Ich weiß nicht, wie es euch in den vergangenen Wochen so ergegangen ist, aber für mich war die Zeit seit dem letzten Lese-Sonntag eine seltsame Mischung aus „überraschend stressig“ und „gemütlich mit intensiven Lesephasen“. Wobei ich letzteres sehr genossen habe und hoffe, dass auch der heutige Sonntag ein guter Lesetag wird. Aktuell lese ich „This Poison Heart“ von Kalynn Bayron, „Royal Tea Service“ und „Tales from a Magical Teashop“ von Casey Blair und freue mich jetzt schon darauf mich mit den Büchern auf dem Sofa einzurollen. Davon abgesehen habe ich für heute keine festen Pläne. Mein Mann und ich konnten uns gestern nicht so recht auf ein Brettspiel für heute einigen, weshalb das vermutlich ausfallen wird. Ich würde eigentlich ganz gern noch ein paar Rezensionen für die kommende Woche fertig machen, die ich vor einiger Zeit angefangen habe (weiß aber nicht, ob ich dazu in der richtigen Stimmung bin). Und wenn meine Laune und das Wetter mitspielen, gehe ich heute Vormittag vielleicht los und besorge im Lieblingscafé Kuchen für heute Nachmittag. Mal schauen, wozu ich mich im Laufe des Tages so aufraffen kann … 😉
Update 11:00 Uhr

Der Morgen ist mit ein bisschen Zeit online, etwas Plaudern mit meinem Mann und einem Gang zum Café rumgegangen. Ich hatte beim Losgehen kurz überlegt, ob ich mir im Café etwas zu trinken gönne, aber es war so voll, dass ich froh war, dass ich nach ein paar Minuten wieder rausgehen konnte. Das Wetter ist gerade genau richtig für mich zum Spazierengehen: Bei dem kurzen Gang habe ich mich über Regen, Schneeregen und Hagel freuen können (und nur drei andere Personen auf der Straße gesehen). Als ich wieder zuhause war, habe ich eine gemütliche Runde „Animal Crossing“ gespielt und dabei weiter mit meinem Mann geplaudert und jetzt mache ich mir erst einmal Frühstück, bevor ich dann zum Buch greife.
Update 14:00 Uhr
Seit dem letzten Update habe ich eigentlich nichts anderes gemacht als zu frühstücken und in „Royal Tea Service“ zu lesen. Ich hatte im vergangenen Jahr schon eine Rezension zu „A Coup of Tea“, dem ersten Band der Trilogie, geschrieben und kann im Prinzip sagen, dass Casey Blair die Atmosphäre des ersten Romans auch in den beiden Fortsetzungen aufrecht erhalten hat. Allerdings wird die Handlung im Laufe der Zeit immer politischer, weil es Elemente rund um die Stadt, in der die Protagonistin ein Zuhause gefunden hat, gibt, die wichtig für die weitere Entwicklung des ganzen Landes sind. Trotzdem dreht sich die Geschichte weiterhin um Miyara und ihren Versuch ein Leben aufzubauen, in der sie all ihre Fähigkeiten zum Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen kann (ohne sich selbst dabei zu vergessen). Ich mochte es im ersten Band sehr, wie Miyara herausfinden musste, wer sie ist, wenn sie keine Prinzessin mehr ist, und wie sie ihr Wissen einsetzen kann, um nicht nur zu überleben, sondern auch eine zufriedenstellende Aufgabe für sich zu finden.

In Band zwei ging es dann vor allem darum diesen Weg, den die Protagonistin für sich gefunden hatte, vor äußeren Einflüssen zu verteidigen, und im aktuellen Band hat Miyara die Möglichkeit auch wieder ihren Schwestern näher zu kommen und gleichzeitig den Gefahren durch die feindlichen Nachbarländer auf eine Weise entgegen zu treten, die das Land hoffentlich in einen langfristigen Frieden führt. Das klingt jetzt alles größer und dramatischer als es ist, denn bislang kichere ich ständig, während Miyara ihren älteren Schwestern zeigt, was sie alles fern vom Palast gelernt hat, und sie so dazu zwingt herauszufinden, wer sie – abgesehen von ihrer Prinzessinen-Rolle – eigentlich sind. Ich habe gerade wirklich viel Spaß mit meinem Buch, werde jetzt aber erst einmal zu „This Poison Heart“ wechseln, um das „Tageslicht“ zum Lesen der relativ kleinen Druckschrift zu nutzen.
Update 17:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich wirklich erst einmal zu „This Poison Heart“ gegriffen. Ich habe das Buch vor kurzem in einem Video mit Büchern, die für den Frühling passen, gefunden. Die Youtuberin meinte, dass das Blumen-/Pflanzenthema frühlingshaft sein müsste, aber für mich fühlt es sich mehr nach Sommer an. Die Geschichte dreht sich um Briseis (Bri), die mit ihren beiden Adoptivmüttern im heutigen Brooklyn lebt. Seit Jahren versucht Bri – mehr oder weniger erfolgreich – vor ihrer Umgebung zu verbergen, dass sie über Pflanzenmagie verfügt. Als sie von der Schwester ihrer leiblichen Mutter ein Anwesen mit einem großen Grundstück drumherum erbt, scheint das die perfekte Gelegenheit zu sein mehr über ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten herauszufinden. Ich habe gerade erst das erste Drittel der Geschichte gelesen und das Gefühl, ich weiß bislang nicht viel mehr als der Klappentext verrät. Aber „This Poison Heart“ ist ein Buch, bei dem ich Spaß daran habe es langsam zu lesen, bei dem ich die Mischung aus rätselhaften Elementen rund um Bris leiblicher Familie, Beschreibungen des vernachlässigten Hauses der verstorbenen Tante und den liebevollen Umgang zwischen Bri und ihren Adoptivmüttern genieße.

Als es dann Zeit für den Kuchen wurde, habe ich erst einmal wieder zu „Royal Tea Service“ gegriffen (werde aber gleich wieder zu Bris Geschichte wechseln). Heute gab es übrigens Schokoladen-Mousse- und Snickers-Käsekuchen – beides wieder sehr lecker – und wie immer haben mein Mann und ich uns die Stücke geteilt. Ich finde es faszinierend, dass die Preise in dem Café gleich geblieben sind, aber die Kuchenstücke seit zwei Monaten deutlich schmaler sind als früher. Was dafür sorgt, dass sie nicht mehr dieses Gefühl von „Hausfrauen-Kaffeeklatsch“ mitbringen, was aber definitiv immer noch eine ausreichende Menge Kuchen für einen Nachmittag ist. *g*
Update 20:15 Uhr
Bis ich zum Kochen in die Küche musste, habe ich weiter in „This Poison Heart“ gelesen. Ich mag den Roman weiterhin und finde es nett gemeinsam mit Bri mehr über ihre leibliche Familie, ihren Garten (voller giftiger Pflanzen) und ihre Position in dem Ort, in dem sie lebten, herauszufinden. Ich mag bislang sogar die Sprenksel von griechischer Mythologie in der Geschichte, obwohl ich griechische Mythologie normalerweise relativ wenig reizvoll finde …
Zum Abendessen gab es Nudeln mit Linsen-Bolognese, die ich noch im Tiefkühler hatte, und eine Folge von „Blown Away“. Ich finde Glasblasen wirklich faszinierend, auch wenn mich niemand jemals in die Nähe eines Ofens für Glasblasen bringen würde, weil es kaum etwas gibt, was mich mehr ängstigt als die Nähe zu einem Material, das mit so viel Hitze bearbeitet werden muss. Etwas nervig finde ich es, dass sie nun in Staffel 4 anscheinend das Gefühl hatte, sie müssten den Druck auf die Teilnehmer erhöhen, so dass ständig Kunstwerke zu Bruch gehen. Das finde ich selbst als Zuschauerin ziemlich frustrierend …
Update 23:00 Uhr (letztes Update)
Den restlichen Abend habe ich wieder mit „Royal Tea Service“ verbracht und mit einem Schmunzeln verflogt, wie die Protagonistin so nach und nach ihre Schwestern dazu bringt weniger „prinzessinenhaft“ und stattdessen etwas „menschlicher“ zu sein. Ich mag diese Romane wirklich sehr und finde es überraschend bedauerlich, dass ich schon beim letzten Band der Trilogie bin. Jetzt wird es aber so langsam Zeit eine letzte Blogrunde zu drehen und dann ins Bett zu fallen.
Heute hatte ich einen wirklich schönen und entspannten Lese-Sonntag. Danke, dass ihr ihn mit mir gemeinsam verbracht habt! Ich hoffe, ihr hattet heute ebenfalls einen angenehmen Tag und habt morgen einen guten Start in die Woche. 🙂
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![Because household help was in short supply in wartime Washington, Elizebeth did a second shift when she got home. It was a time of shortage and limited labor-saving devices, and housework could take hours. As a farmer's daughter, Elizebeth had the skills to be self-reliant, but it was hard to find the time – and the supplies. It would be a cinch to make the blouse [I need],“ she wrote once, „if I ever had five minutes – plus the hours it would take to find the material.“ At one point, she had a local restaurant drop off daily dinners for her teenage son, just to be sure he got fed. Under pressure at work and at home, Elizebeth often worried about her family. William was at the top of her list ...](https://allesausserlyrik.de/wp-content/uploads/2023/09/Seite-194-1024x768.jpg)




















