Lese-Sonntag im März 2022

Uff, meine Konzentrationsfähigkeit ist mir in den letzten Tagen wieder mal abhanden gekommen – ich hoffe, ich finde sie heute wieder! Ich habe an diesem Sonntag immerhin nichts anderes vor als Lesen und es wäre schön, wenn ich den Tag nutzen könnte, um mal wieder mehrere Stunden am Stück bei einem Buch zu bleiben. Gestern war es ziemlich trubelig und ich habe keine einzige Seite gelesen (dafür aber immerhin eine Runde „Strawberry Butter Rose Buns“ gebacken). Außerdem fürchte ich, ich muss erst einmal die Stapel neben dem Sofa durchschauen, um herauszufinden welche Bücher ich gerade angefangen habe, welche ich endlich mal wegräumen könnte – und welche ich heute weiterlesen mag. Aber erst einmal Wachwerden, was in den letzten Tagen besonders lange gedauert hat …

 

Update 10:30 Uhr

Rechts eine große Tasse mit Milchkaffee, links ein Stapel aus eReader (unten) und zwei Büchern, bei dem nur der Titel des obersten Buches (The Tower at the End of Time) lesbar ist.

Noch würde ich mich nicht als „wach“ bezeichnen, aber ich habe all die Bücherstapel von dem kleinen Rollwagen neben dem Sofa entfernt und dafür meinen eReader und zwei Romane in Reichweite gelegt, die ich gleich mal anlesen werde. Einmal „The Tower at the End of Time“ von Amy Sparkes (die Fortsetzung von „The House at the Edge of Magic“) und dann noch „The Magicians of Caprona“ von Diana Wynne Jones. Ich denke, dass ich mit einer vertrauten Geschichte (Caprona) oder zumindest einer vertrauten Welt heute vielleicht eher ins Lesen finde. Außerdem fühle ich mich gerade nicht in der Lage kompliziertere Geschichten zu erfassen. *g* In der vergangenen Woche hatte ich eigentlich große Lust auf Urban Fantasy, bin aber bei all den angelesenen Romanen nicht besonders weit gekommen … Vielleicht klappt es ja dann heute mit fantastischen Kinderbüchern. 🙂 Ansonsten habe ich mir gerade einen Milchkaffee gekocht und hoffe, dass der mich etwas aufweckt. Ich mag es gar nicht, wenn ich mich so gar nicht denkfähig fühle.

 

Update 13:00 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot, der meine Figur in einem kurzem sw-kariertem Rock, schwarzem Wollpullover und schwarzem Bandana mit einer Gießkanne iin einem Feld mit verschiedenen Feldfrüchten zeigt.

Nach dem letzten Update habe ich eine Runde „Animal Crossing“ eingelegt – immer wieder unterbrochen von der Kommunikationsbedürftigkeit meines Mannes. Es ist lustig, wie viel er im Moment am Wochenende (und abends) zu erzählen hat, weil er nun nicht mehr kurz tagsüber bei mir vorbeischauen kann. Ich bin nicht gerade glücklich darüber, dass er nun wieder jeden Tag ins Büro muss, wobei ich es schon angenehm finde, dass ich ein paar Stunden für mich allein in der Wohnung bin. Danach habe ich in meine beiden Bücher reingelesen und beschlossen, dass ich erst einmal mit „The Tower at the End of Time“ anfangen werde.

Ein aufgeschlagenes Buch, auf der rechten Seite ist "Chapter 1" und die ersten Sätze der Geschichte zu lesen, die Illustrationz zu Beginn des Kapitels zeigt ein ungewöhnliches krummes Haus mit lauter Türmchen und Erkern, die keinen rechten Sinn zu ergeben scheinen.

Nach den Ereignissen in „The House at the Edge of Magic“ hat sich das Leben der Protagonistin Nine ziemlich geändert, aber statt einfach glücklich mit der Situation zu sein, hat sie etwas Probleme sich anzupassen. Außerdem ist es nicht ganz einfach in einem magischen Haus zu leben, das auf einmal … Schluckauf bekommen hat. *g* Ich glaube, das ist gerade genau die richtige Geschichte für meine aktuelle Stimmung. Nett und ohne große Konzentration lesbar und mit genügend ungewöhnlichen Elementen, damit ich trotzdem das Gefühl habe, dass ich meinen Lesetag gut nutze. Etwas weniger nett ist gerade die Geräuschkulisse, die von unserer Nachbarin zur Verfügung gestellt wird, aber daran sind wir ja inzwischen gewöhnt (und ich werde mir einfach gleich Kopfhörer aufsetzen, wenn das noch länger so weitergeht). Vorher drehe ich aber eine Blog- und Kommentarrunde und besorge mir dann Frühstück!

 

Update 16:00 Uhr

Ein kleiner weißer Teller, auf dem ein "rosenförmig" gedrehtes Hefegebäck steht, das durch eine Glasur leicht glänzt, daneben eine grün-weiße große Tasse mit Tee (und einem Schuss Milch).

Bis ich dann zu meinem Frühstück kam, hat es doch noch ein Weilchen gedauert, aber ich muss gestehen, dass ich es sehr genossen habe das erdbeerig-zitronige Stück Hefegebäck zum Frühstück zu genießen. 😉 Bei dem Wort „Bun“ muss ich übrigens immer ans Hazel Wong (aus der „Murder Most Unladylike“-Reihe“) denken, in deren Augen die „Bun Break“ im Internat mit all den „Sticky Buns“ das Beste an ihrem Aufenthalt in England sind. *g* Was mich darauf bringt, dass ich die Reihe eigentlich mal wieder von vorne anfangen könnte, um die Entwicklung der Figuren zu genießen … Wieso hat so ein Tag eigentlich nur 24 Stunden? Das reicht doch niemals, um alle Bücher zu lesen, auf die ich Lust habe. 😉 Und da ich schon beim Thema „Lesen“ bin: Ich genieße „The Tower at the End of Time“ gerade sehr. Ich habe sowieso eine Schwäche für Gebäude, die ein Bewusstsein haben, und sowohl das Haus, als auch der Titel-gebende Turm sind nicht nur Gebäude mit einem Bewusstsein, sondern auch Gebäude mit Problemen … 😀 Sobald ich meine Kommentarrunde gedreht und den Teig fürs Abendessen vorbereitet habe, werde ich also meine Nase wieder in mein Buch stecken und schauen wie es Nine und den anderen so ergeht.

 

Update 18:30 Uhr

Links das Cover von "The Tower at the End of Time", rechts ein kleiner Teller mit einem "rosenförmigen" Stück Hefegebäck und dazwischen liegt ein noch eingepackter Umai-Bo.

Nachdem ich den Teig fürs Abendessen geknetet hatte, gab es eine weitere Runde „Strawberry Butter Rose Bun“ für mich (und danach ein Umai-Bo mit „Yasai Salad“-Geschmack, weil mir überraschenderweise nach etwas Herzhaftem war *g*). Bei meiner „Bun Break“ habe ich die letzten Seiten von „The Tower at the End of Time“ genossen und voller Spannung miterlebt wie Nine und die anderen einen Ausweg aus dem unheimlichen Turm suchen mussten. Ich mag die Reihe mit jedem Buch ein Stückchen lieber (auch wenn ich die „Auflösung“ um Nines Mutter nicht unbedingt so gebraucht hätte) und hoffe sehr, dass die Autorin noch ein paar weitere Fortsetzungen schreibt. Und weil ich gerade so schön dabei war zu lesen, habe ich gleich zu „The Magicians of Caprona“ gegriffen.

Die Taschenbuchausgabe von "The Magicians of Caprona", deren Cover einen Elefanten zeigt, der von einem fliegenden Greif, dem Umriss von zwei Kindern und einer Katze, sowie von mehreren Insekten und einem Leopard umringt wird.

Die Geschichte gehört zu meinen liebsten Chrestomanci-Büchern und ich finde es schön sie nun auf Englisch zu lesen. Außerdem ist es nicht schlimm, wenn ich heute Abend nicht so viele Kapitel lesen und dann in der Woche nicht zum Weiterlesen kommen sollte, weil ich die Handlung ja schon gut kenne. Bei diesem Roman kann ich jederzeit an jeder Stelle einsteigen, ohne mich erst wieder auf die Handlung groß einlassen zu müssen. *g* Ansonsten wird es so langsam Zeit in die Küche zu wandern, um das Abendessen vorzubereiten. Die Buns sind zwar ziemlich sättigend, aber trotzdem bekomme ich so langsam Hunger und das heutige Essen braucht etwas Zeit im Ofen.

 

Update 22:00 Uhr (Letztes Update)

Die Zeit seit dem letzten Update habe ich mit Kochen, Essen – und dabei eine Folge von „The Good Place“ schauen und Abwaschen verbracht. Zum Abendessen gab es eine „Onion and Red Pepper Quiche“ – lustigerweise ebenso wie die „Strawberry Butter Rose Buns“ ein Rezept von Jerrelle Guy. Das habe ich heute schon zum zweiten Mal gemacht, weil es uns beim ersten Mal so gut schmeckte und ich noch etwas mit meinem Ofen experimentieren musste, um es stressfrei hinzubekommen. Da ich die Quiche aber nicht mit Mürbeteig, sondern meinem normalen Pizzateig mache, werden wir sie wohl so schnell nicht wieder essen können, weil meine Ölflasche nun so gut wie leer ist und wir natürlich am Samstag zu spät waren, um im Supermarkt noch eine Flasche Öl zu bekommen. Wir leben in seltsamen Zeiten …

Ein Stück Quiche mit Zwiebeln und roter Paprika, die Oberfläche ist goldbraun, der Teig zeigt eine leicht orange Färbung, weil der Saft der Paprika beim Backen eingezogen ist.

Sehr lange werde ich nicht mehr aufbleiben, weshalb das hier auch mein letztes Update ist. Ich schaue nur noch, was ihr in den letzten Stunden so gemacht habt und dann wandere ich wohl auch schon ins Bett (den Pyjama habe ich schon an *g*). Ich fand es schön wieder mit euch den Tag zu verbringen und hoffe, dass ihr morgen einen stressfreien Tag in die Woche habt! Passt gut auf euch auf und bleibt gesund! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:

Anette
Natira
Kiya

34 Kommentare

    • Konstanze

      Sehr schön, Anette! Dann hoffe ich, dass du einen erholsamen und entspannten Tag verbringen kannst. 🙂

      Die Buns sind auch sehr lecker, allerdings überraschend mächtig. *g* Es wird noch etwas dauern, bis ich hungrig genug bin, um mir einen davon zum Frühstück zu gönnen. Danke! 🙂

      • Danke 🙂 Brauch morgens auch immer etwas Zeit, um richtig wachzuwerden, aber meine Strategie ist da anders, ich mache erst mal Frühstück. Bis ich meinen Liter Schwarztee intus habe, bin ich dann einigermaßen tagesbereit 😉

        • Konstanze

          Ich bin sehr fasziniert davon, dass es Menschen gibt, die gleich nach dem Aufwachen warme Getränke zu sich nehmen oder gar Essen mögen. 😉

          Das Einzige, was ich morgens auf die Reihe bekomme, sind Dinge, die solche automatischen Handlungen sind (Badbesuch, Betten machen, Lüften usw.), dass ich keinerlei Denkfähigkeit (oder gar Verdauungskapazität) dafür benötige.

          • Oh, in Animal Crossing kann man jetzt so richtig farmen? Das ist ja verlockend! Im Moment hält es mich aber bei Civilization.

          • Konstanze

            Nicht „so richtig farmen“, aber es lassen sich ein paar Gemüsearten anbauen, mit denen dann – wenn sie denn schon gelernt wurden – Rezepte kochen kann. Ich verwende diesen Part vor allem, um mein Haus mit Essen zu dekorieren oder den Nachbarn etwas schenken zu können. *g*

          • Lol, bei „Bun“ muss ich auch an was denken, ist aber ziemlich abgefahren: „Attila the Bun“! Ich sage nur Monty Python…
            „The Tower at the End of Time“ klingt ja interessant. Gebäude mit Bewusstsein? Wie das Hotel Deucalion? Da muss ich mal forschen 🙂

          • Konstanze

            Hm … ich kenne einen „Attila the Hun“-Sketch beim Flying Circus, aber mit „Bun“ fällt mir da nichts ein …

            Oh, stimmt, das Hotel hat ja auch ein Bewusstsein! Das hatte ich ganz vergessen. Irgendwie fällt mir immer nur der duftende Raum ein, bei dem ich nicht weiß, ob mir der gefallen würde. *g*

          • Lach, das ist derselbe Sketch, da kommen am Ende noch solche Ideen wie Attila the Bun, Attila the Nun usw.
            Mir hat es vor allem der Kronleuchter angetan. Beim Duftzimmer kommt es wirklich sehr drauf an 😉

  1. Guten Morgen! Und, schon wacher? 😉
    Mein Lebendwecker meinte, um halb sieben sei es Zeit – ich habe eindeutig widersprochen und mich wieder umgedreht, was erst zu Widerworten führte und dann kuschelte er sich in meinen Arm und wir haben noch einige Zeit friedlich gedruust.
    Ich bin heute dabei, weiß aber auch noch nicht so recht, was genau ich machen bzw. lesen werde. 🙂
    https://natirasblog.blogspot.com/2022/03/lese-sonntag-im-marz-2022.html

    • Konstanze

      Ehrlich gesagt … nein. Mein Blutdruck ist gerade so am Boden, dass ich endlos brauche, um „normal“ zu funktionieren. *grummel*

      Dein Lebendwecker ist schon sehr praktisch und den Kuschelfaktor finde ich großartig. <3 Schön, dass ihr beide so einen gemütlichen Start in den Tag genießen konntet (auch wenn er vermutlich ein paar extra Leckerli bevorzugt hätte *g*).

      Wie wäre es mit Puzzle und Hörbuch? Das ist doch eine bewährte Entspannungskombination! Oder gehen dir die Puzzle gerade aus?

      • *schmunzel* So ein Lebendwecker kann aber auch ganz unpraktische Qualitäten entwickeln – gern an Urlaubs- und Sonntagen oder bei Zeitumstellungen oder einfach, weil er es kann. 😀
        In der Tat ziehe ich aktuell in Betracht, ein Star-Trek Puzzle noch einmal zu legen. Möglicherweise noch nicht heute , aber als nächstes. *g*

        • Konstanze

          Aber es gibt so viele schöne Dinge, die alle eventuellen unpraktischen Qualitäten ausgleichen, dass du vermutlich selbst seine kleinen Macken genießt. 😉

          Hihi, schön, dass du deine Puzzle so sehr genießt! Ich überlege auch schon, welche ich demnächst noch einmal machen werde. Ich habe zwar noch drei Stück hier, die uns eine Freundin geliehen hat, aber ich brauche in den nächsten Wochen welche, bei denen mein Mann kein Problem hat, wenn ich sie alleine fertigstelle. *g*

    • Konstanze

      Guten Morgen, Kiya! Ui, eine Premiere?! Dann hoffe ich, dass sich der März-Lese-Sonntag von seiner besten Seite zeigt, damit du ihn wiederholen magst. 😉

      Das Rezept ist von Jerrelle Guy und ich habe es aus dem Backbuch „Black Girl Baking“, aber eine schnelle Onlinesuche hat mir gerade dieses Seite gezeigt: https://grandbaby-cakes.com/strawberry-butter-rose-buns/ Bei der Seite fehlen die Umrechnungen in Gramm-Angaben, aber das sollte für dich ja kein solch großes Problem sein, oder? Oh, und falls du keinen Standmixer hast: Den Teig per Hand zu kneten ist eine höllische Arbeit … 😉

      Der erste Teil zog sich für mich auch ein bisschen hin, aber das Ende war so süß, dass ich den zweiten Band nicht so lange im SuB liegen lassen wollte.

      • Die Rezeptbilder sehen jedenfalls sehr lecker aus. Übrigens gibt es auf der Homepage direkt eine Möglichkeit zur Umrechnung, man kann zwischen „US Customary“ und „Metric“ umschalten 🙂

        Ich könnte gar nicht sagen, dass sich für mich der erste Teil besonders gezogen hat. Ich mochte ihn durchaus gern, ich lese nur nicht so oft Bücher am Stück. Bei Middle Grade geht es mir oft so, dass ich einen Teil zügig lese, sie dann beiseite lege und iiiirgendwann wieder aufgreife und zuende lese. Hätte ich den Anfang nicht gemocht, stünde Band 2 jetzt nicht daneben 😉

        • Konstanze

          Es ist auch wirklich lecker! 😀 Ah … das hatte ich nicht gesehen, ich hatte nur kurz überprüft, ob der Rezepttext mit dem im Kochbuch übereinstimmt. 🙂

          Ich mochte den ersten Teil, aber ich konnte ihn auch den Großteil der Zeit beim Lesen problemlos aus der Hand legen. Bis ich dann bei den letzten Kapiteln war und sich die Situation für Nine auflöste. Danach habe ich richtig ungeduldig auf den zweiten Band gewartet. *g*

          • Das hätte mir zum Frühstück auch gefallen! Wobei die Pancakes wohl einen sehr brauchbaren Ersatz darstellen.

            Oh, die legendäre „Bun Break“! *g* Die Reihe mag ich auch sehr gern. Ich stecke in dem ersten Kurzgeschichtenband. In meinem Wisteria-Kapitel wurden übrigens auch Buns erwähnt, das ist wohl das Essen des Tages.

            Gebäude mit kauzigen Eigenheiten liebe ich auch sehr. Ich glaube, Diana Wynne Jones hat ein paar davon. Fallen dir noch mehr ein?

          • Konstanze

            Ich glaube, dass deine Pancakes auch deutlich weniger Arbeit waren. *g*

            Die Buns verfolgen uns wohl heute … 😀 Ich überlege momentan wirklich, ob ich mir die Reihe noch einmal von vorne vornehme. Es wäre bestimmt spannend zu sehen, wie sich die verschiedenen Charaktere so im Laufe der Zeit entwickelt haben. Oh, und ich bin schon gespannt auf die nächste Reihe der Autorin!

            Spontan nur „Silver Sterling“, die Burg, die in „Königreich zu verkaufen“ von Terry Brooks eine Rolle spielt. Wobei Silver Sterling weniger kauzig als … praktisch ist und das perfekt temperierte Badewasser und ein Schau-ins-Land bietet. Bei Robin McKinleys „Die Schöne und das Ungeheuer“ wirkt es so, als hätte das Schloss eine eigene Persönlichkeit, aber da sind halt die verzauberten Angestellten. Ich bin mir sicher, ich habe mehr Gebäude-Persönlichkeiten in Büchern gefunden, aber natürlich fällt mir so spontan nichts weiter ein … Irgendwann muss ich vielleicht doch mal Listen anlegen mit Büchern, die bestimmte Lieblingsthemen beinhalten. *seufz*

  2. Einen schönen Lesesonntag wünsche ich 🙂
    Ich habe einen freien Lesenachmittag – eher unfreiwillig, ehrlich gesagt, denn ich hatte die letzten Tag eine leichte Erkältung (laut bisheriger Tests nicht mehr 😉 ) und habe mir dafür verordnet, den Nachmittagsbesuch bei der Mutter meines Partners, aus Sicherheitsgründen, versteht sich, für mich abzusagen. Daher habe ich nicht (wie geplant) den Vormittag lesend verbracht sondern jetzt den Nachmittag. Nachdem ich also noch ein bisschen gearbeitet und Nachrichten bearbeitet habe, beschäftige ich mich nun mit der Urlaubsplanung und lese zwischendurch immer wieder in meinem neuen Buch „Kleine Wunder um Mitternacht“ von Keigo Higashino, welches mich sofort mitgerissen hat und jetzt habe ich gar keine Lust mehr auf Routenplanung 😉
    Meiner Erkältung geht es zum Glück schon wieder sehr gut, so das Lesen und recherchieren beides gut geht. Meine morgigen Termine habe ich sicherheitshalber auch verschoben, so das ich fast so etwas wie ein verlängertes Wochenende habe 🙂

    Konstanze, deine Hefeteilchen sehen sehr lecker aus!
    Bei uns endet die Homeofficezeit auch morgen (also bei mir gab es sie ja fast gar nicht), und ich finde das auch sehr ungünstig – der Zeitpunkt könnte meiner Meinung nach nicht schlechter sein 🙁

    • Konstanze

      Wie ärgerlich, dass dein Lese-Nachmittag durch Kranksein entstanden ist! Aber immerhin scheinst du wirklich nur eine Erkältung zu haben, Sayuri, was definitiv eine Erleichterung ist!

      „Kleine Wunder um Mitternacht“ gefällt dir gut? Dann sollte ich den Titel doch mal endlich besorgen. Noch schleiche ich da etwas drumherum, weil er sich nach keinem „typischen Higashino“ anhört. (Auch wenn es vermutlich keinen „typischen Higashino“ gibt. *g*)

      Danke! Sie sind auch lecker – und sehr sättigend. 😀

      Ich bin so frustriert, wenn ich an all die Dinge denke, die ab morgen (noch weiter) den Bach runtergehen. Da wird wieder für ein paar Wochen mit dem Leben von Menschen gespielt … Bis Anfang April gibt es hier (also sowohl Hessen, als auch in der Firma, für die mein Mann arbeitet,) noch eine „Übergangsphase“, aber all die Lockerungen, die es trotzdem schon ab Montag gibt, und dazu das Ende der HO-Zeit … Nun, wir werden sehen.

      Dir wünsche ich auf jeden Fall, dass es dir weiterhin gut genug zum Lesen und Planen geht und du dein „verlängertes Wochenende“ so gut wie möglich genießen kannst! 🙂

      • Ach ja, es ist zwar auf der einen Seite ärgerlich, auf der anderen aber auch ok, denn so hatte ich einen wirklich netten Nachmittag, ganz für mich allein.
        Es war herrlich! <3
        Das Buch gefällt mir wirklich außerordentlich gut! Ich habe aber vorher noch keinen Higashino gelesen und habe keinen Vergleich. Warte trotzdem vielleicht noch ab, bis ich mehr dazu sagen kann, bis jetzt finde ich die Stimmung und die Art, wie erst schreibt jedenfalls ganz großartig!
        Ach, an so vielen Ecken denke ich momentan, läuft so viel schief und verquer, so dass ich meinen Nachrichten- und Medienkonsum, genau wie ihr, oft reguliere.
        Dir noch einen schönen Abschluss des Lesetags und bin immer wieder erstaunt, wieviel Du so an einem Lesetag wegliest – trotz all Deiner lieben Kommentare überall und der ausführlichen Updates.

        • Konstanze

          Schön, dass du deinen ruhigen Nachmittag so genießen konntest! 🙂

          Ich mag seine Krimis sehr, aber der Titel fällt ja – zumindest wenn ich nach der Inhaltsbeschreibung gehen kann – nicht in das Genre. Weshalb ich mir nicht so sicher bin, ob es mir gefallen würde. Ich schaue einfach mal, was du am Ende über das Buch zu sagen hast. 🙂

          Och, das Buch ist ja für Kinder geschrieben und somit einfach zu lesen und nicht ganz so klein gedruckt. Da lassen sich die ca. 270 Seiten wirklich problemlos weglesen. Bei einem anspruchsvollerem Titel und kleinerer Schrift wäre ich definitiv noch nicht beim Ende angelangt. *g*

      • Vielen lieben Dank, liebe Natira! Mit Dir wollte ich schon lange mal wieder telefonieren oder schreiben – vielleicht schaffen wir das ja bei Gelegenheit mal. Die letzte Märzwoche sind wir an der Ostsee aber vielleicht danach?? Liebste Grüße an Dich!

        • @Sayuri
          Hach, Ostsee… Das wird ganz gewiss schön werden und gut tun. Und ja, gern danach – Ich habe die erste Aprilwoche frei, allerdings ist das auch die Woche, in der ich voraussichtlich meine Wohnung in Vorbereitung meines Mini-Kurztrips etwas auf Vordermann bringen muss ; just in case. Am besten texten wir hierzu noch. 😀

  3. Ha, Terry Brooks habe ich zum Glück schon hier und bereits in Angriff genommen. Es ist aber ein Sammelband (und im Regal schlummert noch ein zweiter Sammelband), also werde ich ewig und drei Tage dafür brauchen. Ich mag die Geschichte aber! Ich weiß gar nicht, warum ich früher immer dachte, dass Terry Brooks nichts für mich wäre.
    Das Buch von Robin McKinley habe ich mir mal auf die Wunschliste gesetzt. Weitere Empfehlungen nehme ich gern.

    Und Themenlisten unterstütze ich ausdrücklich. Mir kommt auch immer mal so etwas in den Sinn, dann wachsen im Zimmer Bücherstapel (momentan gibt es einen zu nordischer Fantastik und einen zu Büchern, die mit alten Filmen zu tun haben).

    • Konstanze

      Vielleicht hattest du die Shannara-Bücher von ihm im Kopf? Die sind eine ganz andere Liga und so viel … klischeehafter und simpler als die „Ben Holiday“-Romane. Wobei ich davon auch nur die ersten drei gut kennen bzw. vor Jahren häufiger gelesen habe und gar keine Ahnung habe, wie viel er davon insgesamt geschrieben hat.

      Bei Robin Kinley finde ich es spannend ihre beiden „Die Schöne und das Biest“-Geschichten zu vergleichen. Die erste ist eine relativ klassische, aber wirklich hübsche Nacherzählung, während „Rose Daughter“ deutlich fantastischer ist und ein (wie ich finde) stimmigeres Ende hat. Grundsätzlich habe ich von ihr noch nichts gelesen, was mir nicht gefallen hätte, auch wenn manche Romane von ihr für mich nicht einfach zugänglich sind.

      Anettes Kommentar hat mich noch auf das Hotel Deucalion gebracht (die Morrigan-Crow-Romane von Jessica Townsend), aber die müsstest du ja schon kenne (oder zumindest haben).

      Ich habe mal eine „Jahreszeiten“-Liste angefangen, weil ich immer denke, dass ich ein gelesenes Buch bestimmt gern in der nächsten passenden Jahreszeit wieder rausholen würde und das dann doch vergesse. Ich bin aber nicht sehr weit gekommen. *g*

      • Ja, dann wird es wohl wegen vager Shannara-Vorstellungen gewesen sein… An Ben Holiday mochte ich schon den juristischen Background, den der Autor selbst auch hat und der mal etwas ungewöhnlicher war für einen Fantasy-Roman.

        Mein Landover-Buch 1 beinhaltet drei Bände, Vol. 2 zwei weitere. Wikipedia sagt, es gibt noch ein sechstes von 2009, das besitze ich aber bisher nicht.

        Oh, dann gibt es sogar zwei Romane dazu von Robin McKinley – gut zu wissen!

        Ja, den ersten Morrigan-Band habe ich gelesen und den zweiten begonnen (immerhin!). Der dritte ruht unberührt im Regal. Besondere Häuser gibt es wahrscheinlich auch im Horrorbereich so einige.

        • Konstanze

          Ich mag Ben auch als Figur – soweit ich das nach all den Jahren sagen kann. Verflixt! Jetzt habe ich wieder Bücher für den Reread-Stapel! Danke fürs Nachgucken, dann muss ich wohl mal schauen, ob ich irgendwann Landover weiter erkunden mag oder ob diese Zeit für mich vorbei ist. *g*

          Ja, sie war Jahre später unzufrieden damit, dass ihre erste Version sich so nah ans Märchen hielt (auch wenn ich die Geschichte immer noch sehr gern mag) und hat deshalb einen neue Ansatz für sich gefunden, um die Geschichte zu erzählen.

          Von Horror-Häusern lasse ich lieber die Finger, das würde bei mir einen Nerv treffen. 😉

  4. (Ich habe doch eben glatt die „Magicians of Corona“ gelesen, verflixt dieser Virus schleicht sich überall ein, seufz. )

    Ich hoffe, Du hast eine wunderschöne Zeit mit diesem reRead.

    • Konstanze

      Nope, Natira, kein Corona! Also wirklich! *g* (Und nun darfst du raten, wie oft ich mich bei dem Titel heute vertippt habe und mich korrigieren musste …)

      Die ersten Kapitel habe ich wirklich sehr genossen. Eine fantastische Version einer italienischen Stadt mit Buden auf Brücken, in denen Zauber verkauft werden. Zwei rivalisierende Magierfamilien, eine unheimliche und uralte Bedrohung, ein etwas naiver Herzog und zwei Kinder, die nicht ganz so talentiert sind wie all ihre Geschwister, Cousins und Cousinen und gerade deshalb perfekt sind, um die Stadt zu retten … 😉

      • *g*
        Euer Abendessen klingt gut und sieht lecker aus. Was das Öl angeht – im örtlichen Edeka war das Öl-Regal ziemlich abgeräumt und es war wie in der Corona-Hamsterkaufzeit ein Zettel da, dass die Abgabe begrenzt werde. Ich habe keine Ahnung, wie es in den anderen Märkten aussieht – ich finde das wirklich verwirrend.

        • Konstanze

          Ich bin auch wirklich nicht mehr gewöhnt auf Vorrat zu kaufen, sondern packe aus Mangel an Lagerplatz halt erst im letzten Moment Ersatz auf den Einkaufszettel. Dieses Mal ging das definitiv nach hinten los. *g* Das sind auf jeden Fall die Tage, an denen mir wieder bewusst wird, wie sehr wir doch von Lieferketten, Anbaugebieten und der Vernunft anderer Menschen abhängig sind …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.