Gwenda Bond und Christopher Rowe: The Supernatural Sleuthing Service 1 – The Lost Legacy

Ich habe keine Ahnung, wo ich über die “The Supernatural Sleuthing Service”-Reihe gestolpert bin, aber grundsätzlich reizte mich die Grundidee rund um einen “Kriminalfall” in einem Hotel für fantastische Wesen. Die Geschichte in “The Lost Legacy” wird aus der Sicht des elfjährigen Stephen Lawson erzählt, der mit seinem Vater Michael von Chicago nach New York gezogen ist, damit Michael den Arbeitsplatz seiner verstorbenen Mutter übernehmen kann. Stephens Großmutter Nanette (von ihm Chef Nana genannt) war – wie schon viele Lawson-Generationen vor ihr – Küchenchefin im Hotel New Harmonia. Doch das ist alles, was Stephen über Chef Nanas Job und ihre Familie weiß, so dass es eine große Überraschung für ihn ist, als er herausfindet, dass das Hotel New Harmonia einer übernatürlichen Klientel zur Verfügung steht. So muss Stephen nicht nur damit fertig werden, dass es Supernaturals wirklich gibt, sondern auch damit, dass seine Familie väterlicherseits zu den (in ihrem Fall kulinarischen) Rittern gehört, die den Frieden zwischen den verschiedenen übernatürlichen Völkern bewahren. Und dann ist da noch die Tatsache, dass Stephens Mutter kein Mensch war und dass sein Vater deshalb zehn Jahre lang im Exil leben musste.

Während Stephen noch versucht, mit all den Veränderungen in seinem Leben fertigzuwerden, wird ein unersetzbares Artefakt gestohlen und fast alle im Hotel sind sich sicher, dass Stephen der Täter ist. Nun ist es an Stephen, seine Unschuld zu beweisen und dafür zu sorgen, dass er und sein Vater eine Zukunft im New Harmonia haben. Zum Glück gibt es da noch Sofia und Ivan, die nicht nur beschlossen haben, dass sie Stephens neue Freunde sind, sondern auch ihr gesamtes Leben im Hotel verbracht haben und sich deshalb ziemlich gut auskennen mit all den übernatürlichen Gästen und Angestellten. Ich muss gestehen, dass ich das Hotel New Harmonia als Kulisse für diese Geschichte bein Lesen wirklich geliebt habe. Das Hotel an sich fühlt sich ebenso magisch an wie seine Gäste, angefangen bei dem Drachen im Keller über den Aufzug (“Please do not engage the elevator in conversation!”) bis zu dem kleinen ländlich wirkenden Dorf auf dem Dach des Gebäudes, in dem die Angstellten leben.

Ebenso mochte ich die Angestellten und Gäste des Hotels, auch wenn nicht alle von ihnen wirklich sympathisch oder gar harmlos waren. Aber es fühlte sich für mich an, als ob Gwenda Bond und Christopher Rowe da eine stimmige bunte Mischung an Charakteren mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Ansichten versammelt hätten. Doch besonders stach für mich das Verhältnis zwischen Stephen und seinem Vater und die entstehende Freundschaft zwischen Stephen, Sofia und Ivan hervor. Stephen ist natürlich enttäuscht darüber, dass sein Vater ihm zehn Jahre lang nichts über seine Familiengeschichte und die übernatürlichen Wesen, mit denen dieser aufgewachsen war, erzählt hat. Auf der anderen Seite liebt und vertraut er seinem Vater, und daran ändert sich auch nichts. Um so wichtiger ist es natürlich, dass Stephen seinem Vater beweist, dass er unschuldig ist, und dass er dafür sorgt, dass Michael seinen Traumjob als Chefkoch des Hotels behalten kann. Und was die Freundschaft zwischen Stephen und den anderen beiden Kindern angeht, so ist es nicht mal so, dass sich die drei auf Anhieb leiden können, aber Sofia und Ivan sind davon überzeugt, dass Stephen die Wahrheit sagt und nicht der Dieb ist, und das bedeutet, dass sie ihn dabei unterstützen müssen, seine Unschuld zu beweisen.

Ich mochte es sehr, wie Stephen seine beiden Verbündeten im Laufe der Zeit immer besser kennenlernt und die Kinder immer wieder füreinander einstehen. Dabei ist der Umgang der drei miteinander wunderbar offen und respektvoll, auch wenn Sofia Ivan manchmal mit seiner Angst vor Untoten (wie dem Ghoul-Nachtportier) aufzieht. Jeder einzelne der drei hat Macken und Schwachpunkte, aber zu dritt gelingt es ihnen, diese gegenseitig auszugleichen und einander zu helfen. Das alles sorgt dafür, dass man beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl hat, dass schon alles gut ausgehen wird, selbst als Stephens Leben in Gefahr gerät oder als am Ende allen drei Kindern droht, dass sie das Hotel verlassen müssen. Außerdem gibt es immer wieder wunderbar amüsante Momente mit all den besonderen Elementen des Hotels – und ich muss gestehen, dass ich in den ersten Kapiteln des Romans nicht gedacht hätte, dass mir der Aufzug so ans Herz wachsen würde. Insgesamt ist “The Supernatural Sleuthing Service 1 – The Lost Legacy” ein wunderbar kurzweiliger Roman voller fantastischer Elemente, amüsanter Szenen und wirklich sympathischer Charaktere, und ich freue mich jetzt schon auf das Lesen des zweiten (und wohl leider letzten) Teils mit dem Titel “The Sphinx’s Secret”.

Stephanie Burgis: Scales and Sensibility (Regency Dragons 1)

“It was a truth universally acknowledged that any young lady without a dragon was doomed to social failure.”

Dies ist der erste Satz in “Scales and Sensibility” von Stephanie Burgis und eigentlich wisst ihr damit über den Ton der Geschichte schon fast alles, was ihr wissen müsst. 😉 Dieser Titel ist die aktuellste Veröffentlichung der Autorin, obwohl sie die erste Version des Manuskripts schon vor vielen Jahren geschrieben hatte. Aber damals hieß es, dass es keinen Markt für fantastische Regency-Romane gäbe, weshalb sich Stephanie Burgis lieber auf andere Ideen konzentrierte. Wenn ich an all die Jahre denke, in denen ich fantastische Regency gesucht habe, frage ich mich, wie irgendein Agent oder Verlag auf die Idee kommen konnte, dass der Markt dafür nicht reif wäre … aber nun gut … “Scales and Sensibility” wird aus der Perspektive von Elinor Tregarth erzählt, die nach dem Tod ihrer Eltern von ihrer Tante aufgenommen wurde. Elinor sehnt sich nicht nur sehr nach ihren beiden jüngeren Schwestern, die von zwei anderen Verwandten aufgenommen wurden, sondern auch nach einer liebevollen und respektvollen Umgebung. Sowohl ihr Onkel als auch ihre Cousine Penelope lassen Elinor ständig spüren, dass sie nur die arme Verwandte ist und dankbar sein muss, dass sie überhaupt aufgenommen wurde.

Die Tatsache, dass Elinor Penelope bei ihrer ersten Saison helfen soll (obwohl sie selbst bislang kein Debüt hatte) und von ihrer Cousine ebenso schlecht wie die Dienstmädchen behandelt wird, macht es für die junge Frau nicht einfacher. Und dann gibt es da noch den kleinen Drachen Sir Jessamyn, der – wie es sich bei einer Dame der Gesellschaft gehört – dekorativ auf Penelopes Schulter sitzen sollte, aber stattdessen so viel Angst vor seiner Besitzerin hat, dass er regelmäßig seinen Darm auf ihren Kleidern entleert. Als Penelope ihn deswegen beinah verletzt, platzt Elinor der Kragen, was zur Folge hat, dass sie gemeinsam mit Sir Jessamyn das Haus verlässt. Ohne Geld, ohne eine Unterkunft in Aussicht und mit einem (gestohlenen) Drachen auf der Schulter scheint Elinors Schicksal besiegelt, doch dann überrascht Sir Jessamyn die junge Frau mit einer unerwarteten Fähigkeit, und außerdem macht Elinor die Bekanntschaft von Benedict Hawkins, dessen Geldsorgen ihn dazu bringe, dass er die Hand von Penelope gewinnen will. Mit der Hilfe von Sir Jessamyn, und um Benedict bei seinem Vorhaben zu unterstützen, landet Elinor inmitten einer trubeligen Hausparty, bei der sie jederzeit als Hochstaplerin und Diebin eines kostbaren Drachens enttarnt werden könnte. Dazu kommt noch, dass es auch noch andere Gäste bei dieser Gesellschaft gibt, die sich mit ganz eigenen (unlauteren) Motiven dort eingefunden haben.

Mir hat “Scales and Sensibility” wirklich viel Freude beim Lesen bereitet, auch wenn ich die ganze Zeit sehr mit Elinor mitgelitten habe. Die junge Frau ist eigentlich ein sehr ehrlicher und offenherziger Mensch, und die Scharade, die sie mit allen Anwesenden bei dieser Hausparty spielen muss, gefällt ihr so gar nicht. Aber jedes Mal, wenn sie offen und ehrlich sein will, passiert etwas, das dafür sorgen würde, dass ein anderer Mensch darunter leiden müsste, wenn sie ihre Identität aufdecken würde. Also wird Elinor immer weiter gezwungen, Theater zu spielen und gleichzeitig Wege zu finden, um mit den diversen Erpressungen und Bedrohungen umzugehen und natürlich Benedict bei seinen Bemühungen um Penelopes Hand zu unterstützen. Trotz all dieser unangenehmen Situationen für Elinor ist die Geschichte wirklich lustig und ich habe ständig vor mich hingekichert, während es zu Missverständnissen zwischen den verschiedenen Figuren, etwas zu offenherzigen Aussagen von Elinors Tante und ähnlichen Momenten kam. Doch vor allem mochte ich einige der Charaktere wirklich gern und wollte unbedingt wissen, wie es mit ihnen weitergeht.

Allen voran natürlich Elinor, deren Zuneigung zu ihren Schwestern und Sir Jessamyn wirklich schön zu lesen war, auch wenn sie beides immer wieder in Schwierigkeiten gebracht hat. Ebenso mochte ich Benedict Hawkins sehr gern, der zwar ein Mitgiftjäger ist, aber nicht nur gute Gründe dafür hat, sondern auch ein freundlicher, ehrbarer und hilfsbereiter Mensch ist. Dazu kommen noch Figuren wie Benedicts bester Freund Cornelius Aubrey, dessen geistesabwesende Gelehrsamkeit vielleicht etwas übertrieben ist, aber für wunderbar amüsante Momente sorgt, oder Elinors Tante, die im Laufe der Geschichte entdeckt, wie befreiend es doch sein kann, einfach nur offen die eigene Meinung zu äußern. Ich mochte diesen Roman wirklich gern und ich habe große Lust, mehr von Elinor, ihren beiden Schwestern (die bislang nur durch Elinors Erinnerungen bekannt sind) und natürlich diese ungewöhnlichen kleinen Drachen und ihre überraschenden Fähigkeiten zu lesen. Zum Glück plant Stephanie Burgis zwei weitere Regency-Dragon-Romane, in denen dann Elinors Schwestern die Protagonistinnen sein werden.

Herbstlesen im Oktober 2021 (Sonntag, 17.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Gestern habe ich ja schon einen gemütlichen Lesetag auf dem Sofa verbracht und heute soll es ebenso entspannt weitergehen. Wie immer versuche ich erst einmal wach zu werden, bevor ich zum Buch greife, außerdem will ich heute Vormittag schon die Suppe für heute Abend kochen. So kann sie gut durchziehen und ich habe meinen Pflichtteil schon in der ersten Hälfte des Tages hinter mich gebracht. 😉 Ansonsten werden wir heute vermutlich keine Brettspielrunde einlegen. Wir sind beide nicht so recht in der Stimmung dazu und haben eher Lust uns auf dem Sofa einzurollen. Allerdings werden wir versuchen uns zu einem kleinen Spaziergang aufzuraffen, um in dem neuen Café im Viertel Kuchen für heute Nachmittag zu besorgen. (Mit so einer “Belohnung” in Aussicht schaffen wir es vielleicht das Sofa zu verlassen. 😉 )

 

Update 11:30 Uhr

Ich bin heute so müde, dass ich gar nicht richtig in den Tritt komme. Aber immerhin ist die Suppe inzwischen fertig und ich habe die ersten Kommentare beantwortet und mich ein bisschen online rumgetrieben – wobei ich dabei immer wieder weggenickt bin. Bevor ich mich also auf dem Sofa einrolle und zum Buch greife, raffe ich mich also mal auf und gehe nach draußen. Freiwillig … ich glaube, ich werde in meinem Alter so langsam wirklich seltsam. 😉 Aber vielleicht hilft die frische Luft ja gegen diese anhaltende Müdigkeit und bei dem grauen Nebeltag sollten sich nicht zu viele Leute im Viertel rumtreiben. Außerdem gibt es da ja noch die Aussicht auf leckeren Kuchen! Und natürlich müssen wir so ein neues Café im Viertel unterstützen, damit es lang erhalten bleibt … *g*

 

Update 14:45 Uhr

Als wir heute Vormittag zum Café gingen, klarte der Himmel sogar soweit auf, dass hier und da ein paar Sonnenstrahlen zu sehen waren. Insgesamt war es aber eher ungemütlich und grau und wir sind dann auch auf direkten Weg wieder nach Hause gegangen. Lustigerweise ging uns beim Gang durchs Viertel auf, dass das das erste Mal seit März 2020 war, dass wir gemeinsam aus dem Haus gegangen sind. Wir sind zwar im Juni nach unserem Impftermin gemeinsam nach Hause gekommen, aber da mein Termin früher war als der meines Mannes, haben wir getrennt das Haus verlassen. Ansonsten gehen wir eigentlich nur für Arzttermine und fürs Einkaufen raus – und das sind Dinge, die wir getrennt tun. Mit unseren üblichen Frühstücksverabredungen, Roller-Derby-Nachmittagen oder Museusbesuchen fühlen wir uns noch immer nicht wohl – auch angesichts der Tatsache, dass es in den letzten Wochen bei den Arbeitskollegen meines Mannes zu Corona-Erkrankungen kam (trotz vollständigen Impfungen und vor allem bei Personen mit schulpflichtigen Kindern). Es fühlte sich auf jeden Fall etwas seltsam an, dass wir gemeinsam aus dem Haus gegangen sind …

Eine Baumkrone vor einem sehr bewölktem Himmel und ein einzelner Sonnenstrahl, der auf die Blätter trifft, - anhand der Hausfassaden rechts und links kann man erahnen, dass es eine sehr schmale Straße ist.

Vor der Kuchentheke hatten wir dann das Problem, dass uns einfach zu viele verschiedene Sorten angesprochen haben. Spontan hatten wir Lust auf mehr als acht unterschiedliche Kuchen und mussten erst etwas überlegen, was wir nun mit nach Hause nehmen. Am Ende sind es vier Stück Kuchen geworden, weshalb mein Frühstück nach dem Spaziergang dann nur aus einem Joghurt bestand. Ich muss gestehen, dass mir der nicht besonders gut schmeckte, das war das erste Mal, dass ich einen Joghurt auf Kokosbasis probiert habe, weshalb ich froh war, dass ich mit Chai-Milchtee hinterherspülen konnte. 😉

Links ein Stapel aus zwei Büchern, oben ist die Taschenbuchausgabe von "Willow Moss and the Vanished Kingdom" zu sehen, rechts eine große Tasse mit Chai-Milchtee und dazwischen eine Glasschale mit Kokos-Joghurt.

Danach habe ich mich endlich auf dem Sofa eingerollt und weiter in “Willow Moss and the Vanished Kingdom” gelesen und bin sogar ein ganzes Stückchen weiter gekommen. Ich mag die Erzählweise der Autorin (und habe ihr inzwischen verziehen, dass gefühlt jedes Buch den selben Anfang hat), ich mag all die fantastischen Elemente rund um die Magie und die magischen Kreaturen in der Welt und ich liebe es, wie Dominique Valente ihre Charaktere agieren lässt. Vor allem mag ich es, dass dieses Mal eine Figur ohne Magie eine wichtige Rolle spielt und das deutlich wird, dass der Umgang der “Brotherhood of Wol” mit denen, die über Magie verfügen, auch Auswirkungen auf das Leben derjenigen hat, die nicht über Magie verfügen. Wenn mein Mann nicht gerade die erste Runde Kuchen serviert hätte, würde ich vermutlich immer noch lesen, so überlege ich aber, ob ich nicht gleich erst einmal eine Weile häkel …

Zwei Teller, auf denen jeweils ein Stück Kuchen liegt. Links ein Stück Nuss-Karamell-Kuchen (ein fester Boden, der mit einer Nuss-Karamell-Schicht überzogen wurde), rechts ein Stück Kaffee-Käsekuchen.

Die Kuchenstücke haben wir uns übrigens geteilt und sowohl der Nuss-Karamell-Kuchen, als auch der Kaffee-Käsekuchen waren köstlich! Beide würde ich definitiv noch einmal kaufen … *g*

 

Update 18:00 Uhr

Zwei Teller mit Kuchen, links ein Stück Schoko-Pudding-Torte, rechts ein Stück Honig-Mandel-Torte, dazwischen steht eine wie ein Hexenkessel geformt Tasse mit Milchtee.

Seit dem letzten Update habe ich einige Zeit mit Häkeln verbracht und danach zwei weitere Stück Kuchen probiert (Schoko-Pudding-Torte und Honig-Mandel-Creme), auch diese beiden waren verflixt lecker und wir würden sie auf jeden Fall noch einmal essen. Es wäre wirklich leichter, wenn wir nicht all diese Kuchen so sehr mögen würden, dann hätten wir beim nächsten Mal immerhin schon ein paar, die wir nicht kaufen wollen würden. *g* (Wobei ich die Bananen-Schoko-Erdnuss-Torte dieses Cafés wohl nicht noch einmal kaufen würde, denn so lecker sie ist, so ist sie doch auch unglaublich mächtig und ein Stück ersetzt locker zwei Hauptmahlzeiten. 😉 ) Nach dem Kuchen wurde es Zeit für eine Runde “Animal Crossing” – ich fürchte, meine Nachbarinnen haben beschlossen ihr ganz eigene Version des Herbstlesens abzuhalten … Vielleicht sollte ich das im kommenden Jahr auch lieber als “Massen-Chillout-Session” bezeichnen? Was meint ihr? *g*

Ein Animal-Crossing-Screenshot, auf dem meine Spielfigur gemeinsam mit zwei Nachbarinnen zu sehen ist. Eine davon sagt "Es war einfach der richtige Zeitpunkt 'ne Massen-Chillout-Session einzuberufen, meinste nich' auch?.

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Nach dem letzten Update habe ich erst “Willow Moss and the Vanished Kingdom” ausgelesen und dann erst einmal geschaut, ob ein weiterer Band schon angekündigt ist. (Jupp! “Willow Moss and the Magic Thief” soll im März 2022 erscheinen.) Da bis zum Abendessen noch etwas Zeit war, habe ich dann versucht eine Rezension zu “Scales and Sensibility” auf die Reihe zu bekommen, aber ich muss zugeben, dass es gerade mit dem Rezensionen schreiben nicht so recht klappt. Zum Essen haben wir eine Folge “Nailed It!” geschaut und danach bin ich in die Küche gewandert und habe den heutigen Abwasch erledigt. Ich weiß immer noch nicht, ob ich das lieber morgens oder abends mache. Es ist überaus lästig, wenn ich mich nach “Feierabend” noch einmal aufraffen muss, um eine Pflichtaufgabe zu erledigen, aber es ist auch ganz nett, wenn ich morgens in eine aufgeräumte Küche komme. Auf der anderen Seite ist der morgendliche Abwasch immer so nett, um schnell ein “ich habe was geschafft”-Gefühl zu haben, mit dem ich in die jeweilige To-do-Liste des Tages einsteigen kann. Ich glaube, ich muss darüber noch ein bisschen nachdenken. *g*

Da ich nach einer letzten Blog- und Kommentarrunde gleich ins Bett fallen werde, verabschiede ich mich für dieses Wochenende von euch! Es war wieder sehr nett mit euch gemeinsam den Tag zu verbringen – und ich muss gestehen, dass ich mich besonders gefreut habe, dass Birthe wieder unter den Bloggerinnen ist! Habt einen guten Start in die Woche, passt gut auf euch auf und vielleicht lesen wir uns ja am kommenden Wochenende wieder hier! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Anette
Neyasha
Birthe
JED

Herbstlesen im Oktober 2021 (Samstag, 16.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.In der vergangenen Woche habe ich gar nicht so wenig gelesen, auch wenn ich dafür in der Regel auf Schlaf verzichten musste. Ich weiß ja, dass das nicht gerade der klügste Weg ist, um Zeit mit seinen Büchern zu verbringen, aber ich habe gerade eine Phase, in der ich nicht nur viel um die Ohren habe, sondern mich auch erst am späten Abend wirklich auf meine Bücher konzentrieren kann. Und wenn ich erst einmal in einer Geschichte drin bin, dann werden aus “ich lese nur eben das Kapitel zuende” oder “ich komme in ein paar Minuten nach” auch mal eben ein oder zwei Stunden, die mir dann am nächsten Tag fehlen. 😉

So habe ich immerhin in den letzten Tage nicht nur den zweiten Band der Strangeworlds-Travel-Agency-Reihe (“The Edge of the Ocean”), sondern auch “Scales and Sensibility” von Stephanie Burgis beendet und zwischendurch neben fünf Kapitel in “At Bertram’s Hotel” von Agatha Christie auch noch das eBook “Paladin’s Hope” von T. Kingfisher gelesen, das am vergangenen Samstag in meinen Posteingang trudelte. Ich liebe die Paladin- bzw. Saint-of-Steel-Bücher ebenso sehr wie alle anderen Geschichten (“Clocktaur War 1+2” und “Swordheart”), die in dieser fantastischen Welt spielen, und wünschte mir, ich könnte sie jedem ans Herz legen. Aber es ist schwierig eine angemessene Rezension zu schreiben für “überaus amüsante, fluffige High-Fantasy-Liebesgeschichten mit Blood-and-Gore-Elementen” oder gar eine Religion wie die des Ratten-Gottes zu erklären, dessen Anhänger … pragmatische Bürokraten sind, die dem Volk dienen und unabhängig von der jeweiligen Regierung für Recht und Ordnung sorgen … oder so … 😉

Für heute habe ich mir schon zwei Romane (“Willow Moss and the Vanished Kingdom” von Dominique Valente und “Daugther of Lies and Ruin” von Jo Spurrier) rausgelegt, muss aber erst einmal wachwerden (und das Geschirr vom Abendessen abwaschen *g*), bevor ich zum Buch greife.

 

Update 11:00 Uhr

Seit dem Aufstehen habe ich ein bisschen Zeit online verbracht, den Abwasch erledigt und habe dann noch einen Blick auf einen Auftrag geworfen, den ich gestern Abend zugeschickt bekam, mit der Anmerkung, dass ich den doch allen anderen vorziehen sollte. Ich werde also auch in der kommenden Woche gut zu tun haben und hoffe, dass ich dann etwas vernünftiger bin und nicht meine Nächte zum Lesen nutzen werde. 😉 Kommentare habe ich auch beantwortet und jetzt öffne ich gleich mal den Feedreader und schaue, was ich in den letzten Tagen verpasst habe.

So richtig bin ich noch nicht in Romanstimmung, aber vielleicht gönne ich mir gleich erst einmal eine Häkelrunde. Es ist in der Wohnung kühl genug für eine Decke, was mich doch sehr motiviert, um weiter an der Häkeldecke zu arbeiten. Außerdem finde ich es gerade überraschend entspannend einfach nur zu häkeln ohne weitere Ablenkungen zu haben …

 

Update 15:00 Uhr

Ein Stück braun-weiß-karierte Häkeldecke, die auf meinem Schoß liegt und in der eine Häkelnadel steckt.

Ich habe nach dem letzten Update wirklich zur Häkelnadel gegriffen und eine Weile an meiner Decke gearbeitet. So langsam ist die Decke ja auch als solche erkennbar – wobei ich heute festgestellt habe, dass ich seit dem letzten Wochenende gerade mal eine Kästchenreihe geschafft habe. Wenn das so weiter geht, dann wird die Decke erst zum Herbst 2022 fertig und dabei habe ich noch nicht mal die Zeit in Betracht gezogen, die ich für die Umrandung benötigen werde. *g*

Links ein Stapel aus zwei Taschenbüchern, es lässt sich gerade so erahnen, dass der obere Titel von Dominique Valente ist. Rechts ein Teller mit zwei Brötchenhälften, die eine mit Honig, die andere mit Frischkäse. Dazwischen steht am oberen Rand des Fotos eine Glasschale mit Apfelspalten.

Da mein Magen dann doch anfing zu knurren, gab es für mich dann auch Frühstück (unser Lieblingsbäcker hat gerade mal wieder riesige Brötchen Oo) und dazu ein paar Seiten in “Willow Moss and the Vanished Kingdom”. Ich freu mich sehr auf die Geschichte und finde es weiterhin faszinierend, dass mir die Bücher so gut gefallen, obwohl die Autorin ein paar Elemente verwendet, die mich bei anderen Romanen regelmäßig stören. Ich muss aber auch zugeben, dass ich es schön fände, wenn die Ausgangssituation nicht immer so wäre, dass niemand Willow glaubt. Ich konnte das ja noch beim ersten Band verstehen, weil es da um einen verschwundenen Tag ging und so niemand sich an diesen Tag bzw. an die Zeit, als dieser verschwunden war, erinnern konnte. Aber beim dritten Buch ist es doch etwas … einfallslos, dass selbst ehemalige Verbündete, die Willow schon zweimal davon überzeugt hat, dass sie sich nichts einbildet, wieder glauben, dass sie nur irgendwelche absurden Geschichten erzählt, so dass Willow ganz alleine (plus dem Monster unter dem Bett und den üblichen besten Freunden) losziehen und Unrecht wieder in Ordnung bringen muss. Das macht mich, obwohl ich mich über viele kleine Dinge in der Handlung und das Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren freue, gerade etwas grumpig.

 

Update 18:30 Uhr

Links wieder die Taschenbuchausgabe von "Willow Moss and the Vanished Kingdom", rechts ein großes Glas mit Chai-Milchtee, das von einer Milchschaumhaube gekrönt wird.

Im Moment bin ich einfach den ganzen Tag süchtig nach heißen Getränken mit Milch (und das liegt nicht daran, dass ich mir inzwischen wirklich einen elektrischen Milchschäumer besorgt habe), weshalb es nach dem Frühstück und dem letzten Update noch einen Chai-Milchtee für mich gab. Lustigerweise mag ich weder den Großteil der Gewürze in meiner Chai-Mischung, noch Rooibos, der ebenfalls darin verwendet wird, aber trotzdem trinke ich jeden Tag eine Tasse davon, weil es mit der Milch zusammen dann doch irgendwie … wohltuend ist.

Links eine Untertasse mit acht unterschiedlichen Pralinen, rechts eine Tasse, die wie ein Hexenkessel geformt ist und die mit Kakao und Mini-Marshmallows gefüllt ist.

Am Nachmittag habe ich etwas in “Daughter of Lies and Ruin” von Jo Spurrier gelesen. Ich mochte den ersten Band der Blackbone-Witches so gern und auch diese Geschichte fängt schon wieder gut an. Ich mag das Verhältnis zwischen der Protagonistin Dee und ihrer Dienstherrin/Ausbilderin Aleida , auf der einen Seite ist Dee immer wieder bemüht Aleida zurückzuhalten (zu Beginn des Buches werden die beiden zum Beispiel von Räubern überfallen und Aleida ist durchaus bereit diese mit einem Streich zu erledigen), auf der anderen Seite ist Dee sehr froh darüber, dass Aleida so wenig Skrupel hat und sie in jedem Fall beschützen wird. Dummerweise bin ich beim Lesen immer wieder dem Sekunden-Schlaf zum Opfer gefallen, weshalb ich dann zu “Animal Crossing” gegriffen habe.

Animal-Crossing-Screenshot mit meiner Spielfigur und Eugen, dem Museumsdirektor. Eugen sagt "Huhuuu! Wenn das nicht ein Einfachgemälde ist, vollwertig und authentisch!"

Nicht, dass ich bei dem Spiel nicht einschlafen würde, aber da bin ich das gewohnt und es stört mich nicht. 😉 Nach über 1 1/2 Jahren ist mein Museum noch immer nicht vollständig, obwohl wir uns im Freundeskreis fleißig ausgetauscht und doppelte Kunstwerke verteilt haben, aber ich arbeite weiter daran. Und nachdem es gestern ein Nintendo Direct zu dem neuen “Animal Crossing”-Update gab, habe ich das Gefühl, ich sollte noch ein paar Sachen auf meiner Insel erledigen, bevor es so viele neue Dinge zu entdecken gibt. Aber nicht mehr heute, für heute bin ich mit dem Spiel durch. Stattdessen drehe ich jetzt eine Blogrunde und wandere dann in die Küche, wo ich ein neues Rezept ausprobieren werde. Spannend wird dabei der Einsatz von Sriracha, die habe ich vorher noch nie probiert und bin gespannt, ob sie uns schmeckt (und in die geplanten Wraps passt).

 

Update 22:15 Uhr (letztes Update)

Ein Teller mit zwei Wraps, einer davon ist durchgeschnitten und der Anschnitt zeigt eine Füllung aus Reis, Kidney-Bohnen, Paprika und Zwiebeln.

Okay, ich muss zugeben, dass Sriracha deutlich zu scharf für mich ist (vor allem, da ich bei zu viel Schärfe keine Luft mehr bekomme), aber Extrawürze in der Füllung und mit etwas Ketchup abgemildert, passt die Sauce sehr gut zu diesen Wraps. Alles in allem hat uns das Essen wirklich gut geschmeckt und ich mochte es, dass es so einfach mit der Hand zu essen war. Zum Essen haben wir eine Folge “Document 72 Hours” geschaut, dieses Mal ging es um Menschen, die rund um den Jahreswechsel 2017/2018 die Tsugaru Strait Ferry benutzten. Ich mag diese kleinen Einblicke in die Leben der Personen, die für diese Sendung interviewt werden, und finde es immer wieder überraschend, welche Dinge sie über sich preisgeben. Ansonsten habe ich nur noch etwas weiter in “Daughter of Lies and Ruin” gelesen und wie schon im ersten Band habe ich das Gefühl, dass es eine schön gemütliche Geschichte ist, obwohl die ganze Zeit Dinge passieren. *g* Bevor ich ins Bett gehe, wasche ich noch eben das Geschirr vom Abendessen ab und drehe eine Blogrunde. Mehr gibt es also von mir hier nicht. Ich wünsche euch eine gute Nacht – bis morgen! 🙂

 

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
JED
Anette

In 80 Tagen durch den SuB?

So ganz passt der Beitragstitel nicht, weil ich natürlich nicht in 80 Tagen meinen gesamten SuB abbauen werde. Das will ich auch gar nicht, denn ich mag es sehr, dass ich da ein Regal voller ungelesener Bücher habe, aus dem ich mir jederzeit eine neue Lektüre aussuchen kann. Aber in diesem Jahr ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie viele Titel auf dem SuB liegenbleiben, obwohl ich sie doch “eigentlich sofort” lesen will, wenn sie bei mir ankommen. Oft ertappe ich mich dabei, dass ich von einem Buch denke, dass ich es gerade erst bekommen habe, und wenn ich dann auf meine Liste gucke, stelle ich fest, dass es schon seit über einem halben Jahr (oder gar länger) ungelesen da liegt.

Obwohl ich gerade ziemlich viel um die Ohren habe, lässt mich der Gedanke nicht los, dass ich mir an Neyasha ein Beispiel nehmen und versuchen könnte, meine Neuzugänge des Jahres bis zum Jahresende zu lesen. Vom 13. Oktober bis zum 31. Dezember sind es 80 Tage – 80 Tage, in denen ich versuchen will, die Bücher zu lesen, die zwischen dem 1. Januar 2021 und dem heutigen Tag auf meinem SuB gelandet sind und noch nicht von mir gelesen wurden. Ich werde mir da keinen Druck machen, aber ich werde mich (hoffentlich) in den kommenden 80 Tagen mehr auf meinen SuB konzentrieren. Dabei klammere ich die Bücher aus, die ich vermutlich zum Geburtstag und Weihnachten geschenkt bekomme, denn das wäre nicht nur ein hoffnungsloses Vorhaben, sondern ich würde den Geschichten dann auch nicht die angemessene Aufmerksamkeit schenken können.

Um einen Überblick über die noch zu lesenden Bücher zu haben (und euch die Möglichkeit zu geben, mir ein bisschen auf die Finger zu schauen), gibt es hier eine Liste mit Titeln, die ich in diesem Jahr noch lesen will:

  1. Damaris Young: The Switching Hour
  2. Amy Wilson: Angel and Bavar
  3. Kate Milford: The Thief Knot
  4. Gwenda Bond/Christopher Rowe: The Supernormal Sleuthing Service 1 – The Lost Legacy
  5. Michelle Harrison: A Tangle of Spells
  6. Celine Kiernan: The Little Grey Girl
  7. Benjamin Dean: Me, My Dad and the End of the Rainbow
  8. Rebecca Roanhorse: Race to the Sun
  9. Wendy McLeod MacKnight: The Copycat
  10. Barbara Sleigh: The Kingdom of Carbonel
  11. Seanan McGuire: Angel of the Overpass (Ghost Roads 3)
  12. Molly Guptill Manning: When Books Went to War
  13. Bea Koch: Mad and Bad – Real Heroines of the Regency
  14. Jo Spurrier: Daughter of Lies and Ruin
  15. Tamsyn Muir: Gideon the Ninth
  16. Taylor Simonds: Collateral Damage
  17. Dominique Valente: Starfell – Willow Moss and the Vanished Kingdom
  18. Phil Hickes: The Bewitching of Aveline Jones
  19. Kelly Yang: Front Desk
  20. Jessica Townsend: Hollowpox – The Hunt for Morrigan Crow
  21. B.B. Alston: Amari and the Night Brothers

Das ist definitiv eine Anzahl, die ich schaffen sollte, und eine gute Mischung aus Reihenfortsetzungen und neuen Autor.innen. Einige der Bücher scheinen mir perfekt für den Herbst zu passen, weshalb ich mir die eh für die kommenden Wochen bereitgelegt hatte. Etwas “Sorgen” machen mir die beiden Sachbücher, denn in diesem Jahr habe ich kaum Sachbücher gelesen. Aber genau genommen habe ich “Mad & Bad” schon halb durch und ich weiß, dass es gut geschrieben ist. Ich muss den Titel nur mal wieder aus einem der Stapel neben dem Sofa kramen …

Herbstlesen im Oktober 2021 (Sonntag, 10.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Nachdem ich gestern einen leicht grummeligen, aber insgesamt sehr gemütlichen Tag verbracht habe, hoffe ich, dass es heute hier genauso weitergehen wird. Allerdings habe ich zwei Sachen auf dem Programm, die da gestern nicht standen.

Neben der üblichen Brettspielverabredung mit meinem Mann, habe ich mir noch vorgenommen, dass ich heute Hefeschnecken backen werde. Wobei ich natürlich nicht nur mal wieder ein neues Rezept ausprobieren werde, sondern statt klassischer Zimtschnecken eine schokoladig Variante (mit leichter Kaffeenote) backen möchte. Denn so sehr ich persönlich Zimt liebe, so mag mein Mann ihn leider nicht essen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was das so wird … Zuerst muss ich aber wach genug werden, um mich überhaupt in die Küche bewegen zu wollen. 😉

 

Update 12:00 Uhr

Eine angefangenen braun-weiß-karierte Häkeldecke inklusive quer laufenden Fäden und Häkelnadel, die auf meinem Schoß liegt.

Es hat heute wirlich ein bisschen gedauert, bis ich in Schwung kam. Aber nachdem ich mich aufgerafft hatte, war der Hefeteig schnell angesetzt und die Gehzeiten habe ich genutzt, um weiter an meiner Häkeldecke zu arbeiten. Die Küche ist inzwischen aufgeräumt und die Hefeschnecken (naja, so “schneckig” sind sie dieses Mal nicht, der Typ, dessen Rezept ich ausprobiere, hat den Anblick mit Chamäleon-Augen verglichen *g*) kühlen auf der Arbeitsplatte ab. Um 13 Uhr bin ich mit meinem Mann zum Spielen verabredet – wir hatten uns vergangene Wochen spontan ein neues Spiel gekauft und müssen das natürlich an diesem Wochenende ausprobieren. Aber erst einmal gönne ich mir gleich ein frühes Frühstück, nachdem ich eine kleine Blog- und Kommentarrunde gedreht habe.

 

Update 15:30 Uhr

Links ein angeschalteter eReader, rechts eine grüne Schale mit Porridge, darin liegt ein Löffel mit Honig.

Zum Frühstück (Porridge mit Zimt und Honig) habe ich heute ein paar Seiten in “Scales and Sensibilitys” gelesen und dann wurde es auch schon Zeit gemeinsam mit meinem Mann eine Runde zu spielen. Genau gesagt haben wir zwei Runden gespielt, denn eine Runde mit der Animal-CrossingVersion von “Monopoly” dauerte zu zweit keine Stunde …

Eine Kollage aus sechs Fotos von unserem heutigen Animal-Crossing-Monopoly-Spiel. Die Bilder zeigen die Verpackung, das aufgebaute Spiel, Details der Spielfiguren und der Ereigniskarten.

Es ist wirklich sehr, sehr lange her, seitdem ich das letzte Mal “Monopoly” gespielt habe, und ich muss zugeben, dass wir uns diese Version nur wegen der Animal-Crossing-Elemente gekauft haben. Es gibt ein paar wirklich hübsche Ideen, die das klassische Monopoly-Prinzip mit “Animal Crossing” verbinden, aber wir haben auch einige Kritikpunkte gefunden. Zum Beispiel haben wir bei unserer zweiten Runde die Bank gesprengt, während wir gleichzeitig keine Möglichkeit fanden überhaupt unser Geld auszugeben. Dabei ist es hier das Ziel des Spiels Items in Nooks Laden zu kaufen! Auch muss ich zugeben, dass wir so billig gemachte Spiele nicht mehr gewöhnt sind und sehr damit zu kämpfen hatten, dass die verschiedenen Marker so dünn und schlecht zu greifen waren. Wenn man die ganze Zeit mit dem Geld hantieren muss und mehrfach schauen muss, dass da nicht mehrere dünne Münzen aneinanderkleben, ist es schon etwas lästig. Aber insgesamt war es nett all die verschiedenen Ideen rund um “Animal Crossing” zu entdecken, die Meilen-Aufgaben zu erfüllen, Begegnungen mit den Nachbarn oder besonderen Gästen zu haben und natürlich Inseln zu besuchen. Nur mein Mann war nicht so glücklich, als er im Gefängnis landete … ich vermutete beim Anblick seiner Spielfigur, dass er illegal gefischt hatte, aber er wollte dazu keine Auskunft geben. 😉

 

Update 18:30 Uhr

Links ein Hefeteilchen auf einer Untertasse, rechts eine an einen Hexenkessel-erinnernde Tasse mit schwarzem Tee mit Milch

Nach dem letzten Update gab es für mich erst einmal ein Hefeteilchen und eine Tasse japanischen Milk Tea. Der Teig vom Teilchen war richtig lecker, wie ein sehr fluffiges Milchbrötchen, allerdings hat er sehr viel Geschmack von der Füllung geschluckt. Es hat immer noch gut geschmeckt, aber nur sehr leicht nach Schokolade und Kaffee. Ich glaube, ich würde beim nächsten Mal noch mehr Kaffee verwenden und ein paar Zartbitterschokoladen-Splitter in den Teig einrollen. Das müsste dann ziemlich gut schmecken. 😀 Wenn ich davon absehe, dass das Teigkneten mit dem Handrührgerät ziemlich lästig war und ich eigentlich lieber mit der Hand arbeite, dann ist das Rezept wirklich nicht schlecht. Es schmeckt, ist schnell zu machen und ergibt am Ende nur sechs Teilchen, so dass die Menge perfekt für ein Wochenende ist. (Wenn ich Hefeschnecken zum Einfrieren machen wollen würde, würde ich allerdings ein anderes und “robusteres” Rezept nehmen.)

Die Taschenbuchausgabe von "The Strangeworlds Travel Agency 2 - The Edge of the Ocean" auf einer orangen Decke liegend.

Danach habe ich eine Weile im zweiten “The Strangeworlds Travel Agency”-Band gelesen. Flick, Jonathan und Avery sind immer noch auf der verschwindenden Scheibenwelt gestrandet und so langsam überkommt sie der Verdacht, dass die Piraten, mit denen sie unterwegs sind, nicht zu den “Guten” gehören. Außerdem muss sich Jonathan der Tatsache stellen, dass sein vor Monaten verschollener Vater vermutlich gestorben ist, denn wäre er noch am Leben, hätte nicht Jonathan die Nachricht der Piraten empfangen … Flick und Avery hingegen schmieden derweil Pläne, um von dem Piratenschiff zu flüchten und sich auf die Suche nach ihrem gestohlenen Koffer zu machen. Ich muss gestehen, dass ich nicht so recht von diesen Plänen überzeugt bin. Auf der anderen Seite würde ich wirklich gern mehr über die Meer-Personen erfahren, die den Koffer gestohlen haben, und ich fürchte, dafür müssen die Reisenden nun einmal das Schiff verlassen. *g*

Animal-Crossing-Screenshot, bei dem meine Spielfigur dem Betrachter den Rücken zu wendet, während sie mit einer Schaufel vor einem Stein steht. Im Hintergrund ist der Laden der Nook-Neffen inklusive Kürbis-Dekoration zu sehen.

Und weil sich ein Sonntagnachmittag ohne “Animal Crossing” unvollständig anfühlen würde, habe ich auch noch eine Runde über die Insel gedreht, mit meinen Nachbarn geredet, Wespen gefangen, Materialien gesammelt und zum Schluss noch ein Konzert besucht. So langsam beschweren sich meine Nachbarn über die ganze Kürbis-Dekoration, aber ich fürchte, die müssen sie noch bis zum Monatsende aushalten. Würden sie auch mal Hand anlegen, beim Schmücken der Insel, dann hätten sie mehr mitzureden. 😉 Ich drehe jetzt noch eine Blog- und Kommentarrunde und dann wandere ich zum Kochen in die Küche. Der Tag ist überraschend schnell vorbei gegangen.

 

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Seit dem letzten Update ist hier nicht viel passiert. Erst habe ich eine Weiße-Bohnen-Suppe gekocht (ich glaube, davon habt ihr inzwischen genügend Fotos gesehen *g*) und dabei haben mein Mann und ich eine Runde “Document 72 Hours” geschaut, dieses Mal war das Filmteam im Schlosspark von Osaka und hat 72 Stunden lang Parkbesucher gefragt, was sie in den Park geführt hat. Ich finde es immer wieder spannend, was für eine bunte Mischung in dieser Sendung zusammenkommt und was für persönliche Geschichten manche Personen mit dem Filmteam teilen. Und weil ich mich danach etwas zu müde fühlte, um zum Buch zu greifen, habe ich Nicole Rudolphs aktuelles Video (“Making an 1890s Ball Gown Copied from a Real Victorian Antique”) gesehen. Sogar mein Mann fand die Informationen, die dort bei der Analyse des Originals gesammelt wurden, spannend, so dass er mit mir das Video geschaut hat (während er mir als Nachttisch Pralinenhälften in den Mund gesteckt hat – es ist schon etwas blöd, dass in der Pralinenmischung immer nur eine Praline von jeder Sorte ist, aber wir werden damit fertig! 😉 ) Ich drehe jetzt eine abschließende Blog- und Kommentarrunde, raffe mich dann hoffentlich noch zum Abwasch auf und falle anschließend ins Bett.

Es war heute wieder nett mit euch und ich hoffe, ihr habt den Tag ebenso genießen können wie ich! Habt einen schönen Start in die Woche, gönnt euch regelmäßige Auszeiten und vielleicht sehen wir uns ja am kommenden Samstag wieder hier. 🙂

 

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Heutige Mitleserinnen:

JED
Natira
Anette
Sayuri

Herbstlesen im Oktober 2021 (Samstag, 09.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Nach einer wirklich anstrengenden Woche freue ich mich wirklich sehr darüber, dass ich ein entspanntes Wochenende geplant habe. Die einzige “Pflichtaufgabe”, die heute ansteht, ist, dass ich meine am Donnerstag mit der Hand gewaschenen Schals und Handschuhe noch wegräumen muss, wenn sie denn jetzt endlich trocken sein sollten … oh, und natürlich muss ich heute Abend kochen. Ansonsten bleibe ich einfach den gesamten Tag mit Büchern und Häkelzeug auf dem Sofa. 🙂 Ich bin mir noch nicht sicher, mit welchem Buch ich in den Vormittag starte. Ich lese auf dem eReader gerade “Scales and Sensibility” von Stephanie Burgis und gestern Abend habe ich den zweiten Band der Strangeworlds-Travel-Agency-Romane (“The Edge of the Ocean”) angefangen. Mal schauen, ob ich mit einem der beiden Bücher gleich weitermache oder ob mich doch einer der anderen Titel, die neben dem Sofa gestapelt sind, noch anlacht.

 

Update 10:00 Uhr

Ein schwarzes gestricktes Tuch mit einem Schachbrettmuster aus rechten und linken Maschen, in dem zwei Löcher zu sehen sind, die eine Musterbreite voneinander entfernt sind.Bislang habe ich den Vormittag vor allem mit “Dümpeln” verbracht. 😉 Genau genommen habe ich mich auf Twitter ein wenig mit einer Person ausgestauscht, die es fertiggebracht hat ihren Animal-Crossing-Speicherstand zu löschen (und die natürlich keine Sicherung davon in der Cloud hat). Dann habe ich meine Wollsachen weggeräumt, was bedeutet, dass ich nicht nur bereit für einen eventuellen Winter bin, sondern mir nun auch überlegen muss, was ich mit den Löchern in dem einem Tuch mache. Vermutlich werde ich einfach fünf Zentimeter aufribbeln und einen neuen Abschluss stricken, aber ich ärgere mich, dass das überhaupt nötig ist. Vor allem weiß ich nicht, was die Löcher in dem Tuch verursacht hat. Ich habe keinerlei Spuren von Motten gefunden und die anderen Wollsachen, die daneben lagen, sind alle heile. Es kann aber auch kein Problem mit der Wolle gewesen sein, denn dafür sind die Löcher zu häufig und regelmäßig über die gesamte Diagonale des Dreiecktuchs verteilt … Immerhin ist das Tuch groß genug, dass ich auf ein Stück davon verzichten kann, aber es ist trotzdem ärgerlich.

Dann hat der Kindle ein Update runtergeladen, das dafür sorgt, dass ich total genervt bin, weil so viele Sachen, die vorher intuitiv gingen, für mich nun nicht mehr zu finden sind. (Wie komme ich zur zuletzt gelesenen Seite zurück, wenn ich im Buch über die Kapitelübersicht geblättert habe? Und wie bekomme ich es hin, dass ich nur einen Titel vom Kindle, aber nicht aus meinem Bestand gelöscht bekomme?). Während das Update runterlud, habe ich einen schnellen Blogbeitrag für Dienstag geschrieben, ein paar Kommentare beantwortet und das Foto von meinem Tuch geknipst (und mich dann geärgert, weil selbst die Handykamera bei dem dunklen Gewebe nicht richtig scharfstellen wollte).

Oh, und ich hatte heute morgen eine Mail im Postfach, die mir sagte, dass ich über Patreon den neuen Roman von Ursula Vernon (T. Kingfisher) runterladen konnte – ich muss gestehen, ich bin sehr versucht gleich zu dieser Geschichte zu greifen, weil ich die Paladin-Bücher so wunderbar wohltuend finde! Die Autorin schreibt so wunderbar fluffige, romantische High Fantasy voller abgetrennter Köpfe, Dämonen und anderer lebensbedrohlicher Elemente. 😀 Wobei meine beiden angefangenen Bücher ja auch gut und amüsant und fantastisch sind … Vielleicht greife ich doch erst einmal zum Häkelzeug.*g*

 

Update 13:00 Uhr

Ein Stück einer braun-weiß-karierten Häkeldecke, die auf einem braunen Sofa liegt und darauf zwei Wollknäule und eine Häkelnadel.

Ich habe wirklich erst einmal zum Häkelzeug gegriffen und da mein Mann zu der Zeit NHK laufen hatte, habe ich beim Häkeln einiges über Katastrophenschutz und Windströmungen gelernt. *g* Immerhin weiß ich jetzt, wieso es auf einem bestimmten Platz hier in Frankfurt immer entsetzlich windig ist (Hochhäuser leiten extreme Winde aus Höhenlagen in Richtung Boden, wo die niedrigere Umgebungsbebauung und freie Flächen wie Parkanlagen dafür sorgen, dass die Windstärke weiter erhalten bleibt bzw. der Wind neu verwirbelt wird). Da im Treppenhaus ziemlich viel Unruhe war (wir werden wohl demnächst neue Nachbarn bekommen), habe ich mich danach nur etwas von meinem Mann unterhalten lassen, der von seinem Animal-Crossing-Spiel erzählte. *g*

Links ein angeschalteter eReader, der den Anfang des achten Kapitels von "Scales and Sensibility" zeigt, rechts ein Teller mit einem Brötchen (die eine Hälfte mit Brombeergelee, die andere mit Frischkäse bestrichen) und zwei Möhren.

So gegen 12 Uhr habe ich mir dann Frühstück gemacht und zu “Scales and Sensibility” gegriffen. Ich mag Stephanie Burgis’ Schreibweise, fühle mich aber stellvertreten für die Protagonistin gerade überraschend unwohl beim Lesen. Genau genommen hat Elinor vor gerade mal 24 Stunden das Haus ihres Onkels – gemeinsam mit dem Schoßdrachen ihrer Cousine Penelope – verlassen, nachdem es zu einem Streit mit Penelope kam. Sechs Monate lebte Elinor als arme Verwandte bei ihrem Onkel und ihr wurde nicht nur die ganze Zeit vorgehalten, dass man sie ja nur widerwillig und aus Mitleid aufgenommen hätte, sie musste auch all die kleinen und größeren Temperamentsausbrüche ihrer Cousine ausgleichen. Als diese nun aber ihren kleinen Drachen Sir Jessamyn beinah verletzt hätte, weil dieser vor lauter Nervosität ihr Kleid beschmutzt hatte, platze Elinor der Kragen – was dazu führte, dass sie das Haus verlassen musste. Und natürlich konnte sie den kleinen Drachen nicht in der Obhut von Penelope lassen, auch wenn das nun dazu führt, dass sie nicht nur einen Weg finden muss, um sich und das Tierchen zu ernähren, sondern auch dazu, dass ihr Onkel ihr den Diebstahl eines kostbaren Drachen vorwirft. Zum Glück verfügt Sir Jessamyn über eine (bis zu diesem Zeitpunkt unbekannte) Fähigkeit, die Elinor theoretisch das Leben leichter machen könnte – wenn sie denn nur schnell genug lernen würde damit umzugehen. Die Geschichte ist nett und lustig, aber ich gestehe, dass ich sehr mit Elinor mitleide, die eigentlich viel zu rechtschaffend und brav ist, um in so eine schwierige Situation zu geraten. Immerhin hat sie schon einen sehr sympathischen Herren kennengelernt, der zwar selbst von sich sagt, dass er ein Mitgiftjäger sei, aber da ich durchaus nachvollziehen kann, wieso er plant Elinors Cousine Penelope (und ihr Vermögen) zu heiraten, und davon ausgehe, dass aus diesem Plan am Ende eh nichts wird, genieße ich einfach die Szenen mit dieser Figur.

 

Update 16:30 Uhr

Ich habe nach dem letzten Update noch eine Weile in “Scales and Sensibility” gelesen und die arme Elinor kommt von einer unangenehmen Situation in die nächste. Während sie auf der einen Seite versucht jemandem die Wahrheit zu gestehen, wird sie nun auf der anderen Seite von einem Dienstmädchen erpresst. Ich habe ein bisschen Angst davor, wie es mit ihr weitergeht, amüsiere mich aber auch ziemlich gut beim Lesen. Vor allem aber mag ich die Protagonistin und den Herren, in den sie sich auf gar keinen Fall verlieben darf, weil er doch eine reiche Erbin heiraten muss. Was ihn zum Glück nicht davon abhält ein wirklich netter Kerl zu sein. 🙂

Ein aufgeschlagenes Taschenbuch, das in Leseposition auf einer orangen Decke liegt.

Als sich die nächste kritische Situation für Elinor anbahnte, habe ich aber doch erst einmal lieber zum zweiten Teil der Strangeworlds-Travel-Agency-Reihe gegriffen und Flick, Jonathan und seine Cousine Avery in die Welt The Break begleitet. Natürlich haben die drei gleich zu Beginn ihren Koffer verloren (genau genommen ist er ihnen gestohlen worden) und nun sitzen sie in einer Welt fest, die in absehbarer Zeit aufhören wird zu existieren. Ich mag, dass The Break eine Scheibenwelt ist, in der sich die Bewohner durchaus darüber bewusst sind, das so eine Welt nur aufgrund von Magie funktionieren kann. Genau genommen ist es eine Scheibenwelt voller Piraten und Meer-Personen und mit nur sehr wenig Landmasse, was natürlich für eine ganz eigene Kultur sorgt. *g* Außerdem gefällt es mir, dass Flick und Avery sich noch nicht so ganz sicher sind, was sie voneinander halten. Sie haben sich gerade erst kennengelernt und es gibt Dinge an Avery, die Flick sympathisch findet, und welche, die ihr nicht gefallen. Vor allem aber ist ihr bewusst, dass sie etwas eifersüchtig ist, weil sie nun die Aufmerksamkeit ihres einzigen Freundes teilen muss, und sie versucht sich davon nicht beeinflussen zu lassen. 🙂

Links eine Schachtel mit einer Pralinenmischung, die auf einem Buch steht, rechts eine schwarze Tasse, die aussieht wie ein Kessel auf vier Füßen, und die Aufschrift "Witches Brew" trägt.

Bevor ich weiterlese gibt es aber erst einmal eine Heiße Schokolade mit Marshmallows und ein paar Pralinen. Die Schachtel sieht schon etwas angeschlagen aus, aber das liegt daran, dass mein Mann die Pralinen von einem Freund zum Geburtstag geschickt bekommen hat. Er war so lieb und hat uns die Leckereien in einer Konditorei in Göttingen besorgt, in der wir uns – als wir da noch wohnten – ab und an Trüffel, Pralinen oder gar ein Stück Kuchen gegönnt haben. Das waren seltene, aber immer absolut köstliche Genüsse und es ist ein bisschen schade, dass wir nun schon seit über zehn Jahren nicht mehr da waren.

 

Update 18:00 Uhr

Zwei Animal-Crossing-Screenshots. Links macht mein Charakter Selfies vor dem Stand des Angelturniers, während Lomeus zuschaut, rechts sitzt meine Spielfigur auf einem Kissen am Boden und vor ihr liegen ein aufgeschlagenes Buch und ein paar Papiere plus Schreibzeug.

In der letzten Stunde habe ich nur “Animal Crossing” gespielt und ich muss zugeben, dass ich – von einer schnellen Angelrunde abgesehen – das Angelturnier ziemlich ignoriert habe. Aber es ist ja auch schon mein zweites Jahr auf der Insel und Lomeus hat mir momentan nichts Neues zu bieten. Stattdessen bin ich wie jeden Tag über meine Insel geflitzt, habe mit den Nachbarn gesprochen, Wespen aus den Bäumen geschüttelt, Fossilien eingesammelt und etwas aufgeräumt. Bevor ich gleich zum Kochen in die Küche wandere, drehe ich noch eine Blog- und Kommentarrunde und schaue, wie es euch heute Nachmittag ergangen ist. 🙂

 

Update 21:45 Uhr

Ein tiefer Teller, der mit Reis und einer Mischung aus Reis und Erbsen (gewürzt mit Zwiebeln, Knoblauch und Curry) gefüllt ist.

Zum Abendessen haben wir heute das letzte Drittel der aktuellen “The Taste”-Folge gesehen. Ich muss gestehen, dass mich damit eine Hass-Liebe verbindet, weil ich einerseits spannend finde, was die Kandidaten so kochen und welche Punkte zu beachten sind, wenn man sein gesamtes Essen auf einen einzigen Löffel reduzieren muss, auf der anderen Seite die Kritikpunkte, die Masse an Werbung, das Benehmen einiger “Coaches”, sowie einige Kandidaten unerträglich finde. Wenn wir die Folgen aber aufnehmen, auf drei Abende verteilt gucken und dabei sämtliche Werbung vorspulen, finde ich die Sendung deutlich erträglicher. *g*

Danach habe ich dann noch etwas gedümpelt und mich dann dazu aufgerafft das Geschirr abzuwaschen. Und da ich jetzt wirklich müde bin, werde ich wohl nur noch das neuste Video von Bernadette Banner (“Rainy Days are for Tailoring Dramatic Victorian Skirts”) anschauen und bin danach vermutlich so entspannt, dass ich einfach ins Bett fallen werde.

Ich wünsche euch eine gute Nacht und hoffe, dass wir uns morgen wieder lesen! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

JED
Natira
Anette

Benjamin Read und Laura Trinder: The Midnight Hour

Über “The Midnight Hour” von Benjamin Read und Laura Trinder bin ich erst vor Kurzem gestolpert, als der dritte Band der Trilogie veröffentlicht wurde. Die Geschichte dreht sich um Emily, die zu Beginn des Romans vor allem ein Problem mit ihrem eigenen aufbrausenden Temperament und ihrer großen Klappe hat. Doch dann verschwindet ihre Mutter, nachdem diese einen geheimnisvollen Brief bekommen hatte, und wenige Tage später kommt auch Emilys Vater nicht mehr zurück von seiner Suche nach Emilys Mutter. Emilys einzige Hoffnung, mehr über den Verbleib ihrer Eltern herauszufinden, besteht darin, den Arbeitsplatz ihres Vaters aufzusuchen: die Night Post. Doch schnell muss sie feststellen, dass dies gar nicht so einfach ist, denn die Night Post befindet sich nicht in dem Teil von London, den Emily Tag für Tag sieht, sondern in der Midnight Hour. Die Midnight Hour ist eine magische Welt, in der ewige Nacht herrscht und die nur zwischen dem ersten und letzten mitternächtlichen Glockenschlag von Big Ben betreten werden kann.

Für Emily ist es ein großer Schock festzustellen, dass es nicht nur eine geheime magische Welt gibt, in der lauter Monster leben, sondern auch, dass ihre Eltern vielfältige Verbindungen zur Midnight Hour haben. Gerüstet mit einem Rücksack voller Sandwiches, einem halbverhungertem Igel und mehr Mut als Verstand, macht Emily sich in der Midnight Hour auf die Suche nach ihren Eltern. Im Laufe ihres Abenteuers muss sie sich mit unglaublich alten Mächten, Vampiren, Werbären und anderen Monstern herumschlagen, findet aber auch ein paar überraschende Verbündete, die ihr helfen, ihre Eltern wiederzufinden. Mir persönlich hat diese magische Parallelwelt, in der all die übernatürlichen Wesen überleben, nachdem unsere Welt für sie zu magiefeindlich geworden ist, gut gefallen. Es gibt so viele amüsante und fantastische Dinge in dieser Welt und vor allem die Night Post (wenn auch nicht unbedingt ihr Leiter) ist einfach großartig. Dabei sparen Benjamin Read und Laura Trinder nicht mit gruseligen oder ekeligen Elemente, übertreiben es aber nicht so sehr, dass es mich beim Lesen abgeschreckt hätte (und ich würde vermuten, dass ich da empfindlicher bin als die meisten Kinder es wären 😉 ).

Ich mochte auch Emily sehr gern. Sie ist unhöflich, impulsiv und unverschämt und reißt ihre Klappe immer viel zu weit auf – aber ihr ist auch bewusst, dass ihr Naturell es anderen Personen nicht einfach macht und dass sie regelmäßig zu weit geht. Auf der anderen Seite helfen ihr all diese Eigenschaften aber auch dabei, nicht den Mut zu verlieren und sich selbst gegen die unheimlichsten Gegner zu behaupten, so dass es oft überraschend amüsant ist, mitzuerleben, wenn Emilys Temperament mal wieder mit ihr durchgeht. “The Midnight Hour” erzählt eine temporeich und flüssig zu lesende Geschichte, die voller spannender, aber auch amüsanter Momente ist. Ich mochte es, Emily dabei zu begleiten, wie sie die fantastische Welt erkundet, wie sie mehr über sich und ihre Familie herausfindet, wie sie Verbündete findet und sich gegen uralte Mächte stellt, obwohl all dies nicht immer einfach für sie ist. Mir hat es viel Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen, und ich freue mich darauf, auch die beiden anderen Bände (“The Midnight Howl” und “The Midnight Hunt”) rund um Emily und die Midnight Hour zu lesen.

Herbstlesen im Oktober 2021 (Sonntag, 03.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Nachdem ich gestern einen gemütlichen Lese- und Häkeltag mit euch verbracht habe, hoffe ich, dass der heutige Sonntag ebenso entspannt verläuft. Mein Mann und ich haben für später eine Brettspielrunde mit “Steampunk Rally Fusion” geplant und wir haben auch noch Geburtstagstorte zu verspeisen, aber davon abgesehen habe ich keine weiteren Pläne für den heutigen Tag. Was auch ganz gut ist, denn “A Killing Frost” von Seanan McGuire macht mir gerade sehr viel Spaß und ich muss gestehen, dass es gestern Nacht doch etwas später geworden ist als geplant, weil ich nur noch eben ein, zwei … und dieses hier auch eben noch … Kapitel beenden wollte. 😉

 

Update 11:30 Uhr

Eine angefangene Häkeldecke mit einem braun-weißem Karomuster auf einem braunen Sofa. Auf der Decke liegen drei Wollknäule und eine Häkelnadel. Im Hintergrund ist eine orange Decke zu sehen.

Den Vormittag habe ich bislang sehr entspannt verbracht. Ich habe nach dem Verfassen dieses Beitrags gemütlich die beiden Auflaufformen und Teller von gestern Abend abgewaschen und dann zum Häkelzeug gegriffen und meinem (heute etwas kommunikationsbedürftigen) Mann zugehört. Ich muss gestehen, dass ich von meinem nächtlichen Lesen etwas “verkatert” bin und da ich genau weiß, dass ich mein Buch beim einem Weiterlesen erst wieder aus der Hand legen werde, wenn ich es durchgelesen habe, habe ich mich gegen eine vormittägliche Leserunde entschieden. Die Geschichte läuft gerade auf den Höhepunkt dieses Handlungsstrangs zu und auch wenn ich mir sicher bin, dass eine bestimmte Wendung nicht eintreten wird, ist es gerade ziemlich spannend. 😀 Gegen 13 Uhr wollen wir anfangen zu spielen und bis dahin werde ich wohl einfach weiter häkeln und frühstücken, damit ich diese “Verabredung” auch einhalten kann.

 

Update 15:30 Uhr

Links die Taschenbuchausgabe von "A Killing Frost", rechts eine grüne Schale mit Vanillequark, Apfelmus und Mandelsplittern.

Uff, ich bin so fertig! *g* Nach dem letzten Update habe ich noch etwas gehäkelt und mir dann Frühstück gemacht, so dass ich bis 13 Uhr damit fertig war. Dabei ist mir übrigens aufgefallen, dass auf dem Cover von “A Killing Frost” eine darin enthaltende Novella angekündigt wird – was mich zu der Frage brachte, wie viel ich gestern Nacht wohl noch hätte lesen müssen, um den Roman zu beenden. Ich habe also ein bisschen geblättert und festgestellt, dass der Rest der Geschichte definitiv zu lang gewesen wäre, um sie noch eben vor dem Schlafengehen zu beenden. *g* Dann wurde es Zeit für unsere Brettspielrunde …

Ein Blick auf den Endstand meiner Steampunk-Rally-Maschine. Die "Maschine" besteht aus mehreren Karten, deren spielbare Slots alle mit Würfeln ausgefüllt sind. Außerdem ist eine Scheibe zu sehen, die keinerlei Schaden an der Maschine meldet und eine Würfelreihe, deren Punkte von 1 bis 7 gehen.

Das Foto hier zeigt den Endstand meiner “Maschine” und wie ihr sehen könnt, habe ich alle Slots mit Würfeln und Zahnrädern gefüllt und hätte nach meinem letzten Zug mit diesem Setting keinen weiteren Zug mehr machen können. Wir haben dieses Mal nicht “Steampunk Rally”, sondern die darauf basierende Version “Steampunk Rally Fusion” gespielt (wobei ich sagen muss, dass unser Spiel beide Varianten in einer Schachtel bietet). Die Fusion-Vairante bringt andere Charaktere mit sich, ein anderes Spielfeld (hier hat man die Wahl zwischen Machu Picchu und dem Mars), die sogenannten Fusion-Würfel (die farbunabhängig eingesetzt werden können) und die Secret-Project-Karten, mit denen man sich im Laufe des Spiels extra Zugmöglichkeiten erarbeiten kann.

Links oben die beiden Charakterkarten mit einer Zeichnung von Asima Chatterjee, rechts oben die Maschinenteile, die mit dem Charakter kommen, sowie den Fusionwürfeln und den Secret-Project-Karten, die zur Fusion-Variante des Spiels gehören, unten links ein mit drei Fusion-Würfeln ausgebautes Maschinenteil und unten rechts ein Blick auf das gesamte Spielfeld inklusive der beiden Spielerbereiche.

Ich muss gestehen, dass die extra Möglichkeiten, die die Fusion-Version bietet, wirklich sehr viel Spaß gemacht haben, aber auch sehr anstrengend waren. Es gibt so viel zu beachten, so viel zu manipulieren und so viele Wege seine Karten, Würfel und Zahnräder effizent zu nutzen, dass bei uns sehr viel Zeit mit den verschiedenen Strategieüberlegungen draufging. Aber es hat auch sehr, sehr viel Spaß gemacht – vor allem, weil wir beide am Anfang das Gefühl hatten, wir kämen gar nicht so recht voran und dann habe ich einen Zug machen können, der einfach ideal lief, und am Ende der Runde stand ich im Zielbereich, während mein Mann immer noch wenige Felder hinter dem Start dümpelte. Ich habe nicht ganz so haushoch gewonnen, wie es unten rechts auf dem Foto aussieht, weil mein Mann da seinen Zug noch nicht beendet hatte, aber es war beeindrucktend, wie weit wir am Ende mit unseren gut ausgebauten Maschinen kamen. *g*

Jetzt drehe ich aber erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und dann gibt es ein Stück Torte für mich!

 

Update 19:00 Uhr

Links ein Teller mit einem Stück Schokosahne-Birnen-Torte, rechts eine große, dampfende Tasse mit Milchkaffee.

Nach dem letzten Update und der Kommentarrunde habe ich mir erst einmal einen großes Milchkaffee gemacht und mir dazu ein Stück Schokosahne-Birnen-Torte gegönnt. Beim Kaffeekochen habe ich darüber nachgedacht, ob ich mir doch mal einen elektrischen Milchaufschäumer besorge – eigentlich trinke ich meinen Milchkaffee ohne Schaum, weil ich zu faul bin, um welchen zuzubereiten. Aber ich bin vor ein paar Wochen darüber gestolpert, dass es Milchaufschäumer gibt, die angeblich perfekt dafür sind eine Heiße Schokolade zubereiten … Was genau genommen ein bescheuerter Grund ist, um sich extra ein Gerät anzuschaffen, aber Heiße Schokolade UND Milchschaum wären schon zwei Punkte, die dafür sprechen würden …

Animal-Crossing-Screenshot, bei dem mein Charakter mit einer Gießkanne in der Hand vor einem Beet mit Kürbispflanzen steht. Im Hintergrund kann man diverse geschnitzte Kürbisse sehen, die zum Teil aufeinandergestapelt, auf einen Steinhocker oder auf dem Boden platziert sind.

Danach habe ich dann die Switch angeworfen und eine Runde “Animal Crossing” gespielt. So langsam wird es herbstlicher auf meiner Insel. Ich genieße es sehr, dass ich in diesem Jahr schon einige Kürbisanleitungen habe, mit denen ich in den Wochen vor Halloween in Ruhe dekorieren kann. 😉 Nach einer “schnellen” Inselrunde habe ich wieder zu “A Killing Frost” gegriffen und weitergelesen. Es gab eine große Enthüllung in der Geschichte, die in gewisser Weise vorhersehbar und doch sehr überraschend war. Ich mag es sehr, wie die Autorin mit meinen Erwartungen spielt und mir auf der einen Seite das Gefühl gibt, ich hätte gut aufgepasst und mitgedacht, und mich auf der anderen Seite immer wieder überrascht. Nur noch drei Kapitel und dann fehlt mir nur noch die Novelle zur Beendigung dieses Titels, aber bevor ich wieder zum Buch greifen kann, muss ich erst einmal das Abendessen kochen. Mit etwas Glück schaffe ich eine kleine Kommentarrunde, während das Essen auf dem Herd steht …

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Ein Topf voller Eintopf.

Heute gab es zum Abendessen einen Eintopf mit Rote Beete, Kichererbsen, Erbsen und Perlgraupen und weil das Essen definitiv ansprechender aussieht, solange noch nicht alle Zutaten von der Roten Beete gefärbt wurden, gibt es hier ausnahmsweise ein Topffoto. 😉 Nach dem Essen habe ich dann “A Killing Frost” beendet und es genossen, wie Seanan McGuire die diversen Handlungsstränge, die in den vergangenen dreizehn Bänden begonnen wurden, hier zusammenführt und beendet. Ausnahmsweise fühlt es sich an, als ob für Toby und ihre Lieben in naher Zukunft alles gut enden könnte und das ist ein ziemlich gutes Gefühl. (Ich habe auch schon mitbekommen, dass sehr viele Leute zum aktuellsten Band “When Sorrows Come” meinten, dass die gesamte Geschichte wohltuend wäre. Was bedeutet, dass ich nun sehr ungeduldig darauf warte, dass ich die Taschenbuchausgabe davon in einem Jahr in die Finger bekomme. Uuund natürlich steht die Frage im Raum, in welche Richtung sich die Serie weiterentwickeln wird, aber da mir spontan mindestens drei Punkte einfallen, die als Ausgangspunkt für weitere Geschichten dienen können, gehe ich davon aus, dass Seanan McGuire mich auch noch ein paar weitere Jahre mit October Days Abenteuern gut unterhalten wird.)

Das Taschenbuch von "The Midnight Hour" auf meiner orangen Sofadecke.

Da ich noch ein bisschen Zeit habe, bis ich ins Bett fallen werde, gönne ich mir noch ein erstes Reinschnuppern in “The Midnight Hour” von Benjamin Read und Laura Trinder. Das Buch lag ganz oben auf dem Stapel, der am besten zu erreichen war, und ich bin gespannt, was mich da erwartet.

Es war wieder schön mit euch gemeinsam das Wochenende zu verbringen und ich hoffe, ihr hattet alle einen ebenso entspannten Sonntag wie ich. Kommt gut in die neue Woche, habt nicht zu viel Stress und gönnt euch sooft wie möglich erholsame kleine Auszeiten! Vielleicht lesen wir uns hier am Samstag ja wieder – ich würde mich freuen. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Anette
Natira
JED

Herbstlesen im Oktober 2021 (Samstag, 02.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Der erste Tag des Herbstlesens beginnt für mich damit, dass ich darauf warte, dass mein Mann vom Einkaufen zurückkommt. In der Zwischenzeit versuche ich mal mich zu einer Runde Schulterübungen aufzuraffen, die habe ich nämlich in den letzten Tagen vernachlässigt, obwohl sie dringend nötig wären. Ansonsten haben ich für den heutigen Tag keine besonderen Pläne, obwohl ich hoffe, dass ich heute Nachmittag etwas Häkelzeit auf die Reihe bekomme. Meine Häkeldecke habe ich über den Sommer nämlich wenig in die Hände genommen und es wäre doch eigentlich ganz schön, wenn mein Mann die im Laufe des Winters nutzen könnte. Außerdem habe ich ein paar Bücher neben mir aufgestapelt, die mich gerade alle reizen, und da muss ich mal schauen, was mich gleich besonders anspricht …

 

Update 11:00 Uhr

Nachdem ich meine Schulterübungen hinter mich gebracht hatte (ich sollte die wirklich wieder täglich machen … *seufz*) und der Einkauf weggeräumt war, habe ich spontan zu “A Killing Frost” von Seanan McGuire gegriffen. Das ist der gerade erst als Taschenbuch erschienene vierzehnte Band der October-Daye-Serie und ich habe im Moment große Lust auf diese Art von Geschichten. Ich weiß nicht, wie Seanan McGuire es schafft, aber auf den ersten Seiten schwankte ich schon zwischen Schmunzeln und feuchten Augen, weil die kurze Zusammenfassung der letzten Ereignisse so viele Erinnerungen an die anderen Romane weckte. Aktuell ist Toby mit den Vorbereitungen für ihre Hochzeit beschäftigt und dazu gehört, dass sie ihren Stiefvater auftreiben muss, damit dieser bei der Zeremonie dabei sein kann. Oh, und natürlich gab es schon eine ominöse Warnung für Toby … *g*

Links die Taschenbuchausgabe von "A Killing Frost", rechts eine große Tasse mit Gemüsebrühe

Zwischendurch habe ich meine Lektüre unterbrochen, um meinem Mann dabei zuzuschauen, wie er seine Geburtstagsgeschenke auspackte. Und nachdem wir gesehen haben, was er geschenkt bekam, kann ich sagen, dass wir in den kommenden Tagen ein paar skurrile japanische Filme sehen werden … ich bin schon gespannt. Leider hat sich gestern rausgestellt, dass mein Mann seinen geplanten Urlaub doch nicht nehmen kann, so dass wir all unsere Pläne für die kommende Woche auf das Monatsende verschieben müssen. Doof, aber nicht zu ändern … Ich glaube, ich mache mir jetzt erst einmal Frühstück, denn ich habe überraschend früh Hunger.

 

Update 13:45 Uhr

Links "A Killing Frost", rechts ein Teller mit einem aufgeschnittenen Brötchen (eine Hälfte mit Frischkäse, die andere mit Zartbittercreme) und drei Möhren.

Seit dem letzten Update gab es für mich Frühstück und dazu das aktuellste Video von Mocha, in dem er Karottenküchlein backt. Ich mag die Ästhetik dieser Videos, den Blick aufs Meer und natürlich das entspannte Backen – diese Videos sind immer eine sehr gute Begleitung zum Frühstück. 😉 Und ich habe meinem Mann noch ein weiteres Mal beim Geschenkauspacken zugeschaut, nachdem gerade ein Paket von einem Freund ankam. Nach dem Auspacken kann ich sagen, dass wir jetzt genügend Kekse im Haus haben, um den Rest des Jahres damit auszukommen, und nun frage ich mich, was ich mit den gekaufte Zutaten machen soll, mit denen ich in der kommenden Woche Kekse backen wollte. *g* Ansonsten habe ich weiter in “A Killing Frost” gelesen und freue mich so darüber, dass die Geschichte sich so langsam auf einen Punkt hinbewegt, auf den die Autorin nun schon seit Jahren hingearbeitet hat. Diese Serie bereitet mir wirklich viel Freude und es macht mir so viel Spaß zu sehen, wie all die verschiedenen Handlungsstränge zusammenlaufen. Bevor ich weiterlese, werde ich aber erst einmal eine Runde zur Häkelnadel greifen. Häkeln kann ich nicht so lange am Stück wie Stricken, also habe ich mir überlegt, dass ich heute vielleicht zwei Runden einrichte, um mit der Decke voran zu kommen.

 

Update 17:00 Uhr

Ein Stück einer karierten Häkeldecke in den Farben dunkelbraun, mittelbraun und weiß (die Farben sind so angeordnet, dass es ein bisschen wirkt, als ob das Mittelbraun dadurch entsteht, dass weiße und dunkelbraune Fäden verwebt wurden). Auf der Decke liegen zwei braune Wollknäule und eine Häkelnadel mit Holzgriff.

In den vergangenen drei Stunden habe ich ungefähr eine Stunde gehäkelt und kann deshalb vermelden, dass es zwar in unserer Wohnung momentan kühl genug ist, dass ich mich unter meine Sofadecke kuscheln kann, dass aber eine zweite Decke auf den Beinen doch noch etwas sehr warm ist. 😉 Ausnahmsweise habe ich beim Häkeln nichts gehört, weil ich momentan froh bin, wenn ich mal keine Kopfhörer auf den Ohren habe. Stattdessen habe ich ein wenig mit meinem Mann geschwatzt und etwas vor mich hingeträumt. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich für die Decke (ohne Umrandung!) noch ungefähr 400 Arbeitsstunden benötige – ich fürchte, das wird in diesem Jahr nichts mehr. *g* Aber das ist okay, es ist ja nicht so, dass wir gar keine anderen Decken im Haus hätten, die mein Mann im Zweifelsfall nehmen könnte … Und natürlich habe ich noch ein bisschen in “A Killing Frost” gelesen, ich finde es in diesem Band besonders auffällig, wie sehr sich Toby im Laufe der Zeit entwickelt hat. In den ersten Romanen war October eine Frau, die alles versuchte, um andere Personen fernzuhalten. Inzwischen ist sie jemand, der nicht nur mehrere Mitbewohner.innen hat, sondern auch jemand, der um Hilfe bitten und die Folgen ihrer Aktionen auf andere Personen in Betracht ziehen kann. Ich mag diese Veränderungen … 🙂

Links ein grüngemusterter Teller mit einem Stück Torte (Schokoladensahne und Birnen auf einem hellen Bisquitboden), rechts eine große Tasse Milchkaffee.

Als Geburtstagskuchen gab es auch in diesem Jahr für meinen Mann wieder eine Schoko-Birnen-Torte und ich muss zugeben, dass sie mir dieses Mal wirklich gut gelungen ist. *g* Bevor ich gleich zur Switch greife und meine tägliche Runde “Animal Crossing” spiele, drehe ich erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und schaue, wie es den anderen beiden heute so ergangen ist. Und nach dem Spielen muss ich mich auch schon ans heutige Abendessen machen …

 

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Animal-Crossing-Screenshot mit drei Charakteren (meine Figur, der Kater Kabuki und die Affendame Uta) in einem traditionell japanisch wirkenden Haus und Uta sagt "Ich bin immer wieder überrascht, dass Leute mich zu sich einladen. Ich mein, eilt mir mein Ruf nich' voraus?".

Mein für vor einer Stunde geplantes Update scheiterte daran, dass der Laptop nicht laufen wollte, und es einige Zeit dauerte, bis ich herausfand, dass der mal eben nebenbei ein paar Updates lauten hatte. Ich habe ja schon ein- oder zweimal angedeutet, dass ich gar nicht gut auf nichtfunktionierende Technik reagiere … *seufz* Mein Animal-Crossing-Spielen lief hingegen heute gut – ich mag diese entspannte Zeit am späten Nachmittag auf der Insel. Das ist für mich in der Woche immer der Übergang vom Arbeitstag zum Feierabend – selbst wenn ich mir am Nachmittag schon eine Stunde “freigenommen” habe oder abends noch etwas Zeit mit der Arbeit verbringen sollte. *g*

Zwei kleine Auflaufformen mit Lasagne.

Zum Abendessen habe ich zwei verschiedene Varianten von Lasagne gekocht. Für meinen Mann gab es ausnahmsweise eine Lasagne mit Hackfleisch und für mich eine Variante mit Paprika und Zucchini. Ich mache mir in letzter Zeit nur noch selten die Mühe, aber so eine Lasagne ist schon verflixt lecker. 🙂 Zum Essen haben wir eine Folge “Nailed It!” geschaut und uns wunderbar amüsiert, vor allem, weil die drei Kandidatinnen ihre katastrophalen Backversuche selber auch so gar nicht ernst genommen haben. *g* Ansonsten habe ich noch etwas in “A Killing Frost” gelesen, während ich darauf gewartet habe, dass der Laptop sich wieder berappelt … Ich glaube nicht, dass sich heute noch ein weiteres Update lohnen wird. Den Rest des Tages werde ich mit meinem Buch verbringen, da wird es nicht mehr viel zu erzählen geben. Aber ich werde auf jeden Fall vor dem Schlafengehen noch eine Blog- und Kommentarrunde drehen und morgen gibt es hier einen neuen Beitrag! Diesen ersten Tag des Herbstlesens habe ich auf jeden Fall schon einmal genossen und fand es nett, dass sich ein paar Leute gefunden haben, um mit mir gemeinsam den Tag zu genießen. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Anette
JED