Neuzugänge: Januar, Februar und März 2022

Nachdem ich Ende 2021 so viele neue Bücher bekommen hatte, habe ich es zum Jahresanfang mit den Buchbestellungen etwas langsamer angehen lassen. 😉

Drei aufrechtstehende Bücher vor einer orangen Wand, die einander teilweise verdecken. Links mit braunem Cover und einem sw-Foto, das nur erahnbar ist, "Der Muslim und die Jüdin", in der Mitte "Dragons in a Bag" mit einem fröhlich wirkenden gezeichneten Schwarzen Jungen, der auf einer Mauer sitzt, und rechts mit einem cremefarbenden Cover und rosa-unterlegter Schrift "Georgette Heyer's Regency World".

1. Zetta Elliot: Dragons in a Bag
Ein Kinderbuch, das schon länger auf meiner Wunschliste stand und das ich mir selber gegönnt habe, nachdem es mir weder zum Geburtstag noch zu Weihnachten geschenkt wurde. Dummerweise war es so niedlich, dass ich nun die beiden Fortsetzungen auf der Wunschliste stehen habe … *g* (Rezension)

2. Jennifer Kloester: Georgette Heyer’s Regency World
Ein Weihnachtsgeschenke-Nachzügler für mich. Ein Sachbuch über die Regencyzeit mit starkem Bezug auf die Romane von Georgette Heyer.

3. Ronen Steinke: Der Muslim und die Jüdin – Die Geschichte einer Rettung in Berlin
Das Sachbuch habe ich spontan gebraucht bestellt, als ich auf Twitter über einen Thread des Autors stolperte, in dem er über muslimische Nachtclubbesitzer erzählte, die jüdischen Musikern das Überleben während der Nazizeit ermöglichten.

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Der Februar brachte ein paar (langersehnte) Vorbestellungen und ein überraschendes Geschenk.

Vier aufgestellte Bücher vor einer orangen Wand. Links das düster-stürmische Cover von "Where the Drowned Girls Go", rechts daneben das weiß-blaue Cover, das die Zeichnungen der drei Protagonistinnen von "A Storm of Sisters" zeigt, rechts davon das sehr stark verdeckte Cover von "The Tower at the End of Time" in pastelligen Farben und rechts außen lässt sich das zart gezeichnete Cover des Comics "The Tea Dragon Festival" erahnen.

4. K. O’Neill: The Tea Dragon Society 2 – The Tea Dragon Festival (Comic)
Die Taschenbuchausgabe von „The Tea Dragon Festival“ hatte ich im vergangenen Juni vorbestellt, weil mir der erste „Tea Dragon Society“-Band so gut gefallen hatte, und ich bin wirklich froh, dass der Comic im Februar endlich bei mir angekommen ist. (Leseeindruck)

5. Amy Sparkes: The Tower at the End of Time (The House at the Edge of Magic 2)
„The Tower at the End of Time“ war ein Aufheiterungsgeschenk von meinem Mann an mich, nachdem ich im Januar ziemlich mies drauf war. Ich gestehe, dass ich die Aufheiterung im Februar vielleicht gar nicht mehr ganz so nötig hatte, aber ich habe es natürlich trotzdem genossen ein Geschenk zu bekommen. 😉

6. Michelle Harrison: A Storm of Sisters
Noch eine Vorbestellung, aber immerhin dieses Mal eine, die recht zeitnah bei mir ankam. „A Storm of Sisters“ ist der vierte Band der Autorin rund um die Widdershins-Schwestern Betty, Fliss und Charlie und ich freue mich schon sehr darauf weitere Abenteuer mit den drei Schwestern zu erleben! (Rezension)

7. Seanan McGuire: Where the Drowned Girls Go
Der nächste Wayward-Children-Band, in dem Cora im Mittelpunkt steht, die in dem vorletzten Teil der Reihe ein recht eindrückliches Erlebnis hatte. Dieses Mal nicht in Eleanor Wests Schule, sondern in der Whitethorne-Schule – auf die ich schon so lange gespannt bin. Ich muss zugeben, dass mir das Warten auf diese Vorbestellung wirklich schwer fiel und dass gerade dieses Buch erst sechs Wochen nach Erscheinen bei mir ankam, hat es nicht einfacher gemacht.

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Irgendwie gab es in diesem ersten Quartal kaum spontane Bestellungen bei mir und das fühlt sich etwas seltsam an. Auf der anderen Seite habe ich noch so einige Vormerkungen, bei denen Papierknappheit, Transportprobleme usw. dafür sorgen, dass ich nicht vorhersehen kann, wann sie bei mir eintreffen … Oh, und da mein Mann und ich uns ausnahmsweise mal gemeinsam Bücher angeschafft haben, liste ich die hier auch mal auf.

Vier Bücher, die mit dem Cover zum Betrachter vor einer orangen Wand stehen. Von links nach rechts "Stutterhug", "Spellunking Through Hell", "The Cook's Tale" und "Below Stairs".

8. Seanan McGuire: Spelunking Through Hell (InCryptid 11)
Der nächste InCryptid-Band – ich freue mich sehr auf die Perspektive von „Großmutter Alice“ und die Geschichte, aber ich bin etwas grumpig, weil der Verlag bei Band 11 auf einmal von Mass Paperback zu einem großformatiges Taschenbuch wechselte. Das ist nicht nur deutlich teurer und liegt schlechter in der Hand, sondern ich darf dafür auch noch mein Seanan-McGuire-Regalfach komplett umräumen.

9. Sam Davies: Stutterhug – Comforting Creatures
Ich mag die Silent Comics von Sam Davies so gern, dass ich die Künstlerin auf Patreon unterstütze. Als im vergangenen Jahr dieser erste Band mit ihren Zeichnungen über Kickstarter finanziert wurde, habe ich mich daran beteiligt und freue mich nun sehr, dass ich die gedruckte Version in Händen halten kann.

10. Margaret Powell: Below Stairs – The Bestselling Memoirs of a 1920s Kitchen Maid
11. Nancy Jackman with Tom Quinn: The Cook’s Tale – Life below stairs as it really was
Zwei Autobiografien, die angeblich ein realistisches Bild zeichnen von dem Leben als Dienstmädchen/Küchenmädchen/Köchin zwischen 1920 und 1950 in Großbritannien. Für mich grundsätzlich interessant und ebenso für meinen Mann, der nur aus zwei Gründen alle Staffeln von „Downton Abbey“ geschaut hat: 1. wegen Maggie Smith und 2. wegen der kleinen Alltagselmente „Below Stairs“. 😉 Die Bücher waren von Hallie Rubenhold (der Autorin von „The Five“) auf Twitter erwähnt worden und klangen interessant genug, dass wir sie uns spontan angeschafft haben.

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Spannend finde ich, dass ich in diesem Quartal von den Neuzugängen fast alle Comics und Romane (abgesehen von „Spelunking Through Hell“) direkt gelesen habe, während die Sachbücher – wie so oft – liegen geblieben sind. Ich muss wirklich mal wieder den richtigen Dreh zum Sachbuchlesen finden, es gefällt mir gar nicht, dass all die Titel, auf die ich doch eigentlich so neugierig bin, immer so lange ungelesen rumliegen.

April-SuB 2022

Der März war … ein seltsamer Monat und ich bin froh, dass er vorbei ist. Gelesen habe ich eigentlich gar nicht so wenig, aber beendet habe ich nur sieben Bücher. All die anderen angefangenen Titel nehme ich mit in den April – mal schauen, ob ich sie in diesem Monat auslese. Immerhin ist der Belletristik-SuB ein wenig geschrumpft, während der Sachbuch-SuB etwas gewachsen ist. Ich bin gespannt, wann ich dafür wieder etwas mehr Ruhe habe, denn bei jedem Blick auf die ungelesenen Sachbücher gibt es gleich mehrere Titel, die ich am Liebsten sofort lesen würde. 😉

Für den April habe ich keine Pläne gemacht. Ich hoffe, dass ich endlich mal ein paar Wochen lang „langweiligen Alltag“ haben werde, um nicht nur meinen normalen Kram auf die Reihe zu bekommen und genügend Zeit zum Lesen zu haben, sondern auch genügend Reserven aufzubauen, damit mich nicht jede Kleinigkeit aus dem Tritt bringt. Mal schauen, ob das klappt …

 

Belletristik-SuB:

  1. Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
  2. Becky Albertalli: Leah on the Offbeat
  3. Hanna Alkaf: The Weight of our Sky
  4. Kaia Anderson: Sisters in Arms
  5. Sophie Anderson: The Thief Who Sang Storms
  6. Kelley Armstrong: The Gryphon’s Lair (A Royal Guide to Monster Slaying 2)
  7. Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
  8. Kelly Barnhill: The Ogress and the Orphans
  9. Kalynne Bayron: This Poison Heart
  10. T. J. Berry: Space Unicorn Blues
  11. Holly Black: The Coldest Girl in Coldtown
  12. Lawrence Block (Hrsg.): In Sunlight or in Shadow – Stories Inspired by the Paintings of Edward Hopper
  13. Lila Bowen: Conspiracy of Ravens (The Shadow 2)
  14. Rhys Bowen: Naughty in Niece (Royal Spyness 5)
  15. Rhys Bowen: The Twelve Clues of Christmas (Royal Spyness 6)
  16. Nicholas Bowling: Song of the Far Isles
  17. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
  18. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
  19. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  20. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  21. Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings – A Memoir by Lady Trent
  22. Sarah Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
  23. Sarah Rees Brennan: In Other Lands
  24. Julia Buckley: A Dark and Stormy Murder
  25. Rachel Caine: Paper and Fire (The Great Library 2)
  26. Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
  27. Jennifer Carson: To Find a Wonder
  28. Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
  29. Soman Chainani: Quests for Glory (The School for Good and Evil 4)
  30. David Chandler: A Thief in the Night (Ancient Blades 2)
  31. David Chandler: Honor Among Thieves (Ancient Blades 3)
  32. Orlagh Collins: All the Invisible Things
  33. April Daniels: Dreadnought (Nemesis 1)
  34. Benjamin Dean: Me, My Dad and the End of the Rainbow
  35. Sarah Driver: Once we were Witches
  36. Sarah Beth Durst: Race the Sands
  37. Joseph Elliott: The Good Hawk (Shadow Skye 1)
  38. Louise Erdrich: The Birchbark House
  39. Catherine Fisher: The Velvet Fox (The Clockwork Crow 2)
  40. Anita Frank: The Lost Ones – Some Houses are Never at Peace
  41. Francesca Gibbons: A Clock of Stars 1 – The Shadow Moth
  42. Laura Ann Gilman: Silver on the Road
  43. Nicole Glover: The Conductors
  44. Mira Grant: Parasite (Parasitology 1)
  45. Mira Grant: Symbiont (Parasitology 2)
  46. Mira Grant: Chimera (Parasitology 3)
  47. Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard’s Murder Squat 2)
  48. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  49. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  50. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  51. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  52. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  53. Alexis Hall: The Affair of the Mysterious Letter
  54. Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (Anthologie)
  55. Rachel Hartman: Seraphina
  56. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  57. Jim C. Hines: Terminal Alliance
  58. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  59. Tanya Huff: Wizard of the Grove
  60. D. B. Jackson: Thieves‘ Quarry (Thieftaker #2)
  61. D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
  62. Catherine Johnson: A Nest of Vipers
  63. Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
  64. Diana Wynne Jones: Dogsbody
  65. Diana Wynne Jones: Power of Three
  66. Diana Wynne Jones: Fire and Hemlock
  67. Michelle Ruiz Keil: All of Us with Wings
  68. Celine Kiernan: Geisterpfade
  69. Celine Kiernan: Königspfade
  70. Celine Kiernan: The Little Grey Girl (The Wild Magic Trilogy 2)
  71. Mary Robinette Kowall: The Calculating Stars
  72. Sarah Kuhn: Heroine’s Journey (Heroine Complex 3)
  73. Sarah Kuhn: From Little Tokyo with Love
  74. R. F. Kuang: The Poppy War
  75. L.D. Lapinski: The Strangeworlds Travel Agency 3 – The Secrets of the Stormforest
  76. Yoon Ha Lee: Dragon Pearl
  77. Y.S. Lee: The Body at the Tower (The Agency 2)
  78. Darcie Little Badger: Elatsoe
  79. Cixin Liu: The Three-Body Problem
  80. Emily Lloyd-Jones: The Bone Houses
  81. Kari Maaren: Weave a Circle Round
  82. Seanan McGuire: Middlegame
  83. Seanan McGuire: Angel of the Overpass (Ghost Roads 3)
  84. Seanan McGuire: Spelunking Through Hell (InCryptid 11)
  85. Hilary McKay: The Time of Green Magic
  86. Robin McKinley: Sunshine
  87. Robin McKinley: Dragonhaven
  88. Anna-Marie McLemore: Blanca and Roja
  89. Wendy McLeod MacKnight: The Copycat
  90. Karen M. McManus: Two can Keep a Secret
  91. Sangu Mandanna: Kiki Kallira Breaks a Kingdom
  92. Kate Milford: The Boneshaker
  93. Kate Milford: Bluecrowne
  94. Kate Milford: The Thief Knot
  95. Ashia Monet: The Black Veins (Black Magic 1)
  96. Maya Montayne: Nocturna
  97. Bethany C. Morrow: A Song Below Water
  98. Tamsyn Muir: Gideon the Ninth
  99. Julie Murphy: Faith – Taking Flight
  100. Bishop O’Connell: The Stolen
  101. Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
  102. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
  103. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): Robots vs. Fairies (Anthologie)
  104. Natalie C. Parker: Seafire
  105. S. A. Patrick: A Vanishing of Griffins (Song of Magic 2)
  106. Tamora Pierce: Tempests and Slaughter
  107. C. L. Polk: Stormsong (Kingston Cycle 2)
  108. C. L. Polk: Soulstar (Kingston Cycle 3)
  109. Cindy Pon: Sacrifice (Serpentine 2)
  110. Sarah Prineas: Dragonfell
  111. Benjamin Read & Laura Trinder: The Midnight Howl (The Midnight Hour 2)
  112. Benjamin Read & Laura Trinder: The Midnight Hunt (The Midnight Hour 3)
  113. Philip Reeve: Larklight
  114. Kat Richardson: Labyrinth (Greywalker 5)
  115. Kat Richardson: Downpour (Greywalker 6)
  116. Kat Richardson: Seawitch (Greywalker 7)
  117. Rebecca Roanhorse: Trail of Lightning (The Sixth World 1)
  118. Rebecca Roanhorse: Race to the Sun
  119. John Scalzi: Fuzzy Nation
  120. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  121. Barbara Sleigh: The Kingdom of Carbonel
  122. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  123. Jessica Spotswood/Tess Sharpe: Toll and Trouble – 15 Tales of Women and Witchcraft (Anthologie)
  124. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  125. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  126. Charles den Tex: Die Zelle
  127. Aiden Thomas: Cemetery Boys
  128. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  129. Sarah Tolcser: Song of the Current
  130. Jessica Townsend: Hollowpox – The Hunt for Morrigan Crow
  131. Tiffany Trent: Unnaturalist
  132. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  133. Renee Watson: Piecing Me Together
  134. Jaye Wells: Dirty Magic (Prospero’s War 1)
  135. Martha Wells: All Systems Red (Murderbot Diaries 1)
  136. Martha Wells: The Cloud Roads
  137. Jen Williams: The Ninth Rain (The Winnowing Flame Trilogy 1)
  138. Kate Williams: The Babysitter Coven 2 – For Better or Cursed
  139. Amy Wilson: Angel and Bavar
  140. Katherine Woodfine: The Midnight Peacock (The Sinclair’s Mysteries 4)
  141. Katherine Woodfine: Peril in Paris (Taylor and Rose 1)
  142. Xinran: Gerettete Worte
  143. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes
  144. Jy Yang: The Black Tides of Heaven
  145. Kelly Yang: Front Desk
  146. Damaris Young: The Switching Hour
  147. Katie Zhao: The Dragon Warrior
  148. Xiran Jay Zhao: Iron Widow
  149. Ibi Zoboi: Pride

145 Titel auf dem SuB zum Monatsanfang

Sachbuch-SuB: (immer noch unvollständig)

  1. Francis Burney: Journals and Letters
  2. Caroline Criado Perez: Invisible Women – Exposing Data Bias in a World Designed for Men
  3. Brunhilde Dähn: Berlin Hausvogteiplatz
  4. Ruth Goodman: How to be a Victorian
  5. Molly Guptill Manning: When Books Went to War
  6. Lindsey Fitzharris: The Butchering Art – Joseph Lister’s Quest to Transform the Grisly World of Victorian Medicine
  7. Kameron Hurley: The Geek Feminist Revolution
  8. Nancy Jackman (with Tom Quinn): The Cook’s Tale – Life below stairs as it really was
  9. Jennifer Kloester: Georgette Heyer’s Regency World
  10. Bea Koch: Mad & Bad – Real Heroines of the Regency
  11. Lily Koppel: The Astronaut Wives Club
  12. Natalie Livingstone: The Mistresses of Cliveden
  13. Gail MacColl/Carol McD. Wallace: To Marry an English Lord
  14. Philip Mansel: Prince of Europe – The Life of Charles-Joseph de Ligne
  15. Leo Marks: Between Silk and Cyanide – A Code Maker’s War 1941-45
  16. Molly Peacock: The Paper Garden – An Artist Begins Her Life’s Work at 72
  17. Michael du Preez und Jeremy Dronfield: Dr. James Barry – A Woman Ahead of Her Time
  18. Margaret Powell: Below Stairs – The Bestselling Memoirs of a 1920s Kitchen Maid
  19. Hallie Rubenhold: Lady Worsley’s Whim – An Eigtheenth-Century Tale of Sex, Scandal and Divorce
  20. Ronen Steinke: Der Muslim und die Jüdin – Die Geschichte einer Rettung in Berlin
  21. Lauren Stowell/Abby Cox: The American Duchess Guide to 18th Century Dressmaking

21 Titel auf dem SuB zum Montatsanfang

Lese-Sonntag im März 2022

Uff, meine Konzentrationsfähigkeit ist mir in den letzten Tagen wieder mal abhanden gekommen – ich hoffe, ich finde sie heute wieder! Ich habe an diesem Sonntag immerhin nichts anderes vor als Lesen und es wäre schön, wenn ich den Tag nutzen könnte, um mal wieder mehrere Stunden am Stück bei einem Buch zu bleiben. Gestern war es ziemlich trubelig und ich habe keine einzige Seite gelesen (dafür aber immerhin eine Runde „Strawberry Butter Rose Buns“ gebacken). Außerdem fürchte ich, ich muss erst einmal die Stapel neben dem Sofa durchschauen, um herauszufinden welche Bücher ich gerade angefangen habe, welche ich endlich mal wegräumen könnte – und welche ich heute weiterlesen mag. Aber erst einmal Wachwerden, was in den letzten Tagen besonders lange gedauert hat …

 

Update 10:30 Uhr

Rechts eine große Tasse mit Milchkaffee, links ein Stapel aus eReader (unten) und zwei Büchern, bei dem nur der Titel des obersten Buches (The Tower at the End of Time) lesbar ist.

Noch würde ich mich nicht als „wach“ bezeichnen, aber ich habe all die Bücherstapel von dem kleinen Rollwagen neben dem Sofa entfernt und dafür meinen eReader und zwei Romane in Reichweite gelegt, die ich gleich mal anlesen werde. Einmal „The Tower at the End of Time“ von Amy Sparkes (die Fortsetzung von „The House at the Edge of Magic“) und dann noch „The Magicians of Caprona“ von Diana Wynne Jones. Ich denke, dass ich mit einer vertrauten Geschichte (Caprona) oder zumindest einer vertrauten Welt heute vielleicht eher ins Lesen finde. Außerdem fühle ich mich gerade nicht in der Lage kompliziertere Geschichten zu erfassen. *g* In der vergangenen Woche hatte ich eigentlich große Lust auf Urban Fantasy, bin aber bei all den angelesenen Romanen nicht besonders weit gekommen … Vielleicht klappt es ja dann heute mit fantastischen Kinderbüchern. 🙂 Ansonsten habe ich mir gerade einen Milchkaffee gekocht und hoffe, dass der mich etwas aufweckt. Ich mag es gar nicht, wenn ich mich so gar nicht denkfähig fühle.

 

Update 13:00 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot, der meine Figur in einem kurzem sw-kariertem Rock, schwarzem Wollpullover und schwarzem Bandana mit einer Gießkanne iin einem Feld mit verschiedenen Feldfrüchten zeigt.

Nach dem letzten Update habe ich eine Runde „Animal Crossing“ eingelegt – immer wieder unterbrochen von der Kommunikationsbedürftigkeit meines Mannes. Es ist lustig, wie viel er im Moment am Wochenende (und abends) zu erzählen hat, weil er nun nicht mehr kurz tagsüber bei mir vorbeischauen kann. Ich bin nicht gerade glücklich darüber, dass er nun wieder jeden Tag ins Büro muss, wobei ich es schon angenehm finde, dass ich ein paar Stunden für mich allein in der Wohnung bin. Danach habe ich in meine beiden Bücher reingelesen und beschlossen, dass ich erst einmal mit „The Tower at the End of Time“ anfangen werde.

Ein aufgeschlagenes Buch, auf der rechten Seite ist "Chapter 1" und die ersten Sätze der Geschichte zu lesen, die Illustrationz zu Beginn des Kapitels zeigt ein ungewöhnliches krummes Haus mit lauter Türmchen und Erkern, die keinen rechten Sinn zu ergeben scheinen.

Nach den Ereignissen in „The House at the Edge of Magic“ hat sich das Leben der Protagonistin Nine ziemlich geändert, aber statt einfach glücklich mit der Situation zu sein, hat sie etwas Probleme sich anzupassen. Außerdem ist es nicht ganz einfach in einem magischen Haus zu leben, das auf einmal … Schluckauf bekommen hat. *g* Ich glaube, das ist gerade genau die richtige Geschichte für meine aktuelle Stimmung. Nett und ohne große Konzentration lesbar und mit genügend ungewöhnlichen Elementen, damit ich trotzdem das Gefühl habe, dass ich meinen Lesetag gut nutze. Etwas weniger nett ist gerade die Geräuschkulisse, die von unserer Nachbarin zur Verfügung gestellt wird, aber daran sind wir ja inzwischen gewöhnt (und ich werde mir einfach gleich Kopfhörer aufsetzen, wenn das noch länger so weitergeht). Vorher drehe ich aber eine Blog- und Kommentarrunde und besorge mir dann Frühstück!

 

Update 16:00 Uhr

Ein kleiner weißer Teller, auf dem ein "rosenförmig" gedrehtes Hefegebäck steht, das durch eine Glasur leicht glänzt, daneben eine grün-weiße große Tasse mit Tee (und einem Schuss Milch).

Bis ich dann zu meinem Frühstück kam, hat es doch noch ein Weilchen gedauert, aber ich muss gestehen, dass ich es sehr genossen habe das erdbeerig-zitronige Stück Hefegebäck zum Frühstück zu genießen. 😉 Bei dem Wort „Bun“ muss ich übrigens immer ans Hazel Wong (aus der „Murder Most Unladylike“-Reihe“) denken, in deren Augen die „Bun Break“ im Internat mit all den „Sticky Buns“ das Beste an ihrem Aufenthalt in England sind. *g* Was mich darauf bringt, dass ich die Reihe eigentlich mal wieder von vorne anfangen könnte, um die Entwicklung der Figuren zu genießen … Wieso hat so ein Tag eigentlich nur 24 Stunden? Das reicht doch niemals, um alle Bücher zu lesen, auf die ich Lust habe. 😉 Und da ich schon beim Thema „Lesen“ bin: Ich genieße „The Tower at the End of Time“ gerade sehr. Ich habe sowieso eine Schwäche für Gebäude, die ein Bewusstsein haben, und sowohl das Haus, als auch der Titel-gebende Turm sind nicht nur Gebäude mit einem Bewusstsein, sondern auch Gebäude mit Problemen … 😀 Sobald ich meine Kommentarrunde gedreht und den Teig fürs Abendessen vorbereitet habe, werde ich also meine Nase wieder in mein Buch stecken und schauen wie es Nine und den anderen so ergeht.

 

Update 18:30 Uhr

Links das Cover von "The Tower at the End of Time", rechts ein kleiner Teller mit einem "rosenförmigen" Stück Hefegebäck und dazwischen liegt ein noch eingepackter Umai-Bo.

Nachdem ich den Teig fürs Abendessen geknetet hatte, gab es eine weitere Runde „Strawberry Butter Rose Bun“ für mich (und danach ein Umai-Bo mit „Yasai Salad“-Geschmack, weil mir überraschenderweise nach etwas Herzhaftem war *g*). Bei meiner „Bun Break“ habe ich die letzten Seiten von „The Tower at the End of Time“ genossen und voller Spannung miterlebt wie Nine und die anderen einen Ausweg aus dem unheimlichen Turm suchen mussten. Ich mag die Reihe mit jedem Buch ein Stückchen lieber (auch wenn ich die „Auflösung“ um Nines Mutter nicht unbedingt so gebraucht hätte) und hoffe sehr, dass die Autorin noch ein paar weitere Fortsetzungen schreibt. Und weil ich gerade so schön dabei war zu lesen, habe ich gleich zu „The Magicians of Caprona“ gegriffen.

Die Taschenbuchausgabe von "The Magicians of Caprona", deren Cover einen Elefanten zeigt, der von einem fliegenden Greif, dem Umriss von zwei Kindern und einer Katze, sowie von mehreren Insekten und einem Leopard umringt wird.

Die Geschichte gehört zu meinen liebsten Chrestomanci-Büchern und ich finde es schön sie nun auf Englisch zu lesen. Außerdem ist es nicht schlimm, wenn ich heute Abend nicht so viele Kapitel lesen und dann in der Woche nicht zum Weiterlesen kommen sollte, weil ich die Handlung ja schon gut kenne. Bei diesem Roman kann ich jederzeit an jeder Stelle einsteigen, ohne mich erst wieder auf die Handlung groß einlassen zu müssen. *g* Ansonsten wird es so langsam Zeit in die Küche zu wandern, um das Abendessen vorzubereiten. Die Buns sind zwar ziemlich sättigend, aber trotzdem bekomme ich so langsam Hunger und das heutige Essen braucht etwas Zeit im Ofen.

 

Update 22:00 Uhr (Letztes Update)

Die Zeit seit dem letzten Update habe ich mit Kochen, Essen – und dabei eine Folge von „The Good Place“ schauen und Abwaschen verbracht. Zum Abendessen gab es eine „Onion and Red Pepper Quiche“ – lustigerweise ebenso wie die „Strawberry Butter Rose Buns“ ein Rezept von Jerrelle Guy. Das habe ich heute schon zum zweiten Mal gemacht, weil es uns beim ersten Mal so gut schmeckte und ich noch etwas mit meinem Ofen experimentieren musste, um es stressfrei hinzubekommen. Da ich die Quiche aber nicht mit Mürbeteig, sondern meinem normalen Pizzateig mache, werden wir sie wohl so schnell nicht wieder essen können, weil meine Ölflasche nun so gut wie leer ist und wir natürlich am Samstag zu spät waren, um im Supermarkt noch eine Flasche Öl zu bekommen. Wir leben in seltsamen Zeiten …

Ein Stück Quiche mit Zwiebeln und roter Paprika, die Oberfläche ist goldbraun, der Teig zeigt eine leicht orange Färbung, weil der Saft der Paprika beim Backen eingezogen ist.

Sehr lange werde ich nicht mehr aufbleiben, weshalb das hier auch mein letztes Update ist. Ich schaue nur noch, was ihr in den letzten Stunden so gemacht habt und dann wandere ich wohl auch schon ins Bett (den Pyjama habe ich schon an *g*). Ich fand es schön wieder mit euch den Tag zu verbringen und hoffe, dass ihr morgen einen stressfreien Tag in die Woche habt! Passt gut auf euch auf und bleibt gesund! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:

Anette
Natira
Kiya

Faith Erin Hicks: The Nameless City (Comic)

Ich weiß nicht, wo ich über die „The Nameless City“-Comics von Faith Erin Hicks gestolpert bin, aber nachdem ich den ersten Band gelesen habe, bin ich fest entschlossen, mir auch noch die anderen beiden Teile der Reihe zu besorgen. Die Geschichte spielt in der titelgebenden „Nameless City“, die auf der einen Seite viele Namen hat, weil sie im Laufe ihres Bestehens immer wieder erobert und dann mit einem neuen Namen versehen wurde, und auf der anderen Seite namenlos ist, weil ihre Bewohner die ständig wechselnden Namen ihrer Eroberer nicht anerkennen. Diese kleine Stadt ist ein wichtiger Knotenpunkt für den Handel mit den verschiedenen Reichen und seit dreißig Jahren in der Hand der Dao. Die Handlung beginnt an dem ersten Tag, den der Dao-Junge Kaidu (Kai) in der Stadt verbringt. Wie es Tradition bei den Dao ist, soll der Junge in der Stadt zum Krieger ausgebildet werden, doch Kaidu selbst hat wenig Freude am Kämpfen und hat vor allem deshalb den Weg in die Stadt gewählt, um endlich seinen Vater Andren kennenzulernen, der dort stationiert ist.

Als Kai endlich mit Andren zusammentrifft, stellt er fest, dass seinem Vater die Stadt mit all ihren unterschiedlichen Bewohnern ans Herz gewachsen ist. Im Gegensatz zu den anderen Dao-Soldaten geht er häufiger durch die Straßen der Stadt, genießt das Essen an den verschiedenen Ständen und versucht, mehr über die Menschen dort herauszufinden. Da auch Kai wissbegierig ist, nimmt er sich ein Beispiel an seinem Vater und freundet sich so mit dem Mädchen Rat an. Rat hasst die Dao, da diese für den Tod ihrer Eltern verantwortlich sind, aber gegen Kais Hartnäckigkeit und Freundlichkeit kommt sie mit ihrer abweisenden Art nicht an. Stattdessen zeigt sie ihm im Laufe der folgenden Wochen ihre Seite der Stadt, sie erzählt ihm von den Mönchen, die ihr im Stone Heart Obdach geben, und bringt ihm bei, über die Dächer der Stadt zu laufen.

Ich mochte es sehr, Kai dabei zu begleiten, wie er die Stadt, die vorerst sein Zuhause sein wird, kennenlernt, wie er die verschiedenen Menschen trifft und mehr über ihre Sicht auf die Stadt erfährt, und natürlich wie er sich nach und nach mit Rat anfreundet. Es gelingt Faith Erin Hicks, dabei all die vielen verschiedenen Verhältnisse zwischen Eroberern und Eroberten darzustellen, ohne plakativ zu betonen, wie schwierig das Zusammenleben für diese unterschiedlichen Gruppen ist. Besonders schön fand ich es dabei, dass die Künstlerin die ganze Zeit in ihrer Geschichte mitschwingen lässt, dass keine der gezeigten Personen sich so einfach in eine Schublade packen lässt. Da gibt es auf der einen Seite den General, dessen Einsatz entscheidend für die Eroberung der Stadt war, aber der auch in der Lage ist, all die Leben zu betrauern, die diese Eroberung gekostet hat, während es auf der anderen Seite Soldaten gibt, die die Bewohner der Stadt nicht als „echte Menschen“ wahrnehmen, weil sie ja keine Dao sind.

Diese kleinen Details rund um die unterschiedlichen Charaktere haben mir fast mehr Freude bereitet als die relativ geradlinige erzählte Handlung, weil in all den kleinen Szenen und Zeichnungen so vielschichtige Elemente mitschwangen. Den Zeichenstil selbst fand ich für mich persönlich etwas gewöhnungsbedürftig, da die Künstlerin mit harten Outlines und ebenso hart schraffierten Schatten arbeitet, was ich nicht so ansprechend finde. Auf der anderen Seite passen die harten Linien sehr gut zur erzählten Geschichte und dem entbehrungsreichen Leben in der Stadt. Gemildert wird die Härte der Zeichnungen etwas durch die warmen Erdtöne, in denen Jordie Bellaire den Comic koloriert hat. Nachdem ich mich etwas „eingesehen“ hatte, habe ich den Kontrast zwischen den Zeichnungen und der Koloration und zwischen den vielen dynamischen und den ruhigeren Panels sehr genossen. Und am Ende des Comics bin ich sehr neugierig darauf zu erfahren, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird und was aus all den Charakteren wird, deren überraschende Freundschaft, deren Zwiespalt zwischen Loyalität und Gerechtigkeitsinn oder deren Wille, ungewöhnliche Wege zu gehen, die Welt und das Leben in der Stadt verändern könnten.

Ein paar Gedanken zu Pseudonymen …

Und es sind wirklich nur „ein paar Gedanken“, weil ich selber nicht so richtig weiß, in welche Richtung ich damit gehen will. 😉 Ich muss gestehen, dass ich bei „geschlossenen Pseudonymen“ selten mitbekomme, welche Person hinter dem Pseudonym steht, selbst wenn das Pseudonym „geknackt“ wird – und das ist ja auch Sinn der Sache. Mir ist es relativ egal, wer tatsächlich hinter einem Pseudonym steckt (auch wenn ich Robert Galbraith definitiv nicht mehr lesen werde). Mir ist es vor allem wichtig, dass ich mich darauf verlassen kann, dass ich bei Büchern, die unter einen bestimmten Namen veröffentlicht werden, auch ungefähr die gleiche Art von Geschichten vorfinde, die ich unter demselben Namen schon gelesen habe.

Ich kenne so einige Autorinnen (und mir fällt gerade auf, dass es wirklich alles Autorinnen sind), die ein oder mehrere „offene Pseudonyme“ verwenden, wenn sie Romane in unterschiedlichen Genres veröffentlichen. Spontan fallen mir zum Beispiel Seanan McGuire ein, die unter ihrem realen Namen Fantasy schreibt und unter „Mira Grant“ (wissenschaftliche) Horrorromane veröffentlicht, oder Ursula Vernon, deren Kinderbücher unter ihrem realen Namen veröffentlicht werden, während sie das Pseudonym „T. Kingfisher“ für alle Geschichten verwendet, die nicht so einfach in ein Genre zu packen sind (zumindest ist das das Kriterium, das sie mal in einem Tweet für dieses Pseudonym angebeben hat). C.E. Murphy veröffentlicht unter C.E. Murphy (Urban) Fantasy, unter Catie Murphy Cozy Mysteries, unter Murphy Lawless Gladiator-Gestaltwandler-Liebesgeschichten und unter Zoe Chant Gestaltwandler-Liebesgeschichten (ohne Gladiatoren, sehr süß und sehr amüsant).

Allerdings wird es mit dem Pseudonym Zoe Chant kompliziert, denn das ist ein geteiltes Pseudonym. Es gibt gleich mehrere Reihen, die unter Zoe Chant veröffentlicht wurden, und nur die Virtue-Shifter-Reihe wurde von C.E. Murphy geschrieben. Wenn ich mich richtig erinnere, dann erwähnte C.E. Murphy irgendwann einmal, dass es drei Personen sind, die sich das Pseudonym teilen, aber ich bin mir da nicht sicher. Auf jeden Fall habe ich in den letzten Tagen, während ich auf der Suche nach netter, vorhersehbarer Unterhaltung war, die mich aufheitert und auch ohne große Konzentration lesbar ist, Zoe-Chant-Geschichten gelesen, die nicht zur Virtue-Shifter-Reihe gehörten. Und ich bin dabei auf ziemlich große Qualitätsunterschiede gestoßen, die mich ehrlich gesagt irritieren. Die Virtue-Shifter-Reihe von C.E. Murphy mag ich wirklich gern, auch wenn ich es etwas schade finde, dass in den aktuelleren Romanen die Handlung in der Regel binnen weniger Tagen stattfindet, womit das langsame Kennenlernen der Figuren (das mir im ersten Roman so gut gefiel) dann doch wieder wegfällt. Vor allem aber mag ich den Humor in dieser Reihe und sitze beim Lesen die ganze Zeit kichernd da (und fliege zugunsten der nächsten amüsanten Szenen über die nur angedeutete einzelne Sexszene in der Handlung hinweg).

Bei dem in den letzten Tagen gelesenen Titel „Tor“, der der erste Band der Westerly-Cove-Reihe ist, ging es mir ähnlich. Ich fand die Geschichte zwar nicht ganz so witzig wie die letzten Virtue-Shifter-Bände, aber ich habe mich gut amüsiert und mich darüber gefreut, dass „diese“ Zoe Chant auch noch ein paar andere übernatürliche Elemente wie Gargoyles und Geister in ihre Geschichte eingebaut hatte. Laut der Anmerkung am Ende des Romans ist die Westerly-Cove-Reihe ein Spin-off der „Stone Shifters“-Reihe, und außerdem gibt es den Hinweis auf die „Bodyguard Shifters“ und „Bears of Pinerock Country“, ebenso wie einen Hinweis auf Romane, die unter dem Namen Lauren Esker geschrieben wurden.

Zuletzt habe ich noch Zoe Chants „Dancing Bearfoot“ (können wir bitte mal über diese Titel reden? Oo) gelesen, den erste Band der Green-Valley-Shifters-Romane, und ich hatte ein deutliches Problem mit der Geschichte. Genau gesagt fehlte es mir an Handlung, während die (erschreckend schlecht geschriebenen) Sexszenen gefühlte 80 von 122 Seiten ausmachten. Aber natürlich habe ich mir trotzdem die Hinweise auf andere Romane am Ende der Geschichte angeschaut und dabei die „Shifting Sands Resort“-, „Fae Shifter Knights“-, „Green Valley Shifters“- und die „Virtue Shifters“-Reihe erwähnt gefunden. Letzteres hat mich total irritiert, denn ich weiß ja, dass diese von C.E. Murphy geschrieben werden und nicht von derselben Person, die „Dancing Bearfoot“ geschrieben hat (außerdem fehlen da die Reihen, die bei der zweiten Zoe Chant gelistet waren). Zusätzlich gibt es noch den Hinweis auf Romane, die von Elva Birch geschrieben wurden, wie die „Day Care for Shifters“-, die „Royal Dragons of Alaska“ und die „Suddenly Shifters“-Reihe.

Ich weiß nicht, ob „Dancing Bearfoot“ exemplarisch für den Erzählstil dieser Zoe-Chant-Autorin ist, aber nach dem Lesen dieser Geschichte würde ich von ihr eher die Finger lassen. Was bedeutet, dass ich nun – trotz der Reihenlisten am Ende der jeweiligen Romane – keine Lust mehr auf weitere Zoe-Chant-Experimente habe, weil es keine (in meinen Augen zuverlässigen) Informationen darüber gibt, welche Autorin für welche Reihe zuständig ist. Und ich habe definitiv keine Lust auf schlecht geschriebene Sexszenen, wenn ich eigentlich auf der Suche nach überaus amüsanten Liebesgeschichten bin. Was mich darauf bringt, wie schwierig ich so ein geteiltes Pseudonym finde, vor allem, wenn es keine – für mich leicht zugängliche – Übersicht gibt, die mir erklärt, welche Autorin jetzt genau für welche Geschichte verantwortlich ist. Hinter anderen „geteilten Pseudonymen“, die ich kenne, verbergen sich normalerweise Personen, die gemeinsam an einer Geschichte schreiben, und damit kann ich gut leben. Aber wenn ein geteiltes Pseudonym dafür sorgt, dass es für mich zum Glücksspiel wird, ob ich einen Roman erwische, der mir gefällt oder nicht, dann frustriert mich das.

Ich habe gerade zwei Probleme … ;)

Ich habe gerade zwei Probleme mit meinen Büchern, die beide miteinander in Zusammenhang stehen. Das eine Problem entsteht dadurch, dass ich momentan immer wieder radikal Bücher aussortiere. Was dazu führt, dass ich nun lauter Bücherstapel in der Wohnung habe, die in kein Regal gehören.

Ein Stapel mit Büchern auf einem Sessel, im Hintergrund sind weitere Bücher zu erkennen, die aufrecht an der Sessellehne stehen, im Vordergrund liegen ein Putzlappen und ein Staubbesen.

Einen Teil der Bücher werde ich in den Öffentlichen Bücherschrank stopfen, aber da der zur Zeit sehr voll ist, kann ich da gerade nur wenige Bücher auf einmal loswerden. Was bedeutet, dass es einige Wochen dauern wird, bis ich alle Bücher, die hier für den Öffentlichen Bücherschrank bereit liegen, losgeworden bin. Einen anderen Teil der Bücher werde ich erst einmal Freunden und Verwandten anbieten, was bedeutet, dass ich die auflisten und fotografieren muss. Und bis ich dann Rückmeldung bekomme, liegen hier weitere Stapel herum – sortiert nach „könnte XY interessieren“. (Und wie ich mich kenne, werden diese Stapel dann noch eine Weile bleiben, bis ich den Versand der gewünschten Titel auf die Reihe bekommen habe. *g*)

Ein Regalausschnitt, der neun Fächer zeigt. Eins der Fächer ist fast leer, die anderen sind zum Teil so sehr vollgestopft, dass die Bücher rausragen und quer übereinander gestapelt wurden.

Mein zweites Problem hängt indirekt auch mit dem Aussortieren von Büchern zusammen und betrifft den Zustand meiner Bücherregale. Stellenweise gibt es inzwischen Fächer, in denen kaum noch Bücher stehen, während in andere Fächer die Bücher nicht nur dreireihig stehen, sondern auch kreuz und quer darüber gestopft wurden. Und ich kann mich nicht zum Umräumen aufraffen, solange ich nicht alle Regalfächer mal durchgeschaut und ausgemistet habe. Da aber das Aussortieren momentan eher in anfallartigen Schüben erfolgt und nicht gerade ein systematischer Prozess ist (weil ich in den vergangenen Wochen ständig das Gefühl hatte, ich habe eigentlich gar keine Zeit dafür), wird das wohl auch noch eine Weile so bleiben.

Immerhin ist es spannend zu sehen, welche Bücher bleiben dürfen und welche ich hemmungslos aussortiere – Van Gogh darf zum Beispiel gehen, Mucha und Palladio dürfen (noch) bleiben, obwohl ich seit Jahren nicht in die Bildbände geschaut habe …

Katie & Kevin Tsang: Dragon Mountain (Dragon Realm 1)

Über „Dragon Mountain“, den ersten Band der Dragon-Realm-Reihe von Katie und Kevin Tsang, bin ich im vergangenen Jahr zufällig gestolpert und fand, dass sich der Klappentext nett anhört. Die Geschichte wird aus der Sicht des zwölfjährigen Billy Chan erzählt, der eigentlich davon geträumt hatte, den Sommer gemeinsam mit seinen Freunden surfend am Strand von Kalifornien zu verbringen. Stattdessen findet er sich in einem Sommercamp inmitten unwegsamer Berge in China wieder, weil seine Eltern meinten, dass dies eine einzigartige Chance sei, damit Billy seine Mandarin-Kenntnisse verbessern kann. Sehr begeistert ist er also nicht von der Aussicht, seinen Sommer im „Camp Dragon“ zu verbringen, aber immerhin lernt er schon während der Anreise andere Kinder kennen, mit denen er sich gut versteht. Als Billy dann noch während einer Gruppenaufgabe gemeinsam mit Dylan, Ling-Fei und Charlotte über eine verborgene Kammer in den Bergen stolpert, in der sie Drachen finden, beginnt für die vier Kinder ein fantastisches Abenteuer.

Zusammen mit den Drachen müssen sie gegen ein unvorstellbar böses Wesen kämpfen, das sowohl die Welt der Drachen als auch die Welt der Menschen bedroht. Dabei ist der Zusammenhalt zwischen den neu gefundenen Freunden ebenso wichtig wie die magischen Fähigkeiten, die ihnen ihre Verbindung mit den Drachen verleiht. Viel mehr kann ich eigentlich zum Inhalt von „Dragon Mountain“ nicht verraten, wenn ich nicht zu viel der Handlung spoilern will. Katie und Kevin Tsang erzählen diese Geschichte recht geradlinig, es gibt nur wenige Wendungen (und die, die es gibt, fand ich recht vorhersehbar) und es fühlt sich an, als ob Billy und seine Freunde die ganze Zeit nur von einem Punkt zum nächsten geschickt werden, bis es am Ende zu einer größeren Auseinandersetzung mit ihrem Gegner kommt. Und während ich sonst sagen würde, dass das Alter der Protagonisten auch grob dem Alter der anvisierten Zielgruppe entspricht, scheint mir diese Geschichte auch für ein deutlich jüngeres Publikum (ab 8 Jahren) geeignet zu sein.

Was ich an dem Roman sehr mochte und was dafür gesorgt hat, dass ich ihn innerhalb von zwei Tagen gelesen habe, waren die Charaktere. Billy, Dylan, Ling-Fei und Charlotte haben alle vier ihre Stärken und Schwächen. Und während zum Beispiel Dylan in all seiner Ängstlichkeit schnell lächerlich oder Charlotte mit ihrer bestimmenden Art schnell unsympathisch wirken könnte, gelingt es Katie und Kevin Tsang, sie so darzustellen, dass sie trotz (oder gerade wegen) dieser Eigenheiten liebenswert wirken. Auch gefiel mir die Haltung, mit der alle vier Kinder sich durch die gesamte Geschichte bewegen. So ist Billy wirklich nicht begeistert von der Aussicht, seinen Sommer in diesem Camp zu verbringen, aber nachdem er schon mal da ist und seinen ersten Unmut überwunden hat, versucht er, das Beste aus der ganzen Situation zu machen. Dylan hingegen hat die ganze Zeit Angst und verhehlt nicht, dass er diese ganzen Herausforderungen lieber aussitzen und stattdessen gemütlich in seinem Bett zuhause rumgammeln würde. Aber ihm ist auch bewusst, wie wichtig der Kampf gegen ihren Gegner ist und dass es nicht hilfreich wäre, wenn er nichts tun würde, also gibt er sein Bestes und unterstützt seine Freunde und die Drachen, so gut er kann.

Es ist selten der Fall, dass ich bei einem fantastischen Kinderbuch die Charaktere lieber mag als die Grundidee oder die eigentlich Handlung mit all ihren ungewöhnlichen Elementen, aber bei „Dragon Mountain“ war das definitiv so. Die Geschichte selbst war nett, aber nicht so packend oder ungewöhnlich, dass ich dafür hätte weiterlesen müssen. Billy, Dylan, Charlotte und Ling-Fei hingegen hatte ich schnell ins Herz geschlossen und mochte es sehr, wie sie dargestellt wurden und wie sie sich gemeinsam all den Herausforderungen stellten, die auf sie warteten. Trotzdem hätte ich bis wenige Seiten vor Ende des Buches gesagt, dass ich keine Fortsetzung der Reihe lesen werde, weil die Handlung für mich persönlich doch ein wenig zu einfach und geradlinig erzählt wird ( – wäre „Dragon Mountain“ ein Videospiel, würde ich sagen, dass mir die Side-Quests fehlen 😉 ). Aber dann gab es kurz vor Schluss noch einen Cliffhanger, der dafür sorgt, dass ich mich nun frage, was wohl aus einer der Figuren wird und wie sich ihre Geschichte wohl im nächsten Band entwickelt. Ich bin also noch etwas unentschlossen, ob ich der Reihe eine weitere Chance geben soll oder nicht.

Michelle Harrison: A Storm of Sisters

„A Storm of Sisters“ ist der vierte Band rund um die Widdershins-Schwestern von Michelle Harrison. Dieses Mal schickt die Autorin die drei Schwestern Fliss, Betty und Charlie gemeinsam mit ihrer Großmutter Bunny in den abgelegenen Ort Wilderness, um sich um Cousine Clarissa zu kümmern, die sich bei einem Unfall das Bein gebrochen hat. Für Betty ist diese Reise eine willkommene Abwechslung zum Alltag in dem kleinen Cottage in Pendlewick. Denn so gern sie ihr neues Zuhause mag, so sehnt sie sich doch weiterhin danach, neue Orte zu entdecken. Und Wilderness hat den drei Schwestern so einige Abenteuer zu bieten, denn der Ort ist nicht nur für seine ungewöhnlich kalten Temperaturen berühmt, sondern auch für seinen Wintermarkt, der zufällig gerade während ihres Besuchs stattfindet. Noch spannender wird es, als die Schwestern feststellen, dass in Clarissas kleinem Cottage kein Platz für sie ist und sie deshalb in dem großen Hotel des Ortes unterkommen.

Das Hotel „Echo Hall“ ist zur Zeit voller Besucher, die den Wintermarkt erleben wollen, und wimmelt geradezu von all den Gerüchten über eine Geistererscheinung. Genauer gesagt soll der Geist des ehemaligen Dienstmädchens Elora umgehen, nachdem diese vor einigen Jahrzehnten in dem See in der Nähe des Hotels ertrunken ist. Auch besagen die Gerüchte, dass Elora nur deshalb ertrank, weil sie ihren Liebsten, der ein Straßenräuber war, inmitten eines Schneesturms suchte, nachdem dieser den kostbaren Kristall einer Wahrsagerin an sich gebracht hatte. Und bei all den Erlebnissen, die die drei Widdershins-Schwestern in der Vergangenheit schon mit übernatürlichen Elementen hatten, überrascht es nicht, dass auch dieser sagenhafte Kristall der Wahrsagerin über seine ganz eigene Magie verfügen soll. Gemeinsam versuchen Fliss, Betty und Charlie, mehr über Eloras Geschichte herauszufinden und so vielleicht einen Todesfall zu verhindern, der angeblich durch den Anblick von Eloras Geist vorhergesagt wurde.

Ich habe es so genossen, wieder durch Bettys Perspektive all die Ereignisse rund um die Widdershins-Schwestern zu verfolgen. Bettys Neugier auf die unbekannte Umgebung, auf all die Menschen, die sie im Hotel kennenlernt, und natürlich auf die Details rund um Eloras Geschichte sorgt dafür, dass ich viel Spaß dabei hatte, mit ihr zusammen Wilderness zu erkunden. Dazu kamen noch all die eindringlichen Beschreibungen des fürchterlich kalten und verschneiten Winters, der einerseits für eine wunderbar märchenhafte Atmosphäre bei dem Wintermarkt sorgte, aber auf der anderen Seite immer auch als Bedrohung im Raum stand. Michelle Harrison konzentriert sich nämlich nicht nur auf die romantische und gemütliche Seite des Winters, sondern schreckt in „A Storm of Sisters“ nicht davor zurück, Betty und ihre Schwestern durch die fürchterliche Kälte in Gefahr zu bringen. Ich mag diese Mischung aus heimeligen und unheimlichen Szenen und dass all die bedrohlichen Elemente in der Geschichte wie die fürchterliche Kälte ebenso wie die Bedrohungen, die von gierigen und skrupellosen Menschen ausgehen, dadurch ausgeglichen werden, dass Fliss, Betty und Charlie füreinander da sind und sich gegenseitig beschützen.

Obwohl „A Storm of Sisters“ schon der vierte Band der Reihe ist, habe ich nicht das Gefühl, dass der Autorin so langsam die Ideen ausgehen oder dass sich bestimmte Elemente wiederholen. Wilderness bietet als Kulisse ganz andere Möglichkeiten als die Marschen oder das idyllische Pendlewick, und Eloras Geistergeschichte hat einen vollkommen anderen Hintergrund als Bettys Familiengeschichte oder der Hexenfluch in den vorhergehenden Bänden. Das sorgt dafür, dass es immer wieder überraschende Elemente und Wendungen in der Handlung zu entdecken gibt, die mich beim Lesen neugierig auf die weiteren Entwicklungen machen. Auch mochte ich es sehr, wie Michelle Harrison mit den Vorurteilen und Erwartungen der Leser*innen spielt und welche Folgen dies für die Enthüllungen am Ende der Geschichte hatte. Trotz der unheimlichen Elemente, der Flüche und Geistererscheinungen gehören die Widdershins-Romane für mich eindeutig in die Kategorie „Wohlfühlbücher“, und jedes Mal, wenn ich einen neuen Band beendet habe, habe ich das Gefühl, dass dieser noch ein kleines bisschen besser war als der davor. Ich hoffe sehr, dass Michelle Harrison noch lange nicht die Ideen rund um Betty und ihre Schwestern ausgehen und ich so noch einige unheimliche Abenteuer mit den drei Mädchen erleben kann.

März-SuB 2022

Auch im Februar klappte es ganz gut mit dem Lesen, allerdings habe ich dafür auch in mehr als einer Nacht auf ausreichenden Schlaf verzichtet, was vielleicht nicht gerade die beste Strategie ist. 😉 Trotzdem muss ich zugeben, dass es meiner Stimmung deutlich besser geht, wenn ich mir auch dann Zeit fürs Lesen gönne, wenn es vernünftiger wäre zu schlafen. Außerdem klappt es gerade ganz gut mit dem Lesen an den Sonntagen, auch wenn es sich nicht gerade zufällig um den dritten Sonntag im Monat handelt. Insgesamt ist der Sachbuch-SuB ein bisschen geschrumpft, der normale SuB ein bisschen gewachsen und ich bin ganz zufrieden mit den gelesenen Büchern. Mehr kann ich wohl nicht verlangen.

Da es mir gerade sehr gut tut, dass ich mich nur sehr dosiert über aktuelle Geschehnisse informiere, werde ich das auch im März beibehalten. Die gewonnene Zeit stecke ich dann wieder ins Lesen und in die Projekte, die noch auf Erledigung warten. Im Moment bekomme ich nicht nur meine Arbeit ganz gut auf die Reihe, sondern habe sogar ab und an Schübe von … „Frühjahrsputzmotivation“? Genau gesagt habe ich in den letzten Tagen ein paar lang aufgeschobene Dinge in Angriff genommen (wie das Umräumen des Schlafzimmers, damit da ein großer Spiegel Platz findet, der seit Weihnachten hinterm Flurschrank verstaut war) und ich probiere zur Zeit auch endlich mal wieder regelmäßig neue Rezepte aus. Ich hoffe sehr, dass ich das noch eine Weile beibehalten kann – mal schauen, was der März noch so bringt.

 

Belletristik-SuB:

  1. Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
  2. Becky Albertalli: Leah on the Offbeat
  3. Hanna Alkaf: The Weight of our Sky
  4. Kelley Armstrong: The Gryphon’s Lair (A Royal Guide to Monster Slaying 2)
  5. Kaia Anderson: Sisters in Arms
  6. Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
  7. Kalynne Bayron: This Poison Heart
  8. T. J. Berry: Space Unicorn Blues
  9. Holly Black: The Coldest Girl in Coldtown
  10. Lawrence Block (Hrsg.): In Sunlight or in Shadow – Stories Inspired by the Paintings of Edward Hopper
  11. Lila Bowen: Conspiracy of Ravens (The Shadow 2)
  12. Rhys Bowen: Naughty in Niece (Royal Spyness 5)
  13. Rhys Bowen: The Twelve Clues of Christmas (Royal Spyness 6)
  14. Nicholas Bowling: Song of the Far Isles
  15. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
  16. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
  17. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  18. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  19. Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings – A Memoir by Lady Trent
  20. Sarah Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
  21. Sarah Rees Brennan: In Other Lands
  22. Rachel Caine: Paper and Fire (The Great Library 2)
  23. Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
  24. Jennifer Carson: To Find a Wonder
  25. Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
  26. Soman Chainani: Quests for Glory (The School for Good and Evil 4)
  27. David Chandler: A Thief in the Night (Ancient Blades 2)
  28. David Chandler: Honor Among Thieves (Ancient Blades 3)
  29. Orlagh Collins: All the Invisible Things
  30. April Daniels: Dreadnought (Nemesis 1)
  31. Benjamin Dean: Me, My Dad and the End of the Rainbow
  32. Sarah Driver: Once we were Witches
  33. Sarah Beth Durst: Race the Sands
  34. Joseph Elliott: The Good Hawk (Shadow Skye 1)
  35. Louise Erdrich: The Birchbark House
  36. Catherine Fisher: The Velvet Fox (The Clockwork Crow 2)
  37. Anita Frank: The Lost Ones – Some Houses are Never at Peace
  38. Francesca Gibbons: A Clock of Stars 1 – The Shadow Moth
  39. Laura Ann Gilman: Silver on the Road
  40. Nicole Glover: The Conductors
  41. Mira Grant: Parasite (Parasitology 1)
  42. Mira Grant: Symbiont (Parasitology 2)
  43. Mira Grant: Chimera (Parasitology 3)
  44. Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard’s Murder Squat 2)
  45. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  46. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  47. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  48. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  49. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  50. Alexis Hall: The Affair of the Mysterious Letter
  51. Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (Anthologie)
  52. Rachel Hartman: Seraphina
  53. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  54. Jim C. Hines: Terminal Alliance
  55. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  56. Tanya Huff: Wizard of the Grove
  57. D. B. Jackson: Thieves‘ Quarry (Thieftaker #2)
  58. D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
  59. Catherine Johnson: A Nest of Vipers
  60. Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
  61. Diana Wynne Jones: Dogsbody
  62. Diana Wynne Jones: Power of Three
  63. Diana Wynne Jones: Fire and Hemlock
  64. Michelle Ruiz Keil: All of Us with Wings
  65. Celine Kiernan: Geisterpfade
  66. Celine Kiernan: Königspfade
  67. Celine Kiernan: The Little Grey Girl (The Wild Magic Trilogy 2)
  68. Mary Robinette Kowall: The Calculating Stars
  69. Sarah Kuhn: Heroine’s Journey (Heroine Complex 3)
  70. Sarah Kuhn: From Little Tokyo with Love
  71. R. F. Kuang: The Poppy War
  72. Yoon Ha Lee: Dragon Pearl
  73. Y.S. Lee: The Body at the Tower (The Agency 2)
  74. Darcie Little Badger: Elatsoe
  75. Cixin Liu: The Three-Body Problem
  76. Emily Lloyd-Jones: The Bone Houses
  77. Kari Maaren: Weave a Circle Round
  78. Seanan McGuire: Middlegame
  79. Seanan McGuire: Angel of the Overpass (Ghost Roads 3)
  80. Seanan McGuire: Where the Drowned Girls Go (Wayward Children)
  81. Seanan McGuire: Spelunking Through Hell (InCryptid 11)
  82. Hilary McKay: The Time of Green Magic
  83. Robin McKinley: Sunshine
  84. Robin McKinley: Dragonhaven
  85. Anna-Marie McLemore: Blanca and Roja
  86. Wendy McLeod MacKnight: The Copycat
  87. Karen M. McManus: Two can Keep a Secret
  88. Sangu Mandanna: Kiki Kallira Breaks a Kingdom
  89. Kate Milford: The Boneshaker
  90. Kate Milford: Bluecrowne
  91. Kate Milford: The Thief Knot
  92. Ashia Monet: The Black Veins (Black Magic 1)
  93. Maya Montayne: Nocturna
  94. Bethany C. Morrow: A Song Below Water
  95. Tamsyn Muir: Gideon the Ninth
  96. Julie Murphy: Faith – Taking Flight
  97. Bishop O’Connell: The Stolen
  98. Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
  99. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
  100. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): Robots vs. Fairies (Anthologie)
  101. Natalie C. Parker: Seafire
  102. S. A. Patrick: A Vanishing of Griffins (Song of Magic 2)
  103. Tamora Pierce: Tempests and Slaughter
  104. C. L. Polk: Stormsong (Kingston Cycle 2)
  105. C. L. Polk: Soulstar (Kingston Cycle 3)
  106. Cindy Pon: Sacrifice (Serpentine 2)
  107. Sarah Prineas: Dragonfell
  108. Benjamin Read & Laura Trinder: The Midnight Howl (The Midnight Hour 2)
  109. Benjamin Read & Laura Trinder: The Midnight Hunt (The Midnight Hour 3)
  110. Philip Reeve: Larklight
  111. Kat Richardson: Labyrinth (Greywalker 5)
  112. Kat Richardson: Downpour (Greywalker 6)
  113. Kat Richardson: Seawitch (Greywalker 7)
  114. Rebecca Roanhorse: Trail of Lightning (The Sixth World 1)
  115. Rebecca Roanhorse: Race to the Sun
  116. John Scalzi: Fuzzy Nation
  117. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  118. Barbara Sleigh: The Kingdom of Carbonel
  119. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  120. Amy Sparkes: The Tower at the End of Time (The House at the Edge of Magic 2)
  121. Jessica Spotswood/Tess Sharpe: Toll and Trouble – 15 Tales of Women and Witchcraft (Anthologie)
  122. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  123. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  124. Charles den Tex: Die Zelle
  125. Aiden Thomas: Cemetery Boys
  126. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  127. Sarah Tolcser: Song of the Current
  128. Jessica Townsend: Hollowpox – The Hunt for Morrigan Crow
  129. Tiffany Trent: Unnaturalist
  130. Katie & Kevin Tsang: Dragon Mountain (Dragon Realm 1)
  131. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  132. Renee Watson: Piecing Me Together
  133. Jaye Wells: Dirty Magic (Prospero’s War 1)
  134. Martha Wells: All Systems Red (Murderbot Diaries 1)
  135. Martha Wells: The Cloud Roads
  136. Jen Williams: The Ninth Rain (The Winnowing Flame Trilogy 1)
  137. Kate Williams: The Babysitter Coven 2 – For Better or Cursed
  138. Amy Wilson: Angel and Bavar
  139. Katherine Woodfine: The Midnight Peacock (The Sinclair’s Mysteries 4)
  140. Katherine Woodfine: Peril in Paris (Taylor and Rose 1)
  141. Xinran: Gerettete Worte
  142. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes
  143. Jy Yang: The Black Tides of Heaven
  144. Kelly Yang: Front Desk
  145. Damaris Young: The Switching Hour
  146. Katie Zhao: The Dragon Warrior
  147. Xiran Jay Zhao: Iron Widow
  148. Ibi Zoboi: Pride

147 Titel auf dem SuB zum Monatsanfang

Sachbuch-SuB: (immer noch unvollständig)

  1. Francis Burney: Journals and Letters
  2. Caroline Criado Perez: Invisible Women – Exposing Data Bias in a World Designed for Men
  3. Brunhilde Dähn: Berlin Hausvogteiplatz
  4. Ruth Goodman: How to be a Victorian
  5. Molly Guptill Manning: When Books Went to War
  6. Lindsey Fitzharris: The Butchering Art – Joseph Lister’s Quest to Transform the Grisly World of Victorian Medicine
  7. Kameron Hurley: The Geek Feminist Revolution
  8. Nancy Jackman (with Tom Quinn): The Cook’s Tale – Life below stairs as it really was
  9. Jennifer Kloester: Georgette Heyer’s Regency World
  10. Bea Koch: Mad & Bad – Real Heroines of the Regency
  11. Lily Koppel: The Astronaut Wives Club
  12. Natalie Livingstone: The Mistresses of Cliveden
  13. Gail MacColl/Carol McD. Wallace: To Marry an English Lord
  14. Philip Mansel: Prince of Europe – The Life of Charles-Joseph de Ligne
  15. Leo Marks: Between Silk and Cyanide – A Code Maker’s War 1941-45
  16. Molly Peacock: The Paper Garden – An Artist Begins Her Life’s Work at 72
  17. Michael du Preez und Jeremy Dronfield: Dr. James Barry – A Woman Ahead of Her Time
  18. Margaret Powell: Below Stairs – The Bestselling Memoirs of a 1920s Kitchen Maid
  19. Hallie Rubenhold: Lady Worsley’s Whim – An Eigtheenth-Century Tale of Sex, Scandal and Divorce
  20. Ronen Steinke: Der Muslim und die Jüdin – Die Geschichte einer Rettung in Berlin
  21. Lauren Stowell/Abby Cox: The American Duchess Guide to 18th Century Dressmaking

19 Titel auf dem SuB zum Montatsanfang

Travis Baldree: Legends & Lattes

Wenn ich das Genre, das ich gerade am liebsten lese, mit einem Label versehen müsste, so wäre es wohl „Cozy Fantasy“ – und „Legends & Lattes“ von Travis Baldree passt definitiv perfekt in dieses Genre! Die Handlung dreht sich um die Ork-Barbarin Liv, die nach Jahrzehnten als Abenteurerin von ihrem Job die Nase voll hat und beschliesst, dass es Zeit für einen Richtungswechsel ist. Genau gesagt möchte Liv in der Stadt Thune ein Kaffeehaus eröffnen und den Rest ihres Lebens damit verbringen, die Bewohner von Thune mit dem ungewöhnlichen Gebräu der Gnome vertraut zu machen. Startpunkt für diesen Traum war ein unvergesslicher Tag, den sie in einer Stadt der Gnome verbrachte und wo sie zu ihrer eigenen Überraschung von der Atmosphäre des örtlichen Kaffeehauses verzaubert wurde. Der Duft des Getränks, der Geschmack und die entspannende Umgebung, all das möchte Liv ihren zukünftigen Kunden bieten. Und nachdem sie bei ihrem letzten Abenteuer in den Besitz eines Scalvert’s Stones geraten ist, hofft sie, dass der Stein ihr genügend Glück bringt, um diesen Traum zu verwirklichen.

Nach einer Anfangsszene, bei der dieser letzte Moment in Livs Abenteurerleben gezeigt wird, dreht sich die Geschichte nur darum, wie die Protagonistin ein passendes Gebäude für ihr Kaffeehaus sucht, jemanden für die Reparaturen und Umbauten engagiert, eine Mitarbeiterin findet und so nach und nach das Kaffeehaus Wirklichkeit wird. Gemeinsam gelingt es Liv und ihrer Mitarbeiterin Tandri, die ersten Gäste anzulocken, und je größer die Gästezahl wird, desto mehr entwickelt sich auch Vivs Angebot in ihrem Kaffeehaus. Ich habe es wirklich geliebt, all diese kleinen Schritte rund um das Kaffeehaus zu lesen, Liv und all die anderen Figuren besser kennenzulernen und zu sehen, wie die Protagonistin treue Freunde und Stammkunden findet. Natürlich läuft nicht alles reibungslos in „Legends & Lattes“, denn es ist nun mal eine High-Fantasy-Welt und Livs Vergangenheit lässt sich nicht von einem Moment auf den anderen abschütteln. Aber ich mochte es sehr, wie Liv nach einem friedlichen Weg sucht, um zum Beispiel mit Schutzgeld-Erpressern fertig zu werden. Und selbst als es gegen Ende zu einer etwas dramatischeren Entwicklung kommt, hatten die vorhergehenden Kapitel so sehr dafür gesorgt, dass ich mir sicher war, dass alles gut ausgehen würde, dass mich dieser Teil nicht aus meiner entspannten Stimmung beim Lesen herausreißen konnte.

Travis Baldree ist es mit „Legends & Lattes“ nicht nur gelungen, eine wunderbar entspannte nd wohltuende Geschichte zu erzählen, sondern dabei auch noch all die kleinen Elemente einzubauen, die so typisch für High Fantasy sind, und die das sind, was ich immer noch an diesem Genre liebe, auch wenn ich es kaum noch lese. Allein die vielen verschiedenen Charaktertypen, die in der Geschichte wunderbar dargestellt werden, sind schon ein Grund, um diesen Roman zu lesen. Ich mochte es sehr, dass weder Liv noch ihre Freunde sich davon abschrecken ließen, dass ihnen dank ihrer Herkunft ein schlechter Ruf vorauseilt. Stattdessen versammeln sich im Laufe der Zeit rund um Liv so viele unterschiedliche Personen, die alle ihre eigenen Hoffnungen und Träume mit dem Kaffeehaus verbinden und die sich wunderbar gegenseitig ergänzen. Ich habe „Legends & Lattes“ so sehr genossen, dass ich das Buch am Veröffentichungstag in einem Zug durchgelesen habe. Es gibt nur eine einzige Sache, die ich kritisieren würde: Jeder neue Gast verliebt sich auf Anhieb in das ungewöhnliche Getränk! Für jemanden, der selbst Jahrzehnte brauchte, um Geschmack an Kaffee zu entwickeln (und ich trinke ihn nie pur!), ist das etwas unglaubwürdig. 😉

Oh, und wenn ihr nun ebenfalls Lust auf das Buch bekommen haben solltet: Für Kindle-Nutzer gibt es das eBook wirklich günstig zu kaufen oder bei KU zu lesen.