
Nachdem ich gestern ja nicht sooo erfolgreich damit war zum Buch zu greifen (aber meinen Tag trotzdem schön erholsam fand), hoffe ich, dass heute mehr Lesezeit drin sein wird. Die morgendlichen Pflichten halten sich heute in Grenzen, das Abendessen wird heute noch einmal die Suppe von gestern sein – und so halten mich vermutlich nur die Switch und eine Brettspielrunde vom Lesen ab.
Wobei wir heute zwei Brettspiele im Auge haben. Einmal hat mir mein Mann am Donnerstag von der „Spiel“ in Essen ein kleines Spiel mitgebracht, dass sowohl er, als auch die drei Kolleg*innen, mit denen er unterwegs war, überraschend amüsant fanden, und dann bin ich heute wieder dran ein Spiel auszusuchen und ich bleibe – wie am vergangenen Sonntag erwähnt – bei „Seize the Bean“. Das haben wir schon ziemlich lange nicht mehr gespielt und ich hoffe, wir erinnern uns noch gut genug an die Regeln. *g* Ansonsten wird heute Vormittag eine Truppe Marathonläufer*innen durchs Viertel rennen und mit etwas Glück gibt es in diesem Jahr nicht so viele anfeuernde Zuschauer mit Kuhglocken oder ähnlich lautem Gerät … Immerhin sollen die Läufer*innen bis 13:30 Uhr durch sein und erfahrungsgemäß ist dann eine halbe Stunde später auch alles einigermaßen aufgeräumt und der Öffentliche Nahverkehr funktioniert wieder.
Update 11:00 Uhr
Dank Uhrumstellung und stürmischem Wetter war ich heute morgen beim Aufstehen überraschend wach für meine Verhältnisse, was bedeutet, dass ich neben dem Pflichtkram auch schon einige Zeit mit Lesen verbringen konnte. Ich bin bei „The Undertakers“ von Nicole Glover geblieben und finde es nett, dass ich bei diesem zweiten Band schon den Großteil der Nebenfiguren kenne und einschätzen kann, in welchem Verhältnis Hetty, Benjy und ihre Freunde zueinander stehen (und welche alten Verletzungen sich vielleicht hinter der einen oder anderen Nebenbemerkung verstecken).

Da ich abschätzen konnte, dass bald die Marathon-Läufer*innen bei uns ankommen würden, habe ich mir dann Frühstück gemacht (und bislang zur Hälfte gegessen *g*). Der Lärm draußen hält sich in diesem Jahr in Grenzen (hauptsächlich intensives Geklatsche und Geschrei, wenn sich wieder eine Gruppe nähert), aber lesen kann ich dabei nicht. Immerhin haben die Hubschrauber, die sonst von oben filmen und dafür über dem Viertel kreisen, bei dem Wetter keine Starterlaubnis bekommen, so dass dieser Extralärm schon mal wegfällt. Ich suche mir jetzt also erst einmal eine Beschäftigung, bei der ich wenig Konzentration brauche, bis alle Marathon-Teilnehmer*innen durchgelaufen sind. Was noch zwei Stunden oder so dauern wird …
Update 13:30 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal mein Frühstück beendet und danach zur Switch gegriffen, um meine tägliche Spielrunde zu drehen. Damit habe ich die Zeit dann auch ganz gut gefüllt, bis es hier im Viertel wieder ruhiger wurde. (Am Ende waren dann doch noch die vorher befürchteten Kuhglocken zu hören. Oo) Jetzt drehe ich noch eine schnelle Blogrunde und dann geht es mit meinem Mann zum Brettspielen.
Update 17:30 Uhr

Heute haben wir gleich zwei Spiele gespielt, wobei das erste Spiel mit ca. 15 Minuten ziemlich kurz (und dafür sehr lustig) war. „Cats Knocking Things Off Ledges“ hatte mein Mann am Donnerstag auf der Spiel probegespielt – weder er, noch die drei Kolleg*innen, mit denen er unterwegs war, hatten große Erwartungen an das Spiel, aber am Ende war es überraschend herausfordernd und sie alle haben sich so sehr amüsiert, das jeder von ihnen direkt ein Exemplar gekauft hat. Bei dem Spiel müssen die Spieler abwechselnd einen Holzpfosten und eine Plattform aufbauen und ihre Katze (meine ist die grüne) platzieren. Dann wird ein Katzenspielzeug neben die Katze gelegt und von der Plattform geschubst, wenn sie auf einer Plattform liegenbleibt, die das Symbol des Spielzeugs trägt, bekommt der Spieler Punkte. Ach ja, die Katzen und die Spielzeuge werden übrigens mit einer kleinen Holzzange gesetzt und das Spielzeug wird mit einem schmalen Holzpaddel (in Form einer langen „Katzenpfote“) geschubst. Es ist wirklich herausfordernd die Plattformen aufzubauen, das Ganze ist so eine wackelige Angelegenheit und ständig fallen Elemente runter – wir haben beim Spielen so viel gelacht, dass wir aufpassen mussten, dass nicht allein dadurch unser Konstrukt umfällt. 😀

Danach ging es zu „Seize the Bean“, was wir zu unserer Überraschung das letzte Mal Anfang 2023 gespielt haben. Ich hätte nicht gedacht, dass das so lange her ist. Was natürlich auch bedeutete, dass wir ein paar Regeln auffrischen und immer wieder die Bedeutung von Symbolen nachschlagen mussten. Je nach Bezirk ändert sich die Zusammensetzung der Gäste, die die Spieler in ihren Cafés bedienen müssen, und ich muss zugeben, dass die heutige Zusammenstellung mir nicht so recht zusagte. Und das nicht nur, weil ich am Ende meines Zugs ständig Pech hatte und keine neuen Gäste in mein Café einladen konnte. Mein Mann hatte am bei der Schlussabrechnung nicht nur 44 Punkte (bei mir waren es 28), sondern auch doppelt so viele Gäste in seinem Café wie ich. Mein einziger Trost war, dass mir immerhin nicht die Zutaten ausgingen und ich alle meine Gäste bedienen konnte. Aber das half mir halt auch nicht dabei mein Café bekannter zu machen. *g*

Weil wir nach dem Spielen sehr verfroren war, haben wir uns erst einmal mit Tee (mein Mann) und Heißer Schokolade (für mich) aufgewärmt und nun schreibe ich dieses Update. Im Moment ist es zu dunkel, um zu lesen, aber ich finde es so nett mit Kerze (und Kaminfeuervideo auf dem Fernseher), dass ich gerade kein Licht anmachen mag. So oder so ist jetzt erst einmal eine Blogrunde fällig und danach wird es vermutlich auch schon wieder Zeit das Abendessen aufzuwärmen.
Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Heute kommt mein letztes Update wieder relativ früh, da ich morgen früh aufstehen muss, um einen Termin wahrzunehmen. Da ich die Stimmung mit der Kerze heute Abend so sehr genossen habe, habe ich doch mal ein Foto davon gemacht – und wie es sich gehört, sind auch auf diesem Foto diverse Bücher zu sehen *g* (Hinten die Bücher vom SuB, die ich bislang in diesem Monat beendet habe, links einige der Bücher, die ich „demnächst“ lesen will.) Als aber die Suppe fürs Abendessen aufgewärmt war, haben wir dann doch das Deckenlicht angemacht, um unser Essen auch sehen zu können. Danach habe ich weiter in „The Undertakers“ gelesen und bin wieder einmal fasziniert von der Sperrigkeit der Protagonistin Hetty und von all den kleinen Dingen, die Nicole Glover über das Leben als befreite/r Sklave/Sklavin in ihre Geschichten einbaut. Obwohl es zehn Jahre her ist, dass Hetty und ihr Mann Benjy Sklaven im Süden der USA befreit haben, sind die Erinnerungen an diese Zeit natürlich immer noch sehr präsent. Und auch in ihrem Freundeskreis gibt es immer wieder Elemente, die zeigen, dass sich nicht alle Personen inzwischen an die neugewonnenen Freiheit gewöhnt haben oder die besten Entscheidungen für ihr Leben in Philadelphia treffen. Dabei beziehe ich mich nicht mal auf die Ermittlungen, die Hetty und Benjy anstellen und die auch in diesem Roman schon mehrfach dafür gesorgt haben, dass einer der beiden beinah verletzt wurde. Ich meine damit vor allem die Gespräche über die alltäglicheren Dinge wie die Berufswahl, die Frage, wo jemand wohnt und mit welchen Personen sich jemand umgibt – und eben auch die kleinen Spuren von Neid, wenn eine Person etwas mehr Glück, etwas mehr Besitz oder auch nur ein kleines bisschen mehr Sicherheit gefunden hat.

Aber jetzt wird es – wie schon erwähnt – Zeit ins Bett zu gehen, damit ich morgen ausgeschlafen und fit genug bin. So erholsam diese Wochenenden gerade sind, so wäre es langsam nett, wenn unsere drei Wochen Urlaub sich nicht gerade so anfühlen würden, als hätten wir bislang nur Termine gehabt. Was nicht stimmt, es gab auch immer mal wieder Tage, die wir gemütlich zuhause verbracht haben, aber es fehlt ein bisschen die Möglichkeit mal den Kopf abzuschalten und nicht an den nächsten Termin zu denken und stattdessen einfach mal ein paar Tage am Stück in der Wohnung rumzuwuseln oder in einem (oder mehreren) Büchern zu versinken, ohne die Außenwelt wahrnehmen zu müssen. Was mich zum kommenden Wochenende bringt: Denkt dran, dass ich in diesem Jahr das Herbstlesen ausnahmsweise auf den 1. November ausgeweitet habe, weil es sich seltsam angefühlt hätte, wenn ich nur den Samstag dafür veranschlagt hätte.
Wir lesen also hoffentlich am kommenden Wochenende wieder! Ich hoffe, ihr habt bis dahin eine gute Woche und findet auch zwischendurch genügend Zeit für euch und die Aktivitäten, die ihr als erholsam empfindet! Gute Nacht!
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Hey Konstanze,
oha – mit Kuhglocken?! :O Dann wünsche ich Dir, dass sie schnell vorbeirennen 😀
Hab einen entspannten Sonntag mit Lesen, Brettspielen usw. 🙂
Liebe Grüße Melli
Die gab es zumindest in den letzten Jahren regelmäßig – wobei auch gern andere laute Sachen wie z. B. Trommeln verwendet werden, um die Läufer*innen anzufeuern. Im Moment regnet es aber weiterhin so heftig, dass ich ein bisschen die Hoffnung habe, dass sich die Zuschauerzahl in unserer Ecke der Stadt in Grenzen halten. Auch wenn das natürlich schade für die Sportler*innen ist …
Den entspannten Sonntag wünsche ich dir auch! 🙂
Schön, dass Du mit Deine Switch die Zeit überbrücken konntest – auf eine gute Art und Weise.
Viel Spaß beim Brettspielen 🙂
Schönen Nachmittag!
Dankeschön! Sowohl den Spaß beim Brettspielen, als auch den schönen Nachmittag hatte ich wirklich. 🙂
Oh wow, das klingt wirklich toll. Wenn man so viel Spaß bei einem Spiel hat wie bei dem mit den Katzen, dann ist das doch genau das, was man möchte 🙂 Das klingt aber auch witzig 😀
Hab einen schönen Abend!
Das Katzenspiel ist wirklich amüsanter und herausfordernder, als es auf den ersten Blick ausschaut. Irgendwann würde ich es gern mal mit mehreren Leuten spielen, aber auch zu zweit war es schon ziemlich lustig.
Danke, ich hoffe, du hattest auch einen schönen Abend und genießt einen guten Start in die Woche. 🙂
Moin Konstanze! Uh, ein Marathon bei dem Wetter… Ich liebe ja den Klang von Kuhglocken, wenn ich im Gebirge unterwegs bin (ich denke da vor allem an meinen Lieblingswanderweg im Tannheimer Tal zur Landsberger Hütte), das hat was wirklich Meditatives. Aber bei Sportveranstaltungen in einem Wohnviertel, na ja. Drücke die Daumen, dass es nicht so schlimm wird 😉 Viel Spaß mit deinen Büchern und dem Bohnen-Spiel!
Ich bin mir sicher, dass die Läufer*innen über das Wetter wirklich nicht glücklich waren – mein Mann hatte zwischendurch die Übertragung im Fernsehen an und da wurde auch gesagt, dass heute keine Bestzeiten zu erwarten sind.
Was die Kuhglocken angeht, so kann ich die inzwischen wirklich nicht mehr hören. Im Kindergarten gegenüber werden die auch regelmäßig eingesetzt und es gibt kaum etwas „Schöneres“ für die Nachbarn, als eine ganze Kindergartengruppe, die gleichzeitig ihre Kuhglocken läutet …
Immerhin ist das Ganze jetzt vorbei und ich habe die lauteste Zeit gut mit der Switch überbrückt. 🙂
Oje, ein Kindergarten ist ja schon ohne Kuhglocken nicht der leiseste Nachbar 😉
Aber gut, dass der Marathon jetzt vorbei ist! Obwohl Spielen mit der Switch ja auch eine nette Überbrückung ist.
Ich finde es faszinierend, wie viele Möhren du zum Frühstück isst. Eine könnte ich mir vorstellen, aber gleich 3! Sehr löblich! 🙂
Wir haben sogar drei davon innerhalb von ungefähr 100 m Umkreis und noch einen Hort. *g* Wobei wir den Gegenüber natürlich von morgens 7 Uhr bis abends 18 Uhr mitbekommen, während von den anderen beiden nur einer ab und an zu hören ist.
Die Switch war wirklich eine gute Lösung, wenn ich weitergelesen hätte, hätte ich mich vermutlich zu sehr über die Lärmkulisse geärgert.
Ich mag Möhren, selbst als Lagerware schmecken sie ziemlich lange Zeit noch ganz gut, also kann ich sie das ganze Jahr über essen. Überhaupt esse ich lieber rohes Gemüse als Obst, wie ich vor ein paar Jahren festgestellt habe. Seitdem mir das bewusst geworden ist, gehört das zu meinem Frühstück dazu, wenn ich mir nicht gerade Porridge (das gibt es an jedem zweiten Wochenende) oder ausnahmsweise Milchreis oder gar Pancakes mache.
Oha! Und ich beschwere mich immer über den Typen gegenüber, der immer im Garten laut Schrottmusik hört…
Das mit den Möhren wär für mich wahrscheinlich auch besser, ich esse schon zu viel Obst…
Das Spiel mit den Katzen und den Plattformen klingt genial, kann mir vorstellen, dass das total lustig ist. Ich hab irgendwo noch ein Spiel namens „Schweinerei“, wo man mit zwei kleinen Schweinefiguren würfelt, da musste ich aus irgendwelchen Gründen bei deiner Beschreibung dran denken. Hab einen schönen Abend!
Immerhin sind die Kindergärten in der Regel nachts ruhig, was von deinem Nachbarn vermutlich nicht gesagt werden kann, oder? Oo
„Schweinerei“ musste ich gerade eben online suchen, das kannte ich noch nicht. (Während mein Mann mir bei der Erwähnung prompt die Regeln erklärte …) Bei dem Katzenspiel gehört nicht nur Glück, sondern schon auch etwas Geschicklichkeit dazu. Das war für mich die Rettung, denn selbst mit kalten Fingern bin ich doch etwas feinmotorischer unterwegs als mein Gegner. 😉
Danke, ich hoffe, du hattest auch einen schönen Abend und konntest das Wochenende insgesamt rundum genießen.
Oh, auf Marathonjubel hätte ich auch wenig Lust. Ansonsten klingt das Wetter aber durchaus gemütlich zum Lesen. Ich drücke die Daumen, dass die Läufer und ihre Anverwandten keine Kuhglocken auspacken und dass du bald Ruhe bekommst.
Deine Daumen haben leider nicht geholfen, am Ende gab es noch Kuhglocken. Aber immerhin dieses Mal nur eine Viertelstunde lang und nicht – wie schon in Vorjahren – zwei Stunden am Stück.
Das Wetter ist ansonsten perfekt für einen gemütlichen Sofa-Lese-Tag – ich fand es gestern Nacht auch gemütlich mit dem Sturm, der ums Haus brauste, auch wenn es beim Schlafen etwas laut war.
Und für ein Spiel habt ihr auch wieder Zeit gefunden 🙂 Das Caféspiel sieht hübsch aus, und das Katzenspiel passt ja super zu euch. Es scheint aber so, als hättest du dafür heute auch nicht ganz so viel Lesezeit verbracht. Ein bisschen Spielzeit habe ich heute übrigens auch gehabt. Bei Hello Kitty ist das erste Haus fertiggeworden, und in Sims 4 habe ich einen neuen Sim erstellt, weil ich auf einem Buch im Badezimmer einen lustigen Namen entdeckt hatte, den ich unbedingt verwenden wollte.
Aber natürlich, es ist doch ein Herbst-Sonntag und das mussten wir ausnutzen. „Seize the Bean“ hat eine sehr individuelle Grafik, aber ich finde sie eigentlich ziemlich ansprechend, weil die ich bei den verschiedenen Gästen sofort bestimmte Personentypen vor Augen habe. 🙂
Gratuliere zum ersten Hausbau! 🙂 Ich habe vor kurzem mit Erschrecken festgestellt, wie viele Cornerstones manche Bauplätze benötigen – da werden wir noch einige Zeit mit Sammeln verbringen können … Oo Bei deinem Sims-Spielgrund musste ich schmunzeln – ich hoffe, du hattest sehr viel Spaß beim erstellen! 🙂