Schlagwort: Herbstlesen 2024

Herbstlesen im Oktober 2024 (Sonntag, 27.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Schon der letzte Herbstlesentag für dieses Jahr und ich finde es wirklich überraschend, wie schnell das dieses Mal rumgegangen ist. Wobei es vielleicht nicht soooo überraschend ist, wenn ich bedenke, dass wir eh nur vier Wochenenden hatten und ich davon auch noch den ersten Samstag absagen musste …

Nachdem ich gestern so klug war und „Ravenfall“ vor dem Schlafengehen noch beendet habe, stehe ich heute wieder vor der Frage, was ich lesen werde. „For Better or Cursed“ liegt weiterhin neben dem Sofa, aber ich weiß nicht, ob ich heute genug Geduld für die erwachsenen Charaktere in der Geschichte aufbringen kann. Auf der anderen Seite will ich auch nicht so schnell ein weiteres Middle-Grade-Buch anfangen. Mal schauen, wann ich mich für meinen nächsten Roman entscheide. Vorher will ich erst einmal wachwerden und einen Hefeteig für heute Nachmittag ansetzen und irgendwann wollen mein Mann und ich eine weitere Runde „Keep the Heroes Out!“ spielen.

Update 12:00 Uhr

Ui, der Vormittag ist aber schnell rumgegangen! Ich habe den üblichen morgendlichen Kram hinter mich gebracht, Hefeteig angesetzt und da mein Mann dann noch dabei war seine Animal-Crossing-Runde zu drehen, habe ich auch schnell noch die Switch angeworfen und bin über meine Insel gelaufen. Um kurz nach zehn waren wir damit fertig und haben dann mit unseren heutigen „Keep the Heroes Out!“-Runde angefangen – und das dauerte prompt etwas länger als üblich. Das heutige Szenario griff wieder die Tatsache auf, dass unsere Meerjungfrau eine berühmte Sängerin ist. Dieses Mal war es aber so, dass sie nicht in unserem Dungeon auftrat, sondern dass sie ein großes Konzert geben wollte und das war schon so gut wie ausverkauft. Weshalb ihr Manager aus Marketinggründen beschloss, dass er „Goldene Tickets“ für das Konzert in unserem Dungeon verstecken würde. Was natürlich dafür sorgte, dass wir uns gegen einen Haufen Helden durchsetzen mussten, die auch nicht vor Mord zurückschreckten, um uns aus dem Weg zu bekommen. *g*

Da der Dungeon für diese Runde ringförmig um einen zentralen Raum aufgebaut war, habe ich mich heute für die Hexe entschieden, die Portale machen kann. Allerdings muss ich zugeben, dass meine Hexe – nachdem alle Räume mit Portalen versorgt waren – vor allem dafür gut war, um Rohstoffe anzusammeln, die mein Mann mit seinen Echsen dann für Zaubertränke, Waffen und Zaubersprüche verwendete. Es war überraschend herausfordernd die heutige Runde zu gewinnen, hat aber auch wieder sehr viel Spaß gemacht! Ich mag dieses Spiel wirklich, wirklich gern!

Jetzt drehe ich erst einmal eine kleine Blog- und Kommentarrunde, um zu schauen, was Birthe und Anette heute Vormittag so gemacht haben, dann gehe ich in die Küche und forme meinen Hefeteig zu zwei kleinen Laiben, und während die gehen, entscheide ich mich für mein nächstes Buch. Mal schauen, wie gut ich mich dann konzentrieren kann, da heute eine Marathonstrecke durch unser Viertel läuft und eben schon das Anfeuerungsgeschrei für den ersten Pulk von Läufern zu hören war. So schön es für die Läufer ist, dass die Zuschauer normalerweise ausharren bis auch die langsameren Teilnehmer durch sind, so sorgt das doch auch immer für einige Stunden Lärm …

Update 15:00 Uhr

Ich kann mitteilen, dass der Marathon schon beendet ist – zumindest läuft schon wieder normaler Verkehr an unserem Haus vorbei! Ansonsten habe ich in den letzten drei Stunden entspannt gefrühstückt (und dabei ein Video geschaut) und mich überraschend viel Zeit in der Küche aufgehalten, um zwei „Hefekringel“ zu formen, gehen zu lassen und zu backen (und zwischendurch immer wieder aufzuräumen und abzuwaschen). Das Ganze hat dafür gesorgt, dass ich nicht wirklich Ruhe zum Lesen hatte und mich stattdessen weiter online rumgetrieben habe. Jetzt aber riecht es in der Wohnung wunderbar nach frischem Hefegebäck und in der nächsten Stunde bin ich fest entschlossen mich auf dem Sofa einzurollen und zu schauen, ob ich heute in der richtigen Stimmung für „The Briar Book of the Dead“ von A. G. Slatter bin.

Update 18:30 Uhr

Ich habe dann wirklich doch endlich zu „The Briar Book of the Dead“ gegriffen und mich gut von dem Anfang unterhalten gefühlt. Die Geschichte wird aus der Perspektive der neunzehnjährigen Ellie Briar erzählt, die als einzige Frau ihrer aus Hexen bestehenden Familie über keinerlei Magie verfügt. Nachdem Ellies Großtante Maud vor einigen Monaten gestorben ist, hat sie ihre Aufgaben als Steward für die Familie übernommen. Bislang bin ich noch dabei die verschiedenen Familienmitglieder kennenzulernen und wie Ellie mit ihnen auskommt. Aber der Klappentext hat schon verraten, dass in absehbarer Zeit der Punkt kommt, an dem Ellie mit einem Machtwechsel in der Familie konfrontiert wird. Außerdem verfügt sie über eine Fähigkeit, von der sie bislang noch nichts ahnt und ich bin gespannt, wie sie damit umgehen wird.

Angela Slatters Schreibweise finde ich – wie schon bei ihren vorherigen Romanen – wieder sehr fesselnd. Sie lässt sich Zeit, um die Figuren und die Situation, in der sich ihre Protagonistinnen befinden, vorzustellen. Und während ich auf der einen Seite ihre Geschichten gut aus der Hand legen kann, lassen sie mich auf der anderen Seite nicht los und selbst nach dem Beenden eines ihrer Romane, muss ich immer wieder an bestimmte Figuren oder Szenen denken. Ich gebe zu, dass ihre Urban-Fantasy-Titel in der Beziehung nicht ganz mit den aktuelleren Büchern mithalten kann, aber selbst da habe ich immer wieder Aspekte gefunden, die ungewöhnlich genug waren, dass ich die Geschichten nie ganz vergessen konnte.

Obwohl mir der Anfang von „The Briar Book of the Dead“ so gut gefallen hat, habe ich heute Nachmittag noch spontan „Staff and Crown“ von W.R. Gingell runtergeladen. Das ist die Fortsetzung von „Blackfoot“ und ich fand, dass das eine gute Lektüre für die Momente des Tages wäre, an denen ich beim Lesen die Hände gern (z.B. zum Essen) frei hätte. Im Moment bin ich – gemeinsam mit Annabel – etwas irritiert mit all den Magiern in ihrem Leben, die zu viele Geheimnisse vor ihr haben. Aber da es für Annabel demnächst an eine Finishing School geht und ich schon weiß, dass sie da eine meiner Lieblingsnebenfiguren aus „Spindle“ treffen wird, freu ich mich schon auf die weiteren Entwicklungen.

Aber bevor ich wieder zu irgendeinem Buch greife, geht es erst einmal in die Küche zum Abendessen kochen …

Update 21:00 Uhr

Ein Teller mit zwei halbierten, goldbraun gebackenen Wraps, wobei die Hälften des einen Wraps so auf dem anderen liegen, dass die Schnittflächen mit der Füllung zu sehen sind.

Nur ein kurzes Lebenszeichen, weil mir sonst die Spanne bis zum letzten Update des Tages zu lang wird. Die Stunden seit dem letzten Update ist vor allem mit Kochen und Essen drauf gegangen. Kidney-Bohnen-Wraps brauchen immer etwas mehr Zeit, aber sie sind so lecker, dass es sich definitiv lohnt diesen Aufwand zu betreiben. Beim Essen haben wir wieder etwas „The Taste“ laufen lassen – normalerweise reicht eine Folge bei uns drei bis vier Tage. Aber jetzt wird es definitiv Zeit wieder zum Buch zu greifen und etwas zu lesen!

