Lese-Sonntag im Februar 2021

Mal schauen, ob ich heute einen ganz normalen und gemütlichen Lese-Sonntag erlebe oder ob die Bomben-Entschärfung im Viertel noch zu etwas Aufregung führen wird. Wir liegen in der sogenannten “Schutzzone”, was bedeutet, dass wir (zum Glück) nicht evakuiert werden, aber wir dürfen ab acht Uhr das Haus nicht mehr verlassen und sollten uns nicht in der Nähe der Fenster aufhalten. Letzteres ist in unserer Wohnung etwas schwierig, aber ich hoffe mal (und das natürlich nicht nur für unsere Fenster), dass die Bombe nicht explodiert, sondern sich brav entschärfen lässt. Dabei wurden wir schon vorgewarnt, dass die Entschärfung dieses Mal länger dauern wird als sonst, da sie unter Corona-Bedingungen stattfindet – mal schauen, wann es Entwarnung geben wird. Erfahrungsgemäß dauert es ja schon mal immer deutlich länger als geplant bis das Viertel geräumt ist und die Polizei sichergestellt hat, dass auch alle Personen aus dem Gefahrenbereich verschwunden sind, so dass die Arbeiten an der Bombe beginnen können. Ich werden also heute relativ viel abgelenkt sein, weil wir immer wieder versuchen werden Informationen über den Stand der Entschärfung zu bekommen. Aber erst einmal starte ich mit dem üblichen Kram in den Tag und versuche dabei wach genug zu werden, dass ich mich für ein Buch entscheiden kann.

 

Update 11:00 Uhr

Ein Animal-Crossing-Screenshot auf dem meine Spielfigur vor einem Schneemann steht, der sagt "Unglaublich! Farbe, Glanz, Größe ... Es stimmt einfach alles!"

So, der Haushaltskram ist erledigt, auf dem Herd köchelt noch die Suppe für heute Abend und daneben zieht der Milchreis, den ich mir gleich zum Frühstück gönnen werde. Neben all dem Kram habe ich in meinem aktuellen Hörbuch, “Hero” von Althea Kontis, weitergehört. Ich mag den Humor, die ganzen Märchenelemente und die absurden Ideen der Autorin, mein Mann hingegen hasst sowohl die Erzählweise als auch die Sprecherin, was bedeutet, dass ich gerade niemanden habe, der mein Geschirr abtrocknet, solange dabei das Hörbuch läuft. 😉 Außerdem habe ich heute schon eine kurze Runde bei “Animal Crossing” gedreht, um wie jeden Sonntagmorgen eine Ladung Rüben zum Spekulieren zu kaufen, und vor und neben dem Kochen habe ich schon mal einige Seiten in “The Jewelled Moth” von Katherine Woodfine gelesen.

Das Foto zeigt die Taschenbuchausgabe von "The Jewelled Moth" vn Katherine Woodfinde (schönes Cover mit Scherenschnittartigem Motiv) und daneben eine große Tasse mit schwarzem Tee.

Das ist der zweite Band der Sinclair’s-Mysteries-Reihe und diese Bücher sind ein Fall von “weil mir der erste Teil so gut gefallen hat, kaufe ich mir sofort alle Fortsetzungen und lasse sie dann im SuB stehen und freue mich jedes Mal, wenn mein Blick darauf fällt”. Bevor ich das noch ein weiteres Jahr durchziehe, dachte ich mir, dass ich “The Jewelled Moth” doch mal endlich aus dem SuB befreie. Bislang gefällt mir die Geschichte sehr gut, es sind ein paar Monate seit den Ereignissen aus “The Clockwork Sparrow” vergangen und inzwischen befürchtet Sophie nicht mehr, dass sie jeden Moment von dem Verbrecherboss “Baron” angegriffen wird. Aber aufgrund der ersten Seiten, in denen man die Perspektive der jungen Mei verfolgen konnte, steht für mich schon jetzt fest, dass der Baron demnächst wieder eine wichtige Rolle spielt und die Handlung Sophie und ihre Freunde nach China Town führen wird. Ich freue mich jetzt schon wieder über all die Szenen in dem Kaufhaus, in dem Sophie und die anderen arbeiten, und darüber, dass die Autorin es schafft den Alltag einer arbeitenden jungen Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts so realistisch und trotzdem nicht zu deprimierend darzustellen. 😉

 

Update 15:00 Uhr

Nachdem die ganze Aktion mehrfach unterbrochen werden musste, weil Fußgänger im Viertel unterwegs waren, ist die Bombe jetzt entschärft worden. Unser Viertel ist jetzt also wieder sicher und die Nachbarn bevölkern die engen Fußwege – was bedeutet, dass meine Lust rauszugehen spontan verschwunden ist. 😉

Noch einmal die Taschenbuchausgabe von "The Jewelled Moth" und daneben eine zartgrüne Schale mit Himbeer-Milchreis, über den ich ein paar gehackte Mandeln gestreut habe.

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal gefrühstückt. Nach längerer Zeit gab es mal wieder Milchreis mit Himbeeren und er war auch lecker, aber ich denke, dass diese Milchreis-Phase erst einmal wieder vorbei für mich ist. *g* Als Unterhaltung zum Frühstück habe ich mir das aktuellste Video von Bernadette Banner angeschaut (das Video drehte sich um den Entwurf eines “Mary Poppins”-Sommerkleides nach dem Vorbild edwardianischer Lingerie Gowns) – wie immer sehr informativ und unterhaltsam, aber ich muss zugeben, dass ich ihr noch lieber beim Nähen zuschaue als beim Entwerfen. 😉 Danach haben wir eine Runde “Steampunk Rally” gespielt – das Spiel ist in dieser Woche erst bei uns angekommen und nachdem mein Mann gestern Vormittag viel Zeit darin investiert hat unseren Tisch von seiner Home-Office-Installation zu befreien, mussten wir den heutigen Tag auf jeden Fall auch noch einmal zum Spielen nutzen. (Ich will gar nicht wissen, wie lange er heute Abend braucht, um alle Geräte und Monitore wieder zu verkabeln … *g*)

Das Foto besteht aus zwei Teilen. Auf der linken Seite sieht man die Schachelt des Spiels "Steampunk Rally", daneben den Anfangsaufbau einer Spielrunde, wobei mittig das Spielbrett liegt, links davon drei große Haufen mit verschiedenen Würfeln, und rechts vier Kartenstapel.

Das Spiel ist relativ einfach und einer Spielzeit von ungefähr einer Stunde auch für unsere Verhältnisse relativ schnell spielbar. Man bekommt zu Beginn des Spiels einen Entwickler (bei mir war es heute Hertha Ayrton), der über ein zweiteiliges Fahrzeug verfügt (Cockpit plus ein weiteres Teil, das je nach Erfinder unterschiedlich ist) und muss durch das Ziehen von Karten (vier unterschiedliche Karten zu Beginn einer Spielrunde) sein Fahrzeug ausbauen und durch den Einsatz von Würfeln (die für drei verschiedenen Energiearten stehen und je nach Fahrzeugteil unterschiedliche Wirkung haben) versuchen die Rennstrecke hinter sich zu bringen. Dabei kann es durch die Rennstrecke oder zu wenig ausgereifte Fahrzeugteile zu Schäden am Fahrzeug kommen oder gegnerische Fahrer können einen behindern … Nach den ersten beiden Tagen, die wir das Spiel gespielt haben, mag ich es sehr, aber ich weiß nicht, ob ich jemals damit gewinnen werde. 😉 Heute war es so, dass meine Erfinderin mir keinerlei Schutz vor Beschädigungen zur Verfügung stellte, so dass ich nach jeder Runde so viel Schaden nahm, dass ich all die neu dazugewonnen Fahrzeugteile gleich wieder abwerfen musste. Was bedeutete, dass ich nicht viel Bewegungsspielraum hatte … Trotzdem bin ich meinem Mann zu Anfang schön davon gefahren und hätte auch gewinnen können, wenn er nicht am Ende so viele Teile gesammelt hätte, dass er mit seinem letzten Zug nicht nur die halbe Rennstrecke auf einmal hinter sich bringen, sondern mich auch noch deutlich überholen konnte. 😉

 

Update 20:30 Uhr

Ein weiteres Foto mit der Taschenbuchausgabe von "The Jewelled Moth" - dieses Mal steht auf der rechten Seite eine große Tasse mit Milchkaffee

Nachdem ich mich nach dem letzten Update noch etwas online rumgetrieben hatte, habe ich dann doch noch bis zum Abendessen Zeit mit Lesen verbracht. Ich mag, wie sich die Geschichte entwickelt und wie man aus den verschiedenen Perspektiven mehr über die aktuellen Probleme der Personen lernt. Sophie kommt dabei im Moment etwas weniger zu Wort, was ich etwas schade finde, aber es gibt wunderbar amüsante Szenen mit ihrer Freundin Lil, sehr schöne Kaufhaus-Beschreibungen rund um das Sinclair’s und als Kontrast all die Veränderungen in China Town, nachdem die Bedrohungen durch den Baron und seine “Boys” die Existenz und Selbstständigkeit all der kleinen Geschäftsleute dort gefährdet.

Eine grüne Schale mit einer Portion Erbsensuppe.

Zum Abendessen (Erbsensuppe mit halbierten Schälerbsen, weil ich keine anderen bekommen habe) haben wir die erste Folge “Nadiya Bakes” geschaut. Ich mag die Koch- und Backsendungen mit Nadiya Hussain, weil sie relativ einfache Gerichte zubereitet, alles so schön gefilmt ist und lecker ausschaut und Nadiya selber einfach eine sympathische Person ist – soweit ich das anhand von Kochsendungen und Interviews beurteilen kann. Dummerweise hätte ich jetzt Lust sofort in die Küche zu wandern, um eine Runde zu backen, aber das muss warten bis ich mal wieder passende Zutaten im Haus habe. 😉 Bevor ich wieder zum Buch greife, drehe ich erst einmal eine Kommentarrunde und schaue, was ihr so in den letzten Stunden so gemacht habt.

 

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Das Foto zeigt ein aufgeschlagenes Buch. Auf der linken Seite ist eine Zeichnung von einer Tanzkarte mit angehängtem Bleistift zu sehen, auf der anderen Seite gibt es einen kurzer Ausschnitt aus einem Benimmbuch für Debütantinnen zum Thema Bälle zu lesen.

Seit dem Abendessen habe ich eigentlich nur noch gelesen und so viele Kapitel fehlen mir in “The Jewelled Moth” gar nicht mehr. Was ich an dem Roman wirklich mag, ist, dass es Katherine Woodfine gelingt eine Geschichte zu erzählen, die auch für jüngere Leser.innen geeignet und trotzdem spannend und unvorhersehbar ist. Es ist relativ ungewöhnlich, dass ich beim Lesen einer Middle-Grade-Novel bis kurz vor Schluss ständig frage wie die einzelnen Handlungselemente in den Kriminalfall passen und um die verschiedenen Figuren bange. Ich finde es wirklich schön, dass der Krimi-Anteil so gut konstruiert ist und trotzdem ein gewisses Groschenroman-Gefühl beim Lesen aufkommt. Da ich aber inzwischen ziemlich müde bin, gehe ich jetzt erst einmal ins Bett und hebe mir die restlichen Seiten des Romans für meine morgige Mittagspause auf.

Es war wieder sehr schön gemeinsam mit euch den Tag zu verbringen – ich hoffe, ihr habt einen angenehmen Start in die Woche! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:

JED
Natira
Anette
Kiya

33 Kommentare

    • Danke, JED! Bislang läuft wohl alles gut und sogar die Evakuierungen sind im Zeitplan. Hier fährt alle paar Minuten ein Polizeiwagen mit Lautsprecheransagen durch und scheucht die Leute in ihre Wohnungen, aber ansonsten ist aktuell alles schön ruhig. 😉

      Schön, dass du heute wieder dabei bist! Ich hoffe, du kannst den Tag rundum genießen.

    • Sehr schön, Natira! Ich freu mich wieder von dir zu lesen. 🙂

      Wenn es das übliche Team ist, dann werden wir heute Abend im Regionalfernsehen wieder einen sehr stoischen Entschärfer sehen, der im Detail über seine Arbeit berichtet. Ich hoffe, dass er da keine besonderen Ereignisse zu erzählen hat …

      Das Treppenhaus ist “fertig” und wenn man nicht zu genau hinschaut, sieht es sogar ganz gut aus. Also … es ist heller als früher … und die neuen Stufen sind noch nicht ausgetreten … *g*

    • Guten Morgen, Anette! Bist du unter die Influencer gegangen, dass du nun für Penguin bloggst? ;D Ich habe mal im Beitrag deinen Blog verlinkt. *g*

      Danke! Ich fürchte, es wird noch einige Zeit dauern, bis es Entwarnung gibt. Durch die Pandemie ist es anscheinend noch etwas schwieriger als sonst, aber solange wir nur in der Wohnung sitzen und warten müssen und alles glattläuft, kann ich damit leben. 🙂

        • Vielleicht hattest du den Link noch im Zwischenspeicher. 🙂 Und natürlich finde ich deine Beiträge – ich weiß doch, wo dein Blog zu finden ist. 🙂

          • Na gottseidank hat sich das mit der Bombe erledigt! Ich habe gerade meine Ernährung etwas umgestellt, nachdem mir klar geworden ist, wie viel Zucker ich zu mir nehme. Jetzt gibt es morgens Haferflocken mit etwas frischer Banane oder Apfel und Sojamilch und zum Mittagessen Brot mit Aufstrich. Unter der Woche kein Süßkram mehr. Muss mal schauen, wie das bei Milchreis mit dem Zucker ist.

          • Es ging dann doch schneller als erwartet, obwohl wirklich erschreckend oft die Entschärfung unterbrochen werden musste, um Spaziergänger aus der Evakuierungszone zu vertreiben. Sonst ging glücklicherweise alles glatt. 🙂

            In die Menge Milchreis, die du in meiner Schale sehen kannst, packe ich einen Teelöffel Zucker, wenn ich ihn mit gefrorenen (und relativ sauren) Himbeeren mache – wobei der Zucker erst in den Milchreis kommt, wenn er gar ist. Wenn ich Banane im Haus habe oder Zimtmilchreis mache, dann brauche ich gar keinen Zucker, sondern süße mit dem Obst oder gar nicht … Wirklich gesund ist Milchreis ja nicht, aber ein sehr sättigendes Seelenessen, auf das ich im vergangenen Jahr regelmäßig Lust hatte.

    • Bislang habe ich immer das Glück gehabt und konnte dabei Zuhause bleiben und war nicht unterwegs oder wurde gar evakuiert, aber aufregend ist es trotzdem jedes Mal wieder, weil Bomben nun mal unberechenbar sind. Immerhin scheint dieses Schätzchen nicht so akut gefährlich zu sein, denn sonst hätten sie sie schon direkt am Fundtag entschärfen müssen statt bis zum Wochenende zu warten.

      Schön, dass du heute wieder dabei bist! Ich hoffe, du hast einen schönen Tag! 🙂

      • Bei uns wird auch hin und wieder eine Bombe entschärft, ich finde das auch jedes Mal spannend.

        In diesen Rübenhandel bin ich nie so richtig eingestiegen. Ich habe das Gefühl, auch ohne viel Einsatz mehr oder weniger genug Geld zu haben. Momentan versuche ich allerdings, den letzten Kredit abzubezahlen, damit ich das – dringend benötigte – größere Lager bekommen kann. Mit dem Hauskredit habe ich mich lange nicht abgegeben, weil es keinen Grund gab, ihn abzubezahlen, und nun dauert das halt seine Zeit. Mir fehlen noch 300.000 ca, ein Ende ist also absehbar.
        Aber ich spiele zurzeit auch wenig, weil wenig Neues kommt, das mich länger beschäftigt. Neue Events mache ich mit, aber ich habe zum Beispiel aufgehört, Schneemänner zu bauen, nachdem ich alle Anleitungen hatte. Ich hoffe, dass es im Frühjahr noch ein größeres Update gibt, so etwas wie eine neue Ausstellung oder etwas zum Anbauen, jedenfalls etwas, was ich über längere Zeit sammeln kann.

        Ha, auch ich habe den ersten Band der Reihe von Katherine Woodfine gelesen, dann alle weiteren angesammelt, aber noch nicht weitergelesen! Vielleicht sollte ich das als einen Wink betrachten.

        • Inzwischen ist diese Bombe auch entschärft und unser Viertel kehrt gerade wieder zur Normalität zurück. 🙂 In unserem alten Viertel kam es nicht so oft vor, weil es nicht sooo viele Bautätigkeiten gab, auch wenn wir dort prompt die ganz große Entschärfung vor ein paar Jahren mitgenommen haben, als gefühlt halb Frankfurt evakuiert werden musste. In unserem aktuellen Viertel werden hingegen sehr häufig Bomben gefunden, weil in dem Gebiet auf der anderen Seite der Bahngleise sehr, sehr viel gebaut wird. Wir wohnen zum Glück in dem älteren Bereich des Viertels und die umliegenden Häuser sind ebenso wie unser Haus zum Großteil vor dem Zweiten Weltkrieg entstanden.

          Es geht mir auch weniger um den Gewinn beim Rübenhandel, als um das gemeinsame Erlebnis mit unserer “Rübengruppe”. Der Handel lohnt sich auch nur, wenn man sich wirklich mit verschiedenen Leuten austauschen und die Preise vergleichen kann und das führt dazu, dass wir uns regelmäßig über das Spiel unterhalten und die Inseln mit den besten Preisen besuchen. 🙂 Hast du dein Museum schon vollständig gefüllt? Wenn nicht, dann gibt es ja ab März wieder all die Viecher, die du bislang noch nicht gefangen/ertaucht hast.

          Jupp, betrachte dich als angewinkt und zieh mal wieder einen der Bände aus dem Regal! *g*

          • Mir fehlen noch ein paar der Sommerviecher, die man nur selten auf irgendwelchen Palmen traf, ansonsten bin ich ganz gut dabei. Jedenfalls habe ich alle Fische gefangen, und bei den Gemälden nehme ich eben eins mit, wenn der Fuchs mal wieder vorbeischaut.
            Ich bin gespannt, wie für mich das zweite Jahr wird. Die Events habe ich ja größtenteils schon einmal erfolgreich mitgemacht, Ostern zum Beispiel werde ich kaum noch einmal spielen. Daher wie gesagt meine Hoffnung auf größere Updates wie Gyroide oder diesen Kaffeetypen 🙂

          • Ich habe noch ein bisschen damit zu tun von allen Viechern drei Exemplare für den Modellbau zu bekommen und es gibt noch zwei Tauch-Sachen, die erst ab März zu bekommen sind. *g*

            Da es bislang ständig neue Updates für das Spiel gab, bin ich mir sicher, dass es auch in den kommenden Monaten immer wieder Varianten für die verschiedenen Ereignisse gibt. Ich persönlich freue mich jetzt schon auf die kommende Adventszeit, weil ich im vergangenen Jahr so spät die Bastelanleitungen rangekommen bin, die ich gern genutzt hätte, dass ich gar nicht in der richtigen Stimmung für Insel-Advent war. 😉

  1. Ich habe kein Händchen für die Schneemänner – nur der erste gelang und ich bin mir nicht sicher, ob das nicht für jeden ersten gebauten gilt. 😀
    Ui, Arbeitsverweigerung mit Hörbuchbegründung, dass ist mal kreativ. 😉

    • Glaub mir, Natira, man kann den ersten Schneemann total verhauen. *g* Der Kopf sollte ungefähr 90% des Körpers haben, dann passt es mit der Größe. Oh, und sag Bescheid, wenn du zum Basteln gern ein paar Riesenschneeflocken hättest, davon habe ich noch genügend auf Lager. *g*

      Kreativ wäre nicht ganz der Ausdruck, den ich dafür gefunden hätte. 😀 Aber es ist okay, ich bin auch nicht so böse, wenn ich gerade beim Abwasch alleine bin. Wir verbringen dank Home Office gerade sehr viel Zeit miteinander und auch wenn wir gut Zeit miteinander verbringen können, so fehlen mir doch ab und an diese kleinen Auszeiten ohne einen anderen Menschen in der Wohnung. 😉

  2. Ich muss Dich bitten, den Link für meinen Beitrag zu ändern in
    https://natirasblog.blogspot.com/2021/02/lesesonntag-im-februar-2021_21.html
    weil ich es geschafft habe, den ursprünglichen Post zu löschen – ich hatte mein Dashboard noch separat offen u. dort stand “neuer Post” ohne Inhalt und den habe ich ohne “neuladen” gelöscht. Dummerweise war das aber der ursprüngl. Februarpost, seufz. Ich kann mir wirklich Arbeit machen. 😉

    Die Anwesenheiten sind auch Herausforderungen im Homeoffice oder beim Homeschooling. 😉

    • Der Link ist geändert, Natira! 🙂 Du sorgst einfach dafür, dass dir heute nicht langweilig wird. *g*

      Ich bin nur froh, dass wir das Durchgangszimmer haben, denn sonst müsste ich wegen der Geheimhaltungsauflagen, denen er unterliegt, den Tag im Schlafzimmer verbringen, während mein Mann arbeiten! Und wir haben wirklich noch Glück, da wir keine Kinder haben, die noch zusätzlich in der Wohnung Raum und Aufmerksamkeit einfordern. Dessen bin ich mir durchaus bewusst, muss aber trotzdem gestehen, dass ich wirklich, wirklich gern mal wieder ein paar Stunden ganz allein in der Wohnung wäre. 😉

      • Danke! Und ja, so muss ich das wohl sehen, lach.

        Geheimhaltung und Datenschutz ist auch bei mir natürlich Thema – da hilft es, dass mein Homeoffice-Kollege regelmäßig mich die Arbeit machen lässt und die Augen geschlossen hat. 😉

        • Dein Home-Office-Kollege ist sowieso nicht das größte Sicherheitsrisiko, würde ich spontan behaupten. Auch wenn er mit seinen Pfoten vermutlich schon zu einem Datenrisiko werden könnte, wenn er im falschen Moment in die Nähe deiner Tastatur kommt. *g*

          Ich lasse meinen Mann auch in Ruhe seine Arbeit machen und habe regelmäßig über Mittag die Augen geschlossen! Ich darf trotzdem nicht im selben Raum sein wie seine angeschalteten Arbeitsgeräte. 😀

          • Ah, danke für das Inerinnerungrufen der Backsendung auf Netflix – ich mochte die Kochsendung mit ihr auch gern. Auf meiner Liste steht die Sendung sogar schon, aber ich war jetzt wieder etwas länger nicht in Netflix unterwegs. 🙂
            Die Suppe schaut gut aus. 🙂 Bei mir gab es keine hausgemachte, sondern eine aus der Dose (statt des geplanten Ofengemüses, das es dann morgen geben wird).

            Mein Homeofficekollege sorgt ab und an für Irritationen, wenn ich Telefonate führe. Da diese über die Firmenanlage per App auf meinem Mobiltelefon laufen und ich häufig mit dem Ohr auflege oder stummschalte, führe ich diese Gespräche regelmäßig dann über Lautsprecher – und der Kollege gibt durchaus mal lautstark Kommentare ab. 😉

          • Gern geschehen, Natira. 🙂 Ich muss zugeben, dass ich in den letzten Tagen sogar überlegt habe, ob ich mal das Familienkochen rewatche, weil ich gerade so viele Lust auf entspannte Kochsendungen habe. Da passte es ganz gut, dass die neue Backsendung mit Nadiya online ging. Schön, dass du morgen noch so leckeres Essen vor dir hast! 😀 Bei uns gibt es am Donnerstag wieder Ofengemüse mit Joghurt-Sauce – da das so schnell und einfach geht, habe ich das in den letzten Monaten alle zwei Wochen gemacht. *g*

            Ich würde mich an Stelle deiner Kollegen und Klienten sehr freuen, wenn meine ernsthaften Telefonate durch die Anmerkungen deines Bürokollegen aufgelockert würden. 😀

  3. Wie lustig, die Milchreis-Phase habe ich auch gerade – wobei es unbedingt selbstgekochter Milchreis sein muss. Hat soetwas Heimeliges.

    Ich habe ja keine Ahnung von Animal Crossing, auch wenn ich diese Screenshots immer liebe: Wie passen ein Schneemann – der übrigens sehr süß ist – und Rosen zusammen?

    • Natürlich selbstgekochter Milchreis, JED! Für mich ist das auch so eine Kindheitserinnerung – Milchreis gab es bei meiner Mutter nicht sehr oft und es war immer etwas besonderes, wenn der auf den Tisch kam. Vor allem, wenn sie ihn als eine Art Auflauf mit Zimt und Apfelmus und einer buttrigen Kruste gemacht hat. Verflixt, jetzt hätte ich darauf mal wieder Lust. *g*

      Die Blumen sind bei “Animal Crossing” das ganze Jahr über da, weil man die auch als Rohstoff für einige Bastel-Anleitungen benötigt. Aber da der Rest sich im Laufe des Jahres wunderbar an die verschiedenen Jahreszeiten anpasst, kann ich gut damit leben. 🙂

  4. Puh, das war ja eine Sonntagsaufregung, auf die man verzichten könnte. Gut, dass die Bombe erfolgreich entschärft werden konnte und du trotz allem schöne Lesestunden hattest.

    • Vor allem muss ich zugeben, dass ich mich jedes Mal wieder über die Personen ärgern, die denken, dass die Evakuierungszonen usw. nicht für sie gelten, und die so die Entschärfung dann deutlich verlängern. Mit solchen kleinen Aufregern kann ich mich immer ganz gut von den ernsthafteren Dinge, die passieren könnten, ablenken. 😉

      Und ich hatte definitiv schöne Lesestunden! Jetzt habe ich allerdings das Problem, dass ich mich nicht entscheiden kann, ob ich den nächsten Band anfange oder wieder ein bisschen aufhebe. *g*

  5. Huiuiui, da hattest du ja einen aufregenden Sonntag. Gut, dass mit der Entschärfung alles geklappt hat. Ein Freund von mir wohnt in der Nähe des Obersees und des Viadukts – da wird auch immer mal wieder eine Bombe entdeckt und entschärft und er hat schon mindestens einmal bei mir Unterschlupf suchen müssen. Verrückt!

    Euer neues Spiel klingt ja lustig. Ist das auch von Kickstarter? Wie ärgerlich, dass dein Mann in der letzten Runde dann doch noch an dir vorbei gezogen ist. Ich glaube, das hätte mich etwas grummelig gemacht. 😀

    • Als ich das das erste Mal mitgemacht habe (das war noch in Göttingen), fand ich die Sperrungen und die theoretischen Gefahren, die damit einhergehend, ziemlich beängstigend. Inzwischen gehören die Bombenentschärfungen zwar nicht um Alltag, sind aber alltäglich genug, dass wir damit überraschend gut leben. Aber wie gesagt, wir hatten bislang auch immer das Glück, dass wir knapp an einer Evakuierung vorbeigeschrappt sind.

      Das Spiel macht wirklich viel Spaß und ja, das ist wieder über Kickstarter. Mein Mann hält ständig die Augen nach neuen Spielen auf und die englischsprachigen Kickstarter-Veröffentlichungen bieten die spannensten Neuerscheinungen. *g* So glücklich war ich darüber nicht, aber da ich nicht das Gefühl hatte, dass es meine Schuld sondern einfach nur Pech war, konnte ich damit leben. Außerdem ist mein Mann deutlich besser, wenn es um taktisches Spielen geht, so dass ich da einige Frustration gewöhnt bin. 😉

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