Schlagwort: Lese-Tag

Ankündigung: Herbstlesen im Oktober 2021

Da ich mich in diesem Jahr wirklich besonders auf das Herbstlesen freue, wollte ich rechtzeitig genug einen Ankündigungsbeitrag veröffentlichen, damit ihr euch auch darauf einrichten könnt, wenn ihr wollt. 😉

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021"

Wie immer geht es beim Herbstlesen weniger darum, möglichst viele Stunden mit Lesen zu verbringen, als sich bewusst für die Dinge, die einem Freude bereiten, gemütliche Auszeiten zu gönnen und diese dann über den Blog mit anderen zu teilen. Da ich normalerweise recht lange Beiträge pro Tag zusammenbekomme, gibt es von mir wieder einen Beitrag pro Herbstlesen-Tag (also je einen Post an jedem Samstag und an jedem Sonntag im Oktober). Wer sich mir anschließt, muss natürlich nicht so viel bloggen, wie ich es tue – es reicht auch ein Sammelbeitrag pro Wochenende oder Ähnliches. Wichtig ist mir nur, dass ihr an den Tagen, an denen ihr euch mir anschließt, einen Kommentar mit Link unter meinem aktuellen Beitrag hinterlasst, damit ich euch verlinken kann. Der Austausch mit den anderen „Herbstlesern“ ist schließlich immer einer der nettesten Aspekte dieser Aktion, und wenn es einen zentralen Ort gibt, an dem alle Links gesammelt werden, geht das am besten.

Eine Tischplatte, auf der vier Brettspiele (Seize the Bean, Steampunk Rally, Gloomhaven-Jaws of the Lion, Obsession), eine angefangene Häkeldecke inklusive Wollknäuel und Häkelnadel, eine Switch, eine "The Whisperer in Darkness"-BluRay und einige Bücher (Bertram's Hotel, The Cemetery Boys, The Coldest Girl in Town, Herbst im Mumintal, Conspiracy of Ravens, A Tangle of Spells) liegen.

Für meinen Herbstlesen-Oktober habe ich mir neben einem ganzen Stapel mit Büchern auch wieder einige Brettspielrunden mit meinem Mann vorgenommen. Außerdem habe ich eine gut gefüllte Kiste mit angefangenen Handarbeitsprojekten und einige ungehörte Hörbücher, die mir dabei Gesellschaft leisten können. Dazu kommen noch ein paar Spiele für die Switch, die mir gerade schön entspannte Stunden bieten. Ich werde die Oktober-Wochenende also hoffentlich rundum mit schönen und erholsamen Tätigkeiten gefüllt bekommen.

In diesem Jahr geht es mit dem Herbstlesen 2021 am 2. Oktober (Samstag) los und der letzte Herbstlesen-Tag wird der 31. Oktober (Sonntag) sein – was bedeutet, dass wir fünf Wochenenden miteinander verbringen können. Ich würde mich freuen, wenn ihr euch mir wieder (oder neu) anschließen mögt, und bin schon neugierig darauf, womit ihr euch die Wochenenden im Oktober „schön und erholsam“ gestaltet.

Lese-Sonntag im Juli 2021

Schon der siebte Lese-Sonntag in diesem Jahr und ich habe irgendwie das Gefühl, ich hätte die vergangenen Wochen verloren. Aber immerhin bin ich nicht so sehr aus der Zeit gefallen, dass ich diesen Tag vergessen hätte. 😉 Aktuell lese ich „Witch Week“ von Diana Wynne Jones, aber bevor ich zum Buch greifen kann, muss ich erst einmal in der Küche etwas werkeln. Gestern Abend habe ich nichts mehr auf die Reihe bekommen, so dass da heute etwas mehr Arbeit auf mich wartet.

Update 10:45 Uhr

Links liegt die englische Taschenbuchausgabe von "Witch Week" (mit dem Titelzusatz "No Magic Allowed Here!", rechts von dem Buch steht ein Glas mit Orangensaft.

Der heutige Lese-Sonntag begann mit zwei Stunden in der Küche, in denen ich nicht nur einen Haufen Geschirr abgewaschen habe, sondern auch einige andere Dinge erledigt habe, die in den letzten Tagen liegengeblieben waren. Danach habe ich noch eine Online-Runde gedreht, den Feedreader geleert und ein paar Kommentare geschrieben – es wird wirklich Zeit, dass ich meine Alltagsroutine wieder auf die Reihe bekomme, damit nicht immer so viel liegenbleibt. Ich finde es so schrecklich nervig, dass ich im Sommer immer einige Wochen lang nicht richtig funktioniere (und das liegt nicht nur allein an eventueller Hitze). Jetzt wird es auf jeden Fall Zeit, dass ich zum Buch greife und weiterlese. „Witch Week“ gehört zu den Büchern der Chrestomanci-Veröffentlichungen, die ich nicht als Kind in der Bibliothek für mich entdeckt hatte, sondern erst vor einigen Jahren, als es eine deutsche Neuauflage dieser Titel gab, das erste Mal gelesen habe. Was bedeutet, dass ich mir die Handlung so wenig vertraut ist, dass es sich fast anfühlt, als ob ich das Buch zum ersten Mal lesen würde – was ich überraschend schön finde. 🙂 Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich mir wünschte, dass Diana Wynne Jones sympathischere Protagonisten für diese Geschichte erschaffen hätte, die Jugendlichen, aus deren Perspektive man die Ereignisse erzählt bekommt, wirken zwar überraschend real und stimmig, aber wirklich mögen tu ich sie nicht. *g*

 

Update 13:15 Uhr

Links noch einmal das Buch "Witch Week", rechts ein weißer Teller mit sechs kleinen "Brötchenscheiben", von denen je zwei mit Butter, mit Frischkäse und mit Zartbittercreme beschmiert wurden.

Inzwischen habe ich nicht nur mein Frühstück gegessen (ui, mal vor 13 Uhr! *g* und die Zartbittercreme muss ich mir merken, die ist lecker!), sondern auch mein Buch beendet. Ich mag es sehr, wie die Stimmung in „Witch Week“ mit dem Auftauchen von Chrestomanci kippt, obwohl die Protagonisten anfangs keine besonders hohe Meinung von ihm haben. Aber es hat mir Spaß gemacht zu verfolgen, wie Chrestomanci erst einmal alle Daten erfasst und versucht herauszufinden, wie man diese Welt, die in fast allen Dingen unserer Welt gleicht und der doch im Jahr 1981 immer noch Hexen verbrannt werden, wieder in Ordnung bringen kann. Dabei muss ich zugeben, dass mir die eine Erzählerin (Nan) im Laufe der Geschichte schon sympathischer wurde, während der andere Erzähler (Charles) von Anfang bis Ende ein egoistisches Ekel ist. Aber immerhin ein Ekel, bei dem ich nachvollziehen konnte, wieso er so egoistisch und rachsüchtig ist – auch wenn es schön gewesen wäre, wenn er aus seinen Fehlern etwas schneller gelernt hätte. *g* Insgesamt ist es definitiv nicht das stärkste Buch der Autorin aus der Crestomanci-Reihe, aber ich habe es trotzdem gern gelesen. Bevor ich mir überlege, was ich als nächstes lese (ich habe noch ein paar angefangene Titel, bin mir aber nicht sicher, ob ich dafür gerade in der Stimmung bin) greife ich erst einmal zur Switch und spiele etwas „Anmal Crossing“.

 

Update 17:00 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot, der meinen Charakter in kurzer Hose und T-Shirt bekleidet auf einem Handtuch am Strand liegend zeigt. Am Kopfende sind zwei Palmen zu sehen, im Hintergrund links eine Sandburg und ein Wasserball.

Meine „Animal Crossing“-Runde war heute sehr gemütlich. Da wir im Moment eine Sommerpause beim Rübenhandel einlegen, muss ich nicht mehr beim Spielen auf die Zeit achten (für diejenigen, die sich mit „Animal Crossing“ nicht auskennen: Sonntags kann man Rüben kaufen, die man dann in der Woche – hoffentlich mit Gewinn – wieder verkauft, wobei die Rübenpreise täglich wechseln und vormittags und nachmittags unterschiedlich hoch sind). Ich mag diese Jahreszeit im Spiel wirklich gern, weil es den ganzen Tag über die unterschiedlichsten Insekten und Fische zu fangen gibt und ich so einen Grund habe mich wieder etwas länger auf meiner Insel aufzuhalten.

Die Taschenbuchausgabe von "Moonshine", auf der eine kleine Schale steht, in der drei Schokoladen-Butterkekse liegen, rechts davon eine große Tasse, die mit Milchkaffee gefüllt ist.

Nach meiner Spielrunde habe ich mir Milchkaffee gekocht und mich dann vor mein Regal mit ungelesenen Büchern gestellt, um zu schauen welcher Titel mich ansprechen könnte. Eigentlich hatte ich nach einem Cozy oder einem weiteren Jugendbuch geschaut, aber dann sprang mir „Moonshine“ von Jasmine Gower ins Auge. Das ist einer der Romane, bei denen ich es wirklich schade finde, dass er schon so lange auf dem SuB liegt, aber beim ersten Anlesen war ich nicht in der Stimmung, um mich auf diese alternative/fantastische Version eines 20er-Jahre-Chicagos einzulassen. Nachdem ich mich erst noch etwas vom Internet habe ablenken lassen, habe ich heute also einen zweiten Versuch mit der Geschichte gewagt und auch wenn ich erst wenige Seiten gelesen habe, so denke ich, dass es dieses Mal mit mir, Daisy Dell und den Ereignissen rund um ihren neuen Sekretärinnen-Job klappen könnte. (Zumindest wenn ich gleich nach einer kurzen Blogrunde den Laptop wieder zuklappe und mich wieder richtig auf mein Buch konzentriere. 😉 )

 

Update 21:20 Uhr

Bis zum Kochen habe ich wirklich noch etwas in „Moonshine“ weitergelesen und auch wenn ich erst noch dabei bin, mich in dieser Welt zurecht zu finden, gefällt mir die Geschichte bislang. Die Protagonistin Daisy scheint ein bisschen zu perfekt zu sein, aber vielleicht ändert sich dieser Eindruck noch, wenn ich sie etwas besser kennenlerne – und ihre Perfektion stört mich bislang auch nicht.

Im Vordergrund ein tiefer Teller mit einer Mischung aus Zucchini, Reis und Feta in einer Tomatensauce, im Hintergrund eine Schale mit grünem Blattsalat.

Zum Essen gab es heute eine Folge „Glow up“ – nachdem die zweite Staffel vor kurzem bei Netflix hochgeladen wurde, haben wir ausnahmsweise mal zeitnah angefangen zu schauen. Ich habe mit Make-up eigentlich so gar nichts am Hut, finde es aber spannend wie vielfältig die Techniken sind (die heutige Folge drehte sich um Film-Make-up im Bereich Horror und es gab zum Teil richtig ekelige Ergebnisse zu bewundern) und welche Effekte man womit erzielen kann. Bis zum (heute recht frühen) Schlafengehen werde ich aber wieder zum Buch greifen und schauen, ob ich bei „Moonshine“ noch etwas weiter komme.

Es war nett heute den Lese-Tag gemeinsam mit Neyasha und Natira zu erleben – ich hoffe, ihr hattet auch einen angenehmen und erholsamen Tag! Kommt morgen gut in die neue Woche und vielleicht sehen wir uns ja in einem Monat wieder hier. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Natira

Lese-Sonntag im April 2021

Bislang kann ich meinen April zusammenfassen mit „ich bin müde, antriebslos und kommunikationsunwillig“ – was nicht gerade perfekte Voraussetzungen für einen Lese-Tag sind, aber ich reiße mich heute mal zusammen. 😉 Gelesen habe ich in den letzten Tagen nicht so viel, stattdessen verbringe ich viel Zeit mit dem Häkelzeug oder der Switch auf dem Sofa und verstecke mich vor den aktuellen Nachrichten. Angefangen habe ich in letzter Zeit „Unrest“ von M. Harrison und „4.50 from Paddington“ von Agatha Christie. „Unrest“ hatte ich mir gekauft, weil ich sowohl die aktuelle Reihe von Michelle Harrison, als auch die „Elfenseele“-Titel von der Autorin sehr mochte, aber mit „Unrest“ fühle ich mich nicht so richtig wohl. Was einerseits für die Erzählweise der Autorin spricht (schließlich geht es in der Geschichte um recht unheimliche Geistererscheinungen), andererseits gegen den Protagonisten spricht, den ich bislang nicht so recht leiden kann. Es tut mir leid, dass er seit einem Unfall Nacht für Nacht geweckt wird, weil er Geister sieht, aber er und sein Umgang mit anderen Menschen (besonders Frauen) ist mir bislang definitiv nicht sympathisch. Also habe ich parallel einen Roman angefangen, den ich mag und bei dem ich keine Angst haben muss, dass ich irgendwelche Geistererscheinungen mit in meine Träume nehme. Ich mag diesen Agatha-Christie-Roman, allerdings kenne ich ihn auch so gut, dass ich ihn relativ gut liegenlassen kann, ohne befürchten zu müssen, dass ich nicht wieder in die Handlung reinkomme … Mal schauen, wie es heute so mit dem Lesen klappt. Bevor ich zum Buch greife, gibt es für mich erst einmal all die lästigen Pflichten, die ich gern morgens als erstes erledigt habe.

 

Update 11:00 Uhr

Zwei aufeinandergestapelte Taschenbücher, bei dem unteren kann man den Autorennamen Agatha Christie erahnen, das obere zeigt ein Gebäude in einer weiß-hellblauen und verschwommenen Umgebung und hat den Titel "Unrest". Rechts davon eine große grün-weiße Tasse mit schwarzem Tee

Kurz vor zehn hatte ich all meinen Kram erledigt, mir einen Tee gekocht und wollte gerade meine Nase in eins meiner Bücher stecken, als meine Schwägerin sich meldete und fragte, wann wir die geplante gemeinsame Runde „Animal Crossing“ starten wollen. Dazu muss ich sagen, dass meine Schwiegermutter an den Wochenenden mit meiner Schwägerin zusammen auf ihrer Insel „Animal Crossing“ spielt – was immer zu sehr niedlichen Aussagen von ihr über das Spiel führt, weil sie eigentlich gar keine Spielerfahrung hat. Mein Mann und ich sind also heute zu der Insel meiner Schwägerin geflogen und hatten dabei den VoiceChat an, den das Spiel anbietet, so dass wir uns beim Spielen mit meiner Schwägerin und meiner Schwiegermutter unterhalten konnten. Das war wirklich sehr lustig und hat großen Spaß gemacht.

Ein Animal-Crossing-Screenshot, bei dem man drei Spielfiguren, in einem sehr vollgestellten Raum voller Musikinstrumente und Spielzeug sehen kann.

 

Update 14:00 Uhr

Ein Stapel aus drei Taschenbüchern, der oberste Titel lautet "Mic Drop" von der Autorin Sharna Jackson. Rechts vom Bücherstapel steht eine zartgrüne Schale mit einer Portion Milchreis, die mit Himbeersauce übergossen würde.

Nach einer Blog- und Kommentarrunde habe ich mich nach dem letzten Update an die Zubereitung meines Frühstücks gemacht. Da der Milchreis so einige Zeit benötigt, während die Himbeersauce schnell gemacht ist, hatte ich zwischendurch genügend Leerlauf, um immer wieder neue Bücher aus dem Regal zu ziehen und reinzuschnuppern. Denn ich war mir sicher, dass ich weder „Unrest“, noch meinen Agatha Christie nach dem Frühstück weiterlesen wollte. Ich habe mich dann für „Mic Drop“ von Sharna Jackson entschieden – das Buch hatte ich direkt nach dem Lesen von „High Rise“ bestellt und ich freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen mit den beiden Protagonistinnen. Allerdings hatte ich mir für mein Frühstück erst einmal wieder „The Grand Tour“ von Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer angemacht und weil ich Cecy und Kate nicht so schnell verlassen wollte, habe ich also erst einmal mein Häkelzeug rausgeholt.

Der Anfang einer gehäkelten Decke (man sieht 4 1/2 Reihen eines Karomusters), auf der eine Häkelnadel liegt. Im linken Bildbereich kann man ein dunkelbraunes Wollknäuel erahnen, an den ein Kopfhörer angelehnt wurde.

Inzwischen haben die beiden frischvermählten Paare mehr über die geheimnisvollen Vorfälle herausgefunden, allerdings sind zwei wichtige Informationsquellen inzwischen ermordet worden, so dass die vier Reisenden nun in Venedig gelandet sind und nicht so recht wissen, wohin sie ihre Reise als nächstes führen wird. Außerdem ist Cecy daran gescheitert sich einen magischen Fokus zu schaffen und Kate hat gerade erfahren, dass auch sie über Magie verfügt und dass die Tatsache, dass sie diese Magie nicht nutzt, vermutlich für ihre lebenslange Ungeschicklichkeit und ihr Talent fürs Lügen für das Erfinden von glaubwürdigen Geschichten verantwortlich sein könnte. Ich denke, ich werde nach meiner Blogrunde noch ein bisschen bei den beiden Damen bleiben und dabei weiterhäkeln.

 

Update 17:30 Uhr

Ich habe gerade so viel Spaß mit Cecy und Kate, dass ich bis es Zeit zum Kochen wird, auf jeden Fall bei den beiden bleiben werde. Außerdem muss ich doch die Tatsache nutzen, dass es Draußen etwas aufgeklart ist und das Licht gerade perfekt zum Handarbeiten ist. 😉 Cecy und Kates Ehemann sind gerade entführt worden und während Kate alle Fäden zieht, um eine ernsthafte Suche nach den beiden in Gang zu bringen, versucht Cecy mehr über die Motive ihrer Entführer herauszubringen, da sich herausgestellt hat, dass im Hintergrund eine überraschende Person für all die Dinge verantwortlich ist. Inzwischen ist also nicht mehr ganz so sicher, dass jemand Napoleon (oder seinen Sohn) wieder an die Regierung bringen will, stattdessen gibt es sehr viel Gerede über alte Götter, ursprüngliche Magie und … einen sehr verwirrten jungen Mann, der der nächste Herrscher über Europa werden könnte, wenn Cecy nicht eingreift … Nur noch 1 1/2 Stunden – ich denke, ich werde das Hörbuch heute noch beenden, wenn auch nicht mehr vor dem Kochen (aber vielleicht dabei?).

 

Update 21:00 Uhr (letztes Update)

Ein Teller mit einem Viertelstück Kartoffel-Paprika-Frittata und ein Glas, das mit Vanillepudding und Himbeersauce gefüllt ist.

Ich habe heute wirklich noch mein Hörbuch beendet und es war – wie Kate es ausdrücken würde – „utterly delightfull“. Ich mag diese Geschichten rund um die beiden Cousinen in einer magisch angehaucht Regencywelt so sehr und habe mich wunderbar amüsiert, während die beiden gemeinsam mit ihren Ehemännern versuchen die Welt (oder zumindest Europa) vor einem zweiten Napoleon zu bewahren. Zum Abendessen gab es – neben einer Kartoffel-Paprika-Frittata – eine Folge „Nailed It – Double Trouble“ (als Teamaufgabe sind die Backergebnisse zum Teil noch schrecklicher, als wenn Einzelpersonen sich daran versuchen) und eine Runde „Pul Pul Molcar“  was eine sehr seltsame, aber sehr niedliche Reihe von Kurzfilmen ist, in der gefilzte Meerschweinchen-Autos verschiedene Abenteuer erleben. *g* Bis es Zeit zum Schlafengehen wird, werde ich vermutlich – nach einer Blog- und Kommentarrunde – nur noch ein bisschen „Story of Seasons“ spielen, weshalb das hier für heute mein letztes Update sein wird.

Es war schön gemeinsam mit euch den heutigen Tag zu verbringen und hat definitiv dafür gesorgt, dass meine Grumpigkeit heute deutlich geringer war als in der vergangenen Woche. Mal schauen, ob ich die gute Laune noch ein Stückchen in die kommende Woche retten kann. 😉 Ich hoffe, ihr habt den heutigen Lese-Sonntag auch wieder genossen und die kommenden Tage bringen euch wenig Stress und möglichst viele wohltuende Momente. 🙂

 

Heutige Mitleserinnen:

Anette
JED
Neyasha
Sayuri

Stay home & read – Lese-Wochenende mit Lyne und Neyasha

Wie schon im vergangenen Jahr veranstalten Lyne und Neyasha ein „Stay home and read“-Lese-Wochenende, an dem ich gern teilnehme, auch wenn ich nicht das gesamte Wochenende durchgehend verbloggen, sondern mich dabei auf meine Lesestunden beschränken werde. Nachdem ich am Vormittag alles erledigt habe, was heute noch so anstand und danach eine Runde „Animal Crossing“ eingelegt hatte, bin ich jetzt soweit mich eine Runde mit Hörbuch und Häkelsachen auf dem Sofa einzurollen. Eigentlich wollte ich in den letzten Tagen mit dem Hörbuch „Trixter“ von Alethea Kontis anfangen, aber nach mehreren Versuchen kann ich sagen, dass ich gerade mit dem Sprecher Alastair Cameron nicht zurecht komme. Vielleicht liegt es nur daran, dass die Woodcutter-Geschichten mit diesem Titel von Katherine Kellgren zu einem männlichen Sprecher wechseln, aber ich habe das Gefühl, dass Alastair Cameron die eigentlich recht actionreiche und emotionale Anfangsszene der Geschichte liest, als ob er eine Liste abhaken würde. Ich habe auf jeden Fall gerade keine Lust auf seine Art und starte deshalb lieber mit in den Nachmittag Lucy Rayner, die mir den zweiten Cecelia&Kate-Band („The Grand Tour: Or, The Purloined Coronation Regalia“) von Patricia Wrede vorlesen darf. 😉

 

Update 16:20 Uhr

Eine angefangene Häkeldecke mit einem aus drei Farben (dunkelbraun, hellbraun und weiß) bestehenden Karomuster, eine Häkelnadel und zwei Wollknäuel, die auf einer orangen Decke liegen.

Die letzten zwei Stunden habe ich mit meinem Hörbuch und der Häkeldecke für meinen Mann verbracht. Wer meinen „Was schön war“-Beitrag von Mittwoch gesehen hat, dem fällt vielleicht auf, dass die Decke inzwischen ein bisschen gewachsen ist. Es sind zwar nur sechs weitere Reihen, aber ich freue mich darüber, dass man das Karomuster so ein bisschen besser erkennen kann. Bei „The Grand Tour“ freue ich mich gerade sehr über das Wiedersehen mit Cecy und Kate. Die beiden Cousinen sind gerade mit ihren Ehemännern und Kates Schwiegermutter auf Hochzeitsreise (mit genug Personal und Gepäck für insgesamt sechs Kutschen! *g*) – wobei sie bislang erst von London bis Calais gereist sind. Aber natürlich gab es schon eine mysteriöse Begegnung und einen Einbruch bei der schlafenden Herzoginnenwitwe und ein Gespräch, bei dem angedeutet wurde, dass all diese Vorfälle mit Nachwirkungen der Französischen Revolution zu tun hätten. Ich mag die Erzählweise von Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer, amüsiere mich über die Tagebucheinträge der beiden Protagonistinnen und freue mich darüber ihre beiden Ehemänner mal in „alltäglicheren“ Situationen zu erleben. Das Hörbuch war definitiv eine gute Wahl (und wenn ich in ein paar Tagen auf weitere Abenteuer der beiden Charaktere haben sollte, dann habe ich auch noch den dritten Teil als Hörbuch in petto).

 

Update 18:30 Uhr

Ein Stück Karotten-Kuchen auf einem Teller, der auf einem kleinen Bücherstapel steht. Bei dem obersten Buch kann man noch den Titel "Das Blaue Schwert" lesen. Neben dem Stapel steht eine große Tasse mit Milchkaffee.

Nach meinem Update habe ich mir schon mal die beiden Bücher rausgelegt, die ich als nächstes lesen will, und mir dann ein Stück Kuchen gegönnt. Zum Kuchen gab es von Bernadette Banner das Video „Women’s Pockets Weren’t Always a Complete Disgrace – A Brief History: Women’s Pockets, England 15c-21c“. Ich finde es immer wieder amüsant, dass ich so gar kein Interesse an aktueller Mode habe, aber Personen, die sich mit der Geschichte von Mode und der Anfertigung von Mode beschäftigen, stundenlang zuhören könnte. Und beim Thema Taschen musste ich daran denken, dass ich als Kind/Jugendliche beim Jackenkauf immer darauf geachtet habe, dass ich zumindest ein normal großes Taschenbuch in den Taschen verstauen konnte. Heute hingegen trage ich kaum noch Jacken und schleppe stattdessen immer einen Rucksack mit mir herum, in dem sich dann der eReader befindet …

Nach dem Video habe ich dann zu „Das Blaue Schwert“ von Robin McKinley gegriffen. Meine Ausgabe ist von 1988 und nicht sehr gut gealtert, da ich diesen Roman sehr lange Zeit ungefähr einmal pro Jahr gelesen habe. Außerdem habe ich die beiden Bücher regelmäßig verliehen (und zum Glück auch immer wieder zurückbekommen), wobei nicht jede/r Leser.in mit ihnen allzu pfleglich umging. Ich lese „Das Blaue Schwert“ und „Die Heldenkrone“ in der Reihenfolge, in der die Autorin die Bücher geschrieben hat, auch wenn „Die Heldenkrone“ ein paar Jahrhunderte vor „Das Blaue Schwert“ spielt. Das letzte Lesen ist schon einige Zeit her (es gibt so viele Bücher, die ich wegen eines eklatanten Mangels an Regalfläche in den letzten zwölf Jahren nicht gelesen habe,) und es ist schön mal wieder in diese Geschichte einzutauchen. Ich liebe die Welt, die Robin McKinley da geschaffen hat, und bin heute noch empörter als früher über die „Siedler“, die über das eroberte Land Damar herrschen und so gar kein Verständnis für das Land und ihre Bewohner haben. Im Gegensatz dazu steht die Protagonistin Harry, die vor gerade mal drei Monaten nach Damar kam und sich schnell zuhause fühlte. Wobei sie natürlich nicht davon ausgehen konnte, dass sie in die Berge entführt und in einen drohenden Krieg verwickelt werden würde …

 

Sonntag

Update 9:00 Uhr

Eigentlich wollte ich gestern Abend früh ins Bett, aber nachdem unsere Nachbarin mal wieder der Meinung war, dass sie ab 22 Uhr laut Musik hören musste, habe ich statt schlafen zu gehen wieder zum Buch gegriffen. Ich finde es schön, wie sehr ich „Das Blaue Schwert“ von Robin McKinley nach all diesen Jahren wieder genießen kann. Die Autorin konzentriert sich sehr darauf, wie Harry nach ihrer Entführung das Leben der freien Bergvölker von Damar kennenlernt. Obwohl früh feststeht, dass sie eine Rolle in dem kommenden Krieg mit den Nordleuten spielen wird und sie keine Ahnung hat, ob sie dieser Rolle gerecht werden kann, gibt es so viele kleine Momente voller Freundschaft, voller Anerkennung und voller … Katze *g* Die Jagdhunde und -katzen in dieser Geschichte habe ich schon als Jugendliche geliebt und Narknon, die Jagdkatze, die Harry adoptiert hat, bringt mich auch heute immer wieder zum Schmunzeln. Die letzten hundert Seiten werde ich lesen, wenn ich mit Abwasch und der Sonntagmorgenrunde bei „Animal Crossing“ fertig bin, und bevor ich damit beginne, schaue ich noch eben, was Lyne und Neyasha gestern Abend so gemacht haben. 🙂

 

Update 13:45 Uhr

Zwei aufeinander gestaplete Bücher, bei dem oberen kann man den Titel "Das Blaue Schwert" lesen und daneben steht eine große Tasse mit Pfefferminztee.

Nachdem ich heute Vormittag meine Insel für die anderen Rübenspekulanten geöffnet und auch sonst alles andere erledigt hatte, habe ich „Das Blaue Schwert“ beendet. Es war so schön Zeit mit Harry zu verbringen, Damar kennenzulernen und zu sehen, wie sie so viele neue Freunde findet. Weniger schön sind natürlich die Szenen, die sich mit der Vorbereitung auf den Kampf gegen die Nordleute beziehen, aber auch hier gibt es genügend schöne oder amüsante Szenen. Ich mag Robin McKinleys Erzählstil wirklich sehr und freu mich darauf, dass ich später noch zu „Die Heldenkrone“ greifen kann. Dort ist Aerin die Protagonistin und während sie in „Das Blaue Schwert“ eine legendäre Heldin ist, deren Geschichte immer wieder erwähnt wird, lernt man sie in „Die Heldenkrone“ als eine unsichere junge Frau kenne, die als Fünfzehnjährige all ihre Hartnäckigkeit und ihren Einfallsreichtum einsetzte, um das verletzte Schlachtross ihres Vaters wieder beweglicher zu machen. Ich erinnere mich daran, dass es in „Die Heldenkrone“ weniger schöne Momente gibt als in „Das Blaue Schwert“, aber dafür ist die Entwicklung von Aerin langsamer und spannender zu verfolgen. Bevor ich aber wieder zum Buch greife, lege ich erst einmal eine Hörbuch- und Handarbeitsrunde ein.

 

Update 18:30 Uhr (letztes Update)

Eine gehäkeltes Stück Decke mit Karomuster - im Prinzip das gleiche Foto wie im gestrigen Teil des Beitrags, nur dass ich inzwischen drei Reihen weiter bin, so dass das Muster eine halbe Karo-Abfolge mehr zeigt.

Den Nachmittag über habe ich mir zwischen Hörbuch und Häkeldecke und „Die Heldenkrone“ aufgeteilt. Ich finde es spannend zu sehen, wie viel zwei weitere Reihen bei meiner Decke ausmachen und das Karo-Muster wieder ein Stückchen besser zu sehen ist. Und ich bin wirklich froh, dass meine Ungeübtheit beim Häkeln keine offensichtlichen Unregelmäßigkeiten erzeugen. *g* Was „The Grand Tour“ betrifft, so sind Cecy und Kate inzwischen mit der restlichen Familie in Paris angekommen. Wobei die Reise natürlich nicht ohne Unterbrechungen verlief – allein schon, weil sie überfallen und Cecys Ehemann dabei angeschossen wurde. Ich mag all die kleinen Details, die die Autorinnen Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer eingebaut haben, und all die Eigenheiten der verschiedenen Figuren (und ich liebe den strickenden Bischof und all die Verweise auf die früheren Spionagetätigkeiten der Herzoginnenwitwe). Obwohl ich die Geschichte schon kenne, fühle ich mich wunderbar unterhalte und freue mich darauf in den kommenden Tagen weitere Stunden mit Cecy und Kate zu verbringen. 🙂

Links ist die Taschenbuchausgabe von "Die Helden-Krone" zu sehen, auf der ein eingepackter Riegel mit Espresso-Biscotti-Schokolade liegt, rechts davon steht eine große Tasse mit Kakao und Mini-Marshmallows.

Übermüdung und das kalte Regenwetter sorgen definitiv für einen erhöhten Schokoladen- und Zuckerbedarf bei mir. 😉

Außerdem habe ich mir die ersten Kapitel von „Die Helden-Krone“ (wieso denke ich immer, dass der Titel zusammengeschrieben gehört?) gegönnt und musste überraschenderweise feststellen, dass ich zwei Figuren in der Geschichte komplett vergessen hatte. Vielleicht weil ich beide sehr unsympathisch finde und sie deshalb lieber verdrängt habe. 😉 Aber sowohl Galanna, als auch Perlith machen Aerin mit ihren kleinen Grausamkeiten das Leben schwer, während sie einen Weg sucht, um sich am Hofe ihres Vaters nützlich zu machen. Was ich wirklich gut in Erinnerung hatte, waren die kleinen Szenen mit ihrem Dienstmädchen, dem Hengst Talat oder Aerins chemischen Versuche – diese Momente genieße ich wieder sehr.

Da ich davon ausgehe, dass ich heute nach dem Abendessen nicht mehr viel Zeit mit Lesen verbringen werde, beende ich hiermit den Beitrag fürs Lese-Wochenende. Auch wenn ich eigentlich nur an den Nachmittagen richtig dabei war, habe ich es genossen. (Und ich verspreche, dass ich am kommenden Lese-Sonntag wieder etwas kommunikativer sein werde. 😉 ) Ich werde wohl später noch einmal schauen, wie es Lyne und Neyasha den Abend über so mit ihren Büchern/Hörbüchern ergangen ist. Habt noch einen schönen Wochenendausklang und einen guten Start in die Woche. 🙂

Kiki-Thementag ;)

In den letzten Tagen war ich ein bisschen grumpig, weil ich ein paar (schöne!) Dinge wirklich tun wollte und mich doch nicht dazu aufraffen konnte – während ich meinen Pflichtkram wirklich gut hinbekommen habe. So will ich bestimmt schon seit Wochen … eher einem halben Jahr endlich mal wieder Hefe-Schnecken backen und bekomme es doch nicht auf die Reihe, obwohl alle Zutaten im Haus sind. Außerdem habe ich schon seit einiger Zeit große Lust darauf, „Kikis kleiner Lieferservice“ zu schauen und die „Apprentice Witch“-Bücher von James Nicol noch einmal zu lesen, aber trotzdem habe ich meine Lesestunden dann doch immer mit anderen Geschichten verbracht. Also habe ich beschlossen, dass ich mir heute eine Art „Kiki-Thementag“ gönne, den ich mit lauter Dingen fülle, die ich mit „Kikis kleiner Lieferservice“ verbinde und die passenderweise schon länger auf meiner Vorhaben-Liste stehen. Ein paar alltägliche Pflichten werde ich trotzdem erledigen müssen, aber da „Putzen“ keinen so kleinen Teil von Kikis Leben auszumachen scheint, passt das ja auch ganz gut. 😉

Das Foto zeigt eine grüne Yoga-Matte auf einem hellen Holzboden, im Hintergrund kann man die untere Hälfte einer weißen TV-Konsole erkennen.

Nachdem ich etwas durch die Wohnung gewuselt bin und das Geschirr abgewaschen habe, gab es erst einmal eine kleine Sportrunde. Ich habe heute solchen Muskelkater von den neuen Übungen, die ich in den letzten Tagen gemacht habe, dass ich mich auf entspanntes Dehnen und die 5-Minuten-Runde für den Schulterbereich beschränkt habe. Das war definitiv zügig erledigt und somit konnte der schöne Teil des Tages starten. Begonnen habe ich den mit einer Runde „Animal Crossing“, damit ich auch da meinen täglichen Kram erledigt hatte. Danach ging es zum Frühstückzubereiten wieder in die Küche …

Eine Switch auf deren Bildschirm zwei Personen im Regen zu sehen sind. Von hinten mein Spielcharakter mit einem roten Regenhut und davor meine Nachbarin Isolde (ein weißer Hund mit schwarzen und grauen Flecken), die sagt "Ich weiß wirklich zu schätzen, wie freundlich du immer mit mir redest! Das hebt jedes Mal meine Stimmung!"

 

Pfannkuchen zum Frühstück

Auf dem Foto sind zwei weiße Teller auf weißen Tischsets zu sehen, auf denen jeweils ein Pfannkuchen liegt. Daneben steht ein weiterer Teller mit einem ganzen Pfannkuchenstapel, sowie eine Flasche Cranberrysirup und ein kleines Schälchen mit etwas Zucker.

Wenn ich an „Kikis kleiner Lieferservice“ denke, dann fallen mir relativ schnell auch die Pfannkuchen ein, die sie regelmäßig isst, weil diese günstig und einfach zu machen sind. Ich habe heute damit meine neue Pfanne eingeweiht und natürlich gleich noch ein neues Rezept ausprobiert. Das Rezept ist sehr, sehr gut. Die Pfannkuchen sind total fluffig und sehr lecker geworden. Die Pfanne gefällt mir auch, aber gegen Ende hatte sie so viel Temperatur, dass die letzten drei Pfannkuchen doch etwas dunkel geworden sind. Was vielleicht auch daran lag, dass ich von der Tatsache abgelenkt wurde, dass der Vermieter-Handwerker ohne Vorankündigung das Wasser abgestellt hatte. Es war ein ziemlicher Schreck für mich, als ich mal eben nebenbei etwas abwaschen wollte und nur ein Ächzen aus dem Wasserhahn kam … Eine Stunde später lief das Wasser wieder und trotz ein paar dunkler Stellen waren die Pfannkuchen sehr lecker! Allerdings weiß ich jetzt auch wieder, warum ich so selten welche mache, denn direkt nach dem Essen stand gleich eine Runde Abwasch an. *g*

 

Ein Hefekranz zum Nachmittag

Das Foto zeigt die DVD-Hülle von "Kikis kleiner Lieferservice" und darauf liegt die Taschenbuch-Ausgabe von "The Apprentice Witch", dessen blaues Cover die Scherenschnitt-artige Darstellung einer Hexe zeigt, die mit einer Hand an ihrem fliegenden Besen hängt.

Nachdem der Abwasch erledigt war, habe ich mich mit „The Apprentice Witch“ auf dem Sofa eingerollt und eine Weile gelesen. Die Bücher – vor allem der erste Teil – erinnern mich sehr an Kiki, da es auch hier darum geht, dass eine junge Hexe, die sich ihrer Fähigkeiten nicht sicher ist, allein einen Weg ins Berufsleben finden muss. Der Ort, in dem Arianwyn Fuß fassen möchte, ist deutlich weniger großstädtisch als Kikis Stadt am Meer, aber dafür ist Arianwyns Job auch wesentlich herausfordernder. 😉

Das Foto zeigt einen Fernseher, auf dem eine Szene aus dem Anime "Kikis kleiner Lieferservice" zu sehen ist. Die Szene zeigt Kiki, wie sie in den Arbeitsraum ihrer Mutter kommt.

Dann wurde es Zeit, einen Hefeteig für den Schoko-Hefekranz anzusetzen, den es dann heute Nachmittag zu „Kikis kleiner Lieferservice“ gab. Ein Foto vom Gesamtwerk gibt es nicht, weil ich mit „ich wandel mal eben ein vertrautes Rezept ab und verwende eine unvertraute Technik, die ich vor kurzem im Fernsehen gesehen habe“ wohl ein bisschen überambitioniert war. *g* Die Konsistenz des Endergebnisses war definitiv nicht gut, aber geschmeckt hat er trotzdem. Oh, und ich hatte extra die Kranzform gewählt, statt ein paar Hefeschnecken zu backen, weil ich an den Brotkranz mit der fliegenden Hexe denken musste, der in dem Film von dem knuffigen Bäcker ins Schaufenster gehängt wird, um für Kikis Service zu werben. Auf die Hexe in der Mitte des Kranzes habe ich beim Formen allerdings verzichtet. 😉

Ein kleiner Teller, der auf der DVD-Hülle von "Kikis kleiner Lieferservice" steht und auf dem ein Stück eines geflochtenen Hefekranzes liegt. Daneben steht eine große Tasse mit Milchkaffee.

 

Eine „Pastete“ zum Abendessen

Als ich am Nachmittag den Hefekranz aus dem Ofen geholt hatte, habe ich auch noch einen Teig fürs Abendessen angesetzt, der dann in der warmen Küche gehen durfte. Mit Spinat gefüllte Teigtaschen machen ich ja öfter, aber heute dachte ich, ich lehne unser Essen zumindest optisch mal an die „Herings-Kürbis-Pastete“ an, die die ältere Dame in dem Anime für ihre undankbare Enkelin gebacken hat.

Eine quadratische Auflaufform mit einer Pastete, wobei auf der Teigdecke der Pastete noch ein Fisch aus Teig zu sehen ist.

Den restlichen Abend werde ich mit „The Apprentice Witch“ verbringen – mal schauen, ob ich den ersten Band noch beendet bekomme. Mir macht die Geschichte gerade viel Spaß und ich bin froh, dass ich mir diesen „Kiki-Thementag“ gegönnt habe. 🙂

Das Foto zeigt ein geöffnetes Buch ("The Apprentice Witch"), im Hintergrund sind eine braune Sofalehne, eine weiße Wand und ein schwarz-weißes Foto von einem Wald zu erkennen.

Neyashas Jahreswechsel-Lesemarathon

Neyashas Jahreswechsel-Lesemarathon-Logo, das links einen Haufen Bücher in allen möglichen Blauschattierungen zeigt und rechts den Logotext

Neyasha veranstaltet heute ab 14 Uhr bis morgen (ebenfalls 14 Uhr) einen 24-Stunden-Lesemarathon, an dem ich teilnehme. Ich weiß noch nicht, wie viel ich heute und morgen lesen werde – 24 Stunden werden es bestimmt nicht, aber ich mag so viel Zeit wie möglich mit meinen Büchern verbringen. Aktuell habe ich „One Salt Sea“ von Seanan McGuire und „A Pocket Full of Rye“ von Agatha Christie angefangen. Nachdem ich heute Vormittag schon allen anderen Kram erledigt habe (inklusive der Zubereitung des Abendessens), starte ich dann mal mit „A Pocket Full of Rye“ in den Lesemarathon. 🙂

 

Update 16:30

Wie immer an gemeinsamen Lesetagen habe ich es natürlich nicht geschafft wie geplant um 14 Uhr loszulesen. Stattdessen habe ich mich ziemlich viel online rumgetrieben, geschaut, ob schon andere Jahreswechsel-Lesemarathon-Beiträge da sind und diese dann kommentiert, und mich im Rübenchat mit den anderen Spekulanten über Rübenpreise und Neujahrshüte ausgetauscht. *g* Zwischendurch habe ich aber doch zu „A Pocket Full of Rye“ gegriffen und mich von Seite 48 bis Seite 96 vorgearbeitet. 😉 Ich mag die Geschichte sehr, finde es aber lustig, dass man dort so viele Elemente findet, die auch in anderne Agatha-Christie-Romanen vorkommen. Und da ich gerade mal geschaut habe, in welcher Reihenfolge die Bücher veröffentlicht wurden, kann ich nun sagen, dass dieser Roman „älter“ ist als „4.50 from Paddington“, an den mich die Geschichte sehr erinnert. Wobei die Veröffentlichungsreihenfolge bei Agatha Christie ja nicht unbedingt auch bedeutet, dass sie die Geschichten in der Reihenfolge geschrieben hat. Die Handlung dreht sich um den Tod von Rex Fortescue, der vergiftet in seinem Büro zusammenbricht. Schnell steht fest, dass ihm das Gift vermutlich beim Frühstück verabreicht wurde, womit vor allem seine zweite und deutlich jüngere Ehefrau (die regelmäßig sehr viel Zeit mit einem anderen Mann auf dem Golfplatz verbringt) und die anderen Mitglieder des Haushalts (inklusive der Bediensteten) als Täter in Betracht kommen.

Was Inspector Neele besonders ins Auge fällt, ist die Frage, wieso der Verstorbene eine Handvoll Roggenkörner in seiner Tasche hatte, als er starb. Miss Marple kommt später in der Geschichte darauf, dass das ein Verweis auf eine Strophe aus einem Lied ist, die lautet „Sing a song of sixpence, A pocket full of rye. Four and twenty blackbirds, Baked in a pie.“ Was ich besonders spannend finde, sind die schon erwähnten Ähnlichkeiten mit anderen Romanen. Die Figur der Haushälterin Mary Dove zum Beispiel erinnert mich sehr an Lucy Eyelesbarrow, die gesamten Familienkonstellation ist der von „4.50 from Paddington“ sehr ähnlich, wobei der Tod des Dienstmädchens mich eher an den Tod von Murgatroyd in „A Murder Is Announced“ erinnert – und so stolpere ich in jedem Kapitel über Elemente, die mich dazu bringen die verschiedenen Geschichten zu vergleichen. Das ist ganz lustig, sorgt beim Lesen aber auch für etwas Ablenkung. 😉

Das Foto zeigt links zwei aufeinanderliegende Bücher, von denen das obere den Titel "A Pocket Full of Rye" trägt und daneben eine große Tasse mit Milchkaffee

Außerdem hat Neyasha ein paar Fragen zum Beantworten in ihren Marathon-Beitrag gestellt:

1. Welche Bücher wollt ihr heute und morgen lesen?

Die schon von mir erwähnten zwei Bücher, die ich noch auf dem Stapel mit angefangenen Titeln liegen habe: „One Salt Sea“ von Seanan McGuire und „A Pocket Full of Rye“ von Agatha Christie. Ich bezweifel, dass ich beide Romane in diesem Jahr noch beendet bekomme, aber ich einen von beiden sollte ich noch schaffen. Es wäre nett, nur ein Buch in die nächste Jahres-Statistik mitzunehmen. 😉

2. Was war euer Lesehighlight 2020?
3. Habt ihr in diesem Jahr neue AutorInnen für euch entdeckt, von denen ihr noch mehr lesen wollt?

Uff, das sind diese Fragen, die ich nie beantworten kann (und ich habe gerade keine Lust meine „Gelesen“-Liste durchzuwühlen. Ich habe so viele gute Bücher gelesen und greife zu so vielen unterschiedlichen Genres … und ich habe so viele Autorinnen für mich neu entdeckt. Lustigerweise sind es wirklich vor allem Autorinnen, denn Autoren lese ich inzwischen gar nicht mehr so häufig, obwohl ich gar nicht gezielt danach schaue.

4. Habt ihr schon einmal ein Buch/Bücher gelesen, in dem/denen der Jahreswechsel eine größere Rolle spielt?

Abgesehen vom „Wunschpunsch“ von Michael Ende fällt mir spontan kein Titel ein, auch wenn ich mich sehr, sehr vage an ein englisches Kinderbuch erinnere, in dem die Glockenschläge zum Jahreswechsel wichtig waren. Mal schauen, ob mir in den nächsten Stunden noch was einfällt – wenn ja, dann ergänze ich das hier. 🙂

5. Habt ihr bestimmte persönliche Silvestertraditionen und wenn ja: Gibt es diese bei euch auch in diesem Jahr oder macht euch da Corona einen Strich durch die Rechnung?

Da meine Silvester-Tradition seit meiner Kindheit darin besteht das Jahr auf dem Sofa mit einem Buch ausklingen zu lassen und zum Abendessen Nudelsalat zu essen, ändert Corona nichts daran. Da mein Mann seinen Jahresausklang auch gern so feiert, haben wir als einzige Neuerung in den vergangenen Jahren nur aufgenommen, dass wir um kurz vor Mitternacht unsere Konsolen anwerfen und gemeinsam mit unseren „Animal Crossing“-Nachbarn den Jahreswechsel einläuten. So wird es wohl auch heute wieder sein. *g*

Nachdem das Update-Schreiben doch einige Zeit in Anspruch genommen hat, greife ich jetzt aber wieder zu meinem Krimi! 🙂

 

Update 21:00 Uhr

Eigentlich wollte ich mich hier schon gegen 19 Uhr melden, aber dann habe ich lieber noch vor dem Abendessen meinen Krimi ausgelesen. „A Pocket Full of Rye“ ist nicht die beste Geschichte, die Agatha Christie geschrieben hat, aber ich finde die Handlung nett und unterhaltsam genug. Außerdem hatte ich viel Spaß damit die verschiedenen vertrauten Elemente mit anderen Romanen der Autorin zu vergleichen. 😉

Links im Bild ist die Taschenbuchausgabe von One Salt Sea zu sehen, recht davon ein angebissener Schokoweihnachtsmann.

Für mich geht der Leseabend weiter mit dem fünften October-Daye-Band, „One Salt Sea“. Sehr weit bin ich mit meinem October-Daye-Reread in diesem Jahr ja nicht gekommen, was auch ein bisschen daran lag, dass ich nach all den Kurzgeschichten eine kleine Pause von den vielen Figuren benötigte. Aber ich habe in dieser Woche dann doch zu „Late Eclipses“ gegriffen und – von einem wirklich fiesen Todesfall abgesehen – sehr genossen. Ich muss gestehen, dass ich zwar sehr, sehr Freude an der Entwicklung dieser Romane habe, dass das aber auch dazu führt, dass ich nicht so gern wieder zu den ersten Bänden zurückgehe, wo noch Figuren eine Rolle spielen, deren Abschied mir nicht leid getan hatte. 😉 Auf der anderen Seite ist es sehr faszinierend zu sehen, wie viele Anspielungen und Hinweise Seanan McGuire schon in die ersten Bände eingebaut hatte, die sich auf Entwicklungen und Enthüllungen beziehen, die erst viele Jahre später in ihren Veröffentlichungen dann auch wirklich vorkamen.

 

Update 0:20 Uhr

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr! 🙂 Bei uns gibt es inzwischen doch so einiges an Feuerwerk, wenn auch deutlich weniger als in den vergangenen zwei Jahren. Ich werde nach meiner gleich folgenden Kommentarrunde also wieder zum Buch greifen, bis es draußen ruhig genug ist, um zu schlafen. Irgendwann im Laufe des Vormittags melde ich mich dann wieder hier.

 

Update 11:00 Uhr

In der Nacht ist es dann doch noch etwas … früher geworden, wenn auch nicht wegen des Lärms, sondern weil ich so schön in Ruhe lesen konnte, nachdem mein Mann ins Bett gegangen war. *g* Also habe ich heute morgen erst einmal bis neun Uhr geschlafen und bin dann gemütlich in den Tag gestartet. Inzwischen ist nicht nur der morgendliche Pflichtkram erledigt, sondern ich habe auch schon die nächtliche Timeline aufgelesen und eine Runde „Animal Crossing“ gespielt, wo ich eine sechsstellige Summe mit Rübenverkauf verdient habe. 😉 Aktuell schwanke ich zwischen frühem Frühstück (ich habe unglaubliche Lust auf warmen Vanillepudding und versuche mich noch davon zu überzeugen, dass das nicht das richtige Essen zum Frühstück ist) und „One Salt Sea“ beenden. Außerdem hat mein Mann mich gerade daran erinnert, dass wir ab heute jeden Tag in diesem Jahr eine kleine Spielrunde einlegen müssen, um unseren im letzten Jahr gekickstarterten Quest-Calender auch richtig zu nutzen. Aber ich denke, dass wir das erst heute Nachmittag machen werden, damit ich den restlichen Vormittag noch mit Lesezeit nutzen kann.

 

Update 15:00 Uhr

Eigentlich hatte ich mir ja einen Wecker gestellt, um pünktlich um 14 Uhr ein Update zu schreiben, aber dann wollte ich doch noch eben die letzten Seiten von „One Salt Sea“ lesen … Es ist so lange her, dass ich die ersten October-Daye-Bücher gelesen habe, dass ich mich gar nicht mehr daran erinnern konnte, welche Handlungsentwicklungen an welcher Stelle passieren, aber es gab zwei Dinge, die ich nur ungern wieder lesen wollte. Beide sind am Ende dieses Romans und ich bin irgendwie froh, dass ich sie nun hinter mich gebracht habe. Auf der anderen Seite habe ich „One Salt Sea“ sehr genossen, weil da so viele Sachen passieren, die Tobys Geschichte in eine neue Richtung bringen und die so wichtig für den weiteren Verlauf der Reihe sind. Oh, und ich bin über eine … Prophezeiung gestolpert, die ich vollkommen vergessen hatte und gerade nicht mit schon mir bekannten Sachen in Verbindung bringen kann. Es bleibt einfach dabei, dass ich es sehr genieße wie die Autorin ihre verschiedenen Charaktere schreibt und wie sie all diese vielen kleinen Handlungselemente miteinander verknüpft, die auf den ersten Blick nicht so wichtig zu sein scheinen, aber am Ende so viel Gewicht mitbringen. Mal schauen, wie schnell ich die anderen Romane (die schon gelesenen und die vom SuB) in den kommenden Monaten lese – und dann heißt es wieder warten, bis das nächste Taschenbuch im Herbst erscheint. *g*

Eine Hardcover-Ausgabe von "African European - An Untold History" und rechts daneben drei Bonbons.

Meine Lektüre für den Nachmittag habe ich auch schon bereit gelegt, auch wenn ich darüber nicht mehr bloggen werde. Es war sehr nett mit euch zusammen von einem Jahr ins andere zu lesen. Vielen Dank an Neyasha für die Aktion! Habt noch einen schönen restlichen Neujahrstag! 🙂

 

Herbstlesen im Oktober 2020 (So., 4. Oktober)

Gestern hat das Herbstlesen schon richtig gemütlich angefangen, was ich sehr, sehr schön fand! 🙂 Nach dem letzten Update habe ich wirklich eine gute Stunde benötigt, um bei allen Blogs zu kommentieren und auf eure Kommentare zu antworten, was bedeutete, dass ich bis zu meiner anvisierten Schlafenszeit von 23 Uhr noch ein Stündchen zum Lesen hatte. Diese Zeit habe ich mit „The Suffragette Scandal“ von Courtney Milan verbracht. Die Autorin habe ich im vergangenen Monat für mich zum „vor dem Schlafengehen“-Lesen entdeckt, weil ihre Historicals so nett sind und ich mich (von den Nebenbemerkungen zum Thema Korsett abgesehen) so wenig über die Handlung und die Figuren aufregen muss. „The Suffragette Scandal“ ist der vierte Teil der Brothers-Sinister-Reihe und beschäftigt sich ebenso wie die vorhergehenden Bände sehr viel mit Politik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wobei sich die Autorin bei diesem Band (meiner Vermutung nach – ich habe das Nachwort dieses Titels noch nicht gelesen, in dem sie diese Sachen erklärt,) sehr von dem Wiederstand der Frauen gegen den Contagious Diseases Act hat inspirieren lassen. Ich finde es nett, dass man als Leserin die Romane als Anlass nehmen kann, um mehr über die Lebensbedingungen und die politischen Entwicklungen dieser Zeit zu recherchieren, oder das Ganze auch einfach ignorieren und die unterhaltsame Geschichte genießen kann. 😉

Update 11:30 Uhr

Da mein Mann heute länger geschlafen hat als ich, habe ich die Gelegenheit genutzt und eine Runde Sport eingelegt. Was bedeutet, dass ich nun wieder weiß, wieso ich normalerweise erst später am Vormittag Sport mache, denn mein Kreislauf ist so früh noch nicht bereit für irgendwelche Übungen. Nach einer Viertelstunde war mir so schlecht, dass ich die letzten fünf Minuten des heutigen Videos nicht mehr gemacht habe und stattdessen die letzten Kapitel in „The Suffragette Scandal“ gelesen habe. Jetzt habe ich in der Reihe nur noch eine kurze Geschichte vor mir, die ich für einen anderen Tag aufhebe. Außerdem habe ich das Geschirr von gestern Abend abgewaschen und eine ausgiebige Runde „Animal Crossing“ gespielt. Jetzt werde ich mir erst einmal „The Ghosts of Eden Park“ schnappen und noch ein bisschen schauen, was mir Karen Abbott weiterhin über das Leben von George Remus zu erzählen hat, und danach drehe ich eine Blogrunde, um zu schaue, wie es euch heute morgen so ergangen ist. 🙂

 

Update 14:00 Uhr

Uff, ist es gerade stürmisch draußen! Das Mittagslüften konnten wir heute vergessen, weil die Fenster ständig zu- (und Gegenstände durchs Zimmer) flogen. Ich bin gespannt, was das mit dem Wetter heute noch wird. *g* Bei „The Ghosts of Eden Park“ bin ich nicht so viel weitergekommen. Ich finde das Buch interessant, aber ich brauche immer etwas Zeit um reinzufinden. Spannend ist unter anderem wie viel Material die Autorin zur Verfügung hatte, da die Ermittlungen gegen George Remus viel Zeit in Anspruch nahmen und Auswüchse annahmen, die man nur in einem fiktiven Werk erwarten würde. So gibt es eine Menge Akten, Zeugenaussagen und andere Unterlagen wie Tagebücher usw. auf die sie für das Schreiben dieses Sachbuches zurückgreifen konnte.

Da das Buchformat aber nicht gerade ideal ist, um es neben dem Frühstück zu lesen, habe ich dann wieder zum eBook gewechselt und beim Essen die nächste Kurzgeschichte aus „Shapers of Worlds“ gelesen, die von Seanan McGuire war und den Titel „In Silent Streams, Where Once the Summer Shone“ trug. Die Geschichte ist unübersehbar eine Aufarbeitung der Autorin der Ereignisse der vergangenen Monate, dass ich überrascht über den verständnisvollen Ton war, über die Erklärungen, die sie für die Unvernunft der Menschen mitliefert. Was mir auch gut gefiel, ist, wie sie deutlich macht, dass eine Apokalypse nicht mit einem großen Knall dahergeht, sondern ganz leise mit Bienensterben, Viren und ähnlichen Entwicklungen aufzieht …

Jetzt schaue ich noch kurz nach den Kommentaren, die seit meiner letzten Runde eingetrudelt sind, und setze mich dann mit meinem Mann zum Brettspielen zusammen. 🙂

 

Update 17:00 Uhr

Uff, das war eine seltsame Runde „Obsession“, aber da ich zum ersten Mal seit Wochen ein Spiel gegen meinen Mann gewonnen habe, will ich mich nicht beschweren. 😉 Immerhin habe ich inzwischen das Gefühl, dass ich mit dem neuen Personal und all den Regeländerungen, die durch die „Upstairs, Downstairs“-Erweiterung gekommen sind, zurechtkomme, ohne dabei groß nachdenken zu müssen. Lustig fand ich auch, dass ich die erste Hälfte des Spiels einfach keine Möglichkeiten hatte an Gäste zu kommen, obwohl Gäste die schnellste Möglichkeit sind, um Geld, Reputation und weitere neue Gäste zu erhalten. Während mein Mann einen riesigen Stapel mit Charakteren vor sich hatte, habe ich mich mit meinen Familienmitgliedern und unseren beiden besten Freunden beholfen. *g* Zum Glück hatte ich aber zum Ende einige sehr, sehr gute Züge, die nicht nur dafür sorgten, dass mein Erbe das Herz der reichen Lady Fairchilde gewann, sondern auch dass ich einige Prestige-Gäste (inklusive Lady Lilo! :D) einladen konnte! Fürs kommende Wochenende haben wir noch ein paar Promokarten ins Spiel gemischt, die für neue Herausforderungen sorgen könnten. 😀

 

Update 21:00 Uhr (letztes Update)

Bis zum Kochen habe ich in „Arcanos Unraveled“ gelesen, die Geschichte wird aus der Sicht von Anya Winter erzählt. Anya ist eine Heckenhexe und hat mit viel Glück eine Stelle als Dozentin in der magischen Universität Arcanos Hall bekommen. So ganz bin ich in dem Roman noch nicht angekommen. Auf der einen Seite spielt die Handlung zu aktueller Zeit (im mundanen Teil der Universität gibt es Autos und andere Dinge, die sehr vertraut klingen), auf der anderen Seite fühlt sich die magische Parallelgesellschaft, die von der Autorin beschrieben wird, eher mittelalterlich an. In den ersten Kapiteln hat Anya auf jeden Fall schon einer (adeligen) Studentin geholfen eine Leiche zu beseitigen, eine Auseinandersetzung mit ihrem ehemaligen Liebhaber gehabt und feststellen müssen, dass der Schutzschirm, der den  magischen Teil der Universität vor der Außenwelt trennt, zerstört wurde. Da man ihr aufgrund ihrer Herkunft (ihr Vater war ein Physiker und kein Magiekundiger) nicht vertraut und es schon früher einige unschöne Szenen (versursacht von ihrem Ex) gegeben hat, wurde Anya nun für den Rest des Trimesters aus der Universität geworfen und versucht nun auf eigene Faust herauszufinden, was eigentlich los ist. Auch wenn die ersten Kapitel stellenweise etwas verwirrend zu lesen sind, so fühle ich mich bislang doch gut unterhalten und mag es, dass Anya als Hexe auf Textilien spezialisiert ist.

Zum Abendessen gab es heute nach langer Zeit mal wieder Flapjacks, allerdings heute mit Äpfeln und nicht mit Cranberries wie in diesem Rezept. Ich mag die seit so vielen Jahren so gern und scheue doch in der Regel davor zurück, dass ich dafür eine Zeitlang an der Pfanne stehen muss. Den Geruch von heißen Öl ist nicht gerade mein Lieblingsduft in der Wohnung und bleibt doch immer so hängen. 😉

Nach dem Essen war es schon relativ spät und so bin ich nur kurz bei Animal Crossing reingehüpft, weil mein Mann eine Anleitunge im Angebot hatte, die ich noch nicht kannte. Das war es dann heute auch für mich mit dem Spiel – morgen geht es dann weiter mit dem Basteln von Kürbislaternen und anderen Halloween-Gegenständen. 😉 Außerdem war dies mein letztes Update für heute, da ich nach der anstehenden Blog- und Kommentarrunde vermutlich nicht mehr viel tun werde bis zum Schlafengehen.

Ich habe dieses  Wochenende sehr genossen! Es war schön mal wieder gemeinsam mit so vielen anderen den Tag zu verbringen und sich über all die Dinge auszutauschen, die wir so gemacht haben. Danke, dass ihr dabei gewesen seid! Ich freue mich jetzt schon auf den kommenden Samstag! Bis dahin habt eine schöne und hoffentlich stressfreie Woche und passt so gut wie möglich auf euch und alle anderen in eurer Umgebung auf. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Lyne
Neyasha
Anette
Kiya
Ariana
Sayuri
Natira
JED

Lese-Sonntag im Juli 2020

Um beim inzwischen schon traditionellen Anfang zu bleiben: Heute ist wieder der dritte Sonntag im Monat und somit Lese-Sonntag! Bei uns ist in der vergangenen Woche der Alltag zurückgekommen, nachdem mein Mann wieder Vollzeit in der Firma sein muss (obwohl die meisten Kollegen noch ein paar Wochen verkürzte Arbeitszeiten haben *seufz*). Für mich bedeutet dies etwas mehr „frei verfügbare“ Zeit, aber das auch nur theoretisch, denn in den vergangenen Monaten ist doch einiges liegengeblieben, was ich nun aufholen möchte. Heute gönne ich mir aber einen entspannten Tag und das bedeutet, dass ich möglichst viel Zeit mit Lesen und Spielen verbringen will. Genau genommen mit „Animal Crossing“ denn für „Gloomhaven“ ist es in unserer Wohnung nach zwei 30-Grad-Tagen schon wieder zu warm. In den Tag starte ich aber erst einmal mit dem Abwasch von gestern und dann mit „The Jumbie God’s Revenge“ von Tracey Baptiste, dem dritten und (vorerst?) letzten Band rund um Corinne und die Jumbies.

Update 11:00 Uhr

Die Stunden seit dem Aufstehen sind gut rumgegangen … *g* Das Geschirr von gestern Abend ist abgewaschen, die Küche aufgeräumt, meine nächtliche Timeline aufgelesen und Zeit mit den Jumbies habe ich auch schon verbracht. Ich mochte die ersten beiden Romane von Tracey Baptiste schon sehr und der zweite gefiel mir noch besser als der Auftaktband der Reihe, aber ich finde es traurig zu sehen, wie unsicher und ängstlich Corinne zu Beginn von „The Jumbie God’s Revenge“ ist. Ihr Mut war zwar einer der Hauptgründe dafür, dass sie in der Vergangenheit ständig in Schwierigkeiten geriet, aber er war eben auch eine ihrer hervorstechensten Charaktereigenschaften. Noch bin ich ziemlich am Anfang der Geschichte und ich hoffe sehr, dass sie ihr Selbstbewusstsein und ihre Tapferkeit bald wiederfindet … Ansonsten habe ich einige Zeit mit „Animal Crossing – New Horizons“ verbracht, da wir Sonntagsmorgens uns immer als Gruppe austauschen, um Rüben zu schauen, auf welcher Insel Rüben am günstigsten gekauft werden können. Das macht das Spekulieren mit Rüben nicht nur deutlich einfacher, sondern ist auch immer lustig, wenn wir als Gruppe auf einer Insel rumflitzen und uns über alle möglichen Sachen austauschen. Jetzt greife ich aber erst einmal wieder zum Buch … 🙂

Update 14:00 Uhr

Ursprünglich wollte ich zum Frühstück lesen, aber dann habe ich doch lieber mit meinem Mann ein Video über das Nähen eines viktorianischen Ballkleids geschaut. Und da mein Mann danach noch ein weiteres Video schauen wollte, das mich nicht interessierte, aber zu laut war, um nebenbei zu lesen, habe ich meine Planung für die kommende Woche angefangen. Der Essensplan für die Woche vom 25. bis 31. Juli steht auch schon, jetzt muss ich nur noch das dafür benötigte Gemüse beim Händler bestellen. (Die Tatsache, dass ich die Bestellung Anfang der Woche aufgeben muss und Freitags die Bio-Kiste bekomme, ist auch der Grund dafür, dass ich so weit im Voraus plane und mein Essensplan von Samstag bis Freitag geht. *g*) Ein paar Seiten habe ich aber dann doch noch auf einer karibischen Insel verbracht, die gerade von einem Hurrikane heftig getroffen wurde. Die Autorin Tracey Baptiste hat das Buch ihre karibischen Familienmitgliedern gewidmet, die „displaced by extreme weather“ sind. Ich fürchte, Corinne wird sich dieses Mal nicht mit einem mächtigen Jumbie, sondern gleich mit einem Gott anlegen müssen … Bevor ich mich aber wieder in die Karibik begebe, besuche ich erst einmal meinen Mann auf seiner Insel, denn da warten nicht nur blaue Rosen darauf, dass ich sie gieße, sondern auch ein Nachbar, der eine Anleitung bastelt, die ich noch nicht kenne. 😉

Update 17:20 Uhr

Nach dem letzten Update bin ich erst einmal wieder bei „Animal Crossing“ rein und habe Zeit auf den Inseln von meinem Mann und Sayuri verbracht. Weil da die Stunden immer so fliegen und ich nebenbei noch mehrmals in die Küche flitzen musste, bin ich im Spiel geblieben bis es Zeit war Kuchen zu essen. 😉 Genau genommen habe ich neben dem Spielen ein sehr kleines Fladenbrot gebacken, das wir heute als Beilage zum Abendessen essen wollen, und dann die Wärme vom Ofen genutzt, um einen Rhabarber-Clafoutis anzuwärmen, den ich gestern Abend aus dem Tiefkühler geholt hatte. Nach dem Kuchen habe ich meine Nase wieder in „The Jumbie’s God Revenge“ gesteckt und mit Corinne, ihrem Vater, ihren Freunden und Nachbarn mitgelitten, da ihre Insel nun schon seit mehreren Tagen von Hurrikanen heimgesucht wird. Inzwischen weiß Corinne, dass der Gott Huracan Schuld an den verheerenden Unwettern ist, aber noch hat sie keine Ahnung, wie sie den Zorn des Gottes besänftigen soll. Außerdem haben Bouki und Malik Familienangehörige gefunden, denen Corinne (ebenso wie ich *g*) misstraut. Ich bin mir sicher, dass ich den Roman heute noch beenden werde, auch wenn ich noch nicht weiß, wann das heute sein wird.

Update 21:00 Uhr

Mein Buch habe ich seit dem letzten Update ausgelesen – ich mag die Reihe so sehr und finde, dass sie mit jedem Band besser wird. Allerdings war das wohl wirklich der letzte Teil rund um Corinne und die Jumbies, was so wie es am Ende ist auch rund und stimmig ist, auch wenn ich gern noch mehr davon lesen würde. Dadurch, dass ich nur noch eben den Roman beenden wollte, ist es ein bisschen später mit dem Kochen geworden als geplant. Und so sind wir gerade erst mit der London-Folge der aktuellen Staffel von „Somebody Feed Phil“ fertig geworden – wir heben uns diese Folgen regelrecht auf, weil wir die Sendung so erholsam finden und es so wenige Folgen pro Staffel gibt. *g*

Rührei mit Frühlingszwiebeln und Feta und dazu etwas Fladenbrot.

Das war hier mein letztes Update für heute. Ich werde nur noch ein bisschen „Animal Crossing“ spielen und dann früh ins Bett gehen. Die To-do-Liste für die kommende Woche ist voll und da sollte ich nicht übermüdet in den Montag starten. 😉 Ich hatte heute wieder einen gemütlichen Tag und habe mich sehr darüber gefreut, dass mir Sayuri beim Lese-Sonntag Gesellschaft geleistet – und eine Runde „Animal Crossing“ mit mir gespielt hat!

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Heutige Mitleserin:

Sayuri

Lese-Sonntag im April 2020

Am vergangenen Lese-Sonntag habe ich noch gedacht, dass mich all die Corona-Maßnahmen gar nicht so beeinträchtigen werden, weil ich den Großteil meines Lebens Zuhause verbringe. Es ist auch wirklich so, dass sich an meinem Alltag wenig geändert hat, aber dafür sehr, sehr viel am Alltag der Menschen um mich herum, und ich hatte definitiv unterschätzt, wie sehr mich das beeinflussen und wie viel Extra-Kommunikation und Unruhe (für meine Gedanken und für mein Leben) das mit sich bringen würde. Das Einzige, was in den vergangenen Wochen an Ablenkung immer gut funktionierte, war und ist „Animal Crossing“ und damit werde ich auch in den Tag starten, wenn ich gleich in der Küche fertig bin. Ansonsten habe ich für heute nichts anderes geplant als Lesen, Spielen und vielleicht etwas Handarbeiten, wobei es mich nicht wundern würde, wenn dazu noch eine Runde Sofaschlaf am Nachmittag käme. 😉 Außerdem wäre es schön, wenn ich es endlich mal schaffen würde den vernachlässigten Feedreader abzuarbeiten – ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal einen Blogbeitrag gelesen und kommentiert habe, zu dem ich nicht eh „verabredet“ war.

Update 12:00 Uhr

Aus dem „Stündchen“ mit Animal Crossing wurde dann ein Vormittag mit dem Spiel, aber dafür sind Sonntage ja da. Ein Grund, wieso ich so lange gespielt habe, lag daran, dass ich heute gute Rübenpreise hatte und dementsprechend Familie und Freunde vorbeikamen um einzukaufen. 😉 In den kommenden Tagen werden wir dann wieder eine Liste führen und schauen, wer den besten Verkaufspreis hat – in der vergangenen Woche konnte ich so mein Geld vervierfachen und mir deshalb den nächsten Hausausbau leisten. *g* Ansonsten habe ich alles „Wichtige“ im Spiel erledigt und könnte es theoretisch für heute liegenlassen, aber wie ich mich kenne, gibt es heute Abend doch wieder eine Spielrunde (oder sogar zwischendurch, wenn ich per Twitter wieder eine Besuchsanfrage bekomme). Diese gegenseitigen Inselbesuche fressen wirklich sehr viel meiner Spielzeit, aber ich freu mich so darüber zu sehen wie andere Leute ihre Inseln ausbauen und wie unterschiedlich sich alles entwickelt, obwohl wir doch die selben Grundvoraussetzungen für unsere Inseln haben. Diese einfache Besuchsmöglichkeit ist für mich mit einer der schönsten Neuerungen am Spiel, auch wenn das bedeutet, dass man die Online-Mitgliedschaft bei Nintendo bezahlen muss … Jetzt aber wird es Zeit, dass ich an mein Frühstück denke, mein Magen (der in den letzten Tagen überraschend fordernd ist) knurrt schon.

Update 14:30 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich wirklich vor allem gelesen (und mein Frühstück gegessen!) und da Buch ist weiterhin unterhaltsam, aber ein bisschen habe ich langsam das Gefühl, dass für mich die Luft bei der Serie raus ist. Ich muss mal schauen, ob sich dieses Gefühl bis zum Ende des Romans wieder auflöst oder ob ich mich weiter an all den Kleinigkeiten störe, von denen ich denke, dass die Autorin sie hätte besser machen können. Was ich immer noch mag sind die „magischen“ Elemente und viele der Figuren, was mich ärgert ist das (mangelnde) Tempo der Geschichte und die (häufig ebenfalls mangelnde) Kommunikation der verschiedenen Parteien. Jetzt drehe ich aber erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und danach gibt es Milchkaffee und Schokoleier (gehört ihr auch zu den Leuten, die „saisonale Süßigkeiten“ immer erst nach den jeweiligen Feiertagen kaufen? *g*), während wir das aktuelle maiLab-Video schauen.

Update 16:45 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal mein Socken-Chaos gesichtet – ich stricke gerade den selben Socken zum vierten Mal (wobei ich Versuch Nr. 1 beim aktuellen stricken aufribbel), weil ich eine Lösung für die Ferse suche, bei der ich weiter die wirklich simple Bumerangferse stricken und trotzdem den perfekten Sitz für meine Füße finden kann. Eigentlich bin ich mit der Ferse ja zufrieden, aber so ein kleines bisschen besser könnte der Socken schon sitzen, und da ich gerade mehrere Wollknäuel mit der gleichen Wolle habe, experimentiere ich damit ein bisschen rum. Ansonsten haben wir das aktuelle Video von Mai (ein „Virologen-Vergleich“) angeschaut und so gern ich ihre Videos schaue, so stolpere ich hier und da doch über Dinge, die mich stören. So hat sie in diesem Video mehrfach gesagt, dass Leute immun seien, die die Virus-Infektion überstanden haben, dabei habe ich in den letzten Tagen mehrfach Artikel gelesen, die meldeten, dass diese Immunität gerade von Medizinern in Frage gestellt wird. Die Verwendung des Wortes hat mich wegen dieser Artikel sehr irritiert, außerdem hätte sie diesen Begriff nicht verwenden müssen, um ihre Aussagen zu den verschiedenen Virulogen zu untermauern. Aber vielleicht weiß sie ja auch etwas, was ich nicht weiß, weil ich eben nur verschiedene Artikel lese und mich nicht gezielter informiere …

Außerdem haben wir danach noch eine Folge „Terrace House“ geschaut, die aktuelle Staffel bringt ein paar sehr nervige Beziehungen mit sich, gerade wenn man die Serie doch vor allem sieht, um ein bisschen japanischen Alltag mitzubekommen. *g* Aber der Typ, um den sich diese seltsamen Beziehungsgespräche drehten, hat das Haus verlassen, ein anderer Auszug ist auch schon angekündigt und so hoffen wir, dass es in den nächsten Folgen erst einmal wieder um alltäglichere Dinge geht. 😉 Trotz Milchkaffee und Schokolade erwischt mich gerade die Müdigkeit – mal schauen, ob eine Runde Sofaschlaf dem abhelfen kann.

Update 20:45 Uhr

Da bei mir heute auch nicht mehr viel passieren wird und sich zwei Leute schon verabschiedet haben, ist dies auch mein letztes Update für heute, wobei ich vor dem Schlafengehen noch einmal eine Runde drehen werde, um zu schauen, ob Neyasha und JED noch etwas zu erzählen hatten. 🙂 Zum Sofaschlaf kam es dann doch nicht, weil es mir am Ende doch fast zu spät dazu war. Also habe ich ein Handarbeitsvideo angemacht und Kopfhörer aufgesetzt und mir etwas darüber erzählen lassen, wie andere Personen zum Nähen gekommen sind und was genau sie machen. Danach habe ich das Abendessen gekocht und – wie man sehen kann – stilvoll mit dem Laptop auf dem Schoß gegessen, während ich eure Updates gelesen habe. Jetzt reise ich noch eine Runde auf die Insel, angel etwas und schau mal, ob meine Nachbarn mir noch was zu erzählen haben. Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen Tag und habt einen guten Start in die Woche! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Natira
Sayuri
JED

Deborah-Crombie-Lesetag (10) – Denn nie bist du allein

Da unser beider Tagesplanung im Moment zu sehr aus dem Rhythmus ist, um zeitgleich einen Vor- oder Nachmittag zum gemeinsamen Lesen freizuschaufeln, Sayuri und ich aber trotzdem mit dem Deborah-Crombie-Lesen weitermachen wollen, gibt es hier in den nächsten Wochen immer am Freitag ein Update zu je drei Kapiteln aus „Denn nie bist du allein“. Ich glaube, ich habe die Geschichte bislang nur einmal gelesen, als sie damals neu herauskam. Allerdings hat der Klappentext meiner Ausgabe doch schon einige Erinnungen bei mir geweckt, mal schauen wie mir die Handlung beim Reread so gefällt. 😉

Da ich heute Vormittag ein bisschen Zeit habe, werde ich mir eine ausgedehnte Frühstückspause mit den ersten drei Kapiteln des Romans gönnen – das Update gibt es aber erst morgen, wenn auch Sayuri soweit ist. Wie immer gilt, dass dieser Beitrag nur von Leuten gelesen werden sollte, die die Kincaid-und-James-Reihe schon kennen oder nie vorhaben diese Krimis zu lesen, denn wir werden uns mit Spoilern nicht zurückhalten.

Update 17. April (Kapitel 1 bis 3)

Da schreibe ich, dass ich mir eine ausgedehnte Frühstückspause gönnen würde und kaum ist der Satz veröffentlicht, gibt es mal wieder einen kleinen Schluckauf in meiner Tagesplanung. Am Ende habe ich mich gestern um halb drei hingesetzt und erst einmal beim Lesen die Schoko-Eier genascht, die für den Nachmittag geplant waren, während mein Frühstück (Milchreis) fertig wurde. Nun aber endlich zu „Denn nie bist du allein“, das sich dieses Mal um das Thema „historische Brände in London“ und natürlich einen Feuerteufel dreht. Ich mochte den Einstieg in die Geschichte und die Perspektive von Rose, die Feuerwehrfrau ist und bei einem Einsatz über eine Leiche stolpert, ebenso wie die anderen beiden „Personenvorstellungen“, bei denen Deborah Crombie zeigt wie gut sie mit wenigen Sätzen einen Charakter (und seine Lebensumstände) einführen kann.

Die Ermittlungen um die Tote in dem abgebrannten Gebäude werden – auch aus politischen Gründen – Duncan Kincaid zugeschanzt, der sich anscheinend mit Brandschauplätzen nicht wohl fühlt (ob es dafür eine Ursache gibt, wird nicht erklärt), und Winifred taucht wieder auf! Winifred war der einzige Lichtblick in dem schrecklichen Glastonbury-Band der Reihe und ist die Frau von Duncans Cousin Jack. Ich muss zugeben, dass ich mich nicht erinnern kann, welche Rolle sie in dieser Geschichte spielen wird, aber grundsätzlich freue ich mich, dass sie überhaupt wieder einen Teil in der Handlung einnimmt. Und wenn ich mich recht an den Namen erinnere, dann gehört auch Maura Bell von der Kriminalpolizei zu den Personen, die noch häufiger vorkommen werden.

Worüber ich immer wieder stolpere, seitdem wir die Reihe gemeinsam lesen, sind kleine Nebenbemerkungen von Duncan – und zwar in wirklich in erster Linie von Duncan und keinem anderen Charakter. In diesem Fall denkt er mit großem Bedauern darüber nach, dass in diesen „politisch korrekten Zeiten“ seine Kinder nie „Cowboy und Indianer“ spielen können, obwohl ihm das als Kind so viel Spaß gemacht hätte und aus ihm ja auch ein anständiger Mensch geworden wäre. Wie entlarvend solche Gedanken doch sind und wie unsympathisch sie mir eine Figur machen, die ich so viele Jahre lang wirklich mochte. Es ist nicht so, dass ich Duncan nicht mehr mag, aber über solche Aussagen stolpere ich bei ihm wirklich und sie ärgern mich, weil sie für mich nicht dem Bild entsprechen, die die Autorin sonst von dem Charakter zeichnet.

Hm, was sonst noch nach diesen ersten drei Kapiteln? Ich finde es interessant, dass wir mindestens vier Personen in der Geschichte haben, die in Krankenhäusern bzw. im medizinischem Bereich arbeiten oder arbeiteten, auch wenn die Handlung bislang den Schwerpunkt auf Brandstiftung und Kindesentzug zu setzen scheint.

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Update 24. April (Kapitel 4 bis 6)

Es fühlt sich immer noch so an, als ob Deborah Crombie hier die Grundsituation darstellt. Maura ist nicht begeistert, dass sich Scotland Yard in ihren Fall einmischt, auch wenn sie langsam auftaut, und wir lernen ein paar neue Figuren kennen, wobei die eine Person (Leiterin des neben dem Tatort liegenden Frauenhauses) bislang keinerlei Bezug zu irgendeinem bislang erwähnten Charakter hat, während die andere (der Abgeordnete Michael Yarwood) der Besitzer des abgebrannten Hauses ist. Außerdem haben sich inzwischen Winnie und Gemma getroffen, um über die verschwundene Elaine zu reden (die möglicherweise die Tote am Brandschauplatz ist). Bislang bewegt sich also nicht so viel, man lernt die verschiedenen Figuren ein kleines Bisschen besser kennen und wird darüber informiert, auf welchem Stand Gemma und Duncans Familie gerade seht (die Anhörung, die darüber entscheiden soll, ob Kit zu seiner Großmutter ziehen muss, findet in der kommenden Woche statt).

Außerdem wird immer deutlicher, dass Fannys verschwundene Mitbewohnerin Elaine wohl so einige Geheimnisse hatte, die die Frage aufkommen lassen, ob sie wirklich eine so gute Mitbewohnerin war wie Fanny denkt. Und natürlich ist bei dem Fall von Kindesentzug etwas schief gelaufen (was ehrlich gesagt ab dem Punkt absehbar war, als man das erste Mal eine Szene aus Perspektive des Vaters gelesen hatte) … Alles in allem war das nett zu lesen und es gab immer wieder gut geschriebene Momente mit den verschiedenen Figuren, die dafür sorgten, dass sie sich wie reale Menschen anfühlen und nicht wie Charaktere. Ansonsten bin ich noch nicht so recht neugierig auf die Hintergründe und kann die Geschichte einfach so auf mich zukommen lassen (und ebenso einfach aus der Hand legen, um eine Lesepause bis zum nächsten Update einzulegen).

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Update 1. Mai (Kapitel 7 bis 10)

Diese Kapitel haben bei mir viele kleine Gedanken ausgelöst. Ich finde es schrecklich, dass eine so aufgeweckte und mitdenkende Person wie Rose von ihrem Vorgesetzten so gedeckelt wird, dass sie sich kaum traut mit einem der ermittelnden Polizisten oder gar dem Brandspezialisten zu sprechen.

Duncan hatte zwischendurch einen erhellenden Moment, als er mit Rose sprach und mal über sein eigenes Verhalten nachdenken musste – allerdings hatte ich das Gefühl, dass er vor der Frage, ob er Maura auch so herablassend behandelt hätte, wenn sie ein Mann gewesen wäre, sehr schnell zurückschreckt und das Thema nur zu gern wieder verlässt, ohne sich wirklich ernsthaft damit zu beschäftigen. Genauso wie seine Gedanken rund um Fanny und ihre Behinderung mich wirklich wütend gemacht haben und da reicht es nicht, dass ihm seine Vorurteile bewusst werden, ich erwarte bei solchen Stellen von Deborah Crombie, dass sie ihre Figuren an solchen Punkten sich weiterentwickeln lässt, wenn sie solche menschenfeindlichen Gedanken bei sich entdecken. Und dann noch der Schluss, dass er ja eigentlich nicht ihre Behinderung abstoßend findet, sondern die Tatsache, dass sie hilfebedürftig wirkt statt kämpferisch … Wie habe ich über solche Stellen früher hinweglesen können?

Und dann zieht er Gemma ein paar Kapitel vorher in seine Ermittlungen, nur um kurz darauf irritiert zu sein, weil sie auf eigene Faust Ermittlungen rund um die verschwundene Elaine anstellt – dabei wissen sie an diesem Punkt noch gar nicht, ob „seine“ Leiche überhaupt Elaine ist und Gemma war diejenige, die überhaupt die Vermisstenanzeige durch Fanny veranlasst hat! Oh, und besonders nett verhält er sich Doug und Maura gegenüber auch nicht – ich hasse diese „Wie will sie bei der Polizei überleben, wenn sie nicht mal eine harmlose Neckerei hinnehmen kann“-Haltung und frage mich, wie er reagieren würde, wenn jemand Gemma so behandeln würde, wie er mit Maura umgeht. Überhaupt ist Duncan hier extrem unprofessionell und schmollt dann, weil seine Kollegen doch glatt den Mut aufbringen und ihm das auch sagen.

Duncan und Gemma geben mir außerdem weiterhin das Gefühl, dass sie ihre Kinder einfach so mitlaufen lassen. Was nicht gerade die richtige Vorgehensweise ist, wenn eines der Kinder gerade eine wichtige und Angst erzeugende Anhörung vor sich hat. Kit tut mir einfach nur leid, aber selbst in den wenigen Momenten, wenn Duncan und Gemma erneut bewusst wird, dass sie sich mehr Zeit für die Kinder nehmen sollten, bekomme ich nicht das Gefühl, dass sich auch nur irgendwas ändern wird. Vor allem, wenn beide keine Hemmungen haben die Termine mit den Kindern abzusagen oder zu verkürzen, wenn etwas Wichtiges (also irgendwas rund um die Arbeit, was vermutlich auch von einer anderen Person oder einen Tag später erledigt werden könnte) dazwischenkommt.

Ansonsten war die Identität der unbekannten jungen Frau von dem Überwachungsvideo im Prinzip in dem Moment erahnbar, als sie das erste Mal auf dem Video auftauchte – ich fände es schön, wenn da jetzt mal ein bisschen mehr Schwung in die Geschichte käme. Wobei es auch sein kann, dass ich die Handlung als etwas langatmig empfinde, weil wir momentan den Roman „Wochenportionen“ lese, während ich so ein Buch normalerweise schneller verschlingen (und vermutlich nicht so viele Details wahrnehmen) würde.

Wollen wir den Rest des Romans in zwei Portionen lesen, Sayuri? Vier Kapitel pro Woche und dann wären wir durch. 😉

 

Update 8. Mai (Kapitel 11 bis 14)

Ich mochte den Anfang des elften Kapitels, das Wiedersehen mit Erika und wie Gemma Erikas Wohnung wahrnimmt. Da sind auf einmal all die kleinen Details, die ich bislang in diesem Roman vermisst habe. Es gab zwar auch schon bei Elaines Wohnung Dinge, die beschrieben wurden und ihre Persönlichkeit ausdrücken sollten, aber es fehlte ein wenig … die Seele oder das Herz hinter diesen Beschreibungen und es fühlte sich mehr nach einer Auflistung an.

Dummerweise war ich dann wenig später beim Lesen wieder auf 180, weil Duncan sein Versprechen gegenüber Rose vergessen hatte und sie nun den ganzen Abend auf eine Rückmeldung des Brandmeisters wartete, der bislang ihre Daten noch nicht einmal erhalten hatte. Dass Duncan das Ganze überhaupt so abtut, als ihm einfällt, dass er das vergessen hat, ärgert mich dann noch ein Stückchen mehr, weil das verdammt noch mal wichtige Informationen rund um Brände sind, die Leben kosten können. Aber seine Pläne und Ermittlungen sind natürlich wieder wichtiger, als das Einhalten eines Versprechens oder die Ermittlungsansätze anderer Personen.

Grundsätzlich bekleckert sich Duncan in diesem Band (mal wieder *seufz*) nicht gerade mit Ruhm, wenn es um den Umgang mit anderen Menschen geht. Ich würde sein Verhalten ja darauf schieben, dass er sich Sorgen um die Anhörung und Kit macht, aber eigentlich scheint das in seinem Leben gerade so gar keine Rolle zu spielen und man bekommt davon vor allem etwas mit, weil Gemma zumindest ab und an daran denkt. Genauso wie sie inzwischen als „Mutter zweier Söhne“ bezeichnet wird – was ich mir bei Duncan so gar nicht vorstellen kann. Der scheint ja aktuell nicht mal für seinen leiblichen Sohn als Vater wirklich herzuhalten, während Gemma wenigstens hin und wieder Zeit mit den Kindern verbringt. Das Ganze würde ich übrigens deutlich weniger übel nehmen, wenn man als Leser das Gefühl bekäme, dass Duncan und Gemma für solche Notfälle vorplanen. Aber stattdessen gibt es immer wieder Leute, die einspringen, oder eben Kit, der auf Toby aufpasst, und viele, viele abgesagte oder verschobene Verabredungen, die den Kindern versprochen worden waren.

Immerhin kommt endlich etwas Bewegung in die Geschichte – so kurz vorm Ende wäre alles andere aber auch wirklich dramatisch 😉 – und die Ermittler bekommen hier und da doch wirklich mal eine greifbare Information in die Finger. Wobei mir das alles viel zu langsam vorwärts geht, weil der „unverdächtige Nebencharakter“ so verdächtig als „Nebencharakter“ ist, dass einem das Wort „Mörder“ geradezu ins Gesicht springt.

Inzwischen bin ich übrigens der Überzeugung, dass ich mich nicht nur deshalb so sehr beim Lesen ärgere, weil ich durch das gemeinsame Lesen aufmerksamer (und langsamer) lese als sonst, sondern auch weil ich diese vagen Momente von „das gefiel mir gerade nicht“ zusätzlich hier in Worte fasse. Je länger ich darüber nachdenke, was mir da gerade nicht gefiel und wie ich das hier nachvollziehbar ausdrücken kann, desto mehr kann ich mich in das Ganze reinsteigern. 😉

Update 15. Mai (Kapitel 15 bis Ende)

Zu Beginn des 15. Kapitels schwanke ich zwischen „ich will das jetzt hinter mich bringen“ und „ich will nicht weiterlesen, weil ich davon ausgehe, dass Kit mal wieder von Duncan im Stich gelassen wird“. Aber nun gut, bringen wir das Ganze mal hinter uns! Harriet ist inzwischen nur zu bewusst, dass sie entführt wurde und dazu kommt noch ein gebrochener Arm, der ihr große Schmerzen bereitet. Auch Duncan und sein Team haben inzwischen von der Entführung erfahren und wissen, wer die Entführerin ist. Rose hat bei einem Brand einen Kollegen verloren und hat kurz darauf die entscheidende Eingebung rund um die Brände und das Motiv des Brandstifters – beides finde ich etwas … hm … wenig innovativ, außerdem finde ich es enttäuschend, dass dieser Täter so aus dem Blauen auftaucht. Natürlich ist mir bewusst, dass dieser ganze Brandstiftungskram davon ablenken soll, dass der Mord an Harriets Mutter andere Motive hat, aber ich möchte trotzdem eine Chance haben im Laufe der Geschichte einen Blick auf den Täter zu werfen, der nicht ausschließlich aus der Täterperspektive kommt.

Außerdem mag ich es normalerweise, wenn Deborah Crombie die großen und kleinen Dramen in ihren Büchern verwebt und so die Tragik rund um einen Mord und die Alltagsprobleme ihrer Stammcharaktere nebeneinander stellt. Dummerweise habe ich aber hier das Gefühl, die Autorin lässt Doug nur deshalb mit seiner Freundin Stella Schluss machen (während er eigentlich auf dem Weg zu einem wichtigen Zeugen/Verdächtigen ist), weil sie keine Ahnung hat, wie dieser Teil der Geschichte hätte weitergehen können. Überhaupt kommt es mir so vor, als ob sie in den letzten Bänden – also seitdem Gemma und Duncan kein berufliches Team mehr sind – keine Ahnung, wie sie die Reihe (und somit auch die Zusammenarbeit der beiden) weiterschreiben sollte. Da ich die kommenden Romane in besserer Erinnerung habe, hoffe ich, dass sie nun mit all den seltsamen, abrupten und ärgerlichen Szenen in diesem Buch diese ganzen Sackgassen beseitigt hat und es in Zukunft wieder besser wird.

Auch der Tod von Mouse kommt mir vor wie eine Flucht aus der Sackgasse, also als ob Deborah Crombie nicht gewusst hätte, wie sie Duncan auf die Spur des Mörders bringen sollte, ohne noch einen weiteren Nebencharakter zu opfern. Mir kommt es so vor, als ob sie in den ersten Bänden liebevoller mit ihren Nebenfiguren umgegangen wäre und im Gegenzug ruhigere und stimmigere Krimihandlungen entworfen hätte. Aber es ist natürlich einfacher mit Leichen um sich zu werfen und so dafür zu sorgen, dass die Polizei mit jeder neuen Tat neue Puzzlestücke bekommt, statt eine intensivere Ermittlung zu beschreiben, bei der Duncan und sein Team für die gewonnen Erkenntnisse auch arbeiten müssen …

Und ja, natürlich war für Duncan Kits Anhörung nicht so wichtig wie sein Job – also ist da weiterhin alles so ärgerlich wie immer. Und wieso macht Gemma sich Vorwürfe, dass sie „ungerecht“ gewesen wäre, weil sie Duncan mal klar gesagt hat, dass er Kit im Stich gelassen und wieder einmal seinen Beruf über seinen Sohn gestellt hat? (Und wie konnte ich früher dieses Verhalten einfach hinnehmen, statt das Bedürfnis zu haben alle Beteiligten zu schütteln? Darf ich bitte wieder zu den ersten Romanen zurückkehren und die Reread-Erfahrungen der letzten Bände vergessen?!)

Wie gesagt, die Auflösung mit dem Brandstifter fand ich unbefriedigend, auch wenn ich es nett fand, dass Rose noch einmal eine aktive Rolle bekam. Die Auflösung mit dem Mörder war ebenso unbefriedigend und dass nicht nur, weil er so einen lächerliche Gestalt und so offensichtlich als total unverdächtiger Nebencharakter eingeführt worden war. Schön hingegen fand ich Gemmas Lösung zur … Hausdurchsuchung, in der Hoffnung Harriet zu retten.

Und irgendwie hätte ich es cool gefunden, wenn Duncan seinen Job für Kit aufgegaben hätte. Gemma als offizielle Ermittlerin, Duncan als … Hausmann und Teilzeitbuchhändler oder so, der seine Frau bei ihrer Arbeit inoffiziell unterstützt. 😀