Schlagwort: Herbstlesen

Herbstlesen im Oktober 2024 (Samstag, 26.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Die vergangene Woche war eine gute Mischung aus „ich habe Sachen erledigt“ und „ich habe mir trotzdem Lesezeit gönnen können“. Dem Badezimmer habe ich eine zweite Schichte wasserabweisende Farbe über der Badewanne (die Decke ist keine zehn Zentimeter über unserem Duschkopf, der so niedrig hängt, dass ich in die Knie gehen muss, um darunter zu stehen) verpasst

und die restliche Decke plus Wände mit normaler Wandfarbe noch einmal gestrichen. Ich muss zugeben, dass das Badezimmer jetzt besser ausschaut als in den letzten sieben Jahren … Außerdem habe ich ein Rezept für „Sourdough English Muffins“ ausprobiert, was ein 3-Tage-Projekt war, aber ich bin mit dem Ergebnis wirklich glücklich. 🙂 Oh, und ich habe „Fin and the Memory Curse“ und „Blackfoot“ beendet und bin bei „For Better or Cursed“ ungefähr bei der Hälfte. Alles in allem freue ich mich sehr auf ein entspanntes Lese-Wochenende! Aber bevor ich heute zum Buch greifen kann, sind mein Mann und ich erst einmal mit unserer ehemaligen Nachbarin zum Frühstück verabredet. Dieses monatliche Frühstückstreffen ist seit Jahren eine nette Tradition und in letzter Zeit bevorzugt unsere ehemalige Nachbarin das Café in unserem Viertel, so dass wir kurz vor 9 Uhr einfach gemütlich rüberschlender können.

Ich werde mich gegen Mittag hier wieder melden und dann auch eventuelle Mitleser*innen hier verlinken. Bis dahin hoffe ich, ihr habt einen ebenso entspannten Start ins Wochenende wie ich!

Update 13:45 Uhr

Ein Cafétisch mit einem Teller auf dem ein Stück Schokoladenkuchen zu sehen ist. Der Kuchen besteht aus sehr vielen dünnen Böden, zwischen denen sich eine helle Cremeschicht befindet. Neben dem Teller ist ein Glas mit einem Lotus-Biscoff-Kaffee.

Ich bin zurück von unserer Frühstücksverabredung. Als vernünftige, erwachsene Person habe ich mir ein Stück Kuchen (Schoko-Honig-Torte) zum Frühstück gegönnt, das sehr lecker war! Ich muss zugeben, dass das vor allem daran lag, dass das Café vor einiger Zeit seine Karte so geändert hat, dass alle herzhaften Frühstücksoptionen, die ich mochte, verschwunden sind. Aber die Torten und Waffeln sind sehr lecker, weshalb ich kein Problem mit süßem Frühstück habe. 😉 Es war wieder sehr nett mit der ehemaligen Nachbarin und da wir alle drei in den letzten Wochen (für unsere Verhältnisse) viel erlebt haben, hat es auch ziemlich lange gedauert, bis wir uns gegenseitig auf den aktuellen Stand gebracht habe. Jetzt habe ich das Gefühl, mir klingeln die Ohren von all dem Gerede, und ich freue mich auf einen ruhigen Nachmittag auf dem Sofa!

Update 17:00 Uhr

Nach dem letzten Update war ich noch nicht so weit mich gleich auf ein Buch einzulassen, also habe ich erst einmal eine kurze Runde „Animal Crossing“ gespielt. Währenddessen hat mir mein Mann von einem Brettspiel erzählt, dass ihm ein Kollege gern verkaufen würde. Ich muss zugeben, dass ich von dem Spiel jetzt nicht so hingerissen bin, dass ich dafür Platz in unserer (eh ziemlich vollen) Wohnung einräumen würde, aber letztendlich muss mein Mann entscheiden, ob er das Spiel haben will oder nicht. *g*

Einige übereinanderliegende Bücher auf einer orangen Decke. Obendrauf liegt ein angeschalteter eReader mit dem Cover von "The Necromancer's Apprentice". Rechts darunter lässt sich "Wicked As You Wish" und auf der linken Seite "Sisters of the Lost Marsh" erahnen.

Nach meiner Animal-Crossing-Runde habe ich mir die Bücher von meinem „Herbststapel“ angeschaut, die ich als potenzielle Nachfolger für die in der letzten Woche gelesenen Titel im Auge hatte. Denn der einzige Roman, den ich vom vergangenen Wochenende in dieses mitgenommen habe, ist „For Better or Cursed“ und auch wenn mir dieser zweite Teil der Babysitters-Coven-Trilogie bislang besser gefällt als der erst Band, so frustrieren mich die erwachsenen Charaktere in der Geschichte. Genau genommen frustrieren sie mich so sehr, dass ich das Buch nur stückchenweise weiterlesen mag, weil sie alle erwarten, dass die Teenager um sie herum alle Regeln einhalten, perfekt ihrer Aufgabe als „Sitter“ nachgehen und auch sonst alles auf die Reihe bekommen, aber selbst sind diese Erwachsenen nicht in der Lage ihren Kram zu erledigen, sie hören nicht zu oder spielen die Probleme der Sitter runter. Wie gesagt, das frustriert mich sehr und reißt mich regelmäßig aus dem Lesefluss, weil ich bei solchen Passagen nur noch das Buch gegen die Wand pfeffern will.

"Ravenfall" von Kalyn Josephson. Das vor allem in Blautönen gehaltene Cover zeigt ein Mädchen mit lockigen blonden Haaren und einer schwarzen Katze auf der Schulter neben einem Jungen mit dunklen Haaren. Die beiden Personen stehen mit dem Rücken zum Betrachter und blicken auf ein verwinkeltes Haus, dessen Fenster hell erleuchtet sind. Umringt werden die Figuren von dunklen Bäumen, deren spärliches Laub ein herbstliches Orange zeigt.

Nachdem ich ein bisschen in meinen Büchern gestöbert hatte, habe ich mich für „Ravenfall“ von Kalyn Josephson entschieden. Den Roman hatte ich schon im vergangenen Jahr fürs Herbstlesen ins Auge gefasst, bin aber damals nicht in der richtigen Stimmung dafür gewesen. Für heute scheint die Geschichte hingegen perfekt zu sein! Die Handlung wird abwechselnd aus der Perspektive von Anna und Colin erzählt. Anna ist in dem Gasthaus „Ravenfall“ in Wick, Oregon aufgewachsen und (fast) alle Personen in ihrer Familie verfügen über magische Fähigkeiten. Doch während all die anderen „nützliche“ Fähigkeiten haben, kann Anna – wenn sie eine Person berührt – nur einen Tod miterleben (vorausgesetzt, dass diese Person schon einmal Zeuge eines Todesfalls war).

Colin hingegen kommt auf der Suche nach seinem älteren Bruder Liam nach Ravenfall. Denn nachdem die beiden Jungen vor wenigen Tagen den Mord an ihren Eltern miterleben mussten und der achtzehnjährige Liam hinter den Mördern hinterherjagte, hat Colin nichts mehr von seinem Bruder gehört. Aber von klein auf haben ihm seine Eltern eingetrichtert, dass sie sich in Ravenfall treffen würden, wenn irgendwann einmal etwas passieren würde … Trotz der unheimlichen Details rund um den Tod von Colins Eltern und seiner Trauer, genieße ich die Geschichte gerade sehr. Das Haus Ravenfall hat eine ganz eigene Persönlichkeit, Annas Familie und ihre Fähigkeiten sind wunderbar fantastisch und ich bin gespannt auf die weiteren Entwicklungen, die die Handlung noch nimmt.

Update 20:00 Uhr

Nach einer kleinen Blogrunde habe ich nach dem letzten Update wieder zu „Ravenfall“ gegriffen und gelesen. Die Geschichte passt gerade wirklich hervorragend zu meiner aktuellen Lesestimmung. Ich mag Anna und Colin und ich mag Annas Familie, auch wenn sie nicht sehr gut darin ist, Anne das Gefühl zu geben, dass sie und ihre Fähigkeiten nicht unwichtig sind. Dazu kommt das Inn, das einfach ein wunderbar charaktervolles Gebäude mit diversen Eigenheiten ist, und die vielen kleinen fantastischen (keltischen) Elemente, die den magischen Teil von Annas (und Colins) Welt ausmachen. Das alles hat dazu geführt, dass ich „Hollowthorn“, den zweiten Band der Ravenfall-Reihe, inzwischen auf meinen Wunschzettel gesetzt habe, weil ich davon ausgehe, dass ich den Rest des Romans ebenso sehr genießen werde wie die erste Hälfte.

Ein Teller mit einem knusprig gebackenen Lauch-Käse-Flammkuchen.

Zum Essen (Tiefkühl-Pizza bzw. -Flammkuchen, von meinem Mann aufgebacken) musste ich dann leider beim Lesen pausieren, stattdessen läuft gerade der Anfang der ersten Folge der aktuellen „The Taste“-Staffel. Ich muss zugeben, dass es einige Aspekte der Sendung gibt, die mir gerade besonders auf die Nerven gehen. Aber in der Regel werden die letzten Folgen dann doch spannend, wenn wir vertrauter mit den Kandidat*innen sind und das Kochen ernsthafter wird. Bis wir unseren Nachtisch (Dulce-de-leche-Eis, das wir zum Ende des Sommers gekauft hatten und das nun langsam mal aus dem Gefrierschrank verschwinden sollte) gegessen haben, werden wir das noch weiterschauen und danach greife ich wohl wieder zu „Ravenfall“.

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Naja, genau genommen ist es 23:02 Uhr, weil ich meinen 23:00-Uhr-Wecker ausgeschaltet und dann noch die letzte zwei Absätze in „Ravenfall“ gelesen habe. Ich hätte nicht gedacht, dass ich heute ein – wenn auch relativ kurzes – Buch lesen würde, aber „Ravenfall“ hat heute so gut zu meiner Stimmung gepasst und sich so flüssig lesen lassen, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Auch wenn so einige Wendungen in der Handlung etwas vorhersehbar waren (was bei Middle-Grade-Geschichten nicht so überraschend ist) habe ich den Roman rundum genossen. Ich mochte bis zum Ende die vielen verschiedenen Charaktere, ich fand es schön die Entwicklung von Anna und Colin zu verfolgen und ich hatte so viel Freude an all den fantastischen (und zum Teil nicht wenig unheimlichen) Elementen in der Geschichte. Das war ein wirklich wunderbarer Herbstlesetag!

Ich hoffe, dass ihr den heutigen Tag ebenfalls genossen und dass wir uns morgen zum letzten Herbstlesentag für dieses Jahr wiedersehen. Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2024 (Sonntag, 20.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Gestern war ich dann nach dem letzten Update wirklich schnell im Bett (und habe dann heute Nacht erstaunlich viel von „Twin Peaks“ geträumt). Für heute geht es weiter mit dem entspannten Tagesplan. Ich mag viel Lesen, mein Mann und ich werde eine Runde „Keep the Heroes Out!“ spielen und heute Abend werde ich einige Zeit mit Kochen verbringen.

Mal schauen, auf welches Buch ich gleich Lust habe. Zur Wahl stehen immer noch „Blackfoot“ von W.R. Gingell, der zweite Babysitters-Coven-Band von Kate Williams und „Fin and the Memory Curse“ von Helenka Stachera (den Namen muss ich immer nachgucken, mal schauen, ob ich ihn mir merken kann, bis ich mit dem Roman durch bin). „Blackfoot“ fand ich gestern schön entspannend, aber die anderen beiden Titel reizen mich auch.

Update 11:30 Uhr

Ein Spielbrett, das aus mehreren Platten aufgebaut wurde, und ein Dungeon mit unterschiedlichen Räumen darstellt. In den verschiedenen Räumen befinden sich mehrere Schleim-Holzfiguren, drei Echsenfiguren (in der Schatzkammer) und eine Cthulhu-Figur.

Das war ein schön entspannter Vormittag! Erst habe ich mich etwas online rumgetrieben und geschaut, was heute Nacht in der Welt so passiert ist, dann wuselte ich ein bisschen in der Wohnung rum und gegen 10 Uhr haben mein Mann und ich angefangen „Keep the Heroes Out!“ zu spielen. Das heutige Szenario drehte sich darum, dass ein Rezept für ein Gericht mit Echsenfleisch berühmt wurde – weshalb nun die diversen Helden unser Dungeon stürmten, um Echsen zu erlegen. Was wir als Dungeonbetreiber natürlich nicht zulassen konnten, weshalb meine Schleime und der Cthulhu, den mein Mann spielte, die Echsen beschützen und die eindringenden Helden bekämpfen mussten. Nachdem wir ganz am Anfang zwei Echsen verloren haben, haben wir es knapp geschafft die drei Echsen, die für den Sieg notwendig waren, am Leben zu halten. Meine Schleime waren dieses Mal nicht die ideale Wahl (zu wenig Angriff!), aber nachdem mein Mann sich an seinen Cthulhu (den keiner von uns bislang gespielt hatte) gewöhnt hat, lief es eigentlich ganz gut. Ich finde es jedes Mal wieder sehr lustig, welche Grundidee hinter den verschiedenen Spielrunden steht und freue mich jetzt schon auf das nächste Wochenende! 🙂

Update 14:30 Uhr

Eine grüne Schale mit Porridge und Bananenscheiben. Hinter der Schale steht rechts eine große Tasse mit Milchschaumhaube und auf der anderen Seite eine kleine brennende Sturmlaterne. Neben der Schale liegt ein angeschalteter eReader und im Hintergrund ist ein grauer Herbsttag durchs Fenster zu erahnen.

Heute fühle ich mich schon etwas aus der Zeit gefallen, was kein Wunder ist, da es den ganzen Tag gleichbleibend grau ist. Was ich mag, was aber nicht dazu führt, dass ich meine Updates auf die Reihe bekomme (vor allem wenn ich mir dafür keinen Wecker gestellt habe). *g* Nachdem ich mich hier das letzte Mal gemeldet hatte, gab es erst einmal Frühstück (Porridge mit einer winzigen Banane und etwas „Espresso-Crunch“ und ein Milchkaffee) für mich. Beim Essen habe ich weiter meine Nase in „Blackfoot“ gesteckt und immer wieder meinem Mann Passagen vorgelesen, die mich vom Stil her an Diana Wynne Jones erinnerten. Ich finde es lustig, dass sowohl DWJ, als auch W.R. Gingell es schaffen Charaktere zu schreiben, die über nicht gerade sympathische Eigenschaften verfügen, die ich aber trotzdem mag, weil sie nicht „unsympathisch“ sind, um unangenehm zu sein, sondern weil sie eben einfach so sind, wie sie sind.

Ein Screenshot von meinem Animal-Crossing-Spiel. Es ist ein roter Hund mit schwarzen Flecken zu sehen, der sagt "Das Wochenende ging voll schnell rum, oder? Ich könnt glatt noch mal eins dranhängen. Oder zwei."

Als es dann Zeit für eine Lesepause wurde, habe ich zur Switch gegriffen und etwas „Animal Crossing“ gespielt. Und ich muss zugeben, dass ich meiner Nachbarin Bella hier recht geben könnte: Das Wochenende ging bislang voll schnell rum und ich hätte nichts gegen eine Verlängerung! 😉

Update 18:00 Uhr

Die Taschenbuchausgabe von "Fin and the Memory Curse". Das Cover zeigt in der oberen Hälfte ein Herrenhaus, von dem zwei Kinder (ein rothaariges Mädchen und ein dunkelhaariger Junge) zusammen mit einem Hund weglaufen. In der unteren Hälfte ist der Titel auf dunklem Grund zu sehen und darunter lässt sich eine leichenblasse liegende Person erahnen.

Den Nachmittag habe ich zum Großteil mit „Fin and the Memory Curse“ von Helenka Stachera verbracht. Ich glaube nicht, dass ich hier schon mehr über das Buch geschrieben habe … *geht kurz nachgucken* Die Geschichte beginnt im Jahr 1866 in London und wird aus der Perspektive von Fin erzählt, die vor elf Jahren in Zeitungspapier gewickelt und in der Gesellschaft eines Jack Russell Terriers auf den Stufen von Ma Stump gefunden wurde. Gemeinsam mit zwei weiteren Waisenkindern (George und Snot) wird sie von Ma Stump aufgezogen und lernt schnell ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Als sie eines Tages Blutegel, die sie frisch für einen Apotheker gefangen hat, abliefert, begegnet sie Lady Worth, die in Fin ihre verloren geglaubte Nichte erkennt.

So findet sich Fin von einem Tag auf den anderen in einem Schloss am Rande des Marschlands wieder und muss sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass sie von einer adeligen polnischen Familie abstammt, die vor ca. 25 Jahren in England Fuß gefasst hat. Es ist nicht so ganz einfach für Fin sich an ihr neues Leben zu gewöhnen, obwohl ihre Cousine Emily und ihr Cousin Eryk gar nicht so übel zu sein scheinen. Ich verrate nicht mehr, als der Klappentext schon mitteilt, wenn ich hier noch schreibe, dass ein Fluch auf der Familie zu liegen scheint … 😉

Ein Stapel aus zwei Büchern, auf dem eine Untertasse mit einigen Keksen steht. Dahinter ist eine dampfende Tasse zu erkennen und eine kleine brennende Sturmlaterne.

Zum Kekse essen und Tee trinken bin ich von Fin wieder zurück zu „Blackfoot“ gewechselt. Aber da ich neugierig auf Fins weitere Erlebnisse war, habe ich die letzte Stunde dann wieder mit ihr im Schloss verbracht. Bevor ich mich entscheiden kann, mit welchem Buch ich den Rest des Abends verbringe, wird es aber jetzt erst einmal Zeit für eine Blog- und Kommentarrunde und dann für den Gang in die Küche, um das Abendessen zu kochen. Ich gehe mal davon aus, dass wir zum Essen wieder eine Folge „Twin Peaks“ gucken werden. Das hat uns gestern gut unterhalten!

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Ein Teller mit einer Portion Kartoffelbrei, Buttergemüse und ein paar Käsesticks.

Wie schon geschrieben, habe ich nach dem letzten Update Abendessen gekocht (mein Mann hatte sich Kartoffelbrei gewünscht) und beim Essen haben wir die erste Folge von „Twin Peaks“ geschaut. Lustigerweise haben wir beide heute zum ersten Mal gesehen, dass auf dem Ortsschild von Twin Peaks eine Einwohnerzahl von über 51.000 Einwohnern steht – während wir beide das Gefühl haben, dass 1000 Einwohner aufgrund des Verhaltens der Anwohner stimmiger wäre. Es ist wirklich spannend, dass wir uns an so viele Details erinnern, obwohl wir beide die Serie nur einmal (und dass vor über zwanzig Jahren) geschaut haben. Dazu kommt bei mir, dass ich wirklich gern die Waverly-Jones-Romane von Skyla Dawn Cameron lese und die Autorin offen zugibt, dass sie so einige Twin-Peaks-Anspielungen dort eingebaut hat, die ich jetzt erst durch das erneute Schauen der Serie zuordnen kann.

Ansonsten habe ich die letzte Stunde damit verstreichen lassen, dass ich den Inhalt meines eReaders mit den „muss ich mir mal genauer anschauen“-Tabs der letzten Wochen verglichen habe. Nachdem ich in den letzten Monaten immer öfter eBooks kaufen wollte, die ich schon vor Jahren gekauft habe, ist es definitv notwendig, dass ich da mal für etwas mehr Ordnung sorge! Aber nicht mehr heute, heute ist es eher so langsam Zeit um ans Schlafen zu denken. Ich verabschiede mich also für dieses Wochenende von euch und wünsche euch für morgen einen wunderschönen Start in die kommende Woche! Es war wieder nett das Wochenende mit euch zu verbringen und ich hoffe, dass wir uns zum letzten Herbstlesenwochenende noch einmal wiedersehen. 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2024 (Samstag, 19.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Schon das dritte Herbstlesen-Wochenende und nachdem ich in der vergangenen Woche meine angefangenen Bücher („The Babysitters Coven“ von Kate Williams, „The Ghost Squad“ von Claribel A. Ortega und „Wolfskin“ von W.R. Gingell ausgelesen hatte, habe ich – natürlich *g* – gleich zu mehrere neue Titel gegriffen.

Genau genommen habe ich den Anfang von „For Better or Cursed“ (der zweite Band der Babysitters-Coven-Trilogie), die ersten Kapitel von „Blackfoot“ (der zweite Band der „The Two Monarchies“-Reihe) und die ersten Seiten von „Fin and the Memory Curse“ gelesen. Außerdem hatte ich gestern Abend spontan große Lust auf einen Krimi von Phoebe Atwood Taylor und vielleicht ziehe ich mir davon heute auch noch einen aus dem Regal. Aber bevor ich zum Buch greifen, muss ich wach genug zum Lesen werden, ein paar Sachen im Haushalt erledigen und die Dinge wegräumen, die ich gestern beim Streichen des Badezimmers benutzt habe.

Update 11:00 Uhr

Das war ein ziemlich fleißiger Vormittag für mich, aber jetzt sind die restlichen Spuren meiner gestrigen Streichaktion so verstaut, dass ich am kommenden Freitag alle Utensilien leicht wieder rausholen kann, sie aber nicht in den nächsten Tagen im Weg rumliegen. Außerdem habe ich (nachdem ich dafür gestern keine Zeit hatte) eine Runde grob staubgewischt und gesaugt und das Geschirr von gestern Abend abgewaschen. Kurz hatte ich noch überlegt, ob ich mir noch den Filter vom Staubsauger vornehme, da der Reinigungsbedarf meldet. Aber wenn ich das mache, kann ich den (bei den aktuellen Temperaturen) einige Tage nicht nutzen, bis er wieder vollständig trocken ist. Jetzt habe ich ziemlich großen Hunger (noch so früh und ich habe Frühstückshunger! *g*) und bin ziemlich kaputt, aber auch erschreckend zufrieden mit dem, was ich so geschafft habe. 🙂 Nun muss ich mich nur noch zum Frühstückmachen aufraffen und danach kann ich mich für den Rest des Tages mit meinen Büchern einrollen.

Update 14:00 Uhr

Ein Teller mit zwei Brötchenhälften und zwei großen Möhrenstücken. Im Hintergrund sind eine große dampfende Tasse und eine kleine Sturmlaterne zu sehen. Dahinter der Blick aus dem Fenster auf Wohngebäude.

Nach dem letzten Update habe ich mir dann wirklich erst einmal Frühstück gemacht und dabei zu „Blackfoot“ von W.R. Gingell gegriffen. Die Geschichte erinnert mich (wie schon die anderen „The Two Monarchies“-Titel, die ich bislang gelesen habe,) an Diana Wynne Jones. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Annabel, die bei einer unheimlichen Hexe aufwächst und deren bester Freund Peter ist. Wobei Peter anfangs nicht so unglaublich sympathisch rüberkommt, weil er nicht nur davon überzeugt ist, dass er einfach alles weiß, sondern auch keine Wertschätzung für seine Magie empfindet und stattdessen von technischen Erfindungen fasziniert ist. Außerdem ist Annabel vor Jahren ein schwarzer Kater – der Titel-gebende Blackfoot – zugelaufen, wobei Blackfoot sich nicht wie eine normale Katze benimmt und in seinen Gedanken mit dem Mädchen sprechen kann. Da ich mich daran erinnerte, dass am Ende von „Spindle“ etwas mit Katzen passiert war, hatte ich, nachdem ich das erste Kapitel von „Blackfoot“ gelesen hatte, in den letzten Tagen noch einmal den Schluss des ersten Bands gelesen. Weshalb ich schon weiß, was es mit Annabels Kater auf sich hat und gespannt bin, wann und wie Annabel das herausfindet.

Ein Artbook mit dem Titel Luminescence auf einer orangen Decke. Das Cover des Buchs zeigt eine Stadt voller Hochhäuser unter Wasser. Über den Gebäuden schwimmen Rochen und andere (kleinere) Fische, dazwischen ist eine junge Frau mit roten Haaren zu sehen.

Beim Lesen wurde ich dann vom Paketboten unterbrochen, der mir ein Artbook brachte, für das ich vor ein paar Monaten den Kickstarter unterstützt hatte. Das Artbook zeigt Werke von Djamila Knopf, einer in Leipzig lebenden Künstlerin, die sehr realistische und leicht fantastische Elemente in ihren Bildern mischt. Vielen ihrer Kunstwerke sieht man die Inspiration durch japanische Animes an, was ein Stil ist, den ich sehr mag. Auf jeden Fall musste ich eben schon einmal intensiv durch mein Artbook blättern und ich bin sehr glücklich mit dieser Anschaffung. Nicht nur mag ich die Bilder sehr, ich bin auch sehr fasziniert von den „Unterrichtseinheiten“ in dem Buch (u.a. vier Bilder, die ein und das selbe Gebäude mit unterschiedlicher Tageszeit und Wetter zeigen).

Update 18:00 Uhr

Ein eReader, dessen Bildschirm das Cover von Blackfoot von W.R. Gingell zeigt. Das Cover ist schwarz, darauf ist mit feinen weißen Strichen ein Katzenkopf gezeichnet, der mit Mustern statt Fell strukturiert wurde.

Seit dem letzten Update ist hier bei mir nicht viel passiert. Nach einer kleinen Blogrunde habe ich wieder zu „Blackfoot“ gegriffen und obwohl ich das Buch wirklich gern mag, war meine Müdigkeit so groß, dass ich dabei eingeschlafen bin. Zum Glück hatte ich einen Wecker gestellt für meine Teezeit, so dass ich nicht bis jetzt durchgeschlafen habe. Allerdings war ich noch so verschlafen, dass es etwas dauerte, bis ich es mir mit Tee, Keksen und Kerzen wieder gemütlich gemacht hatte.

Eine Untertasse mit Karamell- und Schokokeksen. Dahinter eine große Tasse mit einer Milchschaumhaube und eine kleine brennende Sturmlateren, die ein warmes Licht auf die Kekse wirft. Im Hintergrund ist durch ein Fenster über einer Reihe von Wohnhäusern ein grauer Himmel zu erkennen.

Eigentlich wollte ich nach dem Teetrinken weiterlese, aber dann fiel mir auf, dass ich noch gar nicht „Animal Crossing“ gespielt hatte. Weshalb ich erst einmal zur Switch gegriffen habe – ich mag den Herbst auf meiner Insel. 🙂 Irgendwie ist dann auch noch der Rest der Zeit rumgegangen und nun ist es schon wieder soweit, dass ich das Abendessen kochen muss. Das war ein gemütlicher, aber auch etwas seltsamer Nachmittag. *g* Ich melde mich später wieder!

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Eine Schale mit cremefarbender Pastinakensuppe. In der Suppe schwimmen Petersilienstückchen. Im Hintergrund ist eine zweite Schale mit Suppe zu erahnen.

Der Abend ist heute überraschend schnell mit Kochen (Pastinakensuppe) und Film schauen rumgegangen. Genauer gesagt haben wir die Pilotfolge von „Tween Peaks“ angeschaut. Ich finde es total faszinierend, an wie viel ich mich davon erinnern kann, obwohl ich die Serie nur ein einziges Mal Ende der 90er Jahre gesehen habe. Damals hatte ich mir beide Füße bei einem Unfall verletzt und eine Freundin hat mir ihre aufgenommenen Videos von der Serie zur Verfügung gestellt, damit ich Unterhaltung hatte. Dummerweise fehlte die letzte Folge, so dass ich die noch nie gesehen habe. Aber nachdem mein Mann in diesem Jahr die komplette Twin-Peaks-Box (von mir *hüstel*) zum Geburtstag geschenkt bekommen hat, kann ich diese Wissenslücke endlich schließen. 😉

Eine orangefarbende Wand, die von einer brennenden Sturmlaterne auf einem Regal erleuchtet wird. Neben dem Regal ist ein Fernseher zu sehen, mit dem gerade Snowrunner gespielt wird. Abgesehen von der Wand, die durch die Kerze in der Laterne erleuchtet wird, liegt alles andere im Dunklen.

Oh, und falls ihr euch fragen solltet, was er sonst den ganzen Tag macht, während ich gemütlich mit Tee, Keksen und Buch auf dem Sofa sitze, dann habe ich hier ein schönes Beispielfoto vom heutigen späten Nachmittag. Glücklicherweise lassen sich die Geräusche, die das Spiel „Snowrunner“ macht, von mir gut beim Lesen ignorieren. *g*

Für heute ist das mein letztes Update, so lange werde ich nicht mehr aufbleiben, dass ich später noch etwas zu erzählen habe. Ich fand es wieder sehr gemütlich den Tag mit euch zu erleben und hoffe, dass ihr heute auch eine angenehme Zeit hattet. Vielleicht lesen wir uns ja morgen wieder (und wenn nicht, hoffe ich, dass ihr andere schöne Dinge vorhabt, die ich vom Herbstlesen abhalten). Habt eine gute Nacht! Bis bald! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2024 (Sonntag, 13.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Guten Morgen! Gestern bin ich nach dem letzten Update und der anschließenden Blogrunde wirklich zügig im Bett verschwunden und habe es genossen zum Geräusch des strömenden Regens einzuschlafen. Den heutigen Tag will ich vor allem mit meinen angefangenen Büchern („The Babysitters Coven“, „Wolfskin“ und „Ghost Squad“) verbringen.

Außerdem haben mein Mann und ich eine weitere Runde „Keep the Heroes Out!“ geplant und irgendwann am Nachmittag werde ich mit der Zubereitung des Abendessens beginnen, da es heute Zwiebelkuchen geben soll und der einige Zeit benötigt. Jetzt aber starte ich erst einmal langsam in den Tag – so sehr ich das aktuelle graue Wetter mag, so sorgt es doch dafür, dass ich morgens noch länger zum Wachwerden benötige als sowieso schon. 😉

Update 11:00 Uhr

Die letzten Stunden habe ich damit verbracht diverse Dinge in Zeitlupe zu erledigen – zumindest hat es sich so angefühlt. *g* Wobei mir beim Abwaschen durch den Kopf gegangen ist, dass ich es wirklich mag, wenn ich morgens als erstes lauter alltägliche Dinge tue, die keinerlei Denkfähigkeit erfordern. Das erlaubt es mir langsam wach zu werden und trotzdem das Gefühl zu haben, ich hätte schon was geschafft. Danach habe ich eine kleine Runde „Animal Crossing“ gespielt und weiter in „The Babysitters Coven“ gelesen. Außerdem habe ich mir eben noch einen Pfefferminztee gekocht, weil mir gerade ziemlich kalt ist und heißer Tee da genau richtig klingt. Die nächsten Stunden werde ich vermutlich mit einem Buch vor der Nase auf dem Sofa verbringen, weil mein Mann heute erst am (frühen) Nachmittag „Keep the Heroes Out!“ spielen will.

Update 14:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich erst noch ein bisschen gelesen und mir dann den Rest Spitzkohl-Eintopf von gestern zum Frühstück aufgewärmt. Beim Frühstücken habe ich mich ein bisschen online rumgetrieben (zu viele neue Youtube-Videos, um mich für eins zu entscheiden, und meine englischsprachige Timeline ist voll im US-Wahlkampf-Modus), nur um dann noch ein bisschen weiter in „The Babysitters Coven“ zu lesen. Da ich das Buch zum zweiten Mal lese, habe ich das Gefühl, ich erinnere mich zu gut an die interessanten Details, während ich gleichzeitig überrascht bin vom Anteil an Highschool-Drama. Den Teil hatte ich ziemlich gut verdrängt. *g* Da mein Mann dann seine geplanten Aktivitäten für den Vormittag schon erledigt hatte, haben wir unsere heutige Runde „Keep the Heroes Out!“ gespielt.

Ein kleiner Ausschnitt des KeepTheHeroesOut-Spielbretts, der einen Raum mit Laborausstattung zeigt, in dem ein Pappmarker mit drei Ausrufezeichen zu sehen ist. Daneben lässt sich ein Schatzraum mit einem Drachen erahnen.

Das heutige Szenario enthielt zum ersten Mal das „Labor“ (der Raum mit den Ausrufezeichen), der es ermöglichte einen Gegner ins Verließ zu stecken und dafür eine fremde Fähigkeit (genau gesagt eine Karte aus einem fremden Set, das in unser Waren-Angebot gemischt wurde) zu übernehmen. Das war ziemlich lustig, weil es dem eigenen Kartendeck auf einmal überraschende Möglichkeiten verlieh. Dazu kam dann noch, dass bei jedem gezogenen Krieger (es gibt als Gegner Krieger, Magier, Schurken und Bogenschützen) ein Gegner extra ins Dungeon kam, weshalb wir heute wirklich schnell mit dem Spiel fertig gewesen sind – obwohl mein Mann von seinen vier Spielfiguren in der Regel gerade mal eine auf dem Spielfeld hatte. *g* Es war auf jeden Fall wieder sehr lustig und ich bin jetzt schon gespannt, was für Sonderbedingungen am kommenden Wochenende mit dem nächsten Szenario das Spiel beeinflussen werden. Jetzt aber krabbel ich zum Aufwärmen erst einmal wieder unter meine Sofadecke, trinke eine weitere Tasse mit heißem Tee und drehe eine kleine Blogrunde.

Update 17:00 Uhr

Meine „kleine Blogrunde“ hat dann doch eben ein bisschen länger gedauert als erwartet – was auch daran liegt, dass ich mich heute von jedem Bisschen (wie z.B. von einem Chocolate-Chips-Scone-Rezept, das ich wohl in den nächsten WochenTagen ausprobieren muss) ablenken lasse. Dann aber wurde es Zeit endlich weiter in „Ghost Squad“ zu lesen und mitzuerleben wie Lucely und ihre beste Freundin Syd auf einem Friedhof einen Zauberspruch ausprobieren. Mal davon abgesehen, dass es nur noch wenige Tage bis Halloween sind, scheint es mir etwas unüberlegt „A Spell to Wake the Sleeping“ gerade an diesem Ort auszuführen, aber ich bin ja auch keine verzweifelte Zwölfjährige. 😉

Ich finde es gerade sehr gemütlich mit brennenden Kerzen in der Dämmerung auf dem Sofa zu sitzen, während ich herausfinde wie es mit Lucely weitergeht, nachdem sie diesen Zauber ausgesprochen hat. Trotzdem werde ich gleich (also nach einer weiteren Blog- und Kommentarrunde) erst einmal in die Küche wandern und mit der Vorbereitung fürs Abendsessen anfangen.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Wie ich erwartet hatte, hat die Zubereitung des Zwiebelkuchens ziemlich lange gebraucht (und wir hätten ihn ruhig zehn Minuten früher aus dem Ofen holen können *g*). Aber die Arbeit hat sich auch gelohnt, denn der Zwiebelkuchen ist wirklich lecker geworden und ich freue mich schon darauf, dass ich morgen noch einmal davon essen kann. Ansonsten haben wir die vorletzte Folge von „Culinary Class War“ geschaut und mit den sieben Kandidaten mitgelitten, die versuchten den letzten Platz fürs Finale zu erreichen. Die Aufgabe, die sie dafür bewältigen mussten, wurde als „Koch-Hölle“ bezeichnet und bestand darin, dass sie in 30 Minuten ein Tofu-Gericht zubereiten sollten, bei dem der Tofu im Mittelpunkt stehen sollte.

Weitere Bewertungskriterien waren die Ausführung und die Kreativität und nach den 30 Minuten schied einer der Kandidaten aus, woraufhin das Ganze von vorne begann. So viel unterschiedliche und erstklassige Tofu-Gerichte zu kochen, war definitiv eine Herausforderung für die Kandidaten, und die körperliche Anstrengung hat für weitere Schwierigkeiten gesorgt. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, welcher der Kandidaten ins Finale einzieht. Diese Sendung ist wirklich überraschend faszinierend und ich mag das Konzept wirklich sehr. Aber ich glaube nicht, dass sich diese Sendung so noch einmal wiederholen lässt, weil die Besonderheit in dieser Mischung aus hochwertigen Köchen als Kandidaten, einem überraschend fairem Konzept und zwei großartigen Juroren liegt.

Und nachdem gerade unsere Internetverbindung ausfiel, aktualisiere ich jetzt lieber schnell meinen Beitrag, ohne noch mehr zu schreiben! Ich wünsche euch eine gute Nacht und einen stressfreien Start in die Woche. Es war schön mit euch gemeinsam das Wochenende zu verbringen! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2024 (Samstag, 12.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Eigentlich hatten mein Mann und ich vor unsere zweite Urlaubswoche durchgehend mit Erholung zu verbringen. Einfach nur lesen und puzzeln und mit der Konsole in der Hand auf dem Sofa sitzen und spielen. Stattdessen haben wir uns einen neuen Fernseher kaufen müssen …

Was dann dazu führte, dass wir die gesamte Verkabelung unserer Geräte im Wohnzimmer neu sortiert haben – inklusive der Anbringung von Kabelschächten auf den Fußbodenleisten. Weshalb wir nicht nur das Sofa abrücken, sondern auch das Billy-Regal mit meinem SuB und das Kallax-Regal mit unserer Videospiele- und Filmsammlung ausräumen und von der Wand abziehen mussten. Was wiederum dazu führte, dass wir einige Spiele und Filme aussortiert haben, alles wieder gründlich saubergemacht und dann ordentlich verstaut haben. Donnerstagnachmittag waren wir damit fertig und gestern hatten wir dann beide das Gefühl, wir bräuchten jetzt Urlaub … *g*

Trotz all dieser Aktivitäten haben wir es geschafft nicht nur das am vergangenen Sonntag angefangene Puzzle zu beenden, sondern gleich noch ein zweites Puzzle anzufangen. Wir genießen das gemeinsame Puzzeln gerade sehr und werden damit heute auf jeden Fall weitermachen! Ansonsten habe ich in der vergangenen Woche „Pumpkin Spice & Poltergeist“ (von Ali K. Mulford und K. Ellen Morrison) und gestern Nachmittag die zweite Hälfte von „The Whispering Walls“ (von Phil Hickes) gelesen. Was bedeutet, dass ich gleich mal schauen muss, welches Buch ich mir für heute vornehme. Aber vorher starte ich mit der üblichen kleinen Onlinerunde und etwas Haushaltskram in den Tag, während ich so langsam wach(er) werde!

Update 11:00 Uhr

In den letzten Stunden habe ich mich online rumgetrieben, das Geschirr vom Abendessen abgewaschen, Grießpudding gekocht und noch ein paar weitere Haushaltssachen erledigt. Außerdem habe ich eine kurze Runde „Animal Crossing“ gespielt, ein paar Seiten in „The Babysitters Coven“ von Kate Williams und die ersten beiden Kapitel in „Wolfskin“ von W.R. Gingell“ gelesen und im Vorbeigehen ein paar Puzzleteile angelegt. „The Babysitters Coven“ mochte ich beim ersten Lesen so sehr, dass ich mir die Fortsetzung besorgt hatte, auch wenn ich mit ein paar Elementen nicht ganz so glücklich war. Heute morgen fühlte ich mich hingegen etwas ungeduldig beim Lesen, wenn es um Esmes Schulerlebnisse ging, weil ich wenig Lust auf Teenie-Drama und Jammern über Sportumkleideräume hatte. Mal schauen, wie es damit später weitergeht.

Was „Wolfskin“ angeht, so gehört der Roman zu der „The Two Monarchies Sequence“ von der ich schon „Spindle“ gelesen hatte. Viel kann ich zu der Geschichte noch nicht sagen, aber ich genieße die märchenhafteren Elemente und werde damit vermutlich noch ein paar nette Stunden verbringen können. Aber erst einmal geht es zurück ans Puzzle, bevor mein Mann es ganz alleine fertigstellt. 😉

Update 14:30 Uhr

Nach dem letzten Update bin ich ins andere Zimmer gegangen, um mit meinem Mann weiter zu puzzeln. Lustigerweise hatten wir gestern Nachmittag noch gemeint, dass wir das Puzzle vermutlich heute nicht fertig bekommen, obwohl wir normalerweise gemeinsam drei Tage für ein 1000-Teile-Puzzle benötigen. Aber am Ende lief es – trotz all der verwirrenden Blüten vor braunem Hintergrund – überraschend gut, so dass wir das Puzzle heute fertig bekommen haben.

Da ich das Puzzeln nicht fürs Essen unterbrechen wollte, knurrte mein Magen ziemlich, als wir fertig waren. Also gab es Frühstück (mit Küchenfoto, weil ich zu ungeduldig war, um mein Essen ins Wohnzimmer zu tragen *g*) für mich, während mein Mann das heute gelieferte neue Kabel an den Blu-ray-Player anschloss.

Update 18:00 Uhr

Ein kleiner Tisch mit einer großen Tasse Milchkaffee, links dahinter eine kleine brennende Sturmlaterne und rechts davon ein Buch, auf dem drei Schokokugeln liegen. Im Hintergrund kann man aus dem Fenster auf einige Wohnhäuser und einen fahlgrauen Himmel blicken.

Der Nachmittag ist mir heute ein bisschen entglitten. Ich habe ein paar Seiten in „The Babysitters Coven“ gelesen, ein bisschen mit meinem Mann geplaudert, ein Video zu Ende geschaut, das ich gestern Abend angefangen hatte, und dann bin ich in einem Rezeptrecherche-Kaninchenloch verloren gegangen. *g* Ich fürchte, ich werde in den nächsten Wochen mal wieder etwas intensiver backen und kochen müssen, um all die in den letzten Tagen entdeckten Rezepte auszuprobieren. Wobei ich mir gut überlegen muss, wann ich die English Muffins mit Sauerteig mache, weil ich gestern morgen erst frisch gebackenes Sauerteigbrot eingefroren habe und damit eigentlich für die nächsten zwei Wochen versorgt bin. Sooo viel Tiefkühlkapazität habe ich nicht, dass ich daneben noch English Muffins unterbringen kann …

Die Taschenbuchausgabe von "Ghost Squad" auf einer orangen Decke. Das Cover zeigt zwei Schwarze Mädchen auf Fahrrädern. Das linke Mädchen trägt die Haare zum Afro gestylt, das recht Mädchen hat einen lockigen Pferdeschwanz. Die beiden Mädchen sind von mehreren Geistern umgeben. Eine Geisterkatze sitzt im Fahrradkorb eines der Mädchens.

So richtig Lust hatte ich danach weder auf „The Babysitters Coven“, noch auf „Wolfskin“, weshalb ich – klug wie ich bin 😉 – ein weiteres Buch angefangen habe. „Ghost Squad“ liegt schon zwei Jahre auf meinem SuB, aber in diesem Jahr ist es endlich auf meinem Herbststapel gelandet. Die Geschichte wird aus der Sicht der zwölfjährigen Lucely erzählt, deren Familie die Fähigkeit hat Geister zu sehen. Wobei genau genommen nur noch Lucely diese Fähigkeit hat, denn ihr Vater hat seine Gabe verloren, als Lucelys Mutter ihn verlassen hat. Ich mochte den Anfang sehr, in dem man mitverfolgen kann, wie sehr Lucely von all den (schon verstorbenen) Familienmitgliedern umsorgt wird. So fühlt es sich an, als ob das Mädchen inmitten einer trubeligen, liebevollen Großfamilie lebt. Aber natürlich bleibt es nicht so harmonisch und schon bald muss sich Lucely um die finanzielle Situation ihrer Familie und eine übernatürliche Bedrohnung Gedanken machen.

