Lese-Sonntag im Januar 2024

Die ersten drei Wochen des neuen Jahres sind schon wieder vorbei und ich habe eben prompt erst einmal „Januar 2023“ bei der Überschrift geschrieben. Es wird wohl noch ein paar Monate dauern, bis ich mich an das neue Datum gewöhne. 😉 Immerhin habe ich in den letzten Tagen wieder in einen Rhythmus gefunden, der mir genügend Lesezeit lässt, und das habe ich prompt genutzt, um diverse Bücher/Comics/Manga parallel zu lesen. Während ich bei den Comics gern mal ohne „SuC“ wäre (was noch sehr lange dauert, weil allein mit den Elfquest-Sammelbände fast 4000 ungelesene Seiten vor mir liegen,) wühle ich mich bei den Manga gerade durch meine Regale, um zu schauen, was ich da vielleicht mal aussortieren kann. Was natürlich dazu führt, dass ich ganz viele Bände noch einmal lesen muss, um zu einem Urteil zu kommen. Und weil Romane, Comics und Manga ja nicht genug sind, um meine Lesezeit zu füllen, habe ich nebenbei auch noch eine Anthologie und ein Sachbuch angefangen … Meine Tage haben definitiv zu wenig Stunden. *g*

Neben all den Büchern, die ich heute weiterlesen möchte, haben mein Mann und ich für heute Vormittag noch eine Brettspielrunde mit „Cthulhu – Death May Die“ geplant. Außerdem habe ich einen Sauerteig im Kühlschrank, den ich gleich noch zu Frühstücksbrötchen verarbeiten will. Damit sollte ich mal anfangen – sobald ich mich wach genug fühle, um dabei nicht zu viele Fehler zu machen …

Update 10:00 Uhr

Uiuiui, mal schauen, ob das mit meinen Brötchen noch was zum Frühstück wird (nur gut, dass ich immer so spät frühstücke)! Im Rezept stand, dass der Teig entweder fünf Stunden bei Zimmertemperatur oder über Nacht im Kühlschrank gehen soll und als ich ihn heute morgen aus dem Kühlschrank holte, zeigte er keinerlei Anzeichen von nächtlicher Aktivität. Jetzt hoffe ich, dass ihn etwas Zeit vor der Wohnzimmerheizung so weit wiederbelebt, dass ich ihn heute noch zu Brötchen verarbeiten kann. Ich bin gespannt, was das wird … Ansonsten habe ich etwas in der Wohnung rumgewuselt, den Abwasch vom Abendessen erledigt, mich mit einer Fehlermeldung auf meinem Blog rumgeärgert, mich online rumgetrieben und eine Runde auf meiner Animal-Crossing-Insel gedreht. Und während ich dieses kleine Update schreibe, baut mein Mann schon mal unser Brettspiel auf, damit wir das gleich spielen können.

Update 13:30 Uhr

Das war heute eine wirklich amüsante Spielrunde! Das heutige Brettspiel („Cthulhu – Death May Die“) hatte sich mein Mann zu Weihnachten geschenkt, weil es das Spiel mit allen Erweiterungen im Angebot gab. Bislang haben wir vier Kampagnen gespielt (und die Hälfte davon mussten wir zweimal spielen, weil wir beim ersten Mal gescheitert waren) und es ist immer wieder spannend wie unterschiedlich sich die verschiedenen Runden anfühlen. Heute haben mein Mann und ich mit einem Ranger (Morgan) und einer Nonne gespielt. Beide Figuren hatten keine besonders guten Angriffsmöglichkeiten, waren dafür aber „zäh“, was nach etwas Aufleveln bedeutete, dass sie Angriffe zum Teil ignorieren konnten. Das war auch das einzige, was uns heute gerettet hat – eine weitere Runde hätten wir nicht überstanden, aber so haben wir es knapp geschafft „Die Schwarze Ziege“ zu besiegen.

Was auch lustig war, war, dass wir heute in einem Museum unterwegs waren, so dass wir nicht nur mit Monstern und Kultisten zu tun hatten, sondern auch mit Museumswächtern. Diese konnten wir natürlich nicht einfach besiegen, sondern wir mussten dafür sorgen, dass sie uns nicht erwischten, während wir versuchten Artefakte zu klauen, mit denen wir das Ritual der Kultisten zur Beschwörung der Monster unterbrechen konnten. Die Nonne meines Mannes war zwischendurch so von Monstern umringt, dass ich schon dachte, dass das Spiel vorbei sei – und wenig später hatte ich so viele Monster in dem kleinen Raum versammelt, in dem ich war, dass wir die Figuren neben das Spielfeld stellen musste, weil nicht genug Platz war … Alles in allem haben wir viel Spaß mit unserer heutigen Brettspielrunde gehabt und ich bin gespannt, wohin es uns dann beim nächsten Mal verschlägt (wenn ich einen türkischen Arzt ohne nennenswerte Kampfoptionen spielen werde).

Ein Teller mit zwei Möhren, einer aufgeschnittenen Kohlrabi und einem Schälchen mit Salzcrackern. Dahinter ist ein Stapel mit mehreren Büchern und eine kleine Sturmlaterne zu sehen.

Da mein Brötchenteig immer noch etwas arg träge ist, gab es zum Frühstück dann ein paar Salzcracker, die mein Mann gestern zum Ausprobieren gekauft hat. (Lecker, aber sehr salzig!) Außerdem habe ich ein bisschen in meinem aktuellen eBook „Brute of All Evil“ von Devon Monk gelesen. Das ist der neunte (und letzte?) Teil der Ordinary-Magic-Reihe und obwohl das Lesen des achten Bands schon eine Weile her ist, finde ich es wieder sehr nett in dem Ort Ordinary (in dem die Götter Urlaub machen) unterwegs zu sein. Die Brötchen werde ich dann wohl erst heute Nachmittag backen können – nur gut, dass wir für heute Abend Lieferessen geplant haben! *g*

Update 17:15 Uhr

Blick in ein geöffnetes Buch. Zu sehen ist Eintrag Nr. 21. von "Fake History" mit dem Titel "This Second World War photo shows a German soldier using a mobile phone" inklusive Foto und dem Anfang des Debunking-Texts.

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal eine Weile mit Bloglesen und -kommentieren verbracht, bevor ich wieder zum Buch gegriffen habe. Genau genommen habe ich einen Eintrag in „Fake History – 101 Things that Never Happend“ gelesen, der sich darum drehte, wie Jo Hedwig Teeuwisse herausfand, an welchem Ort und für welche Produktion ein Foto geschossen wurde, das vor einigen Jahren online herumging als „Beweis“ dafür, dass Soldaten im Zweiten Weltkrieg Smartphones hatten. Dieses Mal kein „Fake“, der besonders glaubwürdig war (was nicht bedeutet, dass es keine Personen gäbe, die diese Behauptung glauben würden), aber wie immer interessant, welche Wege nötig waren, um herauszufinden unter welchen Umständen genau das Foto entstanden ist.

Das Cover der Anthologie "In Sunlight or in Shadow" mit einem Ausschnitt eines Edward-Hopper-Gemäldes, das eine Frau in einem blauen Hosenanzug neben einer Treppe zeigt.

Danach habe ich eine Kurzgeschichte („Rooms by the Sea“ von Nicholas Christopher) in der „In Sunlight or in Shadow“-Anthologie gelesen. Ich muss zugeben, dass ich mit der Anthologie nicht ganz warm werde, obwohl ich die Grundidee (jede Geschichte basiert auf einem Gemälde von Edward Hopper) sehr mag. Die heute gelesene Geschichte dreht sich unter anderem um ein Gebäude am Meer, das auf unerklärliche Weise im Laufe der Jahre immer mehr Räume bekommt, bis sich selbst die aktuelle Besitzerin nicht mehr darin zurechtfindet. Beim Lesen bin ich von „Was lese ich hier?“ über „Da sind ein paar nette Details, die meine Fantasie anregen“ bis „DAS ist deine Auflösung?!“ gewandert – und ich glaube, ich muss das noch etwas sacken lassen, bevor ich mir eine Meinung zu dieser Kurzgeschichte bilden kann.

Eine große Tasse mit einer Milchschaumhaube, links daneben steht eine kleine Schale mit Schokoladenstücken, rechts dahinter ein Stapel Bücher. Das oberste Buch zeigt als Cover eine üppige rosa Blüte vor einem schwarzem Hintergrund.

Danach wurde es Zeit für Kaffee (und Schokolade) und „The Paper Garden“ von Molly Peacock. Ich bin noch am Anfang dieser Biografie und finde Mary Delany als Person und als Künstlerin sehr faszinierend, muss aber zugeben, dass ich den Schreibstil von Molly Peacock (die vor dieser Veröffentlichung vor allem für ihre poetry collections bekannt war) etwas gewöhnungsbedürftig und sehr viel blumiger als mir persönlich lieb ist … Das ändert nichts daran, dass Mary Delany eine interessante Frau mit einem spannendem Leben war, von dem ich gerne lese. Aber wenn ich gewusst hätte, dass ich den Schreibstil von Molly Peacock so ungern lese, hätte ich zu dem eBook mit Mary Delanys Briefen gegriffen.

Update 20:30 Uhr

Eine weiße Schale, die zur Hälfte mit Reis und zur Hälfte mit Mandel-Curry und Kartoffelbällchen (gut versteckt in der Currysauce) gefüllt ist.

Die Zeit seit dem letzten Update war vor allem von Essen geprägt. *g* Nachdem ich noch ein bisschen in „The Paper Garden“ gelesen hatte, haben wir bei dem guten indischen Restaurant im Viertel unser Abendessen bestellt und während wir auf die Lieferung wartete, habe ich die Brötchen rundgewirkt und zum Gehen in den beleuchteten (nicht beheizten!) Ofen gestellt. Mein Malai Kofta war wieder köstlich – ich finde es lustig, dass mein indisches Lieblingsessen in dem Restaurant am Wochenende immer etwas schärfer gewürzt ist als in der Woche (während mein Mann heute eine spürbar mildere Sauce bei seinem Curry mit Hühnerfleisch hatte als sonst).

Ein Backblech mit Backpapier, auf dem mehrere goldbraun gebackene Brötchen liegen.
Ein aufgeschnittenes Brötchen mit einer schönen, wenn auch etwas unregelmäßigen Krume.

Nachdem wir mit dem Essen fertig waren, habe ich den Ofen angeworfen und endlich meine Brötchen gebacken. Da meine Unterhitze nicht funktioniert, kann ich beim Backen nicht richtig Schwaden, weshalb die Brötchen nicht superkross geworden sind. Aber sie haben eine Kruste und eine Krume mit deutlichen Luftlöchern! Lustigerweise sind ein paar der Brötchen so aufgegangen, dass sie einen kleinen „Fuß“ bekommen haben (und wenn ich nicht Angst gehabt hätte, dass sie trocken werden, hätte ich das Blech am Ende besser einmal gedreht und noch für weitere drei Minuten drin gelassen). Alles in allem bin ich angesichts der Probleme, die ich heute Vormittag mit dem Teig hatte, aber wirklich zufrieden mit dem Ergebnis. Die erste Geschmacksprobe haben wir auch schon gemacht – das Brötchen war viel, viel zu heiß und deshalb noch etwas feucht innen, aber sehr lecker!

Das Cover von "The Body in the Blitz", das drei Kinder vor einem grünen Hintergrund zeigt. Ein asiatisch wirkendes Mädchen sitzt dabei mit einem Buch in der Hand an der oberen Kante des Covers, ein rothaariges Mädchen läuft darunter mit einer Lupe in der Hand und auf der rechten Seite steht ein Schwarzer Junge und streichelt eine orangefarbende Katze.

Den Rest des Abends werde ich jetzt noch mit „The Body in the Blitz“ verbringen. Das ist der zweite Band der „Ministry of Unladylike Activity“-Reihe von Robin Stevens und dieses Mal haben Fionnuala, May und Eric ihren ersten offiziellen Einsatz als Spione und stolpern dabei über eine Leiche in einem ausgebombten Gebäude. Ich habe gestern Abend erst mit dem Buch angefangen und freue mich gerade sehr über das Wiedersehen mit den drei Detektiven. 🙂

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Ich hatte heute Abend viel Spaß mit „The Body in the Blitz“ und mit all den Informationen, die Robin Stevens über die Arbeit für den britischen Geheimdienst im Zweiten Weltkrieg in die Geschichte eingebaut hat. Ich bin mir sicher, die Autorin hat ebenfalls „Between Silk and Cyanide“ gelesen. *g* Nuala, May und Eric lernen Nachrichten zu codieren und decoden und überraschend viele Personen in ihrem aktuellem privaten Umfeld haben entweder Kontakt zum Ministerium oder zum Britischen Museum. Außerdem gibt es nicht nur eine unidentifizierte weibliche Leiche, sondern auch gleich zwei Frauen, die in den letzten Monaten ohne weiteres Lebenszeichen verschwunden sind. Oh, und Daisy (die gemeinsam mit Mays Schwester Hazel die Protagonistin der Vorgänger-Reihe war) befindet sich anscheinend im besetzten Frankreich und es gibt schon seit längerer Zeit kein Lebenszeichen von ihr. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf morgen Nachmittag, wenn ich hoffentlich weiterlesen kann. Jetzt geht es für mich aber erst einmal ins Bett!

Es war wieder einmal nett mit euch gemeinsam den Lese-Sonntag zu verbringen! Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Tag und könnt erholt in die neue Woche starten! Bis bald! 🙂

***

Heutige Mitleser*innen:

27 Kommentare

    • Konstanze

      Schön, dass es heute bei dir klappt, Birthe!

      Mal schauen, ob das mit den Brötchen was wird – aktuell befürchte ich, dass das Rezept mich da mit dem „Über Nacht im Kühlschrank gehen lassen“ etwas in die Irre geführt hat. *g*

    • Konstanze

      Oh, schön, dass du heute mit dabei sein kannst, Neyasha! 🙂

      Jaha, ich habe definitiv genug zu lesen – das größte Problem ist gerade immer mich für ein Buch zu entscheiden. *g*

    • Konstanze

      Schön, dass du heute mitliest, Natira! Die Spielrunde hat viel Spaß gemacht und auch wenn der Teig so langsam aufwacht, so wurde es mir dann doch etwas zu spät für mein Frühstück, weshalb es dann eine Alternative gab.

      Mal schauen, ob das heute noch anständige Brötchen werden (und wenn nicht, ob ich das Rezept noch einmal ohne Übernacht-Ruhe ausprobiere oder gleich vollständig verwerfe).

      Ich hoffe, du hast heute auch viel Spaß mit dem Lese-Sonntag! 🙂

      • Diese Übernacht-Rezepte beim Brot/Brötchen lese ich auch immer wieder, ohne sie aber je ausprobiert zu haben. Eigentlich sind sie ja, wenn sie funktionieren, äußerst praktisch. 🙂
        Gemüse-Cracker. Frischkäse passt bestimmt auch gut dazu.
        Die Figuren sind ja detailreich.

        Was ich noch fragen wollte: Habt Ihr Godzilla -1 im Kino geschaut/schauen können? Ich hätte ihn mir wirklich gern im Kino angesehen, aber hier in der … Provinz gehen Kinowünsche nicht immer in Erfüllung.

        • Konstanze

          Bei eher flüssigen Hefeteigen – wie bei meinem Fladenbrotrezept – habe ich keine Probleme, wenn sie über Nacht im Kühlschrank gehen. Aber dieser Teig ist recht fest und hat neben dem Sauerteig kein weiteres Triebmittel – wobei der ja sonst auch reicht, wenn ich damit meine Brote backe. Mal schauen, was das noch wird, aktuell fühlt sich der Teig an wie gestern Abend, als ich den geknetet hatte. Etwas mehr Zeit im Warmen wird er wohl noch brauchen …

          Frischkäse habe ich gar nicht mehr im Haus, ich esse den zur Zeit so wenig, dass mir immer ein Teil davon schlecht wird. Normalerweise esse ich in der Woche eine halbe Scheibe von meinem selbstgebackenen Brot mit Curryaufstrich zum Gemüse. Aber dafür hätte ich rechtzeitig welches auftauen müssen. 😉

          Die Firma ist bekannt dafür, dass sie sich auf Figuren spezialisiert hat, was normalerweise der Grund ist, wieso mein Mann keine Spiele von ihnen kauft. *g*

          Mein Mann hat den Film mit einem Kollegen zusammen im Kino geschaut (ich hatte keine Lust auf mehrere Stunden mit Maske). Es gab sogar eine OmU-Aufführung, auch wenn er dafür Freitagabend um 23 Uhr ins Kino musste. Vielleicht hast du ja noch Glück, wenn die sw-Version in die Kinos kommt?

          • Ich wusste gar nicht, dass auch eine s/w-Version in die Kinos kommt. 🙂 Aber ich befürchte, dass auch diese Fassung nur in ausgewählten Kinos zu sehen sein wird.

            Aktuell habe ich die vegane Kräuter-Frischkäse-Version von Bresso im Haus und ich schmecke keinen Unterschied. Allerdings habe ich auch ewig keinen Original-Bresso mehr gegessen, lach.

            Ich musste erst mal nachschauen, wer Mary Delany ist. Wie bist Du auf sie gestoßen?

          • Konstanze

            „Godzilla Minus One/Minus Color“ ist in dieser Woche in den USA angelaufen (und das ist dann auch die letzte Woche, in der Film in den USA läuft) und für Europa gibt es (noch?) keinen Termin.

            Den hatte ich auch schon probiert und mochte ihn fast ebenso gern wie den klassischen Bresso. Ich will schon seit längerem mal wieder Bagels backen und dann würde ich auch mal wieder Frischkäse kaufen, aber für Bagels bräuchte ich erst einmal wieder etwas mehr Platz im Tiefkühler. *g*

            Ich glaube, ich hatte „The Paper Garden“ irgendwann im Jahr 2020 auf Twitter gesehen und fand Mary Delany und die Tatsache, dass sie mit 72 eine neue künstlerische Ausdrucksweise für sich fand, dann so spannend, dass ich das Buch auf meine Geburtstagswunschliste in dem Jahr gesetzet habe. Und nachdem ich in diesem Monat schon ein kurzes Sachbuch gelesen habe, habe ich mir bewusst danach ein etwas umfangreicheres vom SuB vorgenommen. *g*

    • Konstanze

      Schön, dass es bei dir heute auch klappt, Kiya! 🙂

      Ich habe gerade mal wieder eine etwas radikalere Phase und kann mich so ganz gut von Titeln trennen, an denen mein Herz nicht hängt. Und gerade die Comics und Manga sortiere ich selten aus, weil sie im Nebenzimmer stehen und ich sie nicht so sehr vor Augen habe wie die anderen Bücher. Dabei habe ich darunter so einige Bände, die ich mal „ganz nett“ fand und nun seit Jahren nicht erneut in die Hand genommen habe, von denen kann ich mich ganz gut trennen – vor allem, wenn das bedeutet, dass ich die Bücher, die mir am Herzen liege, besser unterbringen kann.

      • Mein letzter Versuch bestand darin, dass ich den angefangenen ersten Band von „Little Witch Academia“ auslesen und dann aussortieren wollte, nur um dadurch wieder richtig Lust auf die Reihe zu bekommen, mir Band 2 und 3 zu bestellen und die Serie auf Netflix weiterzuschauen *lach*

        Ich habe mir mal den ersten Ordinary-Band auf den Kindle geladen, der ist ja kostenlos zu haben.

        Ich freue mich immer, Cthulhu-Spiele zu sehen! Eures kannte ich gar nicht, wobei ich Miniaturen in Brettspielen eher meide. Ich freue mich im Moment auf die nächste Kampagne für das Arkham Horror LCG – unter den fünf neuen Ermittlern ist auch eine Figur (Countess Alessandra Zorzi), die zuerst in den Arkham Horror-Romanen erschienen ist und da recht beliebt war. Ich freue mich, dass sie auf diese Weise in der offiziellen Ermittler-Riege verewigt wird 🙂

        • Konstanze

          Oookay, das war wohl kein solch erfolgreicher Ausmistversuch. *g* Aber die Little-Witch-Academia-Serie ist auch zu knuffig … 😀 (Den Manga kenne ich gar nicht.)

          Ich finde die Ordinary-Magic-Reihe wirklich nett – vor allem wegen der Götter, ansonsten ist es halt eher durchschnittliche Urban Fantasy mit Liebesgeschichte (und ich finde den Love Interest eher lästig und hätte darauf gut verzichten können).

          Mein Mann meidet die Firma, die dieses Spiel rausgebracht hat, normalerweise auch, weil sie dafür bekannt sind, dass sie mehr auf Plastikfiguren als auf Spielqualität setzen. Aber das Spiel war so günstig zu haben, dass er bei dem Thema doch versucht war – und nun sind wir mit überraschend viel Vergnügen bei der Sache und haben alle anderen Spiele dafür erst einmal zur Seite geschoben.

          Mit dem Kartenspiel haben wir nie angefangen, aber schön, dass du dich immer noch auf die nächste Erweiterung und die damit verbindenen Ermittler freust! 🙂

          • Von dem Manga gibt es nur die 3 Bände, insofern nimmt er immerhin nicht viel Platz weg. Ich würde auch sagen, dass der Anime, den es vorher gab, besser ist, aber es ist trotzdem nett, die Figuren auch einmal auf Papier anzusehen.

            Kostenlos kann ich ja mit dem Versuch nichts falsch machen 🙂 Es klingt jedenfalls nach etwas, das ich mir nichts ins Regal stellen würde, das aber als E-Book nett sein könnte.

            Wir haben immer noch nicht mehr gespielt als die ersten zwei Kampagnen, aber es ist schon ein echt gutes Spiel mit einer tollen Atmosphäre. Schon deshalb freue ich mich immer, wenn Nachschub erscheint 🙂

          • Konstanze

            Stimmt, das ist eine übersichtliche Anzahl. *g* Ich arbeite mich gerade so langsam auf längere Reihen zu. Die ersten aussortierten Reihen bestanden aus vier Bänden, die nächste, die ich zum Entscheiden lese, hat sieben … 😉

            Dann drücke ich die Daumen, dass du dich nicht nur weiterhin über Nachschub, sondern vielleicht auch mal wieder über Spielzeit freuen kannst. 🙂 Wobei ich zugeben muss, dass wir eben auch erst einmal diskutiert haben, welches Spiel wir nun wann in den nächsten Wochen spielen werden und ob wir zwei parallel oder doch lieber … *ohje*

  1. Schade, dass es mit den Brötchen zum Frühstück nicht geklappt hat. Hoffentlich wird es später noch was damit!
    Wenigstens hattet ihr eine schöne Spielrunde, wenn es schon keine frischen Frühstücksbrötchen gab.

    • Konstanze

      Ich bin wirklich gespannt, was das mit den Brötchen noch wird. Ich schaue gleich mal, wie der Teig jetzt ausschaut und ob ich schon was damit anfangen kann oder ob er noch etwas mehr Wärme benötigt. Unerprobte Rezepte sind doch immer wieder spannend!

      Die Brettspielrunde hat definitiv Spaß gemacht! Im Moment ist es etwas bedauerlich, dass wir nur Sonntags zum Spielen kommen …

      • Gibt es denn inzwischen Hoffnung für den Teig?
        Die Idee mit einem Gebäude, das immer mehr Räume bekommt, klingt ja interessant. Schade, dass dich anscheinend die Umsetzung bzw. Auflösung nicht ganz überzeugt hat.

        • Konstanze

          Die gibt es, Neyasha! Oder sollte ich sagen „gab es“? Inzwischen habe ich den Teig zu Brötchen verarbeitet und auch wenn das erste Testbrötchen noch viel zu heiß war, kann ich vermelden, dass sie schmecken! 😀 Das nächste Mal werde ich aber definitiv auf die Kühlschrank-Übernachtung verzichten!

          Für mich hätte die Kurzgeschichte definitiv mit einem offenen Ende besser funktioniert, weil der Autor mit all seinen Andeutungen und den „rätselhaften Elementen“ so viel Spannung erzeugt hat, der dann die Auflösung einfach nicht gerecht wurde.

          • Das ist ja schön, dass es doch noch geklappt hat!
            Ja, manche Geschichten funktionieren tatsächlich besser mit einem offenen Ende. Ärgerlich, wenn es stattdessen so einen Spannungsabfall gibt.

            Danke für den Lesesonntag! 🙂

  2. Ah, ein Online-Fund. 🙂

    Ich habe bei indischem Essen ja immer die Befürchtung, es ist mir zu scharf. Bei dem Inder in Eurem früheren Viertel hatte ich was Mildes geordert und das war an der Grenze. Natira-Mild ist halt nicht indisch-Restaurant-Mild, lach. Dabei würde ich gern mal wieder indisch essen. Aber nun.

    Du kennst Deinen Backofen ja nun gut genug, aber mich würde es absolut nerven, keine Unter- zur Oberhitze zu haben (Umluft benutze ich kaum). Schön jedenfalls, dass der Geschmack passt. 🙂

    Hab noch viel Spass mit Deinem Buch!

    • Konstanze

      Wie so viele Bücher, die in den letzten Jahren auf dem SuB gelandet sind. Mit dem Ende von Twitter wurde es eine Zeitlang weniger, aber inzwischen stolpere ich auf BluSky wieder täglich über neue spannende Titel …

      Mein Lieblingsessen (Kartoffelbällchen in sehr sahnigem Mandel-Curry) ist eigentlich nicht scharf, dafür ziemlich gehaltvoll. Heute hatte ich aber nach dem Essen schon ein spürbares Britzeln im Mund – wogegen dann ein paar Schluck Mango Lasse geholfen haben. 😉

      Sayuri hatte mal ein indisches Rezept gepostet und mit der Gewürzzusammenstellung, die sie da verwendet hatte, lässt sich eigentlich relativ problemlos etwas kochen, das überraschend „indisch“ schmeckt. Natürlich nicht ganz wie das Original, aber es reicht für leckere Gemüse-Curry-Varianten!

      Mich nervt es mit dem Backofen auch. Aber da ich zur Zeit nicht genügend Energie aufbringe, um mich mit der Suche nach Handwerkern zu beschäftigen (der, der eigentlich im vergangenen Sommer unseren Wasserhahn austauschen wollte, wenn er das Badezimmer der Nachbarin renoviert, ist nie aufgetaucht), muss ich mit den defekten Geräten in der Küche wohl weiterhin improvisieren.

      Danke, den hatte ich! Ich mag diese Krimis wirklich gern. 🙂

  3. Sorry, dass ich gestern nicht dabei war, hatte nur die Demo im Kopf und den bevorstehenden Kurzurlaub, den ich aufgrund meiner Ängster am liebsten nicht antreten würde (seufz).
    Hört sich aber so an, als ob du einen richtigen schönen Tag hattest 🙂

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