Schlagwort: Lese-Sonntag 2024

Lese-Sonntag Dezember 2024

Heute ist nicht nur der 3. Advent, sondern auch der dritte Sonntag im Monat und somit „Lese-Sonntag“. Ich schwanke momentan zwischen „das war ein ganz schön langes Jahr“ und „wie kann das Jahr schon fast vorbei sein“. Vor allem aber freue ich mich gerade darauf, dass die nächsten 2 1/2 Wochen für mich – wenn alles wie geplant läuft – einen entspannten Jahresausklang und ziemlich viel Freizeit mit sich bringen werden. Heute starte ich schon mal entspannt mit den für einen Lese-Sonntag üblichen Plänen, die dieses Mal aus einer Brettspiel-Runde, einem kurzem Puzzle-Abstecher und viel Lesen bestehen. Bevor ich aber zum Buch (heute werde definitiv viel Zeit mit October Daye verbringen) greife, gönne ich mir ein langsames Wachwerden und entspanntes Rumwuseln in der Wohnung.

Update 11:00 Uhr

Eine grüne Puzzlematte, auf der in der oberen Hälfte ein weihnachtliches Puzzle zu erkennen ist. Darunter liegt ein Blatt, auf dem mehrere Puzzleteile verteilt wurden, neben dem Blatt steht eine kleine Schachtel mit der Nummer 15. Auf einer Ecke des Puzzles liegt zusätzlich noch ein Buch mit dem Titel "The Biggest Christmas Secret Ever".

Mein Vormittag ist bislang sehr angenehm vergangen. Ich habe das Geschirr von gestern Abend abgespült, etwas aufgeräumt und mich online rumgetrieben. Außerdem habe ich das heutige Stück meines Adventskalender-Puzzles gepuzzelt. Das Puzzle ist ehrlich gesagt nicht besonders hübsch und auch die Teile sind von ziemlich schlechter Qualität, aber ich finde es gerade sehr nett mich morgens für ein paar Minuten hinzusetzen und ein bisschen zu puzzeln. Dieses portionsweise Vorgehen passt mir gerade ziemlich gut, weil es verhindert, dass ich nicht von meinem Puzzle loskomme und stundenlang daran hängenbleibe, wenn ich doch eigentlich andere Dinge tun will. 😉 Ich denke, ich werde in den nächsten Monaten die Augen nach einer hübscheren Variante eines Adventskalender-Puzzles aufhalten und dann mein aktuelles im nächsten Herbst im Tauschladen abgeben. Außerdem habe ich das aktuelle Kapitel in meinem – wirklich sehr niedlichem – Adventskalenderbuch gelesen. Jetzt gibt es erst einmal Frühstück (Porridge) für mich und dann spielen mein Mann und ich wieder „Keep the Heroes Out!“. Da sind wir inzwischen bei der Boss-Battles-Erweiterung angekommen, was neue Gegner und neue Siegesbedingungen bedeutet – das war am vergangenen Wochenende schon sehr lustig und ich bin gespannt, wie es damit weitergeht!

Update 14:00 Uhr

Eine Ansammlung von Karten auf einem Tisch. Davor liegt eine blaue Holzfigur, die einen doppelköpfigen Troll darstellt.

Bei unserer heutigen „Keep the Heroes Out!“-Runde habe ich zum ersten Mal einen Steintroll gespielt. Der Troll war im letzten Szenario unser Bossgegner und dadurch, dass wir ihn besiegt hatten, haben wir ihn als neues Mitglied in unserer Dungeon-Besatzung gewonnen. Beim heutigen Szenario ging es mal wieder um ein Konzert, das in unserem Dungeon stattfand. Die auftretende Künstlerin war eine Medusa und unter den üblichen eindringenden Helden befanden sich dieses Mal auch besonders extreme Fans der Sängerin, die in der Nähe ihres Idols extra Fähigkeiten entwickelten. Ich finde es lustig, dass durch die Erweiterung etwas Abwechslung – und neue Monster – in das Spiel kommt, aber bislang (also mit den beiden „schwächeren“ Bossen, die wir bisher bekämpft haben) fühlt es sich auch so an, als ob die zweite Angriffswelle überraschend schnell vorbei geht. Ich weiß nicht, ob wir einen weiteren Angriff überstanden hätten, aber ich hätte es trotzdem spannend gefunden, noch mehr von den Sonderfähigkeiten der Bossgegner zu erleben. So oder so haben wir weiterhin viel Spaß mit „Keep the Heroes Out!“ – was nach inzwischen 27 Runden (bzw. 22 erfolgreich bestandenen Szenarien) ein großes Lob für das Spiel ist! Jetzt rolle ich mich aber erst einmal unter meiner Decke auf dem Sofa ein und greife zu meinem Roman.

Update 18:30 Uhr

Eine weiße Untertasse mit einigen Keksen und zwei Marzipankartoffeln. Dabei stechen besonders zwei Kekse ins Auge, die wie die Kleine Mü (von den Mumin-Geschichten) und ein Elch geformt sind. Rechts neben der Untertasse steht eine rot-weiß gestreifte Tasse mit köstlich-schaumiger Heißer Schokolade, auf deren Oberfläche einige kleine Marshmallows schwimmen. Links hinter den Keksen ist eine kleine brennende Sturmlatern zu sehen und im Hintergrund liegen zwei Mass Paperbacks aufeinander gestapelt.

Die Zeit seit dem letzten Update habe ich mit so einigen gelesenen Seiten und einem kleinen Nickerchen verbracht. Ich muss zugeben, dass ich „Sleep No More“ gerade überraschend unangenehm zu lesen finde, weil am Ende des vorherigen Bandes etwas passiert ist, das … die Welt, in der Toby lebt, auf den Kopf gestellt hat. Es ist schwierig sehr viel mehr dazu zu sagen, ohne zu spoilern, aber die Ereignisse haben dazu geführt, dass ich in diesem Buch der Perspektive einer Person folge, die davon überzeugt ist, dass sie aufgrund ihrer Geburt eine Person zweiter Klasse ist. Ich empfinde schon fast körperliches Unbehagen, wenn ich das lese, obwohl bislang nichts wirklich Schlimmes passiert ist. Trotzdem will ich unbedingt herausfinden wie es weitergeht und natürlich auch wie es Toby und all den anderen Charakteren in ihrem Umfeld ergeht – vor allem, da ich weiß, dass der nächste Roman diesen Geschichte noch einmal aus einer anderen Perspektive erzählt. (Außerdem habe ich noch eine Kurzgeschichte Novelle einen kurzen Roman [einen Text mit ungefähr 60.000 Wörtern] über Patreon bekommen, die der – soweit ich weiß – Teile dieser Handlung noch einmal aus der Sicht einer dritten Person erzählt.) Ich werde also noch eine Weile mit dieser unangenehmen Lebensrealität beschäftigt sein, was definitiv okay ist, weil ich sehr gespannt auf die Unterschiede in diesen verschiedenen Versionen bin. Bevor ich aber weiterlesen kann wird es Zeit, dass ich in die Küche gehe und das Abendessen koche.

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Der Abend ist wieder einmal überraschend schnell rumgegangen. Nach dem letzten Update habe ich erst einmal gekocht (Kartoffel-Erbsen-Auflauf – sehr lecker, aber nicht sehr fotogen 😉 ) und zum Essen gab es dann eine der aktuellen „Is It Cake?“-Folgen. Danach habe ich weiter in „Sleep No More“ gelesen und mehr über den aktuellen Zustand der Welt herausgefunden. Ich finde es spannend die Figuren, die ich in den letzten Jahren durch Tobys Abenteuer kennengelernt habe, nun in ganz neuem Zusammenhang zu sehen. Aber es fühlt sich auch seltsam an – ein bisschen als ob ich einen sehr vertrauten Film auf einmal mit einem leicht anderen Soundtrack schauen würde … Ich bin auf jeden Fall neugierig, was dieser Roman (plus die Fortsetzung und natürlich die weitere Geschichte) in den nächsten Tagen noch für mich bereit halten werden.

Aber erst einmal wird es so langsam Zeit den Tag zu beenden. Ich habe den heutigen Lese-Sonntag wieder sehr genossen – ich mag solch entspannte Tage wirklcih gern! – und es war wirklich nett, dass sich Kiya mir wieder angeschlossen hat. Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls einen angenehmen 3. Advent! Gute Nacht! 🙂

***

Heutige Mitleser*in:

Lese-Sonntag November 2024

Heute ist schon der dritte Sonntag im November und somit Lese-Sonntag! Ich muss zugeben, dass ich mich in diesem Monat etwas vom Verstreichen der Zeit überrumpelt fühle. Am Mittwoch habe ich festgestellt, dass ich in den vergangenen zwei Wochen nicht mehr als eine 32seitige Kurzgeschichte gelesen hatte und auch sonst habe ich das Gefühl, dass mit mir nicht viel los war. Abgesehen davon, dass ich eine Menge (Brot, Kuchen, Kekse) gebacken … und meine nicht so geringe Sammlung an Werkzeug sortiert, ausgemistet und neu verstaut … und so einige Dinge zum Tauschladen gebracht habe. Aber grundsätzlich fühlt es sich an, als ob ich in diesem Jahr den November nicht so genießen könnte, wie ich es normalerweise tue. Ich hoffe sehr, dass der heutige Lese-Sonntag da für eine Wendung sorgen kann. Vor allem bin ich gespannt, ob ich heute endlich mal wieder zum Buch greife. Ich habe so viele schöne angefangene Romane neben mir aufgestapelt, die ich eigentlich gern weiterlesen würde … oder vielleicht sollte ich mal wieder einen vertrauten Titel aus dem Regal ziehen? Mal schauen, wie der Tag so verläuft.

Update 12:45 Uhr

Der Vormittag verging für mich mit entspanntem Rumwuseln und einer Runde „Keep the Heroes Out!“ mit meinem Mann. Beim Spielen sind wir inzwischen beim 17. Szenario angekommen und das bedeutet, dass wir nicht nur zwei verschiedene Sonderkarten in das „Heldendeck“ mischen mussten, sondern dass es auch für die unterschiedlichen angreifenden Helden Sonderregeln gab. Auf der anderen Seiten bekamen wir (ich mit meinen Echsen und mein Mann mit seinen Ratten) dieses Mal Unterstützung von den beiden Hexen Olga und Cynthia – während Olga Frösche herbeirief, die unsere Gegner angreifen konnten, hat Cynthia direkt gekämpft. Wobei die Frösche da nützlicher waren, da die kämpften bis sie besiegt wurden, während Olga und Cynthia nur aktiv wurden, wenn wir ihre Karte in die Finger bekamen. Ich finde es jedes Mal wieder faszinierend, wie unterschiedlich sich diese Spiele mit jedem Szenario anfühlen und amüsiere mich über die kleine „Geschichte“, die dadurch erzählt wird. Das Spiel war wirklich eine der besten Anschaffungen in diesem Jahr – und wir sind noch nicht fertig mit dem Grundspiel und haben dann noch die Erweiterung vor uns. *g*

Bevor ich mir überlege, was ich den Nachmittag über machen werde, gibt es erst einmal Frühstück für mich!

