Cherie Priest: I Am Princess X

„I Am Princess X“ von Cherie Priest (mit Illustrationen von Kali Ciesemier) gehört zu den Büchern, um die ich lange herumschlich, um dann festzustellen, dass ich sie doch kaufen muss. Erst saß der Titel sehr, sehr lange auf der Wunschliste, und nun lag er bestimmt sechs Wochen auf dem SuB. Vor allem lag dies daran, dass ich die Inhaltsangabe wirklich spannend fand und Angst hatte, dass der Roman meinen Erwartungen nicht gerecht werden würde. Außerdem hat es mir Spaß gemacht, mir Gedanken um die Auflösung der Geschichte zu machen (und das, bevor ich überhaupt Details der Handlung kannte *g*). „I Am Princess X“ dreht sich um May und Libby, die in der fünften Klasse Freundinnen werden, als sie gemeinsam Zeit vertrödeln müssen, weil sie nicht am Sportunterricht teilnehmen können.

Schon bei ihrer ersten Begegnung denken sie sich zusammen eine Heldin namens Princess X aus, die in einem Geisterhaus wohnt und ein Katana schwingt. In den folgenden Jahren sind May und Libby unzertrennlich und ihre gemeinsam geschaffenen Geschichten (mit Libby als Zeichnerin und May als Autorin) rund um Princess X nehmen einen ganzen Wandschrank in Libbys Schlafzimmer ein. Doch dann sterben Libby und ihre Mutter bei einem tragischen Unglück und ihr Vater verlässt von einem Tag auf den anderen Seattle. Wenig später muss May entdecken, dass ihr nach Libbys Tod nicht mal Princess X geblieben ist, da Libbys Vater alle Erinnerungen an seine Familie hat entsorgen lassen. Drei Jahre später stolpert May auf einmal überall in Seattle über Bilder von Princess X und auch in dem dazugehörigen Online-Comic gibt es Verweise auf Libbys Sturz von der Brücke und Andeutungen, dass Libby vielleicht noch am Leben sein könnte.

So ganz sicher war ich mir anfangs nicht, ob „I Am Princess X“ ein Jugendbuch über eine intensive Freundschaft ist oder gar ein Kriminalroman – am Ende kann ich sagen, dass beides der Fall ist. May verfolgt die in dem Comic versteckten Hinweise mit einer Starrköpfigkeit, die schon fast an Besessenheit grenzt – schließlich hat sie all die Jahre davon geträumt, dass Libby noch am Leben sein möge. Außerdem steht für sie fest, dass all diese Hinweise ganz eindeutig an sie gerichtet sind, weil sie sich auf Dinge beziehen, die die beiden Mädchen in der Vergangenheit gemeinsam erlebt haben. Gemeinsam mit dem Hacker „Trick“ (Patrick), den May kennenlernt, als sich ihr Laptop aufhängt, findet sie nicht nur mehr über die Hintergründe des Online-Comics heraus, sondern auch Details zu den Hinweisen, die der Öffentlichkeit sonst nicht zur Verfügung stehen.

Etwas schwierig fand ich dabei, dass May, obwohl sie eigentlich ein relativ normales und vertrauenswürdiges Mädchen ist (wenn man nach dem Verhalten ihres Vaters geht), sehr schnell bereit ist, Gesetze zu brechen, um an Informationen zu kommen. Es gibt Stellen in der Geschichte, wo ich erwartet hätte, dass sie erst einmal legale Möglichkeiten suchen würde, um an Daten zu kommen, statt gleich über Einbruchswerkzeug und Sicherheitsvorkehrungen in öffentlichen Gebäuden nachzudenken.Trotzdem fühlt sich die Handlung überraschend realistisch an, weil es May und Trick – trotz all der Hilfe, die sie durch „Princess X“ und ihren Verbündeten bekommen – Arbeit und eine Menge Fußwege kostet, um hinter die Geheimnisse des Comics zu kommen. Außerdem ist Trick zwar als Hacker gut genug, um (il)legal Informationen zu beschaffen, aber nicht so gut, dass er dies spurenlos auf die Reihe kriegt. So ziehen die beiden schnell Aufmerksamkeit auf sich, die ihr Leben in Gefahr bringt.

Mir hat „I Am Princess X“ sehr viel Spaß gemacht, obwohl mir einige Elemente schon fast zu schnell gelöst wurden, aber diese Schnelligkeit sorgte auch für durchgehend anhaltende Spannung. Ich mochte die innige Freundschaft zwischen May und Libby, mir gefielen die Geschichten, die sie sich zusammen ausgedacht haben ebenso wie die kleinen Anekdoten am Anfang rund um ihre gemeinsame Zeit. Besonders schön ist es, dass Seiten des Web-Comics im Roman zu sehen sind, auf denen man als Leser gemeinsam mit May nach Hinweisen Ausschau halten kann. Ebenso hat es mir gefallen, dass die Protagonisten relativ normale Charaktere mit Stärken und Schwächen sind, wobei sie – auch wenn sie die eine oder andere falsche Entscheidung treffen – so sympathisch sind, dass ich gern meine Zeit mit ihnen verbracht habe. Selbst die Hintergründe rund um den Unfall, den Libby hatte, erscheinen beim Lesen erstaunlich stimmig – auch wenn ich in Nachhinein den einen oder anderen Aspekt in Frage gestellt habe. Insgesamt hat mir „I Am Princess X“ einen spannenden Nachmittag beschert (und nun überlege ich, ob ich die Augen nach den Titeln der Autorin für Erwachsene aufhalte).

Janine Beacham: Rose Raventhorpe Investigates 1 – Black Cats and Butlers

„Black Cats und Butlers“ von Janine Beacham war eine ziemlich spontane Anschaffung, weil mir erst das hübsche Cover ins Auge fiel und mich dann der Klappentext so ansprach – und nun werde ich mir wohl die beiden bislang veröffentlichen Fortsetzungen auch noch kaufen müssen. 😉 Protagonistin der Geschichte ist Lady Rose Raventhorpe, die zu Beginn des Romans gerade ihren zwölften Geburtstag feiert. Während des Frühstücks liest sie davon, dass in den vergangenen Tagen zwei Butler ermordet wurden. Was dazu führt, dass sie sich nicht nur darüber aufregt, dass niemand den Tod der beiden Dienstboten bislang für erwähnenswert gehalten hätte, sondern auch große Angst um ihren eigenen Butler Argyle bekommt. Argyle ist Rose’s engste Bezugsperson und derjenige, der sie seit ihrer Geburt erzogen hat, da ihr Vater in wichtige politische Geschäfte involviert ist, während ihre Mutter den ganzen Tag damit beschäftigt ist, schön zu sein. Noch bevor der Tag zu Ende geht, wird auch Argyle ermordet, und Rose beschließt, alles dafür zu tun, um den Mörder ihres Butlers zu stellen.

Trotz dieser traurigen Ausgangssituation ist „Black Cats and Butlers“ ein wundervolles Wohlfühlbuch, das ich gar nicht aus der Hand legen wollte, als ich es erst einmal angefangen hatte. Rose ist eine stimmige Protagonistin, die auch keine Hemmungen hat, den Namen ihrer Familie oder ihren Reichtum zu nutzen, wenn sie an Informationen gelangen will. Erst nach Argyles Tod entdeckt sie all die Geheimnisse, die ihr Butler hatte, und schämt sich sehr dafür, dass sie ihn ihr Leben lang als so selbstverständlich angesehen hat. Trotzdem drängt sie nicht diese Scham zu ihren Ermittlungen, sondern die feste Überzeugung, dass ein Mörder gefasst werden muss, dass es zu keinen weiteren Attentaten auf Butler kommen darf und dass eine Raventhorpe alles tun muss, um ihre Stadt zu retten. Denn nicht nur die Morde an den Butlern beunruhigen Rose, sondern auch das allmähliche Verschwinden der Katzenstatuen, die der Legende nach über die Stadt wachen sollen.

Ich mochte nicht nur Rose, sondern auch all die anderen Figuren in dieser Geschichte. Rose‘ (etwas ältere) Freundin Emily, ihr Kleidungsstil und ihre Begeisterung für alles, was unheimlich, düster und schwarz ist, ist großartig. Die ganzen Butler, die Rose während ihrer Ermittlungen kennenlernt – inklusive der dazugehörigen Geheimgesellschaft, die Duelle und die aufbrausenden Temperamente (selbstverständlich nie im Dienst!) – sind nicht nur wundervoll induviduelle Figuren, sondern auch eine großartige Idee. Ich werde nie wieder in Romanen oder Filmen einem Butler begegnen können, ohne mich zu fragen, wie gut er wohl mit dem Schwert ist. 😉 Überhaupt ist die Welt, die Janine Beacham da erschaffen hat, sehr atmosphärisch geworden. Ihre Stadt Yorke verfügt über eine wunderbar viktorianische Atmosphäre und es gibt sehr schöne Beschreibungen der verschiedenen Viertel und Geschäfte, der Katzenstatuen und all der anderen Dinge, die einem Ort Leben verleihen.

Die Prophezeiung rund um das Schicksal von Yorke, wenn die Katzen verschwinden und die Wächter versagen sollten, ist eigentlich das einzige „fantastische“ in der Geschichte. Aber sie zieht sich durch den gesamten Roman und ist ungemein wichtig für die (teilweise sehr düstere) Atmosphäre und dient als Vorausetzung für so viele Elemente. Als Ausgleich dazu gibt es sehr viele amüsante Szene – schließlich ist „Black Cats and Butlers“ immer noch ein Kinderbuch – rund um die verschiedenen Figuren und die Enthüllungen, die Rose während ihrer Ermittlungen macht. Ich mochte es sehr, wie Janine Beacham es geschafft hat, gleichzeitig dafür zu sorgen, dass ich mir Sorgen um Rose, mögliche weitere Opfer und die Stadt machte, während ich mich auf der anderen Seite wunderbar amüsierte und das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte, weil ich mich damit so wohlfühlte und ich wissen wollte, was als Nächstes passiert. Sehr schön war es auch, dass ich – während ich sonst häufig bei „Kriminalromanen“ für Kinder die Auflösung schon lange vor Ende der Geschichte weiß – hier mehr als eine überraschende Wendung bezüglich der möglichen Täter und ihrer Motive erleben durfte. Ich freu mich sehr auf die zwei weiteren Romane mit Rose und den Butlern von Yorke und bin gespannt, wie viele Abenteuer diese ungewöhnliche Detektivin wohl noch erleben wird.

Jen Wang: The Prince and the Dressmaker (Comic)

„The Prince and the Dressmaker“ von Jen Wang ist mir in den letzten Monaten immer wieder in meiner englischen Timeline untergekommen und dann recht schnell auf die Merkliste gehüpft. Ende Juni habe ich den Comic dann überraschenderweise geschenkt bekommen und gleich gelesen. Die Handlung in „The Prince and the Dressmaker“ beginnt mit einem Ball, der zu Ehren des 16jährigen Prinzen Sebastian abgehalten wird. Da der Ball recht kurzfristig angekündigt wurde, stürmen die jungen Damen, die in Paris ihre Saison verbringen, die Modesalons, um sich ein neues Kleid anfertigen zu lassen. So bekommt die junge Schneiderin Frances die Chance, ein aufsehenerregendes Kleid für eine ungewöhnliche Kundin anfertigen zu können, welches dafür sorgt, dass Frances von Prinz Sebastian als seine neue Schneiderin angestellt wird.

Der Prinz ist nämlich – gerade aufgrund der Tatsache, dass das von Frances entworfene Kleid nicht den üblichen Konventionen entspricht – geradezu hingerissen von den frischen Ideen der jungen Schneiderin. Wie Frances schnell feststellt, hat Prinz Sebastian nicht nur ein Faible für Mode, sondern er zieht (phasenweise) auch gern Damenkleidung an. Dabei ist Sebastian sich vollkommen bewusst, was für ein Skandal es wäre, wenn herauskäme, dass er Cross-Dressing betreibt. Sein Leben wäre deutlich einfacher, wenn er sich in Frauenkleidern nicht so wohlfühlen würde, aber auf der anderen Seite hat er das Bedürfnis, mit den von Frances entworfenden Kleidern zumindest eine Zeitlang diese Facette seiner Persönlichkeit voll auszuleben.

Ich fand die Geschichte wunderschön erzählt, gerade weil die beiden Protagonisten nicht immer die klügste Entscheidung treffen. Anfangs ist es vor allem bezaubernd zu verfolgen, wie Sebastian und Frances über ihr gemeinsames Interesse für Mode Freunde werden. Für Sebastian ist es das erste Mal, dass er mit jemandem so offen über ein Thema reden kann, das ihm so am Herzen liegt, während Frances sich und ihre Ideen erstmals anerkannt fühlt. Doch natürlich ist so eine Freundschaft zwischen einem Prinzen und einer Schneiderin nicht so einfach – vor allem, wenn der Prinz als Thronerbe an seinen Ruf und seine Pflicht gegenüber seiner Familie denken muss. Frances hingegen will Sebastian unterstützen, aber sie ist auch nicht bereit, dafür auf Dauer ihr Licht unter den Scheffel zu stellen. Sie geht im Laufe der Geschichte so einige Kompromisse ein, um endlich auch öffentliche Anerkennung für ihrer Arbeit zu bekommen, nur um dann festzustellen, dass es nicht so einfach ist, unter diesen Umständen den eigenen Stil beizubehalten.

So schön und märchenhaft die Handlung war, so hätte ich mir hier und da etwas mehr „Umfeld“ für die Figuren gewünscht – gerade bei Frances hätte ich gern noch ein bisschen über ihre Vergangenheit, ihre Familie und ihren beruflichen Weg erfahren. Aber so richtig schlimm war es auch nicht, dass die Autorin nicht auf diese Aspekte eingegangen ist, denn umso intensiver nimmt man als Leser die Beziehung zwischen Frances und Sebastian wahr und freut sich darüber, dass beide endlich jemanden haben, der ihre Interessen teilt. Spannend war es auch zu verfolgen, wie Sebastian als „Lady Crystallia“ immer selbstsicherer auftrat und wie dieses neue Selbstbewusstsein stellenweise auch in seinem Alltag als Prinz hervorblitzte. Das Ende war ein etwas arg abgedrehtes, aber dafür auch sehr lustiges Happy End, womit „The Prince and the Dressmaker“ trotz des einen oder anderen kleinen Kritikpunkts eindeutig zur Wohlfühllektüre taugt.

Was den Zeichenstil von Jen Wang angeht, so finde ich ihn ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Die Zeichnungen sind – von der einen oder anderen Darstellung der Kleider abgesehen – relativ einfach gehalten. Es gibt nur selten wirklich nennenswerte Hintergründe und auch auf Schatten und Details hat Jen Wang in der Regel verzichtet. Wie schon bei der Charakterisierung der Nebenfiguren fallen bei Gestik und Mimik immer wieder bestimmte Stereotypen ins Augen, aber da die meisten dieser Figuren wirklich nur den Rahmen für die ansonsten wirklich hübschen Handlung bilden, konnte ich damit leben – auch wenn es natürlich schöner gewesen wäre, wenn jedes Panel die gleiche Aufmerksamkeit bekommen hätte wie die wunderschönen Kleider der Lady Crystallia.

Sommerbücher

Nachdem es zwei Wochen lang eigentlich relativ angenehmes Sommerwetter gab (vor allem dank der verhältnismäßig kühlen Nachttemperaturen), stiegen am Donnerstag die Temperaturen wieder auf 30 Grad und Abkühlung beim nächtlichen Lüften konnten wir auch vergessen. Es war zu warm, um zu schlafen, und ich war zu müde, um zu lesen. Stattdessen saß ich da und habe mir Gedanken darüber gemacht, was mir für „Sommerbücher“ in den Sinn kommen – spontan kam ich auf folgende Titel, weil sie mir immerhin während des Lesens vorgaukeln, dass Sommer einfach schön sein kann:

Tove Jansson: The Summer Book (Das Sommerbuch)
Wunderschöne, ruhige und fein erzählte Episoden von den Erlebnissen, die eine Großmutter und ihre Enkelin im Sommer (genauer gesagt in mehr als einem Sommer) auf einer kleinen Insel im finnischen Fjord haben. Perfekt für kleine Lesepausen und wunderbar erholsam zu lesen.

Edward Kelsey Moore: Mrs. Roosevelt und das Wunder von Earl’s Diner
Eigentlich kein wirkliches „Sommerbuch“, aber die warmherzige, amüsante und berührende Geschichte rund um drei Freundinnen und die Geister, die die Protagonistin Odette auf einmal sieht, strahlt für mich so eine Art „Südstaaten-Feeling“ aus (ohne überhaupt da zu spielen), dass ich es automatisch mit Sommer und heißen Tagen verbinde. Auf jeden Fall ist es eine wunderbare Wohlfühlgeschichte, ohne dass Themen wie Trauer, Rassismus, Krankheit, verlorene Träume und Bigotterie ausgeklammert werden.

Claire Legrand: Some Kind of Happiness
Ein Jugendbuch aus der Sicht der elfjährigen Finley, die einen Sommer bei ihren Großeltern verbringen soll, während ihre Eltern versuchen ihre Beziehung zu klären. Auf den ersten Blick nur ein Buch rund um einen Sommer voller neuer Freunde und bis dahin unbekannten Familienmitgliedern, Streifzügen durch den Wald und gemeinsamer Abenteuer. Aber es gibt auch fantastische Geschichten, die sich Finley ausdenkt, um mit ihren ganz persönlichen Problemen fertig zu werden, es gibt Familiengeheimnisse, die vor sich hin gären und die „blue days“, an denen Finley all das zu viel wird.

Nnedi Okorafor: Akata Witch
An „Akata Witch“ musste ich nicht nur denken, weil es im Sommer spielt, sondern auch wegen des Schauplatzes Nigeria. In erster Linie geht es um die zwölfjährige Sunny, die nicht nur (als in Amerika geborene Nigerianerin) nach dem Umzug ihrer Eltern in ihre Heimat wieder einen Platz für sich finden muss, sondern als Albino auch sehr unter der Hitze und der Sonne leidet. Trotzdem findet sie in den Wochen, in denen die Geschichte spielt, nicht nur neue Freunde, sondern lernt auch einiges über die Magie der „Leopard People“. (Bevor der Sommer wieder endet, sollte ich unbedingt die Fortsetzung „Akata Warrior“ lesen. *g*)

Banana Yoshimoto: Tsugumi
Obwohl die Geschichte sich über mehrere Jahre zieht, wird sie doch vor allem von einem letzten Sommer am Meer bestimmt, von den Nächten am Strand, vom Meer und all den Dingen, die man in einer kleinen Stadt macht, wenn der Sommer geprägt wird von einer Mischung aus Touristen und Alltag, Abschiednehmen und Freundschaft. Für mich spielen in Tsugumi die Stadt, der Strand und das Meer einfach eine größere Rolle als die Charaktere, da die Autorin diese Elemente wunderbar atmosphärisch beschrieben hat.

Juli-SuB 2018

Zum Glück wurde das Wetter in der zweiten Juni-Hälfte für mich deutlich erträglicher, so dass ich endlich die ersten Büchersortieraktionen abschließen konnten. Ganz fertig bin ich noch nicht, aber es wird so langsam. Lustig finde ich es immer wieder, wenn Leute meinen, dass ich ja soooo viele Bücher hätte, während ich in den vergangenen Wochen vor allem an all die Titel und Serien gedacht habe, die ich in den vergangenen Jahren schon ausgemistet hatte. Bei dem einen oder anderen Roman wünsche ich mir schon, ich hätte ihn behalten, während ich mich bei anderen Büchern eher frage, warum ich sie mir damals überhaupt angeschafft habe. Auf jeden Fall bin ich in den kommenden Wochen noch gut mit den restlichen Buch- und sonstigen Stapeln beschäftigt. Ich hoffe sehr, dass ich im Juli damit endlich fertig werde, damit die Wohnung Anfang August – wenn wir wieder Besuch bekommen – kartonfrei ist.

Meinen SuB habe ich in den letzten Wochen zugunsten all der Romane vernachlässigt, die ich schon so lange nicht mehr in der Hand hatte. Außerdem habe ich während der sehr heißen Tage Anfang Juni vor allem Manga gelesen und nur hier und da noch eine Bibliotheksausleihe dazwischen geschoben, weil der Abgabetermin drohte. Mal schauen, wie lange es dauert, bis sich mein Leseverhalten wieder einpendelt. Es gibt noch so viele Bücher, die ich seit viel zu langer Zeit nicht gelesen habe.

  1. Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
  2. Kelly Barnhill: The Witch’s Boy
  3. Kelly Barnhill: Dreadful Young Ladies and Other Stories (Anthologie)
  4. Janine Beacham: Rose Raventhorpe Investigations 1 – Black Cats and Butlers
  5. Elizabeth Bear: Karen Memory
  6. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
  7. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
  8. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  9. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  10. Marie Brennan: Within the Sancutary of Wings – A Memoir by Lady Trent
  11. Sarah Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
  12. Sarah Rees Brennan: In Other Lands
  13. Stephanie Burgis: Masks and Shadows
  14. Jim Butcher u.a.: Urban Enemies (Anthologie)
  15. Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
  16. Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
  17. Mira Grant: Into the Drowning Deep
  18. Mira Grant: Feedback (Newsflash #4)
  19. Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard’s Murder Squat 3)
  20. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  21. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  22. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  23. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  24. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  25. Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (Anthologie)
  26. Rachel Hartman: Seraphina
  27. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  28. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  29. D. B. Jackson: Thieve’s Quarry (Thieftaker #2)
  30. D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
  31. Diana Wynne Jones: The Dark Lord of Derkholm
  32. Diana Wynne Jones: Year of the Griffin
  33. Diana Wynne Jones: Cart and Cwidder (The Dalemark Quartet 1)
  34. Diana Wynne Jones: The Spellcoats (The Dalemark Quartet 3)
  35. Diana Wynne Jones: Drowned Ammet (The Dalemark Quartet 2)
  36. Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
  37. Diana Wynne Jones: Dogsbody
  38. Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora
  39. Jennifer Mathieu: Moxie – Moxie Girls Fight Back
  40. Kelly McCullough: Der Zorn der Klinge
  41. Seanan McGuire: Tricks for Free (InCryptid 7)
  42. Seanan McGuire: The Girl in the Green Silk Gown
  43. Kate Milford: The Boneshaker
  44. Kate Milford: Ghosts of Greenglass House
  45. Bishop O’Connell: The Stolen
  46. Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
  47. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
  48. Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
  49. Tamora Pierce: Tempests and Slaughter
  50. Cindy Pon: Serpentine
  51. Cherie Priest: I am Princess X
  52. Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
  53. Philip Reeve: Larklight
  54. John Scalzi: Fuzzy Nation
  55. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  56. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  57. Robin Stevens: Arsenic for Tea (Murder Most Unladylike 2)
  58. Robin Stevens: First Class Murder (Murder Most Unladylike 3)
  59. Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
  60. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  61. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  62. Charles den Tex: Die Zelle
  63. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  64. Sarah Tolcser: Song of the Current
  65. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  66. Uwe Voehl: Tod und Schinken
  67. Jaye Wells: Dirty Magic (Prospero’s War 1)
  68. Xinran: Gerettete Wort
  69. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

64 Titel auf dem SuB

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)

Neuzugänge: April, Mai und Juni 2018

Im April habe ich vor allem Reihenfortsetzungen gekauft, damit ich endlich mal wieder ein paar Reihen abgeschlossen bzw. auf dem aktuellen Stand habe.

1. Jennifer Estep: Bitter Bite (Elemental Assassin 14)
2. Jennifer Estep: Unraveled (Elemental Assassin 15)
3. Jennifer Estep: Snared (Elemental Assassin 16)

Endlich auf dem aktuellen Stand! Jetzt muss ich mich nur mal ein paar Tage mit Gin und ihren Freunden einigeln, um all die Elemental-Assassin-Romane vom SuB ins Bücherregal transferieren zu können. 😉

4. Debora Blake: Dangerously Fierce (Broken Rider 3)
Nachdem ich in den ersten Monaten des Jahres „Dangerously Charming“ und „Dangerously Divine“ so wunderbar erholsam und nett fand, musste natürlich auch der Abschlussband einziehen. Dummerweise wurde der nicht mehr vom Verlag veröffentlicht, der die ersten beiden Bände herausgegeben hat, sondern von der Autorin im Eigenverlag. Das Cover passt ja ganz gut zu den ersten Teilen, aber bei der Größe gab es wohl ein „kleines“ Problem. Ich bin mir bewusst, dass sie das Format vermutlich aus finanziellen Gründen wählen musste, aber die drei Romane sehen so nebeneinander schon ein wenig seltsam aus …


5. Juliet Blackwell: A Magical Match (Witchcraft Mystery 9)
Noch eine Reihenfortsetzung! Verwirrenderweise nicht wie alle anderen Bänder vorher im Juli des jeweiligen Jahres, sondern schon im April – wie soll man denn da den Überblick behalten? 😉

***

Die für Mai bestellten Titel wurden zu meiner großen Überraschung auch schon im April geliefert – der Importeur meines Buchhändlers muss Überstunden gemacht haben.

6. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
Ein Kauf außer der Reihe, nachdem ich 1. beim Kauf meines „Ostergeschenks“ noch Etat übrig hatte und 2. sah, dass diese Anthologie, die schon so lange auf meinem Wunschzettel saß, zum Bestellzeitpunkt 60% herabgesetzt war. Wie sollte ich mich da zurückhalten?

7. Diana Wynne Jones: Dogsbody
Eine Erweiterung meiner Diana-Wynne-Jones-Sammlung und vor allem bestellt, weil ich diese Ausgabe online nur noch bei einigen wenigen Händlern gesehen habe.

8. Laura Powell. The Lost Island (Silver Service Mystery 2)
Noch eine Reihenfortsetzung – ich weiß, es wird langsam langweilig, aber ich versuche weiterhin auf dem akutellen Stand zu bleiben oder zu kommen, wenn es um Reihen geht, die ich mag.

***

Zum Schluss nur noch die Juni-Bestellungen – da wurde es mal wieder Zeit für etwas weniger „Altbewährtes“ und dafür mehr Bücher zum Ausprobieren.

9. Janine Beacham: Rose Raventhorpe Investigations 1 – Black Cats and Butlers
Ausnahmsweise keine Reihenfortsetzung, sondern der Start einer neuen Reihe mit einer (angeblich) guten Mischung aus Kriminalfall rund um eine Reihe von ermordeten Butlern und Magie. Ich hoffe, dass mir die Geschichte so gut gefällt wie erhofft.

10. Kelly Barnhill: Dreadful Young Ladies and Other Stories (Anthologie)
Kurzgeschichten von Kelly Barnhill (und ein superschönes Cover) – beides war Kaufgrund genug. 😉

11. Cherie Priest: I am Pricess X
Ich weiß nicht, wie lange das Buch schon auf meiner Wunschliste saß und immer zugunsten anderer Titel zurückgeschoben wurde. Als ich im Juni dann einen Extra-10er für Bücher in die Hand bekam, wurde es Zeit für diesen Roman. Ich bin jetzt schon gespannt, wie es mit der Geschichte und dem darin eine wichtige Rolle spielenden Comic funktioniert.

12. Sarah Tolcser: Song of the Current
Schon im Januar bestellt, weil mich Elena mit ihrer Rezension neugierig gemacht hatte und ich eine Schwäche für fantastische Geschichten habe, die rund um Flüsse spielen.

13. Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln
Die Anthologie hatte ich schon länger im Hinterkopf, obwohl da einige deutsche Autoren dabei sind, die mich bislang nicht überzeugen konnten. Als Rike den Titel dann ausgemistet hat und einen Abnehmer dafür suchte, habe ich mich gleich gemeldet. Am Ende gab es von ihr nicht nur ein neues Buch für mich, sondern auch noch meine Lieblingsschokolade und Konfetti. *g*

Charlotte MacLeod: Madoc and Janet Rhys 5 – The Wrong Rite (Hörbuch)

„The Wrong Rite“ von Charlotte MacLeod ist die letzte Geschichte rund um Madoc und Janet Rhys. Inzwischen sind die beiden seit sechs Jahren verheiratet und haben eine acht Monate alte Tochter, die mitkommen durfte, als Janet und Madoc nach Wales fliegen, um den 90sten Geburtstag von Madocs Großonkel Sir Caradoc Rhys zu feiern. Während Janet sich etwas erschlagen von all den angeheirateten Verwandten fühlt, die sich zur Geburtstagsfeier versammeln, muss sich Madoc mit der Frage auseinandersetzen, wer in der alten Kapelle auf dem Anwesen ein Schaf geopfert haben könnte und was es mit dem Geist eines Druiden auf sich hat, der im Herrenhaus zu spuken scheint. Nachdem Madocs Verwandtschaft den Tod des Schafes noch zugunsten einer harmonischen Geburtstagsfeier vertuschen kann, kommt es am Abend des Festes zu einem ungewöhnlichen Todesfall, bei dem die örtliche Polizei nur zu gern den Mountie Madoc Rhys als zusätzlichen Ermittler heranzieht.

Wie so oft in ihren Romanen konzentriert sich Charlotte MacLeod auch in „The Wrong Rite“ erst einmal darauf, die beteiligten Personen – in diesem Fall Madocs walisische Familie – und die Umgebung näher vorzustellen. Insgesamt scheint der walisische Teil der Familie Rhys ein kunterbunter und sympathischer Haufen zu sein, auch wenn es natürlich – wie es sich nun einmal für Familienfeiern gehört – Personen gibt, die die Geduld der Anwesenden über das tolerierbare Maß strapazieren. Ich mochte an diesem speziellen Fall, dass Madoc theoretisch mit allen Beteiligten vertraut ist, sich aber im Laufe der Ermittlungen eingestehen muss, dass gemeinsame Kindheitserinnerungen und regelmäßig Treffen bei Familienfeiern nicht ausreichen, um einen Menschen wirklich gut zu kennen.

Wie immer bei einer Charlotte-McLeod-Geschichte habe ich den Humor und die vielen kleinen Szenen, in denen man die verschiedenen Charaktere besser kennenlernt, bei „The Wrong Rite“ sehr genossen. Obwohl sich der Anfang etwas hingezogen hat, weil dieses Mal nicht nur der Leser, sondern auch Janet Rhys all die Personen neu kennenlernte und es deshalb relativ viele erklärende Passagen in der Geschichte gab, habe ich auch diesen relativ langsamen Einstieg gemocht. Für mich reichten die diversen treffenden und nicht selten spitzen Bemerkungen während dieser erklärenden Absätze, um mich gut zu amüsieren und neugierig auf weitere Figuren und Szenen zu bleiben. Am Ende gibt es noch die eine oder andere unvorhersehbare Wendung in der Handlung, bis der Fall zufriedenstellend gelöst und alle Probleme der Beteiligten (natürlich von den Übeltätern abgesehen) beseitigt sind.

William Dufris hat auch dieses Hörbuch in seiner gewohnten Qualität gelesen. Ich musste mich ja beim ersten Hörbuch erst einmal an diesen Sprecher gewöhnen, bin aber inzwischen eigentlich sehr zufrieden mit seiner Art, eine Geschichte zu lesen. Allerdings muss ich schon anmerken, dass es bei „The Wrong Rite“ stellenweise überraschend schwierig, war die ganzen walisischen Rhys-Männer auseinanderzuhalten, weil der Sprecher sie alle (natürlich) mit demselben walisischen Akzent und der selben sanften Stimmlage ausgestattet hat. Was mich mal wieder sehr froh darüber sein ließ, dass Charlotte MacLeod oft genug die Namen der jeweiligen Personen einfließen ließ, dass ich trotzdem den Überblick bei den Dialogen behielt. Ich nehme nur ungern Abschied von Janet und Madoc Rhys, da ich die beiden Protagonisten und ihr Umfeld wirklich gern mag. Auf der anderen Seite bin ich nun auch neugierig auf die letzten mir noch unbekannten Geschichten von Charlotte MacLeod – mal schauen, wann es zeitlich klappt, dass ich mich auf die Ereignisse rund um den „Grub and Stakers“-Gartenclub einlassen kann.

Bücherregal (Fantasyromane Teil 2)

Nachdem der erste Teil schon recht lang wurde, erwarten euch hier noch ein paar mehr Fotos mit Büchern und Autoren, die ich darunter aufliste. 😉 Was mich immer noch irritiert, sind die fehlenden Romane, die ich bislang noch nicht wiedergefunden habe. Aber ich habe immer noch die Hoffnung, dass die in den Stapeln vor meinem Bett auftauchen, wo sich die Sachbücher, Kinderbücher und alle anderen Romane, die weder Krimi noch Fantasy (bzw. Science Fiction oder Horror) sind, tummeln.

Mit Guy Gavriel Kay geht es los – einer der Autoren, bei denen ich immer denke, ich sollte mal nach weiteren Büchern schauen. Dann noch M. M. Kaye, P. B. Kerr, Jackie Kessler (mit Caitlin Kittredge), Morgan Keyes, Amber Kizer und Johanna von Koczian. Bei Sarah Kuhn habe ich die Lücke extra größer gelassen, nachdem ich gerade erst sah, dass sie einen Vertrag für drei weitere „Heroine“-Bücher hat, von Lynn Kurland sollen auch irgendwann noch die restlichen Teile der Reihe einziehen und Mercedes Lackey nimmt eh schon zwei Reihen ein.

Mercedes Lackeys „Valdemar“-Veröffentlichungen habe ich auch lange nicht vollständig, aber als sie mit ihrem Ehemann zusammenarbeitete, gefielen mir die Geschichten nicht mehr so gut. Sharon Lee bleibt, weil sie ein Geschenk war, Tanith Lee und Madeleine L’Engle dürfen einfach nicht in meinem Regal fehlen und mit Jason Lethcoe, C. S. Lewis, Holly Lisle und George Lucas (so banal „Willow“ ist, es funktioniert für mich als Wohlfühlbuch *g*) war es das dann auch schon mit den L-Autoren.

Weiter geht es mit Margaret Mahy (so eine großartige Jugendbuchautorin – nicht alles fantastisch, aber für mich gehört sie in den Bereich), Dunstan Martin, Anne McCaffrey (nicht ganz vollständig, aber ich glaube, meine vorhandene „Pern“-Sammlung reicht mir), Kelly McCullough (mit genügend Lücke für die fehlenden drie Bände), L. J. McDonald (auf Bewährung) und Dennis L. McKiernan.

Von Robin McKinley suche ich noch ein paar Bücher, die hoffentlich irgendwo in meinem Chaos stecken *seufz*, Richelle Mead wird vermutlich langfristig rausgeworfen, während ich von Kelly Meding noch ein paar Titel ergänzen will, und von Kate Milford ist der nächste Greenglass-House-Band schon bestellt. *g* Das Fach ist etwas leer, aber ich wollte die nächste Autorin nicht mit den anderen zusammenquetschen.

Denn Seanan McGuire produziert so viele Geschichten, dass ich großzügig Platz für weitere Romane bereithalten muss. Ein Buch liegt noch auf dem SuB, zwei weitere bestelle ich im Juli und dann gibt es noch die ganzen angekündigten Titel, die in den nächsten Monaten veröffentlicht werden …

Bei N und O habe ich so wenige Autoren, dass erst einmal auch die im Regal bleiben durften, bei denen ich mir nicht sicher bin, wie lange sie noch bleiben dürfen. Mit Rachel Neumeier, Garth Nix, Shawn Thomas Odyssey und Nnedi Okorafor ist der Bereich sehr übersichtlich. Auch Cindy Spencer Pape und Diana L. Paxson sind gerade auf Bewährung, während ich hoffe, dass es von Laura Powell bald neue Romane gibt – die Autorin lese ich gerade sehr gern. T. A. Pratt, Byron Preiss & J. Michael Reaves, Otfried Preußler, Sarah Prineas und Terry Pratchett (bei dem man sehr gut sehen kann, ab wann mir die Scheibenwelt zu viel wurde) sind die restlichen Autoren mit P (abgesehen von Tamora Pierce *g*).

Für Tamora Pierce gibt es nämlich ein eigenes Fach inklusive Lücke für den noch auf dem SuB liegenden Roman. Nur gut, dass die Autorin so langsam schreibt – bis weitere Veröffentlichungen auf den Markt kommen, habe ich hoffentlich eine Lösung dafür gefunden, wie ich die auch noch in das Fach packen kann. 😉

Mit Irene Radford, Marta Randall (so ein tolles Buch – ich muss unbedingt schauen, ob es ihre anderen Titel noch auf Englisch gibt), Melanie Rawn, Käthe Recheis, Katya Reimann, Laura Resnick, Jewell Parker Rhodes, Rick Riordan (den ich eigentlich vor allem aus der Bibliothek ausleihe, weshalb ich nur einen Titel von ihm habe), Phoebe Rivers und Joel Rosenberg geht es weiter.

Jennifer Roberson nimmt im nächsten Fach ein bisschen Platz ein, während Michael Scott Rohan zu den Autoren gehört, die mein Mann (angeblich) bislang noch nie in meinem Regal gesehen hat – das kommt davon, wenn man seine Bücher immer in mehreren Reihen unterbringt *g*. J. K. Rowling und Matt Ruff bilden bei R den Abschluss – bei beiden Autoren habe ich momentan nicht das Bedürfnis, mehr zu kaufen. Was bei Matt Ruff vor allem daran liegt, dass sein aktuellstes Buch im Regal meines Mannes steht. 😉

R. A. Salvatore gehört zu den Autoren, deren Geschichten ich heute bestimmt nicht mehr lesen würde, aber es hängen viele Erinnerungen daran. Elizabeth Scarborough schreibt einfach nur großartig (und für mich absolut zeitlos), Courtney Schafer (wurde leider nicht vollständig ins Deutsche übersetzt, da muss ich mal nach englischen Ausgaben schauen), Victoria Schlederer und Polly Shulman machen dann das Fach voll.

Die „Shadowrun“-Romane habe ich nicht ins Autorenalphabet aufgenommen, sondern unter dem Reihentitel einsortiert. Es ist wirklich unglaublich lange her, dass ich bei einem Run dabei war … weiter geht es mit Arthur Slade, Thorne Smith, Sabine Städing, Mary Stanton, Christopher Stasheff und Amanda Stevens.

Die T-Autoren sind wieder etwas übersichtlicher: Roger Taylor, Rob Thurman (wartet auch auf Ergänzung mit englischen Ausgaben), J. R. R. Tolkien und Val Tyler. Da U und V wegfallen, geht es dann auch schon los mit Vanessa Walder, Irma Walker, Freda Warrington und Holly Webb.

Und da nicht alle Bücher der Autorin ins selbe Fach passten, gibt es auch hier Romane von Holly Webb. Außerdem die letzten Drachenlanze-Titel von Margaret Weis (und Tracy Hickman), die aus sentimentalen Gründen bleiben dürfen, Tad Williams, Walter Jon Williams (so wunderbar unterhaltsame SF-Romane – leider habe ich die Reihe nicht vollständig) und Ursula Wolter. Zu meiner Überraschung haben meine Bücher von Patricia C. Wrede auch noch in das Fach gepasst – nur gut, dass die Autorin so große Abstände zwischen ihren Veröffentlichungen hat. 😉

Den Abschluss bildet das Fach mit Jonathan Wylie, Rick Yancy (keine Ahnung, wo die Bände sind, die nicht mehr auf dem SuB ruhen), Isabel Yap, Brenna Yovanoff, Diane Zahler, Roger Zelazny und Jo Zybell. Wenn ich sehe, wie wenig Platz bei den Anthologien noch ist, muss ich mich wohl langsam mit dem Kaufen zügeln – immerhin sollten die Titel, die ich schon auf dem SuB habe, noch in das Fach passen.

Das war es dann auch schon mit meinen Fantasyromanen. Ein bisschen macht es sich ja doch bemerkbar, dass ich das Genre seit ca. 35 Jahren intensiv lese (und während meiner Zeit im Buchhandel direkt an der Quelle saß *g*). Nur gut, dass ihr hier nicht sehen könnt, wie viele Autoren und Serie ich in den vergangenen Jahrzehten schon abgegeben habe. 😉

Bücherregal (Fantasyromane Teil 1)

Bei den Krimis gab es ja schon so einige Titel, die ich mir noch mal in Ruhe ansehen möchte, um dann endgültig über ihren Verbleib im Regal zu entscheiden. Bei den Fantasyromanen (zu denen bei meiner Sortierung auch Science Fiction und Horror gehören) ist es eigentlich noch schlimmer, denn hier sind einige Reihen im Regal gelandet, weil ich damit Erinnerungen verknüpfe. Ich lese diese Art von High Fantasy eigentlich gar nicht mehr, aber so ganz trennen kann ich mich von manchen Titeln trotzdem immer noch nicht – zumindest nicht, bevor ich sie nicht noch einmal in Ruhe gelesen und mir eine aktuelle Meinung gebildet habe. Immerhin überwiegen im Regal trotzdem die Bücher, die ich seit Jahrzehnten immer wieder mit Vergnügen lese oder die neu genug sind, dass ich sie noch lange nicht über habe. 😉

Ganz klassisch beginnt mein Regal mit Douglas Adams, Mariette Aerts, Joan Aiken (mit etwas Luft für zukunftige Neuzugänge), Vivian Alcock, Lloyd Alexander, Katherine Allfrey, Chester Anderson und Piers Anthony – dank der ganzen Einzelbände passen schön viele Autoren in ein Fach. Bei Piers Anthony weiß ich noch nicht so recht, wie ich mit den Xanth-Bänden umgehe. Die Darstellung von Frauen fand ich schon damals schwierig, sehr viele Ideen sind hingegen großartig und fantastische Satire habe ich sonst auch nicht so oft im Regal.

Auch im nächsten Fach gibt es noch Bücher von Piers Anthony, gefolgt von Sharon Ashwood (das Format lässt sich wirklich nicht gut in ein mehrreihiges Bücherregal packen) und Robert Asprin. Bei B wurde es dann lustiger dank der ganzen mehrbändigen Reihen, auch wenn es harmlos mit Pierdomenico Baccalario, Tracy Baptiste, Peter S. Beagle, Hans Bemmann und Holly Black anfängt. Juliet Blackwell brauchte dann schon etwas mehr Platz und insgesamt habe ich hoffentlich ausreichend Lücken gelassen, um die eventuelle Neuzugänge (und SuB-Exemplare) von den Autoren noch unterzubringen.

Lustig finde ich auch immer die Mischung, die sich so in einem Fach sammelt, wenn ich grob nach Fantasy/SF und Autorennamen sortiere. Ein schönes Beispiel bildet das nächste Fach mit Deborah Blake, Nina Blazon, Kirsten Boie, Dermot Bolger, Marion Zimmer Bradley (die paar Romane von ihr, die ich nach den letzten zwei großen Ausmistrunden noch behalten habe), Andreas Brandhorst, Katja Brandis und Marie Brennan (deren restliche Lady-Trent-Romane sich noch immer auf dem SuB tummeln).

Es ist immer ein bisschen schade, wenn die aktuelleren Autoren in der letzten Reihe landen, aber ich will auch nicht von meiner Sortierung abweichen, damit ich die Bücher auch auf Anhieb finde, wenn ich sie suche. Also darf sich Sarah Rees Brennan mit Patricia Briggs in der letzten Reihe tummeln, während Brom und meine uralte Sammlung von Terry-Brooks-Romanen den Rest des Fachs einnimmt. Ich weiß noch nicht, was ich mit den Shannara-Büchern machen soll, da ich vor allem die Romane rund um Ben Holiday mochte und die Shannara-Bände damals eher Verlegenheitskäufe waren, weil ich froh über jeden Fantasyroman war, den ich noch nicht kannte und der auch nur annähernd in meine Leserichtung ging. Ich fürchte, ich werde die Reihe mal wieder lesen müssen, um eine Entscheidung zu fällen.

Bei diesem Fach fällt die ungewöhnliche Lücke in der ersten Reihe auf – Lois McMaster Bujold nimmt genügend Platz für eine ganze Reihe ein (und ich muss demnächst mal schauen, welche Romane von ihr seit meiner letzten Vervollständigungsrunde erschienen sind) und Jim Butcher ist ja auch in den vergangenen Jahren erschreckend fleißig gewesen (kein Wunder, dass er da eine mehrjährige Schreibpause einlegen musste). Mal schauen, ob ich bis zum Erscheinen des nächsten Harry-Dresden-Romans die ersten sieben Bände noch nachgekauft bekomme (die hatte ich geliehen bekommen, als ich mit der Reihe anfing). 😉

Auf jeden Fall denke ich, dass Jim Butcher noch etwas mehr Platz in meinem Regal benötigt, als die ersten sieben Harry-Dresden-Bände einnehmen, und auch Stephanie Burgis veröffentlicht regelmäßig neue Bücher, die mein Interesse wecken. Bei C wird es dann erst einmal wieder etwas übersichtlicher, dank Titeln von Trudi Canavan (die nur bleiben, weil eine Freundin sie mir schenkte) und Gail Carriger (von der bestimmt noch mehr bei mir einziehen wird), Jennifer Carson, Timothy Carter, Soman Chainani und David Chandler. Sehr viel Luft muss ich hier nicht lassen, denn abgesehen von den fehlenden David-Chandler-Romanen (bei denen ich mir nicht sicher bin, ob ich sie mir noch besorge) und Soman Chainanis nächstem „School for Good and Evil“-Band gibt es hier leider nicht so viel, was ich noch ergänzen könnte.

Mit Jo Clayton, Susan Cooper und Bruce Coville war es das dann auch schon wieder mit meinen C-Autoren. Bruce Coville hat zwar bislang sehr viele tolle Bücher geschrieben, aber da die meisten Titel nicht mehr erhältlich sind, habe ich bei ihm nicht das Bedürfnis, ein Vermögen für weitere Kinderbücher auszugeben. Also blieb in diesem Fach noch Platz für Susan Dexter, Chris D’Lacey, Joe Donnelly, Marissa Doyle, Tonke Dragt (hm, da fehlt doch auch noch ein Buch!) und Dave Duncan.

Von David Eddings habe ich eine ganze Menge – zum Teil sogar doppelt und in sehr unterschiedlichen Ausgaben, weil es damals noch nicht so einfach war, englische Titel zu bekommen *g* -, so bleibt in diesem Fach nur noch Platz für Doris Egan und Katja Evert.

Auch von Jennifer Estep gibt es inzwischen einige Titel in meinem Regal, also bekam sie zwei Reihen im nächsten Fach. Dazu Jean Louis Fetjaine (an den Titel habe ich überhaupt keine Erinnerungen mehr, den muss ich also bald mal wieder lesen) und Raymond Feist.

Alan Dean Foster (von dem ich nur den Bannsänger-Zyklus komplett habe und dazu noch eine wilde Sammlung von Flinx-Romanen), Kate Forsythe, Karen Foxlee, Esther Friesner, Diana Pharao Francis, Max Frei (da fehlt auch noch ein Band *seufz*) und Anthony Francis – von dem ich die weiteren Bände der Serie als englische eBooks habe *g* – füllen das letzte Fach in der obersten Reihe meines Wohnzimmerregals. Ich muss zugeben, ich bin ganz hingerissen davon, wie viel in die Fächer passt, wenn man die Bücher dreireihig hineinpacken kann.

Beim Sortieren meiner Fantasy-Bücher finde ich es immer wieder spannend, wie ich auf manche ältere Titel reagiere. Craig Shaw Gardner gehört zum Beispiel zu den Autoren, deren Humor ich vor einigen Jahren mochte und bei denen ich mich inzwischen frage, ob das immer noch der Fall ist. Auch seine Bücher werde ich noch mal in Ruhe lesen müssen, um zu einem endgültigen Entschluss zu kommen. Bei Randall Garrett (einmal zusammen mit seiner Frau Vicky Ann Heydron und einmal mit zwei Büchern von Michael Kurland, der die Lord-Darcy-Reihe nach Garretts Tod weiterführte) freu ich mich hingegen einfach nur über das Wiedersehen. Die restlichen Autoren in diesem Fach sind Mary Gentle, Mel Gilden, William Goldman, Elizabeth Goudge, Arthur Lee Gould, Mira Grant (mit genügend Platz für weitere Titel von der Autorin), Joyce Ballou Gregorian und Kate Griffin (von der ich noch einige Bände im SuB habe).

Barbara Hambly ist die erste (und für lange Zeit einzige) Autorin, von der ich Horrorgeschichten las, an Laurell K. Hamilton habe ich kaum noch Erinnerungen, weshalb sie vor allem deshalb im Regal bleibt, weil die Bücher ein Geschenk waren. Mit Tara K. Harper, Kim Harrison, Michelle Harrison (wieder fehlt da ein Roman, den ich noch nicht wiedergefunden habe) und Robert A. Heinlein ist das Fach dann auch gut gefüllt – vor allem Kim Harrison nimmt doch einiges an Platz ein. *g*

Als mein Mann entdeckte, dass die schönen Jim-Henson-Ausgabe in dritter Reihe stehen, schlug er vor, dass ich doch so umsortieren sollte, dass die schöneren Titel vorne stehen, aber ich bleibe doch lieber bei meiner alphabetischen Reihenfolge. Außerdem mag ich diese Mischung als alten (und weniger schönen Romanen) und neuen in meinem Regal! Die Gebrüder Hildebrandt und Carol Hill gehören eindeutig zu den älteren, was man ihnen auch ansieht, während Will Hill, Jim C. Hines und Mark Hodder neuere Autoren sind. Wolfgang und Heike Hohlbein haben mich nie so gepackt wie viele andere deutschsprachige Fantasyleser, aber diese beiden Bücher haben sich doch einen Platz in meinem Regal verdient. Tom Holt muss ich mal wieder darauf überprüfen, wie gut die Geschichten gealtert sind, während Robert Don Hughes allein schon deshalb im Regal bleiben darf, weil ich mit dieser Trilogie mehrere Leute davon überzeugen konnte, dass Lesen an sich doch gar nicht so schlecht ist. 😉

Auch von Tanya Huff werden noch ein paar Titel in mein Regal einziehen, weshalb ich auch hier Platz gelassen habe. I fällt aus, weil ich keine Autoren mit I in meinem Besitz habe – spontan fallen mir nicht mal Fantasy-Autoren mit I ein. *grübel* Und bei J gibt es neben Tove Jansson gefühlt eigentlich nur einen Nachnamen – den aber gleich bei mehreren Autorinnen. Ganz stimmt das natürlich nicht, denn neben D. B. Jackson (von dem ich noch Bücher im SuB habe) gibt es noch Alaya Johnson, bevor es mit den vielen „Joneses“ losgeht. J. V. Jones und Kelly Jones dürfen noch mit in dieses Regalfach, während Diana Wynne Jones ihr eigenes bekommen hat, weil es da in den kommenden Monaten Jahren noch so einige Neuzugänge gibt, bis ich ihre Romane vollständig habe. (Außerdem habe ich inzwischen einige Bücher doppelt, weil ich seit Jahren versuche, zumindest die Reihen in zueinander passenden Ausgaben im Regal stehen zu haben. *seufz*)

Bevor dieser Beitrag noch länger und somit endgültig unlesbar wird, teile ich das Zeigen meiner Fantasy-Regalfächer lieber auf. In ein paar Tagen geht es dann also weiter von K bis zu den Anthologien. 😉

Schlafende Christie

Das Foto habe ich vor ein paar Tagen gemacht und fand es so knuffig, dass ich es euch noch zeigen wollte. Nachdem Christie die ganzen heißen Tage zwischen Mitte Mai und Mitte Juni nur wie erschlagen auf dem Schreibtisch im Durchgangszimmer liegend verbrachte, sucht sie seit ein paar Tagen wieder mehr Nähe und leistet mir bei all meinen Aktivitäten Gesellschaft. 🙂