Lese-Sonntag Juni 2026

Blick aus dem Fenster auf einen Himmel, der unten rosarot und oben hellblau und mit kleinen Wolken beflockt ist. Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, weshalb die Häuser im Hintergrund noch im Schatten liegen.

Als ich um fünf Uhr aufstand, hatten wir 29 Grad im Schlafzimmer (und 28 Grad im Wohnzimmer), aber der Morgenhimmel sah immerhin hübsch aus. In ein paar Minuten muss ich die Fenster in Schlafzimmer und Wohnzimmer verdunkeln, aber noch genieße ich ein bisschen das Tageslicht. Da für heute Nachmittag Gewitter angekündigt sind, hoffe ich, dass es dann bewölkt genug sein wird, dass wir zumindest die Verdunklungsvorhänge aufziehen können … Mal schauen, wie viel es heute mit dem Lesen klappen wird. Ich bin nach gerade mal einer Handvoll Tage mit diesen Temperaturen nicht gerade konzentrations- oder denkfähig und kann jetzt schon ankündigen, dass ich am frühen Nachmittag (hoffentlich) für ein paar Stunden vor dem Ventilator schlafen werde, um den fehlenden Nachtschlaf auszugleichen.

Oh, und bevor ich es vergesse kommt hier noch die Erinnerung daran, dass das heute der letzte Lese-Sonntag bis September sein wird. Da die Wahrscheinlichkeit, dass diese Temperaturen noch ein paar Wochen anhalten werden, laut dem gestern im Fernsehen auftretenden Wetterexperten recht hoch sind, bin ich wirklich froh über die geplante Sommerpause für den Blog.

Update 8:30 Uhr

Die Taschenbuchausgabe von "The Sourdough Compendium" von A. G. Slatter. Der Untertitel lautet Dark and Dangerous Fairy Tales.

Den Morgen habe ich mit all den Dingen verbracht, die ich definitiv nicht erledigen will, wenn es noch wärmer (und schwüler) in der Wohnung geworden ist. Nachdem Sport, Abwasch und ein paar andere Sachen erledigt waren, habe ich zu „The Sourdough Compendium“ von A. G. Slatter gegriffen. Das ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die die Autorin schon in drei vorherigen Büchern veröffentlicht hatte. Jede dieser Geschichten spielt in der Welt, die Angela Slatter auch für ihre Romane nutzt, und ich habe eine Rezension zu dem Band gelesen, in der gemeint wurde, dass man die Entwicklung der Autorin daran sehr gut verfolgen könnte. Das kann ich noch nicht beurteilen, weil ich heute erst die dritte Geschichte (mit dem Titel „The Badger Bride“) gelesen habe. Die Handlung wird erzählt aus der Sicht von Gytha, deren Talent als Kopistin (und Fälscherin) ihrem Vater und ihren zwei Schwestern ein gutes Leben ermöglicht. Zu Beginn der Geschichte bekommt sie den Auftrag ein Buch zu kopieren, dessen Autor und Titel von dem Auftraggeber sorgfältig unlesbar gemacht wurden, außerdem nimmt sie einen verletzten Dachs in ihr Haus auf. Ich mochte die Geschichte sehr, gerade weil sie ein ungewöhnliches Ende nimmt, und ich fand es spannend im Anschluss die Anmerkungen der Autorin zur Entstehung der Geschichte und ihre Inspirationen zu lesen.

Die orangefarbende Innenansicht einer Tasse, in der ein tönernes Capybara ein Bad im Pfefferminztee nimmt.

Beim Teetrinken (Pfefferminz) habe ich dann noch ein bisschen Youtube geschaut, bis mein Mann eben aufgestanden ist. Und jetzt werde ich wohl weiter Lesen, bis es zu heiß und schwül wird, um ein gedrucktes Buch zu halten (oder mein Magen nach Frühstück verlangt).