Update 17:00 Uhr

Das war wirklich ein etwas seltsamer Nachmittag. *g* Nach dem letzten Update habe ich erst einmal gefrühstückt und dabei auf Youtube etwas „CaFae Latte“ geschaut. Das sind (zusammengeschnittene) Tiktok-Beiträge von C. M. Alongi, in denen kurze Geschichte aus einem von einer Fae-Prinzessin geführten Café in unserer Welt erzählt werden. Ich mag diese amüsanten, diversen Urban-Fantasy-Videos, über die ich erst in den letzten Tagen gestolpert bin, und wann immer ich für ein paar Minuten Unterhaltung suche, schaue ich ein paar der kurzen Folgen. Danach wollte ich mir eigentlich ein Buch suchen und schauen, ob es mit dem Lesen klappen würde, aber stattdessen fühlte ich mich (natürlich vollkommen grundlos) etwas von den diversen, ineinanderverschmelzenden Stapeln in meinem Rücken bedroht. Weshalb ich etwas dagegen unternommen habe …

Ich habe also einen Teil meines Nachmittags damit zugebracht und die verschiedenen Stapel, die sich in den letzten Wochen rund um das Sofa gebildet hatten, abgebaut, sortiert und … äh … auf einen Beistelltisch umgelagert. Immerhin kann ich nun genau sagen, wo die Bücher sind, die ich noch rezensieren will, wo die sind, die ich für aktuelle Projekte benötige, welche Sachbücher ich eigentlich in diesem Jahr noch lesen wollte und welche Titel ich vor dem Jahresende auch noch lesen möchte. Außerdem kann ich – sobald ich die beiden Romane quergelesen habe – die Weihnachtsgeschenke für meine Mutter schon mal geschenkfertig machen und muss dann im Dezember nur noch eine nette Karte schreiben und das Ganze abschicken. Ich hoffe sehr, dass die Aktion mich ein bisschen zum Lesen und Rezensieren anspornt! Außerdem habe ich bei der Gelegenheit die vier neuen Boxen zusammengebaut, die für etwas mehr Ordnung (und Platz für Brettspiele) sorgen sollen.

Und weil ich bei der ganzen Aktion „Digger Unearthed“ von Ursula Vernon ausgegraben habe und mir ursprünglich Anfang des Jahres vorgenommen hatte, dass ich mir auch mal meine ungelesenen Comics anschauen wollte, habe ich den Wälzer angefangen. Ich habe die Hardcover-Ausgabe, die über den Kickstarter zu bekommen war, den Patrick Rothfuss für eine Digger-Neuauflage gestartet hatte. Nachdem ich den Comic bekommen hatte, hatte ich mich sehr über die wertige Ausgabe gefreut, in ein paar Kapitel reingeblättert und dann beschlossen, dass ich mir dafür mal Zeit und Ruhe nehmen würde. Wobei es dann geblieben ist …

Update 20:00 Uhr

Bis es Zeit zum Abendessen (Kartoffelsuppe, die ich gestern gekocht hatte und die mein Mann heute für uns aufgewärmt hat) wurde, habe ich dann auch wirklich in „Digger Unearthed“ gelesen. Ich muss zugeben, dass ich vorher gar nicht so viel über die Handlung wusste, aber ich genieße es gerade sehr die Geschichte von Digger zu lesen. Digger ist ein(e) Wombat(dame), die beim Graben verloren ging und nun lauter skurrile, magische Abenteuer mit seltsamen und/oder göttlichen Wesen erlebt. Diese Mischung aus vollkommen absurden und vollkommen pragmatischen Momenten ist einfach typisch für Ursula Vernon und ich mag das wirklich gern. Ich denke, ich werde den Rest des Abends weiter mit meinem Comic verbringen – bei einem Umfang von fast 800 Seiten habe ich ja auch noch ein bisschen was davon. 😉

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Die Zeit seit dem letzten Update habe ich wirklich mit dem Lesen von „Digger Unearthed“ verbracht und mich dabei wunderbar amüsiert. Ich freue mich sehr darüber, dass meine kleine Umstapelaktion mich dazu gebracht hat, dass ich den Comic endlich anfange. Damit werde ich in den nächsten Tagen noch eine nette Zeit verbringen und es ist toll mal wieder was zu Lesen, bei dem ich das Weiterlesen kaum erwarten kann. Hoffentlich schwappt dieses Gefühl dann auch mal wieder zu meinen Romanen und Sachbüchern über, denn da hatte ich heute auch so einige in der Hand, die ich eigentlich gern lesen oder zumindest mal beenden würde.

Alles in allem hatte ich heute einen schön entspannten Tag und das ist alles, was ich von einem Lese-Sonntag erwarte. Ich hoffe, Anette hat den heutigen Tag auch genossen und wünsche sonst allen, die hier vielleicht noch reinlesen sollten, einen schönen Start in die kommende Woche! Ich habe ein paar Termine vor mir, von denen ich jetzt schon sagen kann, dass sie mehr Zeit kosten werden, als mir lieb ist. Aber wenn die erledigt sind, steht nur noch ein Posten auf der „unbedingt in diesem Jahr endlich erledigen“-Liste! Mal schauen, ob ich den bis zum nächsten Lese-Sonntag auch noch abgehakt bekomme …

***

Heutige Mitleserin:

Anette

Lese-Sonntag im September 2024

Nach meiner Sommerpause freue ich mich heute besonders auf den heutigen Lese-Sonntag. Dabei weiß ich noch gar nicht so recht, womit ich mir den Tag vertreiben will – abgesehen davon, dass mein Mann und ich definitiv eine Brettspielrunde einlegen werden. Ich habe einen Stapel mit Büchern, die ich eigentlich im Sommer lesen wollte und die von mir noch eine Chance bis Ende September bekommen (im Oktober wird es dann Zeit zu dem Stapel mit „Herbstbüchern“ zu greifen, der langsam anwächst *g*). Außerdem hätte ich mal wieder Lust zu Puzzeln, aber da mein Mann die nächsten drei Tage Urlaub hat und dann den Tisch für Solospiele nutzen will, wäre es ungeschickt, wenn ich heute ein Puzzle anfangen würde. Wenn ich mich dazu aufraffen könnte, gäbe es auch noch die eine oder andere Rezension, die ich eigentlich noch schreiben möchte … Erst einmal aber muss ich wach genug werden, um noch ein bisschen rumzuwuseln, und dann schaue ich, womit ich in den gemütlichen Teil des Tages starte.

Update 11:30 Uhr

Eine angeschaltete Switch, deren Bildschirm eine Szene aus "Animal Crossing" zeigt. Meine Nachbarin Bella (ein rot-schwarzer Hund) sagt zu meinem Charakter "Ganz schön früh unterwegs. Könnte man ja fast neidisch werden, wenn man denn wach wäre ..."

Der Vormittag ist angenehm entspannt vergangen. Ich habe ein bisschen aufgeräumt, den Abwasch von gestern Abend erledigt, geduscht und dann „Animal Crossing“ gespielt. Außerdem habe ich eine Kurzgeschichte aus „The Super Sunny Murder Club“ gelesen, genau genommen die Geschichte „Window Pain“ von Sharna Jackson. Die Handlung wird aus der Perspektive von Paul erzählt, der sich in seinen Sommerferien vor der Hitze und den Pollen in seinem Zimmer versteckt und die Vorgänge in der gegenüberliegenen Schule beobachtet – was dazu führt, dass er einen Streit zwischen zwei Lehrkräften miterlebt, sowie eine verdächtige nächtliche Aktion, die ihn zu der Überzeugung bringt, dass dort ein Mord geschehen ist. Ich fand die Geschichte nett und unterhaltsam – muss aber zugeben, dass ich diese Anthologie bislang nicht ganz so nett finde wie „The Very Merry Murder Club“. Nachde ich jetzt noch gefrühstückt (und mit meinem Mann über den gerade seinen Geist aufgebenden Fernseher und eine eventuelle Neuanschaffung diskutiert habe) geht es jetzt erst einmal zum Brettspielen.

Ein Teller mit einem Gurkenbrot, Gurkenscheiben und Möhren, neben einer Tasse mit Tee und einem sehr bunten Taschenbuch mit dem Titel "The Super Sunny Murder Club"

Update 15:30 Uhr

Der Aufbau des siebten Szenario von "Keep the Heros Out" stellt ein dicht verwinkeltes Dungeon da, in dem einige Gnolle und Ratten unterwegs sind. Im Vordergrund sind mehrere Spielkarten mit unterschiedlichen Aktionen zu erkennen.

Unsere heutige „Keep the Heroes Out“-Runde hat wieder viel Spaß gemacht. Seitdem wir das Spiel im Juli bekommen haben, haben wir schon so einige Male gespielt und es war immer lustig. In diesem Brettspiel gehören die Spieler zu einer Gruppe von Monstern, die ein Dungeon betreiben und die sich regelmäßig gegen eindringende Helden verteidigen müssen. Dabei sorgen die unterschiedlichen Szenarien immer wieder für neue Ausgangssituationen – dieses Mal hatten wir Monster (mein Mann spielte Gnolle, ich spielte Ratten) den Verdacht, dass eine gegnerische Gruppe unseren Bibliothekar bestechen würde, um an Insider-Informationen zu kommen. Was dazu führte, dass die besonderen Gegner für diese Spielrunde unter bestimmten Bedingungen unsere Schatztruhen hätten ausräumen können – was wir natürlich verhindert haben! *g* Wir sind ziemlich erfolgreich bei diesem Spiel, wenn auch nur auf der leichtesten Stufe. Bei unseren bisher einzigen Versuch mit einem höheren Schwierigkeitsgrad sind wir hoffnungslos gescheitert – ich bin gespannt, ob das beim nächsten Mal besser wird, da wir inzwischen die verschiedenen Monstergruppen und ihre Fähigkeiten besser kennen.

Die Taschenbuchausgabe von "The Forgotten Magic" auf einer orangefarbenden Decke. Das Cover zeigt zwei dunkelhaarige Kinder in einem düsteren Wald. Die Hände des Jungen auf der linken Seite sind von Flammen umschlossen, während das Mädchen auf der rechten Seite eine Katze auf der Schulter, ein Zauberbuch unterm Arm und ein leuchtendes Glas in der anderen Hand hat.

Nach dem Brettspielen habe ich zu „The Forgotten Magic“, den ersten Teil der Artezans-Reihe gegriffen. Ich mochte bislang alles, was ich von L.D. Lapinski gelesen habe und der Anfang von dieser neuen Reihe gefällt mir bislang auch. Die Geschichte wird aus der Perspektive des elfjährigen Ed(ward) erzählt. Ed nimmt zum Beginn der Sommerferien gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester Elodie an einer Zeremonie teil, die enthüllen soll, über welche Form von Magie die Kinder verfügen (oder ob sie vielleicht keinerlei Magie haben). Edward ist schrecklich nervös und ängstlich und die Tatsache, dass bei dieser Zeremonie so viele Personen anwesend sind, macht es für ihn nicht einfacher. Bislang lese ich überraschend gern aus Eds Perspektive, obwohl er so eine Ansammlung von Ängsten und Neid und Fluchtgedanken ist, und ich bin gespannt, wie es mit ihm weitergeht. Das Buch scheint für mich heute genau das richtige zu sein – was mich ein bisschen erleichtert, nachdem ich in den letzten Tagen so viele Romane angefangen habe, um am nächsten Tag zu einem anderen Titel zu greifen.

Update 19:00 Uhr

Ein Zitat aus "The Forgotten Magic", der Text lautet: ... "Feels like a relive, doesn't it?" she said. "Finally over!" An ugly wee knot of jealousy prodded Ed in the ribs. "Aye, I guess it does. No more wondering if we're magic or not." Ed stopped in front of his door. He had to get over himself. Elodie hadn't done any of this on purpose, and he knew what it was like to be ignored and alone. "I didn't say before ... well done. It's a great power, Elodie." She beamed in response. "Thanks, Ed!"

Den Nachmittag über habe ich weiter in „The Forgetten Magic“ gelesen und mich sehr darüber gefreut wie L.D. Lapinski mit Eds negativen Gefühlen umgeht. Ich mag es sehr, dass Ed als Figur eifersüchtig sein darf, ohne dass ihn das zu einem unangenehmen Charakter macht. Er steht zu seinen negativen Gefühlen und auch wenn ihm das nicht leicht fällt, so versucht er vernünftig mit ihnen umzugehen und seine Mitmenschen nicht darunter leiden zu lassen. Sobald ihm bewusst wird, dass die andere Person keine Schuld daran hat, dass er sich gerade schlecht fühlt, versucht er sich wie ein anständiger Mensch zu verhalten.

Ein kleiner Tisch mit einer großen Tasse mit einer Milchschaumhaube, einer Untertasse mit Schokolade darauf und der Taschenbuchausgabe von "The Forgotten Magic".

Bislang ist die Handlung relativ einfach gestrickt (das Buch ist halt für eine Zielgruppe zwischen 8 und 10 Jahren gedacht), aber die Themen, die angesprochen werden sind ziemlich breit gefächert. Vor allem aber gefällt mir diese Mischung aus zuckersüßen und unterschwellig bedrohlichen Elementen, die durch die Vergangenheit der Artezans und durch die Dinge, die Ed nach der Zeremonie herausfindet. (Sorry, da versuche ich gerade Spoiler zu vermeiden. *g*) Ich bin mir sicher, ich werde heute Abend noch etwas weiterlesen, aber vorher werde ich einige Zeit mit Abendessen kochen (und essen) beschäftigt sein.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Eine weiße Schale, deren linken Hälfte mit Reis und deren rechten Hälfte mit Matar Paneer (Erbsen und gebratener Paneer in einer würzigen Tomatensauce) gefüllt ist.

Zum Abendessen gab es heute Matar Paneer mit Reis – seitdem unser Biokisten-Anbieter auch Paneer im Sortiment hat, experimentier ich wieder mehr mit indischen Rezepten. Bei Matar Paneer mag ich diese Mischung aus leichter Schärfe, Cremigkeit (die durch den Paneer und Cashew-Mus in der Sauce kommt) und der Süße der Erbsen. Außerdem lässt sich das Ganze relativ einfach kochen, der größte Zeitaufwand kommt durch das Anbraten des Paneer …

Nach dem Essen habe ich erst einmal etwas Abwechslung gebraucht und zu „The Old Man in the Corner“ von Baroness Orczy gegriffen. Diese Sammlung von Kurzgeschichten wurde 1909 veröffentlicht und die Geschichten drehen sich um einen namenlosen alten Mann, der regelmäßig in einem Café sitzt und der jungen Journalistin Polly Burton erzählt, was seiner Meinung nach die Lösung für aufsehenerregende Kriminalfälle sei. Dabei fasst er erst einmal zusammen, wie genau das Verbrechen passiert ist, dann fügt er die Informationen hinzu, die durch die Polizei (und eventuell vor Gericht) gesammelt wurden, um in einem dritten Teil seine Schlussfolgerungen zu präsentieren. Ich habe heute den zweiten Fall rund um einen Diamantenraub gelesen und fand die Lösung relativ offensichtlich, aber insgesamt fühle ich mich von den Geschichten gut unterhalten. Es wird schon deutlich, dass sich die Autorin von den Sherlock-Holmes-Veröffentlichungen hat inspirieren lassen, aber ihre Geschichten sind kein reiner Abklatsch und haben eine andere Atmosphäre.

Ein angeschalteter eReader, dessen Bildschirm das Cover von "The Old Man in the Corner" zeigt. Das Cover besteht aus einer Zeichnung eines alten Mannes in einem Ohrensesse, der von ein paar floralen Elementen umgeben ist.

Nach „The Old Man in the Corner“ habe ich wieder zu „The Forgotten Magic“ gegriffen und werde vermutlich vor dem Schlafengehen auch noch ein paar weitere Seiten darin lesen. Da ich aber nicht mehr so lange aufbleiben werde, ist dies mein letztes Update für heute. Ich habe den heutigen Lese-Sonntag mal wieder sehr genossen! Danke, Kiya, dass du dich mir heute angeschlossen hast – ich hoffe, du hattest einen ebenso netten Tag wie ich!

Habt einen guten Start in die neue Woche! Wir lesen uns – hoffentlich – wieder während des Herbstlesens. 🙂

***

Heutige Mitleserin:

Lese-Sonntag im Juni 2024

Nach den letzten Wochen kann ich sagen, dass selbst kühleres Wetter zu dieser Jahreszeit nicht ausreicht, um die Wohnung ohne Verdunklung kühl zu halten. Was bedeutet, dass ich in den vergangenen zwei Wochen so grumpig war, weil ich trotz der kühleren Temperaturen tagsüber regelmäßig im Dunklen leben musste, dass ich nicht besonders viel (für den Blog) auf die Reihe bekommen habe. Heute soll es immerhin so bewölkt und regnerisch sein, dass ich auf ein paar Stunden mit Tageslicht hoffe – mal schauen, ob das auch wirklich klappt. Viel geplant habe ich für heute nicht. Ich will ein Nachtischrezept (für Lemon Mousse) ausprobieren und eventuell bringe ich heute Nachmittag noch ein paar aussortierte Sachen zu dem neuen Tauschladen im Viertel. Vor allem aber hoffe ich auf ein paar entspannte Lesestunden!

Oh, und da es hier vermutlich nicht so schnell untergeht wie am Ende des Beitrags kommt hier noch der Hinweis, dass es im Juli und August keine Lese-Sonntag auf meinem Blog geben wird, da der von mir in „Sommerpause“ geschickt wird.

Update 10:00 Uhr

Die Regenwand ist schon zu erahnen, aber bislang kommt noch überraschend viel Sonnenschein unter den Wolken hervor. Mal schauen, wie sich das so im Laufe des Vormittags noch so entwickelt … Bislang habe ich meinen Tag entspannt angehen lassen. Ich habe geschaut, was in der Nacht so in meiner amerikanischen Timeline los war, habe ein bisschen im Haushalt rumgepuddelt und die Basismasse für die Lemon Mousse gekocht. So richtig kann ich mich noch gar nicht entscheiden, was ich als nächstes machen mag … vielleicht greife ich einfach erst einmal zur Switch und drehe eine kleine Animal-Crossing-Runde.

Update 13:30 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich wirklich erst einmal eine gemütliche Runde „Animal Crossing“ gespielt. Nachdem in den letzten Wochen ein paar neue Nachbarn auf meine Insel gezogen sind, fühlt sich das Spiel wieder ein bisschen „interessanter“ an. Und demnächst will ich mir mal wieder etwas Zeit nehmen, um für die neuen Nachbarn Ferienhäuser einzurichten – ich mag dieses entspannte Rumwuseln auf der Insel. 🙂 Danach gab es erst einmal Frühstück (der Erdbeer-Vanillequark dieses Mal „dekorativ“ in dem Aufbewahrungsbehälter *g*) für mich und dazu habe ich zu der Kurzgeschichte „The Trouble With Toppers“ von L.A. Scott aus der Anthologie „Summer Tales From Cozy Vales“ gegriffen. Die Geschichte wurde aus der Perspektive eines gnomischen Erfinders geschrieben, der befürchtet, dass seine neue Nachbarin – eine gnomische Botanikerin – dafür verantwortlich ist, dass sein Garten auf einmal voller Eicheln ist. Während seine Nachbarin davon ausgeht, dass seine Erfindungen dafür verantwortlich sind, dass ihre Beete ständig verwüstet werden … Das war eine nett zu lesende Geschichte, wenn auch etwas sehr vorhersehbar. Mal schauen, was die Anthologie noch so bringen wird – die Wintervariante davon mochte ich sehr gern.

Nachdem ich die Geschichte beendet hatte, bin ich erst einmal wieder in die Küche gewandert und habe die inzwischen erkaltete Basis für die Lemon Mousse aufgeschlagen und mit (ebenfalls aufgeschlagener) Sahne vermischt und in Gläser gefüllt. Ich denke, das wird heute (und morgen) Abend ein ziemlich leckerer Abschluss fürs Abendessen. 🙂 (Das nächste Mal sollte ich ein bisschen mehr Kurkuma für einen etwas intensiveren Gelbton untermischen.)

Update 16:30 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich mich umgezogen und bin zu dem neuen Tauschladen im Viertel gegangen, um ein paar ausgemistete Kleidungsstücke abzugeben. Der Laden hat vor ein paar Wochen aufgemacht, hat drei Nachmittage pro Woche geöffnet (wenn es genügend Freiwillige für die Tage gibt) und ist zu Fuß gut erreichbar – ich hoffe sehr, dass er länger erhalten bleibt! Ich habe noch so viele Sachen im Haus, die ich in den letzten zwei Jahren aussortiert habe und die ich dort im Laufe der Zeit gern noch abgeben würde. (Falls ihr euch wundert, dass ich aussortierte Sachen zwei Jahre lang in der Wohnung lasse: Das Sozialkaufhaus, wo ich die sonst abgegeben hätte, liegt in einem Industriegebiet, das ich nicht problemlos mit dem Öffentlichen Nahverkehr erreichen kann. Weshalb ich für die Fahrt ein Auto miete, was sich aber nur lohnt, wenn ich genug abzugeben (und noch andere Dinge vor)habe.)

Eine sehr lange Nähnadel auf einem Tisch.

Da es anscheinend unmöglich ist etwas in einem Tauschladen abzugeben, ohne mit einem neuen Gegenstand rauszukommen, habe ich für euch gleich noch meine „Neuanschaffung“ fotografiert. *g* Es war ein wirklich glücklicher Zufall, dass die Person, die meine Sachen entgegennahm, gerade eine Tüte mit Handarbeitssachen sortierte und mir dabei die Nadel ins Auge fiel. Eine ähnliche Nadel habe ich nämlich gerade erst in den letzten Tagen auf den Merkzettel für den nächsten Besuch im Kurzwarengeschäft gesetzt. Jetzt muss ich nicht gleich ein ganzes Set kaufen, sondern kann morgen Nachmittag ausprobieren, ob diese Nadel für das geplante Projekt passt.

Die Taschenbuchausgabe von "Threads of Life". Das Cover zeigt verschiedene Motive vor einem intensiv rotem Hintergrund - bei genauerem Hinsehen lässt sich erkennen, dass es eine Stickerei ist.

Nachdem ich wieder zuhause war, habe ich zu „Threads of Life“ von Clare Hunter gegriffen und das Kapitel „Identity“ gelesen, das sich unter anderem um traditionelle palästinensische und ukrainische Stickereien dreht und wie sich diese Traditionen verändern, wenn Gebiete erobert werden oder Personen aus unterschiedlichen Regionen eines Landes auf engem Raum zusammengepfercht werden …

Update 18:30 Uhr

Bevor ich gleich zum Kochen in die Küche gehe, wollte ich hier noch ein Update hinterlassen, auch wenn nicht so viel Zeit seit dem letzten vergangen ist. Heute Nachmittag gab es für mich und meinen Mann noch je zwei Zitronenkuchen-Stückchen. Ich hatte gestern – weil ich die Schale der für den heutigen Nachtisch gekauften Zitronen nutzen wollten – spontan einen Kuchen gebacken. Und weil das so spontan war, habe ich mein klassisches Napfkuchenrezept nicht mit Eiern, sondern mit veganem Ei-Ersatz gemacht. Was dazu führte, dass aus einem „der gelingt immer“-Kuchen eine seltsame Variante wurde, die teils zu trocken und teils zu feucht wurde. Hübsch ist dieser Zitronen-Kuchen definitiv nicht und die Konsistenz fühlt sich beim Essen auch etwas seltsam an, aber er schmeckt wie sehr zitronige, feste Scones – was gar nicht so schlecht ist. *g* Trotzdem werde ich das nächste Mal, wenn ich mit Ei-Ersatz backen will, wohl nach einem veganen Kuchenrezept suchen, statt meine klassischen Rezepte damit abzuwandeln.

Danach habe ich zu „Chalice“ von Robin McKinley gegriffen, um noch etwas weiter das Tageslicht auszunutzen. „Chalice“ habe ich vor kurzem beim Staubwischen in der Hand gehalten und gedacht, dass das doch eigentlich das perfekte Sommerbuch sei mit all den Beschreibungen von Natur, von Imkerei und dem Feuerpriester, der – obwohl er nach seiner Tempelausbildung nicht mehr ganz menschlich ist – nun für das Land seiner Familie und die darauf lebenden Personen verantwortlich ist. Ich habe gerade mal nachgeschaut und festgestellt, dass es acht Jahre her ist, dass ich den Roman gelesen habe. Aber ich habe noch so viele Details präsent, dass es sich anfühlt, als ob es deutlich kürzer her ist – und ich genieße gerade das Wiedersehen mit Mirasol und dem Master sehr.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Zum Abendessen gab es heute Frühkartoffeln mit Kräuterquark (schön wenig Arbeit, wenn ich davon absehe, dass ich für zwei Personen beim Essen Kartoffeln pellen darf) und zum Nachtisch die Lemon Mousse, die wunderbar sauer und erfrischend war. (Beim nächsten Mal würde ich das Rezept aber mit etwas weniger Stärke in der Zitronenmasse ausprobieren.) Nach dem Essen habe ich zum eReader gegriffen und weiter in der Urban-Fantasy-Serie „Demons of Oblivion“ von Skyla Dawn Cameron gelesen. Genau genommen lese ich da gerade den vierten Band („Exhumed“), der aus der Sicht der Vampirin Zara Lain erzählt wird. Ich finde es faszinierend, dass es deutlich spürbar ist, dass die Romane schon vor mehr als zehn Jahren geschrieben wurden, weil sie sehr viele Aspekte der damaligen Urban-Fantasy-Geschichten aufweisen. Auf der anderen Seite gibt es immer wieder Elemente, die ich so noch in keiner anderen vergleichbaren Reihe gefunden habe und die dafür sorgen, dass ich mich wirklich gut unterhalten fühle. (Und das, obwohl ich zwei der drei Personen, aus deren Sicht die Handlung im Laufe der Romane erzählt wird, nicht sooo uneingeschränkt sympathisch finde.)

Aber jetzt wird es langsam Zeit eine letzte Blogrunde zu drehen und mich dann so langsam in Richtung Bett zu bewegen. Ich hatte heute einen schön entspannten Tag und fand es nett, dass Kiya und Neyasha mir wieder Gesellschaft geleistet haben!

Hoffentlich habt ihr alle einen guten Start in die kommende Woche! Gute Nacht! 🙂

***

Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag im Mai 2024

Nachdem ich mich gestern den halben Tag nicht so recht für eine Tätigkeit entscheiden konnte, habe ich spontan am Abend das Spiel „Bandle Tale“ runtergeladen und dann hat es mich bis nach ein Uhr nachts gefesselt. Es könnte also sein, dass ich heute nicht nur einen Mittagsschlaf einlegen muss, sondern auch ein wenig Zeit mit Spielen verbringen werde. Aber dafür sind – zumindest in meinem Leben – ja Feiertage da. 😉 Ansonsten lese ich gerade (hauptsächlich) zwei Bücher: die Anthologie „Haunted Hallways – The Mallory Thorne School of Excellence“, deren Kurzgeschichten sehr, sehr unterschiedlich sind, und „Every Gift a Curse“ von Caroline O’Donoghue, das ist der Abschlussband der „The Gifts“-Trilogie. Ich denke, ich werde mit einer der „Haunted Hallways“-Kurzgeschichten in den Lesetag starten. Nachdem die erste Geschichte in der Anthologie etwas unappetitliche Elemente hatte, lese ich lieber früh am Tag in dem Buch, damit ich nichts davon in meine Träume mitnehme. Aber bevor ich anfange zu lesen, muss ich erst einmal wach genug dafür werden …

Update 10:30 Uhr

Ich muss zugeben, dass ich es gerade ein bisschen bereue, dass ich mir gestern keinen „Bettzeit“-Wecker gestellt habe, denn ich bin heute wirklich sehr müde und wenig denkfähig. Der Vormittag ist bislang damit vorbeigegangen, dass ich online versumpft bin und dass ich phasenweise etwas weggedöst bin. Wenn ich den heutigen Abend wieder mit „Bandle Tale“ verbringen sollte, muss ich mir auf jeden Fall einen Wecker stellen, damit ich die Zeit nicht so aus den Augen verliere. Da das eines der Spiele ist, bei denen ich „nur noch eben dieser kleine Aufgabe“ machen will, können ganz schnell zwei weitere Stunden verfliegen, ohne dass ich das mitbekomme. *g* Jetzt greife ich aber erst einmal zu „Haunted Hallways“! Die Anthologie enthält Kurzgeschichten, die alle in einem Internat (The Mallory Thorne School of Excellence) in Großbritannien spielen und von asiatischstämmigen Autor*innen geschrieben wurden. Der Zeitraum, in dem die Geschichten spielen, geht von den 1960er Jahren bis heute und obwohl es wohl ein paar Rahmeninformationen zu dieser fiktiven Schule gab, gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Internaten, die in der Geschichte vorkommen – und sei es nur, dass es mal eine Mädchenschule ist und mal ein gemischtes Internat. Ich hätte es als Leserin angenehmer gefunden, wenn die Rahmenbedingungen etwas enger gesteckt worden wären, damit ich nicht beim Lesen immer wieder über diese kleinen und größeren Unterschiede stolpere.

Update 13:30 Uhr

Die Kurzgeschichte „Remain Nameless“ von Katalina Watt war – trotz der ganzen CWs – deutlich weniger gruselig als viele andere Beiträge in „Haunted Hallways“. Die Handlung wurde hauptsächlich aus der Perspektive der Schülerin Meli erzählt, die sich anfangs mit einer Freundin darüber austauscht, dass gerade die Leiche einer jüngeren Mitschülerin gefunden wurde. In den folgenden Tagen sieht Meli immer wieder den Geist der Toten (bzw. eine Kaperosa) und findet heraus, was mit dem jungen Mädchen passiert ist. Alles in allem geschieht gar nicht so viel in der Geschichte und die Identität des Mörders fand ich nun auch nicht so überraschend, eher die Tatsache, dass so etwas wie „Gerechtigkeit“ für die Kaperosa keine Rolle zu spielen schien. Bislang haben mich die meisten Beiträge in dieser Anthologie, die ich gelesen habe, mit einem „Okay … und was sollte das jetzt?“-Gefühl zurückgelassen – aber das könnte auch daran liegen, dass ich mit Horror grundsätzlich eher … eigen bin. *g*

Da die Kurzgeschichte nicht so war, dass sie mir auf den Magen schlug, gab es direkt im Anschluss Frühstück für mich (und dazu habe ich ein bisschen bei Youtube rumgestöbert und festgestellt, dass es da gerade so gar nichts interessantes für mich gibt). Und dann wurde es auch schon wieder Zeit zum Buch zu greifen. Da „Every Gift a Curse“ der dritte Teil der „The Gifts“-Trilogie ist, will ich hier eigentlich gar nicht so viel schreiben. Ich kann allerdings anmerken, dass ich für die ersten beiden Bände ziemlich lange gebraucht habe, weil ich immer wieder längere Pausen beim Lesen eingelegt hatte. Was nicht daran lag, dass ich die Geschichte schlecht fand, sondern weil ich die Gegenspieler der Protagonistin und ihrer Freunde so schrecklich unangenehm fand.

Queerfeindliche, religiöse Fanatiker, denen es offensichtlich weniger um Religion als um Macht geht, sind nicht gerade Personen von denen ich gerne lese – vor allem, wenn sich die Figuren, die mir deutlich näher stehen, lange Zeit ziemlich hilf- und hoffnungslos fühlen. In meinem aktuellen Buch hat sich die Lage soweit entwickelt, dass Maeve und die anderen zumindest deutlich mehr Hintergrundwissen zu ihren Gegner zu Verfügung stehen. Außerdem gibt es mehrere Verbündete, die den Teenagern zur Seite stehen – alles in allem liest sich das weniger deprimierend und ich bin neugierig, wie die Geschichte ausgeht. Nach den vorhergehenden Sätzen habe ich das Gefühl, ich müsse betonen, dass ich auch die ersten beiden Romane mochte. Sie waren nur stellenweise nicht so angenehm zu lesen, aber sie sind trotzdem so gut, dass ich wirklich wissen will wie es ausgeht. 😉

Update 17:00 Uhr

Ein grüngemusterter Teller mit zwei Scheiben Brioche mit Erdbeermarmelade. Daneben lässt sich eine große Tasse mit Milchschaumhaube erahnen.

Seit dem letzten Update habe ich in erster Linie weiter in „Every Gift a Curse“ gelesen und nähere mich so langsam dem Ende des Romans. Ich finde es faszinierend, dass Caroline O’Donoghue es gelingt eine Protagonistin zu schaffen, deren Verhalten mich so oft zum Kopfschütteln veranlasst, für die ich aber trotzdem in gewisser Weise Verständnis aufbringen kann. Oder zumindest verstehen kann, dass es nicht so ungewöhnlich ist, dass sich jemand unmöglich verhält, es der Person sogar bewusst ist und sie trotzdem so sehr in Fahrt ist, dass sie ihr eigenes Verhalten nicht ändern kann. Dazu all die fantastischen Elemente und die kleinen Dinge, die davon zeugen, dass die Geschichte in Irland spielt – all das sorgt dafür, dass ich die Trilogie zu meiner eigenen Überraschung wirklich genossen habe. Ich bin gespannt, wie sich alles auf den letzten Seiten noch fügen wird …

Eine Switch, die den Start-Bildschirm von Bandle Tale zeigt. Neben dem Titel und den Menüpunkten sind schwebende kleine Inseln mit niedlichen Kreaturen in Pixelgrafik zu sehen.

Aber da ich eben mein Lesen unterbrochen habe, um Brioche zu essen, und ich so langsam wirklich Lust aufs Spielen habe, werde ich jetzt wohl zur Switch greifen. Als ich heute Nacht mit „Bandle Tale“ aufgehört hatte, hatte ich noch vor einen Essensstand im Universitätsbereich zu eröffnen und eine Party für die Studenten auszurichten. Die ersten Stunden mit dem Spiel haben mir wirklich Spaß gemacht, aber ich wünschte, einige Dinge wären übersichtlicher oder würden besser erklärt werden. Aber insgesamt ist es wunderbar absurd und ich finde es nett all die kleinen und größeren Aufgaben in Angriff zu nehmen.

Update 20:30 Uhr

Mit Spielen, etwas Abwaschen, Kochen und dann zum Essen eine Folge „Delicious in Dungeon“ gucken, ist die Zeit seit dem letzten Update ziemlich schnell rumgegangen. Zum Essen gab es heute Nudeln mit Ketchup für mich, weil mein Mann etwas mit Fleisch essen wollte, und ich keine Lust hatte mich umständlich mit dem Herdplatz zu arrangieren. Es ist seltsam, aber Nudeln mit Ketchup sind so eine zwiespältige Kindheitserinnerung für mich. Auf der einen Seite finde ich es nett, wenn ich alle paar Monate darauf zurückgreifen kann, weil ich dann nur ein paar Nudeln kochen muss. Auf der anderen Seite erinnert es mich an all die vielen Tage, an denen meine Mutter (die bis heute extrem fleischlastig isst) keine Ahnung hatte, was sie ihrer vegetarisch lebenden Tochter servieren sollte. Es gab so viele Tage, an denen ich Nudeln mit Ketchup oder Kartoffeln mit Butter gegessen habe, weil alles andere eben fleischhaltig war …

Im Moment bin ich noch etwas unschlüssig, was ich bis zum Schlafengehen mache. Eigentlich wäre es nett, wenn ich heute noch mein Buch beenden würde, aber mein Spiel reizt mich auch gerade sehr – vor allem, da ich eben einen neuen Bereich freigeschaltet habe. Mal schauen, wofür ich mich entscheide. 🙂

Update 23:30 Uhr (letztes Update)

Da hatte ich mir extra einen Wecker gestellt, damit ich beim Spielen nicht wieder die Zeit vergesse und dann habe ich nur eben schnell den Alarm ausgestellt, damit ich nur eben noch diese eine Aufgabe bei „Bandle Tale“ erledigen konnte … Das Spiel ist wirklich nicht gut für einen pünktlichen Schlafrhythmus, aber ich finde es angenehm entspannend und habe Freude damit. 🙂 Überhaupt war das heute ein angenehmer und erholsamer Tag mit entspanntem Lesen und Spielen! Schön, dass Anette sich mir heute angeschlossen hat und dass Kiya und Neyasha auch noch in den Kommentaren dabei waren! Ich hoffe, ihr hattet alle einen ebenso netten Sonntag wie ich und könnt morgen noch einen entspannten Feiertag genießen! Gute Nacht! 🙂

***

Heutige Mitleser*in:

Lese-Sonntag im April 2024

Ich weiß nicht, wie es euch in den vergangenen Wochen so ergegangen ist, aber für mich war die Zeit seit dem letzten Lese-Sonntag eine seltsame Mischung aus „überraschend stressig“ und „gemütlich mit intensiven Lesephasen“. Wobei ich letzteres sehr genossen habe und hoffe, dass auch der heutige Sonntag ein guter Lesetag wird. Aktuell lese ich „This Poison Heart“ von Kalynn Bayron, „Royal Tea Service“ und „Tales from a Magical Teashop“ von Casey Blair und freue mich jetzt schon darauf mich mit den Büchern auf dem Sofa einzurollen. Davon abgesehen habe ich für heute keine festen Pläne. Mein Mann und ich konnten uns gestern nicht so recht auf ein Brettspiel für heute einigen, weshalb das vermutlich ausfallen wird. Ich würde eigentlich ganz gern noch ein paar Rezensionen für die kommende Woche fertig machen, die ich vor einiger Zeit angefangen habe (weiß aber nicht, ob ich dazu in der richtigen Stimmung bin). Und wenn meine Laune und das Wetter mitspielen, gehe ich heute Vormittag vielleicht los und besorge im Lieblingscafé Kuchen für heute Nachmittag. Mal schauen, wozu ich mich im Laufe des Tages so aufraffen kann … 😉

Update 11:00 Uhr

Mehrere Baumwipfel vor einem dicht bewölktem grauen Himmel. Hinter den Bäumen lässt sich ein Wohnhaus erahnen.

Der Morgen ist mit ein bisschen Zeit online, etwas Plaudern mit meinem Mann und einem Gang zum Café rumgegangen. Ich hatte beim Losgehen kurz überlegt, ob ich mir im Café etwas zu trinken gönne, aber es war so voll, dass ich froh war, dass ich nach ein paar Minuten wieder rausgehen konnte. Das Wetter ist gerade genau richtig für mich zum Spazierengehen: Bei dem kurzen Gang habe ich mich über Regen, Schneeregen und Hagel freuen können (und nur drei andere Personen auf der Straße gesehen). Als ich wieder zuhause war, habe ich eine gemütliche Runde „Animal Crossing“ gespielt und dabei weiter mit meinem Mann geplaudert und jetzt mache ich mir erst einmal Frühstück, bevor ich dann zum Buch greife.

Update 14:00 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich eigentlich nichts anderes gemacht als zu frühstücken und in „Royal Tea Service“ zu lesen. Ich hatte im vergangenen Jahr schon eine Rezension zu „A Coup of Tea“, dem ersten Band der Trilogie, geschrieben und kann im Prinzip sagen, dass Casey Blair die Atmosphäre des ersten Romans auch in den beiden Fortsetzungen aufrecht erhalten hat. Allerdings wird die Handlung im Laufe der Zeit immer politischer, weil es Elemente rund um die Stadt, in der die Protagonistin ein Zuhause gefunden hat, gibt, die wichtig für die weitere Entwicklung des ganzen Landes sind. Trotzdem dreht sich die Geschichte weiterhin um Miyara und ihren Versuch ein Leben aufzubauen, in der sie all ihre Fähigkeiten zum Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen kann (ohne sich selbst dabei zu vergessen). Ich mochte es im ersten Band sehr, wie Miyara herausfinden musste, wer sie ist, wenn sie keine Prinzessin mehr ist, und wie sie ihr Wissen einsetzen kann, um nicht nur zu überleben, sondern auch eine zufriedenstellende Aufgabe für sich zu finden.

Eine zartgrüne Schale mit Porridge, Bananenscheiben und Karamell-Knusperstücken, daneben lässt sich eine große Tasse mit Tee erahnen.

In Band zwei ging es dann vor allem darum diesen Weg, den die Protagonistin für sich gefunden hatte, vor äußeren Einflüssen zu verteidigen, und im aktuellen Band hat Miyara die Möglichkeit auch wieder ihren Schwestern näher zu kommen und gleichzeitig den Gefahren durch die feindlichen Nachbarländer auf eine Weise entgegen zu treten, die das Land hoffentlich in einen langfristigen Frieden führt. Das klingt jetzt alles größer und dramatischer als es ist, denn bislang kichere ich ständig, während Miyara ihren älteren Schwestern zeigt, was sie alles fern vom Palast gelernt hat, und sie so dazu zwingt herauszufinden, wer sie – abgesehen von ihrer Prinzessinen-Rolle – eigentlich sind. Ich habe gerade wirklich viel Spaß mit meinem Buch, werde jetzt aber erst einmal zu „This Poison Heart“ wechseln, um das „Tageslicht“ zum Lesen der relativ kleinen Druckschrift zu nutzen.

Update 17:00 Uhr

Die englische Taschenbuchausgabe von "This Poison Heart" von Kalynn Bayron auf einer orangen Decke. Das Cover zeigt eine junge Schwarze Frau, die von gefährlich aussehenden dornigen Ranken umgeben ist und in deren gelockten Haaren Blüten stecken.

Nach dem letzten Update habe ich wirklich erst einmal zu „This Poison Heart“ gegriffen. Ich habe das Buch vor kurzem in einem Video mit Büchern, die für den Frühling passen, gefunden. Die Youtuberin meinte, dass das Blumen-/Pflanzenthema frühlingshaft sein müsste, aber für mich fühlt es sich mehr nach Sommer an. Die Geschichte dreht sich um Briseis (Bri), die mit ihren beiden Adoptivmüttern im heutigen Brooklyn lebt. Seit Jahren versucht Bri – mehr oder weniger erfolgreich – vor ihrer Umgebung zu verbergen, dass sie über Pflanzenmagie verfügt. Als sie von der Schwester ihrer leiblichen Mutter ein Anwesen mit einem großen Grundstück drumherum erbt, scheint das die perfekte Gelegenheit zu sein mehr über ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten herauszufinden. Ich habe gerade erst das erste Drittel der Geschichte gelesen und das Gefühl, ich weiß bislang nicht viel mehr als der Klappentext verrät. Aber „This Poison Heart“ ist ein Buch, bei dem ich Spaß daran habe es langsam zu lesen, bei dem ich die Mischung aus rätselhaften Elementen rund um Bris leiblicher Familie, Beschreibungen des vernachlässigten Hauses der verstorbenen Tante und den liebevollen Umgang zwischen Bri und ihren Adoptivmüttern genieße.

Eine geöffnete Konditorenschachtel mit zwei Stück Kuchen darin.

Als es dann Zeit für den Kuchen wurde, habe ich erst einmal wieder zu „Royal Tea Service“ gegriffen (werde aber gleich wieder zu Bris Geschichte wechseln). Heute gab es übrigens Schokoladen-Mousse- und Snickers-Käsekuchen – beides wieder sehr lecker – und wie immer haben mein Mann und ich uns die Stücke geteilt. Ich finde es faszinierend, dass die Preise in dem Café gleich geblieben sind, aber die Kuchenstücke seit zwei Monaten deutlich schmaler sind als früher. Was dafür sorgt, dass sie nicht mehr dieses Gefühl von „Hausfrauen-Kaffeeklatsch“ mitbringen, was aber definitiv immer noch eine ausreichende Menge Kuchen für einen Nachmittag ist. *g*

Update 20:15 Uhr

Bis ich zum Kochen in die Küche musste, habe ich weiter in „This Poison Heart“ gelesen. Ich mag den Roman weiterhin und finde es nett gemeinsam mit Bri mehr über ihre leibliche Familie, ihren Garten (voller giftiger Pflanzen) und ihre Position in dem Ort, in dem sie lebten, herauszufinden. Ich mag bislang sogar die Sprenksel von griechischer Mythologie in der Geschichte, obwohl ich griechische Mythologie normalerweise relativ wenig reizvoll finde …

Zum Abendessen gab es Nudeln mit Linsen-Bolognese, die ich noch im Tiefkühler hatte, und eine Folge von „Blown Away“. Ich finde Glasblasen wirklich faszinierend, auch wenn mich niemand jemals in die Nähe eines Ofens für Glasblasen bringen würde, weil es kaum etwas gibt, was mich mehr ängstigt als die Nähe zu einem Material, das mit so viel Hitze bearbeitet werden muss. Etwas nervig finde ich es, dass sie nun in Staffel 4 anscheinend das Gefühl hatte, sie müssten den Druck auf die Teilnehmer erhöhen, so dass ständig Kunstwerke zu Bruch gehen. Das finde ich selbst als Zuschauerin ziemlich frustrierend …

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Den restlichen Abend habe ich wieder mit „Royal Tea Service“ verbracht und mit einem Schmunzeln verflogt, wie die Protagonistin so nach und nach ihre Schwestern dazu bringt weniger „prinzessinenhaft“ und stattdessen etwas „menschlicher“ zu sein. Ich mag diese Romane wirklich sehr und finde es überraschend bedauerlich, dass ich schon beim letzten Band der Trilogie bin. Jetzt wird es aber so langsam Zeit eine letzte Blogrunde zu drehen und dann ins Bett zu fallen.

Heute hatte ich einen wirklich schönen und entspannten Lese-Sonntag. Danke, dass ihr ihn mit mir gemeinsam verbracht habt! Ich hoffe, ihr hattet heute ebenfalls einen angenehmen Tag und habt morgen einen guten Start in die Woche. 🙂

***

Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag im März 2024

Wenn die Wettervorhersage recht hat, dann wird das heute bei uns ein sehr grauer Tag – also theoretisch perfekt, um sich mit einem Buch einzurollen und zu lesen. Wobei ich zugeben muss, dass ich das in der letzten Wochen schon ziemlich intensiv getan habe. Genau genommen habe ich am Samstag vor einer Woche eine (für mich) neue Urban-Fantasy-Reihe („The City Between“-Reihe von W.R. Gingell) begonnen und lese mich seitdem systematisch durch die Bücher. Momentan bin ich bei Band sieben und parallel lese ich den elften Teil, der genaugenommen eine Sammlung von Kurzgeschichten ist, die ich an der passenden Stelle zwischen den Romanen einschiebe. Die Handlung ist eigentlich nichts besonderes, aber ich mag die Figuren und die Geschichte spielt in Tasmanien, was ich auch mal eine nette Abwechslung finde. Wobei ich so langsam das Gefühl habe, dass ich doch mal wieder etwas anderes lesen könnte … Mal schauen, für welches Buch ich mich also später entscheide. Erst einmal muss ich wach genug werden, um unter die Dusche zu hüpfen, und dann sehe ich weiter.

Update 11:00 Uhr

Den Vormittag habe ich recht entspannt verbracht. Ich habe geduscht, mich online rumgetrieben und etwas „Animal Crossing“ gespielt. Vor allem aber habe ich mich mit meinem Mann unterhalten, mit dem ich in der vergangenen Woche wegen Überstunden und Extraterminen nur wenig Zeit verbringen konnte. Außerdem habe ich „Between Decisions“ angefangen, den achten Band der „The City Between“-Reihe … Die Bücher sind wirklich schnell lesbar (und mit 200 bis 280 Seiten ziemlich kurz) und die Autorin schafft es mich mit den kleinen Enthüllungen am Ende eines Bandes so sehr bei der Stange zu halten, dass ich gleich zum nächsten greife. Oh, und ich finde die Idee hinter der Serie nett, weil die Protagonistin von einem Vampir und zwei Fae als „Pet“ gehalten wird – was ihr Schutz garantiert, während sie als eine Art Haushälterin für die drei fungiert. Nur hält das Ganze diese Protagonistin nicht davon ab immer wieder auf eigene Faust Dinge zu tun. Ein bisschen wie all die Teenager-Nebenfiguren, die sonst in Urban-Fantasy-Romanen auftauchen, um die weiche Seite der hartgesottenen Protagonist*innen zu zeigen, beschützt zu werden und neue Informationen zu bringen. Nur dass diese Figur halt dieses Mal die Protagonistin ist … Jetzt gibt es für mich aber erst einmal Frühstück und dann schaue ich, womit ich weitermache.

Ein weißer Teller mit einer gebutterten Scheibe Brot, einer sehr großen Möhre und einer in Stücke geschnittenen Kohlrabi. Daneben steht eine große Tasse mit Tee mit einem Schuss Milch.

Update 15:00 Uhr

Die Taschenbuchausgabe von Bunt! Auf dem Cover ist eine junge Schwarze Frau mit grünen Haaren und Taschen voller Zeichenuntensilien zu sehen, die in einer Hand einen Softball-Schläger hält, der auf ihrer Schulter liegt.

Seit dem letzten Update habe ich gefrühstückt (und parallel dazu Kommentare geschrieben) und dann habe ich zu „Bunt! – Striking Out on Financial Aid“ gegriffen. Der Comic ist im Februar als Taschenbuch erschienen und nach etwas hin und her ist er in der vergangenen Woche bei mir eingetroffen. (Momentan ist für mich die zuverlässigste Weise englischsprachige Bücher zu bestellen, wenn ich direkt über Blackwell’s in UK ordere. Das dauert zwar eine Weile, aber mir werden nicht ständig Vorbestellungen storniert, weil „nicht verfügbar“.) „Bunt!“ ist von Ngozi Ukazu („Check Please“) geschrieben und von Mad Rupert gezeichnet worden. Von Mad Rupert hatte ich noch nichts gesehen und ihr Stil ist mir stellenweise ein bisschen zu unrund, aber bislang amüsiere ich sehr über die Geschichte, die sich um eine Kunststudentin dreht, deren Stipendium weggefallen ist und die deshalb einigen Einfallsreichtum entwickelt, um an ein anderes Stipendium zu gelangen.

Die Taschenbuchausgabe von "A Spy in the House". Das in Rottönen gehaltene Cover zeigt vor allem den Titel in weißen, leicht geschnörkelten Buchstaben. Im Hintergrund ist ein britisch anmutendes Herrenhaus zu erahnen.

Und da fünf Stunden Schlaf heute Nacht wohl nicht genug waren, gab es nach ein paar Kapiteln in „Bunt!“ erst einmal eine Runde Mittagsschlaf. Danach habe ich zu „A Spy in the House“ von Y.S. Lee gegriffen und ein bisschen darin gelesen. Den Roman hatte ich 2020 schon mal gelesen und da er mir gefallen hatte, hatte ich die drei Fortsetzungen der Reihe auf meinen Wunschzettel gesetzt – und die Bücher dann nie gelesen, weil ich auf die richtige Stimmung für historische Kriminalromane wartete. Was bedeutet, dass ich in den letzten Monaten natürlich das Gefühl hatte, ich könnte die drei Titel nicht vom SuB ziehen, ohne vorher meine Erinnerungen an den ersten Band aufzufrischen. Mal schauen, ob ich das gesamte Buch lese, bevor ich zur Fortsetzung greife, im Moment gehe ich davon aus, weil sich die Geschichte wirklich nett liest. *g*

Update 19:00 Uhr

Eine weiße Untertasse mit einem Riegel Schokolade und zwei Schokokeksen, daneben eine große Tasse mit Milchschaumhaube und die restliche Schokoladentafel, deren Verpackung zeigt, dass es eine vegane Nougat-Schokolade ist.

Ich habe das Gefühl, ich war seit dem letzten Update vor allem mit Essen beschäftigt. 😉 Genau genommen habe ich mir am Nachmittag einen Milchkaffee gemacht und dazu eine Schokolade probiert, die es diese Woche bei unserem Gemüsekisten-Anbieter im Angebot gab. Sehr lecker, obwohl ich Nougat normalerweise nicht mag, und mein Mann, der Nougat besonders gern mag, fand sie auch sehr gut. Daneben habe ich ein weiter in „Between Decisions“ gelesen, weil der eReader einfach praktischer ist, wenn ich mit beiden Händen eine Tasse halte (und weil ich wissen wollte, wie es mit einer bestimmten Szene weitergeht *g*). Ansonsten habe ich ein paar Sachen online recherchiert und Seife für die nächsten Monate und einen neuen Pyjama bestellt.

Ein geöffneter Pizzakarton mit einer in Stück geschnittenen Pizza, die mit Ananasstückchen und Zwiebeln belegt ist.

So ist der Nachmittag überraschend schnell rumgegangen und es wurde Zeit die Pizzeria für unser Abendessen anzurufen. Zum Essen haben wir dann die aktuelle Folge von „Delicious in Dungeon“ geschaut. Ich liebe diesen Anime rund um eine Handvoll Abenteurer, die versuchen ein ehemaliges Teammitglied zu retten und dabei versuchen sich (nicht nur) aus finanziellen Gründen vor allem von Dingen zu ernähren, die sie im Dungeon finden! Da wir so viel Freude damit haben, heben wir uns die wöchentliche Folge immer für den Sonntagabend auf. 🙂 Ich weiß noch nicht so recht, womit ich den restlichen Abend verbringe – vielleicht greife ich zur Switch, ich habe in der vergangenen Woche ziemlich wenig gespielt … Aber vorher drehe ich erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde!

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Den Abend habe ich damit verbracht ein paar Sachen für morgen vorzubereiten, „Bunt!“ zu beenden (und dabei regelmäßig zu kichern) und noch ein bisschen „Silent Hope“ zu spielen. Letzteres war nicht sehr erfolgreich, weil ich definitiv schon zu müde war für ein Spiel, bei dem ich etwas aufpassen muss, damit mich die verschiedenen Gegner nicht erwischen. *g*

Jetzt drehe ich noch eine letzte Blogrunde und dann falle ich ins Bett! Es war wieder sehr nett mit euch den Tag zu verbringen und ich habe mich gefreut, dass heute so viele dabei waren! Ich hoffe, ihr habt morgen einen guten Start in die Woche – und vielleicht lesen wir uns ja in einem Monat wieder hier! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:

Lese-Sonntag im Februar 2024

Schon der zweite Lese-Sonntag in diesem Jahr … es fühlt sich an, als sei der letzte schon ewig her, und gleichzeitig habe ich nicht das Gefühl, als ob ich in den vergangenen Wochen irgendwas nennenswertes getan hätte. Ich lese weiterhin diverse Bücher parallel, einige davon – wie die Edward-Hopper-Anthologie und „Fake History“ von Jo Hedwig Teeuwisse – hatte ich schon während des vergangenen Lese-Sonntags erwähnt. Für heute habe ich keine großen Pläne, ich habe Lust zu lesen und mein Mann und ich wollen eine weitere Brettspielrunde mit „Cthulhu – Death May Die“ spielen. Das ist dann unser vierter Versuch die aktuelle Herausforderung siegreich zum Ende zu bringen, bislang scheiterten wir immer daran, dass der Charakter meines Mannes den Verstand verlor und meine Figur allein keine Chance hatte. Außerdem haben wir uns vorgenommen heute Abend zusammen einen Film zu schauen, mal schauen, ob wir das dieses Mal auch wirklich machen oder uns wieder spontan umentscheiden …

Update 11:00 Uhr

Ein geöffnetes Buch mit Gedichten. Auf der rechten Seite das Gedicht "When They Say You Shouldn't Talk About It", dessen Text lautet: When They Say You Shouldn't Talk About It/Remember that the only bridges/not worth burning are the bridges/you feel save enough to cross/because the people on the other side/have seen you after the wildfire, after the ashes of who you were,/watching the ambers of who you are becoming/and continue to love you through it all.

Den Vormittag über habe ich heute … ziemlich viel Zeit verloren. *g* Ich weiß gar nicht, was ich in dieser Zeit gemacht habe. Was ich sagen kann, ist, dass ich heute morgen ein Gedicht von Nikita Gill („When They Say You Shouldn’t Talk About It“ aus „these are the words – Fearless verse to finde your voice“) gelesen habe. Außerdem habe ich mir mit meinem Mann Videos zu dem Videospiel „Silent Hope“ angeschaut, das gerade 50% runtergesetzt ist und dessen Demo wir daraufhin runtergeladen haben. Uuund ich habe „The Gifts That Bind Us“ von Caroline O’Donoghue angefangen – was die Fortsetzung von „All Our Hidden Gifts“ ist. Das Buch habe ich in der vergangenen Woche geliefert bekommen und nachdem ich eben so schnell wieder drin in der Geschichte war, werde ich mich wohl vor allem heute damit beschäftigen. Aber erst einmal gibt es jetzt Frühstück für mich! 🙂

Die Taschenbuchausgabe von "The Gifts That Bind Us" auf einer orangen Decke. Das Coverdesign erinnert grob an eine Tarotkarte.

(Nachtrag: Mir fällt gerade noch ein, dass ich ja auch „Animal Crossing“ gespielt habe – vielleicht ist es doch nicht so verwunderlich, dass der Vormittag so schnell vorbei gegangen ist. *g*)

Update 15:00 Uhr

Ein weißer Teller mit zwei Scheiben Brot, die mit Salatblättern, Kichererbsen-Masse und eingelegten roten Zwiebeln belegt sind.

Nach dem letzten Update habe ich dann erst einmal gefrühstückt. Genau genommen gab es die Reste vom gestrigen Abendessen, das aus frisch gebackenem Roggenbrot, Salatblättern, einer Kichererbsen-Paprika-Gurken-Masse und eingelegten Roten Zwiebeln bestand. Danach ging es dann zu unserer Brettspielrunde … Es war – wie schon erwähnt – unser vierter Versuch dieses Szenario zu bewältigen und endete nach gerade mal einer Viertelstunde damit, dass der Charakter meines Mannes (schon wieder!) gestorben ist. Da sich für die kurze Spielzeit der Aufbau nicht gelohnt hätte, haben wir direkt im Anschluss einen erneuten Versuch gewagt und dieses Mal sehr knapp gewonnen!

Ein kleiner Ausschnitt aus einem "Cthulhu – Death May Die"-Szenario, bei dem eine menschliche Figur mit einer Axt in der Hand umgekippt vor einem großen Monster liegt.
Ein weiterer Ausschnitt aus dem gleichen "Cthulhu – Death May Die"-Szenario, bei dem der gleiche menschliche Charakter vor einer umgekippten Cthulhu-Figur steht.
Ein Charakterblatt, bei dem ein kleiner grüner Tentakel auf einer Leiste steht, bei der nur noch zwei freie Felder bis zu einem Totenschädel zu sehen sind.
Ein Charakterblatt für die Figur "Ms. Borden". Neben dem Charakterblatt ist eine Charte zu sehen mit dem Namen "Barnabus Marsh" und eine Beschreibung auf der Karte besagt, dass diese Figur dem Charakter Schaden an der geistigen Gesundheit ersparen kann.

Dabei muss ich zugeben, dass wir sehr, sehr viel Glück hatten! Erst einmal haben wir zu Beginn der zweiten heutigen Runde sehr wenige Karten gezogen, die für ein Fortschreiten von Cthulhu gesorgt hätten (was uns mehr Zeit verschaffte, um unser Ziel zu erreichen, bevor wir gegen deutlich stärkere Gegner kämpfen mussten) und dann habe ich auch noch die Extrakarte „Barnabus Marsh“ gezogen und konnte sie an meinen Mann weiterreichen. Diese Karte sorgte dafür, dass mein Mann „Stresspunkte“ (das sind die mit dem Blitzsymbol) eintauschen konnte, um die geistige Gesundheit seines Charakters zu erhalten – womit der Teil, der sonst dafür gesorgt hat, dass sein Charakter dem Wahnsinn verfiel und starb, ganz knapp vermieden werden konnte. Und es war wirklich knapp, wir hätten beide die nächste Runde nicht überstanden, wenn er nicht mit seinem letzten Angriff Cthulhu besiegt hätte.

Das war (laut dem Brettspielforum, in dem mein Mann sich rumtreibt,) das herausfordernste Szenario des Grundspiels und nun bin ich gespannt, wie es dann beim nächsten Mal weitergeht. Eine Runde haben wir noch vor uns, bevor wir alle Kampagnen des Grundspiels durch haben, und dann schauen wir mal, ob wir mit der Erweiterung weitermachen oder erst einmal wieder zu einem anderen Spiel wechseln …

Update 19:00 Uhr

Eine Untertasse mit sechs einzelnen Stückchen Schokolade - drei davon mit kandierten Mintblättern - und in der oberen Bildecke eine große Tasse mit Milchschaum.

Nachdem ich heute Nachmittag erst einmal ein paar Kapitel in „The Gifts That Bind Us“ gelesen habe, gab es einen Milchkaffee (und etwas Schokolade) für mich, während ich bei Youtube stöberte und nichts zum Gucken fand. Was dann dazu führte, dass ich „nur kurz“ die Demon von „Silent Hope“ anspielte und für den Rest des Nachmittags dabei hängen blieb. Das Spiel ist genau das, was ich von so einem Hack’n’Slash-Game erwarte plus ein paar niedlichen Charakteren, etwas Item-Sammeln und Basteln. Ich hoffe, dass ich damit ein paar entspannte Abende vor mir habe – sehr viel Aufmerksamkeit oder Reflexe scheint es nicht zu erfordern. *g*

Eine Switch auf einer orangen Decke, die den Startbildschirm des Spiels "Silent Hope" zeigt.

Jetzt wird es aber wirklich Zeit das Abendessen zu kochen und dann steht ja noch die Filmverabredung mit meinem Mann aus. 🙂

Update 22:15 Uhr (letztes Update)

Eine Auflaufform mit sechs Wraps, die knusprig und goldbraun gebacken wurden.

Tja, aus der Filmverabredung wurde heute nichts, da mein Mann als wir mit dem Kochen fertig waren keine Lust mehr auf einen längeren Film hatte. Er hat in den letzten Wochen auch wirklich sehr viele Filme gesehen, aber schade ist es schon, weil wir nur am Wochenende gemeinsam Filme gucken … Stattdessen habe ich schon beim Essen mein nächstes eBook angefangen und die ersten Seiten in „Lady Avely’s Guide to Truth and Magic“ von Rosalie Oaks gelesen. Von der Autorin habe ich schon länger ein Buch auf dem eReader, das ich mal umsonst mitgenommen habe. Aber so richtig gereizt hat mich jetzt erst der neuste Roman von ihr, der sich um Lady Judith Avely dreht, die eine Angelegenheit aus ihrer Vergangenheit (soweit ich die bisherigen Andeutungen verstanden habe) endlich regeln will.

Ein angeschalteter eReader, dessen Bildschirm das Cover von "Lady Avely's Guide to Truth and Magic" zeigt.

Dummerweise stolpert sie dabei über einen alten Freund, der in seinem Herrensitz von schwebenden Schädeln geplagt wird. Ich habe eine Schwäche für Geschichten, deren Protagonistinnen schon etwas älter sind, und ich mag diese Mischung aus „historischem“ Roman und Magie. Hier verfügt Judith über die magische Fähigkeit zu hören, wenn jemand lügt, und es gibt eine Verbindung zwischen Personen mit Magie und „feenhaften“ Vampiren Vampiric, die ich interessant finde. Ich glaube, mit dem Buch werde ich noch viel Spaß haben. 😀 Aber bevor ich weiterlese, schaue ich noch einmal nach Kiya und meinen Kommentaren.

Das war heute ein relativ lesearmer „Lese-Sonntag“, aber ich habe den Tag mit so einigen angenehmen Beschäftigungen genossen und das ist ja der Sinn des Ganzen. 🙂 Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls einen angenehmen Sonntag und könnt morgen erholt in eine – hoffentlich nicht ganz so stressige – Woche starten!

***

Heute mit dabei:

  • Natira (in den Kommentaren)
  • Kiya

Lese-Sonntag im Januar 2024

Die ersten drei Wochen des neuen Jahres sind schon wieder vorbei und ich habe eben prompt erst einmal „Januar 2023“ bei der Überschrift geschrieben. Es wird wohl noch ein paar Monate dauern, bis ich mich an das neue Datum gewöhne. 😉 Immerhin habe ich in den letzten Tagen wieder in einen Rhythmus gefunden, der mir genügend Lesezeit lässt, und das habe ich prompt genutzt, um diverse Bücher/Comics/Manga parallel zu lesen. Während ich bei den Comics gern mal ohne „SuC“ wäre (was noch sehr lange dauert, weil allein mit den Elfquest-Sammelbände fast 4000 ungelesene Seiten vor mir liegen,) wühle ich mich bei den Manga gerade durch meine Regale, um zu schauen, was ich da vielleicht mal aussortieren kann. Was natürlich dazu führt, dass ich ganz viele Bände noch einmal lesen muss, um zu einem Urteil zu kommen. Und weil Romane, Comics und Manga ja nicht genug sind, um meine Lesezeit zu füllen, habe ich nebenbei auch noch eine Anthologie und ein Sachbuch angefangen … Meine Tage haben definitiv zu wenig Stunden. *g*

Neben all den Büchern, die ich heute weiterlesen möchte, haben mein Mann und ich für heute Vormittag noch eine Brettspielrunde mit „Cthulhu – Death May Die“ geplant. Außerdem habe ich einen Sauerteig im Kühlschrank, den ich gleich noch zu Frühstücksbrötchen verarbeiten will. Damit sollte ich mal anfangen – sobald ich mich wach genug fühle, um dabei nicht zu viele Fehler zu machen …

Update 10:00 Uhr

Uiuiui, mal schauen, ob das mit meinen Brötchen noch was zum Frühstück wird (nur gut, dass ich immer so spät frühstücke)! Im Rezept stand, dass der Teig entweder fünf Stunden bei Zimmertemperatur oder über Nacht im Kühlschrank gehen soll und als ich ihn heute morgen aus dem Kühlschrank holte, zeigte er keinerlei Anzeichen von nächtlicher Aktivität. Jetzt hoffe ich, dass ihn etwas Zeit vor der Wohnzimmerheizung so weit wiederbelebt, dass ich ihn heute noch zu Brötchen verarbeiten kann. Ich bin gespannt, was das wird … Ansonsten habe ich etwas in der Wohnung rumgewuselt, den Abwasch vom Abendessen erledigt, mich mit einer Fehlermeldung auf meinem Blog rumgeärgert, mich online rumgetrieben und eine Runde auf meiner Animal-Crossing-Insel gedreht. Und während ich dieses kleine Update schreibe, baut mein Mann schon mal unser Brettspiel auf, damit wir das gleich spielen können.

Update 13:30 Uhr

Das war heute eine wirklich amüsante Spielrunde! Das heutige Brettspiel („Cthulhu – Death May Die“) hatte sich mein Mann zu Weihnachten geschenkt, weil es das Spiel mit allen Erweiterungen im Angebot gab. Bislang haben wir vier Kampagnen gespielt (und die Hälfte davon mussten wir zweimal spielen, weil wir beim ersten Mal gescheitert waren) und es ist immer wieder spannend wie unterschiedlich sich die verschiedenen Runden anfühlen. Heute haben mein Mann und ich mit einem Ranger (Morgan) und einer Nonne gespielt. Beide Figuren hatten keine besonders guten Angriffsmöglichkeiten, waren dafür aber „zäh“, was nach etwas Aufleveln bedeutete, dass sie Angriffe zum Teil ignorieren konnten. Das war auch das einzige, was uns heute gerettet hat – eine weitere Runde hätten wir nicht überstanden, aber so haben wir es knapp geschafft „Die Schwarze Ziege“ zu besiegen.

Was auch lustig war, war, dass wir heute in einem Museum unterwegs waren, so dass wir nicht nur mit Monstern und Kultisten zu tun hatten, sondern auch mit Museumswächtern. Diese konnten wir natürlich nicht einfach besiegen, sondern wir mussten dafür sorgen, dass sie uns nicht erwischten, während wir versuchten Artefakte zu klauen, mit denen wir das Ritual der Kultisten zur Beschwörung der Monster unterbrechen konnten. Die Nonne meines Mannes war zwischendurch so von Monstern umringt, dass ich schon dachte, dass das Spiel vorbei sei – und wenig später hatte ich so viele Monster in dem kleinen Raum versammelt, in dem ich war, dass wir die Figuren neben das Spielfeld stellen musste, weil nicht genug Platz war … Alles in allem haben wir viel Spaß mit unserer heutigen Brettspielrunde gehabt und ich bin gespannt, wohin es uns dann beim nächsten Mal verschlägt (wenn ich einen türkischen Arzt ohne nennenswerte Kampfoptionen spielen werde).

Ein Teller mit zwei Möhren, einer aufgeschnittenen Kohlrabi und einem Schälchen mit Salzcrackern. Dahinter ist ein Stapel mit mehreren Büchern und eine kleine Sturmlaterne zu sehen.

Da mein Brötchenteig immer noch etwas arg träge ist, gab es zum Frühstück dann ein paar Salzcracker, die mein Mann gestern zum Ausprobieren gekauft hat. (Lecker, aber sehr salzig!) Außerdem habe ich ein bisschen in meinem aktuellen eBook „Brute of All Evil“ von Devon Monk gelesen. Das ist der neunte (und letzte?) Teil der Ordinary-Magic-Reihe und obwohl das Lesen des achten Bands schon eine Weile her ist, finde ich es wieder sehr nett in dem Ort Ordinary (in dem die Götter Urlaub machen) unterwegs zu sein. Die Brötchen werde ich dann wohl erst heute Nachmittag backen können – nur gut, dass wir für heute Abend Lieferessen geplant haben! *g*

Update 17:15 Uhr

Blick in ein geöffnetes Buch. Zu sehen ist Eintrag Nr. 21. von "Fake History" mit dem Titel "This Second World War photo shows a German soldier using a mobile phone" inklusive Foto und dem Anfang des Debunking-Texts.

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal eine Weile mit Bloglesen und -kommentieren verbracht, bevor ich wieder zum Buch gegriffen habe. Genau genommen habe ich einen Eintrag in „Fake History – 101 Things that Never Happend“ gelesen, der sich darum drehte, wie Jo Hedwig Teeuwisse herausfand, an welchem Ort und für welche Produktion ein Foto geschossen wurde, das vor einigen Jahren online herumging als „Beweis“ dafür, dass Soldaten im Zweiten Weltkrieg Smartphones hatten. Dieses Mal kein „Fake“, der besonders glaubwürdig war (was nicht bedeutet, dass es keine Personen gäbe, die diese Behauptung glauben würden), aber wie immer interessant, welche Wege nötig waren, um herauszufinden unter welchen Umständen genau das Foto entstanden ist.

Das Cover der Anthologie "In Sunlight or in Shadow" mit einem Ausschnitt eines Edward-Hopper-Gemäldes, das eine Frau in einem blauen Hosenanzug neben einer Treppe zeigt.

Danach habe ich eine Kurzgeschichte („Rooms by the Sea“ von Nicholas Christopher) in der „In Sunlight or in Shadow“-Anthologie gelesen. Ich muss zugeben, dass ich mit der Anthologie nicht ganz warm werde, obwohl ich die Grundidee (jede Geschichte basiert auf einem Gemälde von Edward Hopper) sehr mag. Die heute gelesene Geschichte dreht sich unter anderem um ein Gebäude am Meer, das auf unerklärliche Weise im Laufe der Jahre immer mehr Räume bekommt, bis sich selbst die aktuelle Besitzerin nicht mehr darin zurechtfindet. Beim Lesen bin ich von „Was lese ich hier?“ über „Da sind ein paar nette Details, die meine Fantasie anregen“ bis „DAS ist deine Auflösung?!“ gewandert – und ich glaube, ich muss das noch etwas sacken lassen, bevor ich mir eine Meinung zu dieser Kurzgeschichte bilden kann.

Eine große Tasse mit einer Milchschaumhaube, links daneben steht eine kleine Schale mit Schokoladenstücken, rechts dahinter ein Stapel Bücher. Das oberste Buch zeigt als Cover eine üppige rosa Blüte vor einem schwarzem Hintergrund.

Danach wurde es Zeit für Kaffee (und Schokolade) und „The Paper Garden“ von Molly Peacock. Ich bin noch am Anfang dieser Biografie und finde Mary Delany als Person und als Künstlerin sehr faszinierend, muss aber zugeben, dass ich den Schreibstil von Molly Peacock (die vor dieser Veröffentlichung vor allem für ihre poetry collections bekannt war) etwas gewöhnungsbedürftig und sehr viel blumiger als mir persönlich lieb ist … Das ändert nichts daran, dass Mary Delany eine interessante Frau mit einem spannendem Leben war, von dem ich gerne lese. Aber wenn ich gewusst hätte, dass ich den Schreibstil von Molly Peacock so ungern lese, hätte ich zu dem eBook mit Mary Delanys Briefen gegriffen.

Update 20:30 Uhr

Eine weiße Schale, die zur Hälfte mit Reis und zur Hälfte mit Mandel-Curry und Kartoffelbällchen (gut versteckt in der Currysauce) gefüllt ist.

Die Zeit seit dem letzten Update war vor allem von Essen geprägt. *g* Nachdem ich noch ein bisschen in „The Paper Garden“ gelesen hatte, haben wir bei dem guten indischen Restaurant im Viertel unser Abendessen bestellt und während wir auf die Lieferung wartete, habe ich die Brötchen rundgewirkt und zum Gehen in den beleuchteten (nicht beheizten!) Ofen gestellt. Mein Malai Kofta war wieder köstlich – ich finde es lustig, dass mein indisches Lieblingsessen in dem Restaurant am Wochenende immer etwas schärfer gewürzt ist als in der Woche (während mein Mann heute eine spürbar mildere Sauce bei seinem Curry mit Hühnerfleisch hatte als sonst).

Ein Backblech mit Backpapier, auf dem mehrere goldbraun gebackene Brötchen liegen.
Ein aufgeschnittenes Brötchen mit einer schönen, wenn auch etwas unregelmäßigen Krume.

Nachdem wir mit dem Essen fertig waren, habe ich den Ofen angeworfen und endlich meine Brötchen gebacken. Da meine Unterhitze nicht funktioniert, kann ich beim Backen nicht richtig Schwaden, weshalb die Brötchen nicht superkross geworden sind. Aber sie haben eine Kruste und eine Krume mit deutlichen Luftlöchern! Lustigerweise sind ein paar der Brötchen so aufgegangen, dass sie einen kleinen „Fuß“ bekommen haben (und wenn ich nicht Angst gehabt hätte, dass sie trocken werden, hätte ich das Blech am Ende besser einmal gedreht und noch für weitere drei Minuten drin gelassen). Alles in allem bin ich angesichts der Probleme, die ich heute Vormittag mit dem Teig hatte, aber wirklich zufrieden mit dem Ergebnis. Die erste Geschmacksprobe haben wir auch schon gemacht – das Brötchen war viel, viel zu heiß und deshalb noch etwas feucht innen, aber sehr lecker!

Das Cover von "The Body in the Blitz", das drei Kinder vor einem grünen Hintergrund zeigt. Ein asiatisch wirkendes Mädchen sitzt dabei mit einem Buch in der Hand an der oberen Kante des Covers, ein rothaariges Mädchen läuft darunter mit einer Lupe in der Hand und auf der rechten Seite steht ein Schwarzer Junge und streichelt eine orangefarbende Katze.

Den Rest des Abends werde ich jetzt noch mit „The Body in the Blitz“ verbringen. Das ist der zweite Band der „Ministry of Unladylike Activity“-Reihe von Robin Stevens und dieses Mal haben Fionnuala, May und Eric ihren ersten offiziellen Einsatz als Spione und stolpern dabei über eine Leiche in einem ausgebombten Gebäude. Ich habe gestern Abend erst mit dem Buch angefangen und freue mich gerade sehr über das Wiedersehen mit den drei Detektiven. 🙂

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Ich hatte heute Abend viel Spaß mit „The Body in the Blitz“ und mit all den Informationen, die Robin Stevens über die Arbeit für den britischen Geheimdienst im Zweiten Weltkrieg in die Geschichte eingebaut hat. Ich bin mir sicher, die Autorin hat ebenfalls „Between Silk and Cyanide“ gelesen. *g* Nuala, May und Eric lernen Nachrichten zu codieren und decoden und überraschend viele Personen in ihrem aktuellem privaten Umfeld haben entweder Kontakt zum Ministerium oder zum Britischen Museum. Außerdem gibt es nicht nur eine unidentifizierte weibliche Leiche, sondern auch gleich zwei Frauen, die in den letzten Monaten ohne weiteres Lebenszeichen verschwunden sind. Oh, und Daisy (die gemeinsam mit Mays Schwester Hazel die Protagonistin der Vorgänger-Reihe war) befindet sich anscheinend im besetzten Frankreich und es gibt schon seit längerer Zeit kein Lebenszeichen von ihr. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf morgen Nachmittag, wenn ich hoffentlich weiterlesen kann. Jetzt geht es für mich aber erst einmal ins Bett!

Es war wieder einmal nett mit euch gemeinsam den Lese-Sonntag zu verbringen! Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Tag und könnt erholt in die neue Woche starten! Bis bald! 🙂

***

Heutige Mitleser*innen: