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Lese-Sonntag März 2025

Auch wenn es sich dafür (mal wieder) zu früh anfühlt, ist heute der dritte Sonntag im März und somit Lese-Sonntag. Da ich endlich wieder regelmäßig lese, hoffe ich, dass ich heute ein paar Seiten in meinen aktuellen Büchern schaffe. Auf der anderen Seite haben mein Mann und ich am Donnerstag ein neues Brettspiel bekommen, das wir noch nicht ausprobiert haben (und von dem wir deshalb nicht wissen, wie lange eine Runde dauern wird). Außerdem werde ich mit großer Wahrscheinlichkeit wieder etwas Zeit mit der Switch verbringen, da ich immer noch viel Spaß mit „Hello Kitty Island Adventure“ habe. Bevor ich mich aber ins Vergnügen stürze, muss ich erst einmal richtig wach werden (und ein paar Pflichten hinter mich bringen).

Update 10:00 Uhr

Der Morgen ist bislang recht entspannt vergangen. Ich habe meinen Pflichtkram hinter mich gebracht und sorgar schon ein paar Seiten in meinem einem meiner aktuellen Romane gelesen – genau genommen in „Die Hexenprinzessin“ von Susan Dexter. Ich weiß nicht, wann ich die Bücher das letzte Mal gelesen habe, aber es ist definitiv mehr als 15 Jahre her. (Mein Mann behauptet, dass er sich nicht erinnern kann, dass ich die Romane je in seiner Gegenwart gelesen hätte, was – wenn er recht hat – bedeuten würde, dass ich die Bücher in den letzten 25 Jahren nicht in der Hand hatte.) Auf jeden Fall bin ich gerade sehr fasziniert von der deutschen Übersetzung (von Gabriele Fröba), die ich inzwischen als etwas sperrig empfinde. Etwas, das mir früher definitiv nicht aufgefallen wäre. Da ich gestern entdeckt habe, dass es einen vierten Band gibt, der nie auf Deutsch veröffentlicht wurde, werde ich vermutlich beim Frühstück da einen Blick in die englische Leseprobe werden. Ansonsten haben mein Mann und ich geplant, dass wir heute Vormittag noch unsere Brettspielrunde in Angriff nehmen.

Update 13:45 Uhr

Nach dem letzten Update und einer kleinen Kommentarrunde gab es erst einmal Frühstück für mich. Dazu habe ich – wie geplant – die ersten Seiten von „The Wandering Duke“ von Susan Dexter gelesen und kann nun sagen, dass die Erzählweise zwar zeigt, dass die Geschichte schon vor zwanzig Jahren geschrieben wurde, aber es liest sich deutlich runder als die deutsche Übersetzung von „Die Hexenprinzessin“. Wenn mir die sechs Susan-Dexter-Titel, die ich in meinem Regal habe, auch nach diesem Reread immer noch gefallen (und momentan sieht es danach aus), dann muss ich mal schauen, ob noch andere Bücher der Autorin auf Englisch zu kaufen sind. Nach meinem Frühstück ging es dann zum Brettspielen.

Das war heute unsere erste Runde mit „Critter Kitchen“. Das Spiel ist von der selben Firma (und der selben Illustratorin), die auch „Flamecraft“ gemacht hat, und da uns „Flamecraft“ so gut gefallen hatte, hatten wir bei „Critter Kitchen“ den Kickstarter unterstützt. Die Spieler*innen betreiben jeder ein eigenes Restaurant und die drei verschiedenen Köche, die einem zur Verfügung stehen, werden zu Beginn einer Runde losgeschickt, um Lebensmittel einzukaufen. Jeder der Köche hat verschiedene Fähigkeiten, so dass gut überlegt werden muss, welcher Koch welches Geschäft aufsucht. Mit den besorgten Lebensmitteln (deren Auswahl vom Glück abhängt) sollten dann nach den ersten drei Runden drei Gerichte zusammengestellt werden, mit denen vorgegebene Aufgaben erfüllt werden müssen. Insgesamt gibt es sieben Runden (zweimal drei Runden für das Zusammenstellen von Gerichten und in der letzten Runde muss ein Restaurantkritiker zufriedengestellt werden). Auf den ersten Blick ist die Menge an Karten und kleinen Dingen, die auf dem Tisch liegen, schon etwas überwältigend, aber im Spiel selber fühlt es sich stimmig und überraschend einfach an (zumindest nachdem wir zweimal zwei kleine Regelunklarheiten nachgeschlagen hatten). Ich fürchte, dass das Spiel mit mehreren Personen mehr Spaß macht als zu zweit, aber auch so war es wirklich sehr nett zu spielen. Ich bin gespannt, wie sich das im Laufe der Zeit noch entwickelt – heute hatten wir erst einmal die einfachste Variante ausprobiert.

Update 17:00 Uhr

Bis ca. 16 Uhr habe ich weiter in „Die Hexenprinzessin“ gelesen und fühle mich davon gut unterhalten. Die Geschichte wird vor allem aus der Sicht von Leith erzählt, der ein Prinz ist, auf dem ein Fluch liegt. Dieser Fluch hat dafür gesorgt, dass er – als einziger Überlebender einer Schiffsreise (womit m. M. nach die Frage im Raum steht, ob es wirklich ein Fluch ist) – an die Küste von Esdragon gespült wurde. Ohne jeglichen Proviant stieß er dort auf den magischen Hengst Valadan, dank dessen Fähigkeiten er wenig später einen gläsernen Berg erklimmen konnte. Was ihm theoretisch die Hand der örtlichen Prinzessin einbrachte – nur, dass diese Prinzessin (Kess) alles andere als bereit zur Hochzeit ist. Gemeinsam machen die beiden sich auf den Weg, um Kess‘ verschwundene Eltern zu finden – und bislang hat sie Leith tagelang ziemlich fies an der Nase rumgeführt, vergiftet, mehrfach heftig getreten und auch sonst muss er vor seiner Reisegefährtin mindestens ebenso sehr auf der Hut sein wie vor seinem Fluch. (Überraschenderweise finde ich Kess bei all ihrer Boshaftigkeit trotzdem irgendwie sympathisch … auf jeden Fall macht sich bemerkbar, dass Susan Dexter mit ihren Geschichten typische High-Fantasy-Elemente auf den Kopf stellen wollte.) Wenn ich überlege, dass ich den Roman gestern kurz vor dem Schlafengehen angefangen habe, bin ich ein bisschen überrascht davon, wie zügig ich die Geschichte lese.

Die letzte Stunde habe ich dann mit „Hello Kitty Island Adventure“ verbracht und in Ruhe etwas gebastelt und Geschenke an meine Nachbarn verteilt. Als nächstes organisiere ich noch einen Bandauftritt für Tuxedosam und dann greife ich wieder zum Buch. Heute kann ich entspannt lesen bis es Abendessen gibt, denn wir haben beschlossen, dass es endlich mal wieder indisches Lieferessen geben wird! 🙂

Update 20:00 Uhr

Uff, bin ich satt! *g* Nach dem letzten Update habe ich weiter in „Die Hexenprinzessin“ gelesen, bis unser Essen geliefert wurde. Es war wieder sehr lecker und ich habe dieses Mal daran gedacht, dass das indische Restaurant am Wochenende schärfer würzt als in der Woche, weshalb ich mir auch nur einen halben Samose von meinem Mann habe geben lassen. Es ist nicht so, dass ich scharfes Essen nicht mag, aber es schmeckt halt nicht so gut, wenn ich Atemprobleme bekomme. 😉

Ein eReader, dessen Bildschirm das Cover von "The Shoemaker's Wife" von Celia Lake zeigt. Auf dem Cover sind die Silhouetten eines Paares zu sehen. Die Frau steht vor dem Mann hat den rechten Fuß so hochgehoben hat, als wolle sie ihm ihren Schuhabsatz zeigen, auf den beide hinunterblicken.

Nach dem Essen war mir nach Abwechslung, weshalb ich zu meinem aktuellen eBook gegriffen habe. „The Shoemaker’s Wife“ von Celia Lake ist der zweite Band der „Mysterious Arts“-Reihe – wobei alle Bände laut der Autorin unabhängig voneinander gelesen werden können. Dieser Roman spielt (wie alle Bucher der Autorin) in einem alternativen Großbritannien, in dem ein Teil der Bevölkerung über Magie verfügt, was aber den nicht-magischen Teil der Bevölkerung verborgen bleibt. Genau genommen dreht sich diese Geschichte auf der einen Seite um den Schuhmacher Owen, der nach Ende des Ersten Weltkriegs wieder nach Hause kommt und nach einigen Fehlschlägen einen Handwerkerjob beim Theater ergattern kann. Auf der anderen Seite ist da noch seine Frau Clara, der erst jetzt so richtig bewusst wird, dass sie ihren Mann eigentlich gar nicht richtig kennt, die in Abwesenheit ihrer Tante deren Apotheke führt, und die einen hartnäckigen Kunden hat, der anscheinend mehr von ihr will. Ich mag wie Celia Lake das Zusammenleben zwischen Owen und Clara beschreibt, die beide herausfinden müssen, wie ein Ehealltag für sie überhaupt ausschauen kann. Ich finde die Theaterleute großartig, die überraschend sensibel damit umgehen, dass Owens Kriegserfahrungen eben Spuren hinterlassen haben, und ich liebe all die Details rund um die professionelle Herstellung von Schuhen. Diese Mischung aus gut recherchierten Themen und sympathischen Charakteren mit nachvollziehbaren und realistischen Problemen sorgt dafür, dass ich bald Celia Lakes gesamte Backlist in meinem Besitzt habe. *g*

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

In den vergangenen drei Stunden habe ich weiter in „The Shoemaker’s Wife“ gelesen und bin mit dem Roman beinah durch. Mal schauen, ob ich die letzten Seiten noch schaffe, während ich darauf warte, dass das Badezimmer frei wird. Ich habe mich auf jeden Fall sehr gut von der Geschichte unterhalten gefühlt. Celia Lake gelingt es sehr gut eine für mich funktionierende Mischung aus wohltuenden Elementen und Problemen, die die Handlung interessant machen, zu schaffen. Hier gab es jetzt nicht nur eine überraschend wenig dramatische Lösung für Claras aufdringlichen Kunden, sondern auch ein amüsantes „dritte Akt“-Element im Theater, bei dem allen Beteiligten ständig Anspielungen auf Bühnenstück-Timing und dem, was die Charaktere gerade selbst erlebten, machten. Wie gesagt, ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Das war alles in allem ein netter Abend.

Genau genommen war der gesamte Tag wunderbar entspannt und ich bin sehr zufrieden mit den verschiedenen Sachen, die ich heute gemacht habe, (und definitiv nicht böse darüber, dass ich heute nicht kochen musste). Ich hoffe, ihr konntet den Sonntag auch genießen – es war schön, dass ihr heute wieder dabei gewesen seid!

Habt einen guten Start in die Woche und wir lesen uns (spätestens) in einem Monat wieder. 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag Februar 2025

Schon der zweite Lese-Sonntag in diesem Jahr und mir ist gerade bewusst geworden, dass ich seit dem im Januar kaum etwas gelesen habe. Mein Stapel mit angefangenen Büchern hat sich nicht bewegt und wenn mich nicht am vergangenen Dienstag überraschenderweise eine Leseprobe (die Indranan-War-Trilogie von K.B. Wagers) gepackt hätte, hätte ich in diesem Monat bislang gar nichts gelesen. Aber ich kann vermelden, dass mir das Offline-Sein gut tut, ebenso wie die Tatsache, dass ich in den vergangenen zwei Wochen meine Abende mit dem Spiel „Hello Kitty Island Adventure“ verbracht habe. Ewig kann ich (und will ich) mich nicht vor der Welt verstecken, aber für die nächsten zehn Tage werde ich dabei bleiben …

Was den heutigen Tag angeht, so starte ich erst einmal mit den üblichen Sachen, die ich zum Wachwerden nutze. Ansonsten steht wieder eine „Keep the Heroes Out!“-Runde an, ich habe – nachdem ich Freitag die Trilogie beendet hatte – gestern mit „Demon World Boba Shop“ (einen entspannten isekai-Roman rund um jemanden, der einen Bubble-Tea-Shop in einer Fantasywelt eröffnet) angefangen und dann werde ich gewiss auch noch Zeit mit Hello Kitty und all den anderen Figuren auf der Ferieninsel verbringen. Ich hoffe, wir können heute alle einen erholsamen Sonntag verbringen!