Update 22:30 Uhr

Nachdem das Abendessen heute etwas arg spät fertig war und wir zum Essen eine etwas längere Folge von „Culinary Class War“ (das ist ein überraschend spannender Kochwettbewerb und es ist sehr, sehr selten, dass wir so intensiv bei einer Sendung dranbleiben wie bei dieser) geschaut haben, hatte ich heute Abend nicht mehr so viel Lesezeit. Aber die Zeit, die ich hatte, habe ich mit „Ghost Squad“ verbracht, weil ich diese Mischung aus heimelig und unheimelig gerade sehr mag.

Da ich inzwischen ziemlich müde bin, ist das hier mein letztes Update für heute. Es war wieder sehr nett gemeinsam mit euch den Tag zu verbringen! Morgen geht es mit dem Herbstlesen (und meinen angefangenen Büchern) weiter! Bis dahin wünsche ich euch eine gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Herbstlesen im Oktober 2024 (Sonntag 06.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Die vergangenen Tage waren sehr schön und sehr trubelig. Wir haben mit der Schwiegerfamilie viel unternommen und dabei das eine oder andere Eckchen der Stadt gesehen, das wir bislang noch nicht entdeckt hatten. Aber so schön die Zeit war, so froh bin ich dann doch, dass ich heute einfach zuhause bleiben und die Füße hochlegen kann.

Während mein Mann gerade noch einmal unterwegs ist, um seine Familie zu verabschieden, starte ich langsam in den Tag. Ich möchte heute viel Zeit auf dem Sofa verbringen und lesen (das habe ich in den vergangenen Tagen definitiv vermisst)! Auf der anderen Seite haben mein Mann und ich gestern noch darüber gesprochen, dass wir beide gerade Lust aufs Puzzeln haben und dass da noch so einige ungepuzzelte Motive liege, die wir gemeinsam machen wollten. Außerdem haben wir immer noch viel Spaß an „Keep the Heroes Out!“, so dass das ebenfalls eine Option ist. Aber erst einmal werde ich mich wohl online etwas rumtreiben und mich dann für ein Buch entscheiden, das ich heute lese.

Update 10:30 Uhr

Ein kleiner Tisch mit einer großen Tasse mit Pfefferminztee und einer Plüschwärmflasche, die wie ein sehr bunter Vogel ausschaut. Auf der Wärmflasche liegt die Taschenbuchausgabe des ersten Bands der Shadowhall-Academy-Reihe von Phil Hicks.

Mein Mann ist immer noch unterwegs, so dass ich gleich wohl erst einmal eine Runde lesen werde. Bislang habe ich den Tag damit verbracht, dass ich meinen Feedreader geleert (und ein paar Kommentare gelesen) habe, bei Bluesky geschaut habe, ob in den letzten Tagen was Interessantes passiert ist, und den Abwasch der letzten Tage (ein paar Gläser, Tassen und Besteck) erledigt habe. Alles läuft gerade etwas langsamer, weil ich ziemlich müde bin und mir immer noch der Kopf von all den Sinneseindrücken schwirrt, die die letzten Tage mit sich gebracht haben. Aber ich habe mir gerade einen Pfefferminztee und eine Wärmflasche gemacht und ein Buch aus dem „Herbststapel“ gezogen und werde mich jetzt damit auf dem Sofa einrollen, bis mein Mann zurückkommt.

Update 13:30 Uhr

Das elfte Szenario von Keep the Heroes Out, das ein quadratförmiges Dungeon zeigt, in dem Poltergeister und Skelette gegen eindringende Helden kämpfen. Außerdem liegt eine Drachenfigur im Gefängnis des Dungeons.

Mein Mann kam dann prompt kurz nach dem letzten Update nach Hause und nach einem kurzem Austausch über unsere weitere Planung haben wir uns dann darauf geeinigt, dass wir erst einmal eine Runde „Keep the Heroes Out!“ spielen würden. Das heutige Szenario spielte in eine relativ kompaktem Dungeon und drehte sich darum, dass wir am Vorabend (als wir zu einer kleinen PlünderEinkaufsrunde aufgebrachen) wohl die Tür zum Dungeon offen gelassen haben, so dass das geliebte Haustier unserer Drachendame weggelaufen ist. Die Drachin war nicht gerade begeistert darüber und so mussten wir uns dieses Mal nicht nur mit einfallenden Helden herumschlagen, sondern auch dafür sorgen, dass die Drachendame uns in ihrem Zorn nicht gleich miterledigte. Das war wieder lustig und herausfordernd – und wir haben nur mit sehr viel Glück vermeiden können, dass unsere Drachin uns erledigte. *g* Jetzt gibt es erst einmal Frühstück auf dem Sofa und danach schauen wir mal, ob (bzw. wann) wir mit Puzzeln anfangen.

Ein weißer Teller mit einem aufgeschnittenem Brötchen auf einem kleinen Tisch. Das Brötchen ist zur Hälfte mit Butter und die andere Hälfte mit Brombeermarmelade beschmiert. Neben den Brötchenhälften liegen zwei Möhrenstücke. Neben dem Teller steht eine hexenkesselförmige Tasse mit einer sehr voluminösen Milchschaumhaube.

Update 17:00 Uhr

Eine grüne Puzzlematte auf der eine geöffnete Tüte mit Puzzleteilen liegt. Links von der Tüte ist eine geöffnete Schachtel mit weiteren Puzzleteilen, im Hintergrund sind zwei Hände zu sehen, die Teile sortieren.

Das wird wohl heute wieder ein etwas lesearmer „Lesetag“, aber das ist ja auch okay. 🙂 Nach einem entspannten Frühstück und einer kleinen Kommentarrunde, habe ich mich noch eine halbe Stunde dösend unter der Sofadecke aufgewärmt und dann haben wir angefangen zu puzzeln. Unser heute angefangenes Puzzle ist eine Karte der USA – was uns ganz passend schien, um unser vor einiger Zeit angelerntes Wissen rund um US-Bundesstaaten und -Hauptstädte mal wieder aufzufrischen. Neben dem Puzzeln haben wir Musik („Bohren & der Club of Gore“) gehört, was schön entspannend war. Eigentlich wollten wir nur eine Stunde puzzeln, aber irgendwie ist es doch mal wieder länger geworden als geplant … Jetzt bleibe ich aber für den Rest des Tages unter meiner Decke und stecke meine Nase (nach einer kleinen Blogrunde) erst einmal ins Buch!

Eine Puzzlematte auf der der fertige Rahmen eines Puzzles liegen. An der unteren Kante sind noch weitere Puzzleteile angelegt, auf denen die Fahnen der Bundesstaaten der USA zu sehen sind.

Update 20:30 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich doch wirklich mal zum Buch gegriffen und in „Shadowhall Academy – The Whispering Walls“ von Phil Hickes gelesen. Bislang finde ich die Geschichte sehr nett, ich habe die Protagonistin Lilian Jones kennengelernt, habe mit ihr die ersten Tagen an ihrer neuen Schule erlebt und zugeschaut, wie sie sich mit ihren drei Mitbewohnerinnen angefreundet hat. Und dann gibt es da noch die seltsamen Geräusche in der Wand und eine Legende, die in der Schule erzählt wird … Ich fühle mich gut unterhalten, auch wenn mich die Geschichte bislang noch nicht so richtig gepackt hat.

Eine Pizza in einer geöffneten Pappschachtel. Die Pizza hat einen knusprig gebackenen Teig und ist üppig mit Zwiebeln und Ananas belegt.

Zum Abendessen gab es heute dann Lieferpizza (wir hatten Glück, dass die Pizzeria trotz der diversen Straßensperren wegen des heutigen Fußballspiels geliefert hat) und dazu haben wir eine Folge „Culinary Class War“ geschaut. Das ist ein Wettbewerb zwischen sehr unterschiedlichen koreanischen Köch*innen. Diese Teilnehmer*innen wurden vor Beginn des Wettbewerbs in zwei Klassen unterteilt. Das weiße Team bestand aus 20 Köch*innen, die schon Sterne oder andere Auszeichnungen erkocht haben oder seit Jahrzehnten die gehobene koreanische Küche prägen. Das schwarze Team startete mit 80 Teilnehmer*innen, von denen nach einem ersten Ausscheidungskochen 20 Personen in die nächste Runde kamen. Diese 80 Köch*innen sind zum Teil Leute, die keinerlei Kochausbildung haben, die gerade erst mit ihrer Ausbildung fertig sind oder die zwar ihren Lebensunterhalt mit Kochen verdienen, aber in weniger anerkannten Bereichen wie die Grundschul-Kantinen-Köchin oder die Streetfood-Anbieter.

In der zweiten Runde traten dann jeweils eine Person aus dem schwarzen gegen eine Person aus dem weißen Team an. Obwohl wir uns eigentlich nicht für koreanische Küche interessieren, ist es unglaublich spannend zu sehen, wie sich diese Köch*innen schlagen, wenn sie unter diesen Bedingungen in einen Wettbewerb gehen müssen. Dazu kommt noch, dass die zweite Runde von den (wirklich sympathischen) Juroren blind verkostet wurde. Sie wussten also weder wer gekocht hatte, noch wie das Essen ausschaute, das ihnen serviert wurde. Das sorgte ziemlich häufig für überraschende Bewertungen. Wir sind inzwischen bei der dritten Wettbewerbsrunde angelangt, in der ein weißes Team gegen ein schwarzes Team antreten muss. Jedes Team muss 100 Portionen kochen – und es war wirklich faszinierend zu sehen, wie schwierig das für die Kochgrößen war. Da gab es nicht nur sehr viel Ego-Probleme, sondern auch so Aussagen wie „Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal ein Schwein zerteilt habe. Das machen sonst meine Angestellten.“ Mein größtes Problem mit der Sendung ist, dass jede Folge mit einem Cliffhanger endet. *g*

Links die Taschenbuchausgabe von The Babysitter Coven, rechts die Taschenbuchausgabe von Shadowhall Academy. Auf dem rechten Buch liegt ein Cadbury-Schokoriegel.

Für den Rest des Abends werde ich jetzt noch zu einem Buch greifen. Wobei ich nicht weiß, ob ich weiter in „The Whispering Walls“ lese oder ob ich meine Nase in „The Babysitters Coven“stecke. Letzeres wäre ein Reread, da ich in den nächsten Woche die Fortsetzung vom SuB befreien möchte.

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Da ich die letzte Stunde mehr mit Sekundenschlaf als mit Lesen verbracht habe, wird es definitiv Zeit ins Bett zu gehen! Ich bin dann doch bei „The Whispering Walls“ geblieben und habe damit heute etwas mehr als die Hälfte des Romans gelesen. Was angesichts der Schriftgröße und Seitenzahl nicht sehr viel ist, aber es war genau das Richtige für einen Tag, an dem ich eher energie- und konzentrationslos war und mich immer wieder dabei ertappte, dass ich wegdöste. *g*

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass sich mir heute gleich drei Personen beim Herbstlesen angeschlossen haben. Das war ein schöner Auftakt für die Aktion und ich hoffe, ihr habt den Tag genießen können. Habt einen guten Start in die kommende Woche! Vielleicht lesen wir uns ja an den nächsten Wochenenden dann wieder!

