Kategorie: Lese-Tage

Lese-Sonntag April 2026

Schon der vierte Lese-Sonntag im diesem Jahr – wobei ich zugeben muss, dass sich die letzte Woche von den Temperaturen her bei uns eher sommerlich als frühlingshaft angefühlt hat. Immerhin soll es heute den ganzen Tag über so wolkig/regnerisch sein, dass ich nicht für mehrere Stunden die Wohnung verdunkeln muss, was in der vergangenen Wochen leider schon wieder nötig war … Überhaupt scheint das heutige Wetter perfekt zu sein, um sich mit einem Buch auf dem Sofa einzurollen und da mir gestern (endlich) „This Kingdom Will Not Kill Me“ von Ilona Andrews geliefert wurde, weiß ich auch schon genau, mit welchem Roman ich den Tag verbringen werde. Aber vorher muss ich noch ein paar Sachen erledigen und wach genug werden, um mich auf mein Buch konzentrieren zu können.

Update 11:15 Uhr

Mein heutiges Wachwerden hat wieder einmal länger gedauert als erwartet. Zwischendurch ertappte ich mich dabei, dass ich mit der Zahnbürste in der Hand in der Küche stand, um einen neuen Aufsatz auf die Abwaschbürste zu montieren – manchmal wünschte ich mir wirklich, ich wäre morgens funktionsfähiger und würde nicht jedem „daran muss ich noch denken“-Gedanken hinterherrennen. Immerhin habe ich inzwischen meinen Kram auf die Reihe bekommen, mich etwas online rumgetrieben und mich gründlich gegen meinen aktuellen Muskelkater gedehnt – was bedeutet, dass es jetzt endlich Zeit ist, zu meinem Buch zu greifen. Von „This Kingdom Will Not Kill Me“ hatte ich schon beim Lese-Sonntag im Februar geschrieben, weil ich Anfang Februar in einer kleinen Leseflaute war, nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte und dann keine Lust hatte einen anderen Roman zu lesen. *g* Wie gesagt, gestern ist das Buch bei mir angekommen und da ich am Abend mit meinem Mann zum Filmgucken verabredet war, habe ich mir gestern gerade mal genug Zeit genommen, um zu schauen welchen Teil des Romans ich schon kenne (die Leseprobe umfasste die ersten 80 von 480 Seiten).

„This Kingdom Will Not Kill Me“ wird aus der Perspektive von Maggie erzählt, die sich von einem Moment auf den anderen in der Stadt Kair Toren wiederfindet – eine Stadt, die sie sehr gut aus einer Reihe von Romanen kennt, die sie seit Jahren immer und immer wieder liest. Die Welt dieser Romane ist grausam, voller Kriegsherren, Magie und politischer Rivalitäten, aber Maggies Wissen rund um die Handlung ihrer Lieblingsbücher gibt ihr die Möglichkeit sich in dieser Welt zu bewegen (und die kommenden Ereignisse zu beeinflussen). Dazu kommt, dass Maggie schnell feststellen muss, dass sie in dieser Welt nicht sterben kann – oder genauer gesagt, sie kann sterben (und es tut höllisch weh), aber sie bleibt nicht tot … Ich muss zugeben, ich fand es sehr lustig Maggies Perspektive zu verfolgen und zu sehen, wie all die Figuren um sie herum auf ihr ungewöhnliches Wissen und ihr unerwartetes Verhalten reagieren. Ich denke, ich habe einen sehr intensiven und unterhaltsamen Lese-Sonntag vor mir! 😀

Update 14:00 Uhr

Da ich beim Lesen gerade immer wieder von meinem Mann unterbrochen wurde und zwischendurch eine Pause zum Frühstücken gemacht habe, komme ich mit „This Kingdom Will Not Kill Me“ langsamer voran als erwartet. Aber das stört mich nicht, ich habe extra noch einmal von vorne angefangen, weil ich das Buch ausgiebig genießen will, statt direkt nach der Leseprobe einzusteigen. Ich mag, dass Maggie, während sie sich durch Kair Toren bewegt, immer wieder Elemente entdeckt, die sie überraschen, weil sie in den Büchern nicht erwähnt wurden. Ebenso finde ich es nett, dass sie nicht auf den ersten Blick Personen erkennt, nur weil die in den ihr vertrauten Geschichten vorkommen, sondern erst einmal eine Verbindung zwischen einem ungewöhnlich gezeichnetem Pferd/einem Wappen und einer Person ziehen muss, um jemanden zuordnen zu können. Und dann ist da ja noch die Frage, was kann/soll Maggie mit dem Wissen um die weitere Zukunft der Stadt anfangen … Hach, ich habe wirklich gerade viel Spaß mit meinem Buch! 😀

Update 17:00 Uhr

Ich habe mich den Nachmittag über so gut mit meinem Buch amüsiert, dass ich es kaum aus der Hand legen mochte, als es Zeit für meine sonntägliche Schoko-Marzipan-Schnecke wurde. (Die Schnecken hatte ich Ostern gebacken und nachdem ich nun sagen kann, dass sie auch aufgetaut gut schmecken, muss ich das Rezept unbedingt mal festhalten, um es in Zukunft erneut backen zu können.) Was „This Kingdom Will Not Kill Me“ angeht, so finde ich es sehr unterhaltsam zu verfolgen wie Maggie immer mehr Leute in Kair Toren kennenlernt. Vor allem, da Maggie ursprünglich vorhatte sich unauffällig zu verhalten und nichts zu riskieren – und nun sieht es so aus, als ob sie in wenigen Monaten die gesamte korrupte Gesellschaft des Landes auf den Kopf stellen wird. Unwillige Held*innen lesen sich doch immer besonders nett … 🙂 Bevor ich wieder zum Buch greife (und ich befürchte jetzt schon, dass ich heute Abend länger lesen werde als klug ist), spiele ich erst einmal eine Runde mit der Switch. Meine Animal-Crossing-Insel braucht etwas Aufmerksamkeit!

Update 20:30 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich ein gutes Stündchen mit der Switch gespielt und bin dann in die Küche gewandert, um mit meinem Mann zusammen Abendessen zu kochen. Es gab Linsen-Couscous mit Falafel und Gurke und beim Essen haben wir eine Folge von „Cooking Price-Wise“ (eine Kochsendung mit Vincent Price aus den 1970er Jahren) – dieses Mal mit dem Thema „Käse“. Ich finde es bei dieser Sendung auf der einen Seite rührend, wie Vincent Price versucht das britische Publikum dazu zu bewegen doch mal etwas internationaler und abenteuerlicher zu kochen und deshalb Gerichte aus aller Welt zeigt, die er mit Zutaten kocht, die in jedem britischen Supermarkt zu bekommen waren. Gruselig hingegen sind – zumindest aus meiner heutigen Sicht – die Rezepte, die er vorstellt. Heute waren es mit einer sehr reichhaltigen und dicken Käsecreme gefüllte Crepes, die mit einer sehr dicken Schicht Sauce Hollandaise überbacken wurden, und „dekorative“ Käse-IgelMonster. Alles in allem sehr unterhaltsam, aber nicht gerade ein appetitlicher Anblick … *g* Bevor ich jetzt für den Rest des Abends zum Buch greife, drehe ich noch eine kleine Blogrunde und schaue, ob die anderen etwas zu erzählen hatten.

Eine Schale mit rötlichem Linsen-Couscous, vier goldbraunen Falafel und einigen Gurkenscheiben.

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Ich habe den Rest des Abend mit der Nase im Buch verbracht und bin weiterhin sehr zufrieden mit meiner Lektüre! Maggie ist sich durchaus bewusst, dass ihre Eingriffe in die „Romanwelt“, in der sie sich befindet, Folgen haben, die dafür sorgen, dass sie keine Ahnung hat, was in Zukunft passieren wird. Aber je länger sie in Kair Toren bleibt, desto wichtiger wird für sie, was aus all den Personen wird, die sie (sei es persönlich oder durch ihre Romanlektüre) kennt und ins Herz geschlossen hat – und wenn ihr Wissen um all die Geheimnisse der Hauptfiguren helfen kann diese Personen zu retten, dann kann sie nicht einfach zuschauen, wie die Geschichte ihren Lauf nimmt … Leider ist es langsam spät genug, dass ich ans Bettgehen denken muss. Ich werde also vernünftig sein und nur noch eine kurze Blogrunde drehen und dann schlafen – und hoffen, dass ich morgen meinen Kram auf die Reihe bekomme, ohne mich zu sehr von meinem Buch zu unnötigen „Pausen“ verführen zu lassen. *g*

Ich hatte heute einen wunderbar entspannten Lese-Sonntag und hoffe, dass auch ihr den Tag genießen konntet. Schön, dass ihr dabei gewesen seid! Habt eine gute Nacht und einen guten Start in die kommende Woche! Bis bald!

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Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag März 2026

Während ich sonst kaum glauben kann, dass schon der dritte Sonntag im Monat ist, habe ich in diesem März das Gefühl, dass es der Monat schon mindestens fünf Wochen andauert. Nur gut, dass der Lese-Sonntag fest in meinem Kalender steht und so nicht von mir vergessen werden kann … Was das Lesen angeht, so kann ich vermelden, dass ich in den letzten Tagen überraschend viel gelesen habe, und gerade sehr begierig bin zu meinem aktuellem eBook zurückzukehren. „Yes, Your Serpentine Excellency“ von Kate Stradling trifft gerade genau meinen Humor – was bedeutet, dass der Krimi („Miss Pinkerton“ von Mary Roberts Rinehart), den ich vor ein paar Tagen vom SuB gezogen habe, wohl etwas liegen bleiben muss. Wobei ich heute vermutlich zu beiden Büchern greifen werde – so viele Kapitel habe ich mit seiner Exzellenz nicht mehr vor mir. Aber vorher erst einmal brauche ich etwas Zeit zum Wachwerden und um ein paar lästige Pflichten zu erledigen …

Update 11:00 Uhr

Das mit dem Wachwerden ist heute noch etwas schwieriger als sonst schon – was ganz eventuell daran liegen könnte, dass ich vergangene Nacht bis ein Uhr in mein Buch versunken war. Auch in der letzten Stunde habe ich schon etwas Zeit mit „Yes, Your Serpentine Excellency“ verbracht und mich so gut dabei amüsiert, dass ich definitiv schauen muss, ob mich noch mehr Romane von Kate Stradling ansprechen. Die Handlung spielt in einer fantastischen und ans Viktorianische Zeitalter erinnernden Welt und wird aus der Sicht von Joanna Marlow erzählt, die zu Beginn des Romans einem Mann in eine Spielhölle folgt, nachdem dieser sie bestohlen hatte. Statt ihr gestohlenes Erbstück zurück zu bekommen, verursacht Joanna einen Aufruhr in der Spielhölle – und zieht die Aufmerksamkeit eines Drachen auf sich, der ihr dann nach Hause folgt. Wie schon gesagt, der Humor in dieser Geschichte liegt mir sehr, aber ich mochte auch die Welt voller Magier, Gestaltwandler, Krimineller Organisationen und Marlows (die Familie Marlow ist definitiv ein Faktor für sich), die sich Kate Stradling für „Yes, Your Serpentine Excellency“ ausgedacht hat. Ich muss mal schauen, ob ich in den nächsten Tagen eine richtige Rezension für den Titel auf die Reihe bekomme – es gab so viele Elemente, die mir bislang Spaß gemacht haben. Bevor ich aber die letzten Kapitel lese, muss ich mir mal so langsam Frühstück machen. Mein Magen knurrt schon eine ganze Weile vor sich hin … *g*

