Kategorie: Lese-Tage

Herbstlesen im Oktober 2018 – Wochenende Nr. 1/Samstag

Nachdem ich am Mittwoch schon gemütlich  ins Herbstlesen gestartet bin, geht es heute „offiziell“ los. Ich bin gespannt, ob ich heute auch wieder ein paar Mitleser habe und wenn ja, womit diese sich den Tag vertreiben und welche Bücher gelesen werden.

Bei mir hat sich seit Mittwoch nicht so viel getan. Ich habe weiterhin „Ich habe auch gelebt – Briefe einer Freundschaft“ von Astrid Lindgren und Louise Hartung, die Anthologie „Urban Enemies“ (herausgegeben von Joseph Nassise) und „Sparrow Hill Road“ von Seanan McGuire neben dem Sofa liegen. Dazu kommt noch „Herbst im Mumintal“ von Tove Jansson, das mich so sehr gelockt hat, als ich vorgestern diesen Beitrag über Herbstbücher vorbereitet habe. Mal schauen, bei welchem Titel ich zum „Wachwerden“ hängenbleibe – nur gut, dass mein Mann den Wochenend-Einkauf übernimmt, so dass ich gemütlich in den Tag starten kann. 😉 Neben dem Lesen (und vielleicht einer nachmittäglichen Brettspielrunde) habe ich eigentlich keine Pläne für den Tag, allerdings wäre es vermutlich nicht schlecht, wenn ich mich dazu aufraffen könnte das Nähzeug rauszuholen, um etwas Flickarbeit hinter mich zu bringen.

Update 11:00 Uhr

Hihi, so richtig wurde das heute nichts mit dem gemütlichen Wachwerden und dabei lesen. Als ich mir Tee kochen wollte, musste ich feststellen, dass die Spülmaschine noch lief (die programmiere ich immer abends und hatte mich wohl gestern mit der Zeit vertan), weshalb ich spontan unter die Dusche sprang. Dann kam mein Mann wieder und schwatzte mit mir, während Christie verzweifelt an der Küchentür scharrte, weil sie sooooooolchen Hunger hatte. (Wenn das mit dem Cortison-gepimpten Kätzche so weitergeht, dann geht uns das Futter aus, bevor die Nachlieferung kommt!) Also haben wir beschlossen, dass es eine Extra-Futterrunde für Christie gibt, doch bevor sie was zu Essen bekommen konnte, mussten wir erst einmal die Näpfe abwaschen, die Wassernäpfe reinigen und das Katzenklo ebenso und als das alles erledigt war, hatte ich solchen Hunger, dass ich mir Frühstück gemacht habe. Statt dann beim Frühstück in einem meiner Bücher zu lesen, habe ich online rumgedümpelt und so war das irgendwie nicht geplant. *g* Ich klappe jetzt also erst einmal den Laptop zu, damit ich wirklich auch etwas Zeit mit Lesen verbringe. 😉

Update 13:45 Uhr

Gerade mal 62 Seiten sind es in „Herbst im Mumintal“ geworden, was auch daran liegt, dass ich meinem armen Mann regelmäßig Passagen vorlese. Beim Hemul fühlte ich mich ein bisschen ertappt und als ich meinem Mann vorlas, wie der Hemul morgens aufwacht, meinte er (wenn auch mit einem Schmunzeln), dass das das Deprimierenste gewesen wäre, das er je gehört hätte. Ähm … nun … bei aller Niedlichkeit sind die Mumingeschichten doch nicht ohne Melancholie … und ich mag es sehr, wie der Hemul zumindest für einen kleinen Moment aus seinem Alltag ausbricht und ihn das so glücklich macht.

Nachdem ich in den letzten Minuten einige Kommentare beantwortet und hinterlassen habe, werde ich jetzt wieder den Laptop zuklappen. Ich bin für 14 Uhr mit meinem Mann für eine „Obsession“-Runde verabredet. Wir haben am Mittwoch gemerkt, dass wir noch nicht ganz regelsicher sind und beschlossen, dass wir etwas häufiger spielen müssen, um nicht nur all unsere Brettspiele angemessen zu würdigen, sondern auch etwas sicherer spielen zu können. 😉

Update 16:15 Uhr

Uff, so langsam denke ich, dass mir das Spiel nicht liegt – was nichts daran ändert, dass es mir wirklich viel Spaß macht. Aber dreimal hintereinander zu verlieren, selbst wenn es nur knapp ist, ist doch ein bisschen frustrierend. Genau gesagt war es heute ein bisschen frustrierend, weil ich relativ wenige Möglichkeiten hatte (wenig Geld, wenig gute Gäste, wenig Sachen, bei denen sich der Kauf gelohnt hätte) und jedes Mal, wenn ich mir dann doch eine gute Kombination überlegt hatte, kam mein Mann vor mir dran und schnappte sich genau das Teil, das ich dringend gebraucht hätte. Nun gut, beim nächsten Mal läuft es hoffentlich anders! (Wenn wir aber morgen spielen sollten, wäre eh erst einmal wieder „Gloomhaven“ dran.)

Jetzt gibt es erst einmal Tee und Kuchen (ein halbes Stück Rhabarber-Käsekuchen mit Streuseln und ein halbes Stück Schoko-Kirsch-Käsekuchen), während mein Mann „Assault – Anschlag bei Nacht“ schaut (den Film hat er gerade erst zum Geburtstag bekommen) und ich bei den anderen Herstleserinnen vorbeischaue. Danach geht es wieder ins Mumintal, das genieße ich gerade so sehr. 🙂

Update 19:00 Uhr

Christie und ich haben uns wirklich noch etwas Zeit im Mumintal gegönnt, dann allerdings meldete der Wäschetrockner, dass er geleert werden wollte und ich habe mich ans Zusammenlegen gemacht. (Irgendwie verdränge ich immer gern, dass nach dem Wäschewaschen das Zusammenlegen kommt – geht euch das auch so?) Währendessen habe ich darüber nachgedacht, dass es doch albern ist, dass ich heute den ganzen Tag erzähle, dass ich wegen der letzten Geschichte gerade wenig Lust auf die Anthologie habe. Also habe ich mir dann „Urban Enemies“ geschnappt und „The Naughtiest Cherub“ von Kevin Hearne gelesen. Die Geschichte spielt nach dem achten Roman rund um den Eisernen Druiden und beschreibt eine Besuch Lokis in der Hölle. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich den Eisernen Druiden nicht besonders gut kenne (halt nur von Kurzgeschichten), an Kevin Hearnes Erzählweise (die mir nicht wirklich liegt) oder an der Handlung, aber so richtig konnte mich diese Kurzgeschichte nicht überzeugen. Mal schauen, wie es dann mit der nächsten Geschichte wird – immerhin kann ich da schon sagen, dass ich schon einige nette Texte von Caitlin Kittredge gelesen. 🙂

Nach der Kurzgeschichte habe ich mir noch ein paar Seiten in „Herbst im Mumintal“ gegönnt und nun drehe ich eine Blogrunde, bevor ich in die Küche wandere, um zu kochen. Ich hoffe, ihr hattet bislang einen schönen Tag und habt all eure Tätigkeiten genossen! 🙂

Update 22:00 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich gekocht (und nebenbei „Animal Crossing“ gespielt, das passt immer gut, wenn man Garzeiten zu überbrücken hat). Ich muss gestehen, ich bin gerade etwas „kulinarisch“ frustriert. Seitdem ich versuche frisches Obst und Gemüse nur noch bio und regional zu kaufen, bin ich dank der naheliegenden Supermärkte gezwungen mir sehr viele Varianten mit Kartoffeln und Möhren zu überlegen … Ich hoffe, ich kann demnächst häufiger meinen Mann in den neueröffneten Biomarkt schicken, um etwas mehr Abwechslung auf den Tisch zu bekommen.

Nach dem Essen habe ich „Herbst im Mumintal“ beendet und ja, die Geschichte ist schon stellenweise sehr melancholisch, aber auch wunderschön. Ich liebe allein schon die Szenen mit dem Onkelschrompel, der sehr alt ist und fast alles vergessen hat – abgesehen von ein paar schönen Kleinigkeiten – und der eine sehr schöne Zeit mit dem Urahn verbringt, der aus unerklärlichen Gründen im Kleiderschrank lebt, ebenso höflich wie der Onkelschrompel ist, nie spricht und – aber verratet es dem alten Herren nicht – das Spiegelbild des Onkelschrompel sein könnte. 😉

Außerdem habe ich eine Rede von Deniz Yücel gelesen, die mit dem Titel „Ein Lob der Zerrissenheit zum Tag der Einheit“ in der Welt veröffentlicht wurde (wer Interesse daran hat, dürfte mit diesen Angaben bei einer Suchmaschine erfolgreich sein – ich hasse diese ganzen Einschränkungen beim Verlinken, die durch die „neuen“ Gesetze entstanden sind) und die ich an der einen oder anderen Stelle augeöffnend empfand (und die mir viele andere Dinge in Erinnerung gerufen haben, die mir nicht mehr ganz so bewusst waren). Jetzt werde ich nur noch eine Blogrunde drehen, Kommentare beantworten und die zweite Ladung Wäsche zusammenlegen. Morgen sehen wir uns hoffentlich hier wieder – es war wieder schön mit euch! Habt noch einen angenehmen Abend! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:

Natira
JED
Kiya
Ina

Herbstlesen im Oktober 2018 – Feiertag

Auch wenn das Herbstlesen „offiziell“ nur an den Wochenenden stattfindet, dachte ich mir, dass ich schon heute einen Beitrag dazu schreiben könnte. Schließlich werde ich den Tag wohl vor allem mit einem Buch vor der Nase verbringen und nachtmittags mit meinem Mann wieder eine Brettspielrunde einlegen. Draußen ist es gerade noch regenwolkig und grau und ich freu mich schon darauf heute gemütlich mit einer Decke auf dem Sofa zu lesen. In den letzten Tagen habe ich eigentlich gar nicht sooooo wenig Lesezeit gehabt, wenn man bedenkt, dass ich gut zu tun hatte, aber es hat sich nach „nicht lesen“ angefühlt, weil ich in meinen aktuellen Büchern so langsam vorankomme. Einem Teil von mir ist bewusst, dass das daran liegt, dass ich gerade so gut wie jeden Tag in drei Büchern parallel lese, aber es fühlt sich trotzdem etwas unbefriedigend an. Mal schauen, wie sich das an den kommenden Lesetagen entwickelt. Heute morgen greife ich auf jeden Fall erst einmal zu „Sparrow Hill Road“. Das Buch habe ich vor gut drei Jahren schon mal gelesen, aber da inzwischen die Fortsetzung bei mir eingetroffen ist und eine Geistergeschichte für mich so schön in den Herbst passt, freu ich mich sehr auf ein Wiedersehen mit Rose Marshall.

Update 10:45 Uhr

So richtig kann sich das Wetter gerade nicht zwischen „bewölkt mit drohendem Regen“ und „sonnig“ entscheiden – ersteres wäre mir lieber, aber ich mag auch dieses wechselnde Schauspiel am Himmel sehr gern. 🙂 „Sparrow Hill Road“ hat mich wieder richtig erwischt. Ich liebe gerade diese erste Episode, bei der man als Leser genau weiß, dass der Trucker, den Rose in einem Diner trifft, die nächste Fahrt nicht überleben wird – schließlich ist es ihr Job diejenigen, die auf den Highways sterben, ein Stück zu begleiten. Mit diesem Wissen ist es wirklich herzzerreißend zu lesen, was für ein netter Kerl Larry ist und wie freundlich er sich um ein Mädchen kümmert, dessen vermeintliche Hilflosigkeit er genauso gut ausnutzen könnte.

Da ich zu meinem Frühstück (Porridge mit getrockneten Äpfeln und Zimt) die Hände nicht für mein Buch frei hatte, habe ich online eine Kurzgeschichte von Stephanie Burgis gelesen. Die Autorin hatte „Clasp Hands“ in den vergangenen Tagen auf Twitter verlinkt und ich hatte bislang noch keine Ruhe dafür. Umso mehr habe ich nun heute die Geschichte genossen, in der es um eine kleine Hexe, ihre Mutter und ihre Tanten geht, um Alleinsein und Magie. Sehr atmosphärisch und sehr berührend! 🙂 Da ich nicht direkt von dieser Geschichte zurück zu Rose gehen mag, greife ich erst einmal zu „Ich habe auch gelebt“ – ist ja nicht so, dass ich keine Auswahl bei meinen angefangenen Büchern hätte. *g*

Update 12:45 Uhr

Während mein Mann in den letzten Stunden einen seiner neusten japanischen Monsterfilme („Varan“) genossen hat, habe ich weiter in „Ich habe auch gelebt“ gelesen. Mir fällt es immer schwer das Buch aus der Hand zu legen, weil ich diese beiden Frauen so faszinierend finde. Ein Austausch ist mir heute besonders ins Auge gesprungen, der nicht nur die Charaktere der beiden Freundinnen gut beschreibt, sondern mich auch deshalb berührt, weil ich das Gefühl habe, dass sich in all den Jahren in der Welt viel zu wenig geändert hat.

Astrid Lindgren klagte in einem Brief vom 31. Oktober 1956: „Sonst herrschen kalter Herbst und Blut und Qualen auf der Erde. Ungarn und Ägypten wirbeln von morgens bis abends in meinem armen Kopf herum, schreib mir, was Du von alldem hältst, du Kluge!“ (In Ungarn gab es damals einen Aufstand gegen die sowjetischen Besatzer, der mindestens 20.000 Menschen das Leben kostete, in Ägypten kam es zur Suezkrise.) Louise Hartung antwortete am 5. November 1956: „Astrid – wenn auch Ungarn und Ungarns Unglück unser ganzes Denken ausfüllt, so hilft doch alles nichts, die täglichen Dinge müssen immer weiter getan werden, als sei nichts sonst auf der Welt. Leider kenne ich das seit zu vielen Jahren und weiß, dass man nur dadurch Elend und Qual und Leiden aushalten kann. Wenn ich also nicht klug schwätze und alle möglichen Kombinationen, von denen keine stimmt, von mir gebe, so glaube nicht, dass ich im täglichen Krimskrams untergehe, sondern glaube mir, dass gar nichts anderes hilft, als dass jeder Einzelne eine unbeirrbare Haltung einnimmt, sich dem Guten zuwendet und wo auch immer hilft, wenn einer in Not ist. Was könnte sonst der Einzelne tun als sich zerreiben?“

Jetzt lege ich das Buch aber erst einmal zur Seite und versorge das arme hungrige Kätzchen, das sich zum Glück ganz gut vom gestrigen Tierarzt-Tag inklusive Vollnarkose erholt hat. Jetzt muss Christie sich nur noch Winterspeck anfressen und wir können vorerst zufrieden mit ihrem Zustand sein. Nach dem Füttern geht es erst einmal weiter mit der Brettspielrunde – nachdem wir am vergangenen Sonntag endlich mal wieder „Gloomhaven“ gespielt haben, ist heute „Obsession“ dran. Wirklich schlimm, wenn man so viele Brettspiele hat, die Spaß machen. 😉

Update 16:00 Uhr

Ohje, das war mal wieder eine Brettspielrunde! Dieses Mal habe ich die Familie York gespielt, was bedeutet, dass ich einen „Footman“ extra hatte – was mir aber nichts brachte, weil mein Mann sich schon sehr, sehr früh die gesamten Kammerdiener sicherte. Das wiederum bedeutete, dass ich meine „gehobenen“ männlichen Gäste nicht ausspielen konnte und mich auf die Frauen konzentrieren musste. Die zwar theoretisch auch viel Reputation, Geld und Gäste einbringen konnten, aber ebenfalls nur dann, wenn ich auch das nötige Personal aufbrachte, um sie zu bedienen. Glück beim Ziehen neuer Gäste hatte ich auch nicht (all diese amerikanischen Erbinnen mit dem schlechten Ruf und die jungen Herren, die man in der besseren Gesellschaft eigentlich nicht sehen will! *g*) und erst als meine Familie einen neuen Hengst anschaffte, den sich diverse Gäste anschauen wollten, ging es so langsam mit ihr aufwärts. Leider zu spät, um noch eine Chance auf den Sieg zu haben. 😀

Mir hat das Spielen wieder sehr viel Spaß gemacht. Allerdings bin ich jetzt auch sehr durchgefroren (ohne Heizung wird es eben doch etwas kalt, wenn man so lange stillsitzt, da hilft auch keine heiße Schokolade) und freue mich darauf, dass ich jetzt erst einmal wieder unter der Decke auf dem Sofa verschwinden kann. Bevor ich wieder zu Rose („Sparrow Hill Road“) greife, beantworte ich aber erst einmal Kommentare und drehe eine kleine Online-Runde.

Update 19:30 Uhr

Meine „kleine Online-Runde“ wurde dann doch etwas länger (Twitter ist Schuld!), außerdem habe ich ein wenig mit meinem Mann geschwatzt, die Mahlzeiten für die kommende Woche vorgeplant, ein paar Ideen notiert und die To-do-Liste für morgen bearbeitet. Als Christie sich dann aber an mich heranpirschte und beschloss, dass es Zeit für etwas Ruhezeit auf meiner Sofadecke wäre, habe ich mir doch noch einmal „Sparrow Hill Road“ gegriffen und weitergelesen. Gerade die ersten Geschichten finde ich immer wieder so berührend, dass mir regelmäßig die Tränen in die Augen treten. Aber genau das ist auch der Grund, warum ich dieses Buch nicht am Stück lesen mag, sondern es gern zur Seite lege und die einzelnen Episoden und Figuren noch etwas nachklingen lasse. Jetzt aber wird es Zeit in die Küche zu wandern und das Abendessen zu kochen – vermutlich werde ich mich zwischen 22 und 23 Uhr hier noch einmal melden, bevor es Zeit wird ins Bett zu fallen, um morgen fit genug für die To-do-Liste zu sein. 😉

Update 22:00 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich nur gekocht und gegessen, nebenbei etwas „Animal Crossing“ gespielt (das geht ganz gut, während man darauf wartet, dass der Reis gar wird *g*) und am Ende noch etwas die Nase in „Ich habe auch gelebt“ gesteckt. Ich finde es so spannend, welche Details man über das private und berufliche Leben der beiden Frauen erfährt, über die Zeit und über ihre Beziehung zueinander. Die eine (Louise Hartung) wirft der anderen vor, dass sie zu prüde, zu zurückhaltend, zu ängstlich sei, die andere (Astrid Lindgren) sagt, sie kann die Erwartungen der anderen nicht erfüllen, sie fühlt nicht so intensiv, sie kann sich nicht so absolut auf einen Menschen einlassen, nur eine gute Freundin sein … Es ist sehr berührend, wie viel diese Briefe erzählen (obwohl einige besonders „offen“ Briefe von Louise Hartung bewusst nicht veröffentlicht wurden, um die Würde dieser Frau nicht noch so viele Jahre nach ihrem Tod zu verletzten).

Für mich geht es bald ins Bett, aber vorher dreh ich noch eine kleine Runde und schaue, wie der Abend für Helma und Natira endete. Ich habe diesen Lesetag wieder sehr genossen und mich darüber gefreut, dass die beiden mir heute Gesellschaft geleistet haben. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Helma
Natira
Sayuri

Herbstlesen im Oktober 2018

Auch in diesem Jahr werde ich wieder das „Herbstlesen“ veranstalten, und wie immer geht es weniger darum, so viel wie möglich zu lesen, als darum, sich eine bewusste Auszeit zu nehmen für die Dinge, die einem Freude bereiten, und natürlich auf dem Blog davon zu erzählen.

Da ich ein schrecklich kommunikativer Mensch bin, wenn es um meine gemütlichen „Lese-Tage“ geht, gibt es bei mir samstags und sonntags im Oktober jeweils einen Post, in dem ich von meiner Lektüre und all den anderen Dinge, die ich an dem jeweiligen Tag tue, erzähle. Wer sich mir anschließen will, muss natürlich nicht jedes Wochenende im Oktober durchweg verbloggen, sondern kann sich spontan in den Kommentaren des jeweiligen Tages mit einem Link zum eigenen Beitrag melden und wird dann von mir in die Liste der aktuellen Mitleser eingetragen. Oder wenn einer von euch statt an den Wochenenden lieber in der Woche regelmäßig etwas Lesezeit (oder Zeit für andere erholsame und gemütliche Dinge) einrichten kann, besteht auch die Möglichkeit, einfach am Wochenende von diesen gemütlichen Stunden in einem Sammelbeitrag am Samstag oder Sonntag zu erzählen, der dann ebenfalls von mir verlinkt wird.

Für mich persönlich werden diese Tage wohl vor allem Lese- und Brettspieltage werden, aber hier und da wird sich vermutlich auch mein Handarbeitszeug einschleichen, ich werde vom Kochen und Backen erzählen und von all den anderen Dingen, die mir guttun und die ich mit einem erholsamen Tag verbinde. Ich mag es einfach, wenn ich mich über all die Sachen, die ich gerne mache, mit euch hier austauschen und schauen kann, womit ihr die – hoffentlich schön herbstlichen – Tage so verbringt.

Ich würde mich freuen, wenn sich mir auch in diesem Jahr beim Herbstlesen wieder ein paar Leute anschließen würden – einen gemütlichen Tag oder gar ein entspanntes Wochenende können wir doch alle gebrauchen. 🙂

Lese-Sonntag im September

Irgendwie habe ich gerade ein Problem wieder in einen funktionierenden Alltag zurückzufinden, aber das ändert natürlich nichts daran, dass der dritte Sonntag im Monat wieder ein Lese-Tag ist. Momentan habe ich einen ganzen Stapel mit angefangenen Büchern auf dem Wohnzimmertisch liegen, finde eigentlich alle sehr reizvoll und kann mich nicht so recht entscheiden, womit ich weiter mache. Außerdem fiel mir gestern Abend auf, dass ich im August (vor der Ankunft des Besuchs) einen weitern „SaB“ ins Regal geräumt hatte (unter anderem ist da die Anthologie dabei, die ich Juni angefangen und dann aus den Augen verloren hatte). Da ich gestern den Cozy („A Trifle Dead“ von Livia Day) beendet habe, an dem ich in den letzten Tagen las, schaue ich mal, ob mich heute einer der Romane aus einem der Stapel locken kann. Oder vielleicht lese ich etwas in den Briefen die sich Astrid Lindgren und Louise Hartung geschrieben haben? Ich schau einfach mal während des Wachwerdens, was mich gerade anspricht.

Update 11:30 Uhr

Seit meinem ersten Lebenszeichen heute morgen, habe ich sehr viel Zeit damit zugebracht ein Buch in der Hand zu halten und einfach vor mich hinzuträumen. Außerdem habe ich meine nächtliche Timeline aufgelesen und erste Kommentare beantwortet, irgendwann war ich aber dann doch soweit, dass ich an Frühstück und erste Lektüre denken konnte. Während mein Mann (der deutlich vor mir gefrühstückt hat) seinen Vormittag mit „Frankensteins Monster im Kampf gegen Ghidorah“ verbracht hat, habe ich weiter in „Ich habe auch gelebt! Briefe einer Freundschaft“ von Astrid Lindgren und Louise Hartung gelesen. In diesem Band wurden die Briefe veröffentlicht, die sich Astrid Lindgren und Louise Hartung zwischen September 1953 und November 1964 schrieben.

Natürlich kann man dort nicht alle über 600 Briefe lese, die die beiden Frauen ausgetauscht haben und einige Texte wurden auch gekürzt, aber man bekommt eine sehr gute Vorstellung von der intensiven Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Neben dem Entdecken all der – für mich – neuen Facetten an Astrid Lindgren, finde ich es auch sehr spannend Louise Hartung kennenzulernen, die mir vorher nur dem Namen nach bekannt war. Diese Sammlung von Briefen ist das einzige Buch auf meinem Stapel, das ich bewusst regelmäßig liegen lasse, denn wenn ich es erst einmal wieder in der Hand habe, kann ich kaum aufhören zu lesen. Auf der anderen Seite will ich mir diese Briefe aber auch ein bisschen aufsparen und nicht einfach so runterlesen, weil ich diesen Gedankenaustasch der beiden Frauen so faszinierend und kostbar finde.

Bei meinem Mann läuft nun „Gamera vs. Gyaos“ und ich werde nun bis zum Katzenfüttern noch etwas in den Briefen lesen. Gegen dreizehn Uhr wollen wir mit unser heutigen Spielrunde starten – mal schauen, ob wir das hinbekommen.

Update 13:30 Uhr

So ganz hat es nicht mit der Spielrunde um 13 Uhr geklappt, aber gleich geht es los mit „Obsession“. Mein Mann baut gerade alles auf und ich wandere gleich rüber, um mit ihm um die Gunst der Fairchild-Erben zu wetteifern. 😉 Nach dem Katzenfüttern hatte ich zu „Arsenic for Tea“ von Robin Stevens gegriffen, während mein Mann die erste Folge der Serie „SRI und die unheimlichen Fälle“ geschaut hat (ich gebe Natira die Schuld daran, dass er gerade wieder Lust auf skurrile und trashige japanische Filme hat). „Arsenic for Tea“ schien mir als Einstimmung in die heutige Spielerunde passend zu sein, da die Geschichte in einem britischen Herrensitz spielt. Ich mag die Perspektive der Erzählerin Hazel Wong sehr, ebenso wie ihre Bemerkungen zu ihrer besten Freundin Daisy. Obwohl ich schon weiß, dass ein Mord passiert und wer das Opfer ist, ist die Handlung noch nicht so weit fortgeschritten, dass es auch wirklich zu dem tragischen Ereignis kam. Stattdessen drehen sich Hazels Gedanken momentan sehr um die Beziehungen, die die verschiedenen Familienmitglieder und Gäste zueinander haben. Ich mag diese Art von Geschichten sehr und ich mag, dass dieser zweite Band der „Murder Most Unladylike“-Romane nicht in dem Internat spielt, das die beiden Mädchen besuchen. Jetzt geht es aber erst einmal zur Brettspielrunde: „Obsession“ ist ein Spiel, bei dem es um verarmte britische Familien der höheren Gesellschaft geht, die versuchen genügend Ansehen zu erreichen, um eines ihrer Kinder mit Charles oder Elizabeht Fairchild verheiraten können. Wir haben das Spiel erst vor gut einer Woche bekommen und hatten erst einmal Zeit zum Spielen, aber das hat wirklich Spaß gemacht – mehr zu dem Spiel gibt es dann beim nächsten Update. In der Zwischenzeit habe ich noch eine spielende Christie für euch. 😉

Update 16:45 Uhr

Nachdem ich am vergangenen Sonntag haushoch gewonnen hatte, wurde ich bei der heutigen Spielrunde von meinem Mann vernichtend geschlagen. Spaß gemacht hat es aber trotzdem! *g* „Obsession“ wurde von dem Entwickler Dan Hallagan geschaffen, damit er und seine Frau mal zusammen spielen können, da diese zwar grundsätzlich gern spielt, aber nichts mit den Fantasy- oder Horrorthemen anfangen kann, die häufig vorherrschen.

Bei „Obsession“ spielt man eine von mehreren verarmten Adelsfamilien, die in Derbyshire leben. Nachdem vor Kurzem die beiden reichen Erben Charles und Elizabeth Fairchild in die Gegend gezogen sind, versucht nun jede der Familien, die Aufmerksamkeit der Geschwister zu erregen, in der Hoffnung, eins ihrer Kinder vermögend verheiraten zu können.

Um das Interesse von Charles oder Elizabeth Fairchild auf sich zu ziehen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Man kann sein Anwesen ausbauen (mehr Personal, Sehenswürdigkeiten, gesellschaftliche Veranstaltungen, sportliche Unternehmungen) und so entweder Geld oder Reputation verdienen. Je mehr Ansehen man hat, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man auch hochrangige Gäste auf in sein Haus einladen kann.

Um mit seinen Gästen – egal, ob hochrangig oder weniger angesehen – etwas unternehmen zu können (was wieder zu Geld oder Ansehen führt), benötigt man natürlich auch das passende Personal. Ohne Bedienstete, die die Bedürfnisse der Besucher stillen können, gibt es keine unterhaltsamen Veranstaltungen zur Unterhaltung der Gäste.

Ich mag an „Obsession“ diese Mischung aus Taktik, Glück und Unterhaltung. Auf der einen Seite kann man natürlich seine Züge planen und versuchen, seine Ressourcen so optimal wie möglich zu investieren, auf der anderen Seite hängt sehr viel auch vom Glück ab (so dass nicht so erfahrene oder nicht so taktisch spielende Leute auch eine Chance gegen erfahrenere Spieler haben). Richtig toll finde ich die ganzen Personenbeschreibungen auf den Karten, die zwar nur kurz sind, aber sehr viel Atmosphäre bringen.

Mir war das Glück heute – wie schon gesagt – nicht hold und so habe ich ständig Gäste in mein Haus eingeladen, deren Ruf nicht so gut war oder die selbst pleite waren und deren Unterhalt deshalb mehr Geld kostete, als er einbrachte. Irgendwie hat „meine Familie“ im Laufe dieses Spiels eine Schwäche für reiche Amerikanerinnen entwickelt, die zwar Geld brachten, aber meinem Ansehen deutlich schadeten – ich glaube, ich muss noch mal mit „meinem Erben“ über seinen Geschmack bei Frauen reden. 😉

Bis zum Kochen werde ich noch eine Runde durch die anderen Blogs machen und dann meine Nase wieder in „Arsenic for Tea“ stecken. Ich bin gerade in der richtigen Stimmung, um auf den Mord an einem ungeliebten Hausgast zu warten. *g*

Update 21:25 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich noch etwas in „Arsenic for Tea“ gelesen (ich mag die Geschichte bislang wirklich gern – inklusive all der Gedanken, die sich Hazel zu den ganzen Ereignissen macht) und dann gekocht. Zum Essen haben wir eine in Lissabon spielenden Folge von „Somebody Feed Phil“ (Netflix) geschaut. Ich liebe diese Sendung, in der es nur darum geht, dass Phil (Philip Rosenthal) in ein Land reist und dort Essen probiert, in der Regel hat er während der Sendung einheimische Führer, Termine in einem Sterne-Restaurant und spontane Begegnungen auf der Straße, bei denen er sich mit Leute über Essen und andere Dinge austauscht. Es macht wirklich Spaß diesem seltsamen Mann beim Essen zuzuschauen, weil er so gerne isst und so begeistert von den verschiedenen Gerichten ist. Allerdings habe ich nach der heutigen Folge sehr große Lust doch endlich mal das portugisische Café (mit der nicht so ansprechenden Homepage) im Viertel auszuprobieren – und sei es nur, um endlich ein Pastel zu probieren! *g*

Da ich bis zum Schlafengehen nur noch etwas „Animal Crossing“ spielen werde, war das mein letztes Update für heute. Es hat wieder viel Spaß gemacht gemeinsam mit euch den Tag zu verbringen und ich wünsche euch einen wunderschönen Start in die kommende Woche! 🙂

Heutige Mitleser:

Natira
Kiya
Helma
Sayuri

Lese-Sonntag im Juli

Heute starte ich sehr früh in den Lese-Sonntag, da ich seit ein paar Wochen wieder morgens um 4:30 Uhr aufstehe, um die Wohnung gründlich durchlüften zu können, bevor die Sonne ab halb sieben wieder auf die Fassade knallt. Ohne die dadurch entstehende Abkühlung ist es hier tagsüber wirklich unerträglich. Nachdem ich die ersten Wochen das Gefühl hatte, ich würde vor lauter Übermüdung nie wieder denken können, habe ich mich inzwischen immerhin einigermaßen an meinen aktuellen zweigeteilten Schlafrhythmus gewöhnt (schwierig wird es nur, wenn der ausgiebige Mittagsschlaf wegfällt). Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass ich nie im Schichtdienst arbeiten musste und bin voller Bewunderung für jeden, der das einige Jahre lang ohne größere Probleme auf die Reihe bekommt.

Viel Konzentration fürs Lesen bleibt trotzdem gerade nicht übrig, weshalb ich in den letzten Tagen vor allem Kinder- und Jugendbücher (und weiterhin Manga) zur Hand genommen habe. Auch heute zieht es mich in die Richtung, nachdem ich in der vergangenen Woche doch noch meine „Qualze“-Bücher gefunden habe, von denen ich schon befürchtet hatte, dass sie beim vorletzten großen Ausmisten von mir in die Bibliothek gebracht wurden. Mal schauen, ob ich auch über zehn Jahre nach dem letzten Lesen dieser Geschichten die Abenteuer der acht Kinder von König Grostro, die sich gegen die Qualze behaupten müssen, genießen kann. Aber erst einmal schaue ich, was sich nach meinem Schlafengehen noch so online getan hat und lese – bis die Lichtverhältnisse besser sind – weiter in „Velveteen vs. The Seasons“. 😉

Update 08:45 Uhr

… und dann ging dem Tablet mal wieder der Saft aus, während ich mitten in der Geschichte war. *grummel* Es gibt definitiv Gründe, warum ich gedruckte Bücher immer noch lieber lese als eBooks. In meiner Timeline war über Nacht auch nicht viel los, aber da das Licht inzwischen zum Lesen ausreichte, habe ich zu „Die Qualze – Im Reich von König Gommelick“ von Helga Weymar gegriffen. Dieses Buch fand ich – ebenso wie die Fortsetzung „Die Qualze – Der wachsende Berg“ – als Kind so knuffig, dass ich mir die beiden Titel kaufen musste, nachdem ich sie in der Bibliothek entdeckt hatte. Die Erzählweise und viele kleine Elemente in den Qualze-Büchern erinnern mich an Geschichten von Max Kruse, ohne dass ich das Gefühl habe, die Autorin hätte sich direkt von dem Autor inspirieren lassen.

Die Handlung beginnt damit, dass König Grostro mal wieder über seine acht Kinder jammert, die alle nicht so geraten sind, wie er sich das gewünscht hätte. Seine Tochter Xargarixa setzt mit Schmollen, Weinen und Wutanfällen ständig ihren Willen durch und seine sieben Söhne verbringen den Tag mit allerlei unnützen Dingen. Die ältesten (die Zwillinge Hager und Mager) spielen allen ständig Streiche, der klügste Sohn (Spring) weiß nichts mit all seiner Klugheit anzufangen, Schwobb hält sich für einen Dichter, Mupi schläft Tag und Nacht, Plex eifert den Zwillingen nach und der jüngste Sohn, Acht, ist so gutmütig, dass mit ihm auch nicht viel anzufangen ist. Zu Beginn von „Die Qualze – Im Reich des König Gommelick“ lässt sich König Grosto von seiner Tochter überreden einen Liebesbrief-Wettbewerb auszurichten, um einen Ehemann für sie zu finden, und während er noch darüber jammert, dass das eine dumme Idee sei und wie es sein kann, dass er dem zugestimmt hat, erklingt ein geheimnisvollen (und auch etwas unheimliches) Kichern im Thronsaal, dass alle Anwesenden sofort der Qualze zuschreiben. Die Qualze ist eine Hexe, die in allen Ländern Afraliens ihr Unwesen treibt und von der man nicht weiß, ob sie gut oder böse ist. Es steht nur fest, dass sie das Leben aller Beteiligten kräftig auf den Kopf stellt, wenn sie sich erst einmal einmischt …

Mir hat es wirklich Spaß gemacht die Abenteuer der von der Qualze in verschiedene bunte Wesen (oder Dinge) verzauberteten Prinzen zu verfolgen und mitzuerleben, wie sie einen Weg finden müssen, um den auf ihnen liegenden Zauber wieder aufzuheben. Manchmal haben sie dabei Hilfe von anderen Personen, die ebenfalls Opfer der Qualze wurden, bekommen, dann wieder hatten sie das Glück und trafen auf einen ihrer Brüder, der ihnen beistehen konnte, oder sie haben ganz allein herausgefunden, welches Mittel ihnen ihre alte Gestalt wieder zurück bringt. Und da der erste Band so nett und die Geschichte damit noch nicht abgeschlossen war, habe ich gleich zu „Die Qualze – Der wachsende Berg“ gegriffen und das Buch auch noch gelesen. Ich mag es, dass die Qualze zwar keine besonders sympathische Figur ist, aber im Laufe der beiden Bücher klar wird, dass sich langfristig das Leben all der von ihr verzauberten Personen verbessert hat, weil sie durch ihre Erlebnisse so viel gelernt und sich weiterentwickelt haben. 🙂

Update 11:30 Uhr

Nach dem letzten Update gab es erst einmal Frühstück für mich und dazu haben mein Mann und ich die gestrige Folge von „Kids Baking Championship“ gesehen – immer wieder spannend, was diese Kinder für Techniken beherrschen (auch wenn die gestrige Folge in der Beziehung nicht soooo beeindruckend war). Außerdem ging es mit „Velveteen vs. The Seasons“ von Seanan McGuire – genauer gesagt mit der Geschichte „Velveteen Presents The Princess vs. Public Relations“ – weiter. Diese dritte Sammlung von Velveteen-Kurzgeschichten dreht sich um die Zeit, die Velveteen bei den Jahreszeiten verbringen muss, um für die Hilfe zu bezahlen, die sie von diesen bekommen hat. Velveteen hat sich verpflichtet eine Saison pro Jahreszeit zu dienen, in der Hoffnung, dass sie danach noch rechtzeitig kommt, um ihren Liebsten aus seinem magischen Schlaf zu retten. Die Jahreszeiten – allen voran Winter – hingegen hoffen, dass sie Velveteen für immer für sich gewinnen können. Die schon von mir gelesenen Geschichten drehten sich um die Zeit, die Velveteen im Winter verbracht hat, und darum, wie sie die schreckliche Seite des Winters entdeckte, nachdem diese Jahreszeit sie von klein auf nur mit den schönen Elementen verwöhnt hat (um sie in ihren Dienst zu locken).

Das Testbrot für dieses Wochenende ist Haselnuss-Brot – sehr lecker, sowohl mit Käse, als auch mit Aronia-Gelee. 🙂

„The Princess vs. Public Relations“ dreht sich hingegen nicht um Velveteen (die Winter gerade verlassen hat und auf dem Weg zum Frühling ist), sondern um „The Princess“, eine der besten Freundinnen von Velveteen und eine der wenigen Superheldinnen, die nicht von klein auf zu den Super Patriots gehörte. Ich fand es schön mehr über „The Princess“ zu erfahren, die ich bislang zwar als Freundin von Velveteen mochte, die aber bislang relativ wenig Profil und so gut wie keinen Hintergrund bekommen hatte. Schön fand ich die beiläufige Bemerkung, dass „The Princess“ (getauft auf den Namen Scott Miller) seit ihrem sechsten Lebensjahr Carrabelle hieß, und die Beschreibung des Moments, als ihre Magie in einem märchenhaften Themenpark erwachte. Ich glaube, ich finde diese Elemente deshalb so besonders, weil ich mir bei Seanan McGuire sicher bin, dass für sie der Charakter von Anfang an genau diesen Hintergrund hatte und dass sie nur jetzt erst dazu kam, die Geschichte dieser Figur zu erzählen. (Wobei man da auch in Betracht ziehen muss, dass die Velveteen-Kurzgeschichten von der Autorin nicht chronologisch geschrieben und für die Anthologien überarbeitet und passend sortiert wurden.)

Weil es so selten ist, dass ich Christie mal beim Schmusen (mit meinem Mann) festhalten kann, packe ich das Bild trotz der schlechten Lichtverhältnisse durch die Verdunklung in unserer Wohnung mal hier rein. Noch schöner ist das Bild, bei dem sie ihren Kopf an seinem Kinn reibt, aber das möchte er nicht veröffentlicht haben. *g* Bis zum Katzenfüttern lese ich noch in den schon rausgelegten Criminal-Comics von Brubaker. Mein Mann hatte vor einiger Zeit mal seine Brubaker-Hefte für mich rausgesucht und heute habe ich endlich Lust mir mal die nächste Serie davon vorzunehmen. Mal schauen, wie weit ich damit komme, bevor Christie ihr Futter verlang. Nach dem Katzefüttern werde ich vermutlich den langsam notwendigen Mittagsschlaf einlegen …

Update 16:00 Uhr

Katze gefüttert, Mittagsschlaf beendet, Internetrunde gedreht … jetzt Kekse und wenn „Die Traumhaus-Challenge: Irland“, die mein Mann gerade laufen hat, zuende ist, greife ich wieder zu den Comics. 😉

Update 18:45 Uhr

Der Comic („Second Chance From Hell“), den ich heute Mittag gelesen hatte, drehte sich um zwei junge Männer (Jake und Sebastian), deren Väter zusammen die kriminelle Macht in der Stadt in der Hand hielten. Und während Sebastian in die Fußstapfen seines Vaters treten will, versucht Jake als Profi-Boxer eine ehrbare Karriere zu starten. Doch natürlich entkommen sie dem Erbe ihrer Väter nicht – schon gar nicht, als ganz „klassisch“ die Liebe zu einer Frau (Danica) ihrer beider Freundschaft zerstört. Das zweite Heft, „A Wolf Among Wolves“, dreht sich nicht – wie ich erwartet hatte (schon blöd, wenn man dank gezeichneter Verletzungen die blonden Figuren nicht auseinanderhalten kann *g*) um Sebastian, sondern um Teeg Lawless (dessen Sohn kenne ich schon aus einer anderen Criminal-Reihe von Brubaker). Teeg ist gerade erst aus dem Krieg zurückgekehrt und hat mehr Erinnerungen mitgenommen, als er erwartet hatte. Schon vor dem Vietnam-Krieg war er kein besonders gesetztestreuer Mensch, nun aber gerät er – dank Spielschulden und einem kleinen Rest von Verantwortungsgefühl gegenüber seiner Frau und den beiden Söhnen – in eine rasante Abwärtsspirale. Da ich mir Namen so schlecht merken kann, hat es bis zum zweiten Heft gedauert, bis ich feststellte, dass ich auch Jake schon kannte … 😀

Heft Nummer drei („Female Of The Species“) wird dann aus Danicas Sicht erzählt und klärt die Frage, warum sie nach fünf Jahren überhaupt wieder in die Stadt gekommen ist. Ich mag die Noir-Stimmung in diesem Comics, ich mag viele der Figuren, auch wenn sie ständig die falsche Entscheidung treffen, und ich mag wie die verschiedenen Geschichten verknüpft sind (auch wenn das herausfordernd sein kann, wenn man immer so viel Zeit zwischen den einzelnen Reihen verstreichen lässt). Aber ich muss auch zugeben, dass ich für all diese Hoffnungslosigkeit und Gewalt in den Criminal-Comics in der richtigen Stimmung sein muss, obwohl die Geschichten wirklich cool erzählt werden. Aktuell passt es, aber nach diesen sieben zusammengehörigen Heften gibt es für mich vermutlich wieder eine kleine Brubaker-Pause. 😉

Bevor ich aber die vier Teile von „Bad Night“ beende, sollte ich in die Küche wandern und Abendessen kochen. Heute gibt es Pita-Taschen mit würziger Karotten-Kichererbsen-Füllung und Joghurt-Sauce… nur ohne Pita-Taschen (dafür mit Fladenbrot) und auch sonst fehlen mir ein paar Zutaten, weil es beim gestrigen Wochenend-Einkauf mal wieder nur sehr, sehr wenig Auswahl im Viertel gab. Die Hälfte der geplanten Essen für die kommende Woche musste ich spontan streichen, weil so exotische Zutaten wie Parmesan oder Frühlingszwiebeln nicht zu bekommen waren. *grummel*

Update 21:15 Uhr

Das Abendessen war lecker, wenn auch etwas herausfordernd zu essen – so viel kullernde Kichererbsen! *g* Außerdem war die Menge schon recht großzügig, obwohl ich weniger gemacht hatte, als im Rezept für zwei Personen veranschlagt worden war. Nebenbei haben wir eine Doku über Bettina Tietjen laufen gehabt, die es vor kurzem im Fernsehen gab, und so ging die Zeit bis jetzt gut vorbei. 😉 Nach einer letzten Blogrunde, werde ich gleich die letzten beiden Criminal-Hefte lesen, um die Geschichte zu beenden, und dann vor dem Schlafengehen nur noch etwas mit dem DS spielen.

Es war schön, heute wieder gemeinsam mit euch zu lesen! Habt einen guten Start in die Woche und gönnt euch möglichst viel Erholungs- und Lesezeit bis zum nächsten Lese-Sonntag im August! 🙂

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Heutige Mitleser:

Natira
Kiya
Sayuri

Lese-Sonntag im Juni

Ich habe keine Ahnung, wo der vergangene Monat geblieben ist (abgesehen von den zehn Urlaubstagen meines Mannes inklusive Nippon-Connection, den diversen Projekten und dem weiteren Bücherräumen 😉 ), aber heute ist schon wieder der dritte Sonntag im Monat. In den letzten Wochen habe ich viel Manga gelesen, nicht nur, weil ich eh Lust darauf hatte, sondern weil die sw-Zeichnungen und Sprechblasen in unserer verdunkelten Wohnung weniger anstrengend für die Augen sind als Romane. Wenn es dann doch mal ein „richtiges“ Buch sein sollte, dann warteten einige ältere Krimis auf mich, die ich viel zu lange nicht mehr in der Hand hatte. Allerdings habe ich da einige der Bände nur angelesen und dann mit einem hübschen Lesezeichen versehen auf dem Tisch neben dem Sofa gestapelt. *hüstel*

Gestern Abend zog es mich aber doch mal wieder zu Fantasy, jdenn nachdem ich meinen Bestand in den letzten Tagen durchsortiert hatte, fielen mir meine „Circle of Magic“-Bände von Tamora Pierce in die Hände. Bei „Sandry’s Book“ fehlen mir jetzt nur noch ungefähr 50 Seiten bis zum Ende und es macht so viel Spaß die Charaktere und die Welt wiederzusehen – ich freu mich schon aufs Weiterlesen! Aber vorher sollte ich wach genug werden, damit ich auch lesen kann. 😉

Update 10:15 Uhr

Sommerliche Verdunklung am frühen Morgen – nicht schön, aber notwendig.

Es hat ein bisschen gedauert, bis ich dann heute morgen zum Buch gegriffen habe. Immerhin habe ich in der Zeit den Feedreader geleert und meinem Mann zugehört, der mir seinen sehr absurden Traum der vergangenen Nacht erzählte. Inzwischen habe ich aber „Sandry’s Book“ beendet und es so genossen diese Geschichte endlich wieder lesen zu können. Die Emelan-Romane von Tamora Pierce haben mich seit dem ersten Lesen noch etwas mehr berührt als ihre Tortall-Geschichten und ich finde es unglaublich schade, dass die Autorin aufgrund von Problemen mit dem Verlag keine weiteren Romane, die in dieser Welt spielen, schreiben kann.

Während ich „Sandry’s Book“ las, habe ich darüber nachgedacht, warum mich diese Geschichten so ansprechen und inzwischen glaube ich, dass es an zwei Aspekten liegt. Auf der einen Seite merkt man deutlich, dass Tamora Pierce seit dem Schreiben ihrer Alanna-Bücher sehr, sehr viel über das Thema Weltenbau gelernt hat, so dass schon der Einstieg in die Emelan-Romane mit einer deutlich umfangreicheren und stimmigeren Welt passiert als bei den Alanna-Geschichten. Zu Beginn von „Sandry’s Book“ lernt man die vier Protagonisten Sandrilene (Sandry) fa Toren, Trisana (Tris) Chandler, Daja Kisubo und Roach Briar Moss kennen und schon in diesen kurzen „Vorstellungsszenen“ lernt man so viel über die Welt, in der die vier unterschiedlichen Charaktere leben. Auch wenn man nicht genau erfassen kann, wie Dajas Leben als Teil eines reisenden Volkes von Kaufleuten genau aussieht, wird deutlich, dass ihre Wertvorstellungen, ihr Familienleben, ihr Alltag aus Sicht des Lesers relativ ungewöhnlich ist. Und Tamora Pierce gelingt es diese persönliche Perspektive durchgehend stimmig beizubehalten, so dass auch in den folgenden Kapiteln und Romanen immer wieder deutlich wird, dass Daja zum Beispiel aus einer anderen Kultur kommt oder dass Briar aufgrund seiner Kindheit in einer Diebesbande automatische den Wert und die Stehlbarkeit von Dingen einschätzt (auch wenn er sie nicht mehr stehlen würde). Bei den Tortall-Büchern kamen all diese Elemente erst nach und nach und wurden davon beeinflusst, dass Tamora Pierce die anfangs nur grob erdachte Welt – trotz aller großen Ereignisse – ja nicht so sehr verändern konnte, dass sie nicht mehr zu den ersten Geschichten passte.

So ein Schreck, als ich in der Buchhandlung sah, dass jemand in dem Buch rumgekritzelt hatte. Es hatte damals etwas gedauert, bis ich die Signatur der Autorin erkannte. *g*

Außerdem dreht sich die Magie in den Emelan-Romanen vor allem um handwerkliche Elemente. Sandry lernt Spinnen, Weben, Nähen und alles andere rund um Fasern, Wolle und Stoffe, Daja wird in allen Bereichen der Schmiedekunst ausgebildet und Briars Leben dreht sich vor allem ums Gärtnern und ihrer aller Magie wird davon beherrscht, wie gut sie in ihrem Handwerk sind und wie viel Basiswissen sie über ihr jeweiliges Element besitzen. Tris ist die einzige Ausnahme, da ihre Magie sich aufs Wetter bezieht, aber auch hier gibt es genügend Bemerkungen zum Thema Meterologie, Astronomie, Geografie und ähnliches, dass es sich stimmig in die sonst eher handwerklichen Ausbildungen der anderen fügt. Ich finde diese Variante von Magie nicht nur stimmiger als Alannas Gespräche mit der Göttin und einer Magie, die gefühlt ohne greifbare theoretische Struktur entsteht, sondern es kommt auch meiner Vorliebe für gut geschriebene Szenen mit Handwerksbeschreibungen entgegen.

Bevor ich mir nun überlege, was ich als nächstes lese, mache ich mir erst einmal Frühstück – so langsam bekomme ich Hunger. 😉

Update 12:45 Uhr

Seit dem letzten Update gab es für mich Frühstück, eine Kurzgeschichte und ein paar Seiten in dem zweiten „Circle of Magic“-Romanen. Eigentlich wollte ich nach Natiras dezentem Hinweis zum dritten Velveteen-Band greifen, aber da das Tablet, mit dem ich auf Skoobe zugreifen kann, mal wieder energielos war, musste ich mir eine Alternative suchen. Ich glaube, das ist der Hauptgrund, warum ich so selten mit dem Tablet und über Skoobe Romane lese. Ich finde die Akkuzeiten, das ständige Laden und die Tatsache, dass das Gerät sich auch bei Nichtbenutzung komplett entlädt, einfach lästig. Das bekomme ich nur auf die Reihe, wenn ich das Tablet aus irgendeinem Grund täglich nutze. Jetzt hängt es auf jeden Fall erst einmal am Strom und ich musste mir eine Alternative suchen.

Französisches Weißbrot mit „Erdbeer-Sahne-Schaum“, Sechs-Körner-Brot mit Gouda und das Beste von allem: Leerdammer mit Chili-Paprika-Fruchtaufstrich. Die Kombination habe ich in den letzten zwei Wochen für mich entdeckt und das ist sooooo lecker!

Zum Frühstück gab es also die erste Kurzgeschichte aus „Urban Enemies“, dem Gegenstück zu „Urban Allies“, das ich während des Herbstlesens 2016 gelesen habe. Während in „Urban Allies“ zwei Autoren eine Geschichte schrieben, in der ihre Protagonisten zusammenarbeiten mussten, gibt es in „Urban Enemies“ leider keiner gemeinsam geschriebenen Geschichten. Dafür drehen sich die Handlungen um die „Bösewichte“, die in den jeweiligen Roman(reih)en der Autoren eine wichtige Rolle spielen. Bei „Even Hand“ von Jim Butcher dreht sich die Handlung um „Gentleman John Marcone“ einem klassischen Chicagoer Gangster, der schon sehr früh in den Harry-Dresden-Romanen eine wichtige Rolle als Gegner des Zauberers spielte. Hier bittet eine junge Frau den Gangster um Hilfe und auch wenn er definitiv kein netter Mensch ist, gibt es Gründe, warum er ihr diese Hilfe gewährt.

Ich mochte die Geschichte, finde es aber bei Jim Butcher immer wieder bedauerlich, dass man seine Kurzgeschichten wirklich nur lesen kann, wenn man mit den Romanen auf dem aktuellen Stand ist. Ohne das Wissen um die Vorgänge in den Harry-Dresden-Bänden gibt es sowohl zu viele Spoiler, als auch eine Menge Elemente, die man nur versteht, wenn man weiß, in welcher Beziehung der jeweilige Charakter zu Harry Dresden und die Personen rund um ihn herum steht. Und da ich noch ein paar Möhrchen zu knabbern hatte, gab es noch die ersten zwei Kapitel aus „Tris’s Book“, dem zweiten „Circle of Magic“-Band. Nachdem ich gerade eine kleine Blogrunde gedreht und Kommentare beantwortet habe, wird jetzt erst einmal Christie versorgt und dann schaue ich, was ich weiterlese. Solange mein Mann das 24-Stunden-Rennen von Le Mans schaut, brauche ich neben dem Lärm eh einfache Lektüre – ach, grundsätzlich brauche ich gerade leichte Lektüre 😉 – und da wir heute aus Platzgründen kein „Gloomhaven“ spielen werden, kann ich gemütlich von Buch zu Buch springen, ohne mir Gedanken über eventuelle Unterbrechungen am Nachmittag zu machen.

Update 19:00 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich meine Nase vor allem in „Tris’s Book“ gesteckt und den Roman – von der einen oder anderen kurzen Unterbrechung abgesehen – in einem Zug durchgelesen. Ich genieße es so sehr mitzuerleben, wie die vier Protagonisten langsam im Tempelgebiet (wo sie die Beherrschung ihrer Magie lernen sollen) ankommen, wie sich ihre Freundschaft aufbaut und wie sie verstehen lernen, was ihre Magie überhaupt ist und welche Gefahren und welche Verantwortung damit einhergeht. Trotz all dieser Veränderungen gelingt es Tamora Pierce den  Kinder weiterhin innerhalb der von ihnen gewohnten Rahmen denken zu lassen. Sehr schön fand ich dabei, wie Briar zuhörte, wie zwei Kaufleute sich über eine Erbschaft unterhielten, und während ihm schon bewusst ist, dass ein Magier theoretisch viel Geld verdienen kann, bringt er dieses Wissen nicht mit seiner Person in Verbindung. Stattdessen denkt er darüber nach, dass er mit seinem „Erbe“ etwas anderes anzufangen wüsste, als die Person, über die die beiden Kaufleute redeten, und macht sich dann über sich selber lustig, weil er genau weiß, dass ein (ehemaliges) Straßenkind und Dieb niemals genügend Vermögen zusammen bekäme, um etwas zu vererben. Ich mag diese Details und ich stelle mal wieder fest, dass ich bei guten Romanen immer wieder neue Dinge für mich entdecken kann – ganz unabhängig davon, wie oft ich sie schon gelesen habe. 🙂

Als ich mit dem Roman fertig war, hatte gerade mein Mann den Laptop beschlagnahmt, also habe ich erst einmal den Salat fürs Abendessen vorbereitet und dann zu „Velveteen vs. the Seasons“ gegriffen und die erste Geschichte („Velveteen vs. Hypothermia“) gelesen. Ich muss gestehen, dass ich diese Kurzgeschichte nicht ganz so genießen konnte, wie ich gern hätte, weil ich einfach zu lange raus bin aus dieser Welt. Es ist 3 1/2 Jahre her, seitdem ich „Velveteen vs. the Multiverse“ gehört habe und als ich Velveteen verließ, war ihr Leben nicht gerade unkompliziert inklusive Paralleluniversen und diverser Verbündeter und Erzfeinde. Ich denke, ich werde im Laufe der nächsten Geschichten wieder in die Handlung reinfinden, aber momentan ist es etwas schwierig.

Gleich gibt es erst einmal Abendessen und danach schaue ich mal, womit ich mich den Rest des Abends beschäftige. Mein Mann hat für sich einen Film (die Verfilmung einer Lovecraft-Geschichte) eingeplant, der mich nicht so interessiert, also kann ich mich wieder ganz aufs Buch stürzen – es sei denn die Geräuschkulisse wird zu aufdringlich fürs gemütliche Lesen. 😉 Auf jeden Fall gibt es heute Abend von mir noch ein Update!

Update 21:30 Uhr

Zum Abendessen gab es heute nur Gurkensalat und ein Käsebrot. Nachdem wir gestern gleich drei (wenn auch kleine) Brote gekauft haben, hatten wir beschlossen, dass wir das mit dem Kochen sein lassen, um die Brote auch so frisch wie möglich bewältigt zu bekommen. Außerdem hat das den Vorteil, dass ich mir trotz akuter Kochunlust kein Essen einfallen lassen musste, das ich schnell auf Reihe bekomme. 😉

Während Christie sich den gesamten Tag im Durchgangszimmer (langausgestreckt auf dem Tisch liegend) aufgehalten hat, kam sie nach dem Essen vorbei, um mir etwas Gesellschaft zu leisten, während ich meine „Blümchen goß“ …

… das sind die einzigen Tagen, an denen ich mich nach den alten Animal-Crossing-Spielen sehne, denn da musste man bei Regen keine Blumenpflege betreiben. 😉

Mit einem Bild von meinem selbstgemachten Himbeer-Joghurt-Eis (und einem winzigen Blick auf das Buchcover) beende ich den heutigen Lesetag-Post. Ich werde mich bis zum Schlafengehen nur noch mit „Daja’s Book“, dem dritten „Circle of Magic“-Band einrollen, und darüber wird es vermutlich nicht so viel zu erzählen geben.

Es war wieder nett, den Sonntag gemeinsam mit euch zu verbringen! Habt einen schönen Start in die Woche und vielleicht treffen wir uns ja im Juli wieder zum gemütlichen Lesen. 🙂

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Heutige Mitleser:

Natira
Helma
Neyasha

Lese-Sonntag im Mai

Es ist 0:30 Uhr und somit schon Pfingssonntag und da das in diesem Jahr auch der dritte Sonntag im Monat ist, starte ich einfach schon mal in den Lese-Sonntag. 😉 Da ich gerade erst geduscht habe, brauchen meine Haare eh noch eine Stunde Trocknungszeit, bevor ich ins Bett kann – die Stunde kann ich dann auch zum Lesen nutzen. In den letzten Wochen ist bei mir sehr viel Zeit dafür draufgegangen alte Beiträge zu bearbeiten, die nach dem Blogumzug etwas aus der Form geraten waren oder deren Verlinkungen nicht mehr stimmten. Da blieb nicht gerade viel Luft für neue Blogbeiträge oder um den Stapel mit „etwas mehr Aufmerksamkeit erfordernden“ Bibliotheksbüchern in Angriff zu nehmen. Stattdessen habe ich mir die fünf Elemental-Assassin-Romane von meinem SuB geschnappt und mich beim Lesen in der Regel wunderbar entspannt. Vor allem ist es schön, dass ich die Geschichten problemlos an jeder Stelle unterbrechen kann, ohne den Faden zu verlieren. 😉

Bevor ich also ins Bett gehe, werde ich noch die letzten Seiten von „Snared“ lesen, auch wenn das bedeutet, dass ich mich morgen früh auf die Suche nach der nächsten Lektüre machen muss. So unterhaltsam ich die Elemental-Assassin-Bücher finde, so gibt es doch einen Punkt, der mich seit dem ersten Band stört und von dem ich mir so sehr wünschte, die Autorin hätte da ein besseres Händchen bewiesen. Dieser Punkt ist, dass Gin Blanco dafür, dass sie eine so erfolgreiche und erfahrene Assassine ist, einfach viel zu oft unprofessionell, impulsiv, emotional und leider auch regelmäßig zu dumm handelt. Das ändert nichts daran, dass ich die Charaktere in der Reihe eigentlich mag, ebenso wie die von Jennifer Estep entworfene Welt, die vielen Koch- und Essensbeschreibungen und die vielen Morde. Aber ich fände das Lesen eben noch befriedigender, wenn Gin nicht immer wieder die offensichtlichsten Sachen übersehen würde …

Nach dem Aufstehen gibt es dann das erste Update von mir – mal schauen, wie spät das sein wird. 😉

Update 10:00 Uhr

Nachdem wir gestern dann wirklich erst gegen zwei Uhr im Bett waren, bin ich immerhin schnell eingeschlafen (und habe nicht mal von misshandelten Frauen und Mordplänen geträumt 😉 ). Dafür bin ich heute morgen mit einem Ohrwurm aufgewacht, den ich einerseits niedlich finde, auf der anderen Seite jetzt schon gern los wäre. Genau genommen handelt es sich um das Lied der Rettungshilfsvereinigung aus „Bernard und Bianca“ (mein Dank gilt Sarah Burrini, die das Lied vor kurzem bei Twitter verlinkt hatte *seufz*). Immerhin hat mich das schnell aus dem Bett getrieben und so backen nicht nur schon Brötchen im Ofen (ich experimentiere mit einem Rezept mit Quarkteig, der keine Gehzeit braucht vor dem Backen), sondern es steht auch schon ein Milchkaffee vor meiner Nase und wird mir hoffentlich beim Wachwerden helfen. Nebenbei lese ich den gestern Nacht noch angefangenen „Detektiv Conan“-Band (Nr. 80) von Gosho Aoyama – nachdem mein Mann vor Kurzem beim Switchen in einem Detektiv-Conan-Film gelandet war, habe ich richtig Lust darauf gehabt die Reihe weiterzulesen.

Update 12:45 Uhr

Nach zwanzig Minuten Backzeit waren die Brötchen fertig – und nach einem Blick auf den Bräunungsgrad kann ich nun sagen, dass die fehlende Angabe im Rezept der Hinweis auf die Ofeneinstellung war. Beim nächsten Mal also Ober-/Unterhitze und nicht Umluft … Auch hatte die Bloggerin, wo ich das Rezept gefunden hatte, ganz viele Varianten erwähnt, aber nicht gesagt, ob sie dafür den Teig abändert oder einfach nur die variablen Zutaten zufügt – was mich ja immer ganz kirre macht, wenn ich so was lese. Nach dem Probieren der Brötchen kann ich sagen, dass ich das Rezept an sich gut finde. Man bekommt mit sehr wenig Arbeit und ohne Gehzeiten innerhalb von dreißig Minuten frische Brötchen auf den Tisch (muss dafür allerdings Quark und Ei im Haus haben), allerdings würde ich das Rezept beim nächsten Mal noch weiter verändern und mit Salz und Zucker „spielen“, um das unserem Geschmack anzupassen.

Dummerweise entdeckte mein Mann während des Frühstücks, dass gerade „Treffpunkt Flughafen“ im Fernsehen lief und somit bin ich nach dem Essen mit meiner Lektüre ins Schlafzimmer gewandert, um in Ruhe weiterlesen zu können. Ich mag die Detektiv-Conan-Geschichten wirklich, weil sie trotz aller „fantastischen“ Elemente solide in der Regel solide Kriminalfälle bieten, bei denen man gut mitermitteln kann. Obwohl „Detektiv Conan“ mit dem ersten Kapitel eines neuen Mordfalls endete, habe ich danach erst einmal zu „Im Eisland 2 – Gefangen“ von Kristina Gehrmann gegriffen. In den letzten Tagen war mir eigentlich nicht nach einer so deprimierenden Geschichte, aber da der Comic demnächst wieder zurück in die Bibliothek muss und ich gerade grundsätzlich Lust aufs Comiclesen habe, bot er sich an.

Update 18:00 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich in erster Linie „Küchenkram“ gemacht (Katze gefüttert, Näpfe gereinigt, Teig angesetzt) und natürlich Gloomhaven gespielt. Letzteres war heute wirklich anstrengend, da ich mit einem neuen Charakter gespielt habe. Der „Mindthief“ ist relativ schwach, hat dafür aber die Möglichkeit andere Mitspieler oder Gegner zu beeinflussen oder „andauernde Statusveränderungen“ zu bewirken.

Das erfordert nicht nur ein ordentliches Umdenken von meiner Seite, sondern hätte auch einiges an Glück benötigt, damit der Anfang nicht so frustrierend gewesen wäre. Aber immer, wenn ich gerade alles so hingedreht hatte, dass z.B. jeder meiner Nahkampfangriffe den Gegner zusätzlich vergiften und verwirren würde, hatte ich in den folgenden Runden keine Chance mehr überhaupt einen Nahkampfangriff zu machen. Überhaupt ist er mit diesen Statusveränderungen im Nahkampf erstaunlich erfolgreich, kommt aber aufgrund mangelnder Schrittzahl kaum in den Nahkampf – und wenn er nah genug am Gegner ist, muss ich aufpassen, dass er nicht sofort getötet wird, denn seine Lebenspunkte sind auch nicht gerade hoch. Ich hoffe, er spielt sich im Laufe der Zeit besser, sonst würde ich es wirklich bereuen, dass ich meinen Spellweaver für den Mindthief in Rente geschickt habe.

Immerhin haben wir am Ende (in der letzten Runde haben wir erstaunlich oft Glück, weil wir dann wirklich alles auf die letzte Karte setzen, was wir uns früher nicht trauen, weil die guten Karten dann zu schnell für den Rest des Spiels verloren wären) zwei neue Gebiete (Nr. 24 und 25 😀 ) freigeschaltet. Wir müssen aber noch mal nachschauen, ob wir eine bestimmte Eigenschaft des Mindthiefs richtig interpretiert haben. Zum Glück gibt es im Brettspielforum diverse Diskussionen mit Beteiligung des Spieleentwicklers, so dass solche Fragen relativ einfach zu klären sind.

Jetzt wandere ich erst einmal wieder in die Küche, um das Abendessen vorzubereiten, und während die Quiche im Ofen ist, schaue ich nach den anderen Blogs. 🙂

Update 20:30 Uhr

Inzwischen habe ich meine Blog- und Kommentarrunde nachgeholt (irgendwie bin ich heute wohl doch etwas zu übermüdet, um das „richtig“ auf die Reihe zu bekommen *g*) und die Quiche ist auch fertig. Dank eines Rechenfehlers auf meiner Seite (das nächste Mal merke ich mir hoffentlich, dass ein halbes Pizzateigrezept vollkommen reicht) und dank des von meinem Mann gekauften und wirklich monströs großen Blumenkohls, ist die Quiche etwas ausladender geworden als geplant. Aber da das eh ein „zwei bis drei Tage“-Essen ist, werden wir damit wohl fertig. 😉

Während des Essens lief schon „Team Ninja Warrior“ und dabei werden wir bleiben, während wir nebenbei mit dem DS spielen (und in meinem Fall später weiter Comic lesen). Es gibt auf jeden Fall noch ein Update von mir und eine Kommentarrunde werde ich vor dem Schlafengehen auch noch drehen. Schließlich habe ich bislang noch nicht so viel zu meinen Comics geschrieben … 😉

Update 23:30 Uhr

So, das letzte Update des Tages. Heute war wirklich ein Comic-Lesetag für mich, da ich inzwischen nicht nur den zweiten Teil von „Im Eisland“ beendet, sondern danach direkt zu „Malcolm Max 1 – Body Snatchers“ von Peter Menningen und Ingo Römling gegriffen habe. Bei „Im Eisland“ bleibt es eigentlich bei den Kritikpunkten, die ich schon zum ersten Band hatte. Mich machen einige Aspekte bei den Zeichnungen wirklich kirre, weil die Figuren so sind, die Köpfe häufig wie aufgesetzt wirken und eine Alterseinschätzung erschreckend oft einfach nicht möglich ist. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie überrascht ich war, als der kleine Junge aus dem ersten Band nach gerade mal einem Winter im Eis seinen neunzehnten Geburtstag feierte (und prompt im selben Panel so an den unteren Rand gequetsch wurde, dass er schon allein aufgrund der Perspektive wieder wie ein Kind wirkte). Die Geschichte an sich ist bedrückend, die Landschaften atmosphärisch, die Dialoge informationsreich – das reicht, dass ich auch noch den dritten Teil lesen möchte, aber ich werde auch dabei vermutlich wieder regelmäßig vor mich hingrummeln.

Während ich „Im Eisland“ problemlos nutzen konnte, um die Werbepausen und die Moderatoren bei „Team Ninja Warrior“ auszublenden (wenn nicht so viele Teilnehmer wirklich beeindruckend wären, wäre das Drumherum gar nicht zu ertragen), funktioniert „Malcolm Max“ aufgrund der Textlastigkeit besser ohne jegliche Ablenkung. Den ersten Band habe ich allerdings schon damals beim Erscheinen gelesen und da ich nun endlich auch die beiden Fortsetzungen lesen will, habe ich den nur zum Erinnerungauffrischen noch einmal aus dem Regal gezogen. Die Story ist unterhaltsam mit einem düsteren viktorianischen Urban-Fantasy-Setting und die Dialoge sind stellenweise (gerade am Anfang) viel zu sperrig und gekünstelt (und damit meine ich nicht den Versuch sich „historisch korrekt“ auszudrücken), während die Zeichnungen so atmosphärisch und wunderbar kantig sind mit angenehm individuellen Charakteren. Ich hoffe, ich finde morgen Zeit, um die letzten Seiten von „Body Snatchers“ zu lesen und mit dem zweiten Album weiter zu machen.

Jetzt ist es aber wirklich Zeit für heute Schluss zu machen! Es war wieder schön mit euch! Ich wünsche euch morgen noch einen geruhsamen Tag und denjenigen, die einen weiteren Lesetag einlegen, viel Spaß mit der Lektüre! 🙂

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Heutige Mitleser:

Natira
Sayuri
Neyasha

Lese-Sonntag im April

Es kommt mir etwas seltsam vor, dass heute schon der dritte Sonntag im April sein soll – aber so etwas passiert halt, wenn der Monat mit einem Sonntag beginnt. 😉 Heute ist also wieder Lesetag und ich hoffe, dass ich das mit dem Lesen (abgesehen von der inzwischen traditionellen Gloomhaven-Runde am Nachmittag) auch auf die Reihe bekomme. In den letzten zwei Wochen war mein Schlafrhythmus total durch den Wind und ich habe deshalb erschreckend wenig auf die Reihe bekommen, was sich auch auf mein Leseverhalten ausgewirkt hat. Es wäre also schön, wenn ich mal wieder ein paar Stunden am Stück lesen könnte. Es ist irgendwie auch nicht hilfreich, dass ich momentan mehrere Bücher lesen, die alle keine durchgehende Geschichte haben. (Zwei Sachbücher zu ungefähr dem selben Thema, eine Horror-Anthologie, eine Sammlung von fantastischen britischen Kurzgeschichten für Kinder und ein Titel mit Informationen zu dem fantastischen Land Tortall.)

Außerdem habe ich da noch diesen Krimi aus der Stadtbibliothek, den ich eigentlich am Dienstag zurückgeben (oder verlängern) müsste. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das Thema gerade was für mich ist. Ich mochte von Johan Theorin die Öland-Reihe sehr gern, aber der Anfang von „So bitterkalt“ hat mich beim ersten Anlesen nicht packen können. Irgendwie mag ich das Thema (Krankenhaus/Psychatrie für Verbrecher plus damit verbundener Kinderhort) nicht so sehr, auf der anderen Seite traue ich es dem Autor zu, dass er daraus eine gute Geschichte spinnt. Ich werde also erst einmal mit „So bitterkalt“ weitermachen und schauen, ob mich die Handlung noch packt oder ob ich das Buch einfach unbeendet zur Bibliothek zurückschleppe. Vorher sollte ich aber erst einmal richtig wach werden und mir etwas zu Trinken besorgen …

Update 10:00 Uhr

 

Ich weiß wirklich nicht so recht, was ich von „So bitterkalt“ von Johan Theorin halten soll. Jan Hauger, aus dessen Sicht man die Geschichte erzählt bekommt, ist mir relativ egal. Er ist Vorschullehrer, hat persönlichen Gründen was gegen Mobbing, zeichnet seit fünfzehn Jahren an einem Comic und ist besessen von einer Sängerin, die vor neun Jahren ein einziges Album herausgebracht hat und dann von der Bildfläche verschwand. Jan bewirbt sich auf eine Stelle in der „Lichtung“, einer Vorschule, die zu dem psychatrischen Krankenhaus St. Patricia gehört, und in die Kinder gehen, die weiterhin regelmäßigen Kontakt zu ihren Elternteilen haben sollen, obwohl eines von ihnen in St. Patricia behandelt wird. Ich finde diese Grundvoraussetzung – gerade weil zu Beginn der Geschichte angedeutet wird, dass die Patienten in der Regel ernsthaftere Vorgeschichten haben und mindestens ein Patient dort ist, weil er mehrere Kinder getötet hat – so abwegig, dass ich wirklich Probleme habe mich auf die Geschichte einzulassen. Vielleicht bin ich einfach auch nicht in der richtigen Stimmung für diese Art von Roman, auf jeden Fall habe ich keine Lust mich weiter zum Lesen zu zwingen und breche das Buch jetzt ab. Mal schauen, was mir stattdessen unter die Nase kommt …

Update 12:00 Uhr 

 

Vor, zum und nach dem Frühstück habe ich weiter in meinen angefangenen Bücher gestöbert. Bei „Tortall – A Spy’s Guide“ bin ich gerade bei einem längeren Text von Evim Larsen über die Ränge innerhalb des Geheimdienstes und die Ausbildung der neuen Mitglieder. Nur wenige von ihnen arbeiten am Ende in Bereichen, die sich nach „richtiger Spionage“ anfühlen, aber das macht ihre Ausbildung und ihre Arbeit nicht weniger wichtig (oder gefährlich). Das Ganze ist interessant und es gibt nette Nebenbemerkungen, aber es ist eben auch ein Text, der als Unterrichtsmaterial für Ausbilder herhalten muss und in dem entsprechenden Ton geschrieben.

Außerdem gab es eine weitere Kurzgeschichte aus „The Serial Garden“ von Joan Aiken für mich, in der Mrs. Armitage gemeinsam mit weiteren Damen des Dorfes Geld für S.A.D.O.F.L. (The Society for the Aid of Distressed Old Fairy Ladies) sammelt und feststellen muss, dass nicht jede dieser „Distressed Old Fairy Ladies“ (wagt es ja nicht, sie Hexen zu nennen!) so begeistert davon ist, dass man sie als hilfsbedürftig ansehen könnte. Ich liebe den Humor und die fantastischen Ideen in diesen Geschichten und muss mich momentan selber zügeln, damit ich die nicht hintereinander verschlinge. Aber ich will nicht, dass all die wunderbaren Elemente und Geschichten in meinem Kopf verschwimmen, es macht doch mehr Spaß, wenn ich sie einzeln würdigen kann.

Christie haben wir auch schon versorgt und so bleiben mir noch ungefähr zwei Stunden zum Lesen, bevor es mit „Gloomhaven“ losgeht. Bevor ich aber eine weitere Kurzgeschichte aus „Dark Cities“ lese (nur noch drei, dann ist das Buch beendet), gibt es eine kleine Blog- und Kommentarrunde.

Update 14:15 Uhr

Die kleine Blog- und Kommentarrunde wurde dann doch etwas länger als geplant – unter anderem, weil ich „mal eben“ ein paar Eindrücke in die angefangenen Blogbeiträge zu „The Serial Garden“, „Dark Cities“ und „Tortall – A Spy’s Guide“ eingefügt habe. Kein Wunder, dass ich gerade so viele Beitragsentwürfe im Dashboard habe, wenn ich parallel zum Lesen an den dazugehörigen Rezensionen schreibe. Gerade die Anthologien ziehen sich ja bei mir gern mal über längere Zeit hin.

Bei „Dark Cities“ habe ich eben noch „Matter of Life and Death“ von Sherilynne Kenyon gelesen – eine überraschend amüsante Geschichte für eine Horror-/Dark-Fantasy-Anthologie, bei der die Autorin mal all ihre negativen Gedanken für unfreundliche Lektoren freien Lauf gelassen hat.

Außerdem haben mein Mann und ich eben beschlossen, dass wir uns dringend etwas gönnen müssten und deshalb spontan einen Etat für „nachträgliche Ostergeschenke“ festgelegt und in CD-Bestellungen investiert. Ich bin ganz stolz auf mich, dass ich den Etat wirklich für eine der CDs von meiner Wunschliste („Bad Behaviour“ von Kat Frankie) ausgegeben habe, statt schon wieder Bücher zu bestellen. Vor allem, da mein Mann kurz darauf in unserem Briefkasten einen Roman gefunden hat, auf dessen Lieferung ich schon einige Zeit warte … Jetzt aber erst einmal „Gloomhaven“, denn während ich dieses Update tippte, hat mein Mann schon mal das Spielfeld aufgebaut.

Update 17:30 Uhr

 

Die heutige Gloomhaven-Runde hat wieder viel Spaß gemacht. Bevor es losging konnte ich mir für meinen „Brute“ das erste Upgrad (für einen Angriff) leisten – was den Vorteil hat, dass jeder „Brute“, der in Zukunft von uns gespielt wird, schon über diesen verbesserten Angriff verfügt. Wir haben wieder mit unserem „Anfangsteam“ gespielt, weil der „Tinkerer“ meines Mannes für sein Lebensziel den Boss aus dieser Mission benötigte. Außerdem muss ich zugeben, dass es mir gerade viel Spaß macht den „Brute“ zu spielen, weil seine Karten so schön kombinierbar sind. Am Anfang sah alles noch relativ harmlos aus und wir sind gut durchgekommen, im letzten Raum hingegen waren wir sehr froh, dass wir nur die Endgegnerin besiegen mussten, um die Mission erfolgreich abzuschließen. Bei der Menge an Gegnern hätten wir es bestimmt nicht geschafft alle zu töten, bevor uns die Karten (oder die Lebenspunkte) ausgegangen wären. Schön war auch, dass uns diese Mission eine gute Waffe für meinen „Brute“ gebracht hat (ein Schatztruhen-Fund) und gleich drei neue Gebiete freigeschaltet hat – darunter eins im Stadtgebiet von Gloomhaven, das für die Entwicklung meines „Brutes“ wichtig ist. Doch, das war eine erfolgreiche Brettspiel-Runde heute! 😀

Mein Mann hat sich übrigens vor kurzem mit einem Arbeitskollegen über das Spiel unterhalten. Dieser Kollege, der regelmäßig mit einer festen Gruppe von Freunden „Gloomhaven“ spielt, ist deutlich weiter als wir, weil die Missionen einfach ganz anders verlaufen, wenn man mit einer größeren Gruppe von Abenteurern unterwegs ist. Ich finde das wirklich spannend, aber es stört mich auch nicht, dass wir zu zweit schon mal länger an einem Auftrag zu knobeln haben. Wenn man sie trotz der größeren Herausforderungen dann geschafft hat, ist so eine Mission doch umso befriedigender.

 

Bis zum Kochen werde ich jetzt „A Magical Match“, den in diesem Monat erschienenen neunten Band der „Witchcraft Mystery“-Reihe, anlesen. Wer weiß, vielleicht ist das ja die richtige Geschichte, um von meinen Essays und Anthologien wegzukommen – und wenn nicht, dann bleibe ich den Rest des Tages eben bei den angefangenen Titeln und wechsel einfach weiter zwischen Horror, fantastischen britischen Kurzgeschichten, Spionage-Handbuch und feministischen Texten. 😉

Update 21:15 Uhr

Dieses Update könnte man fast mit „Ein Update in Bildern“ betiteln, denn ich habe mehr Fotos als wirklich etwas zu erzählen. 😉

 

Erst einmal habe ich „A Magical Match“ angelesen und dabei – nach all dem Gerede in den Kommentaren über Osterschokolade – einen kleinen Schokohasen gekillt. Die Geschichte fängt gut an inklusive einem Hexenkreis, der sich nicht einige wird, wie man eine Spendenaktion organisieren soll, einem Bus voller alter Hexen, der auf einmal verschwindet, einer „magischen“ Erkältung, die anscheinend die Fähigkeiten der Protagonistin behindert und dem mysteriösen Verhalten des Verlobten dieser Protagonistin. Ich bin mir sicher, dass ich da in den nächsten Tagen weiterlesen werde. 🙂 Aber erst einmal verlangte Christie nach Aufmerksamkeit und da das gerade nur selten der Fall ist, habe ich natürlich sofort gehorcht.

 

Als nächstes habe ich das traditionelle Blumengießen eingeschoben und mich als Bürgermeisterin angemessen für mein Dorf angestrengt …

… wobei ich das Spielen fürs Kochen unterbrochen habe, weil wir beide inzwischen ziemlich hungrig waren.

 

Zum Tagesabschluss sehe ich jetzt noch mit meinem Mann die erste Folge von „Chef’s Table“ (Netflix). Keine Ahnung, ob das gut und unterhaltsam ist, aber mit Kochsendungen (aus dem englischsprachigen Raum) kann man uns ja in der Regel gut unterhalten. 😉

Da es danach wohl Zeit fürs Bettchen wird, ist das für heute mein letztes Update! Ich habe mich sehr gefreut, dass ich heute wieder Gesellschaft beim Lese-Sonntag hatte und hoffe, dass ihr so viel Spaß damit hattet wie ich. Habt einen guten Start in die Woche! Wir lesen uns (spätestens) in einem Monat wieder. 🙂

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Heutige Mitleser:

Natira 
Neyasha

Lese-Sonntag im März

Heute ist der dritte Sonntag im Monat und somit wieder Lesetag und so langsam kommt es mir vor, als ob ich jeden Lese-Sonntag-Post so beginne. 😉 Die vergangene Woche war sehr schön, aber auch sehr anstrengend. Vor allem habe ich meine Zeit damit verbracht durch die Gegend zu fahren und durch die Wohnung zu rennen und wenn ich weder das eine noch das andere gemacht habe, habe ich schwere Kartons gehoben (oder gezogen, geschoben und verflucht). Außerdem waren wir gestern beim ersten Roller-Derby-Spiel der Saison – und da nicht nur das offizielle Liga-Spiel stattfand, sondern nacher auch noch eine Gastmannschaft gegen ein Mix-Team antrat, war damit fast der gesamte Tag ausgebucht. Heute plane ich also wieder sehr viel Zeit mit einem Buch auf dem Sofa zu verbringen – nur unterbrochen von der sonntäglichen Gloomhaven-Runde (wenn wir denn an das Spiel herakommen, da davor Bücher gestapelt sind). Ganz sicher bin ich mir noch nicht, was ich gleich lesen werde. Auf der einen Seite habe ich eine Anthologie, die gerade erst bei mir eingezogen ist und mich reizen würde, dann gibt es da noch zwei Titel aus der Bibliothek, Lust auf einen Krimi hätte ich auch mal wieder und dann ist mir noch „Der Hexenladen“ in den letzten Tagen in die Finger gefallen … Irgendwas zum Lesen werde ich also wohl finden. 😉

Update 9:45 Uhr

Inzwischen habe ich in die „Underwater Ballroom Society“-Anthology (herausgegeben von Stephanie Burgis und Tiffany Trent) reingelesen, aber ich war eindeutig zu müde, um in die erste Geschichte („The Queen of Life“ von Ysabeau S. Wilce) reinzukommen. Beim Zurückblättern bin ich über „The Baronet’s Bride“ von Emily Larkin gestolpert und fand den Anfang schon sehr nett. Es ist der zweite Teil (bzw. dritte Teil, wenn man die dazugehörige Kurzgeschichte als für sich stehenden Band zählt) der „Midnight Quill“-Bücher der Autorin und erzählt die Geschichte eines Paares, das frisch verheiratet (und verliebt) ist. Die Handlung beginnt in der Hochzeitsnachts und während sie – die als Witwe schon mal Sex hatte – diese unappetitliche Sache einfach hinter sich bringen will, würde er – der in Waterloo einen Arm verloren hat – am Liebsten ganz auf den Sex verzichten, weil er nach der Amputation nicht weiß, wie das funktionieren soll und überhaupt fühlt er sich so unwohl mit seinem veränderten Körper, dass er sich eigentlich niemandem mehr nackt zeigen will. Da die gesamte Geschichte nur 100 Seiten lang ist, werde ich sie wohl erst einmal beenden, bevor ich mir was Neues suche (und dabei gegen die aufziehenden Halsschmerzen meinen Tee trinken).

Update 12:45 Uhr

Die 100 Seiten bei „The Baronet’s Bride“ waren dann doch eher 50 Seiten plus Leseproben, aber ich mochte diese kleine Geschichte rund um die Hochzeitsnacht der beiden Protagonisten und wie sie gemeinsam all ihre Befürchtungen überwinden. Emily Larkins große Stärke ist für mich immer wieder, dass sie wunderbar realistische Figuren schreibt, denen man ihre Ängste abnimmt und die (häufig) angenehm pragmatisch mit ihren Einschränkungen umgehen.

Beim Fühstück habe ich dann die ersten Seiten von „Der Hexenladen“ von Tanya Huff gelesen, aber so sehr ich mich freute, als ich den Roman in den letzten Tagen wieder in die Finger bekam, so bin ich mir gerade nicht sicher, ob es die richtige Art von Geschichte für den heutigen Tag ist. Aktuell schauen wir eh gerade die Abschlussfeier der Paralympischen Spiele (von denen ich in den letzten Tagen wirklich gern mehr mitbekommen hätte, als nur die sporadische Berichterstattung im ZDF). Danach schaue ich mal, zu welchem Buch (oder Comic?) ich greife. 🙂

Update 17:30 Uhr

In der Zwischenzeit habe ich weiter in „Der Hexenladen“ gelesen und doch noch in die Geschichte reingefunde. Ich finde den Anfang immer etwas anstrengend, weil man da so viele Personen kennenlernt – die sind zwar wichtig, um ein Gefühl für die Familienverhältnisse zu bekommen, aber es ist auch etwas anstrengend, wenn man müde und matt ist.

Außerdem habe ich endlich zu „Slam!“ gegriffen. Den Comic habe ich im November geschenkt bekommen und wartete ein wenig auf die richtige Stimmung. Nachdem wir aber gestern beim Roller Derby waren, hatte ich endlich Lust ihn zu lesen. Es ist spannend die Unterschiede zwischen Steilbahn und Flat Track zu sehen (letzteres ist inzwischen deutlich verbreiteter und auch das, was man in Deutschland zu sehen bekommt), aber vor allem dreht sich der Comic um die Freundschaft zwischen zwei Frauen, die sich beim Probelaufen fürs Roller Derby kennenlernen. Die Handlung mochte ich sehr (auch wenn ich auf den Konflikt zwischen den Protagonistinnen hätte verzichten können), die Charakterentwicklung auch und ebenso die Zeichnungen. Im September gibt es den nächsten Band, der jetzt schon auf meiner Wunschliste steht. 😉

Update 21:00 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich weiter in „Der Hexenladen“ gelesen und genieße das erneute Entdecken der Geschichte sehr – irgendwie ist es doch nett, wenn man bestimmte Entwicklungen schon im Hinterkopf hat und deswegen die Hinweise in den früheren Kapiteln ganz anders einordnen kann. Nach dem Abendessen (Curry mit Süßkartoffeln und Erbsen – sehr lecker!) habe ich wieder eine Runde Animal Crossing gespielt – heute hat es im Spiel geregnet, dummerweise muss ich in dieser Version trotzdem meine Blumen gießen, damit sie nicht vertrocknen. 😉

Ein weiteres Update wird es nicht geben, aber abgesehen davon, dass ich noch die letzten Seiten in meinem Roman lesen werde, wird hier eh nichts mehr passieren.

Lese-Sonntag im Februar

Mein heutiger Lese-Sonntag startet nicht nur etwas spät, sondern auch ziemlich verschlafen. Irgendwie komme ich heute so gar nicht in den Tritt oder wie mein Mann gerade liebevoll anmerkte „Nur gut, dass beim Lese-Sonntag keine Fotos von den Teilnehmern veröffentlicht werden.“. Ein kleines bisschen könnte es damit zusammenhängen, dass ich gestern nur noch ein Kapitel lesen wollte, nachdem mein Mann schon ins Bett gegangen war, und aus dem Kapitel wurde dann zwei Uhr morgens. Der Roman, der mich so lange wachgehalten hat, ist „Dangerously Charming“ von Deborah Blake und der Auftakt einer Reihe, die sich um die „Rider“ dreht. Die „Rider“ sind in den Baba-Yaga-Romanen der Autorin drei unsterbliche Brüder, die den Baba Yagas auf der ganzen Welt zur Seite stehen, wenn sie Hilfe benötigen. Es gibt nur wenige romantische (Urban-)Fantasy-Geschichten, die ich noch ertrage, aber die Bücher von Deborah Blake mag ich wirklich, weil die Charaktere gut angelegt sind und die Autorin ein Händchen dafür hat (russische) Legenden in die aktuelle Zeit zu verlegen und unterhaltsame Handlungen drumherum zu basteln.

Soweit erst einmal mein heutiges „Lebenszeichen“ – später mehr über meinen heutigen Lesetag. 🙂

Update 13:45 Uhr

Nachdem mein Mann gerade einen besonders unnetten Vergleich in den Raum warf, trau ich mich kaum mein Frühstücksfoto zu posten. Aber nun gut, Porridge ist nicht gerade das ästhetischte Essen, da helfen die Himbeeren auch nicht … Seit meinem „morgendlichen“ Lebenszeichen habe ich viel Zeit mit Wachwerden (und dabei den Feedreader leeren) verbracht, etwas im Haushalt gewuselt und sogar das Frühstücken auf die Reihe bekommen – dabei habe ich sogar zum Buch greifen können. Ich mag die Geschichte wirklich und mir liegt der Humor der Autorin, was für mich ja immer ein vollkommen ausreichender Auslgeich ist, wenn die Handlung an sich etwas schlichter ist. Zur Zeit sind die beiden Protagonisten im „Feenland“ (Otherworld) unterwegs und interessanterweise hat der unterschiedliche Verlauf der Zeit zwischen Menschen- und Feenwelt auch spürbare Auswirkungen auf Jennas Schwangerschaft. Was bedeutet, dass sie nur umso dringender den Fluch loswerden muss, damit ihre noch ungeborene Tochter nicht in die Hände der Fee fällt. Die Fee hingegen setzt natürlich alle Mittel in Bewegung, um nicht den Wortlaut, aber den Sinn der sie begrenzenden Vereinbarung zu brechen – wie es sich eben für eine Fee gehört. Alles nicht sehr dramatisch, sondern nett und amüsant und mit hübschen Details. Die letzten 50 Seiten werde ich aber erst später lesen können, denn jetzt geht es unter die Dusche und danach bin ich mit meinem Mann für eine Runde „Gloomhaven“ verabredet.

Oh, und da heute so schön viel Leute mitlesen, gibt es am Ende des Beitrags mal wieder eine Liste. 🙂

Update 18:00 Uhr

Uff, das war eine überraschend anstrengende Gloomhaven-Runde, obwohl die Ausgangssituation relativ harmlos aussah. Aber wir haben nach längerer Zeit mal wieder die Charaktere eingesetzt, mit denen wir das Spiel angefangen hatten, und gerade bei meinem Mann hat das zu einem ziemlich hohen Kartenverbrauch geführt, so dass er bei meinem letzten Zug schon handlungsunfähig war. (Was ich ehrlich gesagt ziemlich lustig finde, weil er sonst immer deutlich überlegter und strategischer spielt als ich.) Außerdem hatten wir ziemliches „Würfelpech“, so dass die richtig großen Angriffe auf die gefährlicheren Gegner regelmäßig scheiterten. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht und am Ende habe ich mit meinem letzten möglichen Zug den „Elite-Feuerdrachen“ beseitigt, so dass wir nun eine frisch aufgetauchte Insel auf unserer Landkarte entdecken konnten. Die Insel erforschen wir dann am kommenden Wochenende – der braucht dringend einen neuen Level, nachdem die heutige Runde ihm nur 24 der dafür noch fehlenden 25 Erfahrungspunkte gebracht haben. *g*

Da wir beide gerade relativ unmotiviert sind, was das Kochen angeht, haben wir eben noch spontan beschlossen, dass mein Mann heute Tiefkühl-Pizza in den Ofen werfen wird, während ich mich nun mit Laptop und Buch auf dem Sofa einrolle. Es wird nicht nur Zeit zu schauen, wie es den anderen heute Nachmittag ergangen ist, ich muss auch rausfinden, wie Jenna am Ende den Fluch brechen kann. (Nicht, dass ich nicht schon einen Verdacht hätte …) 😉

Update 21:45 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich „Dangerously Charming“ beendet (und gleich die Leseprobe zur Fortsetzung hinterhergeschoben). Der Roman war nett, unterhaltsam und hat mir wunderbar entspannte Stunden beschert. Ich mochte die Charaktere, die diversen kleinen Details rund um die Otherworld und den Humor in der Geschichte. Ich muss aber auch zugeben, dass ich für diese Art von Liebesgeschichte in der richtigen Stimmung sein muss und dass das gerade nun mal der Fall war.

Als ich mein Buch beendet hatte, haben wir zu Netflix gewechselt und „My Next Guest Needs No Introduction“ gesehen. In dieser Sendung unterhält sich David Letterman mit einer bekannten Persönlichkeit über alle möglichen Dinge und ich finde es spannend, einen kleinen Einblick in das Leben und den Charakter dieser Interviewgäste (und ebenso in David Lettermans Leben und Charakter) zu bekommen. Die heutige Folge mit George Clooney bot zwar nicht so viele überraschende (und amüsante) Momente wie die Folge mit Barak Obama, aber es war interessant, spannend und unterhaltsam das Gespräch zwischen den beiden Männern zu verfolgen. Im kommenden Monat wird Malala Yousafzai in der Sendung zu Gast sein – ich bin schon sehr gespannt darauf.

Das hier ist mein letztes Update für heute. Ich werde nur noch eine kleine Blogrunde drehen, um zu schauen wie die anderen so den Abend verbracht haben, und dann meine Nase in „Das grauenvolle Grab“ von Jonathan Strout stecken. Nachdem ich in der vergangenen Woche den vierten Band der Lockwood-Romane gelesen habe, habe ich wunderbar zeitnah auch den Abschlussband der Reihe aus der Bibliothek ausleihen können und bin nun gespannt, wie die Geschichte von Lucy, Lockwood und den anderen Mitarbeiter der Agentur ausgehen wird.

Es war schön heute in so großer Gruppe den Lese-Sonntag zu verbringen, ich hoffe, ihr hattet ebenfalls einen angenehmen und entspannten Tag! Habt einen schönen Start in die Woche!

Heutige Mitleser:

Natira
Kiya
Sayuri
Helma
Neyasha