Kategorie: Lese-Tage

Lese-Sonntag im Juli 2022

Ich habe gerade zehn Minuten vor diesem Beitrag gesessen und mich gefragt, wie ich den heutigen Lese-Sonntags-Post anfangen könnte, wenn ich nicht „ich bin müde“ oder übers Wetter schreiben will. Wie ihr sehen könnt, ist mir nichts eingefallen … Mir graut es vor den kommenden Tagen und ich hoffe sehr, dass wir die angenehme Kühle der vergangenen Nacht noch ein bisschen in der Wohnung halten können, nachdem ich gerade alle Fenster geschlossen und verbarrikadiert habe. Wacher macht mich die Dunkelheit übrigens nicht, aber damit müssen wir heute alle einfach leben. 😉

In den letzten Tagen bin ich nicht so viel zum Lesen gekommen, wie ich gern gewollt hätte, und ich bin mir noch nicht sicher, womit ich heute meine Lesezeit verbringen werde. Wir wollen auf jeden Fall versuchen heute noch eine Brettspielrunde einzulegen, wenn mein Mann früh genug aufwachen sollte, dass wir dafür die Vorhänge auf der Rückseite der Wohnung wieder öffnen können, ohne dass zu viel Sonnenwärme reinkommt. Bis dahin wusel ich noch ein bisschen durch die Wohnung und das Internet.

 

Update 9:45 Uhr

Ein angeschalteter eReader, dessen Bildschirm ein schwarz-weiß Cover mit zwei Skeletten und dem Titel "Summer Sway" zeigt

Die Küche ist aufgeräumt, das Geschirr von gestern Abend abgewaschen und einen Milchkaffee habe ich mir auch schon gegönnt. Außerdem ist der Feedreader geleert und ich habe die Kurzgeschichte „Summer Sway“ von Kameron Hurley (die gab es im Juli für ihre Patreon-Unterstützer) gelesen. In der Geschichte gibt es einen Mord, der die Nachbarschaft auf ungewöhnliche Weise beeinflusst. Ich mochte die Stimme der Nachbarin, aus deren Perspektive die Handlung erzählt wurde, und mir gefiel die Mischung aus wundersamen Elementen und diesem leichten Gefühl von „das könnte auch noch richtig schlimm enden“ … Als ich eben meinem Mann von der Geschichte erzählt habe, fiel mir auf, dass ich an Kameron Hurley vor allem ihre Unberechenbarkeit schätze. Ich weiß nie, was mich bei einer ihrer Kurzgeschichten erwartet und das finde ich sehr spannend.

Rechts ein angeschalteter eReader, der das Cover von "Dungeon Crawl" zeigt. Der eReader liegt auf zwei Goldie-Vance-Comics. Links davon ist eine große Tasse mit Milchschaum zu sehen, darüber ist ein ausgeschaltetes Sonnenglas zu erahnen.

Außerdem habe ich in „Dungeon Crawl“ von Annie Bellet reingelesen, um zu schauen, ob ich heute in der Stimmung für Urban Fantasy bin. Der Titel ist der achte Teil der „Twenty-Sided Sorceress“-Reihe und nachdem der große Handlungsstrang, der die ersten sieben Teile beherrscht hatte, beendet ist, bin ich gespannt, wie die Autorin die Reihe weiterführen wird. Auf der anderen Seite hätte die Reihe für mich auch mit dem siebten Band enden können und ich habe ein bisschen Angst, dass die drei Teile, die ich noch vor mir habe, mir das Ganze ein bisschen verderben könnten. Bevor ich weiterlese, gibt es aber erst einmal eine Brettspielrunde – auch heute wieder mit „Seize the Bean“, wo wir eine neue Kundenkombination ausprobieren werden. 😉

 

Update 13:00 Uhr

Eine Draufsicht auf mehrere Karten: Oben verschiedene Kundengruppen, in der Mitte Café-Produkte wie Espresso oder Kuchen und in der unteren Reihe Café-Ausbauten wie Deko, Schürzen u.ä.

Unsere heutige „Seize the Bean“-Runde brachte uns in den Boxhagener Kiez und obwohl wir dachten, dass der vermutlich eine recht entspannte Kundenkombination mit sich bringen würde, wurde es dann doch überraschend herausfordernd. Am Ende hat mein Mann mit 46:45 Punkten gewonnen – so knapp war es bei uns noch nie. *g* Es ist immer wieder spannend, wie sehr die unterschiedliche Zusammensetzung von Kundengruppen das Spiel beeinflussen. Dieses Mal hatte mein Mann ein großes Problem genügend Kaffee für seine Kunden aufzutreiben, während ich davon profitierte, dass seine Kaffeeliebhaber dafür sorgten, dass ich immer wieder überraschende Kaffeelieferungen bekam. Das Spiel macht uns immer noch viel Freude und mit der schnellen Auf- und Abbauzeit und einer guten Stunde Spielzeit lässt es sich auch immer gut in so einen Sonntagvormittag schieben. Auch wenn wir eigentlich mal wieder Lust auf ein größeres Spiel hätten, ist uns schon klar, dass wir so etwas wie „Gloomhaven“ im Sommer nicht regelmäßig spielen können und dass das deshalb gerade keinen Sinn macht. Also bleibt es wohl bei „Seize the Bean“ (und eventuell mal wieder einer Runde „Obsession“) über den Sommer und im Herbst gibt es wieder die größeren Spiele (und … ähm … „Flamecraft“, das im September bei uns ankommen sollte).

Oben ein angeschaltetes Sonnenglas, dessen Boden mit unterschiedlich gefärbten Glasmurmeln bedeckt ist, darunter eine Schüssel mit Vanillequark-Milchreis und Apfelmus, rechts davon ein angeschalteter eReader.

Zum Frühstück gab es heute „Reste“ – genauer gesagt restlichen Milchreis von gestern, vermischt mit einem Vanillequark-Rest und dazu Apfelmus. Eine ungewohnte Mischung, aber da alles direkt aus dem Kühlschrank kam war es auch schön erfrischend. *g* Außerdem gab es ein paar Seiten „Dungeon Crawl“ und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich gerade in der richtigen Stimmung dafür bin. Ich mag die Schreibweise von Annie Bellet, ich mag die Figuren und der Humor in den Romanen liegt mir auch, aber eigentlich ist es gerade nicht „gemütlich“ genug für mich. Ich glaube, ich schiebe die Entscheidung noch ein bisschen vor mir her und schaue erst einmal wie es Kiya und Natira gerade so geht. 😉

 

Update 16:15 Uhr

Ein aufgeschlagenes Buch mit schwarzem Cover, auf dem Skelettteile und der Schriftzug H.P. Lovecraft zu sehen sind. Das Buch wird von einer Hand gehalten und im Hintergrund lässt sich ein vollgestopftes Bücherregal erahnen.

Ich muss gestehen, dass ich mich gerade von allem möglichen ablenken lasse und so sehr viel Zeit verliere, von der ich gar nicht sagen kann, was ich da gemacht habe. Ich finde das nicht schlimm, aber doch etwas irritierend, wenn mir Zeit so verloren geht. Auf jeden Fall führt das dazu, dass ich das Gefühl habe, dass mein Mann sehr Zeit mit seinem Lovecraft-Buch verbracht hat, als ich mit meinen diversen Büchern … 😉

Ein Fernseher im Dunklen, der eine Animal-Crossing-Szene zeigt, bei der meine Spielfigur vor der Wahrsagerin Smeralda steht, die sagt: " Jetzt sollte alles wieder im Einklang mit dem Universum sein".

Immerhin habe ich schon eine Runde „Animal Crossing“ gespielt und da ich schon mal den Fernseher für mich hatte, habe ich auch noch die Gelegenheit genutzt und kurz „Grow – The Song of the Evertree“ anworfen. „Grow“ ist mein „Sommerspiel“ für dieses Jahr, ein nettes Spiel, das von mir nicht so viel Aufmerksamkeit erfordert, keinen Stress macht und ein bisschen Entspannung bringt.

Ein Fernseher im Dunklen, der einen Screenshot von Grow zeigt, bei dem meinen Spielfigur vor einem Heuballen steht, auf dem eine kleines fantastisches Wesen sitzt.

Ich bin allerdings nicht mit allen Elementen bei diesem Spiel glücklich. Viele Dinge werden nicht groß erklärt, so dass ich sie selber herausfinden musste, und bei der Stadt, die ich wieder aufbauen muss, gibt es keinerlei Ausstausch zwischen den Stadtteilen, was mich richtig nervt. Das sorgt dafür, dass ich in dem einen Stadtteil seit Tagen Leute habe, die einen Job in einem Badehaus suchen, während ich in dem anderne Stadtteil ein Badehaus habe, das ich nicht in Betrieb nehmen kann, weil ich dafür keine Leute habe. Außerdem finde ich es ein bisschen frustrierend, dass die Tage im Spiel zu kurz sind, um überhaupt alle Stadtteile zu besuchen und zu verwalten oder gar zusätzlich noch die Weltensamen zu versorgen. Es ist ein niedliches Spiel, aber es hätte so viel besser sein können, wenn das eine oder andere Element besser durchdacht worden wäre … *grummel*

 

Update 20:30 Uhr

Zwei Comics auf meinem Schoß, dahinter sind meine Füße zu erkennen, davor der Rand meiner Teetasse.

Nach dem letzten Update habe ich zu den beiden „Goldie Vance“-Comics (Band 4 und 5 der Reihe) gegriffen und gelesen. Ich mag diese Mischung aus Detektivgeschichte, Teeniedrama (nur ein sehr kleiner Anteil, aber Goldie verhält sich mit ihren 16 Jahren nun mal nicht immer erwachsen), Spionage-Handlung und absurden Elementen. Mit den fünf Bänden habe ich die Serie dann auch vollständig – jetzt muss ich nur noch Platz im Regal dafür finden. *g*

Eine Schale in der sich rechts Reis und links eine Ananas-Curry-Sauce befinden.

Danach wurde es auch schon Zeit in die Küche zu wandern, wobei mein Mann und ich heute getrennt gekocht haben. Er hatte Lust auf ein Essen mit Oliven und Hackbällchen, dass er sich in seinen WG-Zeiten regelmäßig gekocht hatte, also habe ich für mich eine Curry-Ananas-Sauce gemacht. Als wir dann beide unser Essen vor der Nase hatten, gab es noch eine Folge „Somebody Feed Phil“ für uns – dieses Mal die, in der er in Madrid is(s)t. Ich muss zugeben, dass die Sendung dieses Mal kulinarisch wenig für mich bereit hielt, es gab sehr viel Schwein und Schinke zu sehen. Aber grundsätzlich mag ich diese Serie wirklich sehr, weil da so viele Menschen aufeinandertreffen, die Essen so richtig genießen können. 😉 Ich weiß noch nicht so recht, was ich den Rest des Abends machen werde, aber ich hinterlasse hier auf jeden Fall noch einmal ein Update.

 

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Ich habe den restlichen Abend sogar wirklich mit „Dungeon Crawl“ verbracht und denke, dass ich das Buch im Laufe der Woche weiterlesen werde, weil ich nun wirklich wissen will, was es mit dem Auftrag auf sich hat, den die Protagonistin von einem Vampir (dem sie einen Gefallen schuldete,) annehmen musste. Insgesamt mit ich mit meinem Lese-Sonntag wirklich zufrieden, ich habe mich heute mit einige Dinge beschäftigt, die ich mag, und so sollte es sein. 😉 Vielen Dank an Natira und Kiya für die Gesellschaft heute! Ich hoffe, ihr habt einen guten Start in die neue Woche und bringt die Tage bis zum Urlaub noch gut hinter euch! 🙂

 

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Heutige Mitleserinnen:

Natira
Kiya

Lese-Sonntag im Juni 2022

Es ist gerade kurz nach 5 Uhr morgens und im Schlafzimmer haben wir aktuell 25 Grad … Wie ihr sehen könnt, hat für mich wieder die Zeit des Jahres angefangen, in der ich bei Sonnenaufgang aufstehe, um die Wohnung zu verdunkeln, und in der ich mich darüber beschwere, dass mich der Lärm der Nachbarn wegen der offenen Fenster die halbe Nacht wach hält. 😉 Ich hoffe, ich kann trotz meiner Übermüdung den Lese-Sonntag genießen, wobei ich jetzt schon sagen kann, dass ich irgendwann im Laufe des Tages einen ausgiebigen Mittagsschlaf machen werde. Ansonsten hoffen wir, dass wir heute morgen eine kurze Brettspielrunde auf die Reihe bekommen und ich habe gerade drei Bücher, die ich aktuell lese. Bevor ich aber aufs Sofa wandere, um den Tag mit Lesen zu verbringen, werde ich die noch einigermaßen erträglichen Temperaturen nutzen, um ein paar Sachen zu erledigen.

 

Update 8:30 Uhr

Ein üppig begrünter Baum vor blassblauer Himmel mit einem Hauch von Sonnenaufgang am unteren linken Rand, an dem Dachsparren, der oben rechts ins Bild ragt, ist erkennbar, dass das Foto aus einem Fenster heraus aufgenommen wurde.

Uff, ich muss gestehen, dass es mir jetzt schon ziemlich mit der Hitze reicht. Keine Wolke am Himmel und ein weiterer Tag mit 37 Grad … Immerhin habe ich mich heute einen Moment lang darüber gefreut, dass ich aus unserer Wohnung heraus Fotos machen kann, die wirken, als ob wir auf dem Land leben. Schon sehr nett, dass der einzige Baum in der Straße gegenüber steht. 😉 Ansonsten ist die Wohnung aufgeräumt, das Geschirr von gestern ist abgewaschen, ich habe Dehnübungen gemacht, das Abendessen soweit vorbereitet und dann gleich wieder eine Runde Geschirr abgewaschen. Sobald mein Mann sein Frühstück gegessen hat, spielen wir eine Runde „Seize the Bean“. Da das Brettspiel in der Regel nicht so viel Zeit erfordert, haben wir uns in den letzten Wochen regelmäßig an den Sonntagen durch die verschiedenen Berliner Bezirke gespielt. So gern ich Brettspiele spiele, die länger dauern und etwas herausfordernder sind, so muss ich zugeben, dass es doch einfacher ist sich mal eben für eine schnelle Brettspielrunde hinzusetzen, statt dafür gleich den halben Tag einplanen zu müssten.

Links eine Schüssel mit Mais, Paprikastücken und Zwiebelwürfeln, rechts ein Holzbrett mit gewürfeltem Weißbrot und oben lässt sich eine kleine Schüssel mit Brotwürfeln erahnen.

 

Update 11:00 Uhr

Eine Seite eines angeschalteten eReaders. Die ersten Absätze geben ein Gespräch zwischen zwei Personen wieder, die eine Person (Mel) betreibt ein Café und die andere Person (Josh) ist ein Gestaltwandler.

Die Fotoqualität wird heute nicht so wahnsinnig groß sein, aber immerhin haben diese ganzen halbdunklen Bilder doch fast etwas … äh … gemütliches! 😉 Während mein Mann also sein Frühstück gegessen hat, habe ich die Kurzgeschichte „Dreaming of Pines“ von Tris Lawrence gelesen. Die Geschichte spielt in einem magischen Café, dessen Kunden durch individuelle Türen kommen und gehen, und wird aus der Perspektive von Mel erzählt, die seit langer Zeit dieses Café zusammen mit dem Gestaltwandler Josh betreibt. Als eines Tages Britt das Café besucht (und wenig später wieder verlässt), kann Mel sie nicht so recht vergessen – ebenso wenig wie das Eiersalat-Sandwich-Rezept, dass sie für diese Kundin gemacht hat. Ich mochte die Vorstellung von einem solchen magischen Cafés, ich mochte die Idee, dass die Gerichte und Getränke, die Mel für ihre Kunden zubereitet, ganz besondere Bedeutung für diese haben und viele Erinnerungen mit sich bringen. Alles in allem war das eine wirklich süße Geschichte.

Eine Zusammenstellung aus drei Bildern. Links eine Übersicht über den Aufbau des Brettspiels heute, rechts oben die sechs Kundengruppen, die heute mit im Spiel waren, rechts unten eine Detailaufnahme von zwei Style-Ausbauten.

Unsere „Seize the Bean“-Runde war heute etwas seltsam, da wir heute zum ersten Mal den Bezirk „Friedrichshain“ ausprobiert haben. Das bedeutet, dass wir heute auch zum ersten Mal „negative“ Kundengruppen in unserem Deck hatten wie zum Beispiel „Criminal Minds“ oder „Rebels“. Wir spielen normalerweise nicht „gemein“, sondern versuchen lieber gemeinsam das Beste aus den jeweiligen Karten zu machen, aber mit dieser Kundenzusammenstellung wird das gegeneinander Spielen zur Grundlage. So hat mein Mann mit seinen kriminellen Kunden regelmäßig meine Vorräte geklaut, während meine Punker dafür gesorgt haben, dass mein Mann negative Bewertungen bekam. Sehr seltsam, aber auch ganz lustig. Wir brauchen aber definitiv noch mindestens eine weitere Runde, um wirklich ein Gefühl für das veränderte Spielverhalten zu bekommen (und an alle dadurch erfolgten Regeländerungen zu denken).

 

Update 14:00 Uhr

Rechts ein Teller mit einer in Scheiben geschnittenen Gurke und einem English Muffin mit Curry-Aufstrich, links die Taschenbuchausgabe von "Possession" und darüber ein leuchtendes Sonnenglas mit Glasmurmeln.

Nach dem letzten Update gab es erst einmal Frühstück, nebenbei habe ich meinen Feedreader geleert und meinem Mann zugehört, der ein paar Gedanken loswerden musste. (Es ist wirklich faszinierend, wie viele Beschwerden ich gerade über die Beziehungen in der Serie „iZombie“ zu hören bekomme – vor allem, da ich die Serie nach anfänglicher Begeisterung vor ein paar Jahren nicht weitergucken wollte, während er sie dieses Mal unbedingt bis zum Ende durchhalten will. *g*)

Rechts eine gefüllte French Press, mittig ein Papierbeutel mit Kaffeebohnen, links davon ist ein weiterer Beutel zu erahnen.

Nach dem Frühstück habe ich mir einen Milchkaffee gekocht, wobei es gerade überraschend schwierig ist mich für eine Bohnensorte zu entscheiden. Wenn ich überlege, dass ich eigentlich erst seit einem guten Jahr regelmäßig Kaffee trinke, finde ich es gerade überraschend faszinierend, wie spannend ich es gerade finde unterschiedliche Kaffeesorten zu testen. Gestern hatte ich eine Sorte, die sehr, sehr fruchtig schmeckte und kaum Geschmacksnoten aufwies, die ich normalerweise mit Kaffee in Verbindung bringe. Sehr faszinierend. *g* Mit meiner Tasse zurück auf dem Sofa habe ich mir dann „Possession“ geschnappt, während mein Mann eine weitere „iZombie“-Folge guckte.

Ein aufgeklapptes englisches Taschenbuch, im Hintergrund ist im Dunklen ein laufender Fernseher zu erahnen.

„Possession“ ist der vorletzte Band der Greywalker-Reihe von Kat Richardson und wie schon bei den vorhergehenden Teilen freue ich mich sehr über diese Mischung aus ungewöhnlicher Urban Fantasy, Lokalkolorid (sehr viele Beschreibungen von Seattle) und ungewöhnlicher Informationen (dieses Mal unter anderem rund um Tunnelbau, Archäologie und Bodenbedingungen im US-Bundesstaat Washington). Die Handlung selber dreht sich darum, dass die Protagonistin Harper Blaine in drei Fällen von Wachkoma-Patienten ermitteln muss, die anscheinend von Geistern besessen sind. So einfach ist es natürlich nicht und so sammelt die Privatdetektivin gerade eifrig Informationen über die drei Patienten – sowohl unter den Menschen, die sie gekannt haben, als sie noch gesund waren, als auch unter den Geistern von Seattle, die gerade ungewöhnlich aktiv sind. Jetzt lege ich das Buch aber erst einmal zur Seite und wandere eine Runde ins Bett, in der Hoffnung, dass ich etwas fehlenden Nachtschlaf nachholen kann.

 

Update 17:00 Uhr

Ein fischförmiges Gebäckstück auf einem kleinen Teller, im Hintergrund leuchtet ein Sonnenglas, rechts lässt sich eine große Tasse erahnen und links ein Taschenbuch.

Wieder wach, aber bevor ich eine Blogrunde drehe und Kommentar beantworte, gönne ich mir Tee und Taiyaki …

 

Update 21:00 Uhr (letztes Update)

Animal-Crossing-Screenshot, auf dem meine Figur in kurzer Hose, Top und Regenstiefeln neben einer japanischen roten Brücke zu sehen ist. Es Regnet und die einzigen leuchtenden Farben im Bild kommen von einem gelben Regenschirm und der roten Brücke.

Nachdem meiner Teezeit und einer Blog- und Kommentarrunde, habe ich erst einmal zur Switch gegriffen und „Animal Crossing“ gespielt. Ich muss gestehen, dass ich es zwar nicht so großartig finde, dass ich nun schon den dritten Tag in Folge Regen habe und deshalb bei meiner täglichen Spielrunde überall sprießende Blumen ausgraben muss, dass es aber auch sehr erholsam ist dem Regen im Spiel zu lauschen. Ich hätte nichts dagegen, wenn es auch in Wirklichkeit gerade so ausdauernd regnen würde. 😉 Nach dem Spielen habe ich wieder zu „Possession“ gegriffen – so langsam laufen die verschiedenen Handlungsstränge zusammen und ich bin gespannt, was am Ende die Lösung für all die unterschiedlichen unnormalen übernatürlichen Phänomene sein wird. Während ich noch las, hat mein Mann das heute morgen vorbereitete Abendessen in den Ofen geschoben. Ich muss gestehen, dass das ein weiterer Vorteil ist, wenn ich im Laufe des Tages „vorkoche“. 😉

Eine Auflaufform mit einem Brotauflauf, der dank Paprikastückchen und Maiskörnern schön farbig ausschaut.

Zum (sehr leckeren) Essen gab es eine Folge „The Good Place“ – nicht mehr lange und wir haben die dritte Staffel davon beendet. Ich muss zugeben, dass ich mich von der Serie nur ungern verabschiede, die hat uns bislang wirklich Freude bereitet, und es ist schade, dass wir nur noch eine weitere Staffel vor uns haben …

Ich drehe jetzt noch eine Kommentar- und Blogrunde und wandere dann auch bald ins Bett, weshalb das hier mein letztes Update für heute sein wird. Es hat mich gefreut, dass ihr euch heute trotz der Hitze zu mir gesellt und von eurem Tag erzählt habt. Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Sonntag und habt einen angenehmen Start in den Tag! Wir lesen uns (spätestens) in einem Monat wieder! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Natira
Anette

Lese-Sonntag im Mai 2022

Uff, das war bislang kein guter Blogmonat und ich fürchte, dass es so auch noch eine Weile bleiben wird. Ich habe viel um die Ohren, mein Mann hat gerade unberechenbare Arbeitszeiten, was auch immer meinen Rhythmus aus dem Tritt bringt, und nur noch eine Woche und dann beginnt sein Urlaub. Außerdem leben wir – dank der hohen Außentemperaturen – schon wieder den ganzen Tag in der verdunkelten Wohnung, was meine Laune auch nicht gerade hebt. Aber ich bin wild entschlossen trotzdem diesen Lese-Sonntag zu genießen, weshalb wir uns für heute Vormittag (solange wir auf der West-Seite der Wohnung noch etwas Licht reinlassen können) eine Runde „Seize the Bean“ vorgenommen haben. Und nach der Brettspielrunde suche ich mir ein nettes eBook – ich habe ja genügend ungelesene Titel auf dem eReader, um etwas Passendes für meine aktuelle Stimmung zu finden. Aber vorher gönne ich mir etwas entspannte Zeit zum Wachwerden …

 

Update 10:45 Uhr

Ein eReader mit dem Anfang der Kurzgeschichte "Bånd", die die Tags: asexual character, biromantic character, curses (accidental), interspecies romance, magic user, magical mishap, mlm, norway, past tense, pov third person limited, reaper, witch zeigt.

