Lese-Sonntag im Februar 2020

Schon der zweite Lese-Sonntag in diesem Jahr und ich freu mich sehr darauf, mich heute mit einem Buch einrollen zu können. Nachdem ich am Mittwoch von meiner Leseflaute und Charlotte MacLeod erzählt hatte, kann ich heute berichten, dass ich in der vergangenen Woche gleich fünf Bände der „Sarah Kelling und Max Bittersohn“-Reihe und sechs Kapitel des Deborah-Crombie-Romans „Der Rache kaltes Schwert“ gelesen habe und noch nicht weiß, ob ich heute mit Krimis weitermache, denn so langsam überkommt mich dann doch das Bedürfnis nach Abwechslung. Wie ihr seht bin ich noch etwas unentschlossen und weiß noch nicht so recht, womit ich in den Tag starten mag. Immerhin kann ich noch vermelden, dass ich am Donnerstag meine Buchstapel endlich aufgeräumt habe und somit den üblichen Lese-Sonntags-Schnappschüssen nichts im Weg steht. 😉 Vorher räume ich aber die Küche auf, damit ich dann auch wirklich für den Rest des Tages auf dem Sofa entspannen kann …

Update 10:00 Uhr

Natürlich habe ich nach dem Veröffentlichen dieses Beitrags erst einmal eine Zeitlang gebraucht, bis ich mich aufraffen konnte, aber inzwischen ist die Küche aufgeräumt, das Geschirr abgewaschen und das Essen für heute Abend soweit fertig, dass ich es nur aufwärmen und abschmecken muss. Außerdem habe ich mir einen Pfefferminztee gekocht und zwei Bücher angelesen, bei denen ich heute wohl bleiben werde. 🙂 „Wundersmith“ ist die Fortsetzung von „Nevermoor – The Trials of Morrigan Crow“, das ich Ende des vergangenen Jahres gelesen und wirklich geliebt hatte. Auch dieses Buch beginnt schon mal vielversprechend: Morrigan besucht gemeinsam mit ihrem Mentor Jupiter North einen Engel. Dabei lernt sie nicht nur wie gefährlich der Gesang eines Engels ist (er ist so schön, dass alles andere daneben bedeutungslos wird und der Zuhörer den Rest seines Lebens damit verbringt, dass er sich nach diesem Gesang sehnt – im Prinzip sind die Folgen wie beim Konsum einer sofort süchtig machenden Droge, nur dass keinerlei Entzug dafür bekannt ist), sondern auch, dass Engel selten ein „engelhaftes“ Verhalten an den Tag legen …

Und da ich wissen wollte, ob ich wirklich genug von den Sarah-Kelling-und-Max-Bittersohn-Romanen habe, habe ich noch „Ein schlichter alter Mann“ angelesen und mich so über Cousine Mabels Brief an Tante Appie amüsiert, in der Mabel mit gewohnt boshafter Zunge über die Pläne ihrer Verwandschaft – in diesem Fall Tante Emmas Vorhaben für wohltätige Zwecke eine Operettenaufführung auf die Beine zu stellen – schreibt, dass ich in dem Buch heute wohl auch noch weiterlesen werde. So müde, wie ich heute bin, ist es ganz gut, wenn ich eine Geschichte bei der Hand habe, bei der ich ein bisschen weniger aufpassen muss als bei Morrigans Abenteuern in Nevermoor.

Update 13:15 Uhr

Hach, ich bin gerade wirklich glücklich mit Morrigan Crow und ihren Erlebnissen in Nevermoor – wobei glücklich vielleicht nicht der richtige Ausdruck ist, den natürlich befindet sich Morrigan mal wieder in einer unangenehmen Lage. Der erste Band drehte sich vor allem darum, dass sich Morrigan einen Platz in der Wundrous Society erkämpfen musste (um ihren Aufenthalt in der Stadt Nevermoor und somit ihr Überleben zu sichern), dabei wusste sie bis zum Schluss nicht, was ihre besondere Begabung wäre, die ihr Mentor auf den ersten Blick erkannt, ihr aber aus guten Gründen nie verraten hat. Inzwischen weiß Morrigan welche Begabung das ist und die wenigen anderen Personen, die ebenfalls davon wissen, fürchten sie deswegen. Natürlich sorgt das dafür, dass die anderen Mitglieder von Unit 919 (ihr Jahrgang an neuen Wundrous-Society-Mitgliedern) nichts mit ihr zu tun haben wollen – abgsehen von ihrem besten Freund, dem Drachenreiter Hawthorne.

Außerdem traut die für ihre Ausbildung verantwortliche Person Morrigan nicht über den Weg, was dazu führt, dass diese zu Beginn des Schuljahrs nur eine einzige Klasse belegen darf – und die dreht sich vor allem darum, dass Personen mit Morrigans Fähigkeiten in der Vergangenheit zu Katastrophen geführt haben und dass Morrigan (wenn man ihrem Professor glauben darf) dank ihrer Fähigkeit eine durch und durch böse Person sein muss … So schrecklich das alles klingt und so sehr ich bis zum Ende des Buches mit Morrigan mitleiden werde, so gibt es doch so viele wunderbare, amüsante, überraschende, magische Wohlfühlmomente und Charaktere, dass mir das Lesen einfach durchgehend Freude bereitet. Von den wunderbaren Personen, die in dem Hotel arbeiten, in dem Morrigan lebt, über ihre Conductor Cheery (und ihre Ansichten über die Einrichtung eines Unterrichts-Eisenbahnwagons und Qualität von Keksen) bis zu all die großartigen kleinen und großen magischen Elementen in dem Buch – ich genieße jede einzelne Szene und jeden einzelnen Moment.

Update 15:45 Uhr

Uff, die „kurze“ Kommentarrunde, die ich nach dem letzten Update eingelegt habe, hat prompt eine ganze Stunde gedauert, danach habe ich mich aber wieder „Wundersmith – The Calling of Morrigan Crow“ von Jessica Townsend gewidmet (der halbe Tag ist vorbei und ich habe jetzt erst gemerkt, dass ich den Titel hier noch nicht einmal ausgeschrieben hatte *g*). So langsam spitzen sich Morrigans Probleme zu: Ihr Mentor Jupiter North ist kaum Zuhause, weil er dringende Aufträge für die diversen Gesellschaften zu erledigen hat (genauer gesagt sucht er nach verschwundenen Personen), ihre Unterrichtstage sind weiterhin schrecklich und die gerade aufkeimende Freundschaft mit den anderen acht Schülerin von Unit 919 wird durch einen (natürlich unbekannten) Erpresser deutlich getrübt.

Ich mag an der Geschichte, dass man zwar die ganze Zeit mit Morrigan mitleidet, aber trotzdem all die schönen Elemente genießen kann und sich sicher ist, dass es am Ende (wenn auch wohl noch nicht zum Ende dieses Bandes) irgendwie alles gut werden wird für die Zwölfjährige. Immerhin hat sie trotz aller Herausforderungen im Personal des Hotels Deucalion eine Art Ersatzfamilie und den einen oder anderen guten Freund gewonnen und – so abwesend auch auch immer sein mag – Jupiter North glaubt an Morrigan, ihren Charakter und ihre Fähigkeiten! Da mein Mann sich einen Godzilla-Film („Godzilla – Der Urgigant: Die Mutation des Grauens bedroht die Welt …“ *g*) angemacht hat und mir zwischendurch der Magen knurrte, mache ich mir jetzt erst einen Milchreis und schaue dann, was ich als nächstes tun werde. Zum Lesen werde ich während des Films vermutlich nicht kommen, weil der Ton auf Deutsch ist (es gibt, wenn ich das richtig mitbekommen habe, leider keine japanische DVD mit englischen Untertiteln) und mich das zu sehr ablenken würde.

Update 19:00 Uhr

Dafür, dass seit dem letzten Update nicht viel passiert ist, habe ich eine Menge Fotos gemacht. 😉

Nach dem (Zimt-)Milchreis habe ich mir heute Nachmittag die Switch geschnappt, mit der ich in den letzten Wochen kaum gespielt habe. Ein Grund ist, dass mein Mann sehr viel Zeit mit dem Gerät verbringt (genau genommen hat er inzwischen mehr Spielstunden mit meiner Switch verbracht als ich), ein anderer Grund ist, dass ich so sehr auf das neue „Animal Crossing“ wartet, dass ich kein neues Spiel anfangen mag. Stattdessen habe ich die „Cat Quest II“-Demo ausprobiert, was allerdings nur wenige Minuten gedauert hat. Da mein Mann meinte, dass sein Film nur noch eine halbe Stunde ging, habe ich ihn darum gebeten mich dann zu wecken und mich für eine Runde Sofaschlaf hingelegt. Das Wecken erfolgte dann, als er auch noch alle Extras auf seiner DVD geschaut hatte – was bedeutet, dass ich fast zwei Stunden geschlafen habe. Hoffentlich bringt mich das heute Nacht nicht wieder um meinen Schlaf … Ich dreh jetzt eine Blogrunde und dann ist es auch schon Zeit in die Küche zu wandern und das Essen aufzuwärmen.

Update 22:00 Uhr

Das ist für heute das letzte Update, da ich nicht mehr so lange aufbleiben will. Zum Abendessen (Steckrübensuppe) gab es heute bei uns die aktuelle Folge von „The Great Pottery Throw Down“ – wir schauen die britische Sendung rund um eine Gruppe von Töpfern, die in verschiedenen Herausforderungen gegeneinander antreten über Youtube – und heute ging es darum klassisch-griechisch anmutende Skulpturen nach einem Model anzufertigen. Ich mag die Sendung sehr, weil es immer interessant und überraschend lustig ist, wobei heute eine Kandidatin rausflog, die bislang immer für sehr viel komische Momente gesorgt hat und bei der ich es wirklich schade fand. Allerdings hat ihre Leistung wirklich nicht für ein Weiterkommen gereicht und ich muss der Sendung insgesamt zugestehen, dass ich die Entscheidungen der Juroren eigentlich immer nachvollziehbar finde.

Danach gab es eine Runde „Animal Crossing“ – inklusive einer neuen Nachbarin – und ich muss zugeben, dass ich nach mehr als 6 1/2 Jahren, in denen ich täglich meinen Pflichten als Bürgermeisterin nachgekommen bin, wirklich reif bin für eine Auszeit auf einer Insel. 😉 (Oder auch: Noch 33 Tage bis „Animal Crossing – New Horizons“ und ja, ich zähle die Tage …) Ansonsten habe ich die kommende Woche durchgeplant (und hoffe, dass ich meine To-do-Liste auch wirklich abgearbeitet bekomme) und werde mich nun noch ein bisschen mit „Wundersmith“ einrollen. Ich hoffe, ihr hattet einen schönen und erholsamen Tag – es war wieder sehr nett mit euch gemeinsam den Sonntag zu verbringen!

 

Heutige Mitleserinnen:

Natira
Neyasha
Sunny
JED

31 Kommentare

  1. Ich wünsche dir einen tollen Lesesonntag mit fesselnden Büchern – sei es nun ein Krimi, sei es nun der aktuelle Deborah-Crombie-Band oder eben der sechste Band deiner angefangenen Reihe. 🙂

    Ich muss gerade noch ein bisschen Schulkram erledigen und dann gucken wir mal, was der Tag heute noch so bringt. Wir haben eigentlich Karten für ein Handballspiel heute. Ich bin aber gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe und noch nicht ganz sicher, ob wir da hinfahren.

    Liebe Grüße

    • Vielen Dank, Tine! 🙂 Den Deborah-Crombie-Band werde ich heute nicht weiterlesen, weil ich da mit recht vielen Spoilern drüber schreibe und niemandem das ohne Vorwarnung in einem Lese-Sonntag-Beitrag zumuten möchte. Aber ich habe inzwischen zwei Bücher gefunden, die mich wohl den Tag über begleiten werden!

      Uh, Arbeit am Sonntag ist immer so lästig. Ich hoffe, du wirst damit schnell fertig und kannst dann entweder das Spiel genießen oder dich gut erholen! Ich drücke die Daumen, dass du bald wieder auf der Höhe bist und nicht richtig krank wirst.

    • Guten Morgen, Natira! So viele Lesestunden waren das nicht mal, die Krimis sind gerade mal um die 200 Seiten dick und wirklich schnell zu lesen. 😉 Ein paar Comics klingen doch gut! Ich habe da auch noch einen Stapel, um den ich mich mal kümmern sollte. *g*

      Schön, dass du heute wieder dabei bist – ich bin gespannt, was es bei dir so zu lesen gibt!

      • Einzelbände? Manga? Hellboy? 😀

        Nun 5×200 Seiten mit einem Crombie-Extra bringt bei mir trotzdem ein wow heraus, lach.

        Schön, dass Du zwei Bücher für den heutigen Tag gefunden hast. 🙂

        Kommt die Müdigkeit von unruhigem Schlaf, Träumen und/oder dem dauerlaut sprechenden Nachbarn?

        • US-Comicheft-Reihen – da ich die Hefte nicht so angenehm zum Lesen finde wie Sammelbände, aber bestimmte Titel trotzdem zeitnah kaufen will, damit die Verlage dranbleiben, sammeln sich die bei mir immer. Ich habe eine Box mit den ungelesenen Comicheften und wenn der Deckel nicht mehr richtig schließen will, dann wird es wieder Zeit, dass ich ein, zwei Nachmittag damit verbringe. 😉

          Ich fürchte, die Müdigkeit kommt von unvernünftig langen Lesenächten. *g* Wobei ich das Anfang der Woche auch forciert habe, weil ich so schlecht geschlafen habe und nachts immer lange wach lag. Also habe ich Montag einfach den Tag um ein paar Stunden verlängert und bin trotzdem am Dienstag früh aufgestanden und so lief es dann auch den Rest der Woche. Ende der Woche habe ich meine Nächte dann so tief im Schlaf verbracht, dass ich mich zum Teil kaum bewegt haben kann (wenn ich meine Haare morgens nicht entknoten muss, ist das immer ein eindeutiges Anzeichen dafür), außerdem hat das für die nötige Lesezeit gebraucht, um ein Buch pro Tag zu verschlingen – aber so langsam merke ich den fehlenden Schlaf dann doch ziemlich und muss mal versuchen wie einen normaleren Rhythmus zu finden. 😉

          Den Nachbar hören wir zum Glück nicht im Schlafzimmer – aber tagsüber war er in der vergangenen Woche schon recht heftig, vor allem da er auch regelmäßig Besuch hatte und dann besonders engagiert diskutiert. *seufz*

          • Ah, Lesenächte, nun ja… was tut man nicht alles, um die Leseflaute zu überwinden! 😀

            Ich vermute, der Deckel geht noch problemlos zu?

            Die Nevermoor-Story beschert Dir offenbar ein wunderbares Leseerlebnis. Perfekt!

          • Leseflaute und unangenehme und anstrengende Schlafphasen – da bin ich lieber müde, weil ich gelesen und zu wenig geschlafen habe. *g*

            Das tut er! *ignoriert die Kiste, die zum Beschweren des Deckels darauf steht*

            Ich liebe die Welt, die Figuren und die Erzählweise! 🙂

  2. Pingback: Lesesonntag im Februar 2020 – Neyashas Allerlei

    • Jupp, Neyasha! Ich werde heute zwischen einem weiteren Charlotte-MacLeod-Band und dem zweiten Morrigan-Crow-Band wechseln. Auf beide Bücher habe ich gerade Lust und wenn ich im Laufe des Tages für Morrigan Crow zu müde werden sollte, kann ich so zum vertrauten „Ein schlichter alter Mann“ wechseln, mich über die Familie Kelling amüsieren und mitermitteln, wenn es darum geht den Mörder zu finden.

      Schön, dass du heute trotz deines Vorhabens ein bisschen mit dabei bist! Ich wünsche dir eine gemütliche Lesezeit!

      • Es scheint, als hättest du die richtige Lektüre für dich heute gefunden – sehr schön! 🙂
        Super, dass die außerdem die Küchendinge erledigt hast, dann kannst du dich ja jetzt in Ruhe deinen Büchern widmen.

        • Die perfekte Lektüre für den heuten Tag, würde ich sogar sagen. Ich genieße die Geschichte und all die skurrilen, liebevollen (und sogar traurigen) Szenen gerade sehr. 🙂 Und das Wissen, dass ich heute nichts mehr tun muss, finde ich auch sehr befriedigend – so schweifen die Gedanken beim Lesen nicht ab und ich kann mich einfach auf mein Buch einlassen.

    • Nun, Lesen würde ich nicht gerade als „produktiv“ bezeichnen, Sunny. *g* Aber ich war neben dem Lesen wirklich produktiv und jetzt bin ich nach der Woche zwar sehr müde, aber auch sehr zufrieden. 😉

      Schön, dass du heute wieder dabei bist! Bei uns ist es grau in grau und theoretisch ziemlich war, aber durch Wind und Regen habe ich gerade trotzdem das Bedürfnis mich mit Wollpullover und Decke einzumuckeln. (Gestern war ich im T-Shirt unterwegs und das im Februar!)

    • Guten Tag, liebe JED! Schön, dass du heute wieder dabei bist – ich hoffe, du verbringst heute nach dem gemütlichen Auftakt einen angenehmen Lesetag mit uns. 🙂

      • Ich muss das eher in Hör-Tag bei mir umändern, aber ich genieße den Austausch mit Euch sehr.

        So habe ich gestern wieder gelernt, was eine SWITCH ist (sagte mir gar nix) und habe mich ein wenig von Deiner Begeisterung zu Nevermoore und Nachfolger anstecken lassen.

        LG und bis hoffentlich nächsten Monat.

        • Lesen, hören, spazierengehen … das Einzige, was bei den „Lesetagen“ wichtig ist, ist, dass wir es uns gutgehen lassen! 🙂

          Ich bin definitiv eine Konsolenspielerin, wobei ich die „familienfreundlicheren“ Spiele von Nintendo inzwischen den „härteren“ Spielen anderer Konsolen vorziehe. Die Switch hat den Vorteil, dass man sie sowohl in die Hand nehmen, als auch an den Fernseher anschließen und spielen kann.

          Mir machen die Morrigan-Crow-Bücher sehr viel Spaß und ich liebe es ihre Erlebnisse in Nevermoor zu verfolgen. Ich muss zugeben, dass ich das Buch gestern vor dem Schlafengehen dann doch noch beenden musste, weil ich wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. *g*

  3. Ich hinterlasse hier einen lieben Gruß für alle Sonntagsleser!
    Mich hat mein Infekt jetzt doch noch einmal niedergestreckt, mein Computer ist zum Garantie-Austausch fort, so dass ich heute zwar lesen aber nicht bloggen werde.
    Euch viel Freude mit Euren auserwählten Büchern und bis bald 👋

    • Ach, wie ärgerlich Sayuri! Ich wünsche dir gute und baldige Besserung! Erhol dich heute gut und hab viel Spaß beim Lesen! Hoffentlich bist du bald wieder fit! 🙂

  4. Bei mir ist der Sonntag wegen der neuen Call the Midwife-Staffel momentan der Serientag (schaue außerdem noch Picard und Fleabag), deshalb lohnt sich der Lesesonntag bei mir momentan nicht so. Im März bin ich aber gern wieder dabei. Hab noch einen schönen gemütlichen Lesesonntag!

    • Ich hätte auch kein Problem, wenn du dich für einen Serien-Sonntag dem Lese-Sonntag anschließen würdest, Anette. Es geht ja schließlich weniger ums Lesen als ums „gemeinsam gemütlich machen und von den Dingen erzählen, mit denen wir uns beschäftigen“. 😉 Wenn es dir aber neben dem Bingewatching zu stressig wird zu bloggen, verstehe ich das gut. Genieß deine Serien und entspann dich schön heute!

  5. Oje, Gozilla. Na das wäre auch nicht so meins. Ich bewundere die Leute, die lesen können während der Fernseher läuft. Aber mir geht es da wie dir. Das funktioniert einfach nicht.
    Spielt ihr heute gar kein Brettspiel?

    • Mein Mann liebt das Gummimonster und einige Filme gefallen mir auch sehr gut (und ich liebe ein paar Soundtrack-Stücke, die von dem ersten Komponisten stammen, der für die Filme verantwortlich war). Der erste Teil ist eine so großartige Kritik an den Atomversuchen der Amerikaner und grundsätzlich an der Dummheit der Menschen, wenn es um den Umgang mit unberechenbaren Materialen geht … während der heute geschaute Film sich über Genmanipulation und Ethik dreht. Es gibt natürlich auch Filme, die rein zur Unterhaltung von (kleinen) Kindern gedacht waren, oder welche, bei denen das Szenenrecycling so sehr betrieben wurde, dass es unerträglich wird, aber wenn eine Filmreihe sechzig Jahre lang lief, dann sollte es nicht verwundern, dass es immer wieder unterschiedliche Phasen gab und Filme in der unterschiedlichen Qualitätsstufen. 😉

      Heute kein Brettspiel für mich – ich war von der Woche zu kaputt, um ein paar Stunden am Tisch zu sitzen – mein Mann hat hingegen heute Mittag allein eine Runde gespielt.

  6. Lesen neben dem Film ist nicht so einfach, aber eine Schlummerrunde – herrlich. 🙂

    Und, wie ist Cat Quest? Ich hatte in Yooka Laylee 2 hineingeschaut (die Musik dort hat mich ganz agressiv gemacht, die müsste ich tatsächlich ausmachen) und in Forgotten Anne (klang nett, der Beginn der Geschichte sah gut aus, aber ich weiß noch nicht).

    • Früher bin ich immer eingeschlafen, wenn mein Mann Autorennen geschaut hat – ein gewisser Lärmpegel funktioniert für mich ganz hervorragend als Schlafkulisse, es muss nur Lärm sein, der mich nichts angeht und gleichmäßig genug ist. *g*

      Das Spiel ist nett – wobei ich das Gefühl habe, dass der zweite Teil keine so niedliche Story hat, was aber nicht so schlimm ist, weil die Story nicht das Ziel des Ganzen ist. Es ist einfach ein bisschen Welt erkunden (sehr simple Welt) und vor-sich-hinkämpfen (die Kämpfe können später im Spiel ein bisschen herausfordernder werden, wenn man nicht gut levelt). Nichts Besonderes, aber irgendwie nett … 😉

      „Yooka Laylee“ sagt mir gar nichts, „Forgotten Anne“ scheint für meinen Geschmack zu viel „Film plus Puzzle“ als Spiel zu sein. Ich habe noch „Snack World“ auf meinem Wunschzettel – das ist das neuste Level-5-Spiel und ich mag die Spiele der Firma wirklich gern! Aber erst einmal gibt es im März „Animal Crossing“ und dann schaue ich mal, wann ich soweit bin, dass ich dann wieder was anderes spielen mag.

      • Nein, mit dem Wruken-Eintopf kannst Du mich weiterhin nicht vom Sofa locken, lach.

        Yooka Laylee ist ein Jump und Run, offenbar, und ich fand die Figuren knuffig – trotz Angebot werde ich es aber aktuell nicht laden.

        Ich habe den Lesesonntag auch wieder sehr gern mit Dir und den weiteren Mitleserinnen verbracht.

        • Du wirst lachen, aber das war erst das zweite Mal in meinem Leben, dass ich Steckrüben gegessen habe. (Das erste Mal war in einem sehr guten Restaurant als Cremesuppe.) Aber ich muss sagen, dass ich die – mit den richtigen Gewürzen im Topf – gar nicht so schlecht fand. In der kommenden Woche plane ich die als Teigtaschenfüllung – gestampft und kräftig indisch gewürzt. Ich bin gerade so verzweifelt auf der Suche nach regionalem und saisonalem Gemüse, das wir zu dieser Jahreszeit essen können, weil ich mich weigere importiertes Gemüse aus Italien oder Spanien zu kaufen. *g*

          Das ist schön! 🙂 Ich hoffe, deine Woche fing auch gut an und war nicht zu stressig.

          • Ich habe seit gut einem Jahr ein Abo für eine regionale Gemüse-Obst-Kiste und hatte da in letzter Zeit z.B.: rote Rüben, Goldrüben, Sellerie, Rettich, Winterportulak, Haferwurzeln, Pastinaken, Topinambur – vielleicht als Anregung, wonach du Ausschau halten kannst.

          • Rote Beete (Rote Rüben) hatten wir in diesem Winter schon viel, ebenso Sellerie, Pastinaken und Lauch. Goldrüben habe ich noch nie gehört (ah, Gelbe Rüben – die hat mein Anbieter leider nicht im Angebot), ebensowenig Haferwurzeln und bei Topinambur habe ich überhaupt keine Idee, was ich damit kochen könnte. Hast du bewährte Rezepte?

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