Kategorie: Lese-Tage

Stay home & read – Lese-Wochenende mit Lyne und Neyasha

Wie schon im vergangenen Jahr veranstalten Lyne und Neyasha ein „Stay home and read“-Lese-Wochenende, an dem ich gern teilnehme, auch wenn ich nicht das gesamte Wochenende durchgehend verbloggen, sondern mich dabei auf meine Lesestunden beschränken werde. Nachdem ich am Vormittag alles erledigt habe, was heute noch so anstand und danach eine Runde „Animal Crossing“ eingelegt hatte, bin ich jetzt soweit mich eine Runde mit Hörbuch und Häkelsachen auf dem Sofa einzurollen. Eigentlich wollte ich in den letzten Tagen mit dem Hörbuch „Trixter“ von Alethea Kontis anfangen, aber nach mehreren Versuchen kann ich sagen, dass ich gerade mit dem Sprecher Alastair Cameron nicht zurecht komme. Vielleicht liegt es nur daran, dass die Woodcutter-Geschichten mit diesem Titel von Katherine Kellgren zu einem männlichen Sprecher wechseln, aber ich habe das Gefühl, dass Alastair Cameron die eigentlich recht actionreiche und emotionale Anfangsszene der Geschichte liest, als ob er eine Liste abhaken würde. Ich habe auf jeden Fall gerade keine Lust auf seine Art und starte deshalb lieber mit in den Nachmittag Lucy Rayner, die mir den zweiten Cecelia&Kate-Band („The Grand Tour: Or, The Purloined Coronation Regalia“) von Patricia Wrede vorlesen darf. 😉

 

Update 16:20 Uhr

Eine angefangene Häkeldecke mit einem aus drei Farben (dunkelbraun, hellbraun und weiß) bestehenden Karomuster, eine Häkelnadel und zwei Wollknäuel, die auf einer orangen Decke liegen.

Die letzten zwei Stunden habe ich mit meinem Hörbuch und der Häkeldecke für meinen Mann verbracht. Wer meinen „Was schön war“-Beitrag von Mittwoch gesehen hat, dem fällt vielleicht auf, dass die Decke inzwischen ein bisschen gewachsen ist. Es sind zwar nur sechs weitere Reihen, aber ich freue mich darüber, dass man das Karomuster so ein bisschen besser erkennen kann. Bei „The Grand Tour“ freue ich mich gerade sehr über das Wiedersehen mit Cecy und Kate. Die beiden Cousinen sind gerade mit ihren Ehemännern und Kates Schwiegermutter auf Hochzeitsreise (mit genug Personal und Gepäck für insgesamt sechs Kutschen! *g*) – wobei sie bislang erst von London bis Calais gereist sind. Aber natürlich gab es schon eine mysteriöse Begegnung und einen Einbruch bei der schlafenden Herzoginnenwitwe und ein Gespräch, bei dem angedeutet wurde, dass all diese Vorfälle mit Nachwirkungen der Französischen Revolution zu tun hätten. Ich mag die Erzählweise von Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer, amüsiere mich über die Tagebucheinträge der beiden Protagonistinnen und freue mich darüber ihre beiden Ehemänner mal in „alltäglicheren“ Situationen zu erleben. Das Hörbuch war definitiv eine gute Wahl (und wenn ich in ein paar Tagen auf weitere Abenteuer der beiden Charaktere haben sollte, dann habe ich auch noch den dritten Teil als Hörbuch in petto).

 

Update 18:30 Uhr

Ein Stück Karotten-Kuchen auf einem Teller, der auf einem kleinen Bücherstapel steht. Bei dem obersten Buch kann man noch den Titel "Das Blaue Schwert" lesen. Neben dem Stapel steht eine große Tasse mit Milchkaffee.

Nach meinem Update habe ich mir schon mal die beiden Bücher rausgelegt, die ich als nächstes lesen will, und mir dann ein Stück Kuchen gegönnt. Zum Kuchen gab es von Bernadette Banner das Video „Women’s Pockets Weren’t Always a Complete Disgrace – A Brief History: Women’s Pockets, England 15c-21c“. Ich finde es immer wieder amüsant, dass ich so gar kein Interesse an aktueller Mode habe, aber Personen, die sich mit der Geschichte von Mode und der Anfertigung von Mode beschäftigen, stundenlang zuhören könnte. Und beim Thema Taschen musste ich daran denken, dass ich als Kind/Jugendliche beim Jackenkauf immer darauf geachtet habe, dass ich zumindest ein normal großes Taschenbuch in den Taschen verstauen konnte. Heute hingegen trage ich kaum noch Jacken und schleppe stattdessen immer einen Rucksack mit mir herum, in dem sich dann der eReader befindet …

Nach dem Video habe ich dann zu „Das Blaue Schwert“ von Robin McKinley gegriffen. Meine Ausgabe ist von 1988 und nicht sehr gut gealtert, da ich diesen Roman sehr lange Zeit ungefähr einmal pro Jahr gelesen habe. Außerdem habe ich die beiden Bücher regelmäßig verliehen (und zum Glück auch immer wieder zurückbekommen), wobei nicht jede/r Leser.in mit ihnen allzu pfleglich umging. Ich lese „Das Blaue Schwert“ und „Die Heldenkrone“ in der Reihenfolge, in der die Autorin die Bücher geschrieben hat, auch wenn „Die Heldenkrone“ ein paar Jahrhunderte vor „Das Blaue Schwert“ spielt. Das letzte Lesen ist schon einige Zeit her (es gibt so viele Bücher, die ich wegen eines eklatanten Mangels an Regalfläche in den letzten zwölf Jahren nicht gelesen habe,) und es ist schön mal wieder in diese Geschichte einzutauchen. Ich liebe die Welt, die Robin McKinley da geschaffen hat, und bin heute noch empörter als früher über die „Siedler“, die über das eroberte Land Damar herrschen und so gar kein Verständnis für das Land und ihre Bewohner haben. Im Gegensatz dazu steht die Protagonistin Harry, die vor gerade mal drei Monaten nach Damar kam und sich schnell zuhause fühlte. Wobei sie natürlich nicht davon ausgehen konnte, dass sie in die Berge entführt und in einen drohenden Krieg verwickelt werden würde …

 

Sonntag

Update 9:00 Uhr

Eigentlich wollte ich gestern Abend früh ins Bett, aber nachdem unsere Nachbarin mal wieder der Meinung war, dass sie ab 22 Uhr laut Musik hören musste, habe ich statt schlafen zu gehen wieder zum Buch gegriffen. Ich finde es schön, wie sehr ich „Das Blaue Schwert“ von Robin McKinley nach all diesen Jahren wieder genießen kann. Die Autorin konzentriert sich sehr darauf, wie Harry nach ihrer Entführung das Leben der freien Bergvölker von Damar kennenlernt. Obwohl früh feststeht, dass sie eine Rolle in dem kommenden Krieg mit den Nordleuten spielen wird und sie keine Ahnung hat, ob sie dieser Rolle gerecht werden kann, gibt es so viele kleine Momente voller Freundschaft, voller Anerkennung und voller … Katze *g* Die Jagdhunde und -katzen in dieser Geschichte habe ich schon als Jugendliche geliebt und Narknon, die Jagdkatze, die Harry adoptiert hat, bringt mich auch heute immer wieder zum Schmunzeln. Die letzten hundert Seiten werde ich lesen, wenn ich mit Abwasch und der Sonntagmorgenrunde bei „Animal Crossing“ fertig bin, und bevor ich damit beginne, schaue ich noch eben, was Lyne und Neyasha gestern Abend so gemacht haben. 🙂

 

Update 13:45 Uhr

Zwei aufeinander gestaplete Bücher, bei dem oberen kann man den Titel "Das Blaue Schwert" lesen und daneben steht eine große Tasse mit Pfefferminztee.

Nachdem ich heute Vormittag meine Insel für die anderen Rübenspekulanten geöffnet und auch sonst alles andere erledigt hatte, habe ich „Das Blaue Schwert“ beendet. Es war so schön Zeit mit Harry zu verbringen, Damar kennenzulernen und zu sehen, wie sie so viele neue Freunde findet. Weniger schön sind natürlich die Szenen, die sich mit der Vorbereitung auf den Kampf gegen die Nordleute beziehen, aber auch hier gibt es genügend schöne oder amüsante Szenen. Ich mag Robin McKinleys Erzählstil wirklich sehr und freu mich darauf, dass ich später noch zu „Die Heldenkrone“ greifen kann. Dort ist Aerin die Protagonistin und während sie in „Das Blaue Schwert“ eine legendäre Heldin ist, deren Geschichte immer wieder erwähnt wird, lernt man sie in „Die Heldenkrone“ als eine unsichere junge Frau kenne, die als Fünfzehnjährige all ihre Hartnäckigkeit und ihren Einfallsreichtum einsetzte, um das verletzte Schlachtross ihres Vaters wieder beweglicher zu machen. Ich erinnere mich daran, dass es in „Die Heldenkrone“ weniger schöne Momente gibt als in „Das Blaue Schwert“, aber dafür ist die Entwicklung von Aerin langsamer und spannender zu verfolgen. Bevor ich aber wieder zum Buch greife, lege ich erst einmal eine Hörbuch- und Handarbeitsrunde ein.

 

Update 18:30 Uhr (letztes Update)

Eine gehäkeltes Stück Decke mit Karomuster - im Prinzip das gleiche Foto wie im gestrigen Teil des Beitrags, nur dass ich inzwischen drei Reihen weiter bin, so dass das Muster eine halbe Karo-Abfolge mehr zeigt.

Den Nachmittag über habe ich mir zwischen Hörbuch und Häkeldecke und „Die Heldenkrone“ aufgeteilt. Ich finde es spannend zu sehen, wie viel zwei weitere Reihen bei meiner Decke ausmachen und das Karo-Muster wieder ein Stückchen besser zu sehen ist. Und ich bin wirklich froh, dass meine Ungeübtheit beim Häkeln keine offensichtlichen Unregelmäßigkeiten erzeugen. *g* Was „The Grand Tour“ betrifft, so sind Cecy und Kate inzwischen mit der restlichen Familie in Paris angekommen. Wobei die Reise natürlich nicht ohne Unterbrechungen verlief – allein schon, weil sie überfallen und Cecys Ehemann dabei angeschossen wurde. Ich mag all die kleinen Details, die die Autorinnen Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer eingebaut haben, und all die Eigenheiten der verschiedenen Figuren (und ich liebe den strickenden Bischof und all die Verweise auf die früheren Spionagetätigkeiten der Herzoginnenwitwe). Obwohl ich die Geschichte schon kenne, fühle ich mich wunderbar unterhalte und freue mich darauf in den kommenden Tagen weitere Stunden mit Cecy und Kate zu verbringen. 🙂

Links ist die Taschenbuchausgabe von "Die Helden-Krone" zu sehen, auf der ein eingepackter Riegel mit Espresso-Biscotti-Schokolade liegt, rechts davon steht eine große Tasse mit Kakao und Mini-Marshmallows.

Übermüdung und das kalte Regenwetter sorgen definitiv für einen erhöhten Schokoladen- und Zuckerbedarf bei mir. 😉

Außerdem habe ich mir die ersten Kapitel von „Die Helden-Krone“ (wieso denke ich immer, dass der Titel zusammengeschrieben gehört?) gegönnt und musste überraschenderweise feststellen, dass ich zwei Figuren in der Geschichte komplett vergessen hatte. Vielleicht weil ich beide sehr unsympathisch finde und sie deshalb lieber verdrängt habe. 😉 Aber sowohl Galanna, als auch Perlith machen Aerin mit ihren kleinen Grausamkeiten das Leben schwer, während sie einen Weg sucht, um sich am Hofe ihres Vaters nützlich zu machen. Was ich wirklich gut in Erinnerung hatte, waren die kleinen Szenen mit ihrem Dienstmädchen, dem Hengst Talat oder Aerins chemischen Versuche – diese Momente genieße ich wieder sehr.

Da ich davon ausgehe, dass ich heute nach dem Abendessen nicht mehr viel Zeit mit Lesen verbringen werde, beende ich hiermit den Beitrag fürs Lese-Wochenende. Auch wenn ich eigentlich nur an den Nachmittagen richtig dabei war, habe ich es genossen. (Und ich verspreche, dass ich am kommenden Lese-Sonntag wieder etwas kommunikativer sein werde. 😉 ) Ich werde wohl später noch einmal schauen, wie es Lyne und Neyasha den Abend über so mit ihren Büchern/Hörbüchern ergangen ist. Habt noch einen schönen Wochenendausklang und einen guten Start in die Woche. 🙂

Lese-Sonntag im März 2021

Gestern war Frühlingsanfang und das Wetter in den vergangenen Tagen schwankte zwischen apriligen Regenschauern und heftigem Pollenflug – alles in allem bin ich heute mal wieder sehr zufrieden damit den Tag mit der Nase im Buch zu verbringen. 😉 Überhaupt klappt es gerade mit dem Lesen richtig gut, was vielleicht auch daran liegt, dass ich genau weiß, dass ich ab dem Ende der kommenden Woche meine Freizeit vor allem mit Spielen verbringen werde. Mit „Story of Seasons – Pioneers of Olive Town“ kommt in fünf Tagen ein Spiel für die Switch, auf das ich schon sehnsüchtig gewartet habe. Die Story-of-Seasons-Spiele können mich immer über längere Zeit beschäftigen und gerade in den ersten Tagen, wenn man anfängt seinen Bauernhof aufzubauen, die Gegend zu erkunden und seine Nachbarn kennenzulernen, spiele ich das gern sehr intensiv. Aber bis dahin ist es ja noch etwas Zeit und heute starte ich erst einmal mit dem üblichen Haushaltskram in den Lese-Sonntag, um später zu meinem aktuellen Buch („Starfell 2 – Willow Moss and the Forgotten Tale“ von Dominique Valente) zu wechseln.

Update 11:00 Uhr

Switch-Konsole, deren Bildschirm ein Ferkel zeigt, das meinem Spielcharakter Rüben zum Kaufen anbietet.

Der Vormittag ist vor allem mit Haushaltskram vergangen, da der Abwasch heute überraschend viel Zeit in Anspruch nahm. Allerdings habe ich schon eine kurze Animal-Crossing-Runde eingelegt, um nach Jornas Rübenpreis zu schauen und dann auf einer anderen Insel zu einem etwas günstigeren Preis einzukaufen. Mal schauen, wie sich der Rübenhandel im Laufe der Woche wieder so entwickelt … Außerdem habe ich mich ein wenig online rumgetrieben, die nächtliche Timeline überflogen und ein paar Kommentare beantwortet. So langsam wird es aber Zeit richtig mit dem Lese-Sonntag anzufangen und Hunger habe ich auch, also stehen als nächstes Frühstück und Buch auf dem Programm!

Update 13:00 Uhr

Links ein angeschalteter eReader, rechts daneben ein Teller mit drei Möhren und einem mit Curry-Aufstrich bestrichenen Toastie

Zum Frühstück lese ich zur Zeit in einer Anthologie, da der eReader es einfacher macht neben dem Essen zu lesen und die Kurzgeschichtenlänge in der Woche immer ganz gut mit meiner Frühstückspause zusammenpasst. Heute gab es also die Geschichte „The Final Straw“ von Jennifer Blackstream für mich und ich mochte diese Rumpelstilzchen-Variante, die in einer Vampir-Werwolf-Dämonen-Fantasywelt spielte. Vor allem gefiel mir, dass die Müllerstochter definitiv keine Lust hatte einen König zu heiraten, der sie töten lassen wollte, wenn sie es nicht schafft Stroh zu Gold zu spinnen.

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer Illustration, die einen alten Mann mit Holzbein in einem Sessel sitzend zeigt. Neben dem Sessen ist eine katzenartige Kreatur zu sehen.

Danach ging es dann endlich weiter mit Willows Abenteuern. Die kleine Hexe hat es seit dem letzten Buch nicht einfach mit ihrer Familie gehabt, da sich niemand daran erinnern kann, dass Willow gemeinsam mit Moreg, Oswin, Nolin und Feathering den gestohlenen Dienstag zurückgebracht und somit die Welt gerettet hat. Weshalb auch Willows Familie nicht versteht, wieso sie auf einmal behauptet, dass sie mit der mächtigsten Hexe der Welt befreundet ist und dass sie einer Person zur Hilfe eilen muss, von der ihre Eltern noch nie etwas gehört haben. Dummerweise benimmt sich Willows Magie in letzter Zeit auch noch unberechenbar (was an ihrem Aufenthalt in Wisperia liegen könnte), so dass sie zu Beginn der Geschichte mit einigen Herausforderungen zu kämpfen hat. Was Willow natürlich nicht davon abhält, sich gemeinsam mit ihrem „Monster in the Bag“ Oswin auf den Weg zu machen, um ihren Freund Nolin zu suchen, der anscheinend entführt wurde. In den Kapiteln, die ich gerade gelesen habe, durfte sich Willow mit einer etwas zu hilfsbereiten Hexe rumschlagen, sich mit eine Turm streiten, einen neuen Freund finden und ein Boot besteigen, das an eine kupferne Badewanner erinnerte. Ich mag die Geschichte und freu mich schon darauf heute Nachmittag weiterzulesen, nachdem ich eine Runde mit meinem Mann gebrettspielt habe.

 

Update 16:00 Uhr

Eine Kollage, die verschiedene Momente unseres Brettspielnachmittags zeigt. Einmal den Charakter (Alberto Santos-Dumont), den ich gespielt habe, einmal eine Situation zu Beginn des Spiels mit noch nicht sehr weit ausgebautem Fahrzeug und einmal kurz vor Ende des Spiels.

Wie schon an den vergangenen Wochenenden haben wir heute wieder „Steampunk Rally Fusion“ gespielt. Das Spiel geht relativ schnell, was bedeutet, dass mein Mann nicht auch am Wochenende an dem Tisch sitzen muss, an dem er aktuell jeden Tag arbeitet, und so langsam fühlen wir uns sicher, was die diversen Regeln und Optionen des Spiels angeht. Ab der nächsten Woche wollen wir dann mal eine der erweiterten Varianten ausprobieren. Ich habe heute Alberto Santos-Dumont gespielt, einen brasilianischen Wissenschaftler, von dem ich vorher noch nie gehört hatte. Und da ich von Anfang an viel Glück beim Ziehen der Ausbaukarten für mein Fahrzeug hatte und beim Würfeln, lief es heute richtig gut für mich. Am Ende ist Alberto nicht nur mit sehr großem Vorsprung durchs Ziel gefahren, wir waren auch so schnell mit der Spielrunde durch wie nie zuvor. Ich muss gestehen, dass mir das Spiel noch ein bisschen mehr Spaß macht, wenn ich mal nicht hoffnungslos hinterher hinke. Während mein Mann heute sehr viel Pech hatte und sein Tesla einige Runden lang gar nicht erst in Fahrt kam. 😉

Links die Taschenbuchausgabe von "Willow Moss and the Forgotten Tale", rechts eine weiße Untertasse mit vier Schokolden-Keksen, rechts oben eine große Tasse mit Milchkaffee

Nach unserer Spielrunde ging es für mich wieder mit Willow aus Sofa. Während ich ein paar Kekse geknabbert habe, hat Willow mehr über die Ursache ihrer Magieprobleme herausgefunden, eine Person kennengelernt, bei der der Leser befürchten muss, dass ihre Absichten nicht ganz so hilfreich sind wie Willow glaubt, und Nolins Zuhause erreicht und Spuren seiner Entführung und einen sehr einsamen Hund vorgefunden. Bevor ich herausfinde, von wem und warum Nolin entführt wurde, drehe ich erst einmal eine Blogrunde und schaue, wie es euch heute Nachmittag so ergangen ist.

 

Update 20:00 Uhr

Eine Schüsselmit Karotten-Kartoffel-Eintopf

Seit dem letzten Update habe ich „Willow Moss and the Forgotten Tale“ beendet, mich etwas online rumgetrieben und das Abendessen gekocht. Außerdem habe ich noch einmal geschaut, was eigentlich mit dem dritten Band der Starfell-Reihe ist und festgestellt, dass das gerade erschienene Taschenbuch (was zu den beiden gerade gelesenen Ausgaben passen würde) wohl nicht so einfach in Deutschland zu bestellen ist. Momentan ist es wirklich schwierig mit englischsprachigen Büchern. All meine Vorbestellungen benötigen deutlich länger als sonst und aktuell erschienene Romane kann man großteils gar nicht bestellen bzw. nur als eBooks bekommen. Ich werde mich also noch etwas gedulden müssen, bis ich die weiteren Abenteuer von Willow Moss lesen kann.

Das "The Brightest Fell"-Taschenbuch auf einer orangen Decke.

Dafür habe ich eben schon einmal einen Blick in mein nächstes Buch („The Brightest Fell“ von Seanan McGuire) geworfen. Das ist der erste von drei October-Daye-Bänden in meinem Bestand, den ich vorher noch nicht gelesen habe, was bedeutet, dass ich in den nächsten Tagen so einiges neu zu entdecken habe. Ich weiß gerade nicht so recht, ob ich mich freuen soll, dass ich nun bei den Titeln vom SuB gelandet bin, oder es bedauern soll, dass mein October-Daye-Reread schon beendet ist und ich nach diesen drei Bänden bis zum kommenden Herbst warten muss, um die Fortsetzung der Geschichte in die Finger zu bekommen … Bevor ich weiterlese, drehe ich aber erst einmal eine Blogrunde und spiele etwas „Animal Crossing“ – ich muss noch ein paar Nachbarn treffen und ein paar Fossilien suchen. 😉

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Die zwei Stunden seit dem letzten Update habe ich nur mit Kommentieren und Animal-Crossing-Spielen verbracht, weshalb ich jetzt lieber den Laptop runterfahre und zu meinem Buch greife, damit ich vor dem Schlafengehen noch etwas zum Lesen komme. *g*

Es war wieder sehr schön mit euch gemeinsam einen Lese-Sonntag zu verbringen! Danke, dass ihr mir wieder Gesellschaft geleistet habt! Ich hoffe, ihr hattet einen schönen und erholsamen Tag und habt einen guten Start in die kommende Woche! Bleibt (oder werdet) gesund und passt weiter gut auf euch und eure Lieben auf! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:
Natira
JED
Neyasha
Sayuri
Sunny

Lese-Sonntag im Februar 2021

Mal schauen, ob ich heute einen ganz normalen und gemütlichen Lese-Sonntag erlebe oder ob die Bomben-Entschärfung im Viertel noch zu etwas Aufregung führen wird. Wir liegen in der sogenannten „Schutzzone“, was bedeutet, dass wir (zum Glück) nicht evakuiert werden, aber wir dürfen ab acht Uhr das Haus nicht mehr verlassen und sollten uns nicht in der Nähe der Fenster aufhalten. Letzteres ist in unserer Wohnung etwas schwierig, aber ich hoffe mal (und das natürlich nicht nur für unsere Fenster), dass die Bombe nicht explodiert, sondern sich brav entschärfen lässt. Dabei wurden wir schon vorgewarnt, dass die Entschärfung dieses Mal länger dauern wird als sonst, da sie unter Corona-Bedingungen stattfindet – mal schauen, wann es Entwarnung geben wird. Erfahrungsgemäß dauert es ja schon mal immer deutlich länger als geplant bis das Viertel geräumt ist und die Polizei sichergestellt hat, dass auch alle Personen aus dem Gefahrenbereich verschwunden sind, so dass die Arbeiten an der Bombe beginnen können. Ich werden also heute relativ viel abgelenkt sein, weil wir immer wieder versuchen werden Informationen über den Stand der Entschärfung zu bekommen. Aber erst einmal starte ich mit dem üblichen Kram in den Tag und versuche dabei wach genug zu werden, dass ich mich für ein Buch entscheiden kann.

 

Update 11:00 Uhr

Ein Animal-Crossing-Screenshot auf dem meine Spielfigur vor einem Schneemann steht, der sagt "Unglaublich! Farbe, Glanz, Größe ... Es stimmt einfach alles!"

So, der Haushaltskram ist erledigt, auf dem Herd köchelt noch die Suppe für heute Abend und daneben zieht der Milchreis, den ich mir gleich zum Frühstück gönnen werde. Neben all dem Kram habe ich in meinem aktuellen Hörbuch, „Hero“ von Althea Kontis, weitergehört. Ich mag den Humor, die ganzen Märchenelemente und die absurden Ideen der Autorin, mein Mann hingegen hasst sowohl die Erzählweise als auch die Sprecherin, was bedeutet, dass ich gerade niemanden habe, der mein Geschirr abtrocknet, solange dabei das Hörbuch läuft. 😉 Außerdem habe ich heute schon eine kurze Runde bei „Animal Crossing“ gedreht, um wie jeden Sonntagmorgen eine Ladung Rüben zum Spekulieren zu kaufen, und vor und neben dem Kochen habe ich schon mal einige Seiten in „The Jewelled Moth“ von Katherine Woodfine gelesen.

Das Foto zeigt die Taschenbuchausgabe von "The Jewelled Moth" vn Katherine Woodfinde (schönes Cover mit Scherenschnittartigem Motiv) und daneben eine große Tasse mit schwarzem Tee.

Das ist der zweite Band der Sinclair’s-Mysteries-Reihe und diese Bücher sind ein Fall von „weil mir der erste Teil so gut gefallen hat, kaufe ich mir sofort alle Fortsetzungen und lasse sie dann im SuB stehen und freue mich jedes Mal, wenn mein Blick darauf fällt“. Bevor ich das noch ein weiteres Jahr durchziehe, dachte ich mir, dass ich „The Jewelled Moth“ doch mal endlich aus dem SuB befreie. Bislang gefällt mir die Geschichte sehr gut, es sind ein paar Monate seit den Ereignissen aus „The Clockwork Sparrow“ vergangen und inzwischen befürchtet Sophie nicht mehr, dass sie jeden Moment von dem Verbrecherboss „Baron“ angegriffen wird. Aber aufgrund der ersten Seiten, in denen man die Perspektive der jungen Mei verfolgen konnte, steht für mich schon jetzt fest, dass der Baron demnächst wieder eine wichtige Rolle spielt und die Handlung Sophie und ihre Freunde nach China Town führen wird. Ich freue mich jetzt schon wieder über all die Szenen in dem Kaufhaus, in dem Sophie und die anderen arbeiten, und darüber, dass die Autorin es schafft den Alltag einer arbeitenden jungen Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts so realistisch und trotzdem nicht zu deprimierend darzustellen. 😉

 

Update 15:00 Uhr

Nachdem die ganze Aktion mehrfach unterbrochen werden musste, weil Fußgänger im Viertel unterwegs waren, ist die Bombe jetzt entschärft worden. Unser Viertel ist jetzt also wieder sicher und die Nachbarn bevölkern die engen Fußwege – was bedeutet, dass meine Lust rauszugehen spontan verschwunden ist. 😉

Noch einmal die Taschenbuchausgabe von "The Jewelled Moth" und daneben eine zartgrüne Schale mit Himbeer-Milchreis, über den ich ein paar gehackte Mandeln gestreut habe.

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal gefrühstückt. Nach längerer Zeit gab es mal wieder Milchreis mit Himbeeren und er war auch lecker, aber ich denke, dass diese Milchreis-Phase erst einmal wieder vorbei für mich ist. *g* Als Unterhaltung zum Frühstück habe ich mir das aktuellste Video von Bernadette Banner angeschaut (das Video drehte sich um den Entwurf eines „Mary Poppins“-Sommerkleides nach dem Vorbild edwardianischer Lingerie Gowns) – wie immer sehr informativ und unterhaltsam, aber ich muss zugeben, dass ich ihr noch lieber beim Nähen zuschaue als beim Entwerfen. 😉 Danach haben wir eine Runde „Steampunk Rally“ gespielt – das Spiel ist in dieser Woche erst bei uns angekommen und nachdem mein Mann gestern Vormittag viel Zeit darin investiert hat unseren Tisch von seiner Home-Office-Installation zu befreien, mussten wir den heutigen Tag auf jeden Fall auch noch einmal zum Spielen nutzen. (Ich will gar nicht wissen, wie lange er heute Abend braucht, um alle Geräte und Monitore wieder zu verkabeln … *g*)

Das Foto besteht aus zwei Teilen. Auf der linken Seite sieht man die Schachelt des Spiels "Steampunk Rally", daneben den Anfangsaufbau einer Spielrunde, wobei mittig das Spielbrett liegt, links davon drei große Haufen mit verschiedenen Würfeln, und rechts vier Kartenstapel.

Das Spiel ist relativ einfach und einer Spielzeit von ungefähr einer Stunde auch für unsere Verhältnisse relativ schnell spielbar. Man bekommt zu Beginn des Spiels einen Entwickler (bei mir war es heute Hertha Ayrton), der über ein zweiteiliges Fahrzeug verfügt (Cockpit plus ein weiteres Teil, das je nach Erfinder unterschiedlich ist) und muss durch das Ziehen von Karten (vier unterschiedliche Karten zu Beginn einer Spielrunde) sein Fahrzeug ausbauen und durch den Einsatz von Würfeln (die für drei verschiedenen Energiearten stehen und je nach Fahrzeugteil unterschiedliche Wirkung haben) versuchen die Rennstrecke hinter sich zu bringen. Dabei kann es durch die Rennstrecke oder zu wenig ausgereifte Fahrzeugteile zu Schäden am Fahrzeug kommen oder gegnerische Fahrer können einen behindern … Nach den ersten beiden Tagen, die wir das Spiel gespielt haben, mag ich es sehr, aber ich weiß nicht, ob ich jemals damit gewinnen werde. 😉 Heute war es so, dass meine Erfinderin mir keinerlei Schutz vor Beschädigungen zur Verfügung stellte, so dass ich nach jeder Runde so viel Schaden nahm, dass ich all die neu dazugewonnen Fahrzeugteile gleich wieder abwerfen musste. Was bedeutete, dass ich nicht viel Bewegungsspielraum hatte … Trotzdem bin ich meinem Mann zu Anfang schön davon gefahren und hätte auch gewinnen können, wenn er nicht am Ende so viele Teile gesammelt hätte, dass er mit seinem letzten Zug nicht nur die halbe Rennstrecke auf einmal hinter sich bringen, sondern mich auch noch deutlich überholen konnte. 😉

 

Update 20:30 Uhr

Ein weiteres Foto mit der Taschenbuchausgabe von "The Jewelled Moth" - dieses Mal steht auf der rechten Seite eine große Tasse mit Milchkaffee

Nachdem ich mich nach dem letzten Update noch etwas online rumgetrieben hatte, habe ich dann doch noch bis zum Abendessen Zeit mit Lesen verbracht. Ich mag, wie sich die Geschichte entwickelt und wie man aus den verschiedenen Perspektiven mehr über die aktuellen Probleme der Personen lernt. Sophie kommt dabei im Moment etwas weniger zu Wort, was ich etwas schade finde, aber es gibt wunderbar amüsante Szenen mit ihrer Freundin Lil, sehr schöne Kaufhaus-Beschreibungen rund um das Sinclair’s und als Kontrast all die Veränderungen in China Town, nachdem die Bedrohungen durch den Baron und seine „Boys“ die Existenz und Selbstständigkeit all der kleinen Geschäftsleute dort gefährdet.

Eine grüne Schale mit einer Portion Erbsensuppe.

Zum Abendessen (Erbsensuppe mit halbierten Schälerbsen, weil ich keine anderen bekommen habe) haben wir die erste Folge „Nadiya Bakes“ geschaut. Ich mag die Koch- und Backsendungen mit Nadiya Hussain, weil sie relativ einfache Gerichte zubereitet, alles so schön gefilmt ist und lecker ausschaut und Nadiya selber einfach eine sympathische Person ist – soweit ich das anhand von Kochsendungen und Interviews beurteilen kann. Dummerweise hätte ich jetzt Lust sofort in die Küche zu wandern, um eine Runde zu backen, aber das muss warten bis ich mal wieder passende Zutaten im Haus habe. 😉 Bevor ich wieder zum Buch greife, drehe ich erst einmal eine Kommentarrunde und schaue, was ihr so in den letzten Stunden so gemacht habt.

 

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Das Foto zeigt ein aufgeschlagenes Buch. Auf der linken Seite ist eine Zeichnung von einer Tanzkarte mit angehängtem Bleistift zu sehen, auf der anderen Seite gibt es einen kurzer Ausschnitt aus einem Benimmbuch für Debütantinnen zum Thema Bälle zu lesen.

Seit dem Abendessen habe ich eigentlich nur noch gelesen und so viele Kapitel fehlen mir in „The Jewelled Moth“ gar nicht mehr. Was ich an dem Roman wirklich mag, ist, dass es Katherine Woodfine gelingt eine Geschichte zu erzählen, die auch für jüngere Leser.innen geeignet und trotzdem spannend und unvorhersehbar ist. Es ist relativ ungewöhnlich, dass ich beim Lesen einer Middle-Grade-Novel bis kurz vor Schluss ständig frage wie die einzelnen Handlungselemente in den Kriminalfall passen und um die verschiedenen Figuren bange. Ich finde es wirklich schön, dass der Krimi-Anteil so gut konstruiert ist und trotzdem ein gewisses Groschenroman-Gefühl beim Lesen aufkommt. Da ich aber inzwischen ziemlich müde bin, gehe ich jetzt erst einmal ins Bett und hebe mir die restlichen Seiten des Romans für meine morgige Mittagspause auf.

Es war wieder sehr schön gemeinsam mit euch den Tag zu verbringen – ich hoffe, ihr habt einen angenehmen Start in die Woche! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

JED
Natira
Anette
Kiya

Lese-Sonntag im Januar 2021

Heute ist schon der dritte Sonntag im Januar und ich kämpfe nach den Feiertagen und dem Urlaub meines Mannes immer noch damit meinen „normalen“ Alltag wieder aufzunehmen. Die vergangenen Wochen waren weltpolitisch gesehen recht ereignisreich, während sich hier in meinem kleinen Leben nicht viel getan hat (wenn man davon absieht, dass ich viel Zeit online verbracht habe, um mich über die Ereignisse in der Welt zu informieren). Immerhin habe ich seit dem letzten Lese-Sonntag relativ viel gelesen, was bei mir ja immer zu großer Zufriedenheit führt – schauen wir mal, ob ich das heute auch so auf die Reihe bekomme. Aber bevor ich zu „Undead Girl Gang“ von Lily Anderson greife, muss ich noch etwas rumwuseln (und wach werden).

Update 12:00 Uhr

Blick aus dem Fenster auf einen verschneiten U-förmigen Wohnblock der ein altmodisch verschachteltes Häuschen umschließt

Keine Ahnung, wo die letzten 4 1/2 Stunden hin sind, aber die Küche ist sauber und aufgeräumt, ich bin etwas durch die Wohnung gegrumpft (ich habe eine schreckliche Laune heute *seufz*) und habe mir eine ausführliche Runde bei „Animal Crossing“ gegönnt – auch weil ich da heute mal wieder Blümchen entfernen musste, die über Nacht gewachsen waren. Wenn ich die nicht regelmäßig ausgraben würde, würde man meine Insel unter all den Pflanzen gar nicht mehr sehen. 😉

Animal-Crossing-Screenshot, der meinen Spielcharakter in dicker warmer Winterkleidung beim Ausgraben einer Blume zeigt.

Inzwischen hege ich den Verdacht, dass meine schlechte Laune mit „Undead Girl Gang“ zusammenhängt – genau genommen damit, dass ich mich sehr auf das Buch gefreut hatte und mich nun beim Lesen so unglaublich über die Protagonistin ärgere. Ich kann Mila nicht leiden, ich finde, sie benimmt sich wie ein klischeehafter trotziger Teenager und auch wenn sie in Trauer ist, so kommt bei mir mir inzwischen so gar kein Funken Mitgefühl für sie auf. Ich will sie einfach nur ständig schütteln und ihr sagen, dass sich die Welt nicht um sie dreht! Dabei klang der Klappentext so gut … *seufz* Ich werde mir erst einmal Frühstück machen und dann doch noch mal zu dem Buch greifen. Wenn mir die Protagonisten dann aber weiterhin so schlechte Laune bereitet, fliegt der Titel aus dem Bestand, auch wenn ich gereade erst geschenkt bekommen und ihn nicht beendet habe.

Update 15:00 Uhr

Zum Frühstück habe ich ein Video von Bernadette Banner geschaut, in dem sie ein modernes Sportkleidungsstück, dessen Form an ein Korsett erinnerte und sogar vier stützende Verstärkungen in der Front aufwies, mit viktorianischen Sport-Korsetts verglichen hat. Das brachte viele interessante Details zu viktorianischer Sportmode – und die Erkenntnis, dass dieses moderne Kleidungsstück keinerlei unterstützende Funktion hatte und dementsprechend eher eine „Bust bodices“ war. (Irgendwann sollte ich mir doch noch mal das deutsche Vokabular für all diese historischen Kleidungsstücke aneignen.)

Links auf dem Foto ist die Taschenbuch-Ausgabe von "Undead Girl Gang" zu sehen, daneben steht auf der rechten Seite eine grüne Schale mit Porridge und etwas Apfelmus.

Außerdem hatte ich keine Lust länger darüber nachzudenken, ob ich mir nun eine kleine French Press gönne oder nicht und habe sie bestellt (plus einer kleinen Kaffeemühle, weil mein Lieblingskaffee eh einfacher in ganzen Bohnen zu bekommen ist). Bei „Undead Girl Gang“ bin ich ungefähr 70 Seiten weitergekommen und finde das Buch nicht mehr ganz so schlimm wie am Anfang, es wird zumindest besser nachdem Mila ihre drei ermordeten Mitschülerinnen (für sieben Tage) zurück ins Leben gerufen hat, aber grundsätzlich ist mir das alles zu sehr „unverstandener Klischee-Teenager“ und Zickenkrieg. Ich denke, ich werde den Roman in den nächsten Tagen noch beenden, aber heute ärgere ich mich doch zu sehr über diese ganzen Teenager – weshalb ich inzwischen zum zweiten „Black Dogs“-Band von Ursula Vernon gewechselt bin.

Das Foto zeigt meinen angeschalteten eReader mit einem Textausschnitt aus "The Mountain of Iron" und daneben steht eine große Tasse mit Milchkaffee

Den ersten Teil der Fantasy-Reihe habe ich in der vergangenen Woche gelesen (die Rezension gibt es in den nächsten Tagen) und mich großartig damit amüsiert, ich mag die ungewöhnlichen Elemente, die die Autorin in eine recht klassische Fantasyhandlung eingebaut hat, sehr und sie schreibt wunderbar witzige Szenen und Dialoge mit einer guten Prise Action, detailierten Kampfszenen und realistischen Reise-Problemen. Ich denke, ich werde bei dem Buch bleiben, das verbessert meine Laune deutlich. 😉

Update 18:00 Uhr

Erneut ein Foto von meinem eReader - dieses Mal mit einer kleinen Schale, die mit Keksen gefüllt ist, im Bild.

Seit dem letzten Update habe ich einfach nur gelesen. Ich mag „The Mountain of Iron“ (Black Dogs 2) wirklich gern, obwohl die kleine Reisetruppe von einem Kult zum nächsten stolpert – inklusive Hyänenkriegern, Jaguargöttern und Charakteren, die in Hunde verwandelt werden. Bei der Handlung muss ich schon im Hinterkopf behalten, dass Ursula Vernon die Geschichte als Teenager geschrieben hat, all die kleinen Details, die Entwicklung der Figuren und die vielen amüsanten Szenen hingegen kann ich einfach so genießen. Ansonsten gab es heute Nachmittag Kekse … und gerade eben eine Mail von einem meiner Auftraggeber, in der er fragt, ob ich ihm die Daten wohl noch einmal zukommen lassen könnte, weil er da wohl etwas gelöscht hatte, was er noch nicht an anderer Stelle gespeichert hatte. *seufz* Bis ich zum Kochen in die Küche wandern muss, schaue ich noch mal nach Natira und Neyasha – und stecke vermutlich noch einmal meine Nase in „The Mountain of Iron“.

Update 21:00 Uhr (letztes Update)

Ein weißer Teller mit einer in vier Teile zerschnittenen Teigscheibe, die mit Käse überbacken wurde.

Bis zum Abendessen habe ich meine Zeit weiter mit „The Mountain of Iron“ vertrieben – so viel habe ich in dem Buch nicht mehr zu lesen und ich denke, ich werde die Geschichte vor dem Schlafengehen noch beenden. Da mein Mann etwas Mitleid mit mir und meiner heutigen Kochunlust hatte (und er ausnahmsweise beim letzten Einkauf ein vegetarische TK-Essen für mich gefunden hatte), hat er heute das Kochen übernommen. Ich muss gestehen, dass diese „Lauch-Käse-Schiffchen“ nicht nur einen eklatanten Mangel an Lauch aufwies, sondern auch geschmacklich … verbesserungswürdig gewesen wäre. *seufz* Es ist wirklich erschreckend, dass es so wenig vegetarische Sachen gibt, die schmecken (und in den Supermärkten hier im Viertel zu bekommen sind).

Animal-Crossing-Screenshot mit meiner Spielfigur und einem Geist, der "Ta-da!" sagt.

Nach dem Essen habe ich noch eine kurze Runde über meine Insel gedreht, da ich heute Vormittag vergessen hatte in meine Schneiderei zu schauen. So habe ich immerhin auch festgestellt, dass heute Abend Buhu auf meiner Insel zu finden war. 😉 Den Rest des Abends werde ich mit meinem Fantasyroman verbringen, weshalb dies mein letztes Update für heute sein wird!

Schön, dass ich heute wieder nicht allein beim Lese-Sonntag war – ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen und entspannten Tag und könnt morgen ein wenig erholt in die Woche starten! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Natira
Neyasha
Sayuri

Neyashas Jahreswechsel-Lesemarathon

Neyashas Jahreswechsel-Lesemarathon-Logo, das links einen Haufen Bücher in allen möglichen Blauschattierungen zeigt und rechts den Logotext

Neyasha veranstaltet heute ab 14 Uhr bis morgen (ebenfalls 14 Uhr) einen 24-Stunden-Lesemarathon, an dem ich teilnehme. Ich weiß noch nicht, wie viel ich heute und morgen lesen werde – 24 Stunden werden es bestimmt nicht, aber ich mag so viel Zeit wie möglich mit meinen Büchern verbringen. Aktuell habe ich „One Salt Sea“ von Seanan McGuire und „A Pocket Full of Rye“ von Agatha Christie angefangen. Nachdem ich heute Vormittag schon allen anderen Kram erledigt habe (inklusive der Zubereitung des Abendessens), starte ich dann mal mit „A Pocket Full of Rye“ in den Lesemarathon. 🙂

 

Update 16:30

Wie immer an gemeinsamen Lesetagen habe ich es natürlich nicht geschafft wie geplant um 14 Uhr loszulesen. Stattdessen habe ich mich ziemlich viel online rumgetrieben, geschaut, ob schon andere Jahreswechsel-Lesemarathon-Beiträge da sind und diese dann kommentiert, und mich im Rübenchat mit den anderen Spekulanten über Rübenpreise und Neujahrshüte ausgetauscht. *g* Zwischendurch habe ich aber doch zu „A Pocket Full of Rye“ gegriffen und mich von Seite 48 bis Seite 96 vorgearbeitet. 😉 Ich mag die Geschichte sehr, finde es aber lustig, dass man dort so viele Elemente findet, die auch in anderne Agatha-Christie-Romanen vorkommen. Und da ich gerade mal geschaut habe, in welcher Reihenfolge die Bücher veröffentlicht wurden, kann ich nun sagen, dass dieser Roman „älter“ ist als „4.50 from Paddington“, an den mich die Geschichte sehr erinnert. Wobei die Veröffentlichungsreihenfolge bei Agatha Christie ja nicht unbedingt auch bedeutet, dass sie die Geschichten in der Reihenfolge geschrieben hat. Die Handlung dreht sich um den Tod von Rex Fortescue, der vergiftet in seinem Büro zusammenbricht. Schnell steht fest, dass ihm das Gift vermutlich beim Frühstück verabreicht wurde, womit vor allem seine zweite und deutlich jüngere Ehefrau (die regelmäßig sehr viel Zeit mit einem anderen Mann auf dem Golfplatz verbringt) und die anderen Mitglieder des Haushalts (inklusive der Bediensteten) als Täter in Betracht kommen.

Was Inspector Neele besonders ins Auge fällt, ist die Frage, wieso der Verstorbene eine Handvoll Roggenkörner in seiner Tasche hatte, als er starb. Miss Marple kommt später in der Geschichte darauf, dass das ein Verweis auf eine Strophe aus einem Lied ist, die lautet „Sing a song of sixpence, A pocket full of rye. Four and twenty blackbirds, Baked in a pie.“ Was ich besonders spannend finde, sind die schon erwähnten Ähnlichkeiten mit anderen Romanen. Die Figur der Haushälterin Mary Dove zum Beispiel erinnert mich sehr an Lucy Eyelesbarrow, die gesamten Familienkonstellation ist der von „4.50 from Paddington“ sehr ähnlich, wobei der Tod des Dienstmädchens mich eher an den Tod von Murgatroyd in „A Murder Is Announced“ erinnert – und so stolpere ich in jedem Kapitel über Elemente, die mich dazu bringen die verschiedenen Geschichten zu vergleichen. Das ist ganz lustig, sorgt beim Lesen aber auch für etwas Ablenkung. 😉

Das Foto zeigt links zwei aufeinanderliegende Bücher, von denen das obere den Titel "A Pocket Full of Rye" trägt und daneben eine große Tasse mit Milchkaffee

Außerdem hat Neyasha ein paar Fragen zum Beantworten in ihren Marathon-Beitrag gestellt:

1. Welche Bücher wollt ihr heute und morgen lesen?

Die schon von mir erwähnten zwei Bücher, die ich noch auf dem Stapel mit angefangenen Titeln liegen habe: „One Salt Sea“ von Seanan McGuire und „A Pocket Full of Rye“ von Agatha Christie. Ich bezweifel, dass ich beide Romane in diesem Jahr noch beendet bekomme, aber ich einen von beiden sollte ich noch schaffen. Es wäre nett, nur ein Buch in die nächste Jahres-Statistik mitzunehmen. 😉

2. Was war euer Lesehighlight 2020?
3. Habt ihr in diesem Jahr neue AutorInnen für euch entdeckt, von denen ihr noch mehr lesen wollt?

Uff, das sind diese Fragen, die ich nie beantworten kann (und ich habe gerade keine Lust meine „Gelesen“-Liste durchzuwühlen. Ich habe so viele gute Bücher gelesen und greife zu so vielen unterschiedlichen Genres … und ich habe so viele Autorinnen für mich neu entdeckt. Lustigerweise sind es wirklich vor allem Autorinnen, denn Autoren lese ich inzwischen gar nicht mehr so häufig, obwohl ich gar nicht gezielt danach schaue.

4. Habt ihr schon einmal ein Buch/Bücher gelesen, in dem/denen der Jahreswechsel eine größere Rolle spielt?

Abgesehen vom „Wunschpunsch“ von Michael Ende fällt mir spontan kein Titel ein, auch wenn ich mich sehr, sehr vage an ein englisches Kinderbuch erinnere, in dem die Glockenschläge zum Jahreswechsel wichtig waren. Mal schauen, ob mir in den nächsten Stunden noch was einfällt – wenn ja, dann ergänze ich das hier. 🙂

5. Habt ihr bestimmte persönliche Silvestertraditionen und wenn ja: Gibt es diese bei euch auch in diesem Jahr oder macht euch da Corona einen Strich durch die Rechnung?

Da meine Silvester-Tradition seit meiner Kindheit darin besteht das Jahr auf dem Sofa mit einem Buch ausklingen zu lassen und zum Abendessen Nudelsalat zu essen, ändert Corona nichts daran. Da mein Mann seinen Jahresausklang auch gern so feiert, haben wir als einzige Neuerung in den vergangenen Jahren nur aufgenommen, dass wir um kurz vor Mitternacht unsere Konsolen anwerfen und gemeinsam mit unseren „Animal Crossing“-Nachbarn den Jahreswechsel einläuten. So wird es wohl auch heute wieder sein. *g*

Nachdem das Update-Schreiben doch einige Zeit in Anspruch genommen hat, greife ich jetzt aber wieder zu meinem Krimi! 🙂

 

Update 21:00 Uhr

Eigentlich wollte ich mich hier schon gegen 19 Uhr melden, aber dann habe ich lieber noch vor dem Abendessen meinen Krimi ausgelesen. „A Pocket Full of Rye“ ist nicht die beste Geschichte, die Agatha Christie geschrieben hat, aber ich finde die Handlung nett und unterhaltsam genug. Außerdem hatte ich viel Spaß damit die verschiedenen vertrauten Elemente mit anderen Romanen der Autorin zu vergleichen. 😉

Links im Bild ist die Taschenbuchausgabe von One Salt Sea zu sehen, recht davon ein angebissener Schokoweihnachtsmann.

Für mich geht der Leseabend weiter mit dem fünften October-Daye-Band, „One Salt Sea“. Sehr weit bin ich mit meinem October-Daye-Reread in diesem Jahr ja nicht gekommen, was auch ein bisschen daran lag, dass ich nach all den Kurzgeschichten eine kleine Pause von den vielen Figuren benötigte. Aber ich habe in dieser Woche dann doch zu „Late Eclipses“ gegriffen und – von einem wirklich fiesen Todesfall abgesehen – sehr genossen. Ich muss gestehen, dass ich zwar sehr, sehr Freude an der Entwicklung dieser Romane habe, dass das aber auch dazu führt, dass ich nicht so gern wieder zu den ersten Bänden zurückgehe, wo noch Figuren eine Rolle spielen, deren Abschied mir nicht leid getan hatte. 😉 Auf der anderen Seite ist es sehr faszinierend zu sehen, wie viele Anspielungen und Hinweise Seanan McGuire schon in die ersten Bände eingebaut hatte, die sich auf Entwicklungen und Enthüllungen beziehen, die erst viele Jahre später in ihren Veröffentlichungen dann auch wirklich vorkamen.

 

Update 0:20 Uhr

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr! 🙂 Bei uns gibt es inzwischen doch so einiges an Feuerwerk, wenn auch deutlich weniger als in den vergangenen zwei Jahren. Ich werde nach meiner gleich folgenden Kommentarrunde also wieder zum Buch greifen, bis es draußen ruhig genug ist, um zu schlafen. Irgendwann im Laufe des Vormittags melde ich mich dann wieder hier.

 

Update 11:00 Uhr

In der Nacht ist es dann doch noch etwas … früher geworden, wenn auch nicht wegen des Lärms, sondern weil ich so schön in Ruhe lesen konnte, nachdem mein Mann ins Bett gegangen war. *g* Also habe ich heute morgen erst einmal bis neun Uhr geschlafen und bin dann gemütlich in den Tag gestartet. Inzwischen ist nicht nur der morgendliche Pflichtkram erledigt, sondern ich habe auch schon die nächtliche Timeline aufgelesen und eine Runde „Animal Crossing“ gespielt, wo ich eine sechsstellige Summe mit Rübenverkauf verdient habe. 😉 Aktuell schwanke ich zwischen frühem Frühstück (ich habe unglaubliche Lust auf warmen Vanillepudding und versuche mich noch davon zu überzeugen, dass das nicht das richtige Essen zum Frühstück ist) und „One Salt Sea“ beenden. Außerdem hat mein Mann mich gerade daran erinnert, dass wir ab heute jeden Tag in diesem Jahr eine kleine Spielrunde einlegen müssen, um unseren im letzten Jahr gekickstarterten Quest-Calender auch richtig zu nutzen. Aber ich denke, dass wir das erst heute Nachmittag machen werden, damit ich den restlichen Vormittag noch mit Lesezeit nutzen kann.

 

Update 15:00 Uhr

Eigentlich hatte ich mir ja einen Wecker gestellt, um pünktlich um 14 Uhr ein Update zu schreiben, aber dann wollte ich doch noch eben die letzten Seiten von „One Salt Sea“ lesen … Es ist so lange her, dass ich die ersten October-Daye-Bücher gelesen habe, dass ich mich gar nicht mehr daran erinnern konnte, welche Handlungsentwicklungen an welcher Stelle passieren, aber es gab zwei Dinge, die ich nur ungern wieder lesen wollte. Beide sind am Ende dieses Romans und ich bin irgendwie froh, dass ich sie nun hinter mich gebracht habe. Auf der anderen Seite habe ich „One Salt Sea“ sehr genossen, weil da so viele Sachen passieren, die Tobys Geschichte in eine neue Richtung bringen und die so wichtig für den weiteren Verlauf der Reihe sind. Oh, und ich bin über eine … Prophezeiung gestolpert, die ich vollkommen vergessen hatte und gerade nicht mit schon mir bekannten Sachen in Verbindung bringen kann. Es bleibt einfach dabei, dass ich es sehr genieße wie die Autorin ihre verschiedenen Charaktere schreibt und wie sie all diese vielen kleinen Handlungselemente miteinander verknüpft, die auf den ersten Blick nicht so wichtig zu sein scheinen, aber am Ende so viel Gewicht mitbringen. Mal schauen, wie schnell ich die anderen Romane (die schon gelesenen und die vom SuB) in den kommenden Monaten lese – und dann heißt es wieder warten, bis das nächste Taschenbuch im Herbst erscheint. *g*

Eine Hardcover-Ausgabe von "African European - An Untold History" und rechts daneben drei Bonbons.

Meine Lektüre für den Nachmittag habe ich auch schon bereit gelegt, auch wenn ich darüber nicht mehr bloggen werde. Es war sehr nett mit euch zusammen von einem Jahr ins andere zu lesen. Vielen Dank an Neyasha für die Aktion! Habt noch einen schönen restlichen Neujahrstag! 🙂

 

Lese-Sonntag im Dezember 2020

Dieses Jahr war wirklich seltsam und schrecklich und aufreibend und es ist kaum zu glauben, dass heute schon der letzte Lese-Sonntag 2020 und gleichzeitig der vierte Adventssonntag ist. In den vergangenen Wochen hatte ich viel um die Ohren und trotzdem habe ich es geschafft relativ viel (wenn auch wenig gehaltvoll) zu lesen und ein paar Rezensionen zu schreiben. Für heute stehen die üblichen Sachen auf dem Programm: Lesen, Brettspielen und „Animal Crossing“, wobei ich mich beim Videospielen momentan etwas zurückhalten muss, weil meine linke Hand in den letzten Wochen ein bisschen gemuckt hat und nicht so gern für länger Zeit den JoyCon halten mag. Das Handarbeiten ist deshalb in diesem Monat auch komplett weggefallen, was mich sehr geärgert hat, aber es lässt sich nun einmal nicht ändern … Wie immer starte ich mit dem lästigen Pflichtkram, bevor ich mit „A Spoonful of Murder“ von Robin Stevens den gemütlichen Teil des Tages beginnen lasse.

 

Update 11:00 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot auf dem ein kleines Schwein mit Rüben zu sehen ist, das "Na, magst du schöne, frische Rüben kaufen? Recht viele vielleicht?" sagt.

Wie immer zieht sich am Sonntagmorgen alles so lange hin, dass ich erst sehr spät zum Lesen komme – genau genommen fange ich damit erst an, wenn ich gleich dieses Update beendet habe. *g* Dafür habe ich inzwischen nicht nur den lästigen Haushaltskram hinter mich gebracht und mich mit meinem Mann unterhalten, der sich fragte, ob es in Nordamerika Großstädte gegeben hat, bevor die weißen Eroberer den Kontinent einnahmen. (Unser Fazit war, dass wir grundsätzlich viel zu wenig über das Leben der native americans wissen, aber die Dinge, die wir wissen, sprechen gegen Städte mit zehntausenden Einwohnern …), sondern auch endlich die Kommentare der letzten Tage beantwortet und den Feedreader geleert. Dabei habe ich entdeckt, dass Neyasha zum Jahreswechsel eine Leseaktion plant, an der ich wohl teilnehmen werde. Außerdem bin ich kurz bei „Animal Crossing“ reingegangen, um Rüben zu kaufen, damit ich damit die Woche über wieder spekulieren kann. Jetzt wird es aber wirklich Zeit, dass ich zum Buch greife (und irgendwann muss ich mir auch noch ein Frühstück machen)! Oh, und ob es mit dem Brettspielen heute klappt, müssen wir auch noch sehen, da das Wetter heute so düster ist, dass wir (da wir immer noch keine Deckenlampen haben) wohl nicht genügend Licht in dem kleinen Zimmer haben werden.

 

Update 14:00 Uhr

Das Foto zeigt die Taschenbuch-Ausgabe von "A Spoonful of Murder" von Robin Stevens

Seit dem letzten Update habe ich doch wirklich in „A Spoonful of Murder“ von Robin Stevens gelesen! Das Buch ist der sechste Teil der „Murder Most Unladylike“-Reihe rund um Hazel Wong und Daisy Wells und inzwischen sind die beiden Mädchen schon vierzehn Jahre alt – und Hazel war seit zwei Jahren in Hongkong. Doch nun ist ihr Großvater gestorben und sie wird von ihrem Vater für die Trauerfeierlichkeiten zurück nach Hause gerufen. Auf der Reise wird sie von Daisy begleitet, für die es ein ganz neues Erlebnis ist, dass ihre Umgebung so fremdartig ist und so viele Regeln unterliegt, die ihr unvertraut sind. Ich finde es schön, dass auf einmal Hazel diejenige ist, die sich Zuhause (und relativ selbstbewusst) fühlt, während Daisy immer wieder überraschende Unsicherheiten zeigt.

Dabei ist die Heimkehr für Hazel nicht ungetrübt, denn ihr Verhältnis zu ihrer Mutter ist angespannt und ihr Vater schenkt ihr kaum Beachtung, da sie (überraschenderweise) einen kleinen Bruder bekommen hat, der – allein schon aufgrund seiner Bedeutung für die Familie – die Aufmerksamkeit des Vaters vollkommen auf sich zieht. Bislang ist noch kein Mord passiert, auch wenn der Anfang der Geschichte schon verraten hat wer an welchem Mord ermordet wird, und so amüsiere ich mich momentan damit die verschiedenen Figuren kennenzulernen und jeden kritisch bezüglich seines Verhältnisses zum Mordopfer zu betrachten. So sehr ich in den letzten Wochen meine „fluffigen“ Romantasyromane und fantastischen Kinder- und Jugendbücher gebraucht habe, so sehr genieße ich es gerade mal wieder einen Kriminalroman (wenn auch ebenfalls für ein jugendliches Publikum geschrieben) zu lesen.

Eine grüne Schüssel mit Porridge und Bananenscheiben auf der Ecke einer Laptop-Tastatur.

Weshalb ich meinen Roman auch erst zur Seite gelegt habe, als mein Magen einfach nicht mehr zu überhören war. Zum Frühstück gab es mal wieder Porridge (genau gesagt diverse Flocken gemischt mit gepopptem Amaranth, Zimt und Erdnussbutter und für die Süße eine Banane – nicht sehr ästhetisch, aber lecker!) und dazu habe ich Kommentare beantwortet und Blogbeiträge gelesen. Da ich davon ausgehe, dass in der letzten Viertelstunde nicht viel auf euren Blogs passiert ist, greife ich einfach wieder zum Buch und lese weiter. Sehr lange kann es bis zum Mord nicht mehr sein …

 

Update 17:00 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot mit meiner Spielfigur vor einem Haus mit Weihnachtstürkranz, Weihnachtsbaum und beleuchtetem Rentier

Seit dem letzten Update habe ich etwas online rumgedamelt und dann meine Nachmittagsrunde bei „Animal Crossing“ gedreht, um die wichtigsten täglichen Dinge auf die Reihe zu bekommen. (Und ja, es wäre nicht wirklich unbedingt nötig, aber irgendwie gehören diese zwanzig Minuten mit Bäume schütteln, Nachbarn ansprechen, neuerdings Schneemann bauen und ähnlichem nun mal zu meinem Alltag. *g*) Außerdem habe ich gelesen und mich dabei so über die Entwicklung der Handlung und der beiden Protagonistinnen gefreut! Inzwischen gab es einen Mord und eine Entführung und es sieht so aus, als ob Hazel von den Tätern als Mörderin präsentiert werden soll, da ein Erbstück, das sie gerade erst von ihrem verstorbenen Großvater bekommen hat, als Mordwaffe eingesetzt wurde. Ich mag weiterhin, dass Hazel dieses Mal diejenige ist, die die Verdächtigen und die Umgebung kennt, während Daisy – auf ihre ganz spezielle Art – Hazel so gut es ihr möglich ist unterstützt und für sie da ist.

Eine Untertasse mit fünf Dominosteinen, eine gestreifte Tasse mit Milchkaffee und eine Ecke von "A Spoonful of Murder"

Bevor ich wieder zum Buch greife, gönne ich mir aber erst einmal einen Milchkaffee und die gestern von meinem Mann ergatterten Dominosteine und schaue nach euren Updates. Dominosteine sind definitiv nicht mein Lieblingsweihnachtsgebäck, aber das einzige „Weihnachtliche“, was wir seit Oktober hier im Viertel noch kaufen können – und zu meiner eigenen Überraschung habe ich das in den letzten Tagen ein bisschen vermisst. Dabei habe ich bewusst aufs Plätzchenbacken verzichtet, um mir keinen Stress zu machen, und auch das bisschen Weihnachtsdeko, das ich sonst aufstelle, war mir die Mühe in diesem Jahr nicht wert, was alles vollkommen okay ist, auch wenn ich meine Spekulatius in dieser Woche vermisst habe. *g*

 

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Eine cremefarbende Schale mit sehr, sehr rotem Risotto.

Meine Lesezeit zwischen „Updates lesen“ und Kochen wurde dann leider von unserem Vermieter verhindert, der aus unserem Keller heraus anrief, weil die Heizung eine Störung meldete. Da mein Mann und ich uns im vergangenen Winter direkt nach dem Einbau um die Heizung gekümmert hatten, durften wir dann erst einmal schauen, was das Problem war und dann unserem Vermieter erklären, wie er ausreichend Druck auf den Kessel bekommt, um die Fehlermeldung wieder weg zu bekommen. Dabei gab es dann ein paar interessante Informationen über die Hinterhaus-Nachbarn, die gerade ausgezogen sind, und die Erdgeschoss-Nachbarn, die in diesem Jahr schon mehrfach gewechselt haben. Dann ging es für mich in die Küche, um mal wieder Rote-Beete-Risotte zuzubereiten (lecker, wenn auch nicht ganz so schlotzig, wie ich es gern habe, aber ich wollte nicht noch extra Brühe erhitzen). Beim Kochen hat mein Mann mir Gesellschaft geleistet, während wir einen Adventskalender-Podcast gehört haben (das hat sich in den letzten Wochen bei uns so eingebürgert) und zum Essen gab es dann die vorletzte Folge (Mississippi-Delta) der aktuellen „Somebody Feed Phil“-Staffel, die wir uns wirklich sehr gut aufgeteilt haben, weil wir die Sendung so mögen. Danach habe ich dann eine Blog- und Kommentarrunde gedreht und beendet nun mit diesem Update meinen „Onlinetag“, um noch etwas Zeit ungestört mit Lesen verbringen zu können. 😉

Schön, dass ihr mir heute wieder Gesellschaft geleistet habt, ich habe mich sehr darüber gefreut und hoffe, dass wir uns auch im kommenden Jahr wieder an den Lese-Sonntagen wiedersehen werden! Kommt gut in die neue Woche und passt weiterhin auf euch und eure Lieben auf, damit ihr gesund durch die Feiertage und ins neue Jahr kommt! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Sunny
JED
Sayuri

Lese-Sonntag November 2020

Da der November mit einem Sonntag began, ist der vorletzte Lese-Sonntag dieses Jahres mal wieder recht früh im Monat. Bei mir waren die vergangenen Wochen relativ trubelig und zum Lesen bin ich oft erst nach meiner „normalen“ Schlafenszeit gekommen, was irgendwie nicht ganz so klug, aber dafür recht befriedigend war. Heute werde ich mich beim Lesen vor allem auf den dritten October-Daye-Band („An Artificial Night“) konzentrieren, auch wenn ich hier noch ein paar weitere Bücher angefangen habe (und mich der „bald lesen“-Stapel so freundlich anplinkert). Aber bevor ich zum Buch greife, starte ich mit dem Pflichtkram und – vermutlich – einer Runde durch den Feedreader in den Tag.

 

Update 11:45 Uhr

Das Foto zeigt eine Tasse mit Kräutertee, neben der die Taschenbuchausgabe von "An Atrificial Night" liegt.

Ui … Das war ein seltsamer Vormittag. *g* Nach dem „Pflichtteil“, der heute angenehm schnell vorbei war, habe ich mir eine Tee gekocht und wollte nur schon mal den Feedreader öffnen, bevor ich eine kleine Lesepause einlege. Tja, der Tee ist dann leider doch kalt geworden (und dieser Kräutertee schmeckt kalt wirklich nicht) und weiter in „An Artificial Night“ habe ich auch nicht gelesen, aber dafür ist der Feedreader endlich mal wieder geleert. Wenn ich – so wie in den letzten Tagen – mal wieder länger keine Blogrunden gedreht habe, dann öffne ich einfach alle Beiträge, zu denen ich vielleicht etwas zu sagen finde in neuen Tabs und arbeite die dann systematisch ab. Wenn mir selbst nach gründlichem Lesen kein Kommentar einfällt, dann ist es eben so, aber immerhin weiß ich, dass ich mir Mühe gegeben habe. *g* Außerdem habe ich bei euch allen schon einmal vorbeigeschaut und finde es schön, dass wir heute so viele sind! Bevor ich mich jetzt wieder von irgendwas anderem ablenken lasse, mache ich mir aber erst einmal Frühstück und dann sehe ich mal, was ich als nächstes mache.

 

Update 13:00 Uhr

Eine Schale mit Rote-Beete-Möhren-Erbsen-Naturreis-Suppe und daneben ein kleiner Teller mit einem Butterbrot.

Zum Frühstück gab es heute „adeliges Essen“, wie eine Freundin von mir sagen würde, genauer gesagt gab es die restliche Suppe „von gestern“ und dazu habe ich etwas weiter in meinem aktuellen Hörbuch („Sorcery and Cecelia – Or, The Enchanted Chocolate Pot“ von Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer) weitergehört. Ich hatte schon so lange Lust den Roman noch einmal zu lesen und da kam die Nachricht Anfang der Woche, dass es so viele Jahre nach Veröffentlichung der Geschichte nun eine Hörbuch-Version davon gibt, gerade recht. Inzwischen habe ich den Punkt der Handlung erreicht, an dem sowohl James als auch Thomas feststellen müssen, dass Cecy und Kate ruhig in alles eingeweiht werden können, weil sie mit Hintergrundwissen deutlich hilfreicher sein können. Es ist so schön, wenn die Herren in der Geschichte die kleinen Frauchen nicht mehr um jeden Preis behüten wollen, sondern einsehen, dass diese durchaus ihre eigenen Stärken in die Problemlösung einbringen können. 😉 Danach gab es dann doch noch ein paar Seiten in „An Artificial Night“ von Seanan McGuire. Den dritten October-Daye-Band finde ich schon etwas unheimlich (dabei ist der eigentlich auch nicht schlimmer als andere Teile der Reihe) und nehme Elemente daraus gern mit in meine Träume, weshalb ich gerade versuche ihn nicht direkt vor dem Schlafengehen zu lesen. *g* Lustigerweise habe ich dieses Mal beim Lesen aber nicht nur Blind Michael als „Gruselfigur für Kinder“ im Hinterkopf, sondern auch den Blind Michael, der als große Bruder der Luideag in der Kurzgeschichte „The Fixed Stars“ auftaucht – was die Dinge, die man über sein aktuelles Leben erfährt, umso bedrückender macht … Bevor ich weiterlese, wird es aber erst einmal wieder Zeit für die sonntägliche Brettspielrunde mit meinem Mann. 🙂

 

Update 16:00 Uhr

Ein Brettspielaufbau, wobei das "Brett" aus zwei nebeneinanderliegenden Ringbüchern besteht und davor sieht man einen Charakterbogen und Aktionskarten auf dem Tisch liegen.

Das war wieder eine lustige „Gloomhaven – Jaws of the Lion“-Runde, bei der es Anfangs wieder so ausschaut, als ob wir sofort scheitern würden, während wir am Ende das Gefühl hatte, dass wir ganz gut durchgekommen wären. Das war die letzte „Einführungsrunde“ und somit hatten wir dieses Mal einen Bosskampf (und haben gelernt *g* wie man mit dem Level up der Charaktere umgeht). Ich muss schon sagen, dass es ganz nett zu sehen ist, wie der Spielentwickler mit dieser Variante Leute an das Spielsystem heranführt, die wenig Erfahrung mit dieser Art von Spielen haben. Allerdings fände ich es nett, wenn die Handlung ein bisschen komplexer wäre, wobei das mit den nächsten Szenarien ja noch kommen kann. Bislang haben wir nur herausgefunden, dass die verschwundenen Bürger Gloomhavens für Experimente eines Kults genutzt wurden, und nun müssen wir beim nächsten Mal schauen, ob die Universität von Gloomhaven irgendwelche Erkenntnisse aus den Gewebeproben, die wir heute besorgt haben, gewinnen konnte. 😉 Bevor ich gleich eine Runde „Animal Crossing“ spiele, drehe ich erst einmal eine Blogrunde und schaue wie es euch heute Nachmittag so ergangen ist.

 

Update 19:30 Uhr

Eine Switch, auf der der Animal-Crossing-Startschirm zu sehen ist, und ein Teller mit fünf Dominosteinen.

Nach meiner Blog- und Kommentarrunde habe ich heute Nachmittag dann wirklich erst einmal zu „Animal Crossing“ gegriffen und den täglichen Kram auf meiner Insel erledigt. Eine Freundin fragte mich vor kurzem, was ich den so viele Monate mit dem Spiel machen würde, aber ich finde dort immer was zu tun, ohne dass ich wirklich etwas tun muss. Aktuell genieße ich zum Beispiel sehr die Herbststimmung, ich suche Anleitungen (wofür man Luftballons abschießen muss), die es mir ermöglichen neue Gegenstände zu basteln, in denen Pilze verbaut werden, und zu jeder Jahreszeit gibt es andere Fische und Insekten zu fangen. Außerdem mag ich meine Nachbarn und es gibt immer wieder neue Dialoge mit ihnen, die ich mich amüsieren. Alles wunderbar stressfrei und entspannt, ohne Zeitdruck oder unangenehme Elemente – perfekt zum Abschalten. 🙂

Auf dem Foto sieht man ein zum Lesen aufgehaltenes Buch vor einer Wand, an der ein großes, schwarz-weißes Foto von einer Lichterkette erhellt wird.

Nach dem Spielen habe ich dann zum Buch gegriffen und bis zum Kochen gelesen. Toby hat inzwischen einen Mitstreiter gegen ihren Kampf gegen Blind Michael gefunden, auch wenn sie die Person lieber nicht in Gefahr gebracht hätte, und sie hat etwas über die Herkunft einer ihrer besten Freundinnen herausgefunden, was sie vorher nie vermutet hätte. Ich finde es lustig, dass ich mich an dieses „Geheimnis“ zwar noch gut erinnern konnte, aber mir einfach nicht mehr einfällt, wie es dazu kam, dass Tobys Freundin diesen Teil ihrer Vergangenheit so verbergen konnte. Aber nun gut, das werde ich im Laufe der nächsten Kapitel ja auch noch einmal erfahren. *g* Außerdem scheint es gerade gut für Toby zu laufen, was bei Seanan McGuire immer ein Anzeichen dafür ist, dass gleich was Schreckliches passiert (und da weiß ich auch noch was das sein wird) …

 

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Eine weiße, eckige Auflaufform mit einer (etwas sehr dunkel gewordenen) Gemüselasagne.

Zum Abendessen gab es heute eine (etwas unfotogene) Gemüselasagne und danach habe ich mich ein bisschen online rumgetrieben, noch eine kleine Runde „Animal Crossing“ gedreht und mich mit meinem Mann über mein „An Artificial Night“ unterhalten. Jetzt schaue ich noch einmal, ob es bei euch in der letzten (guten) Stunde etwas Neues gab und fahre dann den Laptop für heute runter. So kurz vor dem Schlafengehen werde ich die Nase nicht weiter in meinen Roman stecken, aber vermutlich werde ich noch ein bisschen in meinem Stapel mit Büchern, die ich bald lesen werde, stöbern, um zu schauen, ob ich für morgen ein „Zweitbuch“ (also neben „An Artificial Night“ und dem Sachbuch „The Black Count“) finde.

Es war wieder sehr nett mit euch und ich hoffe, ihr habt den Tag auch genossen! Kommt morgen gut in die Woche, passt gut auf euch und eure Lieben auf und macht euch die Tage so schön wie irgend möglich. 🙂

Für die, die gern vorausplanen: Der nächste Lese-Sonntag ist am 20. Dezember – das ist der 4. Adventssonntag!

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Heutige Mitleserinnen:

Ariana
Neyasha
Natira
Anette
JED
Sayuri

Herbstlesen im Oktober 2020 (Sa., 31. Oktober) – Die Halloween-Variante

Heute ist der letzte Tag des Herbstlesens und da heute auch Halloween ist, werde ich heute nicht zu meinen angefangenen Büchern („A Local Habitation“ von Seanan McGuire, „The Black Count“ von Tom Reiss oder „Art of Disruption“ von Magid Magid) greifen, sondern mit „Mexican Gothic“ von Silvia Moreno-Garcia ein neues Buch anfangen. Außerdem meinte mein Mann, dass wir heute unbedingt „Hellboy“ spielen müssten, damit unsere heutige Brettspielrunde auch zu Halloween passt, da das aber etwas länger dauert, könnte es sein, dass wir dann doch spontan zu „Gloomhaven“ greifen. Und natürlich gibt es heute bei „Animal Crossing“ ab 17 Uhr ein Halloween-Ereignis … *g* Aber erst einmal starte ich mit den lästigen Pflichten in den Tag und melde mich erst später wieder hier.

 

Update 10:30 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot mit einer Spielfigur, die sagt: "Wenn du nur halb so gehypt auf Halloween bist wie ich ... dann is' das ordentlich viel Hype, blümchen!"

Heute fiel es mir etwas schwer in Bewegung zu kommen und so habe ich zwischen Abwasch und Sport einige Zeit mit Nichtstun vertrödelt. Inzwischen sind aber alle lästigen Pflichten erledigt und eine kurze Morgenrunde bei „Animal Crossing“ habe ich auch eingelegt. Jetzt schaue ich erst einmal wie JED und Anette den Tag begonne haben, mache mir dann Frühstück und greife endlich zum Buch.

 

Update 13:00 Uhr

Das Foto zeigt einen eReader neben einem Teller mit zwei beschmierten Brötchenhälften

Seit dem letzten Update habe ich wirklich in „Mexican Gothic“ gelesen und muss sagen, dass mir das Buch bislang wirklich gut gefällt. Die Geschichte spielt 1950 in Mexiko und beginnt damit, dass Noemí Taboada von ihrem Vater von einer Party nach Hause gerufen wird, um ihre Koffer zu packen. Noemí soll mit dem nächsten Zug zu ihrer Cousine Catalina reisen, die einen beunruhigenden Brief an ihren Onkel geschrieben hatte. In diesem Brief beschuldigt Catalina ihren Mann, sie vergiften zu wollen, außerdem erwähnt sie Geister und allerlei andere Elemente, die ihren Onkel an ihrem Verstand zweifeln lassen. Noemí soll nun herausfinden, wie es Catalina genau geht und ob es notwendig ist, dass sich die Familie Taboada gegen die Wünsche von Catalinas Mann Virgil Doyle stellt und die junge Frau nach Mexiko (und im Zweifelsfall in pychatrische Behandlung) holt. Silvia Moreno-Garcia beschreibt sehr atmosphärisch den ehemals wohlhabenden Ort in den Bergen, der seit der Schließung der Silbermine verfällt, ebenso wie das Haus „High End“, in dem die Familie Doyle lebt. Von Anfang an fragt man sich als Leser, was in diesem Haus los ist und warum diese Familie so seltsam ist. (Außerdem finde ich den Herrn des Hauses – Vergils Vater – mit all seinen Abstammungs- und Rassentheorien ziemlich unheimlich.) Jetzt gibt es aber erst einmal eine schnelle Kommentarrunde und dann zum Brettspielen mit meinem Mann. 🙂

 

Update 16:30 Uhr

Zusammenstellung aus vier Fotos, die zwei verschiedene Spielaufbauten bei Gloomhaven zeigen (das zweite mit einer ziemlich großen Karte)

Für die Brettspielrunde haben wir uns wirklich für „Gloomhaven – Jaws of the Lion“ entschieden, aber da die erste Runde so schnell vorbei war, haben wir beschlossen, dass wir noch das zweite Szenario hinterher machen. Das hat dann natürlich deutlich länger gedauert als erwartet, so dass wir doch „Hellboy“ hätten spielen können. *g* Was mich etwas fertig gemacht hat beim Spielen, war die Tatsache, dass man bei der Supermarkt-Version von „Gloomhaven“ am Anfang „Einführungs-Szenarien“ spielt, für die die Karten immer wieder angepasst werden. Wenn ich also endlich das Gefühl hatte, ich weiß, wie ich mit der Figur und den Karten umzugehen hätten, wurde wieder gewechselt und ich habe beim nächsten mal die Karten vermisst, mit denen ich schon gespielt hatte. Naja, noch eine Einführungsrunde und dann ist das auch erledigt und das Kartendeck sollte jetzt so sein, wie es endgültig aufgebaut ist. Insgesamt macht das Spiel aber wirklich viel Spaß und ist sehr nah am großen „Gloomhaven“. 🙂 Oh, und mein Hatchet hat heute richtig gut abgeräumt beim Plündern. *g* Jetzt gibt es erst einmal Zimtkuchen und Kakao (und dazu eine Blogrunde) und um 17 Uhr schaue ich mal, was das Halloween-Ereignis bei „Animal Crossing“ so für mich bereit hält. 🙂

Ein Teller mit einem kleinen Zimtkuchen und daneben eine Tasse mit Kakao

 

Update 20:30 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot mit einem "Süßes oder Saures"-Spruchblase

Heute Nachmittag habe ich ungefähr ein Stündchen „Animal Crossing“ gespielt und erst einmal alle Anleitungen und Gegenstände eingesammelt, die man zu diesem Tag bekommen kann. Da es in der Dämmerung aber noch zu hell für die richtige Atmosphäre war, gehe ich gleich noch einmal kurz ins Spiel, bevor ich wieder zu „Mexican Gothic“ greife. Ansonsten habe ich seit dem letzten Update vor allem Zeit mit Kochen, Essen und „Somebody Feed Phil“ schauen verbracht. Das war das erste Mal, dass ich Spaghettikürbis zubereitet hatte, weshalb ich nebenbei keine Ruhe hatte, um etwas zu machen. Dabei würde ich normalerweise die halbe Stunde, die die Tomatensauce auf dem Herd köchelte, während der Kürbis im Ofen war, mit Lesen verbringen. *g* Das Essen hat mir übrigens gut geschmeckt, nur mein Mann ist sich nicht sicher, ob er den Kürbis noch einmal essen will. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass die neue Staffel „Somebody Feed Phil“ mit sehr fleischlastigem brasilianischem Essen anfing. 😉

Ein Teller mit Spaghettikürbis und Tomatensauce

 

Update 22:45 Uhr (letztes Update)

Eine Zusammenstellung aus vier Animal-Crossing-Screenshots mit Halloween-Motiven

Nach dem letzten Update bin ich noch mal für ein halbes Stündchen bei „Animal Crossing“ rein und habe die Halloween-Stimmung bei Nacht genossen. Ich finde es so hübsch mit all den beleuchteten Kürbissen – ich hoffe sehr, dass es für die Weihnachtszeit auch ein paar hübsche Leuchtelemente für die Insel gibt! Ansonsten werde ich demnächst wohl mal eifrig Sternsplitter sammeln müssen, um daraus ein paar hübsche, leuchtende Dekoelemente zu basteln. 😉 Nach dem Spielen habe ich dann wieder zu „Mexican Gothic“ gegriffen und mir gefällt die düstere Stimmung in dem Buch so sehr. Die Familie Doyle ist – abgesehen von dem jüngsten Familienmitglied – unheimlich, das Haus ist fürchterlich (und könnte vermutlich sehr von einer Runde Brandstiftung profitieren) und ich ertappe mich beim Lesen die ganze Zeit dabei, dass ich über Pigmente, Pflanzen und Kriminalfälle nachdenke (konkreter will ich meine Vermutungen hier nicht äußern, falls noch jemand die Geschichte unvoreingenommen lesen will *g*). Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt darauf, was am Ende hinter all den seltsamen Elementen steckt, und gehe davon aus, dass ich den Roman in den nächsten Tagen recht zügig beenden werde.

Ein Foto von meinem eReader und einem darauf liegenden Kitkat mit Match-Geschmack

Nachdem es für mich schon fast Zeit zum Schlafengehen ist, ist dieses mein letztes Herbstlesen-Update für diese Jahr. Es war wieder schön gemeinsam mit euch einen Monat lang gemütliche und entspannte Wochenenden zu verbringen, von all den Dingen zu erzählen, die ich so im Laufe der Sams- und Sonntage gemacht habe, und zu schauen, womit ihr eure Tage möglichst erholsam gestaltet. Ich hoffe, ihr hattet auch viel Freude an dieser Aktion und dem gemeinsamen Austausch! Ich werde es schon ein bisschen vermissen, auch wenn ich mich ein bisschen darauf freue, dass ich morgen den Großteil des Tages den Laptop einfach ignorieren kann. 😉

Seid in den kommenden Wochen bitte vorsichtig, passt gut auf euch und andere auf und versucht so viel Zeit wie möglich mit angenehmen und erholsamen Dingen zu verbringen!

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Heutige Mitleserinnen:

JED
Anette

Herbstlesen im Oktober 2020 (So., 25. Oktober)

Gestern war wieder ein netter Herbstlesentag – ich freu mich immer, wenn ich eine gute Balance zwischen Lesen, Brettspielen und „Animal Crossing“ finde. 🙂 Gestern Abend habe ich dann nicht mehr so lange gelesen, weil ich doch überraschend müde war, aber dafür hält der heutige Tag ja eine Extrastunde für uns bereit. (Wenn es nicht so schrecklich wäre mit den erhöhten Coronazahlen, könnte es fast amüsant sein, dass die Zeitumstellung in diesem Herbst so gar kein Thema zu sein scheint …) Ich starte wie immer in den Tag, in dem ich ein bisschen online rumsurfe, mich dem Geschirr von gestern widme und dann schaue, in welchem Buch ich als erstes lese.

 

Update 10:30 Uhr

Ein Foto der Taschenbuchausgabe von "The Ghosts of Eden Park" und daneben eine Tasse Pfefferminztee

Heute morgen war ich wirklich noch etwas wirr und brauchte etwas Zeit, um richtig wach zu werden. Dann aber habe ich mich ein bisschen mit „The Ghosts of Eden Park“ hingesetzt und beim Lesen darüber nachgedacht, welche Erkrankung wohl George Remus gehabt haben mag, die sich bei ihm in – wie er selbst es bezeichnete – „Brainstorms“ äußerte und zu Wutausbrüchen und Paranoia führte. Es ist wirklich spannend, wie viel Materialien die Autorin dank all der Unterlagen der Staatsanwaltschaft und der noch erhaltenen Briefe über Remus und all die anderen Beteiligten zusammentragen konnte.

Ein Animal-Crossing-Screenshot, bei dem ein Hundecharakter sagt "Heute bin ich ganz gewiss der glücklichste Hund der ganzen Welt!"

Danach habe ich eine schnelle Runde „Animal Crossing“ eingelegt, weil meine Nachbarin heute Geburtstag hat und ich für die Rübengruppen-Statistik meinen heutigen Rübenpreis rausfinden musste – was dazu geführt hat, dass ich um elf Uhr mit den anderen Spielern des Rübenkartells verabredet bin, damit sie auf meiner Insel ihre Rüben einkaufen können. *g*

Eine Schüssel mit Porridge und ein eReader, dessen Display den Titel "Heaps of Pearl" zeigt

Zum (frühen) Frühstück gab es dann wieder Porridge (mit Zimt, Banane, einem Teelöffel Erdnussbutter und ein paar Mandeln *g*) und einer Kurzgeschichte von Seanan McGuire. In „Heaps of Pearl“ geht es um das Kennenlernen von Patrick Twycross und Dianda Lorden und ich finde nicht nur niedlich, wie die beiden Charaktere miteinander umgehen, sondern mag auch, dass man in dieser Geschichte eine ganz andere Facette von Simon Torquill kennenlernt, der in den ersten October-Daye-Büchern der große Bösewicht ist – unter anderem, weil er derjenige war, der October in einen Koi verwandelt hat, und somit dafür verantwortlich war, dass ihre Tochter ohne sie aufwachsen musste. Hier lernt man Simon als Patricks Freund kennen, ein Freund, der zwar dazu neigt Patrick in Schwierigkeiten zu bringen, der aber keine wirklich boshaften Züge zu haben scheint.

 

Update 15:30 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot mit drei verschiedenen Spielcharakteren und der Rübenverkäuferin Jorna

Um elf Uhr hatte ich heute Vormittag erst einmal meine Animal-Crossing-Insel für die Rübengruppe geöffnet und es hat wie immer ein bisschen Zeit gedauert, bis alle ihre Rüben gekauft, meine Schneiderei besucht und alle anderen Geschäfte erledigt hatten. 🙂 Ich bin gespannt, wie das Spekulieren mit Rüben in dieser Woche läuft, in der vergangenen Woche waren die Preise nicht so gut. *g* Danach ging es direkt ans Brettspielen:

Kollage aus vier Fotos, die eine Spielschachtel, eine Landkarte, einen Charakterbogen und eine Plastikfigur zeigen.

Wir haben heute „Gloomhaven – The Jaws of the Lion“ angefangen zu spielen. Das ist die „Supermarkt-Variante“ von „Gloomhaven“, was bedeutet, dass es für Brettspielanfänger konzipiert wurde und deutlich weniger Umfang hat, als das Original. Es gibt hier nur vier Charaktere, aus denen man wählen kann (Ich spiele mit dem Hatchet, mein Mann mit der Voidwarden), und man wird ziemlich an der Hand geführt, wenn es um die ersten Schritte geht. Wir haben heute die ersten beiden „Einführungsrunden“ gespielt und es war schon überraschend irriterend, welche Sachen hier anfangs alle weggefallen sind, die für uns ganz selbstverständlich sind.

Kollage aus vier Fotos, die das Regelbuch und das Spielbuch zeigen, sowie unterschiedliche Spielkarten und zwei Dungeon-Settings.

Aber ich fand es auch lustig mal relativ entspannt in ein Dungeon zu gehen. Etwas irritierend fand ich, dass man schon nach der ersten Runde zwei Karten austauschen musste (die zweite Kartenvariante ist etwas stärker als die erste) und ich bin auch nicht so ganz davon überzeugt, dass man kein Spielbrett hat, sondern die Dungeons in einem Ringheft abgedruckt wurden. Aber insgesamt fand ich es sehr nett und deutlich weniger herausfordernd als unsere letzten „Gloomhaven“-Runden. Da der Inhalt von „Jaws of the Lion“ recht übersichtlich ist, haben wir das Spiel vorgezogen und werden erst mit dem Original weitermachen, wenn wir hiermit durch sind … Direkt nach dem Spiel habe ich eben noch eine Blogrunde eingelegt und jetzt greife ich erst einmal wieder zum Buch! 🙂

 

Update 20:15 Uhr

Foto von "The Ghosts of Eden Park" und daneben ein Tellerchen mit vier Dominosteinen

Heute Nachmittag habe ich erst einmal weiter in „The Ghosts of Eden Park“ gelesen – ich bin wild entschlossen das Buch noch im Oktober zu beenden. 😉 Ich finde es immer wieder faszinierend für wie unverwundbar sich Kriminelle (besonders bei Kriminellen, die Millionen mit ihren illegalen Geschäften verdient haben) halten, während gleichzeitig mehrere Verfahren gegen sie laufen oder sie gar schon im Gefängnis sitzen. Nicht, dass George Remus erster Gefängnisaufenthalt so entbehrungsreich gewesen wäre, durfte doch seine Frau regelmäßig Essen und Einrichtung für seine Zelle vorbeibringen …

Das Foto zeigt einen Teller, der zur Hälfte mit Reis und zur anderen Hälfte mit einem tomatigen Kichererbsen-Kartoffel-Curry gefüllt ist.

Kurz vorm Kochen bin ich dann aber doch wieder zu „Rosemary und Rue“ gewechselt, wo ich inzwischen über Szenen gestolpert bin, die sich mit dem Wissen der aktuelleren (also in meinem Fall des Romans, der vor drei Jahren als Taschenbuch erschienen ist) ganz anders lesen als ohne dieses Hintergrundwissen. Weshalb ich auch beim Kochen immer wieder meine Nase in den Roman gesteckt habe. *g* Und wenn ich nicht gleich für einen kurzen Animal-Crossing-Insel-Besuch verabredet wäre, würde ich einfach weiterlesen. Stattdessen drehe ich jetzt eine schnelle Blogrunde und starte dann erst einmal wieder die Konsole. 🙂

 

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Ein Foto der Taschenbuchausgabe von "Rosemary and Rue" und von dem daneben stehendem kleinen Teller mit vier Pralinen.

Nach einer schnelle Animal-Crossing-Runde, bei der eine Freundin zu Besuch kam, die sich all die Anleitungen angeschaut hat, die die anderen Spieler heute Vormittag auf meiner Insel hinterlassen hatten, habe ich wieder zu „Rosemary and Rue“ gegriffen. Es ist spannend an welche Details ich mich noch gut erinnere und welche Sachen ich in all den Jahren komplett vergessen hatte. Ich genieße es auf jeden Fall sehr Toby so menschlich zu sehen und dass sie so sehr mit ihrer Position innerhalb der „Feenwelt“ hadert. Trotzdem werde ich für heute erst einmal Schluss machen. Ich hoffe, ihr habt das Wochenende genossen und wünsche euch eine gute Nacht und einen schönen Start in die Woche! Vielleicht lesen wir uns ja am kommenden Samstag noch einmal zum Herbstlesen. 🙂

Oh, und damit das heute Abend nicht untergeht: Der Oktober hat am kommenden Wochenende noch einen letzten Herbstlesen-Samstag! Vielleicht mögt ihr mir da noch einmal Gesellschaft leisten. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Lyne
Anette
Neyasha
Sunny
Kiya
Sayuri

Herbstlesen im Oktober 2020 (Sa., 24. Oktober)

In der vergangenen Woche habe ich einige Zeit mit Lesen verbracht und habe nicht nur „Begone the Raggedy Witches“ von Celine Kiernan und „Ink and Bone“ von Rachel Caine beendet, sondern auch „You Should See Me in a Crown“ von Leah Johnson vom SuB befreit. (Rezensionen zu den letzten beiden Titeln sind für die kommende Woche geplant.) Was bedeutet, dass ich bei meinen angefangenen Titeln nur noch Sachbücher habe – vielleicht sollte ich mich da mal wieder mehr drauf konzentrieren, vor allem, da ich noch ein paar andere Sachbücher im Auge habe, die gern bald lesen würde. Außerdem bin ich bei den October-Daye-Kurzgeschichten so weit, dass ich die Tybald-Geschichten gelesen habe, die vor dem ersten Roman spielen. Ich denke, ich stecke heute mal meine Nase in „Rosemary and Rue“ und werde mir die restlichen Kurzgeschichen, die früher spiele, einfach parallel zum Roman zu Gemüte führen. Aber bevor ich zum Buch greifen kann, gibt es noch ein paar Sachen zu erledigen.

 

Update 11:30 Uhr

Ein Foto der beiden Bücher The Ghosts of Eden Park und Rosemary and Rue

So, das Geschirr ist sauber, die Küche aufgeräumt und die Einkäufe verstaut. Außerdem habe ich eine Runde Sport gemacht, bin danach unter die Dusche gehüpft, habe bei „Animal Crossing“ den ersten Bastler des Tages gesucht und zwei Texte noch einmal überarbeitet, die ich in der vergangenen Woche geschrieben habe. Bis mein Frühstück so weit ist, dass ich essen kann, greife ich jetzt aber erst einmal zum Buch. Ich würde gern endlich mal in „The Ghosts of Eden Park“ voran kommen, weil ich das wirklich spannend finde, mir aber in der Woche die Konzentration für ein Sachbuch fehlte. Auf der anderen Seite habe ich „Rosemary and Rue“ schon in Griffweite gelegt und hätte wirklich Lust endlich meinen October-Daye-Reread zu starten. *g*

 

Update 14:00 Uhr

Himbeer-Milchreis mit Banane und Mandeln

Bevor ich gleich eine „Bargain Quest“-Runde mit meinem Mann einlege, gibt es hier noch ein Update. Bis zum Frühstück habe ich wirklich in „The Ghosts of Eden Park“ gelesen – leicht erschwert durch die Tatsache, dass mein Mann im Fernsehen eine seltsame 70er-Jahre-Krimiserie entdeckt hatte, von der er zwei Folgen gesehen hat. Um nicht von den Nebengeräuschen gestört zu werden, hatte ich mich zum Lesen ins Durchgangszimmer gesetzt, weshalb er immer wieder angelaufen kam, um mir von der Serie zu erzählen. (Die Handlung schien ziemlich absurd und für eine 25-Minuten-Folge auch voller haarsträubender Verbrechen zu sein. *g*) Als mein Frühstück dann so weit war, bin ich wieder aufs Sofa gewandert und habe beim Essen lieber zu einer Kurzgeschichte gegriffen, da mein Sachbuch nicht gerade gut mit einer Hand zu halten ist, während ich nebenbei Milchreis löffel. 😉 „In Little Stars“ war eine wirklich süße Geschichte über die Jugend von Prinz Gilad – wobei ich gestehen muss, dass ich etwas Zeit brauchte, um Gilad ins October-Daye-Universum einzuordnen. Es ist wirklich schon zu lange her, dass ich das letzte Mal einen der Romane gelesen habe, um all die Nebenfiguren und Vorfahren der verschiedenen Charaktere auf Anhieb auf die Reihe zu bekommen. *g* Jetzt dreh ich noch schnell eine Blog- und Kommentarrunde und dann geht es zum Spielen. 🙂

 

Update 18:30 Uhr

Eine Kollage aus vier Fotos, die Elemente des Brettspiels "Bargain Quest" zeigen

Unsere Bargain-Quest-Runde war wirklich lustig, auch wenn es eine Weile gedauert hat all die Extra-Elemente der „Sunk Costs“-Erweiterung anzuschauen und herauszufinden, welche Auswirkungen sie auf das Spiel haben. Ich habe am Ende einige Punkte weniger gehabt als mein Mann, aber mich gut über die neuen Helden und ihre Eigenschaften amüsiert. Außerdem gefällt mir das Prinzip mit den Schiffen sehr gut – vorher haben die Spieler einige Karten gezogen, eine davon behalten und dann den Stapel an den nächsten Spieler weitergereicht, damit er sich auch eine Karte aussuchen kann. Das hatte natürlich zur Folge, dass man sich immer die beste noch vorhandene Karte raussuchte und am Ende genau wusste, dass die letzten Karten des Stapels Schrott waren. Zu zwei ist das besonders blöd, weil man nach dem ersten Karten-Weiterreichen genau wusste, was zur Verfügung stand. Mit den Schiffen ist es so, dass die Spieler abwechselnd zwei Karten ziehen und diese dann auf den Schiffen platzieren und da man vorher nicht weiß, welches Schiff man am Ende zur Verfügung gestellt bekommt, sorgt das dafür, dass man versucht die Schiffe ausgeglichen mit guten und nicht so attraktiven Karten auszustatten.

Das Foto zeigt einen kleines Stück Gebäck und eine große Tasse Tee

Nach der Brettspielrunde gab es Kuchen, da mein Mann heute bei unserem Lieblingsbäcker etwas Neues im Angebot gefunden hat. Ich muss gestehen, dass ich den Marzipan-Kirsch-Kuchen zwar lecker (wenn auch etwas sehr süß) fand, aber ziemlich genervt davon war, dass der Kuchen in einer Papierform gebacken wurde, die man nicht problemlos entfernen konnte. Am Ende hatte ich das Gefühl, ich hätte beim Essen beide Hände in Marzipan getunkt und der halbe Kuchen würde noch an den Resten der Form hängen. Da das Essen so lästig war, bin ich mir nicht sicher, ob ich am kommenden Wochenende noch die Marzipan-Zimt-Variante davon probieren möchte, obwohl ich ja eigentlich ein Zimt-Junkie bin.

Ein Screenshot des Spiels Animal Crossing, bei dem man meinen Charakter und einige Nachbarn bei einem K.K.-Konzert sieht.

Nach dem Kuchen wurde es dann Zeit eine etwas ausführlichere „Animal Crossing“-Runde und da ich damit kurz vor 18 Uhr fertig war, bin ich noch etwas im Spiel geblieben, um nach 18 Uhr das samstägliche K.K.-Konzert zu genießen. Wie man auf dem Foto sehen kann, hatten einige meiner Nachbarinnen den gleichen Gedanken und so haben wir uns in gemütlicher Runde von K.K. ein Lied vorspielen lassen. 😉 Da ich heute nicht kochen muss (es gibt die Reste von gestern), drehe ich jetzt erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde, bevor ich gleich wieder zum Buch greife.

 

Update 10:00 Uhr (letztes Update)

Foto der Taschenbuchausgabe von "The Ghosts of Eden Park"

Ich habe doch wirklich noch die Zeit bis zum Abendessen mit „The Ghosts of Eden Park“ verbracht. Dabei muss ich zugeben, dass ich heute ständig kurz davor stand online nach mehr Informationen zu suchen, weil die Autorin Karen Abbott auf den ersten Seiten einen Vorfall beschreibt, der zwischen George Remus und seiner Frau Imogene im Eden Park passiert ist und man als Leser zwar weiß, dass da ein Mord geschah, aber nicht wer wen getötet hat. Und dann springt sie zu George Remus Jugendzeit, erzählt wie er zum erfolgreichsten Schwarzbrenner der USA wurde, wie er 1924 deswegen in Haft kam und wie seine Frau in der Zwischenzeit mit einem der Ermittler anbändelte, der Beweismaterial gegen Remus gesammelt hatte. Und dazwischen gibt es immer wieder Zeugenaussagen, die Hinweise auf die Charaktere der Personen geben oder von bestimmten Vorfällen erzählen, aber keine Informationen darüber geben, wer wen getötet hat. Ich glaube, ich muss für die kommende Woche alle Pläne streichen, bis ich endlich dieses Buch beendet habe. *g*

Ein Teller mit einem Stück Zwiebelkuchen

Zum Abendessen gab es dann den restlichen Zwiebelkuchen von gestern. Sehr, sehr lecker! Ich mag Zwiebelkuchen wirlich gern, aber ich mache mir so ungern die Arbeit, weshalb es ihn nur alle paar Jahre bei uns gibt. Außerdem haben wir beim Essen endlich die zweite Staffel von „Aggretsuko“ geschaut – wir sind wirklich nicht gut darin regelmäßig irgendwelche Serien zu schauen, wobei das auch ein bisschen daran liegt, dass wir selten Lust auf die selben Dinge haben, wenn wir abends etwas gucken wollen. *g*

Auf dem Foto sind die Taschenbuchausgabe von "Rosemary und Rue" und ein kleiner Teller mit vier Pralinen zu sehen.

Nach „Aggretsuko“ habe ich mich ein bisschen online rumgetrieben und dann doch mal zu „Rosemary und Rue“ gegriffen. Sehr weit bin ich noch nicht gekommen, aber ich finde es faszinierend nach so langer Zeit mal wieder an den Anfang der October-Daye-Geschichten zurück zu kehren. Angeblich gibt es ja schon im ersten Band sehr viele Elemente, die einem erst ins Auge springen, wenn man die späteren Teile schon gelesen hat, weil die Autorin da schon Andeutungen auf weitere Entwicklungen versteckt hat, aber auf den ersten Seiten habe ich noch keine davon entdeckt. 😉 Bevor ich wieder zum Buch greife, drehe ich noch eine letzte Blogrunde. Wir lesen uns (hoffentlich) morgen wieder! Es war wieder nett mit euch! 🙂

 

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Heutige Mitleserinnen:

Lyne
Anette
Neyasha
Sunny
Kiya