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Heutige Mitleser*innen:

Ankündigung: Herbstlesen im Oktober 2024

Da in zwei Wochen schon das erste Herbstlesen-Wochenende ist, wird es langsam Zeit, einen offiziellen Ankündigungsbeitrag fürs diesjährige Herbstlesen zu veröffentlichen! In diesem Jahr freue ich mich besonders auf den Herbst und habe schon einen ganzen Stapel mit Büchern, die ich im Oktober lesen will, bereit liegen. Aber natürlich werde ich meine Zeit an den Herbstlesen-Wochenende nicht nur mit Lesen verbringen, sondern auch noch mit anderen Dingen, die mir Freude bereiten.

Es wäre schön, wenn sich auch in diesem Jahr ein paar Mitleser*innen fänden, die sich mir an dem einen oder anderen Wochenende anschließen und sich mit mir (und untereinander) austauschen mögen. Ich lesen einfach so gerne davon, wie ihr eure Zeit verbringt, um ein möglichst entspanntes und erholsames Wochenende zu verbringen, und wenn ich Glück habe, gibt es nebenbei noch den ein oder anderen Anstoß für eine neue Lektüre (oder ein neues Hobby – denn davon habe ich ja bekanntermaßen viel zu wenige *g*).

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Da sich der Besuch der Schwiegerfamilie etwas verschoben hat und ich deshalb an dem ersten Oktober-Samstag unterwegs sein werde, startet das „Herbstlesen im Oktober“ in diesem Jahr erst am 6. Oktober (Sonntag) und endet am 27. Oktober (Sonntag). Das bietet uns einen Sonntag und drei vollständige Wochenenden, um möglichst viel Zeit mit Büchern, Spielen, Puzzles, Handarbeiten, Spaziergängen, Backen und all den anderen unterhaltsamen und entspannenden Dingen zu verbringen. Wenn ihr gern einen Anlaufpunkt für den 5. Oktober hättet, kann ich morgens einen Beitrag veröffentlichen, aber ich werde dann wohl erst am späten Abend wieder auf den Blog zugreifen können. Ansonsten gibt es von mir wieder an jedem Samstag und an jedem Sonntag einen neuen Beitrag, in dem ich im Laufe des Tages davon erzähle, womit ich meine Zeit verbracht habe. Aber natürlich ist es auch möglich, einen Sammelbeitrag für das Herbstlesen oder einen Beitrag pro Wochenende zu verfassen.

Wichtig wäre es mir, dass ihr an den Tagen, an denen ihr mitmacht, einen Kommentar mit einem Hinweis auf eure Teilnahme (und einem Link zum dementsprechenden Beitrag) unter meinem aktuellen Post hinterlasst, damit ich euch verlinken kann. Der Austausch mit den anderen „Herbstleser*innen“ ist schließlich immer einer der nettesten Aspekte dieser Aktion, und wenn es einen zentralen Ort gibt, an dem alle Links gesammelt werden, geht das am besten. (Und da es zur Zeit anscheinend Probleme mit meinem Feed gibt: Ich veröffentliche meine Beiträge an den Herbstlesen-Tagen vor 8 Uhr! Schaut bitte im Zweifelsfall direkt auf dem Blog nach, auch wenn euer Feedreader keinen Beitrag anzeigen sollte!)

Ich muss zugeben, dass ich mich schon sehr auf diesen gemütlichen Start in den Herbst freue, und ich hoffe, es geht euch genauso!

Herbstlesen im Oktober 2023 (Sonntag, 29.10.)

Das Logo füs 2023er Herbstlesen zeigt unten eine Baumreihe mit gelben Blättern, an der linken Seite einen Baum mit dunkelroten Blättern und einen leicht bewölkten Himmel auf den der Text "Herbstlesen im Oktober 2023" geschrieben wurde.Der letzte Herbstlesen-Tag ist da und wie immer schwanke ich zwischen „schade, dass es so schnell schon wieder vorbei ist“ und „eigentlich auch ganz nett, dass ich am kommenden Wochenende den Blog ignorieren kann“. 😉 Aber erst einmal liegt noch ein ganzer Lesetag vor uns und ich bin wild entschlossen einige Zeit mit meinen angefangenen Büchern zu verbringen. Vor dem Schlafengehen habe ich gestern wirklich nichts mehr auf die Reihe bekommen. Nach dem – etwas länger dauernden – Kommentarschreiben war ich nur noch reif fürs Bett, dafür fühle ich mich heute morgen (relativ) ausgeschlafen. Mal schauen, wie lange das so anhält. *g*

 

Update 11:00 Uhr

Zwei Bücher aufeinandergestapelt neben einer dampfenden Teetasse. Im Hintergrund ein Fenster, durch den ein grauer Himmel über Wohnhäusern zu sehen ist.

Uhhh, ich hatte ganz vergessen, dass heute wieder Marathon in der Stadt ist. Gerade ist die Spitzengruppe bei uns vorbeigelaufen und die Kamera-Hubschrauber klingen, als ob sie direkt vor unserem Wohnzimmerfenster fliegen würden. Mein Mann schaut sich das gerade im Fernsehen an und kommentiert jeden offenen Laden im Viertel. Oo Wir werden auf jeden Fall noch eine Weile in den „Genuß“ von Kuhglocken-Geläut kommen, dabei hatte ich gehofft, dass ich wenigstens am Wochenende davon verschont werde. (Vielleicht sollte ich dazu erklären, dass es im Kindergarten gegenüber täglich Phasen mit Kuhglocken-Geläut gibt, die mich regelmäßig die Wände hochtreiben …) Ich finde es grundsätzlich toll, dass selbst die langsamsten Teilnehmer*innen noch angefeuert werden, aber wieso Kuhglocken dafür verwenden?! Ich werde also erst einmal mein Buch zur Seite legen und nach einer Kommentarrunde mein Frühstück machen und dann schauen, ob es ruhig genug für „The Lost Girl“ ist oder ob ich mir etwas anderes überlegen muss.

 

Update 14:00 Uhr

Ein Teller mit einem Stapel Pancakes, die mit Schokoladensauce und Erdnüssen dekoriert wurden, im Hintergrund ein angeschalteter eReader und daneben ein brennendes Sonnenglas mit weißen, grünen und blauen Glaskugeln.

Das war ein wirklich lauter Vormittag, aber inzwischen ist der Marathon zum Glück beendet und sogar das erste Reinigungsfahrzeug ist schon durchs Viertel gefahren, so dass wir in diesem Jahr hoffentlich nicht in den nächsten Tagen durch Müll wandern müssen. Gefrühstückt habe ich inzwischen auch und ich glaube, ich habe heute endlich das perfekte Verhältnis für die verschiedenen Zutaten gefunden. Jetzt muss ich das Rezept nur noch in den nächsten Tagen aufschreiben, bevor ich wieder vergessen habe, was ich da gemacht habe. 😉 Außerdem habe ich zum Frühstück weiter in „Bubble, Bubble, Toil and Cuddle“ von S. Frasher gelesen und den Titel inwischen beendet. So nett ich den Anfang fand, so muss ich zugeben, dass mich die Protagonistin im Laufe der Zeit immer mehr nervte, und als dann das Buch auch noch mit einem Cliffhanger endete, war ich richtig frustriert. Genau genommen fühlt es sich an, als ob ich nur einen halben Roman gelesen hätte und ich habe angesichts der nicht so überzeugenden Handlung nicht das Bedürfnis davon noch einen zweiten Teil zu lesen. Ich hätte den Mangel an ausgereiften Figuren und Story in Ordnung gefunden, wenn es wirklich nur eine „nette“ 120-Seiten-Geschichte gewesen wäre, aber so fühlt es sich für mich nach Zeitverschwendung an, für die ich – auch wenn es „nur“ ein eBook war – zu viel Geld gezahlt habe.

 

Update 18:00 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts eine große Tasse mit Milchschaumhaube und dazwischen eine Untertasse, auf der ein Schoko-Lolli-Geist liegt und die Umverpackung des Lollis, die eine unheimliche Figur mit Kürbiskopf zeigt.

Den Nachmittag über habe ich sehr entspannt verbracht. Der prasselnde Regen hat mich immer wieder dazu verführt, mich tief in meine Decke zu kuscheln und einfach den Geräuschen von draußen zu lauschen oder in die Kerzenflamme in meiner kleinen Laterne zu schauen und dabei die Gedanken schweifen zu lassen. Zwischendurch habe ich aber auch weiter in „The Lost Girl“ gelesen und dabei die Erzählweise von Anne Urdu sehr genossen. Ich musste gerade erst einmal nachschauen, was ich zu dem Buch gestern schon geschrieben hatte: Die Handlung dreht sich um die beiden elfjährigen Zwillinge Iris und Lark Mcguire, die in diesem Schuljahr zum ersten Mal nicht in die selbe Klasse gehen – weil ihre Eltern und Lehrer meinen, dass es ihnen gut tun würde, wenn sie selbstständiger würden. Neben dem Erzähler, dessen Identität bislang noch nicht verraten wurde, erleben die Leser*innen vor allem Iris‘ Perspektiv mit und Iris ist nicht glücklich mit der Situation. Sie war bislang immer diejenige von den beiden Schwestern, die (meistens) vernünftig und verantwortungsvoll handelte und sich um Lark kümmerte und sie vor allem beschützte, was Lark Angst machte. Ohne ihren schwesterlichen Gegenpart ist Iris ziemlich verloren und Anne Ursu erzählt das auf eine Art und Weise, die ich wirklich berührend finde. Dazu kommt dann noch ein kleiner Hauch von Magie, der in der ganzen Geschichte mitschwingt – und der mir viel Freude bereitet. Aber jetzt werde ich mein Buch erst einmal verlassen, eine Kommentarrunde drehen und dann mit dem Abendessen anfangen.

 

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Zwei Paprikahälften, die mit einer Mischung aus Reis und Mais gefüllt und mit Käse überbacken wurden, auf einem Teller.

Das Kochen hat heute Abend wieder ein bisschen gedauert, dafür war das Essen sehr lecker! Es gab Paprika, die mit einer Mischung aus Reis und Mais (gewürzt mit Salz, Pfeffer, Sriracha, Ketchup) gefüllt und mit Käse überbacken wurden. Dabei wird die Paprika mit Öl eingepinselt in den Ofen geschoben, wenn der angestellt wird, so dass sie während des Vorheizens schon etwas garen kann. Insgesamt ist das Essen nicht sehr arbeitsintensiv, aber der Reis braucht halt seine Garzeit und der Ofen läuft auch gut zwanzig Minuten – was mir immerhin genügend Zeit gibt, um parallel das Geschirr abzuwaschen, das im Laufe des Tages dreckig wurde. 😉

Ein angeschalteter eReader, der die Kapiteüberschrift "Bridget goes to a football game" zeigt, im Hintergrund ist eine Szene eines Films auf einem Fernseher zu erahnen.

Nach dem Essen habe ich die kommende Woche geplant und dann zum eReader gegriffen, während wir gelüftet haben. Es gibt einen Aspekt beim vierten Band von „Tales of Mundane Magic“, den ich ein bisschen schade finde, aber insgesamt fühle ich mich mit Bridget und Gertie wieder gut unterhalten. Außerdem gefällt es mir, dass es immer wieder Episoden gibt, die aus der Perspektive von anderen Personen (aus dem Freundeskreis der Schwestern) erzählt werden. Mit dem Buch werde ich noch einige Tage Freude haben. 🙂

Jetzt aber beende ich erst einmal für heute diesen Beitrag und damit auch das diesjährige Herbstlesen. Ich habe diese Wochenenden mit euch wieder sehr genossen und fand es schön, dass sich auch in diesem Jahr immer Leute gefunden haben, die mit mir zusammen die Herbstlesen-Tage verbracht haben. Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls eine schöne Zeit – und vielleicht lesen wir uns ja beim Lese-Sonntag im November wieder hier!

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Heutige Mitleser*innen:

Anette
Kiya
Neyasha
Natira

Herbstlesen im Oktober 2023 (Samstag, 28.10.)

Das Logo füs 2023er Herbstlesen zeigt unten eine Baumreihe mit gelben Blättern, an der linken Seite einen Baum mit dunkelroten Blättern und einen leicht bewölkten Himmel auf den der Text "Herbstlesen im Oktober 2023" geschrieben wurde.Schon der letzte Samstag in diesem Oktober und damit auch das letzte Herbstlesen-Wochenende für dieses Jahr. Ich habe in der vergangenen Woche sowohl „The Witchstone Ghosts“ von Emily Randall-Jones, als auch „The Undetectable“ von Courtney Smyth ausgelesen. Außerdem habe ich ein paar weitere Episoden in „Tales of Mundane Magic 4“ genossen und bei einem Cafébesuch den Anfang von „Bubble, Bubble, Toil and Cuddle“ gelesen. So richtig weiß ich noch nicht, womit ich heute weitermache. Eigentlich wollte ich gestern in Ruhe meine Bücherstapel durchschauen, aber dann war das so ein verkehrter Tag, dass ich das nicht auf die Reihe gebracht habe. Heute starte ich also in den Samstag mit dem üblichen Haushaltskram, lese meine nächtliche Timeline auf und schaue dann, was ich heute (weiter)lese.

 

Update 10:30 Uhr

Heute ging alles (mal wieder) sehr langsam, aber dafür habe ich den Pflichtkram des Tages jetzt (fast) vollständig erledigt und nachgelesen, was es in dieser Woche so an aktuellem politischen Kram in Deutschland und der Welt gab. Es tut mir definitiv gut, wenn ich nicht jeden Tag auf dem neusten Stand bin, aber auf der anderen Seite ist es schon ein ziemlich deprimierender Start ins Wochenende, wenn ich mit diesen Themen meinen Samstag beginne …

Rechts eine große Tasse, links ein großer Stapel mit Büchern. Die Titel der Bücher lauten von unten nach oben "Kiki Kallira Conquers a Curse", "The Raven Throne", "The Map and the Territory", "There's no such Thing as an Easy Job", "Song of Silver, Flame Like Night", "The Dark Lord's Daughter", "Kitty Peck and the Music Hall Murder" und "The Lost Girl".

Jetzt aber konzentriere ich mich auf die Frage, was ich als nächstes lese! Und da ich mich nicht entscheiden kann, habe ich ein paar Bücher aus den Stapeln neben dem Sofa gezogen und … einen neuen Stapel gemacht. *g* Ich denke, ich werde einfach mal schauen, welcher dieser Roman meine Aufmerksamkeit fesseln kann.

 

Update 14:00 Uhr

Ein Fotobuch mit dem Titel "Frankfurt Oktober 2023" und einem Cover, das die beleuchtete Skyline von Frankfurt im Dunkeln zeigt. Links davon liegen zwei Tüten mit English Wine Gums, rechts davon zwei Tüten Stafetten und eine Tüte Katenpfötchen.

Die Zeit seit dem letzten Update habe ich mit erstaunlich wenig Buchseiten und dafür viel Mailschreiben, Telefonieren und Fotobuch-Betrachten verbracht. Erst einmal habe ich mit meiner Mutter telefoniert (im Moment immer mit der bangen Frage verknüpft, ob es ihr gesundheitlich gerade gut geht oder ob doch ein nächster Krankenhausaufenthalt anstehen könnte), dann Mails mit der ehemaligen Nachbarin ausgetauscht, die heute meldete, dass sie die vergangenen zwei Wochen mit Corona flachlag. Ich muss zugeben, dass ich es schön gefunden hätte, wenn sie das direkt nach dem ersten positiven Test mitgeteilt hätte, da wir ja vor zwei Wochen mit ihr in einem Café gefrühstückt haben … Immerhin geht es ihr wieder einigermaßen gut und wir können definitiv sagen, dass wir uns nichts eingefangen hatten, da wir weiterhin mehrfach pro Woche testen. (Und für die kommende Woche habe ich schon eine Phase mit „Erholungszeit“ eingeplant, weil wir Doppel-Impftermine gebucht haben – und mich das jedes Mal für ein paar Tage umhaut.) Dann kam ein Care-Paket von der Schwägerin, die bei ihrem Besuch Anfang Oktober mitbekommen hatte, dass ich hier keine Lakritz auftreiben kann, die ich mag, während mein Mann Probleme hat an Wine Gums zu kommen. Zu unserer Überraschung lag ein Fotobuch von der gemeinsamen Urlaubswoche dabei, das ich mir erst einmal angeschaut habe.

Ein etwas derangierter Bücherstapel, daneben ein Holzbrett mit einem Käsebrot und zwei Möhren.

Danach gab es dann Frühstück für mich und ich muss zugeben, dass ich gerade sehr glücklich mit meinen diversen Sauerteig-Brot-Backversuchen bin. Der Vorteig funktioniert gut und die Mehlmengenverhältnisse passen auch. Allerdings wird es langsam Zeit, dass ich den Vorteig wieder mit Roggenmehl statt Dinkelvollkornmehl ansetze, weil die letzten Runden mit Dinkel mir die Säure zu sehr reduziert haben. Beim Essen habe ich ein Kochvideo (fünf winterliche Suppenrezepte) geschaut und dann doch endlich mal zu einem Buch gegriffen. Bei „The Map and the Territory“ von A. M. Tuomala werde ich gleich auch noch ein bisschen bleiben, weil mir die ersten Seiten ganz gut gefallen haben. Ich finde es gerade schwierig die richtige Fantasy-Variante für meine aktuelle Stimmung zu finden, aber das könnte gerade passen (und wenn nicht, dann habe ich ja noch weitere Bücher in Reichweite).

 

Update 17:30 Uhr

So wie der Tag bislang verlief, habe ich das Gefühl, ich müsste betonen, dass ich seit dem letzten Update wirklich gelesen habe. 😉 Genauer gesagt habe ich erst einmal weiter in „The Map and the Territory“ gelesen. Die Handlung wird aus der Perspektive von zwei Personen erzählt, auf der einen Seite der Magiestudent Eshu und auf der anderen Seite die Kartografin Rukha Masreen. Zu Beginn der Geschichte begleiten wir Eshu von einer Party, bei der er mit anderen Magiekundigen und einem „Godling“ diskutiert und getrunken hat, bis zu einem Spiegel, durch den der Student nach Hause reisen will. Auch Rukha ist unterwegs, als wir sie kennenlernen, und sie beobachtet eines Abends, als sie gerade ihr Nachtlager aufgeschlagen hat, ein seltsames Phänomen am Himmel und spürt kurz darauf ein heftiges Erdbeben. Als sie wenige Tage später in der Hafenstadt Sharis ankommt, muss sie feststellen, dass diese ins Meer gestürzt ist und nur eine Handvoll Personen die Katastrophe überlebt hat. Ich muss zugeben, dass das kein besonders wohltuender Start in eine Geschichte ist – vor allem, da der Klappentext deutlich macht, dass auch die restliche Welt in Mitleidenschaft gezogen wurde, aber ich mag die klare Erzählweise, die wenigen Weltenbau-Elemente, die ich bislang gesehen habe, und Rukhas Perspektive auf die Ereignisse.

Ein kleiner runder Karottenkuchen mit übiger Zuckerglasur auf einem Teller, dahinter eine große Tasse mit einer Milchschaumhaube und links davon zwei aufeinanderliegende Bücher. Der Titel des oberen Romans lautet "The Lost Girl" von Anne Ursu.

Trotzdem habe ich nach meiner Kuchenpause erst einmal zu einem anderen Roman gegriffen und zwar „The Lost Girl“ von Anne Ursu. Sehr weit bin ich darin noch nicht gekommen, aber auch hier mag ich die Erzählstimme, die deutlich mehr weiß als die beiden Mädchen, um die es in der Geschichte geht, die Beziehung, die die Zwillinge Lark und Iris zu Beginn der Handlung zueinander haben, und all die Andeutungen rund um zukünftige Ereignisse. Ich habe absolut keine Ahnung, ob es in diese Richtung gehen wird, aber die Beschreibung eines kleinen – etwas ungewöhnlichen – Ladens im Buch erinnert mich ein bisschen an „Töchter des Mondes“ („The Changeover“) von Margaret Mahy. Ich denke, ich werde übers Wochenende bei diesen beiden Büchern bleiben, aber erst einmal drehe ich eine Blog- und Kommentarrunde und dann wird es auch schon langsam Zeit zu Kochen.

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Eine Schüssel mit von Sauce rotgefärbten Nudeln und Gemüse, die auf einem Bein sitzt, das in einen rot-weiß-karierte Pyjamahose gekleidet ist.

Sehr viel habe ich seit dem letzten Update nicht gemacht. Ich habe gekochte und mich dabei relativ spontan für eine Paprika-Zucchini-Möhren-Tomatensauce entschieden, weil ich gestern in etwas verwirrtem Zustand die doppelte Menge Nudeln gekochte hatte und die nun heute aufbrauchen wollte. Beim Essen haben wir einen Teil der dieswöchigen „The Taste“-Folge geschaut und danach habe ich nur noch ein bisschen online gesurft. Ich bin heute überraschend müde und werde wohl bald ins Bett gehen. Wir lesen uns morgen wieder! Ich freu mich schon. 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Anette
Kiya
Natira
JED

Herbstlesen im Oktober 2023 (Sonntag, 22.10.)

