Lese-Sonntag im Februar 2019

Heute ist wieder der dritte Sonntag im Monat und somit Lese-Tag! Bei mir wird es heute neben den Lesestunden, die ich mir einräumen werde, etwas weniger berechenbar zugehen als sonst, da wir gegen Mittag meine Schwägerin erwarten, die über Nacht bleiben wird. Allerdings bedeutet dies auch, dass mein Mann heute mehrere Stunden mit seiner Schwester unterwegs sein wird, was von mir definitiv für ungestörte Lesezeit genutzt wird. 😉 Da ich in der Woche kaum Zeit gefunden habe mich in die amüsant-absurde Welt des Mocklore-Universums zu verlieren, werde ich weiter in „Splashdance Silver“ von Tansy Rayner Roberts lesen. Von dem Buch hatte ich beim „Faschingslesen von Lyne und Neyasha“ am vergangenen Sonntag schon erzählt und ich freu mich darauf weiter darin zu lesen. Ansonsten liegt auch noch „The Ravenmaster“ von Christopher Skaife in Reichweite – ich folge dem Ravenmaster des Tower of London schon seit einigen Jahren auf Twitter und bin immer wieder hingerissen von seinen Rabenfotos und seiner Vertrautheit mit den Vögeln.

Update 10:00 Uhr

Seit dem Aufstehen habe ich nur wenig Zeit mit Lesen verbringen können, aber ich die Passagen, die ich gelesen habe, fand ich wieder wunderbar absurd und amüsant. Aktuell begleitet ich eine Reisegruppe, die von einer Songwitch/Piraten-Prinzessin angeführt wird und zu der noch ihr Biograf, ein ergeizloser Dieb mit einer Schubkarre voller Silber, ein verräterischer Schwertkämpfer, ein (aktuell sichtbares) Mitglied der unsichbaren Armee, ein (ehemaliger) Pirat/Gargoyle/Monster und ein grünes geflügeltes Schaf gehören. Diese bunte Gruppe ist gerade auf einem Geister-Piratenschiff und steht kurz davor drei Göttinnen zu treffen, die nicht gerade den besten Ruf haben. 😉

Außerdem habe ich festgestellt, dass ich gestern wohl nicht sehr viel Zeit in der Küche verbracht habe. Zumindest hatte ich ziemlich erfolgreich verdrängt, dass da noch Wäsche auf mich wartet, die endlich mal zusammenfalten sollte, und auch eine Runde Abwasch wäre noch fällig. Aber beides kann warten, bis mein Mann und seine Schwester unterwegs sind. Die letzten Tage waren recht gut gefüllt und so langsam sorgt das dafür, dass ich zu viel im Kopf habe, um automatisch meinen Alltagskram auf die Reihe zu bekommen.

Update 12:45 Uhr

Nach dem Schreiben meines letzten Updates hat mein Mann mich etwas abgelenkt, da er während seines Frühstücks auf NHK World eine japanische Dokumentation über die Kodama Whorl Snail gefunden hat und die war wirklich sehr spannend. Die Schnecke stammt anscheinend ursprünglich von Hokkaido, ist aber auch deutlich weiter im Süden auf den Ogasawara-Inseln zu finden und es ist faszinierend zu sehen, wie sehr sich die Schnecke allein auf der Insel Minami Iwo-To von ihrer Ursprungsform in Hokkaido unterscheidet, weil sie sich deutlich den fünf unterschiedlichen Ebenen angepasst hat. Ich wünschte, wir hätten ein detailliertes Programm von dem Sender, da stolpern wir immer wieder über spannende Dokus, aber leider nur zufällig, weil es immer nur grobe Programmüberblicke gibt, die nicht viel zu den gesendeten Sachen aussagen. (Immerhin hat mein Mann noch rechtzeitig entdeckt, dass es da heute auch eine Doku über „The Songs of Studio Ghibli“ gibt – was wir dann aufnehmen werden. *g*)

Und dann traf auch schon unser Besuch ein und wir haben uns gegenseitig auf den neusten Stand gebracht und die Zeit bis zum Aufbruch der beiden mit Schwatzen verbracht. Ich hoffe, mein Mann und seine Schwester haben heute viel Spaß. Während seine Schwester regelmäßig ihre Fußballmannschaft im Stadion anfeuert, kommt mein Mann – dank des Gewinns von VIP-Karten – heute zum ersten Mal in den Genuß von Stadion-Atmosphäre und dabei kann er mit Fußball nicht mal etwas anfangen. 😉 Ich werde jetzt erst einmal eine kleine Online-Runde drehen, dann das Gästebett fertig machen und dann für den Rest des Nachmittags mit meinen Büchern aufs Sofa fallen.

Update 15:30 Uhr

Von der Hausherrin kritisch inspiziertes Gästebett.

Uff, dieses Wetter ist unglaublich. Da sich unsere Wohnung bei Sonnenschein schnell aufwärmt, haben wir seit ein paar Tagen tagsüber die Heizung nicht an und das im Februar! Um mal das Positive daran zu sehen: Ich bin gespannt, wie hoch dann im kommenden Jahr die Nebenkostenrückerstattung ausfällt. Ansonsten habe ich inzwischen alles noch anstehende an Haushalt inklusive Abwasch geschafft, das Gästebett gerichtet und mir einen Milchkaffee gekocht, der den „Glückskeksen“ Gesellschaft leisten darf, die ich heute mitgebracht bekommen habe.

Da ich heute Abend Essen mitgebracht bekomme, kann ich mich nun wirklich für den Rest des Tages einmuckeln und in Ruhe lesen. Was bedeutet, dass ich jetzt erst einmal zu „The Ravenmaster“ greife und mir von ihm etwas über die Raben im Tower of London erzählen lasse.

Oh, und weil ich gerade mit einer für mich neuen Art des Kaffeekochens experimentiere, lasse ich hier mal ein Foto davon da:

Wer braucht schon einen Kaffeefilter, wenn man auch improvisieren kann?

Die Lösung mit kleinem Sieb und Baumwolltaschentuch funktioniert überraschend gut, geht schneller als das Kochen von Espresso mit der kleinen Kanne, ich verbrauche weniger Espressopulver und kann genau die Menge kochen, die ich auch benötige. *g*

Update 18:45 Uhr

Die Stunden seit dem letzten Update habe ich vor allem mit „The Ravenmaster“ verbracht, während ich parallel dazu eine Zeitlang meiner Pflicht als Katzenmöbel nachkam. 😉 Bislang fand ich Christopher Skaifes Buch über seine Arbeit sehr unterhaltsam und informativ. Er erzählt halt von seinem Arbeitsalltag, von den Raben, von der langen Geschichte und vom Leben des Towers. Man merkt, dass ihm die Vögel am Herzen liegen und dass er es gewöhnt ist tagtäglich mit vielen Menschen über seinen Job und die Tiere zu reden. Grob orientiert sich der Aufbau seines Buches – soweit ich das bislang sagen kann – an seinem Tagesablauf, aber er mäandert beim Erzählen ein bisschen durch verschiedene Themengebiete, was das Ganze wirklich gut lesbar macht. Vor allem mag ich es, dass er diverse Dinge anspricht, über die ich mir vorher nie Gedanken gemacht habe wie zum Beispiel die Füchse, die sie im Tower genauso rumtreiben wie in jedem anderen Bereich von London.

Da die beiden „Fußballfans“ gerade auf dem Rückweg sind und mir mein Abendessen (Pizza vom besten Italiener des Viertels) mitbringen werden, aktualisiere ich jetzt mal meinen Beitrag und drehe dann bis zum Essen eine kleine Blogrunde und schaue, ob sich im Laufe des Nachmittags bei den anderen was getan hat. 🙂

Update 21:15 Uhr

Bei sehr leckerer Pizza und einem kleinen Mitbringsel (eine grüne „Milchschnitte“ mit Pistazien) aus der VIP-Lounge habe ich mir erst einmal von meiner Schwägerin und meinem Mann von ihrem Nachmittag erzählen lassen. Und da die beiden sehr viel zu erzählen hatten, habe ich nach dem Essen auch noch zum Strickzeug gegriffen. Als es so schien, als ob der Erzählfluss etwas versickern würde, gab es noch das abendliche „Blümchen gießen“, was sich ebenfalls gut als Begleitung eignet, wenn einem sehr viel erzählt wird. 😉 Zusammengefasst kann ich sagen, dass die beiden wohl kein einziges Tor mitbekommen haben, weil sie relativ wenig Zeit mit Blick aufs Fußballfeld verbracht haben und stattdessen ausführlich die verschiedenen und sehr leckeren Gänge des Buffets gewürdigt haben. (Die Erkenntnis des Tages ist anscheinend, dass man, wenn man sich viel zu voll fühlt, weil man Donauwelle auf all die anderen Gänge gestopft hat, nur eine Runde Frankfurter Würstchen benötigt, um das Völlegefühl in den Griff zu bekommen. Oo)

Für mich ist das hier heute das letzte Update des Tages, statt zum Buch werde ich wieder zum Strickzeug greifen und noch etwas die Gesellschaft genießen. Vielleicht schaffe ich vor dem Schlafengehen noch eine kleine Runde – ansonsten schaue ich morgen Mittag, wie es euch in den letzten Stunden des Tages gegangen ist. Es war auf jeden Fall schön, dass sich heute so viele am Lesetag beteiligt haben! Ich hoffe, ihr hattet alle einen schöne Sonntag und könnt einen guten Start in die Woche genießen! 🙂

***

Heutige Mitleserin:

Natira
Kiya
Ariana
Sayuri
Sunny

28 Kommentare

    • Guten Morgen, Natira! Schön, dass du heute wieder dabei bist! 🙂 Die Grüße richte ich gern aus – ich bin gespannt, wie der Tag heute für die beiden wird. *g* Meine Lesezeit wird gerade ein bisschen davon beeinträchtigt, dass ich bei einem Blick in die Küche gemerkt habe, dass ich gestern in meinem Tran ganz vergessen habe dort aufzuräumen und abzuwaschen und die Wäsche von vor zwei (!) Tagen zusammenzulegen. Ich glaube, ich muss doch erst einmal etwas haushalten.

      • Ich sitze mal wieder vor dem Bildschirm mit großen Augen angesichts der aktuell von Dir beschriebenen Ereignisse in Deinem Buch. Das klingt so … bunt und schräg und abgedreht. Du hast offensichtlich Freude daran – für meinen Lesegeschmack erscheint es mir ein bisschen zu viel von allem. 😉

        Wäsche zusammenlegen – nun ja, aber Abwasch, bäh. Ich bin so froh, dass bei mir die neue Maschine da ist, auch wenn ich das Einsortieren neu lernen muss.

        • *schmunzel* Es baut sich langsamer in der Geschichte auf, so dass man ganz gut in die Welt reinfindet. Aber man muss auch bereit sein sich auf all die Absurditäten einzulassen und das eine oder andere unlogische hinzunehmen. Ich habe vor einigen Jahren (Jahrzehnten *hüstel*) relativ viele Fantasy-Parodien gelesen, die in mir das gleiche Gefühl beim Lesen ausgelöst haben wie die Mocklore-Abenteuer. 😉

          Normalerweise lege ich die Wäsche zusammen, sobald sie aus dem Trockner kommt und dann ist das erledigt. Momentan bekomme ich es aber erschreckend schlecht auf die Reihe, weil ich immer noch eben schnell was anderes beenden will und dann vergesse ich den vollen Wäschekorb. Mit dem Abwasch klappt es hingegen normalerweise besser. Da wir zu zweit an einem Tag nicht sooo viel Geschirr verschmutzen, kann ich das neben den Katzenfüttern oder Kochen des Abendessens machen. Gestern ist aber beides für mich ausgefallen … *g* Auf jeden Fall ist es mit dem Abwasch nicht so schlimm, da ich ja inzwischen ein richtiges Küchenwaschbecken in der für mich passenden Höhe habe. Früher war das ja ein richtiger Aufwand, als ich noch in einer Plastikschüssel im Bad abgewaschen habe. Eine funktionierende Spülmaschine wäre natürlich schöner …

          • Ja, für eine Person ist das mit dem Espresso-Kochen in der Kanne auf der Platte wohl etwas langwierig. Ich bin zufrieden mit dem Kaffee bzw. Espresso (je nachdem), der von meiner Senseo produziert wird und der eine sehr gute Basis für meinen Latte bzw. Cappu o. Milchkaffee liefert – naja, und ich habe sehr häufig diesen Kaffee vor mir stehen, da lohnt sich das schon. 🙂 Ich finde es jedenfalls spannend, dass die Methode Sieb und Taschentuch so gut funktioniert mit dem feinen Espressopulver.

            Stellt das Rabenbuch eine zusammenfassende Veröffentlichung der Blogeinträge dar?

            Bitte richte Christie einen Gruß aus und ich hoffe, sie hat für ihre Inspektionstätigkeit auch eines erhalten?!

          • Eine Maschine lohnt sich für mich einfach nicht, dafür trinke ich dann doch zu wenig Kaffee. Wobei ich zugeben muss, dass ich in dieser Woche dann doch fast jeden Tag welchen getrunken habe, weil es mit der Methode wirklich schön schnell geht. *g*

            Ich verwende ganz normale (Kinder-)Baumwolltaschentücher dafür und es bleibt wirklich alles an Pulver darin hängen und die Durchlaufzeit ist langsam genug, dass der Kaffee schön aromatisch wird. Jetzt überlege ich nur, ob ich für einen weiteren Test „normales“ Kaffeepulver kaufe oder einfach beim Espressopulver bleibe, weil ich das sowieso für das Kännchen im Haus haben mag.

            Das Rabenbuch ist „neu“ geschrieben, aber der Ravenmaster hat sich beim Schreiben an all den Fragen orientiert, die er täglich von den Besuchern des Towers gestellt bekommt. Bislang finde ich es sehr unterhaltsam zu lesen, weil er so nett über den Tower, sich und „seine“ Raben plaudert.

            Es tut mir leid, Christie kann ich gerade nicht stören, sie teste gerade die Schlafqualität des Gästebetts! 😉

  1. Guten Morgen Konstanze,

    ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Lesen, aber auch mit deiner Schwägerin (wenn ihr denn ein gutes Verhältnis zueinander habt).

    Ich werde mich noch ein wenig der kommenden Schullektüre („Bloß nicht weinen, Akbar“) widmen.

    Liebe Grüße, Tine

    • Guten Morgen, Tine! Dankeschön! Meine Schwägerin und ich haben definitiv ein gutes Verhältnis, ich bin sicher, die paar Stunden, die ich sie heute sehe, werden sehr nett werden. 🙂

      Oh, dann hast du heute auch einen Lesetag? Du könntest dich uns glatt anschließen! 😉 Deine Lektüre klingt nicht gerade nach einer leichten Geschichte – mich haben als Schülerin solche Bücher ja immer fertig gemacht. Aber so muss es auch wohl sein, damit man etwas daraus lernt …

      • Schön, dass ihr ein gutes Verhältnis habt.
        Ich werde es gleich genießen, wenn der Besuch meines Herzensmanns weg ist und freue mich dann auf Zeit mit ihm alleine. Deswegen wird es wohl kein Lesetag, sondern immer nur mal ein wenig zwischendurch.

        Ja, das Buch ist schon bewegend. Allerdings ist es recht sachlich und nüchtern geschrieben, deswegen kann man es noch recht gut lesen. Aber dadurch, dass man den Jungen quasi von kleinauf begleitet, seine Fluchtroute mitverfolgen kann, wird das Ganze deutlich „näher“ und weniger abstrakt. Außerdem sind in beiden Klassen, in denen ich das Buch lesen werde, auch Flüchtlingskinder. Das wird sicherlich nochmal etwas ganz Besonderes werden, falls es sich für die gut anfühlt, vielleicht auch ein bisschen von eigenen Erfahrungen zu berichten.

        • Ja, das finde ich auch. 🙂

          Alleinzeit ist wirklich kostbar, genießt die, wenn es so weit ist. 🙂

          Ich finde es gut, dass du das Thema im Unterricht mit dem Buch aufgreifst. Nachdem ich deinen Kommentar eben gelesen hatte, habe ich mich mit meinem Mann ausgetauscht und während er in seiner Schulzeit zumindest Bücher mit englischen Texten von Einwanderern in Großbritannien gelesen hat, beschränkt sich meine Schullektüre – wenn ich mich recht erinnere – auf „Die Angst wirft lange Schatten“ (über einen niederländischen Jungen, der sich während des Zweiten Weltkriegs vor den Nazis verstecken muss) und „Die Wolke“. Alle anderen Bücher, die sich mit aktuellen oder kritischen Themen auseinandersetzten, hatte ich damals in der Bibliothek gefunden.

    • Es ist schon schön, dass du bei deinen vollen Wochenenden überhaupt regelmäßig sporadisch Zeit für die Lese-Sonntage findest. 🙂

      Das Faschingslesen hatten Neyasha und Lyne auch nur ein paar Tage vorher angekündigt, es war aber sehr nett. Mocklore ist interessant und absurd und lustig … *g*

      • Ich mag die Lesesonntage, deshalb versuche ich immer mal, mitzulesen. Ich weiß auch nicht, wie die Wochenenden immer so voll werden – ich bleibe eigentlich gerne entspannt zu Hause. Aber mit Kind muss man auf jeden Fall mal raus am Vormittag, und die Tanzkurse wären grundsätzlich an Wochentagen praktischer, aber da kriegen wir keine Kinderbetreuung…

        Ich habe Mocklore mal auf den Wunschzettel geworfen, vielleicht wandert demnächst eine Leseprobe auf den Kindle. Ich liebe solche seltsamen Zusammenstellungen 😉

        • Nun, wenn ich das nach deinen Blogposts beurteilen kann, dann sind deine Wochentage ja nicht weniger voll (eher das Gegenteil) und da wundert es mich dann nicht, dass auch die Wochenenden nicht sehr viel Zeit zum Zuhausebleiben bieten. *g*

          Das Viererbundle, das ich gerade lese, ist für den Kindle wirklich günstig, wenn dir also die Leseprobe gefallen sollte … 😉

    • Oh, wie schön Ariana, dass du Zeit gefunden hast! 🙂

      Die Anfangsbeiträge sind ja immer sehr kurz – ich bin auf jeden Fall gespannt, wie dein Tag heute so verläuft und wünsche dir ebenfalls viel Spaß mit deinem Lese-Sonntag!

      • Danke dir für die Initiative! Ich hatte eine schönen Lesetag und hab mir fest vorgenommen, auch im März wieder mit dabei zu sein. 🙂

  2. Guten … Mittag… ;)?
    Ich bin spät dran, das Bertchen hat mir mal wieder die Pläne mit (verhältnismäßigem) Frühaufstehen durchkreuzt (sonst mache ich die erste Leserunde ja schon im Bett), aber dafür habe ich trotzdem schon ein Buch durchgelesen (wenngleich es auch nur ein schmales Büchlein ist.
    Näheres dazu hier: https://sayuris-exile.blogspot.com/2019/02/lesetag-am-17219.html

    Bis heute nachmittag werde ich noch etwas in einem thematisch entsprechenden Comic lesen und später dann leider zum Kaffee außer Haus sein, aber ich werde mich noch einmal mit unserem Abendessen melden. Denn es ist tatsächlich mal wieder „Etwas, was wir noch nie gekocht haben“.

    Dir wünsche ich einen sehr schönen Lesetag und später viel Spaß mit Schwägerin (liebe Grüße btw 🙂 ) und Winterkater (dito, wenn auch unbekannterweise).
    Wir lesen uns und ich wünsche Dir jetzt entspannte Lesestunden während die beiden im Stadion sind!

    • Ach, spät dran ist doch auch gut. 🙂 Auch wenn es dir gegönnt hätte, dass du ausschlafen kannst, statt dass das Bertchen dir deine Pläne durchkreuzt. *g*

      Comic – ach, da habe ich auch noch ein paar, die ich endlich mal lesen will! Ich schau gleich mal, womit du dich gerade so beschäftigst! 🙂 Und auf deinen Abendessenbericht freue ich mich jetzt schon.

      Danke! Momentan bin ich noch fleißig, aber in einer halben Stunde sollte ich wirklich wieder auf dem Sofa landen – so langsam wäre dann auch Zeit für eine schöne Tasse Milchkaffee …

      Deine Grüße habe ich schon ausgerichtet, nachdem ich eben schon ein Scherz-Selfie zugeschickt bekommen habe. Bislang scheint es ihnen im Stadion gut zu gehen und sie stürzen sich jetzt mal aufs Buffet (der Hauptgrund, warum sich mein Mann mit der Situation anfreunden konnte 😉 ).

      • Bestimmt hast Du Deine Pizza schon in Gesellschaft genossen und Dein Lesetag klingt für mich sehr interessant! Ich höre heute die ganze Zeit etwas über London – als wäre es ein Zeichen ;). Raben faszinieren uns sicher alle so sehr, weil sie so klug wirken und ja auch sind.
        Wie schön, wenn man einen Beruf hat, bei dem man einer solchen Leidenschaft folgen und sich darüber austauschen kann.

        Unser Nachmittag war sehr schön, der Kuchen (oder sogar die Kuchen) war köstlich und wir haben total die Zeit vergessen – ganz plötzlich war schon Schlafenszeit für das Bertchen und wir mussten übereilt nach Hause.
        Und schon ist das Wochenende und auch der Lesetag wieder um.
        Das Essen ist im Ofen – sobald es fertig ist gibt es ein Foto-Update.
        Hab noch einen schönen Abend und bis in vier Wochen 🙂

        • Ja, ich bin definitiv satt (und hatte sogar einen Nachtisch mitgebracht bekommen) und über die Gesellschaft kann ich mich auch nicht beschweren. 🙂

          Das ist bestimmt ein Zeichen! Und wenn es euch nach London verschlägt, dann musst du dem Bertchen auch die hübschen schwarzen Vögel zeigen, die dort im Tower leben. (Passt nur gut auf, dass Bertchen keine Pringlesdose im Gepäck hat, das könnte gefährlich werden. *g*)

          Dein Tag klingt auch sehr schön! Eine so gemütliche Kaffeeverabredung, dass ihr die Zeit vergesst, ist doch perfekt für einen Sonntagnachmittag! 🙂 Ich wünsche dir auch noch einen schönen Abend! Schön, dass du wieder dabei warst!

  3. Hallo Konstanze,
    ich wünschte meine Wohnung würde sich auch so schön aufheizen. Ich muss immer noch lange bis in den Frühling hinein heizen.
    Na, da wird dein Mann sicher viel zu erzählen haben, wenn er zurück ist.
    Ich liebe Raben bzw. alle Rabenvögel. Es ist komisch aber irgendwie fühle ich einen merkwürdige Anziehungskraft. Da werde ich mir das Buch mal ansehen.
    Ich hab zwar wieder sehr spät daran gedacht, aber nun bin ich doch dabei beim Sonntagslese. 🙂
    LG
    Sunny

    • So schön ist das mit der Wohnung nicht, Sunny. Spätestens zum Frühlingsende wird es hier so heiß, dass ich mir wünschte, es gäbe eine Möglichkeit irgendwie die Wohnung auszukühlen. Aber es ist praktisch für die Nebenkostenabrechnung. 😉

      Wie ich meinen Mann kenne, wird er wirklich die meiste Zeit vom Essen (an zweiter Stelle von den anderen Personen in der VIP-Lounge und erst an letzter Stelle vom Fußballspiel) erzählen.

      Rabenvögel sind ja auch faszinierend! Es gibt auch schon eine deutsche Ausgabe mit dem Titel „Der Herr der Raben“, wenn dir das lieber ist. Christopher Skaife betont ganz am Anfang, dass er kein Sachbuch über Raben schreibt, sondern nur von seinem Alltag mit den Tower-Raben erzählt. Aber die ersten Seiten finde ich schon sehr unterhaltsam und gut lesbar und ich mag es, wie er betont, dass die Raben keine Haustiere sind, sondern frei kommen und gehen können (auch wenn sie natürlich mit einer besonderen Nähe zum Menschen aufgezogen werden, um sie an den Tower und die Yeoman, die sie versorgen, zu binden).

      Schön, dass du dabei bist! Ich hoffe, du verbringst mit uns einen schönen Lese-Nachmittag und -Abend. 🙂

      • Ja, so eine VIP Lounge stell ich mir klasse vor.

        Das Buch wandert auf jeden Fall auf meine Wunschliste.

        Und ja, ich hatte einen schönen Lesetag mit euch.

        • Die VIP-Lounge hat den beiden auch gut gefallen – vor allem der nette Service und das Essen. *g* Vom Spiel selber haben sie nicht so viel mitbekomme, die Prioritäten lagen einfach an anderer Stelle.

          Schön, dass es dir gefallen hat. 🙂 Vielleicht klappt es ja auch bei einem der nächsten Lese-Sonntage wieder.

  4. Das klingt ja, als wäre es für euch alle drei ein sehr netter Sonntag gewesen! Ich hatte diesmal leider keine Zeit, um mich anzuschließen (habe aber gestern zumindest ein Stündchen Lesezeit in der Sonne untergebracht), aber ich hoffe, dass ich im März wieder mit dabei sein kann beim Lesesonntag. 🙂

    • Ich würde schon behaupten, dass wir alle drei einen schönen Tag hatten. Mir wurden auf jeden Fall sehr amüsante Geschichten von der Zeit in der VIP-Lounge erzählt. *g*

      Schön, dass es bei dir gestern immerhin für etwas Lesezeit im Sonnenschein gereicht hat! So eine kleine Auszeit hilft ja auch wieder ein Stück weiter an einem trubeligen Tag. 🙂

  5. Vielen, vielen Dank! Es ist dir doch absolut klar, dass ich den „Ravenmaster“ sofort kaufen musste! 😉
    Ich war 2016 dort und habe sie live gesehen. <3 Da hat man natürlich noch einen ganz anderen Bezug zum Thema. 🙂

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