Alle Artikel von Konstanze

Sachbücher 2021

Ich finde es lustig, dass ich diese Beiträge, in denen ich meine gelesenen Sachbücher des Jahres aufliste, immer in der ersten Januar-Woche anlege. Ich mag, dass ich inzwischen so fest davon überzeugt bin, dass ich in den folgenden Monaten Sachbücher lesen werde, dass ich diesen Post erstelle, bevor ich noch das erste Sachbuch des Jahres gelesen habe. Und da ich 2021 zum ersten Mal eine eigene (wenn auch ein Jahr später immer noch unvollständige) Liste für die ungelesenen Sachbücher erstellt habe, kann ich sogar sagen, dass ich mit (mindestens) 15 Titeln ins Jahr gestartet bin, die ich alle gern lesen wollte. Leider hat sich dieses Jahr dann doch deutlich weniger als ein „Sachbuch-Jahr“ herausgestellt, als mir lieb gewesen wäre, aber vielleicht läuft es ja 2022 besser mit dem Sachbuchlesen für mich.

Januar
Olivette Otele: African Europeans – An Untold History

Februar
Kathrin Passig (Hrsg.): Das kleine Sabotage-Handbuch von 1944 – Die besten Tricks des amerikanischen Geheimdienstes im Kampf gegen Hitler

März

April
Elizabeth Hawes: Zur Hölle mit der Mode

Mai
Erin Lewis-Fitzgerald: Geschickt geflickt – Lieblingskleidung ausbessern statt wegwerfen

Das war es dann auch schon mit den Sachbüchern für dieses Jahr, denn in der zweiten Jahreshälfte fehlten mir Zeit und Konzentration fürs Sachbuchlesen. Ich hatte zwar im August noch zu „Mad & Bad – Real Heroines of the Regency“ von Bea Koch gegriffen und war auch relativ weit gekommen, aber mir fehlen da immer noch die letzten Kapitel … Angesichts der wirklich interessant klingenden neuen Sachbücher, die in den letzten Wochen auf meinem SuB gelandet sind, muss ich für 2022 wirklich einen Weg finden, um mir bewusst etwas Zeit fürs Sachbuchlesen freizuschaufeln.

Frohe Feiertage!

Im Vordergrund ist ein Teller voll mit unterschiedlichen Plätzchen zu sehen, im Hintergrund ist links ein kleiner Stapel mit Geschenken und rechts eine größere weiße Sturmlaterne mit einer brennenden Kerze zu sehen.

Die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür, und während ich im vergangenen Jahr um diese Zeit noch verhalten optimistisch war, dass die Impfung eine Wende in der Pandemie bringen könnte, muss ich zugeben, dass mich dieses Jahr ziemlich desillusioniert hat. Zusätzlich hatte ich in den letzten Monaten ziemlich viel um die Ohren und bin inzwischen überraschend urlaubsbedürftig. Weshalb ich mich gerade sehr auf die kommenden Feiertage freue, die wir auch in diesem Jahr wieder gemütlich zu zweit verbringen werden. Mein Mann und ich werden uns wie immer einigeln und ein paar entspannte freie Tage mit Spielen, Büchern und Comics verbringen und so diese Zeit hoffentlich rundum genießen können.

Euch wünsche ich frohe Feiertage und hoffe sehr, dass auch ihr euch in diesen Tagen Zeit für die Dinge nehmen könnte, die euch guttun und die euch nach diesem anstrengenden Jahr Erholung bieten. Macht es euch so gemütlich wie möglich und passt weiterhin gut auf euch und eure Lieben auf!

Eiko Kadono: Kiki’s Delivery Service

Obwohl der Ghibli-Film „Kiki’s Delivery Service“ zu meinen Lieblings-Wohlfühlfilmen zählt, brauchte es erst einen Hinweis von Kiya vor einiger Zeit, um mich darauf aufmerksam zu machen, dass der Anime auf einem Roman von Eiko Kadono basiert. Nachdem ich das Buch am vergangenen Sonntag gelesen habe, bin ich sehr glücklich über diesen Hinweis, denn die Originalgeschichte hat mir noch besser gefallen als der Ghibli-Film. Vor allem bietet der Roman so viel mehr Hintergrundinformationen und Erklärungen zu Kikis Fähigkeiten als Hexe, als es der Anime tut (obwohl all diese Dinge dort problemlos hätten eingebaut werden können). So steht im Buch von Anfang an fest, dass es nicht Kikis Schuld ist, dass sie über keine weitere magische Begabung als das Fliegen verfügt, denn im Laufe der Zeit haben die Hexen einfach viele ihrer Fertigkeiten verloren – und da Kikis Vater über keinerlei Magie verfügt, wurde sie eben nur mit einer einzigen Fähigkeit geboren. Ich finde es deutlich netter so, da klar wird, dass es nicht an Kikis Unfähigkit oder gar Faulheit liegt, dass sie über so wenig Magie verfügt, und dass das Fliegen nun mal der einzige Weg für sie ist, um sich ein selbstständiges Leben fern von ihren Eltern aufzubauen.

Ich fand es sehr wohltuend, Kiki auf ihrem Flug in eine große Stadt am Meer zu begleitet und mitzuerleben, wie sie dort Fuß fasst, neue Freunde findet und einen florierenden Lieferdienst aufbaut. Die Geschichte wird in mehreren kleinen Episoden erzählt und in der Regel gibt es bei jeder etwas zum Schmunzeln. Ich muss gestehen, dass ich – gerade weil ich den Anime so mag – beim Lesen immer wieder nach Unterschieden zum Trickfilm geschaut habe. Dabei gab es so viele Elemente im Roman zu entdecken, bei denen ganz deutlich wurde, woher die Inspiration für den Anime kamen, die mir aber im Buch so viel besser gefielen. Was auch daran liegt, dass ich bei der Ghibli-Version der Geschichte die Momenten nicht mag, in denen Kiki sich wie ein trotziger Teenager benimmt, und das führt dann dazu, dass irgendetwas schiefläuft, was nicht hätte schieflaufen müssen. Im Roman hingegen gibt es zwar auch Szenen, in denen kleine Katastrophen passieren, aber eher weil so etwas eben passiert und weniger weil die Protagonistin Mist gebaut hat. Und als Kiki im Buch doch einmal etwas tat, von dem sie genau wusste, dass sie es nicht hätte tun sollen, gesteht sie am Ende alles der Person, der sie Unrecht getan hat, und gewinnt so eine neue Freundin.

Insgesamt habe ich bei der Roman-Kiki eher das Gefühl, dass das eine Person ist, die trotz ihrer gerade mal dreizehn Jahre auf eigenen Beinen stehen kann. Es ist auch für sie nicht einfach und sie ist oft entmutigt oder hat Heimweh, aber sie rappelt sich dann wieder auf und macht weiter. Dagegen habe ich bei der Anime-Kiki häufig das Gefühl, dass sie sich mit ihrem schmollenden oder trotzigen Verhalten so viele Möglichkeiten verbaut und es eher den Menschen um sie herum zu verdanken ist, dass sie trotzdem einigermaßen in der Stadt zurechtkommt. Vielleicht ist die Anime-Kiki die realistischere Darstellung eines Teenagers, aber ich fühle mich mit der Original-Kiki deutlich wohler und habe so das Lesen des Romans rundum genossen. Ich habe all die Personen, die Kiki im Laufe ihres Jahres in der Stadt am Meer kennengelernt hat, ins Herz geschlossen, ich mochte die – teils skurrilen – Herausforderungen, die sie zu bewältigen hatte, und ich fand es wunderschön zu verfolgen, wie Kiki an ihrem neuen Wohnort Fuß fasst. Ich bin mir sicher, dass ich den Roman in den kommenden Jahren noch oft aus dem Regal ziehen werde, wenn ich mal wieder das Bedürfnis nach einer rundum wohltuenden Geschichte habe.

Lese-Sonntag im Dezember 2021

Der dritte Sonntag des Monats ist natürlich auch im Dezember wieder der Lese-Sonntag – wobei ich (angesichts der Adventslese-Runden, die JED, Neyasha und Anette an den letzten Wochenenden veranstaltet haben) wohl dieses Mal eher diejenige bin, die sich den anderen beim Lesen anschließt und nicht anders rum. 😉 Geplant habe ich für heute nicht viel, ich bin gerade ziemlich müde und reif für ein paar Urlaubstage. Aber bevor ich mich über die Feiertage einigeln kann, muss ich noch zwei Aufträge fertig bekommen, die deutlich zeit- und energieaufwändiger sind als erwartet. Vielleicht hilft mir ja der heutige Lese-Sonntag dabei genügend Reserven aufzuladen, dass ich am Anfang der kommenden Woche einen erfolgreichen Endspurt hinlegen kann. Eine Brettspielrunde wird es bei uns wieder nicht geben, da der dafür benötigte Tisch weiterhin mit den Home-Office-Sachen von meinem Mann zugestellt ist, dafür hoffe ich, dass ich ja vielleicht wirklich zu einem meiner vielen angefangenen Bücher oder Comics greifen werde. Ansonsten könnte ich mir auch mein vernachlässigtes Handarbeitszeug schnappen und mal einen der weihnachtlichen Filme schauen, die ich im November auf die Merkliste gesetzt und bislang nicht gesehen habe. Bevor ich aber zum Buch oder Handarbeitszeug greife, muss ich erst einmal wach genug werden, um mich dem Abwasch von gestern Abend widmen zu können.

 

Update 11:15 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts eine große dampfende Tasse mit Milchtee.

Mein Start in den Tag war wieder sehr langsam und etwas zäh … Nachdem ich meinen Lese-Sonntag-Beitrag auf den Weg gebracht hatte, habe ich mich ein bisschen in meiner nächtlichen Twitter-Timeline verloren und den Feedreader geleert, bevor ich mich in die Küche begeben habe. Aber statt abzuwaschen, habe ich mir erst einmal einen Tee gekocht und bin dann bei dem Versuch versumpft, mehr über amerikanische Garnbezeichnungen herauszufinden (dicker als Sockenwolle, aber nicht so dick wie Teppichwolle war für die gesuchte Garnstärke keine hilfreiche Beschreibung – immerhin weiß ich jetzt, dass ich für das Projekt ein Garn benötigen würde, für das 5 mm Nadeln empfohlen werden). Wie ihr seht plane ich schon wieder weitere Handarbeitsprojekte, auch wenn ich gerade überhaupt keine Zeit dafür habe. *g* Dann habe ich mich mit Musik auf den Ohren doch dem Abwasch gewidmet und der hat so einige Zeit gekostet (das gestrige Abendessen war ein 4-Töpfe-Essen und dementsprechend viel dreckiges Geschirr wartete auf mich). Als ich wieder ins Wohnzimmer wanderte, meinte mein Mann, dass ich sofort „Animal Crossing“ starten müsste, damit ich auf seiner Insel eine Anleitung bekommen kann – und das war der Stand, als eben mein „du könntest dich mal wieder auf dem Blog melden“-Wecker klingelte. Da ich jetzt schon im Spiel bin, werde ich dabei auch erst einmal bleiben – und danach schauen ich, was ich aus den Buchstapeln hinter mir zupfen mag.

Animal-Crossing-Screenshot bei dem meine Spielfigur vor einem weihnachtlich geschmückten Bereich auf einer Bank sitzt. Im Hintergrund kann man dekorative Geschenkeberge, einen großen Weihnachtsbaum und leuchtende Sterne erkennen.

Update 15:25 Uhr

Wie schon im letzten Update gesagt, habe ich erst einmal eine gemütliche Runde „Animal Crossing“ gespielt. Ich spiele das Spiel zwar weiterhin täglich, aber entspannt war das in den letzten Tagen nicht – ich habe es eher zwischengeschoben, wenn mein Mann etwas im Spiel wollte oder wenn ich eine kleine Arbeitspause genutzt habe, um zu schauen, ob einer meiner Nachbarn etwas bastelt. Während ich noch spielte, haben wir gemeinsam einen Advents-Podcast gehört, der wenig adventlich war. Was vermutlich der Grund ist, warum wir schon die zweite Adventszeit mit diesem Podcast verbringen, obwohl wir normalerweise keine Podcasts hören. Im vergangenen Jahr war das immer eine nette gemeinsame Zeit in der Küche, während ich gekocht habe, aber in diesem Jahr sind die Folgen dafür zu lang. Danach bin ich auf dem Sofa eingedöst und wurde erst wieder von meinem „magst du ein Update schreiben?“-Wecker aus meinem Nickerchen geweckt.

Links oben eine nicht mehr brennende kleine Sturmlaterne, in der Mitte eine Schale mit einer Portion Porridge und Bananen, rechts oben ein angeschaltetes eBook.

Da es mir dann aber wichtiger war erst einmal etwas zu essen, habe ich vor diesem Update lieber Frühstück gemacht und beim Essen ein paar Seiten in meinem aktuellen eBook gelesen. Da ich in den letzten Wochen die „Death Before Dragons“-Serie so entspannend fand, dachte ich nach dem Beenden von Band 5, dass ich zur Abwechslung eine andere Serie der Autorin ausprobieren könnte (vor allem, da ich den ersten Band der „A Witch in Wolf Wood“-Reihe schon auf dem eReader hatte). Allerdings musste ich in den vergangenen Tagen feststellen, dass mich die Geschichte nicht so recht packt, weshalb ich in der vergangenen Woche gerade mal 56 Seiten gelesen habe. Ich weiß nicht, ob es an mir oder an dem Roman liegt, weshalb ich „Mind over Magic“ noch nicht ganz aufgegeben habe. Aber ich werde darin heute wohl nur weiterlesen, wenn ich irgendwann wieder die Hände mit anderen Dingen voll habe, und stattdessen jetzt mal einen Blick auf meine Stapel mit angefangenen Büchern werfen.

 

Update 19:30 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts eine rot-weiß-geringelte Tasse mit Heißer Schokolade und in der Mitte die Taschenbuchausgabe von Kiki's Delivery Service und eine darauf stehende Untertasse mit einer Auswahl unterschiedlicher Plätzchen und Marzipankartoffeln.

Nach dem letzten Update und einer kleinen Blogrunde habe ich meine Stapel mit angefangenen Büchern durchwühlt und letztendlich „Kiki’s Delivery Service“ von Eiko Kadono rausgezupft. Das Buch habe ich Ende November zum Geburtstag geschenkt bekommen und am selben Tag noch angefangen, aber als mein Lesen von einem Anruf unterbrochen wurde, habe ich es zur Seite gelegt und bis heute nicht wieder in die Hand genommen. Mit ein paar Plätzchen und einer Heißen Schokolade (heute ist immerhin der 4. Advent 😉 ) habe ich mich eingeigelt und weitergelesen. Inzwischen bin ich ungefähr halb durch (es ist aber auch ein dünner Roman!) und genieße die Geschichte sehr. Bislang würde ich sagen, dass das Buch – das die Vorlage zu dem Anime ist – all die Dinge beinhaltet, die ich an dem Anime so mag, aber keines der Elemente, die mich an der Ghibli-Version stören. Denn es gibt so einige Sachen, die ich an der Kiki im Trickfilm nicht so toll finde, die ich aber hinnehme, weil ich die Geschichte an sich und die Optik der Ghibli-Filme so niedlich finde und so sehr genießen kann. Beim Roman hingegen kann ich Kikis Verhalten deutlich besser nachvollziehen (was halt auch daran liegt, dass die Autorin einem Gründe für ihr Verhalten bietet) und wenn etwas in Kikis Leben schief läuft, dann in der Regel aufgrund der Umstände oder weil eine andere Person eben keine Ahnung davon hat, was eine Hexe ausmacht oder welche Fähigkeiten eine Hexe hat, und eben nicht weil Kiki aus pupertierendem Trotz oder Übermut heraus irgendwelchen Mist gebaut hat.

Blick in das aufgeschlagene Buch "Kiki's Delivery Service". Auf der rechten Buchseite ist die Kapitelüberschrift "Kiki Opens a Shop" zu lesen und drüber gibt es eine kleine Zeichnung von einer fliegenden Hexe als Silhouette.

Leider musste ich meine Lektüre dann erst einmal zur Seite legen, um das Abendessen zu kochen. Momentan ist der Sellerie-Gratin im Ofen und ich bin etwas genervt davon, dass das Rezept (das so einfach aussah) so viele Fragen aufwarf und natürlich nicht in der angegebenen Zeit machbar war. Mal schauen, ob sich der Zeitaufwand (der Arbeitsaufwand war wirklich übersichtlich) am Ende gelohnt hat. Bis das Essen aus dem Ofen kommt, drehe ich noch eine kleine Blogrunde – mal schauen, ob ich es schaffe überall zu kommentieren. Wenn nicht, dann melde ich mich später auf jeden Fall noch einmal. 🙂

 

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Eine Auflaufform mit Sellerie-Gratin. Ehrlich gesagt ist es einfach eine Auflaufform mit irgendwas Überbackenem.

Ich fand das Sellerie-Gratin lecker, mein Mann hingegen wäre glücklich gewesen, wenn ich das bei ihm nicht so beliebte Gemüse durch Nudeln ersetzt hätte, denn die Sauce und die Menge an Parmesan fand er toll … insgesamt denke ich nicht, dass ich das Rezept noch einmal machen werde. Zum Essen haben wir eine Folge des Weihnachtsspezials von „Blown Away“ geschaut – ich finde Glasblasen wirklich spannend, obwohl mich nichts und niemand in die Nähe eines so heißen und gefährlichen Arbeitsumfelds bringen könnte! Dann habe ich mich noch aufgerafft und den Abwasch erledigt, damit ich morgen ohne „Altlasten“ in den Arbeitstag starten kann, und nun bin ich ziemlich müde. Ich denke, ich gönne mir noch eine halbe Stunde mit „Kiki’s Delivery Service“ und falle dann ins Bett!

Es war wieder nett mit euch heute gemeinsam den Tag zu verbringen und ich finde es schön, dass wir wieder ein ganzes Jahr voller Lese-Sonntage geschafft haben! Allerdings habe ich ein bisschen das Gefühl, dass bei einigen von euch das Leben zu trubelig geworden ist für solch einen regelmäßigen Termin. Mal schauen, ob ich zum Jahresanfang mal einen Beitrag schreiben um nachzufragen, ob ihr Änderungswünsche habt. Wenn ich das mache, dann auf jeden Fall früh genug, um eventuelle Veränderungen vor dem dritten Sonntag im Januar umsetzen zu können …

Ich wünsche euch, dass die kommende Woche nicht zu stressig wird und ihr euch über die Feiertage entspannen und erholen könnt! Macht es euch so schön wie möglich und passt weiterhin gut auf euch auf!

***

Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Anette
JED

Stapel angefangener Bücher

In den letzten Wochen habe ich immer wieder Bücher (und Comics) angefangen und mir beim Lesen gedacht, dass ich da eine tolle Geschichte in den Händen halte und dass es nett sein wird, wenn ich darüber auf dem Blog schreiben kann. Und als nächstes habe ich ein anderes Buch angefangen, ohne den vorherigen Titel zu beenden. So langsam wird es hier bei mir mit den angefangenen Büchern etwas unübersichtlich, aber da sie sich auf dem Tisch hinter meinem Sofa verstecken und ich sie selten bewusst wahrnehme, stören mich die Stapel mit angefangenen Büchern überraschend wenig.

Zwei Stapel mit Büchern, von denen man nur den unteren Buchschnitt sehen kann. Insgesamt sind es 22 Bücher und Comics.

Was mich allerdings stört, ist die Tatsache, dass ich all diese Buchanfänge wirklich genossen habe und gar nicht genau sagen kann, wieso ich nach dem ersten Anlesen nicht weitergelesen habe. Ich habe zwar gerade wenig Zeit (und Konzentration), aber ich habe in dieser Woche wieder regelmäßig vor dem Schlafengehen gelesen – nur eben nicht die Bücher, die ich im Laufe des Tages angelesen habe. Stattdessen greife ich momentan zum eReader und lese eine Urban-Fantasy-Reihe, die ich „nett“ finde. Die „Death Before Dragons“-Geschichten von Lindsay Buroker haben unterhaltsame Dialoge, eine wenig überraschende Handlung, nette Charaktere, die nach einer ersten Einführung immer wieder vorkommen, und sonst gibt es eigentlich nichts dazu zu sagen. Die Bücher sind halt nett und kurz und beanspruchen nicht besonders viel Kapazität von meiner Seite, was ja in Ordnung ist, aber insgesamt etwas unbefriedigend, wenn noch so viele tolle Titel darauf warten, dass ich sie endlich weiterlese. Mal schauen, ob es am kommenden Lese-Sonntag besser läuft, oder ob ich euch dann nur erzählen kann, was ich Neues angefangen (und nicht weitergelesen) habe. 😉

Lesezeit (3) – Kein Weihnachten ohne die Oma

In der letzten Woche war ich ziemlich genervt davon, dass ich so wenig ruhige Zeit zum Lesen gefunden habe, dass ich mir fest vorgenommen hatte, dass ich mich zumindest am Sonntag mit einem Buch einigeln würde. Dummerweise hat das nicht geklappt und deshalb habe ich beschlossen, dass ich heute eine kurze „Lesezeit“ einlegen werde. Für ein gemütliches Lesestündchen habe ich keine Zeit, aber das finde ich heute gar nicht so schlimm, denn ich habe ein Bilderbuch aus dem Regal gezupft.

Ein kleiner Tisch mit einer kleinen brennenden Sturmlaterne, einem Bilderbuch, auf dessen Cover eine Wichtelfamilie zu sehen ist, die um einen Weihnachtsbaum tanzt, eine rot-weiß-geringelte Tasse mit Heißer Schokolade und eine kleine Schale, in der zwei Lebkuchen und zwei Marzipankartoffeln zu sehen sind.

Genau genommen handelt es sich um „Kein Weihnachten ohne die Oma“ von dem dänischen Ehepaar Carla und Vilhelm Hansen. Das Bilderbuch ist 1975 im Carlsen Verlag erschienen und ich vermute, dass das das Jahr war, in dem ich es auch geschenkt bekommen habe. Ich habe die humorvollen Zeichnungen (Vilhelm Hansen) und die niedliche Geschichte (Carla Hansen) so sehr geliebt, dass ich es jahrelang immer wieder gelesen und anderen Leuten davon erzählt habe, wenn es um das Thema „Lieblingsbilderbücher“ ging. Es ist inzwischen aber schon so einige Jahre her, dass ich das Buch das letzte Mal aufgeschlagen habe, weshalb ich mich umso mehr auf ein Wiedersehen mit der Wichtelfamilie freue.

***

Hach, ich mag das Bilderbuch immer noch! Die Geschichte erzählt davon wie der Wichtelvater und sein Sohn Martin sich gemeinsam aufmachen, um die Oma zur Weihnachten abzuholen. Sie starten mit einem selbstgebautem Wagen, aber dann fängt es an zu schneien und sie haben mehrere kleine Unfälle und so müssen sie ein Problemchen nach dem anderen bewältigen. Und als sie dann bei Oma angekommen sind und sie mitsamt allen Geschenken und der Katze auf der Ladefläche verstaut haben, geht es natürlich nicht einfach so reibungslos nach Hause. Aber am Ende landen sie alle wieder bei der restlichen Wichtelfamilie, tanzen um den Weihnachtsbaum, schlagen sich den Bauch voll und Oma hat für alle ein Geschenk und eine Überraschung dabei. Ich gebe zu, es macht sich bemerkbar, dass die Geschichte schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel hat, aber – wie schon gesagt – ich mag sie immer noch. Ich finde Oma großartig (zum Beispiel als sie argumentiert, dass sie selbstverständlich die Katze tragen muss und diese doch gar nichts wiegen würde, wenn sie sie hält, während der Wichtelvater die Oma trägt), ich finde die Zeichnungen sehr niedlich und ich habe dieses Wiedersehen nach all den Jahren sehr genossen. Das war eine hübsche kleine Auszeit für heute – und ich hoffe sehr, dass ich in den nächsten Tagen wieder etwas mehr Zeit für mich und meine Bücher finde!

[Kulinarisches] Kürbissuppe

Es ist schon länger her, dass ich hier ein Rezept festgehalten habe, um es in Zukunft immer wiederfinden zu können, aber diese Kürbissuppe war gestern so einfach zu machen und so befriedigend zu essen trinken, dass ich sie bestimmt noch häufiger zubereiten werde. Wenn das der Fall ist, liefere ich auch ein Foto nach – gestern wollte ich nach dem Kochen ehrlich gesagt nur noch aufs Sofa und essen. 😉

Wichtige Anmerkung: Das Gemüse sollte zwischen der Zubereitung der Suppe und dem Garen im Ofen abkühlen, also bietet es sich an, das Gemüse am Vormittag oder Vortag zu garen.

Zutaten für 2 Portionen:

1 Butternut-Kürbis
2 Zweige Rosmarin
2 Zehen Knoblauch
2 Schalotten

1 l Gemüsebrühe
2 EL Tomatenmark
Salz
Pfeffer
Rosenpaprikapulver
etwas Öl

(2 Scheiben Sauerteigbrot und Butter)

Zubereitung des Gemüses:

Den Ofen auf 200° C (Umluft) vorheizen, währenddessen den Kürbis großzügig schälen, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Außerdem die Knoblauchzehen und die Schalotten schälen und die Schalotten halbieren, dann das Gemüse in eine Schüssel geben und gründlich mit einem Schuss Öl vermischen. Danach das Gemüse auf einem Blech verteilen und großzügig mit Salz und Pfeffer würden, dann werden noch die Rosmarinzweige oben draufgelegt, und das Ganze kommt für ca. 20 Minuten in den Ofen. Wenn das Gemüse gegart ist, das Blech aus dem Ofen nehmen und für eine Stunde (oder länger) zur Seite stellen.

Zubereitung der Suppe:

Die Gemüsebrühe in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Parallel das im Ofen gegarte Gemüse (bei mir waren das nach dem Garen ca. 350 g) in einen hohen schmalen Becher geben, etwas von der Brühe dazugeben und das Ganze pürieren. Wenn das Gemüse fein püriert ist, die Masse zusammen mit einer großzügigen Prise Rosenpaprikapulver zu der restlichen Brühe in den Topf geben und ein paar Minuten köcheln lassen. Am Ende die Suppe noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und zusammen mit gebuttertem Sauerteigbrot servieren. Die Suppe ist dünnflüssig genug, dass sie in einer großen Tasse serviert und getrunken werden kann, was ich sehr angenehm fand.

Oh, und das Rezept, von dem ich mich habe inspirieren lassen, hatte noch Oliven und Parmesan in der Suppe. Uns hat so aber definitiv nichts gefehlt, wobei ich zugeben muss, dass ich Oliven sowieso nicht essen mag.

Dezember-SuB 2021

Der November war als Lesemonat nicht gerade prickelnd, was nicht nur an „viel Arbeit“, sondern leider auch an „viel Kranksein“ lag. Das alles hat dazu geführt, dass ich gerade mal 5 Bücher und 5 Kurzgeschichten (abgesehen von den Mumins waren es auch alles eBooks) gelesen habe. Und wenn ich jetzt noch erwähne, dass diese insgesamt gerade mal 1450 Seiten zusammengebracht haben, könnt ihr euch auch vorstellen, wie kurz diese Bücher auch noch waren. *g*

Dummerweise nehme ich also mehr Arbeit mit in den Dezember, als ich geplant hatte, und so richtig gut geht es mir aktuell auch noch nicht wieder, weshalb ich davon ausgehe, dass auch der Dezember kein sonderlich guter Lesemonat wird. Dabei hätte ich große Lust mich kopfüber auf all meine wunderbaren Geburtstagsneuzugänge zu stürzen und ein paar Tage nichts anderes zu tun als zu lesen! Aber egal, wie der Dezember läuft, zum Jahresende werde ich mir auf jeden Fall wieder eine Woche freinehmen, um mich mit meinem Mann, meinen Büchern und leckerem Essen einzugraben und meinen kräftig gewachsenen SuB vor dem neuen Jahr ein bisschen zu reduzieren. 😉

 

Belletristik-SuB:

  1. Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
  2. Becky Albertalli: Leah on the Offbeat
  3. Hanna Alkaf: The Weight of our Sky
  4. B. B. Alston: Amari and the Night Brothers (Supernatural Investigations 1)
  5. Kelley Armstrong: The Gryphon’s Lair (A Royal Guide to Monster Slaying 2)
  6. Kaia Anderson: Sisters in Arms
  7. Sophie Anderson: The Castle of Tangled Magic
  8. Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
  9. Kalynne Bayron: This Poison Heart
  10. T. J. Berry: Space Unicorn Blues
  11. Holly Black: The Coldest Girl in Coldtown
  12. Lawrence Block (Hrsg.): In Sunlight or in Shadow – Stories Inspired by the Paintings of Edward Hopper
  13. Gwenda Bond & Christopher Rowe: The Supernormal Sleuthing Service 2 – The Sphinx’s Secret
  14. Lila Bowen: Conspiracy of Ravens (The Shadow 2)
  15. Rhys Bowen: Naughty in Niece (Royal Spyness 5)
  16. Rhys Bowen: The Twelve Clues of Christmas (Royal Spyness 6)
  17. Nicholas Bowling: Song of the Far Isles
  18. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
  19. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
  20. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  21. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  22. Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings – A Memoir by Lady Trent
  23. Sarah Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
  24. Sarah Rees Brennan: In Other Lands
  25. Rachel Caine: Paper and Fire (The Great Library 2)
  26. Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
  27. Jennifer Carson: To Find a Wonder
  28. Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
  29. Soman Chainani: Quests for Glory (The School for Good and Evil 4)
  30. David Chandler: A Thief in the Night (Ancient Blades 2)
  31. David Chandler: Honor Among Thieves (Ancient Blades 3)
  32. Orlagh Collins: All the Invisible Things
  33. April Daniels: Dreadnought (Nemesis 1)
  34. Benjamin Dean: Me, My Dad and the End of the Rainbow
  35. Sarah Driver: Once we were Witches
  36. Sarah Beth Durst: Race the Sands
  37. Joseph Elliott: The Good Hawk (Shadow Skye 1)
  38. Abi Elphinstone (Hrsg.): Winter Magic (Anthologie)
  39. Louise Erdrich: The Birchbark House
  40. Catherine Fisher: The Velvet Fox (The Clockwork Crow 2)
  41. Anita Frank: The Lost Ones – Some Houses are Never at Peace
  42. Francesca Gibbons: A Clock of Stars 1 – The Shadow Moth
  43. Laura Ann Gilman: Silver on the Road
  44. Nicole Glover: The Conductors
  45. Mira Grant: Parasite (Parasitology 1)
  46. Mira Grant: Symbiont (Parasitology 2)
  47. Mira Grant: Chimera (Parasitology 3)
  48. Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard’s Murder Squat 2)
  49. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  50. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  51. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  52. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  53. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  54. Alexis Hall: The Affair of the Mysterious Letter
  55. Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (Anthologie)
  56. Rachel Hartman: Seraphina
  57. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  58. Jim C. Hines: Terminal Alliance
  59. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  60. India Holton: The Wisteria Society of Lady Scoundrels
  61. Tanya Huff: Wizard of the Grove
  62. D. B. Jackson: Thieves‘ Quarry (Thieftaker #2)
  63. D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
  64. Catherine Johnson: A Nest of Vipers
  65. Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
  66. Diana Wynne Jones: Dogsbody
  67. Diana Wynne Jones: Power of Three
  68. Diana Wynne Jones: Fire and Hemlock
  69. Michelle Ruiz Keil: All of Us with Wings
  70. Celine Kiernan: Geisterpfade
  71. Celine Kiernan: Königspfade
  72. Celine Kiernan: The Little Grey Girl (The Wild Magic Trilogy 2)
  73. Eiko Kadono: Kiki’s Delivery Service
  74. Mary Robinette Kowall: The Calculating Stars
  75. Sarah Kuhn: Heroine’s Journey (Heroine Complex 3)
  76. Sarah Kuhn: From Little Tokyo with Love
  77. R. F. Kuang: The Poppy War
  78. Yoon Ha Lee: Dragon Pearl
  79. Y.S. Lee: The Body at the Tower (The Agency 2)
  80. Darcie Little Badger: Elatsoe
  81. Cixin Liu: The Three-Body Problem
  82. Emily Lloyd-Jones: The Bone Houses
  83. Kari Maaren: Weave a Circle Round
  84. Seanan McGuire: Middlegame
  85. Seanan McGuire: Angel of the Overpass (Ghost Roads 3)
  86. Hilary McKay: The Time of Green Magic
  87. Robin McKinley: Sunshine
  88. Robin McKinley: Dragonhaven
  89. Anna-Marie McLemore: Blanca and Roja
  90. Wendy McLeod MacKnight: The Copycat
  91. Karen M. McManus: Two can Keep a Secret
  92. Sangu Mandanna: Kiki Kallira Breaks a Kingdom
  93. Kate Milford: The Boneshaker
  94. Kate Milford: Bluecrowne
  95. Kate Milford: The Thief Knot
  96. Ashia Monet: The Black Veins (Black Magic 1)
  97. Maya Montayne: Nocturna
  98. Bethany C. Morrow: A Song Below Water
  99. Tamsyn Muir: Gideon the Ninth
  100. Julie Murphy: Faith – Taking Flight
  101. Bishop O’Connell: The Stolen
  102. Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
  103. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
  104. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): Robots vs. Fairies (Anthologie)
  105. Natalie C. Parker: Seafire
  106. S. A. Patrick: A Vanishing of Griffins (Song of Magic 2)
  107. Tamora Pierce: Tempests and Slaughter
  108. C. L. Polk: Stormsong (Kingston Cycle 2)
  109. C. L. Polk: Soulstar (Kingston Cycle 3)
  110. Cindy Pon: Sacrifice (Serpentine 2)
  111. Sibéal Pounder: Tinsel – The Girls Who Invented Christmas
  112. Sarah Prineas: Dragonfell
  113. Benjamin Read & Laura Trinder: The Midnight Howl (The Midnight Hour 2)
  114. Benjamin Read & Laura Trinder: The Midnight Hunt (The Midnight Hour 3)
  115. Philip Reeve: Larklight
  116. Kat Richardson: Labyrinth (Greywalker 5)
  117. Kat Richardson: Downpour (Greywalker 6)
  118. Kat Richardson: Seawitch (Greywalker 7)
  119. Rebecca Roanhorse: Trail of Lightning (The Sixth World 1)
  120. Rebecca Roanhorse: Race to the Sun
  121. John Scalzi: Fuzzy Nation
  122. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  123. Barbara Sleigh: The Kingdom of Carbonel
  124. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  125. Jessica Spotswood/Tess Sharpe: Toll and Trouble – 15 Tales of Women and Witchcraft (Anthologie)
  126. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  127. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  128. Charles den Tex: Die Zelle
  129. Aiden Thomas: Cemetery Boys
  130. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  131. Sarah Tolcser: Song of the Current
  132. Jessica Townsend: Hollowpox – The Hunt for Morrigan Crow
  133. Tiffany Trent: Unnaturalist
  134. Katie & Kevin Tsang: Dragon Mountain (Dragon Realm 1)
  135. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  136. Renee Watson: Piecing Me Together
  137. Jaye Wells: Dirty Magic (Prospero’s War 1)
  138. Martha Wells: All Systems Red (Murderbot Diaries 1)
  139. Martha Wells: The Cloud Roads
  140. Jen Williams: The Ninth Rain (The Winnowing Flame Trilogy 1)
  141. Kate Williams: The Babysitter Coven 2 – For Better or Cursed
  142. Amy Wilson: Angel and Bavar
  143. Katherine Woodfine: The Midnight Peacock (The Sinclair’s Mysteries 4)
  144. Katherine Woodfine: Peril in Paris (Taylor and Rose 1)
  145. Xinran: Gerettete Worte
  146. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes
  147. Jy Yang: The Black Tides of Heaven
  148. Kelly Yang: Front Desk
  149. Damaris Young: The Switching Hour
  150. Katie Zhao: The Dragon Warrior
  151. Xiran Jay Zhao: Iron Widow
  152. Ibi Zoboi: Pride

135 Titel auf dem SuB zum Monatsanfang

Sachbuch-SuB: (immer noch unvollständig)

  1. Francis Burney: Journals and Letters
  2. Caroline Criado Perez: Invisible Women – Exposing Data Bias in a World Designed for Men
  3. Brunhilde Dähn: Berlin Hausvogteiplatz
  4. Ruth Goodman: How to be a Victorian
  5. Molly Guptill Manning: When Books Went to War
  6. Erika Fatland: Hoch oben – Eine Reise durch den Himalaya
  7. Lindsey Fitzharris: The Butchering Art – Joseph Lister’s Quest to Transform the Grisly World of Victorian Medicine
  8. Jerrelle Guy: Black Girl Baking
  9. Kameron Hurley: The Geek Feminist Revolution
  10. Bea Koch: Mad & Bad – Real Heroines of the Regency
  11. Lily Koppel: The Astronaut Wives Club
  12. Natalie Livingstone: The Mistresses of Cliveden
  13. Gail MacColl/Carol McD. Wallace: To Marry an English Lord
  14. Philip Mansel: Prince of Europe – The Life of Charles-Joseph de Ligne
  15. Leo Marks: Between Silk and Cyanide – A Code Maker’s War 1941-45
  16. Molly Peacock: The Paper Garden – An Artist Begins Her Life’s Work at 72
  17. Michael du Preez und Jeremy Dronfield: Dr. James Barry – A Woman Ahead of Her Time
  18. Bali Rai: The Royal Rebel – The Life of Suffragette Princess Sophia Duleep Singh
  19. Hallie Rubenhold: Lady Worsley’s Whim – An Eigtheenth-Century Tale of Sex, Scandal and Divorce
  20. Lauren Stowell/Abby Cox: The American Duchess Guide to 18th Century Dressmaking

19 Titel auf dem SuB zum Montatsanfang

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)

Was schön war (5)

Eine Dose mit drei Sorten Plätzchen (links Orangen-Schneebälle, mittig Mandel-Schoko-Haferflocken-Plätzchen, rechts Schoko-Zimt-Schneebälle)

Die ersten „Adventsplätzchen“ des Jahres backen
und damit einer Freundin eine Freude bereiten können.

 

Eine große Schachtel Pralinen von der Konditorei "Cron&Lanz" in Göttingen und davor steht ein großes Glas, das mit der Animal-Crossing-Figur Tom Nook bedruckt ist.

Ein Überraschungspäckchen zu bekommen,
dessen Inhalt mir viel Freude bereitet
(und ein paar schöne Erinnerungen weckt).

 

Zwei Teller mit unterschiedlichen Kuchenstücken. Links Donauwelle, rechts Maracuja-Quark-Kuchen.

Nach einem stressigen Tag
mit der ersten Autofahrt seit zwei Jahren
und diversen Stationen,
um Sachen zu spenden und richtig entsorgen zu können,
ein entspannter Tag mit Café-Kuchen und indischem Lieferessen.

Eine Schale mit Reis und Malai Kofta, links daneben steht ein kleiner Teller mit zwei Stücken Naan.

 

Viele, viele neue Bücher
geschenkt zu bekommen.

Zwei Bücherstapel, zwischen denen vier weitere Bücher eingeklemmt sind. Insgesamt sind 19 Bücher auf dem Foto zu sehen.

Lese-Sonntag im November 2021

Und schon wieder haben wir den dritten Sonntag im Monat und somit liegt ein Lesetag vor uns. Ich muss zugeben, dass ich in den drei Wochen seit dem Herbstlesen kaum ein Buch angefasst habe. Auf der einen Seite hatte ich weiterhin viel um die Ohren und habe in meiner Freizeit gerade mal die Konzentration für eine Runde „Animal Crossing“, auf der anderen Seite bin ich gerade chronisch müde und habe die eine oder andere Lesestunde ungeplant mit einem Nickerchen verbracht. Ich gehe mal davon aus, dass das daran liegt, dass mein Hausarzt gerade meine Medikamente neu einstellen will und die aktuelle Dosis nicht ideal ist. Insgesamt ist es also nicht schlimm, aber gerade ziemlich lästig und der Grund, warum ich mir für heute auch nicht viel vornehmen werde. Ich habe zwei angefangene Bücher neben mir liegen, einmal „Herbst im Mumintal“ von Tove Jansson, weil ich das gern auch in diesem Jahr wieder lesen mag, und „Doggone Deadly“ von Deborah Blake. Der letzte Titel ist der zweite Band der Catskills-Pet-Rescue-Mysteries, der erst in der letzten Woche erschienen und der bislang sehr unterhaltsam ist (und auch gut mal für ein paar Tage zur Seite legen lässt, ohne dass ich den Faden verliere).

Ein Brettspiel wird es heute bei uns nicht geben, weil ich gerade den dafür benötigten Tisch mit Sachen vollgestapelt habe, die ich Anfang der Woche aus der Wohnung schaffen will. Drückt mir die Daumen, dass ich dafür ein Auto gemietet bekomme und dass sowohl das Sozialkaufhaus, als auch die Annahmestelle für den Elektroschrott in den kommenden Tage normal geöffnet haben werden. Ich habe mir diese „Entsorgungsfahrt“ nämlich schon vor … 1 1/2 Jahren vorgenommen, dann kam mir die Pandemie dazwischen und ich hatte damals all den Kram so gründlich in den Ecken der Wohnung verstaut, dass ich ihn wunderbar verdrängen konnte. Nachdem ich ihn aber in den letzten Wochen so nach und nach aus den Ecken geholt habe, will ich die Sachen auch wirklich mal loswerden! Ähm … das sind also meine Pläne für heute – wie sieht es bei euch aktuell so aus?

 

Update 11:30 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot bei dem meine Figur mit dem Hippie Harvey spricht, der sagt "Schön, dich hier zu sehen! Sieh dich ruhig um und entspann dich ein wenig." Im Hintergrund sind ein Wohnwagen und mehrere Händler zu erahnen.

Nachdem ich heute früh mit dem üblichen morgenlichen Kleinkram (Betten machen, Geschirr abwaschen, Bad putzen usw.) fertig geworden war, habe ich erst einmal zur Switch gegriffen und ausgiebig „Animal Crossing“ gespielt. Seitdem es Anfang November das große Update und die Erweiterung gab, gibt es wieder so viele neue Dinge in dem Spiel zu machen und zu entdecken, dass es sich fast wie ein Neuanfang anfühlt. Ich genieße auf jeden Fall meine Zeit im Spiel wieder sehr und freue mich so über das Wiedersehen mit alten Bekannten und all die neuen Items. Und jedes Mal, wenn ich ein neues Möbelstück bekomme, das mir richtig gut gefällt, überlege ich, wie ich mein Häuschen umgestalten kann, um dieses Möbel einzusetzen. Bislang habe ich aber nur mein Dachgeschoss umgeräumt … Jetzt wird es aber Zeit zum Buch zu greifen, etwas zu lesen und dabei irgendein heißes Getränk zu genießen, um die kalten Finger wieder warm zu bekommen. 😉

Animal-Crossing-Screenshot, bei dem meine Figur im Café Taubenschlag eine Tasse Kaffee trinkt und dabei sagt "Es geht doch nichts über eine frische Tasse heißen Kaffees, um den gesamten Körper zu erwärmen."

 

Upate 14:00 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts die Taschenbuchausgabe von "Herbst im Mumintal" und dazwischen steht eine große Tasse mit Chai-Milchtee.

Nach dem letzten Update habe ich heute Vormittag wirklich eine Weile in „Herbst in Mumintal“ gelesen. Ich freue mich immer wieder über ein Wiedersehen mit all den unterschiedlichen Figuren und ich mag es auch, dass in diesem Buch die Muminfamilie gar nicht anwesend ist. Doch ganz besonders freue ich mich über den Onkelschrompel, ich vergesse immer wieder, dass es diesen Charakter in diesem Buch gibt, dabei finde ich ihn so wunderbar berührend beschrieben und liebe all die kleinen Szenen mit diesem alten und etwas wunderlichen Kerl. (Und jedes Mal frage ich mich, wie er wohl im Original heißt – und bin dann zu faul, um zu recherchieren. *g*)

Links eine kleine brennende Sturmlatern, rechts ein Teller mit einem English Muffin, einer aufgeschnittenen Kohlrabi und zwei Möhren, oben eine kleine Schale mit Quark.

Da mein Magen dann doch lautstark anfing Bedarf anzumelden, habe ich mir erst einmal Frühstück gemacht. Meine English Muffins backe ich inzwischen quardratisch und nicht mehr rund, weil das nicht nur schneller geht, sondern sie sich auch so besser einfrieren lassen. Jetzt brauche ich nur noch einen Gefrierbehälter für einen Monatsvorrat, was eine Menge Platz im Gefrierfach spart. Schöner sind natürlich die klassischen runden Muffins, aber solange sie gut schmecken und sich gut verstauen lassen, bin ich zufrieden. 😉 Beim Essen habe ich zu „Doggone Deadly“ gegriffen und etwas weitergelesen. In dem Roman hilft die Protagonistin Kari ihrer Freundin Suz bei der Leitung einer dreitägigen Hundeausstellung – dummerweise finden die beiden am Ende des ersten Tages eine Leiche und diese wurde auch noch mit einer von Suz‘ Scheren getötet. Was natürlich bedeutet, dass Kari nun ihre Freundin entlasten und herausfinden will, wer für den Mord verantwortlich ist. Sehr weit bin ich in der Handlung noch nicht gekommen, weil ich in den letzten Tagen sehr wenig Zeit dafür hatte, aber ich freue mich über ein Wiedersehen mit vertrauten Figuren und habe schon ein paar interessante Charaktere kennengelernt.

 

Update 18:00 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts ein angeschaltetes eBook, dazwischen oben eine hexenkesselförmige Tasse mit Heißer Schokolade und darunter ein kleines Schälchen mit ein paar Keksen.

Den Nachmittag über habe ich weiter in „Doggone Deadly“ gelesen. Es gab inzwischen eine zweite Leiche, außerdem sehr viele Informationen rund um einen Hundezuchtbetrug und die Entdeckung einer Welpenfarm (ist das wirklich der deutsche Ausdruck für „puppy mill“?). Ich muss gestehen, dass ich Karis Freundin Suz etwas unglaubwürdig als Verdächtige finde und es mir lieber wäre, wenn die Autorin diesen Teil rausgelassen und die Protagonistin einfach aus Neugier/Anteilnahme hätte ermitteln lassen, aber grundsätzlich fühle ich mich gut unterhalten und bin heute Nachmittag nicht mal eingeschlafen. 😉 Wenn ich gleich geschaut habe, wie es JED heute Nachmittag so erging, wandere ich erst einmal in die Küche, um das Abendessen zu kochen.

 

Update 21:15 Uhr (letztes Update)

Eine unangeschnittene Lauchquiche auf einem Teller.

Zum Abendessen gab es heute eine Lauch-Quiche, die ziemlich lecker war, und eine Folge „Blown Away – Christmas“. Ich mag diesen Glasbäser-Wettbewerb sehr und auch wenn diese Sonderstaffel nur mit fünf schon bekannten Teilnehmern läuft, finde ich es spannend diese Glasbläser bei der Arbeit zu sehen. Für mich wäre das definitiv kein Job, aber umso interessanter (und beängstigender) ist es in der Regel den Künstlern zuzuschauen und mehr über die verschiedenen Techniken zu lernen. Da ich inzwischen wirklich sehr müde bin, war es das heute für mich. Ich habe zwar nicht mehr sehr viele Seiten in „Doggone Deadly“ vor mir, aber der Rest der Geschichte muss bis morgen warten. Es war auf jeden Fall sehr schön und entspannend endlich mal wieder ein paar Stunden am Stück zu lesen. Ich muss das definitiv wieder besser in meinen Alltag einplanen … ab der übernächsten Wochen oder so, denn erst einmal hat mein Mann in den kommenden Tagen frei. *g*

Habt einen guten Start in die Woche und vielleicht lesen wir uns hier in einem Monat ja wieder. 🙂

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Heutige Mitleserin:

JED