Lese-Sonntag im Januar 2021

Heute ist schon der dritte Sonntag im Januar und ich kämpfe nach den Feiertagen und dem Urlaub meines Mannes immer noch damit meinen „normalen“ Alltag wieder aufzunehmen. Die vergangenen Wochen waren weltpolitisch gesehen recht ereignisreich, während sich hier in meinem kleinen Leben nicht viel getan hat (wenn man davon absieht, dass ich viel Zeit online verbracht habe, um mich über die Ereignisse in der Welt zu informieren). Immerhin habe ich seit dem letzten Lese-Sonntag relativ viel gelesen, was bei mir ja immer zu großer Zufriedenheit führt – schauen wir mal, ob ich das heute auch so auf die Reihe bekomme. Aber bevor ich zu „Undead Girl Gang“ von Lily Anderson greife, muss ich noch etwas rumwuseln (und wach werden).

Update 12:00 Uhr

Blick aus dem Fenster auf einen verschneiten U-förmigen Wohnblock der ein altmodisch verschachteltes Häuschen umschließt

Keine Ahnung, wo die letzten 4 1/2 Stunden hin sind, aber die Küche ist sauber und aufgeräumt, ich bin etwas durch die Wohnung gegrumpft (ich habe eine schreckliche Laune heute *seufz*) und habe mir eine ausführliche Runde bei „Animal Crossing“ gegönnt – auch weil ich da heute mal wieder Blümchen entfernen musste, die über Nacht gewachsen waren. Wenn ich die nicht regelmäßig ausgraben würde, würde man meine Insel unter all den Pflanzen gar nicht mehr sehen. 😉

Animal-Crossing-Screenshot, der meinen Spielcharakter in dicker warmer Winterkleidung beim Ausgraben einer Blume zeigt.

Inzwischen hege ich den Verdacht, dass meine schlechte Laune mit „Undead Girl Gang“ zusammenhängt – genau genommen damit, dass ich mich sehr auf das Buch gefreut hatte und mich nun beim Lesen so unglaublich über die Protagonistin ärgere. Ich kann Mila nicht leiden, ich finde, sie benimmt sich wie ein klischeehafter trotziger Teenager und auch wenn sie in Trauer ist, so kommt bei mir mir inzwischen so gar kein Funken Mitgefühl für sie auf. Ich will sie einfach nur ständig schütteln und ihr sagen, dass sich die Welt nicht um sie dreht! Dabei klang der Klappentext so gut … *seufz* Ich werde mir erst einmal Frühstück machen und dann doch noch mal zu dem Buch greifen. Wenn mir die Protagonisten dann aber weiterhin so schlechte Laune bereitet, fliegt der Titel aus dem Bestand, auch wenn ich gereade erst geschenkt bekommen und ihn nicht beendet habe.

Update 15:00 Uhr

Zum Frühstück habe ich ein Video von Bernadette Banner geschaut, in dem sie ein modernes Sportkleidungsstück, dessen Form an ein Korsett erinnerte und sogar vier stützende Verstärkungen in der Front aufwies, mit viktorianischen Sport-Korsetts verglichen hat. Das brachte viele interessante Details zu viktorianischer Sportmode – und die Erkenntnis, dass dieses moderne Kleidungsstück keinerlei unterstützende Funktion hatte und dementsprechend eher eine „Bust bodices“ war. (Irgendwann sollte ich mir doch noch mal das deutsche Vokabular für all diese historischen Kleidungsstücke aneignen.)

Links auf dem Foto ist die Taschenbuch-Ausgabe von "Undead Girl Gang" zu sehen, daneben steht auf der rechten Seite eine grüne Schale mit Porridge und etwas Apfelmus.

Außerdem hatte ich keine Lust länger darüber nachzudenken, ob ich mir nun eine kleine French Press gönne oder nicht und habe sie bestellt (plus einer kleinen Kaffeemühle, weil mein Lieblingskaffee eh einfacher in ganzen Bohnen zu bekommen ist). Bei „Undead Girl Gang“ bin ich ungefähr 70 Seiten weitergekommen und finde das Buch nicht mehr ganz so schlimm wie am Anfang, es wird zumindest besser nachdem Mila ihre drei ermordeten Mitschülerinnen (für sieben Tage) zurück ins Leben gerufen hat, aber grundsätzlich ist mir das alles zu sehr „unverstandener Klischee-Teenager“ und Zickenkrieg. Ich denke, ich werde den Roman in den nächsten Tagen noch beenden, aber heute ärgere ich mich doch zu sehr über diese ganzen Teenager – weshalb ich inzwischen zum zweiten „Black Dogs“-Band von Ursula Vernon gewechselt bin.

Das Foto zeigt meinen angeschalteten eReader mit einem Textausschnitt aus "The Mountain of Iron" und daneben steht eine große Tasse mit Milchkaffee

Den ersten Teil der Fantasy-Reihe habe ich in der vergangenen Woche gelesen (die Rezension gibt es in den nächsten Tagen) und mich großartig damit amüsiert, ich mag die ungewöhnlichen Elemente, die die Autorin in eine recht klassische Fantasyhandlung eingebaut hat, sehr und sie schreibt wunderbar witzige Szenen und Dialoge mit einer guten Prise Action, detailierten Kampfszenen und realistischen Reise-Problemen. Ich denke, ich werde bei dem Buch bleiben, das verbessert meine Laune deutlich. 😉

Update 18:00 Uhr

Erneut ein Foto von meinem eReader - dieses Mal mit einer kleinen Schale, die mit Keksen gefüllt ist, im Bild.

Seit dem letzten Update habe ich einfach nur gelesen. Ich mag „The Mountain of Iron“ (Black Dogs 2) wirklich gern, obwohl die kleine Reisetruppe von einem Kult zum nächsten stolpert – inklusive Hyänenkriegern, Jaguargöttern und Charakteren, die in Hunde verwandelt werden. Bei der Handlung muss ich schon im Hinterkopf behalten, dass Ursula Vernon die Geschichte als Teenager geschrieben hat, all die kleinen Details, die Entwicklung der Figuren und die vielen amüsanten Szenen hingegen kann ich einfach so genießen. Ansonsten gab es heute Nachmittag Kekse … und gerade eben eine Mail von einem meiner Auftraggeber, in der er fragt, ob ich ihm die Daten wohl noch einmal zukommen lassen könnte, weil er da wohl etwas gelöscht hatte, was er noch nicht an anderer Stelle gespeichert hatte. *seufz* Bis ich zum Kochen in die Küche wandern muss, schaue ich noch mal nach Natira und Neyasha – und stecke vermutlich noch einmal meine Nase in „The Mountain of Iron“.

Update 21:00 Uhr (letztes Update)

Ein weißer Teller mit einer in vier Teile zerschnittenen Teigscheibe, die mit Käse überbacken wurde.

Bis zum Abendessen habe ich meine Zeit weiter mit „The Mountain of Iron“ vertrieben – so viel habe ich in dem Buch nicht mehr zu lesen und ich denke, ich werde die Geschichte vor dem Schlafengehen noch beenden. Da mein Mann etwas Mitleid mit mir und meiner heutigen Kochunlust hatte (und er ausnahmsweise beim letzten Einkauf ein vegetarische TK-Essen für mich gefunden hatte), hat er heute das Kochen übernommen. Ich muss gestehen, dass diese „Lauch-Käse-Schiffchen“ nicht nur einen eklatanten Mangel an Lauch aufwies, sondern auch geschmacklich … verbesserungswürdig gewesen wäre. *seufz* Es ist wirklich erschreckend, dass es so wenig vegetarische Sachen gibt, die schmecken (und in den Supermärkten hier im Viertel zu bekommen sind).

Animal-Crossing-Screenshot mit meiner Spielfigur und einem Geist, der "Ta-da!" sagt.

Nach dem Essen habe ich noch eine kurze Runde über meine Insel gedreht, da ich heute Vormittag vergessen hatte in meine Schneiderei zu schauen. So habe ich immerhin auch festgestellt, dass heute Abend Buhu auf meiner Insel zu finden war. 😉 Den Rest des Abends werde ich mit meinem Fantasyroman verbringen, weshalb dies mein letztes Update für heute sein wird!

Schön, dass ich heute wieder nicht allein beim Lese-Sonntag war – ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen und entspannten Tag und könnt morgen ein wenig erholt in die Woche starten! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:

Natira
Neyasha
Sayuri

29 Kommentare

  1. Guten Morgen! Ich bin heute, wie schon an anderer Stelle angekündigt, dabei und habe schon etwas in meinem Kaiju-Thriller weitergehört. Bis nachher. 🙂

    • Konstanze

      Und bist dabei im Schnee rumgestapft, wie ich gerade schon gelesen habe. *g* Schön, dass du heute mit dabei bist! 🙂

    • Konstanze

      Guten Morgen, Neyasha! Schön, dass du heute wieder dabei bist! Was den Arbeitsalltag angeht, so muss ich zugeben, dass ich vermutlich auch gar nicht wieder so richtig ankommen will – es war nämlich sehr schön den halben Tag einfach mit der Nase im Buch zu stecken und an nichts anderes zu denken. 😉

      • Jaaaa, das war herrlich!

        Schade, dass „Undead Girl Gang“ nicht so ist, wie du es dir erhofft hast. Wenn Figuren nerven, ist das immer besonders mühsam beim Lesen. Ich drück dir Daumen, dass es sich noch besser oder du eine angenehmere Lektüre für heute findest.

        • Konstanze

          Vielleicht müssen wir einfach den Arbeitsalltag mehr an unseren „Ferienalltag“ anpassen und irgendwie mehr Raum für hemmungslose Lesestunden schaffen?! 😉

          Vor allem ist der Roman in der ersten Person geschrieben, so dass man jeden kleinen Gedanken der Protagonistin mitbekommt, obwohl ich das bei ihr wirklich nicht möchte. Die Geschichte wurde aber etwas besser, als sie ihre drei ermordeten Mitschülerinnen zurückgeholt hatte, auch wenn es etwas anstrengend ist, dass sie nun drei Zombies zu verwalten hat, die alles mögliche lieber tun wollen als nach ihrem Mörder zu suchen.

          Ich denke, ich werde das Buch in den nächsten Tagen noch beenden, aber erst einmal habe ich zu einem anderen Roman gegriffen.

          • Gut, dass du jetzt eine erfreulichere Lektüre gefunden hast! Vielleicht bist du in den nächsten Tagen ja etwas besser auf das andere Buch zu sprechen.

            Und ein yay zur Frenchpress. Ich habe übrigens auch eine (elektrische) Kaffeemühle und mahle immer frisch die Bohnen für den Kaffee. Ursprünglich habe ich das nur am Wochenende gemacht, da ich unter der Woche sonst den Kaffee in der Arbeit getrunken habe, aber das Home-Office hat das alles ein wenig durcheinandergewirbelt.

          • Konstanze

            Mit „Undead Girl Gang“ war ich schon die ganze letzte Woche beschäftigt und hatte gehofft, dass es mir besser gefällt, wenn ich mal längere Zeit am Stück lesen kann. Der Plan ist heute dann nicht aufgegangen. *g* Dafür werde ich „The Mountain of Iron“ vor dem Schlafengehen wohl noch beenden. 🙂

            Ich hoffe, ich nutze das Ding dann auch ausgiebig genug. Aber ich trinke inzwischen wirklich so regelmäßig Kaffee, dass ich die Ausgabe wohl rechtfertigen kann. Und ich habe mir eine kleine handgetriebene Kaffeemühle bestellt – für die kleine Menge, die ich mir zubereite, sollte das ausreichend sein. 🙂

            Home Office hat in der Beziehung dann doch auch seine Vorteile! Es lohnt sich, dass du dir etwas mehr Arbeit mit deinem Kaffee machst und ihn trotzdem regelmäßig genießen kannst.

          • Über eine Hand-Kaffeemühle habe ich auch nachgedacht, aber ich fand dann doch eine elektrische, bei der man den Aufsatz ganz einfach waschen und somit auch andere Sachen wie Nüsse oder Gewürze mahlen kann, praktischer.
            Das Problem, dass man im Supermarkt meist nicht viel vegetarische fertige bzw. TK-Gerichte zur Auswahl findet, kenne ich auch.

            Ich hoffe, du hast/hattest noch einen gemütlichen Abend mit deinem Fantasyroman!

          • Konstanze

            Darüber hatte ich auch nachgedacht, aber ich hatte keine kleine elektrische Mühle gefunden ohne warnende Beurteilungen. Bei den manuellen war es nicht viel besser, aber die von mir bestellte hatte weniger schlechte Kritiken bekommen und kostet so wenig, dass ich es einfach riskiert habe.

            Das Schlimme ist, dass ich genau weiß, dass es am anderen Ende der Stadt (in unserem alten Viertel) einen riesigen Supermarkt gibt, der so viel Auswahl bei den vegetarischen Sachen hat. Aber es lohnt sich definitiv nicht, wenn ich für solch einen Einkauf extra ein Auto mieten würde.

  2. Oh! Es ist Lesesonntag! Hab ich mal wieder total verpeilt. Ist aber auch krass, dass es schon der dritte Sonntag im Monat ist. Für mich lohnt es sich denke ich nicht mehr, noch einzusteigen, zumal ich ja frühestens heute Abend wieder lesen werde. Ich schäme mich immer ein bisschen, dass ich immer dasselbe mache (surfen, Booktube gucken, vielleicht noch baden ;-)). Ich wünsche dir auf jeden Fall einen gemütlichen Tag!

    • Konstanze

      Danke, Anette, den gemütlichen Tag wünsche ich dir auch! Und wir machen doch alle immer das Gleiche – bei mir wird es heute auch wieder nur Bücher, Animal Crossing und heute Abend vielleicht irgendeinen Film zum Abendessen geben. *g*

      • Ok, stimmt auch wieder 🙂 Ich hab jetzt doch noch gebadet (ich habe echt Angst vor meiner Stromabrechnung (weil Durchlauferhitzer)) und dabei A Promised Land weitergehört. Du hast ja einen Kindle mit Tasten, was ist das denn für ein Modell? Ich habe einen Paperwhite und bin mit dem Touchscreen nicht so glücklich. Bei meinem alten, einfachen hat auch der Akku viel länger gehalten.

        • Konstanze

          So schlimm wird das schon nicht mit der Stromrechnung, wichtig ist, dass du es dir gut gehen lässt. 🙂

          Mein Kindle ist das erste Modell (soweit ich das sagen kann) – ich habe den vor ca. zehn Jahren gebraucht gekauft und bin sehr froh, dass er immer noch läuft. Obwohl ich fürchte, dass er so langsam in die Knie geht, weil er eben so alt ist. Ich hoffe, ich entlaste ihn etwas damit, dass ich in den letzten Wochen radikal alles runtergeworfen habe, was ich nicht so schnell erneut lesen werde. *g* Ich würde mir ungern einen Modell ohne Tasten als Ersatz besorgen müssen, weil ich beim Handarbeiten oft mit der linken Hand weiterblättere und regelmäßig mit meinem Strickzeug auf den Bildschirm komme (und letzteres sorgt zumindest beim Phone erstaunlich oft dafür, dass ich da etwas aktiviere, was ich nicht will).

    • Ach weißt Du, mein Lesesonntag läuft auch immer gleich ab – obwohl in diesem Jahr wohl Animal Crossing hinzu kommt zur Routine. 😉

      Und ich sehe keinen Anlass für Scham, wenn wir uns unseren Sonntag so gestalten, dass er uns gut tut und uns Freude bereitet. <3

  3. Das ist ja ein wenig blöd, dass bei Euch Schnee liegt und Ihr nicht durch dass Treppenhaus runter zum Schneestapfen könnt!

    Es klingt ganz danach, als würde Dich Deine aktuelle Lektüre ärgern; die Inselrunde war dann bestimmt schon mal hilfreich und ja, pack das Buch weg, falls es Dir den Sonntag verdirbt.

    • Konstanze

      Kein Betreten der Treppe bis Montagmorgen! Wobei ich inzwischen befürchte, dass da mindestens noch eine zweite Lackschicht draufgepackt werden müsste, denn so geht das nicht. Auf der anderen Seite ist die Art und Weise wie die Treppe „renoviert“ wurde so stümperhaft, dass es vermutlich gar nicht auffällt, wenn die Stufen nach drei Monaten ausschauen, als ob wir da jeden Tag mit Spikes drüberrubbeln würden. Das ist noch so ein Thema, über das ich mich die ganze Woche hätte aufregen können … ARGH!

      Es ärgert mich aber auch, dass mich das Buch so ärgert, ich hatte es mir doch extra gewünscht und mich drauf gefreut und … Ich glaube, meine Laune ist heute nicht so ganz zu retten. *g*

      • Ich lese, Du hast gewechselt. Gut so. 🙂
        Nun überlege ich, ob das erwähnte moderne Sportkleidungsstück beim Sport nicht eher hinderlich oder gar gefährlich (bei Belastung) ist. Gab es dazu auch eine Einschätzung?

        • Konstanze

          Das Kleidungsstück hatte das große Problem, dass es trotz „Korsettstangen“ keinerlei Halt bot, sondern nur die Frontpartie ein bisschen optimierte. Bernadette hat es getragen, während sie Umzugskartons gepackt und gehoben und später noch Sachen quer durch New York zu einem Charity Shop gebracht hat und hat die Hälfte der Zeit vergessen, dass sie sich an dem Tag filmen wollte, weil sie das Ding testen wollte.

          Ein richtiges Korsett wäre für sie deutlich hilfreicher gewesen (weil es die Rückenmuskulatur unterstützt und trotzdem Bewegungsspielraum ermöglicht) als dieses „dekorative“ Kleidungsstück. Es gibt auch ein sehr unterhaltsames Video von ihr, in dem sie Sport mit einem klassischen Korsett und dem medizinischen Korsett, das sie jahrlang wegen einer verformten Wirbelsäule tragen musste, macht und vergleicht, welches bequemer ist und trotzdem genügend Halt bietet. *g* Ich gebe zu, ich mag diese ganzen Korsettvideos, die mit dem Mythos, dass das Korsett eine Qual sei, die den armen, armen Frauen von den Männern angetan wurde, aufräumen. Das Ding ist nichts anderes als eine Form von Unterwäsche.

    • Die Youtuberin kenne ich auch dem einen oder anderen Clip (hatten aber nichts mit Korsetts an sich zu tun, jedenfalls nicht offensichtlich), in einem ging es um Zeitreise, glaube ich. 😉

      Schön, dass Dir Deine zweite Buchauswahl so gefällt. Und böser Auftraggeber , der Dich am Sonntag stört, auch wenn Du die Daten sicherlich problemlos greifbar hast.

      • Konstanze

        Ich habe dir zwei verschiedenen Youtuberinnen verlinkt, die sich beide mit historischer Kleidung beschäftigen. 🙂

        Und ja, mein zweites Buch gefällt mir deutlich besser! Weshalb ich es mir eigentlich für die Abende in der Woche aufgehoben hatte, wenn ich etwas brauche, das ich lesen kann, während mein Mann sich mit geräuschvolleren Sachen wie Spielen oder Videos unterhält. *g* Aber heute war es genau richtig, da wäre es ja dumm gewesen, wenn ich es nicht gelesen hätte!

        Da ich meine Daten im Gegensatz zu diesem Auftraggeber so speichere, dass ich sie jederzeit noch einmal losschicken kann, habe ich die eben hochgeladen, während ich das Update schrieb. Abgerufen hat er sie übrigens noch nicht, aber ich bin mir sicher, es war superwichtig, dass ich deswegen am Sonntag angemailt werde … *dumdidum*

  4. Hallo liebe Konstanze,
    ich bin heute nur in Gedanken bei Euch und hätte gerne mehr gelesen, aber wie Du in meinem Blogpost lesen kannst (https://sayuris-exile.blogspot.com/2021/01/lesesonntag-am-17012021.html), ist das zur Zeit nicht so drin.
    Es tut mir leid, dass Du heute kein so gutes Buch erwischt hast – das ist besonders ärgerlich, wenn man mehr davon erwartet hat.
    Ich stimme Natira zu: wenn es ärger, wegpacken 😉
    Wie schön, dass Bashu Dich etwas aufmuntern konnte (wenngleich die vielen Blumen schon ganz schön nervig sein können – wenn es schneit ist leider häufig mein erster Gedanke „oh nein, morgen muss ich wieder gärtnern 😉 ) – aber dann macht es ja doch immer Spaß und seitdem ich Beete habe, ist es auch nicht wirklich schlimm.

    Das mit der Treppe ist eine Frechheit, finde ich! Wie können die denn erwarten, dass man ernsthaft drei Tage nicht rausmuss? Also die Möglichkeit muss doch immer irgendwie gegeben sein. Und dann die mangelnde Informationskultur plus schlechter Ausführung der Reparatur – da würde ich mich auch aufregen! Ich wünsche Dir ein schönes Ende des Lesetages und hoffe, die Stimmung hellt sich noch etwas auf!

    • Konstanze

      Liebe Sayuri, allein schon wegen deiner Selbstständigkeit war ich nicht davon ausgegangen, dass du heute Zeit für einen Lese-Sonntag hättest, auch wenn es natürlich schade ist, dass du dir diese Zeit nicht für dich nehmen kannst. Dass du in den vergangenen Tagen auch noch krank warst (und all die anderen bedrückenden Ereignisse), macht das Ganze nur noch schlimmer – ich wünsche dir gute Besserung!

      Inzwischen habe ich ja zu einer anderen Geschichte gegriffen und amüsiere mich nicht nur hervorragend, sondern mag das Buch auch kaum aus der Hand legen. 🙂 Bashu heitert mich eigentlich immer auf (wenn ich nicht gerade von einer Vogelspinne überfallen werde ;D) und beim Blumenrupfen geht es mir wie dir: Am Tag vorher bin ich nicht gerade glücklich, wenn ich weiß, dass das bevorsteht, aber wenn es soweit ist, finde ich es gar nicht so unangenehm. Die Beete machen es definitiv einfacher!

      Das mit der Treppe ist wieder ein typisches Beispiel für den Stamm-Handwerker unseres Vermieters – oder wie mein Mann in dieser Woche mehrfach sagte: Man bekommt die Arbeit, für die man bezahlt. Montag wurde ja ohne jegliche Vorankündigung mit der Renovierung angefangen, dann haben sie im Laufe des Tages gemerkt, dass das nicht so ging wie gedacht (was bedeutete, dass wir den Rest der Woche mit einer halb renovierten Treppe mit unbefestigten Stufen leben mussten, was für die eine oder andere gefährliche Situation gesorgt hat,) und gestern ging es dann ohne Vorwarnung weiter mit der Renovierung (sehr lustig, als der Paketbote, den wir extra von den Wochentagen weg auf Samstag gelegt hatten, das Paket ablieferte, an das wir dann nicht herankamen bis die Handwerker dann so freundlich waren und es in eine Art Staffellauf nach oben brachten) inklusive der Ankündigung, dass wir erst Montag wieder die Treppe betreten dürfen … Ich kann nach einem ersten Blick sagen, dass sie nicht gut ausschaut und dass der Vermieter die Renovierung vermutlich gleich hätte sein lassen können.

  5. Na man gut, dass dein zweites Buch deine Laune dann doch noch heben konnte.
    In meiner aktuellen Lektüre möchte ich die Prota auch gern öfter mal schütteln und ihr sagen, sie soll nicht immer nur an ihr Leid denken, aber ich muss mir halt auch ins Gedächnis rufen, dass sie ein Teenager ist und die halt schon sehr ich-bezogen in ihrem Entwicklungsabschnitt sind.
    Das ihr wenig vegetarische Sachen bei euch kriegt, ist ja merkwürdig. Also hier gibt es viele. Nur Veganer müssten wohl etwas genauer gucken.
    Ich hatte mir letztens für die Arbeit eine Bulgurpfanne mit Lauch, Brokoli, Erbsen und Bohnen geholt bei Kaufland. Leider habe ich nicht gelesen, dass sie mit Minze gewürzt war. Das ging so gar nicht für mich, aber es sah wirklich mega gut aus.
    LG
    Sunny

    • Konstanze

      Oh ja, das war sehr gut! In den Tagen danach habe ich „Undead Girl Gang“ noch zu Ende gelesen – nicht ganz so grumpig, aber immer noch nicht gut unterhalten dabei. Weshalb das Buch inzwischen im Bücherschrank gelandet ist und irgendjemand anders sich mit dieser Teenager-Protagonistin rumschlagen darf. 😉 Das Bedürfnis zu Schüttel kann ich definitiv nachvollziehen – es ist einer der Gründe, warum ich inzwischen häufiger Kinder- als Jugendbücher lese. *g*

      Wir haben keine wirklich großen Supermärkte in unserem Viertel und das begrenzt das Angebot leider sehr. Unser Stamm-Supermarkt hat nur gut 3m Tiefkühl-Regal und da z.B. Salami-Pizza deutlich besser läuft als vegetarische Varianten, gibt es halt davon welche und keine mit Spinat, die ich essen würde. Einige Sachen, die nicht gekühlt werden müssen, bekomme ich inzwischen über den Bio-Gemüse-Lieferanten, aber die haben wenige fertige Sachen und vor allem Zutaten, die ich hier nicht vor Ort bekomme. Einkaufen ist bei uns immer ein Glücksspiel – aber im Moment, wo mein Mann nicht auf dem Weg zur Arbeit an dem ein bisschen größeren Supermarkt vorbeikommt, ist es besonders schlimm. Grundsätzlich ist es ja auch nicht schlimm, wenn ich all diese Sachen einfach selber machen muss, aber manchmal wäre es schön, wenn ich einfach nur den Ofen anwerfen könnte …

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