Update 10:00 Uhr

Der Morgen ist wieder einmal viel zu schnell rumgegangen. Aber immerhin fühle ich mich so langsam wach genug, um über etwas zu Trinken und über die nächste Aktivität nachzudenken. Genau genommen werden wir jetzt unsere „Keep the Heroes Out!“-Runde in Angriff nehmen, damit mein Mann heute noch genügend Zeit für die beiden Brettspiele, die er am Wochenende allein spielt, hat. Danach gönne ich mir dann ein Frühstück und schaue, ob mich mein Buch nicht locken kann …

Update 13:00 Uhr

Unsere „Keep the Heroes Out!“-Runde war heute wieder sehr lustig. Wir hatten das gleiche Szenario schon vor zwei Wochen gespielt und waren daran gescheitert, dass unser Markt keinerlei Tränke im Angebot hatte. Während wir gleichzeitig dringend Tränke brauchten, um die Feen, mit denen unser Dungeon befallen war, zu vertreiben. Ich muss gestehen, dass ich diese „Ungeziefer tummelt sich im Dungeon“-Aufgabe sehr lustig fand – gerade weil mein Mann wieder die Spinnen spielte, die heute dann auch erfolgreich den Feen-Befall beseitigt haben. Da wir dieses Mal genau wussten, dass die Tränke entscheiden für den Spielverlauf sind, habe ich sehr viele Karten geopfert, um den Markt auffrischen zu können, und am Ende waren wir so dann überraschend schnell erfolgreich. Ich bin gespannt, wie es beim nächsten Mal wird, wenn einer von uns die Feen spielen wird.

Nach unserer Brettspielrunde habe ich mir Milchreis gekocht und beim Essen etwas in „Demon World Boba Shop“ gelesen. Der Protagonist Arthur hatte gerade seinen allerersten Tag als Betreiber eines Bubble-Tea-Shops und nach einem etwas holprigen Start hat er so viel verkauft, dass er gleich drei Level als „Teamaster“ dazugewonnen hat. Was ich an dieser Geschichte mag, ist, dass die Figuren nicht nur wie im klassischen RPG aufleveln, wenn sie Erfahrungen sammeln, sondern dass sie auch aufleveln, wenn jemand anders ihre Produkte verwendet. Arthur zum Beispiel benötigte für seinen Shop Metallstrohhalme und Becher und so haben seine Freunde (ein Schmied und eine Töpferin) an diesem ersten Shoptag ebenfalls aufgelevelt. Außerdem ist es nett, dass die ganze Geschichte in einer Welt spielt, die darauf eingerichtet ist, dass Personen aus anderen Welten bei ihnen auftauchen und keine Ahnung von der Gesellschaft und den Strukturen hat – weshalb es klare Regeln für den Umgang mit und finanzielle Unterstützung für diese/n neuen Bürgern gibt.

Update 17:30 Uhr

Nach meinem Frühstück habe ich erst einmal eine ganze Weile „Hello Kitty Island Adventure“ gespielt. Ich hatte gestern Abend einen neuen Bereich freigeschaltet, den ich mir heute erst einmal in Ruhe angeschaut habe. Außerdem gibt es jeden Tag eine Menge einzusammeln, zu basteln und neue Quests zu erfüllen. Ich finde das Spiel wirklich wunderbar entspannend und bin mir sicher, dass ich da noch so einige Zeit mit zu tun habe. Ich habe ein paar kleinere Kritikpunkte, was die (mangelnde) Ordnung im Inventar angeht, aber ansonsten haben sich die Entwickler wirklich sehr viel Mühe gegeben das Spiel so hindernisfrei und selbsterklärend wie möglich zu gestalten. Und je größer das Gebiet wird, das einem zur Verfügung steht, und je besser die Freundschaft zu den anderen Personen wird, desto mehr Möglichkeiten gibt es auch das Ganze komfortabler zu gestalten. Besonders nett ist es auch, dass es ein Gebiet unter Wasser gibt, das von fast allen Inseln zugänglich ist und in dem frei geschwommen werden kann. So lassen sich unter Wasser ein Piratenschiff, ein Algenlabyrinth oder ein Comedy Club entdecken … 😉

Danach wurde es dann Zeit für Kekse und Milchkaffee und einige Kapitel in „Demon World Boba Shop“. Der Protagonist Arthur hatte zu Beginn des Romans (nachdem er in unserer Welt an einem Herzinfakt gestorben war) darum gebeten, dass er sein zweites Leben in einer Umgebung verbringen kann, die „nice“ ist. Und genau das passt auch hervorragend zu der Stadt in der er gelandet ist – inklusive all der Personen, die er bislang kennengelernt hat. Es gibt zwar den typischen Abenteurer-/Dungeon-Hintergrund aus klassischen Fantasy-Spielen, aber für Arthur spielt das kaum eine Rolle, da für ihn schnell feststeht, dass das nicht die richtige Art von Job für ihn ist. Was ihn dann relativ schnell dazu bringt, dass er Erfahrungen im Teebrühen, dem Herstellen von kleinen Teigkugeln und – nach der Eröffnung seines Standes – dem Umgang mit Kunden sammelt. Inzwischen hat er eine Assistentin eingestellt, die vor allem als Spülkraft arbeitet. Mir macht es viel Spaß die vielen kleinen Details dieser Welt – gemeinsam mit Arthur – zu entdecken. Sehr nett fand ich z.B. die Szene, in der ihm der Unterschied zwischen „Chef“ und „Cook“ in dieser Welt erklärt wurde. Der Chef ist jemand, dem es darum geht seine Gerichte zu perfektionieren, der „Cook“ jemand, dem es darum geht, dass sein Gast das für ihn perfekte Gericht bekommt. 😉

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal eine Kommentarrunde gedreht und bin dann in die Küche gewandert, um drei verschiedene Beete (rote, gelbe und geringelte) für mein heutige Abendessen zu machen. Damit sich die Mühe lohnt, habe ich gleich noch eine Portion für morgen mitgemacht, die ich dann zusätzlich zum Kräuterquark noch mit Panko-Kräuter-Bröseln versehen werde. Ich bin gespannt, wie das zusammenpasst. 🙂

Bei „Demon World Boba Shop“ habe ich inzwischen mehr als die Hälfte des Buchs gelesen und der Protagonist hat gerade zum ersten Mal eine mehrtägige Monsterwelle miterlebt, die die Stadt angriff. Das Leben in dieser Welt ist nicht nur rundum nett und gemütlich. Aber da Arthur nichts passiert ist und er am zweiten Tag eine Idee hatte, wie er die anderen Verteidiger der Stadt mit seinem Tee unterstützen könnte, war auch dieser Teil beim Lesen überraschend wohltuend. Ich genieße es sehr all die Gedanken, die sich R.C. Joshua rund um die kleinen Details seiner Fantasywelt gemacht hat, zu lesen. Allein schon die Szene, in der Arthur sich durch einen Haufen (für ihn) unbekannter Früchte testet, um herauszufinden, was zu seinem Tee passen könnte und was ihn an Früchte und Beeren in unserer Welt erinnert, fand ich überraschend faszinierend. Nichts davon ist ausführlich beschrieben und es gibt in der Regel sehr schnelle Lösung für Arthurs Produktionsprobleme, aber ich finde es unterhaltsam und gut gemacht. Ich bin gespannt, was Arthur morgen in meiner Frühstückspause so erleben wird. 😉

Jetzt aber wird es Zeit eine letzte Blogrunde zu drehen und dann den Tag so langsam zum Ende zu bringen. Ich hatte heute einen wunderbar entspannten Tag und hoffe, dass es euch ebenso erging! Habt einen guten Start in die Woche! Schön, dass ihr wieder dabei gewesen seid. 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag Januar 2025

Der erste Lese-Sonntag im neuen Jahr und ich freue mich auf einen Tag mit lauter angenehmen Beschäftigungen. Bislang hatte ich gar kein schlechtes Lesejahr, was auch daran lag, dass wir in der ersten Januarwoche noch Urlaub hatten und ich dementsprechend etwas mehr Lesezeit einräumen konnte. Aktuell lese ich „The Decagon House Murders“ von Yukito Ayatsuji, „Dark Star Burning, Ash Falls White“ von Amélie Wen Zhao und „Harper’s Tale“ von Annie Bellet. Außerdem höre ich seit gestern „Never Say You Can’t Survive – How to Get Through Hard Times by Making Up Stories“ von Charlie Jane Anders beim Puzzeln. Ich bin gespannt, wie viel ich heute wirklich lesen werde. Denn sobald ich mich wach genug dafür fühle, werde ich noch etwas weiterpuzzeln, damit sich das Puzzle gut einrollen lässt, wenn wir den Tisch zum Spielen nutzen wollen. Nachdem wir am vergangenen Wochenende viel zu schnell an unserem „Keep the Heroes Out!“-Szenario gescheitert sind, müssen wir das heute unbedingt noch einmal versuchen. Ansonsten haben wir für heute Abend das Anschauen von „Die Spur des Falken“ geplant, da mein Mann den Film von einem Kollegen auf BluRay geliehen bekommen hat. (Natürlich musste ich deshalb gestern schon mal meine Bogart-Biografie und den Band mit Dashiell Hammetts Novels aus dem Regal ziehen – im Original habe ich den Roman noch nie gelesen …)

Update 11:45 Uhr

Ich habe den heutigen Morgen mit ein bisschen Rumwuseln, Wachwerden und „Animal Crossing“ verbracht, nur um dann den Vormittag mit meinem Puzzle (und Hörbuch) zu verbringen. Ich genieße es zur Zeit sehr zu puzzeln, das entspannt mich mehr als jede andere Tätigkeit – allerdings ist das auch die Beschäftigung, die ich gerade am wenigsten beenden kann. Gestern Abend habe ich nur eben ein paar Minuten gepuzzelt, während ich darauf wartete, dass das Essen gar wird, und am Ende hat sich mein Mann zu mir gesellt und wir beide haben uns die ganze Zeit versichert, dass wir nur noch dieses eine Teil anlegen und dann in die Küche wandern … *g* Da ich aber Hunger habe, wird es jetzt definitiv Zeit fürs Frühstück und dazu werde ich vermutlich eine Folge „Reincarnated as a Sword“ schauen, weil ich die Serie gerade so nett finde.

Update 16:15 Uhr

So viel fehlte bei meinem Puzzle ja nicht, weshalb ich mit meinem Mann abgemacht hatte, dass ich nach dem Frühstück noch ein Stündchen lang versuchen würde es fertig zu stellen. Bei den letzten Teilen hat mein Mann dann mitgearbeitet, aber kurz nach 14 Uhr konnte ich das Puzzle aufrollen. In den nächsten Tagen werde ich mir die Mühe machen und das Puzzle in 24 (ungefähr) gleich große Portionen aufteilen, damit ich das in Zukunft als „Adventskalender“ nutzen kann. Das tägliche „portionsweise“ Puzzeln hat mir im vergangenen Dezember wirklich gefallen, aber ich habe kein Adventskalenderpuzzle mit ansprechendem Motiv gefunden …

Dann ging es endlich los mit dem Szenario Nr. 26 von „Keep the Heroes Out!“. Mein Mann hat wie schon in der vergangenen Woche den Vampir(-Bibliothekar) gespielt, weshalb seine Figur ständig von – von ihm herbeigerufenen – Fledermäusen und seinen – von uns liebevoll „emotional suport“ – Büchern umgeben war. Während ich eine Gruppe von Skeleten gesteuert habe, die den Vorteil haben, dass ich (solange ich noch ungenutzte Spielfiguren zur Verfügung hatte) getötete Helden in ein neues Skelett verwandeln konnte. Unsere Aufgabe war es unser Dungeon nicht nur gegen die – wie üblich – eindringenden Helden zu verteidigen, sondern auch gegen die Pilze, die unter bestimmten Bedingungen im Dungeon auftauchten. Es war wieder sehr, sehr knapp und wir hätten definitiv keine weitere Runde überstanden, aber am Ende haben wir gesiegt. Was auch daran lag, dass wir nach der verherrenden Niederlage am vergangenen Wochenende bestimmte Dinge schon vorher wussten und deshalb vermeiden konnten. *g*

Wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr erkennen, dass nur noch der Vampir und ein einsames Skelett oben links in dem Raum mit den Ausrufezeichen stehen, während die anderen Skelette und die Fledermäuse besiegt außerhalb des Dungeons sind. Auerdem liegen sehr viele bewusstlose Helden und Pilze im Dungeon verteilt – wenn wir nicht den entscheidenden Punkt geholt hätten, hätten die in der nächsten Runde ihr Bewusstsein wiedererlangt, unser Dungeon ausgeräumt und uns vernichtet. Jetzt habe ich mir definitiv Tee und Kekse verdient! 😉

Update 19:00 Uhr

"The Decagon House Murders" vor einer orangen Decke. Das Cover zeigt eine in rotes Licht getauchte Hand vor einem blauen Hintergrund. Die Hand ist mit keinem Körper verbunden und die blaue Hintergrundfläche zeigt eine Struktur, die an Spielkarten erinnert.

Die Zeit seit dem letzten Update (und der anschließenden Kommentarrunde) habe ich mit „The Decagon House Murders“ verbracht. Der Roman von Yukito Ayatsuji wurde im Original 1987 veröffentlich und hat – zumindest laut Klappentext – zu einem erneuten Aufleben des klassischen Detektivroman in Japan geführt. Die Geschichte in dem Buch spielt im Jahr 1986, wobei ein Teil der Handlung auf einer Insel – ohne Kontakt zur Außenwelt – geschieht und ein anderer Teil der Handlung findet parallel dazu an verschiedenen Orten in/rund um Osaka statt. Es steht von Anfang an fest, dass es zwei dramatische Ereignisse rund um die Familie, der die Insel bis vor kurzem gehörte, gab. Außerdem steht von Anfang an fest, dass es ein Mörder auf sieben Student*innen abgesehen hat, die eine Woche auf der Insel verbringen. Yukito Ayatsuji macht keinen Hehl daraus, dass die Geschichte von „And Then There Where None“ von Agatha Christie inspiriert wurde (der Roman wird mehrfach erwähnt), aber ich finde es reizvoll, dass es zusätzlich zu den Ereignissen auf der Insel noch den Handlungsstrang auf dem Festland gibt. Außerdem bin ich sehr gespannt herauszufinden, ob die Auflösung ebenfalls von Agatha Christie beeinflusst wurde oder ob all die vielen Hinweise, die ich beim Lesen sammel, zu einer überraschenden Auflösung führen. Bevor ich aber weiterlesen kann, muss ich erst einmal Abendessen kochen – und zum Essen gibt es „Die Spur des Falkens“!

Update 22:45 Uhr (letztes Update)

Ein Teller mit drei goldbraun gebackenen Gemüsepfannkuchen und einem Klecks Kräuterquark. Daneben ist ein weiterer Teller zu erahnen und im Hintergrund sind zwei Glasschalen mit Bohnensalat zu sehen.

Das Kochen dauerte heute etwas länger, aber die Gemüsepfannkuchen (mit Kräuterquark und Mais-Kidneybohnen-Gurken-Salat) waren so lecker, dass sich die Arbeit definitiv gelohnt hat. Es ist doch immer befriedigend, wenn eine „hm, ich könnte dieses und jenes zusammenwerfen“-Idee zu einem wiederholenswerten Rezept führt. 🙂

Zum Essen haben wir „Die Spur des Falkens“ angefangen. Es ist sehr, sehr lange her, dass ich den Film gesehen habe, aber ich habe eine Schwäche für diese Art von film noir und es ist beeindruckend, was eine 4K-BluRay aus dem alten Bildmaterial rausholen kann. Auch wenn es sich immer wieder bemerkbar macht, dass damals nicht für solche Bildqualität gedreht wurde. Etwas, das meinem Mann gerade regelmäßig bei alten britischen Horrorfilmen auffällt, wenn die Kostüme bei genauerem Betrachten unübersehbare Schwächen aufweisen, die bei der alten Bildqualität nicht ins Auge fielen. *g*

Bevor ich gleich ins Bett gehe, drehe ich noch eine letzte Kommentarrunde. Es war schön den ersten Lese-Sonntag in diesem Jahr mit so vielen Personen gemeinsam zu genießen. Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen Tag! 🙂

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Heutige Mitleser*in:

Lese-Sonntag Dezember 2024

Heute ist nicht nur der 3. Advent, sondern auch der dritte Sonntag im Monat und somit „Lese-Sonntag“. Ich schwanke momentan zwischen „das war ein ganz schön langes Jahr“ und „wie kann das Jahr schon fast vorbei sein“. Vor allem aber freue ich mich gerade darauf, dass die nächsten 2 1/2 Wochen für mich – wenn alles wie geplant läuft – einen entspannten Jahresausklang und ziemlich viel Freizeit mit sich bringen werden. Heute starte ich schon mal entspannt mit den für einen Lese-Sonntag üblichen Plänen, die dieses Mal aus einer Brettspiel-Runde, einem kurzem Puzzle-Abstecher und viel Lesen bestehen. Bevor ich aber zum Buch (heute werde definitiv viel Zeit mit October Daye verbringen) greife, gönne ich mir ein langsames Wachwerden und entspanntes Rumwuseln in der Wohnung.

Update 11:00 Uhr

Eine grüne Puzzlematte, auf der in der oberen Hälfte ein weihnachtliches Puzzle zu erkennen ist. Darunter liegt ein Blatt, auf dem mehrere Puzzleteile verteilt wurden, neben dem Blatt steht eine kleine Schachtel mit der Nummer 15. Auf einer Ecke des Puzzles liegt zusätzlich noch ein Buch mit dem Titel "The Biggest Christmas Secret Ever".

Mein Vormittag ist bislang sehr angenehm vergangen. Ich habe das Geschirr von gestern Abend abgespült, etwas aufgeräumt und mich online rumgetrieben. Außerdem habe ich das heutige Stück meines Adventskalender-Puzzles gepuzzelt. Das Puzzle ist ehrlich gesagt nicht besonders hübsch und auch die Teile sind von ziemlich schlechter Qualität, aber ich finde es gerade sehr nett mich morgens für ein paar Minuten hinzusetzen und ein bisschen zu puzzeln. Dieses portionsweise Vorgehen passt mir gerade ziemlich gut, weil es verhindert, dass ich nicht von meinem Puzzle loskomme und stundenlang daran hängenbleibe, wenn ich doch eigentlich andere Dinge tun will. 😉 Ich denke, ich werde in den nächsten Monaten die Augen nach einer hübscheren Variante eines Adventskalender-Puzzles aufhalten und dann mein aktuelles im nächsten Herbst im Tauschladen abgeben. Außerdem habe ich das aktuelle Kapitel in meinem – wirklich sehr niedlichem – Adventskalenderbuch gelesen. Jetzt gibt es erst einmal Frühstück (Porridge) für mich und dann spielen mein Mann und ich wieder „Keep the Heroes Out!“. Da sind wir inzwischen bei der Boss-Battles-Erweiterung angekommen, was neue Gegner und neue Siegesbedingungen bedeutet – das war am vergangenen Wochenende schon sehr lustig und ich bin gespannt, wie es damit weitergeht!

Update 14:00 Uhr

Eine Ansammlung von Karten auf einem Tisch. Davor liegt eine blaue Holzfigur, die einen doppelköpfigen Troll darstellt.

Bei unserer heutigen „Keep the Heroes Out!“-Runde habe ich zum ersten Mal einen Steintroll gespielt. Der Troll war im letzten Szenario unser Bossgegner und dadurch, dass wir ihn besiegt hatten, haben wir ihn als neues Mitglied in unserer Dungeon-Besatzung gewonnen. Beim heutigen Szenario ging es mal wieder um ein Konzert, das in unserem Dungeon stattfand. Die auftretende Künstlerin war eine Medusa und unter den üblichen eindringenden Helden befanden sich dieses Mal auch besonders extreme Fans der Sängerin, die in der Nähe ihres Idols extra Fähigkeiten entwickelten. Ich finde es lustig, dass durch die Erweiterung etwas Abwechslung – und neue Monster – in das Spiel kommt, aber bislang (also mit den beiden „schwächeren“ Bossen, die wir bisher bekämpft haben) fühlt es sich auch so an, als ob die zweite Angriffswelle überraschend schnell vorbei geht. Ich weiß nicht, ob wir einen weiteren Angriff überstanden hätten, aber ich hätte es trotzdem spannend gefunden, noch mehr von den Sonderfähigkeiten der Bossgegner zu erleben. So oder so haben wir weiterhin viel Spaß mit „Keep the Heroes Out!“ – was nach inzwischen 27 Runden (bzw. 22 erfolgreich bestandenen Szenarien) ein großes Lob für das Spiel ist! Jetzt rolle ich mich aber erst einmal unter meiner Decke auf dem Sofa ein und greife zu meinem Roman.

Update 18:30 Uhr

Eine weiße Untertasse mit einigen Keksen und zwei Marzipankartoffeln. Dabei stechen besonders zwei Kekse ins Auge, die wie die Kleine Mü (von den Mumin-Geschichten) und ein Elch geformt sind. Rechts neben der Untertasse steht eine rot-weiß gestreifte Tasse mit köstlich-schaumiger Heißer Schokolade, auf deren Oberfläche einige kleine Marshmallows schwimmen. Links hinter den Keksen ist eine kleine brennende Sturmlatern zu sehen und im Hintergrund liegen zwei Mass Paperbacks aufeinander gestapelt.

Die Zeit seit dem letzten Update habe ich mit so einigen gelesenen Seiten und einem kleinen Nickerchen verbracht. Ich muss zugeben, dass ich „Sleep No More“ gerade überraschend unangenehm zu lesen finde, weil am Ende des vorherigen Bandes etwas passiert ist, das … die Welt, in der Toby lebt, auf den Kopf gestellt hat. Es ist schwierig sehr viel mehr dazu zu sagen, ohne zu spoilern, aber die Ereignisse haben dazu geführt, dass ich in diesem Buch der Perspektive einer Person folge, die davon überzeugt ist, dass sie aufgrund ihrer Geburt eine Person zweiter Klasse ist. Ich empfinde schon fast körperliches Unbehagen, wenn ich das lese, obwohl bislang nichts wirklich Schlimmes passiert ist. Trotzdem will ich unbedingt herausfinden wie es weitergeht und natürlich auch wie es Toby und all den anderen Charakteren in ihrem Umfeld ergeht – vor allem, da ich weiß, dass der nächste Roman diesen Geschichte noch einmal aus einer anderen Perspektive erzählt. (Außerdem habe ich noch eine Kurzgeschichte Novelle einen kurzen Roman [einen Text mit ungefähr 60.000 Wörtern] über Patreon bekommen, die der – soweit ich weiß – Teile dieser Handlung noch einmal aus der Sicht einer dritten Person erzählt.) Ich werde also noch eine Weile mit dieser unangenehmen Lebensrealität beschäftigt sein, was definitiv okay ist, weil ich sehr gespannt auf die Unterschiede in diesen verschiedenen Versionen bin. Bevor ich aber weiterlesen kann wird es Zeit, dass ich in die Küche gehe und das Abendessen koche.

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Der Abend ist wieder einmal überraschend schnell rumgegangen. Nach dem letzten Update habe ich erst einmal gekocht (Kartoffel-Erbsen-Auflauf – sehr lecker, aber nicht sehr fotogen 😉 ) und zum Essen gab es dann eine der aktuellen „Is It Cake?“-Folgen. Danach habe ich weiter in „Sleep No More“ gelesen und mehr über den aktuellen Zustand der Welt herausgefunden. Ich finde es spannend die Figuren, die ich in den letzten Jahren durch Tobys Abenteuer kennengelernt habe, nun in ganz neuem Zusammenhang zu sehen. Aber es fühlt sich auch seltsam an – ein bisschen als ob ich einen sehr vertrauten Film auf einmal mit einem leicht anderen Soundtrack schauen würde … Ich bin auf jeden Fall neugierig, was dieser Roman (plus die Fortsetzung und natürlich die weitere Geschichte) in den nächsten Tagen noch für mich bereit halten werden.

Aber erst einmal wird es so langsam Zeit den Tag zu beenden. Ich habe den heutigen Lese-Sonntag wieder sehr genossen – ich mag solch entspannte Tage wirklcih gern! – und es war wirklich nett, dass sich Kiya mir wieder angeschlossen hat. Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls einen angenehmen 3. Advent! Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleser*in:

Lese-Sonntag November 2024

Heute ist schon der dritte Sonntag im November und somit Lese-Sonntag! Ich muss zugeben, dass ich mich in diesem Monat etwas vom Verstreichen der Zeit überrumpelt fühle. Am Mittwoch habe ich festgestellt, dass ich in den vergangenen zwei Wochen nicht mehr als eine 32seitige Kurzgeschichte gelesen hatte und auch sonst habe ich das Gefühl, dass mit mir nicht viel los war. Abgesehen davon, dass ich eine Menge (Brot, Kuchen, Kekse) gebacken … und meine nicht so geringe Sammlung an Werkzeug sortiert, ausgemistet und neu verstaut … und so einige Dinge zum Tauschladen gebracht habe. Aber grundsätzlich fühlt es sich an, als ob ich in diesem Jahr den November nicht so genießen könnte, wie ich es normalerweise tue. Ich hoffe sehr, dass der heutige Lese-Sonntag da für eine Wendung sorgen kann. Vor allem bin ich gespannt, ob ich heute endlich mal wieder zum Buch greife. Ich habe so viele schöne angefangene Romane neben mir aufgestapelt, die ich eigentlich gern weiterlesen würde … oder vielleicht sollte ich mal wieder einen vertrauten Titel aus dem Regal ziehen? Mal schauen, wie der Tag so verläuft.

Update 12:45 Uhr

Der Vormittag verging für mich mit entspanntem Rumwuseln und einer Runde „Keep the Heroes Out!“ mit meinem Mann. Beim Spielen sind wir inzwischen beim 17. Szenario angekommen und das bedeutet, dass wir nicht nur zwei verschiedene Sonderkarten in das „Heldendeck“ mischen mussten, sondern dass es auch für die unterschiedlichen angreifenden Helden Sonderregeln gab. Auf der anderen Seiten bekamen wir (ich mit meinen Echsen und mein Mann mit seinen Ratten) dieses Mal Unterstützung von den beiden Hexen Olga und Cynthia – während Olga Frösche herbeirief, die unsere Gegner angreifen konnten, hat Cynthia direkt gekämpft. Wobei die Frösche da nützlicher waren, da die kämpften bis sie besiegt wurden, während Olga und Cynthia nur aktiv wurden, wenn wir ihre Karte in die Finger bekamen. Ich finde es jedes Mal wieder faszinierend, wie unterschiedlich sich diese Spiele mit jedem Szenario anfühlen und amüsiere mich über die kleine „Geschichte“, die dadurch erzählt wird. Das Spiel war wirklich eine der besten Anschaffungen in diesem Jahr – und wir sind noch nicht fertig mit dem Grundspiel und haben dann noch die Erweiterung vor uns. *g*

Bevor ich mir überlege, was ich den Nachmittag über machen werde, gibt es erst einmal Frühstück für mich!

Update 17:00 Uhr

Das war wirklich ein etwas seltsamer Nachmittag. *g* Nach dem letzten Update habe ich erst einmal gefrühstückt und dabei auf Youtube etwas „CaFae Latte“ geschaut. Das sind (zusammengeschnittene) Tiktok-Beiträge von C. M. Alongi, in denen kurze Geschichte aus einem von einer Fae-Prinzessin geführten Café in unserer Welt erzählt werden. Ich mag diese amüsanten, diversen Urban-Fantasy-Videos, über die ich erst in den letzten Tagen gestolpert bin, und wann immer ich für ein paar Minuten Unterhaltung suche, schaue ich ein paar der kurzen Folgen. Danach wollte ich mir eigentlich ein Buch suchen und schauen, ob es mit dem Lesen klappen würde, aber stattdessen fühlte ich mich (natürlich vollkommen grundlos) etwas von den diversen, ineinanderverschmelzenden Stapeln in meinem Rücken bedroht. Weshalb ich etwas dagegen unternommen habe …

Ich habe also einen Teil meines Nachmittags damit zugebracht und die verschiedenen Stapel, die sich in den letzten Wochen rund um das Sofa gebildet hatten, abgebaut, sortiert und … äh … auf einen Beistelltisch umgelagert. Immerhin kann ich nun genau sagen, wo die Bücher sind, die ich noch rezensieren will, wo die sind, die ich für aktuelle Projekte benötige, welche Sachbücher ich eigentlich in diesem Jahr noch lesen wollte und welche Titel ich vor dem Jahresende auch noch lesen möchte. Außerdem kann ich – sobald ich die beiden Romane quergelesen habe – die Weihnachtsgeschenke für meine Mutter schon mal geschenkfertig machen und muss dann im Dezember nur noch eine nette Karte schreiben und das Ganze abschicken. Ich hoffe sehr, dass die Aktion mich ein bisschen zum Lesen und Rezensieren anspornt! Außerdem habe ich bei der Gelegenheit die vier neuen Boxen zusammengebaut, die für etwas mehr Ordnung (und Platz für Brettspiele) sorgen sollen.

Und weil ich bei der ganzen Aktion „Digger Unearthed“ von Ursula Vernon ausgegraben habe und mir ursprünglich Anfang des Jahres vorgenommen hatte, dass ich mir auch mal meine ungelesenen Comics anschauen wollte, habe ich den Wälzer angefangen. Ich habe die Hardcover-Ausgabe, die über den Kickstarter zu bekommen war, den Patrick Rothfuss für eine Digger-Neuauflage gestartet hatte. Nachdem ich den Comic bekommen hatte, hatte ich mich sehr über die wertige Ausgabe gefreut, in ein paar Kapitel reingeblättert und dann beschlossen, dass ich mir dafür mal Zeit und Ruhe nehmen würde. Wobei es dann geblieben ist …

Update 20:00 Uhr

Bis es Zeit zum Abendessen (Kartoffelsuppe, die ich gestern gekocht hatte und die mein Mann heute für uns aufgewärmt hat) wurde, habe ich dann auch wirklich in „Digger Unearthed“ gelesen. Ich muss zugeben, dass ich vorher gar nicht so viel über die Handlung wusste, aber ich genieße es gerade sehr die Geschichte von Digger zu lesen. Digger ist ein(e) Wombat(dame), die beim Graben verloren ging und nun lauter skurrile, magische Abenteuer mit seltsamen und/oder göttlichen Wesen erlebt. Diese Mischung aus vollkommen absurden und vollkommen pragmatischen Momenten ist einfach typisch für Ursula Vernon und ich mag das wirklich gern. Ich denke, ich werde den Rest des Abends weiter mit meinem Comic verbringen – bei einem Umfang von fast 800 Seiten habe ich ja auch noch ein bisschen was davon. 😉

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Die Zeit seit dem letzten Update habe ich wirklich mit dem Lesen von „Digger Unearthed“ verbracht und mich dabei wunderbar amüsiert. Ich freue mich sehr darüber, dass meine kleine Umstapelaktion mich dazu gebracht hat, dass ich den Comic endlich anfange. Damit werde ich in den nächsten Tagen noch eine nette Zeit verbringen und es ist toll mal wieder was zu Lesen, bei dem ich das Weiterlesen kaum erwarten kann. Hoffentlich schwappt dieses Gefühl dann auch mal wieder zu meinen Romanen und Sachbüchern über, denn da hatte ich heute auch so einige in der Hand, die ich eigentlich gern lesen oder zumindest mal beenden würde.

Alles in allem hatte ich heute einen schön entspannten Tag und das ist alles, was ich von einem Lese-Sonntag erwarte. Ich hoffe, Anette hat den heutigen Tag auch genossen und wünsche sonst allen, die hier vielleicht noch reinlesen sollten, einen schönen Start in die kommende Woche! Ich habe ein paar Termine vor mir, von denen ich jetzt schon sagen kann, dass sie mehr Zeit kosten werden, als mir lieb ist. Aber wenn die erledigt sind, steht nur noch ein Posten auf der „unbedingt in diesem Jahr endlich erledigen“-Liste! Mal schauen, ob ich den bis zum nächsten Lese-Sonntag auch noch abgehakt bekomme …

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Heutige Mitleserin:

Anette

Lese-Sonntag im September 2024

Nach meiner Sommerpause freue ich mich heute besonders auf den heutigen Lese-Sonntag. Dabei weiß ich noch gar nicht so recht, womit ich mir den Tag vertreiben will – abgesehen davon, dass mein Mann und ich definitiv eine Brettspielrunde einlegen werden. Ich habe einen Stapel mit Büchern, die ich eigentlich im Sommer lesen wollte und die von mir noch eine Chance bis Ende September bekommen (im Oktober wird es dann Zeit zu dem Stapel mit „Herbstbüchern“ zu greifen, der langsam anwächst *g*). Außerdem hätte ich mal wieder Lust zu Puzzeln, aber da mein Mann die nächsten drei Tage Urlaub hat und dann den Tisch für Solospiele nutzen will, wäre es ungeschickt, wenn ich heute ein Puzzle anfangen würde. Wenn ich mich dazu aufraffen könnte, gäbe es auch noch die eine oder andere Rezension, die ich eigentlich noch schreiben möchte … Erst einmal aber muss ich wach genug werden, um noch ein bisschen rumzuwuseln, und dann schaue ich, womit ich in den gemütlichen Teil des Tages starte.

Update 11:30 Uhr

Eine angeschaltete Switch, deren Bildschirm eine Szene aus "Animal Crossing" zeigt. Meine Nachbarin Bella (ein rot-schwarzer Hund) sagt zu meinem Charakter "Ganz schön früh unterwegs. Könnte man ja fast neidisch werden, wenn man denn wach wäre ..."

Der Vormittag ist angenehm entspannt vergangen. Ich habe ein bisschen aufgeräumt, den Abwasch von gestern Abend erledigt, geduscht und dann „Animal Crossing“ gespielt. Außerdem habe ich eine Kurzgeschichte aus „The Super Sunny Murder Club“ gelesen, genau genommen die Geschichte „Window Pain“ von Sharna Jackson. Die Handlung wird aus der Perspektive von Paul erzählt, der sich in seinen Sommerferien vor der Hitze und den Pollen in seinem Zimmer versteckt und die Vorgänge in der gegenüberliegenen Schule beobachtet – was dazu führt, dass er einen Streit zwischen zwei Lehrkräften miterlebt, sowie eine verdächtige nächtliche Aktion, die ihn zu der Überzeugung bringt, dass dort ein Mord geschehen ist. Ich fand die Geschichte nett und unterhaltsam – muss aber zugeben, dass ich diese Anthologie bislang nicht ganz so nett finde wie „The Very Merry Murder Club“. Nachde ich jetzt noch gefrühstückt (und mit meinem Mann über den gerade seinen Geist aufgebenden Fernseher und eine eventuelle Neuanschaffung diskutiert habe) geht es jetzt erst einmal zum Brettspielen.

