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Lese-Sonntag Dezember 2019/Arianas Adventslesen – 3. Advent 2019

Heute ist der dritte Sonntag im Dezember und somit der letzte Lese-Sonntag in diesem Jahr! Die meisten von uns machen gleichzeitig bei Arianas Adventslesen mit (die beiden Sachen ergänzen sich ja gut), trotzdem werde ich wie immer eine Liste der teilnehmenden Personen unten anhängen, damit der Zugriff auf die heute mitmachenden Blogs einfacher ist. 🙂

Meine Woche lief nicht ganz so rund wie ich gehofft hatte, aber immerhin habe ich mir regelmäßig Lesezeit gönnen können („Die Grenze“ ist inzwischen ausgelesen und rezensiert) und etwas Adventsdeko habe ich auch rausgekramt und aufgestellt. Außerdem sind gestern alle Weihnachtsgeschenke und -karten bei der Post gelandet und am Nachmittag haben mein Mann (der sein Überstundensoll für die Woche schon am Mittwoch erfüllt hatte) und ich endlich mal wieder eine Brettspielrunde eingelegt. Was den heutigen Tag angeht, so habe ich wieder sehr, sehr viel Sofazeit mit Büchern, Strickzeug und der einen oder anderen Konsole geplant. Aber erst einmal starte ich mit einer Kurzgeschichte in den Morgen und dann wandere ich in die Küche, um das Chaos vom gestrigen Abend zu beseitigen.

Update 10:00 Uhr

Sonntagmorgen sieht bei uns in letzter Zeit so aus, dass ich versuche ganz, ganz leise zu sein, um meinen Mann nicht zu wecken, der dringend Schlaf nachholen muss. Irgendwie sorgt das aber dafür, dass ich meine ersten wachen Stunden vor allem auf dem Sofa verbringe und mich mit dem Internet beschäftige, was deutlich weniger befriedigend ist als die dringensten Haushaltssachen eben zu erledigen, um dann zu lesen. Immerhin habe ich die Kurzgeschichte „Per Aspera Ad Astra“ von Katherine Locke gelesen. Eine SF-Geschichte, in der die Protagonistin Lizzie mit ihrem inneren Krieg fertig werden muss, um zu verhindern, dass ihre Stadt und ihre Familie bei einem feindlichen Angriff zerstört wird. Ich … „mochte sehr“ ist hier der falsche Ausdruck … ich fand es beeindruckend, wie die Autorin Lizzies lähmende Angst vor eigentlich allem dargestellt hat und wie es trotzdem stimmig war, dass Lizzie sich aufmacht, um ihre Stadt zu retten. Da mein Mann inzwischen aber aufgestanden ist, werde ich jetzt aber doch endlich in die Küche flitzen und mir – nach dem Abwasch und dem Zusammenlegen der gestrigen Kochwäsche – was zum Frühstück machen. Ich habe heute erstaunlich früh Hunger … *g*

Update 13:00 Uhr

„Erstaunlich früh Hunger“ haben scheint trotzdem nicht zu reichen, damit ich auch ein frühes Frühstück auf die Reihe bekomme. *g* Erst habe ich noch meine Kommentarrunde beendet, dann die Wäsche zusammengelegt, die gestern liegengeblieben ist, und das Geschirr abgewaschen. Dann habe ich mich mit meinem Frühstück (inklusive Adventskalender-Leckerei) hingesetzt, die Kerzen im Wohnzimmer angezündet und die Nase in mein Buch gesteckt. Ich muss gestehen, dass ich mit „Bitten“ von Kelley Armstrong nicht ganz so glücklich bin. Ich hatte mir das Buch gewünscht, weil ich herausfinden wollte, ob ich die Romane der Autorin ebenso sehr mag wie ihre Kurzgeschichten, aber im Moment fürchte ich, dass das nicht der Fall ist. Trotzdem möchte ich den Roman eigentlich beenden, weil ich hoffe, dass meine Desinteresse vor allem damit zusammenhängt, dass Kelley Armstrong in diesem Reihen-Auftakt noch nicht richtig in ihrer Welt und Geschichte angekommen ist. Wobei ich auch zugeben muss, dass ein Teil meiner Unzufriedenheit mit „Bitten“ damit zusammenhängt, dass ich eine am Anfang eingeführte Nebenfigur sehr mochte, von der ich aber weiß, dass sie nicht weiter vorkommen wird, während ich einen anderen Charakter ganz fürchterlich finde und der natürlich die größte Rolle neben der Protagonistin spielt. Das sind Dinge, die sich nicht ändern werden, aber vielleicht finde ich den zweiten Charakter im Laufe der Zeit ja nicht mehr so schlimm … Bislang ist es allerdings so, dass ich ein paar Seiten lese und dann das Buch wieder weglege, um andere Dinge zu tun. Außerdem liegt da ein weiterer Roman in Reichweite, dessen Anfang ich wirklich hinreißend fand … *seufz*

Update 16:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich mir einen Wecker gestellt, um mal dafür zu sorgen, dass ich eine halbe Stunde am Stück in „Bitten“ lese, statt den Roman ständig wieder aus der Hand zu legen. Danach habe ich die Tatsache ausgenutzt, dass mein Mann lieber im Nebenzimmer sein neues Brettspiel („Mezzo“ – nichts für mich, wie er sagt, aber dafür mit Ein-Spieler-Modus spielbar) ausprobiert hat, und habe zum Strickzeug gegriffen und die Buchverfilmung „Tage wie diese“ bei Netflix geschaut. Ich mochte die drei Romanteile, die von drei unterschiedlichen Autor.innen geschrieben wurden, vor Jahren eigentlich gleich gern (HIER ist ein Leseeindruck von mir zu dem Buch zu finden) und hatte nicht das Gefühl, ich würde einen Handlungsstrang bevorzugen. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich mich nach acht Jahren auch nicht detailliert an die Handlung erinnere und vor allem noch weiß, dass ich das Gefühl hatte, das John Green eigentlich immer die gleiche Geschichte erzählt (was okay ist, denn das kann er und so weiß man, was einen erwartet).

Äh, wo war ich? Ach ja, ich erinnere mich nicht mehr so gut an die Handlung, aber in der Verfilmung tauchten eine Menge Dinge auf, an dich ich mich erinnert hätte, wenn ich sie in dem Buch gelesen hätte. Was der Grund ist, warum ich grundsätzlich mit Buchverfilmungen nicht so glücklich bin, auch wenn ich hier immerhin sagen kann, dass ein paar Elemente besser waren, als ich sie bei der Romanhandlung in Erinnerung hatte, während andere Dinge für mich beim Lesen deutlich weniger Fremdscham hervorgerufen hatten als beim Schauen … Alles in allem kein Film, den ich in Erinnerung behalten werde, womit er irgendwie wieder zum Roman passt. *g* Jetzt Tee und Kekse und eine Kommentarrunde!

Update 21:30 Uhr (Letztes Update)

Wie geplant hatte ich mir nach dem letzten Update Tee und Kekse gegönnt und dabei eine Blogrunde gedreht. Als ich damit fertig war, habe ich wieder zu „Bitten“ gegriffen und fand anfangs sogar, dass die Handlung jetzt endlich etwas anzieht, weil leichte Krimielemente eine Rolle spielten. Dann bin ich allerdings über eine Szene gestolpert, die ich nicht akzeptabel fand, weshalb das Buch nun ungelesen aus meinem Bestand fliegt. Ich kann mit schwierigen Sexszenen in Urban-Fantasy-Romanen leben, solange mir die Autor.innen gute Begründungen dafür geben, aber wenn es auf „ich ignoriere dein Nein und fessel dich, um mit dir Sex zu haben, denn du willst es doch auch“ hinausläuft, dann reicht es mir – vor allem, wenn es keinerlei für mich akzeptable Hintergründe für dieses Verhalten gibt. Um mich wieder zu beruhigen habe ich dann erst einmal zu „Animal Crossing“ gegriffen.

Mein Charakter ist für die Adventszeit gut ausgerüstet (und hat ihre Haare schon gefärbt, um am 24. den Job von Chris dem Rentier zu übernehmen und im Weihnachtsmann-Kostüm Geschenke zu verteilen 😉 ). Noch 96 Tage bis „Animal Crossing: New Horizon“ für die Switch erscheint (nicht, dass ich die Tage zählen würde, weil ich mich so auf das neue Spiel freue … *g*). Nach dem Spielen hatte ich noch etwas Zeit, bevor ich mit dem Kochen des Abendessens anfangen musste, also habe ich zu „Wintersonnenwende“ gegriffen. Ich habe seit Tagen total große Lust auf das Buch und ich will mir meinen anderen Roman („Nevermoor“) noch etwas aufheben, also gönne ich mir diesen einen Band von Susan Cooper.

Das Kochen hat heute ziemlich lange gedauert (ich unterschätze jedes Mal, wie viel Zeit man braucht, um kleinblättriges Grünzeug zu putzen), aber die Grünkohl-Pasta hat definitiv geschmeckt. Ich weiß nur nicht, ob ich mir die Arbeit noch einmal machen wollen würde. Die Entdeckung für mich war dabei ehrlich gesagt vor allem der „vegane Parmesan“ aus Cashewkernen, Knoblauch und etwas Salz – der war wirklich lecker und das merke ich mir für den Fall, dass ich mal wieder Lust auf Pasta, aber keinen Parmesan im Haus habe. Jetzt drehe ich erst einmal eine abschließende Blogrunde und dann werde ich bis zum Schlafengehen die Nase in meine Bücher stecken.

Ich wünsche euch einen angenehmen Start in die kommende Woche! Lasst euch keinen Stress machen und gönnt euch – soweit wie möglich – kleine Auszeiten zum Erholen (und Lesen)! 🙂

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Heutige Mitleserin:

Sayuri
Natira
JED
Ariana
Anette
Sunny
Neyasha

Deborah-Crombie-Lesetag (7) – Von fremder Hand

Nachdem Sayuri und ich inzwischen beide „Böses Erwachen“ beendet haben, beginnen wir heute mit „Von fremder Hand“. Ich muss zugeben, dass ich mich auch hier an relativ wenig erinnere, was dieses Mal daran liegt, dass ich den Roman (ebenso wie den neunten Teil) beim ersten Lesen nicht mochte und deshalb auch deutlich seltener gelesen habe als die anderen Deborah-Crombie-Titel. Alles, woran ich mich noch erinnere, ist, dass sich diese Geschichte um eine Person dreht, die Texte, die von einem mittelalterlichen(?) Mönch niederschreibt, und sich darum eine Art Kult bildet (bei dem Teil bin ich mir nicht so sicher). Für mich bildet dieses Buch den Tiefpunkt der Reihe – ich bin gespannt, ob das nach dem erneuten Lesen so bleibt, oder ob ich überraschenderweise Elemente finde, die ich doch mögen werde. 😉

Wie immer kommt hier die Warnung, dass dieser Beitrag nur für Leute geeignet ist, die den Roman schon kennen oder keinerlei Probleme mit Spoilern haben, denn Sayuri und ich werden uns hemmungslos über die Geschichte austauschen. Ansonsten bin ich gespannt, wie viel Konzentration ich in den nächsten Stunden aufbringe, da ich auf Paketboten warte und mich das immer sehr unruhig macht, weil die örtlichen Boten recht unzuverlässig sind.

Update 12:00 Uhr

Es ist schwierig für mich unbefangen an ein Buch heranzugehen, das ich seit so vielen Jahren als „Tiefpunkt“ der Reihe in Erinnerung habe – obwohl ich kaum noch Erinnerungen an den Inhalt habe. *g* Ich bemühe mich wirklich unbefangen an die Geschichte heranzugehen, finde aber Jacks Reaktion auf die lateinischen Texte, die er unbewusst produziert, etwas extrem, auch wenn Deborah Crombie versucht das mit einem „Gefühl“ zu hinterlegen, das dafür sorgt, dass Jack die Vorgänge nicht einfach verdrängen/ignorieren kann. Ebenfalls finde ich es etwas seltsam, dass Nick bei seinem ersten Gespräch mit Jack so schnell auf den Gedanken kommt, dass dieser genau wie Frederick Bligh Bond paranormale Botschaften erhält. Frederich Bligh Bond hat mich dann erst einmal vom Lesen abgelenkt hat, weil ich durch eine Online-Recherche meine Erinnungen an ihn auffrischen musste und nun bin ich irritiert, weil in dem englischen Wiki-Artikel behauptet wird, dass er Botschaften durch ein Medium bekam, während in „Von fremder Hand“ gesagt wird, dass er selber – mit Hilfe eines Freundes – das „automatisches Schreiben“ beherrschte.

