Herbstlesen im Oktober 2026 – Bonus-Sonntag (01.11.)

Ein goldgelbes Blatt auf grauem Asphaltboden. Darunter der Text Herbstlesen im Oktober 2026

Heute gibt es zum ersten Mal einen „Herbstlesen“-Tag im November – schön, dass es nach zwölf Jahren beim Herbstlesen noch mal was Neues gibt. 😉 Ich habe den gestrigen Tag sehr genossen und freu mich darauf heute weiter in „Peas & Quiet“ von Jen Lynning zu lesen.

Da ich mich immer noch nicht so fit fühle und mein Mann gern mal wieder eins seiner Solo-Spiele spielen würde, gibt es für uns heute keine gemeinsame Brettspielrunde. Außerdem waren wir beim Erstellen des Essensplan davon ausgegangen, dass heute unser letzter Urlaubstag wäre, weshalb wir Lieferessen geplant haben. Und da das Essen von dem indischen Restaurant unserer Erfahrung nach am Wochenende besser ist als in der Woche, bleibt es auch bei dem geplanten Lieferessen, so dass ich mich heute nicht mal ums Abendessen kümmern muss. Ich starte heute also schön entspannt in den neuen Monat – zumindest sobald ich den Pflichtkram, der morgens nun mal anfällt, hinter mich gebracht habe.

Update 10:30 Uhr

Der Morgen ist heute relativ entspannt verlaufen, aber ich habe immerhin schon ein paar Seiten in „Peas & Quiet“ gelesen. Der Protagonist Nicholas hat seine Meinung inzwischen von „ich werde erst in einigen Jahren heiraten und dann eine Frau, die nicht stört“ zu „wenn ich schon irgendwann heiraten muss, dann eine Frau wie Sadie“geändert. Während Sadie sich so langsam fragt, ob sie Nicholas nicht doch anvertrauen kann, dass ihre Magie ihr ermöglicht (oberflächliche) Gedanken zu lesen. Außerdem ist der böse Geist/Dämon (?) inzwischen aufgetaucht, der im benachbarten Wald sein Unwesen treibt. Wobei Sadie und Nick gerade mal erst eine Ahnung davon habe, dass etwas mit einer der anderen Frauen auf dem Anwesen nicht stimmt, während ich als Leserin weiß, dass es da diese Spinne im Wald gab, die sich auf dem Kopf der jungen Frau niedergelassen hatte. Ich fühle mich weiterhin gut von der Geschichte unterhalten, aber mir fällt mal wieder auf, wie selten ich in solchen fantastischen Liebesgeschichten Sexszenen lesen mag. (Ich kann diese Szenen, in denen die beiden Charaktere einander sehen und sofort begehren echt nicht mehr lesen – und natürlich ist der Sex in solchen Geschichten dann immer der beste Sex, den die Figur jemals hatte … Blah!) Während ich es auf der anderen Seite genieße, dass sich die beiden Hauptfiguren so viel unterhalten und immer besser kennenlernen und es schön fände, wenn die Beziehung zwischen Nick und Sadie damit begonnen hätte – wobei ich zugeben muss, dass hier zumindest die Bewunderung für den Charakter der anderen Person sich durch das „vom Außeren des Anderen angetan sein“ mit hindurchzieht.

Update 15:00 Uhr

Rechts eine zartgrüne Schale mit Milchreis und Apfelmus. Links ein angeschalteter eReader mit einer Seite aus "Peas & Quiet" von Jen Lynning.

Anscheinend hatte ich nach dem letzten Update vergessen mir einen Wecker für das nächste Update zu stellen und so ist mir die Zeit etwas davongelaufen, während ich weiter in „Peas & Quiet“ gelesen habe. Was immerhin dazu führt, dass inzwischen sogar wirklich Erbsen im Schlafzimmer vorkamen (als Test für die Neugier der potenziellen Bräute) und dass Sadie und Nick sich inzwischen über einen eventuellen Dämon im Herrenhaus ausgetauscht und bei einer anderen Person Informationen zur Vertreibung derselben gesucht haben. So lange habe ich in dem Roman nicht mehr mir (noch 18%) weshalb ich davon ausgehe, dass ich die Geschichte heute noch beende. Da ich aber gerade das Lesen für mein Frühstück (Milchreis mit Apfelmus) und dieses Update unterbrochen habe, werde ich nach der üblichen Blogrunde wohl erst einmal zur Switch greifen.

Update 19:00 Uhr

Ein Screenshot meines Spiels Pokopia. Meine Spielfigur steht rechts mit dem Rücken zum Betrachter und unterhält sich mit Wadribi. Wadribi sagt: Hier! Für dich, Konstanze!! Weil du dir immer so viel Mühe gibst! Im Hintergrund ist noch Schillock zu sehen, der eine Wetterfahne in Form eines Rabenvogels betrachtet.

Nach längerer Zeit habe ich heute Nachmittag mal wieder etwas mehr Zeit mit Pokopia verbracht – und es ist schön zu sehen, dass meine Nachbarn mich dort zu schätzen wissen. *g* Aber in meine anderen Spiele habe ich natürlich auch kurz reingeschaut (und sei es nur, um den Tagesbonus einzusammeln) und fand es überraschend, wie sehr ich in „Hello Kitty Island Adventures“ jetzt den Oktober-Look des Cafés mit all seinen spooky Elementen vermisse. Es war eigentlich sehr nett mal ein „öffentliches Gebäude“ zu haben, das nicht über und über pastellig und rosa ist … Zwischendurch hat mein Mann dann noch seine Brettspielrunde unterbrochen, um mit mir unser Abendessen zu bestellen und das Timing hat perfekt gepasst. Gerade als ich fertig war mit meinem Switch-Spielen und er den Deckel auf sein Brettspiel setze, kam unsere Essenslieferung. Wie erhofft war das Essen (für mich Malai Kofta) heute besonders lecker – mit genügend Schärfe, um Charakter zu haben, aber nicht so viel, dass ich es nicht mehr vertragen kann. (Ich bekomme dummerweise Atemprobleme, wenn ich zu scharf esse, obwohl ich Schärfe an sich eigentlich mag.)

Eine helle Schale, die zur Hälfte (links) mit locker aussehendem Reis und zur Hälfte mit appetitlich aussehendem Mandelcurry gefüllt ist.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Nach einer Blogrunde habe ich wirklich wieder zu „Peas & Quiet“ von Jen Lynning gegriffen und den Roman ausgelesen. Die Geschichte war an diesem Wochenende genau die Richtige, um trotz der (zum Glück so langsam abklingenden) Erkältung gelesen zu werden. Die Figuren waren sympathisch, das Problem rund um den Dämon präsent genug, um mehrere Charaktere (inklusive der beiden Hauptfiguren) zur Zusammenarbeit zu bewegen und letztendlich mochte ich sogar die Liebesgeschichte (auch wenn ich bei meiner Kritik bezüglich der Sexszenen bleibe). Sadie und Nick haben einander gut ergänzt und Jen Lynning hat mir das Gefühl gegeben, dass die beiden genügend Gemeinsamkeiten haben, um auch langfristig eine harmonische Beziehung zu führen. Und da ich danach nicht direkt zum nächsten Buch greifen wollte, habe ich dann noch das aktuelle Video von „Rewilding Jude“ geschaut. Da ich damit gerade fertig bin und morgen (dank Schienenersatzverkehr) ziemlich früh aufbrechen muss, drehe ich jetzt noch eine letzte Blogrunde und wandere dann ins Bett.

Ich habe es sehr genossen, dass ihr mir – nicht nur an diesem Wochenende – sondern den gesamten Oktober über Gesellschaft beim „Herbstlesen“ geleistet habt! Ich hoffe, ihr hattet Spaß daran ein bisschen über die Dinge zu schreiben, die ihr gemacht und gelesen habt, um diese Tage entspannt zu verbringen. Ich wünsche euch nicht nur einen guten Start in die kommende Woche, sondern überhaupt einen möglichst stressfreien und gesunden November. Oh, und da wir in diesem Jahr das Herbstlesen mit dem 1. November beenden: Denkt daran, dass der nächste Lese-Sonntag deshalb schon in 14 Tagen -also am 15. November – stattfinden wird. *g*

***

Heutige Mitleser*innen:

21 Kommentare

    • Oh, dann wünsche ich dir gute Besserung, Neyasha!
      Und so leid es mir für dich tut, dass es dir nicht gut geht, so sehr freue ich mich aber auch, dass du heute noch einmal beim Herbstlesen mitmachen magst. 🙂

      • Ich freue mich auch, dass ich abschließend nochmal dabei sein kann. Mir wäre nur ein anderer Grund lieber gewesen. *g*

        Ich bin auch kein großer Fan von Sexszenen in solchen Geschichten, weil ich meist den Eindruck habe, dass sie nur für den Selbstzweck da sind. Ich habe nichts gegen Sexszenen, die etwas für die Handlung oder die Figurenentwicklung bewirken – das kann dann sehr interessant sein, finde ich.

        • So geht es mir auch – und ich muss zugeben, dass es hier Momente bei den Sexszenen gibt, wo es um die Fähigkeit der Protagonistin geht, die dann wieder recht stimmig in diesem Zusammenhang sind und ihr zeigen, dass er wirklich kein Problem damit hat, dass sie Gedanken lesen kann.

          Ich wünschte nur, es würde nicht immer darauf hinauslaufen, dass sich beide benehmen, als könnten sie nur noch an Sex denken, sobald sie einmal intim waren, während gleichzeitig größere (und für mich interessantere) Probleme sie beschäftigen sollten. *grummel*

          • Ja, das würde ich in einem Liebesroman hinnehmen (da ist das ja auch der Fokus der Handlung), aber wenn rundherum wichtige Dinge passieren, dann nervt es mich auch, wenn die Figuren stattdessen nur noch an das eine denken können.

  1. Moin Konstanze! Euer Plan für heute klingt sehr gemütlich, und indisches Essen geliefert zu bekommen, ist doch genau das Richtige, wenn man nicht so fit ist!
    Der Protagonist deines Buchs hat ja eine tolle Einstellung gegenüber Frauen 😉 Kann gut verstehen, dass dir die Sexszenen auf die Nerven gehen. Auch so ein Grund, warum ich Romanzen fast ausschließlich als Nebenplot mag.

    • Das finde ich auch, Anette! Und bislang genieße ich meinen entspannten Tag auch wirklich sehr (und freue mich weiterhin aufs Abendessen).

      Naja, der arme Kerl ist halt ein vielbeschäftigter Mann, der seine Zeit lieber (ganz unstandesgemäß) in seiner Werkstatt verbringt, und keine guten Erfahrungen mit Frauen der Gesellschaft gemacht hat. Immerhin muss ich ihm zugute halten, dass ihm durchaus bewusst ist, dass eben die Erwartungen der Gesellschaft dafür sorgen, dass die jungen Damen zu so duckmäuserischen, farblosen Personen erzogen werden, aber das bedeutet nicht, dass er sich darauf freut mit so einer Frau verheiratet zu sein. Oh, und ich kann noch erwähnen, dass er inzwischen mehr über die Frauen herausgefunden hat, die nicht die Protagonistin sind, und alles in seiner Macht stehende tut, damit sie zumindest in diesem Monat auf seinem Anwesen ihren Interessen nachgehen können. Der Teil ist wirklich nett zu lesen. 🙂

      Ich habe in letzter Zeit einige Romane gelesen, die als „clean“ (und ich hasse diesen Begriff dafür wirklich!) gelabelt waren, was eben bedeutet, dass sie zwar Liebesgeschichten, aber eben ohne One-Page-Sexszenen beinhalten. Was mir für eine Liebesgeschichte besser gefällt – zumindest wenn das nicht dann schon wieder auf YA hinausläuft. Uff, es ist wirklich kompliziert! 😉

      • Lach, ok, dann will ich mal nicht zu hart über den armen Kerl urteilen! 🙂 Es ist echt witzig, diese abstruseren Pokémons in einem anderen Umfeld zu sehen. Ich kenne sie ja überwiegend noch von Pokemon Go. Vielleicht sollte ich mir dieses Spiel doch mal ansehen. Schon allein wegen Bisasam-Seilspringen 😉 Ich habe übrigens heute No Man’s Sky für 19,45 geschossen.
        Dein Essen sieht großartig aus. Ich liebe Indisch!

        • Für Pokopia müsstest du dir aber eine Switch2 anschaffen und ich glaube nicht, dass du das Spiel genügend genießen würdest, dass sich die Anschaffung lohnt. Pokopia hat nur einen relativ kleinen Storyteil und setzt stattdessen darauf, dass du dir selber Ziele suchst und Spaß daran hast stundenlang Gebiete umzustalten. Das scheint mir nicht so sehr dein Ding zu sein.

          Wir auch! Aber ich muss zugeben, dass das Restaurant relativ teuer ist, weshalb wir es uns selten gönnen.

  2. Hey Konstanze,

    Indisches Essen klingt wunderbar.

    Ich finde Sexszenen auch nur dann gut, wenn sie in die Handlung passen.

    Hab einen entspannten Sonntag!

    Liebe Grüße Melli

    • Das dachten wir uns auch und wir hatten schon viel zu lange nichts mehr von diesem indischen Restaurant. 🙂

      Ich würde gar nicht mal sagen, dass die Sexszenen hier nicht in die Handlung passen. Ich mag nur die Tatsache nicht, dass der körperlichen Anziehung in dieser Geschichte einen solch hohen Stellenwert bekommt, während es sich – zumindest Anfangs – so anfühlt, als ob der Charakter der Hauptfiguren erst einmal gar nicht wahrgenommen wird.

      Aber es ist ja eh immer schwierig zu beschreiben, wieso manche Sexszenen gut funktionieren und andere nicht. Und Jen Lynning ist grundsätzlich nicht so schlecht darin diese Szenen zu schreiben, ich persönlich hätte nur gern eine andere Gewichtung in dieser Geschichte.

      • Ah, das kann ich gut nachvollziehen.

        Das Essen (beides) sieht echt lecker aus. Hat bestimmt auch gut geschmeckt.

        Hab noch einen schönen Abend. Und danke für die Möglichkeit des Austausches, das hat echt Spaß gemacht!

        Liebe Grüße Melli

        • Ich habe heute hervorragend gegessen! 😀 Wobei ich eben auf die beiden Fotos schaute und mir dachte, dass der Reisanteil heute schon recht hoch war. *g*

          Danke, den schönen Abend hatte ich! Und gern geschehen! Ich mag diese entspannten Tage mit dem Austausch über die Dinge, die so zur Entspannung getan werden, wirklich gern und freu mich immer, wenn Leute mir dabei Gesellschaft leisten. 🙂

  3. Hmm, Milchreis mit Apfelmus klingt gut. Ich hatte das am Donnerstag auch zum Mittag unterwegs, insofern kann ich gerade glücklicherweise widerstehen, mir das auch gleich zuzubereiten. Schön, dass in deinem Buch inzwischen Erbsen aufgetaucht sind – der Dämon im Herrenhaus würde mich allerdings auch interessieren…

    • Auf Milchreis hatte ich schon länger wieder Lust, aber wir hatten dummerweise bis gestern kein Apfelmus im Haus, also musste ich mich gedulden. *g*

      Der Dämon hat gerade einen Mordanschlag mit vergiftetem Wein auf die Protagonistin versucht, so langsam kommt Bewegung in die Sache! 😀

      • Vergifteter Wein, sehr gut! So ein Dämon könnte in meiner „Witchmore“-Geschichte auch auftauchen, schätze ich.

        Dein indisches Gericht sieht auch sehr gut aus. In der Nähe meiner früheren Arbeitsstätte befand sich ein indisches Restaurant, in dem ich einmal pro Woche mit einer Freundin Mittag essen gegangen bin. Jetzt habe ich zwar alle möglichen Essgelegenheiten in der Nähe, aber leider kein gutes indisches Restaurant (und meine Freundin auch nicht mehr). Ich habe letzte Woche erst wieder nach einem Ausschau gehalten, bin dann aber beim Thailänder gelandet…

        • Die Autorin hat definitiv darauf geachtet, dass ein Dämon in dieser Geschichte nicht zu viel Macht hat, damit es „cozy“ bleibt. So kann ein Dämon nicht selber einen Menschen verletzten, hat aber die Möglichkeit Einfluss auf eine Person zu nehmen, damit diese Übeltaten ausführt. 😉

          Es war auch sehr lecker! Gute indische Restaurants sind wirklich schwer zu finden. Wir haben sogar mehrere im Viertel, aber das ist das Einzige, wo uns das Essen immer schmeckt. Wobei die Samosas von dem indischen Gewürzladen in der Nähe besser sind als die der umliegenden Restaurants. Ich hoffe der Thailänder hat sich dann auch als gut herausgestellt – einen guten „Stamm-Thailänder“ hatte ich das letzte Mal in der Stadt, in der ich nach dem Studium gearbeitet habe. Die sind fast noch schwerer zu finden als gute indische Restaurants …

  4. Das Abendessen schaut sehr gut aus und wie praktisch, dass es genau zum richtigen Zeitpunkt kam. Ich vertrage Schärfe ja überhaupt nicht – irgendwie schmecke ich dann gar nichts mehr außer der Schärfe und kann das Essen nicht mehr genießen.

    • Malai Kofta ist normalerweise sehr mild und cremig, weshalb ich es fast immer bestelle, wenn wir uns indisches Essen gönnen. Ich mag es auch ohne kleinen Schärfe-Kick, aber mit finde ich es runder. Wobei es definitiv nicht so scharf ist, dass es den Geschmackssinn stört – das wäre bei mir dann auch der Level, der zu Atemnot führen würde.

      • Also gegen einen kleinen Schärfekick habe ich auch nichts. Aber bei indischem Essen ist ja mitunter „mild“ je nach Restaurant schon so eine Sache. *g*
        Hab noch einen schönen Abend!

        • Das stimmt definitiv! Aber Malai Kofta wäre für dich bestimmt auch noch gut zu essen, da ist das größte Problem, dass es eventuell sehr fettig sein kann. Je nachdem ob es in dem Restaurant mit Sahne, Cashew- oder Mandelmus hergestellt wird, ist das dann auch nicht unbedingt soooo verträglich. Aber eben auch nicht zu scharf für mitteleuropäische Gaumen. 😉

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