Schlagwort: Herbstlesen

Herbstlesen im Oktober 2020 (So., 18. Oktober)

Gestern war ein schöner Herbstlesentag, auch wenn ich nicht so viel gelesen und dafür ziemlich viel Zeit mit Spielen verbracht habe. Meine Pläne für heute sind eigentlich die gleichen wie immer: Eine kurze Runde im Haushalt drehen, dann lesen, frühstücken, Animal-Crossing- und Brettspielen. Wobei ich gerade überraschend wenig motiviert bin meine angefangenen Bücher weiterzulesen, obwohl ich sie wirklich gern mag. Aber bei dem einen gibt es so viele Informationen (und eine relativ kleine Schrift) und das andere ist zwar gut, aber eine Art von Fantasy, die gerade nicht ganz meiner Stimmung entspricht. Mal schauen, ob ich trotzdem dazu greife oder im SuB nach einer weiteren Lektüre suche.

 

Update 11:30 Uhr

Der Vormittag ist heute vor allem mit “Animal Crossing” vergangen – Sonntag ist halt immer Rübenkauftag und wenn ich eh darauf warte, dass die anderen Rübenspekulanten ihren Preis melden, kann ich auch meine tägliche Runde auf der Insel drehen. 😉 Außerdem habe ich meine nächtliche Timeline aufgelesen, mich online etwas verschwatzt und zum Frühstücksporridge habe ich eine weitere Seanan-McGuire-Kurzgeschichte gelesen. Insgesamt fühle ich mich heute etwas dümpelig und wäre eigentlich ganz zufrieden, wenn ich einfach nur in meine Sofadecke eingekuschelt den Tag verdösen würde, aber natürlich bin ich heute Nachmittag schon zum Brettspielen verabredet (und wäre heute Abend auch nicht zufrieden, wenn ich den Tag so verstreichen lassen würde).

 

Update 14:00 Uhr

Bevor ich ein paar Stunden zum “Obsession”-Spielen verschwinde, erzähle ich hier noch kurz, was ich seit dem letzten Update gemacht habe. Genau genommen habe ich erst etwas Zeit damit verschwendet nörgelig zu sein, weil irgendwie nichts zu passen schien und niemand mich so unterhalten wollte, wie es mir gerade passte. (Besonders schmollig machte mich die Tatsache, dass die wenigen Youtuber, deren Videos ich gern schaue, in den vergangenen Tagen nichts Neues hochgeladen haben, obwohl ich mich doch gern berieseln lassen wollte. 😉 ) Dann aber habe ich beschlossen, dass ich mir einen großen Pot heißen Kakao gönne und vorher noch eben einen Blick auf den SuB werfe. Als mir dabei dabei “Begone the Raggedy Witches” in die Hände fiel, habe ich dann beschlossen, dass ich in das Buch mal reinlese, weil ich gerade so viel Lust auf Hexen habe. Mehr als 50 Seiten später freue ich mich jetzt schon darauf, dass ich die Geschichte am späten Nachmittag weiterlesen kann. Ich mag Mup (auch wenn ich gern wüsste, wie alt sie ist – vielleicht so um die acht Jahre?), ich mag ihre tote Tante Boo und ich bin fasziniert davon, wie die Autorin Celine Kiernan Mups Mutter beschreibt, die zwischen Fürsorge und Überforderung zu schwanken scheint und für die die andere Seite der Grenze gerade überraschend verlockend zu sein scheint, auch wenn Tante Boo sie immer davor gewarnt hat.

 

Update 17:00 Uhr

Da war eine überraschend lustige Runde “Obsession”! Wir haben noch nie so viele Gebäudeteile gekauft, wir haben noch nie so wenig schreckliche Gäste gehabt und wir haben selten so einen knappen Ausgang gehabt. Wenn mein Mann nicht eine extra Karte mit Siegpunkten gehabt hätte, hätte ich gewonnen – so hatte mein Mann am Ende vier Punkte mehr. *g* Was ich dieses Mal angenehm fand, war, dass ich nie zu wenig Personal hatte, nie zu wenig Gäste, die ich einladen konnte, und dass ich immer ein oder zwei Züge vorausplanen konnte, ohne dass mir irgendwas dazwischen kam. 🙂 Jetzt drehe ich aber erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde, bevor ich wieder zum Buch greife.

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Oh, das war ein lustiger Abend! Nach dem letzten Update und einer schnellen Kommentarrunde habe ich noch etwas in “Begone the Raggedy Witches” gelesen (und ja, Kiya, das ist ein Buch für dich!), bevor ich dann kochen musste. Zum Essen gab es nach langer Zeit mal wieder Mais-Risotto (das einzige Risotto-Rezept, das ich kenne, in dem zusätzlich Mascarpone verwendet wird) und dann haben wir den Film “Knives Out” gesehen, von dem ich schon viel gehört hatte. Lustigerweise hatte ich keine rechte Vorstellung davon, was mich bei diesem Film erwarten würde – nur so eine grobe Erwartung von “Hommage an klassische Cozys” und “gute Schauspieler in ungewöhnlichen Rollen” – was das Ganze umso netter gemacht hat. Wir haben uns wunderbar unterhalten (auch wenn mein Mann etwas mit dem seltsamen Akzent, den Daniel Craig in seiner Rolle hatte, zu kämpfen hatte) und ich freu mich schon darauf in den kommenden Tagen noch die Extras auf der BluRay zu schauen.

Jetzt schaue ich noch, wie es euch heute Abend so ergangen ist und antworte auf eure Kommentare und dann bleibt mir vielleicht noch ein bisschen Zeit zum Lesen, bevor ich ins Bett gehe. Es war wieder nett mit euch gemeinsam zu lesen! Habt einen guten Start in die Woche und vielleicht lesen wir uns ja am Samstag wieder beim Herbstlesen! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Sayuri
Anette
Sunny
JED

Herbstlesen im Oktober 2020 (Sa., 17. Oktober)

Die vergangene Woche war ein bisschen seltsam und von ein paar Kurzgeschichten und einem sehr schmalen Cozy (“Dead in Dublin” von Catie Murphy) und den ersten Kapiteln im Folgeband (“Death on the Green”) habe ich nichts gelese. Stattdessen habe ich tagsüber meine Pausen mit Puzzeln verbracht und dabei mal wieder festgestellt, dass ich lieber Puzzle im Querformat mache als im Hochformat, auch wenn ich das Motiv wirklich mag. Ansonsten habe ich gestern die jährliche Grippeimpfung hinter mich gebracht und bin gespannt, ob ich mich (wie in den vergangenen Jahren) übers Wochenende etwas angeschlagen fühlen werde. Immerhin kann ich sagen, dass ich die leichten Halsschmerzen beim Aufwachen schon zwei Tage vor der Impfung (und der Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs) hatte. 😉 Bevor ich mich zum Lesen einrolle, kümmere ich mich erst einmal um die täglichen Pflichten, und schaue dann, auf welches Buch ich heute Lust habe.

 

Update 11:30 Uhr

Den heutigen Vormittag habe ich mit einer ganzen Reihe von Dingen verbracht. Erst habe ich etwas aufgeräumt, Geschirr abgewaschen, den Einkauf verstaut und eine schnelle erste Runde über die Insel gedreht. Dann bin ich bei unserem Puzzle hängengeblieben und als mir dort zu kalt wurde, habe ich mir einen Tee gekocht und ein bisschen gelesen. Ich mag gerade den Ton und die Figuren in den Romanen von Catie Murphy sehr und bin neugierig darauf zu erfahren, wieso der allseits beliebte Lou MacDonald ermordet wurde. Den Sport habe ich für heute gestrichen, da mein Knie nach der gestriegen Nutzung einer Hochflurbahn wieder muckt. Ich hoffe wirklich, dass die Stadt endlich mal die bestellten Straßenbahnen geliefert bekommt und dass dann die museumsreifen Dinger nicht mehr in unserem Viertel eingesetzt werden. Normalerweise würde ich einfach auf die nächste (normale) Straßenbahn warten, aber gestern musste ich früh genug wieder Zuhause sein, um ab elf Uhr bereit für den Gemüselieferant zu sein (der dann erst gegen 16 Uhr klingelte *seufz*). Nachdem mein Tee geleert war, habe ich mich noch auf den Feedreader gestürzt, in dem sich schon wieder viel zu lange ungelesene Beiträge gesammelt hatten. Die Beiträge sind jetzt auch gelesen (und zum Teil kommentiert) und nun wird es Zeit für mein Frühstück!

 

Update 13:45 Uhr

Zum Frühstück habe ich weiter in “Dead on the Green” gelesen und da ich mich dabei so gut amüsiert habe, habe ich das Buch im Anschluss noch beendet. Ich fand den Krimianteil nett, auch wenn ich bei beiden Bänden das Gefühl hatte, dass man als Leser nicht richtig mitraten kann, weil einem hier und da Informationen zur Lösung fehlen. Aber da man immer genau so viel weiß wie die Protagonistin Megan selber, passt das. Wie schon erwähnt mochte ich die Charaktere sehr gern und eine Sache ist mir ganz besonders deutlich ins Auge gesprungen: Es gibt keine Liebesgeschichte in dieser Cozy-Reihe! Ich habe das Gefühl, dass sich bei jeder anderen Reihe eine Beziehung zwischen Megan und dem ermittelnden Polizisten Paul entwickelt hätte. Hier hingegen vermittelt Megan ein Treffen Paul und einer ihrer Freundinnen, außerdem flirtet sie dezent mit einem Kollegen, hat ein Date mit einer Frau, die sie vor ein paar Monaten in ihrem Fitnessclub kennengelernt hat, und all das ist ganz natürlich und normal und freundschaftlich und ohne jegliches Drama. Außerdem mag ich wie Catie Murphy Dublin als Schauplatz verwendet. Die Autorin ist ebenso wie ihre Protagonistin Amerikanerin und lebt seit einigen Jahren in Dublin und so gibt es immer wieder Elemente, die die Amerikanerin an Irland irritieren, aber auch Szenen, in denen sie die historischen Gebäude, die Landschaft und die sympathischen Eigeneheiten der Iren würdigt. Dafür, dass in diesen Büchern um Mord geht, ist alles wunderbar nett und entspannend zu  lesen und lustig geschrieben und ich freu mich jetzt schon auf den dritten Band, der im kommenden Jahr erscheinen wird.

 

Update 16:00 Uhr

Das war heute eine lustige Spielerunde, wobei wir erst einmal beim “Wegräumen” des Puzzles noch etwas hängengeblieben sind und ein paar Teile angelegt haben. Dann aber ging es los mit einer weiteren “Godzilla”-Runde, wobei wir dieses Mal nicht Godzilla und Megalon, sondern Mothra und King Ghidorah gespielt haben. Anfangs dachte ich, ich würde mit Mothra überhaupt nicht voran kommen, weil Mothra keine nennenswerten Angriffe hat, aber all die kleinen Nadelstiche haben dafür gesorgt, dass ich am Ende dann doch haushoch gesiegt hatte. Das hat Spaß gemacht, auch weil wir so gar nicht wussten, welche Sachen überhaupt mit diesen Figuren möglich waren. 😀

 

Update 20:30 Uhr

Nach dem letzten Update wurde es Zeit für eine Runde Kuchen (genauer gesagt ein halber “Marzipankragen” und ein halbes “Schoko-Croissant”) und danach habe ich eine etwas längere Runde “Animal Crossing” gespielt und nicht nur alle “Pflichten des Tages” abgearbeitet, sondern auch noch eine neue kleine Insel besucht und dort einen Haufen Anleitungen, die mein Mann und ich in dieser Woche doppelt hatten, abgeliefert.

Nach der “Animal Crossing”-Runde waren meine Hände so kalt, dass ich mich tief in meine Sofadecke eingegraben habe, um sie wieder aufzuwärmen. Wieder wach geworden bin ich dann von dem Wecker, den ich mir fürs Kochen gestellt hatte … *g* Eine Kommentarrunde habe ich dann nebenbei auch noch gedreht und nun weiß ich gerade nicht so recht, was ich als nächstes mache, da wir gegen 21 Uhr bei Sayuri zum Sternschnuppenschauen verabredet sind. 😉

Update 22:45 Uhr

Das war ein ziemlich langer, aber auch sehr lustiger Inselbesuch bei Sayuri und wenn ich schon heute Abend nicht mehr zum Lesen gekommen bin, so habe ich mir bei Sayuri doch immerhin gemütlich in der Küche ein Buch angeschaut. 😉 Ich bin gespannt, wie viele Sternschnuppen ich morgen am Strand finde, und ein paar neue Items gab es auch wieder für den Katalog. *g* Jetzt wird es aber langsam Zeit ins Bett zu fallen, wobei ich vorher noch eine kleine Kommentarrunde drehen werde. Ich wünsche euch schon mal eine gute Nacht! Bis morgen! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Kiya
Sayuri
Sunny

Herbstlesen im Oktober 2020 (So., 11. Oktober)

Gestern Abend bin ich dann nach meiner letzten Blogrunde doch nicht mehr zum Lesen gekommen, weil es schon ziemlich spät und ich ziemlich müde war. Heute Vormittag möchte ich dafür umso mehr Zeit mit Lesen verbringen – mal schauen, wie das so klappt. Zumindest fallen heute schon mal der Abwasch weg (für die beiden Teller vom Abendessen lohnt das wirklich nicht) und Sport mache ich sonntags in der Regel auch nicht – sechsmal pro Woche muss reichen. 😉 Theoretisch kann ich also durchlesen bis zum Frühstück und dann wieder bis zum Brettspielen mit meinem Mann. Mal schauen, wie das so klappt. 😉

Update 11:00 Uhr

Als erstes habe ich die Kurzgeschichte “The Act of Hares” von Seanan McGuire gelesen. Der Titel gehört zu den October-Daye-Geschichten, die die Autorin über Patreon veröffentlicht hat, und gehört zu einer ganzen Reihe von Kurzgeschichten, in denen sie von der Vergangenheit der Figur Tybalt erzählt – genauer gesagt erzählt sie davon, wie der König der Katzen seinen Weg von London nach Amerika fand. Bevor ich meinen Reread der Romane starte, habe ich mir vorgenommen, dass ich erst einmal alle Kurzgeschichten lese, die chronologisch gesehen vorher spielen, und da habe ich noch ein paar vor mir. 🙂

Und da mir dann einfiel, dass heute ja Sonntag ist und die “Rübengruppe” verabredet hat, dass wir ab dieser Woche wieder spekulieren, habe ich dann “Animal Crossing” angeworfen und eine Runde gespielt. (So viel zu “ich lese den gaaaaanzen Tag”. Zum Sternschnuppen-Gucken bei “Animal Crossing” bin ich heute Abend auch schon verabredet … *g*) Außerdem gab es noch ein paar Seiten in “Sticks and Scones” – ich sagte ja schon, dass das für mich eine Wohlfühlgeschichte ist. Ich mag einfach, wie die Ngozi Ukazu die verschiedenen freundschaftlichen Beziehungen darstellt und wie sie Probleme anspricht, ohne dass man sich als Leser dabei unwohl fühlt. Was natürlich auch an der Perspektive liegt, aus der man die Geschichte erzählt bekommt. Bitty ist einfach süß und immer für seine Freunde da. 🙂

Update 13:30 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich mich noch etwas online rumgetrieben, bis mein Mann mich auf mein Magenknurren ansprach und vorschlug, dass ich doch mal etwas frühstücken sollte. *g* Zum Frühstück habe ich erst den Anfang eines Videos geschaut, das mich dann doch nicht interessiert hat, und dann die Kurzgeschichte “Instruments of Darkness” gelesen – nur noch fünf weitere Tybalt-Geschichten und das sind alles welche, die ich noch nicht kenne, weil ich mir die Tybalt-Patreon-Geschichten des letztens Jahres aufgehoben habe. Danach habe ich noch Kurzgeschichten mit anderen Protagonisten, die vor dem ersten Roman der October-Daye-Reihe spielen, und es wird nett die Liebesgeschichte von Patrick und Diana mal am Stück zu lesen. 🙂 Jetzt schau ich noch einmal kurz, ob es bei euch etwas Neues zu lesen gibt, und dann geht es zum Brettspielen mit meinem Mann.

Update 17:00 Uhr

Uff, diese “Obsession”-Runde war so aufreibend, dass ich nicht einmal daran gedacht habe Fotos zu machen! Mein Mann und ich hatten beide irgendwie … kein Glück! Pech wäre übertrieben, aber gut lief es eben auch nicht. Die Gebäude-Teile, die zum Kauf angeboten wurde, waren alle im Vergleich zum Nutzen ziemlich teuer, weshalb wir beide nicht unser Geld dafür ausgeben wollten – was dazu führte, dass sich auf dem Gebäude-Markt auch nichts rührte. Außerdem hatten wir beide ständig das Gefühl, dass uns Personal fehlt, obwohl wir relativ viel Dienstboten hatten. Aber wir hatten auch lauter Gäste, die eben Personal erforderten, und das ware nicht mal gute Gäste, sondern welche, die viel Aufwand erforderten und wenig Belohnungen mit sich brachten. Ich hatte total viele Prestige-Gäste, aber die haben alle genau die gleichen Belohnungen gebracht wie die normalen Gäste, und bei den normalen Gästen hatte ich entweder welche, die Minuspunkte brachten (also die Schürzenjäger, amerikanische Erbinnen – Skandal! – oder Kriegsveteranen, die Geld kosten, oder ähnliches), oder Gäste, die Personal benötigten, obwohl normalerweise der Vorteil von normalen Gästen ist, dass sie eben keinen Service brauchen. Sagte ich schon, dass das eine sehr seltsame Runde war? Am Ende hat mein Mann mit einem Vorsprung von elf Punkten gewonnen – ich glaube, so nah haben wir noch nie beeinander gelegen und wenn ich mehr Geld gehabt hätte, hätte es zu einem Gleichstand kommen können … Jetzt brauche ich erst einmal Kekse und ein Buch zum Runterkommen. *g*

Update 20:15 Uhr

In den zwei Stunden bis zum Kochen habe ich eine kleine Kommentarrunde gedreht und in “Ghosts of Eden Park” gelesen. Bei diesem Buch brauche ich ziemlich lange für die einzelnen Seiten, weil es nicht nur klein gedruckt ist, sondern auch sehr mit Namen, Daten und politischen Ereignissen bestückt ist. Aber ich finde es sehr spannend auf der einen Seite den Weg von George Remus zu verfolgen, der innerhalb weniger Jahre während der Prohibition zum “König der Schwarzbrenner” wurde, und auf der anderen Seite die Ermittlungen, die die Staatsanwältin Mabel Walker Willebrandt gegen ihn (und andere Schwarzbrenner und Alkoholschmuggler) führte. Wenig überraschend ist dabei, wie tief die verschiedenen Politiker in die illegalen Geschäfte der Bootlegger verwickelt sind, und genauso wenig überrascht es, dass die Verbrecher sich gegenseitig häufiger zu Fall brachten, als die Ermittlungsbehörden dies schafften.

Nachdem ich das Essen in den Ofen geschoben hatte, habe ich erst einmal die kommende Woche durchgeplant – wobei ich mal wieder meinen Füller auftanken durfte. Momentan habe ich das Gefühl, ich muss den häufiger befüllen, als ich mit ihm schreibe, aber das trügt vermutlich. *g* Außerdem war es seltsam, dass ich für Dienstag mal wieder einen Einkaufsgang einplanen musste, nachdem ich in den vergangenen Wochen nicht das Haus verlassen habe, weil mein Mann bei seinen seltenen Gängen ins Büro die Einkäufe übernehmen konnte. Mal schauen, wie die Maskendisziplin aktuell in unserem Viertel ist, nachdem die Infektionszahlen in der Stadt ja heftig hochgegangen sind und das nahegelegenen Uni-Klinikum schon Kapazitätsbedenken geäußert hat …

Um 21:00 Uhr bin ich zum Sternschnuppengucken bei “Animal Crossing” verabredet und bis dahin bleibt mir vermutlich genug Zeit, um in Ruhe noch eine Kommentar- und Blogrunde zu drehen. Und vor dem Schlafengehen werde ich mich auf jeden Fall noch einmal kurz hier melden. 🙂

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Es ist immer nett, wenn sich ein paar Besucher auf meiner Insel versammeln und mit all den Sternschnuppen war es heute besonders hübsch. Und da JED in den Kommentaren über die Animal-Crossing-Grafik geredet hatte, habe ich mir mal die Mühe gemacht und direkt Bilder von der Switch gezogen, statt immer nur den Bildschirm zu fotografieren. 😉

Für mich war das hier dann für heute wieder das letzte Update, auch wenn ich gleich noch etwas Zeit mit Lesen verbringen werde. Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen und entspannten Tag und eure Woche wird nicht so stressig und aufreibende, wie es sich bei einigen schon angekündigt hat! Es war schön wieder den Tag mit euch gemeinsam zu verbringen und ich bin schon gespannt, wer am kommenden Wochenende von euch wieder Zeit zum Herbstlesen finden wird! Passt gut auf euch auf! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Anette
Natira
Kiya
Sayuri
Sunny
JED

Herbstlesen im Oktober 2020 (Sa., 10. Oktober)

Heute startet das zweite Herbstlesen-Wochenende und nachdem ich am vergangenen Wochenende schon meine Nase in lauter unterschiedliche Bücher gesteckt habe, ging es in der vergangenen Woche gleich weiter so. Ich habe die “Brothers Sinister”-Reihe mit der Novelette “Talk Sweetly” beendet und sowohl die Anthologie “Shapers of Worlds”, als auch”A Sprinkle of Sorcery” und “Arcanos Unraveled” ausgelesen und dazu Rezensionen geschreiben. Außerdem habe ich einige October-Daye-Kurzgeschichten verschlungen, die chronologisch vor dem ersten Roman der Reihe spielen, weiter in dem Sachbuch “The Ghosts of Eden Park” gelesen und mit “Ink and Bone” von Rachel Caine ein neues Buch und mit “Sticks and Scones” von Ngozi Ukazu einen umfangreicheren Comic angefangen. Falls ihr euch fragen solltet, was ich sonst noch in der Woche in meiner Freizeit gemacht habe, so lautet die Antwort ganz einfach “nicht viel”. 😉

Update 10:45 Uhr

Nach dem Aufstehen habe ich erst einmal meine Mails angeschaut und war danach ziemlich frustriert, weil ich schon wieder – wie schon mehrfach in diesem Jahr – einen Autoren-Newsletter bekam mit dem Tenor “Es tut mir sooo leid, ich kann meinen geplanten Veröffentlichungstermin nicht einhalten, weil ich krank bin.” Abgesehen davon, dass ich es schrecklich finde, wie viele Autorinnen in diesem Jahr ernsthaft erkrankt sind (und das nicht an Covid-19), würde ich gern wissen, wieso sie alle das Gefühl haben, sie müssten sich mehrfach und ausführlich dafür entschuldigen, dass sie krank geworden sind. Keine davon hat sich absichtlich eine lebensbedrohliche Krankheit zugezogen hat (vor allem, da das alles Krankheiten sind, auf die man keinen Einfluss hat,) und an ihrer Stelle fände ich es schon schlimm genug, dass ich überhaupt einem ganzen Haufen fremder Menschen erzählen muss, dass ich da mit einer Krankheit kämpfe, aber dazu noch dieser entschuldigende Ton und die Versprechen, dass sie sich ganz viel Mühe geben, um trotzdem die nächste Veröffentlichung nicht zu weit zu verzögern … *uff*

Morgenhimmel …

Ansonsten habe ich den Morgen bislang genutzt, um das Geschirr abzuwaschen, Sport zu machen, noch eine Runde Heizung zu entlüftet (damit die bereit ist, wenn es kälter werden sollte), unter die Dusche zu springen, Kochwäsche anzuwerfen und zwei Rezensionen noch einmal zu lesen, die ich in der kommenden Woche auf dem Blog veröffentlichen will. Und da mir jetzt nach etwas Erholung und Wohlfühllektüre ist, greife ich nun zu “Animal Crossing” und dann zu “Sticks and Scones”, wo Protagonist Bitty und sein Liebster ein wenig damit zu kämpfen haben, dass weder ihre Freunde, noch ihre Kollegen wissen, dass sie ein Paar sind. Falls ihr euch jetzt fragen solltet, wieso das “Wohlfühllektüre” ist: Alle Personen in diesem Comic sind einfach knuffig und so wie ich die Zeichnerin und Autorin kenne, wird selbst das Outing im Eishockey-Profi-Bereich entspannter werden, als man es als zynische Leserin erwartet. 😉

Update 14:00 Uhr

Meine “morgendliche” Animal-Crossing-Runde dauerte heute etwas länger, weil ich ein bisschen am Angelturnier teilgenommen habe. In jeder Jahreszeit gibt es ein Angelturnier und man kann bei Lomeus für die erangelten Punkte Items bekommen. Da ich unbedingt noch mehr Varianten vom “Fischabklatschdruck” haben will, werde ich heute Nachmittag nach unserer Spielrunde noch etwas gemeinsam mit meinem Mann angeln (da gibt es dann mehr Punkte). *g* Außerdem habe ich zwischendurch gefrühstückt – wenn ich überlege, dass ich aus verschiedenen Gründen gut zehn Jahre lang keine Bananen gekauft und in diesem Jahr keinen Käse aufs Brot gegessen habe, war das heute eine seltene Köstlichkeit. 😉 Nebenbei habe ich mich mit einer Freundin per DM auf Twitter unterhalten und mit meinem Mann Trailer von bald erscheinenden Switch-Spielen angeschaut (die uns aus unterschiedlichen Gründen nicht so ganz überzeugen konnten – was ganz gut ist, denn ich habe noch mindestens drei ungespielte Spiele auf der Konsole liegen!).

Jetzt drehe ich noch eine schnelle Kommentarrunde und dann geht es für uns ins Durchgangszimmer zum Brettspielen. 🙂

Update 18:30 Uhr

Meine “schnelle Kommentarrunde” dauerte dann eben doch deutlich länger als erwartet und so begann natürlich auch unsere Brettspielrunde später als geplant. Und da wir heute mit anderen Herausforderungen als die letzten Male gespielt haben (wir hatten keine Straßenbahnen und Panzer, sondern “Blitzgeneratoren” und Ufos als Extra-Hindernisse) und ich sehr, sehr viel Pech beim Kartenziehen hatte, lief diese Runde etwas frustrierend für Godzilla. Dabei startete das Spiel gar nicht so schlecht für mich, aber immer wenn ich Megalon angriff, bekam ich am Ende (aufgrund meines Kartenzieh-Pechs) doch keine Siegpunkte angerechnet, während mein Mann mit Megalon lauter winzige Sachen machte, die ihm letztendlich sehr, sehr viele Punkte gebracht haben.

Nach dem Spielen haben wir dann erst einmal unsere Sammlung an neuen Puzzeln rausgekramt und versucht uns für eine Reihenfolge zu entscheiden. Ich bin ganz verliebt in die niedliche Schachteln von dem VW-Bus, aber den heben wir uns für eine Woche auf, in der mein Mann besonders viel Homeoffice hat und in der er in seinen Arbeitspausen mit mir zusammen puzzeln kann. Als nächstes kommt also erst einmal die Titanic an die Reihe – ich bin gespannt, wie sich der Himmel puzzelt. *g*

Nach dem Zusammenlegen und Verstauen der Kochwäsche brauchte ich dann erst einmal eine Runde Kekse, bevor es noch einmal schnell auf meine Insel ging. Da das Angelturnier nur bis 18 Uhr läuft, wollte ich schauen, ob ich nicht doch noch die gewünschten Items bekomme. Das hat leider nicht ganz geklappt, aber in drei Monaten gibt es ja die nächste Chance. 😉

Für Natira habe ich extra ein Foto von der Aquatapete (die Fischtapete an der Wand) und dem Fischabklatsch-Druck (so heißen die gerahmten Fischbilder richtig – ich werde es mir nie merken!) gemacht!

Jetzt drehe ich wieder einen Kommentarrunde und schaue, was ihr so den Nachmittag über getan habt, und wenn ich dann noch ein bisschen Zeit bis zum Essen habe, greife ich sogar wieder zum Buch. Kochen muss ich heute zum Glück nicht, da wir noch das Essen von gestern zum Aufwärmen haben.

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Vor dem Essen hatte meine Zeit wirklich noch für eine Kommentarrunde gereicht (auch wenn ich den letzten Kommentar schrieb, während mein Mann mit dem Teller vor mir stand und darauf wartete, dass ich die Hände frei habe). Zum Essen haben wir dann “Knock Down the House” – eine Dokumentation auf Netflix über die “Grassroot”-Kampagnen, die 2018 dafür gesorgt haben, dass so überraschend viele Frauen, Black und PoCs in das Repräsentantenhaus der USA eingezogen sind. Genau genommen drehte sich die Dokumentation über vier Kandidatinnen im 2018er Wahlkampf und die bekannteste davon war Alexandria Ocasio-Cortez. Das war eine sehr beeindruckende Doku (wobei ich AOC sowieso wirklich unglaublich beeindruckend finde), mit erhellenden Details zum amerikanischen Wahlkampfsystem. Für mich ist die US-“Demokratie” ja wirklich schwierig zu begreifen und angesichts der kommenden Wahlen versuche ich seit einiger Zeit mehr Wissen darüber aufzubauen.

Ich werde jetzt noch eine Blog- und Kommentarrunde drehen und habe dann bis zum Schlafengehen vermutlich nur noch ein paar Minuten zum Lesen. *g* Es war heute wieder nett mit euch – ich finde es wirklich schön von euren Herbstlesen-Tagen zu lesen!

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Heutige Mitleserinnen:

JED
Neyasha
Anette
Sunny
Natira
Kiya
Sayuri

Herbstlesen im Oktober 2020 (So., 4. Oktober)

Gestern hat das Herbstlesen schon richtig gemütlich angefangen, was ich sehr, sehr schön fand! 🙂 Nach dem letzten Update habe ich wirklich eine gute Stunde benötigt, um bei allen Blogs zu kommentieren und auf eure Kommentare zu antworten, was bedeutete, dass ich bis zu meiner anvisierten Schlafenszeit von 23 Uhr noch ein Stündchen zum Lesen hatte. Diese Zeit habe ich mit “The Suffragette Scandal” von Courtney Milan verbracht. Die Autorin habe ich im vergangenen Monat für mich zum “vor dem Schlafengehen”-Lesen entdeckt, weil ihre Historicals so nett sind und ich mich (von den Nebenbemerkungen zum Thema Korsett abgesehen) so wenig über die Handlung und die Figuren aufregen muss. “The Suffragette Scandal” ist der vierte Teil der Brothers-Sinister-Reihe und beschäftigt sich ebenso wie die vorhergehenden Bände sehr viel mit Politik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wobei sich die Autorin bei diesem Band (meiner Vermutung nach – ich habe das Nachwort dieses Titels noch nicht gelesen, in dem sie diese Sachen erklärt,) sehr von dem Wiederstand der Frauen gegen den Contagious Diseases Act hat inspirieren lassen. Ich finde es nett, dass man als Leserin die Romane als Anlass nehmen kann, um mehr über die Lebensbedingungen und die politischen Entwicklungen dieser Zeit zu recherchieren, oder das Ganze auch einfach ignorieren und die unterhaltsame Geschichte genießen kann. 😉

Update 11:30 Uhr

Da mein Mann heute länger geschlafen hat als ich, habe ich die Gelegenheit genutzt und eine Runde Sport eingelegt. Was bedeutet, dass ich nun wieder weiß, wieso ich normalerweise erst später am Vormittag Sport mache, denn mein Kreislauf ist so früh noch nicht bereit für irgendwelche Übungen. Nach einer Viertelstunde war mir so schlecht, dass ich die letzten fünf Minuten des heutigen Videos nicht mehr gemacht habe und stattdessen die letzten Kapitel in “The Suffragette Scandal” gelesen habe. Jetzt habe ich in der Reihe nur noch eine kurze Geschichte vor mir, die ich für einen anderen Tag aufhebe. Außerdem habe ich das Geschirr von gestern Abend abgewaschen und eine ausgiebige Runde “Animal Crossing” gespielt. Jetzt werde ich mir erst einmal “The Ghosts of Eden Park” schnappen und noch ein bisschen schauen, was mir Karen Abbott weiterhin über das Leben von George Remus zu erzählen hat, und danach drehe ich eine Blogrunde, um zu schaue, wie es euch heute morgen so ergangen ist. 🙂

 

Update 14:00 Uhr

Uff, ist es gerade stürmisch draußen! Das Mittagslüften konnten wir heute vergessen, weil die Fenster ständig zu- (und Gegenstände durchs Zimmer) flogen. Ich bin gespannt, was das mit dem Wetter heute noch wird. *g* Bei “The Ghosts of Eden Park” bin ich nicht so viel weitergekommen. Ich finde das Buch interessant, aber ich brauche immer etwas Zeit um reinzufinden. Spannend ist unter anderem wie viel Material die Autorin zur Verfügung hatte, da die Ermittlungen gegen George Remus viel Zeit in Anspruch nahmen und Auswüchse annahmen, die man nur in einem fiktiven Werk erwarten würde. So gibt es eine Menge Akten, Zeugenaussagen und andere Unterlagen wie Tagebücher usw. auf die sie für das Schreiben dieses Sachbuches zurückgreifen konnte.

Da das Buchformat aber nicht gerade ideal ist, um es neben dem Frühstück zu lesen, habe ich dann wieder zum eBook gewechselt und beim Essen die nächste Kurzgeschichte aus “Shapers of Worlds” gelesen, die von Seanan McGuire war und den Titel “In Silent Streams, Where Once the Summer Shone” trug. Die Geschichte ist unübersehbar eine Aufarbeitung der Autorin der Ereignisse der vergangenen Monate, dass ich überrascht über den verständnisvollen Ton war, über die Erklärungen, die sie für die Unvernunft der Menschen mitliefert. Was mir auch gut gefiel, ist, wie sie deutlich macht, dass eine Apokalypse nicht mit einem großen Knall dahergeht, sondern ganz leise mit Bienensterben, Viren und ähnlichen Entwicklungen aufzieht …

Jetzt schaue ich noch kurz nach den Kommentaren, die seit meiner letzten Runde eingetrudelt sind, und setze mich dann mit meinem Mann zum Brettspielen zusammen. 🙂

 

Update 17:00 Uhr

Uff, das war eine seltsame Runde “Obsession”, aber da ich zum ersten Mal seit Wochen ein Spiel gegen meinen Mann gewonnen habe, will ich mich nicht beschweren. 😉 Immerhin habe ich inzwischen das Gefühl, dass ich mit dem neuen Personal und all den Regeländerungen, die durch die “Upstairs, Downstairs”-Erweiterung gekommen sind, zurechtkomme, ohne dabei groß nachdenken zu müssen. Lustig fand ich auch, dass ich die erste Hälfte des Spiels einfach keine Möglichkeiten hatte an Gäste zu kommen, obwohl Gäste die schnellste Möglichkeit sind, um Geld, Reputation und weitere neue Gäste zu erhalten. Während mein Mann einen riesigen Stapel mit Charakteren vor sich hatte, habe ich mich mit meinen Familienmitgliedern und unseren beiden besten Freunden beholfen. *g* Zum Glück hatte ich aber zum Ende einige sehr, sehr gute Züge, die nicht nur dafür sorgten, dass mein Erbe das Herz der reichen Lady Fairchilde gewann, sondern auch dass ich einige Prestige-Gäste (inklusive Lady Lilo! :D) einladen konnte! Fürs kommende Wochenende haben wir noch ein paar Promokarten ins Spiel gemischt, die für neue Herausforderungen sorgen könnten. 😀

 

Update 21:00 Uhr (letztes Update)

Bis zum Kochen habe ich in “Arcanos Unraveled” gelesen, die Geschichte wird aus der Sicht von Anya Winter erzählt. Anya ist eine Heckenhexe und hat mit viel Glück eine Stelle als Dozentin in der magischen Universität Arcanos Hall bekommen. So ganz bin ich in dem Roman noch nicht angekommen. Auf der einen Seite spielt die Handlung zu aktueller Zeit (im mundanen Teil der Universität gibt es Autos und andere Dinge, die sehr vertraut klingen), auf der anderen Seite fühlt sich die magische Parallelgesellschaft, die von der Autorin beschrieben wird, eher mittelalterlich an. In den ersten Kapiteln hat Anya auf jeden Fall schon einer (adeligen) Studentin geholfen eine Leiche zu beseitigen, eine Auseinandersetzung mit ihrem ehemaligen Liebhaber gehabt und feststellen müssen, dass der Schutzschirm, der den  magischen Teil der Universität vor der Außenwelt trennt, zerstört wurde. Da man ihr aufgrund ihrer Herkunft (ihr Vater war ein Physiker und kein Magiekundiger) nicht vertraut und es schon früher einige unschöne Szenen (versursacht von ihrem Ex) gegeben hat, wurde Anya nun für den Rest des Trimesters aus der Universität geworfen und versucht nun auf eigene Faust herauszufinden, was eigentlich los ist. Auch wenn die ersten Kapitel stellenweise etwas verwirrend zu lesen sind, so fühle ich mich bislang doch gut unterhalten und mag es, dass Anya als Hexe auf Textilien spezialisiert ist.

Zum Abendessen gab es heute nach langer Zeit mal wieder Flapjacks, allerdings heute mit Äpfeln und nicht mit Cranberries wie in diesem Rezept. Ich mag die seit so vielen Jahren so gern und scheue doch in der Regel davor zurück, dass ich dafür eine Zeitlang an der Pfanne stehen muss. Den Geruch von heißen Öl ist nicht gerade mein Lieblingsduft in der Wohnung und bleibt doch immer so hängen. 😉

Nach dem Essen war es schon relativ spät und so bin ich nur kurz bei Animal Crossing reingehüpft, weil mein Mann eine Anleitunge im Angebot hatte, die ich noch nicht kannte. Das war es dann heute auch für mich mit dem Spiel – morgen geht es dann weiter mit dem Basteln von Kürbislaternen und anderen Halloween-Gegenständen. 😉 Außerdem war dies mein letztes Update für heute, da ich nach der anstehenden Blog- und Kommentarrunde vermutlich nicht mehr viel tun werde bis zum Schlafengehen.