In den letzten 2 1/2 Stunden habe ich die nächtliche Timeline aufgelesen (auch nach Verkündigung des ESC-Gewinners haben wohl noch einige daran zu knabbern gehabt, dass Deutschland mal wieder auf dem letzten Platz gelandet ist, während meine englischsprachige TL sich über das Abschneiden von Ukraine und UK gefreut hat), meinen Feedreader geleert (sorry, wenn die Beiträge zu lange darin ruhen, fällt mir in der Regel kaum noch was zum Kommentieren ein) und das Geschirr von gestern Abend abgewaschen. Außerdem habe ich die Kurzgeschichte „Bånd“ von Florence Vale gelesen, die Teil der „Add Magic to Taste“-Anthologie ist, die ich vor Kurzem über Kickstarter bekommen habe. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Thomas erzählt, der ein Café mit „extra Service“ betreibt – genau genommen hat er eine zusätzliche Lizenz, um Zauber zu verkaufen. Dummerweise verflucht er aus Versehen einen Kunden und muss nun einen Weg finden, um diesen Fluch wieder aufzuheben, was bedeutet, dass er viel Zeit mit seinem Kunden verbringen muss … Alles in allem war das eine wirklich süße Liebesgeschichte, auch wenn ich gestehen muss, dass sich die bislang gelesenen Geschichten in dieser Anthologie überraschend ähnlich anfühlen, wenn ich bedenke, dass sie von den verschiedensten Autor*innen sind.

 

Update 13:30 Uhr

Eine Auswahl Karten aus dem Spiel "Seize the Bean", die die Kundengruppen "Locals", "Families", "Students" und "Health Nuts" und die dazugehörigen Geschäftsausbauten und Produktangebote zeigt.

Nach dem letzten Update haben mein Mann und ich eine Runde „Seize the Bean“ gespielt, dieses Mal mit dem „Prenzlauer Berg“-Setting, bei dem die Kundengruppen „Friendly Locals“, „Families“, „Students“, „Health Nuts“, „Board Game Geeks“ und „Tourists“ bedient werden mussten. Dabei haben wir heute vermutlich mehr Zeit mit Auf- und Abbau verbracht als mit dem eigentlichem Spiel, da ich eine sehr günstige Kombination aus Produkt-Nachschub und Kunden erwischt hatte und meine „Board Game Geeks“-Kunden dafür sorgten, dass ich innerhalb kürzester Zeit so viele positive Bewertungen hatte, dass das Spiel vorbei war und wir Punkte zählen konnten.

Ein Überblick über das Ende des Spiels, wobei bei meinem Spielbereich im Vordergrund sehr viele Plättchen mit positiven Bewertungen zu sehen sind.

Das war eine sehr seltsame Spielerunde, aber es war auch lustig zu sehen wie unterschiedlich die verschiedenen Spiele selbst mit den selben Kundengruppen sein können, weil eben sehr viel davon abhängt in welcher Reihenfolge die Karten gezogen werden und ob die Läden gut ausgebaut werden können oder nicht. Bislang macht uns das Spiel wirklich viel Spaß und ich bin schon gespannt, wie es beim nächsten Mal wird, wenn wir uns „Berlin Mitte“ nähern und vollkommen neue Kundengruppen treffen werden. 😉

Zwei Brötchen mit (viel) Salat und einer nur erahnbaren Käsescheibe auf einem Holzbrett und eine große Tasse mit schwarzem Tee und etwas Milch.

Nach dem Brettspielen wurde es Zeit für mein Frühstück (nach langer Zeit mal wieder Aufbackbrötchen) und nun werde ich wohl mal zum eReader greifen und schauen, ob mich spontan einer der Titel darauf anspricht. Es ist wirklich unglaublich, wie viele ungelesene Romane darauf schlummern – und wie wenig davon immer zu meiner jeweils aktuellen Lesestimmung passen. 😉

 

Update 16:00 Uhr

Die erste Seite von "Private Eye". Der Text beschreibt, wie die Protagonistin eines Tages eine Banshee in ihrer Pfandleihe stehen hat, die ihr erzählt, dass sie ihre Großmutter sei.

Nach dem letzten Update habe ich mich ein bisschen durch meinen eReader gewühlt und dann beschlossen, dass ich mir spontan „Private Eye“ von Alyssa Day runterladen und anfangen könnte. Den ersten Band der „Tiger’s Eye Mysteries“ habe ich in den letzten Tagen gelesen und fand die Geschichte amüsant und wunderbar entspannend – für mich gerade genau die richtige Mischung aus Cozie (wenn ich das bei all den Leichen überhaupt sagen kann) und Urban Fantasy. Ich mag wie die Charaktere miteinander umgehen und ich muss gestehen, dass ich so langsam neugierig auf Details rund um den Weltenbau werde (allerdings nicht so neugierig, dass ich momentan Lust hätte die Atlantis-Reihe der Autorin anzufangen, von der die „Tiger’s Eye Mysteries“ ein Spin-off sind).

Links der geöffnete eReader mit meiner aktuellen Lektüre, unten rechts eine Glasschale mit Vanillequark, oben rechts ist noch eine große Tasse mit Milchschaum zu erahnen.

Außerdem habe ich in der Zwischenzeit das Fladenbrot fürs heutige Abendessen gebacken und mir eine Portion Vanillequark (und Chai mit Milchschaum) gegönnt. Bevor ich weiterlese oder eine Runde „Animal Crossing“ spiele, drehe ich erst einmal eine Blogrunde und schaue, was ihr heute Nachmittag so gemacht habt. 🙂

 

Update 18:45 Uhr

Meine Animal-Crossing-Figur mit einem geflochtenen Hut, einer kurzen Hose und einem bunten Top vor einem Steinkreis, der zwischen Tannen verborgen ist.

Die Blogrunde nach dem letzten Update hat ein bisschen Zeit gekostet und so habe ich seitdem nicht viel mehr als „Animal Crossing“ spielen auf die Reihe bekommen und ein bisschen mit meinem Mann geschwatzt, der mit unserem Vermieter kommunizieren musste. *g* Jetzt drehe ich eine weitere Blogrunde (irgendwie ist mein Rhythmus heute so, dass ich eure Kommentare anscheinend immer knapp verpassen) und gehe dann kochen. 🙂

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Zwei Stücke Fladenbrot, die dekorativ gefüllt sind.

Zum Abendessen gab es Fladenbrot, das ich mit Salat, Halloumi und Frühlingszwiebelringen gefüllt habe und dazu haben wir heute ein bisschen „Kühlschrank öffne dich!“ geschaut. Ansonsten habe ich „Private Eye“ beendet und mich gut amüsiert. Die Bücher sind eigentlich nicht so gut geschrieben und die Geschichten relativ vorhersehbar, aber ich mag die vielen kleinen Szenen zwischen der Protagonistin und all den anderen Figuren und diese kleinen „Hinterwäldler“-Momente. In der Realität bin ich definitiv für scharfe Waffengesetze und ihre Durchsetzung, in Romanen hingegen kann ich sehr gut damit leben, wenn ältere Diner-Gäste der Protagonistin zur Hilfe eilen, indem sie zwei Schlägern zeigen, dass sie nicht wehrlos sind und die größeren Waffen bei der Hand haben … 😉

Noch ein Ausschnitt aus "Private Eye" - dieses Mal wird die Protagonistin bedrohnt und zwei ältere Diner-Gäste zücken ihre Waffen, um ihr zur Seite zu stehen.

Sehr lange werde ich nicht mehr wach bleiben, weshalb das hier mein letztes Update ist. Ich fand es wieder sehr schön den heutigen Tag so entspannt zu verbringen und habe ich sehr gefreut, dass sich mir so viele angeschlossen haben! Ich hoffe, ihr habt einen guten Start in die Woche! 🙂

 

 

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Anette
Natira
Sayuri
Neyasha

Lesen in den Mai

Mit „leichter“ Verspätung starte ich nun auch mal in Anettes „Lesen in den Mai“-Tag, nachdem ich tagsüber erst einige andere Dinge auf die Reihe bekommen musste. Aber jetzt habe ich den Rest des Tages „frei“ (wenn ich vom Kochen absehe) und kann mich meinen Büchern (und Spielen) widmen. So ganz bleibt es bei mir ja nicht bei einem „Lese“-Tag, wenn die Switch mich immer so freundlich anlächelt. 😉 Ich möchte heute aber auf jeden Fall noch zwei Sachen beenden, damit ich die nicht mit in den Mai nehme. Das eine ist eine Kurzgeschichte, die ich gestern beim Frühstück angefangen habe, das andere ein Sachbuch, in dem ich im Laufe der vergangenen Wochen immer wieder gelesen habe. 🙂

 

Update 19:00 Uhr

Links ein angeschalteter eReader, der Kapitel 6 einer Kurzgeschichte zeigt, in der Mitte ein Vanillemuffin mit Schokostücken, darüber eine kleine Sturmlaterne mit brennender Kerze und rechts eine Tasse mit Milchtee.

Die vergangenen zwei Stunden habe ich erst einmal mit der Kurzgeschichte „The Shadow Cats“ von Rae Carson (und einem Stracciatella-Muffin und Tee 😉 ) verbracht. Die Handlung spielt kurz vor dem Roman „The Girl of Fire and Thorns“ und wird aus der Sicht von Prinzessin Alodia erzählt, die in dieser Geschichte nicht nur versucht einen alten Verbündeten ihres Vaters auf ihre Seite zu ziehen und das Rätsel um seltsame Jaguar-Angriffe und eine ebenso seltsame Dürre zu klären, sondern auch herausfindet, dass ihre kleine Schwester Elisa über mehr Fähigkeiten verfügt, als Alodia ihr zugetraut hätte. Nachdem ich in den letzten Wochen „The Girl of Fire and Thorns“ gelesen habe, fand ich es spannend Alodias Sicht auf Elisa mitzuerleben – gerade weil Elisa mit dem Gefühl aufgewachsen ist, dass ihre Schwester sie so gar nicht schätzt und dass sie eh nicht mit ihr mithalten kann.

Links mein Animal-Crossing-Charakter, rechts einer meiner Nachbarn, der sagt: "Deine Hippie-Tunika sieht sehr frühlingshaft aus. Da riecht man fast die Blümchen!"

Nach dem Beenden der Kurzgeschichte habe ich erst einmal „Animal Crossing“ angeworfen und eine schnelle Runde über die Insel gedreht. In den letzten Tagen ist mein Inselleben ein bisschen zu kurz gekommen, dafür habe ich mir für morgen Vormittag eine längere Runde mit meinen Nachbarn vorgenommen. Vielleicht gestalte ich ja sogar mal wieder ein Ferienhaus – da gibt es so viele nette Möglichkeiten. Bevor ich jetzt in die Küche wandere und ein (ziemlich spätes) Abendessen koche, drehe ich noch eine kleine Blogrunde und schaue, wie es den anderen in der Zwischenzeit ergangen ist. 🙂

 

Update 21:30 Uhr

Eine Porzellanschale mit Kartoffel-Spitzkohl-Eintopf.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Zeit mit Kochen und Essen vergeht, selbst wenn es nur ein einfaches Essen ist. Dafür ist das Foto von unserem Spitzkohl-Eintopf überraschend ansprechend geworden – vielleicht sollte ich häufiger unser Essen im Schatten meines Leselichts fotografieren. 😉 Zum Essen haben wir einen Teil der Sendung „Kühlschrank öffne dich“ geschaut. Das ist eine Kochsendung, bei der die Köchin Hanna Reder mit Alexander Kumpner (bzw. Alexander Hermann, nachdem Kumpner an Covid erkrankt ist) gegen wechselnde Herausforder-Teams kocht. Dabei müssen die Teams für Personen (Familien, WGs usw.) kochen, deren Kühlschrankinhalt zur Verfügung gestellt wird und die am Ende die servierten Essen bewerten müssen. Wir finden die Sendung ganz unterhaltsam, aber da uns eine Folge zu lang ist, um sie am Stück zu gucken, nehmen wir sie auf, spulen beim Gucken während der Werbung vor und teilen uns das Ganze auf zwei bis drei Abende auf. Heute sind wir ein bisschen dabei hängengeblieben – zum Vorsichhinglubschen während Übermüdungsphasen sind solche Sendungen einfach perfekt. 😉 Damit ich heute aber noch etwas zum Lesen komme, wechsel ich jetzt endlich mal zu meinem Sachbuch – genau genommen zu der Biografie „The Cook’s Tale“.

Die Taschenbuchausgabe von "The Cook's Tale - Life below stairs as ist really was" von Nancy Jackman und Tom Quinn. Das Cover zeigt zwei vergilbte serpiafarbenden Fotos. Das hintere lässt ein altmodisches Steinhaus erahnen, das vordere zeigt eine Frau mit einer altmodischen Frisur und einer Schürze.

 

Update 0:00 Uhr (Letztes Update)

Ich habe bis vor wenigen Minuten an „The Cook’s Tale“ gelesen und damit das Buch wirklich noch in diesem Monat beendet. Ich fand es spannend von Nancy Jackmans Leben als Köchin zu lesen, gerade weil es wohl einige Aspekte in ihrem Leben gab, in denen sie deutlich mehr Glück hatte, als die meisten jungen Frauen ihrer Zeit. Ich versuche in den nächsten Tagen mal eine Rezension zu dem Titel zu schreiben – momentan geht mir noch zu viel dazu durch den Kopf. Außerdem wird es definitiv Zeit, dass ich ins Bett gehe, also schaue ich nur noch kurz wie es den anderen heute Abend ergangen ist, und hole dann hoffentlich den verpassten Schlaf der vergangenen Nächte nach. 😉 Es war nett den Abend gemeinsam mit euch zu verbringen. Ich hoffe, ihr habt einen guten Start in den Mai und morgen noch einen entspannten Sonntag!

Lese-Sonntag im April 2022

Denjenigen von euch, denen das wichtig ist, wünsche ich „Frohe Ostern!“ und für alle anderen hoffe ich, dass ihr ein schönes, langes Wochenende erlebt. 🙂 Bei mir waren die vergangenen zwei Tage nicht ganz so entspannt wie erhofft, aber heute sollte ich mich nur mit Dingen beschäftigen können, die mir Freude bereiten. Nicht einmal kochen muss ich, denn es gibt heute Abend den Rest von gestern (und heute Nachmittag den Kuchen, den ich am Freitag gebacken habe 😉 ). Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es heute mit dem Lesen läuft. In den letzten zwei Wochen habe ich sehr, sehr viele Bücher angefangen und bin bei sehr wenigen davon bis zum Schluss geblieben. Wenn mich allerdings ein Roman genug gereizt hat, dass ich dabei bleiben wollte, habe ich in der Regel auch ein paar Stunden am Stück gelesen – worauf ich auch für heute hoffe. Allerdings habe ich noch keine Ahnung, was für eine Geschichte mich heute reizen könnte … Vielleicht sollte ich mal schauen, ob mich eines meiner vielen angefangenen Bücher packen kann, oder ich stelle mich vor den SuB und blättere solange Bücher an, bis eins finde, das ich nicht aus der Hand legen mag … Bevor ich damit anfange, muss ich aber erst einmal etwas wacher werden.

 

Update 11:15 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot, bei dem meine Spielfigur auf einer Bank sitzt und in die Kamera winkt, während im Hintergrund ein Hasen-Maskottchen mit einer Luftballontraube zu sehen ist.

Ich muss gestehen, dass ich mich seit dem Erstellen dieses Beitrags heute morgen vor allem online rumgetrieben habe, was aber auch dazu führte, dass ich einen sehr amüsanten Austausch mit einer Freundin hatte, die davon erzählte, dass sie heute früh beim Aufstehen entdecken musste, dass ihr Kater sehr viel Spaß mit den Ostereiern in Nachbars Garten hatte. Die Schadensbegrenzung sorgte dann für einen etwas stressigen Start in den Tag für meine Freundin und zu einer sehr lustigen Geschichte für mich … *g* Dann habe ich eine Runde „Animal Crossing“ gespielt und mit meinen Nachbarn zusammen den „Häschentag“ genossen. Und nun werde ich mir wohl etwas Zeit nehmen, um mal durch die Buchstapel der letzten Wochen zu stöbern und zu gucken, ob mich eins der Bücher anspricht. So viel Zeit dürfte das bei den paar Titeln ja nicht kosten … oder? 😉

Rechts ein Tisch mit zwei wackeligen Buchstapeln, links daneben ein Servierwagen, dessen oberste Ebene ebenfalls mit zwei Buchstapeln bedeckt ist.

 

Update 14:00 Uhr

Zwei deutlich kleinere und ordentlichere Bücherstapel als auf dem vorherigen Foto.

Nach dem letzten Update habe ich mich wirklich erst einmal hingesetzt und meine Bücherstapel sortiert (und abgestaubt) und ein paar Titel weggeräumt und geschaut, was mich gerade spontan anspricht. Das Ergebnis war … immer noch zwei Bücherstapel, aber diese sind nun deutlich übersichtlicher. Der rechte mit angefangenen Büchern, die ich endlich beenden sollte, und der linke mit Titeln, die ich noch rezensieren will. Außerdem habe ich zwei Romane aus dem SuB gezogen, die ich anlesen wollte, und dann habe ich noch ein eBook auf den Reader geladen, das ich heute über Tansy Rayner Roberts‘ Patreon zur Verfügung gestellt bekommen habe. Und da der Beitrag, mit dem das „Witchy Ways“-eBook kam, folgende Worte beinhaltete:

„You are a witch apprentice on your final day of studies — and before the grand Coven ceremony of graduation, you have to complete a quest and find your Witchy Way, the essential theme of all your future magics.

No pressure, then!

Slap on a pointy hat, steal a cauldron, and let’s get started.“

 

Links ein angeschalteter eReader, dessen Bildschirm eine Seite zeigt, die erklärt wie dieses Abenteuerbuch "gespielt" wird, rechts ein Teller mit einem Brötchen und zwei Mohrrüben, im Hintergrund ist eine Hexenkessel-förmige Tasse zu sehen mit Heißer Schokolade darin und der Aufschrift "Witches Brew".

Habe ich spontan beschlossen, dass es zum Frühstück eine Heiße Schokolade und die erste Runde mit diesem Adventure-Buch geben wird. Und dann habe ich mein Abenteuer als Hexe in Ausbildung begonnen, in dem ich Dinge aus einem magischen Kessel gezogen habe. Ich muss zugeben, ich bin keine sehr aufregende Hexe, da ich dazu neige die vernünftigste Lösung zu wählen. Aber wenn ich einmal den ungewöhnlichsten Weg gewählt habe, habe ich wunderbar überraschende Dinge erlebt. Mein bisheriges Lieblingsende war der Teil, in dem die Hexe mit einer Eule flüchtete und beschloss, dass sie genug von der ganzen Sache hat … *g* Insgesamt habe ich wirklich viel Spaß mit dem Buch und all den unterschiedlichen Richtungen, in die die Geschichte gehen kann.

„It’s scary, sometimes, to realise just how good witches are at getting things done.

But also, it’s awesome.“

 

Zwei nebeneinanderliegende Bücher. Das linke Cover zeigt einen sehr kleinteiligen und ornamentalen Schädel (The Bone House), das rechte Cover zeigt die scherenschnittartig eine Frau mit einem langen Kleid und eine kleine tentakelige Kreatur. Die Frauengestalt wird von einem Banner umgeben, auf dem der Titel "The Affair of the Mysterious Letter" zu lesen ist.

Theoretisch könnte ich den Rest des Tages mit „Witchy Ways“ verbringen, ohne dass mir langweilig wird. 😀 Aber da ich die vielen noch unentdeckten Varianten lieber in Ruhe genießen will, greife ich dann gleich erst einmal zu „The Bone Houses“ von Emily Lloyd-Jones. (Mein Mann meinte angesichts der „Nothing stays buried forever“-Zeile auf dem Cover, dass das Buch zum heutigen Tag passen würde … *hüstel*) Mal schauen, ob ich heute in der richtigen Stimmung bin für eine Mischung aus Horror und Feengeschichte oder ob ich nach einem ersten Anlesen lieber „The Affair of the Mysterious Letter“ von Alexis Hall ausprobiere.

 

Update 17:00 Uhr

Ein Blick auf eine der Seiten von "Bone Houses", bei der der obere Teil der Seite eine walisische Legende nacherzählt, während der untere Teil ein Gespräch zwischen Ryn und Ellis zeigt, die sich über die Legende unterhalten.

Ich bin dann bei „The Bone Houses“ hängen geblieben und genieße die Geschichte bislang sehr. Trotz der Tatsache, dass schon auf den ersten Seiten deutlich wird, dass in dem Ort Colbren die Verstorbenen nicht immer unbedingt in ihren Gräbern bleiben, empfinde ich den Roman bislang weniger als „Horror“ als als klassische Fantasygeschichte mit sehr starken Anleihen an walisische Sagen. Protagonistin Ryn ist die Tochter eines Totengräbers und übernimmt nach dem Verschwinden ihres Vaters seinen Job in Colbren. Doch es gibt nur wenig Arbeit und seitdem immer mehr Bone Houses (belebte Verstorbene) auftauchen, neigen die Bewohner des Ortes dazu ihre Verstorbenen verbrennen zu lassen, so dass Ryn noch weniger Aufträge bekommt. Dabei muss sie nicht nur für ihr eigenes Überleben, sondern auch für das ihrer beiden jüngeren Geschwister aufkommen, und die Situation wird für die drei Jugendlichen noch verzweifelter, als der örtliche Lord sie aus ihrem Haus werfen lassen will. Die einzige Hoffnung für Ryn besteht in einem Auftrag, den der Kartograph Ellis für sie hat. Ellis benötigt jemanden, der sich in der Region auskennt und der bereit wäre ihn in die Berge zu begleiten, an deren Ausläufern Colbren liegt. Doch die Berge gehören zu dem Gebiet, das früher dem Elfenkönig Arawn unterstand, und noch heute finden sich dort Überreste gefährlicher Magie – und natürlich die Bone Houses, die durch den Fluch von Arawns Kessel wiederbelebt werden. Ich mag diese Mischung aus walisischen Sagen und Ryns recht hartem und einfachem Leben und ich mag wie Emily Lloyd-Jones ihre Figuren angelegt hat.

Ein Teller mit einem Stück Straciatella-Napfkuchen, daneben steht eine große Tasse mit Milchkaffee und davor liegt "The Bone Houses".

Trotzdem habe ich zwischendurch „The Bone Houses“ zur Seite gelegt, um ein Stück Kuchen zu essen und dabei noch ein bisschen in „Witchy Ways“ zu blättern. Vor allem, weil es nun mal einfacher ist gleichzeitig zu essen und ein eBook zu lesen, aber auch weil ich es lustig fand weitere Varianten „meines“ letzten Tages als Hexen-Auszubildende zu erleben. Ich weiß nicht, wie oft ich am Ende zu einem Duell auf Leben und Tod herausgefordert wurde, aber immerhin hatte ich auch ein Ende als Frosch und eins bei dem ich noch ein Studium an einer Universität erleben durfte. 😉 Der Kuchen, den ich am Freitag gebacken hatte, ist heute noch immer überraschend saftig, obwohl es nur ein simpler Sandkuchen mit ein paar Schokostücken ist. Gebacken habe ich den, weil mein Mann einen Packung Fertig-Glasur von einer Arbeitskollegin geschenkt bekommen hat. Ich muss zugeben, dass diese Weiße-Schokolade-Waldbeeren-Mischung auf dem Kuchen nicht schlecht ist, aber ich neige beim Essen die ganze Zeit dazu zu überlegen, wie ich etwas ähnliches aromatischer zubereiten könnte. 😉

 

Update 20:00 Uhr

Ein Stück Gemüsewähe - in der Füllung lassen sich Karotten, Zucchini, Mais und Paprika erkennen.

Ich habe weiterhin viel Spaß  mit „The Bone Houses“, aber das Lesen unterbrochen, um ein Stück Gemüsewähe zu essen. Es ist schon sehr, sehr lange her, dass ich das Essen gemacht habe, dabei war es viele Jahre lang mein „ich verwöhne mich und meine Gäste“-Wohlfühlessen. Und aufgewärmt ist die Gemüsewähe eh noch einmal besser, weil dann die Aromen so schön durchziehen konnten. Sehr lecker! Ich glaube nicht, dass ich noch einmal ein paar Jahre verstreichen lasse, bis ich das nächste Mal eine zubereite. (Und wieso habe ich schon so lange keinen Quark-Öl-Teig mehr gemacht, obwohl der so gut schmeckt?!) Bislang kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden mit meinem Tag bin: Lauter leckeres Essen und Lektüre, die mir Spaß macht! 🙂

 

Update 00:15 Uhr (Letztes Update)

Ups, jetzt hatte ich glatt vergessen mich hier noch einmal zu melden, als ich mein Buch ausgelesen hatte. „The Bone Houses“ war definitiv weniger Horror als ein ungewöhnliches und sehr cooles Aufgreifen walisischer Sagenelemente. Ich mochte die Protagonistin Ryn ebenso gern wie ihren Begleiter Ellis, ich mochte Ryns Sicht auf ihren Job als Totengräberin und all die Dinge, die ihrer Meinung nach damit einhergingen. Ein Teil der Auflösung am Ende der Geschichte war vorhersehbar, aber für mich war weniger dieses eine Element, als der Weg der Figuren dahin, das, was den Reiz des Romans ausgemacht hat, weshalb ich gut damit leben konnte. Und nun werde ich wohl nach weiteren Veröffentlichungen von Emily Lloyd-Jones Ausschau halten müssen, in der Hoffnung, dass sie mir ebenso gut gefallen wie das heute gelesene Buch. 😉

Es war schön mal wieder einen Tag mit einem Roman verbracht zu habe und ich hoffe, dass Natira und Anette diesen Tag ebenso genossen haben. Habt morgen noch einen entspannten Feiertag und lasst es euch gut gehen! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:
Natira
Anette

Lese-Sonntag im März 2022

Uff, meine Konzentrationsfähigkeit ist mir in den letzten Tagen wieder mal abhanden gekommen – ich hoffe, ich finde sie heute wieder! Ich habe an diesem Sonntag immerhin nichts anderes vor als Lesen und es wäre schön, wenn ich den Tag nutzen könnte, um mal wieder mehrere Stunden am Stück bei einem Buch zu bleiben. Gestern war es ziemlich trubelig und ich habe keine einzige Seite gelesen (dafür aber immerhin eine Runde „Strawberry Butter Rose Buns“ gebacken). Außerdem fürchte ich, ich muss erst einmal die Stapel neben dem Sofa durchschauen, um herauszufinden welche Bücher ich gerade angefangen habe, welche ich endlich mal wegräumen könnte – und welche ich heute weiterlesen mag. Aber erst einmal Wachwerden, was in den letzten Tagen besonders lange gedauert hat …

 

Update 10:30 Uhr

Rechts eine große Tasse mit Milchkaffee, links ein Stapel aus eReader (unten) und zwei Büchern, bei dem nur der Titel des obersten Buches (The Tower at the End of Time) lesbar ist.

Noch würde ich mich nicht als „wach“ bezeichnen, aber ich habe all die Bücherstapel von dem kleinen Rollwagen neben dem Sofa entfernt und dafür meinen eReader und zwei Romane in Reichweite gelegt, die ich gleich mal anlesen werde. Einmal „The Tower at the End of Time“ von Amy Sparkes (die Fortsetzung von „The House at the Edge of Magic“) und dann noch „The Magicians of Caprona“ von Diana Wynne Jones. Ich denke, dass ich mit einer vertrauten Geschichte (Caprona) oder zumindest einer vertrauten Welt heute vielleicht eher ins Lesen finde. Außerdem fühle ich mich gerade nicht in der Lage kompliziertere Geschichten zu erfassen. *g* In der vergangenen Woche hatte ich eigentlich große Lust auf Urban Fantasy, bin aber bei all den angelesenen Romanen nicht besonders weit gekommen … Vielleicht klappt es ja dann heute mit fantastischen Kinderbüchern. 🙂 Ansonsten habe ich mir gerade einen Milchkaffee gekocht und hoffe, dass der mich etwas aufweckt. Ich mag es gar nicht, wenn ich mich so gar nicht denkfähig fühle.

 

Update 13:00 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot, der meine Figur in einem kurzem sw-kariertem Rock, schwarzem Wollpullover und schwarzem Bandana mit einer Gießkanne iin einem Feld mit verschiedenen Feldfrüchten zeigt.

Nach dem letzten Update habe ich eine Runde „Animal Crossing“ eingelegt – immer wieder unterbrochen von der Kommunikationsbedürftigkeit meines Mannes. Es ist lustig, wie viel er im Moment am Wochenende (und abends) zu erzählen hat, weil er nun nicht mehr kurz tagsüber bei mir vorbeischauen kann. Ich bin nicht gerade glücklich darüber, dass er nun wieder jeden Tag ins Büro muss, wobei ich es schon angenehm finde, dass ich ein paar Stunden für mich allein in der Wohnung bin. Danach habe ich in meine beiden Bücher reingelesen und beschlossen, dass ich erst einmal mit „The Tower at the End of Time“ anfangen werde.

Ein aufgeschlagenes Buch, auf der rechten Seite ist "Chapter 1" und die ersten Sätze der Geschichte zu lesen, die Illustrationz zu Beginn des Kapitels zeigt ein ungewöhnliches krummes Haus mit lauter Türmchen und Erkern, die keinen rechten Sinn zu ergeben scheinen.

Nach den Ereignissen in „The House at the Edge of Magic“ hat sich das Leben der Protagonistin Nine ziemlich geändert, aber statt einfach glücklich mit der Situation zu sein, hat sie etwas Probleme sich anzupassen. Außerdem ist es nicht ganz einfach in einem magischen Haus zu leben, das auf einmal … Schluckauf bekommen hat. *g* Ich glaube, das ist gerade genau die richtige Geschichte für meine aktuelle Stimmung. Nett und ohne große Konzentration lesbar und mit genügend ungewöhnlichen Elementen, damit ich trotzdem das Gefühl habe, dass ich meinen Lesetag gut nutze. Etwas weniger nett ist gerade die Geräuschkulisse, die von unserer Nachbarin zur Verfügung gestellt wird, aber daran sind wir ja inzwischen gewöhnt (und ich werde mir einfach gleich Kopfhörer aufsetzen, wenn das noch länger so weitergeht). Vorher drehe ich aber eine Blog- und Kommentarrunde und besorge mir dann Frühstück!

 

Update 16:00 Uhr

Ein kleiner weißer Teller, auf dem ein "rosenförmig" gedrehtes Hefegebäck steht, das durch eine Glasur leicht glänzt, daneben eine grün-weiße große Tasse mit Tee (und einem Schuss Milch).

Bis ich dann zu meinem Frühstück kam, hat es doch noch ein Weilchen gedauert, aber ich muss gestehen, dass ich es sehr genossen habe das erdbeerig-zitronige Stück Hefegebäck zum Frühstück zu genießen. 😉 Bei dem Wort „Bun“ muss ich übrigens immer ans Hazel Wong (aus der „Murder Most Unladylike“-Reihe“) denken, in deren Augen die „Bun Break“ im Internat mit all den „Sticky Buns“ das Beste an ihrem Aufenthalt in England sind. *g* Was mich darauf bringt, dass ich die Reihe eigentlich mal wieder von vorne anfangen könnte, um die Entwicklung der Figuren zu genießen … Wieso hat so ein Tag eigentlich nur 24 Stunden? Das reicht doch niemals, um alle Bücher zu lesen, auf die ich Lust habe. 😉 Und da ich schon beim Thema „Lesen“ bin: Ich genieße „The Tower at the End of Time“ gerade sehr. Ich habe sowieso eine Schwäche für Gebäude, die ein Bewusstsein haben, und sowohl das Haus, als auch der Titel-gebende Turm sind nicht nur Gebäude mit einem Bewusstsein, sondern auch Gebäude mit Problemen … 😀 Sobald ich meine Kommentarrunde gedreht und den Teig fürs Abendessen vorbereitet habe, werde ich also meine Nase wieder in mein Buch stecken und schauen wie es Nine und den anderen so ergeht.

 

Update 18:30 Uhr

Links das Cover von "The Tower at the End of Time", rechts ein kleiner Teller mit einem "rosenförmigen" Stück Hefegebäck und dazwischen liegt ein noch eingepackter Umai-Bo.

Nachdem ich den Teig fürs Abendessen geknetet hatte, gab es eine weitere Runde „Strawberry Butter Rose Bun“ für mich (und danach ein Umai-Bo mit „Yasai Salad“-Geschmack, weil mir überraschenderweise nach etwas Herzhaftem war *g*). Bei meiner „Bun Break“ habe ich die letzten Seiten von „The Tower at the End of Time“ genossen und voller Spannung miterlebt wie Nine und die anderen einen Ausweg aus dem unheimlichen Turm suchen mussten. Ich mag die Reihe mit jedem Buch ein Stückchen lieber (auch wenn ich die „Auflösung“ um Nines Mutter nicht unbedingt so gebraucht hätte) und hoffe sehr, dass die Autorin noch ein paar weitere Fortsetzungen schreibt. Und weil ich gerade so schön dabei war zu lesen, habe ich gleich zu „The Magicians of Caprona“ gegriffen.

Die Taschenbuchausgabe von "The Magicians of Caprona", deren Cover einen Elefanten zeigt, der von einem fliegenden Greif, dem Umriss von zwei Kindern und einer Katze, sowie von mehreren Insekten und einem Leopard umringt wird.

Die Geschichte gehört zu meinen liebsten Chrestomanci-Büchern und ich finde es schön sie nun auf Englisch zu lesen. Außerdem ist es nicht schlimm, wenn ich heute Abend nicht so viele Kapitel lesen und dann in der Woche nicht zum Weiterlesen kommen sollte, weil ich die Handlung ja schon gut kenne. Bei diesem Roman kann ich jederzeit an jeder Stelle einsteigen, ohne mich erst wieder auf die Handlung groß einlassen zu müssen. *g* Ansonsten wird es so langsam Zeit in die Küche zu wandern, um das Abendessen vorzubereiten. Die Buns sind zwar ziemlich sättigend, aber trotzdem bekomme ich so langsam Hunger und das heutige Essen braucht etwas Zeit im Ofen.

 

Update 22:00 Uhr (Letztes Update)

Die Zeit seit dem letzten Update habe ich mit Kochen, Essen – und dabei eine Folge von „The Good Place“ schauen und Abwaschen verbracht. Zum Abendessen gab es eine „Onion and Red Pepper Quiche“ – lustigerweise ebenso wie die „Strawberry Butter Rose Buns“ ein Rezept von Jerrelle Guy. Das habe ich heute schon zum zweiten Mal gemacht, weil es uns beim ersten Mal so gut schmeckte und ich noch etwas mit meinem Ofen experimentieren musste, um es stressfrei hinzubekommen. Da ich die Quiche aber nicht mit Mürbeteig, sondern meinem normalen Pizzateig mache, werden wir sie wohl so schnell nicht wieder essen können, weil meine Ölflasche nun so gut wie leer ist und wir natürlich am Samstag zu spät waren, um im Supermarkt noch eine Flasche Öl zu bekommen. Wir leben in seltsamen Zeiten …

Ein Stück Quiche mit Zwiebeln und roter Paprika, die Oberfläche ist goldbraun, der Teig zeigt eine leicht orange Färbung, weil der Saft der Paprika beim Backen eingezogen ist.

Sehr lange werde ich nicht mehr aufbleiben, weshalb das hier auch mein letztes Update ist. Ich schaue nur noch, was ihr in den letzten Stunden so gemacht habt und dann wandere ich wohl auch schon ins Bett (den Pyjama habe ich schon an *g*). Ich fand es schön wieder mit euch den Tag zu verbringen und hoffe, dass ihr morgen einen stressfreien Tag in die Woche habt! Passt gut auf euch auf und bleibt gesund! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Anette
Natira
Kiya

Lese-Sonntag im Februar 2022

Uff, die ersten drei Februar-Wochen sind wie im Flug vergangen und heute ist schon wieder Lese-Sonntag. Wobei ich im Moment ernsthaft versuche mir jeden Sonntag als Lesetag einzurichten, weil ich nach meinen aktuellen Arbeitstagen relativ wenig Lust zum Lesen aufbringen kann. (Und wir wissen ja inzwischen alle, dass ich sehr unleidig werde, wenn ich längere Zeit nicht zum Lesen komme. *g*) Ich habe für heute ein paar Titel im Auge, die ich in den letzten Tagen aus den diversen Regalen gezogen habe, darunter „Earwig and the Witch“ von Diana Wynne Jones (was nicht gerade viel Lesezeit in Anspruch nehmen sollte) und der neunte „Card Captor Sakura – Clear Card Arc“-Manga (nachdem ich am vergangenen Wochenende den zehnten Teil gelesen hatte, ohne zu bemerken, dass der Vorgänger seit über einem halben Jahr ungelesen im Regal lag *hüstel*). Außerdem habe ich „The Tea Dragon Society“ in Reichweite liegen, weil mir das Lesen von „The Tea Dragon Festival“ so viel Lust darauf gemacht hatte, und ein paar Neuzugänge, die mich auch gerade sehr reizen. Aber bevor ich meine Nase in irgendein Druckerzeugnis stecke, sollte ich erst einmal wach genug werden, um auch etwas von meiner Lesezeit zu haben.

 

Update 11:15 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts ein kleiner Stapel mit Büchern (von unten nach oben: The Tea Dragon Society, The Tower at the End of Time, A Storm of Sisters, Earwig and the Witch, Card Captor Sakura - Clear Card Arc 9).

Ich habe keine Ahnung, wo dieser Vormittag hin ist. Ich habe nicht viel mehr auf die Reihe gebracht als eine Kerze anzuzünden und mich online rumzutreiben … was vermutlich erklären würde, wo mein Vormittag geblieben ist. *g* Zwischendurch habe ich mich immer wieder von euren Kommentaren und Beiträgen ablenken lassen – wir sind ja heute wieder richtig viele! 🙂 Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag mit all euren geplanten Aktivitäten. Und bevor ich mich wieder ablenken lasse, klappe ich jetzt lieber mal den Laptop zu, koche mir einen Tee und greife zum Buch. 😉

 

Update 13:45 Uhr

Links eine brennende kleine Sturmlaterne, in der Mitte eine große Tasse mit milchigem Tee und rechts im Hintergrund lässt sich ein sehr süßes, rosafarbendes Mangacover erahnen.

Seit dem letzten Update habe ich nicht nur den neunten „Card Captor Sakura – Clear Card Arc“-Manga gelesen, sondern auch meine tägliche Runde „Animal Crossing“ gespielt. Ich muss gestehen, dass ich die „Card Captor Sakura“-Manga mit einem ziemlichen Gefühl von Nostalgie lesen (auch wenn dieser Teil der Reihe erst letztes Jahr veröffentlicht wurde.) Ich weiß gar nicht, ob diese Art von Manga für ein sehr junges Publikum, voller sehr niedlicher Zeichnungen und Figuren und ohne eine besonders anspruchsvolle (oder gar logische! *g*) Handlung heutzutage noch so veröffentlich würde, wenn es nicht die alte Reihe aus den 1990ern gäbe, an die so viele Leute liebevolle Erinnerungen haben. Aber ich mag die süße Optik und die liebenswerten Charaktere immer noch und ich genieße es gerade sehr, dass in diesen Clamp-Manga definitiv nichts Schlimmes passiert. Und ich finde es gerade sehr lustig, dass mir beim Lesen des zehnten Teils vor ein paar Tagen gar nicht aufgefallen ist, dass ich den neunten Band ausgelassen hatte, obwohl es eine Stelle gab, bei der ich mich fragte, wann denn Figur A der Figur B begegnet sei. Aber da Logiklücken nicht so unerwartbar bei diesen Geschichten sind, habe ich mich nicht länger mit der Frage beschäftigt, sondern das Ganze einfach als „entweder ist das eine Logiklücke oder ich habe was vergessen“ hingenommen. 😀

Animal-Crossing-Screenshot, der meine Figur in einem Mantel, dicken Stiefeln und Hut in einer winterlichen Landschaft zeigt. Im Hintergrund ist ein hellgelber Wohnwagen zu sehen, vor dem eine ältere Schildkröten-Figur (Törtel) sitzt.

So langsam wird es Zeit für mein Frühstück, aber vorher drehe ich noch eine Blogrunde und schaue, was bei euch so heute Vormittag passiert ist. 🙂

 

Update 16:00 Uhr

Nach meinem Frühstück habe ich erst einmal zu „The Tea Dragon Society“ von K. O’Neill gegriffen. Ich liebe diesen Comic wirklich und bin auch beim erneuten Lesen immer wieder von dem liebevollen Umgang der Figuren miteinander gerührt – und die Tea Dragons sind einfach nur knuffig! *hach* Oh, und ich liebe die Aussage der Protagonistin Greta über die Pflege von Tea Dragons: „This is kinda relaxing when they aren’t trying to bite your fingers off.“ Ich glaube, das trifft auf überraschend viele Dinge mit Haustieren – egal, ob magisch oder nicht – zu. 😉

Eine Seite aus "The Tea Dragon Society", der Text in den vier Panels erklärt, dass Tea Dragons selten und empfindsam sind, dass Teeblätter aus ihren Hörnern wachsen und dass sie so kostbar sind, dass sie häufig gestohlen werden, was die Drachen selber zu misstrauischen kleinen Kreaturen macht.

Danach habe ich etwas Zeit online verbracht und mir Oberteile angeschaut – was damit endete, dass ich eine große Bestellung aufgegeben habe. Ich war in den letzten Wochen so genervt davon, dass ich kein einziges richtig sitzendes T-Shirt mehr habe und ständig irgendwelche Oberteil-Ecken in die Hose stecken muss, damit mir meine Kleidung nicht ständig im Weg ist. Eigentlich wollte ich ja erst einmal noch etwas abwarten, weil ich meine Shirts theoretisch noch tragen kann (und es so ungewohnt ist neue Sachen zu kaufen, obwohl meine alten noch nicht das „lässt sich nicht mehr flicken, muss ersetzt werden“-Stadium erreicht haben). Ich bin gespannt, was ich am Ende von den bestellten Sachen tragen kann. Bei den Größen musste ich nämlich leider raten, weil meine Maße nicht in die Größtentabelle passen (der Hüftumfang/Hintern benötigt ein paar Nummern mehr als der Rest von mir *g*) und ich gerade auf keine Erfahrungswerte zurückgreifen kann …

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, in der Mitte eine hexenkesselförmige Tasse mit Heißer Schokolade, rechts hinten ist das cartoonhafte Cover von "Earwig and the Witch" erahnbar.

Außerdem habe ich schon etwas Zeit mit Earwig verbracht und auch wenn ich nicht die Zielgruppe bin und Diana Wynne Jones so viel bessere Bücher geschrieben hat, genieße ich es gerade sehr die Protagonistin bei ihrem Weg in ihr neues „Zuhause“ zu begleiten. Lust auf das Buch hatte ich bekommen, weil ich vor einigen Tagen die Ghibli-Verfilmung der Geschichte gesehen hatte. Ich muss gestehen, dass ich damit nicht so ganz glücklich war, denn der Animationsstil sagt mir so gar nicht zu (zu glatt, zu realistisch was die Hintergründe usw. angeht, zu wenig gezeichnet, zu großer Kontrast zwischen den Texturen von Dingen und denen Elementen, die eigentlich lebendig aussehen sollten) und ich finde die Extra-Elemente, die dafür in die Geschichte gepackt wurden, vollkommen unnötig. Der ganze Kram mit der Band passt für mich überhaupt nicht in die Handlung, wobei ich zugeben muss, dass das dünne Büchlein vermutlich ohne diese Extras nicht genug Stoff für einen Anime mit sich bringt. *seufz* Jetzt aber erst einmal eine Tasse mit Heißer Schokolade und eine kleine Blogrunde, bevor ich wieder zu „Earwig and the Witch“ greife.

 

Update 18:30 Uhr

Ich habe mich gut mit den letzten Kapitelchen von „Earwig and the Witch“ amüsiert und mir ist mal wieder aufgefallen, wie viel mehr „Mut zur Lücke“ früher in Kinderbüchern zu finden war. So lebt die Hexe Bella Yaga mit Mandrake zusammen (also in einer WG, nicht in einer Beziehung) und Diana Wynne Jones macht sich nicht die Mühe auch nur irgendeine Information darüber zu liefern, wieso diese beiden ungewöhnlichen Gestalten in einem Haus leben. Und während der Ghibli-Verfilmung unbedingt eine Art „Hintergrundgeschichte“ zu Earwigs Mutter basteln musste, verzichtet Diana Wynne Jones auf irgendwelche Details. Als Leser.in gibt es nur die Ausgangssituation, die besagt, dass Earwigs Mutter vor zwölf Hexen auf der Flucht ist und sich das Waisenhaus so lange um das Kind kümmern soll. Ich mag es, dass die Autorin das alles so offen lässt, denn das gibt mir die Möglichkeit mir meine eigenen Gedanken um das Ganze zu machen (oder sogar ganz eigene Geschichten rund um die zwölf Hexen, Earwigs Mutter, ihre Flucht und all die anderen Dinge, die da sein könnten, zu spinnen).

Eine Zusammenstellung aus zwei Fotos: Das Cover von "A Storm of Sisters" mit drei gezeichneten Mädchen, deren Haare im Wind wehen (links) und ein Blick ins Buch, bei dem die hübsche Scherenschnitt-artige Zeichnung über der Kapitelüberschrift ins Auge fällt. Die Zeichnung zeigt das Profil einer jungen Frau mit kurzen Haaren (links).

Danach schwankte ich ein bisschen zwischen „The Tower at the End of Time“ von Amy Sparkes und „A Storm of Sisters“ von Michelle Harrison. Aber da es gerade so stürmisch ist und ich ein bisschen Sehnsucht nach richtigem Winter habe, habe ich zu „A Storm of Sisters“ gegriffen, und ich mag schon mal den Anfang mit einer etwas gelangweilten Betty und einer Kristallkugel, die in die Zukunft blicken lässt, und die vorhersagt, dass drei Schwestern mit einer kleinen Prise Magie näher kommen … 🙂 Bevor ich weiterlese, ist es aber erst einmal Zeit das Abendessen vorzubereiten – es gibt „Fladenbrot mit Zeug drauf“ wie mein Mann es vor ein paar Tagen so eloquent formulierte – und in den Ofen zu stecken. Während das Essen backt, müsste ich genügend Zeit für eine Blog- und Kommentarrunde haben.

 

Update 21:00 Uhr (Letztes Update!)

Ein Blech, das fast vollständig von einem Fladenbrotteig bedeckt ist, auf dem Paprika-, Zwiebel- und Fetastückchen liegen.

Da ich während das Abendessen im Ofen war (wobei ich heute wohl das Blech etwas zu hoch in den Ofen geschoben habe *hüstel*) eine gemütliche Kommentarrunde drehen konnte, hatte ich das Gefühl, ich wäre so schön auf dem aktuellen Stand. Und dann habe ich gerade in mein Mailfach geschaut … *g* Nachdem ich also satt bin und mich durch eine Folge „The Good Place“ gut unterhalten gefühlt habe, habe ich noch den Abwasch erledigt und werde mich nun mit Laptop auf dem Sofa einrollen und noch einmal bei euch vorbeischauen. Mal gucken, ob ich vor dem Schlafengehen noch etwas Lesezeit auf die Reihe bekomme oder nicht. Heute muss ich auf jeden Fall früh ins Bett, denn die To-do-Liste für morgen ist schon wieder gut gefüllt!

Es war wieder sehr schön den Sonntag gemeinsam mit euch zu verbringen und ich fand nicht nur den Austausch über die Kommentare sehr nett, sondern habe es auch genossen den Tag mit so vielen unterschiedlichen (kleinen) Geschichten zu verbringen. Ich hoffe, ihr hattet einen ebenso entspannten Sonntag und könnt morgen gut in die Woche starten! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

JED
Kiya
Natira
Neyasha
Anette

Lese-Sonntag im Januar 2022

Nachdem meine Frage, ob ihr noch Lust auf regelmäßige Lese-Sonntage habt, bei mir einen allgemeinen Eindruck von „im Prinzip schon, auch wenn ich nicht oft teilnehmen kann“ hinterlassen hat, gibt es heute also den ersten Lese-Sonntag im Jahr 2022. 😉 Bei mir startet der Tag wie gewohnt mit einem langsamen Wachwerden – was heute vermutlich etwas länger dauert, weil ich meinen Rhythmus in der vergangenen Woche ziemlich verschoben habe. Genau genommen habe ich in den letzten Tagen bis tief in die Nacht gearbeitet, weil ich dann meine Ruhe hatte und auch endlich mal was auf die Reihe bekam, und dafür bis in den späten Vormittag geschlafen. Um heute früh aufstehen zu können, bin ich gestern zwar früher ins Bett gegangen, aber irgendwie fühlt es sich nicht so an, als ob ich genügend Schlaf bekommen hätte. *g*

Also steht erst einmal Wachwerden auf dem Plan (vermutlich mit etwas Twitter-TL lesen und „Animal Crossing“ spielen) und später greife ich dann zum Buch. Nachdem ich in der vergangenen Woche mehr Zeit damit verbracht habe meine Bücher von einem Platz zum nächsten zu tragen als wirklich darin zu lesen, habe ich beschlossen, dass ich heute mit dem zweiten Band des „Supernormal Sleuthing Service“ von Gwenda Bond und Christopher Rowe anfange. Da das Lesen des ersten Teils nicht so lange her ist und ich mir davon eine flüssig zu lesende Mischung aus skurrilen, fantastischen und amüsanten Elementen mit einem Hauch Rettungsmission erwarte, komme ich hoffentlich schnell genug in die Geschichte, um auch wirklich mal wieder etwas länger am Stück zu lesen …

 

Update 11:00 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts eine hexenkesselförmige Tasse mit schaumiger Heißer Schokolade, in der ein Klecks Sahne zu erahnen ist, dazwischen liegt die Taschenbuchausgabe von "The Supernormal Sleuthing Service".

Zum „Animal Crossing“ spielen bin ich noch nicht gekommen (wo sind die letzten Stunden hin?), dafür habe ich mich online rumgetrieben, ein paar Kommentare geschrieben und überraschend viel mit meinem Mann geredet, der heute in extrem kommunikativer Stimmung ist. *g* Außerdem habe ich mir eine Heiße Schokolade gemacht, weil ich die restliche Sahne von gestern aufbrauchen wollte, damit ich heute Nachmittag den Becher zum Sahneschlagen wieder frei habe. Lustigerweise ist die Sahne dann im Milchschaum versunken, so dass davon kaum etwas zu sehen ist … Jetzt beende ich noch meine Kommentarrunde – so viele Mitleserinnen heute! <3 – und dann schaue ich mal, ob ich zur Switch greife oder zum Buch … oder ob ich mir Frühstück mache, kurze Nächte sorgen immer für großen Hunger bei mir. 😉

 

Update 14:00 Uhr

Ein Animal-Crossing-Screenshot, der meine Spielfigur zeigt, wie sie auf einem Sofa im "skandinavischem Stil" sitzt. Vor ihr ist ein schlichter Sofatisch mit einer Teekanne und einer Tasse, daneben steht ein kleiner Teller mit einem Keks. Im Vordergrund lässt sich ein Kamin erahnen, im Hintergrund sind diverse Möbel zu sehen und Fenster, die heftigen Schneefall zeigen. Über dem Sofatisch hängt ein hölzernes Wagenrad mit brennenden Kerzen.

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal gemütlich „Animal Crossing“ gespielt, ich mag die Winterzeit in dem Spiel so sehr und finde mein Wohnzimmer auch ohne all die Weihnachtsdeko, die ich im Dezember da hatte, immer noch sehr gemütlich. Mit den neuen Säulen und Theken muss ich aber noch etwas rumspielen, bevor ich damit zufrieden bin. 😉 Nach meiner Spielrunde gab es erst einmal Frühstück für mich (Porridge – ich denke, davon habe ich hier inzwischen genügend Fotos gezeigt) und dann habe ich doch wirklich ein paar Seiten in meinem Buch gelesen! Der Anfang ist schon mal wieder sehr schön gewesen inklusive einer Horde Affen, die in der Hotellobby mit Croquetschlägern und -bälle für etwas … Unruhe gesorgt haben. Was wiederum der Grund dafür ist, dass Protagonist Stephen und seine beiden Freunde Ivan und Sofia für den Rest des Tages aus dem Hotel geworfen wurden, damit sie keinen weiteren Unsinn anstellen könnten. Ich hege den Verdacht, dass Sofias Mutter nicht so glücklich damit ist, dass die drei versucht haben den Affen, die seit einigen Wochen im Hotel leben, Croquet beizubringen. 😉 Da mich dann mein Wecker daran erinnerte, dass es Zeit für eine Kommentarrunde wird, habe ich erst einmal wieder das Lesen unterbrochen, werde aber gleich wieder zu meinem Buch zurückkehren.

 

Update 17:00 Uhr

Ich habe gelesen! Kommentare und Blog-Updates … und ein paar Kapitel in meinem Buch. *g* Ich mag „The Supernormal Sleuthing Service“ wirklich, auch wenn die Geschichten alle auf der Grundbedingung fundieren, dass Erwachsene Kinder unterschätzen. In diesem Fall ist es so, dass der Protagonist und seine beiden Freunde Ivan und Sofia mitansehen mussten wie ein Zauberer einen Gegenstand an sich nahm, mit dem er die gesamte übernatürliche Welt beeinflussen kann. Im Laufe dieser Inbesitznahme wurde ein Freund von Ivan geschädigt und die Kinder scheinen die einzigen zu sein, die das stört und die herausfinden wollen, ob und wie sie ihm helfen können. (Alles etwas vage, für den Fall, dass noch jemand den Roman lesen mag.) Ich fände es schöner, wenn nicht nur die Kinder sich Sorgen machen würden, aber dann könnten sie natürlich nicht einfach unbeaufsichtigt ermitteln, sondern würden ständig über Erwachsene stolpern, die sich fragen, was die drei da eigentlich machen. Weshalb ich mit diesem Element leben und einfach den Rest der Geschichte genießen kann. Ich mag so viele der erwähnten Details rund um die übernatürliche Welt, ich mag die drei Charaktere und all ihre ungewöhnlichen Freunde und ich bin gespannt darauf ob (und wenn ja wie) sie am Ende ihren Freund retten!

Eine dünnwandige zartgrüne Schale neben einer brennenden kleinen Sturmlaterne. In der Schale befindet sich eine Portion Apple Crumble, die von zwei Sahneklecksen flankiert wird.

Zwischendurch habe ich mein Lesen unterbrochen, um Apple Crumble zu machen (und zu essen). Auf dem Foto sieht er deutlich dunkler aus, als er ist – auch wenn der Zimt, den ich unter meine Äpfel gemischt habe, schon zu einer nicht gerade goldgelben Fruchtfarbe führt. *g* Ich finde es so praktisch, dass ich den Crumble einfach in verschiedenen Formen backen und so eine Variante mit Zimt für mich und eine ohne für meinen Mann machen kann! Die zweite Hälfte gibt es dann heute nach dem Abendessen … Jetzt schaue ich aber erst einmal wie es den anderen in den letzten Stunden erging und dann lese ich noch ein paar Seiten, bevor ich zum Kochen in die Küche wandern muss.

 

Update 20:30 Uhr

Ein cremefarbender tiefer Teller mit großen muschelförmigen Nudeln und Blumenkohl, der deutliche Röstspuren aufweist.

Heute ging es später in die Küche, weil ich mein Kochen mit meinem Mann abstimmen musste und der wollte nicht nur erst noch die letzte „Downton Abbey“-Folge beenden, sondern vor dem Essen noch Duschen. Ich gebe zu, ich bin sehr froh, dass ich in den kommenden Wochen keine detaillierten Inhaltsangaben inklusive wortreicher Kritik an den Autoren zu hören bekomme. 😉 Das heutige Essen war etwas aufwändiger (und ist nicht sehr fotogen), aber dafür sind die Nudeln mit ofengeröstetem Blumenkohl und eine Sauce aus pürriertem Blumenkohl, Knoblauch und Parmesan einfach sehr, sehr lecker! Bevor ich wieder zum Buch greife, drehe ich eine Blog- und Kommentarrunde – ich habe schon gesehen, dass seit meinem letzten Update so einige Benachrichtigungen in meinem Mailfach gelandet sind. 🙂

 

Update 00:30 Uhr (Letztes Update)

Ähm … nach dem letzten Update habe ich noch den Abwasch erledigt und mein Buch ausgelesen. *g* Wie immer in letzter Zeit habe ich heute einiges an Anlaufzeit benötigt, bis ich wirklich in meinem Roman ankam und mich nicht mehr ständig ablenken ließ. Aber am Ende habe ich den zweiten Teil von „The Supernormal Sleuthing Service“ sehr genossen und wandere gleich sehr gut gelaunt ins Bett. Es war wieder sehr nett mit euch heute! Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Natira
Neyasha
JED
Anette
Sayuri

Habt ihr noch Lust auf Lese-Sonntage?

In den vergangenen vier Jahren gab es an jedem dritten Sonntag im Monat den Lese-Sonntag bei mir auf dem Blog, an dem es darum ging, gemeinsam einen möglichst gemütlichen und erholsamen Sonntag zu verbringen und darüber zu bloggen. Ich persönlich mag diese Lese-Sonntage immer noch und plane sie als „Veranstalterin“ seit 2018 fest in meinen Monat ein (und wer mich persönlich kennt, weiß in der Regel auch, dass ich an diesen Tagen schon „verabredet“ bin). Wenn ich aber sehe, wie die Lese-Sonntage im vergangenen Jahr gelaufen sind, dann habe ich das Gefühl, dass so ein fester monatlicher Termin nicht mehr in euren Zeitplan passt. Unser aller Leben hat sich in den vergangenen Jahren geändert – es wäre ja auch unheimlich, wenn es bei uns allen jahrelang immer gleich laufen würde – und einige Leute, die früher regelmäßig mitgelesen haben, haben sich schon lange von Bloggen (und Bloglesen) verabschiedet. Ich möchte nicht, dass dieser Tag zu einer „Pflichtveranstaltung“ wird oder dass ihr denkt, dass ihr meinetwegen daran festhalten müsstet, obwohl euch so ein fester Lese-Sonntag eigentlich zu viel wird.

Deshalb also hier zum Jahresbeginn die Frage, ob ihr überhaupt noch Lust auf die monatlichen Lese-Sonntage habt? Wenn nicht, ist es vollkommen okay, und wenn doch, dann würde ich gern wissen, ob alles bleiben soll wie immer oder ob euch vielleicht ein anderer Tag oder ein anderer Rhythmus besser passen würde.

Neyashas Jahreswechse-Lesemarathon 2021/2022

Auch in diesem Jahr gibt es bei Neyasha wieder einen Lese-Marathon über Silvester und ich werde mich ihr (so wie schon im vergangenen Jahr) anschließen. Allerdings fürchte ich, dass ich das erste Stündchen nicht mit Lesen, sondern mit Puzzeln verbringen werde – da momentan das Tageslicht gerade noch dafür ausreicht (und wir immer noch keine ausreichende Beleuchtung in unsere Durchgangszimmer haben). So richtig geht es bei mir mit dem Lesen also erst gegen 15 Uhr los – ich melde mich dann wieder hier. 🙂

 

Update 16:30 Uhr (31.12.2021)

Ein Puzzle, das vom oberen Bildrand aus betrachtet wird, und bei dem bislang der Himmel und ein Teil eines Flusses fertig gearbeitet sind. Im Fluss lassen sich Elefanten erahnen (bei sehr genauem Hinschauen).

Da zwischendurch wirklich schön die Sonne schien, haben wir doch etwas länger gepuzzelt als geplant. So wie auf dem Foto ist übrigens meine Perspektive auf das Puzzle (dafür sitze ich dabei auf dem bequemeren Stuhl *g*). Es war lustig, wie schnell sich gestern der Himmel puzzeln ließ, während mein Mann nun seit zwei Tagen am Fluss arbeitet und immer noch nicht alle Teile anlegen konnte. Ich habe mich derweil heute mit dem Grün im Hintergrund des Bildes herumgeschlagen und war jedes Mal sehr froh, wenn ich ein passendes Teil gefunden hatte. An dem Puzzle haben wir wohl noch ein paar Tage Freude. 🙂 Ansonsten habe ich mir Tee gekocht, mein Mann hat die letzten Weihnachtsplätzchen und Schokolade verteilt und ich greife (nachdem ich mich kurz bei Neyasha und Birthe gemeldet habe) zu „Amari and the Night Brothers“ von B.B. Alston. Ich hatte erst überlegt, ob ich den Jahreswechsel-Lesemarathon nutze, um noch ein paar angefangene Titel zu beenden, aber ich würde nur eine kleine Kerbe in die beiden Stapel mit angefangenen Büchern schlagen können, so dass sich da ein Endspurt gar nicht so recht lohnt. Außerdem habe ich gerade sehr große Lust darauf endlich diese Geschichte anzufangen. 😉

Links oben eine kleine brennende Sturmlaterne, in der Mitte eine Untertasse mit drei Plätzchen und drei in Folie eingepackten Schokoladenkugeln, die Untertasse steht auf einem Buch, von dem gerade noch der Titel "Amari and the Night Brothers" zu lesen ist, rechts oben steht eine große Tasse mit einer Milchschaumhaube (Chai-Tee mit Milchschaum).

 

Update 19:00 Uhr (31.12.2021)

In den vergangenen zwei Stunden habe ich – wenn auch regelmäßig von meinem kommunikativen Ehemann unterbrochen – „Amari and the Night Brothers“ gelesen. Nach einem etwas gewöhnlichem Einstieg (gibt es für Amerikaner wirklich keine anderen Anfang für Middle-Grade-Geschichten als Ärger-in-der-Schule-Schuldirektorgespräch-Situationen?) gab es schnell Szenen, die mir sehr gut gefallen haben. Die Protagonistin Amari hat in letzter Zeit häufiger Ärger in der Schule gehabt und einer der Gründe ist, dass ihr (zehn Jahre) älterer Bruder Quinton verschwunden ist und ihre Klassenkameraden sie damit „necken“, dass Quinton bestimmt tot ist. Am letzten Schultag bekommt Amari dann eine Lieferung, die ihr eine ganz neue Welt eröffnet und ihr ermöglicht am Sommercamp des „Bureau of Supernatural Affairs“ teilzunehmen. Das Ganze hat schon ein gewisses Percy-Jackson-Feeling (vor allem, weil Percy Jackson nun mal die Reihe ist, die ich als erstes mit so einer Camp-Situation verbinde), aber ich mochte es sehr, dass Amari sich bewusst dafür entscheiden muss einen Schritt in die übernatürliche Welt zu wagen. Außerdem gibt es viele nette magische Elemente in der Geschichte, die mir viel Spaß machen, weshalb ich mich jetzt schon aufs Weiterlesen freue. Aber erst einmal schaue ich bei Neyasha und Birthe vorbei und dann gibt es den traditionellen Nudelsalat zum Abendessen.

 

Update 22:15 Uhr (31.12.2021)

Eine Glasschale mit zwei grob aufeinandergehäuften Klumpen Eiscreme vor einer orangen Decke.

Ich würde gern schreiben, dass es nach dem letzten Update gleich Abendessen gab, aber mein Mann hat noch etwas rumgetrödelt also habe ich nur kurz bei Twitter reingeschaut und schon gab es eine Stunde später Essen, als wir es geplant hatten. *g* Der Nudelsalat war lecker und zum Nachtisch haben wir – „liebevoll“ von meinem Mann serviertes – Schokoladen-Erdbeer-Eis gegessen. Zum Essen gab es dann die zweite Folge von „School of Chocolate“, wo acht Personen, die alle professionell in dem Gebiet arbeiten, an einer Mischung aus Weiterbildung und Wettbewerb rund um Patisserie teilnehmen. Die Teilnehmer finde ich zum Großteil nicht sehr sympathisch, aber Amaury Guichon, der das Ganze leitet, habe ich in den zwei Episoden schon richtig ins Herz geschlossen. Er ist sehr professionell, gibt gute und hilfreiche Tipps, wenn die Teilnehmer Probleme haben, und seine Entscheidungen sind für den Zuschauer immer nachvollziehbar. Ich mag, dass es dabei um Wissensvermittlung geht, auch wenn die Teilnehmer (und das mag ich nicht) immer den Wettbewerbsanteil des Ganzen betonen. Nach dem Essen wollte ich eigentlich gleich wieder zum Buch greifen, aber dann hat mein Mann über Twitter mitbekommen, dass Betty White heute gestorben ist und wir haben uns dann noch eine ganze Weile über sie ausgetauscht und uns gegenseitig erzählt, welche ihrer Rollen wir am Liebsten mochten …

 

Update 9:30 Uhr (01.01.2022)

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr und hoffe, eure Nacht war angenehm ruhig und ihr konntet gut schlafen. Bei uns war erst so gegen halb zwei genug Ruhe, um ins Bett zu gehen, auch wenn ich schon vor Mitternacht müde genug gewesen wäre, um einschlafen zu können. Es war deutlich weniger los als in den vergangenen Jahren, aber es wurde immer noch genügend Feuerwerk abgebrannt, dass vom frühen Nachmittag an durchgehend Böller und das Pfeifen von Raketen zu hören war. Da ich so müde war, lief es gestern dann nicht mehr so gut mit dem Lesen, aber ich genieße „Amari and the Nightbrothers“ weiterhin. Die Geschichte beinhaltet sehr viele vertraute Elemente (und während ich ganz am Anfang bei der Erwähnung des Sommercamps Percy-Jackson-Erinnerungen hatte, fühlt sich der Teil im Camp dann eher nach den Nevermoor-Geschichten von Jessica Townsend an), aber die Erzählweise des Autors fügt diesen bekannten Elementen so einige erfrischende und unterhaltsame Wendungen hinzu, dass ich den Roman gerne lese. Bevor ich mich aber auf dem Sofa wieder mit einem Buch einrollen, muss ich noch eine Runde durch die Wohnung wuseln (und mir Tee kochen). Ich muss zugeben, dass ich mich gerade noch nicht sehr wach fühle … *g*

 

Update 12:00 Uhr (01.01.2022)

Nach meinem ersten Lebenszeichen hier heute morgen, habe ich ein bisschen die Küche aufgeräumt, mich mit meinem Mann unterhalten und dann bin ich auf dem Weg zum Bettenmachen bei unserem Puzzle hängengeblieben und habe die Gelegenheit genutzt, dass ich mal „richtigrum“ auf das Bild schauen konnte. Ich kann also vermelden, dass Fluss und Elefanten nun fertigestellt sind und wir heute Nachmittag „nur“ noch den Regenwaldanteil des Puzzles vor uns haben. Mal schauen, ob wir das heute hinbekommen oder ob wir morgen noch etwas davon haben werden. *g*

Links oben eine kleine brennende Sturmlatern, in der Mitte liegen zwei Taschenbücher aufeinander, das untere ist nur zu erahnen, das obere trägt den Titel "Winter Magic", rechts oben eine große Tasse mit Milchkaffee.

Nachdem ich mich vom Puzzle trennen konnte, habe ich mich mit der Anthologie, die ich gerade lese, auf dem Sofa eingerollt. „Winter Magic“ (herausgegeben von Abi Elphinstone) beinhaltet eine Sammlung von (fantastischen) Kurzgeschichten von verschiedenen Kinder- und Jugendbuchautor.innen. Einige der Geschichten sind nicht für die Antholgie geschrieben, sondern schon früher an anderer Stelle veröffentlicht worden, aber für mich sind sie neu. Die Geschichte, die ich heute gelesen habe, war „Casse-Noisette“ von Katherine Woodfine. Die (fiktive) Handlung drehte sich um die erste Aufführung des Balletts „Der Nussknacker“ in St. Petersburg und die Autorin hat die Geschichte aus Sicht der zwölfjährigen Tänzerin, die damals die Clara tanzte, geschrieben. Ich fand die Handlung sehr berührend (wenn auch ein kleines bisschen kitschiger als ich es von der Autorin gewöhnt bin) und mochte die Geschichte sehr. Jetzt werde ich aber für die restliche Zeit des Lesemarathons wieder zu „Amari and the Night Brothers“ greifen und versuchen gemeinsam mit Amari herauszufinden, was aus ihrem verschwundenen Bruder Quinton geworden ist. 🙂

 

Update 14:00 Uhr (01.01.2022)

Links oben eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts daneben ein Teller mit vier Baguettescheiben (zwei davon mit einer grünen Creme bestrichen, zwei mit Frischkäse) und daneben liegen einige Möhren.

Nach dem letzten Update fiel mir erst einmal auf, dass ich mir doch so langsam mal Frühstück machen könnte – vor allem, da ich mich sehr auf die Pistaziencreme gefreut habe, die ich mir „den nächsten Tag, an dem ich mal zum Frühstück Weißbrot essen“ aufgehoben hatte. 😉 Danach ging es weiter mit „Amari and the Night Brothers“ – inzwischen bin ich beim 25. Kapitel angekommen und ich finde es wirklich schön, dass ich an diesen zwei Tagen so viel Zeit am Stück gelesen habe. Ich muss mir für dieses Jahr definitiv wieder längere Lesezeiten vornehmen und dann auch Laptop und Smartphone in diesen Stunden außer Reichweite legen, damit ich nicht bei jedem flüchtigen Gedanken nur mal eben etwas recherchiere oder ein anderes Buch auf die Merkliste setze oder mich auf andere Art und Weise ablenken lasse …

Ein aufgeschlagenes Buch. Auf der linken Seite ist fett gedruckt "Chapter Twenty-Five" zu lesen, darunter ist eine gezeichnete Fleischfressende Pflanze zu erkennen.

Da der Lesemarathon jetzt vorbei ist, wandere ich zusammen mit meinem Mann erst einmal wieder zu unserem Puzzle (auch wenn das trübe Tageslicht heute nicht gerade wirklich für angemessene Puzzlebedingungen sorgt *g*). Es war sehr schön entspannt den Jahreswechsel gemeinsam mit Neyasha und Birthe lesend zu verbringen. Vielen Dank dafür an Neyasha! Ich hoffe, ihr habt noch ein schönes und entspanntes „Restwochenende“, bevor am Montag der Alltag wieder beginnt. 🙂