war es doch großartig, auf diese Weise die Entwicklung zu sehen, die Edmund in den Jahren zwischen den Romanen gemacht hat. Diesen Aspekt habe ich definitiv deutlich mehr zu schätzen gewusst, weil ich die Bücher so nah hintereinander gelesen habe.
T. Kingfisher: Daggerbound (Swordheart 2)
Wie gesagt, es ist nicht nötig die „Clocktaur War“-Bücher zu kennen, um „Daggerbound“ zu genießen (auch wenn ich mich gefreut habe, mit frischen Erinnerungen an den jüngeren Edmund in die Geschichte zu gehen). Aber ich würde auf jeden Fall empfehlen, vorher „Swordheart“ zu lesen, da hier die Grundlagen gelegt werden, um den Fluch, der auf dem Dervish liegt, zu verstehen. Im Vergleich zu „Swordheart“ hat „Daggerbound“ einen düstereren Unterton, da der Dervish im Gegensatz zu Sarkis nicht nur als Bodyguard und Krieger diente, sondern auch zum Opfer von Folter wurde. Trotzdem gelingt es T. Kingfisher auch hier wieder, so viele humorvolle Momente in die Geschichte einzubauen, dass ich den Roman als sehr wohltuend empfunden habe und – wie so oft bei ihren Büchern – beim Lesen ständig vor mich hinkicherte. Da ich den Großteil der Veröffentlichungen von T. Kingfisher nur als eBooks habe, denke ich so langsam darüber nach, sie mir noch einmal als Taschenbücher zu besorgen. Nachdem die großen Verlage die Autorin entdeckt haben, sind zumindest die Neuauflagen gut erhältlich (auch wenn ich die Cover zum Teil deutlich hässlicher finde).
Sangu Mandanna: Kiki Kallira Conquers a Curse (Kiki Kallira 2)
Der zweite Band der Kiki-Kallira-Bücher gefiel mir überraschenderweise noch besser als der erste Teil. Wieder findet sich Kiki in dem magischen Königreich wieder, das sie sich selbst ausgedacht hat. Doch dieses Mal muss sie feststellen, dass diese Welt sich von ihr löst und eine eigene Historie entwickelt hat. Leider bedeutet das auch, dass ein jahrhundertealter Fluch dafür sorgt, dass der Hauptstadt das Wasser ausgeht, während unheimliche Monster aus dem umliegenden Wald auftauchen. Wie gesagt, ich mochte diesen Band lieber als den ersten Teil, gerade weil Kiki dieses Mal nicht schon alles über ihre Welt wusste. Außerdem hat sie in den Monaten, die seit „Kiki Kallira Breaks a Kingdom“ vergangen sind, eine Therapie begonnen und so einige Hilfsmittel zur Hand, wenn es darum geht, mit ihren Ängsten und Impulsen fertigzuwerden. Ich weiß, dass ich damit in der Minderheit bin, aber ich bevorzuge definitiv Sangu Mandannas Jugendbücher. Ich genieße diese fantastische Mischung aus einer indisch inspirierter Welt mit Londoner Elementen wie Doppeldecker-Bussen, in der die Kiki-Geschichten spielen, und ich mag all die Figuren rund um Kiki wirklich sehr.
Katherine Woodfine: Peril in Paris/Spies in St. Petersburg (Taylor and Rose 1+2)
Nachdem ich im September endlich den letzten Band der „Sinclair’s Mysteries“ gelesen hatte (und er ebenso gut war wie die ersten drei Teile der Reihe), habe ich gleich mit dem Spin-Off weitergemacht. Dabei musste ich leider feststellen, dass ich die „Taylor and Rose“-Romane zwar nett und unterhaltsam finde, aber nicht so gut wie die „Sinclair’s Mysteries“ – was vor allem daran liegt, dass die beiden Protagonistinnen Sophie und Lil jetzt getrennt für den Secret Service unterwegs sind. Ich vermisse das Zusammenspiel der beiden Freundinnen und ihren (inzwischen) großen und vielfältigen Freundeskreis, und da hilft es auch nicht, wenn es hier und da eine Szene gibt, die in London spielt und in der eine Person aus diesem Freundeskreis etwas erlebt. Wobei ich es schon nett finde, mit Sophie und Lil nicht nur lauter neue Charaktere, sondern auch ganz andere Städte als London kennenzulernen. Ich bin also nicht böse, dass ich noch zwei Bände auf der Reihe auf dem SuB liegen habe, hoffe aber, dass die beiden Protagonistinnen in Zukunft wieder mehr gemeinsam erleben. Für das nächste Abenteuer geht es nach Venedig – ich bin gespannt!
Ich habe den gestrigen Samstag mit meinen beiden Büchern („The Galaxy and the Ground Within“ von Becky Chambers und „Spoiler Alert“ von Olivia Dade) wirklich genossen. Weshalb ich heute hoffentlich wieder viel Zeit mit den beiden Romanen verbringen werde. Allerdings bin ich auch wieder mit meinem Mann zum Brettspielen verabredet.
Ich habe keine Ahnung, welches Spiel es wird, denn heute darf er wieder auswählen. Es ist lustig, aber als ich für Oktober vorschlug, dass wir abwechselnd bestimmen welches Spiel am Sonntag gespielt wird, hatte ich so viele Brettspiele im Sinn, die wir schon lange nicht mehr gespielt haben und auf die ich Lust gehabt hätte. Aber als ich letzte Woche bestimmen sollte, was wir spielen, fiel mir keines dieser Spiele ein … (und jetzt da ich das schreibe, fällt mir ein, dass ich „Seize the Bean“ mal wieder spielen wollte – also notiere ich es hier, damit ich das für die kommende Woche in Erinnerung behalte *g*). Also ja, es gibt wieder eine Brettspielrunde und etwas Zeit mit der Switch für mich, aber vor allem habe ich gerade Lust auf meine Romane – was bedeutet, ich sollte mich heute mal mit dem Wachwerden und den täglichen Pflichten beeilen, damit ich meine Nase ins Buch stecken kann.
Update 11:00 Uhr
Ich muss gestehen, dass ich heute morgen meinen Pflichtkram etwas gekürzt habe, um schneller zu „The Galaxy and the Ground Within“ zurückkehren zu können – was dazu führt, dass ich mir gleich keinen Kaffee machen kann, weil ich noch nicht abgewaschen habe. *g* Stattdessen habe ich weiter das Schicksal von Roveg, Pei und Speaker verfolgt und bin auf der einen Seite sehr gerührt von der aufkeimenden Freundschaft zwischen Roveg und Speaker und auf der anderen Seite leide ich gerade mit Pei mit, die sich in einer wirklich schwierigen Situation befindet und noch keine Lösung dafür gefunden hat. Da mein Magen schon eine ganze Weile großen Hunger signalisiert, werde ich mir bald Frühstück machen, aber vorher fürchte ich, muss ich noch ein bisschen weiterlesen … 🙂
Update 14:00 Uhr
Nach dem letzten Update habe ich mich etwas von meinem Mann und seinem neuen Videospiel ablenken lassen, bevor ich wieder zum Buch griff – und so gab es erst gegen 13 Uhr Frühstück für mich. Was für mich eine normale Zeit ist, aber für meinen knurrenden Magen ein bisschen spät war. *g* Ich genieße weiterhin „The Galaxy and the Ground Within“ sehr und mag es sehr wie Becky Chambers diese Geschichte erzählt. Vor so gut wie jedem Kapitel gibt es Nachrichten von der Firma, in deren Verantwortung es liegt den Flugverkehr wieder zu ermöglichen, oder es gibt Einlog-Details, die bei genauerem Hinsehen eine Geschichte für sich erzählen, weil sie verraten, dass eine Person nach einem bestimmten Gespräch Informationen gesucht hat – auch wenn sie dafür auf den Zugang einer anderen Person zugreifen musste. Ich genieße dieses Gefühl, dass sich nach diesem gemeinsamen Zwangsaufenthalt das Leben all dieser Charaktere etwas verändert haben wird, dass sie etwas über sich gelernt haben und dass sie durch die Nähe zu Personen, mit denen sie sonst keinen Kontakt gehabt hätten, eine neue Perspektive gewonnen haben. Ich weiß nicht, ob ich nach dem Brettspielen (womit wir gleich anfangen) und vor dem Kochen noch zum Lesen komme, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich den Roman vor dem Schlafengehen beenden werde.
Update 17:00 Uhr
Nach der Blog- und Kommentarrunde, die ich im Anschluss an mein Update gedreht hatte, ging es los mit „Night Parade“. Das Spiel hat mein Mann vor kurzem von einer Kollegin gekauft, da wir mit den Spielen von Luis Brueh bislang eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht haben (sein „Keep the Heroes Out“ haben wir 2025 dreizehn Mal gespielt, was wirklich viel ist, wenn ich bedenke, dass wir in dem Jahr nur 31 Mal zusammen gespielt haben). Wobei mein Mann befürchtete, dass das Spiel nichts für mich sein könnte, weil wir da gegeneinander spielen statt gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten.
Das Spiel wirkt auf den ersten Blick etwas unübersichtlich, ist aber eigentlich ziemlich einfach zu spielen, wenn einem erst einmal klar ist, welche Symbole was für eine Bedeutung haben. Im Prinzip besteht ein Zug daraus, dass die gerade aktive Reihe (bei mir auf dem Foto die oberste Reihe) Karte für Karte abgearbeitet wird, was es einem erlaubt Figuren auf das Spielbrett zu setzen. Wenn genügend Figuren auf einem Gebiet stehen, kann der jeweilige Spieler ein Torii setzen und damit das Gebiet für sich beanspruchen (wobei manche Gebiete auch zwei Torii erlauben). Außerdem bekommt man über die Karten (und den Bau von Torii) Items, die es einem erlauben neue Karten zu kaufen und so immer längere Züge auszuführen.
Es war überraschend lustig zu spielen und das sage ich nicht nur, weil ich mit 12:8 Punkten gewonnen habe. Mitten während des Spiels hatten wir beide einen Punkt, an dem wir feststellten, dass wir Ziele für die Endabrechnung verfolgten, die gar nicht auf unseren (geheimen) Karten standen. Und es gab kurz vor Ende einen Punkt, wo wir beide nur noch ein Torii setzen mussten, um das Spiel zu Ende zu bringen – und wo mein Mann in seinem Zug anfing seine Figuren auf das mittlere Feld zu setzen, obwohl ihm das bestimmt kein Torii bringen würde. Was mich wirklich verwirrte, aber mir die Möglichkeit gab in meinem letzten Zug mein Torii zu bauen und so mit zwei weiteren zwei Siegpunkten das Spiel zu beenden.
Ich muss aber zugeben, dass ich jetzt ziemlich durchfroren bin – wir haben bei einer Zimmertemperatur von 13 Grad gespielt und nun habe ich das Bedürfnis mich auf dem Sofa unter der Decke zu verstecken und mit der Switch zu spielen. 🙂
Update 22:00 Uhr (letztes Update)
Nach dem letzten Update habe ich mich wirklich gemütlich unter meine Decke gekuschelt und gespielt. Was dazu führte, dass ich heute bei „Animal Crossing“ ein Foto von meinem Nachbarn Reinhold (das Bild von dem blauen Hamster über den Büchern) bekommen habe. Was bedeutet, dass ich in den nächsten drei Tagen einen Gast auf meinen Campingplatz einladen werde, der im Laufe der Woche Reinhold dazu überreden wird umzuziehen, damit er stattdessen auf meine Insel ziehen kann. Ich mag meine Animal-Crossing-Nachbarn, aber wenn ich etwas Abwechslung auf meiner Insel haben will, dann braucht es eben auch immer mal wieder neue Nachbarn. 😉 Nach dem Spielen wurde es Zeit Abendessen zu machen (und den liegengebliebenen Abwasch zu erledigen). Ich muss zugeben, dass eine Pfanne liegengeblieben ist, aber da ich gerade mal 15 Minuten hatte, um einen Stapel Abwasch zu erledigen bevor das Essen fertig ist, bin ich damit wirklich zufrieden. *g*
Das Essen (Nudeln mit Basilikum-Tomaten-Sauce) war wie gesagt schnell gemacht und weil es noch so früh war, habe ich danach noch zum Buch gegriffen, bevor ich ein Update schreibe … was dann dazu geführt hat, dass ich mein Update vergessen und meinen Roman beendet habe. „The Galaxy and the Ground Within“ von Becky Chambers zu lesen war einfach nur wohltuend. Selbst wenn so einige schwerwiegende Themen in dieser Geschichte angesprochen werden und fast alle Figuren mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben, hat mich das Lesen dieses Buchs sehr zufrieden und … hm … in mir ruhend zurückgelassen. Ich glaube nicht, dass ich danach heute noch viel tun werde – also verabschiede ich mich für dieses Wochenende!
Ich habe zwei wirklich schöne und erholsame Tage gehabt und mich gefreut, dass ihr mir dabei wieder Gesellschaft geleistet habt! Ich hoffe, ihr konntet euer Herbstlesen-Wochenende ebenso genießen und habt einen guten Start in die kommende Woche. Auf mich warten mit Dienstag und Mittwoch zwei Tage voller Termine, aber spätestens am nächsten Wochenende werde ich mich wieder rundum erholen können. Wir lesen uns dann hoffentlich wieder! Gute Nacht! 🙂
Hinter mir liegt eine wunderschön, aber ehrlich gesagt auch ziemlich anstrengende Woche mit der Schwiegerfamilie. Am Donnerstagabend saßen wir alle zusammen in einem Restaurant und waren uns einige, dass ein paar Tage mit weniger Rumlaufen uns jetzt gut tun würden. *g*
Dabei muss ich zugeben, dass ich ab Mittwoch schon einen Teil der Aktivitäten ausgesetzt hatte, weil sowohl das Knie, als auch der Fuß trotz Schmerzmitteln anfingen zu streiken. Es wäre wirklich nett, wenn die so langsam mal wieder normal belastbar wären … Aber da das nicht der Fall ist, freue ich mich über ein Wochenende, an dem ich den Großteil der Zeit die Füße auf dem Sofa habe, während ich mir mit Büchern und der Switch die Zeit verreibe. Wobei ich noch nicht weiß, zu welchem Buch ich greifen werde. Ich habe seit dem vergangenen Wochenende kaum gelesen und muss erst einmal schauen, ob meine beiden angefangenen Romane meiner aktuellen Lesestimmung entsprechen. Vielleicht greife ich auch zu „Spoiler Alert“ von Olivia Dade – nachdem ich am Sonntag die Leseprobe von „Zomromcom“ gelesen hatte, frage ich mich, ob das eine der Autor*innen sein könnte, von der ich vielleicht noch etwas in den Tiefen meines eReaders hätte und bin über „Spoiler Alert“ gestolpert. Der Roman dreht sich um einen Schauspieler (Marcus), der seit sieben Jahren die Rolle des Aeneas in der Verfilmung einer Buchserie verkörpert, und eine Geologin (April), die einen Großteil ihrer Freizeit damit zubringt Fanfiction zu dieser (Buch-)Serie zu schreiben.
Als April so einige hässliche Bemerkungen abbekommt, weil sie trotz ihres Übergewichts ein Cosplay-Kostüm angefertigt und ein Bild davon online gestellt hat, springt Marcus in die Bresche und meint, dass er jederzeit mit einer so hübschen Frau ausgehen würden. Weshalb es natürlich zu einem Date zwischen Star und Fan kommt – wobei Marcus herausfindet, dass April unter dem Nickname „Unapologetic Lavinia Stan“ (oder auch ULC) ihre Fanfiction schreibt. Weshalb er sich fragen muss, ob er ihr gestehen kann, dass er seine Fanfiction unter „Book!AeneasWouldNever“ veröffentlicht und seit zwei Jahren eng mit ULC zusammenarbeitet, ohne damit gegen seinen Vertrag zu verstoßen und seine Schauspiel-Karriere aufs Spiel zu setzen. Ich muss zugeben, dass ich das Buch überraschend nett und die Figuren erstaunlich überzeugend finde. Die Geschichte ist weniger amüsant als ich es von „RomCom“ erwarte, aber ich fühle mich gut unterhalten – außerdem finde ich es angenehm, dass das große Geheimnis, das der Protagonist hat, nichts ist, worüber er nicht reden will, sondern etwas, über das er definitiv nicht reden darf, weil er sonst Vertragsbruch begehen würde. Was nicht nur eine heftige Strafzahlung, sondern eben auch das potenzielle Ende seiner Karriere bedeuten könnte. Mal schauen, ob ich dabei bleibe … aber erst einmal Wachwerden und etwas Pflichtkram erledigen, damit ich mich dann den Rest des Tages entspannen kann.
Update 10:00 Uhr
Nachdem ich mit all dem Pflichtkram fertig war, habe ich eben „The Galaxy and the Ground Within“ von Becky Chambers aus dem Regal gezogen, weil ich gerade denke, dass das das richtige Buch für heute sein könnte. Ich habe aber noch keine Zeile gelesen, weil mein Mann gerade laut Brettspielvideos guckt und mir das gerade zu viele Dialoge sind, um ein neues Buch anzufangen. Ich hatte auch für heute ein frühes Frühstück geplant, aber dafür muss ich erst einmal Brötchen aufbacken – also wird es vermutlich nicht so früh wie gehofft. *g* Vielleicht treibe ich mich einfach noch etwas online rum, ich habe eben schon gesehen, dass es einen Switch2-Ankündigungstrailer für „Coral Island“ gibt.Wobei ich mir nicht sicher bin, ob mich das Spiel immer noch so sehr reizt wie vor einigen Jahren, als es für den PC veröffentlicht wurde. Vielleicht hole ich mir gleich auch die Switch und spiele schon mal eine Runde damit auf dem Sofa … noch bin ich etwas unentschlossen und habe das Gefühl, ich habe zu viele Möglichkeiten mich zu entspannen. *g*
Update 14:00 Uhr
Nachdem ich mit einer Blogrunde und den ersten Kommentaren fertig war, konnte ich auch schon in die Küche gehen, wo mein Mann inzwischen Brötchen aufgebacken hatte. Zum Frühstück (Brötchen mit rotem und schwarzem Johannisbeer-Fruchtaufstrich und eine große Tasse Milchkaffee) habe ich mich von einem Video unterhalten lassen. Außerdem habe ich meinen Mann ermutigt sich ein neues Spiel für die Switch zu kaufen, nachdem er seit Tagen darum herumschleicht und mir gleichzeitig erzählt, dass er doch eigentlich die beiden angefangenen Spiele beenden möchte. (Beide sind Teil längerer Reihen und er hat sichtbar Lust auf Abwechslung … Lustigerweise hätte er mir in der gleichen Situation gesagt, ich solle mir das Spiel kaufen, es ist immer wieder amüsant, dass wir beide zögern für uns neue Spiele zu kaufen, wenn wir mit den alten noch nicht „fertig“ sind, während wir gleichzeitig immer dafür sind, dass der jeweils andere sich doch bitte was Neues gönnt. *g*) Danach habe ich dann endlich zum Buch gegriffen und mit „The Galaxy and the Ground Within“ angefangen und wie immer bei Becky Chambers schwanke ich zwischen Bewunderung für die Darstellung der vielen verschiedenen Rassen und absoluter Verwirrtheit, weil ich mich nicht mehr erinnere, welche Alienart welche Eigenschaften hat. Das ist der Nachteil, wenn ich mir Zeit zwischen den Romanen lasse, ich muss jedes Mal die verschiedenen Rassen und ihren Ruf im Universum wieder neu kennenlernen. Auf der anderen Seite habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich ihre Bücher nicht zu nah hintereinander lesen darf, weil ich dann zu sehr die Charaktere aus dem vorherigen Band vermisse und etwas Probleme habe mich auf die neuen Figuren einzulassen.
In „The Galaxy and the Ground Within“ stranden drei Personen auf einem kleinen Planeten der als Transit-Zwischenstop fungiert. Alle drei Personen sind ungewöhnlich für ihre Rasse, alle drei haben ihre ganz eigenen Gründe für ihre Reise(n) und bislang habe ich gerade mal eine Ahnung davon, wie ihr Leben ausschaut und was für Persönlichkeiten sie haben. Aber ich bin neugierig auf jede einzelne dieser Figuren, ebenso wie auf Ouloo und ihr Kind Tupo, bei denen die drei Reisenden die Zeit überbrücken müssen, bis sie wieder mit ihren jeweiligen Raumschiffen losfliegen können.
Update 17:00 Uhr
Ich genieße weiterhin das Lesen von „The Galaxy and the Ground Within“ und finde es schön zu verfolgen, wie die verschiedenen Figuren sich besser kennenlernen (und dabei immer wieder über ihre eigenen Vorurteile stolpern und sich dessen bewusst sind). Becky Chambers erzählt ihre Geschichten eher … plätschernd, was ich definitiv nicht als Kritikpunkt sehe. Aber es führt dazu, dass ich das Gefühl habe, ich lese mit ein bisschen Abstand eine ruhige, nette Geschichte, nur um dann festzustellen, dass sich diese Charaktere bei mir festgesetzt haben und einen überraschend großen Raum in meiner Erinnung einnehmen. Was auch der Grund ist, wieso ich so schlecht von den Protagonisten eines Romans zum nächsten wechseln kann. Ein Teil von mir schmollt immer noch, dass ich die Figuren aus dem ersten Band, „The Long Way to a Small, Angry Planet“, nicht länger begleiten konnte, weil sie mir so ans Herz gewachsen waren und ich gern noch mehr von ihrem weiteren Leben mitbekommen hätte. *g* Da ich gegen 16 Uhr meine Hände brauchte, um meine Teetasse zu halten, wechselte ich dann zu „Spoiler Alert“ und dabei bin ich geblieben, bis ich zum Laptop griff, um dieses Update zu schreiben. Ich finde den Roman weiterhin sehr nett und es ist nachvollziehbar erzählt, wie sehr Marcus damit hadert, dass er April nicht einfach die Wahrheit sagen kann, wie er aber versucht im Rahmen seiner Möglichkeiten offen und ehrlich zu sein. Und da mir aufgefallen ist, dass ich das Buch hier noch nicht gezeigt hatte, habe ich mal das Cover fotografiert.
Update 20:00 Uhr
Nach dem letzten Update und der dazugehörigen Blogrunde habe ich zur Switch gegriffen und etwas Zeit mit meinen Spielen verbracht. Bei „Pokopia“ startete heute ein Halloween-Minispiel, für das ich heute nicht genügend Geduld hatte – aber es läuft ja noch einige Zeit, so dass ich hoffen kann, dass ich in den nächsten Tagen damit mehr Erfolg habe. Und bei „Hello Kitty Island Adventures“ gab es heute einen ungebetenen Gast, der so einigen Aufruhr unter meinen Nachbarn verursacht hat:
Mit dem Spielen aufgehört habe ich, als mein Mann das Abendessen (Käsespätzle) servierte – und nun werde ich wohl den Rest des Abends weiter mit Lesen verbringen. 🙂
Update 22:00 Uhr (letztes Update)
Ich habe den Abend wirklich weiter mit „The Galaxy and the Ground Within“ von Becky Chambers verbracht und kann nur sagen, dass ich die Charaktere und die Geschichte wirklich sehr gern mag. Ich finde diese Momente, in denen eine oder mehrere Personen feststellen wie wenig sie doch über die anderen wissen, überraschend berührend. Und es ist schön zu lesen, wie sich alle (mehr oder weniger erfolgreich) darum bemühen behutsam miteinander umzugehen, während sie alle in einer kleinen Kuppel festsitzen, da das Abheben vom Planeten gerade nicht möglich ist. Aber so gern ich gerade weiterlesen würde, so langsam werde ich wirklich müde. Ich drehe also nur noch eine kurze Blogrunde und dann geht es mit mir ins Bett. Ich hatte heute einen wirklich netten Tag und habe mich gefreut, dass ihr mir Gesellschaft geleistet habt. Habt eine gute Nacht und bis morgen! 🙂
Ich wünschte, ich hätte im August mehr Zeit gehabt, um entspannt zu lesen. Aber erst war ich verreist, dann mit „wieder ankommen“ und mit einigen (Arzt-)Terminen beschäftigt, und schon war der Monat auch schon wieder rum … Trotzdem sind natürlich wieder ein paar Lese-Eindrücke zusammengekommen, die ich dieses Mal sogar (relativ) zeitnah festgehalten habe.
T. L. Stone: Potions, Pirates and Pie (Tales from the Tavern 4)
„Potions, Pirates and Pie“ ist der aktuellste Band der „Tales from the Tavern“-Reihe und die erste Geschichte, die nicht in dem kleinen Ort Wayside spielt. Stattdessen findet sich die Protagonistin Cali auf einem Piratenschiff wieder, um ein entführtes Beiboot (und eine Gruppe von Hellkin) wiederzufinden. Ich fand es sehr nett, dass zur Abwechslung die Handlung mal nicht in dem (überaus idyllischen) Dorf stattfand, sondern an Bord eines Schiffs mit all den dazugehörigen Herausforderungen inklusive Meerjungfrauen und Sirenen und natürlich langsam aufkeimenden Gefühlen zwischen Cali und der legendären Kapitänin One-Eye-Bonnie. Diese Reihe ist wirklich perfekt, wenn es Zeit ist für eine etwas absurde, amüsante und entspannende Lektüre, und ich genieße es sehr, dass mit jedem Band eine andere Figur im Mittelpunkt steht und ich so mehr über diese Gruppe von (ehemaligen) Abenteurern und ihrem immer größer werdenden Freundeskreis erfahre. Die Geschichten sind nicht gerade anspruchsvoll, aber wunderbar erholsam und wohltuend!
Celia Lake: Brave Truth (Liminal Mysteries 4)
„Brave Truth“ ist die aktuellste Veröffentlichung von Celia Lake, und auch dieses Buch habe ich wieder sehr genossen. Es war schön, mehr über das Leben von Claudio, den ich schon aus mehreren anderen Romanen (vor allem „Illusion of a Boar“) kannte, zu erfahren. Und ich habe mich gefreut, Matty kennenzulernen, der in dieser Geschichte nicht nur mit den Nachwirkungen seiner Arbeit rund um die Nürnberger Prozesse zu kämpfen hat, sondern auch damit, dass ihn seine Homosexualität außerhalb der magischen Gesellschaft von Albion ins Gefängnis bringen könnte. Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie es Celia Lake gelingt, die Nachwirkungen von Kriegserlebnissen begreifbar zu machen. Ich musste mir aber auch mal wieder eingestehen, dass ich auf die Sexszenen in den Celia-Lake-Romanen verzichten könnte, obwohl ich sehe, welche Rolle sie (und die dabei passierende wichtige Kommunikation) für die Charaktere einnehmen. Da die Autorin sagt, dass 1950 der späteste Zeitpunkt ist, in dem ihre Albion-Geschichten spielen werden, hat sie die Gelegenheit genutzt und in „Brave Truth“ auch so einige Figuren eingebaut, die ich in anderen Veröffentlichungen schon mochte, was zu so einigen netten Wiedersehen geführt hat. Alles in allem habe ich auch diese Geschichte von Celia Lake wieder genossen und finde es faszinierend, mit jedem Titel eine neue Facette ihrer magischen Welt Albion kennenzulernen.
Karen M. McManus: Two Can Keep a Secret
Ich versuche weiterhin, ältere Titel von meinem SuB zu befreien, und da ich im August Lust auf Krimis/Thriller hatte, habe ich zu „Two Can Keep a Secret“ gegriffen. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: der der siebzehnjährigen Ellery, die gerade erst in den Ort Echo Ridge gezogen ist, und der von Malcolm, dessen älterer Bruder vor fünf Jahren verdächtigt wurde, seine Freundin umgebracht zu haben. Außerdem verschwand vor 25 Jahren die siebzehnjährige Sarah in Echo Ridge, die Zwillingsschwester von Ellerys Mutter Sadie, und ihr – vermutlicher – Mord ist ebenfalls nie aufgeklärt worden. Ich hatte viel Spaß damit, Ellerys und Malcolms Gedanken zu den aktuellen Drohungen und die verschiedenen Theorien, die die beiden aufstellen, zu verfolgen. Außerdem fand ich es überraschend angenehm, dass Ellery sich durchaus der Tatsache bewusst ist, dass ihr Interesse an True-Crime-Dokumentationen extrem ist und nicht gerade einen guten Einfluss auf ihr Leben und ihre Interaktionen mit anderen Menschen hat. Alles in allem habe ich mich wirklich gut mit dem Roman unterhalten gefühlt und neugierig die diversen Wendungen verfolgt. Auch fand ich Ellery und ihre Familie, ebenso wie Malcolm und seine beste Freundin Mia, sehr sympathisch. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass das keine Geschichte ist, die in mir nachklingen wird oder bei der ich in einigen Jahren das Bedüfnis haben werde, noch einmal zu dem Roman zu greifen. Das bedeutet, dass Karen M. McManus keine Person ist, deren Bücher ich unbedingt in meinem Bestand behalten muss, aber deren Titel bei einem Bibliotheksbesuch durchaus mit mir nach Hause wandern dürfen.
Marissa Doyle: Marquis of Secrets – The Ladies of Almack’s Omnibus No. 2
Der zweite „Ladies of Almack’s“-Sammelband beinhaltet die Geschichten „The Cursed Canvases“, „Turmoil on the Thames“ und „An Event at Epsom“, und auch hier ermittelt Annabel Chalfont (Countess of Fellbridge) wieder im Auftrag der Lady Patronesses of Almack’s ungewöhnliche und magische Rätsel. Ich muss zugeben, dass ich diese kleinen fantastischen Geschichten wirklich entspannend finde. Die Probleme reichen von einer Ausstellung der Royal Academy, bei der Bilder magisch manipuliert wurden, bis zu seltsamen Ereignissen rund um eine Parade in Eton, die das Ansehen der Königlichen Familie gefährden könnten. Nichts davon ist wirklich dramatisch, selbst wenn die Protagonistin kurzfristig den Eindruck hat, dass Gefahr besteht. Stattdessen zieht sich die – sehr, sehr langsam aufkeimende – Liebesgeschichte mit einem Verehrer Annabels durch die Handlung und es gibt so einige (mehr oder weniger) kuriose Informationen, über die die Autorin bei ihrer Recherche gestolpert ist und auf die sie in den jeweiligen Nachworten näher eingeht. Mein größter Kritikpunkt an diesem Sammelband ist, dass ich auch dieses Mal einige der Nebenfiguren nicht besonders überzeugend fand. Aber nachdem ich mich damit abgefunden habe, dass es weniger um Ermittlungen und mehr darum geht, wie Annabel die verschiedenen Herausforderungen handhabt, kann ich besser damit leben. Mit knapp hundert Seiten pro Episode reicht eine solche Geschichte auf jeden Fall für einen netten und entspannten Leseabend.
Rebecca Roanhorse: Race to the Sun
„Race to the Sun“ von Rebecca Roanhorse ist vor einigen Jahren als Teil der „Rick Riordan presents“-Titel veröffentlicht worden, und ich fand es reizvoll, eine Middle-Grade-Geschichte zu lesen, die sich rund um Diné-(Navajo)-Legenden dreht. Aber so richtig kam ich bei meinen Versuchen, den Roman zu lesen, nicht in die Handlung, bis ich mir im August ein Ultimatium für das Buch gesetzt habe. Dabei kann ich nicht mal behaupten, dass die Geschichte schlecht oder uninteressant geschrieben ist. Die Protagonistin Nizhoni muss gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder und ihrem besten Freund gegen Monster kämpfen – und natürlich einige Herausforderungen bestehen, bis sie überhaupt die nötige Entwicklung durchgemacht hat, um am Ende in einen heldenhaften Kampf gegen ihre Gegner zu ziehen. Es gab so einige Elemente, die ich in Veröffentlichungen von anderen Autor*innen schon genossen habe, außerdem fand ich es wirklich spannend, mehr über den kulturellen Hintergrund der Protagonistin und ihre Familie zu erfahren. Aber selbst die theoretisch berührenden Teile der Geschichte haben mich überraschend teilnahmslos gelassen, und so richtig warm bin ich mit Nizhonis Perspektive nicht geworden – was immer ein Problem für mich ist, wenn ein Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Ich bin froh, dass ich den Roman endlich gelesen habe, aber ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasst hätte, wenn ich das nicht getan hätte. Was bedeutet, dass „Race to the Sun“ in den Öffentlichen Bücherschank wandern und hoffentlich eine/n enthusiastischere/n Leser*in finden wird. Jetzt bin ich nur gespannt, wann ich den zweiten Roman („Trail of Lightning“), der von Rebecca Roanhorse noch auf meinem SuB ruht, in Angriffe nehmen werde und ob mir die für ältere Leser*innen geschriebene Geschichte besser gefällt als dieser Middle-Grade-Titel.
Nachdem ich gestern einen wirklich netten Tag mit „One For All“ von Lillie Lainoff, „The Bitter Twins“ von Jen Williams und der Switch hatte, plane ich den heutigen Sonntag ganz genauso zu verbringen. Wobei es heute für mich zusätzlich noch eine Brettspielrunde mit meinem Mann geben wird.
Da ich heute dran bin ein Spiel zu wählen, denke ich, dass wir „Flamecraft Duals“ spielen werden. Das Spiel haben wir letztes Jahr im Dezember bekommen und nach den ersten Wochen kaum noch gespielt, weil natürlich lauter andere Sachen dazwischen kamen. Es gibt zwar auch einen Solo-Modus davon, aber ich hatte immer das Gefühl, bevor ich mich das nächste Mal daran wage, sollte ich mich noch etwas sicherer mit dem Spiel fühlen … Mal schauen, ob das nach dem heutigen Nachmittag der Fall sein wird. *g* Aber vorher – wie immer – erst einmal Wachwerden und ein paar Sachen erledigen. Die Waschmaschine läuft noch, mal schauen, wann die Wäsche soweit ist, dass ich sie in den Trockner werfen kann.
Update 11:00 Uhr
Überraschenderweise hatte ich heute morgen so großen Hunger, dass ich sogar schon gefrühstückt habe. Neben all den Pflichtkram wie Wäsche zusammenlegen und Abwasch, habe ich heute morgen auch schon zwei Leseproben gelesen. Die eine war für „Zomromcom“ von Olivia Dade, bei der ich noch nicht so recht weiß, was ich davon halten soll. Der Roman ist eine humorvolle Liebesgeschichte, die während einer Zombieapokalypse spielt. Die Protagonistin Edie kommt eines Abends nach Hause und sieht, wie sich ein Zombie an ihren Nachbarn Chad anschleicht, der mit Kopfhörern über den Ohren auf seiner Veranda steht. Nur mit einem Burrito bewaffnet versucht sie dazwischen zu gehen, in dem Bewusstsein, dass das vermutlich ihr Tod sein wird, aber sie kann ja nicht einfach nur zusehen, wie ihr Nachbar getötet wird. Allerdings stellt sich heraus, dass Chad durchaus in der Lage ist sich selbst zu helfen (weil er nicht ganz menschlich ist Oo) und – laut Klappentext läuft es darauf hinaus, dass Edie allen in ihrer Umgebung helfen will, während Chad Edie am Liebsten in einem Schutzraum einsperren würde, so dass sie am Ende gemeinsam gegen die Zombies vorgehen, um ihre Nachbarn zu beschützen. Und ja, natürlich verlieben sie sich dabei ineinander … und ich weiß wirklich nicht, was ich nach der Leseprobe von der Geschichte (und dem Schreibstil halten soll).
Immerhin kann ich sagen, dass es mir deutlich besser gefiel als die Leseprobe von „Ms. Renfield and the Inheritance Trap“ von Annika Martin, die ich ebenfalls gestern runtergeladen hatte (und das aus der selben Quelle empfohlen wurde). Da erfährt die 32jährige Harriet, dass ihr verstorbener Vater (den sie in ihrem ganzen Leben nur einmal gesehen hat) ihr seine Position als Diener für einen Vampir hinterlassen hat. Da sie nicht vorhat dieses Erbe anzutreten folgt ihr der Vampir nach Amerika und bedroht die Personen, die ihr am Herzen liegen – was anscheinend dazu führt, dass sie Serienmörder jagt, um sie dem Vampir zu servieren. Ich muss zugeben, ich habe schon so einige seltsame Leseproben gelesen, weil absurde Storyideen mich immer wieder dazu bringen meiner Neugier nachzugehen, aber diese hier fand ich wirklich nicht gut und sehr unbeholfen geschrieben … Wieso verbringe ich immer wieder mit so etwas meine Zeit, wenn ich doch eigentlich die Bücher weiterlesen könnte, die mir gerade gut gefallen? *g
Update 14:00 Uhr
Das Schlimmste an den Lesetagen ist immer die Tatsache, dass ich für die Updates online gehe – und dann nur kurz eben was gucke und dann ist mal eben eine halbe Stunde rum. *g* Aber die restliche Zeit habe ich mit „The Bitter Twins“ verbracht, wo sich die Situation als schlimmer herausstellt als gedacht, da diejenigen, die die Welt gegen die Jure’lia verteidigen sollen, unerfahren sind und Probleme haben zusammenzuarbeiten. Ich bin wirklich fasziniert von diesen Romanen und schon bei „The Ninth Rain“ haben mich die Figuren und die Handlung wirklich beschäftigt, obwohl ich das Buch sehr oft aus der Hand gelegt habe, weil ich es einfach zu düster fand, um mich längere Zeit am Stück damit zu beschäftgen. Und auch bei „The Bitter Twins“, wo es theoretisch diesen kleinen Hoffnungsschimmer für alle Figuren gibt, fühlt es sich an, als ob alle zu gebrochen und zu überwältigt von den Herausforderungen sind. Es sind definitiv keine schönen Geschichten, aber ich finde sie faszinierend und ich lese gern von Personen, die zu dickköpfig sind, um angesichts einer hoffnungslosen Situation einfach aufzugeben … Aber jetzt geht es für mich erst einmal rüber ins Durchgangszimmer, um mit einem Mann „Flamecraft Duals“ zu spielen. Mal schauen, ob ich heute wach genug für das Spiel bin. *g* Bei uns ist es inzwischen auch nass und grau und ich finde es gerade sehr schade, dass Kuscheldecken und Kerzen nicht so gut mit Brettspielen am Tisch harmonieren. Aber ich kann mich ja auf Sofadecke, Kerzen, heißen Tee und Torte am Nachmittag freuen.
Update 16:45 Uhr
Es war wirklich nett wieder mit meinem Mann „Flamecraft Duals“ zu spielen. Das Spiel ist eine (für mich) gute Mischung aus Glück und Strategie. Wobei langfristiges Planen meiner Meinung nach nichts bringt, weil das Spielfeld abwechselnd von beiden Spielern manipuliert wird. Die erste Runde, die wir gespielt haben, hatten wir beide überraschend oft richtig gute Züge, in denen wir unsere zwei aktuellen Aufgaben erledigen konnten. Bei der zweiten Runde hatte mein Mann sehr viel häufiger Pech als ich und wir sind beide mit deutlich weniger Punkten aus dem Spiel gegangen. Aber ich hatte Spaß und fand es nett meine Erinnerung an das Spiel aufzufrischen. Mal schauen, ob ich es in den nächsten Wochen auf die Reihe bekomme eine Solo-Runde damit zu spielen.
Nach dem Brettspielen gab es erst einmal Kuchen und schönen heißen Tee. Ich muss zugeben, dass ich nach dem Spielen am Tisch froh war, als ich unter meiner Sofadecke verschwinden und meine Finger an der heißen Tasse wärmen konnte. Hier ist es inzwischen wirklich usselig und bewölkt und ich werde gleich komplett unter meiner Decke verschwinden, um mit der Switch zu spielen. Es ist wirklich nett, wenn ich am Fernseher damit spiele und gleichzeitig die Hände mit den Joy-Con unter der Decke aufwärmen kann…
Update 22:00 Uhr (letztes Update)
Ui, da ist es deutlich später mit meinem Update geworden, als ich geplant hatte! Ich habe den restlichen Nachmittag gemütlich mit der Switch gespielt und ein paar neue Möglichkeiten bei „Hello Kitty Island Adventure“ ausprobiert. Wobei ich es immer wieder frustrierend finde in meinem riesigen Inventar etwas zu finden. So schön es ist, dass das Spiel unendlichen Lagerplatz anbietet, so sehr nervt es mich, wenn ich ein Item suche, von dem ich nicht weiß, in welche Kategorie es gehört. Alles in allem war ich so gut damit beschäftigt, dass es fast schon etwas spät zum Kochen wurde. Heute gab es eine Paprika-Linsen-Suppe und abgesehen davon, dass ich nicht mehr genügend gemahlene Koriandersaat im Haus hatte, war es sehr lecker. 🙂
Nach dem Essen habe ich mich dann noch mit meinem Mann verschwatzt und einfach den Wecker ausgestellt, den ich mir für das nächste Update gestellt hatte. Was dazu führte, dass wir bis gerade eben über diverse Dinge und Pläne für die kommenden drei Wochen geredet haben – bis mir einfiel, dass ich noch ein Update schreiben wollte. *g* Da es jetzt schon so spät ist und die kommende Woche (für uns) ungewöhnlich trubelig wird, gehe ich auch bald ins Bett. Weshalb ich jetzt nur noch eine Kommentarrunde drehen werde, um zu schauen, wie es euch heute noch so ergangen ist. Wir lesen uns dann hoffentlich am kommenden Wochenende wieder – es war schön, dass heute so viele mit beim Herbstlesen dabei waren! Ich hoffe, ihr habt den Tag ebenso genossen wie ich, und wünsche euch einen guten Start in die kommende Woche! Gute Nacht! 🙂
Uff, war das eine überraschend anstrengende Woche. Aber jetzt ist ja endlich Wochenende und ich bin wild entschlossen die nächsten zwei Tage mit sehr viel erholsamen Dingen zu verbringen. Wobei es vernünftig wäre, wenn ich mir heute oder morgen noch ein Stündchen abknappsen würde, um meine Mailfacher durchzugehen.
Dafür fehlte in den letzten Tagen die Zeit und ich befürchte so langsam, dass ich zwischen all den Mails, die ich nur überflogen oder weggeklickt habe, etwas Wichtiges übersehen könnte. Und da ab Montag die Schwiegerfamilie in der Stadt ist und wir einige gemeinsame Pläne haben, werde ich in der kommenden Woche auch nicht dazu kommen … Ansonsten muss ich mir heute wieder überlegen, was für ein Buch ich lesen könnte. Ich habe in den vergangenen Tagen – nachdem ich Montagvormittag „A Case of Mice and Murder“ beendet hatte – keinen neuen Roman angefangen und bin gerade auch etwas unschlüssig, auf welchen Titel ich gerade Lust habe. Vielleicht hole ich mir einfach einen Stapel aufs Sofa und schaue dann mal, bei welchem Buch ich hängenbleibe. Ansonsten freue ich mich auf etwas Zeit mit der Switch (dieses Mal eher „Hello Kitty Island Adventure“ statt „Pokopia“, da gab es am Donnerstag ein größeres Update, das ich noch gar nicht richtig angeschaut habe) und auf Torte am Nachmittag (nachdem ich gestern meinem Mann mit einer Woche Verspätung endlich einen Geburtstagskuchen gebacken habe). Aber vorher brauche ich noch etwas Zeit zum Wachwerden und um ein paar Pflichtsachen hinter mich zu bringen.
Update 10:30 Uhr
Ich bin (relativ) wach, die Wohnung ist ein bisschen aufgeräumter als heute morgen, das Geschirr vom Abendessen ist wieder sauber und ich habe eine wunderbare heiße Dusche genossen. Außerdem habe ich etwas Zeit mit meinem Mailfach verbracht, bin aber noch lange nicht am Boden angekommen. Jetzt reicht es mir damit erst einmal – ich muss mir wirklich was überlegen für die Mails, die ich noch nicht archivieren kann, weil ich die Informationen darin gern präsent haben will, die aber eigentlich auch nicht im Posteingang weiter rumliegen müssen. Aber das ist ein Problem für einen anderen Tag …
Beim Blick ins Regal mit den ungelesenen Büchern bin ich über „One For All“ von Lillie Lainoff gestolpert. Ein Jugendbuch, dessen Handlung 1655 spielt und dessen Protagonistin Tania gern – wie ihr Vater – ein Musketeer wäre. Dummerweise ist Tania chronisch krank (sie hat – ebenso wie die Autorin – POTS, auch wenn es in dem Roman natürlich nicht so genannt wird), weshalb ihr nichts zugetraut wird, bis sie die „finishing school“ L’Académie des Mariées besucht. Ich habe gerade nur die ersten Absätze gelesen, in denen Tania ein paar Einbrecher aus ihrem Haus vertreibt, aber die lasen sich schon mal so gut, dass ich gleich damit weitermachen werde.
Update 14:00 Uhr
Nach dem letzten Update habe ich mich noch ein bisschen online rumgetrieben, bevor es für mich Frühstück gab. Nachdem ich Donnerstagabend ein frisches Sauerteigbrot gebacken habe, habe ich mir mal wieder Käse dazu gegönnt – so lecker! und Milchkaffee hatte ich auch schon ziemlich lange nicht mehr. Oh, und wie ihr sehen könnt, gab es in dieser Woche sogar normalgroße Möhren in meiner Gemüsekiste. *g* Nach dem Frühstück habe ich zu „One For All“ gegriffen und ein bisschen mehr über Tania de Batz und ihre Lebensumstände gelernt. Bislang mag ich Tanias Erzählstimme und bin neugierig auf ihren weiteren Weg, allerdings gibt es ein Element im Klappentext (eine Liebesgeschichte, die Tanias Loyalität auf die Probe stellt), auf das ich mich nicht freue. Aber ich hoffe mal, dass dieser Part so geschrieben ist, dass ich den Roman trotzdem genießen kann. Außerdem wird es voraussichtlich noch einige Zeit dauern, bis wir an dem Punkt der Handlung ankommen …
Update 17:00 Uhr
Eigentlich wollte ich nach dem letzten Update gleich wieder zu „All For One“ greifen, aber vorher hatte ich noch einen kurzen Blick in mein Mailfach geworfen. Was dann dazu führte, dass ich noch etwas aufräumte bis ich bei einem Haufen Patreon-Mails landete, bei denen ich noch ein paar Kurzgeschichten runterladen musste. Während ich schon dabei war, fiel mein Blick auf einen Beitrag mit monatlichen Lese-Empfehlungen einer Autorin – und den ganzen Lese-Empfehlungen, die dort in den Kommentaren ausgetauscht wurden. Weshalb mein eReader nun lauter neue Leseproben im Speicher hat, die ich irgendwann einmal lesen sollte. *g* Oh, und beim Öffnen eines PDFs habe ich mich (mal wieder) darüber aufgeregt, dass mir Adobe eine KI-Zusammenfassung des „langen Textes“ anbietet. Der „lange Text“ bestand aus gerade mal 6 1/2 Seiten und nein, ich möchte eine Kurzgeschichte in ganzer Länge genießen, statt nur die Zusammenfassung präsentiert zu bekommen. Ich wünschte all diese „hilfreichen“ Angebote ließen sich abstellen. *argh*
Nach diesem kleinen Aufreger habe ich wirklich zu „One For All“ gegriffen, nur um eine halbe Stunde später von einer Buchlieferung unterbrochen zu werden. Da ich auf „The Bitter Twins“ von Jen Williams schon gewartet habe, habe ich nur kurz reingeschaut … und bin dann bei dem Buch hängengeblieben. *g* „The Bitter Twins“ ist die Fortsetzung von „The Ninth Rain“ und nachdem ich beim ersten Teil feststellen musste, dass das eine Geschichte ist, die ich definitiv in gedruckter Form lesen muss, habe ich mir nach dem Beenden von „The Ninth Rain“ die beiden Fortsetzungen bestellt. Ich hätte vermutlich noch einen Versuch mit den eBooks gemacht, da ich die gesamte Trilogie ja schon auf dem eReader habe und nach dem ersten Teil wahrscheinlich weniger Probleme damit gehabt hätte in einem anderen Format weiterzulesen, aber mein Mann hat – nachdem ich etwas über meine Lektüre geredet hatte – Interesse an der Trilogie gezeigt (und meinen eReader gebe ich dann doch nicht lang genug aus der Hand, dass er in seinem normalen Lesetempo 1700 Seiten damit lesen kann). Ich habe also bis mir Tee und Kuchen serviert wurden in „The Bitter Twins“ gelesen und festgestellt, dass die Handlung kurz vor dem Ende von „The Ninth Rain“ einsetzt und auch direkt eine neue Person eingeführt wird. Ich bin sehr gespannt wie die Geschichte weitergeht und hoffe, dass ich es trotzdem auf die Reihe bekomme in den nächsten Tagen auch weiter in „One For All“ zu lesen. Was mir gefällt, aber ich bin halt nicht so intensiv in der Handlung wie bei der „The Winnowing Flame“-Trilogie. Bevor ich wieder zum Buch greife, wechsel ich jetzt erst einmal zur Switch, denn solangsam wird es definitiv Zeit eine Runde über meine Insel zu drehen und zu schauen, was meine Nachbarn so für Aufgaben für mich haben. 😉
Update 20:30 Uhr
Nach dem letzten Update habe ich wirklich zur Switch gegriffen und gute zwei Stunden gemütlich gespielt, bis es Zeit zum Kochen (Chickpea One Pot Pasta) und Abwaschen wurde. Und da mir auffiel, dass ich in der kommenden Woche vermutlich keine Zeit zum Wäschewaschen usw. haben werde, habe ich noch die zu waschende Wäsche sortiert und die Waschmaschine für morgen früh programmiert. Ansonsten habe ich viel Zeit damit zugebracht meinem Mann zuzuhören, der überlegt, was und ob er in der übernächsten Woche in Essen neue Brettspiele und Zubehör kauft, obwohl wir eigentlich so gar keinen Platz mehr für weitere Spiele haben. Ich verstehe, dass er Lust auf neue Spiele hat (und er spielt auch deutlich häufiger als ich, da er sich regelmäßig mit Kollegen trifft), aber das Platzproblem ist so langsam wirklich eine Herausforderung in unserer Wohnung. Mal schauen, ob wir in den letzten beiden Oktoberwochen da eine Lösung finden, wenn wir – hoffentlich – ein paar Tage mit Ausmisten und Sortieren unseres „Durchgangszimmers“ verbringen werden. Ich habe mich in diesem Jahr schon von so einigen Büchern getrennt, aber es braucht auch eine Menge ausgemisteter Bücher, um stattdessen ein Brettspiel mit mehreren Erweiterungen unterzubringen. 😉 Bevor ich heute Abend ins Bett gehe, gibt es hier noch ein kurzes Update – wobei ich gerade so müde bin, dass ich vermutlich nicht mehr viel zu erzählen habe.
Update 22:30 Uhr
Ich habe noch ein bisschen in „The Bitter Twins“ gelesen und bin gerade fasziniert davon die Geschichte aus der Perspektive von Personen zu verfolgen, die keine Ahnung haben, was in den letzten Wochen passiert ist – und wieso ihre Welt auf einmal von uralten Feinden überfallen wird. Da ich aber irgendwann merkte, dass ich mich nicht mehr auf meinen Text konzentrieren konnte, habe ich mich dann noch etwas von Youtube berieseln lassen. So langsam wird es aber Zeit ins Bett zu gehen – wir lesen uns morgen wieder! Ich hoffe, ihr habt eine gute Nacht und träumt was Schönes. 🙂
Im September gab es relativ wenig Momente, die ich festhalten wollte. Aber zumindest meine Solo-Spielrunde von „A Place for All My Books“ und der Nachmittag, an dem ich mit meinem Mann sein neues Spiel „King of Tokyo Godzilla“ ausprobiert habe. habe für ein paar Fotos gesorgt. Der „Rückblick“ auf die monatliche Frühstücksverabredung mit der ehemaligen Nachbarin fällt hingegen trotz der netten Gesellschaft weg, da uns schimmeliges Brot serviert wurde und ich das Erlebnis nicht festhalten wollte …
Da meine Mothra nach gerade mal drei Runden erledigt war, gab es einen zweiten Versuch in dieser Kombination. *g*
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