Ein Teller mit einem Gurkenbrot, Gurkenscheiben und Möhren, neben einer Tasse mit Tee und einem sehr bunten Taschenbuch mit dem Titel "The Super Sunny Murder Club"

Update 15:30 Uhr

Der Aufbau des siebten Szenario von "Keep the Heros Out" stellt ein dicht verwinkeltes Dungeon da, in dem einige Gnolle und Ratten unterwegs sind. Im Vordergrund sind mehrere Spielkarten mit unterschiedlichen Aktionen zu erkennen.

Unsere heutige „Keep the Heroes Out“-Runde hat wieder viel Spaß gemacht. Seitdem wir das Spiel im Juli bekommen haben, haben wir schon so einige Male gespielt und es war immer lustig. In diesem Brettspiel gehören die Spieler zu einer Gruppe von Monstern, die ein Dungeon betreiben und die sich regelmäßig gegen eindringende Helden verteidigen müssen. Dabei sorgen die unterschiedlichen Szenarien immer wieder für neue Ausgangssituationen – dieses Mal hatten wir Monster (mein Mann spielte Gnolle, ich spielte Ratten) den Verdacht, dass eine gegnerische Gruppe unseren Bibliothekar bestechen würde, um an Insider-Informationen zu kommen. Was dazu führte, dass die besonderen Gegner für diese Spielrunde unter bestimmten Bedingungen unsere Schatztruhen hätten ausräumen können – was wir natürlich verhindert haben! *g* Wir sind ziemlich erfolgreich bei diesem Spiel, wenn auch nur auf der leichtesten Stufe. Bei unseren bisher einzigen Versuch mit einem höheren Schwierigkeitsgrad sind wir hoffnungslos gescheitert – ich bin gespannt, ob das beim nächsten Mal besser wird, da wir inzwischen die verschiedenen Monstergruppen und ihre Fähigkeiten besser kennen.

Die Taschenbuchausgabe von "The Forgotten Magic" auf einer orangefarbenden Decke. Das Cover zeigt zwei dunkelhaarige Kinder in einem düsteren Wald. Die Hände des Jungen auf der linken Seite sind von Flammen umschlossen, während das Mädchen auf der rechten Seite eine Katze auf der Schulter, ein Zauberbuch unterm Arm und ein leuchtendes Glas in der anderen Hand hat.

Nach dem Brettspielen habe ich zu „The Forgotten Magic“, den ersten Teil der Artezans-Reihe gegriffen. Ich mochte bislang alles, was ich von L.D. Lapinski gelesen habe und der Anfang von dieser neuen Reihe gefällt mir bislang auch. Die Geschichte wird aus der Perspektive des elfjährigen Ed(ward) erzählt. Ed nimmt zum Beginn der Sommerferien gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester Elodie an einer Zeremonie teil, die enthüllen soll, über welche Form von Magie die Kinder verfügen (oder ob sie vielleicht keinerlei Magie haben). Edward ist schrecklich nervös und ängstlich und die Tatsache, dass bei dieser Zeremonie so viele Personen anwesend sind, macht es für ihn nicht einfacher. Bislang lese ich überraschend gern aus Eds Perspektive, obwohl er so eine Ansammlung von Ängsten und Neid und Fluchtgedanken ist, und ich bin gespannt, wie es mit ihm weitergeht. Das Buch scheint für mich heute genau das richtige zu sein – was mich ein bisschen erleichtert, nachdem ich in den letzten Tagen so viele Romane angefangen habe, um am nächsten Tag zu einem anderen Titel zu greifen.

Update 19:00 Uhr

Ein Zitat aus "The Forgotten Magic", der Text lautet: ... "Feels like a relive, doesn't it?" she said. "Finally over!" An ugly wee knot of jealousy prodded Ed in the ribs. "Aye, I guess it does. No more wondering if we're magic or not." Ed stopped in front of his door. He had to get over himself. Elodie hadn't done any of this on purpose, and he knew what it was like to be ignored and alone. "I didn't say before ... well done. It's a great power, Elodie." She beamed in response. "Thanks, Ed!"

Den Nachmittag über habe ich weiter in „The Forgetten Magic“ gelesen und mich sehr darüber gefreut wie L.D. Lapinski mit Eds negativen Gefühlen umgeht. Ich mag es sehr, dass Ed als Figur eifersüchtig sein darf, ohne dass ihn das zu einem unangenehmen Charakter macht. Er steht zu seinen negativen Gefühlen und auch wenn ihm das nicht leicht fällt, so versucht er vernünftig mit ihnen umzugehen und seine Mitmenschen nicht darunter leiden zu lassen. Sobald ihm bewusst wird, dass die andere Person keine Schuld daran hat, dass er sich gerade schlecht fühlt, versucht er sich wie ein anständiger Mensch zu verhalten.

Ein kleiner Tisch mit einer großen Tasse mit einer Milchschaumhaube, einer Untertasse mit Schokolade darauf und der Taschenbuchausgabe von "The Forgotten Magic".

Bislang ist die Handlung relativ einfach gestrickt (das Buch ist halt für eine Zielgruppe zwischen 8 und 10 Jahren gedacht), aber die Themen, die angesprochen werden sind ziemlich breit gefächert. Vor allem aber gefällt mir diese Mischung aus zuckersüßen und unterschwellig bedrohlichen Elementen, die durch die Vergangenheit der Artezans und durch die Dinge, die Ed nach der Zeremonie herausfindet. (Sorry, da versuche ich gerade Spoiler zu vermeiden. *g*) Ich bin mir sicher, ich werde heute Abend noch etwas weiterlesen, aber vorher werde ich einige Zeit mit Abendessen kochen (und essen) beschäftigt sein.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Eine weiße Schale, deren linken Hälfte mit Reis und deren rechten Hälfte mit Matar Paneer (Erbsen und gebratener Paneer in einer würzigen Tomatensauce) gefüllt ist.

Zum Abendessen gab es heute Matar Paneer mit Reis – seitdem unser Biokisten-Anbieter auch Paneer im Sortiment hat, experimentier ich wieder mehr mit indischen Rezepten. Bei Matar Paneer mag ich diese Mischung aus leichter Schärfe, Cremigkeit (die durch den Paneer und Cashew-Mus in der Sauce kommt) und der Süße der Erbsen. Außerdem lässt sich das Ganze relativ einfach kochen, der größte Zeitaufwand kommt durch das Anbraten des Paneer …

Nach dem Essen habe ich erst einmal etwas Abwechslung gebraucht und zu „The Old Man in the Corner“ von Baroness Orczy gegriffen. Diese Sammlung von Kurzgeschichten wurde 1909 veröffentlicht und die Geschichten drehen sich um einen namenlosen alten Mann, der regelmäßig in einem Café sitzt und der jungen Journalistin Polly Burton erzählt, was seiner Meinung nach die Lösung für aufsehenerregende Kriminalfälle sei. Dabei fasst er erst einmal zusammen, wie genau das Verbrechen passiert ist, dann fügt er die Informationen hinzu, die durch die Polizei (und eventuell vor Gericht) gesammelt wurden, um in einem dritten Teil seine Schlussfolgerungen zu präsentieren. Ich habe heute den zweiten Fall rund um einen Diamantenraub gelesen und fand die Lösung relativ offensichtlich, aber insgesamt fühle ich mich von den Geschichten gut unterhalten. Es wird schon deutlich, dass sich die Autorin von den Sherlock-Holmes-Veröffentlichungen hat inspirieren lassen, aber ihre Geschichten sind kein reiner Abklatsch und haben eine andere Atmosphäre.

Ein angeschalteter eReader, dessen Bildschirm das Cover von "The Old Man in the Corner" zeigt. Das Cover besteht aus einer Zeichnung eines alten Mannes in einem Ohrensesse, der von ein paar floralen Elementen umgeben ist.

Nach „The Old Man in the Corner“ habe ich wieder zu „The Forgotten Magic“ gegriffen und werde vermutlich vor dem Schlafengehen auch noch ein paar weitere Seiten darin lesen. Da ich aber nicht mehr so lange aufbleiben werde, ist dies mein letztes Update für heute. Ich habe den heutigen Lese-Sonntag mal wieder sehr genossen! Danke, Kiya, dass du dich mir heute angeschlossen hast – ich hoffe, du hattest einen ebenso netten Tag wie ich!

Habt einen guten Start in die neue Woche! Wir lesen uns – hoffentlich – wieder während des Herbstlesens. 🙂

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Heutige Mitleserin:

Lese-Sonntag im Juni 2024

Nach den letzten Wochen kann ich sagen, dass selbst kühleres Wetter zu dieser Jahreszeit nicht ausreicht, um die Wohnung ohne Verdunklung kühl zu halten. Was bedeutet, dass ich in den vergangenen zwei Wochen so grumpig war, weil ich trotz der kühleren Temperaturen tagsüber regelmäßig im Dunklen leben musste, dass ich nicht besonders viel (für den Blog) auf die Reihe bekommen habe. Heute soll es immerhin so bewölkt und regnerisch sein, dass ich auf ein paar Stunden mit Tageslicht hoffe – mal schauen, ob das auch wirklich klappt. Viel geplant habe ich für heute nicht. Ich will ein Nachtischrezept (für Lemon Mousse) ausprobieren und eventuell bringe ich heute Nachmittag noch ein paar aussortierte Sachen zu dem neuen Tauschladen im Viertel. Vor allem aber hoffe ich auf ein paar entspannte Lesestunden!

Oh, und da es hier vermutlich nicht so schnell untergeht wie am Ende des Beitrags kommt hier noch der Hinweis, dass es im Juli und August keine Lese-Sonntag auf meinem Blog geben wird, da der von mir in „Sommerpause“ geschickt wird.

Update 10:00 Uhr

Die Regenwand ist schon zu erahnen, aber bislang kommt noch überraschend viel Sonnenschein unter den Wolken hervor. Mal schauen, wie sich das so im Laufe des Vormittags noch so entwickelt … Bislang habe ich meinen Tag entspannt angehen lassen. Ich habe geschaut, was in der Nacht so in meiner amerikanischen Timeline los war, habe ein bisschen im Haushalt rumgepuddelt und die Basismasse für die Lemon Mousse gekocht. So richtig kann ich mich noch gar nicht entscheiden, was ich als nächstes machen mag … vielleicht greife ich einfach erst einmal zur Switch und drehe eine kleine Animal-Crossing-Runde.

Update 13:30 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich wirklich erst einmal eine gemütliche Runde „Animal Crossing“ gespielt. Nachdem in den letzten Wochen ein paar neue Nachbarn auf meine Insel gezogen sind, fühlt sich das Spiel wieder ein bisschen „interessanter“ an. Und demnächst will ich mir mal wieder etwas Zeit nehmen, um für die neuen Nachbarn Ferienhäuser einzurichten – ich mag dieses entspannte Rumwuseln auf der Insel. 🙂 Danach gab es erst einmal Frühstück (der Erdbeer-Vanillequark dieses Mal „dekorativ“ in dem Aufbewahrungsbehälter *g*) für mich und dazu habe ich zu der Kurzgeschichte „The Trouble With Toppers“ von L.A. Scott aus der Anthologie „Summer Tales From Cozy Vales“ gegriffen. Die Geschichte wurde aus der Perspektive eines gnomischen Erfinders geschrieben, der befürchtet, dass seine neue Nachbarin – eine gnomische Botanikerin – dafür verantwortlich ist, dass sein Garten auf einmal voller Eicheln ist. Während seine Nachbarin davon ausgeht, dass seine Erfindungen dafür verantwortlich sind, dass ihre Beete ständig verwüstet werden … Das war eine nett zu lesende Geschichte, wenn auch etwas sehr vorhersehbar. Mal schauen, was die Anthologie noch so bringen wird – die Wintervariante davon mochte ich sehr gern.

