
Ich habe den gestrigen Samstag mit meinen beiden Büchern („The Galaxy and the Ground Within“ von Becky Chambers und „Spoiler Alert“ von Olivia Dade) wirklich genossen. Weshalb ich heute hoffentlich wieder viel Zeit mit den beiden Romanen verbringen werde. Allerdings bin ich auch wieder mit meinem Mann zum Brettspielen verabredet.
Ich habe keine Ahnung, welches Spiel es wird, denn heute darf er wieder auswählen. Es ist lustig, aber als ich für Oktober vorschlug, dass wir abwechselnd bestimmen welches Spiel am Sonntag gespielt wird, hatte ich so viele Brettspiele im Sinn, die wir schon lange nicht mehr gespielt haben und auf die ich Lust gehabt hätte. Aber als ich letzte Woche bestimmen sollte, was wir spielen, fiel mir keines dieser Spiele ein … (und jetzt da ich das schreibe, fällt mir ein, dass ich „Seize the Bean“ mal wieder spielen wollte – also notiere ich es hier, damit ich das für die kommende Woche in Erinnerung behalte *g*). Also ja, es gibt wieder eine Brettspielrunde und etwas Zeit mit der Switch für mich, aber vor allem habe ich gerade Lust auf meine Romane – was bedeutet, ich sollte mich heute mal mit dem Wachwerden und den täglichen Pflichten beeilen, damit ich meine Nase ins Buch stecken kann.
Update 11:00 Uhr
Ich muss gestehen, dass ich heute morgen meinen Pflichtkram etwas gekürzt habe, um schneller zu „The Galaxy and the Ground Within“ zurückkehren zu können – was dazu führt, dass ich mir gleich keinen Kaffee machen kann, weil ich noch nicht abgewaschen habe. *g* Stattdessen habe ich weiter das Schicksal von Roveg, Pei und Speaker verfolgt und bin auf der einen Seite sehr gerührt von der aufkeimenden Freundschaft zwischen Roveg und Speaker und auf der anderen Seite leide ich gerade mit Pei mit, die sich in einer wirklich schwierigen Situation befindet und noch keine Lösung dafür gefunden hat. Da mein Magen schon eine ganze Weile großen Hunger signalisiert, werde ich mir bald Frühstück machen, aber vorher fürchte ich, muss ich noch ein bisschen weiterlesen … 🙂
Update 14:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich mich etwas von meinem Mann und seinem neuen Videospiel ablenken lassen, bevor ich wieder zum Buch griff – und so gab es erst gegen 13 Uhr Frühstück für mich. Was für mich eine normale Zeit ist, aber für meinen knurrenden Magen ein bisschen spät war. *g* Ich genieße weiterhin „The Galaxy and the Ground Within“ sehr und mag es sehr wie Becky Chambers diese Geschichte erzählt. Vor so gut wie jedem Kapitel gibt es Nachrichten von der Firma, in deren Verantwortung es liegt den Flugverkehr wieder zu ermöglichen, oder es gibt Einlog-Details, die bei genauerem Hinsehen eine Geschichte für sich erzählen, weil sie verraten, dass eine Person nach einem bestimmten Gespräch Informationen gesucht hat – auch wenn sie dafür auf den Zugang einer anderen Person zugreifen musste. Ich genieße dieses Gefühl, dass sich nach diesem gemeinsamen Zwangsaufenthalt das Leben all dieser Charaktere etwas verändert haben wird, dass sie etwas über sich gelernt haben und dass sie durch die Nähe zu Personen, mit denen sie sonst keinen Kontakt gehabt hätten, eine neue Perspektive gewonnen haben. Ich weiß nicht, ob ich nach dem Brettspielen (womit wir gleich anfangen) und vor dem Kochen noch zum Lesen komme, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich den Roman vor dem Schlafengehen beenden werde.
Update 17:00 Uhr

Nach der Blog- und Kommentarrunde, die ich im Anschluss an mein Update gedreht hatte, ging es los mit „Night Parade“. Das Spiel hat mein Mann vor kurzem von einer Kollegin gekauft, da wir mit den Spielen von Luis Brueh bislang eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht haben (sein „Keep the Heroes Out“ haben wir 2025 dreizehn Mal gespielt, was wirklich viel ist, wenn ich bedenke, dass wir in dem Jahr nur 31 Mal zusammen gespielt haben). Wobei mein Mann befürchtete, dass das Spiel nichts für mich sein könnte, weil wir da gegeneinander spielen statt gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten.

Das Spiel wirkt auf den ersten Blick etwas unübersichtlich, ist aber eigentlich ziemlich einfach zu spielen, wenn einem erst einmal klar ist, welche Symbole was für eine Bedeutung haben. Im Prinzip besteht ein Zug daraus, dass die gerade aktive Reihe (bei mir auf dem Foto die oberste Reihe) Karte für Karte abgearbeitet wird, was es einem erlaubt Figuren auf das Spielbrett zu setzen. Wenn genügend Figuren auf einem Gebiet stehen, kann der jeweilige Spieler ein Torii setzen und damit das Gebiet für sich beanspruchen (wobei manche Gebiete auch zwei Torii erlauben). Außerdem bekommt man über die Karten (und den Bau von Torii) Items, die es einem erlauben neue Karten zu kaufen und so immer längere Züge auszuführen.

Es war überraschend lustig zu spielen und das sage ich nicht nur, weil ich mit 12:8 Punkten gewonnen habe. Mitten während des Spiels hatten wir beide einen Punkt, an dem wir feststellten, dass wir Ziele für die Endabrechnung verfolgten, die gar nicht auf unseren (geheimen) Karten standen. Und es gab kurz vor Ende einen Punkt, wo wir beide nur noch ein Torii setzen mussten, um das Spiel zu Ende zu bringen – und wo mein Mann in seinem Zug anfing seine Figuren auf das mittlere Feld zu setzen, obwohl ihm das bestimmt kein Torii bringen würde. Was mich wirklich verwirrte, aber mir die Möglichkeit gab in meinem letzten Zug mein Torii zu bauen und so mit zwei weiteren zwei Siegpunkten das Spiel zu beenden.
Ich muss aber zugeben, dass ich jetzt ziemlich durchfroren bin – wir haben bei einer Zimmertemperatur von 13 Grad gespielt und nun habe ich das Bedürfnis mich auf dem Sofa unter der Decke zu verstecken und mit der Switch zu spielen. 🙂
Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Nach dem letzten Update habe ich mich wirklich gemütlich unter meine Decke gekuschelt und gespielt. Was dazu führte, dass ich heute bei „Animal Crossing“ ein Foto von meinem Nachbarn Reinhold (das Bild von dem blauen Hamster über den Büchern) bekommen habe. Was bedeutet, dass ich in den nächsten drei Tagen einen Gast auf meinen Campingplatz einladen werde, der im Laufe der Woche Reinhold dazu überreden wird umzuziehen, damit er stattdessen auf meine Insel ziehen kann. Ich mag meine Animal-Crossing-Nachbarn, aber wenn ich etwas Abwechslung auf meiner Insel haben will, dann braucht es eben auch immer mal wieder neue Nachbarn. 😉 Nach dem Spielen wurde es Zeit Abendessen zu machen (und den liegengebliebenen Abwasch zu erledigen). Ich muss zugeben, dass eine Pfanne liegengeblieben ist, aber da ich gerade mal 15 Minuten hatte, um einen Stapel Abwasch zu erledigen bevor das Essen fertig ist, bin ich damit wirklich zufrieden. *g*

Das Essen (Nudeln mit Basilikum-Tomaten-Sauce) war wie gesagt schnell gemacht und weil es noch so früh war, habe ich danach noch zum Buch gegriffen, bevor ich ein Update schreibe … was dann dazu geführt hat, dass ich mein Update vergessen und meinen Roman beendet habe. „The Galaxy and the Ground Within“ von Becky Chambers zu lesen war einfach nur wohltuend. Selbst wenn so einige schwerwiegende Themen in dieser Geschichte angesprochen werden und fast alle Figuren mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben, hat mich das Lesen dieses Buchs sehr zufrieden und … hm … in mir ruhend zurückgelassen. Ich glaube nicht, dass ich danach heute noch viel tun werde – also verabschiede ich mich für dieses Wochenende!
Ich habe zwei wirklich schöne und erholsame Tage gehabt und mich gefreut, dass ihr mir dabei wieder Gesellschaft geleistet habt! Ich hoffe, ihr konntet euer Herbstlesen-Wochenende ebenso genießen und habt einen guten Start in die kommende Woche. Auf mich warten mit Dienstag und Mittwoch zwei Tage voller Termine, aber spätestens am nächsten Wochenende werde ich mich wieder rundum erholen können. Wir lesen uns dann hoffentlich wieder! Gute Nacht! 🙂
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