Das Logo füs 2023er Herbstlesen zeigt unten eine Baumreihe mit gelben Blättern, an der linken Seite einen Baum mit dunkelroten Blättern und einen leicht bewölkten Himmel auf den der Text "Herbstlesen im Oktober 2023" geschrieben wurde.Nachdem ich gestern nicht so viel gelesen habe (immerhin habe ich die „Moonstruck“-Comics noch vor dem Schlafengehen beendet), hoffe ich, dass ich heute mehr Zeit mit einem Buch vor der Nase verbringen werde. Ich habe zwei angefangene Romane, mit denen ich eigentlich gern weitermachen würde. Auf der einen Seite „The Witchstone Ghosts“ von Emily Randall-Jones, in dem ich ca. 130 Seiten gelesen habe, auf der anderen Seite „The Undetectables“ von Courtney Smyth, wo ich gerade mal die ersten 30 Seiten gelesen habe. Bei „The Undetectables“ habe ich mich dann von irgendwas ablenken lassen, während ich bei „The Witchstone Ghosts“ ein selbstgeschaffenes Problem habe. Der Chicken-House-Verlag schlägt unter dem Klappentext immer eine Seite vor, die man anlesen kann, um herauszufinden, ob einem die Geschichte liegt, und jedes Mal stehe ich da und verstehe nicht, wieso gerade diese eine Seite ausgewählt wurde. In der Regel ist es ein Teil der Geschichte, der – zumindest in meinen Augen – für sich stehend nicht funktioniert oder der der Tiefpunkt der Handlung ist. In diesem Fall trifft meiner Meinung nach beides zu, weshalb ich keine Lust habe weiterzulesen, weil ich sehen kann wie die Geschichte auf diesen Handlungspunkt zusteuert. Was mich zu der Frage bringt, wieso ich mir das schon wieder angetan habe?! Wieso kann ich nicht einfach diesen Hinweis ignorieren und das Buch von Anfang bis Ende lesen? Stattdessen nehme ich mir jedes Mal vor, dass ich diesen Hinweis ignoriere, bis ich mitten im Buch bin und dann doch meine Neugier darauf, womit dieses Mal für den Roman geworben wird, nachgebe. Ich bin gespannt, ob ich mich heute Vormittag wie eine (einigermaßen) vernünftige Erwachsene benehmen und einfach über diesen Punkt hinweglesen kann. Oder ob ich stattdessen zu „The Undetectables“ greife … oder einem ganz neuem Buch … ich habe ja ein kleines bisschen Auswahl. 😉

 

Update 10:30 Uhr

Zwei Bücher, die aufeinandergestapelt neben einer dampfenden Teetasse liegen. Das obere Buch ist "The Undetectables" von Courtney Smyth. Im Hintergrund ist ein Fenster mit einem grauen und bewölkten Himmel über Wohnhäusern zu sehen.

So richtig werde ich heute nicht wach, wobei ich es normalerweise eigentlich mag, wenn ich an einem solch grauen Morgen langsam in den Tag starten kann. Aber es ist etwas lästig, wenn ich eigentlich lesen will, wenn meine Gedanken ständig abschweifen. Auf „The Witchstone Ghosts“ habe ich momentan keine Lust, obwohl ich bis zu diesem Punkt das Buch wirklich genossen hatte, also habe ich meine Nase in „The Undetectables“ gesteckt. Ich bin immer noch nicht viel weiter gekommen, habe aber einige Zeit damit zugebracht darüber nachzudenken, wieso ich das Buch nach dem ersten Anlesen erst einmal zur Seite gelegt hatte. Inzwischen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es daran liegt, dass der Roman auf den ersten Seiten vollkommen anders ist, als ich es erwartet hatte. Ich fand den Anfang, als die Protagonistinnen Mallory, Cornelia und Diana mit vierzehn Jahren bei einem Samhain-Ball einen Geist finden sehr nett. Ich mochte auch den Teil, der aus der Perspektive von Theodore Wyatt geschrieben wurde, der während dieses Samhain-Balls getötet wird und von nun an als Geist weiterexistiert. Ich hatte aber nicht erwartet, dass der Großteil der Handlung gerade mal sechs Jahre später spielt – was bedeutet, dass die Protagonistinnen mit ihren gerade mal zwanzig Jahren deutlich jünger sind als ich erwartet hatte. Ich weiß nicht, wieso ich davon ausging, dass die Figuren in diesem Roman älter als zwanzig sein würden, aber irgendwie hatte mich das aus dem Tritt gebracht – ebenso wie die Tatsache, dass sich die drei Freundinnen zu Beginn der aktuellen Handlung auseinandergelebt haben und erst einmal wieder zusammenfinden müssen, um in einem Mordfall zu ermitteln.

 

Update 14:15 Uhr

Nach Kiyas Kommentan habe ich mir spontan ein neues eBook gekauft und auf den eReader geladen, damit ich dann zum Frühstück die erste Geschichte in „Tales of Mundane Magic 4“ von Shaina Krevat lesen konnte. Ich mag diese kurzen Episoden rund um die beiden Schwestern Gertie und Bridget sehr gern und hatte mich in den letzten Wochen immer wieder gefragt, ob ich einfach die ersten drei Bände noch einmal anfangen sollte. Lustigerweise hätte ich die Reihe nie entdeckt, wenn nicht Kiya im November 2022 beim Lese-Sonntag darüber geschrieben hätte. Ich finde es immer wieder großartig, wenn diese Beiträge dafür sorgen, dass ich neue Bücher finde, die mir Freude bereiten, oder jemanden anderen dazu inspirieren kann mal einen neuen Roman oder ein Sachbuch anzulesen, der/das euch sonst nicht vor die Nase gekommen wäre.

Eine grüne Schale mit Porridge, Bananenscheiben und Erdnüssen, die auf einem Bein steht. Daneben ein angeschalteter eReader, der das Cover vom vierten "Tales of Mundane Magic"-Band zeigt.

Außerdem habe ich weiter in „The Undetectables“ gelesen und kann sagen, dass mir die Geschichte deutlich besser gefällt, nachdem ich mich nun auf das Alter der Protagonistinnen eingelassen habe. Ich habe zwar immer noch das Bedürfnis als nächstes ein Buch zu lesen, in dem Charaktere die Hauptrolle spielen, die etwas mehr im Leben angekommen sind, lasse mich jetzt aber nicht mehr davon ablenken, dass Mallory, Cornelia und Diana noch so jung sind und gerade erst ihren Berufsweg als übernatürliche Detektivinnen beginnen. Sehr schön fand ich z.B. die Szene, in der zwei der Protagonistinnen bei einer Autopsie dabei waren und es am Ende einen kurzen Moment mit der Gerichtsmedizinerin gab, wo ihrer aller Faszination an dem Bereich (und an Käfern, die magische Rückstände aufspüren können! *g*) größer war als ihre Professionalität. Nicht ganz so glücklich bin ich mit all den Unsicherheiten, die die Erzählerin Mallory unter anderem bezüglich ihrer Freundschaft zu Cornelia und Diana verspürt. Das sind Passagen, in denen sie mir sehr jung vorkommt – und was ich eigentlich gerade nicht in einem Roman haben wolle. Das kann ich Courtney Smyth und „The Undetectables“ nicht vorwerfen, weil das innerhalb der Geschichte stimmig ist und es an meiner aktuellen Stimmung liegt, dass mich das gerade stört. Aber ich wäre im Moment glücklicher mit dem Roman, wenn Mallory etwas gelassener und selbstbewusster wäre.

 

Update 17:00 Uhr

Ein Stück Apple Tarte, das zusammen mit einem Klecks Sahne auf einem Teller liegt. Im Hintergrund sind links ein Buch zu erahnen und recht eine große Tasse mit Milchschaumhaube zu sehen. Dahinter ein Fenster mit einem herbstlich-trüben Ausblick auf Wohnhäuser.

Seit dem letzten Update habe ich eigentlich nur weiter in „The Undetectables“ gelesen und Apple Tarte gegessen. Die Ermittlungen der drei Detektivinnen und ihres geisterhaften Kollegen Theodore ziehen langsam an, es gibt mehr Details zu den fantastischen Elementen in der Welt und zu der Nutzung von Magie (auch rund um einen Kriminalfall). Zwischendurch hatte ich überlegt, ob ich zu „Viviana Valentine Gets Her Man“ von Emily J. Edwards wechseln soll (von den Girl-Friday-Mysteries gab es gerade die ersten beiden Bände sehr günstig als eBooks), aber obwohl ich mir davon einen Krimi mit einer etwas erwachseneren Protagonistin verspreche, fehlt mir da ein bisschen der magische Teil. Es ist ein bisschen frustrierend, wenn ich genau weiß, was für eine Art Buch ich gern lesen würde, aber nicht den richtigen Roman dafür in die Finger bekomme. Aber da „The Undetectables“ nun langsam etwas Fahrt aufnimmt, werde ich darin wohl später weiterlesen. Bevor ich das mache, sollte ich aber erst einmal mit dem Kochen des Abendessens anfangen. Ich will heute Zwiebelkuchen machen und der braucht einfach ein bisschen mehr Zeit als ein Essen, bei dem ich einfach alles in einen Topf werfen kann.

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Ein Stück Zwiebelkuchen auf einem Teller in Nahaufnahme. Der Rand des Zwiebelkuchens ist ein bisschen dunkel geworden, die Käsekruste wunderbar goldgelb und der Anschnitt zeigt eine saftige Zwiebelschicht.

Das Abendessen war wirklich viel Arbeit, aber der Zwiebelkuchen war so lecker, dass sich das definitiv gelohnt hat! Die äußerste Kante ist ein bisschen sehr dunkel geworden, aber ansonsten haben die Problem, die unser Ofen gerade regelmäßig macht, zum Glück keinen Einfluss auf das Backen gehabt. Beim Essen haben wir noch ein paar Extras der „Lady Reporter“-BluRay geschaut. Sehr spannend war das Interview mit Mang Hoi, der (so höflich wie möglich) erzählte, dass die Dreharbeiten besser hätten laufen können, wenn er mehr Budget gehabt hätte, und dass die Produktionsfirma Golden Harvest nach seinen Dreharbeiten erst gesehen hätte, was für tolle Sachen er da gemacht hat. Was dann dazu führte, dass sie einen anderen Typen anheuerten, der noch ein paar weitere Actionszenen drehte – was für die lustigen Continuity-Fehler im Film verantwortlich ist. Cynthia Rothrock hingegen hat bei ihrem Kommentar und ihrem Interview nur immer wieder fröhlich erzählt, dass sie ja keine Ahnung hatte, wie gefährlich das alles gewesen sei. Sie wäre ja Kampfsportlerin und keine Stuntfrau gewesen – und natürlich gab es keine Sicherungen bei diesem Stunt, und nein, bei dem da auch nicht. Jupp, da hätte sie am fahrenden LKW gehangen, während ein Stuntman ihren Fuß festgehalten hätte, damit sie nicht kopfüber auf die Straße knallt. Und beide haben betont, dass der eine Typ in dem Film damals Muay-Thai-Weltmeister gewesen wäre und keine Erfahrung mit Dreharbeiten oder Stunts gehabt hätte, weshalb er richtig kämpfte und alle höllische Angst vor ihm hatten, weil er seine Schläge nie abmilderte. Oo

Ich denke, ich werde den Tag mit „Fae Farm“ ausklingen lassen, weshalb das hier mein letztes Update ist. Es war wieder sehr nett mit euch gemeinsam das Wochenende zu verbringen (und Kiya hat prompt für einen spontanen Buchkauf bei mir gesorgt *g*)! Ich hoffe, ihr habt einen guten Start in die Woche und vielleicht lesen wir uns am kommenden Wochenende zur letzten Herbstlesen-Runde! Gute Nacht! 🙂

 

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Heutige Mitleser*innen:

Anette
Kiya
Natira (hat anscheinend ganz für sich allein mitgemacht 😉 )