Update 12:00 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich in „The Labyrinth House Murders“ von Yukito Ayatsuji gelesen. Ich mag die Krimis von dem Autor wirklich gern, auch wenn ihr Schauplatz immer ein ziemlich absurdes Haus ist. All diese Häuser wurden von dem selben – verstorbenen – Architekten gebaut, was bedeutet, dass ich als Leserin mir sicher bin, dass es so einige Puzzle (Hinweise auf Geheimgänge, extra Räume o.ä.) in diesem Haus gibt, die bislang noch nicht enthüllt wurden. Dieses Mal ist die Geschichte besonders herausfordernd, weil ich von Anfang an weiß, dass die Sachen, die mir erzählt werden, eine „Romanversion“ eines Ereignisses sind, das vor gut einem Jahr stattfand. Bislang haben wir einen älteren und vermögenden Krimiautor, der Selbstmord begangen hat, und seine vier Protegés, die innerhalb weniger Tage eine 50seitige (Kriminal-)Geschichte schreiben müssen, in denen sie selbst ein Mordopfer sind. Diese vier Geschichten werden dann von einem Detektiv (der schon aus den anderen Büchern bekannte Shimada Kiyoshi), einem Kritiker und einem Lektor beurteilt – und der Autor/die Autorin der besten Geschichte erbt das Vermögen ihres verstorbenen Mentors. Als ich das Buch aus der Hand legte, war gerade ein Mord geschehen – und ich kann aufgrund der Erzählweise momentan noch nicht beurteilen, ob dieser Mord innerhalb einer dieser Kurzgeschichten, innerhalb des Romans oder wirklich passiert ist. Ich vermute, dass ich erst zum Ende von „The Labyrinth House Murders“ genug Informationen haben werde, um eine Ahnung von der Auflösung zu haben.

Links die zartgrüne Taschenbuchausgabe von "The Labyrinth House Murders", dessen Cover einen roten Stierkopf zeigt. Rechts eine ebenfalls zartgrüne Schale mit Porridge und Bananenscheiben.

So langsam wird es zu heiß, um noch ein gedrucktes Buch in der Hand zu halten, weshalb ich wohl gleich erst einmal eine Runde mit der Switch spielen und danach vielleicht zum eBook wechseln werde. Oder vielleicht gehe ich nach dem Spielen erst einmal ins Bett und schaue, ob ich etwas Schlaf nachholen kann …

Update 16:45 Uhr

Ein Switch-Bildschirm mit der Figur Marika (ein grünes Eichhörnchen). Marika sagt: Ob ich auf dem Campingplatz deiner Insel verweilen möchte? Nichts erfreut mich mehr, knabber. Auf dem Bildschirm liegt eine Marika-Amiibo-Karte.

Ich habe den Nachmittag wirklich mit einer Runde „Animal Crossing“ verbracht, wo mich Marika auf dem Campingplatz besucht hat. Sie weiß es noch nicht, aber sie wird in drei Tagen bei mir einziehen, um Linda (eine kleine graue Bärin) zu ersetzen, deren Foto ich in der vergangenen Wochen von ihr geschenkt bekam. Ich hatte sogar Glück und es regnete nicht, während ich im Spiel war, obwohl der Himmel über meiner Insel die ganze Zeit grau war. Ich muss zugeben, dass ich ganz froh bin, dass ich mich morgen nicht mit den extra Blumen, die durch Regen generiert werden, rumschlagen muss.

Danach habe ich etwas geschlafen und bin mit dröhnenden Kopfschmerzen aufgewacht, aber nachdem ich gerade ein Glas Wasser und eine Tasse Tee getrunken und etwas gegessen habe, lassen die gerade nach. Aktuell haben wir 32 Grad in der Wohnung und von den angekündigten Wolken ist noch nichts zu sehen, was bedeutet, dass wir weiterhin verdunkeln müssen. Mal schauen, ob ich ein eBook finde, das mich genug fesseln kann, oder ob ich mich bis zum Abendessen einfach nur von irgendwas berieseln lasse …

Update 20:15 Uhr

Zwei Hawaii-Toast auf einem Teller. Der Käse ist schön geschmolzen und darunter sind jeweils fünf etwas dickere Ananasstücke zu erahnen.

Bis zum Abendessen habe ich wirklich ziemlich viel Zeit damit verbracht einfach online rumzusurfen und mich berieseln zu lassen. Aber ich habe auch die Leseprobe zu „The Forgotten Dead“ von Jordan L. Hawk, was sich als überraschend reizvolle Mischung aus „paranormaler Wissenschaftler muss mit (nicht geoutetem) Medium zusammenarbeiten“ + „queere Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten“ herausstellte – die Leseprobe war relativ kurz, aber ich wäre schon neugierig auf den Roman. Allerdings finde ich den Preis für 160 Seiten etwas heftig, weshalb ich den Titel erst einmal auf die „Vielleicht“-Liste packe. Dann wurde es Zeit fürs Abendessen, was wegen „möglichst wenig Zeit für Zubereitung und in der Küche“ heute Hawaii-Toast war – für mich ohne Schinken und da es keine Ananasringe gab, war die Optik auch etwas ungewöhnlich. Aber es war schnell gemacht und lecker!

Eine kleine Flasche Sinsecco zwischen zwei halb gefüllten Trinkgläsern. Die Flasche wirbt damit alkoholfrei zu sein und das Etikett zeigt einen angeschnittenen Apfel.

Danach haben wir noch den „Sinsecco“ probiert, der vor kurzem als Extra in unserer Bio-Kiste dabei lag, und ich muss gestehen, dass ich die Idee zwar interessant finde, aber jetzt kein solcher Fan davon bin, dass ich das bestellen müsste. Immerhin war es überraschend, wie gut das Zeug es hinbekommt nur mit Obstsaft einen Sekt-Eindruck beim Trinken entstehen zu lassen … aber da ich kein Fan von Sekt bin, ist das für mich dann auch der größte Nachteil gewesen. *g* Ich bleibe bei dem Wetter wohl weiter bei Tee, Wasser und ab und an eine Preiselbeer-Schorle.

Leider kam es nicht zum angekündigten Gewitter inklusive leichter Abkühlung, aber da der Himmel inzwischen so bewölkt ist, dass es keine Sonnenwärmer mehr auf der Fassade gibt, und die Innen- und Außentemperatur bei 33 Grad liegen, können wir immerhin Fenster aufreißen und Sauerstoff in die Wohnung lassen. Ich weiß nicht, was ich den Rest des Abends tun werde – ich bin gerade ziemlich erschöpft. Aber ich werde mich vor dem Schlafengehen (nach Einbruch der Dunkelheit) hier auf jeden Fall noch einmal melden. 🙂

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

In den letzten zwei Stunden habe ich wirklich nicht mehr viel gemacht. Ich habe noch ein bisschen mit der Switch gespielt und ansonsten einige Zeit aus dem Fenster geguckt, um die Frage zu klären, ob es nun endlich regnet oder doch nicht. (Die Antwort ist: es kamen ein paar Tropfen und jetzt ist es noch schwüler als vorher …)

Ich weiß nicht, ob ich in den nächsten Tagen noch Beiträge auf dem Blog auf die Reihe bekomme. Ich würde gern zumindest die Lese-Eindrücke von Mai noch veröffentlichen und natürlich den SuB-Beitrag zum Monatsanfang, sowie den Juni-Rückblick … aber wenn es mir in der nächsten Woche so geht wie in den letzten Tagen, dann habe ich für den Blog keine Energie übrig. Was bedeutet, dass ich mich erst wieder am 1. September nach meiner Sommerpause melde.