Ich habe dieses  Wochenende sehr genossen! Es war schön mal wieder gemeinsam mit so vielen anderen den Tag zu verbringen und sich über all die Dinge auszutauschen, die wir so gemacht haben. Danke, dass ihr dabei gewesen seid! Ich freue mich jetzt schon auf den kommenden Samstag! Bis dahin habt eine schöne und hoffentlich stressfreie Woche und passt so gut wie möglich auf euch und alle anderen in eurer Umgebung auf. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Lyne
Neyasha
Anette
Kiya
Ariana
Sayuri
Natira
JED

Herbstlesen im Oktober 2020 (Sa., 3. Oktober)

Heute ist der erste Tag des Herbstlesens und ich freue mich gerade sehr auf einen Oktober voller gemütlicher Wochenenden mit Büchern und Spielen und ähnlich angenehmen Dingen. 🙂 Das Einzige, was ich mir für die kommenden Wochen vorgenommen habe, ist ein Reread der October-Daye-Bücher, aber der muss warten, bis der erste Band auf Englisch bei mir eintrifft, weil ich die Reihe nicht auf Deutsch anfangen will. (Ich glaube, ich muss mal mein Regal durchwühlen und schauen, bei wie vielen Reihen ich nach dem ersten Band von der deutschen zur englischen Ausgabe gewechselt bin.) Für dieses Wochenende werde ich mich also auf die Bücher beschränken, die ich noch angefangen hier rumliegen habe: Die Anthologie “Shapers of Worlds”, das Sachbuch “The Ghosts of Eden Park” von Karen Abbott, sowie “A Sprinkle of Socery” von Michelle Harrison, “Arcanos Unraveled” von Jonna Gjevre und “The Sufragette Scandal” von Courtney Milan. Die meisten dieser Bücher habe ich bislang nur angelesen und mein größtes Problem wird heute vermutlich sein, dass ich mich erst einmal für eins davon entscheiden muss, bevor ich weiterlesen kann. 😉

Update 10:45 Uhr

Seit dem Schreiben dieses Beitrags habe ich gar nicht so viel auf die Reihe bekommen, da mein morgendliches Auflesen der nächtlichen Timeline dank Trumps Erkrankung erstaunlich lange gedauert hat. Zumindest waren die Amerikaner, denen ich auf Twitter folge, heute Nacht sehr, sehr kommunikativ und haben die im Stundentakt eintreffenden Nachrichten von weiteren Erkrankungen rund ums Weiße Haus eifrig kommentiert. Trotzdem bin ich inzwischen auf dem aktuellen Stand und habe außerdem meinen Haushaltskram auf die Reihe bekommen (der Wäschetrockner läuft noch) und eine kleine Morgenrunde “Animal Crossing” gespielt. Mein Kürbisfeld entwickelt sich ziemlich gut und da mein Mann und ich uns austauschen können, haben wir auch schon so einige Anleitungen für Kürbisitems gesammelt. Ich bin wild entschlossen in den kommenden Wochen meine Insel mit Halloweensachen zu schmücken und freu mich total darauf die “Vorgärten” meiner Nachbarn zu gestalten. 😉 Jetzt mache ich mir aber erst einmal Porridge zum Frühstück und lese dazu eine Kurzgeschichte und für später haben mein Mann und ich eine Runde mit unserem Godzilla-Brettspiel geplant.

Update 12:45 Uhr

Heutiges Frühstück: Porridge aus einer Flockenmischung mit gepoppten Amaranth, Zimt, Erdnussbutter und Bananenscheiben. 😉

Zum Frühstück habe ich die Kurzgeschichte “Pod Dreams of Tuckertown” von Gareth L. Powell gelesen und fand sie ziemlich deprimierend. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des achtzehnjährigen Pod, der alles verloren hat, als Außerirdische die Welt übernahmen und die Regeln für zwischenmenschliche Kontakte änderten. Ich muss zugeben, dass ich es spannend finde, dass man bei der Anthologie “Shapers of Worlds” nie so recht weiß, was einen als nächtes erwartet. Aber ich bevorzuge am Ende doch die Geschichten, die einem Hoffnung machen oder einen zum Lächeln bringen. 😉

Was mich zu “A Sprinkle of Sorcery” von Michelle Harrison bringt, denn obwohl der Anfang der Geschichte ziemlich deprimierend ist (die drei Widdershins-Schwestern und ihre Großmutter müssen sich mit Behördengewalt auseinandersetzen) und die jüngste Schwester Charlie von Wächtern entführt wird, freue ich mich schon auf all die schönen Szenen zwischen den Schwestern und den anderen Familienmitgliedern und all den Momenten, in denen man als Leser trotz der düsteren Atmosphäre schmunzeln muss. Bislang würde ich sagen, dass man “A Sprinkle of Sorcery” ohne Vorwissen aus “A Pinch of Magic” lesen kann, auf der anderen Seite kann man den ersten Band rund um die Widdershins-Schwestern natürlich deutlich mehr genießen, wenn man keinen der Hinweise, die in “A Sprinkle of Sorcery” eingestreut sind, kennt. Insgesamt genieße ich mein Wiedersehen mit Betty und Fliss und den anderen, auf der anderen Seite kann ich das Buch auch gut weglegen, wenn ich eine etwas weniger düstere Atmosphäre haben mochte oder zu viel “Angst” vor weiteren fürchterlichen Entwicklungen habe. *g*

Jetzt werde ich mein Lesen aber erst einmal unterbrechen, um die heute Vormittag gewaschene Wäsche zusammenzulegen und wegzuräumen und dann eine Brettspielrunde mit meinem Mann einzulegen. 🙂

Update 16:15 Uhr

Heute haben wir eine Runde mit dem Godzilla-Brettspiel gespielt, das mein Mann vor ein paar Wochen neu bekommen hat. Das war unser drittes Mal mit dem Spiel und das erste Mal, das wir – wie es sich gehört – mit verdeckten Karten gespielt haben. Zu meiner großen Überraschung habe ich (als hat Godzilla) sogar gegen Megalon gewonnen, nachdem wir die Stadt ziemlich platt gemacht haben. *g* Die Regeln sind eigentlich ziemlich einfach, aber es gibt immer wieder Sonderpunkte zu bedenken, die mit den verschiedenen Spielfiguren wechseln. Ich finde es sehr nett und habe kein Problem damit, dass wir das nun an den kommenden Samstagen so lange spielen werden, bis wir etwas regelfester sind. Ich muss aber auch zugeben, dass es wohl nicht mein Lieblingsspiel werden wird.

Nach dem Brettspiel wurde es Zeit für ein Stück “Geburtstagskuchen” – genau genommen die traditionelle Birnen-Schokoladen-Sahnetorte, die sich mein Mann jedes Jahr wieder wünscht. Dazu gab es ein Video von John Oliver, das ich so depremierend fand, dass ich nun das dringende Bedürfnis nach “heiler Welt” habe. Ich werde also nach einer Blog- und Kommentarrunde zu “Animal Crossing” greifen, mit meinen Nachbarn schwatzen, den aktuellen Bastler suchen und etwas Zeit mit Tauchen verbringen. 😉

Update 18:45 Uhr

Eigentlich wollte ich vor einer Viertelstunde in die Küche flitzen, aber jetzt gibt es doch noch eben ein Update. In den vergangenen 1 1/2 Stunden habe ich nichts anderes gemacht als “Animal Crossing” gespielt und mit meinem Mann geschwatzt. Ich finde es lustig, dass ich meine Kleidung im Spiel an mein persönliches Temperaturempfinden anpasse – heute musste es der warme Kuschelpulli mit einem Hauch von Halloween sein! 😉 Jetzt drehe ich noch eine winzige Blogrunde und dann wandere ich wirklich in die Küche und koche unser Abendessen!

Update 21:00 Uhr (letztes Update für heute)

Zum Abendessen gab es heute Reis mit Kichererbsen-Spinat-Tomaten-Curry und da ich heute mit einem anderen Topf kochen musste als sonst, weil mein alter Standardtopf kaputt gegangen ist, fehlte mir ein bisschen das Gefühl für Verhältnisse. So ist das Curry etwas wässriger geworden als geplant, aber geschmeckt hat es trotzdem. 😉

Weil euch das Cover von “A Sprinkle of Sorcery” so gut gefallen hat, habe ich noch einmal “A Pinch of Magic” daneben gelegt und fotografiert. Ich muss zugeben, dass das Cover auch der Grund war, wieso ich mir das Buch überhaupt näher angeschaut habe. Erst als ich es schon gekauft hatte, habe ich kapiert, dass ich die Autorin Michelle Harrison schon kannte und eine Reihe von ihr sehr gemocht hatte. 😉 Ein Foto von einer Kapitelüberschrift gibt es auch noch für euch, damit ihr euch das vorstellen könnt:

Das war das letzte Update für heute, da ich gleich noch eine Blog- und Kommentarrunde drehen will und schon gesehen habe, dass ihr in den letzten zwei Stunden sehr eifrig geschrieben habt. Ich gehe mal davon aus, dass ich vor 22 Uhr damit nicht fertig sein werde und was ich dann mache, weiß ich noch nicht. Aber ich kann euch ja in meinem morgigen Beitrag erzählen, wie mein Tag ausgeklungen ist. 😉

Es war auf jeden Fall sehr schön heute mit so vielen Leuten ins Herbstlesen zu starten und zu sehen, womit ihr euch den Tag vertreibt und womit ihr euch erholt habt. Ich freu mich schon sehr auf morgen und wünsche euch bis dahin eine angenehme Nacht! 🙂

P.S.: Diejenigen, deren Beiträge erkennbar fürs ganze Wochenende angelegt waren, werde ich schon in die Liste für morgen eintragen. Alle anderen müssen sich im Zweifelsfall morgen wieder in einem Kommentar melden und mir Bescheidsagen, dass ich ihren (heutigen oder neuen) Post noch eintragen muss. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Lyne
Neyasha
JED
Anette
Kiya
Ariana
Sayuri
Natira

Herbstlesen im Oktober 2020

Ich habe ein bisschen überlegt, ob ich es wagen soll, das Herbstlesen schon jetzt anzukündigen, da ich nicht vollkommen sicher bin, ob ich in den kommenden Wochen nicht noch einmal zu meinen Eltern muss. Aber da es im Moment so ausschaut, als ob meine Mutter noch eine Weile nicht wieder zurück nach Hause kommt und mein Vater aktuell ganz gut allein zurechtkommt, gehe ich mal davon aus, dass ich im Oktober ganz normal Zeit für das Herbstlesen haben werde. Dringend nötig habe ich es auf jeden Fall, mich auf einen Monat voller gemütlicher Lese-Wochenenden zu freuen!

Wie immer geht es beim Herbstlesen weniger darum, möglichst viele Stunden mit Lesen zu verbringen, als sich bewusst für die Dinge, die einem Freude bereiten, gemütliche Auszeiten zu gönnen und diese dann über den Blog mit anderen zu teilen. Da ich normalerweise recht lange Beiträge pro Tag zusammenbekomme, gibt es von mir wieder einen Beitrag pro Herbstlesen-Tag (also je einen Post an jedem Samstag und an jedem Sonntag im Oktober). Wer sich mir anschließt, muss natürlich nicht so viel bloggen, wie ich es tue – es reicht auch ein Sammelbeitrag pro Wochenende oder Ähnliches. Wichtig ist mir nur, dass ihr an den Tagen, an denen ihr euch mir anschließt, einen Kommentar mit Link unter meinem Beitrag hinterlasst, damit ich euch verlinken kann. Der Austausch mit den anderen “Herbstlesern” ist schließlich immer einer der nettesten Aspekte dieser Aktion, und wenn es einen zentralen Ort gibt, an dem alle Links gesammelt werden, geht das am besten.

Für meinen Herbstlesen-Oktober habe ich mir neben dem Reread der October-Daye-Reihe wieder einige Brettspielstunden mit meinem Mann vorgenommen. Wir haben so viele Brettspiele, die wir im Sommer nicht spielen konnten, dass wir damit vermutlich an den Wochenenden ganz gut beschäftigt sein werden. Außerdem knoble ich gerade an der “perfekten” Sockenform für mich und werde vermutlich (wie schon in den vergangenen Monaten) sehr viel Zeit mit Sockenstricken und – aufribbeln beschäftigt sein. *g*

In diesem Jahr geht es mit dem Herbstlesen 2020 wieder am 3. Oktober los (der diesmal auf einen Samstag fällt), und der letzte Herbstlesen-Tag wird der 31. Oktober sein (der ebenfalls ein Samstag ist). Ich würde mich freuen, wenn ihr euch mir wieder anschließen mögt, und bin schon neugierig darauf, womit ihr euch die Wochenenden im Oktober “schön und erholsam” gestaltet.

Herbstlesen im Oktober (So., 27. Oktober)

Da für den 31. kaum einer Zeit und Interesse angemeldet hat (was bei einem Wochentag mehr als verständlich ist), ist heute also schon der letzte Tag des Herbstlesens 2019. Ich freu mich sehr darüber, dass wir noch einen gemeinsam Sonntag miteinander verbringen können (und verweise vorsichtshalber schon mal auf den Lese-Sonntag am 17. November). Bevor ich noch mehr Sätze mit eingeschobenen Klammerbemerkungen produziere, schiebe ich die gestern angesetzten Brötchen in den Ofen und greife ich dann erst einmal zu meiner Anthologie und schaue, was die nächste Kurzgeschichte mir zu bieten hat. 😉

Update 10:00 Uhr

Die Brötchen sind fertig (wenn sie schmecken, mache ich das nächste Mal nur die Hälfte des Teigs und nehme deutlich weniger Hitze als im Rezept steht), der Abwasch erledigt, die Wäsche von gestern Abend weggeräumt und meine erste Kurzgeschichte des Tages habe ich auch gelesen. Lori M. Lee greift in “Steel Skin” eine Geschichte der Hmong (“The Woman and the Tiger”) auf und erzählt eine SF-Handlung, in der die fünfzehnjährige Protagonistin Yer vor einem Jahr bei einem Aufstand der Androiden ihre Mutter verloren hat. Ihr Vater ist seitdem nicht mehr der Selbe, er ist verschlossen, antriebslos und abweisend, obwohl Yer ihn nun mehr den je benötigt. Richtig unheimlich wird es, als er nach einer Reise zurückkommt und sich noch weniger als zuvor um Yer kümmert, bis in ihr der Verdacht aufkommt, dass die Person, mit der sie zusammenlebt, nicht mehr ihr Vater ist … Ich mochte die Geschichte sehr, sie ist voller Wut und Trauer, Freundschaft und Vertrauen und präsentiert ein wirklich überraschendes und cooles Ende. 🙂

Nach dem Lesen der Geschichte habe ich die Tatsache genutzt, dass mein Mann heute länger geschlafen hat und mir Musik angemacht und zu meinem Strickzeug gegriffen. Das Tuch habe ich schon vor einer Weile angefangen, hatte aber in letzter Zeit keine Gelegenheit für “Stricken mit ein bisschen mehr Denken als sonst” und stattdessen in der Regel eher zu den Socken gegriffen, die ich aktuell für meinen Mann stricke. Wenn mein Mann mit seinem Frühstück fertig ist, werden wir wohl erst einmal eine Runde zusammen puzzeln. Den Hellboy hatten wir in der vergangenen Woche beendet und nun haben wir uns als nächstes unser letztes (noch eingeschweißtes) Elzupp! vorgenommen. Da es heute draußen sehr dunkel ist und bestimmt bald wie aus Eimern schütten wird (mein Mittleid gilt den armen Läufern, die heute beim Frankfurt Marathon starten), wird es heute etwas anstrengend für die Augen. Aber wir denken, dass das schon klappt wenn wir einfach vormittags und nachmittags eine Puzzle-Runde einlegen – das bietet mir dann auch die Gelegenheit zu einer relativ normalen Zeit (also für mich) zu frühstücken. 😉

Update 13:00 Uhr

Ich bin wirklich froh, dass ich heute Vormittag gar nicht versucht habe zu Lesen, denn wie immer an Marathon- (oder Triathlon-)Tagen ist es sehr, sehr laut im Viertel inklusive Trillerpfeifen und Kuhglocken, Hubschraubern und Vorausfahrzeugen mit Megafon-Durchsagen. Immerhin ist heute die Spitze der Läufer schon um 11 Uhr an unserer Kreuzung vorbeigezogen und gerade meldete die Polizei über Twitter, dass sie einen Teil der Innenstadt schon wieder für den Verkehr freigibt, also sollte sich die Veranstaltung heute wohl nicht so lang hinziehen.

Was das Puzzle angeht, so wird es dieses Mal besonders spannend, denn wir puzzeln nicht einen Teil der Szene, der auf dem Bild nicht abgebildet ist, wie das sonst bei den Elzzups! der Fall war, sondern wir puzzeln die gleiche Veranstaltung – allerdings 2000 Jahre in der Zukunft. Bislang haben wir gerade mal den Rand gelegt und überall auf dem Tisch Häufchen verteilt, um einen groben Überblick über das Puzzle zu bekommen. Momentan habe ich das Gefühl, wir hätten die Puzzlematte gar nicht rausholen müssen, weil wir mit all den Haufen das Ganze eh nicht mal eben einrollen können, wenn wir den Tisch anderweitig nutzen wollen. *g*

Da mein Magen dann doch noch anfing zu knurren, gab es erst einmal Frühstück. Die Brötchen schmecken überraschend gut, allerdings finde ich die Konsistenz recht schwierig, da nach dem Abkühlen selbst die anfangs knusprige Kruste weich geworden ist. Mal schauen, wie sie sich in den nächsten Tagen machen – ich habe ja genug gebacken, um mich davon bis zur Wochenmitte zu ernähren … Jetzt dreh ich erst einmal eine Kommentarrunde und wärme dabei meine Fuße unter der Sofadecke.

Update 17:00 Uhr

Uff, rund um das letzte Update fing unsere Internetverbindung an zu mucken und so etwas treibt mich ja in den Wahnsinn. Für Technik – egal welcher Art – die nicht reibungslos funktioniert, habe ich so gar keine Geduld. Besonders lästig war es, dass sich dadurch die Kommentarrunde so lange hingezogen hat und ich bei den Blogspot-Blogs mehrfach meinen Namen eingeben und die “ich bin kein Roboter”-Haken setzen musste, bevor mein Kommentar überhaupt gesendet wurde. Jetzt scheint aber alles wieder okay zu sein und ich hoffe, dass es den Rest des Tages dann auch so bleibt.

Da ich mich etwas frostig fühlte und meine (seit Wochen ein winziges Bisschen am Morgen vorhandenen) Halsschmerzen heute einfach nicht verschwinden wollen, bin ich nach der Kommentarrunde auf dem Sofa geblieben und habe mit meinem Mann “Gefangen bei den Pharaonen” von H.P. Lovecraft (gelesen von David Nathan) gehört. Dazu habe ich weiter an meinem Tuch gestrickt, bis ich genügend Fläche hatte, um mir das Muster richtig anzuschauen. Dann habe ich beschlossen, dass meine Wolle viel zu fein für dieses Muster ist und alles wieder aufgeribbelt. Etwas ärgerlich, aber ich ribbel lieber jetzt auf, als dass ich später mit einem Tuch rumlaufe, das mir nicht gefällt. Dummerweise muss ich mich jetzt auf die Suche nach einem weiteren klarem, nicht zu verspielten Muster machen, mit dem ich den nächsten Versuch für ein Halstuch wagen kann.

Oder ich mache das Muster noch einmal, das ich schon für mein grünes Tuch verwendet habe. Das gefiel mir gut und passt auch zu der Jacke, zu der ich das schwarze Tuch machen möchte, aber auf der anderen Seite finde ich es etwas langweilig zwei gleiche Tücher zu machen. Nebenbei habe ich in der letzten Stunde weiter Kommentare beantwortet und etwas getwittert (wenn mein Mann CivVI kommen regelmäßig blöde Sprüche von ihm, die ich einfach irgendwo festhalten mag :D) und Bilder von flauschigen Katzenbäuchen zugeschickt bekommen. Drückt mir die Daumen, dass ich nicht in den nächsten Tagen krank werde, ich habe keine Lust meinen Grippe-Impftermin am Mittwoch abzusagen.

Update 20:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich spontan einen ersten Entwurf für einen “Sachbuch-Challenge”-Ankündungsbeitrag (für Anfang Dezember) geschrieben. Seitdem das Thema vor kurzem aufkam, ging es mir nicht mehr aus dem Kopf und ich hoffe, dass ich für das kommende Jahr wieder Leute finde, die mit mir gemeinsam Sachbücher lesen mögen. Vor der Veröffentlichung müsste ich aber noch ein Logo basteln. *g*

Außerdem habe ich ein bisschen an meinem aktuellen Socken gestrickt, während mein Mann (seltsame) Musik gehört hat. Neben habe ich noch ein paar Seiten in “Poor Economics” (darüber, warum Versicherungsangebote von wirklich armen Menschen so gut wie nie angenommen werden) gelesen und gekocht (und immer wieder ein paar Puzzleteile gelegt :D) und gegessen.

Spitzkohl-Eintopf

Jetzt gibt es erst einmal wieder eine gründliche Blog- und Kommentarrunde und dann geht es mit dem Blücmchen gießen weiter.

Update 23:00 Uhr

Eigentlich wollte ich ja nach dem letzten Update “Animal Crossing” spielen, aber bislang hat es nur zum Laden meines Speicherstands gereicht und den Rest der Zeit habe ich mit dem Lesen von Updates und dem Schreiben von Kommentaren verbracht. Irre, wie viel ihr heute (mit mir) kommuniziert habt! 😀 Damit meine Blümchen nicht über Nacht welken, werde ich für heute offline gehen, Blümchen gießen und dann ins Bett fallen.

Es war auch in diesem Jahr wieder wunderbar, mit euch gemeinsam das Herbstlesen zu verbringen. Ich mag es nicht nur, dass dieses bewusste Verbringen des Tages dafür sorgt, dass ich mir wirklich ausgiebige Erholungszeit gönne, sondern ich liebe auch den Austausch mit euch! Es ist immer spannend zu sehen, was euch beschäftigt, was ihr lest und womit ihr eure Stunden verbringt, wenn ihr es euch gutgehen lasst. Also vielen Dank fürs Mitmachen, und vielleicht treffen wir uns im kommenden Jahr ja wieder zum Herbstlesen im Oktober! 🙂

 

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Heutige Mitleserin:

Neyasha
Ina
Sunny
Anette
Natira
Kiya
JED
Sayuri

Herbstlesen im Oktober (Sa., 26. Oktober)

Ich habe gerade mal wieder einen Anfall von “wie schnell die Zeit vergeht”, denn heute bricht schon das letzte Herbstlesen-Wochenende an und ich habe das Gefühl, der Oktober ist einfach so vorbeigeflogen. Immerhin habe ich mir in der vergangenen Woche sehr viele Lesestunden gönnen können (auch in den Bewusstsein, dass die kommende Woche mit all den vielen Terminen mir nicht viel Freizeit bringen wird). Es ging also nicht nur am Freitag weiter mit dem Deborah-Crombie-Lesen mit Sayuri, sondern ich habe auch den erste Band der Beaumont-and-Beasley-Reihe, “The Spellcoats”, ungefähr die Hälfte von “Poor Economics” und ein paar Kapitel in “The Boneyard” gelesen, sowie “Brief Cases” beendet und “A Thousand Beginnings and Endings” (erneut) angefangen. Mit der Anthologie mache ich auch gleich weiter, bevor es für uns wieder losgeht, weil wir für heute Vormittag eine Frühstücksverabredung mit der ehemaligen Nachbarin haben.

Update 8:45 Uhr

Nicht gerade das beste Cover, um es im Halbdunkeln zu fotografieren …

Die Kurzgeschichte “Olivia’s Table” von Alyssa Wong hat mir sehr gut gefallen (ich muss mal schauen, was die Autorin noch so geschrieben hat). In der Geschichte wird das chinesische Yu Lan (Hungry Ghost Festival – keine Ahnung, wie das auf Deutsch genannt wird) aufgegriffen, wobei Olivia eine chinesische Amerikanerin ist, die nach dem Tod ihrer Mutter deren Rolle als “Exorzistin” übernimmt und in einer alten Minenstadt für die Geister ein Festmahl ausrichtet. Während das örtliche Hotel Olivia als Exorzistin engagiert hat, geht es ihr darum die Vorfahren zu ehren, sie auch nach dem Tod noch mit gutem Essen glücklich zu machen und wenn das dazu führt, dass sie Ruhe und Frieden finden, dann ist es gut so. Ich mochte die Geschichte sehr, weil es nicht nur schön diese chinesische Tradition beschreibt, sondern auch Olivias eigenen Weg, um mit dem Tod ihrer Mutter fertig zu werden, und ihre Suche nach einen Platz im Leben.

Jetzt muss ich mich aber so langsam umziehen, damit wir uns pünktlich auf den Weg machen können. Ich melde mich nach der Frühstücksverabredung wieder hier und wünsche euch bis dahin einen schönen Start ins Wochenende! 🙂

Update 14:45 Uhr

Uff, das war heute eine gründliche Frühstücksverabredung mit sehr lästigen Straßenbahnfahrten (dank Sperrung des Hauptbahnhofes hat sich sehr viel Verkehr auf die Straßenbahn verlagert, die wir quer durch die Stadt nehmen müssen) und sehr intensiven und lustigen Gesprächen. Unter anderem haben wir uns über Filme unterhalten, die anscheinend nur ich kenne … Ich gebe zu, dass weder “Die Indianer von Cleveland”, noch “Flammender Sommer” besondere Kunstwerke oder besonders erinnerungswürdig sind, aber dass weder unsere ehemalige Nachbarin, noch mein Mann diese Filme je gesehen haben, irritiert mich. Das ist ein bisschen wie mit “Bolle” am vergangenen Wochenende, bei den “Indianern von Cleveland” war ich mir ebenso sicher, dass die allgemein bekannt sind wie der “Bolle”. 😉

Bevor ich mich jetzt auf dem Sofa einrolle und zum Buch greife, drehe ich erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und kümmere mich um den heute Morgen nicht beendeten Abwasch.

Update 19:00 Uhr

Statt mich direkt nach der Kommentarrunde auf meinen restlichen Abwasch zu stürzen, habe ich mich natürlich vom Internet ablenken lassen und mich intensiv mit einem Artikel über Giulia Tofana beschäftigt – eine Frau, die in der Renaissance über 600 Frauen dabei half, ihre Männer zu vergiften. Ich muss gestehen, ich würde sehr gern mal eine gut geschriebene Biografie über diese Frau lesen, aber da es die nicht zu geben scheint, muss ich mich wohl mit einem englischen Sachbuch über Giftmorde (“The Royal Art of Poison” von Eleanor Herman) begnügen, über das ich bei meiner Suche gestolpert bin und das ich auf meinen Merkzettel gesetzt habe. 😀 Und da ich schon bei meinem Merkzettel war und seit Wochen im Hinterkopf habe, dass ich noch ausprobieren wollte, ob ich meinen Vater in diesem Jahr von “doppelten Geschenken” abhalten kann, in dem ich für ihn einen Extra-Wunschzettel, habe ich das auch gleich erledigt. Irgendwie erschüttert es mich immer wieder, dass der Mensch, der mir in den 90ern bei jedem PC-Problem zur Seite stand, heutzutage mit den alltäglichsten Dingen im Internet vollkommen überfordert ist (obwohl er das natürlich nicht so sieht und ich deshalb sehr vorsichtig sein muss, wenn ich mich mit ihm darüber unterhalte, warum etwas wohl noch hinhaute).

Irgendwann habe ich mich dann aber doch vom Laptop gelöst (nachdem ich noch eben spontan zwei Hörbücher gekauft und den Download gestartet hatte, obwohl ich gerade so gut wie keine Hörbücher höre,) und mich auf den Abwasch und danach in die Dusche gestürzt. Kochwäsche habe ich auch noch angeworfen und das Abendessen soweit vorbereitet, dass ich nur noch Nudeln kochen und die Sauce aufwärmen muss. Dann wollte ich eigentlich gemütlich mit Tee, Apfel (wir testen gerade jede Woche eine andere aktuelle Apfelsorte, was erstaunlich spannend ist, weil die so unterschiedlich schmecken) und Buch auf dem Sofa versumpfen, aber irgendwie gab es schon wieder Kommentare zu beantworten. *g* Jetzt werde ich aber die Zeit bis zum Kochen nutzen und wirklich meine Nase in meinen Roman stecken. Da ich wieder einen spontanen Anfall von Cozy-Lust habe, aber euch nicht schon wieder einen Agatha Christie zumuten will, habe ich mich für den vierten (?) Her-Royal-Spyness-Band “Royal Blood” entschieden. Ich habe von der Reihe noch mehrere Bände auf dem SuB und es gibt noch diverse Fortsetzungen, die ich noch nicht besorgt habe, so dass ich da nicht befürchten muss, dass mir der Nachschub in den nächsten Jahren ausgeht. 😉

Update 22 Uhr

Brötchenteig … der wegen der darin befindlichen Haferlocken so klumpig aussieht. *g*

Wenn man bis 20 Uhr Kommentare schreibt, schiebt sich das Abendessen irgendwie ein bisschen nach hinten. Und wenn man dann noch während des Kochens feststellt, dass die einkaufende Person heute vergessen hat Knäcke für mein Frühstück zu besorgen, dann wird es notwendig noch eben einen Teig für “Übernachtbrötchen” anzusetzen. Das Rezept habe ich vor einigen Wochen irgendwo gefunden und für den “Notfall” notiert, hätte aber nicht gedacht, dass ich es so schnell einmal ausprobieren würde. Aber Mehl, Haferflocken, Wasser und Trockenhefe habe ich nun mal immer im Haus und wenn die Brötchen morgen was werden, dann wäre das ziemlich cool.

Linsen-Bolognese ist auch nicht gerade das fotogenste Essen. 😉

Nach dem Abendessen habe ich dann noch meine tägliche Runde “Animal Crossing” absolviert – so langsam geht es auch in dem Spiel in Richtung Halloween, was bedeutet, dass meine Nachbarin mich mal wieder darüber aufgeklärt hat, was ich am 31. zu tun habe. 😉

Uuuund dann habe ich es doch noch geschafft endlich meinen Roman aufzuschlagen! Georgie hat nach den Ereignissen im vergangenen Band kein neues Engagement gehabt (nachdem ihre Idee eines Begleitservices für Theaterbesuche diverse Herren auf vollkommen absurde Ideen gebracht hatte – sehr seltsam! :D). Es ist nebelig und kalt in London und Georgie fühlt sich ziemlich einsam im Stadthaus ihrer Familie. Trotzdem ist die Aussicht darauf, dass ihr Bruder mit seiner Frau (die zu erwarten scheint, dass Georgie das Haus vorbereitet) sich in den nächsten Wochen dort einquartieren, noch unangenehmer für Georgie als die Einsamkeit. Außerdem fürchtet sie sich ein bisschen davor, dass Queen Mary wieder einen Auftrag für sie geplant hat, der ihr Leben aufregender machen wird, als ihr lieb ist (und als sie sich finanziell leisten kann). Stellenweise wird Georgie schon sehr naiv dargestellt, aber grundsätzlich mag ich die Krimis sehr gern, finde sie amüsant und bin neugierig auf den Fall. Es gibt eindeutig schlechtere Cozies. 🙂

Update 23:50 Uhr

Auch wenn ich mich wiederhole: Wo ist der Tag hin? Seit dem letzten Update habe ich noch ein bisschen gelesen und ein bisschen kommentiert und nun hüpfe ich am Besten ins Bett, bevor ich wieder etwas finde, dass die nächsten Stunden frisst. 😉 Ich hoffe, ihr habt eine gute Nacht! Bis morgen! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Sunny
Natira
Ina
Anette
JED

Herbstlesen im Oktober (So., 20. Oktober)

Mir ist gerade erst aufgefallen, dass heute ja nicht nur das Herbstlesen, sondern auch der monatliche Lese-Sonntag ist – wie kann es sein, dass wir schon das dritte Oktoberwochenende erreicht haben? Nachdem ich gestern das Lesen von “White Hot” so sehr genossen habe, werde ich heute damit auch weitermachen, außerdem haben mein Mann und ich geplant, dass wir heute zusammen puzzeln wollen. Aber vorher gönne ich mir noch eine Harry-Dresden-Kurzgeschichte und erledige den Abwasch, den ich seit Freitagabend dezent ignoriere und nun wirklich mal in Angriff nehmen sollte. 😉

Update 11:00 Uhr

Die heutige (ziemlich lange) Kurzgeschichte drehte sich vor allem um Molly (Harrys Lehrling), die ohne Harry auf der Straße überleben muss und dabei versucht ihre Magie so einzusetzen, wie er es (ihrer Meinung nach) tun würde. Ich mag es, wie Molly beschrieben wird – sie ist skrupellos, sie nimmt magische Abkürzungen und das alles passt zu ihrer weiteren Entwicklung. Außerdem finde ich Jim Butchers Versuch jemanden “nach Harrys Vorbild” handeln zu lassen unterhaltsam zu lesen, weil man so einen idealisierten Harry präsentiert bekommt, ohne all seine Gedanken mitzubekommen, die zeigen, dass ihm durchaus bewusst ist, dass er gerade Mist gebaut hat oder dass seine Motive bei einer Handlung nicht ganz so edel sind, wie er selber gern glauben würde. Ich mochte die Geschichte (“Bombshells”), aber ich muss trotzdem zugeben, dass Jim Butcher besser darin ist aus der Sicht von Männern zu schreiben als aus der Perspektive einer Frau.

Einen Teil der Zeit seit dem letzten Update habe ich nicht nur “normal” online verbracht, sondern ich musste auch unbedingt den Text von “Bolle reiste jüngst zu Pfingsten” nachschauen, weil mein Mann das nicht kannte, obwohl das Lied meinem Gefühl nach zum Allgemeinwissen (in “Westdeutschland”?) gehört. Ansonsten ist die Küche inzwischen ordentlich (also so ordentlich wie sie sein kann, wenn man lauter Sachen auf der Arbeitsplatte lagert), die Kartoffeln fürs Abendessen sind vorgekocht und mein Frühstück ist fertig, was bedeutet, dass ich mich damit auf dem Sofa einrollen und noch ein bisschen in “White Hot” lesen werde, bis mein Mann mit mir anfangen mag zu puzzeln.

Update 17:00 Uhr

Bis ich dann mit meinem Frühstück und der Blog- und Kommentarrunde fertig war (sagt mal, seid ihr heute alle gleichzeitig online gegangen? *g*), war es dann doch schon wieder 13:00 Uhr und mein Mann wartete auf mich, damit wir endlich mit puzzeln anfangen konnten.

Wir haben uns heute ein Hellboy-Puzzle vorgenommen, dass sich mein Mann beim “Hellboy Day” im März gegönnt hatte. Dazu gab es – nachdem wir die Stereoanlage im Wohnzimmer ab- und im Durchgangszimmer aufgebaut hatten – von David Nathan gelesene Geschichten von Lovecraft. Genau genommen haben wir die Geschichten “Das Fest”, “Stadt ohne Namen”, “Die Katzen von Ulthar”, “Der Alchemist”, “Geschichte des Necronomicons” und “Das gemiedene Haus” gehört, bis ich gerade keine Lust hatte länger am Tisch zu sitzen und mich nach Sofa und Buch sehnte. 😉

Aber wir sind mit dem Puzzle ganz schön weit gekommen und wenn das Licht im Durchgangszimmer besser wäre, wäre es sogar ein bisschen einfacher all die sehr ähnlichen Blauschattierungen auch besser auseinander zu halten. *g*

Update 20:45 Uhr

Heute rennt die Zeit wieder sehr schnell. *g* Seit dem letzten Update habe ich vor allem in “White Hot” gelesen (und ich winde mich immer noch bei dem Titel). Ich mag die Figuren, ich mag die Geschichte und ich finde das Ganze trotz der diversen Dramen wunderbar erholsam. Gegen halb acht bin ich dann in die Küche gewandert und habe angefangen Spinat zu putzen (wieso vergesse ich eigentlich immer, wie lange das dauert?), um eine “Würzige Spinat-Kartoffel-Pfanne” nach einem Gericht von Hugh Fearnley-Whittingstall zu kochen. Das war mein erster Versuch damit und die leicht angebratenen Kartoffen, mit Spinat, Zwiebeln, Knoblauch und den scharfen Gewürzen waren verflixt lecker! Wenn ich mich häufiger dazu aufraffen kann frischen Spinat zu verarbeiten, wird es das Gericht in Zukunft definitiv öfter geben. Bevor ich zum DS greife, um Animal Crossing zu spielen, drehe ich erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und schaue, wie es euch den Abend über ergangen ist.

Update 0:15 Uhr

Ups, etwas später als geplant, aber dafür habe ich nicht nur “Blümchen gegossen”, sondern auch meinen Roman ausgelesen. Natürlich bin ich nach dem Ende nun neugierig auf die Fortsetzung, aber die muss noch eine Weile warten, ich habe nicht nur genügend angefangene Bücher und Bibliotheksausleihen im Haus, ich will auch nicht das Risiko eingehen, dass ich von der Reihe übersättigt werde. 😉 Es war heute wieder sehr nett, dass ich mit euch gemeinsam den Herbstlese-Sonntag verbringen durfte! Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen und erholsamen Tag! Gute Besserung an all diejenigen von euch, die mit Halsschmerzen und Erkältungen kämpfen! Kommt gut durch die Woche und gönnt euch genügend Erholungszeiten. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Helma
Natira
Ina
Anette
JED
Sunny