
In der vergangenen Woche bin ich nicht viel zum Lesen gekommen, weshalb ich immer noch „A Thousand Steps into Night“ von Traci Chee lese, ebenso wie ich immer noch „The Barbizon“ von Paulina Bren lese. Allerdings habe ich in der Woche mit „Black and Deep Desire“ von Claire Trella Hill als mein neues eBook angefangen.
Ich weiß nicht mehr, welche Autorin das Buch in ihrem Newsletter empfohlen hatte, aber ich war dadurch neugierig genug geworden, um den Roman (für ganze 99 Cent) zu kaufen, ohne die Schreibweise von Claire Trella Hill vorher anzutesten. Bislang habe ich ungefähr ein Fünftel der Geschichte gelesen und genieße den „Gothic“-Teil der „Gothic Vampire Romance“ sehr. *g* Bevor ich aber heute zum Buch greife, muss ich erst einmal richtig wach werden und meinen morgendlichen Pflichtkram erledigen. Wir lesen uns später wieder!
Update 11:00 Uhr
Uhhhhh, im Moment habe ich das Gefühl, dass das heute nicht mein Tag wird. Ich habe mir die Schulter leicht gezerrt, als ich etwas aus dem Schrank nehmen wollte, was nicht wirklich schlimm, aber definitiv lästig ist. Außerdem habe ich eben die Zwiebeln vorgegart, die ich für den Zwiebelkuchen heute Abend benötige, und sie waren in einem so schlechtem Zustand, dass ich erschreckend viel wegwerfen musste. Das ist eigentlich nicht genug Füllung für ein Blech, aber ich habe keine Lust noch einmal loszulaufen, neue Zwiebeln zu kaufen und die auch noch zu putzen und zu garen. *grummel* Immerhin habe ich jetzt all meinen Pflichtkram für heute Vormittag erledigt und kann mich jetzt erst einmal auf dem Sofa einrollen. Da mein Mann heute ein Solo-Brettspiel spielen wird, kann ich mich ganz auf meine Bücher konzentrieren. Aber vorher werde ich Frühstücken und vermutlich eine Runde mit der Switch spielen, um etwas bessere Laune zu bekommen.
Update 14:00 Uhr
Die vergangenen drei Stunden sind überraschend schnell vergangen. Ich habe mir nach dem letzten Update Frühstück gemacht und dazu eine (für mich) neue Anime-Serie angetestet. In „Sword Art Online“ werden 11.000 Spieler am ersten Spieltag von dem Entwickler des gleichnamigen VR-Spiels in der Spielewelt festgehalten. Er verkündet den Spielern, dass ihr Tod im Spiel auch in der realen Welt zu ihrem Tod führen würde, ebenso wie das Abschalten des VR-Helms – nur das Besiegen des Endboss‘ würde ihnen ermöglichen das Spiel lebend zu verlassen. Am Ende der ersten Folge erfährt man noch, dass im ersten Monat schon die ersten 2000 Spieler starben – und ich weiß noch nicht, was ich davon halte. Mal schauen, ob ich die Serie weitergucke oder demnächst noch was anderes anteste. Anime-Serie haben mit 20-25 Minuten pro Folge für mich die perfekte Länge für mein Frühstück, wenn ich nicht gerade zum eReader greife.

Ansonsten habe ich einige Zeit mit der Switch verbracht und nicht nur meine täglicher kurze Aufgabe bei „Stitch“ erledigt, sondern auch eine Runde über meine Animal-Crossing-Insel gedreht und mal wieder bei „Hello Kitty Island Adventure“ reingeschaut. Letzteres hat vor kurzem ein neues Gebiet bekommen, was ich von der Grundidee wirklich lustig und süß finde. Aber es nervt mich, dass ich mich in dem Gebiet nicht einfach so bewegen kann, sondern die ganze Zeit von einer Insel/einem Inselfragment zur/m nächsten hüpfen muss. Es gibt eine ganze Reihe von Teleportern, die sich durch Zauberstäbe aktivieren lassen, um auf die verschiedenen Ebenen zum kommen – und das alles sorgt dafür, dass ich das Gefühl habe, ich habe überhaupt keinen Überblick über das Gebiet. Was lästig ist, wenn ich nur eben an einer bestimmten Stelle was erledigen will und dann (gefühlt) unendlich lange brauche, um den dementsprechenden Ort wiederzufinden.
Update 17:00 Uhr

Ich genieße es gerade sehr in „A Thousand Steps into Night“ zu lesen. Sehr viele Kapitel habe ich in dem Roman leider nicht mehr vor mir, aber Miukos musste in den letzten Kapiteln all ihren Einfallsreichtum und ihre (teilweise) Zugehörigkeit zur Geisterwelt einsetzen, um diverse Probleme zu lösen und ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte am Ende ausgeht. Mir macht diese japanisch-angehauchte Welt mit all ihren Geister, (Halb-)Göttern, Dämonen und Gestaltwandlern wirklich viel Spaß, ich mag die Schreibweise von Traci Chee und ich fürchte, dass das bedeutet, dass ich meinen Wunschzettel aufstocken muss … *g*
Update 20:00 Uhr
Nur ein kurzes Lebenszeichen, bevor es Abendessen gibt. Ich habe inzwischen „A Thousand Steps into Night“ von Traci Chee beendet und habe gerade dieses zufriedene Gefühl, das das Beenden eines guten Romans begleitet. 🙂 Die Geschichte hat mir so viel Freude bereitet … da muss ich noch ein bisschen drüber nachdenken, wie ich das in Worte fassen kann. Aber jetzt muss erst einmal der Zwiebelkuchen aus dem Ofen geholt werden – ich melde mich später noch einmal!
Update 23:00 Uhr (letztes Update)
Das letzte Update habe ich extra kurz halten müssen, weil während des Schreibens schon der Küchenwecker anfing sich zu melden (und dann haben wir den Zwiebelkuchen noch zehn Minuten länger im Ofen gelassen, weil er noch etwas zu weich zu sein schien). Nach all dem Ärger, den ich heute morgen mit den Zwiebeln hatte, muss ich zugeben, dass es sich mal wieder gelohnt hat. Ich mache den Kuchen sehr selten, weil es eben doch etwas Zeit dauert und einige Zutaten verwendet werden, die ich nur selten im Haus habe, aber er ist wirklich verflixt lecker! 🙂

Beim Essen gab es – wie schon am letzten Wochenende – einen „Bryan Edgar Wallace“-Film mit Audiokommentar. Ich finde es auf der einen Seite spannend, was für Hintergrundinformationen dabei geliefert werden, und auf der anderen Seite amüsant, welche Gedanken sich die beiden britischen Kommentatoren über deutsche Sehgewohnheiten, „deutsche Krimis“ und ähnliches machen. Wobei ich sagen muss, dass ich jedes Mal, wenn sie etwas zum Thema Agatha Christie zu sagen haben, das Gefühl habe, ich müsste lauthals widersprechen. Zum Glück hat mein Mann selber oft genug das Bedürfnis den Kommentar zu pausieren, um etwas zum gerade gesagten anzumerken. *g* Und da der Film deutlich länger dauerte, als unser Abendessen, habe ich nach dem Essen noch zu dem Stapel Flickzeug gegriffen, der seit einiger Zeit auf dem Wohnzimmertisch (*hüstel*) liegt. Meine zu reparierende Naht und der Film waren fast zeitgleich fertig, was sehr gut passte. Jetzt habe ich nur noch zwei Sachen zu nähen – mal schauen, ob ich das im Laufe des Herbstlesens noch hinbekomme, oder ob unser Wohnzimmertisch noch länger von meinem Flickzeug „geschmückt“ wird.

Danach hatte ich noch ein bisschen Zeit, um zu „The Barbizon“ zu greifen. Sehr viel habe ich in dem Buch in der letzten Woche nicht gelesen, so dass ich noch im zweiten Kapitel bin, in dem es um das „Gibbs girl“ geht. Genau genommen beginnt das Kapitel mit Katharine Gibbs, die mit 46 Jahren frisch verwitwet „Katharine Gibbs Secretarial School“ gründete und so sehr vielen gebildeten, jungen Frauen die Gelegenheit zu einer guten Sekretärinnen-Ausbildung verschaffte – was besonders in den Jahren der Großen Depression eine der wenigen Optionen für eine relativ sichere finanzielle Zukunft für eine unverheirate war. Ich finde es faszinierend mehr über die Frauen zu lesen, die Vorbild für so viele arbeitende Protagonistinnen in alten sw-Filmen waren. Trotzdem wird es langsam Zeit ins Bett zu gehen – wir lesen uns morgen wieder! 🙂
***

Ich bin diesmal das ganze Wochenende dabei! Freu mich schon! 🙂 https://birthezurnieden.de/2025/10/11/konstanzes-herbstlesen-2025-11-12-oktober/
Guten Morgen, Birthe! Schön, dass du das ganze Wochenende Zeit fürs Herbstlesen hast! Ich wünsche dir eine wunderbare Zeit! 🙂
Gute Besserung für die Schulter! Und ich hoffe, die Switch konnte deine Stimmung trotz allem ein bisschen aufhellen. Ich weiß, wie es ist, wenn sich unter so einer Zwiebelschale Überraschungen finden…
Stoße morgen zu euch, es sei denn, ich habe morgen außer Willow noch einen anderen Kater (ist aber unwahrscheinlich ;-)).
Danke, Anette! Es ist wirklich nicht schlimm, nur sehr lästig, weil es meine Bewegungen einschränkt (und ich komme mir so unbeholfen vor, wenn mir sowas bei einem alltäglichen Griff in den Schrank passiert).
Gemüsezwiebeln haben sich in den letzten Jahren wirklich als besonders anfällig für Überraschungen herausgestellt. Dabei gönne ich mir nur einmal im Jahr Zwiebelkuchen und finde es dann umso ärgerlicher, wenn so etwas passiert.
*g* Dann hoffe ich für dich, dass Willow morgen keinen weiteren Kater zur Gesellschaft hat – das dürfte das Zusammenleben mit dir für ihn (und seine Schwester) auch nicht angenehmer machen. 😉
Ach, schade, dass dein Morgen etwas doof verlaufen ist … hoffentlich hat dich der Spaß an „A Thousand Steps into Night“ etwas aufgemuntert. Und vielleicht kann man den Zwiebelkuchen auf einem Teil mit irgendwas anderem füllen? Oder gar eine Möhren-Zwiebel-Mischung oder sowas? Kenne mich mit Zwiebelkuchen nicht aus, ob man da experimentieren kann … Na, vermutlich ist er jetzt eh schon im Ofen.
Mein Buch hat mich den Nachmittag über definitiv aufgemuntert, Birthe! 🙂
Mit anderem Gemüse noch dazu ist es für mich einfach kein Zwiebelkuchen mehr … ich habe jetzt eine Springform genommen statt ein ganzes Blech zu machen. Was bedeutet, dass ich nichts zum Einfrieren haben werde, was ich sehr schade finde. Aber wir werden genug für heute und morgen Abend zu Essen haben.