Lese-Sonntag im Januar 2019

Nachdem ich Anfang des Jahres meine Lesebrille kaputt gemacht hatte, bestand der Januar vor allem aus dem Lesen von Manga und kurzen eBooks. Kaum war die neue Brille im Haus, habe ich mich auf das „Abarbeiten“ der Bibliotheksbücher gestürzt und nun bin ich so langsam wieder bereit mich meinem SuB zuzuwenden. Angesichts der Tatsache, dass dieser dank der einen oder anderen Bücherlieferung in der vergangenen Woche schnurstracks auf die 100 zusteuert, ist es nur gut, dass heute wieder der dritte Sonntag im Monat und somit der erste Lese-Sonntag im Jahr 2019 ist. Mein Tag wird vermutlich wie an den meisten anderen Lese-Sonntagen aus ein bisschen Lesen, nachmittags mit meinem Mann ein Brettspiel spielen und ansonsten viel zu viel Zeit im Internet verbringen bestehen. 😉 Aber erst einmal starte ich mit „Mistletoe and Murder“ von Robin Stevens in den Tag, wenn ich nicht doch noch spontan zu einem der beiden anderen angefangenen Bücher („Girl Squads“ von Sam Maggs und „Dreadful Young Ladies and Other Stories“ von Kelly Barnhill) greife – ich bin momentan nicht gerade entscheidungsfreudig …

Update 9:30 Uhr

Die letzten Stunden habe ich doch wirklich etwas in „Mistletoe and Murder“ gelesen. Eigentlich wollte ich den Roman schon um Weihnachten anfangen, aber der Januar ist auch noch okay, um einen Krimi zu lesen, der rund um die Weihnachtszeit spielt. Dieses Mal sind Daisy und Hazel in Cambridge zu Besuch und messen sich bei der Lösung eines Falls mit ihren Rivalen, den „Junior Pinkertons. Ich mag es sehr zu verfolgen, wie sich die beiden Mädchen im Laufe der Reihe entwickeln und welche Charaktere dazu kommen – überhaupt habe ich das Gefühl, dass die „Murder Most Unladylike“-Romane im Laufe der Zeit besser geworden sind, was man ja leider nicht von jeder Reihe sagen kann.

Außerdem habe ich noch ein bisschen zum Thema „Muscheltaucherinnen“ informiert. Ich habe gestern den „Haenyeo“-Eintrag in „Girl Squads“ gelesen und mich die ganze Zeit gefragt, ob ich vor einigen Jahren über diese koreanischen Frauen oder – wie ich es in Erinnerung hatte – über eine Gruppe Japanerinnen eine Dokumentation gesehen hatte. Inzwischen weiß ich, dass ich wirklich über die japanischen Ama einen Film sah und dass ich deshalb so verwirrt war, als Sam Maggs im Text erwähnte, dass die Haenyeo heutzutage nicht mehr die traditionelle Baumwollkleidung zum Apnoe-Tauchen tragen, sondern Taucheranzüge und dass das ganz neue Probleme mit sich bringt. Oh, „Girl Squads“ ist übrigens ein Sachbuch, in dem die Autorin Frauen vorstellt, die gemeinsam etwas Bemerkenswertes erreicht oder getan haben. Das Buch ist aufgeteilt in die Bereiche „Athlete Squads“, „Political and Activist Squads“, „Warrior Squads“, Scientist Squads“ und „Artist Squads“ und ich bin bislang noch ganz am Anfang, fand aber den Ansatz, dass nicht eine einzelne Frau vorgestellt wird, sondern mehrere Gruppen, deren Zusammenarbeit historisch interessant waren, reizvoll.

Jetzt sollte ich mir aber wohl erst einmal ein Frühstück machen, bevor ich mich weiter mit meinen Büchern beschäftige. 😉

Update 12:00 Uhr

Zum Frühstück gab es weitere Kapitel in „Mistletoe and Murder“ für mich (bislang noch kein Mord, aber er wird kommen!) und danach musste ich mich erst einmal um Christie kümmern, die zur Zeit sehr bedürftig ist. Momentan kann ich nicht mal im Bad verschwinden, ohne dass sie vor der Tür lauert und darauf wartet, dass ich wieder rauskomme und mit ihr zum Sofa gehe, um dort für sie als Liegefläche zu fungieren. Sie will nicht mal bespielt werden (oder gar geschmust), aber sie besteht darauf, dass ich viel Zeit mit ihr auf dem Sofa liege, damit sie es warm und kuschelig hat. In der Woche konnte ich das noch verstehen, weil wir wieder einen Handwerker im Treppenhaus hatte und die Geräusche für sie natürlich nicht einordbar und deshalb verstörend sind. Aber so langsam wird mir unser Kätzchen da ein bisschen zu fordernd, vor allem, da sie es sich auch angewöhnt hat nachts sofort Aufmerksamkeit zu verlangen, sobald wir ins Bett gegangen sind. Da wünschte ich mir wirklich, sie hätte es sich nicht vor ein paar Jahren abgewöhnt mit ins Bett zu krabbeln, sondern würde sich dann einfach zu uns gesellen und in Ruhe schlafen lassen …

Oops, mein „passt nicht mehr ins Regal“-SuB ist im Hintergrund deutlich zu sehen. *g*

Update 13:45 Uhr

Sehr viel ist in den letzten zwei Stunden nicht passiert, aber bevor ich mich mit meinem Mann zu unserer sonntäglichen Brettspielrunde zurückziehe, wollte ich hier noch ein kleines Lebenszeichen von mir geben. 😉 Bislang habe ich die Mittagszeit vor allem mit Lesen (weiterhin „Mistletoe and Murder“) Carola-Dunn-Titeln-Recherchieren verbracht – wenn ich demnächst eine große Bestellung in Großbritannien aufgebe, dann seid ihr daran Schuld! 😉

Was Christies Verhalten angeht, so denke ich, dass sie gerade nicht nur Probleme mit dem Handwerker hat, sondern auch etwas gestresst war, weil wir Anfang der Wochen viel unterwegs waren und sie ungewöhnlich häufig allein gelassen haben. Sie ist ja doch daran gewöhnt, dass ich so gut wie den ganzen Tag daheim bin. Außerdem müsste so langsam die Wirkung des Kortisondepots nachlassen (zumindest sind seit der Spritze drei Monate vergangen), was sich zwar noch nicht damit bemerkbar macht, dass sie sich ständig kratzt, aber Grund für ihre Unruhe sein könnte …

Die nächsten Stunden wird das Kätzchen aber leider wieder auf meine Sofapräsenz verzichten müssen, denn ich habe einen Laden zu eröffnen und Abenteurer mit Waffen und anderen Items auszustatten, damit sie die Stadt vor Monstern schützen können! *g*

***

Heutige Mitleserinnen:

Natira
Neyasha
Kiya
Sayuri

Hideo Yokoyama: 64

Den Roman „64“ von Hideo Yokoyama hatte ich schon einmal im vergangenen Sommer ausgeliehen und dann war es einfach zu heiß, um einen 770-Seiten-Wälzer aufmerksam zu lesen. Da mir der Anfang aber gut genug gefallen und mich neugierig auf die Geschichte gemacht hatte, habe ich das Buch noch einmal in der Bibliothek vormerken lassen und es mir jetzt im Januar vorgenommen. Am Ende stehe ich allerdings da und frage mich, ob sich das Lesen dieses Wälzers gelohnt hat, den es gab sehr viele Aspekte an dem Roman, die nicht meinen Geschmack getroffen haben. Dabei fing die Geschichte recht stimmungsvoll an, indem beschrieben wird, wie Yoshinobu Mikami und seine Frau Minako die Leiche eines jungen Mädchens betrachten, um herauszufinden, ob die Tote ihre Tochter Ayumi ist, die vor einigen Wochen von Zuhause weggelaufen ist. Diese Angst davor, dass Ayumi irgendwann tot aufgefunden werden würde, zieht sich für Mikami und seine Familie durch das gesamte Buch und beeinflusst viele Entscheidungen des ehemaligen Kriminalbeamten und aktuellen Direktors der Pressestelle des Präsidiums der Präfektur D.

Doch erst einmal wird Mikamis Aufmerksamkeit nach seiner Rückkehr zur Arbeit vor allem von der Tatsache gefangen gehalten, dass ein hoher Beamter aus Tokio bei einem in den nächsten Tagen anstehenden Besuch eine Pressekonferenz im Haus von Yoshio Amamiya abhalten will. Für das Präsidium stehen der Name Amamiya und der Fall „64“ (danach benannt, dass er im 64sten Jahr der Shōwa-Ära stattfand) für ihren größten Misserfolg, da es den Ermittlern weder damals noch in den folgenden Jahren gelang, den Entführer und Mörder von Yoshio Amamiyas kleiner Tochter Shoko zu fassen. Gerade mal sieben Tage hat Mikami, um den immer noch trauernden Vater davon zu überzeugen, diesen Besuch zuzulassen. Sein einziges Argument besteht darin, dass die Pressekonferenz auch nach all dieser Zeit vielleicht genügend Aufmerksamkeit weckt, um neue Hinweise auf den damaligen Täter zu bekommen.

Statt des versprochenen Thrillers, bei dem – wenn man den Angaben des Klappentextes glauben darf – der vor vierzehn Jahren passierte Entführungsfall mit dem Verschwinden von Mikamis Tochter in Verbindung steht, bekommt man so eine Geschichte, die sich um die politischen und persönlichen Intrigen innerhalb des Präsidums dreht. Von Anfang an steht fest, dass Mikami als ehemaliger Kriminalbeamter zwischen den Stühlen sitzt, da ihm von den Verwaltungsleuten (wozu auch die Pressestellenmitarbeiter gehören) vorgeworfen wird, dass er Partei für das KUA (Kriminaluntersuchungsamt) ergreift, während seine ehemaligen Kollegen sich sicher sind, dass er ihre sensiblen Arbeitsergebnisse an die Presse „verrät“.

Wenn man den Roman als Studie zum Thema Loyalität sieht, dann hat Hideo Yokoyama ein spannendes Werk geschaffen, bei dem der Leser im Laufe der Zeit mehr über die verschiedenen Beteiligten, ihren Charakter und ihre Motivation erfährt. Immer wieder sehen sich die verschiedenen Figuren vor die Frage gestellt, wem ihre Loyalität gilt, ob sie zu ihrem direkten Vorgesetzten, ihrer Abteilung oder den Polizeiapparat als Gesamtheit stehen sollen. Am Ende steht sogar die Frage im Raum, ob es einen funktionierenden Polizeiapparat überhaupt geben kann, solange es dieses Gegeneinander der verschiedenen Abteilungen gibt – vor allem, wenn dazu noch der Kampf mit der Presse kommt, deren Vertreter theoretisch als Bindeglied zwischen der Polizei und der Bevölkerung dienen könnten.

All das ist grundsätzlich nicht uninteressant zu lesen, trifft aber bei mir eines der Themen, mit denen ich mich bei Unterhaltungsliteratur wirklich ungern beschäftige. Ich hasse Geschichten, die sich vor allem darum drehen, dass Menschen, deren Zusammenarbeit wichtig ist, aus unterschiedlichen Gründen gegeneinander arbeiten, intrigieren und ihre Macht missbrauchen. Es fängt schon damit an, dass Mikami von Anfang an das Gefühl hat, er dürfe nicht zu weit gehen, weil dann vielleicht die nationale (und eher inoffizielle) Suche nach seiner Tochter eingestellt werden könnte. Bei „64“ dreht sich dummerweise fast das ganze Buch um genau diese Thematik und erst kurz vor Schluss erkennt man all die kleinen Hinweise, die in all die Szenen rund um die Intrigen eingebettet sind und die zum Showdown führen, auch wirklich als Fingerzeige.

Normalerweise mag ich dieses Sammeln von kleinen Momenten und Beschreibungen, die einen auf die richtige Fährte führen, aber bei diesem Roman haben mich all diese Machtkämpfe so ermüdet, dass die Geschichte auf den letzten hundert Seiten nur noch hinter mich bringen wollte. Dazu kam noch, dass der dann doch noch vorhandene Krimianteil sich als recht offensichtlich herausstellte, so dass ich nicht mal daraus am Ende Befriedigung ziehen konnte. Grundsätzlich verstehe ich, dass Hideo Yokoyama ein erfolgreicher Autor ist und „64“ ein Bestseller wurde, denn der Autor schreibt wirklich gut und hat ein Händchen für Szenen, die vom ersten oberflächlichen Eindruck ausgehend nach und nach den Kern eines Charakters aufdecken. Aber ich hatte mich auf einen Thriller gefreut und nicht auf eine Studie zum Thema Loyalität und interne Politik in japanischen Polizeiapparaten, und da mich nur ungern mit Letzterem beschäftige, war „64“ nicht die richtige Lektüre für mich.

Abi Elphinstone: Sky Song

Mit „Sky Song“ hat Abi Elphinstone ein bezauberndes Märchen geschrieben, dessen einzelne Elemente sich häufig zwar sehr vertraut anfühlen, die in der Summe aber eine wunderschöne neue Geschichte ergeben. Zu Beginn lernt man das verschneite Land Erkenwald kennen, in dem drei Stämme friedlich miteinander leben, Wale zwischen Eisbergen schwimmen, Wölfe in der Tundra jagen und Polarbären zwischten Gletschern wandern. In Erkenwald scheint den ganzen Sommer über die Sonne und sie geht nicht einmal in der Nacht unter, während im Winter Tag und Nacht der Sternenhimmel zu sehen ist. Unter all diesen Sternen am Himmel kann man auch die sieben „Sky Gods“ sehen, deren ältester und stärkster von den Astronomen irrtümlicherweise als Polarstern bezeichnet wird.

Vor nicht allzu langer Zeit fiel die jüngste unter den Himmelsgöttern – von den Bewohnern Erkenwalds „Eiskönigin“ genannt – vom Himmel, und mit Hilfe des Schamanen des Tusk-Stamms gelang es ihr, das Land nach einer großen Schlacht in ihren Besitz zu bringen. Die Gefangenen, die nach dem Kampf von der Eiskönigin gemacht wurden, wurden von ihr ihrer Stimme beraubt und in ihre Eisfestung am Meer eingesperrt. Dort spielt die Eiskönigin jeden Morgen auf einer Orgel aus Eis und versucht so mit den vertrauten Stimmen der in ihrer Festung verschollenen Menschen diejenigen aus ihren Verstecken zu locken, die sich noch in den wilden Regionen des Landes verstecken. Nur eine einzige Gefangene gibt es, deren Stimme die Eiskönigin noch nicht in ihren Besitz gebracht hat, und das ist ein junges Mädchen names Eska. Ihr gelingt es mithilfe des Jungen Flint, aus der Gefangenschaft der Eiskönigin zu fliehen, und gemeinsam suchen die beiden einen Weg, um die Herrschaft der Eiskönigin zu beenden, bevor sie auch die letzten freien Menschen Erkenwalds in ihre Gewalt bekommt.

Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Eska und Flint, und während man mit Eska eine Protagonistin hat, die sämtliche Erinnerungen an die Zeit vor ihrer Gefangenschaft verloren hat und deshalb mit offenen Augen und ohne große Vorurteile durch die Welt geht, ist Flint in seinem Denken und Handeln von all den Dingen geprägt, die sein Stamm ihm beigebracht hat und die es ihm schwer machen, auf Menschen zuzugehen, die nicht zu seinem vertrauten Kreis gehören. Ich mochte die beiden Figuren sehr und ich habe sie gern dabei begleitet, wie Eska und Flint neue Dinge gelernt und sich weiterentwickelt haben. Dabei erleben die beiden viele größere und kleinere Abenteuer, die von einer wunderbaren magischen Welt zeugen, in der Steinriesen und Magie genauso dazugehören wie das alltägliche Überleben in einer Welt voller Eis und Schnee. Und während ich diesen Alltag sehr schön realistisch dargestellt fand, überraschten mich immer wieder die kleinen magischen Elemente, die in der Geschichte vorkamen, weil sie ungewöhnliche Bestandteile enthielten und zu unvorhersehbaren Wendungen in der Handlung führten, die ich sehr genossen habe.

„A voice is a mighty thing, Eska. When everything is taken from you – your family, your home, your friends, your dignity – you still have a voice, however weak it sounds.“ (Seite 131)

Die Botschaft, die hinter dieser Variante der „Schneekönigin“ steckt, wird stellenweise schon etwas sehr plakativ von Abi Elphinstone präsentiert, aber da „Sky Song“ für Leser ab acht Jahren gedacht ist und weniger für Erwachsene, kann ich gut damit leben. Etwas schade fand ich, dass die Autorin trotz all ihrer Bemühungen, aufzuzeigen, dass Vorurteile gegen einen anderen „Stamm“ dumm sind, ihre Stämme vor allem aufgrund der Haarfarbe (und ihres Wohnorts) unterscheidbar gemacht hat. So gibt es einen blonden, einen braunhaarigen und einen schwarzhaarigen Stamm (und eine rothaarige Heldin), und das gab mir das Gefühl, dass alle erwähnten Personen von weißer Hautfarbe sind, was ich bei einer Welt, die so sehr an die Arktis erinnert, doch ziemlich unpassend fand. Von diesem Kritikpunkt abgesehen hat mir „Sky Song“ aber sehr, sehr gut gefallen. Ich mochte die märchenhafte Erzählweise, die verschiedenen Charaktere mit ihren Ecken und Kanten, die Beschreibungen vom Leben in einer so unwirtlichen Umgebung und all die ungewöhnlichen und wunderschönen magischen Elemente in der Geschichte. Das alles hat dazu geführt, dass ich das Buch mit einem breiten Lächeln (und der einen oder anderen Träne) gelesen habe und nicht aus der Hand legen mochte, weil ich wissen wollte, welche bezaubernden oder schrecklichen Wesen hinter der nächsten Ecke stecken und welche Auswirkungen eine Begegnung mit ihnen auf die beiden Protagonisten haben würde.

Stephanie Burgis: Congress of Secrets

„Congress of Secrets“ war der letzte Titel von Stephanie Burgis‘ Backlist, der mir noch fehlte, und nachdem ich ihn mir im August gekauft hatte, dauerte es ein bisschen, bis ich in der richtigen Stimmung für einen Roman war, der 1814 in Wien spielt und voller politischer Intrigen steckt. Die Autorin greift für „Congress of Secrets“ auf dieselbe Welt zurück, in der auch „Masks and Shadows“ spielte, was sich nicht nur durch einen Verweis auf eine der Nebenfiguren aus „Masks and Shadows“ zeigt, sondern auch durch die Art und Weise, in der Stephanie Burgis die Alchemie ihrer Welt beschreibt. In beiden Romanen ist die Alchemie eine dunkle, dämonische Macht, die von Menschen verwendet wird, die sich zum Drahtzieher hinter dem Thron aufschwingen wollen (oder diesen Platz schon eingenommen haben). So ist es nicht verwunderlich, dass die Atmosphäre in „Congress of Secrets“ von Anfang an bedrückend ist und man die gesamte Geschichte hindurch um die verschiedenen Figuren bangen muss.

Erzählt wird die Handlung aus mehreren Perspektiven, wobei man vor allem die Sicht von Lady Caroline Wyndham (geborene Karolina Vogl) und die von Michael Steinhüller verfolgt. Beide Personen sind in Wien geboren und mussten aufgrund von Ereignissen rund um Carolines Vater vor über zwanzig Jahren die Stadt verlassen. Damals wurden die – noch relativ jungen – Gesetze zur Pressefreiheit von Kaiser Joseph II zurückgenommen, was dazu führte, dass einige Journalisten und Drucker illegal Handblätter verteilten, in denen sie über die aktuelle politische Situation aufklärten. Carolines Vater war einer dieser Drucker, und als die Geheimpolizei ihn festnahm, wurde auch Caroline gefangen gesetzt, wobei Michael, der als Druckerlehrling für Herrn Vogl arbeitete, die Flucht gelang. Während Michael sich in den vergangenen vierundzwanzig Jahren als Hochstapler und Betrüger durchs Leben schlug, hat es Caroline Jahre nach ihrer Inhaftierung nach England verschlagen, wo sie inzwischen zu einer geachteten Dame der Gesellschaft geworden ist, die nach dem Tod ihres zweiten Ehemannes frei über ihr Vermögen verfügen kann.

Dieses Vermögen will Caroline nun ebenso wie ihren guten Ruf einsetzen, um während des Wiener Kongresses mehr über das Schicksal ihres Vaters zu erfahren und ihn wenn irgendwie möglich aus der Gefangenschaft freikaufen. Dabei ist ihr durchaus bewusst, dass sie ein großes Risiko eingeht, denn wenn Kaiser Franz II oder gar Johan Anton von Pergen, der (inoffizielle) Leiter der Geheimpolizei, sie wiedererkennen würden, dann würden all ihre Beziehungen in Großbritannien sie nicht davor bewahren können, in den geheimen Wiener Verliesen zu landen. Anfangs scheint für Caroline alles gut zu laufen, denn sie kennt die richtigen Leute, die sie mit dem Kaiser in Verbindung bringen können, und es gelingt ihr, den Kaiser mit ihrem Charme und der Aufsicht auf finanzielle Unterstützung auf sich aufmerksam zu machen. Doch dann begegnet sie Michael wieder, der den Wiener Kongress für einen letzten großen Coup nutzen will, der ihm genügend Geld bringen soll, um seine Zukunft zu sichern. Während sich Caroline der großen Gefahr durchaus bewusst ist, in der sie schwebt, scheint es Michael egal zu sein, wie riskant seine Pläne sind und was aus den Menschen wird, die er darin verwickelt.

Ich muss gestehen, dass die Figur des Michael Steinhüller es mir anfangs recht schwer gemacht hat, diesen Roman zu genießen. Ich mochte die Zeit und die Atmosphäre des Wiener Kongresses sehr, ebenso wie die Art und Weise, in der Stephanie Burgis reale Ereignisse und Figuren mit der Bedrohung durch ihre Variante der Alchemie verknüpfte. Das Ganze sorgt dafür, dass man sich gemeinsam mit der Protagonistin ständig vergewissern will, dass man nicht belauscht wird, dass die Risiken, die die Figuren eingehen, auch gerechtfertigt sind, und dass man nur auf den Moment wartet, in dem Pergen seine Informationen, seine Macht und natürlich auch die Alchemie nutzt, um Caroline und ihre Verbündeten in seine Gewalt zu bekommen. Dazu kommt dann eine Figur wie Michael, ein leichtsinniger Mensch, der sich keine Gedanken über seine Taten macht, der nicht darüber nachdenkt, was er über die Personen in seiner Umgebung bringt, wenn er sie ausnutzt, betrügt und erpresst, nur um seinen eigenen Vorteil daraus zu schlagen. Obwohl ich mir sicher war (schließlich habe ich inzwischen genügend Geschichten der Autorin gelesen), dass sich auch Michael am Ende als weniger skrupellos herausstellt, als er anfangs wirkt, fand ich es sehr schwer, diesen Weg zu verfolgen.

Eigentlich ist es ja ein Beweis dafür, wie gut Stephanie Burgis ihre Geschichte erzählt hat, wenn mir ein Protagonist so sehr auf die Nerven geht, aber das machte das Lesen für mich nicht einfacher. Auf der anderen Seite konnte ich das Buch auch nicht nur wegen dieser einen Figur abbrechen, wo ich doch den Rest so gut geschrieben und spannend fand und unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Ganz versöhnt war ich am Ende mit Michael nicht (und der „romantische“ Teil der Geschichte hätte für meinen Geschmack ruhig etwas weniger hastig passieren dürfen), aber insgesamt bleiben mir von „Congress of Secrets“ vor allem die tolle Atmosphäre, der wunderbare Einsatz der diversen realen historischen Figuren für diese Geschichte und der spannende und stellenweise sogar amüsante Schluss in Erinnerung. Außerdem haben die Literaturverweise am Ende des Buches dafür gesorgt, dass ich mir die Biografie „Prince of Europe: The Life of Charles Joseph de Ligne“ bestellt habe, weil ich endlich mehr über diese Person lernen will, nachdem sie mir schon so oft in historischen Romanen begegnete und mir eigentlich immer sympathisch war.

Kate Milford: Ghosts of Greenglass House (Greenglass House 2)

Nachdem mir „Greenglass House“ von Kate Milford im vergangenen Jahr so gut gefallen hatte, hatte ich mich sehr über die Veröffentlichung einer Fortsetzung gefreut. Trotzdem habe ich mir den Roman aber dann nicht direkt nach dem Kauf vorgenommen, sondern für die Feiertage aufgehoben, da auch die Handlung von „Ghosts of Greenglass House“ direkt vor Weihnachten spielt. Zu Beginn der Geschichte ist der inzwischen dreizehnjährige Milo nicht gerade glücklich. Er weiß nicht, wie er mit einem Lehrer umgehen soll, der ihn immer wieder auf seine chinesische Herkunft anspricht, er befürchtet, dass der einzige Gast im Greenglass House nicht rechtzeitig abreist, damit Milo ein privates Weihnachten mit seinen Eltern verbringen kann, und vor allem erinnern ihn die nahen Feiertage daran, dass er seine Freundin Meddy seit den Vorfällen im vergangenen Jahr nicht mehr gesehen hat.

Noch bevor Milo so richtig in seinen Problemen versinken kann, klingelt es an der Tür des Greenglass House und ein Haufen neuer Gäste zieht in die Pension ein. Ein paar Personen kennt man als Leser schon von den Ereignissen aus „Greenglass House“, einige andere Charaktere sind vollkommen neu. Aber wie schon im ersten Band scheint fast jeder einzelne sich verdächtig zu verhalten und Geheimnisse zu hüten, die schwerwiegende Folgen für das Gasthaus und seine Gäste mit sich bringen können. In vielen Elementen ähneln sich „Greenglass House“ und „Ghosts of Greenglass House“ sehr, und das finde ich gar nicht schlecht, weil es mir beim Lesen genau die Dinge wiederbrachte, die ich am ersten Band so genossen hatte. Auf der anderen Seite bringt die Tatsache, dass man als Leser inzwischen Meddys Hintergründe kennt und mehr über die Geschichte des Greenglass House und die Stadt Nagspeake weiß, viele neue Möglichkeiten mit sich, die Kate Milford auch gelungen für diese Fortsetzung ausnutzt.

Wie schon beim ersten Band hatte ich trotz der wunderbaren Atmosphäre und den Ereignissen rund um die „Waits“ (eine Gruppe von Sängern, die in – zum Teil unheimlichen – Kostümen in den Tagen vor Weihnachten von Haus zu Haus ziehen), die im Greenglass House landen, relativ wenig Probleme, den Roman in der ersten Hälfte aus der Hand zu legen. Es gibt so viele kleine Szenen, die im Leser nachklingen können, und so viele neue Figuren, auf die man sich erst einmal einlassen muss, dass ich persönlich die Geschichte anfangs lieber in kleinen Häppchen genieße. Erst nachdem mich das Rätsel um die gestohlenen Schätze, die legendäre Violet Cross und die Besonderheiten der „Liberty of the Gammerbund“ richtig gepackt hatte, konnte ich „Ghosts of Greenglass House“ nicht mehr zur Seite legen und habe lieber bis in die Nacht hinein gelesen, um das Buch zu beenden, als vernünftigerweise schlafen zu gehen. Auf der anderen Seite wollte ich eigentlich gar nicht, dass der Roman endet, denn ich mag das Greenglass House und seine Bewohner so gern, dass ich noch mehr Zeit damit verbringen wollte.

Dadurch, dass man als Leser inzwischen weiß, was Meddys Geheimnis ist, und dadurch, dass Milo mit einigen der Gäste befreundet ist, die auch im vergangenen Jahr schon die Vorweihnachtszeit im Greenglass House verbracht haben, gibt es eine Offenheit zwischen diesen Charakteren, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. So fühlt es sich nicht mehr so an, als seien Milo und Meddy die einzigen, denen etwas unheimlich vorkommt und die versuchen müssen, die Hintergründe der verschiedenen seltsamen Ereignisse aufzuklären. Stattdessen arbeitet Milo mit den verschiedenen Personen zusammen, und jede von ihnen hat ihr ganz besonderes Talent, das sie zur Lösung des Rätsels beitragen kann und mit dem sie diejenigen schützen will, die sie in Gefahr sieht. Da es mir persönlich immer so viel Freude bereitet, all diese kleinen Enthüllungen in der Geschichte mitzuerleben, mag ich hier gar nicht mehr oder detaillierter darüber schreiben, aber auch dieses Mal hat Kate Milford wieder einen gute Balance gefunden zwischen „ich kann (fast) niemandem trauen“-Szenen und „heimeligen Momenten mit Familie und Freunden und heißer Schokolade vor dem geschmückten Weihnachtsbaum“. Ich freu mich jetzt schon auf den Tag, an dem „Bluecrown“  – die Vorgeschichte des Greenglass House – als Taschenbuch erscheint und ich noch mehr Zeit in der Stadt Nagspeake mit all ihren Besonderheiten und ungewöhnlichen Bewohnern verbringen kann.

Neuzugänge: Oktober, November und Dezember 2018

Dass der Neuzugangsbeitrag im letzten Quartal eines Jahres etwas länger wird, ist ja bei mir ganz normal. Geburtstag und Weihnachten hinterlassen halt ihre Spuren – vor allem, da meine Lieben immer brav meine Wunschliste abarbeiten. 😉 Dass ich aber neben all den Geschenken noch eine bemerkenswerte Menge an neuen Büchern habe, ist nicht normal. Zum Teil liegt es daran, dass ein paar Romane neu erschienen sind, auf die ich schon seit der ersten Ankündigung ihrer Veröffentlichung warte, zu einem anderen Teil daran, dass ich im September lauter Titel auf meiner Liste entdeckte, die nur noch gebraucht (aber dafür immerhin auch sehr günstig) zu bekommen waren, und natürlich gab es die eine oder andere Versuchung, die durch Twitter oder Blogs entstand und der ich relativ spontan nachgab.

1. Michael du Preez und Jeremy Dronfield: Dr. James Barry – A Woman Ahead of Her Time
Ich glaube, ich bin über einen Tweet auf diese Buch aufmerksam geworden und fand die Geschichte dahinter – soweit ich sie damals mitbekommen habe – sehr interessant. (Ich verkneife mir jetzt mal die Frage, warum gerade zwei Männer diese Biografie über eine Frau geschrieben haben, die eine erfolgreiche Karriere als männlicher Militärarzt aufbaute …)

2. Leah Moore/John Reppion/Sally Jane Thompson: Conspiracy of Ravens (Comic)
Noch ein Titel, der mir bei Twitter über den Weg lief und bei dem ich das Cover so interessant fand, dass ich mehr über die Geschichte wissen wollte. Der Klappentext hat dann zur Bestellung geführt und im Oktober kam der Band dann mit der monatlichen Comiclieferung (von der ich immer noch behaupte, dass sie eigentilch nur die Comicbestellungen meines Mann enthält). Ein geerbtes Schloss, fünf „Superheldinnen“ und eine Gegenspielerin in den eigenen Reihen klang auf jeden Fall nach einem Comic, der mir gefallen könnte, und so war es auch.

3. Deborah Crombie: Beklage deine Sünden (Kincaid und James 17)
„Früher“ hat Deborah Crombie einmal im Jahr einen neuen Band ihrer Kriminalromane rund um Duncan Kincaid und Gemma James rausgebracht – zumindest hatte ich das so in Erinnerung, bis ich mir mal eine Liste ihrer Romane inklusive Veröffentlichungsdatum angeschaut habe. Auf jeden Fall hat der seit einigen Jahren größere Abstand zwischen ihrern Büchern dazu geführt, dass ich immer ein bisschen hinterherhinke. Mit diesem Titel bin ich aber wieder auf dem aktuellen Stand und hoffe, dass ich irgendwann mal die Zeit finde, um einige Bände hintereinander zu verschlingen. Neben den wirklich gut geschriebenen Kriminalfällen halten mich nämlich auch die Charaktere und ihre Entwicklung bei der Serie, und da habe ich inzwischen ein bisschen den Überblick verloren. 😉

4. Catherynne M. Valente: The Refrigerator Monologues
Dieser Titel war mir schon ins Auge gefallen (und auf der Wunschliste gelandet), bevor er veröffentlicht wurde. Aber irgendwie gab es dann immer andere Bücher, die schneller in den Einkaufswagen gehüpft sind, bis ich vor ein paar Wochen ein günstiges Angebot bei einem Modernen Antiquariat entdeckte. Jetzt freue ich mich sehr darüber, dass Catherynne M. Valentes „Abrechnung“ mit dem Superheldengenre auf meinem SuB gelandet ist und bin gespannt, wie sie mit dem Thema umgeht.

5. Kameron Hurley: The Geek Feminist Revolution
Noch ein Buch, das ziemlich lange auf dem Merkzettel saß, bis ich es beim Modernen Antiquariat entdeckte. Da der Titel schon im Mai 2016 veröffentlicht wurde, ist nicht jeder der darin enthaltenen Essays noch topaktuell, aber spannend finde ich die Texte trotzdem.

6. Kristin Hahn und Sigrid Jacobeit (Hrsg.): Brennender Stoff – Deutsche Mode jüdischer Konfektionäre vom Hausvogteiplatz
Über „Brennender Stoff“ bin ich durch die gleichnamige Ausstellung in Berlin gestolpert. Da ich es eindeutig nicht geschafft hätte, vor dem 30. November nach Berlin zu reisen, um die Ausstellung anzuschauen, habe ich mir im November den Begleitband zur Ausstellung gegönnt.

7. Stephanie Burgis: The Girl with the Dragon Heart
„The Girl with the Dragon Heart“ dreht sich um Silke, die beste Freundin von Aventurine aus „The Dragon with a Chocolate Heart“. Ich mochte die Figur schon sehr gern, als sie nur Aventurines hilfreiche Freundin war, und war deshalb sehr gespannt darauf, eine Geschichte aus ihrer Perspektive zu erleben. Da hat es die Andeutungen der Autorin rund um Fairies und Spionage gar nicht mehr gebraucht, damit ich den Band vorbestelle. Bei all der Vorfreude war es dann auch nicht verwunderlich, dass ich den Roman ziemlich zügig gelesen und rezensiert habe. 😉

8. Seanan McGuire: Deadlands – Boneyard
Eine Geschichte von Seanan McGuire, in der ein Jahrmarkt vorkommt und die für sich allein stehend zu lesen ist, obwohl sie zu den Deadlands-Romanen gehört – mehr brauchte ich für eine Bestellung gar nicht zu wissen.

Dann kam mein Geburtstag, und viele Menschen waren so lieb und haben meinen Bücher-Wunschzettel geplündert. Weil das so viele Titel sind, verzichte ich mal auf Anmerkungen zu den einzelnen Büchern. 🙂

9. Ruth Goodman: How to be a Victorian
10. Robin Stevens: Jolly Foul Play (A Murder Unladylike Mystery 4)
11. Robin Stevens: A Spoonful of Murder (A Murder Unladylike Mystery 6)
12. Holly Black: The Coldest Girl in Coldtown
13. Mary Robinette Kowall: The Calculating Stars
14. Louise Erdrich: The Birchbark House

15. Molly Knox Ostertag: The Witch Boy (Comic)
16. S. A. Patrick: A Darkness of Dragons
17. Catherine Fischer: The Clockwork Crow
18. Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
19. Jim C. Hines: Terminal Alliance
20. Dashiel Hammett: The Library of America Edition

21. Vivien Chien: Death by Dumpling
22. Abi Elphinstone: Sky Song
23. Vivian Jamieson: Roller Girl (Comic)
24. Diana Wynne Jones: The Game
25. Lila Bowen: Wake of Vultures (Shadow Series 1)

Auch im Dezember trudelte noch das eine oder andere bestellte Buch bei mir ein, wobei der erste Titel noch im November eintraf – natürlich gerade an dem Tag, nachdem ich den Rest fotografiert hatte. Da ich zu faul war, um die letzten Novemberzugänge noch einmal rauszukramen, landet der Titel nun im Dezember. 😉

26. Rhys Bowen: Royal Flush (Her Royal Spyness 3)
Die Royal-Spyness-Reihe gehört zu den Reihen, die ich seit längerer Zeit im Hinterkopf habe, bei der ich mir aber nicht so ganz sicher war, ob ich sie weiter lesen mag. Im November hatte ich dann Lust darauf, die ersten beiden Bände noch einmal zu lesen, und hatte so viel Spaß dabei, dass ich den dritten Teil direkt im Anschluss bestellt habe. Zum Glück habe ich noch die Ausgabe bekommen, die zu meinen vorhandenen Büchern passt. Da werde ich mich wohl etwas ranhalten müssen, damit ich die weiteren Bücher auch mit den passenden Covern anschaffen kann.

27. Kelly Barnhill: The Unlicensed Magician
Eines der Bücher von meiner Wunschliste, das ich in den letzten Wochen günstig bei einem Modernen Antiquariat gefunden hatte. Da mir bislang alle gelesenen Romane der Autorin gefielen und sie bislang nicht so viel veröffentlicht hat, versuche ich gerade, ihre Backlist vollständig zu bekommen.

28. Laura Ann Gilman: Silver on the Road
Noch ein Antiquariats-Kauf, von einer Autorin, um die ich schon eine Weile herumschleiche, mit einer Geschichte, die angeblich sehr ungewöhnlich sein soll – obwohl das Wild-West-Fantasy-Thema nicht ganz so neu ist.

29. Catherynne M. Valente: Space Opera
Und noch ein Fund im Angebot eines Modernen Antiquariats – ich muss zugeben, dass ich bei dem Laden relativ hemmungslos zuschlage, weil die angebotenen Bücher vollkommen neuwertig sind, wenn man von einem kleinen Eddingstrich am oberen oder unteren Schnitt absieht.

Zuletzt dann noch all die Weihnachtsgeschenke, die meine Lieben von meinem Wunschzettel gepflückt haben! Wieder ohne Anmerkungen, weil es einfach so viele Romane, Comics und Sachbücher sind. *freu*

30. Sam Maggs: Girl Squads – 20 Female Friendships that Changed History
31. Fergus Fleming: The Man With the Golden Typewriter – Ian Fleming’s James Bond Letters
32. Sophie Anderson: The House with Chicken Legs
33. Das kleine Sabotage-Handbuch von 1944

34. Tanya Huff: Wizard of the Grove
35. Robin Stevens: Mistletoe and Murder (Murder Most Unladylike 5)
36. Robin Stevens: Cream Buns and Crime (Murder Most Unladylike Anthology)
37. Robin Stevens: Death in the Spotlight (Murder Most Unladylike 7)
38. Lawrence Block (Hrsg.): In Sunlight or in Shadow – Stories Inspired by the Paintings of Edward Hopper
39. Hope Larson/Brittney Williams: Goldie Vance 2 (Comic)

40. T. J. Berry: Space Unicorn Blues
41. Tom Reiss: Black Count
42. Ovidia Yu: The Frangipani Tree Mystery
43. Aliette de Bodard: In the Vanishers‘ Palace
44. Riley Redgate: Noteworthy
45. Christopher Skaife: The Ravenmaster – My Life with the Ravens at the Tower of London
46. Roshani Chokshi: Aru Shah and the End of Time
47. Katie O’Neill: Princess Princess Ever After (Comic)
48. James Whitley/M. Goodwin: Princeless X (Comic)

Januar-SuB 2019

Nachdem es im November und Dezember so viele neue Bücher für mich gab, hat nur die Tatsache, dass ich Comics und Sachbücher nicht auf die SuB-Liste setze, dazu geführt, dass ich am Weihnachtsabend nicht vor einem dreistelligen SuB stand. Ich muss gestehen, dass all diese schönen neuen Bücher mich sehr glücklich machen und ich mich jetzt schon auf die Lesestunden freue, die ich damit verbringen werde! Ebenso habe ich die vergangenen Tage genossen, in denen ich sehr viel Zeit mit einem Roman vor der Nase verbracht habe – jetzt muss ich nur noch die Zeit finden, um das eine oder andere Buch zu rezensieren, damit ihr auch noch etwas von meiner Lesezeit habt. Auch in den kommenden Tage werden ich wohl noch viel Zeit zum Lesen finden, bis am 7. Januar für uns der Alltag wieder anfängt.

  1. Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
  2. Sophie Anderson: The House with Chicken Legs
  3. Kelly Barnhill: Dreadful Young Ladies and Other Stories (Anthologie)
  4. Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
  5. Kelly Barnhill: The Unlicensed Magician
  6. Tracy Baptiste: Rise of the Jumbies (The Jumbies 2)
  7. T. J. Berry: Space Unicorn Blues
  8. Holly Black: The Coldest Girl in Coldtown
  9. Lawrence Block (Hrsg.): In Sunlight or in Shadow – Stories Inspired by the Paintings of Edward Hopper
  10. Aliette de Bodard: In the Vanishers‘ Palace
  11. Lila Bowen: Wake of Vultures (Shadow Series 1)
  12. Rhys Bowen: Royal Flush (Royal Spyness 3)
  13. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
  14. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
  15. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  16. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  17. Marie Brennan: Within the Sancutary of Wings – A Memoir by Lady Trent
  18. Sarah Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
  19. Sarah Rees Brennan: In Other Lands
  20. Patricia Briggs: River Marked (Mercy Thompson 6)
  21. Rachel Caine: Ink and Bone (The Great Library 1)
  22. Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
  23. Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
  24. Vivien Chien: Death by Dumpling
  25. Roshani Chokshi: Aru Shah and the End of Time
  26. Deborah Crombie: Beklage deine Sünden (Kincaid und James 17)
  27. Abi Elphinstone: Sky Song
  28. Louise Erdrich: The Birchbark House
  29. Laura Ann Gilman: Silver on the Road
  30. Jasmine Gower: Moonshine
  31. Mira Grant: Feedback (Newsflash #4)
  32. Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard’s Murder Squat 3)
  33. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  34. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  35. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  36. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  37. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  38. Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (Anthologie)
  39. Rachel Hartman: Seraphina
  40. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  41. Jim C. Hines: Terminal Alliance
  42. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  43. Tanya Huff: Wizard of the Grove
  44. D. B. Jackson: Thieve’s Quarry (Thieftaker #2)
  45. D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
  46. Diana Wynne Jones: The Dark Lord of Derkholm
  47. Diana Wynne Jones: Year of the Griffin
  48. Diana Wynne Jones: Cart and Cwidder (The Dalemark Quartet 1)
  49. Diana Wynne Jones: Drowned Ammet (The Dalemark Quartet 2)
  50. Diana Wynne Jones: The Spellcoats (The Dalemark Quartet 3)
  51. Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
  52. Diana Wynne Jones: Dogsbody
  53. Diana Wynne Jones: Power of Three
  54. Diana Wynne Jones: The Game
  55. Celine Kiernan: Geisterpfade
  56. Celine Kiernan: Königspfade
  57. Mary Robinette Kowall: The Calculating Stars
  58. Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora
  59. Kelly McCullough: Der Zorn der Klinge
  60. Kelly McCullough: Die erste Klinge
  61. Kelly McCullough: Der Schwur der Klinge
  62. Seanan McGuire: Tricks for Free (InCryptid 7)
  63. Seanan McGuire: The Brightest Fell (October Daye 11)
  64. Seanan McGuire: Deadlands – Boneyard
  65. Kelly Meding: Stray Magic
  66. Kate Milford: The Boneshaker
  67. Kari Maaren: Weave a Circle Round
  68. Bishop O’Connell: The Stolen
  69. Ellen Oh und Elsie Chapman (Hrsg.): A Thousand Beginnings and Endings (Anthologie)
  70. Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
  71. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
  72. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): Robots vs. Fairies (Anthologie)
  73. S. A. Patrick: A Darkness of Dragons
  74. Tamora Pierce: Tempests and Slaughter
  75. Cindy Pon: Serpentine
  76. Sarah Prineas: The Lost Books – The Scroll of Kings
  77. Riley Redgate: Noteworthy
  78. Philip Reeve: Larklight
  79. Rebecca Roanhorse: Trail of Lightning (The Sixth World 1)
  80. John Scalzi: Fuzzy Nation
  81. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  82. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  83. Robin Stevens: Mistletoe and Murder (Murder Most Unladylike 5)
  84. Robin Stevens: A Spoonful of Murder (A Murder Unladylike Mystery 6)
  85. Robin Stevens: Death in the Spotlight (Murder Most Unladylike 7)
  86. Robin Stevens: Creme Buns and Crime (Murder Most Unladylike Anthology)
  87. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  88. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  89. Charles den Tex: Die Zelle
  90. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  91. Sarah Tolcser: Song of the Current
  92. Tiffany Trent: Unnaturalist
  93. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  94. Catherynne M. Valente: The Refrigerator Monologues
  95. Catherynne M. Valente: Space Opera
  96. Uwe Voehl: Tod und Schinken
  97. Jaye Wells: Dirty Magic (Prospero’s War 1)
  98. Xinran: Gerettete Wort
  99. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes
  100. Ovidia Yu: The Frangipani Tree Mystery

96 Titel auf dem SuB

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)

 

Jahresende

Irgendwie haben wir in den letzten Jahren immer gedacht, dass das kommende Jahr hoffentlich weniger anstrengend wird als das vorherige, und dann kam es doch wieder anders – für mich war 2018 vor allem das Jahr des Schlafmangels, und da ich damit wirklich nicht gut umgehe, hoffe ich sehr, dass sich das im kommenden Jahr nicht wiederholt. 😉

Um 2018 mit einem schönen Erlebnis zu beenden (und weil wir in den vergangenen sechs Wochen mehrere Unternehmungen absagen mussten, auf die wir uns gefreut hatten), haben wir für heute Vormittag einen Tisch im Lieblingscafé reserviert. Nach einem ausgiebigen und leckeren Frühstück werden wir wieder nach Hause fahren und uns mit Christie einrollen, bis das Jahr vorbei und die Nacht wieder ruhig geworden ist.

Für die ersten Wochen des kommenden Jahres habe ich schon einige Dinge vor – unter anderem ein Wochenendbesuch bei einer Freundin, die ich seit ein paar Jahren nicht gesehen habe – und ich freu mich nicht nur auf all diese Pläne, sondern auch auf das Gefühl des „Neuanfangs“, das ein Jahreswechsel für mich so mit sich bringt.

Für euch hoffe ich, dass das neue Jahr Gesundheit
und viele wunderschöne und unvergessliche Momente parat hält.
Passt gut auf euch auf und verbringt viel Zeit mit Menschen,
die euch guttun und am Herzen liegen,
und mit Tätigkeiten, die euch Freude bereiten
und den Stress des Alltags vergessen lassen!

Sachbücher 2018

Auch in diesem Jahr habe ich wieder eine Extra-Liste für die gelesenen Sachbücher des Jahres. Selbst ohne die Sachbuch-Challenge hat sich das Ganze zu einer für mich liebgewonnenen Tradition entwickelt. In diesem Jahr hätte ich so gern stolz verkündet, dass ich endlich einige Sachbücher beendet (bzw. noch einmal von vorne angefangen und bis zur letzten Seite gelesen) habe, die aus den verschiedensten Gründen schon seit einigen Jahren darauf warten, aber stattdessen habe ich mich vor allem auf Sachbücher konzentriert, die ich aus der Bibliothek ausgeliehen hatte.

Mal schauen, wie es im kommenden Jahr so mit mir und den Sachbüchern läuft. Die angefangenen Titel habe ich ja immer noch und dazu noch sehr viele Sachbücher, die ich in den letzten Wochen geschenkt bekommen habe und auf die ich mich sehr freue! Ich glaube, ich sollte die Bibliotheksausleihen in dem Bereich mal etwas zurückfahren – mit einem Abgabetermin im Nacken liest es sich gerade nicht so gut, und ich habe Zuhause ja genügend Auswahl.

1. Ranga Yogeshwar: Nächste Ausfahrt Zukunft – Geschichten aus einer Welt im Wandel

2. Fumio Sasaki: Das kann doch weg! Das befreiende Gefühl, mit weniger zu leben
Das Buch hatte ich mir aus der Bibliothek ausgeliehen, nachdem ich in einer Rezension dazu die Aussage las, dass die Person jetzt zwar nicht vom minimalistischen Lebensstil überzeugt sei, aber viele Anregungen für sich mitgenommen hätte. Für mich kann ich sagen, dass ich beim Lesen solcher Bücher nur jedes Mal wieder feststelle, dass mein Leben (und mein Kaufverhalten) absolut nichts mit dem dieser „Selbsthilfe“-Autoren gemein hat. Ich rege mich nur über viele der Aussagen auf, weil sie lediglich beweisen, was für unreflektierte und oberflächliche Menschen diese Autoren vor ihrer Entdeckung des Minimalismus waren. Gerade bei diesem Titel hatte ich am Ende auch oft das Gefühl, dass Fumio Sasaki (trotz aller gegenteiligen Beteuerungen) seinen Minimalismus vor allem deshalb so extrem betreibt, weil er damit (so wie früher mit all den angehäuften Sachen) andere Menschen beeindrucken will. Ein bisschen neidisch war ich beim Lesen allerdings auf den „Versteigerungsservice“, den es anscheinend in einigen Tokioter Vierteln gibt – so etwas hätte ich in meiner Stadt auch gern!

3. Christine Westermann: Da geht noch was – Mit 65 in die Kurve
Keine Ahnung, wo ich über das Buch gestolpert bin, aber es klang interessant (und war in der Bibliothek vormerkbar). Christine Westermann erzählt in kleinen Episoden von den Gedanken und Ängsten, die sie mit 65 geplagt haben, und wie sie für sich einen Weg gefunden hat, um wieder offener und optimistischer durchs Leben gehen zu können. Mit ein paar Aussagen konnte ich mich identifizieren, andere fand ich befremdlich – wie es nun mal so ist, wenn man einen kleinen Einblick in ein fremdes Leben bekommt. Vorher hatte ich mir über Christine Westermann als Person keine Gedanken gemacht, sondern nur ihre Freude am Lesen genossen, wenn ich mal über eine Sendung mit ihr gestolpert bin. Nun werde ich mich vermutlich aber jedes Mal, wenn ich sie im Fernsehen sehe, fragen, welche Gedanken sie mit der jeweiligen Aufzeichnung verbindet. *g*

4. Colin Odell und Michelle LeBlanc: Studio Ghibli – The Films of Hayao Miyazaki and Isao Takahata
Um das Sachbuch bin ich schon länger rumgeschlichen, weil ich die meisten Filme aus dem Studio Ghibli sehr mag und mir mehr Hintergrundwissen durch das Buch erhofft hatte. Es war auch sehr interessant, hat mir aber wenig neues Wissen und dafür eher schon bekannte Dinge in Erinnerung gebracht. Wenn man mehrere Ghibli-Filme aufmerksam gesehen hat, dann kann man gar nicht anders, als bestimmte Elemente festzustellen, da braucht es dieses Werk eigentlich gar nicht. Auch fand ich es ein bisschen schwierig, dass die beiden Autoren eindeutig große Ghibli-Fans sind und so alles einfach nur großartig gefunden wurde, während ich mir sicher bin, dass man bei einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema vielleicht doch den einen oder anderen Kritikpunkt finden könnte. Insgesamt hat mir das Buch, das mit gut 150 Seiten recht dünn ist, vor allem große Lust darauf gemacht, meine Ghibli-DVDs rauszukramen und noch einmal zu sehen.

5. Astrid Lindgren und Louise Hartung: Ich habe auch gelebt – Briefe einer Freundschaft

6. Richard Briers: Coward and Company – A Light-hearted and Affectionate Evocation of Noël Coward and his World
In diesem Buch plaudert Richard Briers über Noël Cowards Werdegang, erzählt Anekdoten, die mit Coward in Verbindung gebracht werden, oder von seinen eigenen Begegnungen mit Noël Coward. Man merkt schon sehr deutlich, dass Richard Briers, der selbst Schauspieler war, sehr große Verehrung für Noël Coward empfand, was einerseits nett zu lesen ist, mir aber auch das Gefühl gibt, er hätte komplett unreflektiert sämtliche Anekdoten über Coward in seinem Büchlein versammelt, ohne über die Glaubwürdigkeit der jeweiligen Geschichte nachzudenken. Insgesamt ist „Coward and Company“ eine amüsante Lektüre, die aber vermutlich noch unterhaltsamer ist, wenn man sich besser mit Noël Cowards Werk und den Künstlern seiner Zeit auskennt als ich.

7. Anne-Ev Ustorf: Wir Kinder der Kriegskinder – Die Generation im Schatten des Zweiten Weltkriegs
Das Buch war mir empfohlen worden, nachdem ich über Twitter darüber geredet hatte, dass ich einige Erziehungsmethoden meiner Mutter in einem Artikel über einen Erziehungsratgeber, der während der Nazi-Zeit sehr populär war, wiedergefunden hatte. Es gibt einige Aspekte in diesem Buch, wenn es um das Menschenbild der Nazi-Zeit und die Folgen dieser Sicht auf den Menschen und der Kriegserlebnisse auf die nachfolgende Generation geht, die ich interessant fand. Auf der anderen Seite hat es mich schrecklich gestört, dass die Autorin keine Belege oder Zahlen für ihre Behauptungen liefert, sehr viel mit „vermutlich“ und „wahrscheinlich“ arbeitete und immer wieder ihre Familienverhältnisse in das Thema hat einfließen lassen, so dass ich nie beurteilen konnte, ob an ihren Aussagen etwas dran ist oder ob sie da nur eine persönliche Erfahrung verallgemeinert.

Was schön war (6)

Ein Überraschungspaket mit einem Online-Adventskalender-Gewinn bekommen,
obwohl ich schon ganz vergessen hatte,
dass ich überhaupt daran teilgenommen hatte.
(Mal schauen, wie mir der gewonnene
Online-Yoga-Kurs im kommenden Jahr gefällt. *g*)

Ob eine zweite Yoga-Matte im Haus dazu führt, dass mein Mann demnächst „mitsportelt“? 😉

Sich doch noch zum Keksebacken aufraffen können,
weil mein Mann seine Hilfe versprochen hat,
und deshalb das letzte Adventswochenende mit
selbstgebackenen Keksen genießen können.

Zimt-Plätzchen, Espresso-Schokosplitter-Plätzchen, Orangen-Schokosplitter-Plätzchen

Gemütliche Feiertage mit meinem Mann verbringen,
mit der Katze auf dem Sofa kuscheln und dabei
lauter neue Bücher vor der Nase
und genügend Zeit zum Lesen haben.