Schlagwort: Herbstlesen

Herbstlesen im Oktober 2025 (Sonntag, 26.10.)

Einige herbstlich verfärbte Bäume unter einem leicht bewölktem blauem Himmel. Über dem Himmel der Text: Herbstlesen im Oktober 2025 und die Adresse des Blogs.

Der letzte Sonntag im Oktober und somit auch schon der letzte Herbstlesen-Sonntag. Ich weiß, ich habe schon gestern morgen geschrieben, dass ich nicht begreifen kann, wo der Oktober hin ist, aber so geht es mir heute immer noch … Was meine heutige Tagesplanung angeht, so habe ich nicht viel vor.

Ich genieße es einfach, dass ich heute nicht aus dem Haus muss, und freue mich darauf weiter in „Sisters of the Lost Marsh“ zu lesen. Oh, und ich habe fest vor heute auch endlich wieder zu „The Barbizon“ zu greifen – ob ich es schaffe das Sachbuch vor November noch zu beenden? Aber erst einmal in Ruhe wachwerden, etwas Pflichtkram erledigen und dann sehe ich weiter. Ich hoffe, ihr habt einen entspannten Start in den Tag!

Update 11:00 Uhr

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mich so langsam die letzten Wochen etwas einholen. Aber immerhin ist der Pflichtkram erledigt, auch wenn ich mich später noch um die aktuell laufende Wäsche kümmern und mir Milchreis zum Frühstück kochen muss. Ich habe eben beim Abwaschen noch über „Sisters of the Lost Marsh“ von Lucy Strange nachgedacht und mir ist durch den Kopf gegangen, dass ich die Geschichte, die Figuren und die Landschaft sehr mag, aber nicht so mit Willas Erlebnissen mitfiebere, wie ich es zum Beispiel bei „The Ghost of Gosswater“ mit Agatha oder bei „The Secret of Nightingale Wood“ mit Henry getan hatte. Was vermutlich daran liegt, dass Willa nicht alleine ist, sondern von ihren Schwestern und ihrer Großmutter zumindest teilweise behütet wird. Auch hat Willa keine Angst um Grace, weil sie sich sicher ist, dass diese mit dem Zirkuss weggelaufen ist, was eben bei mir auch kein besonders beklemmendes Gefühl erzeugt. Ich bin mir sicher, dass sich die Situation bald ändern wird, da sich nun auch Willa auf den Weg gemacht hat, um den Zirkus zu finden. Aber das werde ich erst etwas später rausfinden – der Marathon läuft schon und so ist es mit klatschenden Zuschauern und kreisenden Hubschraubern gerade etwas laut draußen. Je nachdem wie ausdauernd die Zuschauer sind (und wie spät die Läufer ankommen, die von der Nachbarschaft angefeuert werden) kann das noch einige Zeit so weitergehen, weshalb ich jetzt wohl erst einmal zur Switch greifen werde.

Update 14:00 Uhr

Der Marathon scheint inzwischen vorbei zu sein und wenn ich das eben richtig gehört habe, dann ist sogar schon die Straßenreinigung einmal durchs Viertel gefahren. Was bedeutet, dass ich nach diesem Update endlich zu „Sisters of the Lost Marsh“ greifen werde. In den letzten drei Stunden habe ich mit der Switch gespielt und mich dann daran gemacht Milchreis für mein Frühstück zu kochen. Da ich dafür alle zehn Minuten in die Küche muss, habe ich parallel dazu ein Video geschaut und dann beim Essen in meinem eBook gelesen. Ich bin inzwischen bei dem elften Penric-and-Desdemona-Band mit dem Titel „Knot of Shadows“ und die Geschichte beginnt damit, dass eine Heilerin Penric um Hilfe bittet, weil vor drei Tagen die Leiche eines Mannes im Hafen gefunden wurde. Während das nicht weiter ungewöhnlich ist, ist es doch etwas erstaunlich, dass diese Wasserleiche inzwischen wieder … lebendig geworden zu sein scheint. „Scheint“ ist hier der passende Begriff und nun ist Penric damit beschäftigt herauszufinden, ob hier ein Mord vorliegt, wer Opfer und wer Täter ist, und ob neben den theologischen auch noch rechtliche Problemen vorliegen. (In einer Welt, in der Götter und Göttinnen schon mal direkt in das Leben der Menschen eingreifen stehen theologische Aspekte häufig über rechtlichen Erwägungen – was nicht immer einfach zu verhandeln ist.) Oh, und ich habe festgestellt, dass vor zwei Tagen ein neuer Penric-and-Desdemona-Band erschienen ist, dessen Handlung chronologisch deutlich früher stattfindet – genauer gesagt wird „Testimony of Mute Things“ hinter „Penric’s Fox“ eingeordnet. Ich bin nicht böse darum, dass ich nun noch eine weitere Geschichte rund um Penric zu lesen habe, bleibe aber erst einmal dabei, dass ich in Veröffentlichungsreihenfolge weiterlese. Ich liebe Lois McMasters Bujold als Autorin, aber ihre Neigung immer mal wieder neue Geschichten zu schreiben, die ihren Platz irgendwo zwischen älteren Werken finden, macht es immer wieder herausfordernd eine Lesereihenfolge zu finden.

Update 16:45 Uhr

Kurz nach 16 Uhr habe ich „Sisters of the Lost Marsh“ beendet und bin immer noch davon angetan, wie gut Lucy Strange es hinbekommt diese hoffnungslose Gothic-hafte Atmosphäre mit der liebevollen Beziehung der Schwestern zueinander zu kombinieren. Die Handlung selbst ist in der zweiten Hälfte deutlich angezogen, obwohl ich weiterhin nie daran gezweifelt hatte, das alles gut ausgehen würde. Als erwachsene Leserin hätte ich ein paar härtere Herausforderungen für die Protagonistin Willa angenehmer gefunden. Auf der anderen Seite ist es nun mal ein Middle-Grade-Buch und es ist eine heikle Balance eine solche – häufig wirklich trostlose – Geschichte so zu erzählen, dass jüngere Leser*innen damit fertig werden und trotzdem reale Gefahren und eine unheimliche Atmosphäre heraufzubeschwören. Und ich muss zugeben, dass ich am Ende sogar ein paar Tränchen im Auge hatte – so sehr haben mich die Ereignisse am Ende dann doch berührt. Den Rest des Tages werde ich mich wohl mit „The Barbizon“, „Knot of Shadows“ und dem Abendessen (kochen und essen) beschäftigen – und vielleicht kommt dazu noch ein Film, das hängt ein bisschen davon ab, was mein Mann heute Abend noch vor hat.

Ein kleines Tischchen, auf dem links ein etwas plattgedrücktes Eierweck-Hörnchen auf einem Teller liegt. Rechts ist hingegen die Taschenbuchausgabe von "The Barbizon" zu sehen.

Update 20:30 Uhr

Nach dem letzten Update hatte ich nicht mehr so viel Lesezeit, bevor es in die Küche ging. Wir haben heute zum ersten Mal Süßkartoffel-Mac-n-Cheese gemacht mit Süßkartoffeln, Nudeln, Bechamelsauce und Cheddar. Das Ergebnis war … weniger lecker als erhofft, aber nicht so schlecht. Außerdem warm, sättigend und definitiv pappig genug, um ohne Probleme aktuell für mich essbar zu sein. *g*

Eine goldgelb gebackene Portion Süßkartoffel-Mac-n-Cheese in einem tiefen Teller.

Zum Essen haben wir angefangen einen Bryan-Edgar-Wallace-Film zu schauen, der auch immer noch läuft. „Das Ungeheuer von London-City“ ist nicht gerade der überzeugenste Film dieser Art, den ich je gesehen habe. Die Kulissen, die schon in einem anderen Film vorkamen und da deutlich überzeugender waren, wirken hier so unfassbar billig. Die Schauspieler sind nicht so überzeugend, wie sie hätten sein könnten, und die Handlung ist nicht mal unfreiwillig komisch. Das ist eine interessante Erfahrung, die noch ein bisschen andauern wird, denn der Film ist aktuell noch nicht beendet. Ich bin sehr gespannt, was der Autokommentar zu dem Film in den nächsten Tagen für Informationen bringen wird. (Zumindest hoffe ich, dass es ein guter Kommentator ist – ich weiß noch nicht, wer diesen Film kommentiert.)

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Sehr viel habe ich über die letzten Stunden nicht zu erzählen. Nachdem der Film beendet war, habe ich zu „The Barbizon“ gegriffen und mein angefangenes Kapitel beendet. Danach hatte ich kurz überlegt weiterzulesen, aber ich wollte nicht wieder mitten in einem Kapitel unterbrechen und habe stattdessen zu „Knot of Shadows“ gegriffen, wo Penric inzwischen die Identität des Toten herausgefunden hat. So langsam wird es nun aber wirklich Zeit für mich ins Bett zu gehen und damit auch das diesjährige Herbstlesen zu beenden.

Ich habe mich gefreut, dass ihr mir auch in diesem Jahr wieder beim Herbstlesen Gesellschaft geleistet habt. Es war schön ein bisschen über eure Wochenenden zu lesen, mitzubekommen, was euch gerade so beschäftigt und welche Bücher ihr zur Zeit so hört/liest. Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls eine angenehme Zeit und vielleicht lesen wir uns ja bei einem der Lese-Sonntage in den nächsten Monaten wieder! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2025 (Samstag, 25.10.)

Einige herbstlich verfärbte Bäume unter einem leicht bewölktem blauem Himmel. Über dem Himmel der Text: Herbstlesen im Oktober 2025 und die Adresse des Blogs.

Ich kann kaum glauben, dass heute schon das letzte Herbstlesen-Wochenende anbricht! Erst hatte ich das Gefühl, es könnte doch noch gar nicht Oktober sein, und jetzt kann ich nicht fassen, dass der Großteil des Monats schon wieder rum ist. Immerhin hatten wir in diesem Jahr angemessen herbstliches Wetter während des Herbstlesens! 🙂

In dieser Woche habe ich zu meiner großen Überraschung erstaunlich viel gelesen – was vor allem auf viele Straßenbahnfahrten, Wartezeiten beim Arzt und die beiden anschließenden Erholungstage auf dem Sofa zurückzuführen ist. Ich habe also von den Romanen, in denen ich am vergangenen Sonntag gelesen habe, nicht nur „A Closed and Common Orbit“ von Becky Chambers beendet, sondern auch „The Prisoner of Limnos“ von Lois McMaster Bujold ausgelesen. Dazu kamen dann noch die nächsten drei „Penric & Desdemona“-Bände („The Ophans of Raspay“, „The Physicians of Vilnoc“ und „The Assassins of Thasalon“) und „Lost and Found“ von Jane Glatt, sowie ein Reread von „The Clockwork Crow“ von Catherine Fisher, damit ich anschließend den Folgeband „The Velvet Fox“ vom SuB ziehen und lesen konnte. Wozu ich mal wieder kaum gegriffen habe war „The Barbizon“ – ich finde es wirklich faszinierend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mag, wenn ich es lese, aber so selten dazu greife, wenn ich etwas Lesezeit habe.

Was den heutigen Tag angeht, so steht heute Vormittag erst einmal die monatliche Frühstücksverabredung mit unserer ehemaligen Nachbarin an. Zum Glück hat meine Kieferchirugin mir gestern versichert, dass ich heute nicht mehr ganz so vorsichtig sein muss – ich bin trotzdem gespannt, ob ich etwas finde, was ich mit der geschwollenen Wange (und ohne anstrengendes Kauen) essen mag/kann. Ich melde mich wieder gegen Mittag – bis dahin wünsche ich euch schon mal einen angenehmen Start in ein (hoffentlich) entspanntes Wochenende!

Update 12:15 Uhr

Zurück von der Verabredung und ich habe das Gefühl, ich brauche erst einmal ein Erholungsschläfchen. *g* Zum Frühstück gab es für mich eine Waffel mit Apfelmus und großzügig Zimt, was sich als durchaus geeignetes „weiches“ Essen entpuppte. Das Plaudern mit der ehemaligen Nachbarin war wieder sehr nett, allerdings war unser Café im Viertel heute nicht so … gastfreundlich wie gewohnt. Mehr Tische und weniger Personal als sonst haben zu einer unglaublichen Geräuschkulisse und schlechtem Service geführt. Wir hätten alle gern noch eine Getränkerunde bestellt, aber selbst nach mehrfachem Ansprechen wurde daraus nichts, weshalb wir dann einfach gegangen sind. Ich hoffe sehr, dass das nur eine kurzfristige Überforderung durch überraschend ausgefallenes Personal oder ähnliches ist und kein aktueller Trend. Vor allem, da die Preise zum dritten Mal in diesem Jahr erhöht wurden – was ich verstehen kann, was aber eben auch dazu führt, dass ich bitte einigermaßen anständig bedient werden möchte. Sonst kann ich gleich zu dem Bäcker gehen, dessen Sitzbereich „90er Jahre Kaufhausrestaurant“-Charme versprüht … *grummel*

Nach dem ich auf dem Heimweg kräftig vom Wind durchgeblasen wurde (ich liebe diesen Herbst so sehr!), kuschel ich mich jetzt erst einmal mit Decke und Kühlpack aufs Sofa und schaue dann, was ich als nächstes machen mag. 🙂

Update 17:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich mich noch etwas online rumgerieben, Blogs gelesen und Kommentare beantwortet und mich dann etwas tiefer in meine Decke eingekuschelt, um mich aufzuwärmen. Kurz vor 16 Uhr bin ich dann aus meinem ungeplanten Schläfchen aufgewacht, um erst einmal zu Tee und Eierweck-Hörnchen zu greifen. (Bei solchem Gebäck merke ich dann doch wieder was für sprachliche/allgemeine Unterschiede es zwischen meinem aktuellen Bundesland und dem, in dem ich aufgewachsen bin, gibt. Ich hatte am Freitag auf der Suche nach weichem Essen eigentlich einen Bäcker mit „Milchhörnchen“ im Angebot gesucht …) Als nächstes Buch werde ich (vermutlich) zu „Sisters of the Lost Marsh“ von Lucy Strange greifen – das scheint von der Atmosphäre sehr gut in den Herbst zu passen, auch wenn die drei Teile der Geschichte mit „Midwinter“, „Springtide“ und „Midsummer“ übertitelt sind. Aber Will-o‘-the-wisp und Moorlandschaften, sechs Schwestern, auf denen ein Fluch liegt, und ein grausamer Vater, der von diesem Fluch besessen ist … ich finde, dass das perfekt für ein stürmisches Herbstwochenende klingt. Aber vorher spiele ich wohl noch etwas mit der Switch, weil ich lieber noch etwas das Dämmerlicht und die Kerzen genießen möchte, statt jetzt schon das Licht anzumachen, um zu lesen.

Update 19:45 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal ausgiebig eine Runde mit der Switch gespielt und mich an dem Kerzenschein erfreut, der unser Wohnzimmer erhellte. Danach habe ich versucht mit auf „Sisters of the Lost Marsh“ zu konzentrieren, aber das wurde davon erschwert, dass in den letzten Stunden eine Kolone Sirenenfahrzeuge nach der anderen durch unser Viertel fuhr. Da wir zwischen Krankenhaus/Feuerwehr/Polizei und Autobahnauffahrt wohnen, sind wir regelmäßig durchfahrende Sirenen gewöhnt, aber das war heute wirklich sehr, sehr viel. Auch zu viele, um zu vermuten, dass das mit dem heute stattfindenden Fußballspiel in Zusammenhang stehen könnte und jedes Mal, wenn wir dachte, dass die letzte Kolone durchgefahren wäre, kam eine neue – und es scheint nichts gewesen zu sein, dass dafür gesorgt hätte, dass der Regionalsender irgendwelche Meldungen auf seiner Website dazu veröffentlicht. Uuund dann kam es zu einem sehr, sehr lauten Knall – zu leise für eine Weltkriegsbombe (die regelmäßig bei Bauarbeiten bei uns im Viertel gefunden und manchmal kontrolliert gesprengt werden müssen), aber laut genug, dass mir der Schreck immer noch in den Knochen sitzt. Ich bin gespannt, ob wir jemals rausfinden, was hier heute losgewesen ist …

Sehr weit bin ich also in „Sisters of the Lost Marsh“ von Lucy Strange noch nicht gekommen, aber ich habe die sechs Schwestern (Grace, Freya, Willa und die Drillinge Dolly, Deedee und Darcy) kennengelernt und mitbekommen, dass Grace vom Vater der Schwestern gerade mit dem Nachbarn Silas Kirby verlobt wurde. Silas hat immerhin ein junges Pferd als Brautpreis gezahlt, ist gerade mal doppelt so alt wie seine zukünftige Braut und bekannt dafür, dass er seine Hunde und Pferde mit seiner Peitsche … ähm … erzieht. Was den Fluch angeht, der auf den Schwestern liegt, so ist es eher ein Aberglaube, der in Hollow-in-the-Marsh umgeht:

Be sure the first girl marries well,
The second in the home to dwell.
A third maid can do little harm
If set to work upon the farm.
Four and five must both be wed,
Or six will bury you stone dead.

The Curse of Six Daughters‘ aus „Sisters of the Lost Marsh“ von Lucy Strange

Bevor ich weiterlese und mehr über die Schwestern und ihr Schicksal erfahre, gibt es aber Abendessen. Mein Mann kocht gerade (der dritte Abend in Folge) Nudeln für mich weich, die er dann in Butter schwenken wird. Ab morgen koche ich dann wieder …

Update 22:45 Uhr (letztes Update)

Nach dem Abendessen habe ich wieder zu „Sisters of the Lost Marsh“ gegriffen und habe eine Menge mehr über die sechs Schwestern und den Ort, in dem sie leben, gelernt. Außerdem haben Grace, Freya und Willa den „Full Moon Fayre“ besucht, wo sich Grace von einer Wahrsagerin die Zukunft vorhersagen lassen wollte – nur um mitzuerleben, dass die Wahrsagerin ihr ihr Geld wieder in die Hand drückte und ihr mit kreidebleichem Gesicht empfahl wegzulaufen. Was Grace inzwischen auch getan hat … Ich finde es spannend, wie es Lucy Strange gelingt auf der einen Seite die Schönheit der Marschlandschaft einzufangen und die liebevolle (wenn auch nicht immer einfache) Beziehung der Schwestern untereinander und zu ihrer Großmutter zu beschreiben – und auf der anderen Seite ist da die Hilflosigkeit gegenüber dem Vater und all das Gerede über Flüche, über Hexerei und darüber, was wohl passieren würde, wenn jemand herausfände, dass die Schwestern von ihrer Großmutter lesen und schreiben gelernt haben. Ich bin sehr gespannt, wie es morgen mit der Geschichte weitergeht und wie es Willa nach dem Frühlingsfest ergehen wird.

Aber jetzt ist erst einmal Zeit eine letzte Blogrunde zu drehen und dann ins Bett zu gehen. Das war heute ein bisschen seltsamer Tag, aber ich fand es nett wieder mit der ehemaligen Nachbarin zu schwatzen, eine ausgiebige Spielrunde zu genießen und meine Lesezeit mit „Sisters of the Lost Marsh“ zu verbringen. Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls einen angenehmen Tag und wünsche euch eine gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2025 (Sonntag, 19.10.)

Einige herbstlich verfärbte Bäume unter einem leicht bewölktem blauem Himmel. Über dem Himmel der Text: Herbstlesen im Oktober 2025 und die Adresse des Blogs.

Obwohl ich gestern wirklich sehr unentschlossen war, was meine Lektüre anging, war ich am Ende des Tages wirklich zufrieden mit den gelesenen Titeln. Für heute nehme ich mir aber wirklich mal vor etwas Zeit mit „The Barbizon“ zu verbringen, damit ich mit dem Buch etwas voran komme.

Ansonsten muss ich mal schauen, ob ich mir einen neuen Roman suche oder zum dritten Hellboy-Omnibus greife. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob es heute eine Brettspielrunde mit meinem Mann geben wird oder nicht – das muss ich mit ihm noch absprechen, wenn er aufgestanden ist. Doch bevor ich den weiteren Tag plane, brauche ich erst einmal noch etwas Zeit zum Wachwerden und muss – neben dem Abwasch von gestern Abend – noch etwas morgendlichen Pflichtkram erledigen. Wir lesen uns später wieder!

Update 11:00 Uhr

Brrrr, trotz einer Sportrunde werde ich heute nicht richtig warm. Ich glaube, ich muss gleich erst einmal Frühstücken und dazu eine große Tasse heißen Tee trinken. Ansonsten habe ich meinen Pflichtkram hinter mich gebracht und in der letzten Stunde mit YT-Videos gucken und Switch spielen unter meiner Decke verbracht. Außerdem habe ich ein paar weitere Bücher aus den diversen Stapeln gezogen, damit ich gleich einmal schauen kann, ob mich eins davon packen kann. Eine Brettspielrunde wird es heute nicht geben, es wird heute also ein weiterer Sofatag für mich mit Comics und Büchern. Es wäre nett, wenn ich nicht nur mit „The Barbizon“ mal weiterkäme – was mir weiterhin gut gefällt, aber als Sachbuch eben nicht das ist, zu dem ich spontan greife, wenn ich lesen will, sondern vielleicht auch eines meiner in den letzten Wochen pausierten Büchern weiterlesen würde. Es ist wirklich erschreckend, wie viele Romane ich in den letzten Wochen mit einem „gefällt mir, aber meine Stimmung passt da gerade nicht zu“ zur Seite gelegt habe.

Wobei ich gerade eh etwas ungeduldig mit Büchern (und Autor*innen) bin. Freitag habe ich einen Roman angelesen, auf den ich mich eigentlich gefreut hatte, weil ich so neugierig auf die Silkpunk-Welt in der Geschichte war – und dann habe ich das Buch nach den ersten fünf Seiten weggelegt, weil die Protagonistin darüber nachdachte, dass sie trotz ihrer Schönheit in ihrem Dorf keine Heiratsanträge bekommt, weil sie ja so wenig mädchenhaft und seltsam ist. Wieso muss ich solche Gedanken lesen, wenn sie gerade erst mit ihrem experimentellen Fluggerät eine Runde geflogen ist und dann eine Bruchlandung hingelegt hat? (Und kurz davor ist ihren Vater und seinen Mörder zu überraschen?) Müsste sie nicht mit ihren Gedanken bei ihrem Experiment sein, wenn ihr ihre Forschung so wichtig ist – statt das mir die Autorin auf den ersten Seiten erzählt, dass ihre Protagonistin wirklich, wirklich hübsch ist?! *grummel* Ich schreibe den Roman nur deshalb noch nicht ab – vor allem, weil es (soweit ich weiß) das Debüt der Autorin ist, aber ich muss definitiv mehr Geduld mitbringen, wenn ich einen zweiten Versuch mit dem Buch starte.

Update 14:00 Uhr

Zum Frühstück habe ich den nächsten „Penric & Desdemona“-Band angefangen und zu meinem Erstaunen festgestellt, dass dort die Handlung von „Penric’s Mission“ und „Mira’s Last Dance“ weitergeführt wird. Was ich eigentlich ganz nett finde, mich aber zu dem Gedanken gebracht hat, dass Lois McMaster Bujold wohl eine Schwäche für sympathische, intelligente Männer hat, die sich in pragmatische und kluge Frauen verlieben, deren Pragmatismus dann dazu führt, dass daraus dann keine Beziehung wird. *g* Außerdem habe ich große Lust endlich mal wieder die Miles-Vorkosigan-Romane wieder zu lesen – wobei ich darauf regelmäßig Lust habe und dann immer davor zurückschrecke, weil ich eigentlich mal schauen möchte, welche Geschichten mir noch fehlen. (Was bedeutet, dass ich englische und deutsche Titel vergleichen und eine gute Lese-Reihenfolge für all die Kurzgeschichten finden muss …)

Danach habe ich erst einmal wieder zu „The Barbizon“ gegriffen. Ich finde es wirklich faszinierend, wie viel ich über das Leben von Frauen (in meinem aktuellen Kapitel) in den 30er- und 40er-Jahren in den USA lerne, nur weil es zum Beispiel Verbindungen zwischen dem Barbizon und dem Margazin „Mademoiselle“ gab. Was in diesem Fall bedeutet, dass ich nicht nur die Entstehungsgeschichte des Magazins erfahren habe, sondern auch wie es überhaupt dazu kam, dass so viele (später) berühmte Frauen einige Wochen als „guest editor“ für „Mademoiselle“ arbeiteten.

Update 17:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich mich wieder weiter durch meine Buchstapel gewühlt, bis ich bei „A Closed and Common Orbit“ von Becky Chambers gelandet bin. Den Roman hatte ich direkt nach dem Beenden von „The Long Way to a Small, Angry Planet“ angefangen, weil ich mir mehr über die Crewmitglieder der Wayfarers erhofft hatte. So war ich ein bisschen enttäuscht, als mir mit diesem Roman ein Perspektivwechsel serviert wurde, obwohl ich die Figuren in dieser Geschichte eigentlich auch von Anfang an mochte. Trotzdem schien es mir besser den Roman erst einmal zu pausieren, bis ich in der richtigen Stimmung sein würde, um den Ereignissen rund um Sidra und Jane 23 zu folgen. In den letzten Tagen habe ich aber immer wieder an „A Closed and Common Orbit“ gedacht und nur deshalb nicht zu dem Roman gegriffen, weil ich mir nicht sicher war, ob ich gerade in der Stimmung für Science Fiction bin. Nach dem Anlesen heute Nachmittag bin ich aber bei dem Roman geblieben und freue mich darüber, dass ich gemeinsam mit Sidra das Leben in Port Coriol entdecken kann und dass ich nun herausfinden werde, wie aus Jane 23 die Person wurde, die sich heute Pepper nennt.

Ich hatte ursprünglich überlegt nach dem Tee zu „Hellboy“ zu wechseln, aber es ist gerade so grau draußen, dass ich vermutlich wenig Freude an den Zeichnungen des Comics hätte. Da ich aber noch kein Licht anmachen mag, weiß ich nicht, ob ich jetzt zum eBook wechsel oder mir erst einmal eine andere Beschäftigung suchen werde.

Update 20:30 Uhr

Die Zeit bis zum Kochen habe ich dann mit einer Mischung aus eBook lesen und Youtube-Videos schauen verbracht. Penric, der eigentlich schon längst wieder zurück beim Erzherzog sein sollte, der ihn ursprünglich auf Spionage-Mission geschickt hat, macht sich auf, um eine Gefangene von einer Klosterinsel zu retten. Was nicht nur bedeutet, dass er in das Land zurückkehren muss, in dem er wegen seiner misslungenen Spionage-Mission gesucht wird, sondern auch eng mit der Frau zusammenarbeiten muss, in der er seit Wochen verliebt ist. Was Penrics Dämon Desdemona immer wieder zu wunderbar bissigen Bemerkungen veranlasst. 😉 Das Kochen ging heute schnell, weil ich nur die Paprika, die ich gestern nicht für die Wraps gebraucht habe, mit Mais für eine Tomatensauce verwendet und dazu Nudeln gemacht habe. Nachdem ich nach dem letzten Update etwas müde war, fühle ich mich jetzt wieder wach genug, um bis zum Schlafengehen weiter in „A Closed and Common Orbit“ zu lesen. Es wäre nett, wenn ich darin weit genug kommen würde, dass ich mich auch in den nächsten Tagen auf das Buch einlassen mag, wenn es etwas stressiger sein wird.

Update 23:30 Uhr (letztes Update)

Jetzt bin ich doch so sehr in mein Buch vertieft gewesen, dass ich meinen „Update-Wecker“ erst einmal ausgestellt und mein Kapitel zu Ende gelesen habe. Das war ein netter Abend mit „A Closed and Common Orbit“ und ich bin wirklich gespannt wie es mit Jane 23 und Sidra weitergeht. Ich meine, bei der einen weiß ich ja, wo sie am Ende landen wird, aber ich finde es spannend den Weg dahin zu verfolgen. Während ich bei Sidra nur hoffen kann, dass sie für sich eine Möglichkeit findet in Zukunft in einer Welt zurecht zu kommen, für die sie so nicht geschaffen wurde. Mal schauen, wie viel Zeit ich in den nächsten Tagen zum Lesen finde – meine Tage sind ziemlich verplant und Donnerstagvormittag habe ich eine Zahn-Op, nach der ich vermutlich den restlichen Tag verdösen werde.

Es war wieder nett das Herbstlesen-Wochenende in eurer Gesellschaft zu verbringen. Schön, dass ihr Zeit dafür gefunden habt! Ich hoffe, ihr habt eine gute Woche vor euch! Wir lesen uns am kommenden Wochenende wieder! Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2025 (Samstag, 18.10.)

Einige herbstlich verfärbte Bäume unter einem leicht bewölktem blauem Himmel. Über dem Himmel der Text: Herbstlesen im Oktober 2025 und die Adresse des Blogs.

Ich weiß nicht, wieso sich meine Wochen gerade so stressig anfühlen, aber ich bin froh, dass schon wieder Wochenende ist. Genau genommen ist es ein Herbstlesen-Wochenende – was bedeutet, dass ich den Tag wieder mit möglichst angenehmen und erholsamen Tätigkeiten verbringen werde.

In den letzten Tagen habe ich „The Good Hawk“ von Joseph Elliott und „Black and Deep Desire“ von Claire Trella Hill beendet (und weiter in „The Barbizon“ von Paulina Bren gelesen). Zu einem neuen Roman vom SuB habe ich noch nicht wieder gegriffen – auch wenn ich das eine oder andere Buch angelesen habe. Stattdessen habe ich mich endlich dazu durchgerungen die „Penric & Desdemona“-Bücher von Lois McMaster Bujold als eBooks anzuschaffen – was dazu führte, dass ich in den vergangenen vier Tagen vier(einhalb) davon gelesen habe. Sie sind aber auch wirklich kurz!*hüstel* Da ich an diesem Wochenende aber weder unterwegs sein werde, noch bei schlechten Lichtverhältnissen lesen muss, suche ich mir für heute wohl doch erst einmal wieder einen Titel vom SuB. Aber vorher brauche ich noch etwas Zeit zum Wachwerden und für etwas Pflichtkram, bevor ich in den angenehmen Teil des Tages starte.

Update 10:30 Uhr

Ich habe eben erschreckend lange auf meinen SuB geschaut und mich nicht für ein Buch entscheiden können. Eigentlich hätte ich Lust auf einen Kriminalroman, aber nicht auf die, die ich gerade in Reichweite habe. Außerdem denke ich, dass ich eine kleine Pause von Kinder- und Jugendbüchern brauche – aber irgendwie fallen die Geschichten, die mich momentan beim Anlesen am ehesten reizen, dann doch wieder in diesen Bereich. Ich habe immer noch den angelesenen Hellboy-Comic hier liegen und könnte den erst einmal beenden … oder ich lese weiter Romane an, bis ich doch an einem hängenbleibe. Oder ich greife erst einmal zu „The Barbizon“ – das Buch würde ich gern in den nächsten zwei Wochen beenden und bin noch nicht einmal halb durch … Vielleicht sollte ich mir erst einmal Frühstück machen und dann schaue ich weiter. Ich habe ja den Rest des Tages, um mich für ein Buch zu entscheiden. *g*

Update 13:45 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich noch ein bisschen Bücher gewälzt, ohne mich für einen Titel entscheiden zu können, und mir dann Frühstück gemacht. Zum Frühstück habe ich weiter in meinem aktuellen „Penric & Desdemona“-Band von Lois McMaster Bujold gelesen. Genauer gesagt bin ich gerade bei dem fünften Band mit dem Titel „Penric’s Mission“. Die (inzwischen) vierzehn Romane der Reihe drehen sich rund um Penric (der im ersten Band gerade mal 19 Jahre alt war) und die Abenteuer, die er gemeinsam mit seinem Tempeldämon „Desdemona“ erlebt. Genau genommen besteht Desdemona aus den Persönlichkeiten (und Erinnerungen) der früheren „Reiter“ des Dämons – was für Penric bedeutet, dass er im Prinzip mit zehn älteren Schwestern (und einer Löwin und einer Stute – aber deren Erinnerungen sind so gut wie nicht präsent) in seinem Kopf lebt.

Die Verbindung zwischen ihm und Desdemona erlaubt ihm Magie zu wirken, auch wenn die Bedingungen, die damit verbunden sind, den Gebrauch sehr einschränken. Dass Penric und Desdemona überhaupt zusammengekommen sind, war ein Unfall. Wobei die Tempeldämonen zu dem fünften Gott dieser fantastischen Welt, dem Gott des Chaos, gehören und davon ausgegangen werden kann, dass dieser durchaus einen Plan bei diesem „Unfall“ verfolgte – auch wenn seine Tempeldiener den Dämon nach dem Tod seiner letzten Reiterin eigentlich an eine Heilerin weitergeben wollten. Bislang habe ich miterlebt, wie Penric zu seinem Dämonen kam, wie er dabei half einen flüchtigen Schamanen zu finden, der verdächtigt wurde einen Mord begangen zu haben, und wie er in einer an Venedig erinnernden Stadt einen Mann verfolgte, der von einem (unkontrollierbarem) Dämon besessen worden war. Mein aktueller Band beginnt mit Penrics Ankunft in einer Hafenstadt, wo er seinen ersten Auftrag als Spion (für seinen Erzherzog) erledigen soll. Doch bevor er überhaupt seine ersten Schritte in der Stadt machen kann, wird er verhaftet …

Geschichten von Lois McMaster Bujold mag ich immer kaum aus der Hand legen, aber auf der anderen Seite möchte ich das Tageslicht auch nutzen, um lieber gedruckte Bücher zu lesen. Weshalb ich nach dem Essen erst einmal zu dem „Hellboy“-Comic gegriffen habe, der seit dem letzten Wochenende unbeachtet neben dem Sofa lag. Vielleicht bekomme ich den Band ja heute beendet und kann dann morgen zum nächsten greifen … Mal schauen, wonach mir so im Laufe des Nachmittags ist.

Update 17:00 Uhr

Ich bin den Nachmittag über wirklich bei „Hellboy“ geblieben und habe den Comic nur aus der Hand gelegt, um meinen Apfel-Vanillepudding-Crumble zu löffeln und Milchkaffee zu trinken. Als mein Mann mitbekam, dass ich bei dem Teil der Hellboy-Geschichten angekommen war, bei dem Hellboy die Organisation BPRD verlassen hatte, war er kurz davor seine BPRD-Comicsammlung rauszukramen. Denn in den Heften stehen die Geschichten, die parallel zu Hellboys Erlebnissen passieren. Dabei lese ich die Omnibus-Comics, damit ich nicht die ganze Zeit mit den verschiedenen Serien parallel jonglieren muss! So schön es ist, dass das Hellboy-Universum inzwischen so viele Geschichten präsentiert, so unübersichtlich ist es doch, wenn man versucht das Ganze in eine einigermaßen logische Reihenfolge zu bringen. Außerdem muss ich zugeben, dass ich nicht die Stile aller Zeichner mag, die an Hellboy inzwischen beteiligt sind. So hat mich z.B. die Optik der von Richard Corben gezeichneten Geschichte nicht so angesprochen – wobei ich zugeben muss, dass ich den Stil von Gary Gianni, der für die letzte Geschichte in diesem Band verantwortlich ist, sehr mag. Sein Zeichenstil erinnert an Holzschnitte und das finde ich überraschend passend für das Hellboy-Universum. Dieses letzte Kapitel werde ich mir jetzt noch gönnen und dann schaue ich mal, womit ich die Zeit bis zum Kochen verbringen werde …

Update 19:55 Uhr

Bevor ich mich für den restlichen Abend einigel, wollte ich noch kurz ein kleines Update hier hinterlassen. Ich habe in den letzten Stunden nicht nur „Hellboy“ beendet (und fand den Zeichenstil von Gary Gianni wirklich großartig für eine Geschichte rund um Hellboy und ein verfluchtes Schiff – das mich ein wenig an den Fliegenden Holländer denken ließ), sondern auch „Penric’s Mission“ ausgelesen. Letzteres vor allem, weil ich keine Lust hatte mir ein neues Buch zu suchen … nur gut, dass ich noch ein paar „Penric & Desdemona“-Titel vor mir habe. *g* Danach ging es in die Küche, wo wir nicht nur den Abwasch des Tages erledigt, sondern auch Kidneybohnen-Wraps zubereitet haben. Genau genommen sind das Wraps mit einer Füllung aus Bohne, Reis, Paprika, Zwiebeln und Käse, die u.a. mit Sriracha scharf gewürzt werden, und nun im Ofen sind, damit der Käse schmelzen und die Wraps knusprig werden können. Die sollten gleich fertig sein und dann gibt es Abendessen und dazu eine Folge der Halloween-Staffel von „Is It Cake?“. Ich melde mich vor dem Schlafengehen dann noch einmal. 🙂

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Wenige Minuten nach dem letzten Update war unser Abendessen fertig und dazu haben wir eine Folge „Is It Cake?“ geschaut. Ich bin immer wieder fasziniert davon, mit welchen Techniken dafür gesorgt werden können, dass ein Kuchen wie ein vollkommen anderer Gegenstand ausschaut. Auf der anderen Seite bin ich aber auch immer ein bisschen fassungslos, weil diese Kuchen selten so ausschauen, als ob jemand sie wirklich essen wollen würde … Und da mein Mann dann fragte, ob es okay wäre, wenn er den Film, den ich ihm zum Geburtstag geschenkt hatte, im Dunkeln gucken würde, habe ich zum nächsten „Penric & Desdemona“-Band gegriffen und in einem Zug ausgelesen. Was jetzt nicht so schwierig war, da „Mira’s Last Dance“ gerade mal 110 Seiten umfasste und somit schnell zu lesen war. Die Handlung schließt direkt an die Geschichte in „Penric’s Mission“ an und ich habe mich wieder sehr gut unterhalten gefühlt – auch wenn ich am Ende ziemliches Mitleid mit Penric hatte.

Da es jetzt definitiv spät genug ist, um ans Schlafengehen zu denken, beende ich diesen Blogpost für heute. Auch wenn ich heute nicht so recht wusste, was ich lesen sollte (und morgen wieder vor der selben Frage stehe), bin ich doch wirklich zufrieden mit dem heutigen Lesetag. Ich habe „Hellboy“ und „Penric’s Mission“ beendet und „Mira’s Last Dance“ gelesen, nur „The Barbizon“ ist mal wieder zu kurz gekommen – vielleicht komme ich damit morgen mal wieder weiter. Jetzt schaue ich noch, wie es Anette heute Abend ergangen ist und gehe dann ins Bett. Bis morgen! 🙂

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Heutige Mitleser*in:

Herbstlesen im Oktober 2025 (Sonntag, 12.10.)

Einige herbstlich verfärbte Bäume unter einem leicht bewölktem blauem Himmel. Über dem Himmel der Text: Herbstlesen im Oktober 2025 und die Adresse des Blogs.

Nach einem etwas holprigen Morgen hatte ich gestern einen wunderbar entspannten Lesetag. Ich habe es sehr genossen, dass ich so viel Zeit mit „A Thousand Steps into Night“ von Traci Chee verbringen konnte. Allerdings bedeutet das, dass ich mir heute eine neue Lektüre neben meinem Sachbuch („The Barbizon“ von Paulina Bren) suchen muss.

Vielleicht greife ich heute auch zum Comic – ich hatte eigentlich im September endlich mal die Hellboy-Box lesen wollen, bin aber nur zum ersten Band davon gekommen. Vielleicht nutze ich den heutigen Tag und fange mit dem zweiten Teil, „Strange Places“, an – ansonsten habe ich noch einen ganzen Stapel mit Romanen neben dem Sofa, die ich eigentlich alle „sofort“ lesen möchte. Aber vorher – wie immer – erst einmal Wachwerden und etwas Pflichtkram erledigen.

Update 11:00 Uhr

Nachdem ich mit meinem Pflichtkram fertig war, habe ich heute Morgen etwas durch meine Stapel gestöbert und bin an „Not Quite a Ghost“ von Anne Ursu und „The Rainfall Market“ von You Yeong-Gwang hängen geblieben. Beide Romane haben mir gefallen und ich bin noch unsicher, ob ich einfach in beiden heute weiterlese oder mich doch noch für eins der Bücher entscheide. „Not Quite a Ghost“ wird aus der Perspektive der elfjährigen Violet Hart erzählt, deren Familie in ein Haus in der Katydid Street zieht, das vorher einige Zeit leer stand. Das Haus an sich fühlt sich eigentlich nett an, aber Violets neues Zimmer mit seiner gemusterten gelben Tapete ist nicht gerade einladend – und im Laufe der Zeit kommt sie zu dem Schluss, dass sie nicht allein in dem Zimmer ist. Anne Ursu schreibt eigentlich immer schön atmosphärisch und ich denke, dass die Geschichte zu dem aktuellen grauen Herbstwetter passen könnte … „The Rainfall Market“ hingegen soll ein wohltuender und „netter“ Roman sein, bislang habe ich nur die Schülerin Serin kennengelernt, die in den letzten Jahren sehr viel Pech hatte und nun – einem Gerücht, das an ihrer Schule rumgeht, folgend – einen Brief an den geheimnisvollen Rainfall Market geschrieben hat, in der Hoffnung auf ein Goldenes Ticket, das ihrem Leben eine positive Wendung geben sollte.

Update 14:00 Uhr

Heute ist mir definitiv nach „nett“ und „unaufregend“ zumute – zumindest schließe ich das aus den Dingen, die ich gerade tue, um mich unterhalten zu lassen. 😉 Genau genommen habe ich mich nach dem letzten Update noch etwas online rumgetrieben, um mir dann Frühstück (aufgetaute und getoastete Sauerteig-Waffeln mit Vanillequark und Honig) zu machen. Zum Frühstück habe ich eine Folge von „Die Pokémon Concierge“ geschaut – was definitiv nett und unaufregend ist. *g*

Ansonsten bin ich bei „The Rainfall Market“ hängengeblieben, was sich für mich momentan eher wie ein märchenhaftes Jugendbuch liest. Ich habe extra noch einmal eine Rechercherunde gedreht und geschaut, ob irgendwo eine Alterseinschätzung für das Buch zu finden ist, aber es gibt keine, und ich kann mich auch nicht erinnern, dass irgendeine/r der Rezensent*innen etwas in der Richtung erwähnt hätte. Aber für mich fühlt sich das Ganze im Moment eher nach „Middle Grade“ an – was vollkommen okay, aber eben unerwartet ist. Ich finde es trotzdem nett gemeinsam mit der Protagonistin Serin die verschiedenen Bewohner des Rainfall Markets kennenzulernen und herauszufinden, was es damit auf sich hat.

Update 17:00 Uhr

Nach dem letzten Update bin ich erst einmal zu „Hellboy“ gewechselt und habe ein paar Geschichten darin gelesen. Ich finde es spannend die Comics in der Reihenfolge zu lesen, in der sie in dieser Sammelausgabe veröffentlicht wurden, weil die Handlung chronologisch nach den Daten innerhalb der Geschichten veröffentlicht wurde. Was bedeutet, dass ich zwischen den vertrauten älteren Veröffentlichungen von Mike Mignola immer wieder über aktuellere Comics stolpere, die ich noch nicht kenne. Unter den heute gelesenen Kapiteln gab es auch eine Geschichte von Richard Corben, dessen Zeichenstil ich – gerade weil ich gerade recht viel Mignola-Zeichnungen gesehen habe – doch etwas gewöhnungsbedürftig finde. Inhaltlich gefiel mir seine Hellboy-Geschichte, aber optisch finde ich seine Figuren zu „weich“. Was natürlich auch daran liegt, dass Mike Mignola mit sehr klaren, harten Linien arbeitet, was mir sehr gut gefällt und weshalb ich den Wechsel zu Richard Corbens Stil dann umso extremer empfand.

Danach habe ich wieder zu „The Rainfall Market“ gegriffen und weiter Serins Erlebnisse verfolgt. Ich finde das Buch wirklich nett und entspannend zu lesen, verstehe aber so langsam auch, wieso so viele Rezensent*innen kaum mehr als „nett“ dazu zu sagen hatten. Es ist perfekt für mich am heutigen Nachmittag, aber es ist auch wirklich schwer mehr dazu zu sagen – zumindest nicht, ohne etwas zu spoilern. *g*

Update 20:00 Uhr

Der Abend ist bislang wirklich entspannt vergangen. Ich habe „The Rainfall Market“ beendet und die Geschichte war bis zum Ende sehr niedlich und entspannend. Ich muss den diversen Rezensent*innen zustimmen, dass es wenig überraschende Wendungen gab und alles sehr vorhersehbar endete. Aber es war auch genauso nett und süß wie erwartet und somit genau das richtige Buch für einen erholsamen Sonntag. Bis zum Abendessen (den restlichen Zwiebelkuchen von gestern, den mein Mann aufgewärmt hat) habe ich mit der Switch verbracht – und zum Essen gab es das Halbfinale von „Next Gen Chef“. Das ist eine Netflix-Serie rund um einen Kochwettbewerb und die sechs Kandidaten, die in dieser Folge noch dabei waren, fand ich eigentlich alle recht sympathisch und es war schön zu sehen, dass sie alle aus unterschiedlichen Richtungen kamen. Sonst sind es oft diejenigen, die Berufserfahrung im „fine dining“ haben, die am Ende noch übrig bleiben, aber hier sind die übriggebliebenen Kandidaten sehr gemischt und das ist schön zu sehen.

Update 22:45 Uhr (letztes Update)

Da ich so langsam müde werde, gibt es hier ein letztes Update von mir für heute. Nach dem Abendessen (und der letzten Beitragsaktualisierung) habe ich ein paar Zeilen in „The Good Hawk“ von Joseph Elliott lesen und dann zu „The Barbizon“ greifen wollen. Statt aber das Buch zu wechseln, bin ich bei „The Good Hawk“ hängengeblieben und habe fast die Hälfte des Romans gelesen. Die Geschichte spielt in einem fantastisch angehauchten, historischem Schottland und wird abwechselnd aus der Sicht von Agatha und Jaime erzählt. Beide sind fünfzehn Jahre alt, beide sind recht behütet in ihrem Clan auf der Insel Skye aufgewachsen und beide haben gerade mal die ersten Monate in den Beruf(ung)en hinter sich, denen sie ihr Leben lang nachgehen werden. Doch Jamie soll in wenigen Tagen mit einem Mädchen von einem anderen Clan verheiratet werden (obwohl Ehen in seinem Clan keine Tradition haben) und Agatha macht während ihrer Schicht als „Hawk“ einen Fehler, der ihre Eignung für diese Tätigkeit in Frage stellt.

Im Moment mag ich beide Perspektiven gern lesen. Jaime ist ziemlich unsicher und so gar nicht davon überzeugt, dass er als Angler geeignet ist (und sei es nur, weil er zu Seekrankheit neigt). Außerdem graut es ihm davor ein fremdes neunjähriges Mädchen zu heiraten, nur weil die Ältesten sich Unterstützung gegen eventuelle Feinde erhoffen. Agatha hingegen ist fest davon überzeugt, dass sie als Hawk richtig gut ist. Während ihr Clan sich nicht sicher ist, ob sie aufgrund ihrer angeborenen Behinderung (aufgrund der Beschreibungen gehe ich davon aus, dass sie eine Person mit Down Syndrom ist) überhaupt in der Lage ist nützlich zu sein. Doch nach einem Überfall auf den Clan sind es diese beiden, die sich aufmachen, um ihre verschleppten Clanmitglieder zu retten. Wie gesagt, ich mag beide Perspektiven und bin gespannt wie es weitergeht, aber jetzt wird es definitiv Zeit ins Bett zu gehen.

Das war wieder ein angenehm entspanntes Herbstlesen-Wochenende und ich habe dieses Mal deutlich mehr gelesen, als ich erwartet hatte – was immer schön ist! Ich hoffe, wir lesen uns am kommenden Wochenende wieder und ihr habt bis dahin eine angenehme Woche! 🙂

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Heutige Mitleser*in:

Herbstlesen im Oktober 2025 (Samstag, 11.10.)

Einige herbstlich verfärbte Bäume unter einem leicht bewölktem blauem Himmel. Über dem Himmel der Text: Herbstlesen im Oktober 2025 und die Adresse des Blogs.

In der vergangenen Woche bin ich nicht viel zum Lesen gekommen, weshalb ich immer noch „A Thousand Steps into Night“ von Traci Chee lese, ebenso wie ich immer noch „The Barbizon“ von Paulina Bren lese. Allerdings habe ich in der Woche mit „Black and Deep Desire“ von Claire Trella Hill als mein neues eBook angefangen.

Ich weiß nicht mehr, welche Autorin das Buch in ihrem Newsletter empfohlen hatte, aber ich war dadurch neugierig genug geworden, um den Roman (für ganze 99 Cent) zu kaufen, ohne die Schreibweise von Claire Trella Hill vorher anzutesten. Bislang habe ich ungefähr ein Fünftel der Geschichte gelesen und genieße den „Gothic“-Teil der „Gothic Vampire Romance“ sehr. *g* Bevor ich aber heute zum Buch greife, muss ich erst einmal richtig wach werden und meinen morgendlichen Pflichtkram erledigen. Wir lesen uns später wieder!

Update 11:00 Uhr

Uhhhhh, im Moment habe ich das Gefühl, dass das heute nicht mein Tag wird. Ich habe mir die Schulter leicht gezerrt, als ich etwas aus dem Schrank nehmen wollte, was nicht wirklich schlimm, aber definitiv lästig ist. Außerdem habe ich eben die Zwiebeln vorgegart, die ich für den Zwiebelkuchen heute Abend benötige, und sie waren in einem so schlechtem Zustand, dass ich erschreckend viel wegwerfen musste. Das ist eigentlich nicht genug Füllung für ein Blech, aber ich habe keine Lust noch einmal loszulaufen, neue Zwiebeln zu kaufen und die auch noch zu putzen und zu garen. *grummel* Immerhin habe ich jetzt all meinen Pflichtkram für heute Vormittag erledigt und kann mich jetzt erst einmal auf dem Sofa einrollen. Da mein Mann heute ein Solo-Brettspiel spielen wird, kann ich mich ganz auf meine Bücher konzentrieren. Aber vorher werde ich Frühstücken und vermutlich eine Runde mit der Switch spielen, um etwas bessere Laune zu bekommen.

Update 14:00 Uhr

Die vergangenen drei Stunden sind überraschend schnell vergangen. Ich habe mir nach dem letzten Update Frühstück gemacht und dazu eine (für mich) neue Anime-Serie angetestet. In „Sword Art Online“ werden 11.000 Spieler am ersten Spieltag von dem Entwickler des gleichnamigen VR-Spiels in der Spielewelt festgehalten. Er verkündet den Spielern, dass ihr Tod im Spiel auch in der realen Welt zu ihrem Tod führen würde, ebenso wie das Abschalten des VR-Helms – nur das Besiegen des Endboss‘ würde ihnen ermöglichen das Spiel lebend zu verlassen. Am Ende der ersten Folge erfährt man noch, dass im ersten Monat schon die ersten 2000 Spieler starben – und ich weiß noch nicht, was ich davon halte. Mal schauen, ob ich die Serie weitergucke oder demnächst noch was anderes anteste. Anime-Serie haben mit 20-25 Minuten pro Folge für mich die perfekte Länge für mein Frühstück, wenn ich nicht gerade zum eReader greife.

Ansonsten habe ich einige Zeit mit der Switch verbracht und nicht nur meine täglicher kurze Aufgabe bei „Stitch“ erledigt, sondern auch eine Runde über meine Animal-Crossing-Insel gedreht und mal wieder bei „Hello Kitty Island Adventure“ reingeschaut. Letzteres hat vor kurzem ein neues Gebiet bekommen, was ich von der Grundidee wirklich lustig und süß finde. Aber es nervt mich, dass ich mich in dem Gebiet nicht einfach so bewegen kann, sondern die ganze Zeit von einer Insel/einem Inselfragment zur/m nächsten hüpfen muss. Es gibt eine ganze Reihe von Teleportern, die sich durch Zauberstäbe aktivieren lassen, um auf die verschiedenen Ebenen zum kommen – und das alles sorgt dafür, dass ich das Gefühl habe, ich habe überhaupt keinen Überblick über das Gebiet. Was lästig ist, wenn ich nur eben an einer bestimmten Stelle was erledigen will und dann (gefühlt) unendlich lange brauche, um den dementsprechenden Ort wiederzufinden.

Update 17:00 Uhr

Ich genieße es gerade sehr in „A Thousand Steps into Night“ zu lesen. Sehr viele Kapitel habe ich in dem Roman leider nicht mehr vor mir, aber Miukos musste in den letzten Kapiteln all ihren Einfallsreichtum und ihre (teilweise) Zugehörigkeit zur Geisterwelt einsetzen, um diverse Probleme zu lösen und ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte am Ende ausgeht. Mir macht diese japanisch-angehauchte Welt mit all ihren Geister, (Halb-)Göttern, Dämonen und Gestaltwandlern wirklich viel Spaß, ich mag die Schreibweise von Traci Chee und ich fürchte, dass das bedeutet, dass ich meinen Wunschzettel aufstocken muss … *g*

Update 20:00 Uhr

Nur ein kurzes Lebenszeichen, bevor es Abendessen gibt. Ich habe inzwischen „A Thousand Steps into Night“ von Traci Chee beendet und habe gerade dieses zufriedene Gefühl, das das Beenden eines guten Romans begleitet. 🙂 Die Geschichte hat mir so viel Freude bereitet … da muss ich noch ein bisschen drüber nachdenken, wie ich das in Worte fassen kann. Aber jetzt muss erst einmal der Zwiebelkuchen aus dem Ofen geholt werden – ich melde mich später noch einmal!

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Das letzte Update habe ich extra kurz halten müssen, weil während des Schreibens schon der Küchenwecker anfing sich zu melden (und dann haben wir den Zwiebelkuchen noch zehn Minuten länger im Ofen gelassen, weil er noch etwas zu weich zu sein schien). Nach all dem Ärger, den ich heute morgen mit den Zwiebeln hatte, muss ich zugeben, dass es sich mal wieder gelohnt hat. Ich mache den Kuchen sehr selten, weil es eben doch etwas Zeit dauert und einige Zutaten verwendet werden, die ich nur selten im Haus habe, aber er ist wirklich verflixt lecker! 🙂

Beim Essen gab es – wie schon am letzten Wochenende – einen „Bryan Edgar Wallace“-Film mit Audiokommentar. Ich finde es auf der einen Seite spannend, was für Hintergrundinformationen dabei geliefert werden, und auf der anderen Seite amüsant, welche Gedanken sich die beiden britischen Kommentatoren über deutsche Sehgewohnheiten, „deutsche Krimis“ und ähnliches machen. Wobei ich sagen muss, dass ich jedes Mal, wenn sie etwas zum Thema Agatha Christie zu sagen haben, das Gefühl habe, ich müsste lauthals widersprechen. Zum Glück hat mein Mann selber oft genug das Bedürfnis den Kommentar zu pausieren, um etwas zum gerade gesagten anzumerken. *g* Und da der Film deutlich länger dauerte, als unser Abendessen, habe ich nach dem Essen noch zu dem Stapel Flickzeug gegriffen, der seit einiger Zeit auf dem Wohnzimmertisch (*hüstel*) liegt. Meine zu reparierende Naht und der Film waren fast zeitgleich fertig, was sehr gut passte. Jetzt habe ich nur noch zwei Sachen zu nähen – mal schauen, ob ich das im Laufe des Herbstlesens noch hinbekomme, oder ob unser Wohnzimmertisch noch länger von meinem Flickzeug „geschmückt“ wird.

Danach hatte ich noch ein bisschen Zeit, um zu „The Barbizon“ zu greifen. Sehr viel habe ich in dem Buch in der letzten Woche nicht gelesen, so dass ich noch im zweiten Kapitel bin, in dem es um das „Gibbs girl“ geht. Genau genommen beginnt das Kapitel mit Katharine Gibbs, die mit 46 Jahren frisch verwitwet „Katharine Gibbs Secretarial School“ gründete und so sehr vielen gebildeten, jungen Frauen die Gelegenheit zu einer guten Sekretärinnen-Ausbildung verschaffte – was besonders in den Jahren der Großen Depression eine der wenigen Optionen für eine relativ sichere finanzielle Zukunft für eine unverheirate war. Ich finde es faszinierend mehr über die Frauen zu lesen, die Vorbild für so viele arbeitende Protagonistinnen in alten sw-Filmen waren. Trotzdem wird es langsam Zeit ins Bett zu gehen – wir lesen uns morgen wieder! 🙂

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Heutige Mitleser*in:

Herbstlesen im Oktober 2025 (Sonntag, 05.10.)

Einige herbstlich verfärbte Bäume unter einem leicht bewölktem blauem Himmel. Über dem Himmel der Text: Herbstlesen im Oktober 2025 und die Adresse des Blogs.

Auch wenn ich – dank eines überraschenden Nachmittagsschlaf – weniger von meinem Lesetag hatte, als ich gehofft hatte, habe ich den gestrigen Samstag doch sehr genossen. Heute werde ich definitiv weiter in „A Thousand Steps into Night“ lesen (und vermutlich zu „A Honeymoon of Grave Consequence“ greifen, wenn ich die Hände beim Lesen freihaben will).

Ansonsten werde ich im Laufe des Tages die Suppe kochen, die gestern schon auf dem Essensplan stand, und mit meinem Mann eine weitere Brettspielrunde einlegen. Mal schauen, ob ich sonst noch etwas auf die Reihe bekomme, aber mit der stehenden Planung für heute bin ich schon ganz zufrieden. Bevor ich aber zum Buch greife, brauche ich erst einmal wieder Zeit zum Wachwerden und dem Erledigen von etwas täglichem Pflichtkram.

Update 10:45 Uhr

Uh, heute ist einer dieser Tage, an denen es sich anfühlt, als ob ich alles in Zeitlupe erledigen würde. Aber ich habe meinen Pflichtkram hinter mich gebracht, die Suppe für heute Abend gekocht und sitze nun mit Tee auf dem Sofa und bin bereit in den vergnüglichen Teil des Tages zu starten! Wobei ich vermutlich nur ein bisschen in meinem eBook lesen werde, während ich meinen Tee trinke, um dann erst einmal ein bisschen mit der Switch zu spielen. Da spiele ich seit einigen Monaten jeden Morgen eine Runde „Stitch“, was ein nettes Knobelspiel ist, bei dem es täglich eine kleine neue Aufgabe gibt. Ich bin fest entschlossen meine 365-Tage-Auszeichnung zu erlangen – auch wenn das noch ein paar Monate hin ist. 😉

Update 13:45 Uhr

In der Zwischenzeit habe ich nicht nur ein bisschen mit der Switch gespielt und in meinen beiden Büchern gelesen, sondern auch gefrühstückt. Heute gab es mein übliches Porridge statt mit Zimt mit Backkakao, weil die etwas sehr reife Banane definitiv etwas ergänzendende Bitterkeit gebrauchen konnte. Beim Frühstück habe ich zu „A Honeymoon of Grave Consequence“ gegriffen und bin bei einer Begegnung, die die Protagonistin Margaret in einem Gasthaus hat, über den Begriff Nachzehrer gestolpert. Was natürlich bedeutete, dass ich – da mir die Bezeichnung noch nicht untergekommen war – erst einmal schauen musste, ob es so eine Kreatur wirklich unter den deutschen Sagengestalten existiert. Wenn ich allerdings Wikipedia glauben darf, dann soll ein Nachzehrer traditionell eher so etwas wie ein Vampir sein, während Stephanie Burgis den Begriff für einen Ghul benutzt.

Eine zartgrüne Schale mit goldbraunem Porridge, Bananenscheiben und darauf verstreut ein paar Schokotropfen.

Dieser Ghul Nachzehrer – mit dem Namen Leonie – und Margaret gehen sich bei ihrer ersten Begegnung gegenseitig schrecklich auf die Nerven. Aber nachdem Lord Riven seiner Frau mehr über Leonies Hintergrund erzählt hat, bereut sie gerade ein bisschen, dass sie so harsch war. Margaret ist nicht gerade gut darin mit anderen Personen Umgang zu pflegen, aber dafür ist sie ja mit einem in der Gesellschaft deutlich geschickterem Vampir verheiratet. 😉

Miuko hingegen hat in „A Thousand Steps into Night“ inzwischen gelernt, dass sie ihre Gefühle im Griff behalten muss, wenn sie das Voranschreiten ihres Fluchs nicht beschleunigen will. Aber es ist sehr schwierig sich nicht bei jedem Schritt darüber zu ärgern, wie sehr sie als Mädchen in ihrer Bewegungsfreiheit begrenzt wird. Unterhaltsam werden diese Elemente vor allem durch Geiki, den Elster-Gestaltwandler, der überhaupt kein Verständnis für menschliche Verhaltensweisen hat, aber trotzdem als der Mann ihrer kleinen Reisegruppe für Miuki alle Interaktion mit anderen Personen übernehmen muss. Das ist überraschend nett zu lesen und ich genieße die Geschichte weiterhin. Bevor ich aber weiterlesen kann, gibt es erst einmal eine Brettspielrunde mit meinem Mann.

Update 17:00 Uhr

Wir haben heute eine zweite Runde „Heat“ gespielt, da wir ja noch eine Strecke hatten, die wir nicht ausprobiert hatten. Ich muss zugeben, dass ich nach der Hälfte des Spiels das Gefühl hatte, ich hätte schon verloren und würde nie wieder aufholen können. Denn während mein Mann (mit dem orangen Auto) relativ sehr viel Glück mit seinem Zug hatte, hatte ich (mit dem grünen Auto) sehr viel Pech und landete nach dem gleichen Zug im Prinzip eine Runde hinter ihm – und so blieb es dann für den Großteil des restlichen Spiels. Lustigerweise drehte sich die Situation dann beim vorletzten Zug (siehe Foto), so dass wir danach gleichauf lagen und der Ausgang des Spiels nun auf einmal von unserem Kartenglück beim letzten Zug abhing. Am Ende hatte ich drei Punkte mehr als er und konnte ungläubig vor mich hinkichernd als erste über die Ziellinie fahren.

Nach dem Brettspiel ging es zurück aufs Sofa und zu meinen Büchern. Da ich durch Birthes Beitrag daran erinnert wurde, dass ich ja zum Monatsanfang eigentlich ein Sachbuch anfangen wollte, habe ich zu meinem neusten SuB-Titel gegriffen. „The Barbizon“ erzählt die Geschichte des gleichnamigen Hotels und seiner Bewohnerinnen von 1928 bis 1981, als der erste männliche Bewohner in das Barbizon aufgenommen wurde. Gebaut wurde das Hotel, um den vielen alleinstehenden, jungen, weißen Frauen aus der Mittel- und Oberschicht ein Zuhause zu bieten, die nach New York gekommen waren, um dort ihr Glück zu machen. So ist es nicht verwunderlich, dass neben so einigen Sekretärinnen auch berühmte Journalistinnen, Schauspielerinnen, Schriftstellerinnen, Bildhauerinnen und andere Künstlerinnen dort gewohnt haben. Ich muss zugeben, dass ich bislang „The Bell Jar“ von Sylvia Plath nicht gelesen habe, aber sie hat das Barbizon – in dem sie selbst einige Zeit gelebt hat – wohl als „The Amazon“ in diesem Roman verewigt. Bislang habe ich gerade mal die Einleitung und das erste Kapitel, das „The Unsinkable Molly Brown“ – eine Titanic-Überlebende – als Aufhänger hat, gelesen.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Heute gibt es das letzte Update relativ früh, da ich morgen früh aufstehen muss. Bis zum Abendessen habe ich „A Honeymoon of Grave Consequence“ ausgelesen und kann sagen, dass die Geschichte bis zum Ende sehr nett – und eine passende Fortsetzung zum ersten Teil – war. Zur Kartoffelsuppe gab es dann „Das Phantom von Soho“ – mein Mann hat von einem Kollegen eine Box mit Edgar-Wallace-Filmen geliehen bekommen, die er bald wieder zurückgeben möchte. Allerdings ist es so, dass diese Filme nicht wirklich auf Geschichten von Edgar Wallace basieren, sondern (wenn auch zum Teil nur dem Namen nach) nach Ideen seines Sohns Bryan Edgar Wallace gedreht wurden. Außerdem ist die Produktionsfirma nicht Rialto gewesen, sondern CCC – weshalb diese Filme auch nicht ständig früher im Fernsehen liefen, als meine Mutter die noch begeistert gesehen hatte. Es ist überraschend amüsant die von früher vertrauten Schauspieler wiederzusehen und auf die vielen kleinen Berliner Elemente zu achten, die verraten, dass der Drehort definitiv nicht in Großbritannien lag. Aber ich schaue die Filme vor allem deshalb mit, weil es Kommentare von britischen Filmkritikern und ähnlichen Personen gibt, deren Anmerkungen zu den alten deutschen Produktionen ich wirklich unterhaltsam finde. Danach habe ich noch ein bisschen in „A Thousand Steps into Night“ gelesen, aber das war es dann auch mit meinem Abend.

Ich habe dieses erste Herbstlesen-Wochenende wieder sehr genossen und fand es schön, dass wir heute so viele waren. Ich hoffe, ihr hattet auch eine angenehme Zeit und wir lesen uns an einem der nächsten Wochenenden wieder!

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2025 (Samstag, 04.10.)

Einige herbstlich verfärbte Bäume unter einem leicht bewölktem blauem Himmel. Über dem Himmel der Text: Herbstlesen im Oktober 2025 und die Adresse des Blogs.

Obwohl das Wetter in den letzten Tagen angemessen herbstlich war, fühlt es sich an, als wäre der Oktober in diesem Jahr besonders früh dran. Aber ich freue mich auf ein paar entspannte Wochenenden in diesem Monat mit gemütlichen Lesestunden, Brettspielrunden und anderen angenehmen Tätigkeiten. 🙂

In den letzten Tagen habe ich kaum gelesen, da mein Mann eine Woche Urlaub hatte und ich mit gemeinsamen Vorhaben, Geburtstagskuchen backen und ähnlichem gut beschäftigt war. Was bedeutet, dass ich kein aktuelles Buch habe, auf das ich heute zurückkommen kann, sondern heute Vormittag erst einmal schauen muss, worauf ich so Lust habe. Außerdem werden wir heute vermutlich eine Brettspielrunde einlegen, denn dazu sind wir in der letzten Woche nicht gekommen, obwohl wir so viel spielen wollten. Doch vorher brauche ich erst einmal ein bisschen Zeit zum Wachwerden und für den morgendlichen Kram, den ich erledigt haben will, bevor ich zum entspannten Teil des Tages übergehe.

Update 10:30 Uhr

Abgesehen davon, dass ich noch auf die Lieferung der Gemüsekiste warte, damit ich die dann verstauen kann, bin ich für heute Vormittag erst einmal mit allem Pflichtkram durch. Allerdings hoffe ich, dass die Kiste heute nicht so spät kommt, weil von der Lieferung mein Frühstück abhängt … es sei denn, ich werde vorher schon so hungrig, dass ich mir was anderes überlegen muss. *g*

Nach einem Blick auf all die Bücher, die ich in den nächsten Wochen noch lesen will, habe ich gerade „A Thousand Steps into Night“ (Wieso will ich den Titel immer mit einem „the“ schreiben? Da sollte ich mal schauen, bei wie vielen SuB-Listen ich das falsch geschrieben habe …) von Traci Chee vom Stapel gezogen. Von dem Roman fand ich die Leseprobe wirklich wunderbar atmosphärisch und ich glaube, das könnte die richtige Geschichte für den heutigen Tag sein.

Update 14:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal gemütlich in „A Thousand Steps into Night“ gelesen und auch wenn ich kaum mehr Seiten geschafft habe, als die schon bekannte Leseprobe hatte, habe ich diese Kapitel wieder sehr genossen. Die Geschichte dreht sich um die siebzehnjährige Otori Miuko, deren Vater ein Gasthaus in einem runterkommenen Dorf betreibt. Miuko ist zu laut und zu unbeholfen für ein Mädchen und die Tatsache, dass ihre Mutter vor einigen Jahren ein Pferd gestohlen und die Familie verlassen hat, wirft einen weiteren Schatten auf ihr Leben. Aber grundsätzlich ist sie damit zufrieden sich um ihren Vater und das Gasthaus zu kümmern. Doch an dem Tag an dem die Handlung beginnt, häufen sich auf einmal übernatürliche Ereignisse rund um Miuko und führen dazu, dass sie verflucht wird. Bislang freue ich mich sehr über all die Auftritte von japanischen übernatürlichen Wesen und über die Ausdrucksweise der Autorin – ich glaube, mit dem Roman werde ich später noch einige nette Stunden verbringen.

Aber erst einmal musste ich das Lesen unterbrechen, um die Gemüsekiste zu verstauen und mir mein Frühstück zu machen. Da ich davon ausging, dass die Gemüsekiste zu spät kommen würde, hatte ich schon eine Scheibe von meinem Brot aufgetaut – weshalb es ein Brot mit Butter, ein paar übriggebliebene Falafel von Donnerstag und zwei Möhren zum Frühstück gab. Außerdem wechselte ich zu „A Honeymoon of Grave Consequence“ von Stephanie Burgis, nachdem ich gestern den ersten Teil der „Unexpected Adventures of Lady and Lord Riven“ gelesen hatte. Die Honeymoon-Geschichte ist erst in dieser Woche erschienen und nachdem im erstem Band („A Marriage of Undead Inconvenience“) aus einer Vernunftehe zwischen dem existenzmüden Vampir Lord Riven und der um ihr Erbe gebrachten Gelehrten Margaret eine liebevolle Partnerschaft wurde, dreht sich dieser Band nun um die Hochzeitsreise der beiden Figuren. Wobei Lord und Lady Riven dieses Mal Großbritannien verlassen haben, damit Margaret übernatürliche Elemente im Schwarzwald studieren kann. Die erste Geschichte war etwas vorhersehbar, aber auch sehr unterhaltsam und nachdem ich bislang die Ankunft der beiden in einem abgelegenen Gasthaus im Schwarzwald miterlebt habe, bin ich gespannt, welche Gefahren auf die beiden warten und was für unerwartete neue Verbündete Margaret (wenn ich nach dem Klappentext gehen kann) finden wird.

Update 17:00 Uhr

Der Nachmittag ist überraschend schnell mit dem Spielen von „Heat“ rumgegangen. Wir haben schon im Frühling eine Erweiterung für das Spiel (mit zwei neuen Rennstrecken und einigen weiteren Spielkarten) bekommen, die wir bislang noch nicht gespielt hatten. Heute haben wir dann endlich die erste der beiden Strecken (Niederlande) gespielt und mit den vielen Kurven und der sehr langen Geraden (rechte und untere Brettseite) war die überraschend herausfordernd zu spielen. Wobei ich bis zum vorletzten Zug richtig, richtig viel Glück hatte! Nur um mich dann beim vorletzten Zug zu verrechnen und danach nicht mehr richtig Tempo zu gewinnen. Was bedeutet, dass mein Mann heute mit einer Runde Vorsprung gewonnen hat. Mein einziger Trost ist, dass die automatisch vom Spiel gesteuerten Autos mich nicht mehr überholen konnten. 😉

Da ich mich nun etwas verfroren und müde fühle, krabbel ich jetzt mit einer Heißen Schokolade unter meine Sofadecke und lasse mich vermutlich ein bisschen berieseln.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Nach meinem Nachmittagsupdate habe ich ein Video von Bernadette Banner über die Herstellung mittelalterlicher Schuhe geschaut und dann noch ein bisschen in „A Honeymoon of Grave Consequence“ gelesen. Ich finde die Geschichte wirklich nett, aber sie ist nicht gerade spannend und so ist es wohl kein Wunder, dass ich wenig später über meinem Buch eingeschlafen bin und erst kurz vor 19:00 Uhr wieder wach wurde. Was mir etwas zu spät für das Kochen der geplanten Suppe war, weshalb ich die für Mittwoch geplante One-Pot-Pasta vorgezogen habe. Die benötigt gerade mal zwanzig Minuten und so wenig Aufmerksamkeit, dass ich nebenbei noch das Geschirr, das im Laufe des Tages angefallen war, abwaschen konnte.

Zum Essen haben wir eine Folge von „Next Gen Chef“ geschaut, was ein Kochwettbewerb auf Netflix ist, bei der einige Köche um ein Preisgeld von 500.000 Dollar kämpfen. Bislang sind wir von der Unterschiedlichkeit und Fairness der Challenges angenehm überrascht, ebenso wie von der Nachvollziehbarkeit bei den Jury-Urteilen. Nachdem die Folge beendet war, habe ich endlich wieder zu „A Thousand Steps into Night“ gegriffen. Ich mag die Geschichte – ebenso wie die Protagonistin Miuko – bislang sehr. Der Klappentext bezeichnet den Roman als „Ghibli-esque“ und ich weiß nicht, ob sich das nur auf die japanischen Elemente oder auch auf die Figuren bezieht, kann aber (mit etwas Mühe) bei den verschiedenen Geistern und Dämonen Ähnlichkeiten mit Figuren aus „Spirited Away“ und in dem Elster-Gestaltwandler, der Miuko inzwischen begleitet, Züge von Howl erkennen. Es ist auf jeden Fall sehr unterhaltsam zuzusehen, wie die Protagonistin mehr über die übernatürliche Welt (der sie nun – solange sie den auf ihr liegenden Fluch nicht gebrochen hat – zwangsläufig angehört) erfährt. Ich freue mich darauf morgen darin weiter zu lesen. Aber erst einmal gibt es für mich noch eine entspannte halbe Stunde mit der Switch und dann wird es wohl Zeit ins Bett zu gehen. Wir lesen uns morgen wieder – bis dahin gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleser*in:

Ankündigung: Herbstlesen im Oktober 2025!

Es ist euch vermutlich schon aufgefallen, dass es auch in diesem Jahr einen „Lese-Tage/Herbstlesen 2025“-Reiter in meiner Kopfzeile gibt, aber ich wollte die Sache hier lieber noch einmal offiziell ankündigen. Auch in diesem Jahr gibt es also wieder das „Herbstlesen“ im Oktober, bei dem ich an jedem Wochenende möglichst viel Zeit mit den Dingen verbringen werde, die mir besonders viel Freude bereiten. An erster Stelle stehen da bei mir eigentlich immer Bücher, aber natürlich werde ich meine Wochenenden nicht nur mit Lesen verbringen, sondern auch mit Brettspielen, Handarbeiten und anderen Dingen, über die ich dann hier auch schreiben werde.

Es wäre schön, wenn sich auch in diesem Jahr wieder ein paar Mitleser*innen fänden, die sich mir an dem einen oder anderen Wochenende anschließen und sich mit mir (und untereinander) austauschen mögen. Ich lesen einfach so gerne davon, was ihr so tut, um ein möglichst entspanntes und erholsames Wochenende zu verbringen. Und wer weiß, vielleicht bekomme ich darüber ja den einen oder anderen Anstoß für eine neue Lektüre – nachdem mein SuB sich gerade so langsam verkleinert, muss ich ja bald Gegenmaßnahmen ergreifen. 😉

Einige herbstlich verfärbte Bäume unter einem leicht bewölktem blauem Himmel. Über dem Himmel der Text: Herbstlesen im Oktober 2025 und die Adresse des Blogs.

Das „Herbstlesen im Oktober“ startet in diesem Jahr am 4. Oktober (Samstag) und endet am 26. Oktober (Sonntag). Das bietet uns vier Wochenenden, um möglichst viel Zeit mit Büchern, Spielen, Puzzles, Handarbeiten, Spaziergängen, Backen und allen möglichen anderen Dingen zu verbringen. Es wird von mir wie immer an jedem Samstag und an jedem Sonntag einen neuen Beitrag hier auf dem Blog geben, in dem ich im Laufe des Tages davon erzähle, womit ich meine Zeit verbracht habe. Das könnt ihr selbst auch gern so handhaben, aber natürlich ist es auch möglich, einen Sammelbeitrag für das Herbstlesen oder einen Beitrag pro Wochenende zu verfassen.

Wichtig wäre es mir, dass ihr an den Tagen, an denen ihr mitmacht, einen Kommentar mit einem Hinweis auf eure Teilnahme (und einem Link zum dementsprechenden Beitrag) unter meinem aktuellen Post hinterlasst, damit ich euch verlinken kann. Der Austausch mit den anderen „Herbstleser*innen“ ist schließlich immer einer der nettesten Aspekte dieser Aktion, und wenn es einen zentralen Ort gibt, an dem alle Links gesammelt werden, geht das am besten. (Und da zumindest in meinem Feedreader meine Posts immer mit einigen Stunden Verzögerung angezeigt werden, hier der Hinweis: Ich veröffentliche meine Beiträge an den Herbstlesen-Tagen vor 8 Uhr! Schaut bitte im Zweifelsfall direkt auf dem Blog nach, auch wenn euer Feedreader keinen Beitrag anzeigen sollte!)

Ich freue mich schon sehr auf diesen gemütlichen (und hoffentlich lesestundenreichen) Start in den Herbst – und ich hoffe, es geht euch genauso!

Herbstlesen im Oktober 2024 (Sonntag, 27.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Schon der letzte Herbstlesentag für dieses Jahr und ich finde es wirklich überraschend, wie schnell das dieses Mal rumgegangen ist. Wobei es vielleicht nicht soooo überraschend ist, wenn ich bedenke, dass wir eh nur vier Wochenenden hatten und ich davon auch noch den ersten Samstag absagen musste …

Nachdem ich gestern so klug war und „Ravenfall“ vor dem Schlafengehen noch beendet habe, stehe ich heute wieder vor der Frage, was ich lesen werde. „For Better or Cursed“ liegt weiterhin neben dem Sofa, aber ich weiß nicht, ob ich heute genug Geduld für die erwachsenen Charaktere in der Geschichte aufbringen kann. Auf der anderen Seite will ich auch nicht so schnell ein weiteres Middle-Grade-Buch anfangen. Mal schauen, wann ich mich für meinen nächsten Roman entscheide. Vorher will ich erst einmal wachwerden und einen Hefeteig für heute Nachmittag ansetzen und irgendwann wollen mein Mann und ich eine weitere Runde „Keep the Heroes Out!“ spielen.

Update 12:00 Uhr

Ui, der Vormittag ist aber schnell rumgegangen! Ich habe den üblichen morgendlichen Kram hinter mich gebracht, Hefeteig angesetzt und da mein Mann dann noch dabei war seine Animal-Crossing-Runde zu drehen, habe ich auch schnell noch die Switch angeworfen und bin über meine Insel gelaufen. Um kurz nach zehn waren wir damit fertig und haben dann mit unseren heutigen „Keep the Heroes Out!“-Runde angefangen – und das dauerte prompt etwas länger als üblich. Das heutige Szenario griff wieder die Tatsache auf, dass unsere Meerjungfrau eine berühmte Sängerin ist. Dieses Mal war es aber so, dass sie nicht in unserem Dungeon auftrat, sondern dass sie ein großes Konzert geben wollte und das war schon so gut wie ausverkauft. Weshalb ihr Manager aus Marketinggründen beschloss, dass er „Goldene Tickets“ für das Konzert in unserem Dungeon verstecken würde. Was natürlich dafür sorgte, dass wir uns gegen einen Haufen Helden durchsetzen mussten, die auch nicht vor Mord zurückschreckten, um uns aus dem Weg zu bekommen. *g*

Da der Dungeon für diese Runde ringförmig um einen zentralen Raum aufgebaut war, habe ich mich heute für die Hexe entschieden, die Portale machen kann. Allerdings muss ich zugeben, dass meine Hexe – nachdem alle Räume mit Portalen versorgt waren – vor allem dafür gut war, um Rohstoffe anzusammeln, die mein Mann mit seinen Echsen dann für Zaubertränke, Waffen und Zaubersprüche verwendete. Es war überraschend herausfordernd die heutige Runde zu gewinnen, hat aber auch wieder sehr viel Spaß gemacht! Ich mag dieses Spiel wirklich, wirklich gern!

Jetzt drehe ich erst einmal eine kleine Blog- und Kommentarrunde, um zu schauen, was Birthe und Anette heute Vormittag so gemacht haben, dann gehe ich in die Küche und forme meinen Hefeteig zu zwei kleinen Laiben, und während die gehen, entscheide ich mich für mein nächstes Buch. Mal schauen, wie gut ich mich dann konzentrieren kann, da heute eine Marathonstrecke durch unser Viertel läuft und eben schon das Anfeuerungsgeschrei für den ersten Pulk von Läufern zu hören war. So schön es für die Läufer ist, dass die Zuschauer normalerweise ausharren bis auch die langsameren Teilnehmer durch sind, so sorgt das doch auch immer für einige Stunden Lärm …

Update 15:00 Uhr

Ich kann mitteilen, dass der Marathon schon beendet ist – zumindest läuft schon wieder normaler Verkehr an unserem Haus vorbei! Ansonsten habe ich in den letzten drei Stunden entspannt gefrühstückt (und dabei ein Video geschaut) und mich überraschend viel Zeit in der Küche aufgehalten, um zwei „Hefekringel“ zu formen, gehen zu lassen und zu backen (und zwischendurch immer wieder aufzuräumen und abzuwaschen). Das Ganze hat dafür gesorgt, dass ich nicht wirklich Ruhe zum Lesen hatte und mich stattdessen weiter online rumgetrieben habe. Jetzt aber riecht es in der Wohnung wunderbar nach frischem Hefegebäck und in der nächsten Stunde bin ich fest entschlossen mich auf dem Sofa einzurollen und zu schauen, ob ich heute in der richtigen Stimmung für „The Briar Book of the Dead“ von A. G. Slatter bin.

Update 18:30 Uhr

Ich habe dann wirklich doch endlich zu „The Briar Book of the Dead“ gegriffen und mich gut von dem Anfang unterhalten gefühlt. Die Geschichte wird aus der Perspektive der neunzehnjährigen Ellie Briar erzählt, die als einzige Frau ihrer aus Hexen bestehenden Familie über keinerlei Magie verfügt. Nachdem Ellies Großtante Maud vor einigen Monaten gestorben ist, hat sie ihre Aufgaben als Steward für die Familie übernommen. Bislang bin ich noch dabei die verschiedenen Familienmitglieder kennenzulernen und wie Ellie mit ihnen auskommt. Aber der Klappentext hat schon verraten, dass in absehbarer Zeit der Punkt kommt, an dem Ellie mit einem Machtwechsel in der Familie konfrontiert wird. Außerdem verfügt sie über eine Fähigkeit, von der sie bislang noch nichts ahnt und ich bin gespannt, wie sie damit umgehen wird.

Angela Slatters Schreibweise finde ich – wie schon bei ihren vorherigen Romanen – wieder sehr fesselnd. Sie lässt sich Zeit, um die Figuren und die Situation, in der sich ihre Protagonistinnen befinden, vorzustellen. Und während ich auf der einen Seite ihre Geschichten gut aus der Hand legen kann, lassen sie mich auf der anderen Seite nicht los und selbst nach dem Beenden eines ihrer Romane, muss ich immer wieder an bestimmte Figuren oder Szenen denken. Ich gebe zu, dass ihre Urban-Fantasy-Titel in der Beziehung nicht ganz mit den aktuelleren Büchern mithalten kann, aber selbst da habe ich immer wieder Aspekte gefunden, die ungewöhnlich genug waren, dass ich die Geschichten nie ganz vergessen konnte.

Obwohl mir der Anfang von „The Briar Book of the Dead“ so gut gefallen hat, habe ich heute Nachmittag noch spontan „Staff and Crown“ von W.R. Gingell runtergeladen. Das ist die Fortsetzung von „Blackfoot“ und ich fand, dass das eine gute Lektüre für die Momente des Tages wäre, an denen ich beim Lesen die Hände gern (z.B. zum Essen) frei hätte. Im Moment bin ich – gemeinsam mit Annabel – etwas irritiert mit all den Magiern in ihrem Leben, die zu viele Geheimnisse vor ihr haben. Aber da es für Annabel demnächst an eine Finishing School geht und ich schon weiß, dass sie da eine meiner Lieblingsnebenfiguren aus „Spindle“ treffen wird, freu ich mich schon auf die weiteren Entwicklungen.

Aber bevor ich wieder zu irgendeinem Buch greife, geht es erst einmal in die Küche zum Abendessen kochen …

Update 21:00 Uhr

Ein Teller mit zwei halbierten, goldbraun gebackenen Wraps, wobei die Hälften des einen Wraps so auf dem anderen liegen, dass die Schnittflächen mit der Füllung zu sehen sind.

Nur ein kurzes Lebenszeichen, weil mir sonst die Spanne bis zum letzten Update des Tages zu lang wird. Die Stunden seit dem letzten Update ist vor allem mit Kochen und Essen drauf gegangen. Kidney-Bohnen-Wraps brauchen immer etwas mehr Zeit, aber sie sind so lecker, dass es sich definitiv lohnt diesen Aufwand zu betreiben. Beim Essen haben wir wieder etwas „The Taste“ laufen lassen – normalerweise reicht eine Folge bei uns drei bis vier Tage. Aber jetzt wird es definitiv Zeit wieder zum Buch zu greifen und etwas zu lesen!

Update 23:00 Uhr (letztes Update für das Herbstlesen 2024)

Die letzten zwei Stunden habe ich mit einer Mischung aus Lesen („Staff and Crown“) und Dösen verbracht – ich bin wohl doch müder, als ich dachte. *g* Es wird also so langsam Zeit ins Bett zu gehen, aber vorher wollte ich mich noch einmal bedanken, dass ihr auch in diesem Jahr wieder beim Herbstlesen dabei gewesen seid!

Auch wenn es mit jedem Jahr weniger Personen werden, die Zeit für diese Lesewochenenden im Oktober haben, so habe ich keinen Herbstlesen-Tag allein verbracht und das ist nach all den Jahren doch beachtlich. Ich hoffe, ihr hattet wieder eine schöne Zeit und konntet diese Aktion als Anlass nehmen, um bewusst eure Tage (oder zumindest Teile davon) mit Dingen zu füllen, die euch gut tun und entspannen. Vielleicht lesen wir uns ja am nächsten Lese-Sonntag (17. November) wieder – ich wünsche euch bis dahin eine wunderbare Zeit! 🙂

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Heutige Mitleser*innen: