Es ist immer etwas seltsam, wenn der dritte Sonntag im Monat sich anfühlt, als ob er in der ersten Monatshälfte liegt … Aber auch wenn es sich seltsam anfühlt, so ist heute nun mal der dritte Sonntag im November und damit auch wieder Lese-Sonntag! Ich habe für heute keine konkreten Pläne, abgesehen davon, dass ich mit meinem aktuellen Sachbuch („An African History of Africa“ von Zeinab Badawi) etwas vorankommen möchte und hoffe, dass ich mich für einen Roman vom SuB entscheiden kann. Außerdem liegt immer noch der dritte Hellboy-Band auf dem Tisch neben dem Sofa, weil ich in den letzten Wochen nicht dazu gekommen bin ihn zu lesen …
Aber vorher muss ich – wie immer am Morgen – erst einmal richtig wach werden und etwas Pflichtkram hinter mich bringen. Bis später!
Update 10:45 Uhr
Uhhhh, irgendwie habe ich bislang nur einen Teil meines Pflichtkrams auf die Reihe bekomme, weil ich nur kurz eben ein Päuschen einlegen und ein Kapitel in meinem eBook lesen wollte. Tja, und dann wurde aus dem einen Kapitel ein angemessener Start in den Lese-Sonntag und so habe ich mal eben „The Undercutting of Rosie and Adam“ von Megan Bannen beendet. Das ist der dritte Teil der „Hart and Mercy“-Geschichten und während ich den zweiten Roman („The Undermining of Twyla and Frank“) zwar unterhaltsam, aber lange nicht so überzeugend wie „The Undertaking of Hart and Mercy“ fand, hat mich dieser Band wieder vollkommen hingerissen. Die Protagonistin Rosie ist – wie Hart im ersten Teil – eine Demi-Göttin, was bei ihr dazu führt, dass sie unsterblich ist. Oder genauer gesagt: Sie kann sterben, aber kurze Zeit später ist sie wieder lebendig und unverletzt. Was dazu geführt hat, dass sie in ihren über 175 Jahren Lebenszeit schon über hundert Mal gestorben ist und sich inzwischen sehr wünscht, dass sie doch sterblich wäre. Protagonist Adam hingegen scheint anfangs ein ziemlich gefühlloser Wissenschaftler zu sein, der für die Erfindung der Portale verantwortlich ist, die nach Tanria – dem Land, in dem bis vor zweihundert Jahren die alten Götter von den neuen Göttern gefangen gehalten wurden – führen und die momentan nicht zuverlässig funktionieren.
Ich habe mich beim Lesen ein bisschen gefragt, wieso mich der zweite Teil der Reihe so viel weniger berührt hat als die anderen beiden Bände und ich glaube, es liegt daran, dass sowohl Hart, als auch Rosie Demi-Götter sind und ihre Probleme deshalb deutlich mehr beinhalten als „wir stehen uns selber im Weg“ – was bei Twyla und Frank der Fall war. Sich zu verlieben, wenn man selber unsterblich ist, die andere Person aber nicht, beinhaltet eben mehr Herausforderungen als gewöhnlich. Wenn dann noch dazu kommt, dass sich die Götter immer wieder ins eigene Leben einmischen (und sei es nur, weil dein Vater ein Gott ist), dann vergrößern sich die Herausforderungen nur. Bei mir hat es auf jeden Fall dazu geführt, dass ich die letzten Kapitel meines Buchs eben nur lesen konnte, in dem ich schnell genug meine Tränen wegwischte, um überhaupt etwas sehen zu können. Zum Teil könnte das daran liegen, dass ich gerade sehr übermüdet bin, aber eben auch daran, dass ich Rosie und Adam wirklich mochte und mit ihnen mitgelitten habe, während sie versuchten ihre Freunde und Tanria zu retten, während sie gleichzeitig nach einem Weg suchten, der ihnen eine gemeinsame Zukunft ermöglichen würde. Das war ein sehr schöner Start in den Tag – auch wenn ich mich jetzt dann doch endlich aufraffen sollte, um endlich meinen Abwasch von gestern Abend zu erledigen. 😉
Update 14:30 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich endlich meinen Abwasch erledigt und noch etwas rumgeräumt (unter anderem, damit ich den kleinen Tisch neben dem Sofa heute nutzen kann *g*). Außerdem gab es Frühstück und ich habe ein paar Bücher angelesen, um mich für eins zu entscheiden. Was ich dann doch nicht getan habe … stattdessen habe ich ein Mittagsschläfchen eingelegt, was natürlich wieder länger gedauert hat. Seitdem ich von meiner Mutter zurück bin, bin ich jeden Tag um die Mittagszeit eingeschlafen, was mir wirklich zu denken gibt. So eine ereignislose Reise sollte nicht so viel Energie kosten. Da ich immer noch unentschossen bin, was meine nächste Lektüre angeht, und ich mich immer noch nicht wachgenug fühle, um zum Sachbuch zu greifen, werde ich jetzt wohl erst einmal eine Runde mit der Switch spielen.
Update 17:00 Uhr
Den Nachmittag über habe ich gemütlich gespielt und mich dabei unerwartet lange bei „Animal Crossing“ rumgetrieben, weil ich zwei Sachen nicht gefunden habe, die eigentlich hätten da sein müssen. Das hat immerhin meinem Nachbarn Marius (ein grauer Ochse) die Chance gegeben sich in meine Wohnung einzuladen und mir ein Foto von sich als Gastgeschenk mitzubringen. Wie ihr sehen könnt, habe ich schon eine große Sammlung, aber das hindert mich nicht daran mich über jedes weitere Foto zu freuen. Vor allem, da das für mich bedeutet, dass ich meinen Nachbarn dazu überreden werde wegzuziehen, um Platz für eine neue Person (dieses Mal Gregor, der ebenso wie Marius einer der liebenswerten grumpigen alten Männer ist). Ein bisschen schade ist es, dass ich Marius durch den selben Charaktertypen ersetze, aber ich arbeite mich da systematisch durch die Nachbarn der ersten Generation durch. *g*

Nach dem Spielen habe ich ein bisschen in „Empire of Shadows“ von Jaqueline Benson gelesen. Ich weiß noch nicht recht, was ich von der Geschichte halten soll. Die Geschichte spielt 1898 und die Protagonistin Eleanora „Ellie“ Mallory hat gerade wegen ihrer Aktivitäten als Suffragette ihren Job verloren und gleichzeitig eine geheimnisvolle Karte in die Finger bekommen, die den Standort einer verschollenen Stadt im zentralamerikanischen Dschungel anzeigen könnte. Weshalb sich Ellie nun auf einem Dampfer befinden, der kurz davor ist in Belize City anzulegen, während sie gleichzeitig befürchten muss, dass eine andere Person hinter ihr her ist, um ihr die Karte wieder abzunehmen. Mehrere Autorinnen, deren Bücher ich gern lese, habe die Raiders-of-the-Arcana-Reihe von Jacqueline Benson empfohlen, weshalb ich jetzt doch mal den ersten Band als eBook gekauft habe, als es ihn in den letzten Tagen für 99 Cent gab. Aber so richtig davon überzeugt, dass der Roman etwas für mich ist, bin ich noch nicht …
Update 20:30 Uhr

Nach dem letzten Update bin ich online noch ein bisschen hängen geblieben, habe Kommentare geschrieben und mir ein Video angeschaut. Was natürlich bedeutete, dass ich etwas später in die Küche ging, als ich mir vorgenommen hatte. Das Abendessen habe ich heute etwas improvisiert, weil ich die Rote Beete aufbrauchen wollte, aber es war wirklich sehr lecker! Ich gebe zu, dass sich das auf dem Foto nicht sehr gut erkennen lässt, aber es gab Pasta mit Rote-Beete-Stückchen und einer Rosmarin-Rote-Beete-Sauce, die ich mit Cashewmus angereichert hatte. Allerdings hatte ich beim Pürrieren der Sauce einen kleinen Unfall und durfte dann erst einmal meine weiße Küche von rosaroten Sprenkeln befreien. Eins meiner Handtücher hat dabei auch gleich ein hübschen Tupfen-Muster abbekommen und ich werde vermutlich den morgigen Montag noch damit verbringen, dass ich bei Tageslicht nach weiteren Spuren suche. Immerhin habe ich schon alles abgewaschen, damit ich nicht morgen mit den Folgen meiner Kochaktion kämpfen muss. *g* Beim Essen habe ich noch etwas weiter in „Empire of Shadows“ – Ellie hat inzwischen den Protagonisten getroffen und es gab eine Szene, bei der er dachte, er müsse sie vor einer Schlange retten, während sie den Typen, der Messer-schwingend in ihr Badezimmer rannte, bedrohlicher fand als das Tier, das sie gerade in ihrer Badewanne vorgefunden hatte. Ich muss zugeben, so richtig springt der Funke immer noch nicht über. Ich werde wohl gleich mal schauen, ob mich nicht doch noch eins meiner anderen Bücher packt.
Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Kurz bevor der Tag vorbei ist, habe ich es doch noch geschafft ein wenig in „Records of a Spaceborn Few“ von Becky Chambers zu lesen. Die Handlung in diesem Roman beginnt zeitlich an der Stelle, an der die Handlung von „The Long Way to a Small, Angry Planet“ endet, allerdings geht es weniger um Personen, die in einem Raumschiff reisen, als um diejenigen, die in der Exodus Fleet leben. Der Flotte, mit der vor langer, langer Zeit die Menschen die Erde verlassen haben und in der das Leben nach den selben Traditionen geführt wird, die von diesen Menschen ins All gebracht wurden. Wobei der Prolog, der einige Jahre früher spielt, schon andeutet, dass die Exodus Fleet kein sicherer Hafen mehr ist, da das hohe Alter der Schiffe die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Katastrophen kommt, steigen lässt. Wie immer habe ich das Gefühl, ich muss mich auf Becky Chambers Erzählweise erst einmal einlassen, darauf warten, dass ich die verschiedenen Protagonist*innen besser kennengelernt habe, und wieder mehr in einer Welt voller Alien-Rassen angekommen bin, bevor ich mehr über die Geschichte sagen kann. Aber immerhin bin ich nach den bisher gelesenen Kapiteln neugierig auf die weiteren Geschehnisse, die mich morgen da erwarten.
Jetzt wird es aber erst einmal Zeit den Tag zu beenden und ins Bett zu gehen. Es war wieder sehr nett den Lese-Sonntag gemeinsam mit euch zu verbringen und ich hoffe, ihr hattet einen ebenso erholsamen Tag wie ich! Habt einen guten Start in die Woche. Bis bald! 🙂
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Guten Morgen! Ich bin diesen Sonntag auch wieder mit dabei: https://neyasha.at/2025/11/16/lesesonntag-mit-konstanze-im-november-2025/
Bei mir steht jetzt auch erst mal etwas Pflichtkram auf dem Programm, also hoffe ich mal, dass wir den beide schnell erledigt haben! 😉
Guten Morgen, Neyasha! Ich habe gerade unklugerweise meinen Pflichtkram „kurz“ unterbrochen, um ein Päuschen mit Buch einzulegen, und nun habe ich noch den Abwasch und etwas Rumräumen vor mir, bevor ich wieder auf dem Sofa landen kann. *g*
Ich hoffe, bei dir lief es mit dem Pflichtkram etwas glatter und du bist bereit für einen entspannten Lese-Sonntag! 🙂
Das ist ja eigentlich sehr erfreulich, wenn dich das Buch so gefesselt hat. 🙂
Ich habe meinen Pflichtkram gleich als erstes hinter mich gebracht, allerdings nur das nötigste, wie ich zugeben muss. Eigentlich müsste ich hier mal wieder einen richtigen Großputz machen. *seufz* Aber den Gedanken verfolge ich heute lieber nicht weiter! 😉
Das stimmt schon. Ich habe es zumindest sehr genossen mal wieder so in einem Buch zu versinken. 🙂
Jaha, den Großputz-Bedarf sehe ich hier auch, aber ich gehe nicht davon aus, dass das im November noch was wird. *g* Ich hoffe, du konntest den Gedanken erst einmal verdrängen und hast dich inzwischen angenehm beschäftigt.
Moin Konstanze, bin dabei unter https://nettebuecherkiste.wordpress.com/2025/11/16/lesesonntag-im-november-2025/
„An African History of Africa“ habe ich von einer Freundin zum Geburtstag bekommen, hatte es auf der Wunschliste. Bin gespannt auf deine Meinung!
Guten Morgen, Anette! Bislang gefällt mir „An African History of Africa“ sehr gut – ich bin gerade mal beim vierten Kapitel, aber das dritte Kapitel hat sich zum Beispiel rund um Kush (heute der Norden von Sudan und der südliche Teil von Ägypten) gedreht und ich habe so viel über dieses Königreich und sein Verhältnis zu Ägypten gelernt. Das fand ich wirklich spannend, gerade weil all die Entdeckungen rund um Kush locker mit denen rund um Ägypten mithalten können, aber bislang immer im Schatten des nördlichen Nachbarlands lagen.
Oh, das klingt super, Kush interessiert mich auch sehr! Freut mich, dass dein Buch dich so mitgerissen hat. Finde das Thema, dass ein Teil eines Paares unsterblich ist, auch interessant, gibt es ja vermehrt bei Tolkien. (Obwohl ich ehrlich gesagt kein großer Arwen-Fan bin, lach.) Bin gespannt, womit du als Nächstes beginnst.
Die verschiedenen Bereiche werden eigentlich nur angerissen, was kein Wunder ist, wenn ich bedenke, wie viel Wissen in dieses Buch gepackt wurde. Aber es reicht auf jeden Fall, um einen guten Einblick zu bekommen und um die verschiedenen Regionen miteinander zu verknüpfen. Und es ist so viel lesbarer als mein letzter Versuch etwas über Afrikas Geschichte zu lernen! *g*
Ich auch! Bislang habe ich mich nicht für ein Buch entscheiden können – ich werde wohl erst einmal ein bisschen spielen.
Ok, das Buch ist ja auch nicht sehr umfangreich, da kann es wahrscheinlich nicht viel mehr sein als ein Überblick. Bin sehr gespannt darauf!
Spielen ist ja auch wunderbar zum Entspannen. Viel Spaß mit der Switch!
Aber immerhin ein gut lesbarer Überblick, der – soweit ich das bislang sagen kann – auch gut einordnet, wie der aktuelle Stand des Wissens ist und welche Schlüsse sich aus welchen Daten ziehen lassen.
Dankeschön! Ich hatte heute wirklich eine nette Zeit mit „Animal Crossing“. Lustigerweise waren zeitgleich sowohl meine Schwiegermutter, als auch mein Mann und meine Schwägerin online und haben das Spiel gespielt. Ich finde es nett, dass die ganze Familie so lange so viel Freude mit diesem einen Spiel hat. 🙂
Wie schön, dass ihr immer noch Animal Crossing spielt und sogar gemeinsam! Ich war ewig nicht auf der Insel, ich wusste irgendwann nicht mehr, was ich machen soll, habe inzwischen wahrscheinlich aber superviel verpasst. Was mich tierisch genervt hat, waren die vielen Wiederholungen, z. B., dass man den einen Typen, der Schiffbruch erlitten hat, immer wieder am Strand gefunden hat und immer wieder dasselbe machen musste. Weiß nicht, ob das immer noch so ist.
Suffragetten und eine verschollene Stadt im Dschungel? Das klingt faszinierend 🙂
Meine Schwiegermutter hat gerade erst die alte Konsole von meinem Mann bekommen, damit sie auf eine eigene Insel ziehen konnte, statt nur alle paar Wochen die von meiner Schwägerin mitnutzen zu können. *g* Mein Mann sagt immer, dass Animal Crossing etwas ist, was man spielt um zu spielen, nicht um etwas zu erreichen. Wobei ich schon im Laufe der Zeit gern alle Bastelrezepte haben will usw., aber nachdem ich z.B. von Gulliver (der Typ am Strand) alles hatte, habe ich angefangen den zu ignorieren. Stattdessen wusel ich (fast) jeden Tag kurz über die Insel, schwatze mit den Nachbarn und genieße die unterschiedlichen Jahreszeiten.
Vielleicht solltest du dir mal die Leseprobe anschauen. Es fühlt sich bislang eher nach einem Indiana-Jones-Film mit weiblicher Hauptfigur an, als z.B. nach einem Amelia-Peabody-Roman. Hm … die könnte ich eigentlich mal wieder aus dem Schrank holen …
Hm, mal sehen, vielleicht schaue ich ja mal wieder rein und gucke, was es alles Neues gibt 🙂
Schade, dass das Buch dich nicht so packt. Ich hoffe, mit dem nächsten hast du mehr Glück! Amelia Peabody sagt mir nichts, das muss ich mal forschen!
Wünsche dir noch einen schönen Restabend und danke fürs Hosten!
Richtig neue Sachen gibt es mit dem nächsten Update für „Animal Crossing“, wenn du neugierig bist, kannst du hier mal schauen: https://www.youtube.com/watch?v=7nODHyw3lgs (ab 3:00).
Amelia Peabody ist eine Figur, um die die Autorin Elizabeth Peters eine Reihe geschrieben hat. Natira hat die Amelia-Peabody-Romane sehr geliebt und damals sehr viel darüber geschrieben, deshalb dachte ich, dass die dir vielleicht ein Begriff wären.
Schön, dass du dabei gewesen bist! 🙂
Mein Gedächtnis ist leider eine Katastophe…
„Records of a Spaceborn Few“ klingt superinteressant, muss unbedingt mit der Reihe weitermachen!
Du hattest bislang nur den ersten Teil gelesen, oder? Für mich passt es ganz gut mit ein bisschen Abstand zwischen den Bänden, weil die Figuren wechseln und es zwar Verweise auf vorhergehende Ereignisse gibt, aber keine Weiterführung der Handlung. Ich würde aber trotzdem gern die Reihe bis zum Jahresende gern beenden – was bedeutet, dass ich mir im Dezember dann wohl den vierten Teil vornehmen werde.
Ja, genau. Ich lasse eh immer etwas Abstand zwischen zwei Büchern einer Reihe 🙂
„Empire of Shadows“ klingt ein bisschen nach etwas, das ich gern als Film sehen, aber nicht unbedingt als Buch lesen würde. Wobei ich nicht genau sagen kann, weshalb solche Abenteuerplots für mich in Romanform oft nicht so gut funktionieren. Ich drücke aber die Daumen, dass dich der Roman noch überzeugen kann!
Ich vermute, dass das damit zusammenhängt, dass in solchen Filmen so viel los ist, dass man sich einfach zurücklehnen und unterhalten lassen kann. Während das Lesen mir einfach zu viel Raum gibt, um die Schwachpunkte der Geschichte auseinander zu nehmen.
Ja, vermutlich. Und weil solche Abenteuer auch visuell meist viel hergeben.
Gerichte mit Roter Beete schauen immer so toll aus – nur die Küche hat danach immer etwas von einem Schlachtfeld. *gg*
Normalerweise hält sich das Schlachtfeld bei mir in Grenzen, auch wenn ich Töpfe und Teller lieber gleich abwasche. Aber heute ist mir der Pürrierstab abgerutscht und eine wunderschöne, rote Fontäne spritzte quer durch die Küche. Das war etwas ungünstig … Das sind die Momente, in denen ich froh über den sehr hässlichen gesprenkelten Linoleumboden in der Küche bin. Da sieht man selbst die Folgen eines Rote-Beete-Unfalls nicht. *g*