Kategorie: Lese-Tage

Lese-Sonntag im November 2022

Der dritte Sonntag im November und der vorletzte Lese-Sonntag in diesem Jahr … Ich habe das Gefühl, dass ich die letzte Woche(n) eigentlich nur mit zwei Themen (E. M. zerstört Twitter und Gesundheitsprobleme bei den Eltern und Schwiegereltern) beschäftigt war und von beiden Themen hätte ich heute gern eine Auszeit! Mein Mann und ich wollen heute Vormittag wieder eine Runde „Flamecraft“ spielen, nachdem wir am vergangenen Wochenende nicht dazu gekommen waren. Was mich daran erinnert, dass ich gleich die Heizung anwerfen sollte, damit es in dem Zimmer warm genug für eine Brettspielrunde ist – bislang sind wir dank der Sofadecken noch ohne Heizung ausgekommen, aber für eine gute Stunde Brettspielen ohne zu frieren reichen die Zimmertemperaturen dann doch nicht mehr. Außerdem habe ich einen Seanan-McGuire-Roman vom SuB gefischt und hoffe, dass mich der heute packen kann. Ursprünglich hatte ich überlegt all die – chronologisch früher spielenden – noch ungelesenen (Patreon-)Kurzgeschichten rund um die Protagonistin vorher „abzuarbeiten“, aber da ich da schon vor längerer Zeit den Überblick verloren und gerade eigentlich große Lust auf Urban Fantasy habe, habe ich diesen Plan verworfen.

Erst einmal brauche ich aber – wie jeden Morgen – etwas Wachwerde-Zeit und sollte auch noch eben das Geschirr vom gestrigen Abendessen abwaschen. Bis später! 🙂

 

Update 11:00 Uhr

Nur ein kleines Lebenszeichen, bevor mein Mann und ich mit unserer Spielerunde anfangen. Ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung habe, wo der Vormittag hin ist. Ich habe meinen Haushaltskram erledigt, versucht jemanden telefonisch zu erreichen und anscheinend sehr viel Zeit in meinem Kopf verbracht … Jetzt aber wird es Zeit zum Spielen! Das wird (vermutlich) erst einmal unsere letzte „Flamecraft“-Runde für die nächste Zeit, weil wir das Spiel seit seinem Eintreffen wirklich viel gespielt und in den verschiedensten Varianten ausprobiert haben. Mein Mann meinte beim letzten Mal, dass er immer denkt, dass wir keine Hausregeln hätten, bis ihm auffällt, dass wir bei Spielen wie „Seize the Bean“ und „Flamecraft“ immer die „Zeitbegrenzungsfaktoren“ verändern, damit die Spielrunden etwas länger – und somit für uns befriedigender – werden. Weshalb wir heute auch mit der kompletten Zahl an Drachen und an Enchantment-Karten spielen werden, um nicht immer so schnell zum Ende zu kommen. 😉

 

Update 14:00 Uhr

Ein Teil des Flamecraft-Spielfelds. Es sind drei Marker auf einem Zählbereich zu sehen, einer der Marker ist grün (ohne Zahlen), einer rot mit einer 50 und der dritte ist kein richtiger Marker, sondern ein roter Holzdrache.

Das war heute eine wirklich lustige Brettspielrunde – allerdings wurden wir mittendrin unterbrochen, weil mein Vater zurückrief und ich dann eine Weile mit ihm telefoniert habe. Wir haben heute bei „Flamecraft“ alle Drachen- und alle Enchantment-Karten verwendet, was bedeutete, dass unsere Runde etwas länger dauerte und natürlich auch mehr Punkte zusammenkamen als sonst. Weshalb wir uns dann überlegen mussten, wie wir diese Punkte zählen – am Ende haben wir neben den beiden Markern (die in der ersten Runde auf dem Zählbereich mit der Zahl nach unten, in der zweiten Runde mit der Zahl nach oben verwendet werden) für die dritte Runde auf dem Zählbereich die Holzvarianten unserer Drachen verwendet.

Zwei Holzdrachen (einer rot, einer grün), die auf der selben Zahl eines Zählbereichs stehen.

Zusätzlich hatten wir heute auch noch sehr ungewöhnliche Shop-Varianten gezogen, mit denen wir unsere Stadt ausgebaut haben, so dass darüber auch überraschend viele Punkte zu erhalten waren. Am Ende sah es so aus, als ob mein Mann haushoch gesiegt hätte, aber dann habe ich bei der Endabrechnung noch so einige Punkte geltend machen können, die durch die Fancy-Drachen am Ende des Spiels generiert wurden (also so Sachen wie „5 Punkte, wenn du die meisten Pflanzen-Items hast“ oder „1 Punkt für jede Item-Gruppe von der du eine ungerade Anzahl hast“). Als das alles abgerechnet war, konnten wir kaum fassen, dass unsere Drachen auf der selben Zahl standen – und wenn ich nicht einen Denkfehler kurz vor Spielende gemacht hätte, hätte ich sogar noch zwei Punkte mehr gehabt. 😉

Vorne rechts eine grüne Schale mit Porridge, einer in Scheiben geschnittenen Banane und einer Handvoll Erdnüsse, hinten rechts eine große Tasse mit Milchschaum, vorne links die Taschenbuchausgabe von "Spelunking Through Hell", dahinter eine kleine Sturmlaterne.

Danach brauchte ich erst einmal dringend Frühstück (Porridge mit Zimt, Banane und gesalzenen Erdnüssen) und das habe ich gerade gegessen, während ich mich etwas von Youtube berieseln ließ. Jetzt drehe ich erst einmal eine Blogrunde und dann zünde ich die diversen Kerzen im Wohnzimmer an und mache es mir mit meinem Buch gemütlich.

 

Update 18:00 Uhr

Die erste Seite von "Spelunking Through Hell", mit den ersten Absätzen des Prologs und einem Zitat von der Mutter der Protagonistin Alice.

Nach der Blog- und Kommentarrunde habe ich eben wirklich zum Buch gegriffen und die ersten Kapitel von „Spelunking Through Hell“ bislang sehr genossen. Der Roman ist der elfte Band der InCryptid-Reihe von Seanan McGuire und wird aus der Perspektive von Alice Price-Healy erzählt, deren Mann vor 56 Jahren verschwand, nachdem er zuvor einen Handel mit den Crossroads eingegangen war. Es ist für mich ein bisschen gewöhnungsbedürftig die Geschichte aus Alice‘ Sicht zu lesen, weil ich sie aus den Kurzgeschichten (bislang) vor allem als Teenager kenne und aus den Romanen aus der Perspektive ihrer Enkelkinder, die ihre unzuverlässige und übernatürlich jung-gebliebene Großmutter sehr mögen, aber sie auch für vollkommen verrückt halten. Letzteres liegt vor allem daran, dass Alice dazu neigt mit Waffen auf Probleme zu reagieren – und dass sie seit über fünfzig Jahren in den verschiedenen Dimensionen auf der Suche nach ihrem verschwundenen Mann ist …

Links hinten eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts hinten eine große dampfende Tasse und davor ein Taschenbuch auf dem eine Untertasse mit Keksen und Marzipan steht.

Zwischendurch war mein Mann so lieb und hat mich mit Tee, Keksen und Marzipan versorgt, damit ich weiter entspannt lesen kann, und bei der Gelegenheit hat er dann auch die Heizung im Wohnzimmer angeworfen – womit wir also heute offiziell in die Heizperiode für diesen Winter gestartet sind. Ich hatte ja gehofft, dass wir noch ein paar Tage durchhalten, aber durch den ständigen Regen ist es nicht nur etwas kalt, sondern auch ziemlich klamm in der Wohnung. Außerdem wollte ich etwas wärmere Finger haben, wenn ich zur Switch greife. 😉

Meine Animal-Crossing-Figur, die etwas verstohlen schauen vor einem brennenden Laubhaufen steht, an dem Marshmallows geröstet werden.

Meine heutige „Animal Crossing“-Runde hat dann auch ein bisschen länger gedauert als sonst, weil ich gerade versuche Emilie zum Umzug auf meine Insel zu bewegen, nachdem mir meine Nachbarin Anna vor zwei Tagen ein Foto überreicht hat. Ich muss zugeben, dass ich für solche gezielten Zuzüge die Amiibo-Karten sehr praktisch finde – zu schade, dass es von den aktuellen so wenig gab, dass einige davon inzwischen nur noch für Mondpreise bei den diversen Verkaufsplattformen zu bekommen sind. Ich mag die Herbststimmung auf der Insel sehr, freue mich aber auch schon auf den ersten Schnee im Spiel. 🙂

Jetzt drehe ich erst einmal wieder eine Kommentarrunde und dann geht es für mich in die Küche, um das Abendessen zu machen.

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Eine weiße Schale mit einem cremigen roten Curry.

Das Abendessenkochen hat sich heute ein bisschen hingezogen, aber am Ende haben wir beide unser cremiges Rote-Beete-Kartoffel-Curry genossen (und ich habe endlich mein Ziel erreicht und meinem Mann ein Rote-Beete-Gericht vorgesetzt, das er wirklich mochte!). Zum Essen haben wir eine Folge „Easy-Bake Battle“ geschaut, weil das so eine entspannte Unterhaltung ist. Danach habe ich online ein paar Dinge bestellt, die ich nicht in der Stadt bekomme, und das Chaos vom Kochen aufgeräumt. Jetzt drehe ich noch eine abschließende Blogrunde und rolle mich dann noch ein bisschen mit meinem Buch auf dem Sofa ein, bevor ich ins Bett gehe.

Ich hoffe, ihr hattet heute einen schönen und entspannten Tag und habt einen guten Start in die Woche! Schön, dass ihr wieder dabei gewesen seid! 🙂

 

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Anette
Kiya

Herbstlesen im Oktober 2022 (Sonntag, 30.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Nachdem ich gestern überraschend wenig zum Lesen gekommen bin, weil wir nachmittags die Mike-Mignola-Dokumentation geschaut haben, hoffe ich, dass ich heute mehr Zeit mit meinen Büchern verbringen werde. Wobei wir für heute Vormittag wieder eine Runde „Flamecraft“ geplant haben, aber das Spiel dauert ja auch nicht sooo lange. Ansonsten möchte ich wieder einen Apple Crumble machen, weil der so ein schöner Kompromiss zwischen meiner aktuellen Kuchenlust und der Kuchenunlust meines Mannes ist, und freu mich darüber, dass ich kein Abendessen kochen muss, weil wir da den restlichen Zwiebelkuchen von gestern essen werden. Ich denke, ich werde heute mit „The Black Veins“ weitermachen, irgendwann muss ich da ja mal in die Geschichte reinkommen! Aber bevor ich zum Roman greife, brauche ich noch etwas Zeit zum Wachwerden. 😉

 

Update 11:30 Uhr

Eine Spielkarte, auf der ein kleiner gelber Drachen zu sehen ist, der aufrecht sitzt und ein Buch in der einen und ein Stück Pizza in der anderen Hand hält. Der Text auf der Karte sagt, dass sein Name Daniel ist und dass er es dem Spieler erlaubt die Drachen im Park anzufeuern, wenn man einen Shop verzaubert.

Das mit dem „Wachwerden“ war heute wirklich ein Problem, weshalb ich nach dem Veröffentlichen des Beitrags und einer kleinen Onlinerunde noch etwas auf dem Sofa gedöst habe, bis mein Mann soweit war, dass wir unsere heutige „Flamecraft“-Runde anfangen konnten. Heute haben wir zum ersten Mal mit den „Companion Dragons“ gespielt, die es einem erlauben einmal während des Spiels eine besondere Fähigkeit einzusetzen. Mein „Companion Dragon“ war heute Daniel, der es mir ermöglichte bei der Erweiterung (Enchantment – das ist das Sternsymbol auf der Karte) eines Ladens nicht die (bis zu drei) Drachen im Laden „anzufeuern“ (also ihre Fähigkeiten zu nutzen), sondern stattdessen auf die (bis zu fünf) Drachen im Park zurückzugreifen. Ich glaube, dass das der Punkt war, der dafür sorgte, dass ich unsere heutige Spielrunde gewonnen habe – obwohl mein Mann den ersten Zug gemacht hatte. Insgesamt war es eine sehr lustige Spielrunde, weil wir beide ein wenig konfus an das Spiel herangingen und anfangs erst einmal Drachen und Items gesammelt haben, um dann später zu schauen, was wir damit anfangen könnten. Bei mir lief es am Ende dann ziemlich rund, was bei meinem Mann für einige Störungen seiner Pläne sorgte, so dass unser Spiel mit einem Punktestand von 61:48 endete. Was eher für die Theorie spricht, dass die Person, die den letzten Zug auslöst, eine hohe Gewinnwahrscheinlichkeit hat, und nicht die Person, die den ersten Zug im Spiel macht. 😉

Blick von oben auf das Flamecraft-Spielfeld mit einigen angebauten Läden voller Drachen und diversen Items an den Rändern und Stapeln von Karten auf dem Spielfeld.

Für mich geht es gleich erst einmal weiter mit einem Frühstück – mein Magen knurrt schon – und dann greife ich zum Buch. Ich hoffe nur, dass der Lärm vom heute in der Stadt stattfindenden Marathon nicht noch lauter wird. Wie in jedem Jahr führt die Strecke direkt an unserer Wohnung vorbei, was für kreisende Helikopter, krakelendes Publikum und immer wieder dröhnende Lautsprecherdurchsagen führt. Immerhin wissen wir inzwischen, dass es schnell ruhiger wird, wenn das Hauptfeld durch ist, auch wenn einige tapfere Randsteher bis zum letzten Läufer durchklatschen – was nicht gerade die ideale Geräuschkulisse für eine entspannte Leserunde ist … 😉

 

Update 14:00 Uhr

Eine grüne Schale mit Quark auf einem weißen Teller, auf dem auch noch drei Spekulatius liegen. Dahinter steht eine große Tasse mit Milchkaffee.

Inzwischen höre ich wieder Autoverkehr, was bedeutet, dass unser Teil der Stadt nicht mehr für den Marathon besperrt ist. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie sehr wir Sportveranstaltungen im Auge behalten müssen, seitdem wir in diesem Viertel wohnen, weil sie solche Auswirkungen darauf haben, wie wir uns rund um unsere Wohnung bewegen können. (Am meisten hasse ich große Fußballspiele, für die dann gern auch die Straßenbahnen umgeleitet werden, so dass unserer Teil der Strecke nicht mehr versorgt wird.) Während es draußen noch relativ laut war, habe ich mein Frühstück (den restlichen Quark vom gestrigen Kochen und ein paar Spekulatius) gegessen und dann zu „The Black Veins“ gegriffen.

Die Taschenbuchausgabe von "The Black Veins" auf meinem Schoß liegend.

Inzwischen kann ich sagen, dass ich endlich in der Geschichte angekommen bin und große Lust darauf habe die nächsten Stunden mit dem Roman zu verbringen. Der fantastische Teil der Welt, die in dem Buch vorkommt, wird von einer Regierung (ehemaligen Monarchie) beherrscht und es gibt eine rebellische „Gegenregierung“, die gerade versucht einen Krieg zu starten. Die Familie der sechzehnjährigen Protagonistin Blythe lebt eigentlich unabhängig von den beiden Regierungen, wird aber in den Konflikt zwischen den beiden Parteien hineingezogen, weil Blythe bei ihrer Geburt zu einem der „Guardian“ erklärt wurde. Als Guardian sollte sie über Fähigkeiten verfügen, die die Welt erschüttern könnten, allerdings Blythes Magie bislang noch nicht erwacht. Dafür wurde gerade Blythes Familie von der Rebellenregierung entführt und so hat sie sich gerade in dem alten VW-Bulli ihres Vaters zu einer Rettungsmission aufgemacht.

 

Update 18:00 Uhr

Mein Animal-Crossing-Charakter redet im Inneren eines Zelts mit einem rosa Kaninchen, das wie ein Ninja gekleidet ist und sagt: "Die Insel macht einen echt super Eindruck! Sie scheint mir ideal für Stepptanzen zu sein, hopplahopp."

Nach dem letzten Update habe ich eine Blogrunde gedreht und bin dann in die Küche gegangen, um den Apple Crumble zuzubereiten. Während der Crumble im Ofen war, habe ich eine Runde über meine – gestern komplett vernachlässigte – Animal-Crossing-Insel gedreht und mich schon mal passend für Halloween angezogen. Einen Besucher hatten wir heute auf meiner Insel auch und er schien von allem recht angetan zu sein. Wobei ich zugeben muss, dass ich keine Ahnung von Stepptanzen habe und deshalb nicht beurteilen kann, ob er recht hat. 😉

Eine kleine brennende Sturmlaterne hinten links, hinten rechts eine dampfende Tasse mit Tee und vorne eine grüne Schale mit einer großzügigen Portion Apple Crumble und Sahne.

Beim Apple-Crumble-Essen habe ich lieber zum eBook gegriffen und weiter in den Tagebüchern von Anne Liste gelesen. Ich finde sie wirklich nicht sympathisch, aber sie tut mir beim Lesen oft leid, weil sie sich so sehr nach gleichgesinnter Gesellschaft sehnt, nach Frauen, mit denen sie über Literatur und andere Dinge reden kann, während sie gleichzeitig gezwungen ist höflichen Kontakt zu all den Nachbarn zu halten, mit denen sie nichts gemein hat. Ich denke, dass sie darüber wirklich unglücklich war und dass das zu einigen harschen Aussagen über ihre Nachbarn geführt hat. Sie war wirklich kein netter Mensch, aber sie hatte halt – auch wenn sie als potenzielle Erbin ihres Onkels und unter der Obhut von Onkel und Tante relativ viele Freiheiten hatte – relativ wenige Alternativen, was die Art und Weise anging, in der sie ihr Leben führte. Nach dem Apple Crumble ging es weiter mit „The Black Veins“ und ich denke, dass ich auch den Rest des Tages mit dem Roman verbringen werde, weil ich noch immer etwas auf den „Found Family“-Teil der Geschichte warte, der mir im Klappentext versprochen wurde …

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Den Abend habe ich vor allem mit „The Black Veins“ verbracht und abgesehen davon, dass ich immer wieder über Sätze stolpere, bei denen beim Lektorat etwas schief gelaufen ist (fehlende Wörter/Wörter an der falschen Stelle), fühle ich mich gut unterhalten. Ich mag die Protagonistin Blythe und ich finde es nett all die anderen Guardians kennenzulernen, die von Blythe nach und nach aufgesammelt werden. Mal schauen, wohin sich die Handlung noch entwickelt. Heute werde ich aber wohl nur noch eine Blogrunde drehen und dann ins Bett fallen. Ich bin – trotz der längeren Nacht – ziemlich müde und habe morgen früh einen Termin einzuhalten.

Es ist wirklich unglaublich, dass wir schon wieder fünf Wochenenden gemeinsam mit dem Herbstlesen verbracht haben und der Oktober so gut wie vorbei ist. Ich habe mich sehr gefreut in den vergangenen Wochen von euren Büchern und sonstigen Beschäftigungen zu lesen und hoffe, dass auch ihr eine nette Zeit hattet! 🙂

Kommt gut in die neue Woche – und wenn ihr mögt, dann sehen wir uns am 20. November wieder zum Lese-Sonntag!

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Heutige Mitleserinnen:

Birthe
Neyasha
Kiya
Anette
Natira
Jacquy

Herbstlesen im Oktober 2022 (Samstag, 29.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".In der vergangenen Woche habe ich mir abends regelmäßig etwas Lesezeit gönnen können, was wirklich nett war, und tagsüber habe ich an einigen Tagen etwas Hörbuchzeit gehabt, was ich auch genossen habe (und mich gerade wünschen lässt, dass ich am Wochenende laut Hörbücher hören könnte, ohne damit meinen Mann zu stören). Allerdings habe ich seit Sonntag keine weitere Seite in „The Black Veins“ von Ashia Monet gelesen, so dass ich den Roman für heute im Hinterkopf habe. Außerdem würde ich gern den ersten Teil der Tagebücher von Anne Lister bis zum Monatsende auslesen und auf „The Lost Ones“ von Anita Frank hätte ich eigentlich auch Lust. Aber wie ich mich kenne, greife ich dann doch nach „Wachwerden“, Abwasch und einer kleine Runde „Krankengymnastik für mein Daumengelenk“ zu irgendeinem anderen Titel, der mir beim Weg aufs Sofa vor die Nase kommt. Mal schauen, was das heute so wird. 😉

 

Update 11:00 Uhr

Den Vormittag habe ich mit „im Haushalt rumwuseln“, online rumtrödeln, duschen und meinen verflixten Übungen fürs Daumengelenk verbracht. Nachdem ich gestern meine erste Physiotherapieeinheit für den Daumen hatte, ist das mein erster Versuch damit gewesen. Ich glaube, ich muss die Übungen in Zukunft abends vor dem Schlafengehen machen, denn mein Daumen tut gerade verflixt weh und mag nichts Schweres greifen – was noch lustig wird, wenn ich gleich meinen Tee trinken will … Aber bevor ich mir Tee und Frühstück mache und mich für ein Buch entscheide, drehe ich mal eine Blogrunde, denn es sind ja heute schon wieder einige von euch mit am Start. 🙂 Ich hoffe, ihr habt alle ein wunderschönes letztes Herbstlesen-Wochenende!

 

Update 14:00 Uhr

Eine kleine brennende Sturmlaterne, davor steht ein Teller mit zwei Brötchenhälften (die eine mit Gurkenscheiben, die andere mit Zartbittercreme) und zwei Möhren, rechts davon steht eine große Tasse, aus der wunderschöne Dampfschwaden aufsteigen. Im Hintergrund ein Fenster, durch das sich ein ungemütlich grauer Tag erahnen lässt.

Als eben mein „du könntest dich mal wieder auf dem Blog melden“-Wecker ging, war ich ganz überrascht, dass schon wieder so viel Zeit verstrichen ist. Die Zeit seit dem letzten Update habe ich gefrühstückt und dazu etwas weiter in den Tagebüchern von Anne Lister gelesen. Ich muss schon sagen, dass Anne nicht gerade die sympathischste Person ist, aber ich finde es spannend von ihrem (relativ eintönigen) Leben, den kleinen Problemen und Herausforderungen und ihren Beziehungen zu lesen. Gerade hat sie sich darüber beschwert, dass eine Frau, die sie gut genug fürs Flirten, aber nicht gut genug für eine engere Bekanntschaft fand, doch die Frechheit besaß sich darüber zu beschweren, dass Anne ihr gegenüber nicht aufmerksam genug war. Relativ vernichten urteilte sie über die Dame, dass sie zu vulgär für engeren Kontakt sei. Dazwischen sehr viele Informationen über die Anschaffung zweier Pferde und über den Nachlass ihres Onkels … Außerdem habe ich sehr viel Zeit mit Bloglesen und Kommentieren verbracht und starte nun mit einem leeren Feedreader und ohne unbeantwortete Kommentare in den Nachmittag. 😉

 

Update 17:30 Uhr

Eine erloschene kleine Sturmlaterne, daneben die Hülle einer BluRay mit einem prägnanten sw-Cover in Mike Mignolas typischem Zeichenstil, daneben liegt ein eingepackter Espresso-Biscotti-Schokoriegel, und dahinter ist eine große Tasse mit Milchschaum zu sehen.

Nachdem ich ein bisschen in „The Black Veins“ gelesen habe (ich bin gespannt, wann der Punkt kommt, an dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag – dramatische Ereignisse scheinen bald zu passieren), habe ich mit meinem Mann zusammen eine Dokumentation über Mike Mignola geschaut. Es war spannend mehr über die Anfänge des Künstlers in der Comicindustrie zu erfahren (er war bei Marvel definitiv fehl am Platz *g*) und über all die Entwicklungen, die mit den Hellboy-Filmen für ihn und sein Werk starteten. Ich weiß gar nicht, wann mein Mann Mike Mignola für sich entdeckt hatte, aber er hat mir den ersten Hellboy-Comic („Seed of Destruction“) zu unserem ersten gemeinsamen Weihnachtsfest geschenkt und das ist über zwanzig Jahre her. Ich muss zugeben, dass ich mich nicht so sehr mit dem „Mignolaverse“ auskenne wie mein Mann, was vor allem daran liegt, dass ich ungern Comics in Heftform lese und immer eher zu anderen Sachen greife, die in Sammelbänden oder als Taschenbücher erschienen sind, aber es war trotzdem sehr spannend so viel über Mike Mignolas Hintergrund, seine Entwicklung als Künstler und eben auch über die verschiedenen Stadien, die er mit „Hellboy“ durchgemacht hat“ zu erfahren. Dummerweise habe ich jetzt Lust mich systematisch durch all die Hellboy-Geschichten und die diversen dazu gehörigen Ableger zu lesen, aber das wäre wohl eher ein Projekt für ein ganzes Jahr … 2023 vielleicht? 😉

Ein Fernsehbildschirm, der das Menü einer BluRay zeigt. Der Titel lautet "Mike Mignola - Drawing Monsters", das Hintergrundbild zeigt Hellboy und davor eine gezeichnete Version von Mike Mignola.

Gegen 18 Uhr werde ich gleich anfangen das heutige Abendessen zu machen, weil der geplante Zwiebelkuchen ja einige Zeit zum Zubereiten und backen benötigen wird. Ich hoffe, dass ich vorher noch eine Blog- und Kommentarrunde fertig bekomme, ansonsten melde ich mich nach dem Abendessen wieder. 🙂

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Ein sehr lecker aussehendes Stück Zwiebelkuchen auf einem Teller, mit einem zweiten Teller, den man dahinter erahnen kann.

Uff, ich vergesse immer, wie viel Arbeit (und wie viel Zeit) ein guter Zwiebelkuchen kostet! Vor allem, wenn es ein winziges Missverständnis mit dem Einkaufszettel gab, weshalb mein Mann dann noch einmal loslief, um den Quark für den Quark-Öl-Teig zu kaufen, während ich schon mal die Zwiebeln putzte und schnitt. Außerdem habe ich dann noch den Abwasch erledigt, während der Zwiebelkuchen im Ofen war, weshalb mein Daumen nun beschlossen hat, dass es ihm definitiv für heute reicht. Zum Essen haben wir eine Folge von „Document 72 Hours“ geschaut, die sich dieses Mal um eine Straße in Roppongi in Tokio drehte, auf der Taxis kostenlos und unbegrenzt parken dürfen. Das bietet den Taxifahrer*innen einen Ort, an dem sie in Ruhe ihre Pausen verbringen können. Ein nahegelegener Park bietet zusätzlich noch Toiletten und eine Einkaufsmöglichkeit und so hat sich diese Straße zu einem einzigen Sammelplatz und Austauschort für die Fahrer*innen entwickelt. Ich finde es immer wieder spannend, welche Orte und Menschen in dieser Sendung so gezeigt werden … Seit dem Essen habe ich nicht so viel gemacht, werde aber gleich noch einmal zu den Tagebüchern von Anne Lister greifen, um vor dem Schlafengehen noch etwas zu lesen. Vorher gibt es aber noch eine Blog- und Kommentarrunde und dann fahre ich für heute den Laptop runter. Wir lesen uns dann morgen wieder! Habt eine gute Nacht. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Birthe
Neyasha
Jacquy
Kiya
Anette

Herbstlesen im Oktober 2022 (Sonntag, 23.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Nachdem ich gestern „Curse the Day“ von Annabel Chase ausgelesen hatte, muss ich mir heute wohl einen neuen Roman suchen, auch wenn ich noch keine Ahnung habe, wonach mir der Sinn steht. Aber bevor ich meine Bücherstapel mit angefangenen Titel durchwühle oder mein Regal mit ungelesenen Büchern plündere, muss ich erst einmal wach werden. Oh, und das Geschirr vom Abendessen abwaschen … Die übliche Brettspielrunde wird heute vermutlich ausfallen, weil mein Mann mittags noch einen Impftermin vor sich hat. Aber wer weiß, vielleicht mag er danach ja noch eine Runde mit Drachen spielen. 😉

 

Update 10:30 Uhr

Meine Animal-Crossing-Figur, die in einem Laufhaufen steht, der gerade von zwei Nachbarinnen auf dem Dorfplatz zusammengefegt wurde.

So richtig will es heute mit dem Wachwerden nicht klappen, aber dann verbringe ich eben den Tag etwas weniger … aufmerksam. *g* Es hat auf jeden Fall dafür gesorgt, dass ich bislang viel Zeit online vertrödelt habe, bis ich dann doch zur Switch gegriffen und eine Runde „Animal Crossing“ gespielt habe. So richtig kann ich mich momentan auch nicht mit mir auf ein Buch einigen – mal schauen, was ich nach einer kleinen Blogrunde machen werde.

 

Update 16:15 Uhr

 

Ein Brettchen mit vier Brötchenhälften, die mit Frischkäse und Schnittlauch belegt sind, dahinter dampft eine große Tasse (mit Tee) und links daneben ist eine kleine brennende Sturmlaterne zu sehen.

Nach dem letzten Update gab es erst einmal Frühstück für mich und dann habe ich ein bisschen durch meinen eReader geblättert und mir die diversen ungelesenen Titel angeschaut. Hängengeblieben bin ich dann bei „Bait and Witch“ von Angela M. Sanders, weil ich das Gefühl hatte, dass der Roman vielleicht eher in die Richtung gehen würde, die ich mir von meiner gestrigen Lektüre („Curse the Day“) erhofft hatte. In „Bait and Witch“, dem ersten Band der „Witch Way Librarian Mysteries“, geht es um Josie, die bis vor kurzem in der Kongressbibliothek gearbeitet hat. Dort ist sie gemeinsam mit ihrem Kollegen über etwas gestolpert, das sie dem FBI gemeldet hat – und da danach ihr Kollege spurlos verschwunden ist, hat auch sie sich aus dem Staub gemacht. Genau genommen hat sie sich einen Job als Bibliothekarin in der kleinen Stadt Winfred in Oregon gesucht. Direkt nach ihrer Ankunft stolpert sie nicht nur über eine Leiche, sondern es kommt auch zu einigen seltsamen Vorfällen, die unter anderem mit einer schwarzen Katze und einem Buch über Hexen zu tun haben … Den Anfang fand ich ganz nett, mehr Cozy Mystery als Witchy Fantasy, aber ich denke, auch das ist ein netter Roman für müde und unkonzentrierte Tage. Allerdings bin ich nicht über die ersten vier Kapitel hinausgekommen, weil ich dann eingeschlafen bin und mehrere Stunden tief und fest auf dem Sofa geschlummert habe. *g*

 

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Ein angeschalteter eReader, der das Cover von "Bait and Witch" zeigt auf dem ein Bücherregal und eine schwarze Katze und ein bisschen "magisches" Geschwurbel zu sehen ist, daneben steht eine Tasse, die wie ein Hexenkessel geformt ist, mit Heißer Schokolade und daneben ein kleines Schälchen mit Spekulatius.

Mein Zeitgefühl ist mir heute wirklich etwas abhanden gekommen. *g* Nach dem letzten Update habe ich noch ein bisschen in „Bait and Witch“ gelesen. Die Protagonistin hat inzwischen so einige Personen aus dem Ort kennengelernt, mehr über die Geschichte der Bibliothek erfahren und darüber, dass das Gebäude eventuell in wenigen Wochen abgerissen wird. Das ist alles ganz unterhaltsam zu lesen und voller schöner Buchmomente, aber ich wünschte mir schon, dass Josie endlich kapiert, dass sie eine Hexe ist, damit die Autorin nicht länger um dieses Thema drumherum eiert.

Das Cover der Taschenbuchausgabe von "The Black Veins" von Ashia Monet. Der Titel wirkt, als sei er mit weißen Neonröhren auf blau-schwarzem Hintergrund geschrieben worden, darüber und darunter sind pinke und blaue Neon-Linien.

Das Abendessen hat auch heute wieder mein Mann gekocht – was bedeutet, dass es für mich Nudeln mit Ketchup gab – und zum Essen haben wir eine Halloween-Folge von „Nailed It!“ geschaut. Das war soweit ganz unterhaltsam, aber bislang war keine weitere Folge so lustig wie die erste in dieser Staffel. Auerdem habe ich vor und nach dem Essen in „The Black Veins“ von Ashia Monet reingelesen. Das Buch sitzt schon eine ganze Weile in meinem SuB und als ich eben ein bisschen durchs Regal wühlte, fand ich den Klappentext ganz ansprechend. Weit bin ich noch nicht, bislang habe ich nur mitbekommen, dass die Protagonistin Blythe beinah im Schlaf vom Dach ihres Elternhauses gesprungen wäre, ohne dass sie etwas dagegen tun konnte. Es gab ein paar wenige Informationen über die Magie in dieser Welt und die „magische Regierung“, die an der Macht ist, und über das Café, das Blythes Eltern besitzen und in dem sie neben der Schule arbeitet. Laut Klappentext wird ihre Familie bald entführt und dann muss sie sich auf einen Roadtrip quer durch Amerika machen, um Leute zusammen zu trommeln, die ihr helfen. Mal schauen, ob ich noch ein bisschen länger dabei bleibe, denn trotz meines ausgiebigen Mittagschlafs werde ich langsam schon wieder müde. *g*

Heute war es ziemlich ruhig hier auf meinem Blog, aber ich dreh jetzt noch eine Runde und schaue, wie es euch so ergangen ist und ob ihr einen schönen Tag genießen konntet. Auch wenn ich mich wenig gemeldet habe, so fand ich es schön, dass ihr heute wieder beim Herbstlesen dabei gewesen seid, und ich hoffe, dass ihr einen guten Start in die kommende Woche habt! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Anette
Birthe
Natira

Herbstlesen im Oktober 2022 (Samstag, 22.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Für dieses Wochenende habe ich so gar nichts geplant, auch weil ich mir gestern meinen Corona-Booster plus Grippe-Impfung habe verpassen lassen und nicht vorhersagen kann, wie es mir damit gehen wird. Gestern Abend fühlte ich mich schon etwas angeschlagen, aber das kann auch daran gelegen haben, dass ich mich vormittags mit einem Öffentlichen Nahverkehr einmal quer durch die Stadt kämpfen musste, der dank „Krankeitsbedinger Personalausfälle“ deutlich weniger Fahrten anbietet. Einige Strecken sind momentan sogar ersatzlos gestrichen, weil es nicht genug Personen gibt, um die Straßenbahnen und Busse zu fahren. Ich bin nur froh, dass ich nicht täglich für die Arbeit pendeln muss. Ich fand die Hinfahrt gestern zum Arzt schon stressig genug, weil ich ja einen Termin einhalten musste und die Bahnen mehr als gut gefüllt waren, und auf der Rückfahrt saß mir auch die Zeit im Nacken, weil ich wieder zuhause sein musste, bevor das (aktuell fünf Stunden andauernde) Lieferfenster für unsere Gemüsekiste begann … Heute lasse ich es also entspannt angehen und erhole mich vom gestrigen Tag. 😉

 

Update 11:30 Uhr

Eine kleine Sturmlaterne, davor ein angeschalteter eReader, der das Cover von "Curse the Day" zeigt, auf dem ein rauchender Kessel und andere "hexenhafte" Elemente zu sehen sind, und eine große Tasse Milchkaffee, über deren Rand etwas Milchschaum quillt.

Der Vormittag ist bislang (wenn ich mal von einer Runde Abwasch absehe) irgendwie an mir vorbeigedriftet. Ich habe viel mit meinem Mann geschwatzt, mich von der Folge „SRI“ ablenken lassen, die er nach dem Einkaufen geschaut hatte, und ein paar Nachrichten mit einer Freundin ausgetauscht. Ich bin aktuell müder und unkonzentrierter, als ich es direkt nach dem Aufwachen erwartet hätte, weshalb ich heute nicht – wie ich es ursprünglich geplant hatte – zu „The Monster We Defy“ greifen, sondern stattdessen „Curse the Day“ von Annabel Chase anfangen werde. Das scheint mir die passende Lektüre für einen dümpeligen Tag mit wenig Konzentration zu sein. 🙂

 

Update 14:30 Uhr

Ein Teller mit zwei Brötchenhälften, die hintere mit Zartbittercreme, die vordere mit Frischkäse und Schnittlauch, daneben liegen ein paar Möhren. Im Hintergrund sind durchs Fenster mehrere Häuser und ein sehr heller Himmel zu erahnen.

Inzwischen habe ich gefrühstückt und ein paar Kapitel in „Curse the Day“ gelesen. Die Protagonistin Emma Hart ist auf dem Weg zu einer Klientin vom Weg abgekommen und hat bei dem Versuch einen vermeindlichen Selbstmörder zu retten das Gebiet von Spellbound betreten, was dazu führt, dass sie nun den Ort nicht mehr verlassen kann. Denn Emma ist, ohne dass ihr das bislang bewusst war, kein Mensch, sondern eine Hexe und da es dank eines Fluchs für alle übernatürliche Wesen unmöglich ist aus Spellbound wieder rauszukommen, ist auch sie nun dort gefangen. Während Emma selber noch nicht so ganz fassen kann, was da gerade passiert, sorgen die Bürgermeisterin und der Stadtrat schon dafür, dass sie nicht nur eine Ausbildung zur Hexe erhält, sondern auch einen Job als Pflichtverteidigerin der Stadt. In Spellbound ist es egal, dass sie keine Erfahrung mit Strafrecht hat, es reicht, dass sie bislang als Anwältin gearbeitet hat, um die Stelle zu besetzen, die durch die Ermordung ihres Vorgängers frei geworden ist.

Foto eines eReaders mit folgendem Text: "Yes, but ..." "And you kno how to recite the relevant law?" Wayne asked "Yes, but that doesn't ..." "Congratulations, Miss Hart," the mayor said. "You're Spellbound's new public defender." "She will need to fit her work in between classes," Lady Weatherby said. "Her education in witchcraft is essential. We can't have untrained witches running amok in Spellbound. It will reflect poorly on the coven."

Bislang ist das alles recht nett. Noch nicht besonders lustig oder spannend, aber nett genug, um mich zu unterhalten und dafür zu sorgen, dass ich genügend Interesse habe, um zu schauen wie es Emma weiterhin in Spellbound ergeht. Was ich nett finde, ist, dass die Stadt zwar seit Jahrhunderten von der Welt abgeschnitten ist, aber sich trotzdem weiterentwickelt und – zumindest in einem gewissen Rahmen – auf dem Laufenden gehalten hat. So gibt es – mit Magie laufende – Autos und auch sonst fühlt sich das Leben im Ort für mich nicht übertrieben altmodisch an, sondern einfach nur etwas eigentümlich. (So langsam sorgt das viele Lesen auf Englisch dafür, dass es mir überraschend schwer gefallen ist gerade eine deutsche Alternative zu „quirky“ zu finden. *g*)

 

Update 19:00 Uhr

Meine Animal-Crossing-Figur, die seitlich zum Betrachter auf einer Bank sitzt. Im Hintergrund ist das Schaufenster der Schneiderei zu erkennen, hinter der Bank ist eine Reihe Büsche zu sehen und ein herbstlich verfärbter Baum.

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal eine Runde „Animal Crossing“ gespielt, das Wetter war heute zum Glück schön auf meiner Insel und die Nachbarn so freundlich, dass sie sich alle auf Anhieb haben finden lassen, damit ich eine Runde mit ihnen plaudern konnte. 😉 Danach haben mein Mann und ich den Film „An Inspector Calls“ angeschaut und im Anschluss noch eine ganze Weile darüber diskutiert, wo die Filmemacher in unseren Augen falsch abgebogen sind …

Die BluRay-Box von "An Inspector Calls" (sehr dunkel, sehr britisch mit einer Gruppe altmodisch gekleideter Personen vor einem Herrenhaus), darauf ein Nadelspiel mit einem angefangenen Sockenschaft, daneben liegt ein etwas zerfleddert aussehendes Wollknäuel.

Der Film (aus dem Jahr 2015) basiert auf einem Theaterstück von J. B. Priestley aus dem Jahr 1944 und ich wusste vor dem Schauen nur, dass der Film sehr atmosphärisch sein und an „Mord in geschlossener Gesellschaft“-Krimis erinnern sollte. Ich muss zugeben, dass ich den Großteil des Films auch sehr genossen habe, weil gute Schauspieler die Handlung getragen haben und ich dieses Kammerspiel-Gefühl sehr mochte. Allerdings waren wir beide ziemlich enttäuscht von dem Ende, weil da die Moral der Geschichte nicht nur ziemlich plakativ noch einmal in einer Rede des Inspectors vorgetragen wurde, sondern weil es auch noch ein paar Wendungen gab, die definitiv unnötig waren und den anfangs recht guten Eindruck verdorben haben. Inzwischen habe ich dank des Kommentars auch herausgefunden, dass das Theaterstück bis heute zur britischen Schullektüre gehört – und das finde ich erschreckend passend. 😉

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Heute kein Foto vom Abendessen, da ich beschlossen hatte, dass mein Mann an diesem Wochenende kocht – was bedeutet, dass es für mich Tiefkühl-Pizza gab. 😉 Nach dem Essen habe ich weiter in „Curse the Day“ von Annabel Chase gelesen und das Buch eben beendet. Ich muss zugeben, dass das die perfekte Geschichte für einen müden und unkonzentrierten Tag war, an dem ich einfach nur etwas nette Unterhaltung haben wollte. „Nett“ ist definitiv das Wort, dass mir zu „Curse the Day“ einfällt, nicht gut, nicht lustig, nicht spannend, sondern einfach nett-nett. Weder in der Handlung, noch bei den Charakteren gibt es irgendwelche Ecken und Kanten, an denen sich Leser*innen reiben könnten, alles dümpelt so nett vor sich hin, ohne dass ich groß innehalten und irgendwas genießen wollte. Als ich eben versuchte meinem Mann dieses Leseerlebnis zu beschreiben meinte er „Also rundum mittelmäßig?“ und irgendwie passt das erschreckend gut. Ich könnte nicht mal sagen, dass die Autorin irgendwas falsch gemacht hat, sie hat aber auch nicht genug richtig gemacht, um mich irgendwie mitzunehmen. Ich werde definitiv keine weiteren Bände der Reihe lesen (und bin wirklich überrascht, dass es noch neun Fortsetzungen davon gibt!).

Da ich inzwischen wirklich müde bin und Kopfschmerzen habe, werde ich jetzt nur noch eine kurze Blogrunde drehen und dann ins Bett fallen. Ich hoffe, ihr hattet soweit einen schönen Tag. Bis morgen! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Anette
Birthe

Herbstlesen im Oktober 2022 (Sonntag, 16.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Nachdem ich gestern doch relativ viel Zeit mit Lesen verbracht habe (sehr ungewöhnlich für einen Lesetag! 😉 ), werden wir uns heute definitiv wieder Zeit für eine Brettspielrunde (erneut „Flamecraft“) nehmen. Außerdem überlege ich noch ein bisschen, ob ich eine schnelle Backrunde einlegen soll, weil ich momentan wirklich Lust auf Kuchen habe (und Vorräte, die ich noch verbrauchen sollte). Auf der anderen Seite bin ich gerade relativ koch- und backunlustig und da sollte ich mir vielleicht nicht noch extra Arbeit mit einem Schoko-Gewürzkuchen machen, bei dem ich mich eh nicht entscheiden kann, in welcher Größe ich ihn backen soll … Immerhin kann ich heute direkt auf dem Sofa in den Tag starten, da ich gestern vor dem Schlafengehen noch den Topf und die Teller vom Abendessen abgewaschen habe und ansonsten erst einmal verpflichtungsfrei bin. 😉

 

Update 11:00 Uhr

Die Taschenbuchausgabe von "The Secrets of the Stormforest", in der ein Drachenlesezeichen steckt und deren Cover drei rennende Personen vor einem fantastisch anmutendem Wald zeigen. Daneben steht eine große grüngemusterte Tasse mit Tee und auf der andere Seite eine nicht brennende kleine Sturmlaterne. Im Hintergrund lässt sich durch das Fenster ein grauer Morgenhimmel erahnen.

Den Morgen habe ich dann natürlich doch wieder etwas vertrödelt, ich wünschte, meine Wachwerd-Phasen würden nicht immer so viel Zeit benötigen. 😉 Aber irgendwann habe ich dann doch zum Buch gegriffen und weiter in „The Secrets of the Stormforest“ gelesen. Ich finde es schön, dass es in dieser Geschichte gute Gründe für ein Wiedersehen mit lauter Figuren gibt, die Flick und Jonathan früher schon getroffen haben. Das führt dazu, dass sich die Bedrohung durch die Seren zwar real anfühlt, die Geschichte an sich aber eine gewisse Heimeligkeit ausstrahlt, weil es so viele freundschaftliche Momente gibt. Ich denke, ich werde da heute noch einige Zeit mit verbringen, aber bevor ich wieder zum Buch greife, gibt es erst einmal eine Brettspielrunde mit meinem Mann. 🙂

 

Update 14:00 Uhr

Ein längliches Spielbrett, das für eine Person, die das Spiel nicht kennt, ziemlich unübersichtlich wirkt. Im Vordergrund sind ein paar Token aus Holz zu sehen, die verschiedene Materialien darstellen, außerdem ein Münzenstapel, im Hintergrund zwei Plastikdrachen, die auf einem Teil des Spielfelds stehen.

Die „Flamecraft“-Runde war heute wieder sehr lustig. Dieses Mal hatte ich den ersten Zug gemacht und ich war auch diejenige, die mit 76:61 Punkten gewonnen hat. Wobei mein Mann inzwischen in einem Gamesforum gelesen hat, dass einige andere Spieler die Vermutung haben, dass die Person, die die letzte Runde auslöst, die größere Sieg-Chance hat … So oder so hatten wir sehr viel Spaß, obwohl wir uns am Anfang (unbeabsichtigt) ständig gegenseitig behindert haben, was für einen leicht holprigen Start in die Spielrunde sorgte. Aber wir hatten – gerade gegen Ende – auch immer wieder Phasen, wo wir richtig schön unsere nächsten Züge planen konnten und Momente hatten, in denen ein neuausgelegter Drache gleich mehrere Boni brachte. Solche Züge sind soooo befriedigend. 😀

Ein Teller mit einer in Stücke geschnittenen Kohlrabi, zwei Möhren und eine mit Curry-Creme beschmiertem English Muffin, daneben liegt ein angeschalteter eReader.

Nach „Flamecraft“ wurde es dann auch Zeit für mein Frühstück und dazu habe ich ein paar Seiten in „Big Bad Me“ von Aislinn O’Loughlin gelesen. Die Schwestern Evie und Kate sind gerade gemeinsam auf der Flucht und nachdem ein paar Dinge schief laufen, kommt Evie so langsam dahinter, dass sie eine Werwölfin ist und dass Kate und ihre Mutter sie ihr Leben lang angelogen haben. Was ich dabei wirklich hübsch finde, ist, dass die beiden Schwestern trotz allem so fürsorglich miteinander umgehen und jeder das Wohlergehen der anderen so wichtig ist. So sind sie zum Beispiel jemandem begegnet, der Evie als Werwölfin erkannt hat und ziemlich aggressiv ihr und Kate gegenüber war – und da Evie dachte, dass das Verhalten durch die Pride-Fahne and Kates Jacke ausgelöst wurde, wollte sie natürlich sofort ihre Schwester vor dieser Person beschützen. Sehr weit bin ich in der Geschichte immer noch nicht, aber wenn das so weitergeht, dann verstehe ich, wieso das Verhaltnis dieser beiden Charaktere von allen Seiten so gelobt wurde. 🙂

 

Update 17:30 Uhr

Noch einmal die Taschenbuchausgabe von "The Secrets of the Stormforest", darauf liegt ein Schoko-Riegel und dahinter steht eine große Tasse mit Milchschaumhaube.

Nach dem letzten Update habe ich weiter in „The Secrets of the Stormforest“ gelesen und kann mitteilen, dass es zu dramatischen Entwicklungen kam! Es gab einen Todesfall und Flick und ihre Freunde sind gerade an einem Ort gestrandet, von dem sie vielleicht nie wieder wegkommen können – und ich bin sehr, sehr neugierig darauf, wie sie das Problem lösen werden und wie der Kampf gegen die Seren zu Ende geführt wird. Ich habe noch einige Kapitel vor mir, aber im Moment denke ich, dass ich das Buch heute noch beenden werde, weil es mir gerade so viel Spaß macht.

Meine Animal-Crossing-Figur, die mit Hexenhut und Hexenrobe im Regen an einer Klippe steht und aufs Meer hinausschaut.

Ich habe allerdings zwischendurch eine kleine Lesepause eingelegt, um meine Animal-Crossing-Runde einzulegen. Auf meiner Insel hat es heute kräftig geregnet, was meine Nachbarn allerdings nicht davon abgehalten hat ihren Tag zu genießen. Wenn ich nicht am nächsten Tag die neusprießenden Blumen ausgraben müsste, würde ich den Regen im Spiel deutlich mehr genießen. Es ist einfach so nett wie die Tropfen auf den Boden pladdern und die Nachbarn mit ihren Regenschirmen durch die Gegend laufen. 🙂

 

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Eine Schale mit einem Eintopf bestehend aus Kartoffeln und blassrosafarbenden Kohlstücken.

Nach einer kleinen Blogrunde habe ich noch ein bisschen gelesen, bis es Zeit war das Abendessen zu kochen. Ich muss zugeben, dass ich ziemlich überrascht war, als ich am Freitag in meiner Gemüsekiste einen roten Spitzkohl vorgefunden habe, und auch wenn er geschmacklich nicht anders ist als ein gelblicher Spitzkohl, bin ich mir nicht sicher, was ich von der Farbe nach dem Kochen halten soll. *g* Nach dem Essen habe ich dann gleich wieder zu „The Secrets of the Stormforest“ gegriffen und den Roman erst aus der Hand gelegt, nachdem ich ihn eben beendet hatte. Ich mag die Erzählweise, ich mag die Figuren und ihre Entwicklung und ich mag all die hübschen magischen Details, die es in diesen Geschichten zu finden gibt. Da dies der Abschlussband der Reihe ist, möchte ich gar nicht so viel erzählen, ich kann aber sagen, dass L.D. Lapinski meinem Gefühl nach das Niveau des ersten Romans halten kann. 🙂

Es hat mir Spaß gemacht heute so viel Zeit mit einem Buch zu verbringen und ich hoffe, ihr hattet heute einen ebenso netten und erholsamen Tag wie ich! Habt einen guten Start in die Woche und gönnt euch hier und da auch im Alltag eine Auszeit, um etwas zu tun, das euch Freude bereitet!

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Heutige Mitleserinnen:

Anette
Neyasha
Kiya
Birthe
Jacquy

Herbstlesen im Oktober 2022 (Samstag, 15.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Schon wieder Samstag und schon wieder ein Herbstlesen-Tag. 😉 In der vergangenen Woche bin ich nicht so viel zum Lesen gekommen, dafür habe ich nach langer Pause mal wieder ein Hörbuch („The Very Secret Society of Irregular Witches“ von Sangu Mandanna) angeworfen und finde es gerade sehr entspannend, wenn ich nachmittags etwas Zeit zum Hören und Handarbeiten einräumen kann.

Außerdem habe ich, nachdem ich am Donnerstag eine „Jahresendspurt-Leseliste“ gepostet hatte, den dritten Band der „Strangeworld Travel Agency“-Reihe aus dem Regal gezogen. Gelesen habe ich zwar noch keine Seite in „The Secrets of the Stormforest“, aber ich hoffe, dass ich damit heute in Ruhe anfangen kann. Und weil ein Buch natürlich nicht genug ist, habe ich auch noch „Between Silk and Cynide – A Code Maker’s War 1941-45“ von Leo Marks in Reichweite liegen, da bei mir mit dem regnerischen Wetter auch wieder die Lust auf Sachbücher steigt. Das ist zwar keiner der Titel, die ich gern noch bis zum Jahresende lesen würde, aber da ich auf diese Memoiren gerade Lust habe, schaue ich da heute mal rein. Bevor ich aber mit Lesen anfangen kann, wartet noch das Geschirr vom Abendessen auf mich, und etwas Sport sollte ich auch noch machen, der ist in dieser Woche mal wieder zu kurz gekommen …

 

Update 11:00 Uhr

Den Pflichtkram des Tages habe ich für heute erledigt und meine Sportrunde ist auch erledigt. Es gibt mir ein bisschen zu denken, dass mein Mann meinte, ich solle mich nicht verletzen, als ich ihn aus dem Wohnzimmer vertrieb, und auf meine Antwort, dass ich eigentlich nur auf dem Boden sitzen und mit den Armen wedeln würde, erwiderte er, dass das bei mir trotzdem zu Verletzungen führen könnte … und so ganz unrecht hat er da nicht. *g* Aber ich kann vermelden, dass ich alle Sporteinheiten heute ohne Verletzungen hinbekommen habe und zu meiner großen Freude sogar feststellen durfte, dass die Übungen in dem ersten Video, das ich heute neu ausprobiert habe, dazu geführt haben, dass ich danach eine simple Schulterübung, die ich seit Monaten nicht hinbekomme, weil mir die Beweglichkeit in der rechten Schulter fehlte, problemlos machen konnte. Das ist ein ziemlich gutes Gefühl – und darauf ruhe ich mich jetzt für den Rest des Wochenendes aus. 😉

Ich habe schon gesehen, dass sich für heute wieder einige Mitleserinnen gemeldet haben, was ich wunderbar finde! Ich kochen mir jetzt also erst einmal einen Tee (oder überreden meinen Mann dazu) und drehe dann entspannt eine Blog- und Kommentarrunde, bevor ich zu einem meiner Bücher greife.

 

Update 14:00 Uhr

Ein Teller mit einem Brötchenhälfte, die mit Gurken belegt ist, und einer Brötchenhälfte mit Frischkäse und Schnittlauch. Neben dem Brötchen liegen Gurkenscheiben und zwei Möhren. In der Ecke links unten lässt sich ein angeschalteter eReader erahnen, im Hintergrund eine kleine brennende Sturmlaterne.

Uhhh … ich habe gerade zehn Minuten mit Kommunikationsproblemen zwischen Laptop und Smartphone gekämpft. Mal schauen, ob das heute wie gewohnt mit meinen Fotos klappt oder ob ich im Laufe des Tages so genervt davon bin, dass ich die Fotos sein lasse … Nach meiner Blog- und Kommentarrunde (die eine Stunde dauerte Oo) gab es erst einmal Frühstück für mich und dazu habe ich die ersten Seiten in „Big Bad Me“ von Aislinn O’Loughlin gelesen. Insgesamt habe ich noch nicht genug gelesen, um wirklich einen Eindruck von den Figuren, der Handlung und der Erzählweise bekommen zu haben. Meine englischsprachige TL war in den letzten Wochen voll des Lobes für den YA-Roman, da angeblich der „romantische“ Teil sehr im Hintergrund steht, während das Verhältnis zwischen den beiden Schwestern, die die Erzählerinnen der Geschichte sind, sehr schön beschrieben sein soll. Aber eigentlich wollte ich heute ja zu anderen Büchern greifen, also habe ich nach dem Frühstück zu „Between Silk and Cyanide“ von Leo Marks gewechselt.

Die Taschenbuchausgabe von "Between Silk and Cyanide" auf meinen ausgestreckten Beinen auf dem Sofa. Oben lugt ein Drachenlesezeichen aus dem Buch.

Die ersten Seiten lesen sich überraschend unterhaltsam, während der Autor kein besonders schmeichelhaftes Bild seines jugendlichen Selbst zeichnet. Die Ausdrucksweise ist etwas gewöhnungsbedürftig, da er zum Teil sehr malerische Elemente benutzt, um eine Situation oder eine Person zu beschreiben, aber es liest sich gut. Als ich eben unterbrach, um ein paar Worte mit meinem Mann zu wechseln, meinte ich, dass ich mir das Buch wirklich gern von Monty Don vorlesen lassen würde, weil seine Stimme und sein Humor meinem Gefühl nach sehr gut dazu passen würden. Ich glaube nicht, dass Leo Marks vollkommen glaubwürdig ist, wenn es um all die unterhaltsamen Elemente in seinen Erinnerungen geht (und sei es nur, weil einige Jahrzehnte zwischen Erleben und Aufschreiben vergangen sind), aber es gibt daneben noch so einige interessante Informationen über die Arbeit der Codebrecher (und natürlich der Code Maker), über die Hirachien und über den Arbeitsalltag in diesem Bereich. Ich glaube, mit dem Sachbuch werde ich noch viel Spaß haben. 🙂

 

Update 18:00 Uhr

Ein Plunderteilchen mit Pudding und Fruchtklecks auf einem Teller neben einer kleinen brennenden Sturmlaterne.

Entweder dauert es heute wirklich überraschend lange mit der Kommentarrunde oder ich brauche heute sehr lange dafür, so oder so läuft es darauf hinaus, dass ich auch nach dem letzten Update wieder eine Stunde online beschäftigt war. *g* Danach habe ich mich noch etwas mit „Between Silk and Cyanide“ beschäftigt, um dann gegen 16 Uhr in die Küche zu wandern und mir einen Milchkaffee zu kochen, während mein Mann Teilchen serviert hat. Zum Kuchen gab es noch ein paar Seiten in „Big Bad Me“, so dass ich neben Evie (15 1/2 Jahre, Werwölfin, die nicht weiß, dass sie eine Werwölfin ist) auch noch ihre Schwester Kate (17 1/2 Jahre und für Evie verantwortlich, solange ihre Mutter nicht erreichbar ist) kennengelernt habe. So wie sich die Ereignisse gerade entwickelt haben, wird Kate wohl demnächst Evie eröffnen müssen, was es mit ihrer seltsamen „Diabetis“ auf sich hat … Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich von dem Erzählstil halte, finde die Figuren aber bislang ganz nett und bin neugierig wie es weitergeht.

Meine Animal-Crossing-Figur, die in einem Nadelwald steht. Zwischen den Bäumen lässt sich ein Steinkreis erkennen, dahinter die Flügel eines Windrads.

Trotzdem habe ich das Buch erst einmal zur Seite gelegt und eine kleine Runde „Animal Crossing“ eingelegt, da ich aber nicht riskieren wollte, dass ich beim Stundenwechsel in Regen gerate (und dann morgen neu sprießende Blumen ausbuddeln müsste), war ich wirklich nur kurz im Spiel. Weshalb ich noch einige Zeit hatte, um den dritten Strangeworlds-Travel-Agency-Band anzufangen. Zu meiner Erleichterung war es wirklich so, dass die Ereignisse aus dem zweiten Teil am Anfang von „The Secrets of the Stormforest“ noch einmal aufgegriffen werden, so dass ich mich ausreichend informiert fühlte, um den dramatischen Enthüllungen, die zu Beginn dieses Buches kommen, folgen zu können. Es ist deutlich spürbar, dass das der Abschlussband der Trilogie ist und ich bin gespannt, welche Abenteuer die Protagonistin und ihre Freunde dieses Mal zu bewältigen haben. 🙂 Bevor ich aber wieder zum Buch greife, sollte ich aber mal übers Kochen nachdenken – und vielleicht den einen oder anderen Kommentar beantworten. *g*

 

Update 21:45 Uhr (letztes Update)

Ein Teller mit knallrotem Rote-Beete-Risotto

Es ist dann doch etwas später mit dem Kochen geworden als geplant (wie fast immer *g*) und so habe ich die Zeit seit dem letzten Update eigentlich nur mit dem Kochen eines Rote-Beete-Risotto (heute nicht ganz so schlotzig wie sonst), Risotto essen und dem teilweisen Schauen der aufgenommenen „The Taste“-Folge von dieser Woche verbracht. Oh, und etwas gestrickt habe ich nach dem Essen auch, während wir darauf warteten, dass wir einen guten Punkt zum Aufhören fanden. Jetzt drehe ich noch eine letzten Blog- und Kommentarrunde und dann gehe ich auch schon ins Bett. Ich wünsche euch eine gute Nacht – bis morgen! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Susanne (in den Kommentaren)
Anette
Jacquy
Neyasha
Kiya
Birthe

Herbstlesen im Oktober 2022 (Sonntag, 09.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Nachdem ich gestern „Hollowpox“ beendet habe, habe ich eben den vierten Starfell-Band („Willow Moss and the Magic Thief“) von Dominique Valente aus dem Regal gezogen. Das Buch kam in den vergangenen Tagen bei mir an und ich glaube, es könnte die passende amüsante Lektüre für den heutigen Tag sein. Aber bevor ich mich mit dem Roman auf dem Sofa einrolle, muss ich noch das Geschirr vom Abendessen abwaschen und mich mit meinem Mann darüber abstimmen, wann wir heute eine Runde „Flamecraft“ spielen werden. Und wachwerden wäre auch noch ganz gut, mal schauen, ob mir das in den nächsten Stunden gelingt. 😉

 

Update 12:00 Uhr

Die Taschenbuchausgabe von "Willow Moss and the Magic Thief", dessen Cover ein Mädchen mit Hexenbesen und einer katzenhaften Kreatur zeigt. Aus dem Buch ragt ein Lesezeichen, das aussieht wie ein süßer blauer Drache mit einem Glasgefäß ein den Klauen. Neben dem Buch steht eine große Tasse Tee.

Ich muss zugeben, dass das Wachwerden heute etwas mehr Anstrengung brauchte als sonst – was ganz eventuell daran liegt, dass ich mich gestern dann noch mit meinem Mann verschwatzt hatte und erst gegen 1 Uhr im Bett war. Nachdem ich heute Morgen dann meinen Kram erledigt hatte, habe ich mich mit einer Tasse Tee und „Willow Moss and the Magic Thief“ aufs Sofa gesetzt. Sehr weit bin ich noch nicht gekommen, aber ich habe schon jetzt viel Spaß mit Willow (auch wenn die junge Hexe gerade nicht besonders glücklich ist, nachdem ihr ihre Magie gestohlen wurde und ihr Land kurz vor einem Krieg steht). Ich finde es immer wieder faszinierend, dass in diesem Büchern so viele Elemente vorkommen, die ich normalerweise nicht mag, die mir hier aber großes Vergnügen bereiten. Außerdem mag ich die Illustrationen von Sarah Warburton sehr gern und habe mich eben schon dabei ertappt, dass ich ein bisschen vorgeblättert habe, um mir die Zeichnungen anzuschauen.

Ein angeschalteter eReader, der den Anfang von Kapitel 5 von "Lending a Paw" zeigt, rechts davon steht eine grüne Schale mit Porridge, das mit einem Haufen Apfelstückchen bedeckt ist.

Dann wollte ich eigentlich ein paar Seiten in „Lending a Paw“ lesen, während ich mein Frühstück esse. Ich glaube inzwischen, dass ich auch deshalb gestern auf das eine oder andere ärgerliche Element so heftig reagiert habe, weil mich die Erzählweise sehr an die „Catskills Pet Rescue“-Geschichten von Deborah Blake erinnerte, die zwar auch nicht perfekt sind, aber in denen genau diese Elemente so viel besser eingebaut wurden. Bevor ich aber mehr als ein paar Absätze lesen konnte, hatte mein Mann den Fernseher angemacht, um den Life-Stream des DJ K.K.-Konzerts anzuschauen. Und da es da ein paar überraschend niedliche Details mit den Animal-Crossing-Figuren gab, die ich nicht verpassen wollte, habe ich mich halt zum Frühstück damit unterhalten. 😉

Ein Fernsehbildschirm auf dem ein Konzertpublikum vor einer Leinwand zu sehen ist.

 

Update 15:00 Uhr

Eine Draufsicht auf ein sehr langes Spielbrett, auf dem diverse Kartenstapel und aufgedeckte Enchantment-Karten liegen, und an das Spielbrett anliegend sind "Läden" mit Drachenkarten und schon ausgelösten Enchantments zu sehen. Für jemanden, der das Spiel nicht kennt, ist es eher verwirrend.

Nach der Kommentarrunde, die doch eben eine Weile dauerte, haben wir eine Runde „Flamecraft“ gespielt. Da wir uns nach den bisherigen drei Runden regelfest fühlen, haben wir die andere Auswahl an Enchantment-Karten (das sind ist der Stapel mit „goldenen“ Karten ganz rechts auf dem Spielfeld bzw. die fünf aufgedeckten Karten daneben) und die andere Auswahl an „Startershops“ genommen. Prompt hat dieses Spiel etwas länger gedauert als die früheren, weil wir uns erst einmal zurechtfinden mussten und manche Shops sich erst richtig lohnten, wenn wir sie schon besser ausgebaut hatten. Es hat aber wieder richtig viel Spaß gemacht – ich mag diese Mischung aus entspannten Spielen und Knobeln, um die beste Ausnutzung der mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu finden. Am Ende hat mein Mann mit fünf Punkten (80:75) Vorsprung gewonnen, was in uns langsam den Verdacht auslöst, dass die Person, die in einem 2-Personen-Spiel den ersten Zug macht, etwas im Vorteil ist. Mal schauen, ob sich das langfristig bestätigt … Danach bin ich dann in die Küche gewandert und habe den Apple Crumble (dieses Mal mit „Pumpkin Spice“ in den Streuseln) fertig gemacht und in den Ofen geschoben und bis wir den gegen 16 Uhr essen werden, werde ich noch eine Kommentarrunde drehen und dann weiterlesen.

 

Update 18:30 Uhr

Der Blick in ein aufgeschlagenes Buch, auf der linken Seite ist innen eine Illustration zu sehen, die ein Mädchen mit einem katzenähnlichem Wesen zeigt. Es wirkt, als ob die beiden im Dunklen herumschleichen würden, um einem verdächtigen Geräusch nachzugehen.

Bis mein Mann den Apple Crumble (und einen Chai Latte für mich) servierte, habe ich weiter meine Nase in „Willow Moss and the Magic Thief“ gesteckt. Ich mag es sehr, mit wie viel Haltung Willow auf den Verlust ihrer Magie reagiert und wie sie auch ohne Magie gemeinsam mit ihrer Freundin einer fiesen Hexe das Rezeptbuch ihrer verstorbenen Granny abringt. Und dann gibt es noch all die kleinen Geschichten, die Granny Flossy in diesem Buch festgehalten hat und die Willow an gemeinsame Momente erinnert. Das ist alles so niedlich und heimelig, auch wenn es natürlich nicht schön ist, was Willow passiert ist, und natürlich gibt es auch schon wieder neue Gefahren, die das Land bedrohen, aber trotzdem ist die Stimmung in diesen Geschichten eher heiter und gemütlich – und ich genieße das gerade sehr!

Links ein aufgeschlagener eReader und rechts eine grüne Schale mit Apple Crumble, der von einer großzügigen Portion Sahne gekrönt wird.

Während ich den Apple Crumble genossen habe, habe ich erst einmal wieder zum eBook gegriffen und muss zugeben, dass zumindest im Moment diese kleinen ärgerlichen Elemente deutlich weniger vorkommen. Stattdessen gab es ein paar wirklich nette Szenen mit Minnies Tante Frances (ich glaube, ich hatte noch gar nicht erwähnt, dass die Protagonistin Minerva heißt, oder?) und ein paar weitere nette Szenen mit ihrer besten Freundin Kristen. Mal schauen, ob ich am Ende des Romans Lust habe weitere Geschichten der Autorin rund um Minnie zu lesen oder nicht, im Moment kann ich das definitiv noch nicht sagen.

Meine Animal-Crossing-Figur, die eine Bastelanleitung hochhält und sagt: "Ich weiß jetzt, wie man eine Grün-Bambusmatte herstellt!".

Dann habe ich noch eine schnelle Runde bei „Animal Crossing“ gedreht und das Glück gehabt, dass ich eine Bastelanleitung bekommen habe, die mir noch fehlte. Ich finde es schön, dass ich auch nach 2 1/2 Jahren intensiven Spielens und regen Austauschs mit Freund*innen, immer noch neue Dinge finden/bekommen kann. Und da meinem Mann die Anleitung auch noch fehlte, hat er dann auch noch sein Spiel angeworfen und meinen bastelnden Nachbarn besucht. 😉 Bevor ich jetzt noch eine Blogrunde drehe, bereite ich erst einmal das heutige Abendessen (Kartoffelsuppe) zu, dann kann ich kommentieren während die Suppe kocht.

 

Update 22:15 Uhr (letztes Update)

Zum Essen haben wir heute die erste Folge der aktuellen Halloween-Staffel von „Nailed It“ gesehen und ich muss zugeben, dass es etwas schwierig war meine Suppe zu löffeln, während ich gleichzeitig die ganze Zeit vor mich hinkicherte. Ich habe keine Ahnung, wieso ich es immer wieder so lustig finde zu sehen wie drei Kandidaten unter Zeitdruck versuchen zu backen, aber jedes Mal passieren lauter Dinge, bei denen ich mich frage, wieso sie diese Entscheidung getroffen haben. Okay, ich weiß wieso (Zeitdruck und Unerfahrenheit), aber trotzdem sitze ich jedes Mall vollkommen fassungslos und hilflos kichernd da und amüsiere mich erschreckend gut. 😉 Vor und nach dem Essen habe ich weiter Zeit mit Willow verbracht und nun muss ich schauen, ob ich vernünftig bin und gleich nach der abschließenden Blogrunde ins Bett gehe oder ob ich das Buch noch eben beende.

Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich heute wieder einen schönen Lesetag verbracht habe und mich gefreut habe, dass ihr mir dabei Gesellschaft geleistet habt! Ich hoffe, ihr habt einen guten Start in die kommende Woche – und wer weiß, vielleicht sehen wir uns hier am kommenden Wochenende ja wieder. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Anette
Neyasha
Natira

Herbstlesen im Oktober 2022 (Samstag, 08.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".In der vergangenen Woche bin ich deutlich weniger zum Lesen gekommen, als mir lieb gewesen wäre, weshalb ich immer noch mit „Hollowpox“ von Jessica Townsend beschäftigt bin und damit wohl auch heute wieder weitermachen werde. Genau genommen habe ich immer noch das halbe Buch vor mir – mal schauen, ob ich es an diesem Wochenende beendet bekomme. *g* Aber erst einmal muss ich wachwerden und ein paar Pflichten erledigen, bevor ich mich mit meinem Buch auf dem Sofa einrollen kann. Wobei mir gerade einfällt, dass ich keine Ahnung habe, ob wir heute eine Brettspielrunde einlegen – mal schauen, was mein Mann dazu sagt, wenn er vom Wochenendeinkauf zurück ist.

 

Update 12:00 Uhr

Inzwischen habe ich meinen Kram auf die Reihe bekommen (obwohl ich mich zwischendurch vom Feedreader ablenken ließ *g*) und kann mich nun auf ein entspanntes Wochenende freuen. Eine Brettspielrunde wird es heute bei uns nicht geben und da bislang auch noch nichts von unserer Gemüsekiste (die in dieser Woche wegen der Feiertagsverschiebung nicht am Freitag geliefert wurde) zu sehen ist, werde ich heute auch nichts mehr backen. Dass es mit dem Backen nicht klappt, ist etwas blöd, denn ich hatte Äpfel für einen aufwändigeren Kuchen bestellt – es lohnt sich aber nicht den erst morgen zu backen, also werde ich vermutlich morgen einen Apple Crumble machen und die restlichen Äpfel anderweitig nutzen …

Ein kleiner Tisch, auf dem eine brennende kleine Sturmlaterne steht, links davor lässt sich ein Buch erahnen, rechts davon ist eine große Tasse mit Tee zu sehen, davor ein Teller mit zwei Brötchenhälften (einmal mit Frischkäse und einmal mit Honig bestrichen). Im Hintergrund ist ein geöffnetes Fenster, durch das sich der Blick auf eine Wohnanlage erahnen lässt.

Gefrühstück habe ich auch schon und dabei ein kurzes Video von „Mocha“ geschaut und jetzt rolle ich mich auf dem Sofa ein und greife zu „Hollowpox“. Ich bin damit in der Woche kaum voran gekommen und fände es schön, wenn ich das Buch an diesem Wochenende beendet bekäme.

 

Update 15:00 Uhr

Ich habe in den letzten Stunden wirklich relativ viel in „Hollowpox“ gelesen und bin inzwischen auf Seite 397. Ich glaube, ich komme deshalb so langsam mit dem Roman voran, weil ich so viele Elemente darin wirklich deprimierend finde. Die Morrigan-Crow-Geschichten sind nie besonders fluffig, haben aber normalerweise doch so einige schöne Szenen, die das für mich ganz gut ausgleichen. Außerdem mag ich die Charaktere und diese – etwas absurde – magische Welt, die Jessica Townsend für die Romane geschaffen hat. Aber in „Hollowpox“ sind selbst die (für meinen Geschmack zu wenigen) heiteren Momente davon überlagert, dass eine geheimnisvolle Seuche in Nevermoor umhergeht, die dafür sorgt, dass die Wunimals (Bewohner, die wie Tiere aussehen, aber die menschliche Sprache und Magie beherrschen,) erst aggressiv werden und andere Personen angreifen und dann in eine Art Koma fallen. Natürlich sorgt das für eine Spaltung der Gesellschaft, für Stimmen, die meinen, dass die Wunimals weggesperrt werden sollten, und für viele Szenen, in denen Morrigan und ihre Freunde sich um die Wunimals sorgen.

Außerdem gibt es immer wieder Momente, in denen deutlich wird, wie zerbrechlich das Verhältnis zwischen Morrigan und den anderen Mitgliedern der Unit 919 doch ist, obwohl sie sich eigentlich nach all den Ereignissen im zweiten Band gut angefreundet hatten. Dazu noch all die Vorgänge innerhalb der Wundrous Society, die zeigen, dass diese Gesellschaft vielleicht doch nicht für alle Mitglieder einen Zufluchtsort darstellt … das ist mir gerade alles ein bisschen zu deprimierend. Viele Entwicklungen finde ich weniger spannend als bedrückend zu lesen und das sorgt dafür, dass regelmäßig meine Gedanken abschweifen. Es ist nicht so, als ob ich nicht wissen wollen würde wie die Geschichte ausgeht, ich hätte nur gern zwischendurch etwas mehr Erholungszeit zwischen all den scheußlichen Ereignissen und das Gefühl, dass Morrigan sich nicht nur auf Jupiter und Jack, sondern auch auf ihre Freunde und Lehrer verlassen kann …

 

Update 18:30 Uhr

Den Nachmittag über habe ich immer wieder weiter in „Hollowpox“ gelesen. Inzwischen gab es einige neue Entwicklungen und es geht auf den Showdown zu – ich denke, ich werde den Roman im Laufe des Abends vermutlich noch beenden. Zwischendurch habe ich auch zur Switch gegriffen und eine schnelle Runde „Animal Crossing“ gespielt. Heute gibt es ein Angelturnier im Spiel, so dass meine Nachbarn vor allem damit beschäftigt waren. 😉

Ein Animal-Crossing-Screenshot, der meine Spielfigur an einem Flussufer stehend zeigt, zu ihren Füßen ein Balkonteich und daneben steht ein roter Oktopus mit einem schwarzen Shirt und einer schwarzen Kappe und angelt im Fluss.

Außerdem habe ich auf dem eReader „Lending a Paw“ von Laurie Cass angefangen, als mein Mann heute Nachmittag gekaufte Teilchen servierte. Das ist ein Cozy Mysterie rund um eine Bibliothekarin, die bei ihrer ersten Runde mit einem Bücherbus eine Leiche findet. Genauer gesagt findet ihr Kater Eddie, der sich heimlich in den Bus geschlichen hatte, die Leiche eines älteren Mannes, der ermordet wurde. Dummerweise ist dieser Mann nicht nur ein Freund der Protagonistin, sondern auch in dem kleinen Städtchen, in dem die Geschichte spielt, eine vielgehasste Person. Sehr weit bin ich damit nicht gekommen, der Roman las sich aber recht fluffig, ich bin mir nur nicht sicher, ob ich langfristig mit der Protagonistin zurechtkomme … oder mit ihrem Umfeld …

Wieder der kleine Tisch mit der brennenden Sturmlaterne, hinten rechts ist eine Tasse mit Milchschaum zu sehen, links vorne ein angeschalteter eReader mit dem Cover von "Lending a Paw" und vorne ein Teller mit einem halben Schoko-Croissant und einem halben Stück Marzipanteilchen.

Es gab einfach in den ersten Seiten schon sehr viele „so sollte eine normale Frau über 30 leben, aber die Protagonistin geht ihren eigenen Weg“-Momente, die mich etwas genervt haben. Ich habe das Gefühl, dass ich darüber gerade bei „fluffigen Frauenromanen“ aus den USA häufiger stolpere, dass die Autorinnen erst einmal ihre Protagonistinnen dafür verteidigen, dass sie mit 30 noch nicht verheiratete, kinderproduzierende Erfolgsfrauen sind oder was auch immer als „normal“ angesehen wird. Stattdessen ist diese Bibliothekarin so was besonderes, dass sie den Winter über mit ihrer Tante zusammenlebt und im Sommer auf einem Hausboot, und sie Single, aber sie war immerhin mal verlobt, und während ihr Chef nur ans Geld denkt, ist es ihr wichtig, dass auch die kleinen Gemeinden ohne Bibliotheken mit Büchern versorgt werden, ohne dafür in die Stadt fahren zu müssen! *seufz* Mal schauen, wie sich das noch entwickelt …

 

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Eine kleine brennende Sturmlaterne, deren Licht gerade so ausreicht, um Teile des daneben liegenden Buchcovers erkennen zu können. Ein sehr atmosphärisch-dunkles Foto, aber es lässt sich nur erahnen, dass auf dem Cover ein Mädchen zu sehen ist, dass von angreifenden riesigen Tieren umzingelt wurde.

Nach dem letzten Update bin ich in die Küche gegangen und habe das Abendessen gekocht. Zum Essen haben wir den Rest der vor einigen Tagen aufgenommenen „The Taste“-Folge geschaut und während der letzten Viertelstunde habe ich dabei gestrickt, so dass ich heute sogar noch etwas Handarbeitszeit genießen konnte. 😉 Dann habe ich mir die letzten Kapitel von „Hollowpox“ vorgenommen und am Ende kann ich sagen, dass es dabei bleibt, dass ich die Bücher wirklich mag und mich auch auf den nächsten Band freue, dass ich es aber ziemlich deprimierend fand die Geschichte zu lesen. Für mich wäre die Handlung deutlich ausgewogener gewesen, wenn es nicht nur am Anfang und am Ende des Romans Szenen mit Morrigans Freunden und Wahlfamilie gegeben hätte, die zeigen, dass sie nicht allein ist und dass sie von all diesen Personen unterstützt wird.

Bevor ich gleich ins Bett falle, drehe ich noch eine Blog- und Kommentarrunde (und vielleicht schaue ich noch, ob ich einen etwas fluffigeren Roman für morgen im Regal finden).

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Anette
Neyasha

Herbstlesen im Oktober 2022 (Sonntag, 02.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Nachdem ich gestern schon einen schönen Start ins diesjährige Herbstlesen hatte, werde ich den heutigen Tag hoffentlich ebenso entspannt verbringen können. Für heute Vormittag habe ich an „Pflichten“ nur das Vorbereiten des Abendessens (Sauce für zwei unterschiedliche Lasagne-Varianten kochen) geplant, ansonsten darf mein Mann gleich seine Geschenke auspacken und dann schauen wir später mal, ob es heute mit einer Brettspielrunde klappt. Wir haben auf jeden Fall beide Lust auf „Flamecraft“ und keine weiteren Pläne für den Tag, da mein Mann vermutlich einige Zeit mit telefonieren verbringen wird. Ansonsten bin ich fest entschlossen heute mal etwas mehr Zeit am Stück mit „Hollowpox“ zu verbringen – mal schauen, wie das so klappt. 😉

 

Update 10:15 Uhr

Das war ein wuseliger Vormittag, wenn auch definitiv mit einigen netten Momenten. 🙂 Mein Mann hat gemütlich seine Geschenke ausgepackt und sich (unter anderem) sehr über seine neue „Upstairs Downstairs“-DVDs gefreut, die ich ihm geschenkt habe, nachdem wir in den letzten Monaten die beiden Biografien von viktorianischen Köchinen gelesen hatten (und er „Downton Abbey“ beendet hatte). Für mich hoffe ich, dass die Serie meinen Kindheitserinnerungen gerecht wird, für ihn wird es eine vollkommende Neuentdeckung – und wir beide hoffen, dass wir beim englischen Originalton auch ohne Untertitel genügend verstehen werden. *g*

Eine geöffnete Box, die auf den ersten Blick ziemlich unübersichtlich aussieht. Links in der Box ist ein Haufen Packungen mit Strick- und Häkelnadeln zu sehen, rechts oben eine geschlossene Box, die ursprünglich für Fotopapier gedacht war, und unten links ein paar Fingerhüte und Nähgarn-Rollen. Rechts im Bild ist ein Pfeil, der auf eine am Rand aufrechtstehende Packung mit den von mir gesuchten Stricknadeln zeigt.

Nach dem Geschenkeauspacken hat mein Mann die Wohnung mit einer seiner neuen CDs beschallt. Zum Glück für die Nachbarin (und mich!) hat er dafür nicht „Death Metal“, sondern 70er-Jahre „Tokyo City Pop“ gewählt, was bei mir für eine überraschend entspannte Arbeitsatmosphäre gesorgt hat. 😉 Erst einmal habe ich mich erneut auf die Suche nach meinen Nadeln begeben, die natürlich genau da waren, so sie sein sollten, auch wenn ich sie gestern im Halbdunklen nicht gesehen hatte. Dann bin ich in die Küche gewandert und habe Lasagnesaucen gekocht, die nun bis heute Abend gründlich durchziehen dürfen. Da mein Mann gerade angefangen hat „Animal Crossing“ zu spielen (weil er das gut zum Telefonieren unterbrechen kann), werde ich erst einmal gemütlich einen Tee trinken und dann schauen, ob ich noch frühstücke, bevor wir mit dem Brettspiel anfangen.

Das übliche Arrangement aus Buch ("Hollowpox"), kleiner Sturmlaterne (nicht brennend) und einer großen Tasse mit Tee.

 

Update 14:00 Uhr

Ein etwas unübersichtlich wirkender Tisch voller Spielelemente. Ein längliches Spielbrett, auf dem mehrere aufgedeckte Karten, Kartenstapel und Münzen liegen, einige an das Spielbrett angebaute "Läden" und daran anliegende Karten mit Drachen.

Zum Lesen bin ich bislang immer noch nicht gekommen, zumindest nicht zum Romanlesen. Dafür habe ich meine Teezeit heute Vormittag mit Bloglesen, Kommentieren und Mails beantworten verbracht und als ich das erledigt hatte, haben wir auch schon mit „Flamecraft“ angefange. Dieses Mal war es für uns beide sehr, sehr lustig, weil keiner von uns das Gefühl hatte, dass wir unsere Strategien nicht durchziehen könnten, und es bei jedem Zug so viele befriedigende Möglichkeiten gab. Ich finde es wirklich spannend, wie unterschiedlich die drei Spielrunden angefühlt habe, die wir bislang gespielt haben. Außerdem hatten wir dieses Mal ein paar „Shops“ gezogen, die wir noch nicht hatten und die wirklich lustige Optionen geboten haben.

Zwei Holzherzen, die auf einem Spielbrett Punkte markieren. Der violette Marker liegt dabei auf der 63, der grüne auf der 64.

Am Ende habe ich sehr, sehr knapp gewonnen und wir hatten beide richtig viel Spaß damit. Wie gesagt, ich finde es sehr faszinierend wie unterschiedlich die bisherigen Spielrunden angefühlt haben und bin wirklich gespannt, ob sich langfristig eher strategisches oder impulsives Spielen mehr lohnt und wie unterschiedlich die Spiele verlaufen, wenn wir unterschiedliche Karten und Shops auswählen. Erst einmal haben wir beschlossen, dass wir beim nächsten Mal den anderen Kartenstapel mit „Enchantments“ verwenden werden …

Ein Teller mit einem English Muffin mit Curryaufstrich, zwei Möhren und einer in Stücken geschnittenen Kohlrabi. Links davon steht eine kleine brennende Sturmlaterne.

Nach dem Brettspiel gab es erst einmal Frühstück für mich, während mein Mann zu seinem Mittagessen eine Folge „SRI“ geschaut hat. Ich habe die Zeit genutzt, um ein bisschen dem Regen zu lauschen, und werde nun endlich mal zu „Hollowpox“ greifen!

 

Update 18:30 Uhr

Mein Buch auf einer orangen Decke liegend. Das Cover zeigt ein Mädchen in einem schwarzen Kleid, das von furchterregenden, riesigen Tieren umzingelt wurde.

Ich habe den Großteil des Nachmittags wirklich mit „Hollowpox“ verbracht und mich beim Lesen sehr gut unterhalten gefühlt. Ich mag die Welt, die Jessica Townsend für ihre Romane ersponnen hat, und ich mag Morrigan Crow und ihre Freunde. Außerdem ist es immer wieder spannend neue Details rund um die Wunderous Society zu erfahren und mehr über die neuen Schwierigkeiten, die Morrigan bewältigen muss, herauszufinden. Vor allem aber gefällt es mir zu lesen, wie gut sich die Protagonistin inzwischen mit den anderen Personen von Unit 919 versteht und wie diese immer wieder für sie einstehen, wenn sie wegen ihres Talents angegangen wird.

Ein Teller mit einem Stück Schokoladen-Birnen-Torte. Das Licht fällt so vom dahinterliegenden Fenster auf die Torte, dass ein Birnenstück an der Spitze regelrecht durchscheinend wirkt. Außerdem ist rechts hinter dem Teller eine große Tasse zu sehen, über deren Rand etwas Milchschaum quillt.

Und weil ich das Buch heute Nachmittag so genossen habe, habe ich es nur zweimal aus der Hand gelegt. Einmal, weil mich eine Erwähnung des Smoking Parlor daran erinnerte, dass ich ja noch eine Seifenbestellung aufgeben muss, damit ich nicht demnächst ohne Seife und Shampoo dastehe, und zweitens, um ein Stück Torte zu essen. Zur Torte habe ich die Kurzgeschichte „My Grandmother’s War“ von Kameron Hurley gelesen – ich versuche gerade bei dieser Autorin all die ungelesenen Patreon-Kurzgeschichten „abzuarbeiten“. Diese Geschichte war definitiv nicht schön, aber eindringlich. Über all die Dinge, die nicht über Kriege erzählt werden, über die Spuren, die Kriege bei den Kämpfenden hinterlassen, und wie sehr die Folgen auch noch in den nachkommenden Generationen spürbar sind … Danach brauchte ich eine kleine gemütliche Auszeit und habe deshalb meine tägliche „Animal Crossing“-Runde gedreht.

Meine Animal-Crossing-Figur steht mit dem Rücken zum Betrachter und redet mit einem Nachbarn, der aussieht wie ein roter Oktopus. Dieser Nachbar sagt "Dich zu sehen heitert meinen Tag immer auf. Also, ein klitzekleines Bisschen ..."

Da mein Mann und ich beide noch relativ satt sind, haben wir beschlossen, dass wir etwas später Abendessen werden. Also drehe ich jetzt erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und dann greife ich entweder zum Buch oder ich fange mein nächstes Strickprojekt (dicke Wollsocken für meinen Mann) an. Mal schauen, wonach mir gleich ist. 🙂

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Ein Blech mit zwei Auflaufformen, die unterschiedlich gefüllt sind. (Links eine Lasagne mit Hackfleisch, auch wenn das auf dem Foto nicht zu erkennen ist, rechts eine vegetarische Lasagne.)

Obwohl ich heute deutlich später als sonst gekocht habe, hat es vor dem Kochen nur zu einer Blog- und Kommentarrunde gereicht und dann haben mein Mann und ich die Zeit bis zum Essen verschwatzt. Nach dem Essen hatten wir noch ein bisschen den Fernseher laufen, während ich die Maschen für mein nächstes Strickprojekt aufgenommen habe. Dummerweise mochte mein kaputtes Daumengelenk das gar nicht, also bin ich damit nicht weit gekommen und habe stattdessen wieder zu „Hollowpox“ gegriffen und noch ein bisschen gelesen. Da ich in absehbarer Zeit ins Bett gehen werde, ist das hier mein letztes Update. Es war wieder nett den Tag mit euch gemeinsam zu verbringen und zu lesen, was ihr so über euren Herbstlesentag zu erzählen habt. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Kiya
Anette
Natira