Schon der zweite Lese-Sonntag in diesem Jahr … es fühlt sich an, als sei der letzte schon ewig her, und gleichzeitig habe ich nicht das Gefühl, als ob ich in den vergangenen Wochen irgendwas nennenswertes getan hätte. Ich lese weiterhin diverse Bücher parallel, einige davon – wie die Edward-Hopper-Anthologie und „Fake History“ von Jo Hedwig Teeuwisse – hatte ich schon während des vergangenen Lese-Sonntags erwähnt. Für heute habe ich keine großen Pläne, ich habe Lust zu lesen und mein Mann und ich wollen eine weitere Brettspielrunde mit „Cthulhu – Death May Die“ spielen. Das ist dann unser vierter Versuch die aktuelle Herausforderung siegreich zum Ende zu bringen, bislang scheiterten wir immer daran, dass der Charakter meines Mannes den Verstand verlor und meine Figur allein keine Chance hatte. Außerdem haben wir uns vorgenommen heute Abend zusammen einen Film zu schauen, mal schauen, ob wir das dieses Mal auch wirklich machen oder uns wieder spontan umentscheiden …
Update 11:00 Uhr

Den Vormittag über habe ich heute … ziemlich viel Zeit verloren. *g* Ich weiß gar nicht, was ich in dieser Zeit gemacht habe. Was ich sagen kann, ist, dass ich heute morgen ein Gedicht von Nikita Gill („When They Say You Shouldn’t Talk About It“ aus „these are the words – Fearless verse to finde your voice“) gelesen habe. Außerdem habe ich mir mit meinem Mann Videos zu dem Videospiel „Silent Hope“ angeschaut, das gerade 50% runtergesetzt ist und dessen Demo wir daraufhin runtergeladen haben. Uuund ich habe „The Gifts That Bind Us“ von Caroline O’Donoghue angefangen – was die Fortsetzung von „All Our Hidden Gifts“ ist. Das Buch habe ich in der vergangenen Woche geliefert bekommen und nachdem ich eben so schnell wieder drin in der Geschichte war, werde ich mich wohl vor allem heute damit beschäftigen. Aber erst einmal gibt es jetzt Frühstück für mich! 🙂

(Nachtrag: Mir fällt gerade noch ein, dass ich ja auch „Animal Crossing“ gespielt habe – vielleicht ist es doch nicht so verwunderlich, dass der Vormittag so schnell vorbei gegangen ist. *g*)
Update 15:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich dann erst einmal gefrühstückt. Genau genommen gab es die Reste vom gestrigen Abendessen, das aus frisch gebackenem Roggenbrot, Salatblättern, einer Kichererbsen-Paprika-Gurken-Masse und eingelegten Roten Zwiebeln bestand. Danach ging es dann zu unserer Brettspielrunde … Es war – wie schon erwähnt – unser vierter Versuch dieses Szenario zu bewältigen und endete nach gerade mal einer Viertelstunde damit, dass der Charakter meines Mannes (schon wieder!) gestorben ist. Da sich für die kurze Spielzeit der Aufbau nicht gelohnt hätte, haben wir direkt im Anschluss einen erneuten Versuch gewagt und dieses Mal sehr knapp gewonnen!




Dabei muss ich zugeben, dass wir sehr, sehr viel Glück hatten! Erst einmal haben wir zu Beginn der zweiten heutigen Runde sehr wenige Karten gezogen, die für ein Fortschreiten von Cthulhu gesorgt hätten (was uns mehr Zeit verschaffte, um unser Ziel zu erreichen, bevor wir gegen deutlich stärkere Gegner kämpfen mussten) und dann habe ich auch noch die Extrakarte „Barnabus Marsh“ gezogen und konnte sie an meinen Mann weiterreichen. Diese Karte sorgte dafür, dass mein Mann „Stresspunkte“ (das sind die mit dem Blitzsymbol) eintauschen konnte, um die geistige Gesundheit seines Charakters zu erhalten – womit der Teil, der sonst dafür gesorgt hat, dass sein Charakter dem Wahnsinn verfiel und starb, ganz knapp vermieden werden konnte. Und es war wirklich knapp, wir hätten beide die nächste Runde nicht überstanden, wenn er nicht mit seinem letzten Angriff Cthulhu besiegt hätte.
Das war (laut dem Brettspielforum, in dem mein Mann sich rumtreibt,) das herausfordernste Szenario des Grundspiels und nun bin ich gespannt, wie es dann beim nächsten Mal weitergeht. Eine Runde haben wir noch vor uns, bevor wir alle Kampagnen des Grundspiels durch haben, und dann schauen wir mal, ob wir mit der Erweiterung weitermachen oder erst einmal wieder zu einem anderen Spiel wechseln …
Update 19:00 Uhr

Nachdem ich heute Nachmittag erst einmal ein paar Kapitel in „The Gifts That Bind Us“ gelesen habe, gab es einen Milchkaffee (und etwas Schokolade) für mich, während ich bei Youtube stöberte und nichts zum Gucken fand. Was dann dazu führte, dass ich „nur kurz“ die Demon von „Silent Hope“ anspielte und für den Rest des Nachmittags dabei hängen blieb. Das Spiel ist genau das, was ich von so einem Hack’n’Slash-Game erwarte plus ein paar niedlichen Charakteren, etwas Item-Sammeln und Basteln. Ich hoffe, dass ich damit ein paar entspannte Abende vor mir habe – sehr viel Aufmerksamkeit oder Reflexe scheint es nicht zu erfordern. *g*

Jetzt wird es aber wirklich Zeit das Abendessen zu kochen und dann steht ja noch die Filmverabredung mit meinem Mann aus. 🙂
Update 22:15 Uhr (letztes Update)

Tja, aus der Filmverabredung wurde heute nichts, da mein Mann als wir mit dem Kochen fertig waren keine Lust mehr auf einen längeren Film hatte. Er hat in den letzten Wochen auch wirklich sehr viele Filme gesehen, aber schade ist es schon, weil wir nur am Wochenende gemeinsam Filme gucken … Stattdessen habe ich schon beim Essen mein nächstes eBook angefangen und die ersten Seiten in „Lady Avely’s Guide to Truth and Magic“ von Rosalie Oaks gelesen. Von der Autorin habe ich schon länger ein Buch auf dem eReader, das ich mal umsonst mitgenommen habe. Aber so richtig gereizt hat mich jetzt erst der neuste Roman von ihr, der sich um Lady Judith Avely dreht, die eine Angelegenheit aus ihrer Vergangenheit (soweit ich die bisherigen Andeutungen verstanden habe) endlich regeln will.

Dummerweise stolpert sie dabei über einen alten Freund, der in seinem Herrensitz von schwebenden Schädeln geplagt wird. Ich habe eine Schwäche für Geschichten, deren Protagonistinnen schon etwas älter sind, und ich mag diese Mischung aus „historischem“ Roman und Magie. Hier verfügt Judith über die magische Fähigkeit zu hören, wenn jemand lügt, und es gibt eine Verbindung zwischen Personen mit Magie und „feenhaften“ Vampiren Vampiric, die ich interessant finde. Ich glaube, mit dem Buch werde ich noch viel Spaß haben. 😀 Aber bevor ich weiterlese, schaue ich noch einmal nach Kiya und meinen Kommentaren.
Das war heute ein relativ lesearmer „Lese-Sonntag“, aber ich habe den Tag mit so einigen angenehmen Beschäftigungen genossen und das ist ja der Sinn des Ganzen. 🙂 Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls einen angenehmen Sonntag und könnt morgen erholt in eine – hoffentlich nicht ganz so stressige – Woche starten!
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Heute mit dabei:
- Natira (in den Kommentaren)
- Kiya




























![Because household help was in short supply in wartime Washington, Elizebeth did a second shift when she got home. It was a time of shortage and limited labor-saving devices, and housework could take hours. As a farmer's daughter, Elizebeth had the skills to be self-reliant, but it was hard to find the time – and the supplies. It would be a cinch to make the blouse [I need],“ she wrote once, „if I ever had five minutes – plus the hours it would take to find the material.“ At one point, she had a local restaurant drop off daily dinners for her teenage son, just to be sure he got fed. Under pressure at work and at home, Elizebeth often worried about her family. William was at the top of her list ...](https://allesausserlyrik.de/wp-content/uploads/2023/09/Seite-194-1024x768.jpg)




























