Kategorie: Lese-Tage

Neyashas Jahreswechsel-Lesemarathon

Neyashas Jahreswechsel-Lesemarathon-Logo, das links einen Haufen Bücher in allen möglichen Blauschattierungen zeigt und rechts den Logotext

Neyasha veranstaltet heute ab 14 Uhr bis morgen (ebenfalls 14 Uhr) einen 24-Stunden-Lesemarathon, an dem ich teilnehme. Ich weiß noch nicht, wie viel ich heute und morgen lesen werde – 24 Stunden werden es bestimmt nicht, aber ich mag so viel Zeit wie möglich mit meinen Büchern verbringen. Aktuell habe ich „One Salt Sea“ von Seanan McGuire und „A Pocket Full of Rye“ von Agatha Christie angefangen. Nachdem ich heute Vormittag schon allen anderen Kram erledigt habe (inklusive der Zubereitung des Abendessens), starte ich dann mal mit „A Pocket Full of Rye“ in den Lesemarathon. 🙂

 

Update 16:30

Wie immer an gemeinsamen Lesetagen habe ich es natürlich nicht geschafft wie geplant um 14 Uhr loszulesen. Stattdessen habe ich mich ziemlich viel online rumgetrieben, geschaut, ob schon andere Jahreswechsel-Lesemarathon-Beiträge da sind und diese dann kommentiert, und mich im Rübenchat mit den anderen Spekulanten über Rübenpreise und Neujahrshüte ausgetauscht. *g* Zwischendurch habe ich aber doch zu „A Pocket Full of Rye“ gegriffen und mich von Seite 48 bis Seite 96 vorgearbeitet. 😉 Ich mag die Geschichte sehr, finde es aber lustig, dass man dort so viele Elemente findet, die auch in anderne Agatha-Christie-Romanen vorkommen. Und da ich gerade mal geschaut habe, in welcher Reihenfolge die Bücher veröffentlicht wurden, kann ich nun sagen, dass dieser Roman „älter“ ist als „4.50 from Paddington“, an den mich die Geschichte sehr erinnert. Wobei die Veröffentlichungsreihenfolge bei Agatha Christie ja nicht unbedingt auch bedeutet, dass sie die Geschichten in der Reihenfolge geschrieben hat. Die Handlung dreht sich um den Tod von Rex Fortescue, der vergiftet in seinem Büro zusammenbricht. Schnell steht fest, dass ihm das Gift vermutlich beim Frühstück verabreicht wurde, womit vor allem seine zweite und deutlich jüngere Ehefrau (die regelmäßig sehr viel Zeit mit einem anderen Mann auf dem Golfplatz verbringt) und die anderen Mitglieder des Haushalts (inklusive der Bediensteten) als Täter in Betracht kommen.

Was Inspector Neele besonders ins Auge fällt, ist die Frage, wieso der Verstorbene eine Handvoll Roggenkörner in seiner Tasche hatte, als er starb. Miss Marple kommt später in der Geschichte darauf, dass das ein Verweis auf eine Strophe aus einem Lied ist, die lautet „Sing a song of sixpence, A pocket full of rye. Four and twenty blackbirds, Baked in a pie.“ Was ich besonders spannend finde, sind die schon erwähnten Ähnlichkeiten mit anderen Romanen. Die Figur der Haushälterin Mary Dove zum Beispiel erinnert mich sehr an Lucy Eyelesbarrow, die gesamten Familienkonstellation ist der von „4.50 from Paddington“ sehr ähnlich, wobei der Tod des Dienstmädchens mich eher an den Tod von Murgatroyd in „A Murder Is Announced“ erinnert – und so stolpere ich in jedem Kapitel über Elemente, die mich dazu bringen die verschiedenen Geschichten zu vergleichen. Das ist ganz lustig, sorgt beim Lesen aber auch für etwas Ablenkung. 😉

Das Foto zeigt links zwei aufeinanderliegende Bücher, von denen das obere den Titel "A Pocket Full of Rye" trägt und daneben eine große Tasse mit Milchkaffee

Außerdem hat Neyasha ein paar Fragen zum Beantworten in ihren Marathon-Beitrag gestellt:

1. Welche Bücher wollt ihr heute und morgen lesen?

Die schon von mir erwähnten zwei Bücher, die ich noch auf dem Stapel mit angefangenen Titeln liegen habe: „One Salt Sea“ von Seanan McGuire und „A Pocket Full of Rye“ von Agatha Christie. Ich bezweifel, dass ich beide Romane in diesem Jahr noch beendet bekomme, aber ich einen von beiden sollte ich noch schaffen. Es wäre nett, nur ein Buch in die nächste Jahres-Statistik mitzunehmen. 😉

2. Was war euer Lesehighlight 2020?
3. Habt ihr in diesem Jahr neue AutorInnen für euch entdeckt, von denen ihr noch mehr lesen wollt?

Uff, das sind diese Fragen, die ich nie beantworten kann (und ich habe gerade keine Lust meine „Gelesen“-Liste durchzuwühlen. Ich habe so viele gute Bücher gelesen und greife zu so vielen unterschiedlichen Genres … und ich habe so viele Autorinnen für mich neu entdeckt. Lustigerweise sind es wirklich vor allem Autorinnen, denn Autoren lese ich inzwischen gar nicht mehr so häufig, obwohl ich gar nicht gezielt danach schaue.

4. Habt ihr schon einmal ein Buch/Bücher gelesen, in dem/denen der Jahreswechsel eine größere Rolle spielt?

Abgesehen vom „Wunschpunsch“ von Michael Ende fällt mir spontan kein Titel ein, auch wenn ich mich sehr, sehr vage an ein englisches Kinderbuch erinnere, in dem die Glockenschläge zum Jahreswechsel wichtig waren. Mal schauen, ob mir in den nächsten Stunden noch was einfällt – wenn ja, dann ergänze ich das hier. 🙂

5. Habt ihr bestimmte persönliche Silvestertraditionen und wenn ja: Gibt es diese bei euch auch in diesem Jahr oder macht euch da Corona einen Strich durch die Rechnung?

Da meine Silvester-Tradition seit meiner Kindheit darin besteht das Jahr auf dem Sofa mit einem Buch ausklingen zu lassen und zum Abendessen Nudelsalat zu essen, ändert Corona nichts daran. Da mein Mann seinen Jahresausklang auch gern so feiert, haben wir als einzige Neuerung in den vergangenen Jahren nur aufgenommen, dass wir um kurz vor Mitternacht unsere Konsolen anwerfen und gemeinsam mit unseren „Animal Crossing“-Nachbarn den Jahreswechsel einläuten. So wird es wohl auch heute wieder sein. *g*

Nachdem das Update-Schreiben doch einige Zeit in Anspruch genommen hat, greife ich jetzt aber wieder zu meinem Krimi! 🙂

 

Update 21:00 Uhr

Eigentlich wollte ich mich hier schon gegen 19 Uhr melden, aber dann habe ich lieber noch vor dem Abendessen meinen Krimi ausgelesen. „A Pocket Full of Rye“ ist nicht die beste Geschichte, die Agatha Christie geschrieben hat, aber ich finde die Handlung nett und unterhaltsam genug. Außerdem hatte ich viel Spaß damit die verschiedenen vertrauten Elemente mit anderen Romanen der Autorin zu vergleichen. 😉

Links im Bild ist die Taschenbuchausgabe von One Salt Sea zu sehen, recht davon ein angebissener Schokoweihnachtsmann.

Für mich geht der Leseabend weiter mit dem fünften October-Daye-Band, „One Salt Sea“. Sehr weit bin ich mit meinem October-Daye-Reread in diesem Jahr ja nicht gekommen, was auch ein bisschen daran lag, dass ich nach all den Kurzgeschichten eine kleine Pause von den vielen Figuren benötigte. Aber ich habe in dieser Woche dann doch zu „Late Eclipses“ gegriffen und – von einem wirklich fiesen Todesfall abgesehen – sehr genossen. Ich muss gestehen, dass ich zwar sehr, sehr Freude an der Entwicklung dieser Romane habe, dass das aber auch dazu führt, dass ich nicht so gern wieder zu den ersten Bänden zurückgehe, wo noch Figuren eine Rolle spielen, deren Abschied mir nicht leid getan hatte. 😉 Auf der anderen Seite ist es sehr faszinierend zu sehen, wie viele Anspielungen und Hinweise Seanan McGuire schon in die ersten Bände eingebaut hatte, die sich auf Entwicklungen und Enthüllungen beziehen, die erst viele Jahre später in ihren Veröffentlichungen dann auch wirklich vorkamen.

 

Update 0:20 Uhr

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr! 🙂 Bei uns gibt es inzwischen doch so einiges an Feuerwerk, wenn auch deutlich weniger als in den vergangenen zwei Jahren. Ich werde nach meiner gleich folgenden Kommentarrunde also wieder zum Buch greifen, bis es draußen ruhig genug ist, um zu schlafen. Irgendwann im Laufe des Vormittags melde ich mich dann wieder hier.

 

Update 11:00 Uhr

In der Nacht ist es dann doch noch etwas … früher geworden, wenn auch nicht wegen des Lärms, sondern weil ich so schön in Ruhe lesen konnte, nachdem mein Mann ins Bett gegangen war. *g* Also habe ich heute morgen erst einmal bis neun Uhr geschlafen und bin dann gemütlich in den Tag gestartet. Inzwischen ist nicht nur der morgendliche Pflichtkram erledigt, sondern ich habe auch schon die nächtliche Timeline aufgelesen und eine Runde „Animal Crossing“ gespielt, wo ich eine sechsstellige Summe mit Rübenverkauf verdient habe. 😉 Aktuell schwanke ich zwischen frühem Frühstück (ich habe unglaubliche Lust auf warmen Vanillepudding und versuche mich noch davon zu überzeugen, dass das nicht das richtige Essen zum Frühstück ist) und „One Salt Sea“ beenden. Außerdem hat mein Mann mich gerade daran erinnert, dass wir ab heute jeden Tag in diesem Jahr eine kleine Spielrunde einlegen müssen, um unseren im letzten Jahr gekickstarterten Quest-Calender auch richtig zu nutzen. Aber ich denke, dass wir das erst heute Nachmittag machen werden, damit ich den restlichen Vormittag noch mit Lesezeit nutzen kann.

 

Update 15:00 Uhr

Eigentlich hatte ich mir ja einen Wecker gestellt, um pünktlich um 14 Uhr ein Update zu schreiben, aber dann wollte ich doch noch eben die letzten Seiten von „One Salt Sea“ lesen … Es ist so lange her, dass ich die ersten October-Daye-Bücher gelesen habe, dass ich mich gar nicht mehr daran erinnern konnte, welche Handlungsentwicklungen an welcher Stelle passieren, aber es gab zwei Dinge, die ich nur ungern wieder lesen wollte. Beide sind am Ende dieses Romans und ich bin irgendwie froh, dass ich sie nun hinter mich gebracht habe. Auf der anderen Seite habe ich „One Salt Sea“ sehr genossen, weil da so viele Sachen passieren, die Tobys Geschichte in eine neue Richtung bringen und die so wichtig für den weiteren Verlauf der Reihe sind. Oh, und ich bin über eine … Prophezeiung gestolpert, die ich vollkommen vergessen hatte und gerade nicht mit schon mir bekannten Sachen in Verbindung bringen kann. Es bleibt einfach dabei, dass ich es sehr genieße wie die Autorin ihre verschiedenen Charaktere schreibt und wie sie all diese vielen kleinen Handlungselemente miteinander verknüpft, die auf den ersten Blick nicht so wichtig zu sein scheinen, aber am Ende so viel Gewicht mitbringen. Mal schauen, wie schnell ich die anderen Romane (die schon gelesenen und die vom SuB) in den kommenden Monaten lese – und dann heißt es wieder warten, bis das nächste Taschenbuch im Herbst erscheint. *g*

Eine Hardcover-Ausgabe von "African European - An Untold History" und rechts daneben drei Bonbons.

