
Nachdem ich gestern so einen wunderbar entspannten Tag hatte, hoffe ich, dass es heute genauso weitergeht. Mein Mann und ich werden heute eine Brettspielrunde einlegen, wobei ich noch nicht weiß, welches Spiel wir spielen werden. Wir haben verabredet, dass jeder von uns in diesem Monat zwei Spiele auswählen darf,
die wir an den Sonntagen spielen, und er hat mir noch nicht mitgeteilt, welches er für heute gewählt hat. Wobei ich davon ausgehe, dass es eines der Spiele sein wird, die er in den letzten Tagen neu bekommen hat. Ansonsten bleibe ich weiter bei „A Case of Mice and Murder“ von Sally Smith und natürlich wird es auch wieder etwas Zeit mit der Switch geben. Vorher brauche ich aber wieder etwas Zeit zum Wachwerden und um etwas Pflichtkram zu erledigen. Bis später! 🙂
Update 10:15 Uhr
Heute macht es sich eindeutig bemerkbar, dass meine Nacht ziemlich unruhig und nicht so erholsam war wie gewünscht. Aber auch wenn sich meine Gedanken im Schneckentempo zu bewegen scheinen, so habe ich meinen Pflichtkram hinter mich gebracht und schon ein paar Kapitel in „A Case of Mice and Murder“ gelesen. Ich mag es sehr wie Sally Smith die Charaktere beschreibt. Ich habe bei den meisten davon keine Vorstellung wie sie aussehen, aber ich habe das Gefühl, ich kenne sie als Person und kann einschätzen wie sie normalerweise auf etwas reagieren würden. Auch mag ich, dass sich die Geschichte altmodisch genug anfühlt, dass ich (beinah) glauben könnte, dass sie wirklich vor über 100 Jahren geschrieben wurde. Während es gleichzeitig immer wieder kleine Nebenbemerkungen von Gabriel gibt, die bestimmte Traditionen (keine weiblichen Jurastudentinnen) oder Ansichten (wie Cesare Lombrosos Typisierung von Verbrechern) in Frage stellen. Was Aspekte sind, die für mich das Lesen all der wunderbaren alten Kriminalromane, die ich immer noch sehr mag, inzwischen etwas schwierig macht, da natürlich die Autor*innen da Ansichten ihrer Zeit wiedergeben – und das nicht immer mit meiner Sicht vereinbar ist. Weshalb ich umso glücklicher bin, wenn ich aktuelle Autor*innen finde, deren Bücher mir vergleichbare Geschichten mit weniger kontroversen Aspekten bieten.
Da mein Mann und ich uns für ca. 13 Uhr zum Brettspielen verabredet haben, muss ich mich so langsam beeilen, wenn ich vorher noch eine kleine Runde mit der Switch drehen und in Ruhe mein Frühstück essen will.
Update 13:00 Uhr

Nach dem letzten Update bin ich noch etwas online hängengeblieben und habe dann meinem Mann ein bischen über mein Buch erzählt, was bedeutete, dass die Zeit nicht gereicht hat, um noch etwas mit der Switch zu spielen. Zum Frühstück gab es dann Porridge mit Banane – und ich kann nun leider sagen, dass die Banane nicht nur sehr klein, sondern auch sehr geschmacklos war. Immerhin weiß ich nun, was für ein Spiel wir gleich spielen werden. Es handelt sich um die „Die verlorenen Ruinen von Arnak“, das mein Mann in der vergangenen Woche gebraucht von einem Kollegen übernommen hat. Er hat damit gestern schon eine Solo-Runde gespielt, aber ich weiß bislang überhaupt nichts über das Spiel. Mal schauen, wie es mir gleich gefällt.
Update 16:15 Uhr

Das war ein nette, aber auch überraschend anstrengende Brettspielrunde. Mein Mann hatte – wie schon erwähnt – gestern eine Solo-Runde mit „Die verlorenen Ruinen von Arnak“ gespielt und hatte deshalb den Spielablauf und die Regeln noch präsent. Aber für mich war das alles neu und ich muss zugeben, dass ich nicht sehr gut darin bin, wenn ein Spiel sehr viele unterschiedliche Wege zum Ziel bietet. Ich neige eher dazu mich auf einige wenige Sachen zu konzentrieren, was nicht gerade ideal für dieses Spiel ist. Aber grundsätzlich fand ich es schon nett Orte zu erkunden, zu „forschen“ und meine Karten und Materialien so optimal wie möglich zu verwalten. Es wird definitiv nicht mein Lieblingsspiel, aber ich habe auch kein Problem damit, wenn mein Mann das noch einmal mit mir spielen will. Wobei er es vor allem von seinem Kollegen gekauft hat, um es beim abendlichen Spieletreff im Kollegenkreis zu nutzen. Ach ja, ich habe übrigens mit 61:64 Punkten gegen meinen Mann verloren (und das vor allem, weil er mir regelmäßig Hinweise gab, wo ich noch etwas rausholen könnte). *g*
Jetzt fühle ich mich aber ein bisschen erholungsbedürftig und gönne mir erst einmal einen Chai Latte und Kekse und greife dann zur Switch. 🙂
Update 19:15 Uhr

Während ich meine Kekse und meinen Chai genascht habe, habe ich noch ein bisschen in „A Case of Mice and Murder“ gelesen, aber danach ging es dann wirklich an die Switch. Wo ich dann mit meiner üblichen Animal-Crossing-Runde startete, die so entspannt war, dass ich dabei mehrfach einnickte. Irgendwann rief mein Mann aus dem Nebenzimmer, ob ich denn immer noch „Animal Crossing“ spielen würde und weckte mich damit aus meinem entspannten Nachmittagsschlaf. *g*

Immerhin hat dieser Weckruf dann noch dafür gesorgt, dass ich noch ein Stündchen mit „Pokopia“ verbringen konnte. Jetzt aber wird es Zeit das Abendessen zu kochen (bzw. aufzuwärmen). Es gibt heute Nudeln mit Linsen-Bolognese, die ich schon vor einiger Zeit gekocht und dann eingefroren hatte.
Update 22:15 Uhr (letztes Update)

Nach dem – wieder einmal sehr leckeren – Abendessen habe ich wieder zu „A Case of Mice and Murder“ gegriffen und gemütlich gelesen. Wobei mir einfällt, dass ich bislang noch gar nicht so viel zu dem Kriminalfall gesagt habe, aber ich mag es, wie so nach und nach ein immer deutlicherer Eindruck von dem Tatabend und den vielen kleinen Verbindungen zwischen den verschiedenen Personen aufgebaut wird. Und ich finde es sehr unterhaltsam wie Gabriel regelmäßig neue Facetten an Personen entdeckt, über die er sich (abgesehen von seiner beruflichen Beziehung zu ihnen) vorher keinerlei Gedanken gemacht hat. Sehr viele Kapitel habe ich nicht mehr vor mir, aber ich fürchte, ich bin heute Abend zu müde, um den Roman noch zu beenden. Aber ich denke, dass ich mir morgen schon wieder eine neue Lektüre suchen muss. Was dieses Herbstlesen-Wochenende zu einem produktiven Lese-Wochenende macht, auch wenn ich so einige Zeit mit den diversen Spielen verbracht habe. Alles in allem war es wunderbar entspannen und ich habe sowohl mein Buch, als auch meine Zeit mit den Spielen sehr genossen.
Danke, dass ihr mir an diesem Wochenende wieder Gesellschaft geleistet und mit mir „herbstgelesen“ habt. Ich wünsche euch einen guten Start in die kommende Woche – und vielleicht lesen wir uns ja am nächsten Wochenende wieder hier. 🙂
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