Lese-Sonntag im Mai 2020

Die vergangenen zwei Monate waren wirklich seltsam, aber ich habe das Gefühl, dass so langsam das Leben mit den Umständen die das Corona-Virus mit sich bringt zu einer Art Normalität wird. Vielleicht trügt mich dieser Eindruck aber auch und ich habe ihn nur, weil mein Mann in der vergangenen Woche wieder jeden Tag (wenn auch zum Glück verkürzt) bei der Arbeit war, was mir so etwas wie einen berechenbaren Tagesrhythmus zurückgegeben hat. Das hat nicht nur dazu geführt, dass ich insgesamt mehr auf die Reihe bekommen habe, sondern auch dazu, dass ich mal wieder mehr gelesen habe. Wir haben in den letzten Wochen sogar wieder angefangen „Gloomhaven“ zu spielen, was in den vergangenen Monaten viel zu kurz gekommen ist.

Für heute habe ich sehr viele entspannende Sachen geplant. Mein Stapel mit den angefangenen Büchern ist nicht gerade klein (wobei ich vermutlich vor allem bei „Imaginary Numbers“ bleiben werde), ich habe ein neues Puzzle im Haus (all die Leute, die Bilder von ihren Puzzlen gepostet haben, haben mich zu einem spontanen Kauf bewegt), vielleicht legen wir wieder eine Gloomhaven-Runde ein und außerdem gibt es natürlich noch „Animal Crossing New Horizons“ und meinen aktuellen Socken, der weitergestrickt werden will. Doch bevor ich mich für eine Tätigkeit davon entscheide, wasche ich das Geschirr von gestern Abend ab und backe einen Kuchen für heute Nachmittag.

Update 11:00 Uhr

Der Vormittag ist doch recht schnell vergangen. *g* Der Kuchen für heute Nachmittag ist fertig (plus einem Extra-Kuchen zum Einfrieren) und die Küche ist wieder aufgeräumt und frei von dreckigem Geschirr. Außerdem habe ich eine schnelle Runde über meine Insel bei „Animal Crossing New Horizons“ gedreht, um nach meinem heutigen Rübenpreis zu fragen, und dann die Insel eines Mitglieds unseres „Rüben-Kartells“ besucht, um dort die wöchentliche Rübenladung zum besten Preis zu besorgen. 😉 Eine richtige Spielrunde werde ich vermutlich heute Nachmittag einlegen, wenn ich meinen täglichen Durchhänger habe und zu müde zu allem anderen bin. Ansonsten habe ich ein kleines bisschen Zeit mit meinem neuen Puzzle verbracht, das mir wirklich viel Spaß macht. Die Qualität ist super, das Motiv hat viele Details und die Teile haben total außergewöhnliche Formen, was mich zwischen Verzweifelung (wenn ich mal wieder nur anlegen, aber nichts verbinden kann, weil keine „Nasen“ an einem Teil sind) und Euphorie (wenn ich mal wieder sehr skurrile Teile miteinander kombinieren konnte) schwanken lässt. Jetzt drehe ich erst einmal eine kleine Blog- und Kommentarrunde und mache mir dann mein Frühstück.

Update 14:00 Uhr

Auf dem Weg zur Küche gab es einen winzigen Umweg über den Tisch, auf dem das Puzzle liegt, und nachdem auch noch mein Mann sich dazugesellt hat, haben wir riesige Fortschritte gemacht. Wenn ich überlege, dass ich gestern Abend gerade mal den Rand und einen Teil des großen Schriftzugs fertig hatte, dann ging das doch heute Vormittag überraschend schnell. Allerdings haben wir die leichten Teile jetzt auch erledigt und nun geht es bald an die sehr monoton gelblichen Schaufensterbereiche. *g* Mein Frühstück habe ich also gerade erst gegessen und dabei immerhin „Imaginary Numbers“ von Seanan McGuire wieder in die Hand genommen.

„Imaginary Numbers“ ist der aktuellste Teil der „InCryptid“-Serie und der erste Band, dessen Protagonistin Sarah ist. Nachdem ich im Januar erst einmal den Reread des sechsten Band der Reihe abgebrochen hatte, habe ich in den vergangenen Wochen die Romane rund um Antimony (also Band 6, 7 und 8) gelesen. Danach wollte ich eigentlich aufhören, weil Sarahs Geschichte in zwei Teilen erzählt wird, von denen der nächste erst im kommenden Jahr veröffentlicht wird, aber da ich so große Lust auf die Reihe hatte, wäre es ja blöd gewesen, wenn ich das Buch trotzdem ein Jahr auf dem SuB hätte liegenlassen. Sarah ist die erste nicht-menschliche Protagonistin (genauer gesagt ist sie eine Cuckoo – eine Art telepathische Wespe in menschlich-wirkender Gestalt 😉 ) und so bekommt man beim Lesen relativ viele „Beobachtungen“, die auf Sarahs Telepathie beruhen. Sie sieht also nicht, wie sich Gestik und Mimik ihres Gegenüber ändert, aber sie spürt die Emotionen der anderen Person anhand des Gedankenbilds. Sarah hat die vergangenen fünf Jahre Zuhause bei ihrer Familie verbracht, nachdem sie ihre Fähigkeiten (um das Leben ihre Cousine Verity, die Antimonys Schwester ist, zu retten) extremst überanstrengt hatte. Der Beginn von „Imaginary Numbers“ beschreibt Sarahs Abschied am Flughafen von ihrer Adoptivmutter, denn Sarah wird sich zum ersten Mal seit ihrem Zusammenbruch allein auf den Weg machen, um Kontakt mit ihrer Schwester Evie aufzunehmen, die vielleicht jemanden kennen könnte, der Sarah bei ihrer weiteren Heilung helfen könnte. Dummerweise gab es schon einen Zustammenstoß mit einer weiteren Cuckoo als Sarah in Portland landete und um zu verhindern, dass diese auf die Spur von Sarahs Familie kommt, muss sie einige Umwege auf sich nehmen, um Kontakt mit ihrer Schwester aufnehmen zu können.

Update 17:30 Uhr

Tststs, eigentlich hatte ich mir den „Update-Wecker“ schon für 17 Uhr gestellt, aber ich musste dann nur noch eben mit meinen Nachbarn reden. 😉 Nach dem letzten Update habe ich erst einmal bis ca. 16 Uhr gelesen. Sarah hat inzwischen ihre Cousinen (unter anderem Antimony) getroffen und hatte auf dem Weg nach Hause eine Autounfall, der eher nach einem Anschlag aussieht. Sie und ihr Cousin Artie sind beide verletzt, wenn auch anscheinend nicht zu schwer (was meiner Theorie nach mit Fähigkeiten zusammenhängt, die Sarah in den letzten Jahren neu entwickelt hat, ohne dass sie sich dessen bewusst ist). Außerdem könnte es sein, dass Sarah nach dem Unfall eine Cuckoo-Präsenz im umliegenden Wald gespürt hat, was recht seltsam wäre, da Cuckoos sehr territorial sind und normalerweise keine anderen Mitglieder ihrer Spezies in ihrem Gebiet dulden. Ich muss zugeben, dass ich die Cuckoo-Kurzgeschichten (die unter anderem auf der Homepage von Seanan McGuire zu finden sind) normalerweise nicht so gern mag, aber hier bin ich wirklich neugierig, was es mit Sarah und den feindlichen Cuckoos auf sich hat.

Trotzdem gabe ich, nachdem wir unseren Kuchen gegessen hatten, erst einmal zur Switch gegriffen und „Animal Crossing New Horizons“ angeworfen. Ungefähr eine Stunde habe ich gebraucht, um Bäume zu schütteln, Steine zu hauen, ein paar Insekten zu fangen, die wild wuchernden Blümchen auszurupfen, mit allen Nachbarn zu reden und meinen Mann auf seiner Insel zu besuchen, um von einer seiner Nachbarinnen eine Bastel-Anleitung zu bekommen. Außerdem habe ich Ali auf meinen Campingplat eingeladen, damit ich ihr einen Gefallen tun kann. Die Camper bringen nicht nur Bastel-Anleitungen, wenn sie etwas gemacht bekommen haben wollen, das man selbst noch nicht gelernt hat, sondern Ali soll auch Birte ersetzen, die morgen wegziehen wird (auch wenn sie das selber noch nicht weiß). 😉

Update 21:30 Uhr (letztes Update für heute)

Seit dem letzten Update ist hier nicht viel passiert. Ich habe eine Blog- und Kommentarrunde gedreht, die eine Weile dauerte, etwas Zeit auf Twitter verbracht und dann ging es auch schon ans Kochen. Das hat heute etwas länger gedauert als erwartet (anderer Reis als sonst) und mir genügend „zehn Minuten, bis ich das nächste Mal nach dem Essen (Zucchini-Rosmarin-Reis-Pfanne) schauen muss“-Pausen gegönnt, um gemeinsam mit meinem Mann noch eine Zeitlang zu Puzzeln. Jetzt haben wir eigentlich nur noch die Bereiche übrig, bei denen man mit Geduld und nach Formen schauend vorgehen muss. Ich denke, dass ich das morgen neben Arbeit und Haushalt erledigt bekomme. 😉 Nach diesem Update drehe ich nur noch eine Blog- und Kommentarrunde und fahre dann den Laptop runter und lese bis zum Schlafengehen.

Es war heute wieder sehr nett mit euch – schön, dass ihr beim Lese-Sonntag dabei gewesen seid! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:

Ariana
Natira
Lyne
Sayuri
JED

37 Kommentare

  1. Der Mensch passt sich selbst in Katastrophenzeiten irgendwann an. Ich gehe einkaufen, sehe all diese Menschen mit Maske und denke immer,wie schräg dies alles ist, dass wir uns dies vor ein paar Monaten nicht hätten träumen lassen.
    Mittlerweile gibt es Geschäfte, die Masken als Accessoires verkaufen, passend zu den Klamotten, zur Stimmung, sie gehört mittlerweile zum Leben dazu, wie dieses Virus.
    Das Leben läuft irgendwie weiter, nur eben anders. Und dennoch bleibt ein unheimliches Gefühl.

    • Konstanze

      Wobei ich die Gewöhnung an Masken gar nicht schlecht finde, JED. Im asiatischen Raum ist es ganz normal, dass man seine Mitmenschen schützt, wenn man erkältet ist oder sich nicht wohl fühlt – vielleicht sollten wir das langfristig einfach beibehalten. Aber es ist wirklich faszinierend, wie schnell der Mensch sich solch neuen Situationen und Erfordernissen anpassen kann.

      Ich muss zugeben, ich habe mir auch eine Runde Masken bestellt, die einfach nur „hübsch“ sind. Da ich so gut wie nicht aus dem Haus gehe, kann ich den Vorrat, den ich für meinen Mann genäht habe, mitbenutzen. Dabei wäre es auch geblieben, wenn ich nicht gesehen hätte, dass eine Künstlerin, deren Drucke mir immer zu teuer sind, einige ihrer Designs für Masken verwendet und bei Etsy eingestellt hat. So kann ich die Künstlerin unterstützen, habe ein paar ihrer Werke für mich und kann sie sogar nutzen, statt verzweifelt ein Plätzchen an der Wand zu suchen. 😉

    • Konstanze

      Dieses Jahr – und vor allem die vergangenen zwei Monate – ist bislang wirklich wie in einem Wimpernschlag vergangen. Schön, dass du heute dabei bist, Ariana! Ich hoffe, du hast einen angenehmen und unterhaltsamen Tag! 🙂

  2. Guten Morgen! Ich bin heute auch wieder dabei.
    https://natirasblog.blogspot.com/2020/05/lesesonntag-im-mai-2020.html

    Das Covid-19-Leben ist surreal – es gibt kurze Momente, da denke ich nicht einmal daran – besonders, wenn ich vor Ort im Büro bin und gut zu tun habe, da es dann dort „wie immer“ ist und ich abends noch nach 18 Uhr eine Runde walken gehe, wo auch zu anderen Zeiten wenig Betrieb war, und danach zu Hause auf das Sofa falle. Und im nächsten Moment denke ich gar nicht mehr darüber nach, auf dem Parkplatz des Supermarktes die Maske vor dem Aussteigen anzulegen und zu den Einkaufswagen zu gehen, die man immer nehmen muss, so sehr ist das schon zur Routine geworden.

    • Konstanze

      Guten Tag, Natira! 😉 Ich finde es zumindest schön, dass du inzwischen wieder Momente hast, in denen du das Corona-Virus vergessen kannst und ein Gefühl von Normalität hast. Dieses ständige Gedankenmachen der ersten Wochen ist so aufreibend gewesen! Auf der anderen Seite ist es gut und wichtig, dass das Einkaufen mit Maske usw. zur Gewohnheit geworden ist. Das weckt in mir die Hoffnung, dass wir alle das ein paar Monate durchhalten, bis die Gefahr nicht mehr so hoch ist. 🙂 Hatte es eigentlich mit dem Umnähen deiner Maske geklappt?

      Hab einen schönen Lese-Sonntag! Ich habe gesehen, dass du schon unterwegs warst und schau gleich mal, was du über den Vormittag zu erzählen hast. 🙂

      • Ich habe nur die eine Seite zum Teil angenäht und die Maske dann in den Nähkasten gepackt, lach. Seitdem habe ich einen Satz Einmal-Behelfsmasken mit Gummi besorgt, die ich neben den kochbaren zu bindenden Maske verwende. 😉

        Oh, Clafoutis. Das erinnert mich nicht nur an meinen ersten leckeren Kontakt mit dem von Dir gebackenen Teil, sondern auch daran, wie ich ein einziges Mal versucht habe, das selbst zu machen und grandios daran scheiterte aus welchen Gründen auch immer. Mein Teil wurde nicht nur immer größer, sondern auch irgendwie nicht gar, bis es letztlich zu trocken wurde. 😀

        Ein wenig schmunzle ich gerade bei den vielen Puzzle-Bildern, die ich sehe. Ich habe derzeit kein Bedürfnis, zu puzzeln, allerdings habe ich mein Bedürfnis ja auch letztes Jahr intensiv bis Silvester ausgelebt.

        • Konstanze

          Ah! Das erinnert mich daran, dass ich hier noch ein allerletztes Taschentuch habe, das ich noch fertig säumen sollte! *g*

          Ich weiß auch nicht, wieso das beim allerersten Mal bei mir nach dem Rezept super ging und alle anderen Versuche danach – wenn ich mich an die im Rezept angegebene Temperatur gehalten habe – daneben gingen. Inzwischen backe ich ihn bei 180 Grad und dann passt es. 😀

          Lustigerweise hattest du mich ja schon im vergangenen Herbst mit dem Puzzeln angesteckt, aber so richtig große Lust hatte ich auf die noch ungepuzzelten (kitschige Cottage-Motiv-)Puzzle in meinem Regal nicht. Als mir das Buchladen-Motiv, an dem ich gerade sitze, vor die Nase bekam, fand ich das aber reizvoll genug, um spontan eine Bestellung aufzugeben und nur zwei Tage nach Eintreffen (also gestern) gleich damit anzufangen. 🙂

          • Immerhin habt Ihr letzte Jahr ja auch Hellboy gepuzzelt.

            Und so ein offen liegendes Puzzle ist reizvoll, kein Wunder, dass sowohl Du als auch Dein Mann angehalten habt. 🙂

            Gute Unterhaltung mit Deinem aktuellen Band! Oder startet nachher eine Gloomhaven-Runde und Du musst es erst einmal zur Seite legen?

          • Konstanze

            Mein Mann schwor eben hoch und heilig, dass wir „Hellboy“ erst in diesem Jahr gepuzzelt hätten – erst mein Aufrufen des Herbstlesen-Beitrags, wo die Fotos zu finden sind, hat ihn davon überzeugt, dass das schon einige Zeit länger her ist. *g*

            „Anhalten“ ist milde ausgedrückt. 😀 Und wie ich mich kenne, werde ich gleich beim Kochen aus regelmäßig aus der Küche schleichen und nur noch eben ein oder zwei Teile anlegen. Wobei das bei dem heutigen Essen auch drin sein sollte, solange ich den Küchenwecker stelle. 😉

            Dankeschön! Ich habe weitergelesen. Gloomhaven dauert doch recht lange und wir hätten dafür das Puzzle wegräumen müssen, worauf wir beide keine Lust hatten, obwohl das mit der Puzzlematte eigentlich wenig Aufwand ist.

    • Konstanze

      Wie schön, Lyne, dass du dich uns heute anschließt! Und Verspätung gibt es nicht, wir haben ja keinen Terminplan, sondern nur das Bedürfnis uns über unseren gemütlichen Sonntag auszutauschen. 🙂

      Ich hoffe sehr, dass am Ende auch etwas mehr Wertschätzung für die vermeindlich „einfachen“ Berufe übrigbleibt, ohne die wir alle in den letzten Wochen ganz schön aufgeschmissen gewesen wären. Wenn der Mensch seinen Lohn nach seiner Wichtigkeit für die Gesellschaft bekommen würde, wären so einige „angesehene“ Jobs deutlich unattraktiver. 😉

      • Da geb ich dir vollkommen recht. Nach Entlohnungen darf man sich niemals richten. Da fängt es schon mit dem großen Unterschied zwischen Männer und Frauen an. Mal sehen, ob hier noch Lehren gezogen werden.

        Das Puzzle kenn ich. Das hab ich mir auch bestellt, aber leider noch nicht bekommen. Das Motiv ist auf jeden Fall unglaublich schön. Die monotonen Stellen heb ich mir auch immer für den Schluss auf, dass hat mir aber beim letzten Disney Puzzle fast das Genick gebrochen, weil ich dann keine Lust mehr hatte.

        Viel Spaß noch mit Animal Crossing. 😉

        • Konstanze

          Schön wäre es, auch wenn ich grundsätzlich skeptisch bin, weil eben die relevanten Berufsgruppen in der Regel keine Lobby hinter sich stehen haben …

          Wie lustig, dass du dir das gleiche Puzzle bestellt hast! Die Qualität ist wirklich super und mit den Teilen ist es wirklich lustig! Was die monotonen Teile angeht, so liegt es ja auf der Hand, dass man erst für die auffälligeren Elemente einen Platz findet. 🙂

          Danke! Erst einmal geht es ans Abendessenkochen und dann schaue ich mal, wie es weitergeht mit dem Tag. 🙂

  3. Ich bin spät dran, aber dabei, sogar mit eigenem Beitrag 🙂
    https://sayuris-exile.blogspot.com/2020/05/lesesonntag-am-1752020.html
    Hier gibt es nachher auch Rhabarberkuchen (Foto mache ich gleich noch) und über neue Nähprojekte habe ich auch schon nachgedacht.
    Auf Masken nähen habe ich keine Lust, vielleicht versuche ich mich bei Gelegenheit mal an Puppenkleidern 😉
    Aber sag mal, magst Du die Künstlerin nennen, von der Du so schöne Masken bestellt hast? Vielleicht wäre das ja auch mein Geschmack.
    Ich wünsche erstmal einen schönen Lesesonntag!

    • Konstanze

      Deinen Rharbarberkuchen habe ich eben schon bewundert. 🙂

      Puppenkleider? Wie nett! 😀 Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, dass ich nach den Taschentüchern und Masken mein langaufgeschobenes Projekt für eine Freundin weitermache, aber erst einmal werde ich wohl mein Lieblings-Duschhandtuch neu säumen müssen, da es nach der letzten Wäsche unübersehbare Auflösungserscheinungen gezeigt hat.

      Die Künstlerin ist Kathleen Jennings (Tanaudel) – ich finde ihren Shop auf die Schnelle nicht mehr, ich war einem Link bei Twitter gefolgt, als ich meine Bestellung aufgab. *g*

      Danke! Den wünsche ich dir auch! 🙂

      • Er war auch wirklich ganz gelungen 🙂

        Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, dass keine Puppe ins Haus kommt, aber dann kam eine recyclte von meinen Nichten als Geschenk daher, was sollte ich da machen. Sie ist allerdings auch sehr klein und nicht allzu schrecklich. Dafür hat sie aber auch keine Kleidung und jetzt müssen wir mal schauen, wie wir damit umgehen.
        Mal sehen, wann mich wieder die Näh-Lust überkommt.

        Ah, danke, ich habe sie gefunden! Wirklich schöne Stoffe und Designs, leider dauern Lieferungen bis Mitte Juni, dass ist mir doch etwas zu spät.
        Sonst hätte ich problemlos die vier benötigten gefunden …
        Tragen sie sich denn auch gut?

        Oh nein, warum soll Birthe wegziehen?

        • Konstanze

          Ich fürchte, so ganz hättest du eine Puppe vermutlich nicht verhindern können. Eine weitergereichte Puppe ist dafür doch wirklich ein guter Kompromiss. Ich bin gespannt, wann und wie ihr sie einkleiden werdet. 🙂

          Das hatte ich befürchtet – für mich ist es wie gesagt okay, dass ich so lange warte, weil ich momentan keinen großen Gebrauch habe. Bis ich wieder rausgehen muss, werden die Masken wohl angekommen sein (sie sind noch unterwegs, sollen aber innerhalb der nächsten zehn Tage ankommen).

          Birte ist supersüß, aber sie hat mir schon ihr Foto geschenkt und es gibt so viele andere süße Nachbarn, die ich langfristig alle einmal auf der Insel haben will. Also müssen momentan diejenigen gehen, die mir ihr Foto geschenkt haben, damit neue einziehen können. 😉

          • Ja, damit kann ich auch leben 🙂

            Ganz habe ich mit dem Plan, trotzdem bei ihr zu bestellen, noch nicht aufgegeben – die Designs sind wirklich großartig.

            Wie machst Du das denn? Ekelst Du diese Nachbarn dann raus oder klärst Du das mit Melinda?

            Ich verabschiede mich heute aus dem Lesetag und danke für die schöne Kommunikation und die angenehmen Stunden 🙂

          • Konstanze

            Ich mag ihre Designs so sehr, um die Drucke bin ich schon so lange drumherum geschlichen. Aber eigentlich haben wir keinen Wandplatz, um welche aufzuhänge, und ich möchte sie nicht kaufen, um sie dann im Schrank zu lagern.

            Wenn man die Amiibos (bzw. Amiibo-Karten) hat, kann man gezielt neue Nachbarn auf die Insel holen. Dann muss man die dreimal auf die Insel einladen, ihnen einen Bastelwunsch erfüllen und kann sie dann als neue Nachbarn gewinnen (wobei man konkret vorschlagen kann, welcher Nachbar dafür ausziehen soll).

            Ich danke dir, dass du heute wieder dabei warst! 🙂

    • Konstanze

      Ich musste eben schmunzeln, als ich bei dir las, dass du an den Lesetagen nicht zum Lesen kommst, wenn du parallel kommentierst! Glaub mir, JED, das kenne ich nur zu gut! 😀 Bei mir klappt es auch nur dann mit dem Lesen, wenn ich den Laptop zuklappe und außer Reichweite lege. Dafür gibt es dann einen Wecker zum Update-Schreiben-und-Kommentieren, damit ich mich nicht so festlese, dass ich gar nichts mehr von euch mitbekomme. 😉

      • Das mit dem Wecker finde ich echt eine gute Idee und werde das vielleicht beim nächsten Mal probieren.

        Auch wenn es schon ziemlich verrückt ist den eigenen Sonntag so durchzutakten. Denn andererseits ist es ja auch total schön sich mal festzulesen. Und wer weiß, ob man da dann wieder rein kommt.

        • Konstanze

          Ich habe ja inzwischen ständig einen Wecker bei mir. Entweder weil ich mir so sagen kann, dass ich mir unangenehme Pflichten ja nur eben für ein paar Minuten vornehmen und dann aufhören kann, oder eben weil ich so genau weiß, dass ich Abschalten kann, weil ich jetzt eine Stunde nichts anderes vor der Nase haben werde als mein Buch.

          Egal, wie spontan ich Sonntags sein will, bestimmte Fixpunkte kann und will ich nicht ändern, wenn ich den Tag stressfrei erleben will. Wenn ich feste Zeiten für bestimmte Sachen habe, muss ich nicht mehr aktiv daran denken. Außerdem bekomme ich mehr schöne Dinge auf die Reihe, wenn ich die bewusst einplane. (Aktuell in der Woche meine Frühstücks- und Strickstunde zwischen 12 und 13 Uhr – wobei ich natürlich nicht stricken muss, wenn ich lieber bei dem Buch bleiben will, das ich zum Frühstück gelesen habe. 😉 )

  4. Die Teile deines Puzzles haben wirklich spannende Formen! Und toll, wie viel ihr schon geschafft habt. Vielleicht sollte ich auch mal Puzzlen, das könnte man prima mit dem Hörbuchhören verbinden, wenn man grad keine Lust auf Handarbeiten hat und trotzdem was „nebenher“ machen möchte …

    Na ja, ohne greifbares Puzzle muss ich jetzt wohl ohne weitere Beschäftigung an meinem Hörbuch weiterhören, zum Stricken hab ich heute nämlich keine Lust.

    Schönen Abend noch – ich schau hoffentlich später noch mal hier vorbei.

    • Konstanze

      Die ungewöhnlichen Formen machen mir gerade auch wirklich viel Spaß, Ariana! Mein Mann meinte heute Nachmittag auch schon, dass die Qualität des Puzzles so gut ist, dass wir bei weiteren Puzzlekäufen wohl noch einmal auf die Marke zurückgreifen werden.

      Und ja, das funktioniert fantastisch neben einem Hörbuch! So habe ich gestern auch angefangen, als ich nur die Teile sortiert und den Rahmen gelegt habe!

      Viel Spaß mit deinem Hörbuch! 🙂

  5. *schmunzelt*
    Da ich mein Hellboy-Puzzle ja aufgrund des Bildes auf Deinem Blog gekauft hatte und meine Puzzle-Aktivitäten frühmorgens Neujahr endete, hatte ich das zeitlich sehr gut in Erinnerung.

    Hm, ich könnte nachher auch noch zur Switch greifen. Agent A – von mir gespielt – ist wild entschlossen, die gegnerische Spion Ruby zur Rechenschaft zu ziehen, nachdem sie gerade (also gestern) eine Brücke mit unschuldigen Menschen in die Luft gesprengt hat. Ich glaube, ich bin ca. bei der Hälfte des Spiels angekommen; ich mag das Design und die Rätsel machbar. 🙂

    • Konstanze

      Ah, das Neujahrs-Ende einer Puzzlerunde hatte ich gar nicht mehr in Erinnerung. *g*

      Und? Hast du noch zur Switch gegriffen? Es scheint mir auf jeden Fall sehr wichtig, dass Spion Ruby gestellt wird! *g* Schön zu hören, dass dir das Spiel Spaß macht. So langsam bin ich auch wieder soweit, dass ich neben „Animal Crossing“ etwas machen mag, aber in den letzten Tagen war das eine Runde Mahjong – das finde ich ebenfalls entspannend und wenn ich nur eine Runde spiele, dann sind es nur ein paar Minuten.

      • Nein, ich bin dann doch vor ein paar youtube-clips versackt, lach. Aber morgen ist ja auch noch ein Abend. 😀

        Es war wieder schön heute mit Dir und den Mädels. Habt noch einen schönen Restabend!

        • Konstanze

          Dann hast du ja schon Pläne für heute! Wie nett! *g* Ich hoffe, du hast einen guten Start in die Woche und kannst heute Abend entspannt spielen. 🙂

  6. Scheint, als hättest du heute einen schön abwechslungsreichen Sonntag gehabt.
    Ich habe am Nachmittag meine Nichte wieder verabschiedet (die gemeinsame Zeit hatten wir beide sehr dringend nötig) und dann noch am Balkon gelesen, aber ich hatte dann keine Lust mehr noch darüber zu bloggen.
    Das Puzzle-Motiv ist mir schon mal aufgefallen, aber mir war nicht bewusst, dass das so ungewöhnliche Teile hat. Schaut interessant aus! Aber da ich gerade gelesen habe, dass Lyne sich das bestellt hat, kann ich mir ja vielleicht Hoffnungen auf einen zukünftigen Tausch machen. 😉

    • Konstanze

      Ich bin auf jeden Fall zufrieden mit dem Sonntag, Neyasha! 🙂

      Wie schön, dass du die Zeit mit deiner Nichte so sehr genießen konntest – vielleicht könnt ihr das ja demnächst mal wieder wiederholen. 🙂

      An euren Puzzletausch musste ich auch schon denken, als sie schrieb, dass sie sich das Puzzle bestellt hat. *g*

  7. Hihi, ich sehe schon: Wir werden das Internet bald mit dem Puzzlemotiv zupflastern. 😀
    Ich finde das Motiv nämlich auch richtig toll und häte das Puzzle gerne.

    Allerdings sind noch etwa 25 ungepuzzlete Puzzle in meinem Schrank. Ich glaub, da muss ich erstmal ran. 😀

    • Konstanze

      Ich hatte das Motiv auch bei jemandem auf Twitter gesehen und mir deshalb bestellt – ich glaube, das geht schon rum, Tine! 😀

      25 ungepuzzelte Puzzle sind schon eine Menge! Ich habe zwar auch noch ungepuzzelte Teile hier liege, aber auf die hatte ich jetzt schon lange Zeit keine Lust, dass ich dachte, ich könnte mir einfach mal ein Neues gönnen und gleich in Angriff nehmen. 🙂

      Mein Mann und ich habe gestern noch über die ungewöhnliche Teileform nachgedacht, weil er meinte, dass es gegen Ende fast zu einfach wird, weil man nur noch nach der Form schauen muss. Aber ich persönlich finde das eigentlich perfekt! Wenn man gerade anfängt und hochmotiviert ist, ist es ganz schön herausfordernd, weil die Teile nicht auf den ersten Blick zusammen zu passen scheinen. Wenn man am Ende nur noch den „Fleißteil“ vor sich hat, wird es dann einfacher, weil bestimmte Lücken eben nur mit bestimmten ungewöhnlichen Teilen gefüllt werden können. Ich finde das wirklich gut. 😀

    • 25?? Wow, Tine, ich bin gerade sehr neidisch. Ich hab nur noch ein ungepuzzeltes und habe jetzt das Gefühl, ich müsste es noch „aufsparen“, weil ich nicht schon wieder neue kaufen kann. *g*

  8. Das Puzzle sieht wirklich schön aus. Ich habe dem Puzzeln ja leider abgeschworen, seitdem mich damals das Clementoni-Mona-Lisa-Puzzle zur Verzweiflung gebracht hat (unendlich viele einfach nur dunkle Teile, oft unklar, ob sie passen oder nicht). Vielleicht sollte ich das Ding endlich mal aus der seitdem unberührten Puzzlerolle entfernen und was anderes versuchen 😉

    • Konstanze

      Das klingt nach einer guten Idee, Anette! Und da gerade alle ihre Puzzle-Lust wiederzuentdecken scheinen, findest du bestimmt auch einen neuen Besitzer für das Mona-Lisa-Puzzle und musst dich dann nicht länger darüber ärgern. 🙂

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