Nachdem ich die Geschichte beendet hatte, bin ich erst einmal wieder in die Küche gewandert und habe die inzwischen erkaltete Basis für die Lemon Mousse aufgeschlagen und mit (ebenfalls aufgeschlagener) Sahne vermischt und in Gläser gefüllt. Ich denke, das wird heute (und morgen) Abend ein ziemlich leckerer Abschluss fürs Abendessen. 🙂 (Das nächste Mal sollte ich ein bisschen mehr Kurkuma für einen etwas intensiveren Gelbton untermischen.)

Update 16:30 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich mich umgezogen und bin zu dem neuen Tauschladen im Viertel gegangen, um ein paar ausgemistete Kleidungsstücke abzugeben. Der Laden hat vor ein paar Wochen aufgemacht, hat drei Nachmittage pro Woche geöffnet (wenn es genügend Freiwillige für die Tage gibt) und ist zu Fuß gut erreichbar – ich hoffe sehr, dass er länger erhalten bleibt! Ich habe noch so viele Sachen im Haus, die ich in den letzten zwei Jahren aussortiert habe und die ich dort im Laufe der Zeit gern noch abgeben würde. (Falls ihr euch wundert, dass ich aussortierte Sachen zwei Jahre lang in der Wohnung lasse: Das Sozialkaufhaus, wo ich die sonst abgegeben hätte, liegt in einem Industriegebiet, das ich nicht problemlos mit dem Öffentlichen Nahverkehr erreichen kann. Weshalb ich für die Fahrt ein Auto miete, was sich aber nur lohnt, wenn ich genug abzugeben (und noch andere Dinge vor)habe.)

Eine sehr lange Nähnadel auf einem Tisch.

Da es anscheinend unmöglich ist etwas in einem Tauschladen abzugeben, ohne mit einem neuen Gegenstand rauszukommen, habe ich für euch gleich noch meine „Neuanschaffung“ fotografiert. *g* Es war ein wirklich glücklicher Zufall, dass die Person, die meine Sachen entgegennahm, gerade eine Tüte mit Handarbeitssachen sortierte und mir dabei die Nadel ins Auge fiel. Eine ähnliche Nadel habe ich nämlich gerade erst in den letzten Tagen auf den Merkzettel für den nächsten Besuch im Kurzwarengeschäft gesetzt. Jetzt muss ich nicht gleich ein ganzes Set kaufen, sondern kann morgen Nachmittag ausprobieren, ob diese Nadel für das geplante Projekt passt.

Die Taschenbuchausgabe von "Threads of Life". Das Cover zeigt verschiedene Motive vor einem intensiv rotem Hintergrund - bei genauerem Hinsehen lässt sich erkennen, dass es eine Stickerei ist.

Nachdem ich wieder zuhause war, habe ich zu „Threads of Life“ von Clare Hunter gegriffen und das Kapitel „Identity“ gelesen, das sich unter anderem um traditionelle palästinensische und ukrainische Stickereien dreht und wie sich diese Traditionen verändern, wenn Gebiete erobert werden oder Personen aus unterschiedlichen Regionen eines Landes auf engem Raum zusammengepfercht werden …

Update 18:30 Uhr

Bevor ich gleich zum Kochen in die Küche gehe, wollte ich hier noch ein Update hinterlassen, auch wenn nicht so viel Zeit seit dem letzten vergangen ist. Heute Nachmittag gab es für mich und meinen Mann noch je zwei Zitronenkuchen-Stückchen. Ich hatte gestern – weil ich die Schale der für den heutigen Nachtisch gekauften Zitronen nutzen wollten – spontan einen Kuchen gebacken. Und weil das so spontan war, habe ich mein klassisches Napfkuchenrezept nicht mit Eiern, sondern mit veganem Ei-Ersatz gemacht. Was dazu führte, dass aus einem „der gelingt immer“-Kuchen eine seltsame Variante wurde, die teils zu trocken und teils zu feucht wurde. Hübsch ist dieser Zitronen-Kuchen definitiv nicht und die Konsistenz fühlt sich beim Essen auch etwas seltsam an, aber er schmeckt wie sehr zitronige, feste Scones – was gar nicht so schlecht ist. *g* Trotzdem werde ich das nächste Mal, wenn ich mit Ei-Ersatz backen will, wohl nach einem veganen Kuchenrezept suchen, statt meine klassischen Rezepte damit abzuwandeln.

Danach habe ich zu „Chalice“ von Robin McKinley gegriffen, um noch etwas weiter das Tageslicht auszunutzen. „Chalice“ habe ich vor kurzem beim Staubwischen in der Hand gehalten und gedacht, dass das doch eigentlich das perfekte Sommerbuch sei mit all den Beschreibungen von Natur, von Imkerei und dem Feuerpriester, der – obwohl er nach seiner Tempelausbildung nicht mehr ganz menschlich ist – nun für das Land seiner Familie und die darauf lebenden Personen verantwortlich ist. Ich habe gerade mal nachgeschaut und festgestellt, dass es acht Jahre her ist, dass ich den Roman gelesen habe. Aber ich habe noch so viele Details präsent, dass es sich anfühlt, als ob es deutlich kürzer her ist – und ich genieße gerade das Wiedersehen mit Mirasol und dem Master sehr.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Zum Abendessen gab es heute Frühkartoffeln mit Kräuterquark (schön wenig Arbeit, wenn ich davon absehe, dass ich für zwei Personen beim Essen Kartoffeln pellen darf) und zum Nachtisch die Lemon Mousse, die wunderbar sauer und erfrischend war. (Beim nächsten Mal würde ich das Rezept aber mit etwas weniger Stärke in der Zitronenmasse ausprobieren.) Nach dem Essen habe ich zum eReader gegriffen und weiter in der Urban-Fantasy-Serie „Demons of Oblivion“ von Skyla Dawn Cameron gelesen. Genau genommen lese ich da gerade den vierten Band („Exhumed“), der aus der Sicht der Vampirin Zara Lain erzählt wird. Ich finde es faszinierend, dass es deutlich spürbar ist, dass die Romane schon vor mehr als zehn Jahren geschrieben wurden, weil sie sehr viele Aspekte der damaligen Urban-Fantasy-Geschichten aufweisen. Auf der anderen Seite gibt es immer wieder Elemente, die ich so noch in keiner anderen vergleichbaren Reihe gefunden habe und die dafür sorgen, dass ich mich wirklich gut unterhalten fühle. (Und das, obwohl ich zwei der drei Personen, aus deren Sicht die Handlung im Laufe der Romane erzählt wird, nicht sooo uneingeschränkt sympathisch finde.)

Aber jetzt wird es langsam Zeit eine letzte Blogrunde zu drehen und mich dann so langsam in Richtung Bett zu bewegen. Ich hatte heute einen schön entspannten Tag und fand es nett, dass Kiya und Neyasha mir wieder Gesellschaft geleistet haben!

Hoffentlich habt ihr alle einen guten Start in die kommende Woche! Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag im Mai 2024

Nachdem ich mich gestern den halben Tag nicht so recht für eine Tätigkeit entscheiden konnte, habe ich spontan am Abend das Spiel „Bandle Tale“ runtergeladen und dann hat es mich bis nach ein Uhr nachts gefesselt. Es könnte also sein, dass ich heute nicht nur einen Mittagsschlaf einlegen muss, sondern auch ein wenig Zeit mit Spielen verbringen werde. Aber dafür sind – zumindest in meinem Leben – ja Feiertage da. 😉 Ansonsten lese ich gerade (hauptsächlich) zwei Bücher: die Anthologie „Haunted Hallways – The Mallory Thorne School of Excellence“, deren Kurzgeschichten sehr, sehr unterschiedlich sind, und „Every Gift a Curse“ von Caroline O’Donoghue, das ist der Abschlussband der „The Gifts“-Trilogie. Ich denke, ich werde mit einer der „Haunted Hallways“-Kurzgeschichten in den Lesetag starten. Nachdem die erste Geschichte in der Anthologie etwas unappetitliche Elemente hatte, lese ich lieber früh am Tag in dem Buch, damit ich nichts davon in meine Träume mitnehme. Aber bevor ich anfange zu lesen, muss ich erst einmal wach genug dafür werden …

Update 10:30 Uhr

Ich muss zugeben, dass ich es gerade ein bisschen bereue, dass ich mir gestern keinen „Bettzeit“-Wecker gestellt habe, denn ich bin heute wirklich sehr müde und wenig denkfähig. Der Vormittag ist bislang damit vorbeigegangen, dass ich online versumpft bin und dass ich phasenweise etwas weggedöst bin. Wenn ich den heutigen Abend wieder mit „Bandle Tale“ verbringen sollte, muss ich mir auf jeden Fall einen Wecker stellen, damit ich die Zeit nicht so aus den Augen verliere. Da das eines der Spiele ist, bei denen ich „nur noch eben dieser kleine Aufgabe“ machen will, können ganz schnell zwei weitere Stunden verfliegen, ohne dass ich das mitbekomme. *g* Jetzt greife ich aber erst einmal zu „Haunted Hallways“! Die Anthologie enthält Kurzgeschichten, die alle in einem Internat (The Mallory Thorne School of Excellence) in Großbritannien spielen und von asiatischstämmigen Autor*innen geschrieben wurden. Der Zeitraum, in dem die Geschichten spielen, geht von den 1960er Jahren bis heute und obwohl es wohl ein paar Rahmeninformationen zu dieser fiktiven Schule gab, gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Internaten, die in der Geschichte vorkommen – und sei es nur, dass es mal eine Mädchenschule ist und mal ein gemischtes Internat. Ich hätte es als Leserin angenehmer gefunden, wenn die Rahmenbedingungen etwas enger gesteckt worden wären, damit ich nicht beim Lesen immer wieder über diese kleinen und größeren Unterschiede stolpere.

Update 13:30 Uhr

Die Kurzgeschichte „Remain Nameless“ von Katalina Watt war – trotz der ganzen CWs – deutlich weniger gruselig als viele andere Beiträge in „Haunted Hallways“. Die Handlung wurde hauptsächlich aus der Perspektive der Schülerin Meli erzählt, die sich anfangs mit einer Freundin darüber austauscht, dass gerade die Leiche einer jüngeren Mitschülerin gefunden wurde. In den folgenden Tagen sieht Meli immer wieder den Geist der Toten (bzw. eine Kaperosa) und findet heraus, was mit dem jungen Mädchen passiert ist. Alles in allem geschieht gar nicht so viel in der Geschichte und die Identität des Mörders fand ich nun auch nicht so überraschend, eher die Tatsache, dass so etwas wie „Gerechtigkeit“ für die Kaperosa keine Rolle zu spielen schien. Bislang haben mich die meisten Beiträge in dieser Anthologie, die ich gelesen habe, mit einem „Okay … und was sollte das jetzt?“-Gefühl zurückgelassen – aber das könnte auch daran liegen, dass ich mit Horror grundsätzlich eher … eigen bin. *g*

Da die Kurzgeschichte nicht so war, dass sie mir auf den Magen schlug, gab es direkt im Anschluss Frühstück für mich (und dazu habe ich ein bisschen bei Youtube rumgestöbert und festgestellt, dass es da gerade so gar nichts interessantes für mich gibt). Und dann wurde es auch schon wieder Zeit zum Buch zu greifen. Da „Every Gift a Curse“ der dritte Teil der „The Gifts“-Trilogie ist, will ich hier eigentlich gar nicht so viel schreiben. Ich kann allerdings anmerken, dass ich für die ersten beiden Bände ziemlich lange gebraucht habe, weil ich immer wieder längere Pausen beim Lesen eingelegt hatte. Was nicht daran lag, dass ich die Geschichte schlecht fand, sondern weil ich die Gegenspieler der Protagonistin und ihrer Freunde so schrecklich unangenehm fand.

Queerfeindliche, religiöse Fanatiker, denen es offensichtlich weniger um Religion als um Macht geht, sind nicht gerade Personen von denen ich gerne lese – vor allem, wenn sich die Figuren, die mir deutlich näher stehen, lange Zeit ziemlich hilf- und hoffnungslos fühlen. In meinem aktuellen Buch hat sich die Lage soweit entwickelt, dass Maeve und die anderen zumindest deutlich mehr Hintergrundwissen zu ihren Gegner zu Verfügung stehen. Außerdem gibt es mehrere Verbündete, die den Teenagern zur Seite stehen – alles in allem liest sich das weniger deprimierend und ich bin neugierig, wie die Geschichte ausgeht. Nach den vorhergehenden Sätzen habe ich das Gefühl, ich müsse betonen, dass ich auch die ersten beiden Romane mochte. Sie waren nur stellenweise nicht so angenehm zu lesen, aber sie sind trotzdem so gut, dass ich wirklich wissen will wie es ausgeht. 😉

Update 17:00 Uhr

Ein grüngemusterter Teller mit zwei Scheiben Brioche mit Erdbeermarmelade. Daneben lässt sich eine große Tasse mit Milchschaumhaube erahnen.

Seit dem letzten Update habe ich in erster Linie weiter in „Every Gift a Curse“ gelesen und nähere mich so langsam dem Ende des Romans. Ich finde es faszinierend, dass Caroline O’Donoghue es gelingt eine Protagonistin zu schaffen, deren Verhalten mich so oft zum Kopfschütteln veranlasst, für die ich aber trotzdem in gewisser Weise Verständnis aufbringen kann. Oder zumindest verstehen kann, dass es nicht so ungewöhnlich ist, dass sich jemand unmöglich verhält, es der Person sogar bewusst ist und sie trotzdem so sehr in Fahrt ist, dass sie ihr eigenes Verhalten nicht ändern kann. Dazu all die fantastischen Elemente und die kleinen Dinge, die davon zeugen, dass die Geschichte in Irland spielt – all das sorgt dafür, dass ich die Trilogie zu meiner eigenen Überraschung wirklich genossen habe. Ich bin gespannt, wie sich alles auf den letzten Seiten noch fügen wird …

Eine Switch, die den Start-Bildschirm von Bandle Tale zeigt. Neben dem Titel und den Menüpunkten sind schwebende kleine Inseln mit niedlichen Kreaturen in Pixelgrafik zu sehen.

Aber da ich eben mein Lesen unterbrochen habe, um Brioche zu essen, und ich so langsam wirklich Lust aufs Spielen habe, werde ich jetzt wohl zur Switch greifen. Als ich heute Nacht mit „Bandle Tale“ aufgehört hatte, hatte ich noch vor einen Essensstand im Universitätsbereich zu eröffnen und eine Party für die Studenten auszurichten. Die ersten Stunden mit dem Spiel haben mir wirklich Spaß gemacht, aber ich wünschte, einige Dinge wären übersichtlicher oder würden besser erklärt werden. Aber insgesamt ist es wunderbar absurd und ich finde es nett all die kleinen und größeren Aufgaben in Angriff zu nehmen.

Update 20:30 Uhr

Mit Spielen, etwas Abwaschen, Kochen und dann zum Essen eine Folge „Delicious in Dungeon“ gucken, ist die Zeit seit dem letzten Update ziemlich schnell rumgegangen. Zum Essen gab es heute Nudeln mit Ketchup für mich, weil mein Mann etwas mit Fleisch essen wollte, und ich keine Lust hatte mich umständlich mit dem Herdplatz zu arrangieren. Es ist seltsam, aber Nudeln mit Ketchup sind so eine zwiespältige Kindheitserinnerung für mich. Auf der einen Seite finde ich es nett, wenn ich alle paar Monate darauf zurückgreifen kann, weil ich dann nur ein paar Nudeln kochen muss. Auf der anderen Seite erinnert es mich an all die vielen Tage, an denen meine Mutter (die bis heute extrem fleischlastig isst) keine Ahnung hatte, was sie ihrer vegetarisch lebenden Tochter servieren sollte. Es gab so viele Tage, an denen ich Nudeln mit Ketchup oder Kartoffeln mit Butter gegessen habe, weil alles andere eben fleischhaltig war …

Im Moment bin ich noch etwas unschlüssig, was ich bis zum Schlafengehen mache. Eigentlich wäre es nett, wenn ich heute noch mein Buch beenden würde, aber mein Spiel reizt mich auch gerade sehr – vor allem, da ich eben einen neuen Bereich freigeschaltet habe. Mal schauen, wofür ich mich entscheide. 🙂

Update 23:30 Uhr (letztes Update)

Da hatte ich mir extra einen Wecker gestellt, damit ich beim Spielen nicht wieder die Zeit vergesse und dann habe ich nur eben schnell den Alarm ausgestellt, damit ich nur eben noch diese eine Aufgabe bei „Bandle Tale“ erledigen konnte … Das Spiel ist wirklich nicht gut für einen pünktlichen Schlafrhythmus, aber ich finde es angenehm entspannend und habe Freude damit. 🙂 Überhaupt war das heute ein angenehmer und erholsamer Tag mit entspanntem Lesen und Spielen! Schön, dass Anette sich mir heute angeschlossen hat und dass Kiya und Neyasha auch noch in den Kommentaren dabei waren! Ich hoffe, ihr hattet alle einen ebenso netten Sonntag wie ich und könnt morgen noch einen entspannten Feiertag genießen! Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleser*in:

Lese-Sonntag im April 2024

Ich weiß nicht, wie es euch in den vergangenen Wochen so ergegangen ist, aber für mich war die Zeit seit dem letzten Lese-Sonntag eine seltsame Mischung aus „überraschend stressig“ und „gemütlich mit intensiven Lesephasen“. Wobei ich letzteres sehr genossen habe und hoffe, dass auch der heutige Sonntag ein guter Lesetag wird. Aktuell lese ich „This Poison Heart“ von Kalynn Bayron, „Royal Tea Service“ und „Tales from a Magical Teashop“ von Casey Blair und freue mich jetzt schon darauf mich mit den Büchern auf dem Sofa einzurollen. Davon abgesehen habe ich für heute keine festen Pläne. Mein Mann und ich konnten uns gestern nicht so recht auf ein Brettspiel für heute einigen, weshalb das vermutlich ausfallen wird. Ich würde eigentlich ganz gern noch ein paar Rezensionen für die kommende Woche fertig machen, die ich vor einiger Zeit angefangen habe (weiß aber nicht, ob ich dazu in der richtigen Stimmung bin). Und wenn meine Laune und das Wetter mitspielen, gehe ich heute Vormittag vielleicht los und besorge im Lieblingscafé Kuchen für heute Nachmittag. Mal schauen, wozu ich mich im Laufe des Tages so aufraffen kann … 😉

Update 11:00 Uhr

Mehrere Baumwipfel vor einem dicht bewölktem grauen Himmel. Hinter den Bäumen lässt sich ein Wohnhaus erahnen.

Der Morgen ist mit ein bisschen Zeit online, etwas Plaudern mit meinem Mann und einem Gang zum Café rumgegangen. Ich hatte beim Losgehen kurz überlegt, ob ich mir im Café etwas zu trinken gönne, aber es war so voll, dass ich froh war, dass ich nach ein paar Minuten wieder rausgehen konnte. Das Wetter ist gerade genau richtig für mich zum Spazierengehen: Bei dem kurzen Gang habe ich mich über Regen, Schneeregen und Hagel freuen können (und nur drei andere Personen auf der Straße gesehen). Als ich wieder zuhause war, habe ich eine gemütliche Runde „Animal Crossing“ gespielt und dabei weiter mit meinem Mann geplaudert und jetzt mache ich mir erst einmal Frühstück, bevor ich dann zum Buch greife.

Update 14:00 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich eigentlich nichts anderes gemacht als zu frühstücken und in „Royal Tea Service“ zu lesen. Ich hatte im vergangenen Jahr schon eine Rezension zu „A Coup of Tea“, dem ersten Band der Trilogie, geschrieben und kann im Prinzip sagen, dass Casey Blair die Atmosphäre des ersten Romans auch in den beiden Fortsetzungen aufrecht erhalten hat. Allerdings wird die Handlung im Laufe der Zeit immer politischer, weil es Elemente rund um die Stadt, in der die Protagonistin ein Zuhause gefunden hat, gibt, die wichtig für die weitere Entwicklung des ganzen Landes sind. Trotzdem dreht sich die Geschichte weiterhin um Miyara und ihren Versuch ein Leben aufzubauen, in der sie all ihre Fähigkeiten zum Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen kann (ohne sich selbst dabei zu vergessen). Ich mochte es im ersten Band sehr, wie Miyara herausfinden musste, wer sie ist, wenn sie keine Prinzessin mehr ist, und wie sie ihr Wissen einsetzen kann, um nicht nur zu überleben, sondern auch eine zufriedenstellende Aufgabe für sich zu finden.

Eine zartgrüne Schale mit Porridge, Bananenscheiben und Karamell-Knusperstücken, daneben lässt sich eine große Tasse mit Tee erahnen.

In Band zwei ging es dann vor allem darum diesen Weg, den die Protagonistin für sich gefunden hatte, vor äußeren Einflüssen zu verteidigen, und im aktuellen Band hat Miyara die Möglichkeit auch wieder ihren Schwestern näher zu kommen und gleichzeitig den Gefahren durch die feindlichen Nachbarländer auf eine Weise entgegen zu treten, die das Land hoffentlich in einen langfristigen Frieden führt. Das klingt jetzt alles größer und dramatischer als es ist, denn bislang kichere ich ständig, während Miyara ihren älteren Schwestern zeigt, was sie alles fern vom Palast gelernt hat, und sie so dazu zwingt herauszufinden, wer sie – abgesehen von ihrer Prinzessinen-Rolle – eigentlich sind. Ich habe gerade wirklich viel Spaß mit meinem Buch, werde jetzt aber erst einmal zu „This Poison Heart“ wechseln, um das „Tageslicht“ zum Lesen der relativ kleinen Druckschrift zu nutzen.

Update 17:00 Uhr

Die englische Taschenbuchausgabe von "This Poison Heart" von Kalynn Bayron auf einer orangen Decke. Das Cover zeigt eine junge Schwarze Frau, die von gefährlich aussehenden dornigen Ranken umgeben ist und in deren gelockten Haaren Blüten stecken.

Nach dem letzten Update habe ich wirklich erst einmal zu „This Poison Heart“ gegriffen. Ich habe das Buch vor kurzem in einem Video mit Büchern, die für den Frühling passen, gefunden. Die Youtuberin meinte, dass das Blumen-/Pflanzenthema frühlingshaft sein müsste, aber für mich fühlt es sich mehr nach Sommer an. Die Geschichte dreht sich um Briseis (Bri), die mit ihren beiden Adoptivmüttern im heutigen Brooklyn lebt. Seit Jahren versucht Bri – mehr oder weniger erfolgreich – vor ihrer Umgebung zu verbergen, dass sie über Pflanzenmagie verfügt. Als sie von der Schwester ihrer leiblichen Mutter ein Anwesen mit einem großen Grundstück drumherum erbt, scheint das die perfekte Gelegenheit zu sein mehr über ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten herauszufinden. Ich habe gerade erst das erste Drittel der Geschichte gelesen und das Gefühl, ich weiß bislang nicht viel mehr als der Klappentext verrät. Aber „This Poison Heart“ ist ein Buch, bei dem ich Spaß daran habe es langsam zu lesen, bei dem ich die Mischung aus rätselhaften Elementen rund um Bris leiblicher Familie, Beschreibungen des vernachlässigten Hauses der verstorbenen Tante und den liebevollen Umgang zwischen Bri und ihren Adoptivmüttern genieße.

Eine geöffnete Konditorenschachtel mit zwei Stück Kuchen darin.

Als es dann Zeit für den Kuchen wurde, habe ich erst einmal wieder zu „Royal Tea Service“ gegriffen (werde aber gleich wieder zu Bris Geschichte wechseln). Heute gab es übrigens Schokoladen-Mousse- und Snickers-Käsekuchen – beides wieder sehr lecker – und wie immer haben mein Mann und ich uns die Stücke geteilt. Ich finde es faszinierend, dass die Preise in dem Café gleich geblieben sind, aber die Kuchenstücke seit zwei Monaten deutlich schmaler sind als früher. Was dafür sorgt, dass sie nicht mehr dieses Gefühl von „Hausfrauen-Kaffeeklatsch“ mitbringen, was aber definitiv immer noch eine ausreichende Menge Kuchen für einen Nachmittag ist. *g*

Update 20:15 Uhr

Bis ich zum Kochen in die Küche musste, habe ich weiter in „This Poison Heart“ gelesen. Ich mag den Roman weiterhin und finde es nett gemeinsam mit Bri mehr über ihre leibliche Familie, ihren Garten (voller giftiger Pflanzen) und ihre Position in dem Ort, in dem sie lebten, herauszufinden. Ich mag bislang sogar die Sprenksel von griechischer Mythologie in der Geschichte, obwohl ich griechische Mythologie normalerweise relativ wenig reizvoll finde …

Zum Abendessen gab es Nudeln mit Linsen-Bolognese, die ich noch im Tiefkühler hatte, und eine Folge von „Blown Away“. Ich finde Glasblasen wirklich faszinierend, auch wenn mich niemand jemals in die Nähe eines Ofens für Glasblasen bringen würde, weil es kaum etwas gibt, was mich mehr ängstigt als die Nähe zu einem Material, das mit so viel Hitze bearbeitet werden muss. Etwas nervig finde ich es, dass sie nun in Staffel 4 anscheinend das Gefühl hatte, sie müssten den Druck auf die Teilnehmer erhöhen, so dass ständig Kunstwerke zu Bruch gehen. Das finde ich selbst als Zuschauerin ziemlich frustrierend …

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Den restlichen Abend habe ich wieder mit „Royal Tea Service“ verbracht und mit einem Schmunzeln verflogt, wie die Protagonistin so nach und nach ihre Schwestern dazu bringt weniger „prinzessinenhaft“ und stattdessen etwas „menschlicher“ zu sein. Ich mag diese Romane wirklich sehr und finde es überraschend bedauerlich, dass ich schon beim letzten Band der Trilogie bin. Jetzt wird es aber so langsam Zeit eine letzte Blogrunde zu drehen und dann ins Bett zu fallen.

Heute hatte ich einen wirklich schönen und entspannten Lese-Sonntag. Danke, dass ihr ihn mit mir gemeinsam verbracht habt! Ich hoffe, ihr hattet heute ebenfalls einen angenehmen Tag und habt morgen einen guten Start in die Woche. 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag im März 2024

Wenn die Wettervorhersage recht hat, dann wird das heute bei uns ein sehr grauer Tag – also theoretisch perfekt, um sich mit einem Buch einzurollen und zu lesen. Wobei ich zugeben muss, dass ich das in der letzten Wochen schon ziemlich intensiv getan habe. Genau genommen habe ich am Samstag vor einer Woche eine (für mich) neue Urban-Fantasy-Reihe („The City Between“-Reihe von W.R. Gingell) begonnen und lese mich seitdem systematisch durch die Bücher. Momentan bin ich bei Band sieben und parallel lese ich den elften Teil, der genaugenommen eine Sammlung von Kurzgeschichten ist, die ich an der passenden Stelle zwischen den Romanen einschiebe. Die Handlung ist eigentlich nichts besonderes, aber ich mag die Figuren und die Geschichte spielt in Tasmanien, was ich auch mal eine nette Abwechslung finde. Wobei ich so langsam das Gefühl habe, dass ich doch mal wieder etwas anderes lesen könnte … Mal schauen, für welches Buch ich mich also später entscheide. Erst einmal muss ich wach genug werden, um unter die Dusche zu hüpfen, und dann sehe ich weiter.

Update 11:00 Uhr

Den Vormittag habe ich recht entspannt verbracht. Ich habe geduscht, mich online rumgetrieben und etwas „Animal Crossing“ gespielt. Vor allem aber habe ich mich mit meinem Mann unterhalten, mit dem ich in der vergangenen Woche wegen Überstunden und Extraterminen nur wenig Zeit verbringen konnte. Außerdem habe ich „Between Decisions“ angefangen, den achten Band der „The City Between“-Reihe … Die Bücher sind wirklich schnell lesbar (und mit 200 bis 280 Seiten ziemlich kurz) und die Autorin schafft es mich mit den kleinen Enthüllungen am Ende eines Bandes so sehr bei der Stange zu halten, dass ich gleich zum nächsten greife. Oh, und ich finde die Idee hinter der Serie nett, weil die Protagonistin von einem Vampir und zwei Fae als „Pet“ gehalten wird – was ihr Schutz garantiert, während sie als eine Art Haushälterin für die drei fungiert. Nur hält das Ganze diese Protagonistin nicht davon ab immer wieder auf eigene Faust Dinge zu tun. Ein bisschen wie all die Teenager-Nebenfiguren, die sonst in Urban-Fantasy-Romanen auftauchen, um die weiche Seite der hartgesottenen Protagonist*innen zu zeigen, beschützt zu werden und neue Informationen zu bringen. Nur dass diese Figur halt dieses Mal die Protagonistin ist … Jetzt gibt es für mich aber erst einmal Frühstück und dann schaue ich, womit ich weitermache.

Ein weißer Teller mit einer gebutterten Scheibe Brot, einer sehr großen Möhre und einer in Stücke geschnittenen Kohlrabi. Daneben steht eine große Tasse mit Tee mit einem Schuss Milch.

Update 15:00 Uhr

Die Taschenbuchausgabe von Bunt! Auf dem Cover ist eine junge Schwarze Frau mit grünen Haaren und Taschen voller Zeichenuntensilien zu sehen, die in einer Hand einen Softball-Schläger hält, der auf ihrer Schulter liegt.

Seit dem letzten Update habe ich gefrühstückt (und parallel dazu Kommentare geschrieben) und dann habe ich zu „Bunt! – Striking Out on Financial Aid“ gegriffen. Der Comic ist im Februar als Taschenbuch erschienen und nach etwas hin und her ist er in der vergangenen Woche bei mir eingetroffen. (Momentan ist für mich die zuverlässigste Weise englischsprachige Bücher zu bestellen, wenn ich direkt über Blackwell’s in UK ordere. Das dauert zwar eine Weile, aber mir werden nicht ständig Vorbestellungen storniert, weil „nicht verfügbar“.) „Bunt!“ ist von Ngozi Ukazu („Check Please“) geschrieben und von Mad Rupert gezeichnet worden. Von Mad Rupert hatte ich noch nichts gesehen und ihr Stil ist mir stellenweise ein bisschen zu unrund, aber bislang amüsiere ich sehr über die Geschichte, die sich um eine Kunststudentin dreht, deren Stipendium weggefallen ist und die deshalb einigen Einfallsreichtum entwickelt, um an ein anderes Stipendium zu gelangen.

Die Taschenbuchausgabe von "A Spy in the House". Das in Rottönen gehaltene Cover zeigt vor allem den Titel in weißen, leicht geschnörkelten Buchstaben. Im Hintergrund ist ein britisch anmutendes Herrenhaus zu erahnen.

Und da fünf Stunden Schlaf heute Nacht wohl nicht genug waren, gab es nach ein paar Kapiteln in „Bunt!“ erst einmal eine Runde Mittagsschlaf. Danach habe ich zu „A Spy in the House“ von Y.S. Lee gegriffen und ein bisschen darin gelesen. Den Roman hatte ich 2020 schon mal gelesen und da er mir gefallen hatte, hatte ich die drei Fortsetzungen der Reihe auf meinen Wunschzettel gesetzt – und die Bücher dann nie gelesen, weil ich auf die richtige Stimmung für historische Kriminalromane wartete. Was bedeutet, dass ich in den letzten Monaten natürlich das Gefühl hatte, ich könnte die drei Titel nicht vom SuB ziehen, ohne vorher meine Erinnerungen an den ersten Band aufzufrischen. Mal schauen, ob ich das gesamte Buch lese, bevor ich zur Fortsetzung greife, im Moment gehe ich davon aus, weil sich die Geschichte wirklich nett liest. *g*

Update 19:00 Uhr

Eine weiße Untertasse mit einem Riegel Schokolade und zwei Schokokeksen, daneben eine große Tasse mit Milchschaumhaube und die restliche Schokoladentafel, deren Verpackung zeigt, dass es eine vegane Nougat-Schokolade ist.

Ich habe das Gefühl, ich war seit dem letzten Update vor allem mit Essen beschäftigt. 😉 Genau genommen habe ich mir am Nachmittag einen Milchkaffee gemacht und dazu eine Schokolade probiert, die es diese Woche bei unserem Gemüsekisten-Anbieter im Angebot gab. Sehr lecker, obwohl ich Nougat normalerweise nicht mag, und mein Mann, der Nougat besonders gern mag, fand sie auch sehr gut. Daneben habe ich ein weiter in „Between Decisions“ gelesen, weil der eReader einfach praktischer ist, wenn ich mit beiden Händen eine Tasse halte (und weil ich wissen wollte, wie es mit einer bestimmten Szene weitergeht *g*). Ansonsten habe ich ein paar Sachen online recherchiert und Seife für die nächsten Monate und einen neuen Pyjama bestellt.

Ein geöffneter Pizzakarton mit einer in Stück geschnittenen Pizza, die mit Ananasstückchen und Zwiebeln belegt ist.

So ist der Nachmittag überraschend schnell rumgegangen und es wurde Zeit die Pizzeria für unser Abendessen anzurufen. Zum Essen haben wir dann die aktuelle Folge von „Delicious in Dungeon“ geschaut. Ich liebe diesen Anime rund um eine Handvoll Abenteurer, die versuchen ein ehemaliges Teammitglied zu retten und dabei versuchen sich (nicht nur) aus finanziellen Gründen vor allem von Dingen zu ernähren, die sie im Dungeon finden! Da wir so viel Freude damit haben, heben wir uns die wöchentliche Folge immer für den Sonntagabend auf. 🙂 Ich weiß noch nicht so recht, womit ich den restlichen Abend verbringe – vielleicht greife ich zur Switch, ich habe in der vergangenen Woche ziemlich wenig gespielt … Aber vorher drehe ich erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde!

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Den Abend habe ich damit verbracht ein paar Sachen für morgen vorzubereiten, „Bunt!“ zu beenden (und dabei regelmäßig zu kichern) und noch ein bisschen „Silent Hope“ zu spielen. Letzteres war nicht sehr erfolgreich, weil ich definitiv schon zu müde war für ein Spiel, bei dem ich etwas aufpassen muss, damit mich die verschiedenen Gegner nicht erwischen. *g*

Jetzt drehe ich noch eine letzte Blogrunde und dann falle ich ins Bett! Es war wieder sehr nett mit euch den Tag zu verbringen und ich habe mich gefreut, dass heute so viele dabei waren! Ich hoffe, ihr habt morgen einen guten Start in die Woche – und vielleicht lesen wir uns ja in einem Monat wieder hier! 🙂

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Heutige Mitleserinnen: