Bücherregal (Fantasyromane Teil 1)

Bei den Krimis gab es ja schon so einige Titel, die ich mir noch mal in Ruhe ansehen möchte, um dann endgültig über ihren Verbleib im Regal zu entscheiden. Bei den Fantasyromanen (zu denen bei meiner Sortierung auch Science Fiction und Horror gehören) ist es eigentlich noch schlimmer, denn hier sind einige Reihen im Regal gelandet, weil ich damit Erinnerungen verknüpfe. Ich lese diese Art von High Fantasy eigentlich gar nicht mehr, aber so ganz trennen kann ich mich von manchen Titeln trotzdem immer noch nicht – zumindest nicht, bevor ich sie nicht noch einmal in Ruhe gelesen und mir eine aktuelle Meinung gebildet habe. Immerhin überwiegen im Regal trotzdem die Bücher, die ich seit Jahrzehnten immer wieder mit Vergnügen lese oder die neu genug sind, dass ich sie noch lange nicht über habe. 😉

Ganz klassisch beginnt mein Regal mit Douglas Adams, Mariette Aerts, Joan Aiken (mit etwas Luft für zukunftige Neuzugänge), Vivian Alcock, Lloyd Alexander, Katherine Allfrey, Chester Anderson und Piers Anthony – dank der ganzen Einzelbände passen schön viele Autoren in ein Fach. Bei Piers Anthony weiß ich noch nicht so recht, wie ich mit den Xanth-Bänden umgehe. Die Darstellung von Frauen fand ich schon damals schwierig, sehr viele Ideen sind hingegen großartig und fantastische Satire habe ich sonst auch nicht so oft im Regal.

Auch im nächsten Fach gibt es noch Bücher von Piers Anthony, gefolgt von Sharon Ashwood (das Format lässt sich wirklich nicht gut in ein mehrreihiges Bücherregal packen) und Robert Asprin. Bei B wurde es dann lustiger dank der ganzen mehrbändigen Reihen, auch wenn es harmlos mit Pierdomenico Baccalario, Tracy Baptiste, Peter S. Beagle, Hans Bemmann und Holly Black anfängt. Juliet Blackwell brauchte dann schon etwas mehr Platz und insgesamt habe ich hoffentlich ausreichend Lücken gelassen, um die eventuelle Neuzugänge (und SuB-Exemplare) von den Autoren noch unterzubringen.

Lustig finde ich auch immer die Mischung, die sich so in einem Fach sammelt, wenn ich grob nach Fantasy/SF und Autorennamen sortiere. Ein schönes Beispiel bildet das nächste Fach mit Deborah Blake, Nina Blazon, Kirsten Boie, Dermot Bolger, Marion Zimmer Bradley (die paar Romane von ihr, die ich nach den letzten zwei großen Ausmistrunden noch behalten habe), Andreas Brandhorst, Katja Brandis und Marie Brennan (deren restliche Lady-Trent-Romane sich noch immer auf dem SuB tummeln).

Es ist immer ein bisschen schade, wenn die aktuelleren Autoren in der letzten Reihe landen, aber ich will auch nicht von meiner Sortierung abweichen, damit ich die Bücher auch auf Anhieb finde, wenn ich sie suche. Also darf sich Sarah Rees Brennan mit Patricia Briggs in der letzten Reihe tummeln, während Brom und meine uralte Sammlung von Terry-Brooks-Romanen den Rest des Fachs einnimmt. Ich weiß noch nicht, was ich mit den Shannara-Büchern machen soll, da ich vor allem die Romane rund um Ben Holiday mochte und die Shannara-Bände damals eher Verlegenheitskäufe waren, weil ich froh über jeden Fantasyroman war, den ich noch nicht kannte und der auch nur annähernd in meine Leserichtung ging. Ich fürchte, ich werde die Reihe mal wieder lesen müssen, um eine Entscheidung zu fällen.

Bei diesem Fach fällt die ungewöhnliche Lücke in der ersten Reihe auf – Lois McMaster Bujold nimmt genügend Platz für eine ganze Reihe ein (und ich muss demnächst mal schauen, welche Romane von ihr seit meiner letzten Vervollständigungsrunde erschienen sind) und Jim Butcher ist ja auch in den vergangenen Jahren erschreckend fleißig gewesen (kein Wunder, dass er da eine mehrjährige Schreibpause einlegen musste). Mal schauen, ob ich bis zum Erscheinen des nächsten Harry-Dresden-Romans die ersten sieben Bände noch nachgekauft bekomme (die hatte ich geliehen bekommen, als ich mit der Reihe anfing). 😉

Auf jeden Fall denke ich, dass Jim Butcher noch etwas mehr Platz in meinem Regal benötigt, als die ersten sieben Harry-Dresden-Bände einnehmen, und auch Stephanie Burgis veröffentlicht regelmäßig neue Bücher, die mein Interesse wecken. Bei C wird es dann erst einmal wieder etwas übersichtlicher, dank Titeln von Trudi Canavan (die nur bleiben, weil eine Freundin sie mir schenkte) und Gail Carriger (von der bestimmt noch mehr bei mir einziehen wird), Jennifer Carson, Timothy Carter, Soman Chainani und David Chandler. Sehr viel Luft muss ich hier nicht lassen, denn abgesehen von den fehlenden David-Chandler-Romanen (bei denen ich mir nicht sicher bin, ob ich sie mir noch besorge) und Soman Chainanis nächstem „School for Good and Evil“-Band gibt es hier leider nicht so viel, was ich noch ergänzen könnte.

Mit Jo Clayton, Susan Cooper und Bruce Coville war es das dann auch schon wieder mit meinen C-Autoren. Bruce Coville hat zwar bislang sehr viele tolle Bücher geschrieben, aber da die meisten Titel nicht mehr erhältlich sind, habe ich bei ihm nicht das Bedürfnis, ein Vermögen für weitere Kinderbücher auszugeben. Also blieb in diesem Fach noch Platz für Susan Dexter, Chris D’Lacey, Joe Donnelly, Marissa Doyle, Tonke Dragt (hm, da fehlt doch auch noch ein Buch!) und Dave Duncan.

Von David Eddings habe ich eine ganze Menge – zum Teil sogar doppelt und in sehr unterschiedlichen Ausgaben, weil es damals noch nicht so einfach war, englische Titel zu bekommen *g* -, so bleibt in diesem Fach nur noch Platz für Doris Egan und Katja Evert.

Auch von Jennifer Estep gibt es inzwischen einige Titel in meinem Regal, also bekam sie zwei Reihen im nächsten Fach. Dazu Jean Louis Fetjaine (an den Titel habe ich überhaupt keine Erinnerungen mehr, den muss ich also bald mal wieder lesen) und Raymond Feist.

Alan Dean Foster (von dem ich nur den Bannsänger-Zyklus komplett habe und dazu noch eine wilde Sammlung von Flinx-Romanen), Kate Forsythe, Karen Foxlee, Esther Friesner, Diana Pharao Francis, Max Frei (da fehlt auch noch ein Band *seufz*) und Anthony Francis – von dem ich die weiteren Bände der Serie als englische eBooks habe *g* – füllen das letzte Fach in der obersten Reihe meines Wohnzimmerregals. Ich muss zugeben, ich bin ganz hingerissen davon, wie viel in die Fächer passt, wenn man die Bücher dreireihig hineinpacken kann.

Beim Sortieren meiner Fantasy-Bücher finde ich es immer wieder spannend, wie ich auf manche ältere Titel reagiere. Craig Shaw Gardner gehört zum Beispiel zu den Autoren, deren Humor ich vor einigen Jahren mochte und bei denen ich mich inzwischen frage, ob das immer noch der Fall ist. Auch seine Bücher werde ich noch mal in Ruhe lesen müssen, um zu einem endgültigen Entschluss zu kommen. Bei Randall Garrett (einmal zusammen mit seiner Frau Vicky Ann Heydron und einmal mit zwei Büchern von Michael Kurland, der die Lord-Darcy-Reihe nach Garretts Tod weiterführte) freu ich mich hingegen einfach nur über das Wiedersehen. Die restlichen Autoren in diesem Fach sind Mary Gentle, Mel Gilden, William Goldman, Elizabeth Goudge, Arthur Lee Gould, Mira Grant (mit genügend Platz für weitere Titel von der Autorin), Joyce Ballou Gregorian und Kate Griffin (von der ich noch einige Bände im SuB habe).

Barbara Hambly ist die erste (und für lange Zeit einzige) Autorin, von der ich Horrorgeschichten las, an Laurell K. Hamilton habe ich kaum noch Erinnerungen, weshalb sie vor allem deshalb im Regal bleibt, weil die Bücher ein Geschenk waren. Mit Tara K. Harper, Kim Harrison, Michelle Harrison (wieder fehlt da ein Roman, den ich noch nicht wiedergefunden habe) und Robert A. Heinlein ist das Fach dann auch gut gefüllt – vor allem Kim Harrison nimmt doch einiges an Platz ein. *g*

Als mein Mann entdeckte, dass die schönen Jim-Henson-Ausgabe in dritter Reihe stehen, schlug er vor, dass ich doch so umsortieren sollte, dass die schöneren Titel vorne stehen, aber ich bleibe doch lieber bei meiner alphabetischen Reihenfolge. Außerdem mag ich diese Mischung als alten (und weniger schönen Romanen) und neuen in meinem Regal! Die Gebrüder Hildebrandt und Carol Hill gehören eindeutig zu den älteren, was man ihnen auch ansieht, während Will Hill, Jim C. Hines und Mark Hodder neuere Autoren sind. Wolfgang und Heike Hohlbein haben mich nie so gepackt wie viele andere deutschsprachige Fantasyleser, aber diese beiden Bücher haben sich doch einen Platz in meinem Regal verdient. Tom Holt muss ich mal wieder darauf überprüfen, wie gut die Geschichten gealtert sind, während Robert Don Hughes allein schon deshalb im Regal bleiben darf, weil ich mit dieser Trilogie mehrere Leute davon überzeugen konnte, dass Lesen an sich doch gar nicht so schlecht ist. 😉

Auch von Tanya Huff werden noch ein paar Titel in mein Regal einziehen, weshalb ich auch hier Platz gelassen habe. I fällt aus, weil ich keine Autoren mit I in meinem Besitz habe – spontan fallen mir nicht mal Fantasy-Autoren mit I ein. *grübel* Und bei J gibt es neben Tove Jansson gefühlt eigentlich nur einen Nachnamen – den aber gleich bei mehreren Autorinnen. Ganz stimmt das natürlich nicht, denn neben D. B. Jackson (von dem ich noch Bücher im SuB habe) gibt es noch Alaya Johnson, bevor es mit den vielen „Joneses“ losgeht. J. V. Jones und Kelly Jones dürfen noch mit in dieses Regalfach, während Diana Wynne Jones ihr eigenes bekommen hat, weil es da in den kommenden Monaten Jahren noch so einige Neuzugänge gibt, bis ich ihre Romane vollständig habe. (Außerdem habe ich inzwischen einige Bücher doppelt, weil ich seit Jahren versuche, zumindest die Reihen in zueinander passenden Ausgaben im Regal stehen zu haben. *seufz*)

Bevor dieser Beitrag noch länger und somit endgültig unlesbar wird, teile ich das Zeigen meiner Fantasy-Regalfächer lieber auf. In ein paar Tagen geht es dann also weiter von K bis zu den Anthologien. 😉

10 Kommentare

  1. Wow, das ist ja eine beeindruckende Sammlung an Fantasybüchern (und dabei sind das noch nicht mal alle). Schade, dass sich die Bilder nicht vergrößern lassen, damit man besser erkennen kann, was sich da alles im Regal tummelt.

    Das mit dem nicht trennen können von Büchern, die inzwischen gar nicht mehr so dem Lesegeschmack entsprechen, kenne ich. Vielleicht wirst du dir ja jetzt, da du die Bücher alle im Regal vor dir siehst, bei manchen Titeln klarer darüber, ob sie bleiben sollen.

    • Konstanze

      Ne, das ist ungefähr die Hälfte. *g* Heute haben wir die restlichen Fantasybücher ins Regal gepackt – da mein Mann mithalf und ich deshalb nicht immer zwischen Buchstapeln, Regal und Laptop wechseln musste, ging es doch erstaunlich schnell.

      Das mit den Bildern finde ich auch doof. Ich habe die eigentlich ziemlich groß hochgeladen, aber da ich die noch innerhalb des Beitragsformats haben wollte, verkleinert WP mir die. Keine Ahnung, wie ich das ändern könnte. *grübel* Wobei meine Bilder erschreckend oft eh so verschwommen sind, dass man kaum Titel lesen kann. Meine Hände zittern beim Fotografieren zu sehr, um gute Fotos hinzubekommen.

      Ich denke auch, dass ich da in den kommenden Monaten bei einigen Titel herausfinden werde, dass ich mich davon trennen kann. Aber vorher will ich sie auf jeden Fall anlesen, denn wenn die Bücher erst einmal weg sind, wird es schwierig sie wieder neu zu besorgen.

      Mein Mann war heute ganz fasziniert davon, welche Autoren er gar nicht kennt, obwohl ich davon wirklich viele Bücher habe. Am Ende kam er zu dem Schluss, dass das wohl die Romane sind, die schon im alten Regal in zweiter Reihe standen. *g*

    • Konstanze

      Oh, und du kannst mit Rechtsklick auf das jeweilige Foto gehen und dann bei „Grafik anzeigen“ das Foto noch etwas vergrößern – vielleicht reicht das ja, damit du mehr erkennen kannst. Auch wenn es lästig ist, weil das nicht in einem neuem Tab öffnet und man dann immer nur mit dem Zurück-Button wieder zum Beitrag kommt.

      • Was die vergrößerte Ansicht betrifft, das ist bei WordPress etwas versteckt. Wenn du im Bearbeitungsmodus bei einem Beitrag auf ein Bild klickst, kannst du „Bearbeiten“ auswählen und dort Link zur Medien-Datei einstellen – dann wird ein Link zum Bild in Originalgröße erzeugt.

        • Konstanze

          Ah, gut zu wissen! Dann muss ich das in den nächsten Tagen mal ausprobieren. Ich wusel gerade so viel rum, dass ich kaum noch Ruhe für den Blog finde – schon gar nicht für Experimente oder Fleißarbeiten. *g*

  2. Die Hälfte also … 😀
    Und eine Autorin – jedenfalls weiß ich nur von der einen – ist dann in beiden Hälften vertreten, unter G und M – und vermutlich sollte bei beiden Buchstaben Platz gelassen werden, so produktiv, wie sie ist.

    • Konstanze

      Jupp, die Hälfte. (Und jetzt folgt erst die richtige Herausforderung, da ich ja noch die gemischten Stapel mit Kinderbüchern, Sachbüchern und restlicher Belletristik, die weder Fantasy noch Krimi ist, habe. Da finde ich dann hoffentlich auch die fehlenden Krimis und Fantasybücher … *uff*)

      Die Dame hat bei G noch einigen Platz und bei M ein eigenes Fach für sich – und es kam sogar so hin, dass ich G und M in untereinanderliegenden Fächern habe, so dass ihre beiden Pseudonyme nah beieinander sind. *g*

      • Nicht schlecht (untereinanderliegende Regalfächer).

        Ich habe Kelly Barnhill vermisst, aber ihre Bücher hast Du auf dem SuB, deswegen wohl. 🙂

        • Konstanze

          Ja, ich fand das auch praktisch. 😀

          Stimmt! Kelly Barnhill sitzt noch auf dem SuB – das einzige gelesene Buch von ihr war deine Leihgabe. *g*

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