Schlagwort: Was schön war

Was schön war (2)

Italien gegen Dänemark im Nations Cup der Herren

Italien gegen Dänemark im Nations Cup der Herren

Den (für uns) ersten Roller-Derby-Tag der Saison zu erleben
und sehr viel Spaß dabei zu haben,
obwohl wir aus Zeitgründen
nur zwei von den vier Spielen des Tages sehen konnten.

Bemble Town Roller Girls (Frankfurt) vs. Stuttgart Valley Roller Derby

Bemble Town Roller Girls (Frankfurt) vs. Stuttgart Valley Roller Derby

Bei den Damen wird beim Roller Derby eindeutig mehr Tempo an den Tag gelegt
und das Spiel ist deutlich mehr auf Strategie als auf Kraft ausgelegt
– was mir beides definitiv mehr Freude bereitet als die Herren-Variante.
Oh, und die Frankfurterinnen scheinen zum Saisonstart in sehr guter Form zu sein,
was hoffentlich den Rest des Jahres so bleibt! 🙂

***

Knapp zwei Stunden Schnee in diesem Winter
und ich habe es sogar geschafft, ihn zu fotografieren. 😉

***

Die monatliche Frühstücksverabredung
mit der ehemaligen Nachbarin
und der anschließende Bummel durch die Innenstadt,
bei dem ich überraschenderweise all die Dinge,
die auf meiner Besorgungsliste standen, ergattern konnte.

Was schön war (1)

An einem sonnigen (und viel zu warmen) Januartag
in die Innenstadt fahren und eine Ausstellung besuchen,
bevor diese ihre Pforten schließt.

Aus dieser Perspektive sehe ich den Main sehr selten.

Die Ausstellung „Meisterstücke – Vom Handwerk der Maler“ im Historischen Museum Frankfurt
hatte zwar leider etwas weniger Handwerkshintergründe zu bieten,
als ich mir nach dem Text der Ausstellungsbeschreibung erhofft hatte,
aber es war trotzdem interessant, die verschiedenen Exponate zu sehen.

„Ein Stück von allerhand Wildvögeln“, Andreas Held (vor 1700) / Ein Ausschnitt aus „Verkündigung an die Hirten“, Johann Heinrich Roos (1668) – um mal die Bandbreite der Kunstwerke zu zeigen

„Der Brand der Stadt Frankfurt“, Josef Schmidt (1797)

Kein „Meisterstück“, aber eine der wenigen Frauen, die in dieser Ausstellung einen Platz fand – wenn auch nur, weil Ursula Magdalena Reinheimer einen anderen Maler porträtierte

Immer wieder wurde dabei betont,
dass ein „Meisterstück“ nicht unbedingt auch ein „Meisterwerk“ sein muss,
da der Maler schließlich nicht seine Qualitäten als Künstler damit beweisen sollte,
sondern die Tatsache, dass er sein Handwerk beherrscht
– beide Punkte waren bei dem einen oder anderen Ausstellungstück unübersehbar. 😉

Ganz unten der Malstock, besonders hübsch fand ich die Form der Palette.

Lustigerweise gab es immer wieder Momente,
wo mich die Exponate an meine eigene Ausbildung oder mein Studium erinnerten.
So ein Malstock war das erste Werkzeug, das ich während der Ausbildung angefertigt habe,
und die ganzen – eher technisch anmutenden – Perspektivzeichnungen kamen mir auch überraschend vertraut vor.

Halber Harnisch – Meisterstück des Ätzmalers Hans Keiser im Jahr 1610 (Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum)

Entwurf einer Hausfassade von einem unbekannten Weißbinder-Meister im Jahr 1738

Was ich besonders nett fand, war, dass nicht nur die Gemälde,
die als Meisterstücke in Frankfurt (und anderen Städten) eingereicht wurden, zu sehen waren,
sondern auch (Meister-)Stücke anderer Schwerpunkte der Malergilden
oder gar anderer Handwerksbereiche.

Schokoladenkuchen im Museumscafé

Abgerundet habe ich dann meinen Musumsbesuch
– ganz traditionell – mit einem Stück Kuchen
und mir wieder einmal vorgenommen,
dass ich doch häufiger all die Museumsangebote der Stadt nutzen möchte.

Was schön war (7)

Ein Geburtstag voller Anrufe und Emails,
voller lieber Wünsche für mein kommendes Lebensjahr
und natürlich auch voller neuer Bücher.

 

Lauter kleine
UFO-Mittagspausen,
die in den vergangenen Tagen dafür gesorgt haben,
dass ich überraschend viel erledigt bekam.

 

An dunklen Dezembernachmittagen
eine Lesestunde einrichten können
mit Tee und Keksen und Adventsbeleuchtung.

Was schön war (6)

Nach so langer Zeit wieder eine funktionierende – da neue – Klingel- und Sprechanlage zu haben
und somit auch endlich ein paar Sachen bestellen zu können,
die wir in den letzten Monaten nicht vor Ort auftreiben konnten.

Sich durch all die CDs wühlen, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben,
und sich die Ruhe und Zeit gönnen, um bewusst Musik zu genießen.
(Und der Lage zu sein, direkt nach dem Ausfall der alten Stereoanlage eine neue kaufen zu können.)

Zu sehen, wie viel mehr Ordnung ein simples Regal im Flur in die Wohnung bringt.
(Endlich ein fester Platz für Werkzeug, Schals und Handschuhe und die Einkaufs-Rucksäcke.)

Von der Begleitung nachgereichtes Foto von meinem Burger und meinem Schokokuchen zum Nachtisch. Sehr lecker! 🙂

Die Verabredung am heutigen Abend mit Menschen,
die ich noch nicht so lange kenne, aber sehr sympathisch finde,
in einem Restaurant, das wir neu ausprobieren wollten. 🙂

Was schön war (5)

Rib-eye Steak für ihn, Spinat-Flammkuchen für mich.

Den 13. Hochzeitstag mit leckerem Essen begehen,
gerade weil wir das Feiern dieses Tages bislang
nicht sehr oft auf die Reihe bekommen haben.

Die Forgotten-Circles-Erweiterung für das Gloomhaven-Brettspiel.

Nachschub für die Gloomhaven-Spielrunden bekommen,
auch wenn wir mit den Grundspiel noch lange nicht so weit sind,
dass uns die Herausforderungen und neuen Charaktere ausgehen. *g*

So ein riesiges Bett … *g*

Die erste Nacht im neuen und deutlich breiteren Bett verbracht
und somit die erste Nacht in 18 Jahren erlebt,
in der wir uns umdrehen konnten,
ohne auf dem anderen zu landen. 😉

Was schön war (4): Urlaub und Filmfestival

So richtig schön begann unser Urlaub nicht, nachdem ich am Dienstag unterwegs so richtig heftig den Asphalt geküsst hatte. Ich weiß nicht, ob ich umgeknickt oder ausgerutscht bin oder ob mein Kreislauf mich angesichts eines schwül-regnerischen Tages im Stich gelassen hatte, auf jeden Fall fand ich mich bäuchlings auf der Straße wieder und hatte mir rechts Hand- und Fußgelenk sowie beide Knie angeschlagen. Glücklicherweise half eine Kombination aus Kühlakkus, Bandagen und Schmerzmitteln, mich so weit beweglich zu halten, dass ich trotzdem am nächsten Tag den ersten Film sehen konnte, aber so richtig fit bin ich auch drei Wochen nach dem Sturz noch immer nicht. Das Ganze hat dann dafür gesorgt, dass wir in der zweiten Urlaubswoche ein paar geplante Unternehmungen streichen mussten, was wirklich ärgerlich war, und auch in der vergangenen Woche habe ich alles weiterhin etwas langsamer angehen müssen.

Los ging das japanische Filmfest für mich dann am Mittwochabend mit „Marriage Hunting Beauty“. Da ein als „romantische Komödie“ angekündigter Film für meinen Mann nicht das richtige ist, war ich mit der ehemaligen Nachbarin im Kino. Die Geschichte drehte sich um Takako, die mit Anfang 30 auf einmal den Beschluss fasst, dass sie heiraten will. Dass diese ganze Idee aus einer allgemeinen Unzufriedenheit mit ihrem Leben heraus geboren wurde und von der Vorstellung genährt ist, dass ihre verheiratete Freundin doch viel zufriedener durchs Leben geht, ist von Anfang an unübersehbar. Lustig waren all die kleinen Begegnungen mit „potenziellen Heiratskandidaten“, die Takako über eine App gefunden hatte. Doch besonders hat mir gefallen, dass man Takako und ihre Freundin im Laufe des Films besser kennenlernt und beide merken, dass das Leben der anderen nicht so beneidenswert ist, wie sie immer gedacht haben, und dass es in ihrer eigenen Hand liegt, etwas an den Dingen zu ändern, die sie unzufrieden sein lassen. Ich mochte auch, dass Takako am Ende nicht verheiratet, aber (zumindest für den Moment) sehr zufrieden mit ihrem Leben war. Alles in allem war der Film weniger komisch oder romantisch, als nach der Inhaltsangabe und dem Trailer zu erwarten war, dafür waren die Charaktere wunderbar realistisch dargestellt, was den Film für mich umso sehenswerter gemacht hat.

Am nächsten Tag gab es den Film „Inuyashiki“ für meinen Mann und mich. „Inuyashiki“ ist die Verfilmung einer Mangareihe, die auf Deutsch unter dem Titel „Last Hero Inuyashiki“ veröffentlicht wurde. Zu Beginn lernt man Herrn Inuyashiki kennen. Er ist ein einfacher, zurückhaltender Büroangestellter, der weder bei der Arbeit noch in seiner Familie besonders geschätzt wird. Als Inuyashiki (sehr schön gespielt von Noritake Kinashi) eines Abends in den nahgelegenen Park geht, passiert dort ein seltsames Unglück, das dafür sorgt, dass er (ebenso wie der zum selben Zeitpunkt anwesender Schüler Shishigami) in einen Androiden verwandelt wird. Nach und nach entdeckt er seine neuen Fähigkeiten und setzt diese heimlich dazu ein, anderen Menschen beizustehen. Shishigami hingegen wird von seinen neuen Fähigkeiten (und einer erbarmungslosen Gesellschaft) dazu verführt, sich „unmenschlich“ zu verhalten, so dass es am Ende einen Kampf zwischen Inuyashiki und dem Schüler gibt. Das Ganze war nettes, amüsantes und actionreiches Popcorn-Kino und hat uns gut unterhalten – vor allem, da die Geschichte durch die filmische Umsetzung wirklich profitiert hat, denn der Manga selbst ist etwas langatmig und beinhaltet die eine oder andere Wendung zu viel, um wirklich überzeugen zu können.

Freitag ging es dann weiter mit „The Chaplain“ – ein wirklich großartiger Film, der uns sehr überrascht hat. Eigentlich sind wir nur in den Film gegangen, weil es der letzte Film des Schauspielers Ren Osugi war, bevor dieser im vergangenen Jahr gestorben ist. Die Geschichte dreht sich um einen Seelsorger in einem Gefängnis, in dem Menschen sitzen, die zum Tode verurteilt wurden. Der Regisseur und Drehbuchautor Dai Sako, der nach der Vorführung des Films zu einer Fragerunde zur Verfügung stand, meinte zwar, dass er den Film nicht gezielt als Kritik an der Todesstrafe, die in Japan immer noch üblich ist, gedreht habe, dass es ihm aber mit diesem Film gelungen sei, eine Diskussion in Japan auszulösen. Der ganze Film ist sehr Kammerspiel-artig gedreht, so gut wie alle Szenen finden in einem kleinen Raum statt, wo der Seelsorger (in Anwesenheit eines Wächters) mit den verschiedenen Gefangenen spricht. Das führt zu einer sehr intensiven Auseinandersetzung mit den verschiedenen Figuren, vor allem, da die Darsteller ihre Sache wirklich großartig machen, was zum Teil umso erstaunlicher ist, weil die Hälfte von ihnen nicht einmal professionelle bzw. erfahrene Schauspieler waren. Überraschend war auch, wie viel Humor trotz des ernsten Themas in dem Film steckte. Ein sehr ruhiger und sehr eindringlicher Film, den ich theoretisch jedem ans Herz legen würde – dummerweise gibt es (noch?) keine DVD-Veröffentlichung. Wenn es noch dazu kommen sollte, wäre das definitiv ein Film, den ich mir anschaffen würde.

Am Samstag hat sich dann die ehemalige Nachbarin zusammen mit einer Freundin zu uns gesellt, um „Room Laundering“ zu sehen. In Japan muss ein Vermieter bzw. Makler potenzielle Interessenten darüber aufklären, wenn es in einer Wohnung schon einmal zu einem Todesfall gekommen ist. Um diesen „Makel“ von der Wohnung zu nehmen, gibt es Menschen, die sich aufs „Room Laundering“ spezialisiert haben und in diese Wohnungen ziehen. Die 20jährige Miko wird von ihrem Onkel Goro zum „Room Laundering“ benutzt, was angesichts der Tatsache, dass sie Geister sehen kann, eine besondere Herausforderung ist. Normalerweise lässt sie die Geister nicht spüren, dass sie sie sehen kann, doch im Laufe des Films gibt sie ihre Distanz gegenüber den Geistern auf und lässt sich von diesen sogar dazu überreden, den Mord an einer jungen Frau aufzuklären. Die Geschichte war eine nette Mischung aus lustigen Momenten (mit den verschiedenen Geistern und dem halbkriminellen Onkel der Protagonistin) und Familiendrama rund um die verschwundene Mutter des Mädchen, aber stellenweise zog sich die Geschichte – gerade bei dem etwas zu vorhersehbaren Familliendrama – etwas hin. Trotzdem habe ich mich insgesamt gut unterhalten gefühlt und den Film gemocht.

Zum Abschluss haben wir am Sonntag dann – ebenfalls wieder in Begleitung der ehemaligen Nachbarin und ihrer Freundin – noch „Ramen Shop“ geschaut. Das war schon wieder ein Film mit Familiendrama, irgendwie hatten wir wohl in diesem Jahr ein Händchen dafür, obwohl das eigentlich nicht unser Thema ist. Bei „Ramen Shop“ begleitet man den jungen Koch Masato – nach dem plötzlichen Tod seines Vaters – auf der Suche nach der Familie seiner Mutter. Alles was Masato weiß, ist, dass seine Mutter aus Singapur stammte, wo er auch geboren wurde, und dass es zu einem Bruch mit ihrer chinesischstämmigen Familie kam, als sie Masatos japanischen Vater heiratete. Über das Kochen nähert sich Masato seiner Familiengeschichte an, was zu vielen wunderbaren Essensszenen führte, und man konnte vielen Erinnerungen an seine Kindheit und die Gerichte, die ihm seine Mutter gekocht hat, mitverfolgen. Die Verknüpfung von Essen und Familiengeschichte mochte ich, auch wenn es für mich das Drama um die Großmutter in diesem Ausmaß nicht benötigt hätte. Aber es war dem Regisseur Eric Khoo wohl wichtig, nicht nur die Verbindung zwischen Essen und Zusammenhalt in der Familie, sondern auch die schwierige japanische Geschichte inklusive Kriegsgräuel aufzugreifen. (Oh, und wenn ich das gerade richtig sehe, dann läuft der Film auch noch in verschiedenen Kinos in Deutschland und auf DVD ist er auch demnächst erhältlich!)

Dieser Film war dann auch der Abschluss des Festivals, weshalb es davor diverse Preisverleihungen gab. Ich könnte somit nun feststellen, dass ich deutlich lieber den Abschlussfilm als den Eröffnungsfilm schaue, weil die anfänglichen Reden weniger interessant sind als die Preisverleihungen. Insgesamt hat das aber dafür gesorgt, dass wir über drei Stunden in diesem Kino saßen, was grundsätzlich schon zu lang für die beengte Bestuhlung ist und mit schmerzenden Gliedmaßen noch mal ein wenig unangenehmer wurde. Am Ende bin ich regelrecht aus dem Stuhl geschossen, weil ich keine Minute länger meine Knie in der beengten Position halten konnte. *g*

Ansonsten brachte der Urlaub noch einige schöne Momente mit meinem Mann, etwas Spielzeit, gemütliche Treffen mit anderen Leute, leckeres Essen und sehr viel erholsame Stunden (mit Kühlakku) auf dem Sofa. Spannend finde ich, dass es immer in dieser letzten Maiwoche auf einmal richtig heiß wird in Frankfurt – wobei wir in diesem Jahr noch Glück hatten und die Nächte noch relativ kühl waren und die Kinos sich deshalb nicht so extrem aufheizten wie in den vergangenen Jahren. 2020 findet die Nippon Connection ausnahmsweise in einem etwas späteren Zeitraum (9. bis 14. Juni) statt, und ich bin schon gespannt, welche Filme es dann zu sehen geben wird (und wie viele Leute wir bis dahin mit dem Filmfest neu angesteckt haben werden 😉 ).

Was schön war (3)

Zu sehen, wie das kranke Kätzchen
einen Löffel Joghurt aufschleckt,
und dass es nach einer Woche krank sein
zwar noch nicht wieder gesund, aber doch fitter ist.

Die erste heiße Dusche
nach vier Tagen ohne warmes Wasser
und die „Dankeschön“-Blumen von der Nachbarin,
deren Wohnung ich während
der Woche voller Handwerker mitbetreut habe.

Ein Care-Paket
für meinen Mann und mich
voll mit lieben Worten,
Schokolade und Lesestoff.

Eine Woche mit Besuch,
gemütlichen gemeinsamen Stunden,
viel unterwegs sein,
leckerem Essen und den
ersten Roller-Derby-Spielen der Saison.

Was schön war (2): Ein Urlaubswochenende

Ein langes Wochenende
bei meiner ältesten Freundin verbracht.

Trotz Zugausfall, Verspätungen und weiteren Probleme
Glück bei den Bahnfahrten und
insgesamt nicht mehr als eine Stunde Verspätung gehabt.
Dabei entdeckt, wie schön das Reisen im Fahrradabteil ist
– inklusive Beinfreiheit, Ruhe und einer schönen Aussicht.

Viel gesehen und
viele Stunden geredet und
viele „weißt du noch“-Momente erlebt
– nur unterbrochen von leckerem Essen und Getränken.

Was schön war (1): Ein Museumsbesuch

An einem klirrend kalten Wintertag
mit dem allerersten Hauch von Schnee
in meine kuschelige Jacke eingemuckelt
mit dem vor Kurzem gestrickten Schal um den Hals
durch die Stadt gehen.

Eine Sonderausstellung im Deutschen Filmmuseum besucht,
in der Kostüme von Barbara Baum gezeigt wurden
(leider vor sehr dunklem Hintergrund und mit sehr dämmrigem Licht,
so dass man kaum Details erkennen konnte).

Neben den Kostümen gab es noch Skizzen, Notizen zu Materialplanungen
und viele andere Dinge rund um den Schaffensprozess der Kostümbildnerin zu sehen.
Das war ziemlich faszinierend
und wenn es nicht irgendwann ziemlich voll geworden wäre,
wäre ich auch noch länger in der Ausstellung geblieben
und hätte danach noch das Museumscafé ausprobiert.

So allerdings bin ich nach gut zwei Stunden an die frische Luft „geflohen“,
um mir im nahe gelegenen und bewährten Café ein Stück Kuchen zu gönnen.
Auf dem Heimweg habe ich mich in der Bahn dann noch über
zwei betont „cool“ und „männlich“ gekleidete und gestylte Teenager gefreut,
deren Gespräch mit ihrem Karate-Training begann,
über die Betreuung der Kinder im Dojo
und die richtige Zubereitung von pochierten Eiern wanderte
und mit der Einkaufsplanung für das gemeinsame Kochen endete.

Zu Hause wartete dann noch eine unangekündigte
Buchhändler-Fahrradkurier-Lieferung auf mich,
die der Nachbar nicht nur für mich angenommen,
sondern auch noch extra zu uns hochgetragen und vor die Tür gelegt hatte.

Was schön war (6)

Ein Überraschungspaket mit einem Online-Adventskalender-Gewinn bekommen,
obwohl ich schon ganz vergessen hatte,
dass ich überhaupt daran teilgenommen hatte.
(Mal schauen, wie mir der gewonnene
Online-Yoga-Kurs im kommenden Jahr gefällt. *g*)

Ob eine zweite Yoga-Matte im Haus dazu führt, dass mein Mann demnächst „mitsportelt“? 😉

Sich doch noch zum Keksebacken aufraffen können,
weil mein Mann seine Hilfe versprochen hat,
und deshalb das letzte Adventswochenende mit
selbstgebackenen Keksen genießen können.

Zimt-Plätzchen, Espresso-Schokosplitter-Plätzchen, Orangen-Schokosplitter-Plätzchen

Gemütliche Feiertage mit meinem Mann verbringen,
mit der Katze auf dem Sofa kuscheln und dabei
lauter neue Bücher vor der Nase
und genügend Zeit zum Lesen haben.