Update 14:00 Uhr

Da meine in dieser Woche gelieferten Bananen in Größe und Farbe eher an Gurken erinnern, habe ich mir statt des geplanten Porridge Milchreis zum Frühstück gemacht (und durfte dabei feststellen, dass ich keinen Milchreis mehr im Haus habe, aber zum Glück hatte ich noch etwas Risottoreis). Während ich den Reis gekocht habe, habe ich „Yes, Your Serpentine Excellency“ ausgelesen und mich bis zur letzten Seite davon gut unterhalten gefühlt. Weshalb ich dann zum Frühstück in die Leseprobe von „Kingdom of Ruses“ von der gleichen Autorin reingeschaut habe. Das Buch liest sich zwar gut an, aber Protagonistin klingt für meinen aktuellen Geschmack etwas zu jung – ich werde also entweder weiterschauen müssen, ob mich andere Titel von Kate Stradling ansprechen oder (vernünftigerweise) erst einmal weiter meine vorhandenen eBooks lesen. 😉

Nach dem Essen habe ich weiter meine Nase in „Miss Pinkerton“ gesteckt. Ich hatte vor ein paar Tagen große Lust auf einen Kriminalroman, aber „Miss Pinkerton“ packt mich nicht ganz so sehr, wie ich gehofft hatte. Die Erzählweise ist typisch für Mary Roberts Rinehart, aber die Protagonistin Hilda Adams ist – im Gegensatz zu den anderen Protagonistinnen, die ich bislang von der Autorin kenne – eine Außenseiterin in der Geschichte. Was dafür sorgt, dass ich die Handlung als relativ zäh empfinde, weil Hilda erst einmal selber mehr über die Figuren herausfinden muss, bevor sie mit ihnen interagieren kann. Bei allen anderen Romanen war es bislang so, dass die Erzählerin sich in einem vertrauten Umfeld mit vertrauten Personen befand und dort auf einmal über verstörte Ereignisse stolpert, die ihre Sicht auf ihre Umgebung und die ihr nahestehenden Menschen verändert. Obwohl die Geschichte so zäh ist, finde ich den Fall an sich schon interessant: Ein junger Mann wird erschossen in seinem Zimmer aufgefunden und obwohl die Hinweise eher für einen Unfall beim Waffenreinigen oder Selbstmord sprechen, geht die Polizei von Mord aus – und engagiert Hilda als Krankenschwester für die alte Frau, der das Haus gehört, damit sie unauffällig Informationen sammeln kann. Ich denke, ich werde erst einmal noch etwas bei „Miss Pinkerton“ bleiben, muss aber zugeben, dass die eher gemächliche Erzählweise nicht ideal für meinen übermüdeten Zustand ist. Vielleicht doch erst einmal eine Runde Mittagsschlaf?

Update 17:00 Uhr

Ich habe dann wirklich erst einmal ein Stündchen geschlafen, nachdem ich einsehen musste, dass eine sich sehr langsam entwickelnde Geschichte und mein Müdigkeitsgrad keine ideale Kombination waren. Danach habe ich dann wieder zu „Miss Pinkerton“ gegriffen und bin ungefähr bei der Hälfte des Romans. Hilda Adams hat inzwischen große Sympathien für eine junge Frau, die mit dem Verstorbenen verlobt war, weshalb sie sich immer mal wieder zwischen die Polizei und diese Frau stellt. Außerdem gab es ein paar nächtliche Vorfälle, die dazu geführt haben, dass der Anwalt und der Hausarzt der alten Dame, die von Hilda betreut wird, eine Nacht lang Wache im Haus gehalten haben, um zu schauen, ob sie einen Eindringling ertappen können. Ich muss zugeben, dass ist ein Aspekt, den ich bei diesen Romanen immer wieder sehr faszinierend finde. Wie reich (oder wie „alteingesessen“) muss eine Person sein, dass der Anwalt und der Hausarzt das Gefühl haben, es wäre ihre Pflicht nachts Wache zu halten?!

Bevor ich weiterlese, werde ich jetzt wohl erst einmal eine Runde zur Switch greifen und einen Spaziergang über meine Animal-Crossing-Insel einlegen …

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Drei Frühlingsrollen auf einem weißen Teller. Daneben eine kleine Schale mit Sweet-Chili-Sauce.

Nach dem letzten Update habe ich wirklich erst einmal „Animal Crossing“ gespielt, bis es Zeit fürs Abendessen wurde. Zum Abendessen gab es für mich heute fertige Frühlingsrollen und die ganze Zeit beim Essen habe ich darüber nachgedacht, wann ich das letzte mal Frühlingsrollen gegessen habe – ich glaube, das ist mindestens zehn Jahre her. Es waren definitiv nicht die besten Frühlingsrollen, die ich je hatte, aber es war eine nette Abwechslung und hatte den Vorteil, dass ich heute nicht kochen musste. 😉 Nach dem Essen habe ich dann zu „An Unreliable Magic“ gegriffen, was die Fortsetzung von „Wicked as You Wish“ ist, was ich vor ein paar Tagen hier auf dem Blog besprochen hatte. Ich mag diese Mischung aus modernen und märchenhaften Elementen in der Geschichte und der Schreibstil von Rin Chupeco lässt sich auch in übermüdetem Zustand noch gut lesen. So langsam wird es für mich aber dann doch Zeit ins Bett zu gehen, wenn ich morgen meinen Kram auf die Reihe bekommen will.

Die Taschenbuchausgabe von "An Unreliable Magic" von Rin Chupeco.

Es war nett heute voller Vorfreude auf mein Buch in den Lese-Sonntag zu starten und ich habe mich gefreut, dass ich den Tag nicht alleine verbracht habe. Ich hoffe sehr, ihr hattet einen angenehmen und entspannten Sonntag! Habt einen guten Start in die Woche! 🙂

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Heutige Mitleser*in:

Lese-Sonntag Februar 2026

Der Februar war bislang ein etwas seltsamer Lese-Monat. Es ist nicht so, dass ich nichts gelesen habe, ich habe nur sehr, sehr viele Bücher angefangen, um sie dann wieder wegzulegen und zu einem anderen Titel zu greifen. Abgesehen von der „Hidden Legacy“-Reihe von Ilona Andrews, von der ich am 1. Februar den aktuellsten Band („Beast Business“) gelesen habe, um in den folgenden sechs Tagen die älteren sechs Teile der Reihe zu verschlingen. Ich würde ja daraus schließen, dass ich gerade in Urban-Fantasy-Stimmung bin, wenn ich nicht eigentlich gerade sehr darauf warten würde, dass ein High-Fantasy-Band („This Kingdom Will Not Kill Me“), den das Autoren-Duo geschrieben hat, Ende März endlich erscheint. Mal schauen, ob ich mich heute genug zusammenreißen kann, um nicht ständig neue Bücher anzufangen. Es wäre eigentlich ganz nett, wenn ich mal ein bisschen in meinem aktuellen Sachbuch („The Mistresses of Cliveden“ von Natalie Livingstone) ankommen würde oder zumindest zu einem der vielen angefangenen Romane, die neben dem Sofa liegen, greifen würde. Aber vorher brauche ich – wie immer – erst einmal etwas Zeit zum Wachwerden und um ein paar lästige Pflichten zu erledigen.

Update 11:00 Uhr

Ich würde nicht behaupten, dass ich mich inzwischen wach fühle, aber immerhin fühle ich mich einigermaßen funktionsfähig. 😉 Wenn ich mal davon absehe, dass ich gerade beim Abwiegen und Kneten von Teigzutaten sehr unkoordiniert war und mehrfach mit Löffeln und Zutaten jonglieren musste, weil sie mir überraschenderweise aus der Hand fielen. Aber die Küche ist sauber, ich habe eine Runde Dehnübungen gemacht und im Kühlschrank ruht nun ein Teig für Chocolate Scones, den ich heute Nachmittag nur noch in den Ofen werfen muss, damit wir etwas Leckeres essen können. Zumindest hoffe ich, dass sie lecker werden – ich bin gerade auf der Suche nach einem guten Scones-Rezept und teste deshalb immer mal wieder andere Rezepte aus. Bei dem heutigen Rezept habe ich das Gefühl, dass aus einem eigentlich einfachen Gebäck etwas überraschend aufwändiges gemacht wurde. Aber wenn es richtig gut schmecken sollte, bin ich bereit sie häufiger zu machen, auch wenn das zu einer ganz schönen Sauerei in der Küche führt. *g*

Da ich inzwischen richtig großen Hunger habe, mache ich mir erst einmal Frühstück und entscheide mich dann für eins meiner angefangenen Bücher. Es wäre wirklich schön, wenn ich zumindest einen der Romane heute beenden und einige Seite in meinem Sachbuch lesen könnte.

Update 14:00 Uhr

Ein kleiner Tisch mit einer zartgrünen Schale mit Porridge und Bananenscheiben. Dahinter eine große Tasse mit Milchschaumhaube. Links von der Schale lässt sich die Taschenbuchausgabe von "The Mistresses of Cliveden" von Natalie Livingstone erahnen und dahinter eine kleine brennende Sturmlaterne.

Nach dem letzten Update habe ich mir wirklich erst einmal Frühstück gemacht und das dann genossen, während ein YT-Video lief. Danach habe ich endlich zu „The Mistresses of Cliveden“ von Natalie Livingstone gegriffen und mich in den ersten Teil des Buchs vertieft. Cliveden ist ein Anwesen, das gerade mal fünf Meilen von Windsor Castle und 30 Meilen von Westminster Palace entfernt liegt und das von seinem ersten Besitzer (2nd Duke of Buckingham) in den 1870er Jahren gebaut wurde, damit er dort ungestört mit seiner Geliebten (Anna Maria) zusammen sein konnte – nachdem er ihren Ehemann in einem Duell getötet hatte. Ich muss zugeben, dass sich das Buch wirklich gut liest, wenn ich mich erst einmal darauf einlasse. Natalie Livingston (deren Mann im Jahr 2012 Cliveden erworben hatte) mischt Zusammenfassungen der jeweiligen Ereignisse mit Zitaten von Zeitzeugen. Sie sorgt so dafür, dass ich nicht nur das Gefühl habe, ich kann die Personen und Ereignisse gut einordnen, sondern ich fühle mich auch unterhalten genug, um meinem Mann immer wieder von dem Gelesenen zu erzählen. Ich hoffe sehr, dass das bedeutet, dass ich in den nächsten Tagen häufiger zu dem Buch greife. Jetzt werde ich aber erst einmal zur Switch wechseln …

Update 17:00 Uhr

Die UK-Taschenbuchausgabe von "Enchanting the Fae Queen" von Stephanie Burgis. Das grüne Cover zeigt im unteren Drittel zwei kleine Figuren, die Hand und Hand gehen. Die eine Figur ist ein blonder Mann, die andere eine ebenfalls blonde Frau. Sie sind von goldenen Linien umgeben, die auf ein Labyrinth hindeuten. Im Hintergrund ist der Umriss eines Märchenschlosses zu sehen.

Nachdem ich gemütlich ein Stündchen mit der Switch gespielt habe, habe ich erst einmal zu „Enchanting the Fae Queen“ von Stephanie Burgis gegriffen. Das Buch habe ich in der letzten Woche angefangen und abends immer mal wieder etwas darin gelesen. Es ist der zweite Band der „Queens of Villainy“-Reihe der Autorin (Band 1 war „Wooing the Witch Queen“) und wie schon beim ersten Teil habe ich eigentlich recht wenig zu der Geschichte zu sagen. Die Handlung ist nett, aber auf eine Art und Weise, dass ich mir wünschte, es wäre etwas weniger cozy, damit ich emotional etwas mehr involviert wäre beim Lesen. Was ich spannend finde, ist, dass das die erste Reihe mit fantastischen Liebesgeschichten ist, die Stephanie Burgis über einen Verlag veröffentlicht – und ich habe ein bisschen das Gefühl, dass das der Handlung nicht so gut getan hat. Ich mag zumindest ihre selbstveröffentlichten Titel deutlich mehr, weil sie mich in der Regel deutlich mehr berühren und ich mich beim Lesen deutlich mehr amüsiere. Das bedeutet nicht, dass diese Reihe schlecht wäre, aber ich genieße sie nicht so sehr wie andere Romane der Autorin …

Im Vordergrund liegt ein appetitlich ausschauender goldbraun gebackener Chocolate Chip Scone auf einem gemusterten Teller. Im Hintergrund sind eine große dampfende Tasse und eine kleine brennende Sturmlaterne zu sehen.

Gegen 15 Uhr habe ich dann den Ofen angeworfen und die Scones gebacken, damit wir sie zu unserer üblichen „Teezeit“ gegen 16 Uhr essen konnten. Ich weiß noch nicht, wie gut sie sich einfrieren und wieder auftauen lassen, aber im Moment würde ich sagen, dass sich die ganze Sauerei heute Vormittag in der Küche definitiv gelohnt hat. Die Chocolate Chips Scones sind unglaublich lecker! Außen knusprig, innen mürbe ohne auch nur annähernd trocken zu sein – und wenn ich nicht nach einem schon satt gewesen wäre, hätte ich mir wirklich gern noch einen zweiten genommen, weil sie so gut sind. Vermutlich werde ich trotzdem noch andere Rezepte ausprobieren, weil ich eigentlich ein schnelles Rezept mit nicht ganz so vielen Zutaten suche, aber verflixt war das lecker … *g*

Update 19:30 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich – abgesehen von einer Pause, um die inzwischen abgekühlten Scones einzufrieren – weiter in „Enchanting the Fae Queen“ gelesen und inzwischen den Roman beendet. Ich glaube, das war die längste Zeit, die ich in den letzten sieben Tagen am Stück gelesen habe. Leider bleibt es dabei, dass ich zu dem Buch nicht mehr zu sagen habe, als dass es wirklich nett war. Ich werde auf jeden Fall auch den dritten (und abschließenden) Band der Reihe lesen, wenn er irgendwann erscheint, und ich werde bestimmt wieder eine angenehme Zeit damit haben. Aber grundsätzlich sind es nicht die besten Geschichten, die ich je von Stephanie Burgis gelesen habe … und ich hoffe eher, dass sie demnächst eine Möglichkeit findet, um zum Beispiel weitere „The Unexpected Adventures of Lady and Lord Riven“-Titel zu schreiben, denn die lese ich mit mehr Vergnügen. 😉 Jetzt aber meldet mein Mann, dass unser Abendessen (Kartoffelsuppe, die ich gestern gekocht hatte,) servierbereit ist und das bedeutet, dass ich mein Update hier beenden und später erst eine Blogrunde drehen werde.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Drei Bände von "Die Tagebücher der Apothekerin" (genau genommen Band 13, 14 und 15), die aufgefächert auf meinen Beinen liegen.

Nach dem Abendessen habe ich spontan zu den drei ungelesenen Bändern von „Die Tagebücher der Apothekerin“ gegriffen, die hier noch lagen. Ich mag die Manga-Reihe sehr und finde es immer wieder amüsant gemeinsam mit Maomao zu erleben, welche größeren und kleineren Geheimnisse den Inneren Palast eines fiktiven (chinesisch inspirierten) Landes umtreiben. In dem letzten Teil, den ich gelesen hatte, gab es bei einem Jagdausflug einen Anschlag auf den Kronprinzen (den jüngeren Bruder des Kaisers) und auch wenn die Attentäter gefasst wurden, so ist noch ungewiss, welcher Drahtzieher hinter der Tat steht. Außerdem gibt es so einige Gerüchte über eventuelle Schwangerschaften (und somit potenzielle weitere Thronerben), weitere Missverständnisse zwischen Maomao und dem Eunuchen, der für die Verwaltung des Inneren Palastes zuständig ist – und ich fühle mich beim Lesen wunderbar unterhalten. Ich mag die Reihe wirklich sehr und finde es nur bedauerlich, dass ich jetzt auf dem aktuellen Stand bin und so einige Monate warten muss, um herauszufinden wie es weitergeht.

Da ich bald ins Bett gehen werde, war das hier das letzte Update für den heutigen Lese-Sonntag. Ich hatte einen wirklich angenehm entspannten Tag mit leckeren Chocolate Chip Scones und freue mich, dass ich nicht nur „Enchanting the Fae Queen“ und die drei Manga beendet, sondern auch ein Stückchen in „The Mistresses of Cliveden“ weitergelesen habe. Ich hoffe sehr, dass ich nun regelmäßiger darin lese und es vielleicht sogar bis zum Monatsende beendet bekomme. Euch wünsche ich einen angenehmen und stressfreien Start in die Woche! Bei uns soll es morgen sehr glatt werden – passt gut auf euch auf, wenn ihr aus dem Haus geht! Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag Januar 2026

Die ersten drei (eher 2 1/2 Wochen) in diesem Jahr habe ich irgendwie mein Zeitgefühl verloren. Auf der einen Seite ist die eine Urlaubswoche, die wir zum Jahresanfang hatten, sehr, sehr schnell vergangen, auf der anderen Seite bin ich schon wieder so im Alltag versunken, dass es sich anfühlt, als wäre das Jahr schon ein paar Monate alt. Wenn auch – zum Glück – immer noch winterliches Wetter herrscht … *g*

Konkrete Pläne habe ich für den heutigen Lese-Sonntag nicht – eventuell legen mein Mann und ich wieder eine Brettspielrunde ein. Das ist in den letzten Wochen mit all den Filmen, die er geschaut hat, etwas zu kurz gekommen. Dann werde ich bestimmt etwas Zeit mit „Animal Crossing“ verbringen, wo es vor ein paar Tagen ein kostenloses Update gab. Außerdem sind da noch die Bücher, wobei ich gerade beim Lesen in der Luft hänge. Ich habe gestern Abend mein aktuelles eBook beendet und mit „The Shabti“ von Megaera C. Lorenz habe ich gerade einen Roman am Wickel, den ich zwar mag, aber den ich nicht längere Zeit am Stück lesen mag. Ich finde die beiden Protagonisten sympathisch und ihr Problem reizvoll, aber wenn ich ein paar Kapitel mit ihnen verbracht habe, ertappe ich mich dabei, dass ich das Buch zur Seite lege und erst einmal etwas anderes mache als lesen. Vielleicht schaue ich mal, ob ich nicht eins von meinen ungelesenen Sachbüchern aus dem Regal ziehe … Aber vorher – wie immer – erst einmal Wachwerden und etwas Pflichtkram erledigen.

Update 11:00 Uhr

Uh, heute ist irgendwie ein müder Tag und ich komme gar nicht so richtig in den Schwung. Aber ich habe meinen Pflichtkram erledigt und danach noch ein bisschen auf dem Sofa gedöst, in der Hoffnung, dass ich mich danach endlich wacher fühlen würde. Was irgendwie nicht funktioniert hat … ich mag ja graue Tage, aber heute ist es so dunkel, dass ich gleich wohl erst einmal Licht anmachen muss, damit mein Körper nicht weiterhin denkt, dass es Zeit zum Ruhen ist. 😉 Was mein Lesen angeht, so bin ich weiterhin unentschlossen. Ich werde bestimmt ein paar Kapitel in „The Shabti“ lesen, aber das Buch ist für nicht das richtige, um den Tag über darin zu versinken. Und bei einem Blick auf meine Sachbücher hat mich gerade keines so richtig gereizt (dafür muss ich mich wohl wacher fühlen *g*), vielleicht sollte ich mich erst einmal auf die Comics konzentrieren, die ich zu Geburtstag und Weihnachten bekommen und noch nicht gelesen habe. Oder ich spiele erst einmal „Animal Crossing“ und schaue da, ob ich all die Sachen neu habe, die ich gerade bei meinem Mann gesehen habe. (Da er in den letzten Tagen Amiibos gescannt hat, könnte es sein, dass er darüber die Sachen in den Katalog bekommen hat, was bedeuten würde, dass ich im Zweifelsfall noch scannen müsste …)

Update 14:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich wirklich erst einmal zur Switch gegriffen und „Animal Crossing“ gespielt. Ich mag das neue Hotel, das es seit dem letzten Update am Steg gibt, und die Tatsache, dass damit einige neue Aufgaben verbunden sind. So habe ich ein neues Hotelzimmer eingerichtet und Items zum Versand hergestellt, außerdem endlich die Amiibos gescannt, die ich für die neuen (Zelda- und Splatoon-)Möbelserien benötige. Dazu kommt, dass die Urlauber, die im Hotel übernachten, an allen möglichen Ecken der Insel rumlaufen – und wenn es ehemalige Nachbarn sind, dann verweisen sie auch darauf, dass sie schon mal auf meiner Insel gewohnt haben. Das alles sorgt dafür, dass das Spiel endlich wieder ein „nur noch eben diese eine Sache“-Gefühl vermittelt – und das finde ich nach all den Jahren wirklich sehr nett, führt aber auch dazu, dass ich wieder deutlich mehr Zeit mit „Animal Crossing“ verbringe und nun mehr als meine täglichen zehn Minuten damit einplanen muss. *g*

Nach dem Spielen wurde es Zeit für mein Frühstück und ich bin wirklich glücklich mit dem Sauerteig-Bagel-Rezept, das ich am Donnerstag ausprobiert habe. Ich backe wirklich gern meine Sauerteigbrote, aber ich habe nicht mal alle zwei Wochen Bedarf für ein 1-kg-Brot. Was bedeutet, dass mein Sauerteig regelmäßig (gerade im Sommer) mehr Zeit im Kühlschrank verbringt, als ihm gut tut. Ich sehe es aber auch nicht ein ihn zu füttern, nur um ihn zu füttern – weshalb ich immer wieder neue Rezepte für kleine Dinge mit Sauerteig ausprobiere. Diese Bagel sind sehr, sehr lecker, brauchen gerade mal zwanzig Minuten im Ofen (wobei ich beim nächsten Mal vermutlich die Backzeit noch weiter verkürzen kann, wenn ich mir die dunklere Hälfte von meinem Bagel so anschaue) und lassen sich gut einfrieren und nach dem Auftauen auf dem Toaster knusprifizieren. Jetzt muss ich mir nur neuen Sesam besorgen, damit ich fürs nächste Bagel-Backen welchen im Haus habe …

Update 17:00 Uhr

Meinen Nachmittag habe ich mit ein paar Kapiteln in „The Shabti“ begonnen. Die Geschichte spielt 1934 in den USA und wird aus der Sicht von Dashiel Quicke erzählt. Dashiel war bis vor wenigen Jahren als „Medium“ unterwegs und verdient sich nun – mehr schlecht als recht – seinen Lebensunterhalt damit, dass er Vorträge über die Tricks und Methoden seiner ehemaligen Kolleg*innen hält. Während eines seiner Vorträge trifft er auf Hermann Goschalk, der als Professor für Ägyptologie nicht nur für das Unterrichten von Student*innen*, sondern auch für das kleine Museum des College verantwortlich ist – und Hermann ist davon überzeugt, dass dieses Museum über ein Artefakt verfügt, das von einem Geist besessen ist. Ich mochte den Anfang sehr, in dem Dashiel alles tut, um Hermann davon zu überzeugen, dass es so etwas wie echte Geister nicht gibt und dass es natürliche Erklärungen für die Ereignisse geben muss. Inzwischen bin ich an dem Punkt, an dem aber Hermann Dashiel davon überzeugt hat, dass sie es mit einem echten Spuk zu tun haben – und beide Männer sind momentan angemessen eingeschüchtert, aber auch wild entschlossen das Problem zu lösen. Mir gefällt die Erzählweise, ich mag die Charaktere, aber es ist für mich kein Roman, von dem ich viel am Stück lesen mag. Weshalb ich dann zu dem Comic „Morgana and Oz“ gegriffen habe, den mein Mann mir zum Geburtstag geschenkt hat (auch wenn er erst vor ein paar Tagen bei uns ankam).

Von dem Comic habe ich im vergangenen Herbst das erste Mal erfahren und da ich niedliche Hexen-Geschichten mag, dachte ich, dass er was für mich sein könnte. Morgana ist die Tochter einer berühmten Hexenfamilie, die seit langer Zeit in einer Fehde mit dem Vampirclan steckt, zu dem Oz gehört. Als bei einem Friedensverhandlungs-Treffen zwischen den beiden Gruppen so ziemlich alle schief geht, was schief gehen kann, verwandelt Morgana Oz aus Versehen in eine Katze. Die 320 Comicseiten ließen sich überraschend schnell lesen und bislang habe ich das Gefühl, ich habe die beteiligten Personen gerade mal kennengelernt. Aber ich finde Morgana und Oz sympathisch und bin neugierig darauf, was hinter dem Konflikt zwischen Hexen und Vampiren steckt, wer die Person ist, die auf der letzten Seite eingeführt wurde, und ob es Morgana irgendwann gelingt ihre Magie genug in den Griff zu bekommen, um Oz wieder zurück zu verwandeln.

Beim Kaffeetrinken habe ich dann darüber nachgedacht, was ich als nächstes Lesen soll und habe deshalb eine Auswahl von Büchern angelesen. Bei „The Golden Thread“ bin ich ein bisschen hängengeblieben und habe die Einleitung und den Anfang des ersten Kapitels gelesen – ich denke, das wird mein nächstes Sachbuch. „The Conductors“ fand ich auch sehr reizvoll, aber ich glaube, dass das kein gutes Buch wäre, um es neben „The Shabti“ zu lesen. Ich würde vermutlich „The Shabti“ einfach liegenlassen, bis ich „The Conductors“ beendet habe und das ist nicht das, was ich gerade möchte. Weshalb ich beschlossen habe, dass ich lieber zu „Witchwood“ greifen werde. Die Ravenfall-Romane von Kalyn Josephson lese ich zwar auch relativ schnell, aber als Middle-Grade-Titel befriedigt das Buch andere Lesegelüste als die anderen beiden Romane. (Oh, und bei „Winter Lost“ hatte ich das Gefühl, ich müsste mir erst einmal die Ereignisse im letzten Band der Reihe in Erinnerung rufen.) Mal schauen, wie viel Lesezeit ich vor dem Kochen noch unterbringen kann, nachdem ich gerade fast eine Stunde für dieses Update gebraucht habe. Oo

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Da es heute zum Abendessen Erbsensuppe gab, hat das Kochen etwas länger gedauert, aber die Suppe war lecker und wir haben auf jeden Fall noch genug davon für das morgige Abendessen. Nach dem Essen habe ich weiter in „Witchwood“ gelesen und mich über das Wiedersehen mit Anna, Colin, Max und natürlich dem Inn Ravenfall gefreut. Die Ereignisse des vorhergehenden Bandes sind nicht spurlos an all diesen Figuren vorbeigegangen und das Haus hat etwas Probleme sich an die Veränderungen anzupassen. Ich bin gerade mal ein paar Kapitel drin und freu mich schon darüber, dass ich noch (mindestens) ein weiteres Buch in der Reihe vor mir habe. Auch wenn es vermutlich wieder bis zum Herbst dauern wird, bis die Taschenbuchausgabe von „Ravenguard“ erscheint. Was mich zu der Frage bringt, für welches Alter wohl der neuste Roman der Autorin („The Library of Amorlin“) gedacht ist – der Klappentext klingt, als ob die Geschichte eher für … und das war der Moment, an dem ich sah, dass das Buch als „aduld fantasy debut“ beworben wird. *g* Mal schauen, ob ich die Leseprobe anteste, wenn der Roman erst einmal erschienen ist.

Für heute war es das aber erst einmal mit mir, ich werde bald ins Bett gehen und vorher nur noch eine Blogrunde drehen und schauen wie es euch den Abend über ergangen ist. Auch wenn ich heute den halben Tag gebraucht habe, um einigermaßen wach zu werden, fand ich, dass das ein schöner erster Lese-Sonntag für 2026 war. Ich habe mich gefreut, dass ihr mitgemacht habt, und hoffe, dass ihr den Tag genießen konntet! Habt einen guten Start in die Woche – und wir lesen uns hoffentlich bald wieder! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Jahresausklang 2025 (2)

Sonntag, 28.12.

Gestern Abend habe ich vor dem Schlafengehen wirlich noch zu „Thornwood“ von Leah Cypess gegriffen und die Geschichte sogar noch beendet. Ich mochte diese Dornröschen-Variante überraschend gern, gerade weil sie so viele ungewöhnliche Aspekte in das Märchen einbrachte. So gibt es nicht nur Briony, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird, sondern auch noch Edwin, der sich aus ganz eigenen Gründen ins Schloss geschlichen hatte, um dank des Fluchs 100 Jahre zwischen sich und sein aktuelles Leben zu bringen. Nun bin ich neugierig, was die Autorin noch aus anderen Märchen gemacht hat – auch wenn ich nicht vorhabe, zeitnah die weiteren fünf Bände der „Sisters Ever After“-Reihe zu bestellen. Aber ich gehe momentan davon aus, dass ich irgendwann noch einmal auf die Reihe zurückkommen werde. Da die Nacht wenig erholsam war, habe ich morgens erst einmal gründlich ausgeschlafen – was dazu führte, dass ich den ganzen Tag über aus dem Tritt war. So habe ich auch erst am späten Nachmittag zu „An African History of Africa“ von Zeinab Badawi gegriffen und mein tägliches Pensum darin gelesen.

Nach dem Abendessen ging es dann für mich mit „The Coldest Girl in Coldtown“ von Holly Black los. Ich habe vor Jahren (2017) von der Autorin „The Darkest Part of the Forest“ gemocht und mir deshalb auch noch einen weiteren Titel von ihr geholt. Der lag dann natürlich jahrelang auf dem SuB, ohne dass ich ihn gelesen hätte (was auch daran lag, dass ich den Klappentext eher abschreckend finde – keine Ahnung, wieso ich mir gerade diesen Titel besorgt hatte *g*). Nachdem ich mich aber in den letzten Wochen mit den „Altlasten“ auf meinem SuB beschäftigt habe und grundsätzlich im Hinterkopf hatte, dass ich irgendwann mehr von Holly Black lesen will, wurde es jetzt definitiv Zeit für dieses Buch. Bis zum Schlafengehen habe ich ungefähr das erste Drittel der Handlung gelesen und war dabei vor allem damit beschäftigt, mich an die Welt zu gewöhnen sowie Tanas Verhältnis zu ihrer Familie und ihrem Ex-Freund Aiden zu verstehen.

Montag, 29.12.

Der Vormittag verging mit diversen Pflichten, und erst gegen Mittag war ich so weit, dass ich wieder zu „An African History of Africa“ greifen konnte. Nachdem ich mein Tagespensum darin gelesen hatte, habe ich erst einmal eine Lesepause eingelegt und mich mit der Switch vergnügt, bis ich zum Abendessenkochen in die Küche wandern musste. Nach dem Essen ging es weiter mit „The Coldest Girl in Coldtown“, worin ich gelesen habe, bis die Protagonistin Tana in der Coldtown angekommen war (was bedeutet, dass ich jetzt ungefähr die Hälfte des Romans gelesen habe). Tana ist eine dieser coolen YA-Hauptfiguren (mit einer tragischen Vergangenheit), die einem ziemlich schnell auf die Nerven gehen können, aber bei dieser Geschichte komme ich überraschend gut mit ihr als Protagonistin zurecht. Ich bin gerade wirklich fasziniert davon, dass es so viele klischeebehaftete Elemente und kleine vorhersehbare Wendungen gibt – und ich trotzdem gern weiterlese, weil ich keine Ahnung habe, worauf die Geschichte eigentlich hinauslaufen soll. Ich würde aber gern ein Wörtchen mit der Person reden, die für Schriftart und Größe bei meinem Taschenbuch verantwortlich war, denn beides finde ich ziemlich anstrengend – was bei über 400 Seiten dann doch etwas unangenehm ist.

Dienstag, 30.12.

Der Vormittag verging mit Haushaltskram und erst gegen Mittag habe ich mich mit Hörbuch und Puzzle hingesetzt, damit mein Mann wieder einen Film schauen konnte. Dummeweise war mein Puzzle schneller fertig als erwartet, weshalb ich mir dann noch die Switch geholt habe, bis ich wieder gefahrlos ins Wohnzimmer konnte. Leider habe ich es nicht geschafft „The Adventures of Amina Al-Sirafi“ zu beenden (und habe die Geschichte an einer Stelle unterbrechen müssen, als Amina gerade Schiffbruch erlitt), weshalb ich den Titel also mit ins nächste Jahr nehme, da ich nicht davon ausgehe, dass ich morgen noch Zeit finde, um über vier Stunden Hörbuch zu hören. Nachdem ich am Nachmittag meinen Brotteig ins Gärkörbchen gepackt hatte, habe ich aber noch „An African History of Africa“ beendet, so dass ich immerhin dieses Sachbuch von meinem SuB streichen kann, bevor das nächste Jahr beginnt. (Und ich bin wild entschlossen, einige Zeit verstreichen zu lassen, bevor ich mir eines der Bücher anschaffe, die dank dieses Titels auf meiner Merkliste gelandet sind. *g*) Dummerweise war ich abends zu müde, um noch zu meinem Roman zu greifen – mal schauen, ob ich den morgen noch beendet bekomme oder auch das Buch mit ins nächste Jahr nehmen muss.

Mittwoch, 31.12.

Wie immer am 31. Dezember bin ich jetzt schon so genervt von der Böllerei in den letzten Tagen, dass ich grumpig bin, bevor das Feuerwerk in der Silvesternacht überhaupt losgeht. Ohnehin hatte ich keine besonders gute Nacht, was nicht nur dazu geführt hat, dass ich heute morgen (viel zu) lange geschlafen habe, sondern auch dazu, dass ich am Nachmittag ständig eingenickt bin. Neben dem Kochen für heute und morgen Abend und einer Runde Wäsche blieb dann nur noch etwas Zeit, um mit der Switch zu spielen. Erst später am Nachmittag habe ich etwas in „The Retired Assassin’s Guide to Orchid Hunting“ gelesen – und erst jetzt fällt mir auf, dass ich das Buch in den letzten Tagen gar nicht mehr erwähnt hatte, obwohl ich immer wieder in kleinen Häppchen darin gelesen habe. Ich mag die Figuren wirklich sehr und ich amüsiere mich über die wirklich absurde Handlung. Ich wüsste zu gern, wieso manche absurden Geschichten bei mir so gut funktionieren, während mich andere die Wände hochtreiben … ich vermute, es hängt damit zusammen, ob die Autor*innen all die abwegigen Elemente in ihrer Handlung mit einem Augenzwinkern erzählen oder mir das Gefühl geben, dass sie erwarten, dass ich das Ganze ernst nehme (oder dass sie beim Schreiben die ganze Zeit dachten, wie lustig sie doch sind). Wie auch immer, ich fühle mich von Naomi Kuttners Erzählweise gut unterhalten und mag ihren pensionierten Assassinen, der solche Probleme damit hat, in einer zivielen Umgebung zu funktionieren.

Da ich mir gerade nicht vorstellen kann, dass ich heute noch sehr viele Seiten lesen werde, beende ich meinen „Jahresausklang“ hiermit. Den kläglichen Rest des Jahres werde ich vermutlich damit zubringen, all meine Listen und Statistiken anzupassen und den Blog für das neue Jahr aufzustellen. Wenn ich danach noch Kapazität zum Lesen haben sollte, bleibe ich vermutlich bei Dante, Charlie und Eleanor, die unter lauter Orchideen-Enthusiasten nach einem Mörder suchen. Aber beenden werde ich den Roman in diesem Jahr definitiv nicht mehr. Auch wenn ich es etwas schade finde, dass ich drei aktuelle (Hör-)Bücher habe, die ich in den letzten Tagen gern noch ausgelesen/-gehört hätte, so fand ich es doch nett, wieder diese entspannten Tage „zwischen den Feiertagen“ zu verbloggen. Nun bleibt mir nur noch zu hoffen, dass den Nachbarn relativ früh das Feuerwerk ausgeht. 😉

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich hoffe, es liegt eine gute Nacht vor euch, und das nächste Jahr bringt viele angenehme Überraschungen für euch mit sich! 🙂

Jahresausklang 2025 (1)

Da ich es im vergangenen Jahr so nett fand, meinen Jahresausklang zu verbloggen, habe ich mir das für dieses Jahr wieder vorgenommen. Wie schon 2024 möchte ich in den nächsten Tagen viel lesen und mich dabei vor allem von meiner aktuellen Leselust lenken lassen – wobei ich immer noch vorhabe, zumindest mein angefangenes Sachbuch bis zum Jahresende auszulesen. Ich finde „An African History of Africa“ von Zeinab Badawi wirklich interessant, aber es ist halt immer leichter, mal eben zu einem Roman zu greifen, und so landet dieses Sachbuch regelmäßig im unteren Bereich meines „aktuellen“ Bücherstapels …

Mittwoch, 24.12.

Der Vormittag verging auch in diesem Jahr damit, dass mein Mann und ich etwas aufwändiger für den Abend vorgekocht haben. Danach habe ich mich erst einmal gemütlich auf dem Sofa eingerollt und mit Frühstück, Videos und der Switch entspannt. Deshalb habe ich erst am späten Nachmittag zu „An African History of Africa“ gegriffen und eine Zeitlang darin gelesen. Da mein Mann noch beschäftigt war, als ich mit meinem „täglichen Sachbuchpensum“ durch war, bin ich mit meinem aktuellen eBook auf den Mini-Stepper gewandert, den ich mir in diesem Jahr zu Weihnachten gegönnt habe. „The Retired Assassin’s Guide to Orchid Hunting“ von Naomi Kuttner ist nach „The Retired Assassin’s Guide to Country Gardening“ der zweite Band rund um den ehemaligen Assassinen Dante, Gärtner Charlie und ihre ältere Freundin Eleanor, und dieses Mal beginnt die Geschichte mit einem Mord bei einer Orchideen-Convention. Ich habe das Gefühl, dass die Handlung bei diesem Band ein bisschen schneller anzieht, weil die Autorin die Figuren nicht mehr vorstellen muss, und ich amüsiere mich bislang sehr gut beim Lesen. Kurz vor dem Schlafengehen habe ich noch zu „The Drowned Woods“ von Emily Lloyd-Jones gegriffen. Den Roman hatte ich vor zwei Wochen an einem Abend angefangen und dann aus Zeitmangel nach gerade mal drei Kapiteln nicht weitergelesen. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen mal ein paar Stunden am Stück mit der Geschichte verbringen kann.

Donnerstag, 25.12.

Aufräumen, Abwaschen, Familientelefonat und ähnliche Dinge benötigten so viel Zeit, dass ich erst am Nachmittag wieder zu „An African History of Africa“ griff. Was bedeutete, dass ich mein tägliches Pensum dank Sekundenschlaf nicht ganz geschafft habe, aber ich hoffe trotzdem, dass ich das Buch vor Jahresende gelesen bekomme. Ich finde es wirklich faszinierend, so viel über die Geschichte Afrikas zu lernen, aber bei Passagen, in denen sehr viele Namen und Jahreszahlen vorkommen, neigen meine Gedanken dann doch leider zum Abschweifen. Nach einer Runde mit der Switch habe ich dann weiter in „The Drowned Woods“ gelesen und die Geschichte hat mich dann so gepackt, dass ich die letzten 2/3 des Romans (von einer Pause fürs Abendessen inklusive einer Folge „Culinary Class Wars“ abgesehen) in einem durchgelesen habe. Die Handlung dreht sich um die letzte lebende water diviner, um den obersten Spion des Prinzen, einen Ironfetch und eine Diebin (und ein bisschen um einen Gelehrten und einen Mann, der weder ein Söldner noch ein Spion ist).

All diese Figuren machen sich auf, um einen magischen Schatz (und einem Prinzen seine Macht) zu stehlen, und sie alle haben ganz eigene Motive für ihr Handeln. Die Geschichte wird aus mehr als einer Sicht erzählt und alle Charaktere, deren Perspektive ich beim Lesen mitverfolgen konnte, mochte ich sehr. Bei allen hat es mich sehr berührt, dass sie in der Regel nur die Wahl hatten zwischen zwei Übeln, von denen sich hoffentlich eines als das geringere herausstellen würde. Das alles hätte mich schon sehr zufrieden mit „The Drowned Woods“ gemacht – und dann gab es im letzten Teil der Handlung eine für mich überraschende Wendung, die ich einfach großartig fand, auch wenn ich zugeben muss, dass dieses Element letztendlich zu einem unnötig guten Ende geführt hat, ohne das der Roman für mich genauso befriedigend gewesen wäre. Der Tag ging für mich dann damit zuende, dass ich die Taschenbuchausgabe von „The Huntress“ von Emily Lloyd-Jones, die im kommenden Jahr erscheint, vorbestellt habe. *g*

Freitag, 26.12.

Da mein Mann über die Feiertage etwas Zeit haben wollte, in der er (Horror-)Filme gucken kann, von denen ich definitiv nichts mitbekommen will, habe ich mich vormittags mit Hörbuch und Puzzle in das andere Zimmer verzogen. Mein aktuelles Hörbuch („The Adventures of Amina Al-Sirafi“ von Shannon Chakraborty) habe ich irgendwann im Sommer angefangen – ich kann definitiv sagen, dass ich es das letzte Mal am 4. Oktober gehört habe, und seitdem habe ich nicht mehr gepuzzelt und dementsprechend auch nicht weitergehört. Mir hatte die Geschichte der Piratenkapitänin, die ihren Ruhestand für einen letzten großen Auftrag unterbricht, schon von Anfang an gefallen, aber es war faszinierend weiterzuhören, während ich gleichzeitig die Daten und Fakten von „An African History of Africa“ im Hinterkopf hatte. Das hat dazu geführt, dass ich Orte, Legenden, Völker und den Einfluss von Religion deutlich besser zuordnen konnte. Nachdem mein Mann seinen ersten Film beendet hatte, habe ich mich auf dem Sofa mit der Switch wieder aufgewärmt und danach noch ein weiteres Kapitel in meinem Sachbuch gelesen.

Am Nachmittag habe ich dann noch eine Runde mit Hörbuch und Puzzle verbracht, während mein Mann einen zweiten Film guckte – und da Puzzles nun mal die Eigenschaft haben, mich sehr in ihren Bann zu ziehen, habe ich erst damit aufgehört, als mein Mann das Abendessen servierte. *g* Nach dem Essen habe ich dann mit „Thornwood“ von Leah Cypess einen neuen Roman angefangen. Das Kinderbuch wird erzählt aus der Perspektive von Briony, der kleinen Schwester von „Dornröschen“ (Rosalin), und die eigentliche Handlung beginnt an dem Tag, an dem das Schloss aus seinem Schlaf erwacht – dummerweise scheint der Fluch nicht ganz gebrochen zu sein …

Samstag, 27.12.

Auch heute Vormittag habe ich mit Puzzle und Hörbuch verbracht, damit mein Mann einen Film schauen konnte. Was bedeutet, dass ich inzwischen ungefähr bei der Hälfte des Hörbuchs von „The Adventures of Amina Al-Sirafi“ bin. Amina und ein Teil ihrer Crew haben gerade eine Höhle betreten, die eine Vergangenheit als Begräbnisstätte hat. So kam mein Mann gerade dazu, als Amina beschrieb, wie sie über Skelette kletterte – was ihn zu der Bemerkung veranlasste, dass sein gerade gesehener Film deutlich weniger gruselig war als mein Hörbuch. Ich hingegen kann dazu sagen, dass ich gesehene unangenehme Bilder regelmäßig mit in meine Träume nehme, während mir das beim Lesen sehr viel weniger passiert – vor allem, wenn das Buch eher unterhaltsam ist als unheimlich. Dann wurde es Zeit fürs Sofa mit Frühstück, Videos und Switch, und da ich anschließend noch das Tageslicht zum Lesen nutzen wollte, habe ich mein heutiges Sachbuch-Pensum gelesen. Später am Nachmittag habe ich noch eine weitere Puzzle-Runde eingelegt – danach habe ich jetzt nur noch sechs Stunden in der Geschichte vor mir. Erstaunlich, wie viel ich in den letzten zwei Tagen gehört habe! Aber es ist auch schön, mal wieder so intensiv ein Hörbuch zu hören. Gleich muss ich erst einmal kochen, und ich denke, dass ich vor dem Schlafengehen noch einmal zu „Thornwood“ greifen werde.

Lese-Sonntag Dezember 2025

Ich weiß nicht, wieso ich so oft davon ausgehe, dass ich nur dieses oder jenes noch erledigen muss, und dann kann ich mich erst einmal eine Weile entspannen. Was auch immer der Grund ist, es läuft nie so wie ich erwarte … So auch in den letzten zwei Wochen, die unerwartet voll mit Terminen waren (auch wenn zumindest einer davon ein überraschend netter Weihnachtsmarktbesuch war) und bei denen ich froh war, wenn ich abends noch genügend Kapazität hatte, um die „Dungeon Life“-Serie noch einmal zu lesen. Und auch wenn ich befürchte, dass ich damit irgendeine kleine Katastrophe beschwöre: Vom heutigen 4. Adventssonntag an sollte ich mich für den Rest des Jahres einfach nur noch entspannen können! (Ihr dürft mir gern die Daumen drücken, dass das jetzt auch wirklich klappt. 😉 )

Für heute habe ich nicht so viel vor. Ich muss im Laufe des Tages Teig fürs Abendessen ansetzen, ich will eine Brettspielrunde mit meinem Mann einlegen und ich möchte meinen gestern Abend angefangenen Roman („A Stocking Full of Spies“ von Robin Stevens) weiterlesen. Aber bevor ich zum Buch greifen, brauche ich – wie immer – noch ein bisschen Zeit zum Wachwerden und rumwuseln.

Update 11:00 Uhr

Uhhh … heute brauchte ich wirklich lange zum Wachwerden – was vielleicht daran lag, dass die Nacht kürzer war, als es vernünftig gewesen wäre. *g* Aber jetzt ist der lästige Pflichtkram erledigt und nachdem ich mich danach noch eine Weile online rumgetrieben habe, bin ich bereit endlich zum Buch zu greifen. „A Stocking Full of Spies“ ist der dritte Band der „The Ministry of Unladylike Activity“-Reihe – was die Folgereihe der „Murder Most Unladylike“-Reihe ist. Diese Reihe spielt während des zweiten Weltkriegs und die Protagonist*innen May (Hazels kleine Schwester), Fionnuala und Eric haben es trotz ihres jungen Alters geschafft Teil einer Einheit zu werden, die sich mit Spionage beschäftigt. Auch wenn die drei bislang nur in den Ferien für das Ministerium arbeiten konnten, haben sie inzwischen einiges Wissen zum (De-)Codieren und ähnlichem gesammelt. Weshalb sie jetzt für einen Mordfall eingeteilt werden, der in Bletchley Park passiert ist. Ich mag diese Reihe sehr, auch wenn May mit ihrem Tunnelblick und ihrer impulsiven Art nicht gerade die ideale Ermittlerin/Spionin ist. Aber sie, Nuala und Eric ergänzen sich so gut und es macht Spaß die Geschichte aus den so unterschiedlichen Perspektiven der beiden Mädchen zu erleben.

Update 14:00 Uhr

Nach dem letzten Update wollte ich eigentlich gemütlich lesen, aber dann fragte mein Mann, ob wir nicht direkt spielen könnten, damit er am Nachmittag den Tisch für sein neues Brettspiel nutzen könnte. Also haben wir uns spontan mit „Flamecraft Duals“ hingesetzt, das wir vor gerade mal zwei Wochen bekommen habe. Da wir beide wenig Zeit hatten, war das heute erst unser zweiter Versuch mit dem Spiel und es war so nett, dass wir gleich zwei Runden gespielt haben. „Flamecraft Duals“ ist ein Spiel für 1-2 Personen (und ich hoffe sehr, dass ich in den nächsten Tagen mal eine Solo-Runde auf die Reihe bekomme), bei dem die Spieler abwechselnd ein Drachen-Token aus einem Beutel ziehen und auf einem kleinen Spielfeld platzieren. Jede der sechs Farben bedeutet eine andere Nutzungsmöglichkeit des Tokens (z.B. lässt einen das gelbe Token ein weiteres Token aus dem Beutel ziehen, während ein dunkelblaues Token es z.B. einem ermöglicht zwei anliegende Token zu versetzen). Mit diesen Token muss man dann versuchen die Aufgaben, die auf den Karten des Spielers stehen zu erfüllen. Wenn am Ende eines Zuges eine Aufgabe erfüllt ist, wird eine neue Karte gezogen, die dann für den nächsten Zug relevant ist. Das Ganze lässt sich sehr schnell aufbauen (ca. 2 Minuten), sehr schnell spielen (eine Runde dauert bei uns gerade mal eine halbe Stunde) und kann überraschend herausfordernd sein. Langfristige Pläne sind selten drin, weil man keinen Einfluss darauf hat, was der Gegner als nächstes tun wird – und bei unserer zweiten Runde war es regelmäßig so, dass ich am Ende meines Zugs eine Karte gezogen habe, deren Bedingung durch den aktuellen Zustand des Spielfelds schon erfüllt war, die ich aber erst am Ende meines nächsten Zuges hätte werten können – wenn nicht mein Mann in der Zwischenzeit für seine eigenen Ziele das Spielfeld komplett auf den Kopf gestellt hätte. *g* Das war regelmäßig sehr ärgerlich, aber auf amüsante und wenig frustrierende Weise …

Danach wurde es Zeit für mein Frühstück, bei dem ich gleich mal testen konnte, wie gut die gestern gebackenen English Muffins aus Sauerteig geworden sind (und ob Mango-Chutney als Aufstrich für mich funktioniert). Zum Frühstück habe ich ein Video geschaut, das ich gerade erst beendet habe, und nun werde ich eine kleine Blogrunde drehen und dann lesen bis es Zeit wird den Teig fürs Abendessen anzusetzen.

Update 18:00 Uhr

Den Nachmittag habe ich zum Großteil mit „A Stocking Full of Spies“ verbracht und gespannt verfolgt wie sich May, Nuala und Erik in Betchley Park zurecht finden – wo sie offiziell als Boten zwischen den verschiedenen Hütten fungieren, während sie gleichzeitig in einen verdächtigen Todesfall ermitteln. Dieser Todesfall wird momentan noch als Unfall betrachtet, ein Unfall, bei dem Berties Waffe (Daisys älterer Bruder) losgegangen ist und einen Kollegen erschossen hat. Dabei hätte die Waffe nicht mit scharfer Monition geladen sein sollen und Bertie selber kann sich nicht erinnern, dass er irgendwie an den Auslöser gekommen war. Auf der anderen Seite ist sein Kollege erschossen worden und der Schuss kam von Berties Standort … Ich bin gespannt darauf noch mehr über die Lebens- und Arbeitsbedingungen zu erfahren, die die drei Kinder in Betchley Park vorfinden, und die Leute besser kennenzulernen, die in den Fall verwickelt sind.

Dann wurde es aber erst einmal Zeit den Teig für unser heutiges Abendessen anzusetzen und die Füllung fertig zu machen. Es gibt kleine Teigtaschen mit einer scharf gewürzten Gemüsefüllung und dazu das Chutney, das ich heute schon morgen probiert habe. Ich mache die so selten, weil es halt doch mehrere Arbeitsschritte sind, aber in den letzten Wochen hatte ich solche Lust darauf, dass ich sie für heute auf den Essensplan gesetzt hatte. Nachdem das Essen soweit vorbereitet war, dass ich später nur noch die Teigtaschen füllen muss, habe ich mir eine Heiße Schokolade gegönnt und dazu ein paar Seiten in „Alchemical Reactions“ von Celia Lake gelesen. Das ist eine Geschichte, die die Autorin in ihrem gestrigen Newsletter zum Download angeboten hatte, und sie dreht sich um Jehan (Alchemie-Professor) und Isaac (Bäcker). Die beiden sind einander bei einer Gesellschaft vorgestellt worden und fanden sich sympathisch genug, um sich über ein zufälliges Wiedersehen zu freuen. Da das Ganze 1948 spielt der beschränkte Zugang zu Materialien für beide eine große Rolle – und ich vermute, dass die beiden Männer auch noch weitere Gemeinsamkeiten finden werden.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Nach dem letzten Update habe ich noch ein Stündchen gelesen und mich dann in die Küche begeben, um die Teigtaschen zu füllen und in den Ofen zu werfen. Auch wenn sie verflixt heiß waren, waren sie wirklich lecker und ich bin froh, dass ich genug gemacht habe, um ein paar davon einzufrieren. (Unser Tiefkühlfach ist jetzt allerdings so voll, dass ich erst einmal einiges davon aufbrauchen muss, bevor ich wieder von irgendwas eine doppelte Portion kochen kann. *g*) Nach dem Essen habe ich erst einmal zur Switch gegriffen und entspannt ein bisschen gespielt, da ich aber inzwischen doch ziemlich müde bin (und fest entschlossen heute pünktlich im Bett zu landen), beende ich hiermit den Lese-Sonntag.

Ich habe mich gefreut, dass sich mir heute Kiya und Anette angeschlossen haben und ich so diesen letzten Lese-Sonntag im Jahr nicht allein verbracht habe. Ich hoffe, dass wir auch im kommenden Jahr wieder so einige nette Lesetage miteinander verbringen werden. Bis dahin habt eine wunderschöne Zeit! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag November 2025

Es ist immer etwas seltsam, wenn der dritte Sonntag im Monat sich anfühlt, als ob er in der ersten Monatshälfte liegt … Aber auch wenn es sich seltsam anfühlt, so ist heute nun mal der dritte Sonntag im November und damit auch wieder Lese-Sonntag! Ich habe für heute keine konkreten Pläne, abgesehen davon, dass ich mit meinem aktuellen Sachbuch („An African History of Africa“ von Zeinab Badawi) etwas vorankommen möchte und hoffe, dass ich mich für einen Roman vom SuB entscheiden kann. Außerdem liegt immer noch der dritte Hellboy-Band auf dem Tisch neben dem Sofa, weil ich in den letzten Wochen nicht dazu gekommen bin ihn zu lesen …

Aber vorher muss ich – wie immer am Morgen – erst einmal richtig wach werden und etwas Pflichtkram hinter mich bringen. Bis später!

Update 10:45 Uhr

Uhhhh, irgendwie habe ich bislang nur einen Teil meines Pflichtkrams auf die Reihe bekomme, weil ich nur kurz eben ein Päuschen einlegen und ein Kapitel in meinem eBook lesen wollte. Tja, und dann wurde aus dem einen Kapitel ein angemessener Start in den Lese-Sonntag und so habe ich mal eben „The Undercutting of Rosie and Adam“ von Megan Bannen beendet. Das ist der dritte Teil der „Hart and Mercy“-Geschichten und während ich den zweiten Roman („The Undermining of Twyla and Frank“) zwar unterhaltsam, aber lange nicht so überzeugend wie „The Undertaking of Hart and Mercy“ fand, hat mich dieser Band wieder vollkommen hingerissen. Die Protagonistin Rosie ist – wie Hart im ersten Teil – eine Demi-Göttin, was bei ihr dazu führt, dass sie unsterblich ist. Oder genauer gesagt: Sie kann sterben, aber kurze Zeit später ist sie wieder lebendig und unverletzt. Was dazu geführt hat, dass sie in ihren über 175 Jahren Lebenszeit schon über hundert Mal gestorben ist und sich inzwischen sehr wünscht, dass sie doch sterblich wäre. Protagonist Adam hingegen scheint anfangs ein ziemlich gefühlloser Wissenschaftler zu sein, der für die Erfindung der Portale verantwortlich ist, die nach Tanria – dem Land, in dem bis vor zweihundert Jahren die alten Götter von den neuen Göttern gefangen gehalten wurden – führen und die momentan nicht zuverlässig funktionieren.

Ich habe mich beim Lesen ein bisschen gefragt, wieso mich der zweite Teil der Reihe so viel weniger berührt hat als die anderen beiden Bände und ich glaube, es liegt daran, dass sowohl Hart, als auch Rosie Demi-Götter sind und ihre Probleme deshalb deutlich mehr beinhalten als „wir stehen uns selber im Weg“ – was bei Twyla und Frank der Fall war. Sich zu verlieben, wenn man selber unsterblich ist, die andere Person aber nicht, beinhaltet eben mehr Herausforderungen als gewöhnlich. Wenn dann noch dazu kommt, dass sich die Götter immer wieder ins eigene Leben einmischen (und sei es nur, weil dein Vater ein Gott ist), dann vergrößern sich die Herausforderungen nur. Bei mir hat es auf jeden Fall dazu geführt, dass ich die letzten Kapitel meines Buchs eben nur lesen konnte, in dem ich schnell genug meine Tränen wegwischte, um überhaupt etwas sehen zu können. Zum Teil könnte das daran liegen, dass ich gerade sehr übermüdet bin, aber eben auch daran, dass ich Rosie und Adam wirklich mochte und mit ihnen mitgelitten habe, während sie versuchten ihre Freunde und Tanria zu retten, während sie gleichzeitig nach einem Weg suchten, der ihnen eine gemeinsame Zukunft ermöglichen würde. Das war ein sehr schöner Start in den Tag – auch wenn ich mich jetzt dann doch endlich aufraffen sollte, um endlich meinen Abwasch von gestern Abend zu erledigen. 😉

Update 14:30 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich endlich meinen Abwasch erledigt und noch etwas rumgeräumt (unter anderem, damit ich den kleinen Tisch neben dem Sofa heute nutzen kann *g*). Außerdem gab es Frühstück und ich habe ein paar Bücher angelesen, um mich für eins zu entscheiden. Was ich dann doch nicht getan habe … stattdessen habe ich ein Mittagsschläfchen eingelegt, was natürlich wieder länger gedauert hat. Seitdem ich von meiner Mutter zurück bin, bin ich jeden Tag um die Mittagszeit eingeschlafen, was mir wirklich zu denken gibt. So eine ereignislose Reise sollte nicht so viel Energie kosten. Da ich immer noch unentschossen bin, was meine nächste Lektüre angeht, und ich mich immer noch nicht wachgenug fühle, um zum Sachbuch zu greifen, werde ich jetzt wohl erst einmal eine Runde mit der Switch spielen.

Update 17:00 Uhr

Den Nachmittag über habe ich gemütlich gespielt und mich dabei unerwartet lange bei „Animal Crossing“ rumgetrieben, weil ich zwei Sachen nicht gefunden habe, die eigentlich hätten da sein müssen. Das hat immerhin meinem Nachbarn Marius (ein grauer Ochse) die Chance gegeben sich in meine Wohnung einzuladen und mir ein Foto von sich als Gastgeschenk mitzubringen. Wie ihr sehen könnt, habe ich schon eine große Sammlung, aber das hindert mich nicht daran mich über jedes weitere Foto zu freuen. Vor allem, da das für mich bedeutet, dass ich meinen Nachbarn dazu überreden werde wegzuziehen, um Platz für eine neue Person (dieses Mal Gregor, der ebenso wie Marius einer der liebenswerten grumpigen alten Männer ist). Ein bisschen schade ist es, dass ich Marius durch den selben Charaktertypen ersetze, aber ich arbeite mich da systematisch durch die Nachbarn der ersten Generation durch. *g*

Nach dem Spielen habe ich ein bisschen in „Empire of Shadows“ von Jaqueline Benson gelesen. Ich weiß noch nicht recht, was ich von der Geschichte halten soll. Die Geschichte spielt 1898 und die Protagonistin Eleanora „Ellie“ Mallory hat gerade wegen ihrer Aktivitäten als Suffragette ihren Job verloren und gleichzeitig eine geheimnisvolle Karte in die Finger bekommen, die den Standort einer verschollenen Stadt im zentralamerikanischen Dschungel anzeigen könnte. Weshalb sich Ellie nun auf einem Dampfer befinden, der kurz davor ist in Belize City anzulegen, während sie gleichzeitig befürchten muss, dass eine andere Person hinter ihr her ist, um ihr die Karte wieder abzunehmen. Mehrere Autorinnen, deren Bücher ich gern lese, habe die Raiders-of-the-Arcana-Reihe von Jacqueline Benson empfohlen, weshalb ich jetzt doch mal den ersten Band als eBook gekauft habe, als es ihn in den letzten Tagen für 99 Cent gab. Aber so richtig davon überzeugt, dass der Roman etwas für mich ist, bin ich noch nicht …

Update 20:30 Uhr

Nach dem letzten Update bin ich online noch ein bisschen hängen geblieben, habe Kommentare geschrieben und mir ein Video angeschaut. Was natürlich bedeutete, dass ich etwas später in die Küche ging, als ich mir vorgenommen hatte. Das Abendessen habe ich heute etwas improvisiert, weil ich die Rote Beete aufbrauchen wollte, aber es war wirklich sehr lecker! Ich gebe zu, dass sich das auf dem Foto nicht sehr gut erkennen lässt, aber es gab Pasta mit Rote-Beete-Stückchen und einer Rosmarin-Rote-Beete-Sauce, die ich mit Cashewmus angereichert hatte. Allerdings hatte ich beim Pürrieren der Sauce einen kleinen Unfall und durfte dann erst einmal meine weiße Küche von rosaroten Sprenkeln befreien. Eins meiner Handtücher hat dabei auch gleich ein hübschen Tupfen-Muster abbekommen und ich werde vermutlich den morgigen Montag noch damit verbringen, dass ich bei Tageslicht nach weiteren Spuren suche. Immerhin habe ich schon alles abgewaschen, damit ich nicht morgen mit den Folgen meiner Kochaktion kämpfen muss. *g* Beim Essen habe ich noch etwas weiter in „Empire of Shadows“ – Ellie hat inzwischen den Protagonisten getroffen und es gab eine Szene, bei der er dachte, er müsse sie vor einer Schlange retten, während sie den Typen, der Messer-schwingend in ihr Badezimmer rannte, bedrohlicher fand als das Tier, das sie gerade in ihrer Badewanne vorgefunden hatte. Ich muss zugeben, so richtig springt der Funke immer noch nicht über. Ich werde wohl gleich mal schauen, ob mich nicht doch noch eins meiner anderen Bücher packt.

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Kurz bevor der Tag vorbei ist, habe ich es doch noch geschafft ein wenig in „Records of a Spaceborn Few“ von Becky Chambers zu lesen. Die Handlung in diesem Roman beginnt zeitlich an der Stelle, an der die Handlung von „The Long Way to a Small, Angry Planet“ endet, allerdings geht es weniger um Personen, die in einem Raumschiff reisen, als um diejenigen, die in der Exodus Fleet leben. Der Flotte, mit der vor langer, langer Zeit die Menschen die Erde verlassen haben und in der das Leben nach den selben Traditionen geführt wird, die von diesen Menschen ins All gebracht wurden. Wobei der Prolog, der einige Jahre früher spielt, schon andeutet, dass die Exodus Fleet kein sicherer Hafen mehr ist, da das hohe Alter der Schiffe die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Katastrophen kommt, steigen lässt. Wie immer habe ich das Gefühl, ich muss mich auf Becky Chambers Erzählweise erst einmal einlassen, darauf warten, dass ich die verschiedenen Protagonist*innen besser kennengelernt habe, und wieder mehr in einer Welt voller Alien-Rassen angekommen bin, bevor ich mehr über die Geschichte sagen kann. Aber immerhin bin ich nach den bisher gelesenen Kapiteln neugierig auf die weiteren Geschehnisse, die mich morgen da erwarten.

Jetzt wird es aber erst einmal Zeit den Tag zu beenden und ins Bett zu gehen. Es war wieder sehr nett den Lese-Sonntag gemeinsam mit euch zu verbringen und ich hoffe, ihr hattet einen ebenso erholsamen Tag wie ich! Habt einen guten Start in die Woche. Bis bald! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2025 (Sonntag, 26.10.)

Einige herbstlich verfärbte Bäume unter einem leicht bewölktem blauem Himmel. Über dem Himmel der Text: Herbstlesen im Oktober 2025 und die Adresse des Blogs.

Der letzte Sonntag im Oktober und somit auch schon der letzte Herbstlesen-Sonntag. Ich weiß, ich habe schon gestern morgen geschrieben, dass ich nicht begreifen kann, wo der Oktober hin ist, aber so geht es mir heute immer noch … Was meine heutige Tagesplanung angeht, so habe ich nicht viel vor.

Ich genieße es einfach, dass ich heute nicht aus dem Haus muss, und freue mich darauf weiter in „Sisters of the Lost Marsh“ zu lesen. Oh, und ich habe fest vor heute auch endlich wieder zu „The Barbizon“ zu greifen – ob ich es schaffe das Sachbuch vor November noch zu beenden? Aber erst einmal in Ruhe wachwerden, etwas Pflichtkram erledigen und dann sehe ich weiter. Ich hoffe, ihr habt einen entspannten Start in den Tag!

Update 11:00 Uhr

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mich so langsam die letzten Wochen etwas einholen. Aber immerhin ist der Pflichtkram erledigt, auch wenn ich mich später noch um die aktuell laufende Wäsche kümmern und mir Milchreis zum Frühstück kochen muss. Ich habe eben beim Abwaschen noch über „Sisters of the Lost Marsh“ von Lucy Strange nachgedacht und mir ist durch den Kopf gegangen, dass ich die Geschichte, die Figuren und die Landschaft sehr mag, aber nicht so mit Willas Erlebnissen mitfiebere, wie ich es zum Beispiel bei „The Ghost of Gosswater“ mit Agatha oder bei „The Secret of Nightingale Wood“ mit Henry getan hatte. Was vermutlich daran liegt, dass Willa nicht alleine ist, sondern von ihren Schwestern und ihrer Großmutter zumindest teilweise behütet wird. Auch hat Willa keine Angst um Grace, weil sie sich sicher ist, dass diese mit dem Zirkuss weggelaufen ist, was eben bei mir auch kein besonders beklemmendes Gefühl erzeugt. Ich bin mir sicher, dass sich die Situation bald ändern wird, da sich nun auch Willa auf den Weg gemacht hat, um den Zirkus zu finden. Aber das werde ich erst etwas später rausfinden – der Marathon läuft schon und so ist es mit klatschenden Zuschauern und kreisenden Hubschraubern gerade etwas laut draußen. Je nachdem wie ausdauernd die Zuschauer sind (und wie spät die Läufer ankommen, die von der Nachbarschaft angefeuert werden) kann das noch einige Zeit so weitergehen, weshalb ich jetzt wohl erst einmal zur Switch greifen werde.

Update 14:00 Uhr

Der Marathon scheint inzwischen vorbei zu sein und wenn ich das eben richtig gehört habe, dann ist sogar schon die Straßenreinigung einmal durchs Viertel gefahren. Was bedeutet, dass ich nach diesem Update endlich zu „Sisters of the Lost Marsh“ greifen werde. In den letzten drei Stunden habe ich mit der Switch gespielt und mich dann daran gemacht Milchreis für mein Frühstück zu kochen. Da ich dafür alle zehn Minuten in die Küche muss, habe ich parallel dazu ein Video geschaut und dann beim Essen in meinem eBook gelesen. Ich bin inzwischen bei dem elften Penric-and-Desdemona-Band mit dem Titel „Knot of Shadows“ und die Geschichte beginnt damit, dass eine Heilerin Penric um Hilfe bittet, weil vor drei Tagen die Leiche eines Mannes im Hafen gefunden wurde. Während das nicht weiter ungewöhnlich ist, ist es doch etwas erstaunlich, dass diese Wasserleiche inzwischen wieder … lebendig geworden zu sein scheint. „Scheint“ ist hier der passende Begriff und nun ist Penric damit beschäftigt herauszufinden, ob hier ein Mord vorliegt, wer Opfer und wer Täter ist, und ob neben den theologischen auch noch rechtliche Problemen vorliegen. (In einer Welt, in der Götter und Göttinnen schon mal direkt in das Leben der Menschen eingreifen stehen theologische Aspekte häufig über rechtlichen Erwägungen – was nicht immer einfach zu verhandeln ist.) Oh, und ich habe festgestellt, dass vor zwei Tagen ein neuer Penric-and-Desdemona-Band erschienen ist, dessen Handlung chronologisch deutlich früher stattfindet – genauer gesagt wird „Testimony of Mute Things“ hinter „Penric’s Fox“ eingeordnet. Ich bin nicht böse darum, dass ich nun noch eine weitere Geschichte rund um Penric zu lesen habe, bleibe aber erst einmal dabei, dass ich in Veröffentlichungsreihenfolge weiterlese. Ich liebe Lois McMasters Bujold als Autorin, aber ihre Neigung immer mal wieder neue Geschichten zu schreiben, die ihren Platz irgendwo zwischen älteren Werken finden, macht es immer wieder herausfordernd eine Lesereihenfolge zu finden.

Update 16:45 Uhr

Kurz nach 16 Uhr habe ich „Sisters of the Lost Marsh“ beendet und bin immer noch davon angetan, wie gut Lucy Strange es hinbekommt diese hoffnungslose Gothic-hafte Atmosphäre mit der liebevollen Beziehung der Schwestern zueinander zu kombinieren. Die Handlung selbst ist in der zweiten Hälfte deutlich angezogen, obwohl ich weiterhin nie daran gezweifelt hatte, das alles gut ausgehen würde. Als erwachsene Leserin hätte ich ein paar härtere Herausforderungen für die Protagonistin Willa angenehmer gefunden. Auf der anderen Seite ist es nun mal ein Middle-Grade-Buch und es ist eine heikle Balance eine solche – häufig wirklich trostlose – Geschichte so zu erzählen, dass jüngere Leser*innen damit fertig werden und trotzdem reale Gefahren und eine unheimliche Atmosphäre heraufzubeschwören. Und ich muss zugeben, dass ich am Ende sogar ein paar Tränchen im Auge hatte – so sehr haben mich die Ereignisse am Ende dann doch berührt. Den Rest des Tages werde ich mich wohl mit „The Barbizon“, „Knot of Shadows“ und dem Abendessen (kochen und essen) beschäftigen – und vielleicht kommt dazu noch ein Film, das hängt ein bisschen davon ab, was mein Mann heute Abend noch vor hat.

Ein kleines Tischchen, auf dem links ein etwas plattgedrücktes Eierweck-Hörnchen auf einem Teller liegt. Rechts ist hingegen die Taschenbuchausgabe von "The Barbizon" zu sehen.

Update 20:30 Uhr

Nach dem letzten Update hatte ich nicht mehr so viel Lesezeit, bevor es in die Küche ging. Wir haben heute zum ersten Mal Süßkartoffel-Mac-n-Cheese gemacht mit Süßkartoffeln, Nudeln, Bechamelsauce und Cheddar. Das Ergebnis war … weniger lecker als erhofft, aber nicht so schlecht. Außerdem warm, sättigend und definitiv pappig genug, um ohne Probleme aktuell für mich essbar zu sein. *g*

Eine goldgelb gebackene Portion Süßkartoffel-Mac-n-Cheese in einem tiefen Teller.

Zum Essen haben wir angefangen einen Bryan-Edgar-Wallace-Film zu schauen, der auch immer noch läuft. „Das Ungeheuer von London-City“ ist nicht gerade der überzeugenste Film dieser Art, den ich je gesehen habe. Die Kulissen, die schon in einem anderen Film vorkamen und da deutlich überzeugender waren, wirken hier so unfassbar billig. Die Schauspieler sind nicht so überzeugend, wie sie hätten sein könnten, und die Handlung ist nicht mal unfreiwillig komisch. Das ist eine interessante Erfahrung, die noch ein bisschen andauern wird, denn der Film ist aktuell noch nicht beendet. Ich bin sehr gespannt, was der Autokommentar zu dem Film in den nächsten Tagen für Informationen bringen wird. (Zumindest hoffe ich, dass es ein guter Kommentator ist – ich weiß noch nicht, wer diesen Film kommentiert.)

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Sehr viel habe ich über die letzten Stunden nicht zu erzählen. Nachdem der Film beendet war, habe ich zu „The Barbizon“ gegriffen und mein angefangenes Kapitel beendet. Danach hatte ich kurz überlegt weiterzulesen, aber ich wollte nicht wieder mitten in einem Kapitel unterbrechen und habe stattdessen zu „Knot of Shadows“ gegriffen, wo Penric inzwischen die Identität des Toten herausgefunden hat. So langsam wird es nun aber wirklich Zeit für mich ins Bett zu gehen und damit auch das diesjährige Herbstlesen zu beenden.

Ich habe mich gefreut, dass ihr mir auch in diesem Jahr wieder beim Herbstlesen Gesellschaft geleistet habt. Es war schön ein bisschen über eure Wochenenden zu lesen, mitzubekommen, was euch gerade so beschäftigt und welche Bücher ihr zur Zeit so hört/liest. Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls eine angenehme Zeit und vielleicht lesen wir uns ja bei einem der Lese-Sonntage in den nächsten Monaten wieder! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2025 (Samstag, 25.10.)

Einige herbstlich verfärbte Bäume unter einem leicht bewölktem blauem Himmel. Über dem Himmel der Text: Herbstlesen im Oktober 2025 und die Adresse des Blogs.

Ich kann kaum glauben, dass heute schon das letzte Herbstlesen-Wochenende anbricht! Erst hatte ich das Gefühl, es könnte doch noch gar nicht Oktober sein, und jetzt kann ich nicht fassen, dass der Großteil des Monats schon wieder rum ist. Immerhin hatten wir in diesem Jahr angemessen herbstliches Wetter während des Herbstlesens! 🙂

In dieser Woche habe ich zu meiner großen Überraschung erstaunlich viel gelesen – was vor allem auf viele Straßenbahnfahrten, Wartezeiten beim Arzt und die beiden anschließenden Erholungstage auf dem Sofa zurückzuführen ist. Ich habe also von den Romanen, in denen ich am vergangenen Sonntag gelesen habe, nicht nur „A Closed and Common Orbit“ von Becky Chambers beendet, sondern auch „The Prisoner of Limnos“ von Lois McMaster Bujold ausgelesen. Dazu kamen dann noch die nächsten drei „Penric & Desdemona“-Bände („The Ophans of Raspay“, „The Physicians of Vilnoc“ und „The Assassins of Thasalon“) und „Lost and Found“ von Jane Glatt, sowie ein Reread von „The Clockwork Crow“ von Catherine Fisher, damit ich anschließend den Folgeband „The Velvet Fox“ vom SuB ziehen und lesen konnte. Wozu ich mal wieder kaum gegriffen habe war „The Barbizon“ – ich finde es wirklich faszinierend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mag, wenn ich es lese, aber so selten dazu greife, wenn ich etwas Lesezeit habe.

Was den heutigen Tag angeht, so steht heute Vormittag erst einmal die monatliche Frühstücksverabredung mit unserer ehemaligen Nachbarin an. Zum Glück hat meine Kieferchirugin mir gestern versichert, dass ich heute nicht mehr ganz so vorsichtig sein muss – ich bin trotzdem gespannt, ob ich etwas finde, was ich mit der geschwollenen Wange (und ohne anstrengendes Kauen) essen mag/kann. Ich melde mich wieder gegen Mittag – bis dahin wünsche ich euch schon mal einen angenehmen Start in ein (hoffentlich) entspanntes Wochenende!

Update 12:15 Uhr

Zurück von der Verabredung und ich habe das Gefühl, ich brauche erst einmal ein Erholungsschläfchen. *g* Zum Frühstück gab es für mich eine Waffel mit Apfelmus und großzügig Zimt, was sich als durchaus geeignetes „weiches“ Essen entpuppte. Das Plaudern mit der ehemaligen Nachbarin war wieder sehr nett, allerdings war unser Café im Viertel heute nicht so … gastfreundlich wie gewohnt. Mehr Tische und weniger Personal als sonst haben zu einer unglaublichen Geräuschkulisse und schlechtem Service geführt. Wir hätten alle gern noch eine Getränkerunde bestellt, aber selbst nach mehrfachem Ansprechen wurde daraus nichts, weshalb wir dann einfach gegangen sind. Ich hoffe sehr, dass das nur eine kurzfristige Überforderung durch überraschend ausgefallenes Personal oder ähnliches ist und kein aktueller Trend. Vor allem, da die Preise zum dritten Mal in diesem Jahr erhöht wurden – was ich verstehen kann, was aber eben auch dazu führt, dass ich bitte einigermaßen anständig bedient werden möchte. Sonst kann ich gleich zu dem Bäcker gehen, dessen Sitzbereich „90er Jahre Kaufhausrestaurant“-Charme versprüht … *grummel*

Nach dem ich auf dem Heimweg kräftig vom Wind durchgeblasen wurde (ich liebe diesen Herbst so sehr!), kuschel ich mich jetzt erst einmal mit Decke und Kühlpack aufs Sofa und schaue dann, was ich als nächstes machen mag. 🙂

Update 17:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich mich noch etwas online rumgerieben, Blogs gelesen und Kommentare beantwortet und mich dann etwas tiefer in meine Decke eingekuschelt, um mich aufzuwärmen. Kurz vor 16 Uhr bin ich dann aus meinem ungeplanten Schläfchen aufgewacht, um erst einmal zu Tee und Eierweck-Hörnchen zu greifen. (Bei solchem Gebäck merke ich dann doch wieder was für sprachliche/allgemeine Unterschiede es zwischen meinem aktuellen Bundesland und dem, in dem ich aufgewachsen bin, gibt. Ich hatte am Freitag auf der Suche nach weichem Essen eigentlich einen Bäcker mit „Milchhörnchen“ im Angebot gesucht …) Als nächstes Buch werde ich (vermutlich) zu „Sisters of the Lost Marsh“ von Lucy Strange greifen – das scheint von der Atmosphäre sehr gut in den Herbst zu passen, auch wenn die drei Teile der Geschichte mit „Midwinter“, „Springtide“ und „Midsummer“ übertitelt sind. Aber Will-o‘-the-wisp und Moorlandschaften, sechs Schwestern, auf denen ein Fluch liegt, und ein grausamer Vater, der von diesem Fluch besessen ist … ich finde, dass das perfekt für ein stürmisches Herbstwochenende klingt. Aber vorher spiele ich wohl noch etwas mit der Switch, weil ich lieber noch etwas das Dämmerlicht und die Kerzen genießen möchte, statt jetzt schon das Licht anzumachen, um zu lesen.

Update 19:45 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal ausgiebig eine Runde mit der Switch gespielt und mich an dem Kerzenschein erfreut, der unser Wohnzimmer erhellte. Danach habe ich versucht mit auf „Sisters of the Lost Marsh“ zu konzentrieren, aber das wurde davon erschwert, dass in den letzten Stunden eine Kolone Sirenenfahrzeuge nach der anderen durch unser Viertel fuhr. Da wir zwischen Krankenhaus/Feuerwehr/Polizei und Autobahnauffahrt wohnen, sind wir regelmäßig durchfahrende Sirenen gewöhnt, aber das war heute wirklich sehr, sehr viel. Auch zu viele, um zu vermuten, dass das mit dem heute stattfindenden Fußballspiel in Zusammenhang stehen könnte und jedes Mal, wenn wir dachte, dass die letzte Kolone durchgefahren wäre, kam eine neue – und es scheint nichts gewesen zu sein, dass dafür gesorgt hätte, dass der Regionalsender irgendwelche Meldungen auf seiner Website dazu veröffentlicht. Uuund dann kam es zu einem sehr, sehr lauten Knall – zu leise für eine Weltkriegsbombe (die regelmäßig bei Bauarbeiten bei uns im Viertel gefunden und manchmal kontrolliert gesprengt werden müssen), aber laut genug, dass mir der Schreck immer noch in den Knochen sitzt. Ich bin gespannt, ob wir jemals rausfinden, was hier heute losgewesen ist …

Sehr weit bin ich also in „Sisters of the Lost Marsh“ von Lucy Strange noch nicht gekommen, aber ich habe die sechs Schwestern (Grace, Freya, Willa und die Drillinge Dolly, Deedee und Darcy) kennengelernt und mitbekommen, dass Grace vom Vater der Schwestern gerade mit dem Nachbarn Silas Kirby verlobt wurde. Silas hat immerhin ein junges Pferd als Brautpreis gezahlt, ist gerade mal doppelt so alt wie seine zukünftige Braut und bekannt dafür, dass er seine Hunde und Pferde mit seiner Peitsche … ähm … erzieht. Was den Fluch angeht, der auf den Schwestern liegt, so ist es eher ein Aberglaube, der in Hollow-in-the-Marsh umgeht:

Be sure the first girl marries well,
The second in the home to dwell.
A third maid can do little harm
If set to work upon the farm.
Four and five must both be wed,
Or six will bury you stone dead.

The Curse of Six Daughters‘ aus „Sisters of the Lost Marsh“ von Lucy Strange

Bevor ich weiterlese und mehr über die Schwestern und ihr Schicksal erfahre, gibt es aber Abendessen. Mein Mann kocht gerade (der dritte Abend in Folge) Nudeln für mich weich, die er dann in Butter schwenken wird. Ab morgen koche ich dann wieder …

Update 22:45 Uhr (letztes Update)

Nach dem Abendessen habe ich wieder zu „Sisters of the Lost Marsh“ gegriffen und habe eine Menge mehr über die sechs Schwestern und den Ort, in dem sie leben, gelernt. Außerdem haben Grace, Freya und Willa den „Full Moon Fayre“ besucht, wo sich Grace von einer Wahrsagerin die Zukunft vorhersagen lassen wollte – nur um mitzuerleben, dass die Wahrsagerin ihr ihr Geld wieder in die Hand drückte und ihr mit kreidebleichem Gesicht empfahl wegzulaufen. Was Grace inzwischen auch getan hat … Ich finde es spannend, wie es Lucy Strange gelingt auf der einen Seite die Schönheit der Marschlandschaft einzufangen und die liebevolle (wenn auch nicht immer einfache) Beziehung der Schwestern untereinander und zu ihrer Großmutter zu beschreiben – und auf der anderen Seite ist da die Hilflosigkeit gegenüber dem Vater und all das Gerede über Flüche, über Hexerei und darüber, was wohl passieren würde, wenn jemand herausfände, dass die Schwestern von ihrer Großmutter lesen und schreiben gelernt haben. Ich bin sehr gespannt, wie es morgen mit der Geschichte weitergeht und wie es Willa nach dem Frühlingsfest ergehen wird.

Aber jetzt ist erst einmal Zeit eine letzte Blogrunde zu drehen und dann ins Bett zu gehen. Das war heute ein bisschen seltsamer Tag, aber ich fand es nett wieder mit der ehemaligen Nachbarin zu schwatzen, eine ausgiebige Spielrunde zu genießen und meine Lesezeit mit „Sisters of the Lost Marsh“ zu verbringen. Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls einen angenehmen Tag und wünsche euch eine gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleser*innen: