Zetta Elliott: Dragons in a Bag

Auf „Dragons in a Bag“ von Zetta Elliott bin ich schon vor einigen Jahren aufmerksam geworden, als der Verlag die Veröffentlichung ankündigte – und dann habe ich so lange gebraucht, um mir das Buch zu kaufen, dass inzwischen schon die beiden Folgebände erschienen sind. Immerhin bedeutet das auch, dass ich demnächst weitere Abenteuer lesen kann, in denen Jaxon und seine Freunde sich mit fantastischen Herausforderungen herumschlagen dürfen. 😉 „Dragons in a Bag“ ist eine wirklich unterhaltsame und wohltuende Geschichte für Kinder (Alterseinschätzung des Verlags ist 8 bis 12 Jahre), die damit beginnt, dass der neunjährige Protagonist Jaxon von seiner Mutter für einen Tag bei einer ihm unbekannten alten Frau untergebracht wird. Anfangs kommen Jax und „Ma“, wie die alte Frau genannt wird, so gar nicht miteinander aus. Aber als Jax herausfindet, dass Ma eine Hexe ist und den Auftrag hat, drei gerade geschlüpfte Drachen von Brooklyn in eine magische Welt zu liefern, ist er wild entschlossen, Ma bei ihrem Lieferjob zu unterstützen.

Natürlich geht von diesem Moment an alles Mögliche schief, obwohl Jax sich wirklich Mühe gibt, und keines der folgenden Probleme seine Schuld ist. Ich habe es sehr genossen zu lesen, wie Jax erst einmal herausfindet, dass es Magie wirklich gibt und dass Ma eine Hexe ist, und wie er dann mit dieser neuen Erkenntnis umgeht. Doch vor allem fand ich es schön mitzuverfolgen, wie sehr Jaxon all die Abenteuer, die er erlebt, genießt, obwohl er sich gleichzeitig die ganze Zeit mit seinen Ängsten herumschlagen muss. Wirklich gruselig wird die Geschichte nicht, schließlich ist sie doch für ein recht junges Publikum geschrieben, aber auch als erwachsene Leserin konnte ich gut nachvollziehen, welche Sorgen sich Jax gemacht hat, und ich mochte es, wie er trotzdem immer weiter nach Lösungen für seine Probleme suchte. Dabei ist Jaxon nicht auf sich allein gestellt, sondern kann auf die Hilfe von neuen Bekannten und alten Freunden zählen. Gerade mit Jax‘ bestem Freund Vikram gibt es ein paar Momente, die ich wirklich genossen habe, auch wenn ich hier nicht mehr dazu schreiben möchte, um nicht zu viele Details dieses (für meinen persönlichen Geschmack viel zu dünnen) Romans zu verraten.

Mir hat es wirklich gefallen, wie die Autorin auf der einen Seite zeigte, wie unglaublich großartig es für Jax ist zu erleben, dass es Magie wirklich gibt, und wie leicht es dem Jungen auf der anderen Seite fällt, so eine große Entdeckung zu akzeptieren. Neben all den fantastischen Elementen, die sich überraschend stimmig in das heutige Brooklyn einfügen, gibt es auch eine Menge „realistischer“ Details in der Geschichte, wie die Probleme, die Jaxons Mutter mit ihrem Vermieter hat und die von Ma beschriebene Entwicklung in ihrem Mietshaus. Genauso haben all die verschiedenen Charaktere Ecken und Kanten, die sie glaubwürdig und häufig auch sehr sympathisch erscheinen lassen. Am Ende habe ich es wirklich bedauert, dass die Geschichte schon so schnell vorbei war, weil ich gern mehr Zeit mit Ma, Jax und all den anderen Figuren verbracht hätte (und Jaxons Probleme auch noch nicht ganz vorbei waren). Dank der Leseprobe zu „The Dragon Thief“ kann ich immerhin sagen, dass die Geschichte dort lückenlos weitererzählt wird. Allerdings ist die Taschenbuchausgabe aktuell nicht bei meinem Buchhändler gelistet und ich befürchte, dass die hübschen Illustrationen von Geneva B bei einem eBook nicht ausreichend zur Geltung kommen, weshalb ich wohl nicht so schnell erfahren werde, wie es weitergeht …

Lana Harper: Payback’s a Witch (The Witches of Thistle Grove 1)

Anfang des Jahres war „Payback’s a Witch“ von Lana Harper meine „in kleinen Häppchen lesbare und sehr nette Wohlfühlgeschichte“, zu der ich gegriffen habe, wenn ich weder Zeit noch Konzentration genug für eines meiner anderen Bücher hatte. Dabei dachte ich, als ich den Roman anfing, dass eine (amüsante) Rache-Geschichte mich gewiss genügend fesseln würde, um mal etwas länger bei einem Buch zu bleiben. Doch obwohl die Ausgangssituation in „Payback’s a Witch“ ist, dass die drei Hexen Emmy Harlow, Linden Thorn und Talia Avramov sich an dem Mann rächen wollen, der sie alle drei verletzt hat, geht es weniger um dieses Thema als um Freundschaft, Familie und die Suche nach einem eigenen Platz im Leben. Dazu kommt, dass Lana Harper sich sehr viel Zeit lässt, um Emmys Situation und ihr Verhältnis zu den verschiedenen Charakteren zu erklären, so dass der Roman – gerade im Mittelteil – ein bisschen vor sich hinplätschert.

Emmy, Linden und Talia sind – ebenso wie Gareth Blackmoore – Angehörige der Gründungsfamilien von Thistle Grove, einem kleinen Ort voller Magie, der vor über dreihundert Jahren als Zuflucht für Hexen gegründet wurde. Während die Familie Blackmoore für ihren beeindruckenden (und furchterregenden) Umgang mit den Elementen bekannt ist, die Familie Thorn sich auf den Umgang mit Pflanzen und Tieren spezialisiert hat und die Avramovs Geister beschwören, sind die Harlows so etwas wie … Stadtschreiber, Archivare und diejenigen, die aufpassen, dass die Regeln eingehalten werden. Was bedeutet, dass sie über keine nennenswerte Magie verfügen, was Emmy ihr gesamtes Leben lang Minderwertigkeitskomplexe eingeflößt hat. Diese Minderwertigkeitskomplexe haben zusammen mit dem schrecklichen Ende ihrer Beziehung zu Gareth Blackmoore dazu geführt, dass sie nach dem Abschluss der High School den Ort verlassen hat und – bis zu Beginn der Geschichte – nicht wieder zurückgekehrt ist. Dabei verliert eine Hexe, die Thistle Grove für längere Zeit den Rücken kehrt, die Fähigkeit, Magie zu wirken.

Doch nun ist es Zeit für den alle hundert Jahre stattfindenden Wettbewerb, in dem die Blackmoores, Thorns und Avramovs darum streiten, welche der Familien für die kommenden hundert Jahren den Ton im Ort angeben wird, und in dem die Erbin der Harlows als Schiedsrichterin anwesen sein muss. Da Emmy als Schiedsrichterin bei diesem Wettbewerb fungiert, ist es natürlich besonders brisant, dass sie bereit ist, sich mit Linden, die auch nach all den Jahren in unterschiedlichen Städten immer noch ihre beste Freundin ist, und Talia, die Emmy schon in der High School sehr attraktiv fand, zusammenzutun, um sich an Gareth zu rächen. Aber da Lana Harper die Magie in Thistle Grove dafür sorgen lässt, dass Emmy ihre Position getreu ausüben muss, und sämtliche Regelbeugungen nur die Tatsache ausnutzen, dass sich zuvor keine Familien zusammengetan haben, um gegen einen gemeinsamen Gegner anzutreten, konnte ich gut damit leben. Diese Art von „magischer Kontrollinstanz“, ebenso wie einige andere „übernatürliche Elemente“ kamen mir zwar nicht gerade ausreichend durchdacht vor, aber die kleinen Ungereimtheiten in diesem Teil der Geschichte haben mich nicht gestört, weil ich einfach all die vielen netten Szenen, in denen die Charaktere miteinander interagierten so sehr genossen habe.

Denn – wie schon gesagt – es geht in „Payback’s a Witch“ weniger um Magie und Rache als darum, dass Emmy sich mit den Dingen auseinandersetzen muss, vor denen sie durch ihr Verlassen der Stadt geflohen ist. Sie ist alt genug, um ihr Leben nicht mehr von einem schrecklichen Ex-Freund bestimmen zu lassen, sondern all die Gefühle aufzuarbeiten, die das Ende ihrer Beziehung mit Gareth in ihr ausgelöst haben. Und sie ist erwachsen genug, um sich einzugestehen, dass sie mit ihren Handlungen ihre Familie und ihre Freunde nicht weniger verletzt hat, als Gareth es damals mit ihr getan hat. Ich mochte es sehr, dass es Emmy zwar nicht gefällt, sich mit ihren Gefühlen, ihrer Vergangenheit und ihrem Verhalten auseinanderzusetzen, aber dass sie trotzdem nicht davor zurückscheut. Es gibt in dieser Geschichte keinen Moment, in dem sie wütend davonstürmt, wenn ihr jemand sagt, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung war. Im „schlimmsten“ Fall benötigt sie etwas Zeit und eine Person, die ihr hilft, eine andere Perspektive einzunehmen – und wenn das passiert ist, dann geht Emmy los und versucht, die Angelegenheit (so weit es geht) wieder in Ordnung zu bringen.

Auch ihre – sich sehr langsam entwickelnde – Beziehung zu Talia läuft nach diesem Schema ab. Beide Frauen kennen sich seit ihrer Kindheit und müssen doch feststellen, dass sie eigentlich nur eine Vorstellung von der andere Person haben, statt sie wirklich zu kennen. So gibt es einige Szenen, in denen sich Emmy und Talia Zeit lassen, um herauszufinden, was ihrem Gegenüber durch den Kopf geht und welche Wünsche und Bedürfnisse die andere Frau hat. Und natürlich steht die Frage im Raum, wie eine Beziehung zwischen ihnen funktionieren könnte, obwohl Emmy wild entschlossen ist, nach dem Wettbewerb Thistle Grove wieder zu verlassen, während Talia sich nicht vorstellen kann, je ihre Familie hinter sich zu lassen. Ich mochte dabei sehr, dass es bei dieser Beziehung – trotz einer vorhandenen körperlichen Anziehung zwischen diesen beiden Charakteren – vor allem um den Aufbau einer Freundschaft ging. Die Autorin sagt im Nachwort, dass das Schreiben dieser Geschichte für sie eine Zuflucht, ein sicherer Hafen in einem schrecklichen und schwierigen Jahr war, und ich muss zugeben, dass der Roman dieselbe Funktion für mich erfüllt hat – zumindest nachdem ich verstanden hatte, dass die „Rache-Geschichte“ nur ein Aufhänger für all die anderen wohltuenden Elemente in der Handlung war.

[Kulinarisches] Apple Crumble

Da wir den Apple Crumble am vergangenen Wochenende so genossen haben, halte ich hier mal das Rezept (mit all meinen kleinen Änderungen) fest, damit ich immer wieder darauf zurückgreifen kann.

Eine dünnwandige zartgrüne Schale neben einer brennenden kleinen Sturmlaterne. In der Schale befindet sich eine Portion Apple Crumble, die von zwei Sahneklecksen flankiert wird.

Zutaten (für zwei Portionen):

3 säuerliche Äpfel
(Zimt oder gemahlene Vanille, eventuell Zitronensaft)

45 g kalte Butter, fein gewürfelt
45 g Zucker
75 g Mehl

Den Backofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen. Die Äpfel putzen und in grobe Stücke schneiden (wenn das aus irgendeinem Grund nicht zeitnah passiert, sollten die Äpfel mit etwas Zitronensaft gemischt werden, damit sie nicht oxidieren – geschmacklich gibt das keinen Unterschied). Dann die Äpfel in eine Auflaufformen geben oder – wenn es zwei Apple Crumble mit unterschiedlichen Gewürzen werden sollen – in zwei kleine Auflaufformen geben. Die Äpfel können so bleiben oder mit etwas gemahlener Vanille oder Zimt vermischt werden. (Auf dem Foto gibt es einen Crumble mit einer eher großzügige Menge Zimt zu sehen. :D)

Für die Streusel Mehl, Zucker und Butter mit den Fingerspitzen verkneten und diese dann gleichmäßig über den Äpfeln verteilen. Ich mag die am liebsten, wenn sie unterschiedlich groß sind, so dass die Konsistenz beim Essen immer wieder Abwechslung bietet. Den Apple Crumble für eine halbe Stunde im vorgeheizten Ofen backen, dann etwas abkühlen lassen und mit geschlagener Sahne oder Vanilleeis servieren.

Lese-Sonntag im Januar 2022

Nachdem meine Frage, ob ihr noch Lust auf regelmäßige Lese-Sonntage habt, bei mir einen allgemeinen Eindruck von „im Prinzip schon, auch wenn ich nicht oft teilnehmen kann“ hinterlassen hat, gibt es heute also den ersten Lese-Sonntag im Jahr 2022. 😉 Bei mir startet der Tag wie gewohnt mit einem langsamen Wachwerden – was heute vermutlich etwas länger dauert, weil ich meinen Rhythmus in der vergangenen Woche ziemlich verschoben habe. Genau genommen habe ich in den letzten Tagen bis tief in die Nacht gearbeitet, weil ich dann meine Ruhe hatte und auch endlich mal was auf die Reihe bekam, und dafür bis in den späten Vormittag geschlafen. Um heute früh aufstehen zu können, bin ich gestern zwar früher ins Bett gegangen, aber irgendwie fühlt es sich nicht so an, als ob ich genügend Schlaf bekommen hätte. *g*

Also steht erst einmal Wachwerden auf dem Plan (vermutlich mit etwas Twitter-TL lesen und „Animal Crossing“ spielen) und später greife ich dann zum Buch. Nachdem ich in der vergangenen Woche mehr Zeit damit verbracht habe meine Bücher von einem Platz zum nächsten zu tragen als wirklich darin zu lesen, habe ich beschlossen, dass ich heute mit dem zweiten Band des „Supernormal Sleuthing Service“ von Gwenda Bond und Christopher Rowe anfange. Da das Lesen des ersten Teils nicht so lange her ist und ich mir davon eine flüssig zu lesende Mischung aus skurrilen, fantastischen und amüsanten Elementen mit einem Hauch Rettungsmission erwarte, komme ich hoffentlich schnell genug in die Geschichte, um auch wirklich mal wieder etwas länger am Stück zu lesen …

 

Update 11:00 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts eine hexenkesselförmige Tasse mit schaumiger Heißer Schokolade, in der ein Klecks Sahne zu erahnen ist, dazwischen liegt die Taschenbuchausgabe von "The Supernormal Sleuthing Service".

Zum „Animal Crossing“ spielen bin ich noch nicht gekommen (wo sind die letzten Stunden hin?), dafür habe ich mich online rumgetrieben, ein paar Kommentare geschrieben und überraschend viel mit meinem Mann geredet, der heute in extrem kommunikativer Stimmung ist. *g* Außerdem habe ich mir eine Heiße Schokolade gemacht, weil ich die restliche Sahne von gestern aufbrauchen wollte, damit ich heute Nachmittag den Becher zum Sahneschlagen wieder frei habe. Lustigerweise ist die Sahne dann im Milchschaum versunken, so dass davon kaum etwas zu sehen ist … Jetzt beende ich noch meine Kommentarrunde – so viele Mitleserinnen heute! <3 – und dann schaue ich mal, ob ich zur Switch greife oder zum Buch … oder ob ich mir Frühstück mache, kurze Nächte sorgen immer für großen Hunger bei mir. 😉

 

Update 14:00 Uhr

Ein Animal-Crossing-Screenshot, der meine Spielfigur zeigt, wie sie auf einem Sofa im "skandinavischem Stil" sitzt. Vor ihr ist ein schlichter Sofatisch mit einer Teekanne und einer Tasse, daneben steht ein kleiner Teller mit einem Keks. Im Vordergrund lässt sich ein Kamin erahnen, im Hintergrund sind diverse Möbel zu sehen und Fenster, die heftigen Schneefall zeigen. Über dem Sofatisch hängt ein hölzernes Wagenrad mit brennenden Kerzen.

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal gemütlich „Animal Crossing“ gespielt, ich mag die Winterzeit in dem Spiel so sehr und finde mein Wohnzimmer auch ohne all die Weihnachtsdeko, die ich im Dezember da hatte, immer noch sehr gemütlich. Mit den neuen Säulen und Theken muss ich aber noch etwas rumspielen, bevor ich damit zufrieden bin. 😉 Nach meiner Spielrunde gab es erst einmal Frühstück für mich (Porridge – ich denke, davon habe ich hier inzwischen genügend Fotos gezeigt) und dann habe ich doch wirklich ein paar Seiten in meinem Buch gelesen! Der Anfang ist schon mal wieder sehr schön gewesen inklusive einer Horde Affen, die in der Hotellobby mit Croquetschlägern und -bälle für etwas … Unruhe gesorgt haben. Was wiederum der Grund dafür ist, dass Protagonist Stephen und seine beiden Freunde Ivan und Sofia für den Rest des Tages aus dem Hotel geworfen wurden, damit sie keinen weiteren Unsinn anstellen könnten. Ich hege den Verdacht, dass Sofias Mutter nicht so glücklich damit ist, dass die drei versucht haben den Affen, die seit einigen Wochen im Hotel leben, Croquet beizubringen. 😉 Da mich dann mein Wecker daran erinnerte, dass es Zeit für eine Kommentarrunde wird, habe ich erst einmal wieder das Lesen unterbrochen, werde aber gleich wieder zu meinem Buch zurückkehren.

 

Update 17:00 Uhr

Ich habe gelesen! Kommentare und Blog-Updates … und ein paar Kapitel in meinem Buch. *g* Ich mag „The Supernormal Sleuthing Service“ wirklich, auch wenn die Geschichten alle auf der Grundbedingung fundieren, dass Erwachsene Kinder unterschätzen. In diesem Fall ist es so, dass der Protagonist und seine beiden Freunde Ivan und Sofia mitansehen mussten wie ein Zauberer einen Gegenstand an sich nahm, mit dem er die gesamte übernatürliche Welt beeinflussen kann. Im Laufe dieser Inbesitznahme wurde ein Freund von Ivan geschädigt und die Kinder scheinen die einzigen zu sein, die das stört und die herausfinden wollen, ob und wie sie ihm helfen können. (Alles etwas vage, für den Fall, dass noch jemand den Roman lesen mag.) Ich fände es schöner, wenn nicht nur die Kinder sich Sorgen machen würden, aber dann könnten sie natürlich nicht einfach unbeaufsichtigt ermitteln, sondern würden ständig über Erwachsene stolpern, die sich fragen, was die drei da eigentlich machen. Weshalb ich mit diesem Element leben und einfach den Rest der Geschichte genießen kann. Ich mag so viele der erwähnten Details rund um die übernatürliche Welt, ich mag die drei Charaktere und all ihre ungewöhnlichen Freunde und ich bin gespannt darauf ob (und wenn ja wie) sie am Ende ihren Freund retten!

Eine dünnwandige zartgrüne Schale neben einer brennenden kleinen Sturmlaterne. In der Schale befindet sich eine Portion Apple Crumble, die von zwei Sahneklecksen flankiert wird.

Zwischendurch habe ich mein Lesen unterbrochen, um Apple Crumble zu machen (und zu essen). Auf dem Foto sieht er deutlich dunkler aus, als er ist – auch wenn der Zimt, den ich unter meine Äpfel gemischt habe, schon zu einer nicht gerade goldgelben Fruchtfarbe führt. *g* Ich finde es so praktisch, dass ich den Crumble einfach in verschiedenen Formen backen und so eine Variante mit Zimt für mich und eine ohne für meinen Mann machen kann! Die zweite Hälfte gibt es dann heute nach dem Abendessen … Jetzt schaue ich aber erst einmal wie es den anderen in den letzten Stunden erging und dann lese ich noch ein paar Seiten, bevor ich zum Kochen in die Küche wandern muss.

 

Update 20:30 Uhr

Ein cremefarbender tiefer Teller mit großen muschelförmigen Nudeln und Blumenkohl, der deutliche Röstspuren aufweist.

Heute ging es später in die Küche, weil ich mein Kochen mit meinem Mann abstimmen musste und der wollte nicht nur erst noch die letzte „Downton Abbey“-Folge beenden, sondern vor dem Essen noch Duschen. Ich gebe zu, ich bin sehr froh, dass ich in den kommenden Wochen keine detaillierten Inhaltsangaben inklusive wortreicher Kritik an den Autoren zu hören bekomme. 😉 Das heutige Essen war etwas aufwändiger (und ist nicht sehr fotogen), aber dafür sind die Nudeln mit ofengeröstetem Blumenkohl und eine Sauce aus pürriertem Blumenkohl, Knoblauch und Parmesan einfach sehr, sehr lecker! Bevor ich wieder zum Buch greife, drehe ich eine Blog- und Kommentarrunde – ich habe schon gesehen, dass seit meinem letzten Update so einige Benachrichtigungen in meinem Mailfach gelandet sind. 🙂

 

Update 00:30 Uhr (Letztes Update)

Ähm … nach dem letzten Update habe ich noch den Abwasch erledigt und mein Buch ausgelesen. *g* Wie immer in letzter Zeit habe ich heute einiges an Anlaufzeit benötigt, bis ich wirklich in meinem Roman ankam und mich nicht mehr ständig ablenken ließ. Aber am Ende habe ich den zweiten Teil von „The Supernormal Sleuthing Service“ sehr genossen und wandere gleich sehr gut gelaunt ins Bett. Es war wieder sehr nett mit euch heute! Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Natira
Neyasha
JED
Anette
Sayuri

B. B. Alston: Amari and the Night Brothers (Supernatural Investigations 1)

Auf das Lesen von „Amari and the Night Brothers“ von B. B. Alston habe ich mich fast ein Jahr lang gefreut, weil ich erst einmal auf die Taschenbuch-Ausgabe warten wollte und diese dann auch erst ein paar Monate nach dem Veröffentlichungstermin von meinem Buchhändler geliefert wurde. Immerhin kann ich nun sagen, dass die lange Wartezeit sich durchaus gelohnt hat, ich habe die Geschichte – nach einem etwas holprigen Start – nämlich sehr genossen. Die Handlung beginnt am Tag vor den Sommerferien, als Amari sich im Büro ihres Schuldirektors dafür verantworten muss, dass sie eine Klassenkameradin geschubst hat. Dass diese Amari schon seit Monaten damit „aufzieht“, dass Amaris verschwundener Bruder Quinton bestimmt längst tot ist, zählt weder für den Direktor noch für Amaris Mutter als ausreichende Entschuldigung, und so beendet das Mädchen das Schuljahr mit der Aussicht auf einen Schulverweis und Hausarrest. Doch dann sorgt eine überraschende Nachricht von Quinton, die er vor seinem mysteriösen Verschwinden auf den Weg gebracht hatte, dafür, dass Amari an einem ungewöhnlichen Sommercamp teilnehmen darf.

Dabei ist dieses Sommercamp nur die Tarnung für den Start einer Ausbildung zum Junior Agent des „Bureau of Supernatural Affairs“ und so sieht sich Amari von einem Tag auf den anderen nicht nur mit der Tatsache konfrontiert, dass es Magie und magische Wesen gibt, sondern auch damit, dass Quinton ein Agent des Büros war und in Ausübung seiner Pflicht von bösen Magiern entführt wurde. Während Amari noch versucht, mit all den neuen Dingen in ihrem Leben fertigzuwerden, stellt sich heraus, dass sie über die gleiche Magie verfügt wie die Magier – was dazu führt, dass viele Personen innerhalb des Büros sie automatisch als „böse“ einstufen und sie von der gerade begonnenen Ausbildung zum Junior Agent ausschließen wollen. So muss Amari nicht nur Wege finden, um Quinton aus der Gewalt der bösen Magier zu befreien, sondern auch um ihren Verbleib in der magischen Gesellschaft kämpfen.

Ich muss gestehen, dass mich die Geschichte zu Beginn (während der Erklärungen rund um die magische Parallelgesellschaft) häufig an den Anfang der „Percy Jackson“-Romane von Rick Riordan denken ließ, während die weitere Entwicklung innerhalb des „Bureau of Supernatural Affairs“ bei mir starke Assoziationen an die Nevermoor-Reihe von Jessica Townsend weckte. Aber trotz dieser Nähe zu zwei Buchreihen, die ich sehr mochte bzw. mag, gelingt es B. B. Alsons immer wieder, so viele eigene Elemente in „Amari and the Night Brothers“ einzubauen, dass ich die Geschichte sehr genossen habe. Amari ist sowohl in ihrer Schule (als Schwarzes Mädchen, das mit einem Stipendium an einer eher elitären Schule gelandet ist) als auch in der magischen Gesellschaft (als geborene Magierin) eine Außenseiterin, aber sie findet nicht nur während des Sommercamps gute Freunde (ich fand ihre Werdrachen-Mitbewohnerin einfach großartig), sondern ihre Position erlaubt ihr auch eine ungewöhnliche Perspektive auf viele Elemente innerhalb des Büros.

Ich habe mit Spannung die vielen verschiedenen Herausforderungen verfolgt, denen sich Amari und ihr Partner während der Ausbildung stellen mussten, und ich habe die vielen ungewöhnlichen Elemente, die der Autor in seine fantastische Seite der Welt eingebaut hat, sehr genossen. Auch kann ich – zu meiner eigenen Überraschung – sagen, dass ich in „Amari and the Night Brothers“ kein Problem mit all den zwischenmenschlichen Problemen rund um Amari hatte. Denn so unschön es war, dass Amari sowohl in der Schule als auch im Sommercamp gemobbt wurd, so dreht sich die Handlung doch um Amaris Entschlossenheit, ihren Bruder wiederzufinden. Das führte dazu, dass ich die Passagen besonders genossen habe, in denen Amari Freunde und Verbündete findet und in denen sie sich wieder ein kleines Stückchen Anerkennung erkämpft hat, während ich mir bei den Szenen, in denen sie sich mit Vorurteilen und Intrigen konfrontiert sah, überraschend sicher war, dass sich eine Protagonistin wie Amari von solchen Gegnern nicht aufhalten lassen würde. Und da es am Ende des Romans noch so einige offene Fragen gibt, auf die ich wirklich gern die Antworten wüsste, geht für mich jetzt das Warten auf die Veröffentlichung der Taschenbuch-Ausgabe von „Amari and the Great Game“ los (dabei erscheint die Hardcover-Ausgabe dieser Fortsetzung erst im Mai *g*).

Abi Elphinstone (Hrsg.): Winter Magic (Anthologie)

Wie immer, wenn ich eine Anthologie lese, gibt es hier einen Sammelbeitrag, in dem ich ein paar Sätze zu den jeweiligen Geschichten festhalte. Als ich nach Weihnachten zum ersten Mal zu „Winter Magic“ griff, fiel mir erst auf, dass ich doch relativ selten Anthologien lese, die mit Geschichten von (verschiedenen) Kinder- und Jugendbuchautoren gefüllt sind. Der Großteil meiner Anthologien ist ja doch eher Urban Fantasy für erwachsene Leser … *g* Einige der in diesem Band gesammelten Kurzgeschichten wurden schon an anderer Stelle veröffentlicht, aber für mich waren sie alle neu, obwohl ich viele der Autor.innen schon von anderen Werken kannte.

 

Emma Carroll: A Night at the Frost Fair
„A Night at the Frost Fair“ ist eine süße Geschichte über ein Mädchen, das nach dem Besuch ihrer Großmutter in einem Altersheim eine kleine und überraschende Zeitreise unternimmt. Vor allem dreht sich die Handlung um das Thema Familie, aber auch um einen offenen und verständnisvollen Umgang mit anderen Menschen, darum, dass Menschen gewisse Freiheiten benötigen und dass die besten Absichten kein Ersatz sind für Respekt und die Bereitschaft zuzuhören und zu verstehen. Eigentlich mochte ich die Geschichte, aber ich musste mich beim Lesen auch daran erinnern, dass sie für Kinder geschrieben wurde und ich deshalb der Autorin nicht vorwerfen sollte, dass sie bestimmte Aspekte nicht anspricht und dass sich am Ende ganz einfach alles zum Guten wendet. Die zynische, erwachsene Seite in mir war aber ein bisschen grummelig, weil sie bestimmte Elemente unrealistisch fand (und damit meine ich nicht den fantastischen Anteil der Handlung) und denkt, dass das besser hätte gelöst werden müssen.

Amy Alward (Amy McCulloch): The Magic of Midwinter
Eine sehr süße Geschichte über Freundschaft, Wichtelmagie, Alchemie und der Suche nach dem perfekten Geschenk für eine Person, die schon alles zu haben scheint. Und da „The Magic of Midwinter“ Teil der Potion-Diaries-Serie ist und ich die Charaktere sehr mochte und die Handlung wirklich niedlich fand, habe ich „The Potion Diaries“ mal auf meine Merkliste gesetzt, obwohl mich der Klappentext normalerweise nicht reizen würde. Aber ich mochte in „The Magic of Midwinter“ die Protagonistin Sam und ihren Tonfall sehr gern und bin durch diese Kurzgeschichte neugierig auf die Mischung aus Magie, Fabelwesen und „modernen Elementen“ geworden, die in der Potion-Diaries-Trilogie zu finden ist.

Michelle Harrison: The Voice in the Snow
Diese Kurzgeschichte spielt in der Welt von Michelle Harrisons Roman „The Other Alice“ (eine der wenigen Titel der Autorin, die ich nicht kenne,) und ich habe es sehr genossen, wie viele Märchenmomente in der Handlung aufgegriffen werden, ohne dass es dabei auch nur ansatzweise zu einer Art Nacherzählung kommt. Ich mochte die Protagonistin Gypsy (auch wenn ich die Namenswahl ziemlich unglücklich finde) und mir gefiel, wie sie darauf reagierte, dass ihre Stimme gestohlen wurde. Doch vor allem hat mich eine Nebenfigur neugierig gemacht, die nur eine sehr kleine Rolle hatte und von der ich mich frage, ob sie in „The Other Alice“ vielleicht noch einmal vorkommt. Nur gut, dass das Buch eh schon auf meinem Merkzettel sitzt und irgendwann wohl von mir gelesen werden wird. 😉

Geraldine McCaughrean: The Cold-Hearted
Ich muss gestehen, dass ich nicht so recht weiß, was ich von dieser Geschichte halten soll. Die Handlung wird aus der Sicht von Fergal erzählt, der – wenige Minuten, nachdem er gemeinsam mit dem Hund den Wagen verlassen hat – zusehen muss, wie seine Familie im Auto von einer Lawine begraben wird. Im Laufe der Geschichte entdeckt er ein ganzes Dorf voller Menschen, die seit Jahrhunderten unterirdisch leben, und versucht dann alles, um diese dazu zu bewegen, ihm zu helfen. Insgesamt war das nicht schlecht erzählt, aber irgendwie haben mich weder die Grundidee noch die Figuren gepackt …

Katherine Woodfine: Casse-Noisette
Eine sehr süße (fiktive) Geschichte rund um die Uraufführung des Balletts „Der Nussknacker“, die aus der Sicht der zwölfjährigen Tänzerin Stanislava Belinskaya geschrieben wurde, die damals die Clara tanzte. Die Handlung ist etwas kitschiger, als ich es von der Autorin gewohnt bin, aber ich mochte die Grundidee und die Protagonistin sehr und fand die Geschichte überraschend berührend.

Berlie Doherty: Someone Like the Snow Queen
Ich bin etwas zwiegespalte, wenn es um diese Geschichte geht. Auf der einen Seite mochte ich den etwas moderneren Touch, den der „Schneeköniginnen-Anteil“ der Handlung am Anfang hatte, auf der anderen Seite gefiel mir die Ausgangssituation (Teenager-Mädchen ist für die Aufsicht über ihren fünfjährigen Bruder zuständig und vernachlässigt ihre Pflichten) nicht. Ich glaube, ich hätte „Someone Like the Snow Queen“ lieber gemocht, wenn ich nicht zu Beginn so frustriert wegen der Protagonistin gewesen wäre, dass es mir schwerfiel, Mitleid für ihre Situation zu empfinden. So habe ich den Großteil meiner Lesezeit damit verbracht, mir zu überlegen, welche Elemente die Autorin meiner Meinung nach besser hätte machen können.

Lauren St. John: The Room With the Mountain View
Oh, mit dieser Geschichte habe ich wirklich viel Spaß gehabt, obwohl sie so was wie ein „Hallmark-Movie für 11jährige, der sich anfangs als Krimi verkleidet“ war. Ich mochte die Protagonistin Lexie auf Anhieb, weil sie so glücklich über ihren Beinbruch während ihrer Skiferien war (schließlich konnte sie so auf einige Stunden ungestörte Lesezeit hoffen), ich habe gern verfolgt, wie sie überraschend eine neue Freundin fand, und wie die beiden Mädchen – ganz wie in „Das Fenster zum Hof“ – über einen vermeintlichen Mord stolperten. Dabei greift Lauren St. John zwar so einige Klischees (wie das emotional vernachlässigte „arme“ reiche Mädchen) auf, aber die Art und Weise, in der die Handlung erzählt wurde, hat dafür gesorgt, dass ich mich wunderbar dabei amüsiert habe.

Michelle Magorian: Snow
Keine Kurzgeschichte, sondern ein süßes Gedicht über Schnee.

Jamila Garvin: Into the Mountain
Eine Variante des Rattenfängers von Hameln, die ich sehr nett fand, die aber nicht lange in meiner Erinnerung haften blieb.

Piers Torday: The Wishing Book
Eine seltsame kleine Geschichte rund um ein Mädchen, das mit seiner Stief-Großmutter nicht zurechtkommt. Ich mochte den Anfang und Ende von „The Wishing Book“, aber den Mittelteil fand ich ziemlich absurd und die Auflösung zu simpel. Ich weiß nicht, ob ich nach dieser Kurzgeschichte mehr von dem Autoren lesen würde, wenn ich nicht schon einen Roman von Piers Torday gelesen hätte, der mir gut gefallen hat.

Abi Elphinstone: The Snow Dragon
„The Snow Dragon“ erzählt von einem ganz besonderen magischen Weihnachtsabend für ein Waisenkind, von der Hoffnung, eine Familie zu finden, von alltäglicher und besonderer Magie und davon, wie kostbar Fantasie ist. Auf der einen Seite war die Geschichte wirklich süß zu lesen, auf der anderen Seite war mir die böse Waisenhausleiterin zu klischeebefrachtet und übertrieben dargestellt und das Happy End ein bisschen zu vorhersehbar. Aber ich mochte den Drachen und den tanzenden Dackel!

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Insgesamt bot mir „Winter Magic“ eine bunte Mischung aus sehr unterschiedlichen Winter- und Weihnachtsgeschichten. Ich habe zwar nur eine neue Autorin durch diese Anthologie für mich entdeckt (mein SuB wird sich darüber freuen), aber das ist ja für mich auch nicht unbedingt das Ziel, wenn ich Anthologien lese. Ich habe dafür wieder einmal feststellen müssen, dass ich mich in stressigen Zeiten viel leichter auf eine Kurzgeschichte einlassen kann als auf ein paar Seiten eines Romans, und dass ich es mag, dass ich so gar nicht weiß, was die nächste Geschichte mir bringen wird. Abgesehen von einem groben Grundthema gibt es eine Menge Überraschungen in so einer Kurzgeschichtensammlung, und das genieße ich sehr!

Habt ihr noch Lust auf Lese-Sonntage?

In den vergangenen vier Jahren gab es an jedem dritten Sonntag im Monat den Lese-Sonntag bei mir auf dem Blog, an dem es darum ging, gemeinsam einen möglichst gemütlichen und erholsamen Sonntag zu verbringen und darüber zu bloggen. Ich persönlich mag diese Lese-Sonntage immer noch und plane sie als „Veranstalterin“ seit 2018 fest in meinen Monat ein (und wer mich persönlich kennt, weiß in der Regel auch, dass ich an diesen Tagen schon „verabredet“ bin). Wenn ich aber sehe, wie die Lese-Sonntage im vergangenen Jahr gelaufen sind, dann habe ich das Gefühl, dass so ein fester monatlicher Termin nicht mehr in euren Zeitplan passt. Unser aller Leben hat sich in den vergangenen Jahren geändert – es wäre ja auch unheimlich, wenn es bei uns allen jahrelang immer gleich laufen würde – und einige Leute, die früher regelmäßig mitgelesen haben, haben sich schon lange von Bloggen (und Bloglesen) verabschiedet. Ich möchte nicht, dass dieser Tag zu einer „Pflichtveranstaltung“ wird oder dass ihr denkt, dass ihr meinetwegen daran festhalten müsstet, obwohl euch so ein fester Lese-Sonntag eigentlich zu viel wird.

Deshalb also hier zum Jahresbeginn die Frage, ob ihr überhaupt noch Lust auf die monatlichen Lese-Sonntage habt? Wenn nicht, ist es vollkommen okay, und wenn doch, dann würde ich gern wissen, ob alles bleiben soll wie immer oder ob euch vielleicht ein anderer Tag oder ein anderer Rhythmus besser passen würde.

Neuzugänge: Oktober, November und Dezember 2021

Das letzte Quartal des Jahres und normalerweise bedeutet das, dass ich mir weniger Bücher kaufe (und dafür ein paar zum Jahresende geschenkt bekomme), weshalb ich mir im November und Dezember keine Titel mehr selber bestellt hatte. Dafür gab es im Oktober einige Vorbestellungen und Reihenfortsetzungen, so dass ich mir sicher sein konnte, dass ich mit meinem Büchervorrat bis Ende November durchhalten würde … *g*

Ein Buchstapel mit den unten aufgeführten Titeln, wobei das Buch "Amari and the Night Brothers" rechts vom Stapel steht, so dass das Cover zu sehen ist.

1. Phil Hickes: The Bewitching of Aveline Jones
Nachdem mir der erste Band rund um Aveline Jones schon so gut gefallen hatte, habe ich mir die Fortsetzung vor einigen Wochen vorbestellt. Ich freue mich sehr darauf in diesem Herbst eine weitere gruselige Geschichte mit Aveline zu lesen und bin gespannt, was sich der Autor dieses Mal hat einfallen lassen.

2. L.D. Lapinski: The Strangeworlds Travel Agency 2 – The Edge of the Ocean
Auch hier hatte mir der erste Teil sehr gut gefallen, so dass ich mir den zweiten Band relativ zeitnah bestellt (und gelesen) habe.

3. Dominique Valente: Starfell 3 – Willow Moss and the Vanished Kingdom
So langweilig es ist, auch mein dritter Neuzugang ist eine Reihenfortsetzung. Hier hatte ich eine Zeitlang gehofft, dass die Taschenbuchausgabe noch etwas günstiger würde. Aber da meine Lust auf diese Art von Geschichte dann doch größer war als mein Geiz, habe ich mir das Buch dann doch Anfang Oktober gegönnt.

4. Kelly Yang: Front Desk
Das Buch hatte ich schon seit längerem auf der Merkliste und als ich Ende September mitbekam, dass es in den USA eine Gruppe von Personen gibt, die verhindern will, dass der Roman in Schulen gelesen wird, habe ich es mir spontan bestellt. Falls ihr euch fragt, was an diesem Titel so kritisch sein könnte, dass man Schüler davor beschützen muss: Die Protagonistin ist eine zehnjährige chinesischstämmige Immigrantin, deren Eltern in einem Hotel arbeiten und sich für (illegale) Immigranten einsetzen.

5. Jessica Townsend: Hollowpox – The Hunt for Morrigan Crow
Der dritte – und von mir schon heiß ersehnte – Band rund um Morrigan Crow. Ich mag die Welt, die sich Jessica Townsend für ihre fantastische Reihe ausgedacht hat und ich mag die Figuren. Ich bin mir sicher, dass dieses Buch nicht lange auf dem SuB liegenbleiben wird. 😉

6. B. B. Alston: Amari and the Night Brothers (Supernatural Investigations 1)
Auf das Buch bin ich schon im vergangenen Jahr aufmerksam geworden und fand, dass der Klappentext sehr gut klang. Allerdings wollte ich mir nicht das Hardcover zulegen, weshalb ich mir sobald wie möglich die Taschenbuchausgabe vorbestellt hatte – und auf deren Lieferung ich dann noch zwei Extramonate warten durfte. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie mir die Geschichte gefällt.

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Im November gab es noch einen Nachzügler von meinen Vorbestellungen und dann kam auch schon mein Geburtstag und brachte wieder so einige Buchgeschenke von meiner Wunschliste. Zu den Geschenken gibt es wieder keine Anmerkungen – das wäre dann doch etwas viel Text, außerdem fällt der Großteil davon unter „klang interessant (und ich wollte mal ausprobieren, ob mir der Schreibstil der Person liegt)“.

Die Taschenbuchausgabe von "A Song Below Water", die vor einer orangen Wand steht. Das Cover zeigt zwei Schwarze Frauen, die mit dem Rücken zueinander stehen und deren Haare miteinander verwoben sind, als würden sie unter Wasser treiben.

7. Bethany C. Morrow: A Song Below Water
Auf das Buch bin ich anfangs vor allem wegen dem schönen Cover aufmerksam geworden und dann sprach mich das Thema „Sirenenmagie“ an, das im Klappentext erwähnt wird. Außerdem lese ich gerade gern (für mich) neue Schwarze Autorinnen, weil ihre Geschichten häufig für mich unvertraute Elemente enthalten.

Zwei Bücherstapel, zwischen denen vier weitere Bücher eingeklemmt sind. Insgesamt sind 19 Bücher auf dem Foto zu sehen.

Geburtstagsgeschenke

8. Kaia Anderson: Sisters in Arms
9. Emily Lloyd-Jones: The Bone Houses
10. Eiko Kadono: Kiki’s Delivery Service
11. Sarah Driver: Once we were Witches
12. Kate Williams: The Babysitter Coven 2 – For Better or Cursed
13. Sarah Kuhn: From Little Toky with Love
14. Katie Zhao: The Dragon Warrior
15. Francis Burney: Journals and Letters
16. Noelle Stevenson: Nimona (Comic)
17. India Holton: The Wisteria Society of Lady Scoundrels
18. Crystal Frasier/Val Wise/Oscar O. Jupiter: Cheer Up! Love and Pompoms (Comic)
19. Katherine Woodfine: Peril in Paris (Taylor and Rose 1)
20. Hilary McKay: The Time of Green Magic
21. Jerrelle Guy: Black Girl Baking
22. Sangu Mandanna: Kiki Kallira Breaks a Kingdom
23. Nicole Glover: The Conductors
24. Erika Fatland: Hoch oben – Eine Reise durch den Himalaya
25. Bali Rai: The Royal Rebel – The Life of Suffragette Princess Sophia Duleep Singh
26. Lauren Stowell/Abby Cox: The American Duchess Guide to 18th Century Dressmaking

***

Der Dezember lief von den Buchzugängen im Prinzip wie der November. Es gab einen Titel, den ich spontan bestellt hatte, nachdem ich feststellte, dass er nach vielen Jahren endlich wieder lieferbar war, und eine große Menge Bücher von meiner Wunschliste zu Weihnachten. Ich denke, ich bin für 2022 ganz gut mit Lesestoff ausgestattet. 😉

Die Taschenbuchausgabe von "To Find A Wonder".

27. Jennifer Carson: To Find a Wonder
Seitdem ich „Hapenny Magick“ von der Autorin gelesen habe, schaue ich regelmäßig, was sie so veröffentlicht hat und packe die fehlenden Bücher auf meine Merkliste. „To Find a Wonder“ stand da über vier Jahre lang drauf, weil es nicht lieferbar war, aber so niedlich aussah, dass ich es nicht aufgeben wollte. Anfang Dezember konnte ich den Titel endlich bestellen, was mich sehr glücklich gemacht hat, da ich die Erzählweise von Jennifer Carson wirklich sehr mag.

Ein großer Stapel mit Bücher, daneben noch acht Titel, die an den Stapel gelehnt wurden.

Weihnachtsgeschenke
28. Joseph Elliott: The Good Hawk (Shadow Skye 1)
29. Katie & Kevin Tsang: Dragon Mountain (Dragon Realm 1)
30. Xiran Jay Zhao: Iron Widow
31. Leo Marks: Between Silk and Cyanide – A Code Maker’s War 1941-45
32. Ashia Monet: The Black Veins (Black Magic 1)
33. Catherine Johnson: A Nest of Vipers
34. Gwenda Bond & Christopher Rowe: The Supernormal Sleuthing Service 2 – The Sphinx’s Secret
35. Francesca Gibbons: A Clock of Stars 1 – The Shadow Moth
36. Faith Erin Hicks: The Nameless City (Comic)
37. Benjamin Read & Laura Trinder: The Midnight Howl (The Midnight Hour 2)
38. Benjamin Read & Laura Trinder: The Midnight Hunt (The Midnight Hour 3)
39. Abi Elphinstone (Hrsg.): Winter Magic (Anthologie)
40. Alexis Hall: The Affair of the Mysterious Letter
41. Kalynne Bayron: This Poison Heart
42. Jen Williams: The Ninth Rain (The Winnowing Flame Trilogy 1)
43. Nicholas Bowling: Song of the Far Isles
44. Sibéal Pounder: Tinsel – The Girls Who Invented Christmas
45. S. A. Patrick: A Vanishing of Griffins (Song of Magic 2)

 

Nach all den Buchgeschenken ist mein SuB zum Jahresende wieder kräftig angewachsen, aber solange da nicht mehr Bücher drauf sind, als ich in einem Jahr lesen kann, kann ich gut damit leben. (Nicht, dass ich im kommenden Jahr wirklich nur Titel vom SuB lesen würde, aber theoretisch wäre es möglich … *g*) Ich freue mich sehr auf all die neuen Geschichten, die mich in den kommenden Monaten erwarten, auf die eine oder andere Neuentdeckung und auf das Wiedersehen mit ein paar vertrauten Autoren. 🙂

Januar-SuB 2022

Ein neues Jahr und somit startet dieser monatliche SuB-Beitrag erst einmal mit einer kleinen Statistik des vergangenen Jahres. Ich muss zugeben, wenn ich mir die reinen Zahlen anschaue, sieht 2021 gar nicht so schlecht aus, auch wenn ich deutlich weniger Lesezeit hatte, als mir lieb gewesen wäre, und vor allem deutlich weniger Konzentration für Titel, die etwas mehr Ruhe und Aufmerksamkeit verdient hätten. Insgesamt habe ich 142 Bücher, 24 Kurzgeschichten, 13 Comics und 21 Manga gelesen und 16 Hörbücher oder Hörspiele gehört. So schlecht sind diese Zahlen nicht, solange ich mir nicht die Seitenzahlen und gehörte Stunden anschaue.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es 2022 mit dem Lesen (und Hören) so laufen wird. Mein SuB ist in den letzten fünf Wochen sehr kräftig angewachsen und während ich versuchte all die schönen neuen Bücher ins Regal zu packen, fiel mein Blick auf das eine oder andere Buch, das ich vielleicht doch inzwischen mal ausmisten könnte. Ich bin definitiv gerade in der richtigen Stimmung, um mal etwas radikaler auszumisten, weshalb mein SuB wohl in den kommenden Wochen auch ohne Extra-Lesezeit etwas schrumpfen wird. Ansonsten starte ich in den Januar mit einer langen To-do-Liste und bin wild entschlossen, die so schnell und effizient wie möglich in Angriff zu nehmen, damit ich in den kommenden Monaten wieder etwas mehr Luft zum Entspannen und Lesen habe.

Belletristik-SuB:

  1. Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
  2. Becky Albertalli: Leah on the Offbeat
  3. Hanna Alkaf: The Weight of our Sky
  4. B. B. Alston: Amari and the Night Brothers (Supernatural Investigations 1)
  5. Kelley Armstrong: The Gryphon’s Lair (A Royal Guide to Monster Slaying 2)
  6. Kaia Anderson: Sisters in Arms
  7. Sophie Anderson: The Castle of Tangled Magic
  8. Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
  9. Kalynne Bayron: This Poison Heart
  10. T. J. Berry: Space Unicorn Blues
  11. Holly Black: The Coldest Girl in Coldtown
  12. Lawrence Block (Hrsg.): In Sunlight or in Shadow – Stories Inspired by the Paintings of Edward Hopper
  13. Gwenda Bond & Christopher Rowe: The Supernormal Sleuthing Service 2 – The Sphinx’s Secret
  14. Lila Bowen: Conspiracy of Ravens (The Shadow 2)
  15. Rhys Bowen: Naughty in Niece (Royal Spyness 5)
  16. Rhys Bowen: The Twelve Clues of Christmas (Royal Spyness 6)
  17. Nicholas Bowling: Song of the Far Isles
  18. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
  19. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
  20. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  21. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  22. Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings – A Memoir by Lady Trent
  23. Sarah Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
  24. Sarah Rees Brennan: In Other Lands
  25. Rachel Caine: Paper and Fire (The Great Library 2)
  26. Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
  27. Jennifer Carson: To Find a Wonder
  28. Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
  29. Soman Chainani: Quests for Glory (The School for Good and Evil 4)
  30. David Chandler: A Thief in the Night (Ancient Blades 2)
  31. David Chandler: Honor Among Thieves (Ancient Blades 3)
  32. Orlagh Collins: All the Invisible Things
  33. April Daniels: Dreadnought (Nemesis 1)
  34. Benjamin Dean: Me, My Dad and the End of the Rainbow
  35. Sarah Driver: Once we were Witches
  36. Sarah Beth Durst: Race the Sands
  37. Joseph Elliott: The Good Hawk (Shadow Skye 1)
  38. Zetta Elliot: Dragons in a Bag
  39. Abi Elphinstone (Hrsg.): Winter Magic (Anthologie)
  40. Louise Erdrich: The Birchbark House
  41. Catherine Fisher: The Velvet Fox (The Clockwork Crow 2)
  42. Anita Frank: The Lost Ones – Some Houses are Never at Peace
  43. Francesca Gibbons: A Clock of Stars 1 – The Shadow Moth
  44. Laura Ann Gilman: Silver on the Road
  45. Nicole Glover: The Conductors
  46. Mira Grant: Parasite (Parasitology 1)
  47. Mira Grant: Symbiont (Parasitology 2)
  48. Mira Grant: Chimera (Parasitology 3)
  49. Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard’s Murder Squat 2)
  50. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  51. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  52. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  53. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  54. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  55. Alexis Hall: The Affair of the Mysterious Letter
  56. Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (Anthologie)
  57. Rachel Hartman: Seraphina
  58. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  59. Jim C. Hines: Terminal Alliance
  60. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  61. India Holton: The Wisteria Society of Lady Scoundrels (nach der Hälfte abgebrochen und aussortiert)
  62. Tanya Huff: Wizard of the Grove
  63. D. B. Jackson: Thieves‘ Quarry (Thieftaker #2)
  64. D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
  65. Catherine Johnson: A Nest of Vipers
  66. Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
  67. Diana Wynne Jones: Dogsbody
  68. Diana Wynne Jones: Power of Three
  69. Diana Wynne Jones: Fire and Hemlock
  70. Michelle Ruiz Keil: All of Us with Wings
  71. Celine Kiernan: Geisterpfade
  72. Celine Kiernan: Königspfade
  73. Celine Kiernan: The Little Grey Girl (The Wild Magic Trilogy 2)
  74. Mary Robinette Kowall: The Calculating Stars
  75. Sarah Kuhn: Heroine’s Journey (Heroine Complex 3)
  76. Sarah Kuhn: From Little Tokyo with Love
  77. R. F. Kuang: The Poppy War
  78. Yoon Ha Lee: Dragon Pearl
  79. Y.S. Lee: The Body at the Tower (The Agency 2)
  80. Darcie Little Badger: Elatsoe
  81. Cixin Liu: The Three-Body Problem
  82. Emily Lloyd-Jones: The Bone Houses
  83. Kari Maaren: Weave a Circle Round
  84. Seanan McGuire: Middlegame
  85. Seanan McGuire: Angel of the Overpass (Ghost Roads 3)
  86. Hilary McKay: The Time of Green Magic
  87. Robin McKinley: Sunshine
  88. Robin McKinley: Dragonhaven
  89. Anna-Marie McLemore: Blanca and Roja
  90. Wendy McLeod MacKnight: The Copycat
  91. Karen M. McManus: Two can Keep a Secret
  92. Sangu Mandanna: Kiki Kallira Breaks a Kingdom
  93. Kate Milford: The Boneshaker
  94. Kate Milford: Bluecrowne
  95. Kate Milford: The Thief Knot
  96. Ashia Monet: The Black Veins (Black Magic 1)
  97. Maya Montayne: Nocturna
  98. Bethany C. Morrow: A Song Below Water
  99. Tamsyn Muir: Gideon the Ninth
  100. Julie Murphy: Faith – Taking Flight
  101. Bishop O’Connell: The Stolen
  102. Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
  103. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
  104. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): Robots vs. Fairies (Anthologie)
  105. Natalie C. Parker: Seafire
  106. S. A. Patrick: A Vanishing of Griffins (Song of Magic 2)
  107. Tamora Pierce: Tempests and Slaughter
  108. C. L. Polk: Stormsong (Kingston Cycle 2)
  109. C. L. Polk: Soulstar (Kingston Cycle 3)
  110. Cindy Pon: Sacrifice (Serpentine 2)
  111. Sarah Prineas: Dragonfell
  112. Benjamin Read & Laura Trinder: The Midnight Howl (The Midnight Hour 2)
  113. Benjamin Read & Laura Trinder: The Midnight Hunt (The Midnight Hour 3)
  114. Philip Reeve: Larklight
  115. Kat Richardson: Labyrinth (Greywalker 5)
  116. Kat Richardson: Downpour (Greywalker 6)
  117. Kat Richardson: Seawitch (Greywalker 7)
  118. Rebecca Roanhorse: Trail of Lightning (The Sixth World 1)
  119. Rebecca Roanhorse: Race to the Sun
  120. John Scalzi: Fuzzy Nation
  121. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  122. Barbara Sleigh: The Kingdom of Carbonel
  123. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  124. Jessica Spotswood/Tess Sharpe: Toll and Trouble – 15 Tales of Women and Witchcraft (Anthologie)
  125. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  126. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  127. Charles den Tex: Die Zelle
  128. Aiden Thomas: Cemetery Boys
  129. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  130. Sarah Tolcser: Song of the Current
  131. Jessica Townsend: Hollowpox – The Hunt for Morrigan Crow
  132. Tiffany Trent: Unnaturalist
  133. Katie & Kevin Tsang: Dragon Mountain (Dragon Realm 1)
  134. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  135. Renee Watson: Piecing Me Together
  136. Jaye Wells: Dirty Magic (Prospero’s War 1)
  137. Martha Wells: All Systems Red (Murderbot Diaries 1)
  138. Martha Wells: The Cloud Roads
  139. Jen Williams: The Ninth Rain (The Winnowing Flame Trilogy 1)
  140. Kate Williams: The Babysitter Coven 2 – For Better or Cursed
  141. Amy Wilson: Angel and Bavar
  142. Katherine Woodfine: The Midnight Peacock (The Sinclair’s Mysteries 4)
  143. Katherine Woodfine: Peril in Paris (Taylor and Rose 1)
  144. Xinran: Gerettete Worte
  145. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes
  146. Jy Yang: The Black Tides of Heaven
  147. Kelly Yang: Front Desk
  148. Damaris Young: The Switching Hour
  149. Katie Zhao: The Dragon Warrior
  150. Xiran Jay Zhao: Iron Widow
  151. Ibi Zoboi: Pride

150 Titel auf dem SuB zum Monatsanfang

Sachbuch-SuB: (immer noch unvollständig)

  1. Francis Burney: Journals and Letters
  2. Caroline Criado Perez: Invisible Women – Exposing Data Bias in a World Designed for Men
  3. Brunhilde Dähn: Berlin Hausvogteiplatz
  4. Ruth Goodman: How to be a Victorian
  5. Molly Guptill Manning: When Books Went to War
  6. Erika Fatland: Hoch oben – Eine Reise durch den Himalaya
  7. Lindsey Fitzharris: The Butchering Art – Joseph Lister’s Quest to Transform the Grisly World of Victorian Medicine
  8. Jerrelle Guy: Black Girl Baking
  9. Kameron Hurley: The Geek Feminist Revolution
  10. Jennifer Kloester: Georgette Heyer’s Regency World
  11. Bea Koch: Mad & Bad – Real Heroines of the Regency
  12. Lily Koppel: The Astronaut Wives Club
  13. Natalie Livingstone: The Mistresses of Cliveden
  14. Gail MacColl/Carol McD. Wallace: To Marry an English Lord
  15. Philip Mansel: Prince of Europe – The Life of Charles-Joseph de Ligne
  16. Leo Marks: Between Silk and Cyanide – A Code Maker’s War 1941-45
  17. Molly Peacock: The Paper Garden – An Artist Begins Her Life’s Work at 72
  18. Michael du Preez und Jeremy Dronfield: Dr. James Barry – A Woman Ahead of Her Time
  19. Bali Rai: The Royal Rebel – The Life of Suffragette Princess Sophia Duleep Singh
  20. Hallie Rubenhold: Lady Worsley’s Whim – An Eigtheenth-Century Tale of Sex, Scandal and Divorce
  21. Ronen Steinke: Der Muslim und die Jüdin – Die Geschichte einer Rettung in Berlin
  22. Lauren Stowell/Abby Cox: The American Duchess Guide to 18th Century Dressmaking

20 Titel auf dem SuB zum Montatsanfang

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)

Neyashas Jahreswechse-Lesemarathon 2021/2022

Auch in diesem Jahr gibt es bei Neyasha wieder einen Lese-Marathon über Silvester und ich werde mich ihr (so wie schon im vergangenen Jahr) anschließen. Allerdings fürchte ich, dass ich das erste Stündchen nicht mit Lesen, sondern mit Puzzeln verbringen werde – da momentan das Tageslicht gerade noch dafür ausreicht (und wir immer noch keine ausreichende Beleuchtung in unsere Durchgangszimmer haben). So richtig geht es bei mir mit dem Lesen also erst gegen 15 Uhr los – ich melde mich dann wieder hier. 🙂

 

Update 16:30 Uhr (31.12.2021)

Ein Puzzle, das vom oberen Bildrand aus betrachtet wird, und bei dem bislang der Himmel und ein Teil eines Flusses fertig gearbeitet sind. Im Fluss lassen sich Elefanten erahnen (bei sehr genauem Hinschauen).

Da zwischendurch wirklich schön die Sonne schien, haben wir doch etwas länger gepuzzelt als geplant. So wie auf dem Foto ist übrigens meine Perspektive auf das Puzzle (dafür sitze ich dabei auf dem bequemeren Stuhl *g*). Es war lustig, wie schnell sich gestern der Himmel puzzeln ließ, während mein Mann nun seit zwei Tagen am Fluss arbeitet und immer noch nicht alle Teile anlegen konnte. Ich habe mich derweil heute mit dem Grün im Hintergrund des Bildes herumgeschlagen und war jedes Mal sehr froh, wenn ich ein passendes Teil gefunden hatte. An dem Puzzle haben wir wohl noch ein paar Tage Freude. 🙂 Ansonsten habe ich mir Tee gekocht, mein Mann hat die letzten Weihnachtsplätzchen und Schokolade verteilt und ich greife (nachdem ich mich kurz bei Neyasha und Birthe gemeldet habe) zu „Amari and the Night Brothers“ von B.B. Alston. Ich hatte erst überlegt, ob ich den Jahreswechsel-Lesemarathon nutze, um noch ein paar angefangene Titel zu beenden, aber ich würde nur eine kleine Kerbe in die beiden Stapel mit angefangenen Büchern schlagen können, so dass sich da ein Endspurt gar nicht so recht lohnt. Außerdem habe ich gerade sehr große Lust darauf endlich diese Geschichte anzufangen. 😉

Links oben eine kleine brennende Sturmlaterne, in der Mitte eine Untertasse mit drei Plätzchen und drei in Folie eingepackten Schokoladenkugeln, die Untertasse steht auf einem Buch, von dem gerade noch der Titel "Amari and the Night Brothers" zu lesen ist, rechts oben steht eine große Tasse mit einer Milchschaumhaube (Chai-Tee mit Milchschaum).

 

Update 19:00 Uhr (31.12.2021)

In den vergangenen zwei Stunden habe ich – wenn auch regelmäßig von meinem kommunikativen Ehemann unterbrochen – „Amari and the Night Brothers“ gelesen. Nach einem etwas gewöhnlichem Einstieg (gibt es für Amerikaner wirklich keine anderen Anfang für Middle-Grade-Geschichten als Ärger-in-der-Schule-Schuldirektorgespräch-Situationen?) gab es schnell Szenen, die mir sehr gut gefallen haben. Die Protagonistin Amari hat in letzter Zeit häufiger Ärger in der Schule gehabt und einer der Gründe ist, dass ihr (zehn Jahre) älterer Bruder Quinton verschwunden ist und ihre Klassenkameraden sie damit „necken“, dass Quinton bestimmt tot ist. Am letzten Schultag bekommt Amari dann eine Lieferung, die ihr eine ganz neue Welt eröffnet und ihr ermöglicht am Sommercamp des „Bureau of Supernatural Affairs“ teilzunehmen. Das Ganze hat schon ein gewisses Percy-Jackson-Feeling (vor allem, weil Percy Jackson nun mal die Reihe ist, die ich als erstes mit so einer Camp-Situation verbinde), aber ich mochte es sehr, dass Amari sich bewusst dafür entscheiden muss einen Schritt in die übernatürliche Welt zu wagen. Außerdem gibt es viele nette magische Elemente in der Geschichte, die mir viel Spaß machen, weshalb ich mich jetzt schon aufs Weiterlesen freue. Aber erst einmal schaue ich bei Neyasha und Birthe vorbei und dann gibt es den traditionellen Nudelsalat zum Abendessen.

 

Update 22:15 Uhr (31.12.2021)

Eine Glasschale mit zwei grob aufeinandergehäuften Klumpen Eiscreme vor einer orangen Decke.

Ich würde gern schreiben, dass es nach dem letzten Update gleich Abendessen gab, aber mein Mann hat noch etwas rumgetrödelt also habe ich nur kurz bei Twitter reingeschaut und schon gab es eine Stunde später Essen, als wir es geplant hatten. *g* Der Nudelsalat war lecker und zum Nachtisch haben wir – „liebevoll“ von meinem Mann serviertes – Schokoladen-Erdbeer-Eis gegessen. Zum Essen gab es dann die zweite Folge von „School of Chocolate“, wo acht Personen, die alle professionell in dem Gebiet arbeiten, an einer Mischung aus Weiterbildung und Wettbewerb rund um Patisserie teilnehmen. Die Teilnehmer finde ich zum Großteil nicht sehr sympathisch, aber Amaury Guichon, der das Ganze leitet, habe ich in den zwei Episoden schon richtig ins Herz geschlossen. Er ist sehr professionell, gibt gute und hilfreiche Tipps, wenn die Teilnehmer Probleme haben, und seine Entscheidungen sind für den Zuschauer immer nachvollziehbar. Ich mag, dass es dabei um Wissensvermittlung geht, auch wenn die Teilnehmer (und das mag ich nicht) immer den Wettbewerbsanteil des Ganzen betonen. Nach dem Essen wollte ich eigentlich gleich wieder zum Buch greifen, aber dann hat mein Mann über Twitter mitbekommen, dass Betty White heute gestorben ist und wir haben uns dann noch eine ganze Weile über sie ausgetauscht und uns gegenseitig erzählt, welche ihrer Rollen wir am Liebsten mochten …

 

Update 9:30 Uhr (01.01.2022)

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr und hoffe, eure Nacht war angenehm ruhig und ihr konntet gut schlafen. Bei uns war erst so gegen halb zwei genug Ruhe, um ins Bett zu gehen, auch wenn ich schon vor Mitternacht müde genug gewesen wäre, um einschlafen zu können. Es war deutlich weniger los als in den vergangenen Jahren, aber es wurde immer noch genügend Feuerwerk abgebrannt, dass vom frühen Nachmittag an durchgehend Böller und das Pfeifen von Raketen zu hören war. Da ich so müde war, lief es gestern dann nicht mehr so gut mit dem Lesen, aber ich genieße „Amari and the Nightbrothers“ weiterhin. Die Geschichte beinhaltet sehr viele vertraute Elemente (und während ich ganz am Anfang bei der Erwähnung des Sommercamps Percy-Jackson-Erinnerungen hatte, fühlt sich der Teil im Camp dann eher nach den Nevermoor-Geschichten von Jessica Townsend an), aber die Erzählweise des Autors fügt diesen bekannten Elementen so einige erfrischende und unterhaltsame Wendungen hinzu, dass ich den Roman gerne lese. Bevor ich mich aber auf dem Sofa wieder mit einem Buch einrollen, muss ich noch eine Runde durch die Wohnung wuseln (und mir Tee kochen). Ich muss zugeben, dass ich mich gerade noch nicht sehr wach fühle … *g*

 

Update 12:00 Uhr (01.01.2022)

Nach meinem ersten Lebenszeichen hier heute morgen, habe ich ein bisschen die Küche aufgeräumt, mich mit meinem Mann unterhalten und dann bin ich auf dem Weg zum Bettenmachen bei unserem Puzzle hängengeblieben und habe die Gelegenheit genutzt, dass ich mal „richtigrum“ auf das Bild schauen konnte. Ich kann also vermelden, dass Fluss und Elefanten nun fertigestellt sind und wir heute Nachmittag „nur“ noch den Regenwaldanteil des Puzzles vor uns haben. Mal schauen, ob wir das heute hinbekommen oder ob wir morgen noch etwas davon haben werden. *g*

Links oben eine kleine brennende Sturmlatern, in der Mitte liegen zwei Taschenbücher aufeinander, das untere ist nur zu erahnen, das obere trägt den Titel "Winter Magic", rechts oben eine große Tasse mit Milchkaffee.

Nachdem ich mich vom Puzzle trennen konnte, habe ich mich mit der Anthologie, die ich gerade lese, auf dem Sofa eingerollt. „Winter Magic“ (herausgegeben von Abi Elphinstone) beinhaltet eine Sammlung von (fantastischen) Kurzgeschichten von verschiedenen Kinder- und Jugendbuchautor.innen. Einige der Geschichten sind nicht für die Antholgie geschrieben, sondern schon früher an anderer Stelle veröffentlicht worden, aber für mich sind sie neu. Die Geschichte, die ich heute gelesen habe, war „Casse-Noisette“ von Katherine Woodfine. Die (fiktive) Handlung drehte sich um die erste Aufführung des Balletts „Der Nussknacker“ in St. Petersburg und die Autorin hat die Geschichte aus Sicht der zwölfjährigen Tänzerin, die damals die Clara tanzte, geschrieben. Ich fand die Handlung sehr berührend (wenn auch ein kleines bisschen kitschiger als ich es von der Autorin gewöhnt bin) und mochte die Geschichte sehr. Jetzt werde ich aber für die restliche Zeit des Lesemarathons wieder zu „Amari and the Night Brothers“ greifen und versuchen gemeinsam mit Amari herauszufinden, was aus ihrem verschwundenen Bruder Quinton geworden ist. 🙂

 

Update 14:00 Uhr (01.01.2022)

Links oben eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts daneben ein Teller mit vier Baguettescheiben (zwei davon mit einer grünen Creme bestrichen, zwei mit Frischkäse) und daneben liegen einige Möhren.

Nach dem letzten Update fiel mir erst einmal auf, dass ich mir doch so langsam mal Frühstück machen könnte – vor allem, da ich mich sehr auf die Pistaziencreme gefreut habe, die ich mir „den nächsten Tag, an dem ich mal zum Frühstück Weißbrot essen“ aufgehoben hatte. 😉 Danach ging es weiter mit „Amari and the Night Brothers“ – inzwischen bin ich beim 25. Kapitel angekommen und ich finde es wirklich schön, dass ich an diesen zwei Tagen so viel Zeit am Stück gelesen habe. Ich muss mir für dieses Jahr definitiv wieder längere Lesezeiten vornehmen und dann auch Laptop und Smartphone in diesen Stunden außer Reichweite legen, damit ich nicht bei jedem flüchtigen Gedanken nur mal eben etwas recherchiere oder ein anderes Buch auf die Merkliste setze oder mich auf andere Art und Weise ablenken lasse …

Ein aufgeschlagenes Buch. Auf der linken Seite ist fett gedruckt "Chapter Twenty-Five" zu lesen, darunter ist eine gezeichnete Fleischfressende Pflanze zu erkennen.

Da der Lesemarathon jetzt vorbei ist, wandere ich zusammen mit meinem Mann erst einmal wieder zu unserem Puzzle (auch wenn das trübe Tageslicht heute nicht gerade wirklich für angemessene Puzzlebedingungen sorgt *g*). Es war sehr schön entspannt den Jahreswechsel gemeinsam mit Neyasha und Birthe lesend zu verbringen. Vielen Dank dafür an Neyasha! Ich hoffe, ihr habt noch ein schönes und entspanntes „Restwochenende“, bevor am Montag der Alltag wieder beginnt. 🙂