Gemeinsam lesen (14. bis 17. April)

Am vergangenen Osterwochenende wollte ich so viel lesen, bin aber vor allem bei einem längeren beruflichen Manuskript hängengeblieben, während ich gleichzeitig sehnsüchtig auf meine beiden angefangenen Bücher schaute. Also habe ich gestern Abend kurz vor Mitternach noch die Nase in „Greywalker“ gesteckt und gelesen, bis ich kurz nach drei Uhr morgens den Roman beendet hatte – was überraschenderweise dazu führt, dass ich jetzt doch sehr, sehr müde bin. 😉 Trotz meiner Müdigkeit sollte es jetzt für ein Stündchen mit „A Murder Is Announced“ klappen, wo zuletzt die Ankunft von Miss Marple in Chipping Gleghorn angekündigt wurde.

Ich hoffe, es lief für euch in den letzten Tagen besser und ihr hattet ein paar schöne und erholsame Feiertage. 🙂

(Eine Stunde später)
Alles in allem habe ich vermutlich nur eine halbe Stunde gelesen, aber da mir inzwischen regelmäßig die Augen zufallen, muss das für heute auch reichen. Ich finde es nett, dass die Geschichte bislang weniger eine Miss-Marple-Geschichte war (auch wenn sie in den letzten beiden Kapiteln schon eine Rolle gespielt hat) als eine „Detective-Inspector Craddock“-Geschichte. Ich mag Craddock, gerade weil er bei dieser Ermittlung relativ unsicher ist und das Gefühl hat, er kommt mit seinen üblichen systematischen Methoden nicht so recht weiter, aber weil er keinen anderen Weg weiß, wendet er sie natürlich trotzdem an, hält die Ohren und Augen offen und versucht die ganze Zeit darauf zu kommen, was sein Instinkt ihm eigentlich sagen will.

Auf der anderen Seite ist dieser Roman natürlich wieder ein Spiegelbild seiner Zeit und das bedeutet in diesem Fall, dass Miss Marple und Craddock darüber sinnieren wie sehr sich das Leben auf dem Land in den letzten Jahren geändert hat. Nun sind es nicht mehr die eingesessenen Familien, deren Vorfahren mit den eigenen Vorfahren vertraut waren (oder zumindest durch gemeinsame Bekannte in die eigene Gesellschaft eingeführt wurden), nun leben in all den alten Häusern Menschen, deren Vorgeschichte und deren Familien man eigentlich nicht kennt und bei denen man auf ihre eigenen Aussagen angewiesen ist, um mehr über sie herauszufinden. 😉

Mittwoch (15. April)

Das war heute ein seltsamer und anstrengender Tag und die beiden Lichtblicke heute waren die Krankschreibung meines Mannes bis Ende der Woche (so wie es aussieht, rächt sich bei ihm gerade der berufliche Stress der vergangenen Monate) und die Besucher, die ich auf meiner Insel bei „Animal Crossing“ hatte. Zum privaten Lesen hatte ich keine Zeit, dafür habe ich meine „Mittagspause“ damit zugebracht die oberste Reihe meines Wohnzimmer-Bücherregals abzustauben und dabei gleich eine Kiste Bücher aussortiert. Zu dumm, dass momentan der Öffentliche Bücherschrank um die Ecke keinen Platz für meine Bücher bietet, aber eine Kiste mehr oder wenige im Schlafzimmer stört dann auch nicht mehr … Für mich geht es in der kommende Stunde weiter mit Detetive-Inspector Craddock und Miss Marple und wie so oft, wenn ich eine Geschichte schon kenne, fiebere ich auf den nächsten Mord hin, weil ich mich auf bestimmte Szenen freue, die danach kommen werden. 😉

Donnerstag (16. April)

Ich sehr gerade, dass ich gestern ja gar kein Update mehr geschrieben habe … Nun gut. Auch heute war ein seltsamer und anstrengender Tag, aber immerhin habe ich gestern vor dem Schlafengehen „A Murder Is Announced“ ausgelesen (am Ende gibt es doch eine Menge Leichen, wenn man bedenkt, dass das ein netter harmloser Cozy ist 😉 ) und heute Nachmittag – geplant war eigentlich der Vormittag, aber wir wollen mal nicht so sein – habe ich drei Kapitel in „Denn nie bist du allein“ von Deborah Crombie gelesen, den Roman lese ich wieder mit Sayuri zusammen. Außerdem habe ich für heute Abend „Bewitched and Betrothed“ rausgesucht, da ich immer noch Lust auf gemütliche Krimis, aber mal Abwechslung von den Agatha Christies Geschichten gesucht habe. Mal schauen, ob ich in die Handlung reinkomme, seitdem ich die einzelnen Bände mit so großem Abstand lese, habe ich immer etwas Probleme mich zu erinnern, was da gerade im Hintergrund los ist und wie gerade die Beziehung der Protagonistin zu den verschiedenen Charakteren aussieht.

(Eine Stunde später)
Mit Kopfhörern und Musik auf den Ohren lesen klappt erstaunlich gut, allerdings tun mir so langsam die Ohren weh von den vielen Stunden mit Kopfhörern heute. *g* Ich bin eigentlich ganz gut in die Geschichte reingekommen, auch wenn mir bei der Hindergrundhandlung immer noch ein paar Details fehlen. Lily bereitet immer noch ihre Hochzeit vor (gefühlt seit acht Bänden, was aber nicht sein kann, weil sie ihren Liebsten schon einige Zeit kannte, bevor es zur Verlobung kam), ihre Großmutter samt Coven macht immer noch die Stadt unsicher (auch das gefühlt seit Monaten) und Lily selber hat Albträume rund ums Ertrinken und Alcatraz und kurz darauf findet sich auch noch das Sträflingshemd eines Mannes unter den Neuzugängen für ihren Vintage-Shop, der vermutlich aus Alcatraz geflüchtet war. Ich muss gestehen, ich wünschte mir, dass dieses ganze Hochzeitsgedöns endlich vorbei wäre, aber grundsätzlich finde ich das Wiedersehen mit all den Figuren und die Art der Magie in diesen Romanen eigentlich ganz nett. Außerdem gab es gerade eine Entführung und ich freue mich schon darauf, dass ich morgen mehr darüber lesen kann. Jetzt arbeite ich aber erst einmal ein Stündchen, bevor ich mir dann noch eine Runde auf meiner Insel gönne. 🙂

Freitag (17. April)

Zum Lesen bin ich heute nicht gekommen, dafür habe ich gestern meinen Job noch fertiggemacht (und heute gleich den nächsten geschickt bekommen, der aber bis Montag warten kann). Die Woche war (wieder) überraschend anstrengend, aber jetzt ist erst einmal alles erledigt und ich freu mich sehr aufs Wochenende. Wie lief es bei euch? Könnt ihr nun auch einfach die kommenden zwei Tage mit Erholung verbringen oder gibt es noch Sachen, die ihr aus der Woche „mitschleppt“?

Ansonsten muss ich gestehen, dass ich heute tagsüber keine Gedanken an „Bewitched and Betrothed“ verschwendet habe, trotzdem bin ich jetzt gespannt, ob ich mehr zu der Erführung erfahre, die auf der letzten gestern gelesenen Seite passiert ist …

(Ein gutes Stündchen später)
Zu meiner eigenen Überraschung habe ich die vergangene Stunde schön durchlesen können und das sogar ohne Kopfhörer auf den Ohren. Sehr viel mehr gab es zu der Entführung bislang eigentlich nicht zu lesen – alles sind sich einige, dass sie eigentlich nichts wissen – und Lily hat sich für den nächsten Tag mit einer Frau verabredet, die mit ihrer Kristallkugel nach der Entführten suchen wird. Dringend scheint die Suche nach dem armen Opfer ja nicht zu sein … Ich muss gestehen, dass ich mich auf der einen Seite zwar immer noch gut mit der Serie unterhalten fühle, aber so langsam etwas ungeduldig mit der Erzählweise der Autorin werde. Ich habe das Gefühl, dass sie sich nicht entscheiden kann, welche Art von Geschichte sie erzählen will. Es fühlt sich für mich seltsam an, wenn eine Entführung passiert und angeblich alle besorgt um das Opfer sind, aber trotzdem erst einmal diverse andere Dinge getan werden und sehr viel organisatorische Elemente zufällig passieren. Morgen lese ich weiter, jetzt spiele ich noch ein Stündchen und falle dann ins Bett. 🙂

***

Gemeinsam lesen mit …

Kiya
Neyasha
Sayuri

46 Kommentare

    • Konstanze

      Danke! Ich bin gerade ziemlich unkonzentriert, da klappt es mit dem Lesen nicht so gut, aber das ist auch okay. 🙂

        • Konstanze

          Eher der Ehemann und die vielen Nachrichten, die ich seit ein paar Wochen bekommen und bei denen ich das Gefühl habe, ich müsse zeitnah antworten, und die Arbeit, mit der ich nicht so gut vorankomme wie geplant. Aber das wird schon wieder.

          Auf meiner Insel wohnen zur Zeit Pingi (Pinguin), Mareile (Huhn), Lukas (kleiner Vogel), Schwarte (Schwein), Birte (kleine Bärin), Stella (Schaf), Gunnar (Kater), Sandra (Kranich-farbender Strauß), Bea (Hündin) und Ernst (großer Bär). Und bei dir?

          • Bei mir wohnen Pepe und Janine (das waren die Startbewohner), Olivia, Quacks, Thorsten (mal sehen, ob ich den wieder loswerden kann), Hilde und Olga. Deine muss ich dann mal nachschauen, ich kenne ja nicht so viele Bewohner, hauptsächlich die, die ich bei Pocket Camp kennengelernt habe.

          • Konstanze

            Wieso willst du von all deinen Bewohnern gerade Torsten loswerden, obwohl dich Pepe anscheinend nicht stört, obwohl er der selbe Typ ist? *g*

            Ich musste auch ein paar nachschlagen, alle kenne ich auch nicht, obwohl ich in den vergangenen Jahren wirklich viele Bewohner hatte. Aber das ist auch ein bisschen das Problem, die ersten vergisst man irgendwann wieder. Dabei behalte ich sie alle, bis sie mir ein Foto von sich gegeben haben!

          • Konstanze

            Den Quack-Typ finde ich übrigens am schlimmsten, aber auch diese Sorte Nachbarn gehören dazu … 😉

  1. Ich habe am Sonntag ziemlich viel am Balkon gelesen, gestern habe ich dann vor allem Zeit mit Puzzle und Hörbuch verbracht. Auch jetzt höre ich wieder Hörbuch, wobei meine aktuelle Beschäftigung daneben digitales Zeichnen ist.
    Meine derzeitige Hörbuch-Lektüre ist „Odinskind“ von Siri Pettersen, der Auftakt zu einer Fantasytrilogie mit sehr nordischem Charakter. Bis jetzt gefällt mir das Buch sehr gut – es ist eher ruhig, auf die Figuren konzentriert und mit einer stimmigen Welt.

    • Konstanze

      Das klingt nach einem wirklich schönem Feiertagswochenende, Neyasha! 🙂

      Der Titel „Odinskind“ hätte mich vermutlich eher abgeschreckt, deine Beschreibung hingegen klingt gut – ich bin gespannt, was du noch so davon in den nächsten Tagen erzählst.

  2. Über die Trilogie von Siri Pettersen habe ich schon oft nachgedacht und auch schon zweimal mit einer Leseprobe begonnen. Soll ja richtig toll sein, aber irgendwie packt mich der Anfang nicht. Vielleicht überzeugt mich ja das, was du noch dazu schreibst, Neyasha 😉

    • Der Anfang ist ein wenig sperrig. Man wird auch ohne allzu viele Erklärungen in die Welt hineingeworfen und muss sich erst einmal einlesen, bis man eine Vorstellung von der Gesellschaft bekommt, aber ich mag die Stimmung der Welt sehr gern und dass die Figuren sehr stark in ihrer Kultur verhaftet sind.

  3. Ich lese heute mal „inkognito“, ohne eigenen Blogeintrag mit und befasse mich mit der „Merle“-Reihe von Kai Meyer.
    Habe die Reihe damals bei Erscheinen gelesen und jetzt zufällig mitbekommen, dass es ganz neu einen vierten Teil der Reihe gibt und mich daher entschlossen, hier einen Re-Read zu starten.
    Um viertel vor würde ich dann gerne einmal nach Bashu reisen 😉

    • Konstanze

      Neyasha liest auch ohne eigenen Blogbeitrag mit, Sayuri. 🙂 Die Merle-Reihe habe ich nie gelesen und ich weiß auch so gut wie nichts darüber – was gefällt dir denn daran?

      Okay, ich öffne dir dann den Flughafen. 🙂 Es liegen auch ein paar Kleidungsstücke für dich bereit.

      • Ich fand die Reihe damals einfach recht ungewöhnlich, mit zwei relativ unangepassten Heldinnen, einem ganz unerwartetem Venedig und interessanten Wendungen.
        Aber das ist schon lange her – wobei mir schon auf den ersten Seiten die Beschreibungen der Meerjungfrauen gefallen haben – wunderschön, aber mit schauderhaften Gesichtern und messerscharfen Zähnen 😀

        Super, wie schön 🙂 Danke!

        • Auch an dieser Stelle nochmal gute Besserung für Deinen Mann (sag ihm, bei mir ist die Entspannung und Erholung auch erst mit der Krankmeldung gekommen 😉 ) und Dir viel Spaß mit Miss Marple!

          • Konstanze

            Er hat ja immer so gute Ideen für seine Geschichten und so schöne Details, nur springt bei mir selten der Funke über. Aber schön, dass dich der Einstieg schon mal gut unterhalten hat!

            Mein Mann macht gleich meine Insel auf und hält die Konsole wach, damit ich in Ruhe mein Kapitel beenden kann. 🙂 Richtig gut wäre es, wenn er die kommende Woche auch krankgeschrieben würde (und dann direkt in die Urlaubswoche starten könnte), aber dafür geht es ihm vermutlich in ein paar Tagen dann doch nicht schlecht genug. Aber gut wäre so eine längere Erholungszeit vermutlich für ihn …

          • Was, es gibt einen 4. Band der Merle-Reihe? Ich glaube, ich muss auch demnächst einen Re-Read starten. 🙂

  4. Oje, gute Besserung deinem Mann! Dann hoffe ich mal, dass du jetzt zumindest eine schöne Lesestunde hast, wenn du schon tagsüber nicht dazu gekommen bist.
    Bei mir war heute auch relativ viel los im Job, aber immerhin habe ich danach eine kleine Laufrunde und ein Skype-Treffen untergebracht. Jetzt schnapp ich mir wieder mein Hörbuch und pinsle an meiner Karte weiter. 🙂

    • Konstanze

      Danke, Neyasha, ich richte es ihm aus. 🙂 Bislang springe ich noch sehr zwischen Buch und Mail-Nachrichten, aber im schlimmsten Fall gönne ich mir halt wieder ein etwas späteres Schlafengehen, damit ich ein paar Seiten am Stück schaffe. 🙂

      Viel Spaß mit deinem Hörbuch und viel Erfolg beim Kartenpinseln! 🙂

      • Ehrlich gesagt bin ich kaum zum Hörbuch und der Karte gekommen, weil mich dann eine Freundin angerufen hat. Aber jetzt endlich!

        • Konstanze

          Jaha, das kenne ich! Ich habe mich so viel online unterhalten, dass ich so gut wie gar nicht zum Lesen gekommen bin. Aber jetzt fahre ich den Laptop runter und greife noch einmal zum Buch! 🙂

  5. Der Anfang war schon mal schön – wenngleich es etwas erschwerte Bedingungen sind, da mein Freund gerade seine Videokonferenz mit seinen Freunden im Essbereich des Wohnzimmers abhält. Das müssen wir nächstes Mal anders lösen 😉
    Ich mochte einige Reihen von Kai Meyer sehr – die Arkadien-Bände fand ich gut, mal sehen, ob ich mich immer noch begeistern lasse …

    Aber jetzt mache ich mich auf den Weg auf Deine Insel 😀
    Vielleicht schaffe ich es ja bei Gelegenheit nochmal, mich hier anzuschließen…

    • Konstanze

      Das ist doch fein! Und ja, so eine Videokonferenz kann schon etwas ablenkend sein. Die Arkadien-Reihe fand ich auch nur gut in der Grundidee und den Anfang recht vielversprechend, aber richtig gepackt hat sie mich nicht. Ich fürchte, so recht passt es nicht mit mir und Kai Meyer.

      • @Neyasha: Falls Du Sonntag auch am Lesetag teilnimmst und Lust hast, Deinen Re-Read jetzt schon zu beginnen, könnten wir uns austauschen 🙂

        @Konstanze: ich erinnere mich, dass Du das schon früher mal gesagt hast. Mir geht es so ähnlich bei dem Autoren der „Lydias“-Reihe, Christoph Marzi. Da wurde ich auch von Band zu Band enttäuschter…

        • Konstanze

          Ich habe auch wirklich lange nichts von Kai Meyer gelesen, weil ich eigentlich am Ende seiner Bücher immer das Gefühl hatte, dass es für mich nicht gepasst hat. Immerhin regt mich sein Schreibstil – im Gegensatz zu dem von Christoph Marzi (den ich in den bislang angelesenen Büchern deutlich zu schwurbelig-aufgebläht fand) – nicht auf. 😉

          • @sayuri: Ich habe vor, dass ich morgen zumindest für eine Weile am Lesetag teilnehme (am Nachmittag ist eine virtuelle Spielerunde geplant), allerdings glaube ich nicht, dass ich schon mit dem Re-Read beginnen werde. Dafür habe ich gerade zu viele angefangene Bücher.

  6. Du bleibst also weiterhin bei den Krimis. 🙂 Ich hoffe, du hast einen schönen Leseabend!
    Ich habe vorhin ein wenig bei meiner Karte weitergepinselt, werde aber jetzt wieder ein Puzzle beginnen (natürlich mit Hörbuch-Untermalung). Heute habe ich einen Puzzleaustausch mit Lyne gemacht, daher hab ich jetzt wieder Nachschub, hurra!

    • Konstanze

      Ja, auch wenn es dieses Mal ein Krimi mit Magie ist. 😉 Danke! Ich habe mir heute tagsüber immer Kopfhörer mit Musik aufgesetzt, wenn ich mich auf meine Arbeit konzentrieren wollte, das probiere ich jetzt zum Lesen auch mal – vielleicht hilft das gegen die Ablenkung im Raum. 😉

      Oh, wie cool, dass das heute bei euch beiden geklappt hat! Dann wünsche ich dir viel Spaß mit dem Puzzle-Nachschub! Lust hätte ich auch wieder darauf, aber momentan lockt Animal Crossing noch zu sehr, wenn ich nicht lesen, mich aber entspannen will. Bist du weiterhin bei „Odinskind“ dabei? Und wann ja, gefällt es dir immer noch?

      • Leider habe ich Lyne selbst nicht gesehen, da der Austausch über ihren Mann stattgefunden hat, der bei mir in der Nähe arbeitet. Aber immerhin neue Puzzles! Quasi mein Animal Crossing. 😉
        Ja, ich bin noch bei „Odinskind“ – vermutlich noch eine Weile, da es ein ziemliches langes Hörbuch ist und danach gibt es ja noch zwei weitere Teile. Es gefällt mir immer noch sehr gut, gerade hat es auch recht interessante Entwicklungen gegeben.

        Super, dass mit Kopfhörern und Musik das Lesen dann bei dir geklappt hat. Mir hilft Musik beim Lesen auch oft, obwohl ich im Raum ja in der Regel keine Ablenkung habe.

        • Konstanze

          Oh, entschuldige, Neyasha, ich habe deinen Kommentar gestern gar nicht gesehen. (Irgendwie gibt es gerade wieder Schluckauf bei den Kommentar-Benachrichtungen an mein Mailfach.)

          Schade, dass ihr euch nicht kurz treffen konntet, aber es war lieb von ihrem Mann, dass er für euch den Boten gespielt hat! Neue Puzzle für dich! Und ja, der Animal-Crossing-Vergleich ist schrecklich naheliegend, hat man beim Puzzeln doch auch ständig diesen „nur noch eben dieses Teil“-Impuls. 😀

          Ah, dann hast du ja wirklich noch einige Zeit damit zu tun! Ich hoffe, dass du weiterhin so gut davon unterhalten wirst. (Die Hörprobe hat bei mir erst einmal nur ein „Häh?“ erzeugt. *g*)

          Ich bin auch froh, dass das geklappt hat. Momentan habe ich von morgens sieben Uhr (wenn mein Mann aufsteht) bis nachts um zwei (wenn der laut redende Nachbar endlich ins Bett geht) eine Geräuschkulisse in der Wohnung, die es mir schwer macht zu arbeiten oder zu lesen. Auf Dauer geht es mit den Kopfhörern nicht, weil mir sehr schnell die Ohren wehtun, wenn ich sie trage, aber um erst einmal in ein Buch reinzukommen oder eine Stunde konzentriert etwas zu machen, klappt es wirklich gut. 🙂

  7. Oh, die Juliet Blackwell-Reihe sollte ich auch mal weiterlesen – bei mir ist noch nicht mal die Rede von irgendeiner Hochzeit *lach* Das fände ich allerdings auch eher abschreckend, aber darüber muss ich dann wohl hinwegsehen…

    • Konstanze

      Ich weiß nicht mehr, wie weit du mit der Reihe bist, aber sie hat erst Beziehungsprobleme und als die geklärt sind, verlobt sie sich relativ schnell. Das läuft eigentlich so im Hintergrund, aber es läuft für meinen Geschmack schon ein bisschen zu lange im Hintergrund. Ein bisschen gibt mir das das Gefühl, als ob die Autorin nicht wusste, wie sie die Protagonistin und ihren Typen nach der Hochzeit weiterleben lassen sollte.

      • Ach, das ist lästig. Uns kommt es ja sowieso oft seltsam vor, dass in amerikanischen Büchern Hochzeiten immer so wichtig sind, aber das sind eben kulturelle Unterschiede. Dann wäre es mir eigentlich auch lieber, sie würden das hinter sich bringen – verheiratete Paare sind in dem Genre nicht so häufig wie Singles, deshalb fände ich die Konstellation wirklich interessanter.

        • Konstanze

          Das Problem ist vor allem, dass die „Beziehungen“ in diesen Romanen schrecklich oft von Konflikten leben und das kann man ja so nicht weiterschreiben, wenn das Paar endlich verheiratet ist! (Als ob es in Ehen keine Konflikte gäbe und als ob Beziehungen nicht auch ohne diese interessant zu lesen wären. *pfffff*)

          • Unsere Tochter hat heute im Auto „Bibi und der Autostau“ gehört – ich kenne die Geschichten noch von früher und muss heute gerade über Bibis Eltern und ihre Gespräche sehr lachen. Da können die Cozy-Schreiber noch was lernen *g*

          • Konstanze

            Könntest du bitte eine übersetzte Version davon an Juliet Blackwell schicken? Sie hat da wirklich noch das eine oder andere zu lernen! 😉

  8. Yay zur abgeschlossenen Arbeit! Ich muss auch nichts ins Wochenende mitnehmen, muss aber sagen, dass ich sowieso die ganze Zeit versuche sehr strikt zwischen Arbeit und Freizeit (inkl. Wochenende) zu trennen, auch wenn es nicht immer ganz klappt. Ein paar Kollegen von mir arbeiten jetzt im Home Office zu anderen Zeiten, etwa spätabends nochmal oder auch am Wochenende und wenn diese flexiblere Einteilung für sie passt, ist das super. Ich persönlich mag es aber lieber, wenn ich am Nachmittag/Abend klar einen Schlussstrich ziehen und in den Feierabend gehen kann.
    Ich möchte heute mal ein wenig an „Brooklyn“ weiterlesen, nehme aber an, dass ich früher oder später wieder zum Puzzle wechseln werde. 😉

    • Konstanze

      Ich freu mich auch sehr, dass ich das erledigt habe. Ich arbeite immer mal wieder an Wochenenden, wenn es kurzfristige oder terminrelevante Anfragen sind, aber normalerweise kann ich es auch so einrichten, dass ich an Tagen, an denen mein Mann daheim ist, mir frei nehme, und dann ist es kein Problem, dass ich kein seperates Büro habe, sondern in der Regel im Wohnzimmer arbeite. Aktuell ist es halt etwas schwieriger, weil mein Mann so viel mehr hier ist (und dazu kommt noch der laute Nachbar, dessen Tagesrhythmus sich auch nach hinten verschoben hat).

      • Derzeit wird es in einigen Wohnungen ganz schön eng, glaub ich. Eine Kollegin von mir ist auch im ständigen Kampf um den Arbeitsplatz mit ihrem Mann, nachdem sie jetzt beide im Home-Office sind und die Kinder auch noch irgendwo lernen müssen …

        Das, was du von der Entführung und der mangelnden Eile schreibst, hat mich gerade sehr amüsiert und erinnert mich außerdem an ein Buch, aber mir will einfach nicht einfallen, an welches.
        Viel Spaß noch beim Spielen! Ich bin natürlich nach ein paar Seiten wieder beim Puzzle gelandet und dort total versumpft.

        Ich denke, ich werde nächste Woche aussetzen bzw. nur ab und zu dabei sein. Da ich nicht mehr jeden Tag im Home Office arbeiten werde und auch das eine oder andere virtuelle Treffen am Abend habe, wird mir das sonst fast ein bisschen zu stressig.

        • Konstanze

          Ja, das glaube ich auch und ich weiß, dass ich noch Glück habe, weil mein Mann nicht arbeiten muss, sondern „nur“ Freizeitlärm macht, wenn er hier ist …

          Es ist total witzig, dass mich das bei dieser Entführung so stört, aber es ist halt nicht wie sonst, wo eine Leiche gefunden wurde und man daran eh nichts mehr ändern kann. Dieses Mal geht es um einen noch lebendigen und sympathischen Charakter, bei dem ich als Leser einfach das Gefühl haben will, dass alles für ihre Rettung getan wird!

          Wir können grundsätzlich in der kommenden Wochen aussetzen. Es war ja nur dazu gedacht, um etwas Struktur und Ablenkung zu bieten. Stressig soll es nicht sein und ich vermute mal, dass Kiya in der kommenden Woche auch genug um die Ohren hat, wenn ihr Praktikum beginnt. 🙂

  9. Um noch einmal auf die Animal Crossing-Bewohner zurückzukommen… – ich habe gerade erst gesehen, dass du oben zwei Kommentare dazu geschrieben hast.
    Offenbar existiert neben dem Thorsten (den ich meinte) noch ein Torsten (den du meintest) 😉 Mein Thorsten ist eine Art Mammut im Leopardenhemd und irritiert mich irgendwie. Von der Schlafmützen-Persönlichkeit hätte ich zwar sehr gerne jemanden, aber nicht unbedingt diesen…

    Bea habe ich inzwischen auch auf einer Insel getroffen, aber ich habe sie nicht eingeladen, weil sie recht langweilig wirkte. Dafür habe ich zwei neue Miesepeter gefunden ^^

    • Konstanze

      Ah! Wie ärgerlich! (Mir wurde gerade lang und breit erklärt wie das passiert sein könnte – inklusive ein paar nicht so netter Kommentaren zum Thema Recherche – aber ich finde es trotzdem ärgerlich. *g*) Die Schlafmützen finde ich eigentlich nett, aber du hast recht, manche davon können erstaunlich irritierend sein. Ich glaube, es liegt an der Gestik und Mimik, weil mir diese Irritation zum Teil sogar bei Nachbarn vorkommt, deren (wortgleiches) Gegenstück mich weniger stört. Wobei ich grundsätzlich eigentlich schon alle Figuren mag und mich am ehesten an den Typen störe, die ich persönlich als „Schönlinge“ bezeichne.

      Miesepeter! Ich liebe die Grumpys! In meinem alten Spiel hatte ich mal das Dorf ausschließlich mit männlichen Wölfen bewohnt, das war zwar etwas monoton, aber auch irgendwie sehr cool. 😀

      • Damit kann man ja auch nicht rechnen, ist doch doof, fast gleiche Namen zu wählen. Auf Englisch heißen sie Teddy und Tucker. Ich vermute, da hat man beim Übersetzen nicht aufgepasst. Von den Schlafmützen würden mir vielleicht Viktor oder Ronaldo gefallen, aber wer weiß, ob die mal auftauchen.

        Ich hätte schon gerne eine Mischung, aber die Sportlichen und die Ausgeglichenen interessieren mich am wenigsten. Die Wölfe gefallen mir! Ich versuche gerade, mit einer Amiibo-Karte Grimm in mein Dorf zu locken. Vielleicht kann er Thorsten verjagen…

        • Konstanze

          Naja, man hätte im System nach zwei Schreibweisen suchen können statt nur nach einer, wie mir mein Mann gestern lang und breit und sehr … emotional erklärte. 😉

          Viktor ist süß, den hatte ich gerade erst vor kurzem in meinem alten Dorf, und Grimm gehört zu meinen Lieblingen – ich bin so gespannt, welches Haus er in dieser Version haben wird! Wenn du sonst keinen freien Platz mehr hast, kann er auf jeden Fall Thorsten verjagen! Auch wenn du ihn dafür dreimal einladen und überreden musst … *g*

          • Morgen zieht Grimm ein – und Thorsten packt bereits die Koffer 😉 Ich kann ja mal ein Bild seines Häuschens machen.

          • Konstanze

            Vor Montag wird das mit dem Bild nichts, denn Grimm muss ja noch seine Umzugskartons auspacken. Aber ja, ich würde gern ein Foto von seinem Häuschen sehen. 😀

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