Deborah-Crombie-Lesetag (9) – Nur wenn du mir vertraust

*seufz* Da sind wir also beim „Hazel“-Roman angekommen … Es ist lustig, dass ich die ganze Serie so gut in Erinnerung hatte und trotzdem jahrelang zwei Ausnahmen erwähnen musste, wenn ich über diese Kriminalromane sprach. Die eine Ausnahme haben wir mit „Von fremder Hand“ schon hinter uns gebracht, die andere ist „Nur wenn du mir vertraust“. Hazel ist eine der Figuren, die ich auf Anhieb mochte und die es in den vorhergehenden Romanen so stimmig gemacht hat, dass Gemma trotz der Tatsache, dass sie eine alleinerziehende Mutter mit einem zeitlich und psychisch sehr anspruchsvollen Job, alles so gut auf die Reihe bekam. Ich weiß nur noch wenige Details zur Handlung in diesem Roman, aber über die Entwicklung, die Hazel hier nimmt, bin ich bis heute verärgert (was natürlich auch damit zusammenhängt, dass die Figur weiterhin als Gemmas Freundin eine Rolle haben wird und mich so immer wieder daran erinnert, dass ich mich hier über sie geärgert habe). Ich bin gespannt, wie ich die Geschichte nach so vielen Jahren beim Lesen empfinde und ob ich vielleicht dieses Mal gnädiger mit Hazel umgehen werde. Wie immer gilt, dass dieser Beitrag voller Spoiler sein wird – wobei sich diese Warnung vermutlich nach acht gemeinsam gelesenen Bänden erübrigt. 😉

Update 12:00 Uhr

Diese Traumverbindung, die ganz am Anfang des Romans angedeutet wird, macht mich ja schon misstrauisch. Es ist lustig zu sehen, auf welche Elemente ich mit deutlicher Ablehnung reagiere – das sind Sachen, die mir sonst gar nicht so extrem auffallen, weil ich einfach drüberweglese statt darüber nachzudenken, dass ich es hier erwähnen könnte. Was Hazels Verhalten angeht, das dazu geführt hat, dass ich diesen Roman so viele Jahre lang nicht noch einmal gelesen habe (mein Buch sieht aus wie neu und lässt sich nicht entspannt aufblättern, weil die Bindung so selten beansprucht wurde *g*), so verzeihe ich ihr mehrere Sachen nicht. 1. gibt sie Gemma das Gefühl, dass sie sich um sie sorgt und deshalb diesen Kurzurlaub vorgeschlagen hat, während sie 2. Gemma eigentlich als Alibi verwendet, um sich mit einem Mann zu treffen, ohne dass ihr Ehemann Tim es erfährt, und 3. dass sie Tim, der bislang – also wenn man von seinem Verhalten in diesem Buch absieht – immer nur als liebenswerter, verständnisvoller und warmherziger Mann dargestellt wurde, so hintergeht. Ich kann verstehen, dass es da eine alte Liebesgeschichte gibt und dass die Versuchung groß ist, aber wenn Hazel schon diesen alten Gefühlen nachgibt, dann würde ich mir wünschen, dass sie mit offenen Karten spielt – statt Tim zu hintergehen und Gemma zu benutzen. Ich glaube, ich kann es Deborah Crombie einfach nicht verzeihen, dass sie mehrere Bücher lang Hazel (und Tim) aufgebaut hat, um das Bild, dass man sich von ihnen gemacht hat, in „Nur wenn du mir vertraust“ einzureißen – und dann in den kommenden Bänden daran zu arbeiten, dieses Bild wieder zu restaurieren, was aber natürlich nur dazu führt, dass es einem leichter fällt die Sprünge zu sehen als das ursprüngliche Muster.

Update 15:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal meiner Unruhe nachgegeben und meinen restlichen Haushaltskram erledigt. Nachdem das Bad nun geputzt, das Geschirr abgewaschen und die Kochwäsche angeworfen wurde, lauft es auch etwas besser – wenn auch nicht gerade flüssig – mit dem Lesen. Ich finde es interessant, wie viele Charaktere ich auf Anhieb erst einmal nicht leiden kann, obwohl man als Leser noch nicht so viel über sie erfährt. Donald, der recht egozentrisch zu sein scheint und deshalb das Gefühl zu haben scheint, dass er andere Menschen ausnutzen darf. Heather, die aus irgendeinem Grund sauer auf Hazel zu sein scheint. Hazel, deren Verhalten gegenüber Gemma mich in den Wahnsinn treibt, weil sie Gemma nicht nur zu ihrem Wochenende mit Donald mitnimmt, sondern auch weil sie ihr nichts von ihrer Familie oder Vergangenheit erzählt hat, was Gemma in die unangenehme Situation bringt, dass alle davon ausgehen, dass sie mehr über Hazel weiß, als sie tut. Oh, und Alison, deren Motive ich zwar teilweise nachvollziehen kann, deren Gedanken ich trotzdem nicht gern verfolge. Und was soll diese „Tim will nichts von meiner Kindheit wissen“-Aussage von Hazel? Ich glaube, ich bin grundsätzlich in Nörgelstimmung, wenn es um dieses Buch geht, denn ich frage mich sogar bei den „Rückblicken“ wieso jemand einen Stall – trotz regelmäßiger Einschneigefahr im Winter – so baut, dass jemand eine Stunde durch den Schnee schaufeln muss, um die Tiere zu erreichen. Das finde ich unstimmig, da Tiere einfach zu kostbar (sind und) waren, um ihren Tod zu riskieren, weil niemand sie im Winter versorgen kann. Ach ja, ich bin übrigens gerade beim Mord angekommen und gespannt wie Duncans in Aussicht stehende Ankunft auf die Atmosphäre vor Ort auswirkt. Aber bevor ich weiterlese, werde ich erst einmal zwei Riegel Zartbitterschokolade in Milch versenken und es mir damit gut gehen lassen. 😉

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Update Mittwoch, der 11.03.2020

Leider doch kein gemeinsames Lesen heute (vielleicht bekommen wir das ja am kommenden Mittwoch wieder auf die Reihe), dafür ein Update, in dem ich meine Gedanken zu den Kapiteln 9 bis 11 zusammenfasse, damit Sayuri und ich uns auch ohne gemeinsame Lesezeit austauschen können. Ich fürchte, ich bin weiterhin einfach unzufrieden mit allen Beteiligten. Hazel, weil sie mit Donald geschlafen hat, obwohl sie schon beschlossen hatte, dass sie ihre Ehe mit Tim nicht aufs Spiel setzen und Donald abweisen will. Duncan, weil gerade wieder etwas Wichtiges mit Kit los ist und er Gemma nichts davon erzählt (weil er ihren Urlaub nicht stören will … pfffff …) und all die anderen Figuren, weil sie alle vor sich hinbrüten und keiner mit irgendjemandem redet. Callum, weil er Alison das angetan hat – auch wenn es vielleicht notwendig war, damit sie sich keine weiteren Illusionen mehr macht. Gemma, weil sie das Gefühl hat, sie müsse von der Polizei eine Sonderstellung bekommen, weil sie eine Kollegin ist – obwohl sie doch oft genug auf der anderen Seite stand und dann ebensowenig erfreut war, wenn sich jemand in ihre Ermittlungen einmischen wollte.

Ich bin so grumpig, dass es mich nicht mal interessiert, warum John sich ständig aus dem Haus schleicht. Einzig das Verhältnis zwischen Louise und Callum finde ich interessant, ich hätte nicht gedacht, dass er so etwas wie eine Zuflucht für sie darstellt, auch wenn ihr dann aufgeht, dass sie ihn eigentlich kaum kennt. Immerhin muss ich anerkennen, dass sich die ganze Geschichte gut lesen lässt, obwohl ich weiterhin der Meinung bin, dass die Handlung nicht gut geschrieben ist und dass Hazel und Tim vollkommen „out of character“ dargestellt werden. Oh, und ich erinnere mich an so gut wie gar nichts mehr und habe dieses Mal relativ wenig Lust mitzuermitteln, weshalb ich momentan davon ausgehe, dass die Auflösung eine ziemliche Überraschung für mich sein wird. *g*

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Update 29.03. – ich muss zugeben, dass ich diesen Text vor gut einer Woche vorgeschrieben hatte, nachdem ich die Kapitel 12 bis 14 gelesen hatte, und nun musste ich selber erst einmal schauen, welche Meinung ich vor einigen Tagen zu diesem Teil der Geschichte hatte. 😉

Uhhhh, ich bin so frustriert mit diesem Buch und den Charakteren! Sorry, für diese Wiederholungen, aber das ist alles, was mir gerade beim Lesen durch den Kopf geht. Duncan, der doch als Ermittler so aufmerksam ist und ein gutes Gespür für Menschen beweist, ist nicht mal in der Lage festzustellen, dass sein Sohn sich Sorgen macht, weil die Großmutter das Sorgerecht einklagen will und weil Gemma und Hazel nun in einen Mordfall verwickelt sind – und dass auch noch in Schottland, so dass Kit sich nicht persönlich davon überzeugen kann, dass es den beiden Frauen, die ihm am Herzen liegen, gut geht. Mal abgesehen davon, dass Kit seit dem Tod seiner Mutter Angst davor hat, dass Menschen aus seinem Leben verschwinden könnten, ohne dass er sie beschützen oder zumindest von ihnen verabschieden kann!

Tim, der in den vorhergehenden Bänden eher eine farblose, aber sympathische Randfigur war, dreht inzwischen richtig am Rad, weshalb ich von dieser Figur total enttäuscht bin. Er ist so wütend über Hazels Benehmen (was ich auch nur teilweise verständlich finde), dass er nicht nur gegenüber Duncan ein unmögliches Verhalten an den Tag legt, sondern auch anscheinend kein Problem damit hat, dass er seine eigene Tochter ängstigt. Bei jemandem, der seinen Lebensunterhalt als Therapeut verdient, erwarte ich keinen Heiligenschein im Privatleben, aber ein kleines Bisschen Rücksicht gegenüber einem Kleinkind! Boah, das macht mich so wütend – und sorgt natürlich dafür, dass ich weiterhin mit allen beteiligten Figuren sehr ungnädig bin.

Was mich zu Gemma bringt, die sich weiterhin nicht wie eine erfahrene Polizistin verhält, sondern wie ein emotionales Schäfchen, dass auf der einen Seite die Ermittler bedrängt, weil sie unbedingt weiterhin zu Hazel will, und auf der anderen Seite darauf wartet, dass endlich Duncan kommt und alles in die Hand nimmt. Naja, ein bisschen ermittelt sie selber natürlich auch auf eigene Faust, aber in erster Linie, weil sie nicht in der Pension mit ihren Freunden zusammensitzen will, die sie nun als Verdächtige ansehen muss. Übrigens den Freunden, die sie gerade mal gut 36 Stunden kennt und denen sie bislang nicht besonders nahe gekommen ist!

Und dann trifft Duncan ein und sie streiten sich, weil Gemma zu recht sauer ist, weil ihr Liebster sie über die ganze Sache mit Kit im unklaren gelassen hat. Dummerweise glaube ich nicht, dass die Erkenntnis, die er daraus gewinnt, wirklich anhaltende Früchte trägt – wir werden sehen, schließlich muss es ja irgendeinen Grund geben, dass ich immer dachte, dass die beiden eigentlich eine gute Beziehung führen. 😉

18 Kommentare

  1. Guten Morgen, ich habe eine ähnliche Erinnerung wie Du an den Roman und war auch nicht sehr glücklich mit dem Verlauf.
    Ich bin ebenfalls gespannt, wie es jetzt ist und werde, nachdem ich meinen Startpost verfasst habe, auch direkt durchstarten 🙂

    Liebe Grüße und einen schönen Lesevormittag!

    • Konstanze

      Ich bin noch nicht so weit gekommen – auch weil ich über Hazel und Tim nachdenke, aber ich glaube, es liegt daran, dass Deborah Crombie mit diesem Roman die Charakterisierung dieser beiden Figuren vollkommen über den Haufen wirft. Hazels Geheimnistuerei und wie sie Gemma benutzt, scheint so gar nicht zu der Figur zu passen, die wir bislang kennengelernt haben. Ebenso entspricht Tims Verhalten nicht der Person, als die er bislang dargestellt wurde. Natürlich hat jeder Mensch Facetten, die nicht unbedingt ins Klischee passen, aber ich nehme Deborah Crombie diesen Bruch zwischen den Figuren, die wir bislang beschrieben bekommen haben, und der Variante von Hazel und Tim, die wir hier präsentiert bekommen, übel. Dummerweise überlagert das für mich bislang auch alle anderen Figuren und Ereignisse …

      • Ich komme leider auch nicht so voran, die Gründe dafür findest Du bei mir auf dem Blog 😉
        Ich stimme Dir in allen Punkten zu und erinnere mich, dass mich das auch beim letzten und ersten Lesen irritiert hat.
        Allerdings kann ich die Szenerie in den Highlands, die Erklärungen zu Whisky und den Entwurf der Figuren in der bei Deborah Crombie üblichen sehr plastischen Art sehr genießen und bin schon neugierig, wie es weitergehen wird.

        • Konstanze

          Dann haben wir beide heute eben einen langsamen Start in das Buch. 🙂

          So weit bin ich noch nicht, dass ich die Szenen rund um die Highlands und den Whiskey genießen kann, aber ich hoffe, dass das noch kommt, wenn ich mich jetzt etwas konzentrierter mit dem Buch beschäftige. Alle Ablenkung dürften jetzt eigentlich aus dem Weg geräumt sein und einem gemütlichen Start ins Wochenende steht jetzt eigentlich nichts mehr im Weg (abgesehen davon, dass ich in ein paar Stunden noch Wäsche zusammenlegen darf 😉 ).

          • Jetzt hast Du mich eindeutig überholt 🙂 Die Überzeugung zum Mittagsschlaf hat mich etwas aufgehalten…
            Du hast Recht mit den Figuren und auch bei Alison bin ich Deiner Meinung, was ihre Gedankengänge angeht, sie haben so etwas aggressives. Gleichzeitig rührt sie aber auch etwas bei mir an.
            Was ich mir gut vorstellen kann, ist das Deborah Crombie möglicherweise einen Kochkurs in den Highlands gemacht haben könnte und jetzt alles Erlernte und erlebte verarbeiten wollte. Vielleicht brauchte es einfach die arme Hazel, um diese Geschichte zu erzählen und darum musste sie schnell unglücklich in der Ehe werden?

            Ich oute mich übrigens als Leserin der Outlander-Reihe von Diana Gabaldon (schaue auch die Serie ganz gern) und finde es daher besonders spannend, sowohl die Fragmente aus der Vergangenheit zu lesen, als auch generell dieser ganzen Clan- und Tartan- und Schottland-Thematik in diesem Roman zu begegnen, das tröstet mich über das Hazel-Tim-Fiasko hinweg 🙂

          • Konstanze

            Oh, dann höre ich jetzt mit lesen auf (bzw. wechsel zum „Kalten Krieg“ 😉 ), damit wir am nächsten Freitag (?) auf dem selben Stand starten können. Ich habe eben das achte Kapitel beendet.

            Alison scheint auf jeden Fall niemand zu sein, der es einfach im Leben hatte, und ich verstehe, dass sie nicht mit einem Mann wie Cullum (so freundlich er zu sein scheint) zusammensein will, nur um mit jemandem zusammen zu sein, und dass sie an Donald nicht nur sein Wesen, sondern auch seine Position reizvoll findet. Ist dir schon mal aufgefallen, dass diese Figur der alleinerziehenden Mutter, die einen „gesellschaftlich etwas höher stehenden“ Mann im Auge hat, immer wieder bei Deborah Crombie vorkommt? Das sprang mir bei Alisons Auftauchen regelrecht ins Gesicht.

            Ich muss gestehen, dass ich kein solch großer Fan von Highland-Aspekten bin, wenn es um Clanstreitigkeiten geht. 😉 Aber ich mag die Landschaftsbeschreibungen und das Urige, das viele Szenen ausstrahlen.

            Es wäre vermutlich schwieriger geworden Gemma in die Geschichte einzubeziehen, wenn das Opfer eine Beziehung mit einer beliebigen Person gehabt hätte. Aber ich hätte lieber noch einmal eine „Duncan macht Ferien und mischt sich in einen Mord ein“-Geschichte gehabt als diese Entwicklung bei Hazel und Tim und es überrascht mich selber, wie unversöhnlich ich da bin und wie sehr ich es der Autorin übel nehme! *g*

  2. Nächsten Freitag geht bei mir leider nicht, machen wir eine zweiwöchige Pause und lesen nebenbei noch etwas weiter? Ich fand das letztes Mal ganz gut, dann komme ich nicht so aus dem Roman raus. Ich denke, ich werde Mittwoch wieder ein bisschen Lesezeit am Vormittag haben und ggf. noch ein paar Lesestunden zwischendurch – was meinst Du bis wohin sollten wir lesen?

    Oh, und am 20. kommt (hoffentlich) meine Switch 🙂 Übrigens nicht die AC-Version, aber inkl. Spiel – dann können wir uns doch bestimmt dort auch mal treffen in Zukunft 😀

    • Konstanze

      Der übernächste Freitag wäre der 20. und ich fürchte, an dem Tag bin ich nicht gerade lesebereit. (So albern es ist, aber mein Mann hat sich den halben Freitag freigenommen und wir planen ein Insel-Wochenende! :D) Und ja, wir können uns gern auf der Insel treffen – ich freu mich schon darauf!

      Hm, wollen wir uns dann mittwochs für kurze Austauschzeiten treffen und dazwischen immer ein paar Kapitel lesen? Wenn wir bis Mittwoch bis zum Ende des elften Kapitels lesen würden, hätten wir ungefähr die Hälfte des Romans in einer Woche gelesen – das hatte ja letzte Mal eigentlich ganz gut geklappt. Oder wird dir das bis Mittwoch zu eng, weil du am Wochenende mit dem Besuch nicht so viel Zeit zum Lesen hast?

  3. So können wir es gerne machen.
    Am Wochenende werde ich es wohl schaffen weiterzulesen, zumindest am Sonntag. Und da ich am nächsten Mittwoch erst um 12:30 hier los muss, passt das nächste Woche auf jeden Fall gut.

    Ach klar, Ihr ladet das neue Spiel und könnt dann direkt loslegen, oder?
    Ich bin schon sehr aufgeregt 😀

    • Konstanze

      Gut, dann sag mir noch, wann du Mittwoch vermutlich startest und ich schließe mich dir bis ca. 12:00 Uhr an. 🙂

      Ich habe das Spiel schon auf der Konsole (der Download ging schon mit der Vorbestellung, nur spielen kann man noch nicht damit), mein Mann muss hingegen hoffen, dass seine neue Konsole (er hat die AC-Variante bestellt) morgens für ihn abholbereit bei der Arbeit liegt, damit er sich mir dann mittags beim Spielen anschließen kann. *g* Mit dem letzten Nintendo direct sind so viele tolle Details zu dem Spiel verraten worden – das wird so schön! *hach*

      • Ich kann vermutlich so um 9:30 loslegen 🙂
        Ah, okay, dann fängst Du am 20. direkt morgens an…
        Ich beneide Deinen Mann ja etwas, war aber zu geizig, für die AC-Variante bzw. habe einfach ein so viel günstigeres Angebot mit der normalen gefunden.
        Ich bin ganz gespannt auf das neue Spiel und freue mich 😀

        • Konstanze

          Gut, dann schaue ich mal, dass ich dann am Mittwoch auch soweit bin. So ein langsamer Start in den Tag ist ja immer schön! 🙂

          Er hat extra seinen Switch-Kauf so lange aufgeschoben, bis eine AC-Variante zu kaufen war (auch wenn das bedeutete, dass ich meine Konsole in den vergangenen Monaten kaum noch zu Gesicht bekam *schmoll*). Das war ihm wirklich wichtig und er war sich sicher, dass irgendwann eine AC-Variante erscheinen würde. *g*

          Ich bin sehr gespannt, wie es dir dann gefällt! Zu schade, dass wir nicht alle beieinander sitzen können während der ersten Tage, um uns zu erzählen, was wir gerade wieder Schönes im Spiel entdeckt haben.

  4. Wir sind ja wirklich ganz ähnlicher Meinung 🙂
    Irgendwie verhalten sich alle recht merkwürdig und unbegreiflich und das Interesse an den einzelnen Beweggründen sinkt mit jeder Seite.

    Interessanterweise habe ich heute mit meiner Buchhändlerin über D. Crombie gesprochen und sie meinte, sie habe die ersten Bücher auch sehr gerne gemocht, dann aber irgendwann das Interesse verloren, als ihr die Geschichten nicht gefallen hätten – vielleicht auch Band 9?

    Zum nächsten Mittwoch kann ich noch gar nicht viel sagen: normalerweise sollte ich erst ab Mittags in der Praxis sein, aber da jetzt die Kitas ab Montag geschlossen sein sollen, werde ich wohl nicht alleine zu Hause sein – da werde ich wohl nicht viel zum Lesen und Bloggen kommen 🙁
    Sollen wir erstmal sowas weitermachen wie jetzt? Das wir bis zu einem bestimmten Kapitel lesen und uns dann hier austauschen?

    • Konstanze

      Das ist wirklich eine sehr merkwürdige Geschichte mit sehr merkwürdigen Charakteren. Ich habe gerade mal geblättert, um zu schauen wie viele Kapitel das Buch insgesamt hat (21) und dabei festgestellt, dass Deborah Crombie dieses Mal ausführliche Danksagungen für Beta-Leser, Lektorin usw. eingebaut hat – das Schreiben fiel ihr bei diesem Band wohl auch schwerer als sonst. Mich würde es auf jeden Fall nicht wundern, wenn deine Buchhändlerin bei diesem Band (oder beim Glastonbury-Tor-Buch) ausgestiegen wäre.

      Unter den Umständen sollten wir das wirklich so machen, dass wir getrennt lesen und dann vielleicht an festen Tagen Updates schreiben, so dass wir uns austauschen können, bevor wir weiterlesen. Wir haben noch zehn Kapitel vor uns und in der letzten Woche waren drei etwas viel für dich, weil du viel um die Ohren hattest, oder? Sollen wir einfach auf zwei Kapitel pro Woche setzen und immer am … Sonntag oder Freitag in unseren jeweiligen Beiträgen ein Update schreiben? (Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du an den beiden Tagen eher Luft dafür hättet. 🙂 ) Ohne Kind und eh von Zuhause aus arbeitend, bin ich ja rundum flexibel und kann mich dir da gern anpassen, allerdings fände ich einen „festen“ Tag für das Update ganz praktisch.

      • Ich denke, wir können es ruhig bei den 3 Kapiteln lassen, ich hatte ja jetzt auch nur eine gute halbe Woche Zeit zum Lesen und werde im nächsten Rutsch sicher wieder mehr schaffen.
        Freitag oder Sonntag ist mir beides Recht, aber am 20. hast Du ja (und ich hoffentlich auch) andere Dinge zu tun (*freu *)
        Dann das Update am 22.? Weil dieses WE ist ja schon Lesetag 🙂

        Es tut mir leid, dass ich Dich diesen Mittwoch versetzt habe – aber Mittwoch bin ich immer erst um 19 Uhr zu Hause und muss dann oft noch das Bertchen leider zur Zeit manchmal bis 21 Uhr ins Bett bringen. Ich hätte das nur vorher klarer kommunzieren müssen – sorry.

        • Konstanze

          Sollen wir dann – wenn sich innerhalb der nächsten drei Wochen nichts ändert – 3, 3 und 4 Kapitel lesen? Und ja, Update am 22. klingt gut, sonst müssten wir ja beide morgen drei Kapitel auf einmal lesen und das ist nicht so ganz Sinn der Sache. *g*

          Noch sechs Tage und *guckt auf die Uhr* siebzehn Minuten bis ich spielen könnte. Mein Mann arbeite sehr intensiv daran mich zu überreden, dass ich erst am Freitagmorgen mit dem Spielen anfange und nicht direkt um Mitternacht. 😉 Ich drücke fest die Daumen, dass du dann auch deine Konsole bekommst und Zeit zum Spielen hast. Das Bertchen dürfte ja leider noch zu klein zum Mitspielen sein (in ein paar Jahren kannst du ihr dann ein Haus auf deiner Insel bauen *g*), aber zum Zuschauen könnte sie es nett finden.

          Kein Problem! Das Update war ja definitiv nicht so wichtig und dringend, mir fällt es nur immer leichter, wenn ich feste Termine oder Tage habe, weil ich sonst alles so schnell aus den Augen verliere. Das ist auch der Grund, wieso ich meine Woche immer gründlich vorplane. 😉

  5. Ganz ehrlich? Das schönste an diesem Roman ist für mich, dass wir fast identischer Meinung über den gesamten Roman sind und ich mich dadurch sehr verbunden mit Dir fühle 😉
    Es ist wirklich genauso, wie Du sagst, ich frage mich, seitdem unsere Re-Read-Reihe gestartet ist, wieso ich eigentlich immer dachte, dass die beiden so eine harmonische und schöne Beziehung haben. Gerade dieser Aspekt der Geschichte hat mich immer so fasziniert und an die Reihe gefesselt.
    Und stimmt, Glastonbury war besser als dieses Buch …
    Dann lesen wir mal weiter, was? Liebe Grüße!

    • Konstanze

      Es fühlt sich wirklich überraschend gut an, dass wir uns über die gleichen Elemente aufregen. 🙂

      Vielleicht hatten wir das Gefühl, weil die Beziehung – für zwanzig Jahre alte Kriminalromane – schon recht ausführlich thematisiert wurde? Oder weil wir die nicht so stimmigen Elemente einfach ausgeblendet haben beim Lesen. *g* Ich glaube, ich würde über so einiges hinweglesen, wenn ich die Bücher einfach so „fressen“ würde, statt sie jetzt etwas aufmerksamer zu lesen, weil ich ja auch darüber mit dir reden möchte.

      Ich muss auch zugeben, dass ich die Bücher immer noch gern mag, obwohl ich gerade so viele Elemente finde, über die ich mich aufregen kann. Und dass Glastonbury und dieser Roman für mich die Tiefpunkte der Reihe waren, ist ja auch keine Überraschung. 😉

      Jupp, weiter geht es! Bleibt es bei drei Kapiteln bis zum nächsten Update?

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