Schlagwort: Herbstlesen 2026

Herbstlesen im Oktober 2026 – Bonus-Sonntag (01.11.)

Ein goldgelbes Blatt auf grauem Asphaltboden. Darunter der Text Herbstlesen im Oktober 2026

Heute gibt es zum ersten Mal einen „Herbstlesen“-Tag im November – schön, dass es nach zwölf Jahren beim Herbstlesen noch mal was Neues gibt. 😉 Ich habe den gestrigen Tag sehr genossen und freu mich darauf heute weiter in „Peas & Quiet“ von Jen Lynning zu lesen.

Da ich mich immer noch nicht so fit fühle und mein Mann gern mal wieder eins seiner Solo-Spiele spielen würde, gibt es für uns heute keine gemeinsame Brettspielrunde. Außerdem waren wir beim Erstellen des Essensplan davon ausgegangen, dass heute unser letzter Urlaubstag wäre, weshalb wir Lieferessen geplant haben. Und da das Essen von dem indischen Restaurant unserer Erfahrung nach am Wochenende besser ist als in der Woche, bleibt es auch bei dem geplanten Lieferessen, so dass ich mich heute nicht mal ums Abendessen kümmern muss. Ich starte heute also schön entspannt in den neuen Monat – zumindest sobald ich den Pflichtkram, der morgens nun mal anfällt, hinter mich gebracht habe.

Update 10:30 Uhr

Der Morgen ist heute relativ entspannt verlaufen, aber ich habe immerhin schon ein paar Seiten in „Peas & Quiet“ gelesen. Der Protagonist Nicholas hat seine Meinung inzwischen von „ich werde erst in einigen Jahren heiraten und dann eine Frau, die nicht stört“ zu „wenn ich schon irgendwann heiraten muss, dann eine Frau wie Sadie“geändert. Während Sadie sich so langsam fragt, ob sie Nicholas nicht doch anvertrauen kann, dass ihre Magie ihr ermöglicht (oberflächliche) Gedanken zu lesen. Außerdem ist der böse Geist/Dämon (?) inzwischen aufgetaucht, der im benachbarten Wald sein Unwesen treibt. Wobei Sadie und Nick gerade mal erst eine Ahnung davon habe, dass etwas mit einer der anderen Frauen auf dem Anwesen nicht stimmt, während ich als Leserin weiß, dass es da diese Spinne im Wald gab, die sich auf dem Kopf der jungen Frau niedergelassen hatte. Ich fühle mich weiterhin gut von der Geschichte unterhalten, aber mir fällt mal wieder auf, wie selten ich in solchen fantastischen Liebesgeschichten Sexszenen lesen mag. (Ich kann diese Szenen, in denen die beiden Charaktere einander sehen und sofort begehren echt nicht mehr lesen – und natürlich ist der Sex in solchen Geschichten dann immer der beste Sex, den die Figur jemals hatte … Blah!) Während ich es auf der anderen Seite genieße, dass sich die beiden Hauptfiguren so viel unterhalten und immer besser kennenlernen und es schön fände, wenn die Beziehung zwischen Nick und Sadie damit begonnen hätte – wobei ich zugeben muss, dass hier zumindest die Bewunderung für den Charakter der anderen Person sich durch das „vom Außeren des Anderen angetan sein“ mit hindurchzieht.

Update 15:00 Uhr

Rechts eine zartgrüne Schale mit Milchreis und Apfelmus. Links ein angeschalteter eReader mit einer Seite aus "Peas & Quiet" von Jen Lynning.

Anscheinend hatte ich nach dem letzten Update vergessen mir einen Wecker für das nächste Update zu stellen und so ist mir die Zeit etwas davongelaufen, während ich weiter in „Peas & Quiet“ gelesen habe. Was immerhin dazu führt, dass inzwischen sogar wirklich Erbsen im Schlafzimmer vorkamen (als Test für die Neugier der potenziellen Bräute) und dass Sadie und Nick sich inzwischen über einen eventuellen Dämon im Herrenhaus ausgetauscht und bei einer anderen Person Informationen zur Vertreibung derselben gesucht haben. So lange habe ich in dem Roman nicht mehr mir (noch 18%) weshalb ich davon ausgehe, dass ich die Geschichte heute noch beende. Da ich aber gerade das Lesen für mein Frühstück (Milchreis mit Apfelmus) und dieses Update unterbrochen habe, werde ich nach der üblichen Blogrunde wohl erst einmal zur Switch greifen.

Update 19:00 Uhr

Ein Screenshot meines Spiels Pokopia. Meine Spielfigur steht rechts mit dem Rücken zum Betrachter und unterhält sich mit Wadribi. Wadribi sagt: Hier! Für dich, Konstanze!! Weil du dir immer so viel Mühe gibst! Im Hintergrund ist noch Schillock zu sehen, der eine Wetterfahne in Form eines Rabenvogels betrachtet.

Nach längerer Zeit habe ich heute Nachmittag mal wieder etwas mehr Zeit mit Pokopia verbracht – und es ist schön zu sehen, dass meine Nachbarn mich dort zu schätzen wissen. *g* Aber in meine anderen Spiele habe ich natürlich auch kurz reingeschaut (und sei es nur, um den Tagesbonus einzusammeln) und fand es überraschend, wie sehr ich in „Hello Kitty Island Adventures“ jetzt den Oktober-Look des Cafés mit all seinen spooky Elementen vermisse. Es war eigentlich sehr nett mal ein „öffentliches Gebäude“ zu haben, das nicht über und über pastellig und rosa ist … Zwischendurch hat mein Mann dann noch seine Brettspielrunde unterbrochen, um mit mir unser Abendessen zu bestellen und das Timing hat perfekt gepasst. Gerade als ich fertig war mit meinem Switch-Spielen und er den Deckel auf sein Brettspiel setze, kam unsere Essenslieferung. Wie erhofft war das Essen (für mich Malai Kofta) heute besonders lecker – mit genügend Schärfe, um Charakter zu haben, aber nicht so viel, dass ich es nicht mehr vertragen kann. (Ich bekomme dummerweise Atemprobleme, wenn ich zu scharf esse, obwohl ich Schärfe an sich eigentlich mag.)

Eine helle Schale, die zur Hälfte (links) mit locker aussehendem Reis und zur Hälfte mit appetitlich aussehendem Mandelcurry gefüllt ist.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Nach einer Blogrunde habe ich wirklich wieder zu „Peas & Quiet“ von Jen Lynning gegriffen und den Roman ausgelesen. Die Geschichte war an diesem Wochenende genau die Richtige, um trotz der (zum Glück so langsam abklingenden) Erkältung gelesen zu werden. Die Figuren waren sympathisch, das Problem rund um den Dämon präsent genug, um mehrere Charaktere (inklusive der beiden Hauptfiguren) zur Zusammenarbeit zu bewegen und letztendlich mochte ich sogar die Liebesgeschichte (auch wenn ich bei meiner Kritik bezüglich der Sexszenen bleibe). Sadie und Nick haben einander gut ergänzt und Jen Lynning hat mir das Gefühl gegeben, dass die beiden genügend Gemeinsamkeiten haben, um auch langfristig eine harmonische Beziehung zu führen. Und da ich danach nicht direkt zum nächsten Buch greifen wollte, habe ich dann noch das aktuelle Video von „Rewilding Jude“ geschaut. Da ich damit gerade fertig bin und morgen (dank Schienenersatzverkehr) ziemlich früh aufbrechen muss, drehe ich jetzt noch eine letzte Blogrunde und wandere dann ins Bett.

Ich habe es sehr genossen, dass ihr mir – nicht nur an diesem Wochenende – sondern den gesamten Oktober über Gesellschaft beim „Herbstlesen“ geleistet habt! Ich hoffe, ihr hattet Spaß daran ein bisschen über die Dinge zu schreiben, die ihr gemacht und gelesen habt, um diese Tage entspannt zu verbringen. Ich wünsche euch nicht nur einen guten Start in die kommende Woche, sondern überhaupt einen möglichst stressfreien und gesunden November. Oh, und da wir in diesem Jahr das Herbstlesen mit dem 1. November beenden: Denkt daran, dass der nächste Lese-Sonntag deshalb schon in 14 Tagen -also am 15. November – stattfinden wird. *g*

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2026 (Samstag, 31.10.)

Ein goldgelbes Blatt auf grauem Asphaltboden. Darunter der Text Herbstlesen im Oktober 2026

Ich fühle mich vom Leben gerade ein bisschen vera…lbert. Nachdem ich am Montag meine Termine hinter mich gebracht hatte, haben mein Mann und ich darüber gesprochen, ob er sich – trotz Erkältung – fit genug fühlt, um all die Dinge in der Wohnung in Angriff zu nehmen, die wir uns für die dritte Urlaubswoche vorgenommen hatten.

Tja, und dann wurde klar, dass ich mich bei ihm angesteckt hatte und das sorgte dafür, dass ich die vergangenen vier Tage mit laufender Nase, Husten und Schuttelfrost zwischen Bett und Sofa hin und her wankte – und wir gar nichts auf die Reihe bekommen haben. Gelesen habe ich in der vergangenen Woche deshalb auch nichts. Mal schauen, ob ich mich heute wieder genug auf „The Undertakers“ von Nicole Glover konzentrieren kann, um wenigstens ein bisschen von meinem Buch zu erzählen. Aber vorher versuche ich wach genug zu werden, um ein bisschen Ordnung in der Küche zu schaffen …

Update 11:00 Uhr

Ich habe heute morgen wirklich versucht in „The Undertakers“ weiterzulesen, merkte aber schnell, dass ich mich nicht so recht konzentrieren konnte. Stattdessen habe ich zum eReader gegriffen und geschaut, ob ich irgendwas „nettes und fluffigs“ finde – was mich zu „Peas & Quiet“ von Jen Lynning brachte. Die Geschichte wird von der Autor*in als „A Cozy Princess and the Pea Retelling“ bezeichnet, aber so recht sehe ich das mit der Erbse noch nicht. 😉 Es ist eine romantische Fantasygeschichte und sowohl die Protagonistin Sadie, als auch der Protagonist Nicholas sind Hexen, was in dieser Welt bedeutet, dass sie über Magie verfügen. Genau genommen haben sie eine Element-Affinität (sie Wasser, er Erde), die ihnen bestimmte magische Fähigkeiten verleiht (sie kann Tränke brauen, er kann Steine mit Magie versehen, so dass sie z.B. als Wärme- oder Lichtquelle dienen können) und dazu kommt noch eine individuelle magische Fähigkeit. Bei Nicholas ist es die Fähigkeit magische Schutzschilde zu schaffen, Sadies Fähigkeit ist das Lesen von Gedanken – und das ist der Grund, wieso sie in der Vergangenheit mehrfach aus Orten, an denen sie gewohnt hat, vertrieben wurde. Die Geschichte beginnt damit, dass Nicholas‘ Mutter beschließt, dass es Zeit wird, dass er heiratet, weshalb sie für einen Monat fünf junge Frauen einlädt, damit er sie besser kennenlernen kann. Durch eine Verkettung von Umständen landet Sadie als „potenzielle Braut Nr. 6“ ebenfalls auf dem Anwesen … Bislang finde ich die Geschichte überraschend nett und die Figuren sind (großteils) sympathisch, aber natürlich gibt es schon Andeutungen von einer Bedrohung (von außen), die im Laufe der Handlung noch zum Tragen kommen wird.

Update 14:00 Uhr

Rechts ein Teller mit zwei Brötchenhälften und zwei Möhren. Eine Brötchenhälfte mit Frischkäse, die andere mit roter Johannisbeermarmelade. Daneben liegt ein angeschalteter eReader, dessen Bildschirm das Cover von "Peas and Quiet" zeigt, dahinter eine kleine Sturmlaterne mit einem brennenden Teelicht.

Seit dem letzten Update habe ich einige Zeit in „Peas & Quiet“ gelesen und finde die Geschichte weiterhin wirklich nett. Zwischendurch gab es Frühstück für mich und dazu habe ich mich von Youtube-Videos unterhalten lassen. Ansonsten haben mein Mann und ich noch zusammen die Heizkörper gereinigt und läuten somit die Heizsaison für dieses Jahr ein. In den nächsten Tagen sollen es nachts 0 Grad werden und wir haben einen Raum in der Wohnung, der mit zwei Außenwänden auf denen der Wind steht, immer sehr auskühlt. Ich muss aber zugeben, dass es mir jetzt auch erst einmal mit Aktivitäten reicht und dass mein Kopf gerade ziemlich dröhnt. Vielleicht lege ich jetzt erst einmal einen Mittagsschlaf ein, bevor ich wieder zum Buch greife.

Update 18:00 Uhr

Im Vordergrund ein kleiner Teller mit drei Keksen und zwei Stückchen Schokolade. Hinten rechts eine große dampfende Tasse mit Tee, hinten links eine kleine brennende Sturmlaterne.

Nach dem Mittags-Update habe ich wirklich erst einmal eine Runde Sofaschlaf eingelegt, aus dem ich am Nachmittag liebevoll von meinem Mann mit Tee und Keksen geweckt wurde. Danach wollte ich eigentlich in die Küche wandern, um den Teig fürs Abendessen vorzubereiten – habe aber festgestellt, dass ich heute morgen vergessen hatte den Blattspinat zum Auftauen aus dem Tiefkühler zu holen. Weshalb ich also auf das Teigmachen verzichtet habe und für heute Abend die Gemüsesuppe machen werde, die ich eigentlich für Mittwoch geplant hatte. Immerhin hat das den Vorteil, dass das Kochen heute Abend sehr schnell und einfach geht. *g* Und da ich bis dahin noch nicht mit der Switch gespielt hatte, wurde es dann Zeit eine Runde auf meiner Insel zu drehen, wo meine Nachbarn definitiv in Halloween-Stimmung waren.

Ein Animal-Crossing-Screenshot, bei dem mein Nachbar Tulin in einem Ogerkostüm vor mir steht und "Süßes, sonst gibt's Sauerkraut" sagt. Mein Spielcharakter ist derweil als niedliche Hexe in ein schwarzes Outfit mit passendem Hut gekleidet.
Mein Animal-Crossing-Charakter in einem Hexenkostüm vor einem Feld auf dem unter anderem Kürbisse wachsen. Rechts steht ein Baum, der mit ausgehöhlten Kürbissen geschmückt wurde und links sind einige Kürbislaternen zu sehen. Der Himmel ist bedrohlich grau und bewölkt.

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Das BluRay-Case von "Ruhe Sanft GmbH" mit Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre. Auf dem Cover sind die drei Schauspieler zu sehen, wie sie unheilvoll schauend über einem Sarg stehen.

Den heutigen Abend haben mein Mann und ich mit dem Film „The Comedy of Terrors“ („Ruhe Sanft GmbH“) verbracht, den mein Mann vor einiger Zeit von einem Kollegen geschenkt bekommen hatte, nachdem dieser sich eine bessere Version des Films gekauft hatte. Die Geschichte dreht sich um Waldo Trumbull (Vincent Price), der zusammen mit seinem senilen Schwiegervater (Boris Karloff) ein finanziell erfolgloses Bestattungsinstitut führt. Um das Geschäft etwas anzukurbeln sorgt Trumbull gemeinsam mit seinem Angestellten Felix Gillie (Peter Lorre) für neue Kundschaft – mit genauso großem Erfolg wie mit dem Führen des Bestattungsinstituts. Als sie eines Nachts einen ihrer Kunden einsargen wollen, müssen sie feststellen, dass die vermeindliche Leiche noch überraschend lebendig ist … Ich muss zugeben, dass der Film leider nur „ganz nett“ war. Es war Vincent Price anzusehen, dass es Szenen gab, an denen er beim Dreh Spaß hatte, aber insgesamt konnte keiner der drei Schauspieler wirklich in dieser „Horrorkomödie“ glänzen. Wobei ich immerhin anerkennen muss, dass Basil Rathbone, der Trumbulls Vermieter spielte, seiner Rolle mit sehr viel Elan spielte. (Und da ich mich gerade beim Nachschlagen des Schauspielers Joe E. Brown bei Wikipedia verirrt habe, kann ich mich wohl von meinem Plan noch ein paar Seiten zu lesen, bevor ich ins Bett gehe, verabschieden. *g*)

Vor dem Schlafengehen bereite ich noch den SuB-Beitrag für den morgigen Monatsanfang vor und drehe eine Blogrunde. Ich wünsche euch eine gute Nacht! Bis morgen!

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2026 (Sonntag, 25.10.)

Ein goldgelbes Blatt auf grauem Asphaltboden. Darunter der Text Herbstlesen im Oktober 2026

Nachdem ich gestern ja nicht sooo erfolgreich damit war zum Buch zu greifen (aber meinen Tag trotzdem schön erholsam fand), hoffe ich, dass heute mehr Lesezeit drin sein wird. Die morgendlichen Pflichten halten sich heute in Grenzen, das Abendessen wird heute noch einmal die Suppe von gestern sein – und so halten mich vermutlich nur die Switch und eine Brettspielrunde vom Lesen ab.

Wobei wir heute zwei Brettspiele im Auge haben. Einmal hat mir mein Mann am Donnerstag von der „Spiel“ in Essen ein kleines Spiel mitgebracht, dass sowohl er, als auch die drei Kolleg*innen, mit denen er unterwegs war, überraschend amüsant fanden, und dann bin ich heute wieder dran ein Spiel auszusuchen und ich bleibe – wie am vergangenen Sonntag erwähnt – bei „Seize the Bean“. Das haben wir schon ziemlich lange nicht mehr gespielt und ich hoffe, wir erinnern uns noch gut genug an die Regeln. *g* Ansonsten wird heute Vormittag eine Truppe Marathonläufer*innen durchs Viertel rennen und mit etwas Glück gibt es in diesem Jahr nicht so viele anfeuernde Zuschauer mit Kuhglocken oder ähnlich lautem Gerät … Immerhin sollen die Läufer*innen bis 13:30 Uhr durch sein und erfahrungsgemäß ist dann eine halbe Stunde später auch alles einigermaßen aufgeräumt und der Öffentliche Nahverkehr funktioniert wieder.

Update 11:00 Uhr

Dank Uhrumstellung und stürmischem Wetter war ich heute morgen beim Aufstehen überraschend wach für meine Verhältnisse, was bedeutet, dass ich neben dem Pflichtkram auch schon einige Zeit mit Lesen verbringen konnte. Ich bin bei „The Undertakers“ von Nicole Glover geblieben und finde es nett, dass ich bei diesem zweiten Band schon den Großteil der Nebenfiguren kenne und einschätzen kann, in welchem Verhältnis Hetty, Benjy und ihre Freunde zueinander stehen (und welche alten Verletzungen sich vielleicht hinter der einen oder anderen Nebenbemerkung verstecken).

Ein Teller mit einer kleinen, in Stücke geschnittenen Kohlrabi, mehreren dünnen Möhren und einem English Muffin, der mit Frischkäse bestrichen wurde. Im Hintergrund dampft eine große Tasse mit Tee.

Da ich abschätzen konnte, dass bald die Marathon-Läufer*innen bei uns ankommen würden, habe ich mir dann Frühstück gemacht (und bislang zur Hälfte gegessen *g*). Der Lärm draußen hält sich in diesem Jahr in Grenzen (hauptsächlich intensives Geklatsche und Geschrei, wenn sich wieder eine Gruppe nähert), aber lesen kann ich dabei nicht. Immerhin haben die Hubschrauber, die sonst von oben filmen und dafür über dem Viertel kreisen, bei dem Wetter keine Starterlaubnis bekommen, so dass dieser Extralärm schon mal wegfällt. Ich suche mir jetzt also erst einmal eine Beschäftigung, bei der ich wenig Konzentration brauche, bis alle Marathon-Teilnehmer*innen durchgelaufen sind. Was noch zwei Stunden oder so dauern wird …

Update 13:30 Uhr

Ein Animal-Crossing-Screenshot, der meine Figur auf einer Bank neben einem blau-weißem Eichhörnchen. Ein weiteres, grünes Eichhörnchen macht neben der Bank Sport.

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal mein Frühstück beendet und danach zur Switch gegriffen, um meine tägliche Spielrunde zu drehen. Damit habe ich die Zeit dann auch ganz gut gefüllt, bis es hier im Viertel wieder ruhiger wurde. (Am Ende waren dann doch noch die vorher befürchteten Kuhglocken zu hören. Oo) Jetzt drehe ich noch eine schnelle Blogrunde und dann geht es mit meinem Mann zum Brettspielen.

Update 17:30 Uhr

Ein Spiel, bei dem mehrere aufrecht stehende Hölzer mit Plattformen versehen wurden. Das Ganze sieht aus wie ein windschiefer Kratzturm für Katzen. Auf zwei verschiedenen Ebenen sitzen eine orange und eine grüne Holzkatze, außerdem lassen sich auf den verschiedenen Plattformen verschiedenes Katzenspielzeug erahnen.

Heute haben wir gleich zwei Spiele gespielt, wobei das erste Spiel mit ca. 15 Minuten ziemlich kurz (und dafür sehr lustig) war. „Cats Knocking Things Off Ledges“ hatte mein Mann am Donnerstag auf der Spiel probegespielt – weder er, noch die drei Kolleg*innen, mit denen er unterwegs war, hatten große Erwartungen an das Spiel, aber am Ende war es überraschend herausfordernd und sie alle haben sich so sehr amüsiert, das jeder von ihnen direkt ein Exemplar gekauft hat. Bei dem Spiel müssen die Spieler abwechselnd einen Holzpfosten und eine Plattform aufbauen und ihre Katze (meine ist die grüne) platzieren. Dann wird ein Katzenspielzeug neben die Katze gelegt und von der Plattform geschubst, wenn sie auf einer Plattform liegenbleibt, die das Symbol des Spielzeugs trägt, bekommt der Spieler Punkte. Ach ja, die Katzen und die Spielzeuge werden übrigens mit einer kleinen Holzzange gesetzt und das Spielzeug wird mit einem schmalen Holzpaddel (in Form einer langen „Katzenpfote“) geschubst. Es ist wirklich herausfordernd die Plattformen aufzubauen, das Ganze ist so eine wackelige Angelegenheit und ständig fallen Elemente runter – wir haben beim Spielen so viel gelacht, dass wir aufpassen mussten, dass nicht allein dadurch unser Konstrukt umfällt. 😀

Ein Spiel, bei dem die Spieler ein Café in einem Berliner Bezirk betreiben. Je nach Bezirk gibt es unterschiedliche Gäste mit verschiedenen Bedürfnissen. Wenn alle Gäste bedient werden können, geben sie Belohnungen, die den Erfolg des Cafés weiter beeinflussen.

Danach ging es zu „Seize the Bean“, was wir zu unserer Überraschung das letzte Mal Anfang 2023 gespielt haben. Ich hätte nicht gedacht, dass das so lange her ist. Was natürlich auch bedeutete, dass wir ein paar Regeln auffrischen und immer wieder die Bedeutung von Symbolen nachschlagen mussten. Je nach Bezirk ändert sich die Zusammensetzung der Gäste, die die Spieler in ihren Cafés bedienen müssen, und ich muss zugeben, dass die heutige Zusammenstellung mir nicht so recht zusagte. Und das nicht nur, weil ich am Ende meines Zugs ständig Pech hatte und keine neuen Gäste in mein Café einladen konnte. Mein Mann hatte am bei der Schlussabrechnung nicht nur 44 Punkte (bei mir waren es 28), sondern auch doppelt so viele Gäste in seinem Café wie ich. Mein einziger Trost war, dass mir immerhin nicht die Zutaten ausgingen und ich alle meine Gäste bedienen konnte. Aber das half mir halt auch nicht dabei mein Café bekannter zu machen. *g*

Vorne rechts steht eine Tasse, die wie ein Hexenkessel geformt ist und in der sich Heiße Schokolade befindet. Links daneben ist eine kleine Schale mit zwei Zitronenkeksen und daneben liegt das Buch "The Undertakers".

Weil wir nach dem Spielen sehr verfroren war, haben wir uns erst einmal mit Tee (mein Mann) und Heißer Schokolade (für mich) aufgewärmt und nun schreibe ich dieses Update. Im Moment ist es zu dunkel, um zu lesen, aber ich finde es so nett mit Kerze (und Kaminfeuervideo auf dem Fernseher), dass ich gerade kein Licht anmachen mag. So oder so ist jetzt erst einmal eine Blogrunde fällig und danach wird es vermutlich auch schon wieder Zeit das Abendessen aufzuwärmen.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Eine brennende Kerze in einer ca. 30 cm hohen, weißen Sturmlaterne. Hinter der Kerze stehen einige Bücher zwischen  zwei Buchstützen. Links davon ist ein Buch mit dem Cover zum Betrachter aufgestellt, es handelt sich um den Titel To Be Taught, If Fortunate von Becky Chambers. Am linken Bildrand ist ein Stapel Bücher zu erahnen.

Heute kommt mein letztes Update wieder relativ früh, da ich morgen früh aufstehen muss, um einen Termin wahrzunehmen. Da ich die Stimmung mit der Kerze heute Abend so sehr genossen habe, habe ich doch mal ein Foto davon gemacht – und wie es sich gehört, sind auch auf diesem Foto diverse Bücher zu sehen *g* (Hinten die Bücher vom SuB, die ich bislang in diesem Monat beendet habe, links einige der Bücher, die ich „demnächst“ lesen will.) Als aber die Suppe fürs Abendessen aufgewärmt war, haben wir dann doch das Deckenlicht angemacht, um unser Essen auch sehen zu können. Danach habe ich weiter in „The Undertakers“ gelesen und bin wieder einmal fasziniert von der Sperrigkeit der Protagonistin Hetty und von all den kleinen Dingen, die Nicole Glover über das Leben als befreite/r Sklave/Sklavin in ihre Geschichten einbaut. Obwohl es zehn Jahre her ist, dass Hetty und ihr Mann Benjy Sklaven im Süden der USA befreit haben, sind die Erinnerungen an diese Zeit natürlich immer noch sehr präsent. Und auch in ihrem Freundeskreis gibt es immer wieder Elemente, die zeigen, dass sich nicht alle Personen inzwischen an die neugewonnenen Freiheit gewöhnt haben oder die besten Entscheidungen für ihr Leben in Philadelphia treffen. Dabei beziehe ich mich nicht mal auf die Ermittlungen, die Hetty und Benjy anstellen und die auch in diesem Roman schon mehrfach dafür gesorgt haben, dass einer der beiden beinah verletzt wurde. Ich meine damit vor allem die Gespräche über die alltäglicheren Dinge wie die Berufswahl, die Frage, wo jemand wohnt und mit welchen Personen sich jemand umgibt – und eben auch die kleinen Spuren von Neid, wenn eine Person etwas mehr Glück, etwas mehr Besitz oder auch nur ein kleines bisschen mehr Sicherheit gefunden hat.

Eine Schale mit cremiger Kartoffelsuppe, in der Möhren- und Lauchstückchen, sowie einige Kräuter schwimmen.

Aber jetzt wird es – wie schon erwähnt – Zeit ins Bett zu gehen, damit ich morgen ausgeschlafen und fit genug bin. So erholsam diese Wochenenden gerade sind, so wäre es langsam nett, wenn unsere drei Wochen Urlaub sich nicht gerade so anfühlen würden, als hätten wir bislang nur Termine gehabt. Was nicht stimmt, es gab auch immer mal wieder Tage, die wir gemütlich zuhause verbracht haben, aber es fehlt ein bisschen die Möglichkeit mal den Kopf abzuschalten und nicht an den nächsten Termin zu denken und stattdessen einfach mal ein paar Tage am Stück in der Wohnung rumzuwuseln oder in einem (oder mehreren) Büchern zu versinken, ohne die Außenwelt wahrnehmen zu müssen. Was mich zum kommenden Wochenende bringt: Denkt dran, dass ich in diesem Jahr das Herbstlesen ausnahmsweise auf den 1. November ausgeweitet habe, weil es sich seltsam angefühlt hätte, wenn ich nur den Samstag dafür veranschlagt hätte.

Wir lesen also hoffentlich am kommenden Wochenende wieder! Ich hoffe, ihr habt bis dahin eine gute Woche und findet auch zwischendurch genügend Zeit für euch und die Aktivitäten, die ihr als erholsam empfindet! Gute Nacht!

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2026 (Samstag, 24.10.)

Ein goldgelbes Blatt auf grauem Asphaltboden. Darunter der Text Herbstlesen im Oktober 2026

Das vorletzte Herbstlesen-Wochenende startet bei mir mit Sturm und Regen – was ich sehr genieße, vor allem, wenn ich einen Tag auf dem Sofa plane. Wobei ich zugeben muss, dass ich so ein Wetter früher auch schon mochte, als ich noch täglich mit dem Hund rausgehen musste. 😉 Außerdem ist es großartig, dass für die nächsten Tagen weiterer Regen angekündigt ist, davon brauche wir noch eine ganze Menge.

Bevor ich mich aber auf dem Sofa einrollen kann, muss ich neben dem üblichen morgendlichen Kram ein paar extra Pflichten auf die Reihe bekommen. Da ich mich in den letzten zwei Tagen zu nichts aufraffen konnte, muss ich heute Vormittag noch das Badezimmer putzen (nur gut, dass es so klein ist) und eine Runde Wäsche waschen, trocknen und verstauen. Die Wäsche läuft zum Glück ja großteils nebenbei, so dass das nicht zu viel Zeit kosten sollte. Seit dem letzten Sonntag habe ich „Spoiler Alert“ von Olivia Dade beendet und einen Manga („Die Tagebücher der Apothekerin – Shaolans Erinnerungen 1“) und einen Roman („The Inheritance“) von Ilona Andrews gelesen, aber danach konnte ich mich nicht so recht für ein Buch entscheiden. Ich habe hier noch zwei Initial-D-Manga liegen, die meinem Mann gehören und die ich gern noch vor dem Monatsende lesen würde, und vor kurzem ging mir durch den Kopf, dass ich eigentlich in der richtigen Stimmung für „The Undertaker“ von Nicole Glover wäre. Aber zu dem Zeitpunkt war ich gerade mitten in einem anderen Roman, so dass es bei dem Gedanken blieb. Mal schauen, für welches Buch ich mich später entscheide. Erst einmal muss ich wach genug werden, um den Pflichtkram zu erledigen, danach weiß ich hoffentlich, was ich heute lesen mag.

Update 11:00 Uhr

So, ich habe meinen Kram erledigt, das Badezimmer ist sauber und die Waschmaschine läuft. Jetzt warten wir nur noch auf die Supermarkt-Lieferung, die uns all die Dinge bringen soll, die wir hier im Viertel in den letzten Wochen nicht bekommen haben. Ich kenne so einige Leute, die darüber erstaunt sind, was wir alles in unserem Viertel nicht bekommen, aber das sind alles Personen, die auf dem Land leben und in großen Supermärkten auf der „grünen Wiese“ einkaufen. Die Einkaufsmöglichkeiten in unserem Viertel sind vielfältig, aber alle in Fußnähe sind in sehr kleinen Räumlichkeiten untergebracht, so dass jeder einzelne Supermarkt gut überlegen muss, was ins Sortiment genommen wird. Weshalb wir inzwischen alle paar Wochen eine große Bestellung aufgeben, um unsere Vorräte aufzustocken (und dann daran zu verzweifeln, dass unsere Küche kaum Stauraum bietet *g*).

Ich denke weiterhin, dass ich gleich einen Blick in „The Undertaker“ werfen werde. Das ist die Fortsetzung von „The Conductors“ , wo die Protagonistin und ihr Mann am Ende der Geschichte ein Bestattungsinstitut übernahmen. Wenn dieser zweite Band das gleiche Erzähltempo aufweist wie das Debüt von Nicole Glover, muss ich schauen, ob ich mich heute auf das eher langsamere Tempo einlassen kann. Ich bin auf jeden Fall neugierig auf das weitere Leben von Hetty und Benjy.

Update 15:30 Uhr

Ein Teller mit einer in Stücke geschnittenen kleinen Kohlrabi, drei kleinen Möhren und einem mit Frischkäse bestrichenem English Muffin. Dahinter eine große Tasse Milchkaffee, von dem über den Tassenrand hinweg nur eine üppige Milchschaumhaube zu sehen ist. Links davon liegen zwei Bücher aufeinander. Der Titel des oberen Buchs lautet "The Undertakers" von Nicole Glover.

Heute bin ich leider etwas verpeilt und lasse mich von allem möglichen ablenken, aber das muss auch mal (bei mir in letzter Zeit allerdings eher häufiger) sein. Nach dem letzten Update habe ich in „The Undertakers“ reingelesen und fand es schön Hetty und Benjy wiederzusehen, während die beiden gerade auf dem Weg waren, um den Schauplatz eines Brandes anzuschauen. Das besondere an diesem Brand war, dass acht Häuser beschädigt wurden, während ein einzelnes Haus mittendrin vollkommen unbeschadet davonkam. Ich bin schon neugierig, was es mit diesem Haus und den Bränden auf sich hat, konnte mich aber trotzdem nicht so recht auf das Buch konzentrieren. Also habe ich mir erst einmal Frühstück gemacht und kaum war mein Milchkaffee fertig, klingelte der Bote mit unserer Supermarkt-Lieferung. Was bedeutete, dass ich erst einmal den Einkauf verstauen musste, bevor ich essen konnte. Nachdem ich mit Kiya in den Kommentaren kurz über Isekai geredet hatte, fiel mir ein, dass ich vor einiger Zeit mitbekommen hatte, dass die Anime-Serie „Meine Wiedergeburt als Schleim in einer anderen Welt“ bei Netflix zu sehen ist. Also habe ich zum Frühstück die ersten beiden Folgen davon geschaut und mich ganz gut unterhalten gefühlt.

Der zehnte Band der Omnibus-Ausgabe von Initial D. Das pinke Cover zeigt einen gelben Sportwagen schnell durch eine Kurve fahren. Darüber steht der Titel der Mangareihe auf Englisch und auf Japanisch.

Danach wollte ich eigentlich wieder zum Buch greifen, hatte mich aber kurz unter meine Sofadecke gekuschelt, um die kalten Hände zu wärmen – was dann zu einem ausgiebigen Schläfchen führte. Als ich wieder aufwachte, habe ich statt zum Roman zum 10. Band der Omnibus-Ausgabe von „Initial D“ gegriffen, der schon seit einer ganzen Weile auf dem „bald lesen“-Stapel liegt (und zu dem sich inzwischen auch noch Band 11 gesellt hat). Mein Mann nutzt die englische Omnibus-Ausgabe, um endlich einmal die Geschichte beenden zu können, nachdem wir vor … uh … fast 25 Jahren zusammen die auf der Manga-Veröffentlichung basierende Anime-Serie geschaut haben. Da das eine der (oder vielleicht sogar die) erste/n Animeserien war, die wir nach unserem Zusammenziehen geschaut haben, hänge ich mehr an der Geschichte als man es normalerweise bei einem Manga, der sich um (illegale) Straßenrennen dreht, erwarten sollte. *g*

Update 18:30 Uhr

Ein kleines Schälchen mit zwei Zitronenkeksen und eine große Tasse mit dampfendem Tee.

Nach dem letzten Update gab es Tee und (Zitronen-)Kekse für mich, während mein Mann ein Video schaute, in dem ein Brettspiel-Youtuber über seinen „Pile of Shame“ (bzw. Shelf of Shame) sprach. Was meinen Mann und mich dazu gebracht hat über den Begriff nachzudenken – und uns zu dem Schluss gebracht hat, dass wir für uns persönlich mit der Bezeichnung „Pile of Shame“ nichts anfangen können, auch wenn wir natürlich Spiele/Bücher/Brettspiele haben, die schon lange Zeit in unserem Besitz und wenig oder gar nicht gespielt bzw. gelesen wurden. Aber schämen würde ich mich dafür nur, wenn ich das Gefühl hätte, ich hätte mir meinen SuB ohne mir Gedanken über meine Anschaffungen zu machen zugelegt. Stattdessen stelle ich immer wieder fest, dass mir auch die Bücher, die schon länger auf dem SuB liegen, Freude bereiten. Mein SuB ist also definitiv kein „Pile of Shame“, sondern ein Regal voller Vorfreude. *g* Als wir damit fertig waren, habe ich zur Switch gegriffen und eine gemütliche Zeit mit „Animal Crossing“ und „Hello Kitty Island Adventure“ verbracht und schon war der Nachmittag wieder vorbei. Jetzt muss ich mich erst einmal um das Abendessen kümmern und die Wäsche aus dem Trockner holen, die wir heute Mittag vergessen hatten.

Meine Hello-Kitty-Island-Adventure-Figur steht vor einem Baum und schaut auf Schienen. Auf den Schienen nähert sich eine kleine Loren-Bahn mit einer grünen Figur, die einen "Frankensteins Monster"-Hut trägt und hinter der ein kleiner Geist zu sehen ist.

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Die Taschenbuchausgabe von "The Undertakers" von Nicole Glover. Das orange Cover zeigt die Silhouette eines Mannes von schräg hinten. Er hat die rechte Hand erhoben und es scheint ein Leuchten von ihr auszugehen.

Es hat so einige Zeit gekostet das heutige Abendessen (Kartoffelsuppe) zuzubereiten und die Wäsche zu versorgen. Nach dem Essen habe ich dann endlich ersthafter in „The Undertakers“ gelesen. Wie schon beim ersten Roman von Nicole Glover erzählt die Autorin die aktuelle Handlung verwoben mit Rückblicken an die Zeit, als Hetty und Benjy noch dabei halfen Sklaven aus dem Süden der USA zu befreien und in den Norden zu schmuggeln. Was für mich die Vermutung nahliegen lässt, dass die Ereignisse von vor zehn Jahren (März 1861) in irgendeiner Weise mit den aktuellen Bränden zu tun haben – oder zumindest mit zwei Opfern, die (angeblich) bei den Bränden umkamen. „Angeblich“ deshalb, weil zumindest eines der Opfer Messerstiche aufgewiesen haben soll …

Auch wenn ich heute nicht viel gelesen habe, so hatte ich einen angenehm entspannten Tag. Ich freue mich schon darauf, dass morgen in „The Undertaker“ weiterlesen kann – allerdings hoffe ich auch, dass der Roman noch ein bisschen anzieht – damit ich nicht zwei Romane („The Bitter Twins“ habe ich noch nicht beendet) parallel lese, die etwas mehr Zeitaufwand benötigen. Ich wünsche euch schon mal eine gute Nacht! Wir lesen uns morgen wieder! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2026 (Sonntag, 18.10.)

Ein goldgelbes Blatt auf grauem Asphaltboden. Darunter der Text Herbstlesen im Oktober 2026

Ich habe den gestrigen Samstag mit meinen beiden Büchern („The Galaxy and the Ground Within“ von Becky Chambers und „Spoiler Alert“ von Olivia Dade) wirklich genossen. Weshalb ich heute hoffentlich wieder viel Zeit mit den beiden Romanen verbringen werde. Allerdings bin ich auch wieder mit meinem Mann zum Brettspielen verabredet.

Ich habe keine Ahnung, welches Spiel es wird, denn heute darf er wieder auswählen. Es ist lustig, aber als ich für Oktober vorschlug, dass wir abwechselnd bestimmen welches Spiel am Sonntag gespielt wird, hatte ich so viele Brettspiele im Sinn, die wir schon lange nicht mehr gespielt haben und auf die ich Lust gehabt hätte. Aber als ich letzte Woche bestimmen sollte, was wir spielen, fiel mir keines dieser Spiele ein … (und jetzt da ich das schreibe, fällt mir ein, dass ich „Seize the Bean“ mal wieder spielen wollte – also notiere ich es hier, damit ich das für die kommende Woche in Erinnerung behalte *g*). Also ja, es gibt wieder eine Brettspielrunde und etwas Zeit mit der Switch für mich, aber vor allem habe ich gerade Lust auf meine Romane – was bedeutet, ich sollte mich heute mal mit dem Wachwerden und den täglichen Pflichten beeilen, damit ich meine Nase ins Buch stecken kann.

Update 11:00 Uhr

Ich muss gestehen, dass ich heute morgen meinen Pflichtkram etwas gekürzt habe, um schneller zu „The Galaxy and the Ground Within“ zurückkehren zu können – was dazu führt, dass ich mir gleich keinen Kaffee machen kann, weil ich noch nicht abgewaschen habe. *g* Stattdessen habe ich weiter das Schicksal von Roveg, Pei und Speaker verfolgt und bin auf der einen Seite sehr gerührt von der aufkeimenden Freundschaft zwischen Roveg und Speaker und auf der anderen Seite leide ich gerade mit Pei mit, die sich in einer wirklich schwierigen Situation befindet und noch keine Lösung dafür gefunden hat. Da mein Magen schon eine ganze Weile großen Hunger signalisiert, werde ich mir bald Frühstück machen, aber vorher fürchte ich, muss ich noch ein bisschen weiterlesen … 🙂

Update 14:00 Uhr

Ein kleiner Tisch mit einer Schale, die mit Skyr, Bananenscheiben und Haferknusperstückchen gefüllt ist. Dahinter steht eine große Tasse Tee und daneben liegt ein kleiner Buchstapel.

Nach dem letzten Update habe ich mich etwas von meinem Mann und seinem neuen Videospiel ablenken lassen, bevor ich wieder zum Buch griff – und so gab es erst gegen 13 Uhr Frühstück für mich. Was für mich eine normale Zeit ist, aber für meinen knurrenden Magen ein bisschen spät war. *g* Ich genieße weiterhin „The Galaxy and the Ground Within“ sehr und mag es sehr wie Becky Chambers diese Geschichte erzählt. Vor so gut wie jedem Kapitel gibt es Nachrichten von der Firma, in deren Verantwortung es liegt den Flugverkehr wieder zu ermöglichen, oder es gibt Einlog-Details, die bei genauerem Hinsehen eine Geschichte für sich erzählen, weil sie verraten, dass eine Person nach einem bestimmten Gespräch Informationen gesucht hat – auch wenn sie dafür auf den Zugang einer anderen Person zugreifen musste. Ich genieße dieses Gefühl, dass sich nach diesem gemeinsamen Zwangsaufenthalt das Leben all dieser Charaktere etwas verändert haben wird, dass sie etwas über sich gelernt haben und dass sie durch die Nähe zu Personen, mit denen sie sonst keinen Kontakt gehabt hätten, eine neue Perspektive gewonnen haben. Ich weiß nicht, ob ich nach dem Brettspielen (womit wir gleich anfangen) und vor dem Kochen noch zum Lesen komme, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich den Roman vor dem Schlafengehen beenden werde.

Update 17:00 Uhr

Die Schachtel des Spiels Night Parade von Luis Brueh. Das Cover zeigt eine japanisch anmutende Figur mit mehreren weißen Fuchsschwänzen vor einem weißen Torii steht. Vor dieser Person steht eine Katze auf ihren Hinterbeinen mit einem Schwert in der Pfote.

Nach der Blog- und Kommentarrunde, die ich im Anschluss an mein Update gedreht hatte, ging es los mit „Night Parade“. Das Spiel hat mein Mann vor kurzem von einer Kollegin gekauft, da wir mit den Spielen von Luis Brueh bislang eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht haben (sein „Keep the Heroes Out“ haben wir 2025 dreizehn Mal gespielt, was wirklich viel ist, wenn ich bedenke, dass wir in dem Jahr nur 31 Mal zusammen gespielt haben). Wobei mein Mann befürchtete, dass das Spiel nichts für mich sein könnte, weil wir da gegeneinander spielen statt gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten.

Überblick über den Spielaufbau von Night Parade. In der Mitte ist ein dunkelblaues Spielbrett aus mehreren Teilen zusammengesetzt. Darunter liegen mehrere aufgedeckte Karten mit verschiedenen Yokai-Darstellungen und kleinen Symbolen. Außerdem sind noch viele kleine Holzteile und Kartenstapel zu sehen.

Das Spiel wirkt auf den ersten Blick etwas unübersichtlich, ist aber eigentlich ziemlich einfach zu spielen, wenn einem erst einmal klar ist, welche Symbole was für eine Bedeutung haben. Im Prinzip besteht ein Zug daraus, dass die gerade aktive Reihe (bei mir auf dem Foto die oberste Reihe) Karte für Karte abgearbeitet wird, was es einem erlaubt Figuren auf das Spielbrett zu setzen. Wenn genügend Figuren auf einem Gebiet stehen, kann der jeweilige Spieler ein Torii setzen und damit das Gebiet für sich beanspruchen (wobei manche Gebiete auch zwei Torii erlauben). Außerdem bekommt man über die Karten (und den Bau von Torii) Items, die es einem erlauben neue Karten zu kaufen und so immer längere Züge auszuführen.

Eine Nahaufnahme des Spielbretts, bei der Fuchsfiguren (meine Spielfiguren) und Frösch (die Figuren von meinem Mann) auf dem Spielbrett verteilt zu sehen sind. An manchen Stellen des Spielbretts stehen Torii.

Es war überraschend lustig zu spielen und das sage ich nicht nur, weil ich mit 12:8 Punkten gewonnen habe. Mitten während des Spiels hatten wir beide einen Punkt, an dem wir feststellten, dass wir Ziele für die Endabrechnung verfolgten, die gar nicht auf unseren (geheimen) Karten standen. Und es gab kurz vor Ende einen Punkt, wo wir beide nur noch ein Torii setzen mussten, um das Spiel zu Ende zu bringen – und wo mein Mann in seinem Zug anfing seine Figuren auf das mittlere Feld zu setzen, obwohl ihm das bestimmt kein Torii bringen würde. Was mich wirklich verwirrte, aber mir die Möglichkeit gab in meinem letzten Zug mein Torii zu bauen und so mit zwei weiteren zwei Siegpunkten das Spiel zu beenden.

Ich muss aber zugeben, dass ich jetzt ziemlich durchfroren bin – wir haben bei einer Zimmertemperatur von 13 Grad gespielt und nun habe ich das Bedürfnis mich auf dem Sofa unter der Decke zu verstecken und mit der Switch zu spielen. 🙂

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Meine Animal-Crossing-Figur steht mit dem Rücken zum Betrachter vor einer zartgrün getäfelten Wand. An der Wand hängen diverse Fotos von Animal-Crossing-Nachbarn. Eines davon ist von einem blauem Hamster mit mit einem breiten Mund. Unter dem Bild ist ein kleines Regal, auf dem ein paar Bücher stehen. Daneben steht ein gemütlicher Ohrensessel.

Nach dem letzten Update habe ich mich wirklich gemütlich unter meine Decke gekuschelt und gespielt. Was dazu führte, dass ich heute bei „Animal Crossing“ ein Foto von meinem Nachbarn Reinhold (das Bild von dem blauen Hamster über den Büchern) bekommen habe. Was bedeutet, dass ich in den nächsten drei Tagen einen Gast auf meinen Campingplatz einladen werde, der im Laufe der Woche Reinhold dazu überreden wird umzuziehen, damit er stattdessen auf meine Insel ziehen kann. Ich mag meine Animal-Crossing-Nachbarn, aber wenn ich etwas Abwechslung auf meiner Insel haben will, dann braucht es eben auch immer mal wieder neue Nachbarn. 😉 Nach dem Spielen wurde es Zeit Abendessen zu machen (und den liegengebliebenen Abwasch zu erledigen). Ich muss zugeben, dass eine Pfanne liegengeblieben ist, aber da ich gerade mal 15 Minuten hatte, um einen Stapel Abwasch zu erledigen bevor das Essen fertig ist, bin ich damit wirklich zufrieden. *g*

Ein cremefarbender, tiefer Tellermit zwei grünen Streifen am Rand. Im Teller befindet sich eine Portion Nudeln mit Basilikum-Tomaten-Sauce.

Das Essen (Nudeln mit Basilikum-Tomaten-Sauce) war wie gesagt schnell gemacht und weil es noch so früh war, habe ich danach noch zum Buch gegriffen, bevor ich ein Update schreibe … was dann dazu geführt hat, dass ich mein Update vergessen und meinen Roman beendet habe. „The Galaxy and the Ground Within“ von Becky Chambers zu lesen war einfach nur wohltuend. Selbst wenn so einige schwerwiegende Themen in dieser Geschichte angesprochen werden und fast alle Figuren mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben, hat mich das Lesen dieses Buchs sehr zufrieden und … hm … in mir ruhend zurückgelassen. Ich glaube nicht, dass ich danach heute noch viel tun werde – also verabschiede ich mich für dieses Wochenende!

Ich habe zwei wirklich schöne und erholsame Tage gehabt und mich gefreut, dass ihr mir dabei wieder Gesellschaft geleistet habt! Ich hoffe, ihr konntet euer Herbstlesen-Wochenende ebenso genießen und habt einen guten Start in die kommende Woche. Auf mich warten mit Dienstag und Mittwoch zwei Tage voller Termine, aber spätestens am nächsten Wochenende werde ich mich wieder rundum erholen können. Wir lesen uns dann hoffentlich wieder! Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2026 (Samstag, 17.10.)

Ein goldgelbes Blatt auf grauem Asphaltboden. Darunter der Text Herbstlesen im Oktober 2026

Hinter mir liegt eine wunderschön, aber ehrlich gesagt auch ziemlich anstrengende Woche mit der Schwiegerfamilie. Am Donnerstagabend saßen wir alle zusammen in einem Restaurant und waren uns einige, dass ein paar Tage mit weniger Rumlaufen uns jetzt gut tun würden. *g*

Dabei muss ich zugeben, dass ich ab Mittwoch schon einen Teil der Aktivitäten ausgesetzt hatte, weil sowohl das Knie, als auch der Fuß trotz Schmerzmitteln anfingen zu streiken. Es wäre wirklich nett, wenn die so langsam mal wieder normal belastbar wären … Aber da das nicht der Fall ist, freue ich mich über ein Wochenende, an dem ich den Großteil der Zeit die Füße auf dem Sofa habe, während ich mir mit Büchern und der Switch die Zeit verreibe. Wobei ich noch nicht weiß, zu welchem Buch ich greifen werde. Ich habe seit dem vergangenen Wochenende kaum gelesen und muss erst einmal schauen, ob meine beiden angefangenen Romane meiner aktuellen Lesestimmung entsprechen. Vielleicht greife ich auch zu „Spoiler Alert“ von Olivia Dade – nachdem ich am Sonntag die Leseprobe von „Zomromcom“ gelesen hatte, frage ich mich, ob das eine der Autor*innen sein könnte, von der ich vielleicht noch etwas in den Tiefen meines eReaders hätte und bin über „Spoiler Alert“ gestolpert. Der Roman dreht sich um einen Schauspieler (Marcus), der seit sieben Jahren die Rolle des Aeneas in der Verfilmung einer Buchserie verkörpert, und eine Geologin (April), die einen Großteil ihrer Freizeit damit zubringt Fanfiction zu dieser (Buch-)Serie zu schreiben.

Als April so einige hässliche Bemerkungen abbekommt, weil sie trotz ihres Übergewichts ein Cosplay-Kostüm angefertigt und ein Bild davon online gestellt hat, springt Marcus in die Bresche und meint, dass er jederzeit mit einer so hübschen Frau ausgehen würden. Weshalb es natürlich zu einem Date zwischen Star und Fan kommt – wobei Marcus herausfindet, dass April unter dem Nickname „Unapologetic Lavinia Stan“ (oder auch ULC) ihre Fanfiction schreibt. Weshalb er sich fragen muss, ob er ihr gestehen kann, dass er seine Fanfiction unter „Book!AeneasWouldNever“ veröffentlicht und seit zwei Jahren eng mit ULC zusammenarbeitet, ohne damit gegen seinen Vertrag zu verstoßen und seine Schauspiel-Karriere aufs Spiel zu setzen. Ich muss zugeben, dass ich das Buch überraschend nett und die Figuren erstaunlich überzeugend finde. Die Geschichte ist weniger amüsant als ich es von „RomCom“ erwarte, aber ich fühle mich gut unterhalten – außerdem finde ich es angenehm, dass das große Geheimnis, das der Protagonist hat, nichts ist, worüber er nicht reden will, sondern etwas, über das er definitiv nicht reden darf, weil er sonst Vertragsbruch begehen würde. Was nicht nur eine heftige Strafzahlung, sondern eben auch das potenzielle Ende seiner Karriere bedeuten könnte. Mal schauen, ob ich dabei bleibe … aber erst einmal Wachwerden und etwas Pflichtkram erledigen, damit ich mich dann den Rest des Tages entspannen kann.

Update 10:00 Uhr

Nachdem ich mit all dem Pflichtkram fertig war, habe ich eben „The Galaxy and the Ground Within“ von Becky Chambers aus dem Regal gezogen, weil ich gerade denke, dass das das richtige Buch für heute sein könnte. Ich habe aber noch keine Zeile gelesen, weil mein Mann gerade laut Brettspielvideos guckt und mir das gerade zu viele Dialoge sind, um ein neues Buch anzufangen. Ich hatte auch für heute ein frühes Frühstück geplant, aber dafür muss ich erst einmal Brötchen aufbacken – also wird es vermutlich nicht so früh wie gehofft. *g* Vielleicht treibe ich mich einfach noch etwas online rum, ich habe eben schon gesehen, dass es einen Switch2-Ankündigungstrailer für „Coral Island“ gibt.Wobei ich mir nicht sicher bin, ob mich das Spiel immer noch so sehr reizt wie vor einigen Jahren, als es für den PC veröffentlicht wurde. Vielleicht hole ich mir gleich auch die Switch und spiele schon mal eine Runde damit auf dem Sofa … noch bin ich etwas unentschlossen und habe das Gefühl, ich habe zu viele Möglichkeiten mich zu entspannen. *g*

Update 14:00 Uhr

Ein kleiner Tisch auf dem im Vordergrund ein Teller mit zwei Brötchenhälften und drei sehr dünnen Möhren zu sehen ist. Die Brötchen sind einmal mit rotem und einmal mit schwarzem Johannisbeer-Fruchtaufstrich belegt. Im Hintergrund ist eine große Tasse Milchkaffee mit einer üppigen Milchschaumhaube zu sehen und auf der linken Seite ist ein kleiner Bücherstapel, dessen oberstes Buch "The Galaxy and the Ground Within" von Becky Chambers ist.

Nachdem ich mit einer Blogrunde und den ersten Kommentaren fertig war, konnte ich auch schon in die Küche gehen, wo mein Mann inzwischen Brötchen aufgebacken hatte. Zum Frühstück (Brötchen mit rotem und schwarzem Johannisbeer-Fruchtaufstrich und eine große Tasse Milchkaffee) habe ich mich von einem Video unterhalten lassen. Außerdem habe ich meinen Mann ermutigt sich ein neues Spiel für die Switch zu kaufen, nachdem er seit Tagen darum herumschleicht und mir gleichzeitig erzählt, dass er doch eigentlich die beiden angefangenen Spiele beenden möchte. (Beide sind Teil längerer Reihen und er hat sichtbar Lust auf Abwechslung … Lustigerweise hätte er mir in der gleichen Situation gesagt, ich solle mir das Spiel kaufen, es ist immer wieder amüsant, dass wir beide zögern für uns neue Spiele zu kaufen, wenn wir mit den alten noch nicht „fertig“ sind, während wir gleichzeitig immer dafür sind, dass der jeweils andere sich doch bitte was Neues gönnt. *g*) Danach habe ich dann endlich zum Buch gegriffen und mit „The Galaxy and the Ground Within“ angefangen und wie immer bei Becky Chambers schwanke ich zwischen Bewunderung für die Darstellung der vielen verschiedenen Rassen und absoluter Verwirrtheit, weil ich mich nicht mehr erinnere, welche Alienart welche Eigenschaften hat. Das ist der Nachteil, wenn ich mir Zeit zwischen den Romanen lasse, ich muss jedes Mal die verschiedenen Rassen und ihren Ruf im Universum wieder neu kennenlernen. Auf der anderen Seite habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich ihre Bücher nicht zu nah hintereinander lesen darf, weil ich dann zu sehr die Charaktere aus dem vorherigen Band vermisse und etwas Probleme habe mich auf die neuen Figuren einzulassen.

Ein dunkelblaues Buch auf einer Decke mit braun-schwarzen Blumen auf weißem Hintergrund. Das Buch trägt den Titel "The Galaxy and the Ground Within" von Becky Chambers und das Cover deutet am unteren Rand schwarze Landmasse und einen violetten Ozean an, der dunkelblaue Himmel ist von Sternen durchzogen.

In „The Galaxy and the Ground Within“ stranden drei Personen auf einem kleinen Planeten der als Transit-Zwischenstop fungiert. Alle drei Personen sind ungewöhnlich für ihre Rasse, alle drei haben ihre ganz eigenen Gründe für ihre Reise(n) und bislang habe ich gerade mal eine Ahnung davon, wie ihr Leben ausschaut und was für Persönlichkeiten sie haben. Aber ich bin neugierig auf jede einzelne dieser Figuren, ebenso wie auf Ouloo und ihr Kind Tupo, bei denen die drei Reisenden die Zeit überbrücken müssen, bis sie wieder mit ihren jeweiligen Raumschiffen losfliegen können.

Update 17:00 Uhr

Eine Untertasse mit zwei kleinen Riegeln Karamellschokolade. Dahinter eine große Tasse mit Milchtee und daneben ein kleiner Stapel mit Büchern.

Ich genieße weiterhin das Lesen von „The Galaxy and the Ground Within“ und finde es schön zu verfolgen, wie die verschiedenen Figuren sich besser kennenlernen (und dabei immer wieder über ihre eigenen Vorurteile stolpern und sich dessen bewusst sind). Becky Chambers erzählt ihre Geschichten eher … plätschernd, was ich definitiv nicht als Kritikpunkt sehe. Aber es führt dazu, dass ich das Gefühl habe, ich lese mit ein bisschen Abstand eine ruhige, nette Geschichte, nur um dann festzustellen, dass sich diese Charaktere bei mir festgesetzt haben und einen überraschend großen Raum in meiner Erinnung einnehmen. Was auch der Grund ist, wieso ich so schlecht von den Protagonisten eines Romans zum nächsten wechseln kann. Ein Teil von mir schmollt immer noch, dass ich die Figuren aus dem ersten Band, „The Long Way to a Small, Angry Planet“, nicht länger begleiten konnte, weil sie mir so ans Herz gewachsen waren und ich gern noch mehr von ihrem weiteren Leben mitbekommen hätte. *g* Da ich gegen 16 Uhr meine Hände brauchte, um meine Teetasse zu halten, wechselte ich dann zu „Spoiler Alert“ und dabei bin ich geblieben, bis ich zum Laptop griff, um dieses Update zu schreiben. Ich finde den Roman weiterhin sehr nett und es ist nachvollziehbar erzählt, wie sehr Marcus damit hadert, dass er April nicht einfach die Wahrheit sagen kann, wie er aber versucht im Rahmen seiner Möglichkeiten offen und ehrlich zu sein. Und da mir aufgefallen ist, dass ich das Buch hier noch nicht gezeigt hatte, habe ich mal das Cover fotografiert.

Ein angeschalteter eReader, dessen Bildschirm das Cover von "Spoiler Alert" von Olivia Dade zeigt. Der große, blonde Protagonist trägt eine Uniform und beugt sich runter zu der kurvigen Protagonistin, die eine Art klassisches griechisches Gewandt trägt und deren offene Harre in einer üppigen Mähne über ihren Rücken fallen.

Update 20:00 Uhr

Nach dem letzten Update und der dazugehörigen Blogrunde habe ich zur Switch gegriffen und etwas Zeit mit meinen Spielen verbracht. Bei „Pokopia“ startete heute ein Halloween-Minispiel, für das ich heute nicht genügend Geduld hatte – aber es läuft ja noch einige Zeit, so dass ich hoffen kann, dass ich in den nächsten Tagen damit mehr Erfolg habe. Und bei „Hello Kitty Island Adventures“ gab es heute einen ungebetenen Gast, der so einigen Aufruhr unter meinen Nachbarn verursacht hat:

Ein Bildschirm, der Direktor Ton mit wütendem Gesichtsausdruck und vor der Brust übereinandergeschlagenen Armen zeigt. Eine Sprechblase über seinem Kopf sagt: You! Where's my cabin?!

Mit dem Spielen aufgehört habe ich, als mein Mann das Abendessen (Käsespätzle) servierte – und nun werde ich wohl den Rest des Abends weiter mit Lesen verbringen. 🙂

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Ich habe den Abend wirklich weiter mit „The Galaxy and the Ground Within“ von Becky Chambers verbracht und kann nur sagen, dass ich die Charaktere und die Geschichte wirklich sehr gern mag. Ich finde diese Momente, in denen eine oder mehrere Personen feststellen wie wenig sie doch über die anderen wissen, überraschend berührend. Und es ist schön zu lesen, wie sich alle (mehr oder weniger erfolgreich) darum bemühen behutsam miteinander umzugehen, während sie alle in einer kleinen Kuppel festsitzen, da das Abheben vom Planeten gerade nicht möglich ist. Aber so gern ich gerade weiterlesen würde, so langsam werde ich wirklich müde. Ich drehe also nur noch eine kurze Blogrunde und dann geht es mit mir ins Bett. Ich hatte heute einen wirklich netten Tag und habe mich gefreut, dass ihr mir Gesellschaft geleistet habt. Habt eine gute Nacht und bis morgen! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2026 (Sonntag, 11.10.)

Ein goldgelbes Blatt auf grauem Asphaltboden. Darunter der Text Herbstlesen im Oktober 2026

Nachdem ich gestern einen wirklich netten Tag mit „One For All“ von Lillie Lainoff, „The Bitter Twins“ von Jen Williams und der Switch hatte, plane ich den heutigen Sonntag ganz genauso zu verbringen. Wobei es heute für mich zusätzlich noch eine Brettspielrunde mit meinem Mann geben wird.

Da ich heute dran bin ein Spiel zu wählen, denke ich, dass wir „Flamecraft Duals“ spielen werden. Das Spiel haben wir letztes Jahr im Dezember bekommen und nach den ersten Wochen kaum noch gespielt, weil natürlich lauter andere Sachen dazwischen kamen. Es gibt zwar auch einen Solo-Modus davon, aber ich hatte immer das Gefühl, bevor ich mich das nächste Mal daran wage, sollte ich mich noch etwas sicherer mit dem Spiel fühlen … Mal schauen, ob das nach dem heutigen Nachmittag der Fall sein wird. *g* Aber vorher – wie immer – erst einmal Wachwerden und ein paar Sachen erledigen. Die Waschmaschine läuft noch, mal schauen, wann die Wäsche soweit ist, dass ich sie in den Trockner werfen kann.

Update 11:00 Uhr

Überraschenderweise hatte ich heute morgen so großen Hunger, dass ich sogar schon gefrühstückt habe. Neben all den Pflichtkram wie Wäsche zusammenlegen und Abwasch, habe ich heute morgen auch schon zwei Leseproben gelesen. Die eine war für „Zomromcom“ von Olivia Dade, bei der ich noch nicht so recht weiß, was ich davon halten soll. Der Roman ist eine humorvolle Liebesgeschichte, die während einer Zombieapokalypse spielt. Die Protagonistin Edie kommt eines Abends nach Hause und sieht, wie sich ein Zombie an ihren Nachbarn Chad anschleicht, der mit Kopfhörern über den Ohren auf seiner Veranda steht. Nur mit einem Burrito bewaffnet versucht sie dazwischen zu gehen, in dem Bewusstsein, dass das vermutlich ihr Tod sein wird, aber sie kann ja nicht einfach nur zusehen, wie ihr Nachbar getötet wird. Allerdings stellt sich heraus, dass Chad durchaus in der Lage ist sich selbst zu helfen (weil er nicht ganz menschlich ist Oo) und – laut Klappentext läuft es darauf hinaus, dass Edie allen in ihrer Umgebung helfen will, während Chad Edie am Liebsten in einem Schutzraum einsperren würde, so dass sie am Ende gemeinsam gegen die Zombies vorgehen, um ihre Nachbarn zu beschützen. Und ja, natürlich verlieben sie sich dabei ineinander … und ich weiß wirklich nicht, was ich nach der Leseprobe von der Geschichte (und dem Schreibstil halten soll).

Immerhin kann ich sagen, dass es mir deutlich besser gefiel als die Leseprobe von „Ms. Renfield and the Inheritance Trap“ von Annika Martin, die ich ebenfalls gestern runtergeladen hatte (und das aus der selben Quelle empfohlen wurde). Da erfährt die 32jährige Harriet, dass ihr verstorbener Vater (den sie in ihrem ganzen Leben nur einmal gesehen hat) ihr seine Position als Diener für einen Vampir hinterlassen hat. Da sie nicht vorhat dieses Erbe anzutreten folgt ihr der Vampir nach Amerika und bedroht die Personen, die ihr am Herzen liegen – was anscheinend dazu führt, dass sie Serienmörder jagt, um sie dem Vampir zu servieren. Ich muss zugeben, ich habe schon so einige seltsame Leseproben gelesen, weil absurde Storyideen mich immer wieder dazu bringen meiner Neugier nachzugehen, aber diese hier fand ich wirklich nicht gut und sehr unbeholfen geschrieben … Wieso verbringe ich immer wieder mit so etwas meine Zeit, wenn ich doch eigentlich die Bücher weiterlesen könnte, die mir gerade gut gefallen? *g

Update 14:00 Uhr

Das Schlimmste an den Lesetagen ist immer die Tatsache, dass ich für die Updates online gehe – und dann nur kurz eben was gucke und dann ist mal eben eine halbe Stunde rum. *g* Aber die restliche Zeit habe ich mit „The Bitter Twins“ verbracht, wo sich die Situation als schlimmer herausstellt als gedacht, da diejenigen, die die Welt gegen die Jure’lia verteidigen sollen, unerfahren sind und Probleme haben zusammenzuarbeiten. Ich bin wirklich fasziniert von diesen Romanen und schon bei „The Ninth Rain“ haben mich die Figuren und die Handlung wirklich beschäftigt, obwohl ich das Buch sehr oft aus der Hand gelegt habe, weil ich es einfach zu düster fand, um mich längere Zeit am Stück damit zu beschäftgen. Und auch bei „The Bitter Twins“, wo es theoretisch diesen kleinen Hoffnungsschimmer für alle Figuren gibt, fühlt es sich an, als ob alle zu gebrochen und zu überwältigt von den Herausforderungen sind. Es sind definitiv keine schönen Geschichten, aber ich finde sie faszinierend und ich lese gern von Personen, die zu dickköpfig sind, um angesichts einer hoffnungslosen Situation einfach aufzugeben … Aber jetzt geht es für mich erst einmal rüber ins Durchgangszimmer, um mit einem Mann „Flamecraft Duals“ zu spielen. Mal schauen, ob ich heute wach genug für das Spiel bin. *g* Bei uns ist es inzwischen auch nass und grau und ich finde es gerade sehr schade, dass Kuscheldecken und Kerzen nicht so gut mit Brettspielen am Tisch harmonieren. Aber ich kann mich ja auf Sofadecke, Kerzen, heißen Tee und Torte am Nachmittag freuen.

Update 16:45 Uhr

Es war wirklich nett wieder mit meinem Mann „Flamecraft Duals“ zu spielen. Das Spiel ist eine (für mich) gute Mischung aus Glück und Strategie. Wobei langfristiges Planen meiner Meinung nach nichts bringt, weil das Spielfeld abwechselnd von beiden Spielern manipuliert wird. Die erste Runde, die wir gespielt haben, hatten wir beide überraschend oft richtig gute Züge, in denen wir unsere zwei aktuellen Aufgaben erledigen konnten. Bei der zweiten Runde hatte mein Mann sehr viel häufiger Pech als ich und wir sind beide mit deutlich weniger Punkten aus dem Spiel gegangen. Aber ich hatte Spaß und fand es nett meine Erinnerung an das Spiel aufzufrischen. Mal schauen, ob ich es in den nächsten Wochen auf die Reihe bekomme eine Solo-Runde damit zu spielen.

Nach dem Brettspielen gab es erst einmal Kuchen und schönen heißen Tee. Ich muss zugeben, dass ich nach dem Spielen am Tisch froh war, als ich unter meiner Sofadecke verschwinden und meine Finger an der heißen Tasse wärmen konnte. Hier ist es inzwischen wirklich usselig und bewölkt und ich werde gleich komplett unter meiner Decke verschwinden, um mit der Switch zu spielen. Es ist wirklich nett, wenn ich am Fernseher damit spiele und gleichzeitig die Hände mit den Joy-Con unter der Decke aufwärmen kann…

Im Vordergrund ein großes Stück Schokoladen-Birnen-Torte, dahinter eine große dampfende Tasse Tee. Links davon eine kleine Sturmlaterne mit einer winzigen Flamme und im Hintergrund ein Fenster, durch den ein Himmel mit großen grauen Wolken zu erahnen ist.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Ein hellbraune Hasenfigur in einem gemütlichen Wolloutfit, die vor einem Bauplatz sitzt. Hinter dem Hasen ist die Erde aufgetürmt und einige Holzbalken und Säcke liegen herum.

Ui, da ist es deutlich später mit meinem Update geworden, als ich geplant hatte! Ich habe den restlichen Nachmittag gemütlich mit der Switch gespielt und ein paar neue Möglichkeiten bei „Hello Kitty Island Adventure“ ausprobiert. Wobei ich es immer wieder frustrierend finde in meinem riesigen Inventar etwas zu finden. So schön es ist, dass das Spiel unendlichen Lagerplatz anbietet, so sehr nervt es mich, wenn ich ein Item suche, von dem ich nicht weiß, in welche Kategorie es gehört. Alles in allem war ich so gut damit beschäftigt, dass es fast schon etwas spät zum Kochen wurde. Heute gab es eine Paprika-Linsen-Suppe und abgesehen davon, dass ich nicht mehr genügend gemahlene Koriandersaat im Haus hatte, war es sehr lecker. 🙂

Eine gelbe Suppe mit einigen appetitlich aussschauenden Paprikastücken in einer Schale.

Nach dem Essen habe ich mich dann noch mit meinem Mann verschwatzt und einfach den Wecker ausgestellt, den ich mir für das nächste Update gestellt hatte. Was dazu führte, dass wir bis gerade eben über diverse Dinge und Pläne für die kommenden drei Wochen geredet haben – bis mir einfiel, dass ich noch ein Update schreiben wollte. *g* Da es jetzt schon so spät ist und die kommende Woche (für uns) ungewöhnlich trubelig wird, gehe ich auch bald ins Bett. Weshalb ich jetzt nur noch eine Kommentarrunde drehen werde, um zu schauen, wie es euch heute noch so ergangen ist. Wir lesen uns dann hoffentlich am kommenden Wochenende wieder – es war schön, dass heute so viele mit beim Herbstlesen dabei waren! Ich hoffe, ihr habt den Tag ebenso genossen wie ich, und wünsche euch einen guten Start in die kommende Woche! Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2026 (Samstag, 10.10.)

Ein goldgelbes Blatt auf grauem Asphaltboden. Darunter der Text Herbstlesen im Oktober 2026

Uff, war das eine überraschend anstrengende Woche. Aber jetzt ist ja endlich Wochenende und ich bin wild entschlossen die nächsten zwei Tage mit sehr viel erholsamen Dingen zu verbringen. Wobei es vernünftig wäre, wenn ich mir heute oder morgen noch ein Stündchen abknappsen würde, um meine Mailfacher durchzugehen.

Dafür fehlte in den letzten Tagen die Zeit und ich befürchte so langsam, dass ich zwischen all den Mails, die ich nur überflogen oder weggeklickt habe, etwas Wichtiges übersehen könnte. Und da ab Montag die Schwiegerfamilie in der Stadt ist und wir einige gemeinsame Pläne haben, werde ich in der kommenden Woche auch nicht dazu kommen … Ansonsten muss ich mir heute wieder überlegen, was für ein Buch ich lesen könnte. Ich habe in den vergangenen Tagen – nachdem ich Montagvormittag „A Case of Mice and Murder“ beendet hatte – keinen neuen Roman angefangen und bin gerade auch etwas unschlüssig, auf welchen Titel ich gerade Lust habe. Vielleicht hole ich mir einfach einen Stapel aufs Sofa und schaue dann mal, bei welchem Buch ich hängenbleibe. Ansonsten freue ich mich auf etwas Zeit mit der Switch (dieses Mal eher „Hello Kitty Island Adventure“ statt „Pokopia“, da gab es am Donnerstag ein größeres Update, das ich noch gar nicht richtig angeschaut habe) und auf Torte am Nachmittag (nachdem ich gestern meinem Mann mit einer Woche Verspätung endlich einen Geburtstagskuchen gebacken habe). Aber vorher brauche ich noch etwas Zeit zum Wachwerden und um ein paar Pflichtsachen hinter mich zu bringen.

Update 10:30 Uhr

Ich bin (relativ) wach, die Wohnung ist ein bisschen aufgeräumter als heute morgen, das Geschirr vom Abendessen ist wieder sauber und ich habe eine wunderbare heiße Dusche genossen. Außerdem habe ich etwas Zeit mit meinem Mailfach verbracht, bin aber noch lange nicht am Boden angekommen. Jetzt reicht es mir damit erst einmal – ich muss mir wirklich was überlegen für die Mails, die ich noch nicht archivieren kann, weil ich die Informationen darin gern präsent haben will, die aber eigentlich auch nicht im Posteingang weiter rumliegen müssen. Aber das ist ein Problem für einen anderen Tag …

Beim Blick ins Regal mit den ungelesenen Büchern bin ich über „One For All“ von Lillie Lainoff gestolpert. Ein Jugendbuch, dessen Handlung 1655 spielt und dessen Protagonistin Tania gern – wie ihr Vater – ein Musketeer wäre. Dummerweise ist Tania chronisch krank (sie hat – ebenso wie die Autorin – POTS, auch wenn es in dem Roman natürlich nicht so genannt wird), weshalb ihr nichts zugetraut wird, bis sie die „finishing school“ L’Académie des Mariées besucht. Ich habe gerade nur die ersten Absätze gelesen, in denen Tania ein paar Einbrecher aus ihrem Haus vertreibt, aber die lasen sich schon mal so gut, dass ich gleich damit weitermachen werde.

Update 14:00 Uhr

Ein Teller mit einer kleinen Kohlrabi, die in Stücke geschnitten wurde, zwei kleinen Möhren und einem halbiertem Käsebrot. Dahinter eine Tasse mit Milchkaffee, die von einer üppigen Milchschaumhaube gekrönt wird. Links davon die Taschenbuchausgabe von "One For All", dessen Cover eine junge Frau mit hochgesteckten dunklen Haaren, einem rotem Kleid und einem Florette in der Hand zeigt.

Nach dem letzten Update habe ich mich noch ein bisschen online rumgetrieben, bevor es für mich Frühstück gab. Nachdem ich Donnerstagabend ein frisches Sauerteigbrot gebacken habe, habe ich mir mal wieder Käse dazu gegönnt – so lecker! und Milchkaffee hatte ich auch schon ziemlich lange nicht mehr. Oh, und wie ihr sehen könnt, gab es in dieser Woche sogar normalgroße Möhren in meiner Gemüsekiste. *g* Nach dem Frühstück habe ich zu „One For All“ gegriffen und ein bisschen mehr über Tania de Batz und ihre Lebensumstände gelernt. Bislang mag ich Tanias Erzählstimme und bin neugierig auf ihren weiteren Weg, allerdings gibt es ein Element im Klappentext (eine Liebesgeschichte, die Tanias Loyalität auf die Probe stellt), auf das ich mich nicht freue. Aber ich hoffe mal, dass dieser Part so geschrieben ist, dass ich den Roman trotzdem genießen kann. Außerdem wird es voraussichtlich noch einige Zeit dauern, bis wir an dem Punkt der Handlung ankommen …

Update 17:00 Uhr

Eigentlich wollte ich nach dem letzten Update gleich wieder zu „All For One“ greifen, aber vorher hatte ich noch einen kurzen Blick in mein Mailfach geworfen. Was dann dazu führte, dass ich noch etwas aufräumte bis ich bei einem Haufen Patreon-Mails landete, bei denen ich noch ein paar Kurzgeschichten runterladen musste. Während ich schon dabei war, fiel mein Blick auf einen Beitrag mit monatlichen Lese-Empfehlungen einer Autorin – und den ganzen Lese-Empfehlungen, die dort in den Kommentaren ausgetauscht wurden. Weshalb mein eReader nun lauter neue Leseproben im Speicher hat, die ich irgendwann einmal lesen sollte. *g* Oh, und beim Öffnen eines PDFs habe ich mich (mal wieder) darüber aufgeregt, dass mir Adobe eine KI-Zusammenfassung des „langen Textes“ anbietet. Der „lange Text“ bestand aus gerade mal 6 1/2 Seiten und nein, ich möchte eine Kurzgeschichte in ganzer Länge genießen, statt nur die Zusammenfassung präsentiert zu bekommen. Ich wünschte all diese „hilfreichen“ Angebote ließen sich abstellen. *argh*

Die Taschenbuchausgabe von "The Bitter Twins" auf einer gemusterten Decke. Das Cover ist in hellblau gehalten und zeigt einen dunklen blaugrauen Drachen, der sich einmal um den in roter Schrift gehaltenen Titel windet.

Nach diesem kleinen Aufreger habe ich wirklich zu „One For All“ gegriffen, nur um eine halbe Stunde später von einer Buchlieferung unterbrochen zu werden. Da ich auf „The Bitter Twins“ von Jen Williams schon gewartet habe, habe ich nur kurz reingeschaut … und bin dann bei dem Buch hängengeblieben. *g* „The Bitter Twins“ ist die Fortsetzung von „The Ninth Rain“ und nachdem ich beim ersten Teil feststellen musste, dass das eine Geschichte ist, die ich definitiv in gedruckter Form lesen muss, habe ich mir nach dem Beenden von „The Ninth Rain“ die beiden Fortsetzungen bestellt. Ich hätte vermutlich noch einen Versuch mit den eBooks gemacht, da ich die gesamte Trilogie ja schon auf dem eReader habe und nach dem ersten Teil wahrscheinlich weniger Probleme damit gehabt hätte in einem anderen Format weiterzulesen, aber mein Mann hat – nachdem ich etwas über meine Lektüre geredet hatte – Interesse an der Trilogie gezeigt (und meinen eReader gebe ich dann doch nicht lang genug aus der Hand, dass er in seinem normalen Lesetempo 1700 Seiten damit lesen kann). Ich habe also bis mir Tee und Kuchen serviert wurden in „The Bitter Twins“ gelesen und festgestellt, dass die Handlung kurz vor dem Ende von „The Ninth Rain“ einsetzt und auch direkt eine neue Person eingeführt wird. Ich bin sehr gespannt wie die Geschichte weitergeht und hoffe, dass ich es trotzdem auf die Reihe bekomme in den nächsten Tagen auch weiter in „One For All“ zu lesen. Was mir gefällt, aber ich bin halt nicht so intensiv in der Handlung wie bei der „The Winnowing Flame“-Trilogie. Bevor ich wieder zum Buch greife, wechsel ich jetzt erst einmal zur Switch, denn solangsam wird es definitiv Zeit eine Runde über meine Insel zu drehen und zu schauen, was meine Nachbarn so für Aufgaben für mich haben. 😉

Rechts vorne steht ein Teller mit einer Schokoladen-Birnen-Torte mit einem hellen Bisquitboden. Dahinter eine große dampfende Tasse mit Tee und links davon ein kleiner Stapel aus zwei Taschenbüchern. Der oberste Titel lautet "The Bitter Twins".

Update 20:30 Uhr

Ein Screenshot von "Hello Kitty Island Adventure". Mein Charakter, ein hellbrauner Hase, steht vor einem Tisch mit einer Nähmaschine und weiterem Nähzubehör, sowie einer Laterne, die mit Herbstblättern dekoriert ist. Im Hintergrund ist eine ebenfalls herbstlich dekorierte Gartenbank und ein gemütlicher Hängesessel mit einem kuscheligen Kissen zu sehen. Neben dem Tisch steht ein Korb mit Strickzeug.

Nach dem letzten Update habe ich wirklich zur Switch gegriffen und gute zwei Stunden gemütlich gespielt, bis es Zeit zum Kochen (Chickpea One Pot Pasta) und Abwaschen wurde. Und da mir auffiel, dass ich in der kommenden Woche vermutlich keine Zeit zum Wäschewaschen usw. haben werde, habe ich noch die zu waschende Wäsche sortiert und die Waschmaschine für morgen früh programmiert. Ansonsten habe ich viel Zeit damit zugebracht meinem Mann zuzuhören, der überlegt, was und ob er in der übernächsten Woche in Essen neue Brettspiele und Zubehör kauft, obwohl wir eigentlich so gar keinen Platz mehr für weitere Spiele haben. Ich verstehe, dass er Lust auf neue Spiele hat (und er spielt auch deutlich häufiger als ich, da er sich regelmäßig mit Kollegen trifft), aber das Platzproblem ist so langsam wirklich eine Herausforderung in unserer Wohnung. Mal schauen, ob wir in den letzten beiden Oktoberwochen da eine Lösung finden, wenn wir – hoffentlich – ein paar Tage mit Ausmisten und Sortieren unseres „Durchgangszimmers“ verbringen werden. Ich habe mich in diesem Jahr schon von so einigen Büchern getrennt, aber es braucht auch eine Menge ausgemisteter Bücher, um stattdessen ein Brettspiel mit mehreren Erweiterungen unterzubringen. 😉 Bevor ich heute Abend ins Bett gehe, gibt es hier noch ein kurzes Update – wobei ich gerade so müde bin, dass ich vermutlich nicht mehr viel zu erzählen habe.

Eine cremefarbende Schale mit Chickpea One Pot Pasta.

Update 22:30 Uhr

Ich habe noch ein bisschen in „The Bitter Twins“ gelesen und bin gerade fasziniert davon die Geschichte aus der Perspektive von Personen zu verfolgen, die keine Ahnung haben, was in den letzten Wochen passiert ist – und wieso ihre Welt auf einmal von uralten Feinden überfallen wird. Da ich aber irgendwann merkte, dass ich mich nicht mehr auf meinen Text konzentrieren konnte, habe ich mich dann noch etwas von Youtube berieseln lassen. So langsam wird es aber Zeit ins Bett zu gehen – wir lesen uns morgen wieder! Ich hoffe, ihr habt eine gute Nacht und träumt was Schönes. 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2026 (Sonntag, 04.10.)

Ein goldgelbes Blatt auf grauem Asphaltboden. Darunter der Text Herbstlesen im Oktober 2026

Nachdem ich gestern so einen wunderbar entspannten Tag hatte, hoffe ich, dass es heute genauso weitergeht. Mein Mann und ich werden heute eine Brettspielrunde einlegen, wobei ich noch nicht weiß, welches Spiel wir spielen werden. Wir haben verabredet, dass jeder von uns in diesem Monat zwei Spiele auswählen darf,

die wir an den Sonntagen spielen, und er hat mir noch nicht mitgeteilt, welches er für heute gewählt hat. Wobei ich davon ausgehe, dass es eines der Spiele sein wird, die er in den letzten Tagen neu bekommen hat. Ansonsten bleibe ich weiter bei „A Case of Mice and Murder“ von Sally Smith und natürlich wird es auch wieder etwas Zeit mit der Switch geben. Vorher brauche ich aber wieder etwas Zeit zum Wachwerden und um etwas Pflichtkram zu erledigen. Bis später! 🙂

Update 10:15 Uhr

Heute macht es sich eindeutig bemerkbar, dass meine Nacht ziemlich unruhig und nicht so erholsam war wie gewünscht. Aber auch wenn sich meine Gedanken im Schneckentempo zu bewegen scheinen, so habe ich meinen Pflichtkram hinter mich gebracht und schon ein paar Kapitel in „A Case of Mice and Murder“ gelesen. Ich mag es sehr wie Sally Smith die Charaktere beschreibt. Ich habe bei den meisten davon keine Vorstellung wie sie aussehen, aber ich habe das Gefühl, ich kenne sie als Person und kann einschätzen wie sie normalerweise auf etwas reagieren würden. Auch mag ich, dass sich die Geschichte altmodisch genug anfühlt, dass ich (beinah) glauben könnte, dass sie wirklich vor über 100 Jahren geschrieben wurde. Während es gleichzeitig immer wieder kleine Nebenbemerkungen von Gabriel gibt, die bestimmte Traditionen (keine weiblichen Jurastudentinnen) oder Ansichten (wie Cesare Lombrosos Typisierung von Verbrechern) in Frage stellen. Was Aspekte sind, die für mich das Lesen all der wunderbaren alten Kriminalromane, die ich immer noch sehr mag, inzwischen etwas schwierig macht, da natürlich die Autor*innen da Ansichten ihrer Zeit wiedergeben – und das nicht immer mit meiner Sicht vereinbar ist. Weshalb ich umso glücklicher bin, wenn ich aktuelle Autor*innen finde, deren Bücher mir vergleichbare Geschichten mit weniger kontroversen Aspekten bieten.

Da mein Mann und ich uns für ca. 13 Uhr zum Brettspielen verabredet haben, muss ich mich so langsam beeilen, wenn ich vorher noch eine kleine Runde mit der Switch drehen und in Ruhe mein Frühstück essen will.

Update 13:00 Uhr

Eine zartgrüne Schale mit Porridge und Bananenscheiben zwischen der Taschenbuchausgabe von "A Case of Mice and Murder" und einer dampfenden Tasse mit Pfefferminztee.

Nach dem letzten Update bin ich noch etwas online hängengeblieben und habe dann meinem Mann ein bischen über mein Buch erzählt, was bedeutete, dass die Zeit nicht gereicht hat, um noch etwas mit der Switch zu spielen. Zum Frühstück gab es dann Porridge mit Banane – und ich kann nun leider sagen, dass die Banane nicht nur sehr klein, sondern auch sehr geschmacklos war. Immerhin weiß ich nun, was für ein Spiel wir gleich spielen werden. Es handelt sich um die „Die verlorenen Ruinen von Arnak“, das mein Mann in der vergangenen Woche gebraucht von einem Kollegen übernommen hat. Er hat damit gestern schon eine Solo-Runde gespielt, aber ich weiß bislang überhaupt nichts über das Spiel. Mal schauen, wie es mir gleich gefällt.

Update 16:15 Uhr

Der Aufbau einer Runde "Die verlorenen Ruinen von Arnak" mit dem Vogeltempel. Das Spielbrett ist voller kleinteiliger Elemente wie Orte, die erkundet werden können, Items wie Geld, Rubine oder Pfeilspitzen und im Vordergrund ist der Tempelbereich in dem Forschung betrieben wird.

Das war ein nette, aber auch überraschend anstrengende Brettspielrunde. Mein Mann hatte – wie schon erwähnt – gestern eine Solo-Runde mit „Die verlorenen Ruinen von Arnak“ gespielt und hatte deshalb den Spielablauf und die Regeln noch präsent. Aber für mich war das alles neu und ich muss zugeben, dass ich nicht sehr gut darin bin, wenn ein Spiel sehr viele unterschiedliche Wege zum Ziel bietet. Ich neige eher dazu mich auf einige wenige Sachen zu konzentrieren, was nicht gerade ideal für dieses Spiel ist. Aber grundsätzlich fand ich es schon nett Orte zu erkunden, zu „forschen“ und meine Karten und Materialien so optimal wie möglich zu verwalten. Es wird definitiv nicht mein Lieblingsspiel, aber ich habe auch kein Problem damit, wenn mein Mann das noch einmal mit mir spielen will. Wobei er es vor allem von seinem Kollegen gekauft hat, um es beim abendlichen Spieletreff im Kollegenkreis zu nutzen. Ach ja, ich habe übrigens mit 61:64 Punkten gegen meinen Mann verloren (und das vor allem, weil er mir regelmäßig Hinweise gab, wo ich noch etwas rausholen könnte). *g*

Jetzt fühle ich mich aber ein bisschen erholungsbedürftig und gönne mir erst einmal einen Chai Latte und Kekse und greife dann zur Switch. 🙂

Update 19:15 Uhr

Im Vordergrund rechts eine Untertasse mit drei Keksen und links mein aktuelles Buch. Im Hintergrund rechts eine große Tasse Chai mit einer Milchschaumhaube und links davon eine kleine brennende Sturmlaterne.

Während ich meine Kekse und meinen Chai genascht habe, habe ich noch ein bisschen in „A Case of Mice and Murder“ gelesen, aber danach ging es dann wirklich an die Switch. Wo ich dann mit meiner üblichen Animal-Crossing-Runde startete, die so entspannt war, dass ich dabei mehrfach einnickte. Irgendwann rief mein Mann aus dem Nebenzimmer, ob ich denn immer noch „Animal Crossing“ spielen würde und weckte mich damit aus meinem entspannten Nachmittagsschlaf. *g*

Meine Animal-Crossing-Nachbarin beim Sport, während meine Spielfigur mit großen Augen zuschaut.

Immerhin hat dieser Weckruf dann noch dafür gesorgt, dass ich noch ein Stündchen mit „Pokopia“ verbringen konnte. Jetzt aber wird es Zeit das Abendessen zu kochen (bzw. aufzuwärmen). Es gibt heute Nudeln mit Linsen-Bolognese, die ich schon vor einiger Zeit gekocht und dann eingefroren hatte.

Update 22:15 Uhr (letztes Update)

Eine Schale mit Nudeln und Linsen-Bolognese.

Nach dem – wieder einmal sehr leckeren – Abendessen habe ich wieder zu „A Case of Mice and Murder“ gegriffen und gemütlich gelesen. Wobei mir einfällt, dass ich bislang noch gar nicht so viel zu dem Kriminalfall gesagt habe, aber ich mag es, wie so nach und nach ein immer deutlicherer Eindruck von dem Tatabend und den vielen kleinen Verbindungen zwischen den verschiedenen Personen aufgebaut wird. Und ich finde es sehr unterhaltsam wie Gabriel regelmäßig neue Facetten an Personen entdeckt, über die er sich (abgesehen von seiner beruflichen Beziehung zu ihnen) vorher keinerlei Gedanken gemacht hat. Sehr viele Kapitel habe ich nicht mehr vor mir, aber ich fürchte, ich bin heute Abend zu müde, um den Roman noch zu beenden. Aber ich denke, dass ich mir morgen schon wieder eine neue Lektüre suchen muss. Was dieses Herbstlesen-Wochenende zu einem produktiven Lese-Wochenende macht, auch wenn ich so einige Zeit mit den diversen Spielen verbracht habe. Alles in allem war es wunderbar entspannen und ich habe sowohl mein Buch, als auch meine Zeit mit den Spielen sehr genossen.

Danke, dass ihr mir an diesem Wochenende wieder Gesellschaft geleistet und mit mir „herbstgelesen“ habt. Ich wünsche euch einen guten Start in die kommende Woche – und vielleicht lesen wir uns ja am nächsten Wochenende wieder hier. 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2026 (Samstag, 03.10.)

Ein goldgelbes Blatt auf grauem Asphaltboden. Darunter der Text Herbstlesen im Oktober 2026

Nachdem wir in dieser Woche noch einige Tage mit Temperaturen nah der 30 Grad hatten, fühlt es sich für mich noch gar nicht so recht nach Oktober an. Aber ich bin in den letzten Wochen sowieso etwas aus der Zeit gefallen und ertappe mich regelmäßig dabei, dass ich im Kopf meine Liste an Terminen durchgehe, weil ich das Gefühl habe, ich würde sonst etwas vergessen. *g*

Heute versuche ich hingegen alle demnächst anstehenden Sachen zu verdrängen und mir einfach einen entspannten Tag zu gönnen. Nachdem ich gestern endlich „The Ninth Rain“ von Jen Williams ausgelesen habe, muss ich gleich mal schauen, welches Buch mich als nächstes anspricht. Ich hätte gerade Lust auf Kriminalromane, bin mir aber nicht sicher, ob ich gerade die Geduld für einen Roman von Yukito Ayatsuji habe … Ansonsten werde ich heute (natürlich) wieder etwas Zeit mit der Switch verbringen und es wird an diesem Wochenende definitiv wieder eine Brettspielrunde mit meinem Mann geben. Wir haben in den letzten Wochen so oft gemeint, dass wir dieses oder jenes Spiel mal wieder spielen wollen, dass wir jetzt die Tatsache nutzen wollen, dass es endlich etwas kühler in der Wohnung ist und mein angeschlagenes Knie mir inzwischen wieder erlaubt längere Zeit auf einem Stuhl zu sitzen. Alles andere lasse ich heute auf mich zukommen, aber zuvor – wie immer – brauche ich noch etwas Zeit zum Wachwerden und Pflichtkram erledigen.

Update 10:30 Uhr

Ein kleiner Tisch mit einer großen, dampfenden Tasse Tee im Hintergrund und der Taschenbuchausgabe von "A Case of Mice and Murder" im Vordergrund. Das hellblaue Cover zeigt eine stilisierte altmodische Bogentür in dessen offenem Türflügel eine weiße Maus vor einem Messer und einer Blutlache sitzt. Darüber steht in großen, goldenen Buchstaben der Titel.

(Wenn ich schon ein Foto von meinem morgendlichen Tee und meiner Lektüre mache, sollte ich sie auch einstellen.)

Der Morgen ist erstaunlich schnell vergangen. Was vielleicht auch daran liegt, dass ich mich regelmäßig dabei ertappt habe, dass ich vor dem offenen Fenster stand, die kühle Brise genoss und die Krähen beobachtet habe, die heute besonders laut und aktiv über dem Viertel unterwegs waren. Ansonsten ist der Pflichtkram erledigt, ich habe (mit gemischtem Ergebnis) versucht kniefreundliche Sportübungen zu machen und meinen Feedreader aufgelesen. Dann habe ich etwas Zeit vor meinem SuB verbracht, um herauszufinden, worauf ich gerade Lust habe. Da ich zwar vage Krimilust, aber keine Lust auf japanische Knobelherausforderungen habe, fielen Yukito Ayatsuji und Seishi Yokomizo (den ich heute morgen bei meinen ersten Überlegungen ganz vergessen hatte) schon mal weg. Auf historische Jugendkrimis habe ich gerade auch relativ wenig Lust, nachdem ich im September drei Titel von Katherine Woodfine gelesen hatte, brauche ich da eine kleine Pause. Weshalb ich zu „A Case of Mice and Murder“ von Sally Smith greifen werde. Die Handlung spielt 1901 in London’s Inner Temple, wo der Protagonist Gabriel Ward eines Morgens über den ermordeten Lord Chief Justice of England stolpert – und da die Polizei (laut Klappentext) keine Autorität im Temple hat, übernimmt Gabriel die Ermittlungen. Ich bin gespannt wie mir die Geschichte und der Schreibstil gefallen, aber grundsätzlich klingt es nach dem richtigen Buch für einen entspannten Samstag.

Update 14:00 Uhr

Links eine sehr kleine Banane, rechts eine sehr große dicke Möhre. Unter normalen Umständen sollten die Größenverhältnisse eigentlich genau andersrum sein.

Manchmal frage ich mich, was den Leuten durch den Kopf geht, die meine Gemüsekiste packen. Ich habe drei winzige Bananen und mein Kilo Möhren besteht aus fünf riesigen Möhren, von denen ich nicht weiß, wie ich sie auf ein Abendessen und fünf Frühstücke aufteilen soll. Oo Ich habe mir die kleinste davon heute zum Frühstück gegönnt und es war schon ein sehr hartes Stück Arbeit überhaupt etwas von dieser Möhre abzubeißen zu können … Zum Frühstück (Butter und Blüten-Kräutersalz auf der einen Brötchenhälfte und Pistaziencreme auf der anderen) bin ich zu Youtube gewandert und habe ein Teil eines Videos gesehen und Kommentare habe ich auch nebenbei geschrieben. Ansonsten kann ich erzählen, dass mir „A Case of Mice and Murder“ bislang wirklich gut gefällt. Gabriel, der anfangs etwas sehr trocken und arbeitsbesessen wirkt (und so auch von seinen Kollegen eingeschätzt wird), lässt immer wieder Interessen für Dinge neben seinem Job durchblitzen, die seinen Charakter inzwischen deutlich vielschichtiger wirken lassen. Während sich die Verdächtigen anderen Figuren bislang noch etwas klischeehaft anfühlen, aber das nicht auf unangenehme Art und Weise – gerade weil an Klischees ja häufig auch etwas dran ist. Sehr schön fand ich den Moment, in dem einer der Richter seiner Frau von dem Mord erzählte und sich bei ihrem Anblick dann an eine Aufführung von Macbeth erinnert fühlte … Ich mag es auch zu wissen, dass Sally Smith selber viele Jahre im Temple als Barrister (gibt es für dafür eine bessere Übersetzung als „Anwältin am obersten Gericht“?) gearbeitet hat und dementsprechen die Gegebenheiten vor Ort und die Persönlichkeiten, die im (britischen) Justizapparat zu finden sind, gut kennt.

Ein kleiner Tisch auf dem rechts ein Teller mit einer riesigen Möhre und zwei Brötchenhälften steht. Die eine Hälfte ist mit Butter und Kräutersalz, die andere mit Pistaziencreme. Links davon liegt mein aktuelles Buch und dahinter steht eine kleine Sturmlaterne.

Oh, und @Anette: Gabriel fragt seinen Vorgesetzten, nachdem ihm die Ermittlungen übertragen wurden „Investigations? You mean like Sherlock Holmes?“ Was diesen zu der Antwort „Who is Sherlock Holmes?“ veranlasste. Womit unsere Lektüre heute wirklich erstaunlich gut zueinanderpasst. 😉

Update 17:00 Uhr

Eine Untertasse mit drei Keksen auf der Taschenbuchausgabe von A Case of Mice and Murder und dahinter eine schwarze Tasse mit der Aufschrift Witches Brew. Die Tasse ist mit schaumiger Heißer Schokolade gefüllt.

Ich habe den Nachmittag über weiter in „A Case of Mice and Murder“ gelesen und fühle mich weiterhin sehr gut unterhalten. Ich mag das Zusammenspiel zwischen Gabriel und Constable Wright, die aus vollkommen gegensätzlichen Welten kommen und sich gerade deshalb gut ergänzen, und ich genieße sehr die Beschreibungen der vielen verschiedenen Charaktere. Trotzdem werde ich gleich (also nach diesem Update, einer Kommentarrunde und dem Leeren meiner Heißen Schokolade) erst einmal zur Switch greifen und ein bisschen Zeit mit Pokopia verbringen.

Update 20:30 Uhr

Ein Pokopia-Screenshot, bei dem meine Figur zwischen einer Rutsche und zwei Sandkästen steht und auf einen palmenbewachsenen Strandbereich schaut. Im Hintergrund ist eine Holzkonstruktion mit ein paar Duschen zu erahnen.

Nach dem letzten Update habe ich in Pokopia meine Strandanlage weiter gestaltet. Es gibt nun ein paar Duschen, den Anfang eines Spielplatzes und eine kleine Strandbar. Letztere braucht beim nächsten Mal noch eine Bestuhlung und eine Kasse … 😉 Ich finde es nett, dass ich mich in dem Spiel frei austoben kann. Aber es ist auch etwas überwältigend, weil es so viel Fläche gibt, mit der es angefangen werden kann. Als mein Mann anfing unser Essen (die Reste einer klassischen Lasagne und einer vegetarischen Lasagne, die ich gestern gekocht hatte,) aufzuwärmen, habe ich aufgehört zu spielen und wir haben gemütlich gegessen. Den Rest des Abends werde ich wohl mit „A Case of Mice and Murder“ verbringen, damit habe ich weiterhin viel Spaß. Vor dem Schlafengehen gibt es dann noch ein Update von mir. 🙂

Update 22:15 Uhr (letztes Update)

Da ich so langsam zu müde bin, um noch aufmerksam zu lesen, beende ich hiermit den Lesetag für heute. Ich hatte wirklich viel Freude mit „A Case of Mice and Murder“ und habe meine entspannten Runden mit der Switch genossen. Außerdem war es nett zu verfolgen, was ihr heute so gemacht habt und wie euer Tag so verlief! Ich wünsche euch eine wunderbar erholsame Nacht und wir lesen uns morgen wieder! 🙂

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Heutige Mitleser*in: