Lese-Sonntag im Januar 2020

Kaum zu glauben, dass das Jahr schon wieder fast drei Wochen alt ist und bei uns theoretisch seit einer Woche wieder Alltag herrschen sollte. Eigentlich wollte ich die erste Arbeitswoche meines Mannes nutzen, um meinen normalen Tagesrhythmus aufzunehmen, aber so ganz klappte das nicht. Immerhin habe ich trotz des einen oder anderen überraschend stressigen Tages in der vergangenen Woche einen Museumsbesuch untergebracht und gestern hatten wir wieder eine sehr schöne und lustige Frühstücksverabredung mit der ehemaligen Nachbarin. Gelesen habe ich in den letzten Wochen weniger als erwartet, aber insgesamt sind natürlich immer noch eine Menge Seiten zusammengekommen (ebenso wie einige fertiggestellte Blogbeiträge, die ich inzwischen bis Mitte Februar vorausgeplant habe *g*).

Heute beginne ich auf jeden Fall „Magic For Nothing“ von Seanan McGuire, da ich meine Erinnerung auffrischen will, bevor ich zu den beiden weiteren Bänden rund um Antimony Price greife, die auf noch auf meinem SuB ruhen. Große Pläne gibt es ansonsten nicht für den Tag, auch wenn mein Mann schon angekündigt hat, dass er seinen „Japanische Monsterfilme“-Marathon mit einem weiteren Film fortsetzen wird (alle geplanten 36 Filme hatte er natürlich nicht während seiner zwei Wochen Urlaub geschafft) und ich dann wohl zum Nähzeug greifen werde. Aber erst einmal starte ich in den Tag mit einer Kurzgeschichte aus meiner aktuellen Anthologie (immer noch „Hex Life“) und etwas Haushaltskram.

Update 9:45 11:45 Uhr

Wenn man sich während des Update-Schreibens ablenken lässt und vergisst den Beitrag zu aktualisieren, dann gibt es eben nur ein Update am Vormittag … Ich habe den Morgen damit verbracht ein bisschen durch die Wohnung zu wuseln und den Abwasch zu erledigen. Als ich damit dann soweit war, habe ich mich mit meinem Tee auf dem Sofa eingerollt und zu meiner Kurzgeschichte gegriffen. „The Deer Wife“ von Jennifer McMahon wird aus der Sicht von Jules erzählt, die sich schon vor Jahren in die Hexe, die tief im Wald lebt, verliebt hat. Sie weiß nicht, ob die Hexe sie verzaubert hat oder ob die namenlose Frau die Antwort auf eine Frage war, die sie sich selbst nicht zu stellen traute, aber sie kann nicht von ihr lassen. Doch ewig kann dieses Leben zwischen Familie und Wald nicht weitergehen und so fällt Jules am Ende eine Entscheidung, die sie nicht wird rückgängig machen können. Ich mochte es, wie Jules an ihre gemeinsame Zeit mit ihrer Liebsten dachte, wie sie sich daran erinnert, was ihr die Hexe des Waldes alles in den vergangenen Jahren beigebracht hat. Ich mochte es weniger, wie Jules vor einigen Wahrheiten die Augen verschließt oder Charaktereigenschaften ihrer Freundin hinnimmt, weil sie so von dieser Frau fasziniert ist. Insgesamt würde ich aber sagen, dass die Geschichte nicht lange bei mir hängenbleiben wird, weil sie nicht mehr als „nett“ war.

Nach dem Lesen meiner Kurzgeschichte, etwas Online-Rumtreiben und etwas Schwatzen mit meinem Mann wurde es auch schon Zeit fürs Frühstück, wozu ich „Magic for Nothing“ angefangen habe. Der Roman ist für mich ein „ich mochte es, aber“-Buch, weil ich beim ersten Lesen mit meinen eigenen Erwartungen zu kämpfen hatte und deshalb die Geschichte nicht so genießen konnte, wie ich es normalerweise tue. So ist dieser Reread nicht nur dazu da, um meine Erinnerungen wieder aufzufrischen, bevor ich die weiteren beiden Bände lese, sondern auch um zu schauen, wie mir die Handlung gefällt, nachdem ich weiß, was genau mich erwartet. Ich finde es selber merkwürdig, wie wenig ich mich mit dem Covenant of St. George beschäftigen mag, obwohl dieser von Anfang an eine so große Rolle in den InCryptid-Romanen spielte … Bevor ich wieder zum Buch greife, drehe ich aber erst einmal eine Kommentarrunde. 🙂

Update 15:00 Uhr

Ich hatte ganz vergessen wie lange es dauert, bis Antimony (Annie) sich wirklich im Covenant einschleicht, und wie viel „Vorgeplänkel“ von Seanan McGuire davor gesetzt wurde. Eigentlich genieße ich mein Wiedersehen mit all den Familienmitgliedern der Price-Familie und die Anspielungen auf vorhergehende Romane der Reihe. Aber auf der anderen Seite hätte ich gern den Teil in England schon hinter mich gebracht, um mit Annie die Leute die Schausteller kennenzulernen, denen sie sich später in der Geschichte anschließt. Ich fürchte, es lag nicht nur an meiner Stimmung beim ersten Mal, dass das Tempo in „Magic for Nothing“ nicht ganz meinem Geschmack entspricht – ich freu mich trotzdem weiterhin auf die beiden noch ungelesenen Bände, in denen Annie die Protagonistin ist. *g*

Um kurz nach 13 Uhr hat mein Mann dann mit seinem Film angefangen. „Destroy all Monsters“ ist der zwanzigste Monsterfilm von Toho und sollte auch der Abschied der Firma von den Monster-Kinofilmen sein, weil man 1968 der Meinung war, dass dank des Fernsehens solche Filme auf der großen Leinwand keinen Erfolg mehr haben könnten. Die Handlung ist nicht gerade ausgereift: Außerirdische bringen all die japanischen Monster unter ihre Kontrolle und wollen so die Menschheit dazu bringen sich ihnen zu ergeben. Grundsätzlich ging es Toho wohl darum all die Monster der vorherigen Filme noch einmal auf die Leinwand zu bringen (selbst wenn einige der Anzüge schon in so schlechtem Zustand waren, dass man die dementsprechenden Monster nur aus größerer Entfernung filmen konnte *g*). Wer mehr Details zu diesem Machwerk lesen möchte, kann sich gern den Wikipedia-Eintrag zu „Frankenstein und die Monster aus dem All“ anschauen – immer wieder faszinierend, was die deutschen Filmverleih-Firmen sich damals für Titel ausgedacht haben! Obwohl ich den Großteil der Zeit auf meine Näharbeit geschaut habe und mein Mann mit japanischer Tonspur und englischen Untertiteln den Film schaute, konnte ich der Handlung locker folgen, wenn ich nur alle paar Minuten mal einen Blick auf den Bildschirm warf. 😉

Update 18:30 Uhr

Da ich noch Lust hatte weiter zu nähen, habe ich heute Nachmittag noch etwas Musik gehört, bis mein Taschentuch fertig umsäumt war. Danach habe ich spontan zu meinem aktuellen „Unterwegsbuch“ gegriffen und es weitergelesen, während ich Kekse geknabbert habe. Mein „Unterwegsbuch“ ist der zweite Band der Innkeeper Chronicles von Ilona Andrews (ihr erinnert euch vielleicht daran, dass ich den Auftaktband im Dezember gelesen habe) und wenn Dienstag wieder einige Zeit unterwegs sein werde, werde ich vermutlich den dritten Teil der Serie anfangen – so viele Seiten habe ich in „Sweep in Peace“ nicht mehr vor mir. Auf jeden Fall ist „Sweep in Peace“ gerade genau die richtige Art leichte Unterhaltung (soweit man das sagen kann, wenn es um Friedensverhandlungen geht, diverse Morde schon passiert sind und überhaupt sehr viele Personen gerade sehr verzweifelt sind) für mich und unterhält mich besser als „Magic for Nothing“. Auch wenn ich genau weiß, dass letzteres nur wegen des verflixten Covenant so ein Problem für mich darstellt und mir die Geschichte wieder deutlich mehr Freude bereitet, sobald ich den hinter mich bringe – was ich nicht tun werde, wenn ich zwischendurch 1 – 50 ander Bücher lese. 😉 Bis ich in die Küche wandern muss, um das heutige Abendessen in den Ofen zu werfen, werde ich vermutlich nur noch eine Kommentarrunde auf die Reihe bekommen. Mal schauen, womit ihr den Nachmittag so verbracht habt. 🙂

Update 21:30 Uhr

Mein Buch habe ich sogar noch vor dem Kochen beenden können und zum Essen (Ofengemüse mit Feta) gab es nur noch eine Folge „Zumbo’s Just Desserts“ – wir sind bei der zweiten Staffel gerade beim Halbfinale und obwohl ich die beiden Finalisten mag, muss ich sagen, dass ich diese Staffel nicht so interessant und unterhaltsam fand wie die erste. Die Kandidaten waren weniger sympathisch und es gab deutlich weniger Details zum Thema Dessert-Herstellung als in den Folgen vom vergangenen Jahr. Aber die Sendung ist immer noch unterhaltsam genug, dass wir jeden Abend eine Folge davon zum Essen schauen. 😉 Da sich so langsam die kurze Nacht bemerkbar macht, werde ich nur noch meine heutige Runde Animal Crossing beenden und eine Blogrunde drehen und dann ins Bett fallen. Ich hoffe, ihr hattet heute alle einen schönen Tag und startet morgen gut in die neue Woche! 🙂

 

Heutige Teilnehmerinnen:

Ariana
Natira
Neyasha
JED
Sunny

29 Kommentare

  1. Guten Morgen! Ich bin heute auch wieder dabei. 🙂

    Ich freue mich zu lesen, dass Ihr offenbar den Ersatz-Player zeitnah bekommen habt und Dein Mann den Marathon nun endlich beginnen konnte. Die Urlaubszeit ist natürlich viel zu schnell vorbeigegangen, richtig? Sich dann wieder an den Alltag zu gewöhnen, fällt natürlich etwas schwer und bedarf auch Planung (mit ein Grund, warum ich gern meinen Urlaub soweit möglich z.B. dienstags oder mittwochs beende und nicht am Wochenende *g*).

    • Konstanze

      Guten Morgen, Natira! Schön, dass du heute auch wieder dabei bist! 🙂

      Und ja, der Ersatz-Player kam Anfang dieses Jahres bei uns an und mein Mann hat ihn im Urlaub schon eifrig genutzt. Allerdings musste er dann feststellen, dass zwei Filme am Tag – vor allem, wenn er die ganzen Zusatzmaterialien mitgucken will – doch etwas viel sind, weshalb sich der Marathon noch ein bisschen ziehen wird. *g*

      Die Urlaubszeit war definitiv zu schnell rum. Für mich war es nicht so schlimm, weil ich die Feiertage schon als relativ entspannend empfand, für ihn hingegen hatte die Entspannung noch gar nicht richtig begonnen, als er schon wieder zur Arbeit musste. Für dieses Jahr bekommen wir es hoffentlich so hin, dass er über Weihnachten dann mal drei Wochen Urlaub hat, er hat so dringend eine richtige Auszeit nötig (und die ist schwierig mit den festen Terminen, die wir mit Filmfest und Besuchern jedes Jahr haben und für die er sich dann schon 1-2 Wochen frei nehmen muss).

      • Ich finde es immer extrem schwierig, zu Ende des Vorjahres bzw. zum Jahresbeginn bereits den Jahresurlaub zu planen und einzureichen und das gelingt mir generell nicht. Einerseits habe ich immer einen Blick auf die beiden Kolleginnen, die wg. der Kinder auf die Ferienzeiten bzw. geschlossene Schultage achten müssen, andererseits auf die Chefs. Aber für dieses Jahr habe ich zwei Zeiten schon mal eingereicht: Im Februar habe ich eine Urlaubswoche angemeldet, um etwas „runterzukommen“ und im Juni etwas länger wg. des Filmfestes und weil am Monatsende die Sommerferien losgehen u. die Kolleginnen dann versetzt in den Urlaub gehen, während ich durchgehend da sein werde. 😉

        Jaaa, Extras wollen auch geschaut werden. Und ggf. Kommentare gehört und so.

        • Konstanze

          Das ist wirklich schwierig, gerade wenn du auch gern etwas von den Feiertagen hättest, aber Rücksicht auf die Kinder-habenden Kolleginnen nehmen willst. So eine lange Vorplanung finde ich auch immer schwierig, weil es ja manchmal doch so ist, dass man dann Urlaub hat, obwohl man sich noch fit und arbeitsfähig fühlt und keine konkreten Pläne hat, während man zu anderen Zeiten dringend eine Auszeit benötigen würde, aber gerade keinen Urlaub nehmen kann …

          Bei meinem Mann ist es auch deshalb so schwierig, weil er „Besuchhaben“ oder „Unterwegssein“ nicht als erholsam empfindet. Schön, aber nicht erholsam. Deshalb nimmt er gern nach Besuchsphasen oder dem Filmfest noch ein paar Extratage, um sich davon zu erholen und das frisst natürlich eine Menge Urlaub. Dazu kommen dann noch die Tage, die er „zwischen den Jahren“ wegen des Betriebsurlaubs freinehmen muss und dann bleiben da nicht so viele Tage in Reserve für längere Auszeiten oder spontanes Erholungsbedürfnis.

          • Urlaub vom Urlaub – brauche ich auch ab und an. 😉

            Auch S. McGuira kann sich mal im Tempo einer Geschichte vertun. 🙂 Ich drücke die Daumen, dass die weiteren ungelesenen Bände dann wieder „passender“ sind.

            „…weil man 1968 der Meinung war, dass dank des Fernsehens solche Filme auf der großen Leinwand keinen Erfolg mehr haben könnten“
            Hm, also, tja … 😀

          • Konstanze

            So ein vollkommen anderer Lebensrhythmus im Urlaub kann schon überraschend anstrengend sein. *g*

            Ich habe inzwischen wieder darüber nachgedacht, ob es nicht doch an mir und meiner Abneigung gegenüber dem Covenant liegt – und bin erst einmal zu meinem Unterwegsbuch gewechselt, das mir etwas mehr Vergnügen bereitet. 😉

            Ja, genau. 😀

    • Konstanze

      Guten Morgen, Neyasha! Dann wünsche ich dir schon mal viel Spaß beim Lesen und (trotzdem) einen schönen und erholsamen Sonntag! 🙂

      Ich nähe gerade Taschentüchersäume – nicht gerade eine spannende Näharbeit, aber ich hätte gern mehr Flanelltaschentücher, bevor die nächste Erkältung kommt. *g*

      • Vielleicht nicht so spannend, aber auf jeden Fall praktisch! Wobei – gegen meinen derzeitigen Schnupfen würde wohl die fleißigste Näherin nicht ankommen, glaube ich. 😉

        • Konstanze

          Sehr praktisch! Ich nehme inzwischen eigentlich nur noch Flanelltaschentücher (und überlege seitdem, wo ich wohl meine alten Baumwolltaschentücher loswerde oder ob ich die anderweitig nutzen kann), weil die so ein gutes „Fassungsvermögen“ haben und so weich sind.

          Wenn ich mit meinen schon zugeschnittenen Taschentüchern fertig bin, würde ich meinen Vorrat auch für eine wirklich heftige Erkältung als ausreichend erklären. 😉 Außerdem überlege ich, ob ich mir im Laufe des Jahres aus dem Flanellstoff noch einen Pyjama nähe (das wäre mein erster Versuch mit einem Kleidungsstück) und dann die dabei anfallenden Reste auch noch in Taschentücher verwandel.

    • Konstanze

      Ich wünsche auch dir einen schönen guten Morgen, JED! 🙂

      Die bekanntesten Filme, die mein Mann gerade schaut, sind wohl die Godzilla-Filme. Er hat den Marathon mit der japanischen Originalfassung von „Godzilla“ aus dem Jahr 1954 begonnen und direkt darauf folgte dann die US-Fassung des Films. Es war spannend, wie die Amerikaner es geschafft haben sämtliche Anspielungen auf die Atombombe und den Zweiten Weltkrieg aus der Geschichte zu entfernen und einen US-Journalisten (Raymond Burr, dessen neu gedrehte Szenen mehr oder weniger geschickt in den Originalfilm hineingeschnitten wurden) zum Protagonisten der Handlung zu machen. In den folgenden Jahren wurden die Monsterfilme dann alberner (und eher auf Kinder zugeschnitten), was sie für mich deutlich schwieriger zu sehen macht. Neben Godzilla laufen hier gerade Mothra-Filme (wobei es da natürlich Überschneidungen gibt) und gestern gab es „King Kong Escapes“ – weitere unbekanntere Filme waren „Weltraumbestien“ und „Varan – Das Monster aus der Urzeit“. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass Godzilla dir vermutlich (wenn überhaupt) als einziges Monster etwas sagt. Und ich weiß nicht, ob man das als Bildungslücke bezeichnen kann, wenn man die nicht kennt. In 66 Jahren sind halt sehr viele Filme unterschiedlicher Qualität zusammengekommen und während mein Mann auch die Filme mag, in denen sich Menschen in Gummianzügen gegenseitig verprügeln, bevorzuge ich doch eher die gesellschaftskritischen Varianten. 😉

      Du suchst Ablenkung vom Lernen? Wir stehen selbstverständlich gern zur Verfügung! 😀

  2. Hatte überlegt, heute auch mitzumachen, aber ich hatte eine harte Woche und will es daher ruhig angehen lassen heute. Ich wünsche dir aber einen wunderbaren Lesesonntag!

    • Konstanze

      Danke. Ich denke, den werde ich haben. 🙂 Dir wünsche ich gute Erholung nach deiner anstrengenden Woche, Anette! 🙂

  3. Schade, dass dich „Magic for Nothing“ erneut nicht überzeugen konnte. Ich hoffe mal, dass dir die Nachfolgebände besser gefallen.

    Und deine Taschentücher schauen sehr schick aus – da traut man sich ja gar nicht reinschneuzen. *gg*

    • Konstanze

      Ich gehe fest davon aus, dass mir die Folgebände besser gefallen – sehr viel Jahrmarkts- und Vergnügungsparkszenen und von Roller Derby war im Klappentext auch schon die Rede. Ich muss mich nur vorher zum Erinnerungenaufrischen überwinden. *g*

      Ach, dafür sind sie ja da. 😉 Ich habe vor ein paar Jahren ja schon mal acht Stück davon gemacht und liebe diese Taschentücher wirklich. Der Stoff sieht nicht mehr ganz so glatt aus (Flanell halt, der häufig gewaschen wurde), aber die Nähte haben sich nicht zusammengezogen und da man sie problemlos in die Kochwäsche werfen kann, sind sie gut sauber zu halten und fleckenlos, obwohl ich sie nicht schone und vier Stück davon als Grundfarbe weiß haben.

      • Sehr praktisch auf jeden Fall! Taschentücher sind ja leider der Punkt, wo es bei mir mit der Nachhaltigkeit nicht sehr weit her ist. Aber ohne eigene Waschmaschine wär mir das ehrlich gesagt zu mühsam, zumal ich halt bei Schnupfen locker 15 von denen pro Tag brauchen würde.
        Zuhause hatten wir früher auch Stofftaschentücher, aber das war irgendwie so ein dünner, etwas steifer Stoff – auf schnupfengeröteter Nase war der immer ganz furchtbar. Da schauen deine deutlich angenehmer aus.

        • Konstanze

          Mit Waschmaschine ist es natürlich deutlich einfacher – wäscht du in einem Waschsalon? Ich werfe die Taschentücher immer mit zu den Küchen- und sonstigen Handtüchern, die ich bei höherer Temperatur wasche.

          Die alten Stofftaschentücher, die ich noch aus meiner Kindheit habe, waren aus dünner Baumwolle und deutlich schneller durchweicht und nicht gerade schonend zur Nase. Der Flanell ist zwar auch aus Baumwolle, aber eben weicher und er hat ein deutlich größeres Fassungsvermögen. Ich habe bei meiner letzten Erkältung nicht mitgezählt, aber ich hoffe, dass ich bei einer normalen Erkältung – also so ungefähr eine Woche Schnupfen mit nachlassender Intensität – mit meinen (dann) 26 Taschentüchern hinkomme. 😉

          • Ich habe völlig übersehen, dass ich hierauf nie geantwortet habe. In einen Waschsalon muss ich zum Glück nicht, das wäre mir doch zu mühsam. Wir haben einen Waschraum im Keller mit zwei Waschmaschinen und zwei Trocknern. Da man sich immer eine Weile im Voraus eintragen muss, um einen Termin zu bekommen (unter der Woche tagsüber ist es oft auch spontan möglich – aber da bin ich halt in der Arbeit), erfordert es etwas mehr Planung. Ich lasse daher meistens mehr Wäsche zusammenkommen und wasche dann nur etwa alle 14 Tage mehr Partien. Den Gedanken, zwei Wochen lang angeschneuzte Taschentücher im Waschkorb zu sammeln, finde ich daher nicht so verlockend. Und umgekehrt mag ich natürlich gerade dann, wenn ich krank/erkältet bin, nicht unbedingt runter in den Waschkeller gehen müssen.

          • Konstanze

            Ah, einen Waschraum in Keller hatte ich zu Studentenzeiten auch – und ja, es ist lästig, wenn man sich dann immer abstimmen und für jede Wäsche runtergehen muss.

            Da wir zu zweit sind, fällt genügend Wäsche an, dass ich zweimal die Woche eine Ladung (einmal Bunt-, einmal Kochwäsche) zusammenbekomme, obwohl mein Kleidungsverbrauch pro Woche nicht sehr groß ist, da ich ja nicht rausgehe zum Arbeiten.

          • Ich darf eigentlich nicht jammern, weil es meine eigene Entscheidung war: Ich wollte das Geld für die Waschmaschine sparen und den Platz im Badezimmer lieber für ein Regal nutzen. Aber manchmal nervt es mich doch – vermutlich auch deshalb, weil ich damals, als ich eingezogen bin, noch vorwiegend an Wochenenden und abends gearbeitet habe und daher den Waschkeller zu Zeiten nutzen konnte, an denen nichts los war.

  4. Hex Life hatte mich ja vom Cover her sehr angesprochen, aber inhaltlich reizt es mich nicht. Schön, dass dein Tag gut gelaufen ist.
    Von Ilona Andrews habe ich irgendwann einmal eine andere Reihe angefangen, aber dann nicht weiter verfolgt. Der Name der Reihe fällt mir aber gerade nicht ein.
    LG
    Sunny

    • Konstanze

      Es ist halt eine Anthologie mit sehr viel unterschiedlichen Kurzgeschichten – ich mag ja die Überraschungen, die solche Sammlungen mit sich bringen können.

      Ich vermute mal, du hast damals die Kate-Daniels-Reihe von Ilona Andrews angefangen? Eine Urban-Fantasy-Reihe, bei der die Magie in Wellen auftaucht? Die habe ich auch nicht lange verfolgt (eine Freundin hatte mir die ersten Bände geliehen und ich habe danach nicht weitergelesen), aber die Inkeeper-Geschichten und die Hidden-Legacy-Reihe mag ich sehr gern.

      • Ja, genau es war die Kate Daniels Reihe. Aber ich habe nur Band 1 gelesen und das muss ewig her sein. Ich kann mich an kaum etwas erinnern.

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