Update 23:00 Uhr (letztes Update für das Herbstlesen 2024)

Die letzten zwei Stunden habe ich mit einer Mischung aus Lesen („Staff and Crown“) und Dösen verbracht – ich bin wohl doch müder, als ich dachte. *g* Es wird also so langsam Zeit ins Bett zu gehen, aber vorher wollte ich mich noch einmal bedanken, dass ihr auch in diesem Jahr wieder beim Herbstlesen dabei gewesen seid!

Auch wenn es mit jedem Jahr weniger Personen werden, die Zeit für diese Lesewochenenden im Oktober haben, so habe ich keinen Herbstlesen-Tag allein verbracht und das ist nach all den Jahren doch beachtlich. Ich hoffe, ihr hattet wieder eine schöne Zeit und konntet diese Aktion als Anlass nehmen, um bewusst eure Tage (oder zumindest Teile davon) mit Dingen zu füllen, die euch gut tun und entspannen. Vielleicht lesen wir uns ja am nächsten Lese-Sonntag (17. November) wieder – ich wünsche euch bis dahin eine wunderbare Zeit! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2024 (Samstag, 26.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Die vergangene Woche war eine gute Mischung aus „ich habe Sachen erledigt“ und „ich habe mir trotzdem Lesezeit gönnen können“. Dem Badezimmer habe ich eine zweite Schichte wasserabweisende Farbe über der Badewanne (die Decke ist keine zehn Zentimeter über unserem Duschkopf, der so niedrig hängt, dass ich in die Knie gehen muss, um darunter zu stehen) verpasst

und die restliche Decke plus Wände mit normaler Wandfarbe noch einmal gestrichen. Ich muss zugeben, dass das Badezimmer jetzt besser ausschaut als in den letzten sieben Jahren … Außerdem habe ich ein Rezept für „Sourdough English Muffins“ ausprobiert, was ein 3-Tage-Projekt war, aber ich bin mit dem Ergebnis wirklich glücklich. 🙂 Oh, und ich habe „Fin and the Memory Curse“ und „Blackfoot“ beendet und bin bei „For Better or Cursed“ ungefähr bei der Hälfte. Alles in allem freue ich mich sehr auf ein entspanntes Lese-Wochenende! Aber bevor ich heute zum Buch greifen kann, sind mein Mann und ich erst einmal mit unserer ehemaligen Nachbarin zum Frühstück verabredet. Dieses monatliche Frühstückstreffen ist seit Jahren eine nette Tradition und in letzter Zeit bevorzugt unsere ehemalige Nachbarin das Café in unserem Viertel, so dass wir kurz vor 9 Uhr einfach gemütlich rüberschlender können.

Ich werde mich gegen Mittag hier wieder melden und dann auch eventuelle Mitleser*innen hier verlinken. Bis dahin hoffe ich, ihr habt einen ebenso entspannten Start ins Wochenende wie ich!

Update 13:45 Uhr

Ein Cafétisch mit einem Teller auf dem ein Stück Schokoladenkuchen zu sehen ist. Der Kuchen besteht aus sehr vielen dünnen Böden, zwischen denen sich eine helle Cremeschicht befindet. Neben dem Teller ist ein Glas mit einem Lotus-Biscoff-Kaffee.

Ich bin zurück von unserer Frühstücksverabredung. Als vernünftige, erwachsene Person habe ich mir ein Stück Kuchen (Schoko-Honig-Torte) zum Frühstück gegönnt, das sehr lecker war! Ich muss zugeben, dass das vor allem daran lag, dass das Café vor einiger Zeit seine Karte so geändert hat, dass alle herzhaften Frühstücksoptionen, die ich mochte, verschwunden sind. Aber die Torten und Waffeln sind sehr lecker, weshalb ich kein Problem mit süßem Frühstück habe. 😉 Es war wieder sehr nett mit der ehemaligen Nachbarin und da wir alle drei in den letzten Wochen (für unsere Verhältnisse) viel erlebt haben, hat es auch ziemlich lange gedauert, bis wir uns gegenseitig auf den aktuellen Stand gebracht habe. Jetzt habe ich das Gefühl, mir klingeln die Ohren von all dem Gerede, und ich freue mich auf einen ruhigen Nachmittag auf dem Sofa!

Update 17:00 Uhr

Nach dem letzten Update war ich noch nicht so weit mich gleich auf ein Buch einzulassen, also habe ich erst einmal eine kurze Runde „Animal Crossing“ gespielt. Währenddessen hat mir mein Mann von einem Brettspiel erzählt, dass ihm ein Kollege gern verkaufen würde. Ich muss zugeben, dass ich von dem Spiel jetzt nicht so hingerissen bin, dass ich dafür Platz in unserer (eh ziemlich vollen) Wohnung einräumen würde, aber letztendlich muss mein Mann entscheiden, ob er das Spiel haben will oder nicht. *g*

Einige übereinanderliegende Bücher auf einer orangen Decke. Obendrauf liegt ein angeschalteter eReader mit dem Cover von "The Necromancer's Apprentice". Rechts darunter lässt sich "Wicked As You Wish" und auf der linken Seite "Sisters of the Lost Marsh" erahnen.

Nach meiner Animal-Crossing-Runde habe ich mir die Bücher von meinem „Herbststapel“ angeschaut, die ich als potenzielle Nachfolger für die in der letzten Woche gelesenen Titel im Auge hatte. Denn der einzige Roman, den ich vom vergangenen Wochenende in dieses mitgenommen habe, ist „For Better or Cursed“ und auch wenn mir dieser zweite Teil der Babysitters-Coven-Trilogie bislang besser gefällt als der erst Band, so frustrieren mich die erwachsenen Charaktere in der Geschichte. Genau genommen frustrieren sie mich so sehr, dass ich das Buch nur stückchenweise weiterlesen mag, weil sie alle erwarten, dass die Teenager um sie herum alle Regeln einhalten, perfekt ihrer Aufgabe als „Sitter“ nachgehen und auch sonst alles auf die Reihe bekommen, aber selbst sind diese Erwachsenen nicht in der Lage ihren Kram zu erledigen, sie hören nicht zu oder spielen die Probleme der Sitter runter. Wie gesagt, das frustriert mich sehr und reißt mich regelmäßig aus dem Lesefluss, weil ich bei solchen Passagen nur noch das Buch gegen die Wand pfeffern will.

"Ravenfall" von Kalyn Josephson. Das vor allem in Blautönen gehaltene Cover zeigt ein Mädchen mit lockigen blonden Haaren und einer schwarzen Katze auf der Schulter neben einem Jungen mit dunklen Haaren. Die beiden Personen stehen mit dem Rücken zum Betrachter und blicken auf ein verwinkeltes Haus, dessen Fenster hell erleuchtet sind. Umringt werden die Figuren von dunklen Bäumen, deren spärliches Laub ein herbstliches Orange zeigt.

Nachdem ich ein bisschen in meinen Büchern gestöbert hatte, habe ich mich für „Ravenfall“ von Kalyn Josephson entschieden. Den Roman hatte ich schon im vergangenen Jahr fürs Herbstlesen ins Auge gefasst, bin aber damals nicht in der richtigen Stimmung dafür gewesen. Für heute scheint die Geschichte hingegen perfekt zu sein! Die Handlung wird abwechselnd aus der Perspektive von Anna und Colin erzählt. Anna ist in dem Gasthaus „Ravenfall“ in Wick, Oregon aufgewachsen und (fast) alle Personen in ihrer Familie verfügen über magische Fähigkeiten. Doch während all die anderen „nützliche“ Fähigkeiten haben, kann Anna – wenn sie eine Person berührt – nur einen Tod miterleben (vorausgesetzt, dass diese Person schon einmal Zeuge eines Todesfalls war).

Colin hingegen kommt auf der Suche nach seinem älteren Bruder Liam nach Ravenfall. Denn nachdem die beiden Jungen vor wenigen Tagen den Mord an ihren Eltern miterleben mussten und der achtzehnjährige Liam hinter den Mördern hinterherjagte, hat Colin nichts mehr von seinem Bruder gehört. Aber von klein auf haben ihm seine Eltern eingetrichtert, dass sie sich in Ravenfall treffen würden, wenn irgendwann einmal etwas passieren würde … Trotz der unheimlichen Details rund um den Tod von Colins Eltern und seiner Trauer, genieße ich die Geschichte gerade sehr. Das Haus Ravenfall hat eine ganz eigene Persönlichkeit, Annas Familie und ihre Fähigkeiten sind wunderbar fantastisch und ich bin gespannt auf die weiteren Entwicklungen, die die Handlung noch nimmt.

Update 20:00 Uhr

Nach einer kleinen Blogrunde habe ich nach dem letzten Update wieder zu „Ravenfall“ gegriffen und gelesen. Die Geschichte passt gerade wirklich hervorragend zu meiner aktuellen Lesestimmung. Ich mag Anna und Colin und ich mag Annas Familie, auch wenn sie nicht sehr gut darin ist, Anne das Gefühl zu geben, dass sie und ihre Fähigkeiten nicht unwichtig sind. Dazu kommt das Inn, das einfach ein wunderbar charaktervolles Gebäude mit diversen Eigenheiten ist, und die vielen kleinen fantastischen (keltischen) Elemente, die den magischen Teil von Annas (und Colins) Welt ausmachen. Das alles hat dazu geführt, dass ich „Hollowthorn“, den zweiten Band der Ravenfall-Reihe, inzwischen auf meinen Wunschzettel gesetzt habe, weil ich davon ausgehe, dass ich den Rest des Romans ebenso sehr genießen werde wie die erste Hälfte.

Ein Teller mit einem knusprig gebackenen Lauch-Käse-Flammkuchen.

Zum Essen (Tiefkühl-Pizza bzw. -Flammkuchen, von meinem Mann aufgebacken) musste ich dann leider beim Lesen pausieren, stattdessen läuft gerade der Anfang der ersten Folge der aktuellen „The Taste“-Staffel. Ich muss zugeben, dass es einige Aspekte der Sendung gibt, die mir gerade besonders auf die Nerven gehen. Aber in der Regel werden die letzten Folgen dann doch spannend, wenn wir vertrauter mit den Kandidat*innen sind und das Kochen ernsthafter wird. Bis wir unseren Nachtisch (Dulce-de-leche-Eis, das wir zum Ende des Sommers gekauft hatten und das nun langsam mal aus dem Gefrierschrank verschwinden sollte) gegessen haben, werden wir das noch weiterschauen und danach greife ich wohl wieder zu „Ravenfall“.

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Naja, genau genommen ist es 23:02 Uhr, weil ich meinen 23:00-Uhr-Wecker ausgeschaltet und dann noch die letzte zwei Absätze in „Ravenfall“ gelesen habe. Ich hätte nicht gedacht, dass ich heute ein – wenn auch relativ kurzes – Buch lesen würde, aber „Ravenfall“ hat heute so gut zu meiner Stimmung gepasst und sich so flüssig lesen lassen, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Auch wenn so einige Wendungen in der Handlung etwas vorhersehbar waren (was bei Middle-Grade-Geschichten nicht so überraschend ist) habe ich den Roman rundum genossen. Ich mochte bis zum Ende die vielen verschiedenen Charaktere, ich fand es schön die Entwicklung von Anna und Colin zu verfolgen und ich hatte so viel Freude an all den fantastischen (und zum Teil nicht wenig unheimlichen) Elementen in der Geschichte. Das war ein wirklich wunderbarer Herbstlesetag!

Ich hoffe, dass ihr den heutigen Tag ebenfalls genossen und dass wir uns morgen zum letzten Herbstlesentag für dieses Jahr wiedersehen. Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2024 (Sonntag, 20.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Gestern war ich dann nach dem letzten Update wirklich schnell im Bett (und habe dann heute Nacht erstaunlich viel von „Twin Peaks“ geträumt). Für heute geht es weiter mit dem entspannten Tagesplan. Ich mag viel Lesen, mein Mann und ich werde eine Runde „Keep the Heroes Out!“ spielen und heute Abend werde ich einige Zeit mit Kochen verbringen.

Mal schauen, auf welches Buch ich gleich Lust habe. Zur Wahl stehen immer noch „Blackfoot“ von W.R. Gingell, der zweite Babysitters-Coven-Band von Kate Williams und „Fin and the Memory Curse“ von Helenka Stachera (den Namen muss ich immer nachgucken, mal schauen, ob ich ihn mir merken kann, bis ich mit dem Roman durch bin). „Blackfoot“ fand ich gestern schön entspannend, aber die anderen beiden Titel reizen mich auch.

Update 11:30 Uhr

Ein Spielbrett, das aus mehreren Platten aufgebaut wurde, und ein Dungeon mit unterschiedlichen Räumen darstellt. In den verschiedenen Räumen befinden sich mehrere Schleim-Holzfiguren, drei Echsenfiguren (in der Schatzkammer) und eine Cthulhu-Figur.

Das war ein schön entspannter Vormittag! Erst habe ich mich etwas online rumgetrieben und geschaut, was heute Nacht in der Welt so passiert ist, dann wuselte ich ein bisschen in der Wohnung rum und gegen 10 Uhr haben mein Mann und ich angefangen „Keep the Heroes Out!“ zu spielen. Das heutige Szenario drehte sich darum, dass ein Rezept für ein Gericht mit Echsenfleisch berühmt wurde – weshalb nun die diversen Helden unser Dungeon stürmten, um Echsen zu erlegen. Was wir als Dungeonbetreiber natürlich nicht zulassen konnten, weshalb meine Schleime und der Cthulhu, den mein Mann spielte, die Echsen beschützen und die eindringenden Helden bekämpfen mussten. Nachdem wir ganz am Anfang zwei Echsen verloren haben, haben wir es knapp geschafft die drei Echsen, die für den Sieg notwendig waren, am Leben zu halten. Meine Schleime waren dieses Mal nicht die ideale Wahl (zu wenig Angriff!), aber nachdem mein Mann sich an seinen Cthulhu (den keiner von uns bislang gespielt hatte) gewöhnt hat, lief es eigentlich ganz gut. Ich finde es jedes Mal wieder sehr lustig, welche Grundidee hinter den verschiedenen Spielrunden steht und freue mich jetzt schon auf das nächste Wochenende! 🙂

Update 14:30 Uhr

Eine grüne Schale mit Porridge und Bananenscheiben. Hinter der Schale steht rechts eine große Tasse mit Milchschaumhaube und auf der anderen Seite eine kleine brennende Sturmlaterne. Neben der Schale liegt ein angeschalteter eReader und im Hintergrund ist ein grauer Herbsttag durchs Fenster zu erahnen.

Heute fühle ich mich schon etwas aus der Zeit gefallen, was kein Wunder ist, da es den ganzen Tag gleichbleibend grau ist. Was ich mag, was aber nicht dazu führt, dass ich meine Updates auf die Reihe bekomme (vor allem wenn ich mir dafür keinen Wecker gestellt habe). *g* Nachdem ich mich hier das letzte Mal gemeldet hatte, gab es erst einmal Frühstück (Porridge mit einer winzigen Banane und etwas „Espresso-Crunch“ und ein Milchkaffee) für mich. Beim Essen habe ich weiter meine Nase in „Blackfoot“ gesteckt und immer wieder meinem Mann Passagen vorgelesen, die mich vom Stil her an Diana Wynne Jones erinnerten. Ich finde es lustig, dass sowohl DWJ, als auch W.R. Gingell es schaffen Charaktere zu schreiben, die über nicht gerade sympathische Eigenschaften verfügen, die ich aber trotzdem mag, weil sie nicht „unsympathisch“ sind, um unangenehm zu sein, sondern weil sie eben einfach so sind, wie sie sind.

Ein Screenshot von meinem Animal-Crossing-Spiel. Es ist ein roter Hund mit schwarzen Flecken zu sehen, der sagt "Das Wochenende ging voll schnell rum, oder? Ich könnt glatt noch mal eins dranhängen. Oder zwei."

Als es dann Zeit für eine Lesepause wurde, habe ich zur Switch gegriffen und etwas „Animal Crossing“ gespielt. Und ich muss zugeben, dass ich meiner Nachbarin Bella hier recht geben könnte: Das Wochenende ging bislang voll schnell rum und ich hätte nichts gegen eine Verlängerung! 😉

Update 18:00 Uhr

Die Taschenbuchausgabe von "Fin and the Memory Curse". Das Cover zeigt in der oberen Hälfte ein Herrenhaus, von dem zwei Kinder (ein rothaariges Mädchen und ein dunkelhaariger Junge) zusammen mit einem Hund weglaufen. In der unteren Hälfte ist der Titel auf dunklem Grund zu sehen und darunter lässt sich eine leichenblasse liegende Person erahnen.

Den Nachmittag habe ich zum Großteil mit „Fin and the Memory Curse“ von Helenka Stachera verbracht. Ich glaube nicht, dass ich hier schon mehr über das Buch geschrieben habe … *geht kurz nachgucken* Die Geschichte beginnt im Jahr 1866 in London und wird aus der Perspektive von Fin erzählt, die vor elf Jahren in Zeitungspapier gewickelt und in der Gesellschaft eines Jack Russell Terriers auf den Stufen von Ma Stump gefunden wurde. Gemeinsam mit zwei weiteren Waisenkindern (George und Snot) wird sie von Ma Stump aufgezogen und lernt schnell ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Als sie eines Tages Blutegel, die sie frisch für einen Apotheker gefangen hat, abliefert, begegnet sie Lady Worth, die in Fin ihre verloren geglaubte Nichte erkennt.

So findet sich Fin von einem Tag auf den anderen in einem Schloss am Rande des Marschlands wieder und muss sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass sie von einer adeligen polnischen Familie abstammt, die vor ca. 25 Jahren in England Fuß gefasst hat. Es ist nicht so ganz einfach für Fin sich an ihr neues Leben zu gewöhnen, obwohl ihre Cousine Emily und ihr Cousin Eryk gar nicht so übel zu sein scheinen. Ich verrate nicht mehr, als der Klappentext schon mitteilt, wenn ich hier noch schreibe, dass ein Fluch auf der Familie zu liegen scheint … 😉

Ein Stapel aus zwei Büchern, auf dem eine Untertasse mit einigen Keksen steht. Dahinter ist eine dampfende Tasse zu erkennen und eine kleine brennende Sturmlaterne.

Zum Kekse essen und Tee trinken bin ich von Fin wieder zurück zu „Blackfoot“ gewechselt. Aber da ich neugierig auf Fins weitere Erlebnisse war, habe ich die letzte Stunde dann wieder mit ihr im Schloss verbracht. Bevor ich mich entscheiden kann, mit welchem Buch ich den Rest des Abends verbringe, wird es aber jetzt erst einmal Zeit für eine Blog- und Kommentarrunde und dann für den Gang in die Küche, um das Abendessen zu kochen. Ich gehe mal davon aus, dass wir zum Essen wieder eine Folge „Twin Peaks“ gucken werden. Das hat uns gestern gut unterhalten!

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Ein Teller mit einer Portion Kartoffelbrei, Buttergemüse und ein paar Käsesticks.

Wie schon geschrieben, habe ich nach dem letzten Update Abendessen gekocht (mein Mann hatte sich Kartoffelbrei gewünscht) und beim Essen haben wir die erste Folge von „Twin Peaks“ geschaut. Lustigerweise haben wir beide heute zum ersten Mal gesehen, dass auf dem Ortsschild von Twin Peaks eine Einwohnerzahl von über 51.000 Einwohnern steht – während wir beide das Gefühl haben, dass 1000 Einwohner aufgrund des Verhaltens der Anwohner stimmiger wäre. Es ist wirklich spannend, dass wir uns an so viele Details erinnern, obwohl wir beide die Serie nur einmal (und dass vor über zwanzig Jahren) geschaut haben. Dazu kommt bei mir, dass ich wirklich gern die Waverly-Jones-Romane von Skyla Dawn Cameron lese und die Autorin offen zugibt, dass sie so einige Twin-Peaks-Anspielungen dort eingebaut hat, die ich jetzt erst durch das erneute Schauen der Serie zuordnen kann.

Ansonsten habe ich die letzte Stunde damit verstreichen lassen, dass ich den Inhalt meines eReaders mit den „muss ich mir mal genauer anschauen“-Tabs der letzten Wochen verglichen habe. Nachdem ich in den letzten Monaten immer öfter eBooks kaufen wollte, die ich schon vor Jahren gekauft habe, ist es definitv notwendig, dass ich da mal für etwas mehr Ordnung sorge! Aber nicht mehr heute, heute ist es eher so langsam Zeit um ans Schlafen zu denken. Ich verabschiede mich also für dieses Wochenende von euch und wünsche euch für morgen einen wunderschönen Start in die kommende Woche! Es war wieder nett das Wochenende mit euch zu verbringen und ich hoffe, dass wir uns zum letzten Herbstlesenwochenende noch einmal wiedersehen. 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2024 (Samstag, 19.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Schon das dritte Herbstlesen-Wochenende und nachdem ich in der vergangenen Woche meine angefangenen Bücher („The Babysitters Coven“ von Kate Williams, „The Ghost Squad“ von Claribel A. Ortega und „Wolfskin“ von W.R. Gingell ausgelesen hatte, habe ich – natürlich *g* – gleich zu mehrere neue Titel gegriffen.

Genau genommen habe ich den Anfang von „For Better or Cursed“ (der zweite Band der Babysitters-Coven-Trilogie), die ersten Kapitel von „Blackfoot“ (der zweite Band der „The Two Monarchies“-Reihe) und die ersten Seiten von „Fin and the Memory Curse“ gelesen. Außerdem hatte ich gestern Abend spontan große Lust auf einen Krimi von Phoebe Atwood Taylor und vielleicht ziehe ich mir davon heute auch noch einen aus dem Regal. Aber bevor ich zum Buch greifen, muss ich wach genug zum Lesen werden, ein paar Sachen im Haushalt erledigen und die Dinge wegräumen, die ich gestern beim Streichen des Badezimmers benutzt habe.

Update 11:00 Uhr

Das war ein ziemlich fleißiger Vormittag für mich, aber jetzt sind die restlichen Spuren meiner gestrigen Streichaktion so verstaut, dass ich am kommenden Freitag alle Utensilien leicht wieder rausholen kann, sie aber nicht in den nächsten Tagen im Weg rumliegen. Außerdem habe ich (nachdem ich dafür gestern keine Zeit hatte) eine Runde grob staubgewischt und gesaugt und das Geschirr von gestern Abend abgewaschen. Kurz hatte ich noch überlegt, ob ich mir noch den Filter vom Staubsauger vornehme, da der Reinigungsbedarf meldet. Aber wenn ich das mache, kann ich den (bei den aktuellen Temperaturen) einige Tage nicht nutzen, bis er wieder vollständig trocken ist. Jetzt habe ich ziemlich großen Hunger (noch so früh und ich habe Frühstückshunger! *g*) und bin ziemlich kaputt, aber auch erschreckend zufrieden mit dem, was ich so geschafft habe. 🙂 Nun muss ich mich nur noch zum Frühstückmachen aufraffen und danach kann ich mich für den Rest des Tages mit meinen Büchern einrollen.

Update 14:00 Uhr

Ein Teller mit zwei Brötchenhälften und zwei großen Möhrenstücken. Im Hintergrund sind eine große dampfende Tasse und eine kleine Sturmlaterne zu sehen. Dahinter der Blick aus dem Fenster auf Wohngebäude.

Nach dem letzten Update habe ich mir dann wirklich erst einmal Frühstück gemacht und dabei zu „Blackfoot“ von W.R. Gingell gegriffen. Die Geschichte erinnert mich (wie schon die anderen „The Two Monarchies“-Titel, die ich bislang gelesen habe,) an Diana Wynne Jones. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Annabel, die bei einer unheimlichen Hexe aufwächst und deren bester Freund Peter ist. Wobei Peter anfangs nicht so unglaublich sympathisch rüberkommt, weil er nicht nur davon überzeugt ist, dass er einfach alles weiß, sondern auch keine Wertschätzung für seine Magie empfindet und stattdessen von technischen Erfindungen fasziniert ist. Außerdem ist Annabel vor Jahren ein schwarzer Kater – der Titel-gebende Blackfoot – zugelaufen, wobei Blackfoot sich nicht wie eine normale Katze benimmt und in seinen Gedanken mit dem Mädchen sprechen kann. Da ich mich daran erinnerte, dass am Ende von „Spindle“ etwas mit Katzen passiert war, hatte ich, nachdem ich das erste Kapitel von „Blackfoot“ gelesen hatte, in den letzten Tagen noch einmal den Schluss des ersten Bands gelesen. Weshalb ich schon weiß, was es mit Annabels Kater auf sich hat und gespannt bin, wann und wie Annabel das herausfindet.

Ein Artbook mit dem Titel Luminescence auf einer orangen Decke. Das Cover des Buchs zeigt eine Stadt voller Hochhäuser unter Wasser. Über den Gebäuden schwimmen Rochen und andere (kleinere) Fische, dazwischen ist eine junge Frau mit roten Haaren zu sehen.

Beim Lesen wurde ich dann vom Paketboten unterbrochen, der mir ein Artbook brachte, für das ich vor ein paar Monaten den Kickstarter unterstützt hatte. Das Artbook zeigt Werke von Djamila Knopf, einer in Leipzig lebenden Künstlerin, die sehr realistische und leicht fantastische Elemente in ihren Bildern mischt. Vielen ihrer Kunstwerke sieht man die Inspiration durch japanische Animes an, was ein Stil ist, den ich sehr mag. Auf jeden Fall musste ich eben schon einmal intensiv durch mein Artbook blättern und ich bin sehr glücklich mit dieser Anschaffung. Nicht nur mag ich die Bilder sehr, ich bin auch sehr fasziniert von den „Unterrichtseinheiten“ in dem Buch (u.a. vier Bilder, die ein und das selbe Gebäude mit unterschiedlicher Tageszeit und Wetter zeigen).

Update 18:00 Uhr

Ein eReader, dessen Bildschirm das Cover von Blackfoot von W.R. Gingell zeigt. Das Cover ist schwarz, darauf ist mit feinen weißen Strichen ein Katzenkopf gezeichnet, der mit Mustern statt Fell strukturiert wurde.

Seit dem letzten Update ist hier bei mir nicht viel passiert. Nach einer kleinen Blogrunde habe ich wieder zu „Blackfoot“ gegriffen und obwohl ich das Buch wirklich gern mag, war meine Müdigkeit so groß, dass ich dabei eingeschlafen bin. Zum Glück hatte ich einen Wecker gestellt für meine Teezeit, so dass ich nicht bis jetzt durchgeschlafen habe. Allerdings war ich noch so verschlafen, dass es etwas dauerte, bis ich es mir mit Tee, Keksen und Kerzen wieder gemütlich gemacht hatte.

Eine Untertasse mit Karamell- und Schokokeksen. Dahinter eine große Tasse mit einer Milchschaumhaube und eine kleine brennende Sturmlateren, die ein warmes Licht auf die Kekse wirft. Im Hintergrund ist durch ein Fenster über einer Reihe von Wohnhäusern ein grauer Himmel zu erkennen.

Eigentlich wollte ich nach dem Teetrinken weiterlese, aber dann fiel mir auf, dass ich noch gar nicht „Animal Crossing“ gespielt hatte. Weshalb ich erst einmal zur Switch gegriffen habe – ich mag den Herbst auf meiner Insel. 🙂 Irgendwie ist dann auch noch der Rest der Zeit rumgegangen und nun ist es schon wieder soweit, dass ich das Abendessen kochen muss. Das war ein gemütlicher, aber auch etwas seltsamer Nachmittag. *g* Ich melde mich später wieder!

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Eine Schale mit cremefarbender Pastinakensuppe. In der Suppe schwimmen Petersilienstückchen. Im Hintergrund ist eine zweite Schale mit Suppe zu erahnen.

Der Abend ist heute überraschend schnell mit Kochen (Pastinakensuppe) und Film schauen rumgegangen. Genauer gesagt haben wir die Pilotfolge von „Tween Peaks“ angeschaut. Ich finde es total faszinierend, an wie viel ich mich davon erinnern kann, obwohl ich die Serie nur ein einziges Mal Ende der 90er Jahre gesehen habe. Damals hatte ich mir beide Füße bei einem Unfall verletzt und eine Freundin hat mir ihre aufgenommenen Videos von der Serie zur Verfügung gestellt, damit ich Unterhaltung hatte. Dummerweise fehlte die letzte Folge, so dass ich die noch nie gesehen habe. Aber nachdem mein Mann in diesem Jahr die komplette Twin-Peaks-Box (von mir *hüstel*) zum Geburtstag geschenkt bekommen hat, kann ich diese Wissenslücke endlich schließen. 😉

Eine orangefarbende Wand, die von einer brennenden Sturmlaterne auf einem Regal erleuchtet wird. Neben dem Regal ist ein Fernseher zu sehen, mit dem gerade Snowrunner gespielt wird. Abgesehen von der Wand, die durch die Kerze in der Laterne erleuchtet wird, liegt alles andere im Dunklen.

Oh, und falls ihr euch fragen solltet, was er sonst den ganzen Tag macht, während ich gemütlich mit Tee, Keksen und Buch auf dem Sofa sitze, dann habe ich hier ein schönes Beispielfoto vom heutigen späten Nachmittag. Glücklicherweise lassen sich die Geräusche, die das Spiel „Snowrunner“ macht, von mir gut beim Lesen ignorieren. *g*

Für heute ist das mein letztes Update, so lange werde ich nicht mehr aufbleiben, dass ich später noch etwas zu erzählen habe. Ich fand es wieder sehr gemütlich den Tag mit euch zu erleben und hoffe, dass ihr heute auch eine angenehme Zeit hattet. Vielleicht lesen wir uns ja morgen wieder (und wenn nicht, hoffe ich, dass ihr andere schöne Dinge vorhabt, die ich vom Herbstlesen abhalten). Habt eine gute Nacht! Bis bald! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2024 (Sonntag, 13.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Guten Morgen! Gestern bin ich nach dem letzten Update und der anschließenden Blogrunde wirklich zügig im Bett verschwunden und habe es genossen zum Geräusch des strömenden Regens einzuschlafen. Den heutigen Tag will ich vor allem mit meinen angefangenen Büchern („The Babysitters Coven“, „Wolfskin“ und „Ghost Squad“) verbringen.

Außerdem haben mein Mann und ich eine weitere Runde „Keep the Heroes Out!“ geplant und irgendwann am Nachmittag werde ich mit der Zubereitung des Abendessens beginnen, da es heute Zwiebelkuchen geben soll und der einige Zeit benötigt. Jetzt aber starte ich erst einmal langsam in den Tag – so sehr ich das aktuelle graue Wetter mag, so sorgt es doch dafür, dass ich morgens noch länger zum Wachwerden benötige als sowieso schon. 😉

Update 11:00 Uhr

Die letzten Stunden habe ich damit verbracht diverse Dinge in Zeitlupe zu erledigen – zumindest hat es sich so angefühlt. *g* Wobei mir beim Abwaschen durch den Kopf gegangen ist, dass ich es wirklich mag, wenn ich morgens als erstes lauter alltägliche Dinge tue, die keinerlei Denkfähigkeit erfordern. Das erlaubt es mir langsam wach zu werden und trotzdem das Gefühl zu haben, ich hätte schon was geschafft. Danach habe ich eine kleine Runde „Animal Crossing“ gespielt und weiter in „The Babysitters Coven“ gelesen. Außerdem habe ich mir eben noch einen Pfefferminztee gekocht, weil mir gerade ziemlich kalt ist und heißer Tee da genau richtig klingt. Die nächsten Stunden werde ich vermutlich mit einem Buch vor der Nase auf dem Sofa verbringen, weil mein Mann heute erst am (frühen) Nachmittag „Keep the Heroes Out!“ spielen will.

Update 14:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich erst noch ein bisschen gelesen und mir dann den Rest Spitzkohl-Eintopf von gestern zum Frühstück aufgewärmt. Beim Frühstücken habe ich mich ein bisschen online rumgetrieben (zu viele neue Youtube-Videos, um mich für eins zu entscheiden, und meine englischsprachige Timeline ist voll im US-Wahlkampf-Modus), nur um dann noch ein bisschen weiter in „The Babysitters Coven“ zu lesen. Da ich das Buch zum zweiten Mal lese, habe ich das Gefühl, ich erinnere mich zu gut an die interessanten Details, während ich gleichzeitig überrascht bin vom Anteil an Highschool-Drama. Den Teil hatte ich ziemlich gut verdrängt. *g* Da mein Mann dann seine geplanten Aktivitäten für den Vormittag schon erledigt hatte, haben wir unsere heutige Runde „Keep the Heroes Out!“ gespielt.

Ein kleiner Ausschnitt des KeepTheHeroesOut-Spielbretts, der einen Raum mit Laborausstattung zeigt, in dem ein Pappmarker mit drei Ausrufezeichen zu sehen ist. Daneben lässt sich ein Schatzraum mit einem Drachen erahnen.

Das heutige Szenario enthielt zum ersten Mal das „Labor“ (der Raum mit den Ausrufezeichen), der es ermöglichte einen Gegner ins Verließ zu stecken und dafür eine fremde Fähigkeit (genau gesagt eine Karte aus einem fremden Set, das in unser Waren-Angebot gemischt wurde) zu übernehmen. Das war ziemlich lustig, weil es dem eigenen Kartendeck auf einmal überraschende Möglichkeiten verlieh. Dazu kam dann noch, dass bei jedem gezogenen Krieger (es gibt als Gegner Krieger, Magier, Schurken und Bogenschützen) ein Gegner extra ins Dungeon kam, weshalb wir heute wirklich schnell mit dem Spiel fertig gewesen sind – obwohl mein Mann von seinen vier Spielfiguren in der Regel gerade mal eine auf dem Spielfeld hatte. *g* Es war auf jeden Fall wieder sehr lustig und ich bin jetzt schon gespannt, was für Sonderbedingungen am kommenden Wochenende mit dem nächsten Szenario das Spiel beeinflussen werden. Jetzt aber krabbel ich zum Aufwärmen erst einmal wieder unter meine Sofadecke, trinke eine weitere Tasse mit heißem Tee und drehe eine kleine Blogrunde.

Update 17:00 Uhr

Meine „kleine Blogrunde“ hat dann doch eben ein bisschen länger gedauert als erwartet – was auch daran liegt, dass ich mich heute von jedem Bisschen (wie z.B. von einem Chocolate-Chips-Scone-Rezept, das ich wohl in den nächsten WochenTagen ausprobieren muss) ablenken lasse. Dann aber wurde es Zeit endlich weiter in „Ghost Squad“ zu lesen und mitzuerleben wie Lucely und ihre beste Freundin Syd auf einem Friedhof einen Zauberspruch ausprobieren. Mal davon abgesehen, dass es nur noch wenige Tage bis Halloween sind, scheint es mir etwas unüberlegt „A Spell to Wake the Sleeping“ gerade an diesem Ort auszuführen, aber ich bin ja auch keine verzweifelte Zwölfjährige. 😉

Ich finde es gerade sehr gemütlich mit brennenden Kerzen in der Dämmerung auf dem Sofa zu sitzen, während ich herausfinde wie es mit Lucely weitergeht, nachdem sie diesen Zauber ausgesprochen hat. Trotzdem werde ich gleich (also nach einer weiteren Blog- und Kommentarrunde) erst einmal in die Küche wandern und mit der Vorbereitung fürs Abendsessen anfangen.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Wie ich erwartet hatte, hat die Zubereitung des Zwiebelkuchens ziemlich lange gebraucht (und wir hätten ihn ruhig zehn Minuten früher aus dem Ofen holen können *g*). Aber die Arbeit hat sich auch gelohnt, denn der Zwiebelkuchen ist wirklich lecker geworden und ich freue mich schon darauf, dass ich morgen noch einmal davon essen kann. Ansonsten haben wir die vorletzte Folge von „Culinary Class War“ geschaut und mit den sieben Kandidaten mitgelitten, die versuchten den letzten Platz fürs Finale zu erreichen. Die Aufgabe, die sie dafür bewältigen mussten, wurde als „Koch-Hölle“ bezeichnet und bestand darin, dass sie in 30 Minuten ein Tofu-Gericht zubereiten sollten, bei dem der Tofu im Mittelpunkt stehen sollte.

Weitere Bewertungskriterien waren die Ausführung und die Kreativität und nach den 30 Minuten schied einer der Kandidaten aus, woraufhin das Ganze von vorne begann. So viel unterschiedliche und erstklassige Tofu-Gerichte zu kochen, war definitiv eine Herausforderung für die Kandidaten, und die körperliche Anstrengung hat für weitere Schwierigkeiten gesorgt. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, welcher der Kandidaten ins Finale einzieht. Diese Sendung ist wirklich überraschend faszinierend und ich mag das Konzept wirklich sehr. Aber ich glaube nicht, dass sich diese Sendung so noch einmal wiederholen lässt, weil die Besonderheit in dieser Mischung aus hochwertigen Köchen als Kandidaten, einem überraschend fairem Konzept und zwei großartigen Juroren liegt.

Und nachdem gerade unsere Internetverbindung ausfiel, aktualisiere ich jetzt lieber schnell meinen Beitrag, ohne noch mehr zu schreiben! Ich wünsche euch eine gute Nacht und einen stressfreien Start in die Woche. Es war schön mit euch gemeinsam das Wochenende zu verbringen! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2024 (Samstag, 12.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Eigentlich hatten mein Mann und ich vor unsere zweite Urlaubswoche durchgehend mit Erholung zu verbringen. Einfach nur lesen und puzzeln und mit der Konsole in der Hand auf dem Sofa sitzen und spielen. Stattdessen haben wir uns einen neuen Fernseher kaufen müssen …

Was dann dazu führte, dass wir die gesamte Verkabelung unserer Geräte im Wohnzimmer neu sortiert haben – inklusive der Anbringung von Kabelschächten auf den Fußbodenleisten. Weshalb wir nicht nur das Sofa abrücken, sondern auch das Billy-Regal mit meinem SuB und das Kallax-Regal mit unserer Videospiele- und Filmsammlung ausräumen und von der Wand abziehen mussten. Was wiederum dazu führte, dass wir einige Spiele und Filme aussortiert haben, alles wieder gründlich saubergemacht und dann ordentlich verstaut haben. Donnerstagnachmittag waren wir damit fertig und gestern hatten wir dann beide das Gefühl, wir bräuchten jetzt Urlaub … *g*

Trotz all dieser Aktivitäten haben wir es geschafft nicht nur das am vergangenen Sonntag angefangene Puzzle zu beenden, sondern gleich noch ein zweites Puzzle anzufangen. Wir genießen das gemeinsame Puzzeln gerade sehr und werden damit heute auf jeden Fall weitermachen! Ansonsten habe ich in der vergangenen Woche „Pumpkin Spice & Poltergeist“ (von Ali K. Mulford und K. Ellen Morrison) und gestern Nachmittag die zweite Hälfte von „The Whispering Walls“ (von Phil Hickes) gelesen. Was bedeutet, dass ich gleich mal schauen muss, welches Buch ich mir für heute vornehme. Aber vorher starte ich mit der üblichen kleinen Onlinerunde und etwas Haushaltskram in den Tag, während ich so langsam wach(er) werde!

Update 11:00 Uhr

In den letzten Stunden habe ich mich online rumgetrieben, das Geschirr vom Abendessen abgewaschen, Grießpudding gekocht und noch ein paar weitere Haushaltssachen erledigt. Außerdem habe ich eine kurze Runde „Animal Crossing“ gespielt, ein paar Seiten in „The Babysitters Coven“ von Kate Williams und die ersten beiden Kapitel in „Wolfskin“ von W.R. Gingell“ gelesen und im Vorbeigehen ein paar Puzzleteile angelegt. „The Babysitters Coven“ mochte ich beim ersten Lesen so sehr, dass ich mir die Fortsetzung besorgt hatte, auch wenn ich mit ein paar Elementen nicht ganz so glücklich war. Heute morgen fühlte ich mich hingegen etwas ungeduldig beim Lesen, wenn es um Esmes Schulerlebnisse ging, weil ich wenig Lust auf Teenie-Drama und Jammern über Sportumkleideräume hatte. Mal schauen, wie es damit später weitergeht.

Was „Wolfskin“ angeht, so gehört der Roman zu der „The Two Monarchies Sequence“ von der ich schon „Spindle“ gelesen hatte. Viel kann ich zu der Geschichte noch nicht sagen, aber ich genieße die märchenhafteren Elemente und werde damit vermutlich noch ein paar nette Stunden verbringen können. Aber erst einmal geht es zurück ans Puzzle, bevor mein Mann es ganz alleine fertigstellt. 😉

Update 14:30 Uhr

Nach dem letzten Update bin ich ins andere Zimmer gegangen, um mit meinem Mann weiter zu puzzeln. Lustigerweise hatten wir gestern Nachmittag noch gemeint, dass wir das Puzzle vermutlich heute nicht fertig bekommen, obwohl wir normalerweise gemeinsam drei Tage für ein 1000-Teile-Puzzle benötigen. Aber am Ende lief es – trotz all der verwirrenden Blüten vor braunem Hintergrund – überraschend gut, so dass wir das Puzzle heute fertig bekommen haben.

Da ich das Puzzeln nicht fürs Essen unterbrechen wollte, knurrte mein Magen ziemlich, als wir fertig waren. Also gab es Frühstück (mit Küchenfoto, weil ich zu ungeduldig war, um mein Essen ins Wohnzimmer zu tragen *g*) für mich, während mein Mann das heute gelieferte neue Kabel an den Blu-ray-Player anschloss.

Update 18:00 Uhr

Ein kleiner Tisch mit einer großen Tasse Milchkaffee, links dahinter eine kleine brennende Sturmlaterne und rechts davon ein Buch, auf dem drei Schokokugeln liegen. Im Hintergrund kann man aus dem Fenster auf einige Wohnhäuser und einen fahlgrauen Himmel blicken.

Der Nachmittag ist mir heute ein bisschen entglitten. Ich habe ein paar Seiten in „The Babysitters Coven“ gelesen, ein bisschen mit meinem Mann geplaudert, ein Video zu Ende geschaut, das ich gestern Abend angefangen hatte, und dann bin ich in einem Rezeptrecherche-Kaninchenloch verloren gegangen. *g* Ich fürchte, ich werde in den nächsten Wochen mal wieder etwas intensiver backen und kochen müssen, um all die in den letzten Tagen entdeckten Rezepte auszuprobieren. Wobei ich mir gut überlegen muss, wann ich die English Muffins mit Sauerteig mache, weil ich gestern morgen erst frisch gebackenes Sauerteigbrot eingefroren habe und damit eigentlich für die nächsten zwei Wochen versorgt bin. Sooo viel Tiefkühlkapazität habe ich nicht, dass ich daneben noch English Muffins unterbringen kann …

Die Taschenbuchausgabe von "Ghost Squad" auf einer orangen Decke. Das Cover zeigt zwei Schwarze Mädchen auf Fahrrädern. Das linke Mädchen trägt die Haare zum Afro gestylt, das recht Mädchen hat einen lockigen Pferdeschwanz. Die beiden Mädchen sind von mehreren Geistern umgeben. Eine Geisterkatze sitzt im Fahrradkorb eines der Mädchens.

So richtig Lust hatte ich danach weder auf „The Babysitters Coven“, noch auf „Wolfskin“, weshalb ich – klug wie ich bin 😉 – ein weiteres Buch angefangen habe. „Ghost Squad“ liegt schon zwei Jahre auf meinem SuB, aber in diesem Jahr ist es endlich auf meinem Herbststapel gelandet. Die Geschichte wird aus der Sicht der zwölfjährigen Lucely erzählt, deren Familie die Fähigkeit hat Geister zu sehen. Wobei genau genommen nur noch Lucely diese Fähigkeit hat, denn ihr Vater hat seine Gabe verloren, als Lucelys Mutter ihn verlassen hat. Ich mochte den Anfang sehr, in dem man mitverfolgen kann, wie sehr Lucely von all den (schon verstorbenen) Familienmitgliedern umsorgt wird. So fühlt es sich an, als ob das Mädchen inmitten einer trubeligen, liebevollen Großfamilie lebt. Aber natürlich bleibt es nicht so harmonisch und schon bald muss sich Lucely um die finanzielle Situation ihrer Familie und eine übernatürliche Bedrohnung Gedanken machen.

Update 22:30 Uhr

Nachdem das Abendessen heute etwas arg spät fertig war und wir zum Essen eine etwas längere Folge von „Culinary Class War“ (das ist ein überraschend spannender Kochwettbewerb und es ist sehr, sehr selten, dass wir so intensiv bei einer Sendung dranbleiben wie bei dieser) geschaut haben, hatte ich heute Abend nicht mehr so viel Lesezeit. Aber die Zeit, die ich hatte, habe ich mit „Ghost Squad“ verbracht, weil ich diese Mischung aus heimelig und unheimelig gerade sehr mag.

Da ich inzwischen ziemlich müde bin, ist das hier mein letztes Update für heute. Es war wieder sehr nett gemeinsam mit euch den Tag zu verbringen! Morgen geht es mit dem Herbstlesen (und meinen angefangenen Büchern) weiter! Bis dahin wünsche ich euch eine gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Herbstlesen im Oktober 2024 (Sonntag 06.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Die vergangenen Tage waren sehr schön und sehr trubelig. Wir haben mit der Schwiegerfamilie viel unternommen und dabei das eine oder andere Eckchen der Stadt gesehen, das wir bislang noch nicht entdeckt hatten. Aber so schön die Zeit war, so froh bin ich dann doch, dass ich heute einfach zuhause bleiben und die Füße hochlegen kann.

Während mein Mann gerade noch einmal unterwegs ist, um seine Familie zu verabschieden, starte ich langsam in den Tag. Ich möchte heute viel Zeit auf dem Sofa verbringen und lesen (das habe ich in den vergangenen Tagen definitiv vermisst)! Auf der anderen Seite haben mein Mann und ich gestern noch darüber gesprochen, dass wir beide gerade Lust aufs Puzzeln haben und dass da noch so einige ungepuzzelte Motive liege, die wir gemeinsam machen wollten. Außerdem haben wir immer noch viel Spaß an „Keep the Heroes Out!“, so dass das ebenfalls eine Option ist. Aber erst einmal werde ich mich wohl online etwas rumtreiben und mich dann für ein Buch entscheiden, das ich heute lese.

Update 10:30 Uhr

Ein kleiner Tisch mit einer großen Tasse mit Pfefferminztee und einer Plüschwärmflasche, die wie ein sehr bunter Vogel ausschaut. Auf der Wärmflasche liegt die Taschenbuchausgabe des ersten Bands der Shadowhall-Academy-Reihe von Phil Hicks.

Mein Mann ist immer noch unterwegs, so dass ich gleich wohl erst einmal eine Runde lesen werde. Bislang habe ich den Tag damit verbracht, dass ich meinen Feedreader geleert (und ein paar Kommentare gelesen) habe, bei Bluesky geschaut habe, ob in den letzten Tagen was Interessantes passiert ist, und den Abwasch der letzten Tage (ein paar Gläser, Tassen und Besteck) erledigt habe. Alles läuft gerade etwas langsamer, weil ich ziemlich müde bin und mir immer noch der Kopf von all den Sinneseindrücken schwirrt, die die letzten Tage mit sich gebracht haben. Aber ich habe mir gerade einen Pfefferminztee und eine Wärmflasche gemacht und ein Buch aus dem „Herbststapel“ gezogen und werde mich jetzt damit auf dem Sofa einrollen, bis mein Mann zurückkommt.

Update 13:30 Uhr

Das elfte Szenario von Keep the Heroes Out, das ein quadratförmiges Dungeon zeigt, in dem Poltergeister und Skelette gegen eindringende Helden kämpfen. Außerdem liegt eine Drachenfigur im Gefängnis des Dungeons.

Mein Mann kam dann prompt kurz nach dem letzten Update nach Hause und nach einem kurzem Austausch über unsere weitere Planung haben wir uns dann darauf geeinigt, dass wir erst einmal eine Runde „Keep the Heroes Out!“ spielen würden. Das heutige Szenario spielte in eine relativ kompaktem Dungeon und drehte sich darum, dass wir am Vorabend (als wir zu einer kleinen PlünderEinkaufsrunde aufgebrachen) wohl die Tür zum Dungeon offen gelassen haben, so dass das geliebte Haustier unserer Drachendame weggelaufen ist. Die Drachin war nicht gerade begeistert darüber und so mussten wir uns dieses Mal nicht nur mit einfallenden Helden herumschlagen, sondern auch dafür sorgen, dass die Drachendame uns in ihrem Zorn nicht gleich miterledigte. Das war wieder lustig und herausfordernd – und wir haben nur mit sehr viel Glück vermeiden können, dass unsere Drachin uns erledigte. *g* Jetzt gibt es erst einmal Frühstück auf dem Sofa und danach schauen wir mal, ob (bzw. wann) wir mit Puzzeln anfangen.

Ein weißer Teller mit einem aufgeschnittenem Brötchen auf einem kleinen Tisch. Das Brötchen ist zur Hälfte mit Butter und die andere Hälfte mit Brombeermarmelade beschmiert. Neben den Brötchenhälften liegen zwei Möhrenstücke. Neben dem Teller steht eine hexenkesselförmige Tasse mit einer sehr voluminösen Milchschaumhaube.

Update 17:00 Uhr

Eine grüne Puzzlematte auf der eine geöffnete Tüte mit Puzzleteilen liegt. Links von der Tüte ist eine geöffnete Schachtel mit weiteren Puzzleteilen, im Hintergrund sind zwei Hände zu sehen, die Teile sortieren.

Das wird wohl heute wieder ein etwas lesearmer „Lesetag“, aber das ist ja auch okay. 🙂 Nach einem entspannten Frühstück und einer kleinen Kommentarrunde, habe ich mich noch eine halbe Stunde dösend unter der Sofadecke aufgewärmt und dann haben wir angefangen zu puzzeln. Unser heute angefangenes Puzzle ist eine Karte der USA – was uns ganz passend schien, um unser vor einiger Zeit angelerntes Wissen rund um US-Bundesstaaten und -Hauptstädte mal wieder aufzufrischen. Neben dem Puzzeln haben wir Musik („Bohren & der Club of Gore“) gehört, was schön entspannend war. Eigentlich wollten wir nur eine Stunde puzzeln, aber irgendwie ist es doch mal wieder länger geworden als geplant … Jetzt bleibe ich aber für den Rest des Tages unter meiner Decke und stecke meine Nase (nach einer kleinen Blogrunde) erst einmal ins Buch!

Eine Puzzlematte auf der der fertige Rahmen eines Puzzles liegen. An der unteren Kante sind noch weitere Puzzleteile angelegt, auf denen die Fahnen der Bundesstaaten der USA zu sehen sind.

Update 20:30 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich doch wirklich mal zum Buch gegriffen und in „Shadowhall Academy – The Whispering Walls“ von Phil Hickes gelesen. Bislang finde ich die Geschichte sehr nett, ich habe die Protagonistin Lilian Jones kennengelernt, habe mit ihr die ersten Tagen an ihrer neuen Schule erlebt und zugeschaut, wie sie sich mit ihren drei Mitbewohnerinnen angefreundet hat. Und dann gibt es da noch die seltsamen Geräusche in der Wand und eine Legende, die in der Schule erzählt wird … Ich fühle mich gut unterhalten, auch wenn mich die Geschichte bislang noch nicht so richtig gepackt hat.

Eine Pizza in einer geöffneten Pappschachtel. Die Pizza hat einen knusprig gebackenen Teig und ist üppig mit Zwiebeln und Ananas belegt.

Zum Abendessen gab es heute dann Lieferpizza (wir hatten Glück, dass die Pizzeria trotz der diversen Straßensperren wegen des heutigen Fußballspiels geliefert hat) und dazu haben wir eine Folge „Culinary Class War“ geschaut. Das ist ein Wettbewerb zwischen sehr unterschiedlichen koreanischen Köch*innen. Diese Teilnehmer*innen wurden vor Beginn des Wettbewerbs in zwei Klassen unterteilt. Das weiße Team bestand aus 20 Köch*innen, die schon Sterne oder andere Auszeichnungen erkocht haben oder seit Jahrzehnten die gehobene koreanische Küche prägen. Das schwarze Team startete mit 80 Teilnehmer*innen, von denen nach einem ersten Ausscheidungskochen 20 Personen in die nächste Runde kamen. Diese 80 Köch*innen sind zum Teil Leute, die keinerlei Kochausbildung haben, die gerade erst mit ihrer Ausbildung fertig sind oder die zwar ihren Lebensunterhalt mit Kochen verdienen, aber in weniger anerkannten Bereichen wie die Grundschul-Kantinen-Köchin oder die Streetfood-Anbieter.

In der zweiten Runde traten dann jeweils eine Person aus dem schwarzen gegen eine Person aus dem weißen Team an. Obwohl wir uns eigentlich nicht für koreanische Küche interessieren, ist es unglaublich spannend zu sehen, wie sich diese Köch*innen schlagen, wenn sie unter diesen Bedingungen in einen Wettbewerb gehen müssen. Dazu kommt noch, dass die zweite Runde von den (wirklich sympathischen) Juroren blind verkostet wurde. Sie wussten also weder wer gekocht hatte, noch wie das Essen ausschaute, das ihnen serviert wurde. Das sorgte ziemlich häufig für überraschende Bewertungen. Wir sind inzwischen bei der dritten Wettbewerbsrunde angelangt, in der ein weißes Team gegen ein schwarzes Team antreten muss. Jedes Team muss 100 Portionen kochen – und es war wirklich faszinierend zu sehen, wie schwierig das für die Kochgrößen war. Da gab es nicht nur sehr viel Ego-Probleme, sondern auch so Aussagen wie „Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal ein Schwein zerteilt habe. Das machen sonst meine Angestellten.“ Mein größtes Problem mit der Sendung ist, dass jede Folge mit einem Cliffhanger endet. *g*

Links die Taschenbuchausgabe von The Babysitter Coven, rechts die Taschenbuchausgabe von Shadowhall Academy. Auf dem rechten Buch liegt ein Cadbury-Schokoriegel.

Für den Rest des Abends werde ich jetzt noch zu einem Buch greifen. Wobei ich nicht weiß, ob ich weiter in „The Whispering Walls“ lese oder ob ich meine Nase in „The Babysitters Coven“stecke. Letzeres wäre ein Reread, da ich in den nächsten Woche die Fortsetzung vom SuB befreien möchte.

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Da ich die letzte Stunde mehr mit Sekundenschlaf als mit Lesen verbracht habe, wird es definitiv Zeit ins Bett zu gehen! Ich bin dann doch bei „The Whispering Walls“ geblieben und habe damit heute etwas mehr als die Hälfte des Romans gelesen. Was angesichts der Schriftgröße und Seitenzahl nicht sehr viel ist, aber es war genau das Richtige für einen Tag, an dem ich eher energie- und konzentrationslos war und mich immer wieder dabei ertappte, dass ich wegdöste. *g*

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass sich mir heute gleich drei Personen beim Herbstlesen angeschlossen haben. Das war ein schöner Auftakt für die Aktion und ich hoffe, ihr habt den Tag genießen können. Habt einen guten Start in die kommende Woche! Vielleicht lesen wir uns ja an den nächsten Wochenenden dann wieder!

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Heutige Mitleser*innen:

Ankündigung: Herbstlesen im Oktober 2024

Da in zwei Wochen schon das erste Herbstlesen-Wochenende ist, wird es langsam Zeit, einen offiziellen Ankündigungsbeitrag fürs diesjährige Herbstlesen zu veröffentlichen! In diesem Jahr freue ich mich besonders auf den Herbst und habe schon einen ganzen Stapel mit Büchern, die ich im Oktober lesen will, bereit liegen. Aber natürlich werde ich meine Zeit an den Herbstlesen-Wochenende nicht nur mit Lesen verbringen, sondern auch noch mit anderen Dingen, die mir Freude bereiten.

Es wäre schön, wenn sich auch in diesem Jahr ein paar Mitleser*innen fänden, die sich mir an dem einen oder anderen Wochenende anschließen und sich mit mir (und untereinander) austauschen mögen. Ich lesen einfach so gerne davon, wie ihr eure Zeit verbringt, um ein möglichst entspanntes und erholsames Wochenende zu verbringen, und wenn ich Glück habe, gibt es nebenbei noch den ein oder anderen Anstoß für eine neue Lektüre (oder ein neues Hobby – denn davon habe ich ja bekanntermaßen viel zu wenige *g*).

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Da sich der Besuch der Schwiegerfamilie etwas verschoben hat und ich deshalb an dem ersten Oktober-Samstag unterwegs sein werde, startet das „Herbstlesen im Oktober“ in diesem Jahr erst am 6. Oktober (Sonntag) und endet am 27. Oktober (Sonntag). Das bietet uns einen Sonntag und drei vollständige Wochenenden, um möglichst viel Zeit mit Büchern, Spielen, Puzzles, Handarbeiten, Spaziergängen, Backen und all den anderen unterhaltsamen und entspannenden Dingen zu verbringen. Wenn ihr gern einen Anlaufpunkt für den 5. Oktober hättet, kann ich morgens einen Beitrag veröffentlichen, aber ich werde dann wohl erst am späten Abend wieder auf den Blog zugreifen können. Ansonsten gibt es von mir wieder an jedem Samstag und an jedem Sonntag einen neuen Beitrag, in dem ich im Laufe des Tages davon erzähle, womit ich meine Zeit verbracht habe. Aber natürlich ist es auch möglich, einen Sammelbeitrag für das Herbstlesen oder einen Beitrag pro Wochenende zu verfassen.

Wichtig wäre es mir, dass ihr an den Tagen, an denen ihr mitmacht, einen Kommentar mit einem Hinweis auf eure Teilnahme (und einem Link zum dementsprechenden Beitrag) unter meinem aktuellen Post hinterlasst, damit ich euch verlinken kann. Der Austausch mit den anderen „Herbstleser*innen“ ist schließlich immer einer der nettesten Aspekte dieser Aktion, und wenn es einen zentralen Ort gibt, an dem alle Links gesammelt werden, geht das am besten. (Und da es zur Zeit anscheinend Probleme mit meinem Feed gibt: Ich veröffentliche meine Beiträge an den Herbstlesen-Tagen vor 8 Uhr! Schaut bitte im Zweifelsfall direkt auf dem Blog nach, auch wenn euer Feedreader keinen Beitrag anzeigen sollte!)

Ich muss zugeben, dass ich mich schon sehr auf diesen gemütlichen Start in den Herbst freue, und ich hoffe, es geht euch genauso!