Gemeinsam lesen (30. März bis 03. April)

Nachdem es in der vergangenen Woche mit der täglichen Lesestunde durch das gemeinsame Lesen mit Neyasha so gut geklappt hat, geht es heute gleich damit weiter. Ich weiß noch nicht so recht, welches Buch ich lesen mag, nachdem ich heute Vormittag „Feedback“ beendet habe. Ich brauche jetzt eindeutig eine Geschichte, die keinerlei Ähnlichkeit mit dem Roman von Mira Grant (Seanan McGuire hat), bin aber noch nicht sicher in welche Richtung ich als nächstes gehen möchte. Nur gut, dass der SuB noch groß genug ist. 😉

(Eine Stunde später 😉 )
Eigentlich hatte ich nach einem Blick auf die SuB-Liste beschlossen, dass ich „Bewitched and Betrothed“ von Juliet Blackwell lesen würde. Den Roman hatte ich vor kurzem schon mal auf den „demnächst lesen Stapel“ gepackt, nur um ihn doch wieder im Regal zu verstauen – dieses Mal so gründlich, dass ich auf meiner Suche nach dem Titel erst einmal über „The Moving Finger“ von Agatha Christie stolperte und deshalb spontan diesen Krimi angefangen habe. Die Geschichte ist mir so vertraut (vertraut genug, um sie neben dem Motorsport-Film, den mein Mann gerade schaut, zu schauen), aber ich habe sie noch nie auf Englisch gelesen. Bislang fühlt es sich nicht anders an und ich bin auch noch über keine Stelle gestolpert, bei der ich dachte, dass da in der deutschen Übersetzung etwas geändert worden wäre. Die Suche nach Unterschieden zwischen Original und Übersetzung ist ja gerade für mich fast das Spannenste, wenn ich meine neuen englischen Agatha-Christie-Ausgaben lese. 😉 Auf jeden Fall fühle ich mich schon wieder sehr wohl in dem kleinen Ort Lymstock und bin genauso wie alle anwesenden Personen darüber schockiert, dass ein Schreiber von anonymen Briefen die Idylle stört, auch wenn ich natürlich schon weiß, welche Beweggründe die Person hat. Ich werde heute bestimmt noch ein paar Seiten in dem Roman lesen, aber vorher muss ich mich der Waschmaschinenladung widmen, die noch darauf wartet, dass ich sie zusammenlege und verstaue.

Dienstag (31. März)

Tja, irgendwie ist das dann gestern doch nichts geworden mit dem Weiterlesen nach dem Wäschezusammenlegen und heute Mittag habe ich in meiner Frühstückspause erst einmal zu „Nur wenn du mir vertraust“ von Deborah Crombie gegriffen, damit ich die nächsten Kapitel mal hinter mich bringe. Schon erstaunlich, dass ich die Krimis eigentlich mag, aber beim Reread doch einiges zu Kritisieren finde und die beiden Bände, die ich eh als schlecht in Erinnerung hatte, noch weniger mag als ich erwartet hatte. Umso mehr freue ich mich jetzt auf „The Moving Finger“ und die vertrauten Ereignisse in Lymstock.

(Und wieder ist die Stunde rum …)
Ganz so entspannt war mein abendliches Lesestündchen heute nicht, da mein Mailfach ständig neue Nachrichten signalisierten, aber ich habe doch einige Seiten in „The Moving Finger“ genießen können. Ich finde es wirklich spannend gemacht wie Agatha Christie ihren Protagonisten so langsam bewusst werden lässt, dass die anonymen Briefe, die im Städchen umgehen, nicht so harmlos sind, wie er dachte. Nicht, weil die Briefe brisante Themen ansprechen, sondern weil solche Briefe die Atmosphäre vergifte, weil sie Misstrauen zwischen Menschen säen, die einander zugetan sein sollten, und weil auch ein blinder Schuss mal eine tödliche Stelle treffen kann. Ansonsten genieße ich Agatha Christies Beschreibungen der verschiedenen Figuren sehr wie die des göttlichen Kindermädchens, dessen ganzer Zauber verfliegt, sobald es anfängt zu sprechen. 😉

Mittwoch (1. April)

Ich muss gestehen, dass meine Freizeit heute komplett von „Animal Crossing“ und den ersten Vorbereitungen zum „Häschentag“ gefressen wurde, aber jetzt bin ich doch ganz froh eine Spielpause einlegen zu können (und meinem Mann die Gelegenheit zu bieten, dass er auch mal eine Runde mit meiner Switch spielen kann) und etwas zu lesen. Die Ereignisse in Lymstock ziehen an und wenn ich mich recht erinnere, dann dürfte es nicht mehr lange sein, bis die Anwaltsgattin stirbt …

(Ein überraschend entspanntes Stündchen später)
In den letzten Tagen war es immer so, dass prompt nach 20 Uhr mein Maileingang ständig neue Nachrichten meldete und oft genug welche, bei denen ich gleich antworten musste. Heute hingegen konnte ich recht ungestört mein Buch genießen. Ich mag es einfach so sehr, wie Agatha Christie Figuren vorstellt – besonders ist es mir gerade bei der (inzwischen verstorbenen) Anwaltsgattin aufgefallen, von der man erst einen allgemeineren Eindruck präsentiert bekommt, dann die Meinung des Erzählers und nun gibt es all das Geschwätz rund um ihren Tod. So bekommt man in diesem Fall erst einmal die Seite der Person zu sehen, die sie der Außenwelt zeigt, dann die kleinen verräterischen Dinge, die andere Facetten ihrer Persönlichkeit zeigen, und zuletzt lernt man anhand all der Gerüchte mehr über ihr Umfeld und über die Nachbarn und Familienmitglieder. Ich mag diese kleinen Elemente, die dem Leser am Ende einen zwar nicht wenig klischeehaften, aber stimmigen Charakter präsentieren.

Donnerstag (02. April)

Heute wieder ein bisschen später als geplant, aber die „wir unterstützen die örtliche Pizzeria mit den essbaren Pizzen“-Bestellung 😉 brauchte auch ziemlich lange und dann haben wir noch in Ruhe gegessen. Jetzt aber geht es weiter mit „The Moving Finger“, ich hatte heute zum Frühstück ein bisschen weitergelesen – mal schauen, ob ich mit dem Roman heute fertig werde oder mir die letzten Seiten bis morgen noch aufhebe. Falls ich das Buch heute beende, habe ich (natürlich *g*) auch schon einen weiteren Roman in Reichweite, den ich lesen mag … 🙂

(Schon 21:20 Uhr …)
Ich genieße weiterin mein Buch und das Gerätsel um die Identität des Briefschreibers und wieso die Person das kleine Dienstmädchen ermordet hat (und natürlich die Anwaltsgattin, aber das wird weiterhin als Selbstmord abgetan), auch wenn ich heute in meiner Lesestunde realtiv häufig durch Mails und DMs unterbrochen wurde. Aber da mein Mann noch ein wenig meine Switch nutzen will (morgen bekommt er hoffentlich endlich seine eigene, die eigentlich schon am 20. April eintreffen sollte), nutze ich die Gelegenheit und lese ich noch ein bisschen weiter.

Freitag (03. April)

„The Moving Finger“ habe ich gestern Abend noch beendet und als ich das Buch weglegte, ging mir durch den Kopf, dass ich es nicht so recht verstehe, dass es Menschen gibt, die behaupten, dass das kein „richtiger Miss Marple-Roman“ sei. Dabei finde ich es spannend, dass man hier Miss Marple mal aus der Sicht einer Person kennenlernt, die überhaupt keine Ahnung hat, dass diese nette alte Dame mit all den neugierigen Fragen eben nicht nur ihre Klatschsucht befriedigen will, sondern versucht den Mörder zu finden. Nur die Tatsache, dass der Erzähler engeren Kontakt zur Polizei hat (und persönlich an einer der betroffenen Personen interessiert ist) und die Pfarrersfrau am Ende alle noch einmal zu einem „Abschlussgespräch versammelt, sorgt dafür, dass er überhaupt mitbekommt wie sehr Miss Marple ihre Finger in der Auflösung stecken hat. Oh, und obwohl ich diese Geschichte schon so oft gelesen habe, habe ich mich erst dieses Mal gefragt, was wohl aus den beiden kleineren Jungen wird, nachdem ihre Eltern sich beide nicht mehr um sie kümmern können …

So, nun aber zu „The Goblin Emperor“ – das Buch mochte ich vor einigen Jahren schon auf Deutsch sehr, sehr gern und ich freu mich darauf die Geschichte jetzt im Original zu lesen.

(Kurz nach 21 Uhr)
Irgendwie sind meine Abende gerade ganz schön verplant, aber obwohl ich nur eine gute halbe Stunde zum Lesen kam, habe ich es genossen Maia wiederzutreffen und mich mit ihm den ersten Herausforderungen am Hof zu stellen. Ich mag, dass er zwar in einem abgeschiedenen Eckchen des Kaiserreichs aufgewachsen ist, aber eine solide (wenn auch lieblose) Erziehung genossen hat, die ihn dazu befähigt als Kaiser zu regieren, obwohl niemand je erwartete, dass gerade er den Titel seines Vaters erben würde. Mal schauen, ob ich übers Wochenende noch das eine oder andere Lesestündchen einlegen kann, Pläne mag ich gerade für die kommenden Tage nicht machen. *g*

***

Gemeinsam lesen mit

Neyasha
Kiya

56 Kommentare

  1. Ich wünsche dir mal viel Erfolg beim Durchforsten deines SuBs! Ich werde jetzt mal bei „Permanent Record“ weiterlesen, bei dem ich in den letzten Tagen immer nur ein paar Seiten vorm Einschlafen geschafft habe.

    • Konstanze

      Danke! Eigentlich hatte ich nach einem Blick auf die Liste beschlossen, dass ich den letzten Band von Juliet Blackwell lesen würde, aber dann bin ich bei der Suche nach dem Roman über „The Moving Finger“ von Agatha Christie gestolpert und dachte mir, dass so ein bisschen „heile Dorfwelt“-Cozy-Atmosphäre doch ganz nett wäre. 😉

      Ich wünsche dir interessante Lesezeit mit „Permanent Record“. Immer nur ein paar Seiten zu lesen, ist ja auf Dauer auch nicht so befriedigend.

      • „The Moving Finger“ ist „Die Schattenhand“ auf Deutsch, oder? Ich kann mich grad überhaupt nicht mehr erinnern, ob ich den Roman schon mal gelesen habe. Aber ein Agatha Christie Krimi wäre vielleicht auch mal wieder was.

        Mein Problem mit „Permanent Record“ ist, dass ich es zwar total interessant zu lesen finde, aber da ich mich doch recht stark darauf konzentrieren muss, ist es kein Buch, dass man „dahinlesen“ kann. Normalerweise wäre das eine typische Lektüre für die täglichen Öffi-Fahrten. Da ich jetzt nicht mit denen unterwegs bin, bleibt es gerade ein bisschen auf der Strecke, aber vielleicht schnapp ich es mir doch diese Woche öfter mal am Abend.

        • Konstanze

          Ja, genau, das ist „Die Schattenhand“. Kennst du denn die Geschichte schon aus einer der vielen Verfilmungen? Es ist auf jeden Fall ein sehr dünner Band, aber das passt mir gerade gut, da meine Lesezeit (auch dank „Animal Crossing“) doch gerade etwas begrenzt ist. 😉

          Ah, das ist wirklich ein Problem. Für mich löse ich das, wenn ich es zeitlich einrichten kann, mit einer festen Lesepause am Vormittag. Ich weiß nicht, wie eng du dich gerade an Arbeitszeiten halten musst, aber vormittags kann ich mich in der Regel besser auf Bücher konzentrieren, die mehr Aufmerksamkeit benötigen. Wobei bei mir diese Zeiten gerade auch wegfallen, weil mein Mann erst um halb elf das Haus verlässt und das meinen Tagesrhythmus total durcheinander bringt. Ich bin gespannt, ob es bei dir in den nächsten Tagen mit dem abendlichen Sachbuchlesen klappt.

          • Bei der Arbeit hab ich Kernzeit von 9 bis 15 Uhr, in der ich per E-Mail und Telefon erreichbar sein muss, darüber hinaus muss ich halt auch meine Zeiten notieren und ein Arbeitsprotokoll führen. Deshalb trenne ich normalerweise Arbeit und Freizeit relativ klar, da es mir zu kompliziert wäre, am Ende die Lesepausen wieder aus der Arbeitszeit rauszurechnen.
            Aber ich lese jetzt wieder beim Frühstück und wenn ich wieder einen vernünftigen Rhythmus gefunden habe (derzeit stehe ich aufgrund der Zeitumstellung später auf als sonst), kann ich wohl auch meine Frühstücks-Lesezeit wieder ausdehnen.

          • Konstanze

            Frühstückslesezeit klingt auch sehr gut! Dann hoffe ich, dass du deinen Rhythmus bald wiedergefunden hast und die Zeitumstellung dich nicht zu lange aus dem Tritt wirft. 🙂

  2. Wie läuft das denn gerade so ab mit dem gemeinsamen Lesen? 🙂 Ich hab weiter unten etwas von nur einigen Stunden gelesen? Oder doch „richtige“ Lesetage? Vielleicht schaffe ich es ja, mal mitzumachen.

    • Konstanze

      Im Moment ist es so, dass Neyasha und ich uns für eine Stunde jeden Abend (20 bis 21 Uhr) verabredet haben, damit wir es mit dem regelmäßigen Lesen auf die Reihe bekommen, obwohl es in den letzten Tagen so viele Nachrichten gab, die einen abgelenkt haben.

      Einen „richtigen“ Lesetag gibt es bei mir erst wieder am 19. April (Lese-Sonntag), aber Neyasha und Lyne überlegen anscheinend auch am kommenden Wochenende wieder ein Lese-Wochenende einzulegen. 🙂

      • Die eine Stunde müsste ich eigentlich auch schaffen 🙂 Gestern wäre es nicht gegangen, weil wir unsere Rollenspielrunde (nun via Discord…) hatten. Ich bin etwas übersättigt mit Nachrichten, zumal ich ja noch die Bachelorarbeit an der Backe habe (und mich Animal Crossing ablenkt 😉 ), deshalb schaue ich da derzeit weniger rein.

        • Konstanze

          Online-Rollenspielrunden sind gerade gefühlt die Rettung meiner Timeline – ich finde es spannend, wie viele Leute das gerade machen. 🙂

          Ein Hoch auf „Animal Crossing“ – die beste Ablenkung von all den Nachrichten, Gedanken und stressigen Arbeiten, die man sich vorstellen kann! *g*

  3. Wir haben es gestern erstmals zum Laufen gebracht. Ich hasse es nur leider, lange mit Kopfhörern zu sitzen, aber es hilft ja nichts.

    Animal Crossing ist gerade ein echt fieses Suchtmittel. Ich wünschte nur, ich würde auch ohne Online-Mitgliedschaft an andere Früchte auf den Meileninseln kommen…

    • Konstanze

      Kommst du, du musst nur sehr, sehr viele Inseln dafür besuchen.

      Hast du denn die Online-Mitgliedschaft? Wenn ja, könnten wir Freundschaftscodes austauschen und ich könnte dich mit weiteren Früchten versorgen. 🙂

  4. Nein, habe ich eben nicht, und ich spiele so phasenweise, dass ich das Geld nicht investieren mag. Aber ich werde auf dich zurückkommen, sollte sich das ändern 😉

    Einmal hatte ich schon Glück. Jetzt dauert es bestimmt Wochen, bis es mit einer neuen Frucht klappt *seufz*

    • Konstanze

      So hast du immerhin langfristig einen Grund auf die Meileninseln zu reisen und Zeit dort zu verbringen. 😉

      Wir haben eine Familienmitgliedschaft, die wir mit sechs weiteren Leuten teilen, so kostest das fast nichts …

  5. Ja… Hm, ich versuche andere schöne Dinge von den Inseln mitzunehmen. Vorhin schwamm mir dort auf den letzten Tag tatsächlich ein Stör vor die Nase 🙂 Momentan treffe ich leider keine neuen Figuren auf den Inseln, weil derzeit diese drei Häuschen bezogen werden.

    Familienmitgliedschaft ist natürlich gut. Ich fürchte, ich würde nicht so viele Switch-Spieler zusammenkriegen *grübel*

    • Konstanze

      Den Stör habe ich bislang auch nur einmal auf meiner Insel und sonst auf den Meileninseln gefunden. *g* Das mit den Nachbarn ergibt sich dann wieder, wenn die drei Häuser bewohnt sind.

      Ich habe halt wirklich im Freundeskreis rumgefragt, wer Interesse hätte, und am Ende hätte ich noch mehr Leute einladen können.

  6. So, Tee steht bereit (nachdem es heute Nachmittag auf einmal wieder geschneit hat) und ich schnapp mir dann mal wieder meinen Reader, um mich in „Permanent Record“ zu vertiefen.

    • Konstanze

      Ich bin noch bei den letzten Abendessenbissen, greife aber auch gleich zum Buch. Viel Erfolg mit „Permanent Record“! 🙂

      • Schade, dass dir „Nur wenn du mir vertraust“ noch weniger gefällt als gedacht. Ich hoffe, du hattest nun mit Agatha Christie eine schönere Zeit!
        Ich war heute ein wenig abgelenkt und bin nicht so viel weiter gekommen, aber dafür hänge ich jetzt noch etwas Lesezeit an.

        • Konstanze

          Es ist wirklich unglaublich, aber ich werde so froh sein, wenn Sayuri und ich das Buch beendet haben und dann werde ich es wohl nie wieder anfassen … *g*

          Agatha Christie hingegen bringt mir genau die Entspannung, die ich davon erwartet habe, obwohl ich auch etwas abgelenkt war in unserer Lesestunde. Hab noch einen schönen Abend mit deinem Buch! 🙂

  7. Pingback: Gemeinsam lesen (31. März bis 03. April) | kiyaliest

    • Konstanze

      Wie schön! Dann hoffe ich, dass es in den nächsten Tagen regelmäßig mit dem Lesestündchen klappt. 🙂

  8. Das hoffe ich auch. Die üblichen Abendtermine (mein Charlestonkurs *schnüff*) fallen ja weg. Ich habe es mir, um es nicht zu vergessen, als Termin im Handy gespeichert 😉

    • Konstanze

      Dann sorgen wir mal für Ersatztermine am Abend, damit dir nicht die Decke auf den Kopf fällt. 😉

  9. So, ich mach es mir dann mal wieder auf dem Sofa bequem, heute aber mit Hörbuch (The Unexpected Everything von Morgan Matson), da ich gerade Osterkörbchen für meine Familie häkle.

    • Konstanze

      Ich finde es echt faszinierend, was du immer alles häkelst! Ich wünsche dir viel Spaß mit dem Hörbuch und befriedigende Häkelzeit! 🙂

      • Danke! Tja, ich dachte mir, dass es nett wäre, meiner Familie Ostergeschenke zu schicken, wenn ich sie schon nicht sehen kann und da lag etwas Gehäkeltes nahe. Ich hoffe nur, dass ich mir nicht irgendwann eine Sehnenscheidenentzündung einfange.

        Ist denn die Anwaltsgattin schon gestorben?

        • Konstanze

          Das hoffe ich auch für dich! Übertreib es nicht und passt gut auf deine Sehnen auf – auch wenn sich deine Familie bestimmt über die Körbchen freuen wird! 🙂

          Jupp, die Gattin ist verstorben, die Gerüchteküche brodelt und es gibt viele, viele Fragen rund um diesen Todesfall. 😀

  10. Ich mache es mir jetzt auch gemütlich (offenbar brauche ich immer ein wenig Vorbereitungszeit, bis es losgehen kann 😉 Viel Spaß beim Lesen!

    Wie gefällt dir der Häschentag? Ich habe 3x so viele Wassereier wie alle anderen und fange fast nichts anderes 😉

    • Konstanze

      Solange die Anlaufzeit dann auch in Lesezeit mündet, passt es ja. 🙂

      Ich mag den neuen Häschentag! Ich finde es nett, dass wir nun mehrere Tage haben, um Eier zu sammeln und Sachen zu basteln. Aber ich lasse mich gerade von all den Kirschblütenblättern ablenken, weil ich die Dinge, die man daraus machen kann, so vie hübscher finde. 😀

      • Ich habe angefangen zu lesen – wenn ich nach gestern gehe, läuft es bei mir letztlich eher auf 20:30-21:30/22:00 hinaus, aber das ist ja auch okay.

        Die Kirschblütenmöbel finde ich auch sehr hübsch, allerdings habe ich dafür noch keine Anleitungen. Bekommt man die einfach irgendwann zufällig?

        • Konstanze

          Die Kirschblüten-Anleitungen, die ich bislang bekomen habe, habe ich aus Ballons, die ich abgeschossen habe. Zwischen all den Häschentag-Ballons gibt es ein paar, die nicht mehrfarbig sind und da waren die Anleitungen drin.

          • Hach, ob es die auch nur im April gibt? Dann müsste ich mich ja ranhalten, die auch zu bekommen. Ich werde immer sehr strafend angesehen, wenn ich mit der Switch statt mit meiner Tochter spiele *lach*

          • Konstanze

            Die Kirschblüten gibt es nicht so lange – ein oder zwei Wochen, aber nicht den gesamten Monat über. Hm … vielleicht solltest du deiner Tocher beibringen, wie man Animal Crossing spielt und ihr ein nettes kleines Häuschen auf deiner Insel einrichten. ;D

  11. Ach verflixt, dieser Zeitdruck *lach* Es war wirklich keine gute Entscheidung, das Spiel in der Überarbeitungsphase der BA-Arbeit anzufangen! Ich hatte irgendwie die trügerische Hoffnung, dass man dafür nur 10 Minuten am Tag braucht 😉

    Oh, früher oder später mache ich das bestimmt. Mein Hauptplan ist noch, sie über Playmobil auf Sims vorzubereiten (man macht ja offensichtlich fast dasselbe).

    Agatha Christies Figuren mag ich übrigens auch sehr. Sie schafft es, sie mit wenigen Worten distinkt erscheinen zu lassen.

    • Konstanze

      In den ersten Tagen und rund um die Feiertage gibt es wirklich viel in dem Spiel zu tun. *g* Langfristig kann man es wirklich gut hier und da ein paar Minuten spielen, aber am Anfang gibt es so viel zu entdecken und nur noch eben eine Mini-Aufgabe zu erfüllen oder ein Insekt zu fangen … 😉

      An Stelle deiner Tochter würde ich Playmobil und Sims (die finde ich tödlich langweilig) zugunsten von „Animal Crossing“ liegen lassen. 😀

      • Im Moment gibt es wirklich viel zu tun. Morgen wird, glaube ich, mein Rathaus errichtet. Und ich habe inzwischen immerhin eine Kirschblüten-Anleitung bekommen. Hoffentlich finde ich noch ein paar…

        Ich spiele gerne Sims, weil man so frei spielen kann, aber ich mache auch gerne etwas nebenbei – früher habe ich immer meine Fernuni-Unterlagen dazu bearbeitet, das war toll *g*

        • Konstanze

          Für die Anleitungen drücke ich die Daumen – und mit dem richtigen Servicecenter kommen dann auch noch ein paar nette Neuerungen. 🙂

          Ich mag die Optik nicht und wusste nie etwas mit den Sims anzufangen, wobei ich schon sehe, dass da inzwischen deutlich mehr möglich ist als früher – vor allem, wenn es um die Gebäude geht, aber es reizt mich einfach nicht.

          • Ja, meine Kommiitonin hat ihr Servicecenter heute schon bekommen und ein paar Teaser geschickt *g* Ich freu mich schon.

            Ich habe schon Sims 1 gespielt, eine meiner liebsten Erweiterungen ist bis heute „Hokus Pokus“. Ich spiele so gerne die ganzen verrückten Wesen, Hexen, Vampire, Geister und Aliens, und dazwischen ganz normale Haushalte, von denen jeder so seine eigene Hintergrundgeschichte hat. Aber ich kann verstehen, dass es Geschmackssache ist. Den aktuellen 4. Teil habe ich mir erst gekauft, als er schon drei Jahre draußen war, weil er mich anfangs einfach gar nicht interessiert hat. Jetzt, mit allen erschienen Erweiterungen, macht er mir aber Spaß.

  12. Hm, Pizza wär auch mal was. Ich befürchte, ich muss heute passen. War gerade noch in einem Skype-Treffen mit Freundinnen und währenddessen hat meine Nichte angerufen, die ich jetzt mal zurückrufen muss. Mal sehen, wann ich dann zu Hörbuch und Häkelzeug greifen kann.

    • Konstanze

      Nachdem wir endlich eine Pizzeria haben, deren Lieferpizzen okay sind, wollen wir nicht, dass sie auch noch schließt. 😉

      Dann wünsche ich dir ein angenehmes Telefonat und später noch eine entspannte Hörbuch- und Häkelrunde. 🙂

  13. Wir planen Pizza auch für nächste Woche, aber jetzt bin ich versucht, nach Optionen bei der Pizzeria am nächsten Platz zu suchen statt sie selbst herzustellen 😉

    „The Goblin Emperor“ habe ich auch und die ersten Seiten auch schon mal angelesen. Die waren ganz schön, aber ich brauche eine bestimme Leselaune dafür.

    • Konstanze

      Selbstgemachte Pizza war bei uns in den vergangenen Wochen schwierig, da es wirklich kein Mehl zu kaufen gab. Jetzt habe ich zwar ein Kilo wieder im Haus, spare es mir aber für andere Gerichte auf. *g* Außerdem ist die Situation bei den Pizzerien hier im Viertel wirklich traurig, da müssen wir die eine, deren Pizza essbar ist, wenigstens ab und an unterstützen. 😉

      Ich hatte das Buch schon mal in der Übersetzung aus der Bibliothek als spontane Ausleihe und mochte es so gern, dass ich dann das Original für mich auf den Wunschzettel gesetzt hatte. Jetzt scheint mir der richtige Zeitpunkt für ein erneutes Lesen gekommen zu sein – ich bin auf jeden Fall in der Stimmung für den Protagonisten. 🙂

      • Ach je, Mehl haben wir zum Glück ganz gut bekommen, auch verschiedene Sorten, dafür gibt es hier einfach keine Hefe. Gut, dass wir Pizza mit Quark-Öl-Teig machen, aber es ist trotzdem irgendwie verstörend, nicht zu bekommen, was man kaufen will.

        Ich werde nach dem Katzenkapitel auch nochmal zur Switch greifen, da liegt noch ein Meilenticket bereit…

        • Konstanze

          Ich habe zum Glück noch genügend Trockenhefe auf Vorrat. Aber es ist wirklich seltsam, wenn diese Sicherheit, dass man das Notwendigste jederzeit bekommen kann, auf einmal schwindet.

          Dann viel Spaß auf der Meileninsel! 🙂

  14. So, heute bin ich wieder pünktlich mit dabei. Mir fehlt noch einiges bei den Osterhäkeleien, daher werde ich wieder zu Hörbuch und Häkelzeug greifen, da ich die Geschenke gern am Montag wegschicken würde.
    „The Goblin Emperor“ hatte ich vor einer Weile mal auf meiner Leseliste, aber irgendwie hat mich der Roman dann doch nicht so gereizt. Vielleicht sollte ich ihn doch wieder mit draufsetzen.

    • Konstanze

      Dann wünsche ich dir viel Freude mit Hörbuch und Häkelzeug und dass deine Sehnen und Gelenke den Endspurt gut mitmachen. 🙂

      „The Goblin King“ hat schon eine sehr eigene Erzählweise. Es ist recht ruhig und langsam erzählt, dreht sich viel um Politik und wie der Protagonist Maia lernen muss Kaiser zu sein, obwohl er so gar nicht auf diese Rolle vorbereitet wurde und aufgrund der Herkunft seiner Mutter von den meisten seiner Untertanen als minderwertig angesehen wird. Ich mag Maia sehr, sehr gern und durch seine Perspektive finde ich auch all die politischen Elemente, die ich sonst vermutlich nicht so reizvoll fände, wirklich faszinierend und berührend zu lesen. Vielleicht sollest du dir mal eine Leseprobe davon anschauen.

      • Ich glaub, ich hab damals sogar die Leseprobe gelesen, weiß aber nicht mehr, was mir daran nicht gefallen hat (oder ob ich aus ganz anderen Gründen das Buch von der Liste genommen habe). Vielleicht muss ich noch mal reinlesen. Was mich massiv irritiert (aber daran gewöhnt man sich ja hoffentlich) ist der Name Maia für einen Mann.

        Ich habe jetzt auf jeden Fall drei von vier Körbchen fertig – hurra! Da werde ich am Wochenende gar nicht mehr so viel damit beschäftigt sein wie gedacht.

        • Konstanze

          Den Namen finde ich auch irritierend, aber man gewöhnt sich daran.

          Gratuliere! Dann hast du ja am Wochenende wirklich nicht mehr so viel Häkelarbeit vor dir – wenn du nicht gleich das nächste Projekt beginnst. 😉

  15. Du erinnerst mich daran, dass ich „The Goblin Emperor“ auch noch auf dem SuB habe…
    Aber erst „Death & Desire“ von Deborah Wilde fertiglesen und dann „Tangled Truths“ von Lindsay Buroker. Und und und…

    • Konstanze

      Ich habe eine „Reread-Liste“, auf der ich all die Titel notiere, bei denen ich denke, dass ich sie bald mal wieder lesen mag und versuche gerade eine gute Mischung aus „neu“, „vertrauter Autor, aber neues Buch“ und „Reread“ zu finden. Aber grundsätzlich ist es bei mir auch so, dass ich immer soooooo viele Bücher im Kopf habe, die ich als nächstes lesen will …

  16. Ich schreibe meine Animal Crossing-Frage einfach mal hierhin 😉 Ihr habt oder bekommt doch zwei Switch in einem Haushalt – weißt du, wie nah man beieinander sein muss, um im lokalen Modus andere Inseln zu besuchen? Ich möchte mit meiner Kommilitonin Früchte tauschen und wir überlegen, ob wir das in der Kontaktsperre hinbekommen könnten *lach*

    • Konstanze

      Mein Mann, der da ja der Experte ist, sagt, dass man maximal zehn Meter auseinander sein sollte und kein Wände dazwischen sein sollten. Ich würde sagen, dass das auch trotz Kontaktsperre möglich sein sollte … 🙂

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