Was schön war (6)

In diesem Jahr gab es bislang viel zu wenig „Was schön war“-Beiträge auf diesem Blog, obwohl ich mir doch so viele schöne Dinge vorgenommen hatte. Ich fürchte, dass ich all die geplanten Ausflügen wohl eher auf das kommende (oder gar das übernächste?) Jahr schieben werde, denn selbst wenn die Temperaturen in den kommenden Wochen wieder erträglich werden, so gibt es in der Nachbarstadt Offenbach gerade das deutschlandweit höchste Neuaufkommen an Covid-19-Erkrankungen und die Straßenbahn, die wir hauptsächlich nutzen, um aus unserem Viertel zu kommen, pendelt nun einmal zwischen Offenbach und Frankfurt hin und her. Deshalb verzichten ich lieber weiterhin auf die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs, wenn es irgendwie geht …

Aber auch ohne Ausflüge und große Erlebnisse gibt es ja schöne Tage, und nachdem ich gestern Abend dasaß und mir durch den Kopf ging, dass ich diesen Samstag wirklich genossen habe, dachte ich mir, dass es vielleicht doch mal wieder Zeit für einen „Was schön war“-Beitrag wäre. 😉

Zum ersten Mal seit Wochen die Nacht durchgeschlafen
und nach dem ersten (sehr späten) Aufwachen
noch bis zum Mittag im Bett gedöst.

Mit dem Ehemann den Nachmittag über
gemeinsam gepuzzelt und nach fast drei Wochen
endlich das Puzzle beendet
und dabei sehr viel Spaß gehabt.

Sputniks mit Ketchup und Parmesan und Mamas uralten Goldrand-Tellern – Kindheit pur! *g*

Nachdem wir vor ein paar Tagen festgestellt hatten,
dass wir beide Lust auf Nudeln mit Ketchup hatten,
gab es nach sehr, sehr langer Zeit mal wieder
„Kindheitsessen“. 😉

8 Kommentare

  1. Das ist ein sehr idyllisches Fotomotiv. 🙂
    Bei der Vorstellung von Nudeln mit Ketchup schüttelt es mich allerdings, wobei ich zugeben muss, dass ich das noch nie probiert habe. Vielleicht würde ich sie ja mögen, wenn ich sie mal probieren würde.

    • Konstanze

      Ich mochte es auch sehr. Das Puzzeln selber hat sich durch die Hitze und die herausfordernden Teilchenformen etwas hingezogen, aber da mir das Motiv so viel Freude bereitet hat, hat mich das überhaupt nicht gestört. 🙂

      Meine fleischliebende Mutter hat sich früher geweigert für ihre (schon als Kleindkind) vegetarisch lebende Tochter beim Kochen umzudenken, wenn es also für den Rest der Familie Nudeln mit Gulasch oder ähnliches gab, gab es für mich Nudeln mit Ketchup. Das ist definitiv eine Kindheitserinnerung für mich und so viel anders als Nudeln mit irgendeiner anderen Tomatensauce ist es gar nicht. 😉

  2. Guten Morgen Konstanze,

    ich klicke mich jetzt einfach mal ganz oben in meinen Feedreader ein. Ich befürchte, das Nachholen der letzten Wochen schaffe ich nicht mehr. Ich bin da nicht so sorgsam wie du.

    Allerdings hab ich gesehen, dass du neulich Final Fantasy gespielt hast, oder? Da habe ich auch sehr viele Teile von gespielt – früher als Jugendliche mit meiner besten Freundin zusammen und dann als Erwachsene gemeinsam mit meinem Bruder.
    Die letzten Teile sind mir aber von der Steuerung zu anspruchsvoll geworden.

    Zu deinem heutigen Beitrag: Das Puzzle sieht toll aus! Das Motiv gefällt mir richtig gut! Und eine durchgeschlafene Nacht ist sooo wertvoll!

    Eine Freundin von mir, die aus Hanau kommt, soll eigentlich in knapp zwei Wochen zu Besuch kommen. Da müssen wir auch mal gucken, ob das dann überhaupt möglich ist.
    Corona hat uns schon das Treffen im März kaputt gemacht. Hmpf!

    • Konstanze

      Guten Morgen, Tine! So viel habe ich seit Mitte Juli gar nicht im Blog geschrieben – ich hatte mir ja eine Auszeit gegönnt. *g* Ich habe in den letzten Wochen einige Zeit mit „Final Fantasy XII – Age of Zodiac“ verbracht (und hoffe, dass ich wieder mehr Zeit dafür finde, wenn ich mit meinem Alltag wieder im Tritt bin). Das hatte ich als es neu war intensiv gespielt und gut in Erinnerung und da das Spielen lang genug her ist, dass eine zweite Runde damit Spaß machen kann, war das eine gute Beschäftigung für die Zeit der Hitzewelle. 😉 Die neuen FF-Spiele habe ich auch nicht mehr gespielt, irgendwann mochte ich weder das Kampfsystem mehr, noch die Art und Weise wie Story und Spielanteil aufgeteilt waren.

      Bislang bleibt es bei der einen durchgeschlafenen Nacht, aber immerhin kann ich heute vermelden, dass ich tief genug geschlafen habe, dass mich die liebe Nachbarschaft nur einmal heute Nacht geweckt hat. Das ist nicht ganz so gut wie eine durchgeschlafene Nacht, aber deutlich besser als in den vergangenen Wochen! 😉

      Oh … Hanau hat übers Wochenende wieder eine kritische Marke geknackt, da wird es wohl wieder Verschärfungen der Bedingungen geben. Ich drücke euch die Daumen, dass es mit dem Treffen klappt!

      • Was für eine Aufteilung von Story und Spielanteil magst du denn? Ich muss sagen, dass mich die Story an sich immer so gar nicht interessiert hat und mein Bruder und ich immer nur alles so schnell wie möglich weggeklickt haben. 😀

        Oh, das heißt du schläfst so schlecht, weil es bei euch so laut ist? Das ist ja ätzend.
        Unser Haus liegt zwischen zwei Familien, in denen die Frauen mehrmals täglich lautstark ihre Katzen zu sich rufen. Und das dann gerne auch im 5 Minuten Takt auch um 23 Uhr abends. Das ist auch sehr ätzend.

        Ich glaube, rein rechtlich dürfen wir uns treffen. Die Einschränkungen begrenzen das nicht. (Aber ich bin total begeistert, es wird zügig und sinnvoll auf die Infektionszahlen reagiert, sowas kennen wir hier in NRW ja gar nicht.) Ich denke, wir Vier (es kommen noch zwei andere Freundinnen) müssen nun abwägen, ob das Risiko zu tragen ist.

        • Konstanze

          Das lässt sich schlecht genau sagen, aber ich mag es nicht, wenn ein Spiel eigentlich nur aus Story besteht und ich an der Hand durch eine lineare Handlung geführt werde, auf der anderen Seite will ich schon zwischen den Frequenzen, in denen ich frei spielen kann, auch unterhalten werden. Bei FFXII passt das für mich ganz gut, es gibt gut gemachte Filmszenen, die die Handlung voranbringen, nette Nebengeschichten, wenn man sich die Mühe macht all die NPCs anzusprechen, und sehr viel Raum zum Rumlaufen und sein eigenes Ding durchziehen. 😉

          Wir haben halt im Sommer in unserer Dachgeschosswohnung die Wahl zwischen Hitze und nachts alle Fenster öffnen und wenn wir alle Fenster geöffnet haben, hören wir jedes Gespräch, jede zuschlagende (Auto-)Tür, jeden Streit zwischen Besoffenen, jede laute Musik und da wir sehr nah an der Bus- und Straßenbahnhaltestelle wohnen, haben wir durch unsere kleine Seitenstraße erstaunlich viel Verkehr in der Nacht. Und spätestens ab morgens um sieben Uhr geht es dann los mit dem Lärm von den Kindergärten (und den Gesprächen der Eltern, die ihre Kinder wegbringen und sich zwischen Tür und Angel eben noch über alles mögliche unterhalten).

          All diese Überlegungen machen das Leben gerade so anstrengend, immer dieses Abwägen über das, was möglich ist, und das, was vernünftig ist … Ich habe seit März niemanden mehr getroffen, weil unsere üblichen Beschäftigungen in geschlossenen Räumen mit mehreren Personen stattfinden und da ist mir das Risiko einfach zu groß.

  3. Hallo Konstanze,
    das Puzzle ist wirklich schön geworden.
    Dein Nudelessen sieht gut aus, aber Ketchup mit Nudeln ist nicht so mein Fall. Da müsste ich schon sehr hungrig sein. Meine Eltern haben, Gott sei Dank, immer sehr viel Rücksicht auf uns Kinder gegeben. Mein Bruder aß keine Tomatensoße aber hat sich dafür dann die fettigen Bierwurststücken drüber geschüttet. Ich habe diese Bierwurstdinger eklig gefunden und bekam Tomatensauce. Bei meiner Oma war es sogar noch besser, da die immer aus selbst eingemachten Tomaten die Soße machte.
    LG
    SUnny

    • Konstanze

      Ich fand das Motiv auch wunderbar entspannend in den vergangenen Wochen. 🙂

      Wie schön, dass deine Familie sich so viel Mühe mit euren Eigenheiten beim Essen gemacht hat! Bei uns lief es eher nach dem Motto „Wenn du diesen Teil des Essens nicht magst, musst du eben damit leben“ ab. 😉

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