Herbstlesen im Oktober (Sa., 26. Oktober)

Ich habe gerade mal wieder einen Anfall von „wie schnell die Zeit vergeht“, denn heute bricht schon das letzte Herbstlesen-Wochenende an und ich habe das Gefühl, der Oktober ist einfach so vorbeigeflogen. Immerhin habe ich mir in der vergangenen Woche sehr viele Lesestunden gönnen können (auch in den Bewusstsein, dass die kommende Woche mit all den vielen Terminen mir nicht viel Freizeit bringen wird). Es ging also nicht nur am Freitag weiter mit dem Deborah-Crombie-Lesen mit Sayuri, sondern ich habe auch den erste Band der Beaumont-and-Beasley-Reihe, „The Spellcoats“, ungefähr die Hälfte von „Poor Economics“ und ein paar Kapitel in „The Boneyard“ gelesen, sowie „Brief Cases“ beendet und „A Thousand Beginnings and Endings“ (erneut) angefangen. Mit der Anthologie mache ich auch gleich weiter, bevor es für uns wieder losgeht, weil wir für heute Vormittag eine Frühstücksverabredung mit der ehemaligen Nachbarin haben.

Update 8:45 Uhr

Nicht gerade das beste Cover, um es im Halbdunkeln zu fotografieren …

Die Kurzgeschichte „Olivia’s Table“ von Alyssa Wong hat mir sehr gut gefallen (ich muss mal schauen, was die Autorin noch so geschrieben hat). In der Geschichte wird das chinesische Yu Lan (Hungry Ghost Festival – keine Ahnung, wie das auf Deutsch genannt wird) aufgegriffen, wobei Olivia eine chinesische Amerikanerin ist, die nach dem Tod ihrer Mutter deren Rolle als „Exorzistin“ übernimmt und in einer alten Minenstadt für die Geister ein Festmahl ausrichtet. Während das örtliche Hotel Olivia als Exorzistin engagiert hat, geht es ihr darum die Vorfahren zu ehren, sie auch nach dem Tod noch mit gutem Essen glücklich zu machen und wenn das dazu führt, dass sie Ruhe und Frieden finden, dann ist es gut so. Ich mochte die Geschichte sehr, weil es nicht nur schön diese chinesische Tradition beschreibt, sondern auch Olivias eigenen Weg, um mit dem Tod ihrer Mutter fertig zu werden, und ihre Suche nach einen Platz im Leben.

Jetzt muss ich mich aber so langsam umziehen, damit wir uns pünktlich auf den Weg machen können. Ich melde mich nach der Frühstücksverabredung wieder hier und wünsche euch bis dahin einen schönen Start ins Wochenende! 🙂

Update 14:45 Uhr

Uff, das war heute eine gründliche Frühstücksverabredung mit sehr lästigen Straßenbahnfahrten (dank Sperrung des Hauptbahnhofes hat sich sehr viel Verkehr auf die Straßenbahn verlagert, die wir quer durch die Stadt nehmen müssen) und sehr intensiven und lustigen Gesprächen. Unter anderem haben wir uns über Filme unterhalten, die anscheinend nur ich kenne … Ich gebe zu, dass weder „Die Indianer von Cleveland“, noch „Flammender Sommer“ besondere Kunstwerke oder besonders erinnerungswürdig sind, aber dass weder unsere ehemalige Nachbarin, noch mein Mann diese Filme je gesehen haben, irritiert mich. Das ist ein bisschen wie mit „Bolle“ am vergangenen Wochenende, bei den „Indianern von Cleveland“ war ich mir ebenso sicher, dass die allgemein bekannt sind wie der „Bolle“. 😉

Bevor ich mich jetzt auf dem Sofa einrolle und zum Buch greife, drehe ich erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und kümmere mich um den heute Morgen nicht beendeten Abwasch.

Update 19:00 Uhr

Statt mich direkt nach der Kommentarrunde auf meinen restlichen Abwasch zu stürzen, habe ich mich natürlich vom Internet ablenken lassen und mich intensiv mit einem Artikel über Giulia Tofana beschäftigt – eine Frau, die in der Renaissance über 600 Frauen dabei half, ihre Männer zu vergiften. Ich muss gestehen, ich würde sehr gern mal eine gut geschriebene Biografie über diese Frau lesen, aber da es die nicht zu geben scheint, muss ich mich wohl mit einem englischen Sachbuch über Giftmorde („The Royal Art of Poison“ von Eleanor Herman) begnügen, über das ich bei meiner Suche gestolpert bin und das ich auf meinen Merkzettel gesetzt habe. 😀 Und da ich schon bei meinem Merkzettel war und seit Wochen im Hinterkopf habe, dass ich noch ausprobieren wollte, ob ich meinen Vater in diesem Jahr von „doppelten Geschenken“ abhalten kann, in dem ich für ihn einen Extra-Wunschzettel, habe ich das auch gleich erledigt. Irgendwie erschüttert es mich immer wieder, dass der Mensch, der mir in den 90ern bei jedem PC-Problem zur Seite stand, heutzutage mit den alltäglichsten Dingen im Internet vollkommen überfordert ist (obwohl er das natürlich nicht so sieht und ich deshalb sehr vorsichtig sein muss, wenn ich mich mit ihm darüber unterhalte, warum etwas wohl noch hinhaute).

Irgendwann habe ich mich dann aber doch vom Laptop gelöst (nachdem ich noch eben spontan zwei Hörbücher gekauft und den Download gestartet hatte, obwohl ich gerade so gut wie keine Hörbücher höre,) und mich auf den Abwasch und danach in die Dusche gestürzt. Kochwäsche habe ich auch noch angeworfen und das Abendessen soweit vorbereitet, dass ich nur noch Nudeln kochen und die Sauce aufwärmen muss. Dann wollte ich eigentlich gemütlich mit Tee, Apfel (wir testen gerade jede Woche eine andere aktuelle Apfelsorte, was erstaunlich spannend ist, weil die so unterschiedlich schmecken) und Buch auf dem Sofa versumpfen, aber irgendwie gab es schon wieder Kommentare zu beantworten. *g* Jetzt werde ich aber die Zeit bis zum Kochen nutzen und wirklich meine Nase in meinen Roman stecken. Da ich wieder einen spontanen Anfall von Cozy-Lust habe, aber euch nicht schon wieder einen Agatha Christie zumuten will, habe ich mich für den vierten (?) Her-Royal-Spyness-Band „Royal Blood“ entschieden. Ich habe von der Reihe noch mehrere Bände auf dem SuB und es gibt noch diverse Fortsetzungen, die ich noch nicht besorgt habe, so dass ich da nicht befürchten muss, dass mir der Nachschub in den nächsten Jahren ausgeht. 😉

Update 22 Uhr

Brötchenteig … der wegen der darin befindlichen Haferlocken so klumpig aussieht. *g*

Wenn man bis 20 Uhr Kommentare schreibt, schiebt sich das Abendessen irgendwie ein bisschen nach hinten. Und wenn man dann noch während des Kochens feststellt, dass die einkaufende Person heute vergessen hat Knäcke für mein Frühstück zu besorgen, dann wird es notwendig noch eben einen Teig für „Übernachtbrötchen“ anzusetzen. Das Rezept habe ich vor einigen Wochen irgendwo gefunden und für den „Notfall“ notiert, hätte aber nicht gedacht, dass ich es so schnell einmal ausprobieren würde. Aber Mehl, Haferflocken, Wasser und Trockenhefe habe ich nun mal immer im Haus und wenn die Brötchen morgen was werden, dann wäre das ziemlich cool.

Linsen-Bolognese ist auch nicht gerade das fotogenste Essen. 😉

Nach dem Abendessen habe ich dann noch meine tägliche Runde „Animal Crossing“ absolviert – so langsam geht es auch in dem Spiel in Richtung Halloween, was bedeutet, dass meine Nachbarin mich mal wieder darüber aufgeklärt hat, was ich am 31. zu tun habe. 😉

Uuuund dann habe ich es doch noch geschafft endlich meinen Roman aufzuschlagen! Georgie hat nach den Ereignissen im vergangenen Band kein neues Engagement gehabt (nachdem ihre Idee eines Begleitservices für Theaterbesuche diverse Herren auf vollkommen absurde Ideen gebracht hatte – sehr seltsam! :D). Es ist nebelig und kalt in London und Georgie fühlt sich ziemlich einsam im Stadthaus ihrer Familie. Trotzdem ist die Aussicht darauf, dass ihr Bruder mit seiner Frau (die zu erwarten scheint, dass Georgie das Haus vorbereitet) sich in den nächsten Wochen dort einquartieren, noch unangenehmer für Georgie als die Einsamkeit. Außerdem fürchtet sie sich ein bisschen davor, dass Queen Mary wieder einen Auftrag für sie geplant hat, der ihr Leben aufregender machen wird, als ihr lieb ist (und als sie sich finanziell leisten kann). Stellenweise wird Georgie schon sehr naiv dargestellt, aber grundsätzlich mag ich die Krimis sehr gern, finde sie amüsant und bin neugierig auf den Fall. Es gibt eindeutig schlechtere Cozies. 🙂

Update 23:50 Uhr

Auch wenn ich mich wiederhole: Wo ist der Tag hin? Seit dem letzten Update habe ich noch ein bisschen gelesen und ein bisschen kommentiert und nun hüpfe ich am Besten ins Bett, bevor ich wieder etwas finde, dass die nächsten Stunden frisst. 😉 Ich hoffe, ihr habt eine gute Nacht! Bis morgen! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Sunny
Natira
Ina
Anette
JED

41 Kommentare

    • Lustigerweise habe ich bei dir eher das Gefühl, ich könnte dir sagen, wohin dein Oktober verschwunden ist (also wenn ich nach den Reise- und Arbeitsberichten von dir gehe), Neyasha. 😀

      Ich hoffe, du hattest ein wunderbares und gemütliches Brunchtreffen in netter Gesellschaft! 🙂

      • Haha, ja, da hast du recht. Zum Glück wird der November (abgesehen vom Rumgewerkel im Schlafzimmer) ruhiger – vielleicht vergeht der dann auch etwas langsamer.

        Das mit den Straßenbahnen klingt nervig. Von der Hauptbahnhof-Sperre habe ich letzte Woche gelesen und bin froh, dass die zu dem Zeitpunkt noch nicht war …
        Ich muss übrigens gestehen, dass ich von „Die Indianer von Cleveland“ und „Flammender Sommer“ auch noch nie gehört habe.

        • Dann drücke ich (weiterhin) die Daumen, dass bei deinem Schlafzimmer-Rumwerkeln alles reibungslos und gut klappt, damit du nebenbei noch schön viel freie Zeit für dich hast. 🙂

          Das war auch wirklich heftig heute. Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich einen Teil der Strecke mit der U-Bahn zurückgelegt. Aber mein Mann hat sich erst daran erinnert, als wir schon in die Bahn eingestiegen waren und ich hatte in der vergangenen Woche gar nichts von der Sperrung mitbekommen. Ursprünglich sollte sie bis 9:30 Uhr gehen, aber natürlich wurde sie erst am späten Nachmittag aufgehoben. (Solche Sachen sind der Grund, wieso ich inzwischen die örtliche Polizei auf Twitter verfolge. *g*)

          Ich weiß auch nicht, ob man heutzutage diese Filme noch für sich entdecken kann, ohne mit der einen oder anderen Figur Probleme zu haben. Aber damals fand ich sie toll und erinnere mich deshalb auch heute noch sehr gern daran. *g*

          • Ja, solche Sperren sind echt nervig, umso mehr, wenn sie nicht ordentlich angekündigt werden.
            In Wien wird an einer neuen U-Bahn-Linie gebaut, was auch die Streckenführung der U-Bahn, mit der ich immer in die Arbeit fahre, ändern wird. Inzwischen habe ich mitbekommen, dass sie von Mitte 2020 bis Ende 2021 für die Bauarbeiten teilweise gesperrt sein wird (natürlich auf dem Streckenabschnitt, der mich betrifft) und später dann so geändert wird, dass ich damit nicht mehr in die Arbeit komme. Ich versuche, noch nicht zu sehr daran zu denken, aber ab Mitte 2020 wird das also alles ziemlich mühsam.

          • Das mit dem Bahnhof war dieses Mal wirklich nicht gut angekündigt und natürlich lagen sie auch mit ihrer Zeiteinschätzung wieder vollkommen daneben, weil sie sieben Stunden länger die Sperrung aufrecht erhalten mussten als geplant.

            Solche großen Umbaumaßnahmen sind immer sehr lästig und ich drücke kräftig die Daumen, dass es für dich während der Bauarbeiten nicht so schlimm wird und sich danach doch wieder ein guter und nicht zu zeitfressender Weg in die Arbeit ergibt!

    • Fein, Sunny, ich freu mich darüber! 🙂 Und ja, die Verabredung war sehr schön, allerdings klingeln mir jetzt von all dem Geschwatze ein bisschen die Ohren. *g*

    • Danke, Natira, das haben wir getan! 🙂

      Und ja, hattest du! Ich hatte das Buch sogar schon angefangen, musste dann aber feststellen, dass ich es dir eh nicht mitbringen könnte und habe es dann auf eine Phase geschoben, in der ich mehr Ruhe dafür habe. Den Erzählton am Anfang mochte ich schon mal!

      • Im Gegensatz zu „Bolle“ sagt mir jedenfalls „Die Indianer von Cleveland“ etwas – Charlie Sheen und Baseballmannschaft, glaube ich, aber konkrete Erinnerungen an den Film habe ich nicht. Bei „Flammender Sommer“ muss ich allerdings wieder passen.

        „The Ghost Bride“ passt zum erwähnten Thema, generell zum spooky Oktober. 😉

        • Ha! Immerhin etwas, Natira! *g* Und „Flammender Sommer“ kennt wirklich so gut wie keiner. Das war ein Film mit Don Johnson und Melanie Griffith – so ein Südstaaten-Familien-Drama. 😀

          Ich habe nebenbei noch „The Boneyard“ als Spooky-Oktober-Buch, vielleicht passt es mit „The Ghost Bride“ im November. Da habe ich hoffentlich wieder ein bisschen mehr Luft als in diesem Monat, auch wenn ich da zwei arbeitsintensivere Aufträge habe … also irgendwie passen solche Bücher ja auch noch im Dezember, oder? 😀

          • „also irgendwie passen solche Bücher ja auch noch im Dezember, oder? “
            Bestimmt! 😀

            Ich wollte nach meinem Monsterkuchenstückteil ja eigentlich auch direkt ins Wohnzimmern und mit dem Puzzle weitermachen, bin dann aber auch bei den Kommentaren hängen geblieben und habe dann noch ein wenig Twitter gecheckt. Entspannte Herbstlese- und/oder Lesesonntagstätigkeit eben, so, wie e sich gehört.

            Die Äpfel kommen mit der Box? War noch mal Schwarzkohl im Angebot?

          • Solche Sachen sind der Grund dafür, dass meine „demnächst lesen“-Bücherstapel immer so extreme Ausmaße annehmen. *g*

            Das Monsterkuchenstück sah übrigens gut aus. War es der selbe Kuchen, den wir hatten? Wenn ja, dann war der verflixt lecker! 🙂

            Und ja, entspannt ist der Nachmittag so, aber ich bin trotzdem immer etwas irritiert, wenn die Stunden so dahinfliegen und ich keine einzige Seite gelesen habe! Keine einzige … 😉

            Jupp, die Äpfel kommen mit der Gemüsebox. Wir testen uns vor allem durch alte Sorten, die wir noch nicht kennen, heute hatten wir allerdings schlichten (und sehr, sehr leckeren) Elstar, weil der in dieser Woche der einzige aus „eigener Ernte“ war.

            Bei dem Schwarzkohl hoffe ich darauf, dass der in der kommenden Woche noch im Angebot ist. Für die kommende Woche passte es mit all den Terminen nicht in meine Essenplanung, da brauchte ich bewährte und schnelle Gerichte und keine Experimente.

  1. Pingback: Herbstlesen 26.10.2019 – Weird Words Within

    • Ina, das klingt fantastisch! Ich wünsche dir ein wunderschönes und entspanntes Spiel- und Lesewochenende! 🙂 Wenn es bei euch heute so sonnig ist, wie bei uns gerade, dann sollte sogar die Hunderunde schön ausfallen. *g*

  2. Ich kann auch nicht fassen, dass der Oktober bald schon wieder vorbei ist.
    Überlege gerade, ob es sich jetzt noch lohnt einzusteigen. Hatte heute Morgen leider zu viel zu tun. Dir auf jeden Fall einen schönen Lesetag!

  3. Hallo Konstanze und die anderen Herbstleserinnen,

    ich verfolge euer Herbstlesen sonst eher still ;-), aber beim Thema „Flammender Sommer“ muss ich mich kurz einschalten. Ich mag den Film sehr und Don Johnson ist echt sexy darin. Danke für die Erinnerung, könnte die DVD mal wieder rauskramen. Der Film ist ein Remake, des Filmes mit Paul Newman, aber das weißt Du ja sicher 🙂

    Hinsichtlich Herbstlesen ..ich habe heute nachmittag den aktuellen Mercy Thompson „Ruf des Sturms“ von Patricia Briggs beendet. Hat mir wieder gut gefallen, auch wenn der Zombie-Anteil recht hoch war (Mini-Zombie-Ziegen usw.)…
    Nach dem Abendessen werde ich mich weiter meinem Krimi widmen: „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“ von Stuart Turton. Bin noch nicht sicher ob es mir gefällt, hat was von „Täglich grüßt das Murmeltier“ mit Gruselfeeling.

    Habt noch einen schönen Abend, liebe Grüße Silke

    • Herzlich Willkommen auf meinem Blog, Silke! Ich freue mich immer so sehr, wenn „stille Mitleser“ sich mal zu Wort melden! 🙂

      Ich glaube, du bist die erste Person, die „Flammender Sommer“ zuzuordnen weiß, wenn ich den Film erwähne. Und ja, dass das ein Remake ist weiß ich (eigentlich), aber da ich den Film mit Paul Newman nicht kenne, verdränge ich das gern. *g* Was Don Johnson angeht, so das – von den wenigen Filmen, die ich mit ihm kenne, – definitiv seine sexieste Rolle. Die Schmuddeligkeit von Ben Quick steht ihm! 😀

      Bei „Ruf des Sturms/Storm Cursed“ musste ich gerade erst einmal recherchieren, das ist der Band, bei dem ich darauf warte, dass im Januar die Ace-Taschenbuch-Ausgabe erscheint. Ich bin also gewarnt, dass Zombie-Ziegen vorkommen. 😉 Immerhin gut zu wissen, dass die Autorin anscheinend ihr Niveau hält, ich mag die Reihe auch sehr gern und bin froh, dass ich bei den Taschenbuchausgaben seit diesem Jahr endlich auf dem aktuellen Stand bin.

      Zu deinem Krimi habe ich mir gerade mal die Inhaltsangabe durchgelesen und das klingt wirklich sehr, sehr seltsam! Magst du dich nach dem Durchlesen noch einmal melden und erzählen, wie dir das Buch am Ende gefallen hat? Dieser Wechsel der … hm … Wirtskörpers (*g*) des Protagonisten stelle ich mir auch etwas irritierend vor.

      Ich wünsche dir auch noch einen schönen und entspannten Abend! 🙂

  4. Also „Flammender Sommer“ kenne ich nicht, ber „Indianer von Cleveland“ habe ich geliebt. ich habe sogar jahrelang ein Basecap der Indians getragen, bis es nach zu vielen Wasserlandungen beim Hochseeangeln und der extremen Sonneneinstrahlung einfach nicht mehr zu gebrauchen war. Das war noch mit dem alten Logo, was dann ja aus politischen Gründen geändert wurde.

    Was gab es denn für schöne Hörbücher? Bist du auch bei Ausible?

    • Ui, Sunny, das ist aber wirkliches Fan-tum! *g* Auf die Idee ein Logo-Basecap zu tragen, wäre ich vermutlich nicht gekommen, aber ich finde es sehr cool, dass du das gemacht hast.

      Ich habe mir von Mira Grant (Seanan McGuire) die Hörbücher „Kingdom of Needle and Bone“ und „In the Shadow of Spindrift House“ gegönnt. Beide Romane sind bei einem amerikanischen Verlag erschienen, der zwar sehr schöne, aber auch ungemein teure Ausgaben verlegt. Da ich keine Lust habe für die relativ dünnen Bücher (inklusive Porto) fast 70 Euro zu zahlen, muss ich immer schauen, ob ich die Geschichten in irgendeiner anderen Form bekomme. Zum Glück gibt es die beiden Titel auch beim deutschen Audible, obwohl es sonst bislang keine Auslandsrechte für die Veröffentlichungen gibt, wenn ich richtig informiert bin. Eigentlich würde ich ja Audible gern genauso meiden wie Amazon, aber bei solchen Hörbuchgelegenheiten werde ich dann doch wieder schwach.

  5. Hallo nochmal,

    ja da mit switchen zwischen den Körpern ist richtig irritierend 🙂 Ich hatte das Buch am Anfang als Bettlektüre, und hab paralell morgens in der Bahn was anderes gelesen, aber das geht nicht. Zumal zwischendurch nochmal in den vergangenen Tag zurückgesprungen wird. Mal sehen, wie es sich weiter entwickelt, bis jetzt ist nicht mal klar in welcher Zeit es spielt. Ich hatte zwischendurch den Gedanken, ob die wohl alle tot sind 🙂 Ich werde berichten ..

    Zu Don Johnson. Es gibt noch zwei gute Filme mit Ihm , die recht unbekannt sind: „Sommerparadies“ mit Melanie Griffith und einem super jungen Elijah Wood (vor seiner Hobbit-Zeit) und „Sweathearts Dance“ mit Susan Saradon. Man mag Don Johnson eher nur in Miami Vice kennen, aber er hatte zwischendurch auch richtig gute Rollen. Genauso wie Eric Roberts, aber das ist eine Geschichte für einen anderen Tag 😉

    Liebe Grüße Silke

    • Das klingt wirklich wie eine Geschichte, bei der man gut dabeibleiben muss, Silke. Auf der einen Seite interessant, aber auf der anderen Seite anscheinend auch ziemlich anstrengend – ich bleibe gespannt, was du am Ende dazu sagst. 🙂

      Gut zu wissen, beide Filme kenne ich bislang nicht! Lustigerweise habe ich nie „Miami Vice“ gesehen – als das damals im Fernsehen lief hatte ich noch keine Krimis für mich entdeckt, obwohl die Serie bei meinen Klassenkameraden großes Thema war. Dafür habe ich Don Johnson viele Jahre später in „Nash Bridges“ gemocht und fand die Serie an sich wunderbar entspannend.

      Was Eric Roberts angeht: Ich fürchte, es gibt Schauspieler, bei denen Filme wie „Sharktopus“ einfach den Ruf zerstören. 😉

  6. Elstar – lecker, die Apfelsorte, zu der ich regelmäßig greife. Cox Orange ist für mich eine Alternative und auf dem Erzeugermarkt in Frankfurt/M. habe ich mal die Sorte Natyra getestet, war auch in Ordnung. Aber der Elstar ist bislang mein Liebling. 🙂

    Sharktopus sagt mir auch nichts ; derzeit ist Eric Roberts hauptsächlich als Master im Doctor-Who-Film in meinem Gedächtnis. 😉

    • Der hat heute auch richtig, richtig gut geschmackt und sah aus wie ein klassischer Schneewittchen-Apfel. 😀 Ansonsten mochten wir noch den Delbarestivale und den Santana sehr – ich schaue einfach nur, was ich nicht kenne und was von dem Hof direkt angebaut wird. Natyra habe ich auch noch nie probiert, mal schauen, ob es den noch irgendwann mal im Angebot gibt.

      Du kennst ja die Vorliebe meines Mannes für eher … weniger qualitative Monsterfilme, das sorgt dafür, dass ich regelmäßig Filme mitverfolgen darf, die ich freiwillig nicht gesehen hätte. 😉

      • Leider nein! Offenbar komme ich immer zu den falschen Zeiten zu den Bäcker, denn weder den Dinkel-Apfel- noch den Dinkel-Kirsch-Kuchen habe ich die letzten Male gesehen. Es ist ein Stück von einem – sowieso schon recht großen – Zitronenrührkuchen, der auch zwei Tage im Kühlschrank übersteht und saftig bleibt – und dass die Dame dann auch noch so dick geschnitten hat. 🙂
        Delbarestivale und Santana kenne ich überhaupt nicht. Viell. sollte ich doch mal in den Hofland-Laden rein schauen, der soooo weit ja nicht von mir weg ist, nur leider nicht nach meinem Arbeitsschluss auf hat.

        • Dann brauchst du wohl dringend wieder Urlaub, Natira, damit es mit dir und dem Bäcker klappt! 😉 Und saftiger Zitronenrührkuchen klingt doch auch fantastisch! 🙂

          So ging es uns auch, weshalb wir überhaupt mit dem „Apfel-Testing“ angefangen haben. Nicht alle alten Sorten liegen uns, manche finden wir zu mehlig und bei einer war die natürlich Wachsschicht so ausgeprägt, das es schon fast unangenehm beim Essen war.

          Klappt es mit dem Hofladen vielleicht mal in der Mittagspause?

  7. Also „Animal Crossing“ bist du aber wirklich schon lange treu.

    Ich finde dein Essen sieht durchaus fotogen aus. Und du hast wenigstens noch dran gedacht zu fotografieren, bevor du drin rumgestochen hast. 🙂

    • Ja, das Spiel spiele ich wirklich lange. Diese Version spiele seit 6,5 Jahren so gut wie jeden Tag und „Animal Crossing“ an sich spiele seit ca. 16 Jahren – damals habe ich mir einen GameCube mit dem Spiel geholt. *g* Wenn ich an einem Tag nicht so viel Zeit habe, dann bin ich aber auch innerhalb von 10 Minuten damit durch, weil ich nur eben Blumen gieße und die Nachbarn begrüße.

      Danke! 😀 Ich konnte mir heute sogar den hübscheren Teller zum Fotografieren aussuchen, da ich ausnahmsweise serviert habe. *g*

  8. .. Übrigens habe ich gesehen, dass die Autorin von „The Ghost Bride“ ein weiteres Buch veröffentlich hat. Und weil mir das erste von ihr gut gefallen hat, habe ich bei dem aktuellen ebook-Angebot von 0,99 EUR zugegriffen. 🙂

    • Du meinst nicht zufällig „The Night Tiger“?

      *geht den überfüllten eReader verstecken, nachdem sie schon wieder einen Spontankauf getätigt hat*

      • Genau das – und bei dem Preis finde ich, kann man durchaus zugreifen. Der Klappentext klang für mich wieder gut und die bislang existierenden Meinungen zu „The Night Tiger“ sind auch wieder positiv – und ich mochte ihren Erstling. 🙂

        • Jaha, kann man. Dummerweise habe ich in den letzten Monaten relativ viel spontane „für den Preis kann man zugreifen“-Käufe getätigt und nun lasse ich den eReader links liegen, weil ich von dem eSuB erschlagen werde. *g*

Schreibe einen Kommentar zu Konstanze Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.