Ansonsten finde ich es gerade überraschend anstrengend, dass die Autorin einem erst einmal eine ganze Reihe von Personen vorstellt. Jede Figur hat zwar auch ihren ganz eigenen Ton, aber da ich etwas unruhig bin, würde ich gerade gern lieber länger bei einem Charakter bleiben. Immerhin freue ich mich über das Wiedersehen mit Winnie und mochte es, wie Jack an sie denkt und wie er in Gedanken ihr erstes Treffen noch einmal durchspielte. Außerdem hatte ich gar nicht mehr in Erinnerung, dass es für Gemma so schwierig war den Entschluss zu fassen, dass es Zeit für den nächsten Karriereschritt sei. Aber zu Beginn dieses Buches zögert sie, weil das bedeuten würde, dass sie nicht länger mit Duncan zusammenarbeiten würde und weil sie nicht weiß, wie Duncan darauf reagieren wird. Insgesamt bleibt es momentan dabei, dass ich kaum Erinnerungen an die Geschichte habe – stattdessen habe ich bislang einen Haufen Leute kennengelernt, den ich erst einmal zuordnen muss, wobei Winnie sich als roter Faden erweist, denn sie scheint diejenige zu sein, zu der fast alle eine Beziehung haben.

Update 14:00 Uhr

Sehr weit bin ich heute mit dem Roman nicht gekommen, aber ich denke, ich habe jetzt so gut wie alle relevanten Personen kennengelernt und ein Gefühl für ihren jeweiligen Charakter und ihre Ansichten bekommen. Und ich muss mich berichtigen, Deborah Crombie klärt dann relativ schnell noch auf, dass nicht Bligh Bond, sondern sein „helfender“ Freund derjenige war, der das automatische Schreiben praktizierte. Außerdem bin ich etwas grummelig, weil wir als Leser das Gespräch zwischen Gemma und Kincaid, in dem es um ihre Bemühungen um eine Beförderung geht, nicht mitbekommen hat. Wieso hat die Autorin dann das Thema überhaupt aus Gemmas Sicht aufgebracht, wieso ist sie nicht gleich an dem Punkt eingestiegen, an dem sich Duncan und Kit darüber unterhalten? Alles in allem packt mich die Geschichte noch nicht, aber da es inzwischen in dem Kreis, der sich rund um Jack gebildet hat, knirscht, bin ich neugierig darauf, wann endlich etwas passiert, das dafür sorgt, dass Duncan hinzugezogen wird.

Jetzt höre ich für heute aber erst einmal auf mit dem Lesen, denn sonst ist das letzte bisschen Tageslicht weg, bevor die Wohnung einigermaßen sauber ist. 😉

Mittwoch, der 27. November
Update10:45 Uhr

Heute steige ich etwas verspätet in die gemeinsame Leserunde mit Sayuri ein, da mein Wuseln in der Küche etwas länger gedauert hatte als geplant. Dafür habe ich das Abendessen für heute schon vorgekocht und mein Frühstück fertig gemacht und kann mich jetzt ungestört mit meinem Buch einrollen. 😉 Ich muss gestehen, dass ich seit Freitag nicht einmal an „Von fremder Hand“ gedacht habe. Die Geschichte hinterlässt bei mir nicht genügend Spuren, um mich auch zwischen den Lesestunden zu beschäftigen (während mich mein „Zweitkrimi“ sogar bis in den Schlaf begleitet). So ganz ohne Grund habe ich diesen Band der Kincaid-und-James-Reihe also doch nicht als den schlechtesten Roman von Deborah Crombie in Erinnerung. Wie Sayuri auch, finde ich den esoterische Anteil nicht stimmig. Mir kommt Jack zwar glaubwürdig vor, aber ich glaube der Autorin nicht, dass mit ihm die Dinge passieren, die sie schildert. Ansonsten muss ich schon etwas genauer darüber nachdenken, um mich an Details aus den ersten vier Kapiteln zu erinnern und abgesehen davon, dass ich Winnie wirklich mag, bleibt nur eine vage Furcht um Faith, weil ich ihr Verhältnis zu Garnet wirklich ungesund finde.

Update 12:00 Uhr

Dank Gemmas Beförderung taucht nun Doug Cullen in der Geschichte auf bzw. er wurde einmal kurz erwähnt – darüber freu ich mich, ich weiß gar nicht mehr, wie seine erste Zeit als Duncans Sergant war, aber ich mag die Figur und hoffe, dass es bald mehr von ihm (und Gemma und Duncan) zu lesen gibt. (Dass Gemma schon so früh in ihrer Beziehung befürchtet schwanger zu sein, hatte ich auch komplett vergessen.) Ansonsten bin ich jetzt gerade erst mit dem siebten Kapitel fertig geworden, weil ich mich kurz von einer Recherche zum Thema Straußenfeder-Staubwedel habe ablenken lassen, und hoffe, dass die Geschichte nun mit Winnies Unfall endlich etwas Fahrt aufnimmt. Diese ganzen Vorahnungen bei den diversen Beteiligten und die unausgesprochenen Verbindungen und Erwartungen, die die Charakter miteinander verknüpft, finde ich in diesem Roman wirklich etwas zu viel. Wobei es immerhin nett zu lesen ist, dass sich so viele Leute Gedanken um Faith machen und sie beschützen wollen, auch wenn kaum eine dieser Personen uneigennützig handelt. Für heute beende ich erst einmal das Deborah-Crombie-Lesen, aber vielleicht schaffe ich morgen noch ein Kapitel oder so, damit ich am Freitag wieder ungefähr auf dem gleichen Stand wie Sayuri bin.

Freitag, der 29. November
Update 13:30 Uhr

Ich fürchte, es bleibt dabei, dass mich die Geschichte von „Von fremder Hand“ nach dem Weglegen des Buches nicht länger beschäftigt. Ich habe sogar regelmäßig beim Weiterlesen einen leichten Moment der Orientierungslosigkeit, weil ich mich nicht daran erinnern kann, was als letztes passiert ist. Ganz so schlimm wird es heute nicht sein, denn 1. habe ich erst gestern Abend das achte und neunte Kapitel gelesen, damit ich heute auf dem selben Stand bin wie Sayuri, und 2. zieht die Handlung endlich etwas an, nachdem Winnie angefahren wurde und Faith in verwirrtem Zustand bei Jack aufgeschlagen ist. Außerdem Duncan und Gemma auf dem Weg nach Glastonbury, so dass das Ganze jetzt hoffentlich in den kommenden Kapiteln mehr an einen Krimi erinnern wird. 😉

Update 14:30 Uhr

Heute komme ich wirklich deutlich besser voran, als an den letzten Tagen, was damit zusammenhängt, dass endlich mehr in der Geschichte passiert. Nicht nur, dass Winnie angefahren wurde und es mehrere Verdächtige gibt, sondern inzwischen ist auch Garnet ermordet aufgefunden worden. Und auch wenn ich mich nicht mehr an die Handlung erinneren kann, verhält sich Andrew (Winnies Bruder) momentan so verdächtig, dass ich mir sicher bin, dass er nichts mit den Morden zu tun hat.

Update 16:10 Uhr

Und das war es dann auch schon für mich mit „Von fremder Hand“. Es bleibt dabei, dass ich Winnie und Jack sehr mag, und nachdem die Geschichte mit dem Eintreffen von Gemma und Duncan in Glastonbury an Fahrt aufnahm, habe ich den Roman auch gern gelesen. Die Auflösung der verschiedenen Geheimnisse fand ich allerdings etwas unbefriedigend. Dass Andrew der Vater von Faith Kind ist, war von langer Hand abzusehen, dass er sich am Ende so unreif und dumm benimmt, finde ich weiterhin nervig. Ansonsten fand ich das Motiv für den Mord an Garnet etwas schwach. Die Verheimlichung einer Tat, die vor mehreren Jahren stattfand, ist zwar ein klassisches Mordmotiv, aber so viel hätte der Täter durch das Eingeständnis der damaligen Fahrerflucht meiner Meinung nach nicht zu verlieren gehabt. Ein bisschen frage ich mich, wie es langfristig mit Fiona weitergehen wird – auf der anderen Seite gehe ich davon aus, dass Winnie sich schon um ihre Freundin kümmern wird. Alles in allem bleibe ich dabei, dass dieser Band für mich der schwächste der Reihe ist, weil die esoterischen Elemente der Krimihandlung ebenso wenig wie dem Erzähltempo gut getan haben.

Lese-Sonntag November 2019

Bislang bestand der November aus einer guten Mischung aus „viel gearbeitet“ und „viel gelesen“, was dazu geführt hat, dass ich in den letzten Wochen so langsam all die Stapel mit angefangenen Bücher etwas mehr in den Griff bekommen und mich dafür auf den einen oder anderen Bibliotheks-Titel gestürzt habe. Neben drei weiteren Büchern, die ich in den nächsten Tagen lesen muss, wenn ich sie nicht ungelesen in die Bibliothek zurückbringen will, habe ich hier noch ein paar Romane, die ich in den letzten Wochen aus dem SuB und dem Bücherregal gezogen habe, weil ich sie gern lesen wollte. So richtig weiß ich noch nicht, wonach mir heute ist, aber Auswahl habe ich ja genug. Vorher gibt es aber erst einmal eine Kurzgeschichte aus der „A Thousand Beginnings and Endings“-Anthologie, die in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen ist. Außerdem wäre es vermutlich nicht schlecht, wenn ich gleich einmal kurz in die Küche husche, um das Geschirr von gestern Abend in Angriff zu nehmen (und eine Portion noch nicht verarbeiteter Plätzchenteig ruht auch noch im Kühlschrank). Ich wünsche euch erst einmal einen schönen und entspannten Start in den heutigen Lesetag und erinnere euch jetzt schon einmal daran, dass der Lese-Sonntag im Dezember auf den 15. fällt. 😉

Update 12:00 Uhr

Orangen-Mäuse

Ich bin mir nicht sicher, ob mir „Still Star-Crossed“ von Sona Charaipotra gefallen hat, denn auf der einen Seite wirkt die Geschichte zwar romantisch (vor allem, wenn man die „Basisgeschichte“ von Mirza und Sahiba im Hinterkopf behält und sich vorstellt, dass die beiden Liebenden über die Jahrhunderte immer wieder eine Chance auf ein Happy Ende bekommen – und es immer wieder von neuem verbocken), auf der anderen Seite hat der Protagonist der Geschichte etwas von einem Stalker, weil er in der Protagonistin Taara seine verlorene Liebe wiedererkennt und nun natürlich alles tun will, um endlich mit ihr zusammen sein zu können. Schwierig, aber immerhin eine Geschichte, die ich nicht so schnell vergessen werde.

Zimt-Schildkröten

Ansonsten war die Küche zwischendurch sauber und danach habe ich mich mit (eigentlich bewährtem) Plätzchenteig rumgeärgert, der heute seltsam brüchig und so gar nicht gut zu verarbeiten war. Aber jetzt ist er weggebacken und ich hoffe sehr, dass die Ergebnisse heute Nachmittag schmecken. Außerdem habe ich mir zum Frühstück ein paar Seiten in „Howl’s Mowing Castle“ von Diana Wynne Jones gegönnt. Ich liebe den Anfang dieser Geschichte so sehr und ich hatte heute solche Lust darauf, obwohl es so viel vernünftiger wäre, wenn ich ein paar Bücher vom SuB anfangen würde. Aber Vernunft spielt beim Bücherhorten und -lesen bei mir ja eh keine so große Rolle. 😉 Kommentiert habe ich auch eine Runde und jetzt rolle ich mich wieder auf dem Sofa zusammen und entspanne mich mit Sophie, die demnächst in ein magischen Schloss eindringt (und dann behaupten wird, dass sie die neue Putzfrau sei). 😉

Apfel-Milchreis mit Zimt

Update 16:00 Uhr

Nach dem letzten Update haben mein Mann und ich – dank eines Anstupers durch Ariana – erst einmal einige Zeit damit verbracht herauszufinden, ob wir unsere Stereoanlage und unseren Laptop per Bluetooth verbinden können. Da hat geklappt und nachdem die Verbindung nun steht, sollte es in Zukunft relativ einfach möglich sein, dass ich nun meine (Audible-)Hörbücher über die Lautsprecher der Anlage höre und nicht mehr darauf angewiesen bin, dass ich mit Kopfhörern in den Ohren rumlaufe. Vielen Dank für die Anregung, Ariana! 🙂

Nicht die schönste Ausgabe von „Howl’s Moving Castle“, aber ich hänge wirklich an diesem Buch. 🙂

Als ich mich dann wieder auf dem Sofa einrollen wollte, hielt eine hupende Kolonne vor der Tür, Instrumente wurden ausgepackt und die Brautentführung der Nachbarstochter aus dem Hinterhaus nahm ihren Lauf. Auch wenn keine dieser Traditionen rund um Hochzeiten noch besonders zeitgemäß ist, muss ich doch zugeben, dass die ganze Aktion hübsch anzuschauen war, weshalb wir auch aus dem Fenster schauten bis die Braut davonfuhr. Wobei ich überrascht war, wie laut die Musik ist, wenn man sie nicht nur von der Straße aus hört (was hier im Viertel jetzt nicht so selten der Fall ist), sondern gleichzeitig noch aus dem eigenen Treppenhaus. *g* Dann ging es aber wirklich mit Buch und Tee aufs Sofa. Jedes Mal, wenn ich zu „Howl’s Moving Castle“ greife, finde ich es großartig zu lesen, wie befreiend es für Sophie ist eine alte Frau zu sein. Zum ersten Mal in ihrem Leben hat sie nicht das Gefühl, sie müssen den Erwartungen ihrer Familie/Umgebung gerecht werden, sondern sie macht einfach wonach ihr ist – und wenn man sie deswegen für verrückt halten sollten, dann ist es auch egal, denn alte Frauen werden oft als sonderlich, verrückt oder verwirrt abgetan.

Orangen-Maus, Zimt-Schildkröte und Schokoladen-Katze. 😉

Neben „Howl’s Moving Castle“ habe ich ansonsten noch die Geschichte „A Recipe for Magic“ von Kate Howard und Fran Wilde gelesen, die (schon vor zwei Jahren) auf dem B&N-Blog veröffentlicht wurde. Die Handlung wird erzählt aus der Sicht von Esmé, der Besitzerin der Night & Day Bakery – wo Backen und Magie Hand in Hand gehen, und aus der Sicht von Lux, Esmés neuer Auszubildenden, die anfangs so glücklich war diesen Ausbildungsplatz zu finden. Doch nachdem ihr ein Missgeschick nach dem anderen passiert, fürchtet sie, dass sie ihren Ausbildungsplatz verliert, ihre letzte Chance mehr über Magie zu lernen und den einzige Ort, an dem sie sich noch Zuhause fühlt. Ich mochte die Geschichte sehr, vor allem war es schön zu lesen, wie viel Mühe sich Esmé gibt, damit Lux sich wohlfühlt, etwas von dem Kummer aus ihrer Vergangenheit loslässt und bereit ist all die Dinge über Magie und Backen zu lernen, die Esmé ihr beibringen will. Vor allem mochte ich aber die Verbindung, die Esmé mit ihrer Bäckerei, mit ihrem Ofen und all den anderen Utensilien hatte, die sie tagtäglich für ihre Arbeit verwendet. Das war eine wirklich hübsche Geschichte! 🙂

Update 19:15 Uhr

Von den vergangenen gut drei Stunden habe ich ungefähr zwei mit Sofaschlaf verbracht. Das war anscheinend nötig, nachdem die letzten Nächte etwas kurz waren. 😉 Jetzt flitze ich in die Küche und während das Essen im Ofen ist, drehe ich eine Blogrunde und schaue, wie es euch heute Nachmittag erging.

Update 22:00 Uhr

Kartoffeln und Rote Beete aus dem Ofen mit Feta und Thymian

Die letzten Stunden sind mit Kochen, Essen, Kommentare schreiben und beantworten und natürlich Animal-Crossing-Spielen schnell vergangen. Ich mag, wie mein Animal-Crossing-Charakter gerade aussieht, obwohl ich die Frisur normalerweise scheußlich finde. Aber mit dem Outfit passt alles erstaunlich gut zusammen. *g* Den Rest meines Abends werde ich wohl weiterhin mit „Howl’s Moving Castle“ verbringen und da die anderen schon ihr letztes Update geschrieben haben, war es das hier auch für mich.

Ich habe mich darüber gefreut, dass wir heute wieder in so netter Runde gemeinsam gelesen und den Tag verbracht haben! Habt einen schönen Start in die Woche, passt gut auf euch auf und gönnt euch ab und an eine Auszeit. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Natira
JED
Ariana
Sunny

Herbstlesen im Oktober (So., 27. Oktober)

Da für den 31. kaum einer Zeit und Interesse angemeldet hat (was bei einem Wochentag mehr als verständlich ist), ist heute also schon der letzte Tag des Herbstlesens 2019. Ich freu mich sehr darüber, dass wir noch einen gemeinsam Sonntag miteinander verbringen können (und verweise vorsichtshalber schon mal auf den Lese-Sonntag am 17. November). Bevor ich noch mehr Sätze mit eingeschobenen Klammerbemerkungen produziere, schiebe ich die gestern angesetzten Brötchen in den Ofen und greife ich dann erst einmal zu meiner Anthologie und schaue, was die nächste Kurzgeschichte mir zu bieten hat. 😉

Update 10:00 Uhr

Die Brötchen sind fertig (wenn sie schmecken, mache ich das nächste Mal nur die Hälfte des Teigs und nehme deutlich weniger Hitze als im Rezept steht), der Abwasch erledigt, die Wäsche von gestern Abend weggeräumt und meine erste Kurzgeschichte des Tages habe ich auch gelesen. Lori M. Lee greift in „Steel Skin“ eine Geschichte der Hmong („The Woman and the Tiger“) auf und erzählt eine SF-Handlung, in der die fünfzehnjährige Protagonistin Yer vor einem Jahr bei einem Aufstand der Androiden ihre Mutter verloren hat. Ihr Vater ist seitdem nicht mehr der Selbe, er ist verschlossen, antriebslos und abweisend, obwohl Yer ihn nun mehr den je benötigt. Richtig unheimlich wird es, als er nach einer Reise zurückkommt und sich noch weniger als zuvor um Yer kümmert, bis in ihr der Verdacht aufkommt, dass die Person, mit der sie zusammenlebt, nicht mehr ihr Vater ist … Ich mochte die Geschichte sehr, sie ist voller Wut und Trauer, Freundschaft und Vertrauen und präsentiert ein wirklich überraschendes und cooles Ende. 🙂

Nach dem Lesen der Geschichte habe ich die Tatsache genutzt, dass mein Mann heute länger geschlafen hat und mir Musik angemacht und zu meinem Strickzeug gegriffen. Das Tuch habe ich schon vor einer Weile angefangen, hatte aber in letzter Zeit keine Gelegenheit für „Stricken mit ein bisschen mehr Denken als sonst“ und stattdessen in der Regel eher zu den Socken gegriffen, die ich aktuell für meinen Mann stricke. Wenn mein Mann mit seinem Frühstück fertig ist, werden wir wohl erst einmal eine Runde zusammen puzzeln. Den Hellboy hatten wir in der vergangenen Woche beendet und nun haben wir uns als nächstes unser letztes (noch eingeschweißtes) Elzupp! vorgenommen. Da es heute draußen sehr dunkel ist und bestimmt bald wie aus Eimern schütten wird (mein Mittleid gilt den armen Läufern, die heute beim Frankfurt Marathon starten), wird es heute etwas anstrengend für die Augen. Aber wir denken, dass das schon klappt wenn wir einfach vormittags und nachmittags eine Puzzle-Runde einlegen – das bietet mir dann auch die Gelegenheit zu einer relativ normalen Zeit (also für mich) zu frühstücken. 😉

Update 13:00 Uhr

Ich bin wirklich froh, dass ich heute Vormittag gar nicht versucht habe zu Lesen, denn wie immer an Marathon- (oder Triathlon-)Tagen ist es sehr, sehr laut im Viertel inklusive Trillerpfeifen und Kuhglocken, Hubschraubern und Vorausfahrzeugen mit Megafon-Durchsagen. Immerhin ist heute die Spitze der Läufer schon um 11 Uhr an unserer Kreuzung vorbeigezogen und gerade meldete die Polizei über Twitter, dass sie einen Teil der Innenstadt schon wieder für den Verkehr freigibt, also sollte sich die Veranstaltung heute wohl nicht so lang hinziehen.

Was das Puzzle angeht, so wird es dieses Mal besonders spannend, denn wir puzzeln nicht einen Teil der Szene, der auf dem Bild nicht abgebildet ist, wie das sonst bei den Elzzups! der Fall war, sondern wir puzzeln die gleiche Veranstaltung – allerdings 2000 Jahre in der Zukunft. Bislang haben wir gerade mal den Rand gelegt und überall auf dem Tisch Häufchen verteilt, um einen groben Überblick über das Puzzle zu bekommen. Momentan habe ich das Gefühl, wir hätten die Puzzlematte gar nicht rausholen müssen, weil wir mit all den Haufen das Ganze eh nicht mal eben einrollen können, wenn wir den Tisch anderweitig nutzen wollen. *g*

Da mein Magen dann doch noch anfing zu knurren, gab es erst einmal Frühstück. Die Brötchen schmecken überraschend gut, allerdings finde ich die Konsistenz recht schwierig, da nach dem Abkühlen selbst die anfangs knusprige Kruste weich geworden ist. Mal schauen, wie sie sich in den nächsten Tagen machen – ich habe ja genug gebacken, um mich davon bis zur Wochenmitte zu ernähren … Jetzt dreh ich erst einmal eine Kommentarrunde und wärme dabei meine Fuße unter der Sofadecke.

Update 17:00 Uhr

Uff, rund um das letzte Update fing unsere Internetverbindung an zu mucken und so etwas treibt mich ja in den Wahnsinn. Für Technik – egal welcher Art – die nicht reibungslos funktioniert, habe ich so gar keine Geduld. Besonders lästig war es, dass sich dadurch die Kommentarrunde so lange hingezogen hat und ich bei den Blogspot-Blogs mehrfach meinen Namen eingeben und die „ich bin kein Roboter“-Haken setzen musste, bevor mein Kommentar überhaupt gesendet wurde. Jetzt scheint aber alles wieder okay zu sein und ich hoffe, dass es den Rest des Tages dann auch so bleibt.

Da ich mich etwas frostig fühlte und meine (seit Wochen ein winziges Bisschen am Morgen vorhandenen) Halsschmerzen heute einfach nicht verschwinden wollen, bin ich nach der Kommentarrunde auf dem Sofa geblieben und habe mit meinem Mann „Gefangen bei den Pharaonen“ von H.P. Lovecraft (gelesen von David Nathan) gehört. Dazu habe ich weiter an meinem Tuch gestrickt, bis ich genügend Fläche hatte, um mir das Muster richtig anzuschauen. Dann habe ich beschlossen, dass meine Wolle viel zu fein für dieses Muster ist und alles wieder aufgeribbelt. Etwas ärgerlich, aber ich ribbel lieber jetzt auf, als dass ich später mit einem Tuch rumlaufe, das mir nicht gefällt. Dummerweise muss ich mich jetzt auf die Suche nach einem weiteren klarem, nicht zu verspielten Muster machen, mit dem ich den nächsten Versuch für ein Halstuch wagen kann.

Oder ich mache das Muster noch einmal, das ich schon für mein grünes Tuch verwendet habe. Das gefiel mir gut und passt auch zu der Jacke, zu der ich das schwarze Tuch machen möchte, aber auf der anderen Seite finde ich es etwas langweilig zwei gleiche Tücher zu machen. Nebenbei habe ich in der letzten Stunde weiter Kommentare beantwortet und etwas getwittert (wenn mein Mann CivVI kommen regelmäßig blöde Sprüche von ihm, die ich einfach irgendwo festhalten mag :D) und Bilder von flauschigen Katzenbäuchen zugeschickt bekommen. Drückt mir die Daumen, dass ich nicht in den nächsten Tagen krank werde, ich habe keine Lust meinen Grippe-Impftermin am Mittwoch abzusagen.

Update 20:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich spontan einen ersten Entwurf für einen „Sachbuch-Challenge“-Ankündungsbeitrag (für Anfang Dezember) geschrieben. Seitdem das Thema vor kurzem aufkam, ging es mir nicht mehr aus dem Kopf und ich hoffe, dass ich für das kommende Jahr wieder Leute finde, die mit mir gemeinsam Sachbücher lesen mögen. Vor der Veröffentlichung müsste ich aber noch ein Logo basteln. *g*

Außerdem habe ich ein bisschen an meinem aktuellen Socken gestrickt, während mein Mann (seltsame) Musik gehört hat. Neben habe ich noch ein paar Seiten in „Poor Economics“ (darüber, warum Versicherungsangebote von wirklich armen Menschen so gut wie nie angenommen werden) gelesen und gekocht (und immer wieder ein paar Puzzleteile gelegt :D) und gegessen.

Spitzkohl-Eintopf

Jetzt gibt es erst einmal wieder eine gründliche Blog- und Kommentarrunde und dann geht es mit dem Blücmchen gießen weiter.

Update 23:00 Uhr

Eigentlich wollte ich ja nach dem letzten Update „Animal Crossing“ spielen, aber bislang hat es nur zum Laden meines Speicherstands gereicht und den Rest der Zeit habe ich mit dem Lesen von Updates und dem Schreiben von Kommentaren verbracht. Irre, wie viel ihr heute (mit mir) kommuniziert habt! 😀 Damit meine Blümchen nicht über Nacht welken, werde ich für heute offline gehen, Blümchen gießen und dann ins Bett fallen.

Es war auch in diesem Jahr wieder wunderbar, mit euch gemeinsam das Herbstlesen zu verbringen. Ich mag es nicht nur, dass dieses bewusste Verbringen des Tages dafür sorgt, dass ich mir wirklich ausgiebige Erholungszeit gönne, sondern ich liebe auch den Austausch mit euch! Es ist immer spannend zu sehen, was euch beschäftigt, was ihr lest und womit ihr eure Stunden verbringt, wenn ihr es euch gutgehen lasst. Also vielen Dank fürs Mitmachen, und vielleicht treffen wir uns im kommenden Jahr ja wieder zum Herbstlesen im Oktober! 🙂

 

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Heutige Mitleserin:

Neyasha
Ina
Sunny
Anette
Natira
Kiya
JED
Sayuri

Herbstlesen im Oktober (Sa., 26. Oktober)

Ich habe gerade mal wieder einen Anfall von „wie schnell die Zeit vergeht“, denn heute bricht schon das letzte Herbstlesen-Wochenende an und ich habe das Gefühl, der Oktober ist einfach so vorbeigeflogen. Immerhin habe ich mir in der vergangenen Woche sehr viele Lesestunden gönnen können (auch in den Bewusstsein, dass die kommende Woche mit all den vielen Terminen mir nicht viel Freizeit bringen wird). Es ging also nicht nur am Freitag weiter mit dem Deborah-Crombie-Lesen mit Sayuri, sondern ich habe auch den erste Band der Beaumont-and-Beasley-Reihe, „The Spellcoats“, ungefähr die Hälfte von „Poor Economics“ und ein paar Kapitel in „The Boneyard“ gelesen, sowie „Brief Cases“ beendet und „A Thousand Beginnings and Endings“ (erneut) angefangen. Mit der Anthologie mache ich auch gleich weiter, bevor es für uns wieder losgeht, weil wir für heute Vormittag eine Frühstücksverabredung mit der ehemaligen Nachbarin haben.

Update 8:45 Uhr

Nicht gerade das beste Cover, um es im Halbdunkeln zu fotografieren …

Die Kurzgeschichte „Olivia’s Table“ von Alyssa Wong hat mir sehr gut gefallen (ich muss mal schauen, was die Autorin noch so geschrieben hat). In der Geschichte wird das chinesische Yu Lan (Hungry Ghost Festival – keine Ahnung, wie das auf Deutsch genannt wird) aufgegriffen, wobei Olivia eine chinesische Amerikanerin ist, die nach dem Tod ihrer Mutter deren Rolle als „Exorzistin“ übernimmt und in einer alten Minenstadt für die Geister ein Festmahl ausrichtet. Während das örtliche Hotel Olivia als Exorzistin engagiert hat, geht es ihr darum die Vorfahren zu ehren, sie auch nach dem Tod noch mit gutem Essen glücklich zu machen und wenn das dazu führt, dass sie Ruhe und Frieden finden, dann ist es gut so. Ich mochte die Geschichte sehr, weil es nicht nur schön diese chinesische Tradition beschreibt, sondern auch Olivias eigenen Weg, um mit dem Tod ihrer Mutter fertig zu werden, und ihre Suche nach einen Platz im Leben.

Jetzt muss ich mich aber so langsam umziehen, damit wir uns pünktlich auf den Weg machen können. Ich melde mich nach der Frühstücksverabredung wieder hier und wünsche euch bis dahin einen schönen Start ins Wochenende! 🙂

Update 14:45 Uhr

Uff, das war heute eine gründliche Frühstücksverabredung mit sehr lästigen Straßenbahnfahrten (dank Sperrung des Hauptbahnhofes hat sich sehr viel Verkehr auf die Straßenbahn verlagert, die wir quer durch die Stadt nehmen müssen) und sehr intensiven und lustigen Gesprächen. Unter anderem haben wir uns über Filme unterhalten, die anscheinend nur ich kenne … Ich gebe zu, dass weder „Die Indianer von Cleveland“, noch „Flammender Sommer“ besondere Kunstwerke oder besonders erinnerungswürdig sind, aber dass weder unsere ehemalige Nachbarin, noch mein Mann diese Filme je gesehen haben, irritiert mich. Das ist ein bisschen wie mit „Bolle“ am vergangenen Wochenende, bei den „Indianern von Cleveland“ war ich mir ebenso sicher, dass die allgemein bekannt sind wie der „Bolle“. 😉

Bevor ich mich jetzt auf dem Sofa einrolle und zum Buch greife, drehe ich erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und kümmere mich um den heute Morgen nicht beendeten Abwasch.

Update 19:00 Uhr

Statt mich direkt nach der Kommentarrunde auf meinen restlichen Abwasch zu stürzen, habe ich mich natürlich vom Internet ablenken lassen und mich intensiv mit einem Artikel über Giulia Tofana beschäftigt – eine Frau, die in der Renaissance über 600 Frauen dabei half, ihre Männer zu vergiften. Ich muss gestehen, ich würde sehr gern mal eine gut geschriebene Biografie über diese Frau lesen, aber da es die nicht zu geben scheint, muss ich mich wohl mit einem englischen Sachbuch über Giftmorde („The Royal Art of Poison“ von Eleanor Herman) begnügen, über das ich bei meiner Suche gestolpert bin und das ich auf meinen Merkzettel gesetzt habe. 😀 Und da ich schon bei meinem Merkzettel war und seit Wochen im Hinterkopf habe, dass ich noch ausprobieren wollte, ob ich meinen Vater in diesem Jahr von „doppelten Geschenken“ abhalten kann, in dem ich für ihn einen Extra-Wunschzettel, habe ich das auch gleich erledigt. Irgendwie erschüttert es mich immer wieder, dass der Mensch, der mir in den 90ern bei jedem PC-Problem zur Seite stand, heutzutage mit den alltäglichsten Dingen im Internet vollkommen überfordert ist (obwohl er das natürlich nicht so sieht und ich deshalb sehr vorsichtig sein muss, wenn ich mich mit ihm darüber unterhalte, warum etwas wohl noch hinhaute).

Irgendwann habe ich mich dann aber doch vom Laptop gelöst (nachdem ich noch eben spontan zwei Hörbücher gekauft und den Download gestartet hatte, obwohl ich gerade so gut wie keine Hörbücher höre,) und mich auf den Abwasch und danach in die Dusche gestürzt. Kochwäsche habe ich auch noch angeworfen und das Abendessen soweit vorbereitet, dass ich nur noch Nudeln kochen und die Sauce aufwärmen muss. Dann wollte ich eigentlich gemütlich mit Tee, Apfel (wir testen gerade jede Woche eine andere aktuelle Apfelsorte, was erstaunlich spannend ist, weil die so unterschiedlich schmecken) und Buch auf dem Sofa versumpfen, aber irgendwie gab es schon wieder Kommentare zu beantworten. *g* Jetzt werde ich aber die Zeit bis zum Kochen nutzen und wirklich meine Nase in meinen Roman stecken. Da ich wieder einen spontanen Anfall von Cozy-Lust habe, aber euch nicht schon wieder einen Agatha Christie zumuten will, habe ich mich für den vierten (?) Her-Royal-Spyness-Band „Royal Blood“ entschieden. Ich habe von der Reihe noch mehrere Bände auf dem SuB und es gibt noch diverse Fortsetzungen, die ich noch nicht besorgt habe, so dass ich da nicht befürchten muss, dass mir der Nachschub in den nächsten Jahren ausgeht. 😉

Update 22 Uhr

Brötchenteig … der wegen der darin befindlichen Haferlocken so klumpig aussieht. *g*

Wenn man bis 20 Uhr Kommentare schreibt, schiebt sich das Abendessen irgendwie ein bisschen nach hinten. Und wenn man dann noch während des Kochens feststellt, dass die einkaufende Person heute vergessen hat Knäcke für mein Frühstück zu besorgen, dann wird es notwendig noch eben einen Teig für „Übernachtbrötchen“ anzusetzen. Das Rezept habe ich vor einigen Wochen irgendwo gefunden und für den „Notfall“ notiert, hätte aber nicht gedacht, dass ich es so schnell einmal ausprobieren würde. Aber Mehl, Haferflocken, Wasser und Trockenhefe habe ich nun mal immer im Haus und wenn die Brötchen morgen was werden, dann wäre das ziemlich cool.

Linsen-Bolognese ist auch nicht gerade das fotogenste Essen. 😉

Nach dem Abendessen habe ich dann noch meine tägliche Runde „Animal Crossing“ absolviert – so langsam geht es auch in dem Spiel in Richtung Halloween, was bedeutet, dass meine Nachbarin mich mal wieder darüber aufgeklärt hat, was ich am 31. zu tun habe. 😉

Uuuund dann habe ich es doch noch geschafft endlich meinen Roman aufzuschlagen! Georgie hat nach den Ereignissen im vergangenen Band kein neues Engagement gehabt (nachdem ihre Idee eines Begleitservices für Theaterbesuche diverse Herren auf vollkommen absurde Ideen gebracht hatte – sehr seltsam! :D). Es ist nebelig und kalt in London und Georgie fühlt sich ziemlich einsam im Stadthaus ihrer Familie. Trotzdem ist die Aussicht darauf, dass ihr Bruder mit seiner Frau (die zu erwarten scheint, dass Georgie das Haus vorbereitet) sich in den nächsten Wochen dort einquartieren, noch unangenehmer für Georgie als die Einsamkeit. Außerdem fürchtet sie sich ein bisschen davor, dass Queen Mary wieder einen Auftrag für sie geplant hat, der ihr Leben aufregender machen wird, als ihr lieb ist (und als sie sich finanziell leisten kann). Stellenweise wird Georgie schon sehr naiv dargestellt, aber grundsätzlich mag ich die Krimis sehr gern, finde sie amüsant und bin neugierig auf den Fall. Es gibt eindeutig schlechtere Cozies. 🙂

Update 23:50 Uhr

Auch wenn ich mich wiederhole: Wo ist der Tag hin? Seit dem letzten Update habe ich noch ein bisschen gelesen und ein bisschen kommentiert und nun hüpfe ich am Besten ins Bett, bevor ich wieder etwas finde, dass die nächsten Stunden frisst. 😉 Ich hoffe, ihr habt eine gute Nacht! Bis morgen! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Sunny
Natira
Ina
Anette
JED

Deborah-Crombie-Lesetag (6) – Böses Erwachen

Inzwischen sind Sayuri und ich schon beim sechsten Kincaid-und-James-Roman angekommen und als ich in der vergangenen Woche online den Klappentext der aktuellen Ausgabe las, konnte ich so gar nichts mit der Inhaltsangabe anfangen. Meine ältere Ausgabe hingegen beinhaltet nicht nur die Erwähnung eines „Straßenmusiker“ (bei dem ich mich frage, ob ich die richtige Figur im Kopf habe), sondern auch den Namen des Opfers und der sorgt dafür, dass ich mich zumindest erinnern kann, dass ich die Geschichte früher mochte. Ich bin gespannt, welche Erinnerungen im Laufe der ersten Kapitel noch hochkommen oder ob es dieses Mal so sein wird, als ob ich den Roman zum ersten Mal lesen würde. 😉

Update 11:45 Uhr

Es ist für mich jedes Mal wieder von neuem faszinierend, wie Deborah Crombie mit wenigen Worten einen Charakter kreiert, der für mich lebendig wird. Auf den ersten Seiten von „Böses Erwachen“ schafft sie das für mich mit George Brent, der nur seine Hündin ausführen will, bevor der Tag noch heißer wird, und dabei eine Leiche findet. Die wenigen Absätze aus seiner Sicht führen dazu, dass es mir schrecklich leid tut, dass gerade er diese Leiche finden muss. Auf der anderen Seite bin ich mir sicher, dass seine Hündin Sheba und seine verwitwete Nachbarin sich gut um ihn kümmern werden. 🙂 Außerdem mochte ich sehr die ersten beiden Szenen mit Gemma (die all ihren Mut zusammengenommen hat, um eine Klavierlehrerin aufzusuchen,) und Duncan (der auf dem Weg ist, um einen Tag mit Kit zu verbringen, der immer noch nicht weiß, dass er Duncans Sohn ist). Während Gemma Angst vor ihrer eigenen Courage hat, ist Duncan richtig glücklich darüber, dass er Zeit mit Kit verbringen kann und dass sie sich in den letzten Monaten so gut verstanden haben. Das ist ebenso schön zu lesen wie die Pläne, die er sich beim Anblick eines bunten Marktes für einen gemeinsamen Ausflug mit Kit und Gemma überlegt.

Schon auf den ersten Seiten stellt Deborah Crombie mit wenigen Sätzen die Entwicklung der Docklands da. Die Arbeiter und Farmer, die früher dort lebten, und die Baufirmen, die in den 90er Jahren der Gegend einen ganz neuen Schwerpunkt verliehen haben. Sehr schön die Beschreibung des Supermarktes, der für eine gehobenere Schichte geplant zu sein scheint, aber (noch?) vor allem von Arbeitern genutzt wird. Dass es sich bei der Toten um Annabelle Hammond handelt, wird schon lange vor der Identifizierung der Leiche deutlich, und obwohl die Autorin wie immer schöne „Vorstellungsszenen“ geschrieben hat, wurde es mir am Anfang fast ein wenig viel mit all den neuen Charakteren, die sich Gedanken über Annabelle machten. Es fühlte sich an, als ob ich die selbe Stunde des selben Samstags immer wieder erlebte, ohne dass es weiterging. Wobei Letzteres vermutlich an mir liegt und weniger an dem Buch, da ich den Vormittag über auf eine Lieferung gewartet habe und mich das immer unruhig macht. Aber da meine Gemüsekiste gerade geliefert wurde, kann ich mich jetzt in Ruhe mit Frühstück und Buch auf dem Sofa einrollen und mich in den nächsten Stunden etwas intensiver mit der Geschichte befassen.

Update 13:30 Uhr

So richtig klappte es heute nicht mit dem konzentrierten Lesen, aber trotzdem habe ich das Gefühl, ich bin wieder in der Handlung drin. Ich erinnere mich an die Atmosphäre des Romans und bestimmte Szenen kommen mir auch vertraut vor (wie der Moment, in dem Reg und der Vater der Toten zusammen Tee trinken und sich Reg Gedanken über die richtige Art des Teeaufbrühens macht), aber ich habe keine Erinnerungen an noch kommende Szenen. Ich bin mir nur sicher, dass der Straßenmusikant (der bislang vor allem in den Gedanken anderer vorkam) nichts mit dem Mord zu tun hat und in gewisser Weise selber ein Opfer ist. Ansonsten frage ich mich, was Deborah Crombie mit der Figur von Janice Coopin beabsichtigt hat. Es fühlt sich an, als ob die Autorin sich nicht entscheiden konnte, ob diese Polizistin nun sympathisch sein sollte oder nicht, und wie so oft denke ich, dass Duncan ihr gegenüber etwas aufmerksamer sein könnte. Er bemerkt zwar, dass es für sie nicht schön ist, dass er ihr bei dieser Ermittlung vor die Nase gesetzt wird, hat aber kein Gefühl dafür, dass es für sie als Frau noch einmal ein Stück schwieriger ist, obwohl er inzwischen durch Gemma doch genügend Einblicke in das Leben als Polizistin bekommen haben müsste.

Ein wenig schmunzeln musste ich bei der Beschreibung der Wohnung von Annabelle, da Gemma feststellt, dass alles ein bisschen zu ordentlich ist und nichts darauf hinweist, dass das Opfer irgendeiner Tätigkeit nachgegangen sei, bevor sie das Haus verließ. Wenn ich so über den Rand meines Buches blicke, dann sehe ich bei mir genau das Gegenteil davon (und bekomme spontan Lust ein paar der angefangenen Sachen jetzt sofort weiter zu machen). *g*

Update 15:00 Uhr

Heute ist einer dieser Tage, an denen sich mein Gehirn mit allem möglichen beschäftigt und viel zu wenig mit dem Buch vor meiner Nase. (Ein Teil meines Gehirns hat sich zum Beispiel mit der Frage beschäftigt, ob es sich lohnen würde, wenn man After-Eight-Stückchen dünn mit Mürbeteig ummantelt, um Kekse darauf zu backen, oder ob sich die Schokolade mit der Minzfüllung einfach bei der Wärme im Ofen verabschieden würden. Und nein, ich weiß nicht, wieso mir das gerade heute in den Sinn gekommen ist …) Aber zurück zu „Boses Erwachen“: Inzwischen hat der Straßenmusiker (Gordon Finch) nicht nur einen Namen, sondern ist auch zum ersten Mal von der Polizei verhört worden. Was zu der Frage führt, was wohl zwischen ihm und Gemma vor einiger Zeit vorgefallen ist, was uns als Leser bislang vorenthalten wird.

Ansonsten schwanke ich zwischen Faszination und Erschütterung, wenn es um das Verhältnis der verschiedenen Personen zu Annabell geht. Auf der einen Seite hat sie ihre Angestellten anscheinend sehr unterstützt und sie ermutigt das Beste aus sich herauszuholen und sich mehr zuzutrauen, auf der anderen Seite scheint sie die Leute in ihrer Nähe regelmäßig verletzt zu haben (ohne dass sie es wollte oder es sie kümmerte?). Was mich erschüttert, ist die Verherrlichung ihrer Person, die anscheinend schon vor ihrem Tod stattfand. Für ihren Vater war sie die perfekte Tochter und ihre Schwester Jo konnte da nicht mithalten, für ihren Verlobten schien es klar zu sein, dass Annabell diejenige war, die die Regeln aufstellte, die die Entscheidungen traf und deren Launen jederzeit nachgegangen werden müsste. Es kann für Annabell nicht einfach gewesen sein, diesem Ideal ihres Vaters/ihrer Umgebung zu entsprechend, und damit zu leben, dass dies natürlich auch (negative) Reaktionen in ihrem Umfeld hervorgerufen hat.

Außerdem hatte ich ganz vergessen, dass es eine Verbindung zwischen William Hammond und Lewis Finch gibt – zum Großteil ist es wirklich, als ob ich den Roman noch gar nicht kennen würde. Ansonsten bin ich ziemlich verärgert mit Duncan, weil er Kit gegenüber so rücksichtslos ist und ihn (und seine Versprechen Kit gegenüber) vollkommen über die Arbeit vergessen hat. Das ist mehr als nur „er ist nicht ans Vatersein gewöhnt“, das ist rücksicht- und herzlos. Auch wenn ich vermute, dass das von Deborah Crombie so aufgebaut wurde, damit Duncan Kit endlich sagt, dass er sein leiblicher Vater ist.

Für heute war es das auf jeden Fall mit dem Deborah-Crombie-Lesetag für mich. Der Staubsauger und das Badezimmer rufen nach mir und auch sonst stehen noch ein paar weitere Punkte auf der To-do-Liste, die ich erledigen möchte, damit ich den Samstag entspannt genießen kann. 🙂

Mittwoch, der 6. November
Update 10:30 Uhr

Irgendwie bin ich heute nicht in den Tritt gekommen und renne ein bisschen hinter meiner Terminplanung hinterher, aber jetzt ist es soweit, dass die dringensten Vormittagssachen erledigt sind, mein Tee fertig gezogen ist und ich mich für eine Weile mit dem Buch aufs Sofa zurückziehen kann. Ich muss zugeben, dass ich mich seit Ende Oktober gar nicht mehr mit dem Roman beschäftigt habe und ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass mich dieses Mal die Figuren (noch) nicht so gepackt haben, oder einfach daran, dass gerade in jeder freien Minute Bücher verschlinge und deshalb so viele Charaktere und Geschichten zwischen mich und „Böses Erwachen“ kamen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die Handlung weitergeht, denn es bleibt dabei, dass ich mich an erstaunlich wenig Dinge erinnern kann. 🙂

Update 12:00 Uhr

Es hat ein bisschen gedauert, bis ich wieder in der Geschichte drin war. Vor allem sind mir zwei Dinge durch den Kopf gegangen: Wie einsam all diese Figuren sind, selbst wenn sie Familien und Freunde haben, zu denen sie regelmäßig Kontakt haben. Jeder von ihnen gibt mir das Gefühl, er müsse einen Teil seiner Selbst verbergen, um den Erwartungen und Ansprüchen seiner Umgebung zu genügen. Auf der anderen Seite ist da Annabell, die den Menschen, mit denen sie zusammen war, das Gefühl gab, dass sie ihnen nur einen kleinen Teil ihrer selbst zeigen würde, dass sie sich und ihr Verhalten nie an die Erwartungen und Ansprüche ihrer Umgebung anpassen würde. Immer wieder fällt dabei das Wort „Egoismus“, aber fast nie schwingt dabei ein bitterer Unterton bei, sondern eher Bewunderung dafür, dass sie so konsequent in ihrem Verhalten war.

Ansonsten hänge ich mit meinem Kopf ein bisschen bei der Frage, was Gemma mit Gordon Finch verbindet und wieso sie mit Duncan nicht darüber reden mag. Gemma und Gordon haben keine Beziehung miteinander und doch ist da etwas Persönliches, das über die gemeinsame (und auf Gemmas Seite unausgesprochene) Liebe zur Musik hinaus zu gehen scheint. Duncan hingegen darf sich nun damit herumschlagen, dass Ian McClellan wieder eine Rolle in Kits Leben spielen will. All diese Erwachsenen, die für den Jungen wichtig sein wollen, aber nicht wirklich bereit sind ihren Alltag so weit umzukrempeln, dass Kit auch darin Platz findet, machen mich gerade ziemlich wütend. Ebenso wenig bin ich darüber glücklich, dass Duncan Gemma so von seinem Leben ausschließt, weil es bei ihm gerade nicht so gut läuft. Dieses Zurückziehen und Schweigen in einer Beziehung macht es für beide doch nur schwieriger …

Freitag, der 8. November
Update 10:30 Uhr

In den kommenden ein oder zwei Stunden wird es bei mir noch nicht so viel mit dem ungestörten Lesen, da ich unter anderem die Lieferung der Gemüsekiste erwarte und noch einen Kuchenteig im Ofen hatte. Außerdem muckt mein Körper ein bisschen, nachdem ich gestern die Treppe vor unserer Wohnungstür auf eher unkonventionellere Weise hinter mich gebracht habe. Zum Glück ist mir kaum etwas passiert, aber längere Zeit in der selben Position sitzen mag meine rechte Schulter seitdem so gar nicht, was das gemütliche Einrollen auf dem Sofa etwas erschwert. Was „Böses Erwachen“ angeht, so hinterlässt dieser Roman selbst beim Lesen bei mir relativ wenig Eindrücke. Vielleicht liegt das daran, dass ich schon weiß, wie es mit Kit und Duncan ausgehen wird, oder daran, dass ich Gordon Finch zwar mag, aber nicht das Gefühl habe, als ob er jemals wieder eine Rolle spielen wird, weil er einfach ein Mensch ist, dessen Prioritäten keine tieferen Bindungen zu anderen Menschen zulassen. Ich mag die Geschichte, aber sie klingt nicht so in mir nach wie die anderen Deborah-Crombie-Romane. Trotzdem bin ich neugierig darauf, wie es nun weitergeht und welche Spuren Gemma und Duncan letztendlich zum Täter (an den ich mich weiterhin nicht erinnern kann) führen. Ich glaube, am Ende bleiben zu Annabell bei mir vor allem die Sätze der Nachbarin Rachel hängen, die bedauert, dass Annabell durch ihren frühen Tod nicht die Gelegenheit hatte ihrer Schönheit zu entwachsen.

Update 12:30 Uhr

Sehr viel habe ich bislang nicht gelesen, dafür ist der Kuchen aus dem Ofen und ich habe mir noch einen Apfel-Milchreis zum Frühstück angesetzt … Bei „Böses Erwachsen“ ist bislang auch nicht so viel Neues passiert, allerdings habe ich gerade Brandy, die neue „Freundin“ von Martin Lowell, kennengelernt. Sie ist sehr jung, hat blondgefärbte Haare und trägt während einer sommerlichen Hitzewelle einen Minirock, ein bauchfreies Top und ein Nabelpiercing. Das wäre ja nicht bemerkenswert, wenn nicht sowohl Duncan, als auch Gemma abfällige Bemerkungen über Brandy machen würden, bei denen klar gesagt wird, dass Brandy selber Schuld ist, wenn Männer sie anglotzen, weil sie das mit ihrer Kleidung provoziert. Solche Bemerkungen machen mich wütend und ich hatte von Deborah Crombie eigentlich mehr erwartet, vor allem nachdem die Autorin im dritten Band der Reihe genau diese „Falle“ umgangen hatte, in dem sie Connors Freundin Sharon zwar auf den ersten Blick „billig“ wirken ließ, aber dann durch die weiteren Gespräche zwischen Duncan und ihr zeigte, was für ein Unrecht Sharon mit solch einer schnellen Verurteilung angetan wurde. Brandy hingegen wird wohl keinen weiteren Raum im Roman mehr einnehmen … Überhaupt muss ich bei diesem Band einen beklagenswerten Mangel an liebenswerten Nebenfiguren feststellen, wenn man von George Brent und Jos Nachbarin Rachel absieht, aber beide gehen etwas unter zwischen all den Personen, die direkter mit Annabell zu tun hatten.

Update 15:00 Uhr

Beim Fotografieren ist mir eben mal wieder aufgefallen, wie nichtssagend die Cover der Deborah-Crombie-Romane doch gestaltet wurden. Dabei hätte man bei diesem Band so schön einen alten Speicher, einen Teil der Themse oder ähnliches verwenden können, um die Stimmung der Geschichte aufzugreifen. Selbst ein altes Herrenhaus, wie das in dem William und Lewis die Kriegsjahre verbracht haben, wäre passender gewesen als dieses nichtssagende Gebäude. Aber nun gut, nur weil ich die Cover wenig ansprechend finde, wird der Verlag wohl nicht anfangen eine 25-Jahre-alte Verkaufsstrategie zu ändern. 😉

Es hat eben ein bisschen gedauert, bis ich mich wirklich in Ruhe aufs Sofa setzen und lesen konnte, aber da ich wusste, dass ich Sayuri mal wieder davon geeilt war, fand ich es heute auch nicht so schlimm, dass ich von Paketboten, Gemüselieferanten und all den anderen Kleinigkeiten, die ich „nur kurz“ eben erledigt habe, abgelenkt wurde. Was „Böses Erwachen“ angeht, so finde ich es schwierig über Gemmas „Beziehung“ mit Gordon zu lesen. Ich kann verstehen, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlt, ich kann aber nicht verstehen, dass sie damit nicht umgehen kann. Letztendlich sind es einfach nur ein gut aussehender Mann und seine Musik und ich vermute, dass Letzteres der Hauptgrund für die Anziehung ist, die sie reizen. Aber bislang war Gemma zu professionell, um private Elemente so sehr in ihre Arbeit einfließen zu lassen, und diese Professionalität vermisse ich hier. Ebenso passt es für mich nicht, dass sie sich wie Duncan in den vergangenen Romanen benimmt, statt wie die Gemma, die ich bislang kennengelernt habe.

Ansonsten fand ich es schön Irene kennenzulernen, auch wenn sie nur sehr wenig Raum einnahm, und dass Madelaine Wade (aus „Kein Grund zur Trauer“) noch einmal auftauchen durfte. Außerdem fand ich die Szenen berührend, in der Gordon und Lewis endlich einmal miteinander reden und endlich das ausgesprochen wird, was die ganze Zeit bei jedem Gespräch der beiden mit der Polizei mitschwang (nämlich, dass sie befürchteten, dass der jeweils andere der Mörder sein könnte). Was die Auflösung des Falls angeht, so habe ich inzwischen das Gefühl, dass ich die nach dem Lesen einfach jedes Mal wieder verdränge. So eine unschöne Geschichte, so viel verschwendetes Leben, so große unrealistische Erwartungen und so viele Jahre Kummer, obwohl das eine oder andere leicht hätte geklärt werden können. Oh, und irgendwie hatte ich gedacht, dass der Tee eine größere Rolle spielen würde – vielleicht weil das der Teil ist, der am unberührtesten von der ganzen Geschichte bleibt …

Herbstlesen im Oktober (So., 20. Oktober)

Mir ist gerade erst aufgefallen, dass heute ja nicht nur das Herbstlesen, sondern auch der monatliche Lese-Sonntag ist – wie kann es sein, dass wir schon das dritte Oktoberwochenende erreicht haben? Nachdem ich gestern das Lesen von „White Hot“ so sehr genossen habe, werde ich heute damit auch weitermachen, außerdem haben mein Mann und ich geplant, dass wir heute zusammen puzzeln wollen. Aber vorher gönne ich mir noch eine Harry-Dresden-Kurzgeschichte und erledige den Abwasch, den ich seit Freitagabend dezent ignoriere und nun wirklich mal in Angriff nehmen sollte. 😉

Update 11:00 Uhr

Die heutige (ziemlich lange) Kurzgeschichte drehte sich vor allem um Molly (Harrys Lehrling), die ohne Harry auf der Straße überleben muss und dabei versucht ihre Magie so einzusetzen, wie er es (ihrer Meinung nach) tun würde. Ich mag es, wie Molly beschrieben wird – sie ist skrupellos, sie nimmt magische Abkürzungen und das alles passt zu ihrer weiteren Entwicklung. Außerdem finde ich Jim Butchers Versuch jemanden „nach Harrys Vorbild“ handeln zu lassen unterhaltsam zu lesen, weil man so einen idealisierten Harry präsentiert bekommt, ohne all seine Gedanken mitzubekommen, die zeigen, dass ihm durchaus bewusst ist, dass er gerade Mist gebaut hat oder dass seine Motive bei einer Handlung nicht ganz so edel sind, wie er selber gern glauben würde. Ich mochte die Geschichte („Bombshells“), aber ich muss trotzdem zugeben, dass Jim Butcher besser darin ist aus der Sicht von Männern zu schreiben als aus der Perspektive einer Frau.

Einen Teil der Zeit seit dem letzten Update habe ich nicht nur „normal“ online verbracht, sondern ich musste auch unbedingt den Text von „Bolle reiste jüngst zu Pfingsten“ nachschauen, weil mein Mann das nicht kannte, obwohl das Lied meinem Gefühl nach zum Allgemeinwissen (in „Westdeutschland“?) gehört. Ansonsten ist die Küche inzwischen ordentlich (also so ordentlich wie sie sein kann, wenn man lauter Sachen auf der Arbeitsplatte lagert), die Kartoffeln fürs Abendessen sind vorgekocht und mein Frühstück ist fertig, was bedeutet, dass ich mich damit auf dem Sofa einrollen und noch ein bisschen in „White Hot“ lesen werde, bis mein Mann mit mir anfangen mag zu puzzeln.

Update 17:00 Uhr

Bis ich dann mit meinem Frühstück und der Blog- und Kommentarrunde fertig war (sagt mal, seid ihr heute alle gleichzeitig online gegangen? *g*), war es dann doch schon wieder 13:00 Uhr und mein Mann wartete auf mich, damit wir endlich mit puzzeln anfangen konnten.

Wir haben uns heute ein Hellboy-Puzzle vorgenommen, dass sich mein Mann beim „Hellboy Day“ im März gegönnt hatte. Dazu gab es – nachdem wir die Stereoanlage im Wohnzimmer ab- und im Durchgangszimmer aufgebaut hatten – von David Nathan gelesene Geschichten von Lovecraft. Genau genommen haben wir die Geschichten „Das Fest“, „Stadt ohne Namen“, „Die Katzen von Ulthar“, „Der Alchemist“, „Geschichte des Necronomicons“ und „Das gemiedene Haus“ gehört, bis ich gerade keine Lust hatte länger am Tisch zu sitzen und mich nach Sofa und Buch sehnte. 😉

Aber wir sind mit dem Puzzle ganz schön weit gekommen und wenn das Licht im Durchgangszimmer besser wäre, wäre es sogar ein bisschen einfacher all die sehr ähnlichen Blauschattierungen auch besser auseinander zu halten. *g*

Update 20:45 Uhr

Heute rennt die Zeit wieder sehr schnell. *g* Seit dem letzten Update habe ich vor allem in „White Hot“ gelesen (und ich winde mich immer noch bei dem Titel). Ich mag die Figuren, ich mag die Geschichte und ich finde das Ganze trotz der diversen Dramen wunderbar erholsam. Gegen halb acht bin ich dann in die Küche gewandert und habe angefangen Spinat zu putzen (wieso vergesse ich eigentlich immer, wie lange das dauert?), um eine „Würzige Spinat-Kartoffel-Pfanne“ nach einem Gericht von Hugh Fearnley-Whittingstall zu kochen. Das war mein erster Versuch damit und die leicht angebratenen Kartoffen, mit Spinat, Zwiebeln, Knoblauch und den scharfen Gewürzen waren verflixt lecker! Wenn ich mich häufiger dazu aufraffen kann frischen Spinat zu verarbeiten, wird es das Gericht in Zukunft definitiv öfter geben. Bevor ich zum DS greife, um Animal Crossing zu spielen, drehe ich erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und schaue, wie es euch den Abend über ergangen ist.

Update 0:15 Uhr

Ups, etwas später als geplant, aber dafür habe ich nicht nur „Blümchen gegossen“, sondern auch meinen Roman ausgelesen. Natürlich bin ich nach dem Ende nun neugierig auf die Fortsetzung, aber die muss noch eine Weile warten, ich habe nicht nur genügend angefangene Bücher und Bibliotheksausleihen im Haus, ich will auch nicht das Risiko eingehen, dass ich von der Reihe übersättigt werde. 😉 Es war heute wieder sehr nett, dass ich mit euch gemeinsam den Herbstlese-Sonntag verbringen durfte! Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen und erholsamen Tag! Gute Besserung an all diejenigen von euch, die mit Halsschmerzen und Erkältungen kämpfen! Kommt gut durch die Woche und gönnt euch genügend Erholungszeiten. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Helma
Natira
Ina
Anette
JED
Sunny

Herbstlesen im Oktober (Sa., 19. Oktober)

Seit ich mir am Dienstag vorgenommen hatte, dass ich doch mal etwas konzentrierter bei meinen angefangenen Büchern bleibe und nicht ständig etwas Neues anfange, habe ich auch wirklich einige Romane ausgelesen. Besonders leicht fiel es mir bei den Krimis dranzubleiben und nicht ständig zu einem anderen Buch zu greifen, weshalb ich inzwischen „Ordeal by Innocence“ von Agatha Christie und „Das verlorene Gedicht“ von Deborah Crombie beendet habe. Danach hat die Zeit dann auch noch für „Drowned Ammet“ von Diana Wynne Jones gereicht, bevor mich die Arbeit am Ende der Woche wieder einholte. 😉 Dummerweise habe ich jetzt keine Krimis mehr auf meinen Stapeln mit angefangenen Bücher, auf der anderen Seite sollte ich an diesem Wochenende vielleicht eh mal mit den Bibliotheksbüchern beginnen, die ich vor zehn Tagen ausgeliehen und seitdem nicht weiter beachtet habe. *g* Da ich heute Vormittag zum Frühstücken im (alten) Lieblingscafé verabredet bin, schiebe ich die Entscheidung noch ein bisschen vor mir her und greife jetzt erst einmal zu der Anthologie mit Harry-Dresden-Kurzgeschichten.

Update 8:45 Uhr

Da mein Mann und ich noch ein paar Dinge zu schwatzen hatten, hat die Zeit nicht einmal zum Beenden der ersten Kurzgeschichte gereicht. Immerhin kann ich sagen, dass ich auch die dritte Bigfoot-Geschichte in dieser Anthologie bislang mag. Irwin studiert inzwischen und ist eindeutig erwachsen geworden – was es für Harry nicht einfach macht, sich in sein Leben einzumischen. Dazu kommt, dass Irwins Freundin (ohne es selbst zu wissen) eine weiße Vampirin ist und ihr Vater auch nicht so begeistert davon, dass ein berüchtigter Zauberer sich in das Leben seiner Tochter einmischt. Ich finde es nett zu sehen, wie sich Irwin entwickelt hat, und ich mag die Erzählweise (Harry erzählt die Geschichte dem Campus-Polizisten). Jetzt muss ich mich aber beeilen, damit ich pünktlich zu meiner Verabredung komme. Ich melde mich, wenn ich wieder Zuhause bin, bis dahin wünsche ich euch einen wunderschönen und entspannten Samstagvormittag! 🙂

Update 14:45 Uhr

Wie immer bin ich total überrascht, wenn ich sehe wie schnell die Zeit vergeht, während ich doch nur den „Vormittag“ über frühstücken war. 😉 Auf jeden Fall habe ich sehr schöne Stunden mit Neyasha im Café verbracht und wir haben uns über alle möglichen Themen unterhalten. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass sie ihren „freien“ Vormittag vor ihrer Rückreise mit mir verbringen mochte und hoffe, sie kommt heute wieder gut nach Hause. 🙂 Gelesen habe ich heute auch noch ein bisschen, da ich während der Straßenbahnfahrt sowohl auf dem Hin-, als auch auf dem Rückweg einen Sitzplatz ergattern und meinen eReader zücken konnte. (Theoretisch könnte ich auch im Stehen damit lesen, aber das finde ich doch etwas lästig – vor allem, weil man in den älteren Bahnen vor allem im Türbereich steht und da an den Haltestellen immer von einer Seite zur anderen wandern darf.) Spontan hat mich dann heute morgen „White Hot“ von Ilona Andrews angesprochen, die Fortsetzung von „Burn for Me“ (die Titel und Cover sind so schrecklich, dass ich ausnahmsweise froh bin, dass man die beim eReader kaum zu Gesicht bekommt). Jetzt schaue ich erst einmal, wie es euch heute bislang so ergangen ist, und greife dann wieder zum Buch.

Update 18:00 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich viel Zeit online verbracht, um Blogs zu lesen, zu kommentieren und auf Twitter über „Doreamon – Story of Seasons“ zu reden (das habe ich in den letzten zwei Wochen wirklich vermisst, da die Person, mit der ich mich sonst über solche Spiele austausche, erst heute wieder online war). *g* Zwischendurch habe ich noch „Bigfoot on Campus“ ausgelesen und mich darüber gefreut, dass Harry als „Bezahlung“ für den aktuellen Job ausgehandelt hatte, das Irwin endlich seinen Vater kennenlernen würde. Ansonsten hätte ich die (wenn auch nicht zum Glück nicht sooo detailiert beschriebene) Orgie in der Geschichte nicht gebraucht, auch wenn es insofern stimmig war, dass Irwins Freundin als weiße Vampirin sich nun mal von Sex „ernährt“.

Ich sollte zum Fotografieren wirklich mal das Licht anmachen … *g*

Zum Kuchen (den ich heute auf dem Heimweg vom Frühstück besorgt hatte – schließlich muss man seine Mahlzeiten gut planen!) habe ich dann „White Hot“ weitergelesen. Ich mag auch in diesem zweiten Band die Protagonistin sehr gern, gerade weil sie nicht perfekt ist und regelmäßig auf ihr Herz statt auf ihre Vernunft hört. Außerdem bin ich wirklich fasziniert davon, dass mich der „Beziehungsteil“ in der Geschichte so gar nicht stört, obwohl die Tatsache, dass Nevada und Connor „Mad“ Rogan sich nach den Ereignissen in „Burn for Me“ nicht wiedergesehen haben, schon Raum in Nevadas Gedanken einnimmt. Aber sie lässt sich davon nicht von ihrem aktuellen Fall (ein Mord an einer Anwältin, der anscheinend vom Arbeitgeber der Frau vertuscht wird,) ablenken. Und obwohl sie es schade findet, dass Rogan anscheinend nicht an ihr interessiert ist, weil sie ihn gern besser kennengelernt hätte, jammert sie dem Ganzen nicht nach, sondern lebt damit. Natürlich ist für den Leser von anfang an klar, dass es nicht so lange dauern wird, bis Rogan wieder auftaucht und eine Rolle in der Geschichte spielen wird, aber solange die Handlung sich trotzdem weiterhin vor allem um die Ermittlungen dreht, ist das nicht nur vollkommen okay, sondern bietet auch Stoff für amüsante Szenen mit Nevadas Familie (zumindest ihre Großmutter und ihre jüngeren Schwestern wollen sie nämlich unbedingt mit Rogan verkuppeln, auch wenn sie keine Ahnung haben, wie sie das anstellen sollen). Ähm, sorry, wie ihr seht, beschäftigt mich die Einbindung von Liebesgeschichten in Urban-Fantasy-Romane immer noch sehr.

Update 10:15 Uhr

Meine Käse-Neuentdeckung: Möhrengouda von unseren Bio-Gemüsekisten-Anbieter! So lecker! 🙂

Ich fühle mich wirklich gut von „White Hot“ unterhalten, ich mag die Charaktere und trotz diverser dramatischer (und trauriger) Szenen, kichere ich immer wieder vor mich hin, weil ich einige Dialoge so lustig finde. Mir tut diese Art von „leichte Unterhaltung“ gerade erstaunlich gut, ohne dass mir vorher bewusst war, dass ich genau das gerade benötige. Es war also doch ganz gut, dass ich heute nicht zu meinen Bibliotheksbüchern gegriffen habe. 🙂 Da ich gerade so viel Spaß mit dem Roman habe, gab es bei uns heute recht spät Abendessen, und seitdem haben wir nur noch „Animal Crossing“ gespielt, was auch etwas länger dauerte, da wir zu zweit Unkraut in meinem Dorf zupfen mussten. (Verratet Gerd bloß nicht, dass ich das in den vergangenen Wochen extra stehengelassen habe, damit es von ihm fürs Zupfen eine Belohnung gibt! 😉 )

Da ich bis zum Schlafengehen nur noch eine Blog- und Kommentarrunde drehen und dann weiter in „White Hot“ lesen werde, war das für heute mein letztes Update. Ich hoffe, euer heutiger Herbstlesentag war genauso schön und entspannt wie meiner! Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Natira
Anette
Kiya
JED
Helma

Herbstlesen im Oktober (So., 13. Oktober)

Gestern ist es definitiv zu spät geworden (so viel zu dem Vorsatz früher ins Bett zu gehen 😉 ) und das wird vermutlich dafür sorgen, dass ich im Laufe des Tages eine Runde Sofaschlaf einlegen werde. Überhaupt plane ich einen entspannten Tag auf dem Sofa, den ich mit Büchern, Spielen und eventuell meinem Strickzeug verbringen werde. Nach der vergangenen Woche mag ich einfach nur noch die Füße hochlegen und so ein Lesetag ist schließlich perfekt dafür. Erst einmal starte ich langsam in den Tag und schaue jetzt mal, ob ich mich auf eine Kurzgeschichte konzentrieren kann oder der Müdigkeit nachgebe und mir zum Wachwerden ein Cooking-Tree-Video gönne.

Update 10:00 Uhr

Statt vernünftig zu sein und einfach ein entspanntes Backvideo zu schauen, habe ich mich mit der aktuellen Nachrichtenlage beschäftigt und dann hatte ich das dringende Bedürfnis mich wieder für ein paar Stunden vor den aktuellen Entwicklungen der Welt zu verstecken und meine Nase in ein Buch zu stecken. Was dazu geführt hat, dass ich die Kurzgeschichte „Curses“ von Jim Butcher gelesen habe, in der sich Harry Dresden mit dem „Curse of the Billy Goat“ beschäftigt – ein Fluch, der angeblich zwischen 1945 und 2016 dafür gesorgt hat, dass die Chicago Cubs kein Spiel der National League gewannen. (Und ja, natürlich hat das dafür gesorgt, dass ich erst einmal Details zum Fluch bei Wikipedia nachgelesen und ich über die verschiedenen „Fluchaufhebungsversuche“ amüsiert habe.) Ich muss zugeben, dass ich beim Baseball-Thema erst einmal wenig motiviert war die Geschichte zu lesen, aber Jim Butcher hat es auch hier wieder geschafft eine Handlung zu spinnen, die ich genossen habe und die dafür gesorgt hat, dass ich mit einem Grinsen im Gesicht das Buch zugeklappt habe.

Update 13:15 Uhr

Vor dem Frühstück habe ich erst einmal die Küche wieder in Ordnung gebracht und zum Essen gab es wieder ein paar Seiten von „Ordeal by Innocence“, aber ich muss zugeben, dass ich mich dann schnell durch das Internet habe ablenken lassen. Ich finde es immer wieder erstaunlich wie die Zeit davonrast, während ich das eine oder andere recherchiere, einen Blogbeitrag oder ein Video sehe und so von einer Seite zur nächsten dümpel. *g* Da unser Nachtbar schon seit heute früh wieder unglaublich kommunikativ ist und mich die anhaltende Geräuschkulisse so langsam aggressiv macht, denken wir gerade über die Kombination Film (für meinen Mann) und Switch (für mich) nach. Musik als Hintergrund fürs Lesen habe ich gerade schon ausprobiert und das hat nichts geholfen, weil der Nachbar heute so gut bei Stimme ist, dass ich die Anlage sehr laut drehen müsste, um ihn zu übertönen, und das bringt mir dann auch nicht die richtige Stimmung zum Lesen.

Update 18:00 Uhr

Ich habe die eine oder andere ruhigere Phase zum Lesen genutzt und dabei drüber nachgedacht, dass ich es immer wieder mag, wenn Agatha Christie mit den Erwartungen des Lesers spielt. Es gibt in dieser Geschichte zum Beispiel ein Ehepaar, bei dem die Frau auf den ersten Blick als kühl, kontrolliert und emotionslos wirkend beschrieben wird, während er einen boshaften Zug zeigt. Aber kaum beginnt das Gespräch zwischen den beiden, wird deutlich, dass er zwar ein Problem damit hat, dass sie ihn seit einer Erkrankung bemuttert, aber grundsätzlich kein unangenehmer Mensch ist und sie immer wieder dazu bringt, dass sie zu ihren Emotionen und Gedanken steht. Sie hingegen ist eher zu emotional und wirkt deshalb so beherrscht, weil sie seit Jahren versucht ihre Gefühle zu unterdrücken, eben weil sie so extrem sind. Grundsätzlich mag ich es, wie Agatha Christie mit wenigen Worten eine Figur beschreibt und obwohl sie damit so manches Mal ein Klischee erfüllt, so gibt es genügend Charaktere, bei den sie dieses Klischee nur aufbaut, um es dann mit wenigen Sätzen wieder einzureißen.

Ansonsten war der Nachmittag wirklich vor allem mit Filmschauen („Rogue One“ für meinen Mann, der ursprünglich fand, dass das der beste der neuen Star-Wars-Filme war, und trotzdem die ganze Zeit beim Schauen vor sich hingenörgelt hat) und Spielen für mich gefüllt. Bis es wieder in die Küche zum Kochen geht, werde ich wohl noch etwas weiterspielen. Vorher schaue ich aber mal, was meine drei Mitleserinnen heute Nachmittag so gemacht haben. 🙂

Update 21:30 Uhr

Heute ist es wirklich schlimm mit mir und ich bekomme wirklich nicht viel auf die Reihe – auf der anderen Seite war das nach einer stressigen Woche, einer Samstagnachmittagverabredung und zu wenig Schlaf in der vergangenen Nacht eigentlich auch zu erwarten. *g* Nach dem Abendessen (mal wieder selbstgemacht Pizza) hat mein Mann wieder einen Film („Frankenstein – Zweikampf der Giganten“) angeworfen, den er schon seit einigen Tagen schauen wollte, während ich mich online rumgetrieben, denn Feedreader geleert und Kommentare geschrieben habe. Jetzt werde ich noch ein bisschen spielen, aber dann geht es für mich auch schon ins Bett, damit ich hoffentlich morgen wieder etwas einsatzfähiger bin. 😉 Auch wenn ich heute nicht ganz so kommunikativ war, hat es mir wieder viel Spaß mit euch gemacht! Ich hoffe, ihr habt alle eine schöne Woche vor euch und vielleicht lesen wir uns ja (spätestens) am kommenden Samstag wieder. 🙂

 

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Sunny
Neyasha

Herbstlesen im Oktober (Sa., 12. Oktober)

Heute geht es weiter mit dem Herbstlesen und nach einer trubeligen Woche freue ich mich sehr auf ein erholsames Wochenende und das Bloggen darüber! Allerdings kann ich jetzt schon sagen, dass ich mich hier zwischen ca. 12 und 19 Uhr nicht zu Wort melden werde, weil wir heute Nachmittag Besuch bekommen werden. Davor und danach werde ich hier aber wie immer von meinem Tag erzählen.

In der vergangenen Woche habe ich erstaunlich viel gelesen, wenn man bedenkt, dass meine täglichen To-do-Listen überraschend lang waren. Aber das gemeinsame Deborah-Crombie-Lesen mit Sayuri und die eine oder andere spontan eingelegte Lesepause haben dann doch dafür gesorgt, dass ich nicht nur das am vergangenen Sonntag begonnene „Cart and Cwidder“ beendet, sondern auch ein paar Kurzgeschichten und Manga gelesen und zwei weitere Bücher angefangen habe. Außerdem gab es gestern ein neues Switch-Spiel für mich und ich muss zugeben, dass es mich gerade sehr lockt „Doreamon – Story of Seasons“ zu spielen, weil ich gestern Abend noch nicht so viel Zeit dafür hatte. Aber erst einmal kümmere ich mich um den Zustand der Küche und backe die Plätzchen, die ich gestern schon vorbereitet hatte, danach schaue ich, ob ich den Vormittag bis zum Eintreffen des Besuchs mit einem Buch oder mit meinem Spiel verbringe.

Update 10:00 Uhr

Nachdem ich bis jetzt durch die Wohnung gewuselt bin (nach all den Regentagen musste ich den Sonnenschein dann doch kurz zum Fensterputzen nutzen) und die Zimtplätzchen fertig gebacken sind, ist es jetzt Zeit für eine Frühstückspause. Da mein Mann sich die Switch geschnappt hat, greife ich dann wohl zum Buch. 😉 Genau genommen habe ich „Ordeal by Innocence“ von Agatha Christie aus dem Regal gezogen – den Roman habe ich vor kurzem erst auf Englisch in die Finger bekommen und er gehört zu den wenigen Agatha-Christie-Geschichten, bei denen mir nicht nach dem Lesen des Klappentextes und der ersten Seiten die Handlung wieder präsent ist. Bei den meisten anderen Büchern gibt es in der Regel irgendwas, was meine Erinnerung auslöst, aber dieses hier scheine ich auf Deutsch sehr selten gelesen zu haben – vermutlich, weil die Geschichte nicht viele Elemente hat, die sie von anderen Agatha-Christie-Veröffentlichungen unterscheidet. Aber wer weiß, vielleicht beeindruckt mich die Handlung ja auf Englisch deutlich mehr, bei manchen Übersetzungen wurden ja all die atmophärischen Elemente gestrichen, oder ich finde heraus, dass das hier einer der wenigen Romane der Autorin ist, die eben nicht so gelungen sind. 😉

Update 11:30 Uhr

„Ordeal by Innocence“ lässt mich – zum wiederholten Mal – darüber nachdenken, welche Einstellung wohl Agatha Christie zur Todesstrafe hatte. Auf der einen Seite gibt es mehr als eine Agatha-Christie-Figur, die sich deutlich für die Todesstrafe ausspricht (gerade ihre eher altmodischen Charaktere sind da sehr deutlich in ihren Aussagen), auf der anderen Seite hat die Autorin mehrere Bücher geschrieben, in denen das Aufrollen alter Fälle dafür gezeigt hat, dass die dafür verurteilte Person unschuldig war. So auch bei „Ordeal by Innocence“, wo zwei Jahre nach dem Mord an Rachel Argyle mit Dr. Calgary ein Zeuge auftaucht, der Rachels Sohn Jacko ein Alibi geben kann. Doch da Jacko wenige Monate nach seiner Verurteilung verstorben ist, kann dieser von dem Beweis seiner Unschuld nicht mehr profitieren – stattdessen muss sich nun die Familie fragen, wer von ihnen wirklich für Rachels Tod verantwortlich war.

Ein weiteres wiederkehrendes Thema, das auch hier in den ersten Kapiteln angeschnitten wird, ist die Frage, wie man mit Tätern umgeht, die ihre Tat aufgrund einer Geisteskrankheit begangen haben, oder die Fragen, ob Menschen, die des Mordes fähig sind, nicht grundsätzlich als „krank“ anzusehen sind. Auch hier nehmen Agatha Christies Figuren unterschiedliche Standpunkte ein – abhängig davon wie konservativ sie sind, wie sehr sie persönlich getroffen sind oder in welchem Verhältnis sie zum Täter/Opfer stehen. Ich finde es immer wieder spannend, wie die Autorin mit wenigen Sätzen diese Figuren so stimmig darstellt und wie sie auch bei diesem Thema ihre Charaktere die verschiedenen Aspekte aufzeigen lässt, ohne den Leser dabei zu bevormunden.

Da der Besuch wohl doch erst kurz vor 13 Uhr ankommt, wechsel ich jetzt doch noch zu meinem „Doreamon – Story of Seasons“-Spiel – zwei Tage auf meine Farm sollten in der Zeit noch drin sein. 😉

Update 12:40 Uhr

Da gleich der Besuch kommt, höre ich jetzt wohl erst einmal besser auf zu spielen. Ich freue mich übrigens sehr über das neue Spiel – mit Doreamon kann ich zwar recht wenig anfangen, aber der Story-of-Seasons-Teil macht mir wirklich Freude und ich kann es kaum erwartetn zu sehen, was ich langfristig alles aus meiner Farm machen kann. Vorerst allerdings fange ich noch mühsam Insekten, in der Hoffnung, dass ich irgendwann genügend Geld für eine Rucksackerweiterung zusammenbekomme. 😉 Ich wünsche euch schon mal einen wunderschönen Nachmittag und melde mich heute Abend wieder, wenn der Besuch wieder weggefahren ist. 🙂

Update 20:45 Uhr

Elena blieb dann doch ein kleines Bisschen länger als erwartet und danach habe ich erst einmal eine Blogrunde gedreht, um zu schauen wie es heute so bei den anderen lief. Wir waren den Nachmittag über vor allem mit „Obsession“ beschäftigt und haben zwei Runden lang versucht für unsere Familien genügend Reputation, Gebäudeausbauten und einflussreiche Besucher zu verschaffen, um die Aufmerksamkeit der einflussreichen und wohlhabenden Fairchild-Erben auf uns zu ziehen. 😉 Es hat wirklich Spaß gemacht das Spiel mal zu dritt zu spielen und zu sehen wie jemand, der vorher noch gar nichts mit dem Spiel zu tun hatte, so langsam ein Gefühl dafür entwickelte. Zwischendurch gab es dann noch die Plätzchen zur Stärkung inklusive der „Nutellakekse“, die ich gestern schon gebacken hatte.

Nach den zwei Spielrunden musste ich mich auch schon beeilen, um in die Küche zu flitzen und das Abendessen zu kochen, weil Elena pünktlich wieder weg musste. Und während ich in der Küche den Spinat-Nudel-Auflauf zusammenbaute, haben die anderen beiden Punkte gezählt und das Spiel wieder weggeräumt. Bei beiden Runden habe ich die glorreiche Mitte belegt, was ich total lustig finde, weil ich beim ersten Mal das Gefühl hatte, es würde total gut laufen, und beim zweiten Spiel dachte, ich würde haushoch verlieren. *g*

Ich weiß noch nicht so recht, womit ich mich als nächstes beschäftige, mal schauen, was gleich noch meine Aufmerksamkeit weckt.

Update 0:30 Uhr

Upps, wo sind denn nur die letzten Stunden hin? 😉 Ich habe seit dem letzten Update noch ein bisschen gelesen (inzwischen hat man als Leser die verschiedenen Familienmitglieder und die Beziehungen der Personen zueinander besser kennengelernt) und mir dann die Switch geschnappt, um noch ein paar Tage bei „Story of Seasons“ zu spielen. Ich muss zugeben, dass ich mit dem „Doreamon“-Teil des Spiels relativ wenig anfangen kann und deutlich merke, dass ich einige Jahre älter bin, als die übliche Doreamon-Zielgruppe. Aber ich mag die Optik des Spiels (also von den Doreamon-Charakteren abgesehen) und natürlich grundsätzlich das Spielprinzip. Wobei dieser SoS-Version relativ einfach ist, was den Farmanteil angeht (im ersten Frühling konnte ich schon fünf verschiedene Feldfrüchte anbauen und habe keine Probleme meine dreißig Feldstücke zu bebauen) und etwas lästig, wenn es um das Sammeln von Gegenständen oder Insekten oder das Angeln geht, weil ein Rucksackausbau wirklich teuer ist und der Original-Rucksack nur acht Gegenstände fasst.

Jetzt wird es aber wirklich Zeit für mich ins Bett zu wandern. Vermutlich wird es morgen etwas später als sonst, aber ich versuche nicht zu spät aufzustehen, damit ihr einen Ort habt, wo ihr den Sonntags-Herbstlesen-Beitrag verlinken könnt. 🙂 Auch wenn ich heute weniger Zeit für eigentliche Lesen und den Austausch hatte, fand ich es doch schön wieder „gemeinsam“ mit euch den Tag zu verbringen. Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Sunny
Neyasha