Lese-Sonntag im Dezember 2020

Dieses Jahr war wirklich seltsam und schrecklich und aufreibend und es ist kaum zu glauben, dass heute schon der letzte Lese-Sonntag 2020 und gleichzeitig der vierte Adventssonntag ist. In den vergangenen Wochen hatte ich viel um die Ohren und trotzdem habe ich es geschafft relativ viel (wenn auch wenig gehaltvoll) zu lesen und ein paar Rezensionen zu schreiben. Für heute stehen die üblichen Sachen auf dem Programm: Lesen, Brettspielen und „Animal Crossing“, wobei ich mich beim Videospielen momentan etwas zurückhalten muss, weil meine linke Hand in den letzten Wochen ein bisschen gemuckt hat und nicht so gern für länger Zeit den JoyCon halten mag. Das Handarbeiten ist deshalb in diesem Monat auch komplett weggefallen, was mich sehr geärgert hat, aber es lässt sich nun einmal nicht ändern … Wie immer starte ich mit dem lästigen Pflichtkram, bevor ich mit „A Spoonful of Murder“ von Robin Stevens den gemütlichen Teil des Tages beginnen lasse.

 

Update 11:00 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot auf dem ein kleines Schwein mit Rüben zu sehen ist, das "Na, magst du schöne, frische Rüben kaufen? Recht viele vielleicht?" sagt.

Wie immer zieht sich am Sonntagmorgen alles so lange hin, dass ich erst sehr spät zum Lesen komme – genau genommen fange ich damit erst an, wenn ich gleich dieses Update beendet habe. *g* Dafür habe ich inzwischen nicht nur den lästigen Haushaltskram hinter mich gebracht und mich mit meinem Mann unterhalten, der sich fragte, ob es in Nordamerika Großstädte gegeben hat, bevor die weißen Eroberer den Kontinent einnahmen. (Unser Fazit war, dass wir grundsätzlich viel zu wenig über das Leben der native americans wissen, aber die Dinge, die wir wissen, sprechen gegen Städte mit zehntausenden Einwohnern …), sondern auch endlich die Kommentare der letzten Tage beantwortet und den Feedreader geleert. Dabei habe ich entdeckt, dass Neyasha zum Jahreswechsel eine Leseaktion plant, an der ich wohl teilnehmen werde. Außerdem bin ich kurz bei „Animal Crossing“ reingegangen, um Rüben zu kaufen, damit ich damit die Woche über wieder spekulieren kann. Jetzt wird es aber wirklich Zeit, dass ich zum Buch greife (und irgendwann muss ich mir auch noch ein Frühstück machen)! Oh, und ob es mit dem Brettspielen heute klappt, müssen wir auch noch sehen, da das Wetter heute so düster ist, dass wir (da wir immer noch keine Deckenlampen haben) wohl nicht genügend Licht in dem kleinen Zimmer haben werden.

 

Update 14:00 Uhr

Das Foto zeigt die Taschenbuch-Ausgabe von "A Spoonful of Murder" von Robin Stevens

Seit dem letzten Update habe ich doch wirklich in „A Spoonful of Murder“ von Robin Stevens gelesen! Das Buch ist der sechste Teil der „Murder Most Unladylike“-Reihe rund um Hazel Wong und Daisy Wells und inzwischen sind die beiden Mädchen schon vierzehn Jahre alt – und Hazel war seit zwei Jahren in Hongkong. Doch nun ist ihr Großvater gestorben und sie wird von ihrem Vater für die Trauerfeierlichkeiten zurück nach Hause gerufen. Auf der Reise wird sie von Daisy begleitet, für die es ein ganz neues Erlebnis ist, dass ihre Umgebung so fremdartig ist und so viele Regeln unterliegt, die ihr unvertraut sind. Ich finde es schön, dass auf einmal Hazel diejenige ist, die sich Zuhause (und relativ selbstbewusst) fühlt, während Daisy immer wieder überraschende Unsicherheiten zeigt.

Dabei ist die Heimkehr für Hazel nicht ungetrübt, denn ihr Verhältnis zu ihrer Mutter ist angespannt und ihr Vater schenkt ihr kaum Beachtung, da sie (überraschenderweise) einen kleinen Bruder bekommen hat, der – allein schon aufgrund seiner Bedeutung für die Familie – die Aufmerksamkeit des Vaters vollkommen auf sich zieht. Bislang ist noch kein Mord passiert, auch wenn der Anfang der Geschichte schon verraten hat wer an welchem Mord ermordet wird, und so amüsiere ich mich momentan damit die verschiedenen Figuren kennenzulernen und jeden kritisch bezüglich seines Verhältnisses zum Mordopfer zu betrachten. So sehr ich in den letzten Wochen meine „fluffigen“ Romantasyromane und fantastischen Kinder- und Jugendbücher gebraucht habe, so sehr genieße ich es gerade mal wieder einen Kriminalroman (wenn auch ebenfalls für ein jugendliches Publikum geschrieben) zu lesen.

Eine grüne Schüssel mit Porridge und Bananenscheiben auf der Ecke einer Laptop-Tastatur.

Weshalb ich meinen Roman auch erst zur Seite gelegt habe, als mein Magen einfach nicht mehr zu überhören war. Zum Frühstück gab es mal wieder Porridge (genau gesagt diverse Flocken gemischt mit gepopptem Amaranth, Zimt und Erdnussbutter und für die Süße eine Banane – nicht sehr ästhetisch, aber lecker!) und dazu habe ich Kommentare beantwortet und Blogbeiträge gelesen. Da ich davon ausgehe, dass in der letzten Viertelstunde nicht viel auf euren Blogs passiert ist, greife ich einfach wieder zum Buch und lese weiter. Sehr lange kann es bis zum Mord nicht mehr sein …

 

Update 17:00 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot mit meiner Spielfigur vor einem Haus mit Weihnachtstürkranz, Weihnachtsbaum und beleuchtetem Rentier

Seit dem letzten Update habe ich etwas online rumgedamelt und dann meine Nachmittagsrunde bei „Animal Crossing“ gedreht, um die wichtigsten täglichen Dinge auf die Reihe zu bekommen. (Und ja, es wäre nicht wirklich unbedingt nötig, aber irgendwie gehören diese zwanzig Minuten mit Bäume schütteln, Nachbarn ansprechen, neuerdings Schneemann bauen und ähnlichem nun mal zu meinem Alltag. *g*) Außerdem habe ich gelesen und mich dabei so über die Entwicklung der Handlung und der beiden Protagonistinnen gefreut! Inzwischen gab es einen Mord und eine Entführung und es sieht so aus, als ob Hazel von den Tätern als Mörderin präsentiert werden soll, da ein Erbstück, das sie gerade erst von ihrem verstorbenen Großvater bekommen hat, als Mordwaffe eingesetzt wurde. Ich mag weiterhin, dass Hazel dieses Mal diejenige ist, die die Verdächtigen und die Umgebung kennt, während Daisy – auf ihre ganz spezielle Art – Hazel so gut es ihr möglich ist unterstützt und für sie da ist.

Eine Untertasse mit fünf Dominosteinen, eine gestreifte Tasse mit Milchkaffee und eine Ecke von "A Spoonful of Murder"

Bevor ich wieder zum Buch greife, gönne ich mir aber erst einmal einen Milchkaffee und die gestern von meinem Mann ergatterten Dominosteine und schaue nach euren Updates. Dominosteine sind definitiv nicht mein Lieblingsweihnachtsgebäck, aber das einzige „Weihnachtliche“, was wir seit Oktober hier im Viertel noch kaufen können – und zu meiner eigenen Überraschung habe ich das in den letzten Tagen ein bisschen vermisst. Dabei habe ich bewusst aufs Plätzchenbacken verzichtet, um mir keinen Stress zu machen, und auch das bisschen Weihnachtsdeko, das ich sonst aufstelle, war mir die Mühe in diesem Jahr nicht wert, was alles vollkommen okay ist, auch wenn ich meine Spekulatius in dieser Woche vermisst habe. *g*

 

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Eine cremefarbende Schale mit sehr, sehr rotem Risotto.

Meine Lesezeit zwischen „Updates lesen“ und Kochen wurde dann leider von unserem Vermieter verhindert, der aus unserem Keller heraus anrief, weil die Heizung eine Störung meldete. Da mein Mann und ich uns im vergangenen Winter direkt nach dem Einbau um die Heizung gekümmert hatten, durften wir dann erst einmal schauen, was das Problem war und dann unserem Vermieter erklären, wie er ausreichend Druck auf den Kessel bekommt, um die Fehlermeldung wieder weg zu bekommen. Dabei gab es dann ein paar interessante Informationen über die Hinterhaus-Nachbarn, die gerade ausgezogen sind, und die Erdgeschoss-Nachbarn, die in diesem Jahr schon mehrfach gewechselt haben. Dann ging es für mich in die Küche, um mal wieder Rote-Beete-Risotte zuzubereiten (lecker, wenn auch nicht ganz so schlotzig, wie ich es gern habe, aber ich wollte nicht noch extra Brühe erhitzen). Beim Kochen hat mein Mann mir Gesellschaft geleistet, während wir einen Adventskalender-Podcast gehört haben (das hat sich in den letzten Wochen bei uns so eingebürgert) und zum Essen gab es dann die vorletzte Folge (Mississippi-Delta) der aktuellen „Somebody Feed Phil“-Staffel, die wir uns wirklich sehr gut aufgeteilt haben, weil wir die Sendung so mögen. Danach habe ich dann eine Blog- und Kommentarrunde gedreht und beendet nun mit diesem Update meinen „Onlinetag“, um noch etwas Zeit ungestört mit Lesen verbringen zu können. 😉

Schön, dass ihr mir heute wieder Gesellschaft geleistet habt, ich habe mich sehr darüber gefreut und hoffe, dass wir uns auch im kommenden Jahr wieder an den Lese-Sonntagen wiedersehen werden! Kommt gut in die neue Woche und passt weiterhin auf euch und eure Lieben auf, damit ihr gesund durch die Feiertage und ins neue Jahr kommt! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:

Sunny
JED
Sayuri

20 Kommentare

  1. Guten Morgen liebe Konstanze!

    Ich wünsche dir einen schönen vierten Advent, schnelle Besserung für deine Hand und dann einen schönen Lese-Spiele-Sonntag! Was steht spielerisch heute bei euch an?

    Wir schwanken noch zwischen „Terraforming Mars“ (sehr zeitaufwändig), einem Exit-Game, „Flügelschlag“ oder „Parks“. 😀

    Gelesen habe ich immerhin auch schon und zwar „Das Wunder von R.“ – eine wirklich nette Lektüre für einen Sonntagvormittag.

    • Guten Morgen, Tine! 🙂 Vielen Dank – ich hoffe, dein Sonntag verläuft auch gemütlich und entspannt.

      Wir wollen eigentlich weiter „Gloomhaven – Jaws of the Lion“ spielen. Wenn das Licht aber so düster bleibt wie es ist, wird das wohl nichts. Ohne Deckenlampen in unserem „Spielzimmer“ sind wir darauf angewiesen, dass zumindest ein bisschen Tageslicht uns beim Lesen der diversen Karten hilft. *g*

      Ihr habt ja einiges an Spielen zur Auswahl – habt ihr inzwischen eine Wahl getroffen oder entscheidet ihr später spontan?

      Ui, da bist du mir definitiv voraus. Ich habe bislang nur den täglichen Haushaltskram gemacht, habe bei „Animal Crossing“ den heutigen Rübenpreis abgefragt und mit meinem Mann über Bevölkerungsdichte in Nordamerika vor Eintreffen der europäischen Eroberer gesprochen. (Fazit ist, dass wir einfach viel zu wenig wissen, dass aber die nicht erfolgte Industrialisierung und die Abwesenheit von institutionalisierter Religion gegen eine Form von Großstädten zu der Zeit sprechen …). 😉

  2. Hallo Konstanze,
    das mit dem Brettspielen und dem Wetter kann ich gut nachvollziehen. Darum bin ich froh, dass ich meine Kreativarbeit auf die Küche verlegen kann, da habe ich dann direkt über dem Tisch eine Lampe. Sonst wäre mir das auch alles zu schummrig. Vielleicht bessert sich das Wetter ja noch. Ich drücke euch die Daumen. Mein Gloomhaven lässt ja leider noch auf sich warten, aber vielleicht spiele ich heute eine Runde „House of Danger“ weiter oder eine Runde Flügelschlag. Bei letzerem bin ich noch nicht dazu gekommen, die Erweiterung einzuarbeiten.
    Hier ist mein Beitrag:
    http://78sunny.blogspot.com/2020/12/letzter-lesesonntag-in-2020.html
    Liebe Grüße
    Sunny

    • In der Küche haben wir auch keine Deckenlampe, Sunny. *g* Okay, wir hätten da auch keine Platz für einen Tisch zum Spielen … 😉 Wir werden heute auch auf das Spielen verzichten, es ist einfach zu dunkel. Bei besserem Wetter geht es normalerweise, wenn wir unsere Brettspiele auf die Mittagszeit verlegen, aber heute ist es definitiv zu düster.

      Schade, dass dein Spiel noch immer nicht bei dir angekommen ist – ich bin doch so neugierig darauf, wie es dir gefallen wird! Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß bei allem, was du heute tust. 🙂

  3. Guten Mittag! Oh, das mit der Hand hatte ich auch mal. Überlastung nach zu vielem Stricken, da man ja immer recht einseitige Bewegungen macht. Schone das unbedingt, bei mir hat das Wochen gedauert, bis ich wieder halbwegs schmerzfrei war (ohne Dir Angst machen zu wollen, aber vielleicht erinnerst Du Dich, das war die Zeit, wo ich selbst kaum tippen konnte….*grumpf*)

    Hoffe, Du findest eine andere schöne Beschäftigung. Bei uns scheint erstaunlicherweise die Sonne.
    4. Advent. ich kann es auch kaum glauben. Was für ein seltsames Jahr.

    Liebe Grüße.
    https://schmoekerstube.blogspot.com/2020/12/arianas-adventslesen-4-advent-2020_20.html

    • Bei mir ist das lange nicht mehr vorgekommen, aber in den letzten Wochen habe ich es anscheinend doch wieder zu sehr übertrieben. Jetzt bin ich schon den ganzen Dezember hindurch ganz brav und mache nur das Nötigste mit der Hand und versuchen mit sanften Dehnübungen alles rundum beweglich zu halten. Aber so ganz in Ordnung ist sie immer noch nicht, ich werde wohl noch eine Weile brav sein und das Handarbeiten sein lassen müssen … *grummel*

      Aber ich habe ja auch kein Problem damit, wenn ich einfach mal „nur“ lese heute. 😉

      Und ja, das war ein sehr seltsames Jahr! Aber trotz allem finde ich, dass wir persönlich noch relativ gut davon gekommen sind. Es hätte alles schlimmer kommen können … Einigeln und von Menschen fernhalten – das kann ich! 😉

    • Schön, dass du heute wieder dabei bist, Sayuri, auch wenn die Grundbedingungen nicht ideal sind! Ich hoffe, du findest trotzdem ein bisschen Zeit für dich und fürs Buch – und wenn nicht, dann gibt es ja die Hoffnung, dass es in den kommenden Monaten wieder etwas besser wird. 🙂

      Oh ja! Gerade solche Sachen wie Geschirr abwaschen oder mal eben staubwischen, wo ich gar nicht daran denke, dass die linke Hand vieles automatisch übernimmt, überraschen mich immer wieder schmerzhaft. Aber es ist schon besser, ich muss nur noch etwas länger schonen, dann passt das schon!

      Danke, den wünsche ich dir auch! 🙂

      • Oh, ich hab diesen Kommentar leider nicht abgeschickt – er war schon heute mittag fertig 😉 :

        Ich habe eben mal in meinem Blog geschaut, ich war doch recht regelmäßig bei den Lesesonntag dabei und das finde ich richtig gut.
        Das heute nicht gut laufen wird, war mir schon im Vorfeld bewusst und daher ist es auch okay, wenn ich nur ein bisschen lese und ein bisschen blogge – was zählt ist ja, dabei zu sein und das Gefühl zu haben ein bisschen was für mich zu machen 🙂

        Das kenne ich gut, manche Schmerzen tauchen dann so ganz unverhofft auf und man weiß es dann erst richtig zu schätzen, wenn es nicht mehr funktioniert. Gleichzeitig ist es ja ein gutes Warnsystem und so lange man nicht in Schonhaltungen geht, ist ja alles gut.

        Der Nachmittag war nett und der Tag nicht besonders leseintensiv.
        Vielleicht wird es im neuen Jahr besser 😀

        • Hihi, dann kann ich auch nicht auf deinen Kommentar reagieren, wenn du ihn nicht abschickst. 😉 Und mir war auch aufgefallen, dass du in diesem Jahr wirklich regelmäßig beim Lese-Sonntag dabei gewesen bist (und dazu kommt ja auch noch unser Deborah-Crombie-Lesen!) – so schön, dass das so geklappt hat, obwohl du mit deiner Familie und der Arbeit so kräftig eingespannt warst. 🙂

          Ein netter Nachmittag ist doch schon mal was! Ich hoffe, du konntest dich ein bisschen von deinem aktuellen Stress ablenken lassen und hast die Zeit mit deiner Tochter genossen.

  4. Tut mir leid, dass ich das heute nicht auf die Reihe bekomme. Die Stimmung passt auch einfach nicht.
    Was nordamerikanische Städte vor Kolumbus angeht, googelt mal „Cahokia“.
    Genieß den Tag!

    • Das ist vollkommen in Ordnung, Anette! 🙂 Wie ich schon sagte, die Lesetage sind ja kein „muss“, sondern eine Aktion, der ihr euch anschließen könnt, wenn ihr Lust und Zeit dafür habt.

      Erhol dich gut und pass gut auf dich auf! Nach diesem Jahr wundert es mich nicht, dass du eine Auszeit benötigst. 🙂

      Oh, danke! Das war ein guter Tipp! Allein schon der Wikipedia-Eintrag dazu war spannend zu lesen.

  5. Habe jetzt auch noch einmal über die nordamerikanischen Städte nachgedacht. Dein Mann meint aber nicht „Großstädte“ im Sinne von über 100.000 Einwohnern, oder? Das bezweifle ich nämlich. Wir reden hier ja eher von Stämmen.

    Gefunden habe ich aber folgende Aussage: „Und nicht nur die Inka und die Azteken bauten Städte, nahe dem heutige St. Louis gab es zwischen 950 und 1250 eine Siedlung mit 15.000 Einwohnern.“

    Es gibt ein Buch zu Amerika vor Kolumbus. Schaut mal hier:
    https://www.deutschlandfunkkultur.de/amerika-vor-kolumbus-das-ende-des-romantischen-wilden.1270.de.html?dram:article_id=370983

    Ist bestimmt sehr interessant.

    • Mein Mann fragte sich eben, ob es Großstädte mit mehreren Tausend Einwohnern gegeben hätte, JED. Vielleicht nicht gerade 100.000, aber eben vergleichbar mit Städten wie Köln, Frankfurt oder München, die ja schon seit sehr, sehr langer Zeit existieren und wo Handelszentren, Industrien und ähnliches entstanden sind. Ich glaube, die Stadt, die du gefunden hast, ist das von Anette schon erwähnte Cahokia. Ich finde es spannend, wie lange die Stadt existierte – oh, und ich finde es faszinierend, dass die Erwähnung von Menschenopfern in dem Wikipedia-Artikel ja schon fast wieder unsere heute morgen aufgestellte Vermutung, dass Religion beim Städtebau eine große Rolle zu spielen scheint, zu belegen scheint. Auf jeden Fall ist das sein sehr interessantes Thema und es ist schade, wie wenig wir über die Welt wissen, bevor weiße Eroberer auszogen, um sich die anderen Kontinente untertan zu machen …

  6. Schade, dass du deine geliebten Weihnachtsartikel nicht bekommst. Hier gibt es sie zu Hauf, aber ich mag sie nicht. So ungerecht kann das sein. Plätzchen habe ich dieses Jahr nur mit ner Fertigmischung gemacht, obwohl das total bekloppt ist, da dabei ja gar nicht das Zusammenstellen der Zutaten so anstrengend ist, sondern das Ausrollen und Ausstechen, was einem nicht abgenommen wird. Aber die Mischung lag schon seit Jahren im Schrank und ich wollte gucken, ob sie noch ‚funktioniert‘. Und das hat sie.

    • Lustigerweise hätte ich bis vor einer Woche noch gesagt, dass es okay ist, dass ich keine Spekulatius oder Marzipankartoffeln habe, aber in den letzten Tagen hat es mich dann doch auf einmal gestört. *g*

      Solange so eine Fertigmischung dich dazu animiert schneller mal Plätzchen zu machen oder ein Rezept auszuprobieren, das du sonst nicht gemacht hättest, ist es doch gut. Schön, dass du dir die Zeit dafür genommen hast – ich hoffe, sie schmecken auch! 🙂

  7. Mpf, irgendwie hat bloglovin mir deinen Beitrag erst jetzt angezeigt. Und ich war mal wieder nicht fähig, vorher den 3. Sonntag im Monat bei mir im Kalender zu markieren …
    Wenn du im nächsten Jahr die Lesesonntage so beibehältst, werde ich gleich mal alle 3. Sonntage im ganzen Jahr zur Sicherheit markieren. 😉

    • Ich markiere den auch immer für mehrere Monate im Kalender, Neyasha! Ansonsten gibt es ja auch spätestens im Januar wieder eine Liste mit den Daten unter meinem Header. Solange ich noch Mitleserinnen finde, mache ich damit weiter. 🙂

      • Und da ich gerade etwas Zeit hatte, bevor unser Essen geliefert wird, habe ich die Liste mit den Daten für 2021 auch schon in die Kopfzeile gepackt. 🙂

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