Jo Spurrier: Daughter of Lies and Ruin (Tales of the Blackbone Witches 2)

„Daughter of Lies and Ruin“ von Jo Spurrier ist die Fortsetzung von „A Curse of Ash and Embers“, und ich muss sagen, dass ich es sehr mag, wie die Autorin erst mit einem Überfall durch Banditen beginnt und dann so nach und nach dezent Informationen über die Ereignisse im ersten Band in die Geschichte einfließen lässt. Ebenso gefällt es mir, wieder die Perspektive der Protagonistin Elodie (Dee) einzunehmen, die sich nach all den Wochen als Lehrling der Hexe Aleida immer noch nicht daran gewöhnt hat, dass es Magie in ihrem Leben gibt. Ihr ganzes (junges) Leben lang war Dee nichts anderes als ein Dienstmädchen – erst für ihre Familie, dann für ihre neue Arbeitgeberin – und so fällt es ihr natürlich schwer, sich selbst anders wahrzunehmen. Gemeinsam mit Aleida ist Dee zu Beginn der Geschichte zu einem Kloster unterwegs, das sich um Frauen in Not kümmert, um dort eine Spende zu überreichen. Beide Frauen sind der Meinung, dass das Kloster gute Arbeit leistet, auch wenn weder Aleida noch Dee sich vorstellen könnten, an einem solch streng geführten Ort Zuflucht zu suchen.

Ebenso scheint es Kara zu gehen, die nicht freiwillig im Kloster untergekommen ist, nachdem ihr Vater vor einigen Wochen verschwand. Das Mädchen will nichts anderes als den Schutz des Klosters verlassen, um sich auf die Suche nach ihrem Vater begeben zu können. Doch während Dee sofort bereit wäre, Kara zu helfen, besteht Aleida darauf, dass sie niemanden in ihrem Wagen mitnimmt, der ihr nicht die Wahrheit sagt. So steht von Anfang an fest, dass hinter der Situation von Kara, hinter dem Verhalten der Banditen und all den anderen seltsamen Vorfällen in der Gegend rund um das Kloster mehr steckt, als Dee und Aleida anfangs sehen können. Erst nach und nach decken die beiden Frauen die verschiedenen Geheimnisse auf, und je mehr sie über all die Vorgänge erfahren, desto ratsamer scheint es, einfach wieder nach Hause zu fahren und sich nicht in fremde Angelegenheiten einzumischen. Auf der anderen Seite sind da all die Menschen in Not, und so hilflos und unerfahren sich Dee häufig fühlt, so ist sie doch wild entschlossen, niemanden im Stich zu lassen, der ihre Hilfe benötigt.

Ich muss mich anfangs immer ein bisschen an die langsame und – angesichts all der Kämpfe und Auseinandersetzungen – überraschend ruhige Erzählweise von Jo Spurrier gewöhnen, aber ich liebe es, Elodies Perspektive zu verfolgen und mit ihr zusammen mehr über all die rätselhaften Vorgänge herauszufinden. Für mich ist sie eine stimmig dargestellte junge Frau, die Probleme damit hat, sich daran zu gewöhnen, dass sie nicht mehr die ungewollte älteste Tochter im Haushalt ihres Stiefvaters oder ein Dienstmädchen ist, sondern eine Person mit Macht. Natürlich ist Dee im Vergleich zu Aleida, die schon einige Jahre als Hexe aktiv ist, noch sehr unwissend und unfähig, aber sie verfügt über Magie und über die richtigen Instinkte, um diese Magie auch zu nutzen. Besonders schön finde ich es, wie die Autorin mit all den Gegensätzen zwischen Elodie und Aleida spielt. Die eine Frau ist eine erfahrene und recht skrupellose Hexe, die andere ihre etwas naive und unsichere Auszubildende. Und während Dee ein weiches Herz hat und jedem zu Hilfe eilen will, hält Aleida sich lieber zurück, beäugt kritisch die hilfesuchende Person und überlegt, welche Risiken und welcher Nutzen mit der ganzen Angelegenheit verbunden sind.

Beide Frauen können viel voneinander lernen und ergänzen sich wunderbar innerhalb der Geschichte. Die – nicht immer einfache – Freundschaft der beiden ist für mich einer der schönsten Aspekte in diesen Romane. Aber ich mag auch all die anderen, überzeugend dargestellten und häufig sehr fehlerbehafteten Figuren, die dafür sorgen, dass die Handlung vorangetrieben wird. Ein weiterer wichtiger Aspekt dieser Geschichten sind all die fantastischen Elemente, die die Autorin in ihre Romane einbaut. Ich weiß nicht, ob ich den Weltenbau so ganz überzeugend finde, was daran liegt, dass ich viele Dinge, die mir unrund vorkommen, nur aus Erzählungen von Aleida kenne. Aber es ist mir überraschend egal, ob der Weltenbau wirklich stimmig ist, da ich diese Mischung auf dem einfachem Leben, das die beiden Frauen führen, ihrer Nähe zur Natur, die für viele magische Handlungen notwendig ist, und die Selbstverständlichkeit, mit der Dämonen und andere fantastische Monster in diesen Geschichten vorkommen, wirklich sehr genieße. Eine Wendung am Ende von „Daugther of Lies and Ruin“ führt eine neue potenzielle Gegenspielerin ein, weshalb ich hoffe, dass es einen weiteren Band rund um die Blackbone-Hexen geben wird, auch wenn dieser noch nicht angekündigt ist. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn ich noch mehr über Elodie und Aleida lesen und Dee bei ihrem Weg, eine „richtige“ Hexe zu werden, begleiten könnte.

Herbstlesen im Oktober 2021 (Sonntag, 24.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Nachdem ich gestern so einen gemütlichen Samstag hatte, hoffe ich, dass es heute ebenso entspannt hier weitergeht. Viel habe ich gestern nicht mehr gelesen, auch wenn ich nicht ganz so früh ins Bett gekommen bin, wie ich gehofft hatte. Im Zweifelsfall muss ich heute also wohl einen Mittagsschlaf einlegen. *g*

Außerdem haben wir für heute wieder eine Brettspiel-Runde geplant (wenn wir uns denn auf ein Spiel einigen können) und ich habe natürlich noch meine beiden angefangenen Bücher („And Dangerous to Know“ und „Howl’s Moving Castle“). Aber erst einmal muss ich wieder wachwerden und dann sehe ich weiter … 🙂

 

Update 11:15 Uhr

Links oben eine kleine Laterne, in der Mitte ein Stapel mit Büchern, auf dem ein angeschalteter eReader liegt und eine Seite der Kurzgeschichte "Undead Philosophy 101" zeigt und rechts eine Tasse mit Milchtee.

Es bleibt dabei, dass ich es immer wieder faszinierend finde, wie so ein Vormittag einfach vergehen kann, ohne dass ich viel gemacht hätte. Genau genommen habe ich mich ein bisschen online rumgetrieben, mit meinem Mann die Essensplanung für heute und die nächsten Tage durchgesprochen und eine Kurzgeschichte gelesen. Die Kurzgeschichte war „Undead Philosophy 101“ von Stephanie Burgis und als Urban-Fantasy-Geschichte gehört sie so gar nicht zu dem, was die Autorin normalerweise schreibt, aber sie hat mir gut gefallen. Die Protagonistin Amanda sucht in der Geschichte Beistand bei ihrem Philosophie-Professor, weil ihre Mitbewohnerin von einem Vampir gebissen wurde. Es gibt sehr viele Gedanken darüber, dass Amanda nicht den Erwartungen ihrer Eltern entsprechen will, sehr viele (amüsante) Details zum Studentenleben und natürlich ein paar Vampire … *g* Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und muss zugeben, dass ich es nett fände, wenn Stephanie Burgis das Genre irgendwann mal wieder für sich entdecken und mehr darin schreiben würde. 😉

 

Update 15:00 Uhr

Links die Taschenbuchausgabe von "Howl's Moving Castle", rechts eine grüne Schale mit Udon-Nudeln, Möhrenscheiben und kleinen Blumenkohlröschen in Brühe, quer über der Schale liegen Essstäbchen.

Ich würde ja gern behaupten, dass ich mich nach dem letzten Update gleich an meine Frühstückszubereitung gemacht habe, aber natürlich habe ich vorher noch etwas Zeit mit Kommentaren und allem möglichen anderen Kram verstreichen lassen. Beim Frühstück habe ich (mal wieder) gemerkt, dass es doch gut zwanzig Jahre her ist, seitdem ich regelmäßig mit Essstäbchen gegessen habe. Ich bin wirklich ziemlich unbeholfen geworden, wobei die kalten Finger vermutlich auch nicht geholfen haben. *g* Aber die Udon-Nudeln waren lecker und das warme Frühstück war heute einfach perfekt! Danach habe ich dann erst einmal zu „Howl’s Moving Castle“ von Diana Wynne Jones gegriffen. Ich mag dieses Buch so gerne und ich liebe all die kleinen Details und Zusammenhänge in der Geschichte, die zum Teil erst dann ins Auge fallen, wenn einem die Handlung schon bekannt ist.

Ein aufgeschlagenes Buch auf einer orangen Decke.

Was ich gerade allerdings wirklich lustig fand, war die Tatsache, dass mir heute zum ersten Mal aufgefallen ist, dass ich es in all den Jahren immer hingekommen habe, dass im Schloss nicht gekocht werden kann, wenn Calcifer erschöpft ist. Ja, der Dämon lebt im Herd und wenn auf dem Herd gekocht werden soll, dann muss dort auch ein Feuer brennen, das stark genug dafür ist. Aber auf der anderen Seite gibt es zwei Wege in Gebiete (ein Hinterhof und ein Moorgebiet), in denen ungestört ein kleines Lagerfeuer gemacht werden könnte, um etwas zu erhitzen. Es ist ja nicht so, als ob im Schloss Holzmangel herrschen würde, wenn man bedenkt, dass Calcifer regelmäßig mit Holzscheiten gefüttert werden muss …

 

Update 18:00 Uhr

Ein sehr herbstlicher Animal-Crossing-Screenshot, bei dem meine Figur vor einem Beet mit orangen Blumen steht und eine Pflanze ausgraben will, die außerhalb des Beetes wächst.

Da ich für das heutige Essen noch die Spinat-Füllung improvisieren machen muss, muss ich gleich in die Küche wandern. Aber vorher erzähle ich noch, was ich in den letzten Stunde gemacht habe. Nach dem letzten Update habe ich erst einmal etwas „Animal Crossing“ gespielt, bei der ich all die Blumen ausgraben durfte, die dank des gestrigen Regens auf meiner Insel gewachsen sind. Ich mag diese tägliche Runde über meine Insel wirklich gern und finde es wunderbar entspannend auch in diesem Spiel so etwas wie „Alltag“ zu haben … mal schauen, wie das so wird, wenn am 05. November die Erweiterung veröffentlicht wird. Ich fürchte, ich werde wohl für das Wochenende sehr viel Spielzeit einplanen müssen. 😉

Links die Taschenbuchausgabe von "And Dangerous to Know", darauf steht eine Untertasse mit verschiedenen Keksen (Lebkuchenherzen, Smartie-Schokokekse, Marzipankartoffeln und Spekulatius), rechts neben dem Buch steht eine große Tasse Milchkaffee.

Danach hatte ich dann große Lust auf was Süßes und einen großen Pott mit Milchkaffee. Dabei habe ich wieder zu „And Dangerous to Know“ von Darcie Wilde gegriffen und weitergelesen. Ich glaube, ich habe noch gar nicht so viel zur Handlung erzählt … Die Protagonistin Rosalind Thorne ist eine verarmte „Tochter aus reichem Haus“, die überlebt, indem sie anderen Frauen ihrer Gesellschaft diskret bei ihren Problemen hilft. Dieses Mal wird sie von Lady Melbourne engagiert, um herauszufinden wer Briefe aus dem Besitz der Lady gestohlen hat. Diese Briefe enthalten (vermutlich) Details über das Liebesleben von Lord Byron und könnten einen Skandal entfachen, der nicht nur den (momentan auf dem Kontinent lebenden) Lord seine Stellung kosten könnte, sondern auch Lady Melbourne und ihrer Familie schaden würde. Auf der anderen Seite hat der Bow Street Runner Adam Harkness, mit dem Rosalind schon zweimal zusammengearbeitet hat, das Problem, dass die Leiche einer unbekannten Frau zu Scotland Yard geliefert wurde – und die Herren, die das „Paket“ abgeliefert hatten, sagten aus, dass sie ihre Lieferung im Hof des Herrenhaus der Familie Melbourne in Empfang genommen haben. Offiziell wäre es zu gefährlich zu ermitteln, also bittet Adam Rosalind darum, dass sie für ihn die Ohren aufhält. Alles in allem mag ich die Geschichte eigentlich, ich hätte aber mehr Vergnügen daran, wenn die Autorin keine real existierenden Personen eingebaut hätte, über die ich in diesem Jahr gerade erst einiges gelesen habe, was eben nicht mit den Darstellungen in diesem Roman übereinstimmt, und wenn nicht die „sachbezogenen“ historischen Details in dem Buch so stimmig klingen würden … So, jetzt aber in die Küche! 😉

 

Update 22:00 Uhr

Ein Teller mit einem Stück Spinat-Quiche.

Wie schon geahnt, hat das Kochen heute etwas Zeit in Anspruch genommen und während das Essen im Ofen war, habe ich schon mal den Abwasch erledigt, so dass ich damit für heute durch bin. Die Spinat … Quiche(?) war sehr lecker und – da ich damit diverse Reste inklusive etwas Mascarpone, Parmesan und Feta aufgebraucht habe – sättigend. Ich freu mich jetzt schon darauf, dass ich morgen noch ein Stück davon zum Abendessen habe. *g* Eigentlich wollten wir zum Essen etwas Schauen, aber am Ende haben wir die Zeit nur genutzt, um unsere Netflix-Liste mal auszumisten. Danach habe ich noch ein paar Kommentare beantwortet und ein paar Seiten in meinen beiden Büchern gelesen. Ich neige dazu im Laufe eines Abends alles, was ich in Reichweite haben will, auf meiner Sofadecke anzusammeln und heute führt das dazu, dass ich gerade ständig zwischen den beiden Romanen wechsel. Ich denke, ich werde das auch noch ein Stündchen oder so weiter so machen und dann ins Bett gehen.

Zwei Bücher auf einer orangen Decke, unten liegt "Howl's Moving Castle", darauf liegt "An Dangerous to Know".

Es war heute wieder schön gemeinsam mit euch den Tag zu verbringen und ich kann kaum glauben, dass wir nur noch ein Herbstlesen-Wochenende vor uns haben! Ich hoffe, wir lesen uns hier am kommenden Wochenende wieder oder ansonsten spätestens am Lese-Sonntag im November. Habt einen guten Start in die Woche und genießt das Herbstwetter solange es anhält! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Anette
Neyasha
Birthe
Sayuri
JED

Herbstlesen im Oktober 2021 (Samstag, 23.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Schon das vierte Wochenende in diesem Oktober und auch dieses Mal bin ich wild entschlossen möglichst viel gemütliche Zeit auf dem Sofa zu verbringen. 😉 Nachdem wir am Mittwoch wieder über zwanzig Grad hatten, sind die Temperaturen in den letzten zwei Tagen wieder so weit gefallen, dass es sich herbstlich anfühlt, und ich freu mich jetzt schon darauf, mich unter meiner Decke auf dem Sofa einrollen zu können.

In der vergangenen Woche habe ich nicht nur „A Daughter of Lies and Ruin“ von Jo Spurrier beendet, sondern auch den ersten Teil der „The Supernatural Sleuthing Service“-Reihe von Gwenda Bond und Christopher Rowe gelesen und rezensiert. Es bleibt dabei, dass ich es im Moment ganz gut am Abend mit dem Lesen auf die Reihe bekomme, dafür aber das „ins Bett gehen“ etwas später stattfindet als vernünftig wäre. *g* Zur Abwechslung von all den fantastischen Romanen der letzten Tage, habe ich mir für heute „And Dangerous to Know“ von Darcie Wilde vorgenommen – das ist der dritte Roman der Rosalind-Thorne-Krimis. Wobei ich gestehen muss, dass ich in den letzten Tagen auch immer mal wieder in „Howl’s Moving Castle“ von Diana Wynne Jones reingeblättert habe, weil ich solche Lust auf die Geschichte hatte. Ich denke, das mit dem Lesen wird heute wohl auch tagsüber klappen. Aber erst einmal muss ich dafür wach genug werden …

 

Update 11:15 Uhr

Links die Taschenbuchausgabe von "And Dangerous to Know" von Darcie Wilde, rechts eine große Tasse mit Gemüsebrühe.

Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie lange „wachwerden“ bei mir so dauern kann. 😉 Weshalb ich bislang nicht mehr auf die Reihe bekommen habe, als die Küche aufzuräumen, zu duschen, mich etwas online rumzutreiben und ungefähr sechs Seiten zu lesen … Und dann klingelte der Wecker, den ich mir gestellt hatte, damit ich hier ein erstes Lebenszeichen hinterlasse. *g* Nachdem das erledigt ist, rolle ich mich jetzt also wieder auf dem Sofa ein und schaue, ob ich in „And Dangerous to Know“ reinfinde.

 

Update 14:00 Uhr

Rechts ein weißer Teller mit zwei Brötchenhälften (oben Frischkäse, unten Butter und Honig), oben eine große Tasse Chai-Milchtee und links (auf meinem Buch stehend) eine Glasschale mit Apfelstücken

Ich bin mir nicht so sicher, was ich von meinem Kriminalroman halten soll. Die ersten beiden Bände der Reihe habe ich sehr gemocht, aber da ging es auch um Personen, zu denen ich noch keine Meinung hatte. Oder wenn prominente historische Figuren auftraten, dann war ihre Rolle so gering, dass ich nicht das Bedürfnis hatte ihre Darstellung in den Romanen mit dem zu vergleichen, was ich über diese Personen weiß. Bei „And Dangerous to Know“ hingegen spielen Lady Melbourne und ihre Schwiegertochter Lady Caroline Lamb eine große Rolle und ich finde es schwer zu ertragen, dass Lady Caroline direkt als „die Verrückte, die ein Verhältnis mit Lord Byron hatte“ eingeführt wird. Und sie wird so nicht nur von einem älteren und einflussreichen Herren bezeichnet, sondern auch von einer der besten Freundinnen ihre Schwiegermuter Lady Melbourne. Das ist kein Grund das Buch abzubrechen, aber es lässt mich etwas langsamer und kritischer lesen – und ich hatte kein Problem den Roman für mein Frühstück zur Seite zu legen, um erst einmal etwas Zeit online zu verbringen …

 

Update 17:00 Uhr

Eine angefangene Häkeldecke mit braun-weißem Karomuster, eine Häkelnadel und eine Fernbedienung, die darauf liegen.

Nach dem letzten Update hatte ich erst einmal Lust darauf eine Runde zu Häkeln und dabei einen Film zu schauen. Genauer gesagt hatte ich Lust auf „Practical Magic“ („Zauberhafte Schwestern“) und da ich den Film so gut kenne, kann ich dabei auch Häkeln, ohne dass ich das Gefühl habe, ich würde etwas verpassen. Als reines Hörbuch würde die Geschichte vermutlich nicht funktionieren, aber ich wusste ja, wann ich hochgucken muss, um die wichtigen Stellen mitzubekommen. Sehr passend war es, dass bei der unheimlichsten Stelle des Films unsere Nachbarin ihre Fenster zuknallte – was ich weniger hören als spüren kann, weil dann das Sofa wackelt. Das hat mir schon einen überraschenden Schreckmoment verpasst. *g* Weshalb ich mir danach erst einmal eine Heiße Schokolade und etwas zum Knabbern gegönnt habe – Zucker soll ja bei einem Schreck helfen … oder so … 😉

Links eine kleine Laterne, die auf einer blaugrünen Fliese steht, in der Mitte die DVD-Hülle von "Practical Magic", auf der eine Untertasse mit ein paar Keksen steht, und rechts eine hexenkesselförmige Tasse mit Kakao und Mini-Marshmellows.

Jetzt drehe ich erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und dann gönne ich mir etwas Zeit auf meiner Animal-Crossing-Insel.

 

Update 21:30 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot mit meiner Spielfigur und einer Nachbarin, die ein Frosch ist. Die Nachbarin sagt: "Regen ist toll! Endlich kann ich wieder nach Herzenslust in Pfützen herumspringen, quäk!".

Nachdem ich „Animal Crossing“ gespielt hatte, wurde es auch bald Zeit zum Kochen. Heute gab es Mais-Risotto (ich bin mir sicher, dass ich davon schon so einige Fotos hier im Blog gezeigt habe *g*) und irgendwie saue ich dabei immer schrecklich die Küche ein. Weshalb ich nach dem Essen schon wieder in die Küche gewandert bin und – mit dem Ghibli-Soundtrack von „Howl’s Moving Castle“ auf den Ohren – den Abwasch in Angriff genommen habe. Das hat heute einige Zeit gedauert, weshalb ich gerade erst wieder auf dem Sofa gelandet bin …

Links eine kleine Laterne mit einem brennenden Teelicht, rechts die Taschenbuchausgabe von "And Dangerous to Know".

Ich drehe jetzt noch eine abschließende Blog- und Kommentarrunde und dann werde ich noch ein paar Seiten lesen, bevor ich hoffentlich nicht so spät ins Bett falle. Es war heute wieder nett mit euch gemeinsam den Tag zu verbringen – wir lesen uns morgen wieder! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Anette
Neyasha
Birthe
JED

Gwenda Bond und Christopher Rowe: The Supernatural Sleuthing Service 1 – The Lost Legacy

Ich habe keine Ahnung, wo ich über die „The Supernatural Sleuthing Service“-Reihe gestolpert bin, aber grundsätzlich reizte mich die Grundidee rund um einen „Kriminalfall“ in einem Hotel für fantastische Wesen. Die Geschichte in „The Lost Legacy“ wird aus der Sicht des elfjährigen Stephen Lawson erzählt, der mit seinem Vater Michael von Chicago nach New York gezogen ist, damit Michael den Arbeitsplatz seiner verstorbenen Mutter übernehmen kann. Stephens Großmutter Nanette (von ihm Chef Nana genannt) war – wie schon viele Lawson-Generationen vor ihr – Küchenchefin im Hotel New Harmonia. Doch das ist alles, was Stephen über Chef Nanas Job und ihre Familie weiß, so dass es eine große Überraschung für ihn ist, als er herausfindet, dass das Hotel New Harmonia einer übernatürlichen Klientel zur Verfügung steht. So muss Stephen nicht nur damit fertig werden, dass es Supernaturals wirklich gibt, sondern auch damit, dass seine Familie väterlicherseits zu den (in ihrem Fall kulinarischen) Rittern gehört, die den Frieden zwischen den verschiedenen übernatürlichen Völkern bewahren. Und dann ist da noch die Tatsache, dass Stephens Mutter kein Mensch war und dass sein Vater deshalb zehn Jahre lang im Exil leben musste.

Während Stephen noch versucht, mit all den Veränderungen in seinem Leben fertigzuwerden, wird ein unersetzbares Artefakt gestohlen und fast alle im Hotel sind sich sicher, dass Stephen der Täter ist. Nun ist es an Stephen, seine Unschuld zu beweisen und dafür zu sorgen, dass er und sein Vater eine Zukunft im New Harmonia haben. Zum Glück gibt es da noch Sofia und Ivan, die nicht nur beschlossen haben, dass sie Stephens neue Freunde sind, sondern auch ihr gesamtes Leben im Hotel verbracht haben und sich deshalb ziemlich gut auskennen mit all den übernatürlichen Gästen und Angestellten. Ich muss gestehen, dass ich das Hotel New Harmonia als Kulisse für diese Geschichte bein Lesen wirklich geliebt habe. Das Hotel an sich fühlt sich ebenso magisch an wie seine Gäste, angefangen bei dem Drachen im Keller über den Aufzug („Please do not engage the elevator in conversation!“) bis zu dem kleinen ländlich wirkenden Dorf auf dem Dach des Gebäudes, in dem die Angstellten leben.

Ebenso mochte ich die Angestellten und Gäste des Hotels, auch wenn nicht alle von ihnen wirklich sympathisch oder gar harmlos waren. Aber es fühlte sich für mich an, als ob Gwenda Bond und Christopher Rowe da eine stimmige bunte Mischung an Charakteren mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Ansichten versammelt hätten. Doch besonders stach für mich das Verhältnis zwischen Stephen und seinem Vater und die entstehende Freundschaft zwischen Stephen, Sofia und Ivan hervor. Stephen ist natürlich enttäuscht darüber, dass sein Vater ihm zehn Jahre lang nichts über seine Familiengeschichte und die übernatürlichen Wesen, mit denen dieser aufgewachsen war, erzählt hat. Auf der anderen Seite liebt und vertraut er seinem Vater, und daran ändert sich auch nichts. Um so wichtiger ist es natürlich, dass Stephen seinem Vater beweist, dass er unschuldig ist, und dass er dafür sorgt, dass Michael seinen Traumjob als Chefkoch des Hotels behalten kann. Und was die Freundschaft zwischen Stephen und den anderen beiden Kindern angeht, so ist es nicht mal so, dass sich die drei auf Anhieb leiden können, aber Sofia und Ivan sind davon überzeugt, dass Stephen die Wahrheit sagt und nicht der Dieb ist, und das bedeutet, dass sie ihn dabei unterstützen müssen, seine Unschuld zu beweisen.

Ich mochte es sehr, wie Stephen seine beiden Verbündeten im Laufe der Zeit immer besser kennenlernt und die Kinder immer wieder füreinander einstehen. Dabei ist der Umgang der drei miteinander wunderbar offen und respektvoll, auch wenn Sofia Ivan manchmal mit seiner Angst vor Untoten (wie dem Ghoul-Nachtportier) aufzieht. Jeder einzelne der drei hat Macken und Schwachpunkte, aber zu dritt gelingt es ihnen, diese gegenseitig auszugleichen und einander zu helfen. Das alles sorgt dafür, dass man beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl hat, dass schon alles gut ausgehen wird, selbst als Stephens Leben in Gefahr gerät oder als am Ende allen drei Kindern droht, dass sie das Hotel verlassen müssen. Außerdem gibt es immer wieder wunderbar amüsante Momente mit all den besonderen Elementen des Hotels – und ich muss gestehen, dass ich in den ersten Kapiteln des Romans nicht gedacht hätte, dass mir der Aufzug so ans Herz wachsen würde. Insgesamt ist „The Supernatural Sleuthing Service 1 – The Lost Legacy“ ein wunderbar kurzweiliger Roman voller fantastischer Elemente, amüsanter Szenen und wirklich sympathischer Charaktere, und ich freue mich jetzt schon auf das Lesen des zweiten (und wohl leider letzten) Teils mit dem Titel „The Sphinx’s Secret“.

Stephanie Burgis: Scales and Sensibility (Regency Dragons 1)

„It was a truth universally acknowledged that any young lady without a dragon was doomed to social failure.“

Dies ist der erste Satz in „Scales and Sensibility“ von Stephanie Burgis und eigentlich wisst ihr damit über den Ton der Geschichte schon fast alles, was ihr wissen müsst. 😉 Dieser Titel ist die aktuellste Veröffentlichung der Autorin, obwohl sie die erste Version des Manuskripts schon vor vielen Jahren geschrieben hatte. Aber damals hieß es, dass es keinen Markt für fantastische Regency-Romane gäbe, weshalb sich Stephanie Burgis lieber auf andere Ideen konzentrierte. Wenn ich an all die Jahre denke, in denen ich fantastische Regency gesucht habe, frage ich mich, wie irgendein Agent oder Verlag auf die Idee kommen konnte, dass der Markt dafür nicht reif wäre … aber nun gut … „Scales and Sensibility“ wird aus der Perspektive von Elinor Tregarth erzählt, die nach dem Tod ihrer Eltern von ihrer Tante aufgenommen wurde. Elinor sehnt sich nicht nur sehr nach ihren beiden jüngeren Schwestern, die von zwei anderen Verwandten aufgenommen wurden, sondern auch nach einer liebevollen und respektvollen Umgebung. Sowohl ihr Onkel als auch ihre Cousine Penelope lassen Elinor ständig spüren, dass sie nur die arme Verwandte ist und dankbar sein muss, dass sie überhaupt aufgenommen wurde.

Die Tatsache, dass Elinor Penelope bei ihrer ersten Saison helfen soll (obwohl sie selbst bislang kein Debüt hatte) und von ihrer Cousine ebenso schlecht wie die Dienstmädchen behandelt wird, macht es für die junge Frau nicht einfacher. Und dann gibt es da noch den kleinen Drachen Sir Jessamyn, der – wie es sich bei einer Dame der Gesellschaft gehört – dekorativ auf Penelopes Schulter sitzen sollte, aber stattdessen so viel Angst vor seiner Besitzerin hat, dass er regelmäßig seinen Darm auf ihren Kleidern entleert. Als Penelope ihn deswegen beinah verletzt, platzt Elinor der Kragen, was zur Folge hat, dass sie gemeinsam mit Sir Jessamyn das Haus verlässt. Ohne Geld, ohne eine Unterkunft in Aussicht und mit einem (gestohlenen) Drachen auf der Schulter scheint Elinors Schicksal besiegelt, doch dann überrascht Sir Jessamyn die junge Frau mit einer unerwarteten Fähigkeit, und außerdem macht Elinor die Bekanntschaft von Benedict Hawkins, dessen Geldsorgen ihn dazu bringe, dass er die Hand von Penelope gewinnen will. Mit der Hilfe von Sir Jessamyn, und um Benedict bei seinem Vorhaben zu unterstützen, landet Elinor inmitten einer trubeligen Hausparty, bei der sie jederzeit als Hochstaplerin und Diebin eines kostbaren Drachens enttarnt werden könnte. Dazu kommt noch, dass es auch noch andere Gäste bei dieser Gesellschaft gibt, die sich mit ganz eigenen (unlauteren) Motiven dort eingefunden haben.

Mir hat „Scales and Sensibility“ wirklich viel Freude beim Lesen bereitet, auch wenn ich die ganze Zeit sehr mit Elinor mitgelitten habe. Die junge Frau ist eigentlich ein sehr ehrlicher und offenherziger Mensch, und die Scharade, die sie mit allen Anwesenden bei dieser Hausparty spielen muss, gefällt ihr so gar nicht. Aber jedes Mal, wenn sie offen und ehrlich sein will, passiert etwas, das dafür sorgen würde, dass ein anderer Mensch darunter leiden müsste, wenn sie ihre Identität aufdecken würde. Also wird Elinor immer weiter gezwungen, Theater zu spielen und gleichzeitig Wege zu finden, um mit den diversen Erpressungen und Bedrohungen umzugehen und natürlich Benedict bei seinen Bemühungen um Penelopes Hand zu unterstützen. Trotz all dieser unangenehmen Situationen für Elinor ist die Geschichte wirklich lustig und ich habe ständig vor mich hingekichert, während es zu Missverständnissen zwischen den verschiedenen Figuren, etwas zu offenherzigen Aussagen von Elinors Tante und ähnlichen Momenten kam. Doch vor allem mochte ich einige der Charaktere wirklich gern und wollte unbedingt wissen, wie es mit ihnen weitergeht.

Allen voran natürlich Elinor, deren Zuneigung zu ihren Schwestern und Sir Jessamyn wirklich schön zu lesen war, auch wenn sie beides immer wieder in Schwierigkeiten gebracht hat. Ebenso mochte ich Benedict Hawkins sehr gern, der zwar ein Mitgiftjäger ist, aber nicht nur gute Gründe dafür hat, sondern auch ein freundlicher, ehrbarer und hilfsbereiter Mensch ist. Dazu kommen noch Figuren wie Benedicts bester Freund Cornelius Aubrey, dessen geistesabwesende Gelehrsamkeit vielleicht etwas übertrieben ist, aber für wunderbar amüsante Momente sorgt, oder Elinors Tante, die im Laufe der Geschichte entdeckt, wie befreiend es doch sein kann, einfach nur offen die eigene Meinung zu äußern. Ich mochte diesen Roman wirklich gern und ich habe große Lust, mehr von Elinor, ihren beiden Schwestern (die bislang nur durch Elinors Erinnerungen bekannt sind) und natürlich diese ungewöhnlichen kleinen Drachen und ihre überraschenden Fähigkeiten zu lesen. Zum Glück plant Stephanie Burgis zwei weitere Regency-Dragon-Romane, in denen dann Elinors Schwestern die Protagonistinnen sein werden.

Herbstlesen im Oktober 2021 (Sonntag, 17.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Gestern habe ich ja schon einen gemütlichen Lesetag auf dem Sofa verbracht und heute soll es ebenso entspannt weitergehen. Wie immer versuche ich erst einmal wach zu werden, bevor ich zum Buch greife, außerdem will ich heute Vormittag schon die Suppe für heute Abend kochen. So kann sie gut durchziehen und ich habe meinen Pflichtteil schon in der ersten Hälfte des Tages hinter mich gebracht. 😉 Ansonsten werden wir heute vermutlich keine Brettspielrunde einlegen. Wir sind beide nicht so recht in der Stimmung dazu und haben eher Lust uns auf dem Sofa einzurollen. Allerdings werden wir versuchen uns zu einem kleinen Spaziergang aufzuraffen, um in dem neuen Café im Viertel Kuchen für heute Nachmittag zu besorgen. (Mit so einer „Belohnung“ in Aussicht schaffen wir es vielleicht das Sofa zu verlassen. 😉 )

 

Update 11:30 Uhr

Ich bin heute so müde, dass ich gar nicht richtig in den Tritt komme. Aber immerhin ist die Suppe inzwischen fertig und ich habe die ersten Kommentare beantwortet und mich ein bisschen online rumgetrieben – wobei ich dabei immer wieder weggenickt bin. Bevor ich mich also auf dem Sofa einrolle und zum Buch greife, raffe ich mich also mal auf und gehe nach draußen. Freiwillig … ich glaube, ich werde in meinem Alter so langsam wirklich seltsam. 😉 Aber vielleicht hilft die frische Luft ja gegen diese anhaltende Müdigkeit und bei dem grauen Nebeltag sollten sich nicht zu viele Leute im Viertel rumtreiben. Außerdem gibt es da ja noch die Aussicht auf leckeren Kuchen! Und natürlich müssen wir so ein neues Café im Viertel unterstützen, damit es lang erhalten bleibt … *g*

 

Update 14:45 Uhr

Als wir heute Vormittag zum Café gingen, klarte der Himmel sogar soweit auf, dass hier und da ein paar Sonnenstrahlen zu sehen waren. Insgesamt war es aber eher ungemütlich und grau und wir sind dann auch auf direkten Weg wieder nach Hause gegangen. Lustigerweise ging uns beim Gang durchs Viertel auf, dass das das erste Mal seit März 2020 war, dass wir gemeinsam aus dem Haus gegangen sind. Wir sind zwar im Juni nach unserem Impftermin gemeinsam nach Hause gekommen, aber da mein Termin früher war als der meines Mannes, haben wir getrennt das Haus verlassen. Ansonsten gehen wir eigentlich nur für Arzttermine und fürs Einkaufen raus – und das sind Dinge, die wir getrennt tun. Mit unseren üblichen Frühstücksverabredungen, Roller-Derby-Nachmittagen oder Museusbesuchen fühlen wir uns noch immer nicht wohl – auch angesichts der Tatsache, dass es in den letzten Wochen bei den Arbeitskollegen meines Mannes zu Corona-Erkrankungen kam (trotz vollständigen Impfungen und vor allem bei Personen mit schulpflichtigen Kindern). Es fühlte sich auf jeden Fall etwas seltsam an, dass wir gemeinsam aus dem Haus gegangen sind …

Eine Baumkrone vor einem sehr bewölktem Himmel und ein einzelner Sonnenstrahl, der auf die Blätter trifft, - anhand der Hausfassaden rechts und links kann man erahnen, dass es eine sehr schmale Straße ist.

Vor der Kuchentheke hatten wir dann das Problem, dass uns einfach zu viele verschiedene Sorten angesprochen haben. Spontan hatten wir Lust auf mehr als acht unterschiedliche Kuchen und mussten erst etwas überlegen, was wir nun mit nach Hause nehmen. Am Ende sind es vier Stück Kuchen geworden, weshalb mein Frühstück nach dem Spaziergang dann nur aus einem Joghurt bestand. Ich muss gestehen, dass mir der nicht besonders gut schmeckte, das war das erste Mal, dass ich einen Joghurt auf Kokosbasis probiert habe, weshalb ich froh war, dass ich mit Chai-Milchtee hinterherspülen konnte. 😉

Links ein Stapel aus zwei Büchern, oben ist die Taschenbuchausgabe von "Willow Moss and the Vanished Kingdom" zu sehen, rechts eine große Tasse mit Chai-Milchtee und dazwischen eine Glasschale mit Kokos-Joghurt.

Danach habe ich mich endlich auf dem Sofa eingerollt und weiter in „Willow Moss and the Vanished Kingdom“ gelesen und bin sogar ein ganzes Stückchen weiter gekommen. Ich mag die Erzählweise der Autorin (und habe ihr inzwischen verziehen, dass gefühlt jedes Buch den selben Anfang hat), ich mag all die fantastischen Elemente rund um die Magie und die magischen Kreaturen in der Welt und ich liebe es, wie Dominique Valente ihre Charaktere agieren lässt. Vor allem mag ich es, dass dieses Mal eine Figur ohne Magie eine wichtige Rolle spielt und das deutlich wird, dass der Umgang der „Brotherhood of Wol“ mit denen, die über Magie verfügen, auch Auswirkungen auf das Leben derjenigen hat, die nicht über Magie verfügen. Wenn mein Mann nicht gerade die erste Runde Kuchen serviert hätte, würde ich vermutlich immer noch lesen, so überlege ich aber, ob ich nicht gleich erst einmal eine Weile häkel …

Zwei Teller, auf denen jeweils ein Stück Kuchen liegt. Links ein Stück Nuss-Karamell-Kuchen (ein fester Boden, der mit einer Nuss-Karamell-Schicht überzogen wurde), rechts ein Stück Kaffee-Käsekuchen.

Die Kuchenstücke haben wir uns übrigens geteilt und sowohl der Nuss-Karamell-Kuchen, als auch der Kaffee-Käsekuchen waren köstlich! Beide würde ich definitiv noch einmal kaufen … *g*

 

Update 18:00 Uhr

Zwei Teller mit Kuchen, links ein Stück Schoko-Pudding-Torte, rechts ein Stück Honig-Mandel-Torte, dazwischen steht eine wie ein Hexenkessel geformt Tasse mit Milchtee.

Seit dem letzten Update habe ich einige Zeit mit Häkeln verbracht und danach zwei weitere Stück Kuchen probiert (Schoko-Pudding-Torte und Honig-Mandel-Creme), auch diese beiden waren verflixt lecker und wir würden sie auf jeden Fall noch einmal essen. Es wäre wirklich leichter, wenn wir nicht all diese Kuchen so sehr mögen würden, dann hätten wir beim nächsten Mal immerhin schon ein paar, die wir nicht kaufen wollen würden. *g* (Wobei ich die Bananen-Schoko-Erdnuss-Torte dieses Cafés wohl nicht noch einmal kaufen würde, denn so lecker sie ist, so ist sie doch auch unglaublich mächtig und ein Stück ersetzt locker zwei Hauptmahlzeiten. 😉 ) Nach dem Kuchen wurde es Zeit für eine Runde „Animal Crossing“ – ich fürchte, meine Nachbarinnen haben beschlossen ihr ganz eigene Version des Herbstlesens abzuhalten … Vielleicht sollte ich das im kommenden Jahr auch lieber als „Massen-Chillout-Session“ bezeichnen? Was meint ihr? *g*

Ein Animal-Crossing-Screenshot, auf dem meine Spielfigur gemeinsam mit zwei Nachbarinnen zu sehen ist. Eine davon sagt "Es war einfach der richtige Zeitpunkt 'ne Massen-Chillout-Session einzuberufen, meinste nich' auch?.

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Nach dem letzten Update habe ich erst „Willow Moss and the Vanished Kingdom“ ausgelesen und dann erst einmal geschaut, ob ein weiterer Band schon angekündigt ist. (Jupp! „Willow Moss and the Magic Thief“ soll im März 2022 erscheinen.) Da bis zum Abendessen noch etwas Zeit war, habe ich dann versucht eine Rezension zu „Scales and Sensibility“ auf die Reihe zu bekommen, aber ich muss zugeben, dass es gerade mit dem Rezensionen schreiben nicht so recht klappt. Zum Essen haben wir eine Folge „Nailed It!“ geschaut und danach bin ich in die Küche gewandert und habe den heutigen Abwasch erledigt. Ich weiß immer noch nicht, ob ich das lieber morgens oder abends mache. Es ist überaus lästig, wenn ich mich nach „Feierabend“ noch einmal aufraffen muss, um eine Pflichtaufgabe zu erledigen, aber es ist auch ganz nett, wenn ich morgens in eine aufgeräumte Küche komme. Auf der anderen Seite ist der morgendliche Abwasch immer so nett, um schnell ein „ich habe was geschafft“-Gefühl zu haben, mit dem ich in die jeweilige To-do-Liste des Tages einsteigen kann. Ich glaube, ich muss darüber noch ein bisschen nachdenken. *g*

Da ich nach einer letzten Blog- und Kommentarrunde gleich ins Bett fallen werde, verabschiede ich mich für dieses Wochenende von euch! Es war wieder sehr nett mit euch gemeinsam den Tag zu verbringen – und ich muss gestehen, dass ich mich besonders gefreut habe, dass Birthe wieder unter den Bloggerinnen ist! Habt einen guten Start in die Woche, passt gut auf euch auf und vielleicht lesen wir uns ja am kommenden Wochenende wieder hier! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Anette
Neyasha
Birthe
JED

Herbstlesen im Oktober 2021 (Samstag, 16.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.In der vergangenen Woche habe ich gar nicht so wenig gelesen, auch wenn ich dafür in der Regel auf Schlaf verzichten musste. Ich weiß ja, dass das nicht gerade der klügste Weg ist, um Zeit mit seinen Büchern zu verbringen, aber ich habe gerade eine Phase, in der ich nicht nur viel um die Ohren habe, sondern mich auch erst am späten Abend wirklich auf meine Bücher konzentrieren kann. Und wenn ich erst einmal in einer Geschichte drin bin, dann werden aus „ich lese nur eben das Kapitel zuende“ oder „ich komme in ein paar Minuten nach“ auch mal eben ein oder zwei Stunden, die mir dann am nächsten Tag fehlen. 😉

So habe ich immerhin in den letzten Tage nicht nur den zweiten Band der Strangeworlds-Travel-Agency-Reihe („The Edge of the Ocean“), sondern auch „Scales and Sensibility“ von Stephanie Burgis beendet und zwischendurch neben fünf Kapitel in „At Bertram’s Hotel“ von Agatha Christie auch noch das eBook „Paladin’s Hope“ von T. Kingfisher gelesen, das am vergangenen Samstag in meinen Posteingang trudelte. Ich liebe die Paladin- bzw. Saint-of-Steel-Bücher ebenso sehr wie alle anderen Geschichten („Clocktaur War 1+2“ und „Swordheart“), die in dieser fantastischen Welt spielen, und wünschte mir, ich könnte sie jedem ans Herz legen. Aber es ist schwierig eine angemessene Rezension zu schreiben für „überaus amüsante, fluffige High-Fantasy-Liebesgeschichten mit Blood-and-Gore-Elementen“ oder gar eine Religion wie die des Ratten-Gottes zu erklären, dessen Anhänger … pragmatische Bürokraten sind, die dem Volk dienen und unabhängig von der jeweiligen Regierung für Recht und Ordnung sorgen … oder so … 😉

Für heute habe ich mir schon zwei Romane („Willow Moss and the Vanished Kingdom“ von Dominique Valente und „Daugther of Lies and Ruin“ von Jo Spurrier) rausgelegt, muss aber erst einmal wachwerden (und das Geschirr vom Abendessen abwaschen *g*), bevor ich zum Buch greife.

 

Update 11:00 Uhr

Seit dem Aufstehen habe ich ein bisschen Zeit online verbracht, den Abwasch erledigt und habe dann noch einen Blick auf einen Auftrag geworfen, den ich gestern Abend zugeschickt bekam, mit der Anmerkung, dass ich den doch allen anderen vorziehen sollte. Ich werde also auch in der kommenden Woche gut zu tun haben und hoffe, dass ich dann etwas vernünftiger bin und nicht meine Nächte zum Lesen nutzen werde. 😉 Kommentare habe ich auch beantwortet und jetzt öffne ich gleich mal den Feedreader und schaue, was ich in den letzten Tagen verpasst habe.

So richtig bin ich noch nicht in Romanstimmung, aber vielleicht gönne ich mir gleich erst einmal eine Häkelrunde. Es ist in der Wohnung kühl genug für eine Decke, was mich doch sehr motiviert, um weiter an der Häkeldecke zu arbeiten. Außerdem finde ich es gerade überraschend entspannend einfach nur zu häkeln ohne weitere Ablenkungen zu haben …

 

Update 15:00 Uhr

Ein Stück braun-weiß-karierte Häkeldecke, die auf meinem Schoß liegt und in der eine Häkelnadel steckt.

Ich habe nach dem letzten Update wirklich zur Häkelnadel gegriffen und eine Weile an meiner Decke gearbeitet. So langsam ist die Decke ja auch als solche erkennbar – wobei ich heute festgestellt habe, dass ich seit dem letzten Wochenende gerade mal eine Kästchenreihe geschafft habe. Wenn das so weiter geht, dann wird die Decke erst zum Herbst 2022 fertig und dabei habe ich noch nicht mal die Zeit in Betracht gezogen, die ich für die Umrandung benötigen werde. *g*

Links ein Stapel aus zwei Taschenbüchern, es lässt sich gerade so erahnen, dass der obere Titel von Dominique Valente ist. Rechts ein Teller mit zwei Brötchenhälften, die eine mit Honig, die andere mit Frischkäse. Dazwischen steht am oberen Rand des Fotos eine Glasschale mit Apfelspalten.

Da mein Magen dann doch anfing zu knurren, gab es für mich dann auch Frühstück (unser Lieblingsbäcker hat gerade mal wieder riesige Brötchen Oo) und dazu ein paar Seiten in „Willow Moss and the Vanished Kingdom“. Ich freu mich sehr auf die Geschichte und finde es weiterhin faszinierend, dass mir die Bücher so gut gefallen, obwohl die Autorin ein paar Elemente verwendet, die mich bei anderen Romanen regelmäßig stören. Ich muss aber auch zugeben, dass ich es schön fände, wenn die Ausgangssituation nicht immer so wäre, dass niemand Willow glaubt. Ich konnte das ja noch beim ersten Band verstehen, weil es da um einen verschwundenen Tag ging und so niemand sich an diesen Tag bzw. an die Zeit, als dieser verschwunden war, erinnern konnte. Aber beim dritten Buch ist es doch etwas … einfallslos, dass selbst ehemalige Verbündete, die Willow schon zweimal davon überzeugt hat, dass sie sich nichts einbildet, wieder glauben, dass sie nur irgendwelche absurden Geschichten erzählt, so dass Willow ganz alleine (plus dem Monster unter dem Bett und den üblichen besten Freunden) losziehen und Unrecht wieder in Ordnung bringen muss. Das macht mich, obwohl ich mich über viele kleine Dinge in der Handlung und das Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren freue, gerade etwas grumpig.

 

Update 18:30 Uhr

Links wieder die Taschenbuchausgabe von "Willow Moss and the Vanished Kingdom", rechts ein großes Glas mit Chai-Milchtee, das von einer Milchschaumhaube gekrönt wird.

Im Moment bin ich einfach den ganzen Tag süchtig nach heißen Getränken mit Milch (und das liegt nicht daran, dass ich mir inzwischen wirklich einen elektrischen Milchschäumer besorgt habe), weshalb es nach dem Frühstück und dem letzten Update noch einen Chai-Milchtee für mich gab. Lustigerweise mag ich weder den Großteil der Gewürze in meiner Chai-Mischung, noch Rooibos, der ebenfalls darin verwendet wird, aber trotzdem trinke ich jeden Tag eine Tasse davon, weil es mit der Milch zusammen dann doch irgendwie … wohltuend ist.

Links eine Untertasse mit acht unterschiedlichen Pralinen, rechts eine Tasse, die wie ein Hexenkessel geformt ist und die mit Kakao und Mini-Marshmallows gefüllt ist.

Am Nachmittag habe ich etwas in „Daughter of Lies and Ruin“ von Jo Spurrier gelesen. Ich mochte den ersten Band der Blackbone-Witches so gern und auch diese Geschichte fängt schon wieder gut an. Ich mag das Verhältnis zwischen der Protagonistin Dee und ihrer Dienstherrin/Ausbilderin Aleida , auf der einen Seite ist Dee immer wieder bemüht Aleida zurückzuhalten (zu Beginn des Buches werden die beiden zum Beispiel von Räubern überfallen und Aleida ist durchaus bereit diese mit einem Streich zu erledigen), auf der anderen Seite ist Dee sehr froh darüber, dass Aleida so wenig Skrupel hat und sie in jedem Fall beschützen wird. Dummerweise bin ich beim Lesen immer wieder dem Sekunden-Schlaf zum Opfer gefallen, weshalb ich dann zu „Animal Crossing“ gegriffen habe.

Animal-Crossing-Screenshot mit meiner Spielfigur und Eugen, dem Museumsdirektor. Eugen sagt "Huhuuu! Wenn das nicht ein Einfachgemälde ist, vollwertig und authentisch!"

Nicht, dass ich bei dem Spiel nicht einschlafen würde, aber da bin ich das gewohnt und es stört mich nicht. 😉 Nach über 1 1/2 Jahren ist mein Museum noch immer nicht vollständig, obwohl wir uns im Freundeskreis fleißig ausgetauscht und doppelte Kunstwerke verteilt haben, aber ich arbeite weiter daran. Und nachdem es gestern ein Nintendo Direct zu dem neuen „Animal Crossing“-Update gab, habe ich das Gefühl, ich sollte noch ein paar Sachen auf meiner Insel erledigen, bevor es so viele neue Dinge zu entdecken gibt. Aber nicht mehr heute, für heute bin ich mit dem Spiel durch. Stattdessen drehe ich jetzt eine Blogrunde und wandere dann in die Küche, wo ich ein neues Rezept ausprobieren werde. Spannend wird dabei der Einsatz von Sriracha, die habe ich vorher noch nie probiert und bin gespannt, ob sie uns schmeckt (und in die geplanten Wraps passt).

 

Update 22:15 Uhr (letztes Update)

Ein Teller mit zwei Wraps, einer davon ist durchgeschnitten und der Anschnitt zeigt eine Füllung aus Reis, Kidney-Bohnen, Paprika und Zwiebeln.

Okay, ich muss zugeben, dass Sriracha deutlich zu scharf für mich ist (vor allem, da ich bei zu viel Schärfe keine Luft mehr bekomme), aber Extrawürze in der Füllung und mit etwas Ketchup abgemildert, passt die Sauce sehr gut zu diesen Wraps. Alles in allem hat uns das Essen wirklich gut geschmeckt und ich mochte es, dass es so einfach mit der Hand zu essen war. Zum Essen haben wir eine Folge „Document 72 Hours“ geschaut, dieses Mal ging es um Menschen, die rund um den Jahreswechsel 2017/2018 die Tsugaru Strait Ferry benutzten. Ich mag diese kleinen Einblicke in die Leben der Personen, die für diese Sendung interviewt werden, und finde es immer wieder überraschend, welche Dinge sie über sich preisgeben. Ansonsten habe ich nur noch etwas weiter in „Daughter of Lies and Ruin“ gelesen und wie schon im ersten Band habe ich das Gefühl, dass es eine schön gemütliche Geschichte ist, obwohl die ganze Zeit Dinge passieren. *g* Bevor ich ins Bett gehe, wasche ich noch eben das Geschirr vom Abendessen ab und drehe eine Blogrunde. Mehr gibt es also von mir hier nicht. Ich wünsche euch eine gute Nacht – bis morgen! 🙂

 

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
JED
Anette

In 80 Tagen durch den SuB?

So ganz passt der Beitragstitel nicht, weil ich natürlich nicht in 80 Tagen meinen gesamten SuB abbauen werde. Das will ich auch gar nicht, denn ich mag es sehr, dass ich da ein Regal voller ungelesener Bücher habe, aus dem ich mir jederzeit eine neue Lektüre aussuchen kann. Aber in diesem Jahr ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie viele Titel auf dem SuB liegenbleiben, obwohl ich sie doch „eigentlich sofort“ lesen will, wenn sie bei mir ankommen. Oft ertappe ich mich dabei, dass ich von einem Buch denke, dass ich es gerade erst bekommen habe, und wenn ich dann auf meine Liste gucke, stelle ich fest, dass es schon seit über einem halben Jahr (oder gar länger) ungelesen da liegt.

Obwohl ich gerade ziemlich viel um die Ohren habe, lässt mich der Gedanke nicht los, dass ich mir an Neyasha ein Beispiel nehmen und versuchen könnte, meine Neuzugänge des Jahres bis zum Jahresende zu lesen. Vom 13. Oktober bis zum 31. Dezember sind es 80 Tage – 80 Tage, in denen ich versuchen will, die Bücher zu lesen, die zwischen dem 1. Januar 2021 und dem heutigen Tag auf meinem SuB gelandet sind und noch nicht von mir gelesen wurden. Ich werde mir da keinen Druck machen, aber ich werde mich (hoffentlich) in den kommenden 80 Tagen mehr auf meinen SuB konzentrieren. Dabei klammere ich die Bücher aus, die ich vermutlich zum Geburtstag und Weihnachten geschenkt bekomme, denn das wäre nicht nur ein hoffnungsloses Vorhaben, sondern ich würde den Geschichten dann auch nicht die angemessene Aufmerksamkeit schenken können.

Um einen Überblick über die noch zu lesenden Bücher zu haben (und euch die Möglichkeit zu geben, mir ein bisschen auf die Finger zu schauen), gibt es hier eine Liste mit Titeln, die ich in diesem Jahr noch lesen will:

  1. Damaris Young: The Switching Hour
  2. Amy Wilson: Angel and Bavar
  3. Kate Milford: The Thief Knot
  4. Gwenda Bond/Christopher Rowe: The Supernormal Sleuthing Service 1 – The Lost Legacy
  5. Michelle Harrison: A Tangle of Spells
  6. Celine Kiernan: The Little Grey Girl
  7. Benjamin Dean: Me, My Dad and the End of the Rainbow
  8. Rebecca Roanhorse: Race to the Sun
  9. Wendy McLeod MacKnight: The Copycat
  10. Barbara Sleigh: The Kingdom of Carbonel
  11. Seanan McGuire: Angel of the Overpass (Ghost Roads 3)
  12. Molly Guptill Manning: When Books Went to War
  13. Bea Koch: Mad and Bad – Real Heroines of the Regency
  14. Jo Spurrier: Daughter of Lies and Ruin
  15. Tamsyn Muir: Gideon the Ninth
  16. Taylor Simonds: Collateral Damage
  17. Dominique Valente: Starfell – Willow Moss and the Vanished Kingdom
  18. Phil Hickes: The Bewitching of Aveline Jones
  19. Kelly Yang: Front Desk
  20. Jessica Townsend: Hollowpox – The Hunt for Morrigan Crow
  21. B.B. Alston: Amari and the Night Brothers

Das ist definitiv eine Anzahl, die ich schaffen sollte, und eine gute Mischung aus Reihenfortsetzungen und neuen Autor.innen. Einige der Bücher scheinen mir perfekt für den Herbst zu passen, weshalb ich mir die eh für die kommenden Wochen bereitgelegt hatte. Etwas „Sorgen“ machen mir die beiden Sachbücher, denn in diesem Jahr habe ich kaum Sachbücher gelesen. Aber genau genommen habe ich „Mad & Bad“ schon halb durch und ich weiß, dass es gut geschrieben ist. Ich muss den Titel nur mal wieder aus einem der Stapel neben dem Sofa kramen …

Herbstlesen im Oktober 2021 (Sonntag, 10.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Nachdem ich gestern einen leicht grummeligen, aber insgesamt sehr gemütlichen Tag verbracht habe, hoffe ich, dass es heute hier genauso weitergehen wird. Allerdings habe ich zwei Sachen auf dem Programm, die da gestern nicht standen.

Neben der üblichen Brettspielverabredung mit meinem Mann, habe ich mir noch vorgenommen, dass ich heute Hefeschnecken backen werde. Wobei ich natürlich nicht nur mal wieder ein neues Rezept ausprobieren werde, sondern statt klassischer Zimtschnecken eine schokoladig Variante (mit leichter Kaffeenote) backen möchte. Denn so sehr ich persönlich Zimt liebe, so mag mein Mann ihn leider nicht essen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was das so wird … Zuerst muss ich aber wach genug werden, um mich überhaupt in die Küche bewegen zu wollen. 😉

 

Update 12:00 Uhr

Eine angefangenen braun-weiß-karierte Häkeldecke inklusive quer laufenden Fäden und Häkelnadel, die auf meinem Schoß liegt.

Es hat heute wirlich ein bisschen gedauert, bis ich in Schwung kam. Aber nachdem ich mich aufgerafft hatte, war der Hefeteig schnell angesetzt und die Gehzeiten habe ich genutzt, um weiter an meiner Häkeldecke zu arbeiten. Die Küche ist inzwischen aufgeräumt und die Hefeschnecken (naja, so „schneckig“ sind sie dieses Mal nicht, der Typ, dessen Rezept ich ausprobiere, hat den Anblick mit Chamäleon-Augen verglichen *g*) kühlen auf der Arbeitsplatte ab. Um 13 Uhr bin ich mit meinem Mann zum Spielen verabredet – wir hatten uns vergangene Wochen spontan ein neues Spiel gekauft und müssen das natürlich an diesem Wochenende ausprobieren. Aber erst einmal gönne ich mir gleich ein frühes Frühstück, nachdem ich eine kleine Blog- und Kommentarrunde gedreht habe.

 

Update 15:30 Uhr

Links ein angeschalteter eReader, rechts eine grüne Schale mit Porridge, darin liegt ein Löffel mit Honig.

Zum Frühstück (Porridge mit Zimt und Honig) habe ich heute ein paar Seiten in „Scales and Sensibilitys“ gelesen und dann wurde es auch schon Zeit gemeinsam mit meinem Mann eine Runde zu spielen. Genau gesagt haben wir zwei Runden gespielt, denn eine Runde mit der Animal-CrossingVersion von „Monopoly“ dauerte zu zweit keine Stunde …

Eine Kollage aus sechs Fotos von unserem heutigen Animal-Crossing-Monopoly-Spiel. Die Bilder zeigen die Verpackung, das aufgebaute Spiel, Details der Spielfiguren und der Ereigniskarten.

Es ist wirklich sehr, sehr lange her, seitdem ich das letzte Mal „Monopoly“ gespielt habe, und ich muss zugeben, dass wir uns diese Version nur wegen der Animal-Crossing-Elemente gekauft haben. Es gibt ein paar wirklich hübsche Ideen, die das klassische Monopoly-Prinzip mit „Animal Crossing“ verbinden, aber wir haben auch einige Kritikpunkte gefunden. Zum Beispiel haben wir bei unserer zweiten Runde die Bank gesprengt, während wir gleichzeitig keine Möglichkeit fanden überhaupt unser Geld auszugeben. Dabei ist es hier das Ziel des Spiels Items in Nooks Laden zu kaufen! Auch muss ich zugeben, dass wir so billig gemachte Spiele nicht mehr gewöhnt sind und sehr damit zu kämpfen hatten, dass die verschiedenen Marker so dünn und schlecht zu greifen waren. Wenn man die ganze Zeit mit dem Geld hantieren muss und mehrfach schauen muss, dass da nicht mehrere dünne Münzen aneinanderkleben, ist es schon etwas lästig. Aber insgesamt war es nett all die verschiedenen Ideen rund um „Animal Crossing“ zu entdecken, die Meilen-Aufgaben zu erfüllen, Begegnungen mit den Nachbarn oder besonderen Gästen zu haben und natürlich Inseln zu besuchen. Nur mein Mann war nicht so glücklich, als er im Gefängnis landete … ich vermutete beim Anblick seiner Spielfigur, dass er illegal gefischt hatte, aber er wollte dazu keine Auskunft geben. 😉

 

Update 18:30 Uhr

Links ein Hefeteilchen auf einer Untertasse, rechts eine an einen Hexenkessel-erinnernde Tasse mit schwarzem Tee mit Milch

Nach dem letzten Update gab es für mich erst einmal ein Hefeteilchen und eine Tasse japanischen Milk Tea. Der Teig vom Teilchen war richtig lecker, wie ein sehr fluffiges Milchbrötchen, allerdings hat er sehr viel Geschmack von der Füllung geschluckt. Es hat immer noch gut geschmeckt, aber nur sehr leicht nach Schokolade und Kaffee. Ich glaube, ich würde beim nächsten Mal noch mehr Kaffee verwenden und ein paar Zartbitterschokoladen-Splitter in den Teig einrollen. Das müsste dann ziemlich gut schmecken. 😀 Wenn ich davon absehe, dass das Teigkneten mit dem Handrührgerät ziemlich lästig war und ich eigentlich lieber mit der Hand arbeite, dann ist das Rezept wirklich nicht schlecht. Es schmeckt, ist schnell zu machen und ergibt am Ende nur sechs Teilchen, so dass die Menge perfekt für ein Wochenende ist. (Wenn ich Hefeschnecken zum Einfrieren machen wollen würde, würde ich allerdings ein anderes und „robusteres“ Rezept nehmen.)

Die Taschenbuchausgabe von "The Strangeworlds Travel Agency 2 - The Edge of the Ocean" auf einer orangen Decke liegend.

Danach habe ich eine Weile im zweiten „The Strangeworlds Travel Agency“-Band gelesen. Flick, Jonathan und Avery sind immer noch auf der verschwindenden Scheibenwelt gestrandet und so langsam überkommt sie der Verdacht, dass die Piraten, mit denen sie unterwegs sind, nicht zu den „Guten“ gehören. Außerdem muss sich Jonathan der Tatsache stellen, dass sein vor Monaten verschollener Vater vermutlich gestorben ist, denn wäre er noch am Leben, hätte nicht Jonathan die Nachricht der Piraten empfangen … Flick und Avery hingegen schmieden derweil Pläne, um von dem Piratenschiff zu flüchten und sich auf die Suche nach ihrem gestohlenen Koffer zu machen. Ich muss gestehen, dass ich nicht so recht von diesen Plänen überzeugt bin. Auf der anderen Seite würde ich wirklich gern mehr über die Meer-Personen erfahren, die den Koffer gestohlen haben, und ich fürchte, dafür müssen die Reisenden nun einmal das Schiff verlassen. *g*

Animal-Crossing-Screenshot, bei dem meine Spielfigur dem Betrachter den Rücken zu wendet, während sie mit einer Schaufel vor einem Stein steht. Im Hintergrund ist der Laden der Nook-Neffen inklusive Kürbis-Dekoration zu sehen.

Und weil sich ein Sonntagnachmittag ohne „Animal Crossing“ unvollständig anfühlen würde, habe ich auch noch eine Runde über die Insel gedreht, mit meinen Nachbarn geredet, Wespen gefangen, Materialien gesammelt und zum Schluss noch ein Konzert besucht. So langsam beschweren sich meine Nachbarn über die ganze Kürbis-Dekoration, aber ich fürchte, die müssen sie noch bis zum Monatsende aushalten. Würden sie auch mal Hand anlegen, beim Schmücken der Insel, dann hätten sie mehr mitzureden. 😉 Ich drehe jetzt noch eine Blog- und Kommentarrunde und dann wandere ich zum Kochen in die Küche. Der Tag ist überraschend schnell vorbei gegangen.

 

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Seit dem letzten Update ist hier nicht viel passiert. Erst habe ich eine Weiße-Bohnen-Suppe gekocht (ich glaube, davon habt ihr inzwischen genügend Fotos gesehen *g*) und dabei haben mein Mann und ich eine Runde „Document 72 Hours“ geschaut, dieses Mal war das Filmteam im Schlosspark von Osaka und hat 72 Stunden lang Parkbesucher gefragt, was sie in den Park geführt hat. Ich finde es immer wieder spannend, was für eine bunte Mischung in dieser Sendung zusammenkommt und was für persönliche Geschichten manche Personen mit dem Filmteam teilen. Und weil ich mich danach etwas zu müde fühlte, um zum Buch zu greifen, habe ich Nicole Rudolphs aktuelles Video („Making an 1890s Ball Gown Copied from a Real Victorian Antique“) gesehen. Sogar mein Mann fand die Informationen, die dort bei der Analyse des Originals gesammelt wurden, spannend, so dass er mit mir das Video geschaut hat (während er mir als Nachttisch Pralinenhälften in den Mund gesteckt hat – es ist schon etwas blöd, dass in der Pralinenmischung immer nur eine Praline von jeder Sorte ist, aber wir werden damit fertig! 😉 ) Ich drehe jetzt eine abschließende Blog- und Kommentarrunde, raffe mich dann hoffentlich noch zum Abwasch auf und falle anschließend ins Bett.

Es war heute wieder nett mit euch und ich hoffe, ihr habt den Tag ebenso genießen können wie ich! Habt einen schönen Start in die Woche, gönnt euch regelmäßige Auszeiten und vielleicht sehen wir uns ja am kommenden Samstag wieder hier. 🙂

 

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Heutige Mitleserinnen:

JED
Natira
Anette
Sayuri

Herbstlesen im Oktober 2021 (Samstag, 09.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Nach einer wirklich anstrengenden Woche freue ich mich wirklich sehr darüber, dass ich ein entspanntes Wochenende geplant habe. Die einzige „Pflichtaufgabe“, die heute ansteht, ist, dass ich meine am Donnerstag mit der Hand gewaschenen Schals und Handschuhe noch wegräumen muss, wenn sie denn jetzt endlich trocken sein sollten … oh, und natürlich muss ich heute Abend kochen. Ansonsten bleibe ich einfach den gesamten Tag mit Büchern und Häkelzeug auf dem Sofa. 🙂 Ich bin mir noch nicht sicher, mit welchem Buch ich in den Vormittag starte. Ich lese auf dem eReader gerade „Scales and Sensibility“ von Stephanie Burgis und gestern Abend habe ich den zweiten Band der Strangeworlds-Travel-Agency-Romane („The Edge of the Ocean“) angefangen. Mal schauen, ob ich mit einem der beiden Bücher gleich weitermache oder ob mich doch einer der anderen Titel, die neben dem Sofa gestapelt sind, noch anlacht.

 

Update 10:00 Uhr

Ein schwarzes gestricktes Tuch mit einem Schachbrettmuster aus rechten und linken Maschen, in dem zwei Löcher zu sehen sind, die eine Musterbreite voneinander entfernt sind.Bislang habe ich den Vormittag vor allem mit „Dümpeln“ verbracht. 😉 Genau genommen habe ich mich auf Twitter ein wenig mit einer Person ausgestauscht, die es fertiggebracht hat ihren Animal-Crossing-Speicherstand zu löschen (und die natürlich keine Sicherung davon in der Cloud hat). Dann habe ich meine Wollsachen weggeräumt, was bedeutet, dass ich nicht nur bereit für einen eventuellen Winter bin, sondern mir nun auch überlegen muss, was ich mit den Löchern in dem einem Tuch mache. Vermutlich werde ich einfach fünf Zentimeter aufribbeln und einen neuen Abschluss stricken, aber ich ärgere mich, dass das überhaupt nötig ist. Vor allem weiß ich nicht, was die Löcher in dem Tuch verursacht hat. Ich habe keinerlei Spuren von Motten gefunden und die anderen Wollsachen, die daneben lagen, sind alle heile. Es kann aber auch kein Problem mit der Wolle gewesen sein, denn dafür sind die Löcher zu häufig und regelmäßig über die gesamte Diagonale des Dreiecktuchs verteilt … Immerhin ist das Tuch groß genug, dass ich auf ein Stück davon verzichten kann, aber es ist trotzdem ärgerlich.

Dann hat der Kindle ein Update runtergeladen, das dafür sorgt, dass ich total genervt bin, weil so viele Sachen, die vorher intuitiv gingen, für mich nun nicht mehr zu finden sind. (Wie komme ich zur zuletzt gelesenen Seite zurück, wenn ich im Buch über die Kapitelübersicht geblättert habe? Und wie bekomme ich es hin, dass ich nur einen Titel vom Kindle, aber nicht aus meinem Bestand gelöscht bekomme?). Während das Update runterlud, habe ich einen schnellen Blogbeitrag für Dienstag geschrieben, ein paar Kommentare beantwortet und das Foto von meinem Tuch geknipst (und mich dann geärgert, weil selbst die Handykamera bei dem dunklen Gewebe nicht richtig scharfstellen wollte).

Oh, und ich hatte heute morgen eine Mail im Postfach, die mir sagte, dass ich über Patreon den neuen Roman von Ursula Vernon (T. Kingfisher) runterladen konnte – ich muss gestehen, ich bin sehr versucht gleich zu dieser Geschichte zu greifen, weil ich die Paladin-Bücher so wunderbar wohltuend finde! Die Autorin schreibt so wunderbar fluffige, romantische High Fantasy voller abgetrennter Köpfe, Dämonen und anderer lebensbedrohlicher Elemente. 😀 Wobei meine beiden angefangenen Bücher ja auch gut und amüsant und fantastisch sind … Vielleicht greife ich doch erst einmal zum Häkelzeug.*g*

 

Update 13:00 Uhr

Ein Stück einer braun-weiß-karierten Häkeldecke, die auf einem braunen Sofa liegt und darauf zwei Wollknäule und eine Häkelnadel.

Ich habe wirklich erst einmal zum Häkelzeug gegriffen und da mein Mann zu der Zeit NHK laufen hatte, habe ich beim Häkeln einiges über Katastrophenschutz und Windströmungen gelernt. *g* Immerhin weiß ich jetzt, wieso es auf einem bestimmten Platz hier in Frankfurt immer entsetzlich windig ist (Hochhäuser leiten extreme Winde aus Höhenlagen in Richtung Boden, wo die niedrigere Umgebungsbebauung und freie Flächen wie Parkanlagen dafür sorgen, dass die Windstärke weiter erhalten bleibt bzw. der Wind neu verwirbelt wird). Da im Treppenhaus ziemlich viel Unruhe war (wir werden wohl demnächst neue Nachbarn bekommen), habe ich mich danach nur etwas von meinem Mann unterhalten lassen, der von seinem Animal-Crossing-Spiel erzählte. *g*

Links ein angeschalteter eReader, der den Anfang des achten Kapitels von "Scales and Sensibility" zeigt, rechts ein Teller mit einem Brötchen (die eine Hälfte mit Brombeergelee, die andere mit Frischkäse bestrichen) und zwei Möhren.

So gegen 12 Uhr habe ich mir dann Frühstück gemacht und zu „Scales and Sensibility“ gegriffen. Ich mag Stephanie Burgis‘ Schreibweise, fühle mich aber stellvertreten für die Protagonistin gerade überraschend unwohl beim Lesen. Genau genommen hat Elinor vor gerade mal 24 Stunden das Haus ihres Onkels – gemeinsam mit dem Schoßdrachen ihrer Cousine Penelope – verlassen, nachdem es zu einem Streit mit Penelope kam. Sechs Monate lebte Elinor als arme Verwandte bei ihrem Onkel und ihr wurde nicht nur die ganze Zeit vorgehalten, dass man sie ja nur widerwillig und aus Mitleid aufgenommen hätte, sie musste auch all die kleinen und größeren Temperamentsausbrüche ihrer Cousine ausgleichen. Als diese nun aber ihren kleinen Drachen Sir Jessamyn beinah verletzt hätte, weil dieser vor lauter Nervosität ihr Kleid beschmutzt hatte, platze Elinor der Kragen – was dazu führte, dass sie das Haus verlassen musste. Und natürlich konnte sie den kleinen Drachen nicht in der Obhut von Penelope lassen, auch wenn das nun dazu führt, dass sie nicht nur einen Weg finden muss, um sich und das Tierchen zu ernähren, sondern auch dazu, dass ihr Onkel ihr den Diebstahl eines kostbaren Drachen vorwirft. Zum Glück verfügt Sir Jessamyn über eine (bis zu diesem Zeitpunkt unbekannte) Fähigkeit, die Elinor theoretisch das Leben leichter machen könnte – wenn sie denn nur schnell genug lernen würde damit umzugehen. Die Geschichte ist nett und lustig, aber ich gestehe, dass ich sehr mit Elinor mitleide, die eigentlich viel zu rechtschaffend und brav ist, um in so eine schwierige Situation zu geraten. Immerhin hat sie schon einen sehr sympathischen Herren kennengelernt, der zwar selbst von sich sagt, dass er ein Mitgiftjäger sei, aber da ich durchaus nachvollziehen kann, wieso er plant Elinors Cousine Penelope (und ihr Vermögen) zu heiraten, und davon ausgehe, dass aus diesem Plan am Ende eh nichts wird, genieße ich einfach die Szenen mit dieser Figur.

 

Update 16:30 Uhr

Ich habe nach dem letzten Update noch eine Weile in „Scales and Sensibility“ gelesen und die arme Elinor kommt von einer unangenehmen Situation in die nächste. Während sie auf der einen Seite versucht jemandem die Wahrheit zu gestehen, wird sie nun auf der anderen Seite von einem Dienstmädchen erpresst. Ich habe ein bisschen Angst davor, wie es mit ihr weitergeht, amüsiere mich aber auch ziemlich gut beim Lesen. Vor allem aber mag ich die Protagonistin und den Herren, in den sie sich auf gar keinen Fall verlieben darf, weil er doch eine reiche Erbin heiraten muss. Was ihn zum Glück nicht davon abhält ein wirklich netter Kerl zu sein. 🙂

Ein aufgeschlagenes Taschenbuch, das in Leseposition auf einer orangen Decke liegt.

Als sich die nächste kritische Situation für Elinor anbahnte, habe ich aber doch erst einmal lieber zum zweiten Teil der Strangeworlds-Travel-Agency-Reihe gegriffen und Flick, Jonathan und seine Cousine Avery in die Welt The Break begleitet. Natürlich haben die drei gleich zu Beginn ihren Koffer verloren (genau genommen ist er ihnen gestohlen worden) und nun sitzen sie in einer Welt fest, die in absehbarer Zeit aufhören wird zu existieren. Ich mag, dass The Break eine Scheibenwelt ist, in der sich die Bewohner durchaus darüber bewusst sind, das so eine Welt nur aufgrund von Magie funktionieren kann. Genau genommen ist es eine Scheibenwelt voller Piraten und Meer-Personen und mit nur sehr wenig Landmasse, was natürlich für eine ganz eigene Kultur sorgt. *g* Außerdem gefällt es mir, dass Flick und Avery sich noch nicht so ganz sicher sind, was sie voneinander halten. Sie haben sich gerade erst kennengelernt und es gibt Dinge an Avery, die Flick sympathisch findet, und welche, die ihr nicht gefallen. Vor allem aber ist ihr bewusst, dass sie etwas eifersüchtig ist, weil sie nun die Aufmerksamkeit ihres einzigen Freundes teilen muss, und sie versucht sich davon nicht beeinflussen zu lassen. 🙂

Links eine Schachtel mit einer Pralinenmischung, die auf einem Buch steht, rechts eine schwarze Tasse, die aussieht wie ein Kessel auf vier Füßen, und die Aufschrift "Witches Brew" trägt.

Bevor ich weiterlese gibt es aber erst einmal eine Heiße Schokolade mit Marshmallows und ein paar Pralinen. Die Schachtel sieht schon etwas angeschlagen aus, aber das liegt daran, dass mein Mann die Pralinen von einem Freund zum Geburtstag geschickt bekommen hat. Er war so lieb und hat uns die Leckereien in einer Konditorei in Göttingen besorgt, in der wir uns – als wir da noch wohnten – ab und an Trüffel, Pralinen oder gar ein Stück Kuchen gegönnt haben. Das waren seltene, aber immer absolut köstliche Genüsse und es ist ein bisschen schade, dass wir nun schon seit über zehn Jahren nicht mehr da waren.

 

Update 18:00 Uhr

Zwei Animal-Crossing-Screenshots. Links macht mein Charakter Selfies vor dem Stand des Angelturniers, während Lomeus zuschaut, rechts sitzt meine Spielfigur auf einem Kissen am Boden und vor ihr liegen ein aufgeschlagenes Buch und ein paar Papiere plus Schreibzeug.

In der letzten Stunde habe ich nur „Animal Crossing“ gespielt und ich muss zugeben, dass ich – von einer schnellen Angelrunde abgesehen – das Angelturnier ziemlich ignoriert habe. Aber es ist ja auch schon mein zweites Jahr auf der Insel und Lomeus hat mir momentan nichts Neues zu bieten. Stattdessen bin ich wie jeden Tag über meine Insel geflitzt, habe mit den Nachbarn gesprochen, Wespen aus den Bäumen geschüttelt, Fossilien eingesammelt und etwas aufgeräumt. Bevor ich gleich zum Kochen in die Küche wandere, drehe ich noch eine Blog- und Kommentarrunde und schaue, wie es euch heute Nachmittag ergangen ist. 🙂

 

Update 21:45 Uhr

Ein tiefer Teller, der mit Reis und einer Mischung aus Reis und Erbsen (gewürzt mit Zwiebeln, Knoblauch und Curry) gefüllt ist.

Zum Abendessen haben wir heute das letzte Drittel der aktuellen „The Taste“-Folge gesehen. Ich muss gestehen, dass mich damit eine Hass-Liebe verbindet, weil ich einerseits spannend finde, was die Kandidaten so kochen und welche Punkte zu beachten sind, wenn man sein gesamtes Essen auf einen einzigen Löffel reduzieren muss, auf der anderen Seite die Kritikpunkte, die Masse an Werbung, das Benehmen einiger „Coaches“, sowie einige Kandidaten unerträglich finde. Wenn wir die Folgen aber aufnehmen, auf drei Abende verteilt gucken und dabei sämtliche Werbung vorspulen, finde ich die Sendung deutlich erträglicher. *g*

Danach habe ich dann noch etwas gedümpelt und mich dann dazu aufgerafft das Geschirr abzuwaschen. Und da ich jetzt wirklich müde bin, werde ich wohl nur noch das neuste Video von Bernadette Banner („Rainy Days are for Tailoring Dramatic Victorian Skirts“) anschauen und bin danach vermutlich so entspannt, dass ich einfach ins Bett fallen werde.

Ich wünsche euch eine gute Nacht und hoffe, dass wir uns morgen wieder lesen! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

JED
Natira
Anette