Meine Lektüre für den Nachmittag habe ich auch schon bereit gelegt, auch wenn ich darüber nicht mehr bloggen werde. Es war sehr nett mit euch zusammen von einem Jahr ins andere zu lesen. Vielen Dank an Neyasha für die Aktion! Habt noch einen schönen restlichen Neujahrstag! 🙂

 

Lese-Sonntag im Dezember 2020

Dieses Jahr war wirklich seltsam und schrecklich und aufreibend und es ist kaum zu glauben, dass heute schon der letzte Lese-Sonntag 2020 und gleichzeitig der vierte Adventssonntag ist. In den vergangenen Wochen hatte ich viel um die Ohren und trotzdem habe ich es geschafft relativ viel (wenn auch wenig gehaltvoll) zu lesen und ein paar Rezensionen zu schreiben. Für heute stehen die üblichen Sachen auf dem Programm: Lesen, Brettspielen und „Animal Crossing“, wobei ich mich beim Videospielen momentan etwas zurückhalten muss, weil meine linke Hand in den letzten Wochen ein bisschen gemuckt hat und nicht so gern für länger Zeit den JoyCon halten mag. Das Handarbeiten ist deshalb in diesem Monat auch komplett weggefallen, was mich sehr geärgert hat, aber es lässt sich nun einmal nicht ändern … Wie immer starte ich mit dem lästigen Pflichtkram, bevor ich mit „A Spoonful of Murder“ von Robin Stevens den gemütlichen Teil des Tages beginnen lasse.

 

Update 11:00 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot auf dem ein kleines Schwein mit Rüben zu sehen ist, das "Na, magst du schöne, frische Rüben kaufen? Recht viele vielleicht?" sagt.

Wie immer zieht sich am Sonntagmorgen alles so lange hin, dass ich erst sehr spät zum Lesen komme – genau genommen fange ich damit erst an, wenn ich gleich dieses Update beendet habe. *g* Dafür habe ich inzwischen nicht nur den lästigen Haushaltskram hinter mich gebracht und mich mit meinem Mann unterhalten, der sich fragte, ob es in Nordamerika Großstädte gegeben hat, bevor die weißen Eroberer den Kontinent einnahmen. (Unser Fazit war, dass wir grundsätzlich viel zu wenig über das Leben der native americans wissen, aber die Dinge, die wir wissen, sprechen gegen Städte mit zehntausenden Einwohnern …), sondern auch endlich die Kommentare der letzten Tage beantwortet und den Feedreader geleert. Dabei habe ich entdeckt, dass Neyasha zum Jahreswechsel eine Leseaktion plant, an der ich wohl teilnehmen werde. Außerdem bin ich kurz bei „Animal Crossing“ reingegangen, um Rüben zu kaufen, damit ich damit die Woche über wieder spekulieren kann. Jetzt wird es aber wirklich Zeit, dass ich zum Buch greife (und irgendwann muss ich mir auch noch ein Frühstück machen)! Oh, und ob es mit dem Brettspielen heute klappt, müssen wir auch noch sehen, da das Wetter heute so düster ist, dass wir (da wir immer noch keine Deckenlampen haben) wohl nicht genügend Licht in dem kleinen Zimmer haben werden.

 

Update 14:00 Uhr

Das Foto zeigt die Taschenbuch-Ausgabe von "A Spoonful of Murder" von Robin Stevens

Seit dem letzten Update habe ich doch wirklich in „A Spoonful of Murder“ von Robin Stevens gelesen! Das Buch ist der sechste Teil der „Murder Most Unladylike“-Reihe rund um Hazel Wong und Daisy Wells und inzwischen sind die beiden Mädchen schon vierzehn Jahre alt – und Hazel war seit zwei Jahren in Hongkong. Doch nun ist ihr Großvater gestorben und sie wird von ihrem Vater für die Trauerfeierlichkeiten zurück nach Hause gerufen. Auf der Reise wird sie von Daisy begleitet, für die es ein ganz neues Erlebnis ist, dass ihre Umgebung so fremdartig ist und so viele Regeln unterliegt, die ihr unvertraut sind. Ich finde es schön, dass auf einmal Hazel diejenige ist, die sich Zuhause (und relativ selbstbewusst) fühlt, während Daisy immer wieder überraschende Unsicherheiten zeigt.

Dabei ist die Heimkehr für Hazel nicht ungetrübt, denn ihr Verhältnis zu ihrer Mutter ist angespannt und ihr Vater schenkt ihr kaum Beachtung, da sie (überraschenderweise) einen kleinen Bruder bekommen hat, der – allein schon aufgrund seiner Bedeutung für die Familie – die Aufmerksamkeit des Vaters vollkommen auf sich zieht. Bislang ist noch kein Mord passiert, auch wenn der Anfang der Geschichte schon verraten hat wer an welchem Mord ermordet wird, und so amüsiere ich mich momentan damit die verschiedenen Figuren kennenzulernen und jeden kritisch bezüglich seines Verhältnisses zum Mordopfer zu betrachten. So sehr ich in den letzten Wochen meine „fluffigen“ Romantasyromane und fantastischen Kinder- und Jugendbücher gebraucht habe, so sehr genieße ich es gerade mal wieder einen Kriminalroman (wenn auch ebenfalls für ein jugendliches Publikum geschrieben) zu lesen.

Eine grüne Schüssel mit Porridge und Bananenscheiben auf der Ecke einer Laptop-Tastatur.

Weshalb ich meinen Roman auch erst zur Seite gelegt habe, als mein Magen einfach nicht mehr zu überhören war. Zum Frühstück gab es mal wieder Porridge (genau gesagt diverse Flocken gemischt mit gepopptem Amaranth, Zimt und Erdnussbutter und für die Süße eine Banane – nicht sehr ästhetisch, aber lecker!) und dazu habe ich Kommentare beantwortet und Blogbeiträge gelesen. Da ich davon ausgehe, dass in der letzten Viertelstunde nicht viel auf euren Blogs passiert ist, greife ich einfach wieder zum Buch und lese weiter. Sehr lange kann es bis zum Mord nicht mehr sein …

 

Update 17:00 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot mit meiner Spielfigur vor einem Haus mit Weihnachtstürkranz, Weihnachtsbaum und beleuchtetem Rentier

Seit dem letzten Update habe ich etwas online rumgedamelt und dann meine Nachmittagsrunde bei „Animal Crossing“ gedreht, um die wichtigsten täglichen Dinge auf die Reihe zu bekommen. (Und ja, es wäre nicht wirklich unbedingt nötig, aber irgendwie gehören diese zwanzig Minuten mit Bäume schütteln, Nachbarn ansprechen, neuerdings Schneemann bauen und ähnlichem nun mal zu meinem Alltag. *g*) Außerdem habe ich gelesen und mich dabei so über die Entwicklung der Handlung und der beiden Protagonistinnen gefreut! Inzwischen gab es einen Mord und eine Entführung und es sieht so aus, als ob Hazel von den Tätern als Mörderin präsentiert werden soll, da ein Erbstück, das sie gerade erst von ihrem verstorbenen Großvater bekommen hat, als Mordwaffe eingesetzt wurde. Ich mag weiterhin, dass Hazel dieses Mal diejenige ist, die die Verdächtigen und die Umgebung kennt, während Daisy – auf ihre ganz spezielle Art – Hazel so gut es ihr möglich ist unterstützt und für sie da ist.

Eine Untertasse mit fünf Dominosteinen, eine gestreifte Tasse mit Milchkaffee und eine Ecke von "A Spoonful of Murder"

Bevor ich wieder zum Buch greife, gönne ich mir aber erst einmal einen Milchkaffee und die gestern von meinem Mann ergatterten Dominosteine und schaue nach euren Updates. Dominosteine sind definitiv nicht mein Lieblingsweihnachtsgebäck, aber das einzige „Weihnachtliche“, was wir seit Oktober hier im Viertel noch kaufen können – und zu meiner eigenen Überraschung habe ich das in den letzten Tagen ein bisschen vermisst. Dabei habe ich bewusst aufs Plätzchenbacken verzichtet, um mir keinen Stress zu machen, und auch das bisschen Weihnachtsdeko, das ich sonst aufstelle, war mir die Mühe in diesem Jahr nicht wert, was alles vollkommen okay ist, auch wenn ich meine Spekulatius in dieser Woche vermisst habe. *g*

 

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Eine cremefarbende Schale mit sehr, sehr rotem Risotto.

Meine Lesezeit zwischen „Updates lesen“ und Kochen wurde dann leider von unserem Vermieter verhindert, der aus unserem Keller heraus anrief, weil die Heizung eine Störung meldete. Da mein Mann und ich uns im vergangenen Winter direkt nach dem Einbau um die Heizung gekümmert hatten, durften wir dann erst einmal schauen, was das Problem war und dann unserem Vermieter erklären, wie er ausreichend Druck auf den Kessel bekommt, um die Fehlermeldung wieder weg zu bekommen. Dabei gab es dann ein paar interessante Informationen über die Hinterhaus-Nachbarn, die gerade ausgezogen sind, und die Erdgeschoss-Nachbarn, die in diesem Jahr schon mehrfach gewechselt haben. Dann ging es für mich in die Küche, um mal wieder Rote-Beete-Risotte zuzubereiten (lecker, wenn auch nicht ganz so schlotzig, wie ich es gern habe, aber ich wollte nicht noch extra Brühe erhitzen). Beim Kochen hat mein Mann mir Gesellschaft geleistet, während wir einen Adventskalender-Podcast gehört haben (das hat sich in den letzten Wochen bei uns so eingebürgert) und zum Essen gab es dann die vorletzte Folge (Mississippi-Delta) der aktuellen „Somebody Feed Phil“-Staffel, die wir uns wirklich sehr gut aufgeteilt haben, weil wir die Sendung so mögen. Danach habe ich dann eine Blog- und Kommentarrunde gedreht und beendet nun mit diesem Update meinen „Onlinetag“, um noch etwas Zeit ungestört mit Lesen verbringen zu können. 😉

Schön, dass ihr mir heute wieder Gesellschaft geleistet habt, ich habe mich sehr darüber gefreut und hoffe, dass wir uns auch im kommenden Jahr wieder an den Lese-Sonntagen wiedersehen werden! Kommt gut in die neue Woche und passt weiterhin auf euch und eure Lieben auf, damit ihr gesund durch die Feiertage und ins neue Jahr kommt! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:

Sunny
JED
Sayuri

Lese-Sonntag November 2020

Da der November mit einem Sonntag began, ist der vorletzte Lese-Sonntag dieses Jahres mal wieder recht früh im Monat. Bei mir waren die vergangenen Wochen relativ trubelig und zum Lesen bin ich oft erst nach meiner „normalen“ Schlafenszeit gekommen, was irgendwie nicht ganz so klug, aber dafür recht befriedigend war. Heute werde ich mich beim Lesen vor allem auf den dritten October-Daye-Band („An Artificial Night“) konzentrieren, auch wenn ich hier noch ein paar weitere Bücher angefangen habe (und mich der „bald lesen“-Stapel so freundlich anplinkert). Aber bevor ich zum Buch greife, starte ich mit dem Pflichtkram und – vermutlich – einer Runde durch den Feedreader in den Tag.

 

Update 11:45 Uhr

Das Foto zeigt eine Tasse mit Kräutertee, neben der die Taschenbuchausgabe von "An Atrificial Night" liegt.

Ui … Das war ein seltsamer Vormittag. *g* Nach dem „Pflichtteil“, der heute angenehm schnell vorbei war, habe ich mir eine Tee gekocht und wollte nur schon mal den Feedreader öffnen, bevor ich eine kleine Lesepause einlege. Tja, der Tee ist dann leider doch kalt geworden (und dieser Kräutertee schmeckt kalt wirklich nicht) und weiter in „An Artificial Night“ habe ich auch nicht gelesen, aber dafür ist der Feedreader endlich mal wieder geleert. Wenn ich – so wie in den letzten Tagen – mal wieder länger keine Blogrunden gedreht habe, dann öffne ich einfach alle Beiträge, zu denen ich vielleicht etwas zu sagen finde in neuen Tabs und arbeite die dann systematisch ab. Wenn mir selbst nach gründlichem Lesen kein Kommentar einfällt, dann ist es eben so, aber immerhin weiß ich, dass ich mir Mühe gegeben habe. *g* Außerdem habe ich bei euch allen schon einmal vorbeigeschaut und finde es schön, dass wir heute so viele sind! Bevor ich mich jetzt wieder von irgendwas anderem ablenken lasse, mache ich mir aber erst einmal Frühstück und dann sehe ich mal, was ich als nächstes mache.

 

Update 13:00 Uhr

Eine Schale mit Rote-Beete-Möhren-Erbsen-Naturreis-Suppe und daneben ein kleiner Teller mit einem Butterbrot.

Zum Frühstück gab es heute „adeliges Essen“, wie eine Freundin von mir sagen würde, genauer gesagt gab es die restliche Suppe „von gestern“ und dazu habe ich etwas weiter in meinem aktuellen Hörbuch („Sorcery and Cecelia – Or, The Enchanted Chocolate Pot“ von Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer) weitergehört. Ich hatte schon so lange Lust den Roman noch einmal zu lesen und da kam die Nachricht Anfang der Woche, dass es so viele Jahre nach Veröffentlichung der Geschichte nun eine Hörbuch-Version davon gibt, gerade recht. Inzwischen habe ich den Punkt der Handlung erreicht, an dem sowohl James als auch Thomas feststellen müssen, dass Cecy und Kate ruhig in alles eingeweiht werden können, weil sie mit Hintergrundwissen deutlich hilfreicher sein können. Es ist so schön, wenn die Herren in der Geschichte die kleinen Frauchen nicht mehr um jeden Preis behüten wollen, sondern einsehen, dass diese durchaus ihre eigenen Stärken in die Problemlösung einbringen können. 😉 Danach gab es dann doch noch ein paar Seiten in „An Artificial Night“ von Seanan McGuire. Den dritten October-Daye-Band finde ich schon etwas unheimlich (dabei ist der eigentlich auch nicht schlimmer als andere Teile der Reihe) und nehme Elemente daraus gern mit in meine Träume, weshalb ich gerade versuche ihn nicht direkt vor dem Schlafengehen zu lesen. *g* Lustigerweise habe ich dieses Mal beim Lesen aber nicht nur Blind Michael als „Gruselfigur für Kinder“ im Hinterkopf, sondern auch den Blind Michael, der als große Bruder der Luideag in der Kurzgeschichte „The Fixed Stars“ auftaucht – was die Dinge, die man über sein aktuelles Leben erfährt, umso bedrückender macht … Bevor ich weiterlese, wird es aber erst einmal wieder Zeit für die sonntägliche Brettspielrunde mit meinem Mann. 🙂

 

Update 16:00 Uhr

Ein Brettspielaufbau, wobei das "Brett" aus zwei nebeneinanderliegenden Ringbüchern besteht und davor sieht man einen Charakterbogen und Aktionskarten auf dem Tisch liegen.

Das war wieder eine lustige „Gloomhaven – Jaws of the Lion“-Runde, bei der es Anfangs wieder so ausschaut, als ob wir sofort scheitern würden, während wir am Ende das Gefühl hatte, dass wir ganz gut durchgekommen wären. Das war die letzte „Einführungsrunde“ und somit hatten wir dieses Mal einen Bosskampf (und haben gelernt *g* wie man mit dem Level up der Charaktere umgeht). Ich muss schon sagen, dass es ganz nett zu sehen ist, wie der Spielentwickler mit dieser Variante Leute an das Spielsystem heranführt, die wenig Erfahrung mit dieser Art von Spielen haben. Allerdings fände ich es nett, wenn die Handlung ein bisschen komplexer wäre, wobei das mit den nächsten Szenarien ja noch kommen kann. Bislang haben wir nur herausgefunden, dass die verschwundenen Bürger Gloomhavens für Experimente eines Kults genutzt wurden, und nun müssen wir beim nächsten Mal schauen, ob die Universität von Gloomhaven irgendwelche Erkenntnisse aus den Gewebeproben, die wir heute besorgt haben, gewinnen konnte. 😉 Bevor ich gleich eine Runde „Animal Crossing“ spiele, drehe ich erst einmal eine Blogrunde und schaue wie es euch heute Nachmittag so ergangen ist.

 

Update 19:30 Uhr

Eine Switch, auf der der Animal-Crossing-Startschirm zu sehen ist, und ein Teller mit fünf Dominosteinen.

Nach meiner Blog- und Kommentarrunde habe ich heute Nachmittag dann wirklich erst einmal zu „Animal Crossing“ gegriffen und den täglichen Kram auf meiner Insel erledigt. Eine Freundin fragte mich vor kurzem, was ich den so viele Monate mit dem Spiel machen würde, aber ich finde dort immer was zu tun, ohne dass ich wirklich etwas tun muss. Aktuell genieße ich zum Beispiel sehr die Herbststimmung, ich suche Anleitungen (wofür man Luftballons abschießen muss), die es mir ermöglichen neue Gegenstände zu basteln, in denen Pilze verbaut werden, und zu jeder Jahreszeit gibt es andere Fische und Insekten zu fangen. Außerdem mag ich meine Nachbarn und es gibt immer wieder neue Dialoge mit ihnen, die ich mich amüsieren. Alles wunderbar stressfrei und entspannt, ohne Zeitdruck oder unangenehme Elemente – perfekt zum Abschalten. 🙂

Auf dem Foto sieht man ein zum Lesen aufgehaltenes Buch vor einer Wand, an der ein großes, schwarz-weißes Foto von einer Lichterkette erhellt wird.

Nach dem Spielen habe ich dann zum Buch gegriffen und bis zum Kochen gelesen. Toby hat inzwischen einen Mitstreiter gegen ihren Kampf gegen Blind Michael gefunden, auch wenn sie die Person lieber nicht in Gefahr gebracht hätte, und sie hat etwas über die Herkunft einer ihrer besten Freundinnen herausgefunden, was sie vorher nie vermutet hätte. Ich finde es lustig, dass ich mich an dieses „Geheimnis“ zwar noch gut erinnern konnte, aber mir einfach nicht mehr einfällt, wie es dazu kam, dass Tobys Freundin diesen Teil ihrer Vergangenheit so verbergen konnte. Aber nun gut, das werde ich im Laufe der nächsten Kapitel ja auch noch einmal erfahren. *g* Außerdem scheint es gerade gut für Toby zu laufen, was bei Seanan McGuire immer ein Anzeichen dafür ist, dass gleich was Schreckliches passiert (und da weiß ich auch noch was das sein wird) …

 

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Eine weiße, eckige Auflaufform mit einer (etwas sehr dunkel gewordenen) Gemüselasagne.

Zum Abendessen gab es heute eine (etwas unfotogene) Gemüselasagne und danach habe ich mich ein bisschen online rumgetrieben, noch eine kleine Runde „Animal Crossing“ gedreht und mich mit meinem Mann über mein „An Artificial Night“ unterhalten. Jetzt schaue ich noch einmal, ob es bei euch in der letzten (guten) Stunde etwas Neues gab und fahre dann den Laptop für heute runter. So kurz vor dem Schlafengehen werde ich die Nase nicht weiter in meinen Roman stecken, aber vermutlich werde ich noch ein bisschen in meinem Stapel mit Büchern, die ich bald lesen werde, stöbern, um zu schauen, ob ich für morgen ein „Zweitbuch“ (also neben „An Artificial Night“ und dem Sachbuch „The Black Count“) finde.

Es war wieder sehr nett mit euch und ich hoffe, ihr habt den Tag auch genossen! Kommt morgen gut in die Woche, passt gut auf euch und eure Lieben auf und macht euch die Tage so schön wie irgend möglich. 🙂

Für die, die gern vorausplanen: Der nächste Lese-Sonntag ist am 20. Dezember – das ist der 4. Adventssonntag!

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Heutige Mitleserinnen:

Ariana
Neyasha
Natira
Anette
JED
Sayuri

Herbstlesen im Oktober 2020 (Sa., 31. Oktober) – Die Halloween-Variante

Heute ist der letzte Tag des Herbstlesens und da heute auch Halloween ist, werde ich heute nicht zu meinen angefangenen Büchern („A Local Habitation“ von Seanan McGuire, „The Black Count“ von Tom Reiss oder „Art of Disruption“ von Magid Magid) greifen, sondern mit „Mexican Gothic“ von Silvia Moreno-Garcia ein neues Buch anfangen. Außerdem meinte mein Mann, dass wir heute unbedingt „Hellboy“ spielen müssten, damit unsere heutige Brettspielrunde auch zu Halloween passt, da das aber etwas länger dauert, könnte es sein, dass wir dann doch spontan zu „Gloomhaven“ greifen. Und natürlich gibt es heute bei „Animal Crossing“ ab 17 Uhr ein Halloween-Ereignis … *g* Aber erst einmal starte ich mit den lästigen Pflichten in den Tag und melde mich erst später wieder hier.

 

Update 10:30 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot mit einer Spielfigur, die sagt: "Wenn du nur halb so gehypt auf Halloween bist wie ich ... dann is' das ordentlich viel Hype, blümchen!"

Heute fiel es mir etwas schwer in Bewegung zu kommen und so habe ich zwischen Abwasch und Sport einige Zeit mit Nichtstun vertrödelt. Inzwischen sind aber alle lästigen Pflichten erledigt und eine kurze Morgenrunde bei „Animal Crossing“ habe ich auch eingelegt. Jetzt schaue ich erst einmal wie JED und Anette den Tag begonne haben, mache mir dann Frühstück und greife endlich zum Buch.

 

Update 13:00 Uhr

Das Foto zeigt einen eReader neben einem Teller mit zwei beschmierten Brötchenhälften

Seit dem letzten Update habe ich wirklich in „Mexican Gothic“ gelesen und muss sagen, dass mir das Buch bislang wirklich gut gefällt. Die Geschichte spielt 1950 in Mexiko und beginnt damit, dass Noemí Taboada von ihrem Vater von einer Party nach Hause gerufen wird, um ihre Koffer zu packen. Noemí soll mit dem nächsten Zug zu ihrer Cousine Catalina reisen, die einen beunruhigenden Brief an ihren Onkel geschrieben hatte. In diesem Brief beschuldigt Catalina ihren Mann, sie vergiften zu wollen, außerdem erwähnt sie Geister und allerlei andere Elemente, die ihren Onkel an ihrem Verstand zweifeln lassen. Noemí soll nun herausfinden, wie es Catalina genau geht und ob es notwendig ist, dass sich die Familie Taboada gegen die Wünsche von Catalinas Mann Virgil Doyle stellt und die junge Frau nach Mexiko (und im Zweifelsfall in pychatrische Behandlung) holt. Silvia Moreno-Garcia beschreibt sehr atmosphärisch den ehemals wohlhabenden Ort in den Bergen, der seit der Schließung der Silbermine verfällt, ebenso wie das Haus „High End“, in dem die Familie Doyle lebt. Von Anfang an fragt man sich als Leser, was in diesem Haus los ist und warum diese Familie so seltsam ist. (Außerdem finde ich den Herrn des Hauses – Vergils Vater – mit all seinen Abstammungs- und Rassentheorien ziemlich unheimlich.) Jetzt gibt es aber erst einmal eine schnelle Kommentarrunde und dann zum Brettspielen mit meinem Mann. 🙂

 

Update 16:30 Uhr

Zusammenstellung aus vier Fotos, die zwei verschiedene Spielaufbauten bei Gloomhaven zeigen (das zweite mit einer ziemlich großen Karte)

Für die Brettspielrunde haben wir uns wirklich für „Gloomhaven – Jaws of the Lion“ entschieden, aber da die erste Runde so schnell vorbei war, haben wir beschlossen, dass wir noch das zweite Szenario hinterher machen. Das hat dann natürlich deutlich länger gedauert als erwartet, so dass wir doch „Hellboy“ hätten spielen können. *g* Was mich etwas fertig gemacht hat beim Spielen, war die Tatsache, dass man bei der Supermarkt-Version von „Gloomhaven“ am Anfang „Einführungs-Szenarien“ spielt, für die die Karten immer wieder angepasst werden. Wenn ich also endlich das Gefühl hatte, ich weiß, wie ich mit der Figur und den Karten umzugehen hätten, wurde wieder gewechselt und ich habe beim nächsten mal die Karten vermisst, mit denen ich schon gespielt hatte. Naja, noch eine Einführungsrunde und dann ist das auch erledigt und das Kartendeck sollte jetzt so sein, wie es endgültig aufgebaut ist. Insgesamt macht das Spiel aber wirklich viel Spaß und ist sehr nah am großen „Gloomhaven“. 🙂 Oh, und mein Hatchet hat heute richtig gut abgeräumt beim Plündern. *g* Jetzt gibt es erst einmal Zimtkuchen und Kakao (und dazu eine Blogrunde) und um 17 Uhr schaue ich mal, was das Halloween-Ereignis bei „Animal Crossing“ so für mich bereit hält. 🙂

Ein Teller mit einem kleinen Zimtkuchen und daneben eine Tasse mit Kakao

 

Update 20:30 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot mit einem "Süßes oder Saures"-Spruchblase

Heute Nachmittag habe ich ungefähr ein Stündchen „Animal Crossing“ gespielt und erst einmal alle Anleitungen und Gegenstände eingesammelt, die man zu diesem Tag bekommen kann. Da es in der Dämmerung aber noch zu hell für die richtige Atmosphäre war, gehe ich gleich noch einmal kurz ins Spiel, bevor ich wieder zu „Mexican Gothic“ greife. Ansonsten habe ich seit dem letzten Update vor allem Zeit mit Kochen, Essen und „Somebody Feed Phil“ schauen verbracht. Das war das erste Mal, dass ich Spaghettikürbis zubereitet hatte, weshalb ich nebenbei keine Ruhe hatte, um etwas zu machen. Dabei würde ich normalerweise die halbe Stunde, die die Tomatensauce auf dem Herd köchelte, während der Kürbis im Ofen war, mit Lesen verbringen. *g* Das Essen hat mir übrigens gut geschmeckt, nur mein Mann ist sich nicht sicher, ob er den Kürbis noch einmal essen will. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass die neue Staffel „Somebody Feed Phil“ mit sehr fleischlastigem brasilianischem Essen anfing. 😉

Ein Teller mit Spaghettikürbis und Tomatensauce

 

Update 22:45 Uhr (letztes Update)

Eine Zusammenstellung aus vier Animal-Crossing-Screenshots mit Halloween-Motiven

Nach dem letzten Update bin ich noch mal für ein halbes Stündchen bei „Animal Crossing“ rein und habe die Halloween-Stimmung bei Nacht genossen. Ich finde es so hübsch mit all den beleuchteten Kürbissen – ich hoffe sehr, dass es für die Weihnachtszeit auch ein paar hübsche Leuchtelemente für die Insel gibt! Ansonsten werde ich demnächst wohl mal eifrig Sternsplitter sammeln müssen, um daraus ein paar hübsche, leuchtende Dekoelemente zu basteln. 😉 Nach dem Spielen habe ich dann wieder zu „Mexican Gothic“ gegriffen und mir gefällt die düstere Stimmung in dem Buch so sehr. Die Familie Doyle ist – abgesehen von dem jüngsten Familienmitglied – unheimlich, das Haus ist fürchterlich (und könnte vermutlich sehr von einer Runde Brandstiftung profitieren) und ich ertappe mich beim Lesen die ganze Zeit dabei, dass ich über Pigmente, Pflanzen und Kriminalfälle nachdenke (konkreter will ich meine Vermutungen hier nicht äußern, falls noch jemand die Geschichte unvoreingenommen lesen will *g*). Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt darauf, was am Ende hinter all den seltsamen Elementen steckt, und gehe davon aus, dass ich den Roman in den nächsten Tagen recht zügig beenden werde.

Ein Foto von meinem eReader und einem darauf liegenden Kitkat mit Match-Geschmack

Nachdem es für mich schon fast Zeit zum Schlafengehen ist, ist dieses mein letztes Herbstlesen-Update für diese Jahr. Es war wieder schön gemeinsam mit euch einen Monat lang gemütliche und entspannte Wochenenden zu verbringen, von all den Dingen zu erzählen, die ich so im Laufe der Sams- und Sonntage gemacht habe, und zu schauen, womit ihr eure Tage möglichst erholsam gestaltet. Ich hoffe, ihr hattet auch viel Freude an dieser Aktion und dem gemeinsamen Austausch! Ich werde es schon ein bisschen vermissen, auch wenn ich mich ein bisschen darauf freue, dass ich morgen den Großteil des Tages den Laptop einfach ignorieren kann. 😉

Seid in den kommenden Wochen bitte vorsichtig, passt gut auf euch und andere auf und versucht so viel Zeit wie möglich mit angenehmen und erholsamen Dingen zu verbringen!

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Heutige Mitleserinnen:

JED
Anette

Herbstlesen im Oktober 2020 (So., 25. Oktober)

Gestern war wieder ein netter Herbstlesentag – ich freu mich immer, wenn ich eine gute Balance zwischen Lesen, Brettspielen und „Animal Crossing“ finde. 🙂 Gestern Abend habe ich dann nicht mehr so lange gelesen, weil ich doch überraschend müde war, aber dafür hält der heutige Tag ja eine Extrastunde für uns bereit. (Wenn es nicht so schrecklich wäre mit den erhöhten Coronazahlen, könnte es fast amüsant sein, dass die Zeitumstellung in diesem Herbst so gar kein Thema zu sein scheint …) Ich starte wie immer in den Tag, in dem ich ein bisschen online rumsurfe, mich dem Geschirr von gestern widme und dann schaue, in welchem Buch ich als erstes lese.

 

Update 10:30 Uhr

Ein Foto der Taschenbuchausgabe von "The Ghosts of Eden Park" und daneben eine Tasse Pfefferminztee

Heute morgen war ich wirklich noch etwas wirr und brauchte etwas Zeit, um richtig wach zu werden. Dann aber habe ich mich ein bisschen mit „The Ghosts of Eden Park“ hingesetzt und beim Lesen darüber nachgedacht, welche Erkrankung wohl George Remus gehabt haben mag, die sich bei ihm in – wie er selbst es bezeichnete – „Brainstorms“ äußerte und zu Wutausbrüchen und Paranoia führte. Es ist wirklich spannend, wie viel Materialien die Autorin dank all der Unterlagen der Staatsanwaltschaft und der noch erhaltenen Briefe über Remus und all die anderen Beteiligten zusammentragen konnte.

Ein Animal-Crossing-Screenshot, bei dem ein Hundecharakter sagt "Heute bin ich ganz gewiss der glücklichste Hund der ganzen Welt!"

Danach habe ich eine schnelle Runde „Animal Crossing“ eingelegt, weil meine Nachbarin heute Geburtstag hat und ich für die Rübengruppen-Statistik meinen heutigen Rübenpreis rausfinden musste – was dazu geführt hat, dass ich um elf Uhr mit den anderen Spielern des Rübenkartells verabredet bin, damit sie auf meiner Insel ihre Rüben einkaufen können. *g*

Eine Schüssel mit Porridge und ein eReader, dessen Display den Titel "Heaps of Pearl" zeigt

Zum (frühen) Frühstück gab es dann wieder Porridge (mit Zimt, Banane, einem Teelöffel Erdnussbutter und ein paar Mandeln *g*) und einer Kurzgeschichte von Seanan McGuire. In „Heaps of Pearl“ geht es um das Kennenlernen von Patrick Twycross und Dianda Lorden und ich finde nicht nur niedlich, wie die beiden Charaktere miteinander umgehen, sondern mag auch, dass man in dieser Geschichte eine ganz andere Facette von Simon Torquill kennenlernt, der in den ersten October-Daye-Büchern der große Bösewicht ist – unter anderem, weil er derjenige war, der October in einen Koi verwandelt hat, und somit dafür verantwortlich war, dass ihre Tochter ohne sie aufwachsen musste. Hier lernt man Simon als Patricks Freund kennen, ein Freund, der zwar dazu neigt Patrick in Schwierigkeiten zu bringen, der aber keine wirklich boshaften Züge zu haben scheint.

 

Update 15:30 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot mit drei verschiedenen Spielcharakteren und der Rübenverkäuferin Jorna

Um elf Uhr hatte ich heute Vormittag erst einmal meine Animal-Crossing-Insel für die Rübengruppe geöffnet und es hat wie immer ein bisschen Zeit gedauert, bis alle ihre Rüben gekauft, meine Schneiderei besucht und alle anderen Geschäfte erledigt hatten. 🙂 Ich bin gespannt, wie das Spekulieren mit Rüben in dieser Woche läuft, in der vergangenen Woche waren die Preise nicht so gut. *g* Danach ging es direkt ans Brettspielen:

Kollage aus vier Fotos, die eine Spielschachtel, eine Landkarte, einen Charakterbogen und eine Plastikfigur zeigen.

Wir haben heute „Gloomhaven – The Jaws of the Lion“ angefangen zu spielen. Das ist die „Supermarkt-Variante“ von „Gloomhaven“, was bedeutet, dass es für Brettspielanfänger konzipiert wurde und deutlich weniger Umfang hat, als das Original. Es gibt hier nur vier Charaktere, aus denen man wählen kann (Ich spiele mit dem Hatchet, mein Mann mit der Voidwarden), und man wird ziemlich an der Hand geführt, wenn es um die ersten Schritte geht. Wir haben heute die ersten beiden „Einführungsrunden“ gespielt und es war schon überraschend irriterend, welche Sachen hier anfangs alle weggefallen sind, die für uns ganz selbstverständlich sind.

Kollage aus vier Fotos, die das Regelbuch und das Spielbuch zeigen, sowie unterschiedliche Spielkarten und zwei Dungeon-Settings.

Aber ich fand es auch lustig mal relativ entspannt in ein Dungeon zu gehen. Etwas irritierend fand ich, dass man schon nach der ersten Runde zwei Karten austauschen musste (die zweite Kartenvariante ist etwas stärker als die erste) und ich bin auch nicht so ganz davon überzeugt, dass man kein Spielbrett hat, sondern die Dungeons in einem Ringheft abgedruckt wurden. Aber insgesamt fand ich es sehr nett und deutlich weniger herausfordernd als unsere letzten „Gloomhaven“-Runden. Da der Inhalt von „Jaws of the Lion“ recht übersichtlich ist, haben wir das Spiel vorgezogen und werden erst mit dem Original weitermachen, wenn wir hiermit durch sind … Direkt nach dem Spiel habe ich eben noch eine Blogrunde eingelegt und jetzt greife ich erst einmal wieder zum Buch! 🙂

 

Update 20:15 Uhr

Foto von "The Ghosts of Eden Park" und daneben ein Tellerchen mit vier Dominosteinen

Heute Nachmittag habe ich erst einmal weiter in „The Ghosts of Eden Park“ gelesen – ich bin wild entschlossen das Buch noch im Oktober zu beenden. 😉 Ich finde es immer wieder faszinierend für wie unverwundbar sich Kriminelle (besonders bei Kriminellen, die Millionen mit ihren illegalen Geschäften verdient haben) halten, während gleichzeitig mehrere Verfahren gegen sie laufen oder sie gar schon im Gefängnis sitzen. Nicht, dass George Remus erster Gefängnisaufenthalt so entbehrungsreich gewesen wäre, durfte doch seine Frau regelmäßig Essen und Einrichtung für seine Zelle vorbeibringen …

Das Foto zeigt einen Teller, der zur Hälfte mit Reis und zur anderen Hälfte mit einem tomatigen Kichererbsen-Kartoffel-Curry gefüllt ist.

Kurz vorm Kochen bin ich dann aber doch wieder zu „Rosemary und Rue“ gewechselt, wo ich inzwischen über Szenen gestolpert bin, die sich mit dem Wissen der aktuelleren (also in meinem Fall des Romans, der vor drei Jahren als Taschenbuch erschienen ist) ganz anders lesen als ohne dieses Hintergrundwissen. Weshalb ich auch beim Kochen immer wieder meine Nase in den Roman gesteckt habe. *g* Und wenn ich nicht gleich für einen kurzen Animal-Crossing-Insel-Besuch verabredet wäre, würde ich einfach weiterlesen. Stattdessen drehe ich jetzt eine schnelle Blogrunde und starte dann erst einmal wieder die Konsole. 🙂

 

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Ein Foto der Taschenbuchausgabe von "Rosemary and Rue" und von dem daneben stehendem kleinen Teller mit vier Pralinen.

Nach einer schnelle Animal-Crossing-Runde, bei der eine Freundin zu Besuch kam, die sich all die Anleitungen angeschaut hat, die die anderen Spieler heute Vormittag auf meiner Insel hinterlassen hatten, habe ich wieder zu „Rosemary and Rue“ gegriffen. Es ist spannend an welche Details ich mich noch gut erinnere und welche Sachen ich in all den Jahren komplett vergessen hatte. Ich genieße es auf jeden Fall sehr Toby so menschlich zu sehen und dass sie so sehr mit ihrer Position innerhalb der „Feenwelt“ hadert. Trotzdem werde ich für heute erst einmal Schluss machen. Ich hoffe, ihr habt das Wochenende genossen und wünsche euch eine gute Nacht und einen schönen Start in die Woche! Vielleicht lesen wir uns ja am kommenden Samstag noch einmal zum Herbstlesen. 🙂

Oh, und damit das heute Abend nicht untergeht: Der Oktober hat am kommenden Wochenende noch einen letzten Herbstlesen-Samstag! Vielleicht mögt ihr mir da noch einmal Gesellschaft leisten. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Lyne
Anette
Neyasha
Sunny
Kiya
Sayuri

Herbstlesen im Oktober 2020 (Sa., 24. Oktober)

In der vergangenen Woche habe ich einige Zeit mit Lesen verbracht und habe nicht nur „Begone the Raggedy Witches“ von Celine Kiernan und „Ink and Bone“ von Rachel Caine beendet, sondern auch „You Should See Me in a Crown“ von Leah Johnson vom SuB befreit. (Rezensionen zu den letzten beiden Titeln sind für die kommende Woche geplant.) Was bedeutet, dass ich bei meinen angefangenen Titeln nur noch Sachbücher habe – vielleicht sollte ich mich da mal wieder mehr drauf konzentrieren, vor allem, da ich noch ein paar andere Sachbücher im Auge habe, die gern bald lesen würde. Außerdem bin ich bei den October-Daye-Kurzgeschichten so weit, dass ich die Tybald-Geschichten gelesen habe, die vor dem ersten Roman spielen. Ich denke, ich stecke heute mal meine Nase in „Rosemary and Rue“ und werde mir die restlichen Kurzgeschichen, die früher spiele, einfach parallel zum Roman zu Gemüte führen. Aber bevor ich zum Buch greifen kann, gibt es noch ein paar Sachen zu erledigen.

 

Update 11:30 Uhr

Ein Foto der beiden Bücher The Ghosts of Eden Park und Rosemary and Rue

So, das Geschirr ist sauber, die Küche aufgeräumt und die Einkäufe verstaut. Außerdem habe ich eine Runde Sport gemacht, bin danach unter die Dusche gehüpft, habe bei „Animal Crossing“ den ersten Bastler des Tages gesucht und zwei Texte noch einmal überarbeitet, die ich in der vergangenen Woche geschrieben habe. Bis mein Frühstück so weit ist, dass ich essen kann, greife ich jetzt aber erst einmal zum Buch. Ich würde gern endlich mal in „The Ghosts of Eden Park“ voran kommen, weil ich das wirklich spannend finde, mir aber in der Woche die Konzentration für ein Sachbuch fehlte. Auf der anderen Seite habe ich „Rosemary and Rue“ schon in Griffweite gelegt und hätte wirklich Lust endlich meinen October-Daye-Reread zu starten. *g*

 

Update 14:00 Uhr

Himbeer-Milchreis mit Banane und Mandeln

Bevor ich gleich eine „Bargain Quest“-Runde mit meinem Mann einlege, gibt es hier noch ein Update. Bis zum Frühstück habe ich wirklich in „The Ghosts of Eden Park“ gelesen – leicht erschwert durch die Tatsache, dass mein Mann im Fernsehen eine seltsame 70er-Jahre-Krimiserie entdeckt hatte, von der er zwei Folgen gesehen hat. Um nicht von den Nebengeräuschen gestört zu werden, hatte ich mich zum Lesen ins Durchgangszimmer gesetzt, weshalb er immer wieder angelaufen kam, um mir von der Serie zu erzählen. (Die Handlung schien ziemlich absurd und für eine 25-Minuten-Folge auch voller haarsträubender Verbrechen zu sein. *g*) Als mein Frühstück dann so weit war, bin ich wieder aufs Sofa gewandert und habe beim Essen lieber zu einer Kurzgeschichte gegriffen, da mein Sachbuch nicht gerade gut mit einer Hand zu halten ist, während ich nebenbei Milchreis löffel. 😉 „In Little Stars“ war eine wirklich süße Geschichte über die Jugend von Prinz Gilad – wobei ich gestehen muss, dass ich etwas Zeit brauchte, um Gilad ins October-Daye-Universum einzuordnen. Es ist wirklich schon zu lange her, dass ich das letzte Mal einen der Romane gelesen habe, um all die Nebenfiguren und Vorfahren der verschiedenen Charaktere auf Anhieb auf die Reihe zu bekommen. *g* Jetzt dreh ich noch schnell eine Blog- und Kommentarrunde und dann geht es zum Spielen. 🙂

 

Update 18:30 Uhr

Eine Kollage aus vier Fotos, die Elemente des Brettspiels "Bargain Quest" zeigen

Unsere Bargain-Quest-Runde war wirklich lustig, auch wenn es eine Weile gedauert hat all die Extra-Elemente der „Sunk Costs“-Erweiterung anzuschauen und herauszufinden, welche Auswirkungen sie auf das Spiel haben. Ich habe am Ende einige Punkte weniger gehabt als mein Mann, aber mich gut über die neuen Helden und ihre Eigenschaften amüsiert. Außerdem gefällt mir das Prinzip mit den Schiffen sehr gut – vorher haben die Spieler einige Karten gezogen, eine davon behalten und dann den Stapel an den nächsten Spieler weitergereicht, damit er sich auch eine Karte aussuchen kann. Das hatte natürlich zur Folge, dass man sich immer die beste noch vorhandene Karte raussuchte und am Ende genau wusste, dass die letzten Karten des Stapels Schrott waren. Zu zwei ist das besonders blöd, weil man nach dem ersten Karten-Weiterreichen genau wusste, was zur Verfügung stand. Mit den Schiffen ist es so, dass die Spieler abwechselnd zwei Karten ziehen und diese dann auf den Schiffen platzieren und da man vorher nicht weiß, welches Schiff man am Ende zur Verfügung gestellt bekommt, sorgt das dafür, dass man versucht die Schiffe ausgeglichen mit guten und nicht so attraktiven Karten auszustatten.

Das Foto zeigt einen kleines Stück Gebäck und eine große Tasse Tee

Nach der Brettspielrunde gab es Kuchen, da mein Mann heute bei unserem Lieblingsbäcker etwas Neues im Angebot gefunden hat. Ich muss gestehen, dass ich den Marzipan-Kirsch-Kuchen zwar lecker (wenn auch etwas sehr süß) fand, aber ziemlich genervt davon war, dass der Kuchen in einer Papierform gebacken wurde, die man nicht problemlos entfernen konnte. Am Ende hatte ich das Gefühl, ich hätte beim Essen beide Hände in Marzipan getunkt und der halbe Kuchen würde noch an den Resten der Form hängen. Da das Essen so lästig war, bin ich mir nicht sicher, ob ich am kommenden Wochenende noch die Marzipan-Zimt-Variante davon probieren möchte, obwohl ich ja eigentlich ein Zimt-Junkie bin.

Ein Screenshot des Spiels Animal Crossing, bei dem man meinen Charakter und einige Nachbarn bei einem K.K.-Konzert sieht.

Nach dem Kuchen wurde es dann Zeit eine etwas ausführlichere „Animal Crossing“-Runde und da ich damit kurz vor 18 Uhr fertig war, bin ich noch etwas im Spiel geblieben, um nach 18 Uhr das samstägliche K.K.-Konzert zu genießen. Wie man auf dem Foto sehen kann, hatten einige meiner Nachbarinnen den gleichen Gedanken und so haben wir uns in gemütlicher Runde von K.K. ein Lied vorspielen lassen. 😉 Da ich heute nicht kochen muss (es gibt die Reste von gestern), drehe ich jetzt erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde, bevor ich gleich wieder zum Buch greife.

 

Update 10:00 Uhr (letztes Update)

Foto der Taschenbuchausgabe von "The Ghosts of Eden Park"

Ich habe doch wirklich noch die Zeit bis zum Abendessen mit „The Ghosts of Eden Park“ verbracht. Dabei muss ich zugeben, dass ich heute ständig kurz davor stand online nach mehr Informationen zu suchen, weil die Autorin Karen Abbott auf den ersten Seiten einen Vorfall beschreibt, der zwischen George Remus und seiner Frau Imogene im Eden Park passiert ist und man als Leser zwar weiß, dass da ein Mord geschah, aber nicht wer wen getötet hat. Und dann springt sie zu George Remus Jugendzeit, erzählt wie er zum erfolgreichsten Schwarzbrenner der USA wurde, wie er 1924 deswegen in Haft kam und wie seine Frau in der Zwischenzeit mit einem der Ermittler anbändelte, der Beweismaterial gegen Remus gesammelt hatte. Und dazwischen gibt es immer wieder Zeugenaussagen, die Hinweise auf die Charaktere der Personen geben oder von bestimmten Vorfällen erzählen, aber keine Informationen darüber geben, wer wen getötet hat. Ich glaube, ich muss für die kommende Woche alle Pläne streichen, bis ich endlich dieses Buch beendet habe. *g*

Ein Teller mit einem Stück Zwiebelkuchen

Zum Abendessen gab es dann den restlichen Zwiebelkuchen von gestern. Sehr, sehr lecker! Ich mag Zwiebelkuchen wirlich gern, aber ich mache mir so ungern die Arbeit, weshalb es ihn nur alle paar Jahre bei uns gibt. Außerdem haben wir beim Essen endlich die zweite Staffel von „Aggretsuko“ geschaut – wir sind wirklich nicht gut darin regelmäßig irgendwelche Serien zu schauen, wobei das auch ein bisschen daran liegt, dass wir selten Lust auf die selben Dinge haben, wenn wir abends etwas gucken wollen. *g*

Auf dem Foto sind die Taschenbuchausgabe von "Rosemary und Rue" und ein kleiner Teller mit vier Pralinen zu sehen.

Nach „Aggretsuko“ habe ich mich ein bisschen online rumgetrieben und dann doch mal zu „Rosemary und Rue“ gegriffen. Sehr weit bin ich noch nicht gekommen, aber ich finde es faszinierend nach so langer Zeit mal wieder an den Anfang der October-Daye-Geschichten zurück zu kehren. Angeblich gibt es ja schon im ersten Band sehr viele Elemente, die einem erst ins Auge springen, wenn man die späteren Teile schon gelesen hat, weil die Autorin da schon Andeutungen auf weitere Entwicklungen versteckt hat, aber auf den ersten Seiten habe ich noch keine davon entdeckt. 😉 Bevor ich wieder zum Buch greife, drehe ich noch eine letzte Blogrunde. Wir lesen uns (hoffentlich) morgen wieder! Es war wieder nett mit euch! 🙂

 

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Heutige Mitleserinnen:

Lyne
Anette
Neyasha
Sunny
Kiya

Herbstlesen im Oktober 2020 (So., 18. Oktober)

Gestern war ein schöner Herbstlesentag, auch wenn ich nicht so viel gelesen und dafür ziemlich viel Zeit mit Spielen verbracht habe. Meine Pläne für heute sind eigentlich die gleichen wie immer: Eine kurze Runde im Haushalt drehen, dann lesen, frühstücken, Animal-Crossing- und Brettspielen. Wobei ich gerade überraschend wenig motiviert bin meine angefangenen Bücher weiterzulesen, obwohl ich sie wirklich gern mag. Aber bei dem einen gibt es so viele Informationen (und eine relativ kleine Schrift) und das andere ist zwar gut, aber eine Art von Fantasy, die gerade nicht ganz meiner Stimmung entspricht. Mal schauen, ob ich trotzdem dazu greife oder im SuB nach einer weiteren Lektüre suche.

 

Update 11:30 Uhr

Der Vormittag ist heute vor allem mit „Animal Crossing“ vergangen – Sonntag ist halt immer Rübenkauftag und wenn ich eh darauf warte, dass die anderen Rübenspekulanten ihren Preis melden, kann ich auch meine tägliche Runde auf der Insel drehen. 😉 Außerdem habe ich meine nächtliche Timeline aufgelesen, mich online etwas verschwatzt und zum Frühstücksporridge habe ich eine weitere Seanan-McGuire-Kurzgeschichte gelesen. Insgesamt fühle ich mich heute etwas dümpelig und wäre eigentlich ganz zufrieden, wenn ich einfach nur in meine Sofadecke eingekuschelt den Tag verdösen würde, aber natürlich bin ich heute Nachmittag schon zum Brettspielen verabredet (und wäre heute Abend auch nicht zufrieden, wenn ich den Tag so verstreichen lassen würde).

 

Update 14:00 Uhr

Bevor ich ein paar Stunden zum „Obsession“-Spielen verschwinde, erzähle ich hier noch kurz, was ich seit dem letzten Update gemacht habe. Genau genommen habe ich erst etwas Zeit damit verschwendet nörgelig zu sein, weil irgendwie nichts zu passen schien und niemand mich so unterhalten wollte, wie es mir gerade passte. (Besonders schmollig machte mich die Tatsache, dass die wenigen Youtuber, deren Videos ich gern schaue, in den vergangenen Tagen nichts Neues hochgeladen haben, obwohl ich mich doch gern berieseln lassen wollte. 😉 ) Dann aber habe ich beschlossen, dass ich mir einen großen Pot heißen Kakao gönne und vorher noch eben einen Blick auf den SuB werfe. Als mir dabei dabei „Begone the Raggedy Witches“ in die Hände fiel, habe ich dann beschlossen, dass ich in das Buch mal reinlese, weil ich gerade so viel Lust auf Hexen habe. Mehr als 50 Seiten später freue ich mich jetzt schon darauf, dass ich die Geschichte am späten Nachmittag weiterlesen kann. Ich mag Mup (auch wenn ich gern wüsste, wie alt sie ist – vielleicht so um die acht Jahre?), ich mag ihre tote Tante Boo und ich bin fasziniert davon, wie die Autorin Celine Kiernan Mups Mutter beschreibt, die zwischen Fürsorge und Überforderung zu schwanken scheint und für die die andere Seite der Grenze gerade überraschend verlockend zu sein scheint, auch wenn Tante Boo sie immer davor gewarnt hat.

 

Update 17:00 Uhr

Da war eine überraschend lustige Runde „Obsession“! Wir haben noch nie so viele Gebäudeteile gekauft, wir haben noch nie so wenig schreckliche Gäste gehabt und wir haben selten so einen knappen Ausgang gehabt. Wenn mein Mann nicht eine extra Karte mit Siegpunkten gehabt hätte, hätte ich gewonnen – so hatte mein Mann am Ende vier Punkte mehr. *g* Was ich dieses Mal angenehm fand, war, dass ich nie zu wenig Personal hatte, nie zu wenig Gäste, die ich einladen konnte, und dass ich immer ein oder zwei Züge vorausplanen konnte, ohne dass mir irgendwas dazwischen kam. 🙂 Jetzt drehe ich aber erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde, bevor ich wieder zum Buch greife.

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Oh, das war ein lustiger Abend! Nach dem letzten Update und einer schnellen Kommentarrunde habe ich noch etwas in „Begone the Raggedy Witches“ gelesen (und ja, Kiya, das ist ein Buch für dich!), bevor ich dann kochen musste. Zum Essen gab es nach langer Zeit mal wieder Mais-Risotto (das einzige Risotto-Rezept, das ich kenne, in dem zusätzlich Mascarpone verwendet wird) und dann haben wir den Film „Knives Out“ gesehen, von dem ich schon viel gehört hatte. Lustigerweise hatte ich keine rechte Vorstellung davon, was mich bei diesem Film erwarten würde – nur so eine grobe Erwartung von „Hommage an klassische Cozys“ und „gute Schauspieler in ungewöhnlichen Rollen“ – was das Ganze umso netter gemacht hat. Wir haben uns wunderbar unterhalten (auch wenn mein Mann etwas mit dem seltsamen Akzent, den Daniel Craig in seiner Rolle hatte, zu kämpfen hatte) und ich freu mich schon darauf in den kommenden Tagen noch die Extras auf der BluRay zu schauen.

Jetzt schaue ich noch, wie es euch heute Abend so ergangen ist und antworte auf eure Kommentare und dann bleibt mir vielleicht noch ein bisschen Zeit zum Lesen, bevor ich ins Bett gehe. Es war wieder nett mit euch gemeinsam zu lesen! Habt einen guten Start in die Woche und vielleicht lesen wir uns ja am Samstag wieder beim Herbstlesen! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Sayuri
Anette
Sunny
JED

Herbstlesen im Oktober 2020 (Sa., 17. Oktober)

Die vergangene Woche war ein bisschen seltsam und von ein paar Kurzgeschichten und einem sehr schmalen Cozy („Dead in Dublin“ von Catie Murphy) und den ersten Kapiteln im Folgeband („Death on the Green“) habe ich nichts gelese. Stattdessen habe ich tagsüber meine Pausen mit Puzzeln verbracht und dabei mal wieder festgestellt, dass ich lieber Puzzle im Querformat mache als im Hochformat, auch wenn ich das Motiv wirklich mag. Ansonsten habe ich gestern die jährliche Grippeimpfung hinter mich gebracht und bin gespannt, ob ich mich (wie in den vergangenen Jahren) übers Wochenende etwas angeschlagen fühlen werde. Immerhin kann ich sagen, dass ich die leichten Halsschmerzen beim Aufwachen schon zwei Tage vor der Impfung (und der Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs) hatte. 😉 Bevor ich mich zum Lesen einrolle, kümmere ich mich erst einmal um die täglichen Pflichten, und schaue dann, auf welches Buch ich heute Lust habe.

 

Update 11:30 Uhr

Den heutigen Vormittag habe ich mit einer ganzen Reihe von Dingen verbracht. Erst habe ich etwas aufgeräumt, Geschirr abgewaschen, den Einkauf verstaut und eine schnelle erste Runde über die Insel gedreht. Dann bin ich bei unserem Puzzle hängengeblieben und als mir dort zu kalt wurde, habe ich mir einen Tee gekocht und ein bisschen gelesen. Ich mag gerade den Ton und die Figuren in den Romanen von Catie Murphy sehr und bin neugierig darauf zu erfahren, wieso der allseits beliebte Lou MacDonald ermordet wurde. Den Sport habe ich für heute gestrichen, da mein Knie nach der gestriegen Nutzung einer Hochflurbahn wieder muckt. Ich hoffe wirklich, dass die Stadt endlich mal die bestellten Straßenbahnen geliefert bekommt und dass dann die museumsreifen Dinger nicht mehr in unserem Viertel eingesetzt werden. Normalerweise würde ich einfach auf die nächste (normale) Straßenbahn warten, aber gestern musste ich früh genug wieder Zuhause sein, um ab elf Uhr bereit für den Gemüselieferant zu sein (der dann erst gegen 16 Uhr klingelte *seufz*). Nachdem mein Tee geleert war, habe ich mich noch auf den Feedreader gestürzt, in dem sich schon wieder viel zu lange ungelesene Beiträge gesammelt hatten. Die Beiträge sind jetzt auch gelesen (und zum Teil kommentiert) und nun wird es Zeit für mein Frühstück!

 

Update 13:45 Uhr

Zum Frühstück habe ich weiter in „Dead on the Green“ gelesen und da ich mich dabei so gut amüsiert habe, habe ich das Buch im Anschluss noch beendet. Ich fand den Krimianteil nett, auch wenn ich bei beiden Bänden das Gefühl hatte, dass man als Leser nicht richtig mitraten kann, weil einem hier und da Informationen zur Lösung fehlen. Aber da man immer genau so viel weiß wie die Protagonistin Megan selber, passt das. Wie schon erwähnt mochte ich die Charaktere sehr gern und eine Sache ist mir ganz besonders deutlich ins Auge gesprungen: Es gibt keine Liebesgeschichte in dieser Cozy-Reihe! Ich habe das Gefühl, dass sich bei jeder anderen Reihe eine Beziehung zwischen Megan und dem ermittelnden Polizisten Paul entwickelt hätte. Hier hingegen vermittelt Megan ein Treffen Paul und einer ihrer Freundinnen, außerdem flirtet sie dezent mit einem Kollegen, hat ein Date mit einer Frau, die sie vor ein paar Monaten in ihrem Fitnessclub kennengelernt hat, und all das ist ganz natürlich und normal und freundschaftlich und ohne jegliches Drama. Außerdem mag ich wie Catie Murphy Dublin als Schauplatz verwendet. Die Autorin ist ebenso wie ihre Protagonistin Amerikanerin und lebt seit einigen Jahren in Dublin und so gibt es immer wieder Elemente, die die Amerikanerin an Irland irritieren, aber auch Szenen, in denen sie die historischen Gebäude, die Landschaft und die sympathischen Eigeneheiten der Iren würdigt. Dafür, dass in diesen Büchern um Mord geht, ist alles wunderbar nett und entspannend zu  lesen und lustig geschrieben und ich freu mich jetzt schon auf den dritten Band, der im kommenden Jahr erscheinen wird.

 

Update 16:00 Uhr

Das war heute eine lustige Spielerunde, wobei wir erst einmal beim „Wegräumen“ des Puzzles noch etwas hängengeblieben sind und ein paar Teile angelegt haben. Dann aber ging es los mit einer weiteren „Godzilla“-Runde, wobei wir dieses Mal nicht Godzilla und Megalon, sondern Mothra und King Ghidorah gespielt haben. Anfangs dachte ich, ich würde mit Mothra überhaupt nicht voran kommen, weil Mothra keine nennenswerten Angriffe hat, aber all die kleinen Nadelstiche haben dafür gesorgt, dass ich am Ende dann doch haushoch gesiegt hatte. Das hat Spaß gemacht, auch weil wir so gar nicht wussten, welche Sachen überhaupt mit diesen Figuren möglich waren. 😀

 

Update 20:30 Uhr

Nach dem letzten Update wurde es Zeit für eine Runde Kuchen (genauer gesagt ein halber „Marzipankragen“ und ein halbes „Schoko-Croissant“) und danach habe ich eine etwas längere Runde „Animal Crossing“ gespielt und nicht nur alle „Pflichten des Tages“ abgearbeitet, sondern auch noch eine neue kleine Insel besucht und dort einen Haufen Anleitungen, die mein Mann und ich in dieser Woche doppelt hatten, abgeliefert.

Nach der „Animal Crossing“-Runde waren meine Hände so kalt, dass ich mich tief in meine Sofadecke eingegraben habe, um sie wieder aufzuwärmen. Wieder wach geworden bin ich dann von dem Wecker, den ich mir fürs Kochen gestellt hatte … *g* Eine Kommentarrunde habe ich dann nebenbei auch noch gedreht und nun weiß ich gerade nicht so recht, was ich als nächstes mache, da wir gegen 21 Uhr bei Sayuri zum Sternschnuppenschauen verabredet sind. 😉

Update 22:45 Uhr

Das war ein ziemlich langer, aber auch sehr lustiger Inselbesuch bei Sayuri und wenn ich schon heute Abend nicht mehr zum Lesen gekommen bin, so habe ich mir bei Sayuri doch immerhin gemütlich in der Küche ein Buch angeschaut. 😉 Ich bin gespannt, wie viele Sternschnuppen ich morgen am Strand finde, und ein paar neue Items gab es auch wieder für den Katalog. *g* Jetzt wird es aber langsam Zeit ins Bett zu fallen, wobei ich vorher noch eine kleine Kommentarrunde drehen werde. Ich wünsche euch schon mal eine gute Nacht! Bis morgen! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Kiya
Sayuri
Sunny

Herbstlesen im Oktober 2020 (So., 11. Oktober)

Gestern Abend bin ich dann nach meiner letzten Blogrunde doch nicht mehr zum Lesen gekommen, weil es schon ziemlich spät und ich ziemlich müde war. Heute Vormittag möchte ich dafür umso mehr Zeit mit Lesen verbringen – mal schauen, wie das so klappt. Zumindest fallen heute schon mal der Abwasch weg (für die beiden Teller vom Abendessen lohnt das wirklich nicht) und Sport mache ich sonntags in der Regel auch nicht – sechsmal pro Woche muss reichen. 😉 Theoretisch kann ich also durchlesen bis zum Frühstück und dann wieder bis zum Brettspielen mit meinem Mann. Mal schauen, wie das so klappt. 😉

Update 11:00 Uhr

Als erstes habe ich die Kurzgeschichte „The Act of Hares“ von Seanan McGuire gelesen. Der Titel gehört zu den October-Daye-Geschichten, die die Autorin über Patreon veröffentlicht hat, und gehört zu einer ganzen Reihe von Kurzgeschichten, in denen sie von der Vergangenheit der Figur Tybalt erzählt – genauer gesagt erzählt sie davon, wie der König der Katzen seinen Weg von London nach Amerika fand. Bevor ich meinen Reread der Romane starte, habe ich mir vorgenommen, dass ich erst einmal alle Kurzgeschichten lese, die chronologisch gesehen vorher spielen, und da habe ich noch ein paar vor mir. 🙂

Und da mir dann einfiel, dass heute ja Sonntag ist und die „Rübengruppe“ verabredet hat, dass wir ab dieser Woche wieder spekulieren, habe ich dann „Animal Crossing“ angeworfen und eine Runde gespielt. (So viel zu „ich lese den gaaaaanzen Tag“. Zum Sternschnuppen-Gucken bei „Animal Crossing“ bin ich heute Abend auch schon verabredet … *g*) Außerdem gab es noch ein paar Seiten in „Sticks and Scones“ – ich sagte ja schon, dass das für mich eine Wohlfühlgeschichte ist. Ich mag einfach, wie die Ngozi Ukazu die verschiedenen freundschaftlichen Beziehungen darstellt und wie sie Probleme anspricht, ohne dass man sich als Leser dabei unwohl fühlt. Was natürlich auch an der Perspektive liegt, aus der man die Geschichte erzählt bekommt. Bitty ist einfach süß und immer für seine Freunde da. 🙂

Update 13:30 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich mich noch etwas online rumgetrieben, bis mein Mann mich auf mein Magenknurren ansprach und vorschlug, dass ich doch mal etwas frühstücken sollte. *g* Zum Frühstück habe ich erst den Anfang eines Videos geschaut, das mich dann doch nicht interessiert hat, und dann die Kurzgeschichte „Instruments of Darkness“ gelesen – nur noch fünf weitere Tybalt-Geschichten und das sind alles welche, die ich noch nicht kenne, weil ich mir die Tybalt-Patreon-Geschichten des letztens Jahres aufgehoben habe. Danach habe ich noch Kurzgeschichten mit anderen Protagonisten, die vor dem ersten Roman der October-Daye-Reihe spielen, und es wird nett die Liebesgeschichte von Patrick und Diana mal am Stück zu lesen. 🙂 Jetzt schau ich noch einmal kurz, ob es bei euch etwas Neues zu lesen gibt, und dann geht es zum Brettspielen mit meinem Mann.

Update 17:00 Uhr

Uff, diese „Obsession“-Runde war so aufreibend, dass ich nicht einmal daran gedacht habe Fotos zu machen! Mein Mann und ich hatten beide irgendwie … kein Glück! Pech wäre übertrieben, aber gut lief es eben auch nicht. Die Gebäude-Teile, die zum Kauf angeboten wurde, waren alle im Vergleich zum Nutzen ziemlich teuer, weshalb wir beide nicht unser Geld dafür ausgeben wollten – was dazu führte, dass sich auf dem Gebäude-Markt auch nichts rührte. Außerdem hatten wir beide ständig das Gefühl, dass uns Personal fehlt, obwohl wir relativ viel Dienstboten hatten. Aber wir hatten auch lauter Gäste, die eben Personal erforderten, und das ware nicht mal gute Gäste, sondern welche, die viel Aufwand erforderten und wenig Belohnungen mit sich brachten. Ich hatte total viele Prestige-Gäste, aber die haben alle genau die gleichen Belohnungen gebracht wie die normalen Gäste, und bei den normalen Gästen hatte ich entweder welche, die Minuspunkte brachten (also die Schürzenjäger, amerikanische Erbinnen – Skandal! – oder Kriegsveteranen, die Geld kosten, oder ähnliches), oder Gäste, die Personal benötigten, obwohl normalerweise der Vorteil von normalen Gästen ist, dass sie eben keinen Service brauchen. Sagte ich schon, dass das eine sehr seltsame Runde war? Am Ende hat mein Mann mit einem Vorsprung von elf Punkten gewonnen – ich glaube, so nah haben wir noch nie beeinander gelegen und wenn ich mehr Geld gehabt hätte, hätte es zu einem Gleichstand kommen können … Jetzt brauche ich erst einmal Kekse und ein Buch zum Runterkommen. *g*

Update 20:15 Uhr

In den zwei Stunden bis zum Kochen habe ich eine kleine Kommentarrunde gedreht und in „Ghosts of Eden Park“ gelesen. Bei diesem Buch brauche ich ziemlich lange für die einzelnen Seiten, weil es nicht nur klein gedruckt ist, sondern auch sehr mit Namen, Daten und politischen Ereignissen bestückt ist. Aber ich finde es sehr spannend auf der einen Seite den Weg von George Remus zu verfolgen, der innerhalb weniger Jahre während der Prohibition zum „König der Schwarzbrenner“ wurde, und auf der anderen Seite die Ermittlungen, die die Staatsanwältin Mabel Walker Willebrandt gegen ihn (und andere Schwarzbrenner und Alkoholschmuggler) führte. Wenig überraschend ist dabei, wie tief die verschiedenen Politiker in die illegalen Geschäfte der Bootlegger verwickelt sind, und genauso wenig überrascht es, dass die Verbrecher sich gegenseitig häufiger zu Fall brachten, als die Ermittlungsbehörden dies schafften.

Nachdem ich das Essen in den Ofen geschoben hatte, habe ich erst einmal die kommende Woche durchgeplant – wobei ich mal wieder meinen Füller auftanken durfte. Momentan habe ich das Gefühl, ich muss den häufiger befüllen, als ich mit ihm schreibe, aber das trügt vermutlich. *g* Außerdem war es seltsam, dass ich für Dienstag mal wieder einen Einkaufsgang einplanen musste, nachdem ich in den vergangenen Wochen nicht das Haus verlassen habe, weil mein Mann bei seinen seltenen Gängen ins Büro die Einkäufe übernehmen konnte. Mal schauen, wie die Maskendisziplin aktuell in unserem Viertel ist, nachdem die Infektionszahlen in der Stadt ja heftig hochgegangen sind und das nahegelegenen Uni-Klinikum schon Kapazitätsbedenken geäußert hat …

Um 21:00 Uhr bin ich zum Sternschnuppengucken bei „Animal Crossing“ verabredet und bis dahin bleibt mir vermutlich genug Zeit, um in Ruhe noch eine Kommentar- und Blogrunde zu drehen. Und vor dem Schlafengehen werde ich mich auf jeden Fall noch einmal kurz hier melden. 🙂

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Es ist immer nett, wenn sich ein paar Besucher auf meiner Insel versammeln und mit all den Sternschnuppen war es heute besonders hübsch. Und da JED in den Kommentaren über die Animal-Crossing-Grafik geredet hatte, habe ich mir mal die Mühe gemacht und direkt Bilder von der Switch gezogen, statt immer nur den Bildschirm zu fotografieren. 😉

Für mich war das hier dann für heute wieder das letzte Update, auch wenn ich gleich noch etwas Zeit mit Lesen verbringen werde. Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen und entspannten Tag und eure Woche wird nicht so stressig und aufreibende, wie es sich bei einigen schon angekündigt hat! Es war schön wieder den Tag mit euch gemeinsam zu verbringen und ich bin schon gespannt, wer am kommenden Wochenende von euch wieder Zeit zum Herbstlesen finden wird! Passt gut auf euch auf! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Anette
Natira
Kiya
Sayuri
Sunny
JED

Herbstlesen im Oktober 2020 (Sa., 10. Oktober)

Heute startet das zweite Herbstlesen-Wochenende und nachdem ich am vergangenen Wochenende schon meine Nase in lauter unterschiedliche Bücher gesteckt habe, ging es in der vergangenen Woche gleich weiter so. Ich habe die „Brothers Sinister“-Reihe mit der Novelette „Talk Sweetly“ beendet und sowohl die Anthologie „Shapers of Worlds“, als auch“A Sprinkle of Sorcery“ und „Arcanos Unraveled“ ausgelesen und dazu Rezensionen geschreiben. Außerdem habe ich einige October-Daye-Kurzgeschichten verschlungen, die chronologisch vor dem ersten Roman der Reihe spielen, weiter in dem Sachbuch „The Ghosts of Eden Park“ gelesen und mit „Ink and Bone“ von Rachel Caine ein neues Buch und mit „Sticks and Scones“ von Ngozi Ukazu einen umfangreicheren Comic angefangen. Falls ihr euch fragen solltet, was ich sonst noch in der Woche in meiner Freizeit gemacht habe, so lautet die Antwort ganz einfach „nicht viel“. 😉

Update 10:45 Uhr

Nach dem Aufstehen habe ich erst einmal meine Mails angeschaut und war danach ziemlich frustriert, weil ich schon wieder – wie schon mehrfach in diesem Jahr – einen Autoren-Newsletter bekam mit dem Tenor „Es tut mir sooo leid, ich kann meinen geplanten Veröffentlichungstermin nicht einhalten, weil ich krank bin.“ Abgesehen davon, dass ich es schrecklich finde, wie viele Autorinnen in diesem Jahr ernsthaft erkrankt sind (und das nicht an Covid-19), würde ich gern wissen, wieso sie alle das Gefühl haben, sie müssten sich mehrfach und ausführlich dafür entschuldigen, dass sie krank geworden sind. Keine davon hat sich absichtlich eine lebensbedrohliche Krankheit zugezogen hat (vor allem, da das alles Krankheiten sind, auf die man keinen Einfluss hat,) und an ihrer Stelle fände ich es schon schlimm genug, dass ich überhaupt einem ganzen Haufen fremder Menschen erzählen muss, dass ich da mit einer Krankheit kämpfe, aber dazu noch dieser entschuldigende Ton und die Versprechen, dass sie sich ganz viel Mühe geben, um trotzdem die nächste Veröffentlichung nicht zu weit zu verzögern … *uff*

Morgenhimmel …

Ansonsten habe ich den Morgen bislang genutzt, um das Geschirr abzuwaschen, Sport zu machen, noch eine Runde Heizung zu entlüftet (damit die bereit ist, wenn es kälter werden sollte), unter die Dusche zu springen, Kochwäsche anzuwerfen und zwei Rezensionen noch einmal zu lesen, die ich in der kommenden Woche auf dem Blog veröffentlichen will. Und da mir jetzt nach etwas Erholung und Wohlfühllektüre ist, greife ich nun zu „Animal Crossing“ und dann zu „Sticks and Scones“, wo Protagonist Bitty und sein Liebster ein wenig damit zu kämpfen haben, dass weder ihre Freunde, noch ihre Kollegen wissen, dass sie ein Paar sind. Falls ihr euch jetzt fragen solltet, wieso das „Wohlfühllektüre“ ist: Alle Personen in diesem Comic sind einfach knuffig und so wie ich die Zeichnerin und Autorin kenne, wird selbst das Outing im Eishockey-Profi-Bereich entspannter werden, als man es als zynische Leserin erwartet. 😉

Update 14:00 Uhr

Meine „morgendliche“ Animal-Crossing-Runde dauerte heute etwas länger, weil ich ein bisschen am Angelturnier teilgenommen habe. In jeder Jahreszeit gibt es ein Angelturnier und man kann bei Lomeus für die erangelten Punkte Items bekommen. Da ich unbedingt noch mehr Varianten vom „Fischabklatschdruck“ haben will, werde ich heute Nachmittag nach unserer Spielrunde noch etwas gemeinsam mit meinem Mann angeln (da gibt es dann mehr Punkte). *g* Außerdem habe ich zwischendurch gefrühstückt – wenn ich überlege, dass ich aus verschiedenen Gründen gut zehn Jahre lang keine Bananen gekauft und in diesem Jahr keinen Käse aufs Brot gegessen habe, war das heute eine seltene Köstlichkeit. 😉 Nebenbei habe ich mich mit einer Freundin per DM auf Twitter unterhalten und mit meinem Mann Trailer von bald erscheinenden Switch-Spielen angeschaut (die uns aus unterschiedlichen Gründen nicht so ganz überzeugen konnten – was ganz gut ist, denn ich habe noch mindestens drei ungespielte Spiele auf der Konsole liegen!).

Jetzt drehe ich noch eine schnelle Kommentarrunde und dann geht es für uns ins Durchgangszimmer zum Brettspielen. 🙂

Update 18:30 Uhr

Meine „schnelle Kommentarrunde“ dauerte dann eben doch deutlich länger als erwartet und so begann natürlich auch unsere Brettspielrunde später als geplant. Und da wir heute mit anderen Herausforderungen als die letzten Male gespielt haben (wir hatten keine Straßenbahnen und Panzer, sondern „Blitzgeneratoren“ und Ufos als Extra-Hindernisse) und ich sehr, sehr viel Pech beim Kartenziehen hatte, lief diese Runde etwas frustrierend für Godzilla. Dabei startete das Spiel gar nicht so schlecht für mich, aber immer wenn ich Megalon angriff, bekam ich am Ende (aufgrund meines Kartenzieh-Pechs) doch keine Siegpunkte angerechnet, während mein Mann mit Megalon lauter winzige Sachen machte, die ihm letztendlich sehr, sehr viele Punkte gebracht haben.

Nach dem Spielen haben wir dann erst einmal unsere Sammlung an neuen Puzzeln rausgekramt und versucht uns für eine Reihenfolge zu entscheiden. Ich bin ganz verliebt in die niedliche Schachteln von dem VW-Bus, aber den heben wir uns für eine Woche auf, in der mein Mann besonders viel Homeoffice hat und in der er in seinen Arbeitspausen mit mir zusammen puzzeln kann. Als nächstes kommt also erst einmal die Titanic an die Reihe – ich bin gespannt, wie sich der Himmel puzzelt. *g*

Nach dem Zusammenlegen und Verstauen der Kochwäsche brauchte ich dann erst einmal eine Runde Kekse, bevor es noch einmal schnell auf meine Insel ging. Da das Angelturnier nur bis 18 Uhr läuft, wollte ich schauen, ob ich nicht doch noch die gewünschten Items bekomme. Das hat leider nicht ganz geklappt, aber in drei Monaten gibt es ja die nächste Chance. 😉

Für Natira habe ich extra ein Foto von der Aquatapete (die Fischtapete an der Wand) und dem Fischabklatsch-Druck (so heißen die gerahmten Fischbilder richtig – ich werde es mir nie merken!) gemacht!

Jetzt drehe ich wieder einen Kommentarrunde und schaue, was ihr so den Nachmittag über getan habt, und wenn ich dann noch ein bisschen Zeit bis zum Essen habe, greife ich sogar wieder zum Buch. Kochen muss ich heute zum Glück nicht, da wir noch das Essen von gestern zum Aufwärmen haben.

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Vor dem Essen hatte meine Zeit wirklich noch für eine Kommentarrunde gereicht (auch wenn ich den letzten Kommentar schrieb, während mein Mann mit dem Teller vor mir stand und darauf wartete, dass ich die Hände frei habe). Zum Essen haben wir dann „Knock Down the House“ – eine Dokumentation auf Netflix über die „Grassroot“-Kampagnen, die 2018 dafür gesorgt haben, dass so überraschend viele Frauen, Black und PoCs in das Repräsentantenhaus der USA eingezogen sind. Genau genommen drehte sich die Dokumentation über vier Kandidatinnen im 2018er Wahlkampf und die bekannteste davon war Alexandria Ocasio-Cortez. Das war eine sehr beeindruckende Doku (wobei ich AOC sowieso wirklich unglaublich beeindruckend finde), mit erhellenden Details zum amerikanischen Wahlkampfsystem. Für mich ist die US-„Demokratie“ ja wirklich schwierig zu begreifen und angesichts der kommenden Wahlen versuche ich seit einiger Zeit mehr Wissen darüber aufzubauen.

Ich werde jetzt noch eine Blog- und Kommentarrunde drehen und habe dann bis zum Schlafengehen vermutlich nur noch ein paar Minuten zum Lesen. *g* Es war heute wieder nett mit euch – ich finde es wirklich schön von euren Herbstlesen-Tagen zu lesen!

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Heutige Mitleserinnen:

JED
Neyasha
Anette
Sunny
Natira
Kiya
Sayuri