Ich habe mich gefreut, dass heute trotz der Hitze wieder ein paar Leute mit mir den Lese-Sonntag verbracht haben. Ich hoffe, ihr hattet eine nette Zeit und wir lesen uns spätestens im September wieder! Passt bis dahin gut auf euch auf! 🙂

***

Heutige Mitleser*in:

18 Kommentare

  1. Guten Morgen! Ich bin heute auch mit dabei, auch wenn ich vermutlich nicht so viel Zeit zum Lesen habe. https://neyasha.at/2026/06/21/lesesonntag-im-juni-2026/

    Ich habe auch bereits die Nase voll vom Sommer und es ist gerade mal Juni …
    Hier sind zwar am Abend ebenfalls Gewitter angesagt, aber ohne Abkühlung, daher erhoffe ich mir davon nicht zu viel.
    Hoffentlich kannst du am Nachmittag noch etwas Schlaf nachholen! Bei mir ist auch der Ventilator die einzige Rettung.

    • Konstanze

      Guten Morgen, Neyasha! Mir geht es ebenso – wobei ich sehr dankbar bin, dass die ersten zwei Juniwochen so angenehm waren. Wir waren während des Filmfests so viel unterwegs, ich weiß nicht, ob ich das heil überstanden hätte, wenn die Temperaturen so wie heute gewesen wären.

      Ja, Gewitter und keine Abkühlung ist auch die Vorhersage für unsere Region. Was bedeutet, dass es aktuell schon unangenehm schwül ist, aber immerhin habe ich zwischendurch die Fenster noch einmal aufreißen können, weil es bewölkt genug war, dass die Sonne nicht schon um kurz nach fünf die Wohnung weiter aufheizte.

      Danke! Ohne den Ventilator wäre gerade an Schlaf gar nicht zu denken und nachdem ich am Freitag so frustriert war, habe ich noch einen Tischventilator bestellt, der in der Küche seinen Dienst tun darf. Die ist leider so klein, dass ein Standventilator keinen Platz hat, wenn ich mich da noch bewegen will. Aber einen Tischventilator sollte ich auf der Waschmaschine unterbringen können …

      • Ich habe mir vor zwei Jahren einen größeren Ventilator gekauft und der ist wirklich meine Rettung. Vorher hatte ich nur so einen kleinen Tischventilator, der nicht viel gebracht hat.
        Zu viert wird das hier heute Abend sicher noch sehr kuschelig warm ….

        „The Labyrinth House Murders“ klingt ja ziemlich verworren, aber auch interessant.

        • Konstanze

          Oh ja, ohne einen größeren Ventilator kämen wir hier überhaupt nicht zurecht. Wobei wir (nachdem wir zwei altmodische Standventilatoren gekauft hatten) entdeckt haben, dass Turmventilatoren deutlich effektiver und angenehmer sind – und wir haben einen der zusätzlich Wasserkühlung (inklusive Kühlakkus) bringen kann. Der steht jetzt im Schlafzimmer und ich ringe noch mit mir, ob ich die anderen beiden in der Wohnung auch dadurch ersetzen soll … Aber auch wenn ich die anderen beiden problemlos loswerde, fällt es mir schwer sie zu ersetzen, solange sie funktionieren.

          Ich habe nach der heutigen Leserunde versucht meinem Mann die Handlung zu erklären (inklusive der „ich lese den Roman – und vermutlich die Kurzgeschichten – die in der Geschichte geschrieben werden“-Elemente) und wir waren am Ende beide nicht mehr sicher, auf welcher Ebene ich zuletzte in der Handlung war. *g*

          Ich drücke fest die Daumen, dass ihr vier heute Abend vielleicht doch etwas Abkühlung durch dicke Wolken oder ähnliches bekommt und nicht im eigenen Saft garen müsst.

          • Ich habe einen Turmventilator und bin davon wirklich begeistert. Wasserkühlung hat er allerdings nicht – ich war mir nicht sicher, ob das tatsächlich einen Unterschied macht.

            Wenn man zu viert im Raum ist, ist es halt echt mühsam, wenn man nicht lüften kann. Daher hoffe ich auch sehr, dass noch dicke Wolken kommen und ich doch möglichst früh das Fenster aufmachen kann.
            Bei mir ist es zum Glück noch nicht ganz so warm in der Wohnung wie bei dir, aber ich habe auch schon etwas Kopfschmerzen, obwohl ich dazu sonst gar nicht neige. Hoffentlich plagen sie dich nicht weiter und auch sonst wünsche ich dir noch einen möglichst erträglichen Abend!

          • Konstanze

            Die Wasserkühlung macht wirklich etwas Unterschied und gerade bei den tropischen Nächten bin ich um jedes Grad weniger dankbar. Der Tank hält zwar nur für ca. 3 Stunden Kühlung, aber das hilft schon mal etwas.

            Danke! Ich hoffe, du hast trotz der Hitze und der Kopfschmerzen einen wunderschönen Abend und kannst deine Geburtstagsnachfeier genießen. 🙂

    • Konstanze

      Huhu, Kiya! Ich hoffe, du hast/hattest viel Spaß mit „Coral Island“ (ich schmolle ja immer noch, weil das Spiel wohl nicht auf der Switch erscheinen wird).

      Die Autorin schreibt Gothic-hafte Fantasy in der Sourdough-Welt. Jeder Roman kann für sich stehend gelesen werden. Aber wenn du mehrere Romane liest, wird dir auffallen, dass Figuren erwähnt werden, die du schon kennst, oder eine Legende, die du schon gelesen hast, auf einem Charakter basiert, den du gerade erst kennenlernst. Es ist alles miteinander verzahnt, aber auf eine so unaufdringliche Art und Weise, dass du – soweit ich das bislang beurteilen kann – überall anfangen kannst. Ich denke, dass dir die Kurzgeschichten (soweit ich das nach gerade mal drei Stück sagen kann) besonders gefallen könnten, aber auch sonst denke ich, dass du dich mit ihrer eher gemächlichen (aber sehr atmosphärischen) Erzählweise vermutlich ganz gut vergnügen könntest.

      • Hach, das klingt schon gut. Ich mag solche kleinen Querverweise sehr gerne. Sourdough ist auch schon so ein lustiger Name. Das Buch auf meinem SuB ist das mit „murmuring bones“, aber ich habe im Moment keine Ahnung, wo im Regal es sich versteckt.

        Die Bücher von Yukito Ayatsuji liegen bei mir ebenfalls bereit. Eigenartige japanische Häuser habe ich auch in dem „Strange House“-Manga schon kennengelernt, bei dem ich jedenfalls die ersten drei Bände ziemlich gerne mochte (danach wurde es irgendwann wirklich schräg).

        • Konstanze

          Für die Romane muss ich in der richtigen Stimmung sein, aber die Kurzgeschichten finde ich gerade sehr nett als morgendliche Unterhaltung. Wie gesagt, meiner Meinung nach müssten das Bücher für dich sein.

          Ich habe noch einen vierten Band von dem Autor auf dem SuB liegen. Ich fand die Kriminalfälle bei den ersten beiden Teilen sehr spannend und solide konstruiert, auch wenn es bei jedem ein Element gab, bei dem ich anzweifelte, dass das so funktioniert haben konnte. Aber da der Rest so gut konstruiert ist, verzeihe ich dem Autor das – und ich finde es immer wieder lustig mir vorzustellen, wie sehr Gosho Aoyama von diesen Romanen inspiriert worden sein muss, weil so viele Szenen vorkommen, die ich mir für die Detektiv-Conan-Manga vorstellen kann

          • Ich habe mir jetzt „The Sourdough Companion“ und „The Briar Book of the Dead“ geordert, kann ja nicht schaden 🙂 Es macht doch einfach Freude, sich beim Lesesonntag wieder einmal zu Büchern inspirieren zu lassen.

            Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass du dabei an Detektiv Conan denken musst. Wenn ich bisher japanische Krimis gelesen habe, ging mir das auch oft so. Ich glaube, das liegt an dieser Art, knifflige, etwas konstruierte, etwas schräge, aber sehr sachlich behandelte Fälle zu beschreiben. Ich mag das meist ziemlich gerne.

            Hoffentlich bekommt ihr bald die ersehnte Abkühlung. In der Stadt ist es immer besonders unangenehm. Normalerweise ist der Juni noch schön für mich, aber wenn ich mir die Temperaturen der kommenden Woche anschaue, möchte ich mich verkriechen. Hab trotzdem einen schönen Sommer & bis zu den nächsten Lesesonntagen dann im Herbst!

          • Konstanze

            Dann hoffe ich, du hast viel Spaß mit den Büchern, wenn du irgendwann dazu kommst sie zu lesen. 🙂

            Mir gefällt das auch bei japanischen Krimis – zumindest soweit ich sie bislang gelesen habe – und ich mag, dass die honkaku mir das Gefühl geben, dass der Autor mir als Leser gegenüber fair ist und wenn ich die Lösung nicht rausfinde, dann liegt es an mir und nicht daran, dass mir wichtige Informationen vorenthalten wurden.

            Für die nächste Woche soll es auch bei uns erst einmal noch wärmer werden … Ich hoffe, wir überstehen alle gut den Sommer mit diesen Temperaturen. 🙂

    • Konstanze

      Tststs … Anette, so ein Lese-Sonntag ist doch Entspannung und keine Arbeit! 😉

      Das ist halt der Name, den die Autorin für ihre fantastische Welt verwendet. *g* Und ich liebe die Tasse! Ich habe sie von der ehemaligen Nachbarin zum letzten Geburtstag geschenkt bekommen und seitdem darf das Capybara regelmäßig in Pfefferminztee baden. 😀

      Unsere Wohnung hat halt wirklich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang direkte Sonneneinstrahlung – was im Winter super ist, da wir sehr wenig heizen müssen. Aber im Sommer wird es trotz doppelter Verdunklung schnell unerträglich und wenn dann noch – wie aktuell – nachts entweder so viel Wind geht, dass wir die Fenster nicht offen lassen können, oder so wenig Wind, dass keine Abkühlung dadurch kommt, dann bleibt die Hitze halt in der Wohnung. Die Hitze ist der einzige Grund, wieso ich aktuell jeden Morgen um fünf Uhr aufstehe, um vor Sonnenuntergang alles verdunkeln zu können. Definitiv nicht meine Jahreszeit!

        • Konstanze

          Danke! Ich glaube, es waren letztendlich so zwei Stunden, die ich geschlafen habe. Nicht super erholsam, aber immerhin etwas nachgeholter Schlaf und die Kopfschmerzen, die ich nach dem Aufwachen hatte, haben auch schon nachgelassen.

          Noch drei Monate bis zum Herbst …

          • Au weia, mit Kopfschmerzen aufwachen ist fies. Ich hoffe, dass die sich inzwischen verflüchtigt haben. Ich hoffe, du kannst den Abend trotzdem noch ein bisschen genießen, und dass du ein Buch findest, dass dir zusagt! Ich verabschiede mich heute etwas früher, ich bin platt, ist irgendwie nicht mein Tag. Auf weniger Hitzephasen bis in den Herbst!

          • Konstanze

            Die Kopfschmerzen sind nach einem halben Liter Wasser und etwas zu Knabbern wirklich ganz gut weggegangen. Momentan schwitze ich mehr, als ich trinken kann und wenn ich dann noch zwei, drei Stunden ohne Trinken verbringe …

            Ich hoffe, du erholst dich über Nacht wieder ein bisschen. Die nächsten Wochen werden hart, da müssen wir gut auf uns aufpassen. Schön, dass du heute dabei warst. 🙂

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