Herbstlesen im Oktober (So., 27. Oktober)

Da für den 31. kaum einer Zeit und Interesse angemeldet hat (was bei einem Wochentag mehr als verständlich ist), ist heute also schon der letzte Tag des Herbstlesens 2019. Ich freu mich sehr darüber, dass wir noch einen gemeinsam Sonntag miteinander verbringen können (und verweise vorsichtshalber schon mal auf den Lese-Sonntag am 17. November). Bevor ich noch mehr Sätze mit eingeschobenen Klammerbemerkungen produziere, schiebe ich die gestern angesetzten Brötchen in den Ofen und greife ich dann erst einmal zu meiner Anthologie und schaue, was die nächste Kurzgeschichte mir zu bieten hat. 😉

Update 10:00 Uhr

Die Brötchen sind fertig (wenn sie schmecken, mache ich das nächste Mal nur die Hälfte des Teigs und nehme deutlich weniger Hitze als im Rezept steht), der Abwasch erledigt, die Wäsche von gestern Abend weggeräumt und meine erste Kurzgeschichte des Tages habe ich auch gelesen. Lori M. Lee greift in „Steel Skin“ eine Geschichte der Hmong („The Woman and the Tiger“) auf und erzählt eine SF-Handlung, in der die fünfzehnjährige Protagonistin Yer vor einem Jahr bei einem Aufstand der Androiden ihre Mutter verloren hat. Ihr Vater ist seitdem nicht mehr der Selbe, er ist verschlossen, antriebslos und abweisend, obwohl Yer ihn nun mehr den je benötigt. Richtig unheimlich wird es, als er nach einer Reise zurückkommt und sich noch weniger als zuvor um Yer kümmert, bis in ihr der Verdacht aufkommt, dass die Person, mit der sie zusammenlebt, nicht mehr ihr Vater ist … Ich mochte die Geschichte sehr, sie ist voller Wut und Trauer, Freundschaft und Vertrauen und präsentiert ein wirklich überraschendes und cooles Ende. 🙂

Nach dem Lesen der Geschichte habe ich die Tatsache genutzt, dass mein Mann heute länger geschlafen hat und mir Musik angemacht und zu meinem Strickzeug gegriffen. Das Tuch habe ich schon vor einer Weile angefangen, hatte aber in letzter Zeit keine Gelegenheit für „Stricken mit ein bisschen mehr Denken als sonst“ und stattdessen in der Regel eher zu den Socken gegriffen, die ich aktuell für meinen Mann stricke. Wenn mein Mann mit seinem Frühstück fertig ist, werden wir wohl erst einmal eine Runde zusammen puzzeln. Den Hellboy hatten wir in der vergangenen Woche beendet und nun haben wir uns als nächstes unser letztes (noch eingeschweißtes) Elzupp! vorgenommen. Da es heute draußen sehr dunkel ist und bestimmt bald wie aus Eimern schütten wird (mein Mittleid gilt den armen Läufern, die heute beim Frankfurt Marathon starten), wird es heute etwas anstrengend für die Augen. Aber wir denken, dass das schon klappt wenn wir einfach vormittags und nachmittags eine Puzzle-Runde einlegen – das bietet mir dann auch die Gelegenheit zu einer relativ normalen Zeit (also für mich) zu frühstücken. 😉

Update 13:00 Uhr

Ich bin wirklich froh, dass ich heute Vormittag gar nicht versucht habe zu Lesen, denn wie immer an Marathon- (oder Triathlon-)Tagen ist es sehr, sehr laut im Viertel inklusive Trillerpfeifen und Kuhglocken, Hubschraubern und Vorausfahrzeugen mit Megafon-Durchsagen. Immerhin ist heute die Spitze der Läufer schon um 11 Uhr an unserer Kreuzung vorbeigezogen und gerade meldete die Polizei über Twitter, dass sie einen Teil der Innenstadt schon wieder für den Verkehr freigibt, also sollte sich die Veranstaltung heute wohl nicht so lang hinziehen.

Was das Puzzle angeht, so wird es dieses Mal besonders spannend, denn wir puzzeln nicht einen Teil der Szene, der auf dem Bild nicht abgebildet ist, wie das sonst bei den Elzzups! der Fall war, sondern wir puzzeln die gleiche Veranstaltung – allerdings 2000 Jahre in der Zukunft. Bislang haben wir gerade mal den Rand gelegt und überall auf dem Tisch Häufchen verteilt, um einen groben Überblick über das Puzzle zu bekommen. Momentan habe ich das Gefühl, wir hätten die Puzzlematte gar nicht rausholen müssen, weil wir mit all den Haufen das Ganze eh nicht mal eben einrollen können, wenn wir den Tisch anderweitig nutzen wollen. *g*

Da mein Magen dann doch noch anfing zu knurren, gab es erst einmal Frühstück. Die Brötchen schmecken überraschend gut, allerdings finde ich die Konsistenz recht schwierig, da nach dem Abkühlen selbst die anfangs knusprige Kruste weich geworden ist. Mal schauen, wie sie sich in den nächsten Tagen machen – ich habe ja genug gebacken, um mich davon bis zur Wochenmitte zu ernähren … Jetzt dreh ich erst einmal eine Kommentarrunde und wärme dabei meine Fuße unter der Sofadecke.

Update 17:00 Uhr

Uff, rund um das letzte Update fing unsere Internetverbindung an zu mucken und so etwas treibt mich ja in den Wahnsinn. Für Technik – egal welcher Art – die nicht reibungslos funktioniert, habe ich so gar keine Geduld. Besonders lästig war es, dass sich dadurch die Kommentarrunde so lange hingezogen hat und ich bei den Blogspot-Blogs mehrfach meinen Namen eingeben und die „ich bin kein Roboter“-Haken setzen musste, bevor mein Kommentar überhaupt gesendet wurde. Jetzt scheint aber alles wieder okay zu sein und ich hoffe, dass es den Rest des Tages dann auch so bleibt.

Da ich mich etwas frostig fühlte und meine (seit Wochen ein winziges Bisschen am Morgen vorhandenen) Halsschmerzen heute einfach nicht verschwinden wollen, bin ich nach der Kommentarrunde auf dem Sofa geblieben und habe mit meinem Mann „Gefangen bei den Pharaonen“ von H.P. Lovecraft (gelesen von David Nathan) gehört. Dazu habe ich weiter an meinem Tuch gestrickt, bis ich genügend Fläche hatte, um mir das Muster richtig anzuschauen. Dann habe ich beschlossen, dass meine Wolle viel zu fein für dieses Muster ist und alles wieder aufgeribbelt. Etwas ärgerlich, aber ich ribbel lieber jetzt auf, als dass ich später mit einem Tuch rumlaufe, das mir nicht gefällt. Dummerweise muss ich mich jetzt auf die Suche nach einem weiteren klarem, nicht zu verspielten Muster machen, mit dem ich den nächsten Versuch für ein Halstuch wagen kann.

Oder ich mache das Muster noch einmal, das ich schon für mein grünes Tuch verwendet habe. Das gefiel mir gut und passt auch zu der Jacke, zu der ich das schwarze Tuch machen möchte, aber auf der anderen Seite finde ich es etwas langweilig zwei gleiche Tücher zu machen. Nebenbei habe ich in der letzten Stunde weiter Kommentare beantwortet und etwas getwittert (wenn mein Mann CivVI kommen regelmäßig blöde Sprüche von ihm, die ich einfach irgendwo festhalten mag :D) und Bilder von flauschigen Katzenbäuchen zugeschickt bekommen. Drückt mir die Daumen, dass ich nicht in den nächsten Tagen krank werde, ich habe keine Lust meinen Grippe-Impftermin am Mittwoch abzusagen.

Update 20:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich spontan einen ersten Entwurf für einen „Sachbuch-Challenge“-Ankündungsbeitrag (für Anfang Dezember) geschrieben. Seitdem das Thema vor kurzem aufkam, ging es mir nicht mehr aus dem Kopf und ich hoffe, dass ich für das kommende Jahr wieder Leute finde, die mit mir gemeinsam Sachbücher lesen mögen. Vor der Veröffentlichung müsste ich aber noch ein Logo basteln. *g*

Außerdem habe ich ein bisschen an meinem aktuellen Socken gestrickt, während mein Mann (seltsame) Musik gehört hat. Neben habe ich noch ein paar Seiten in „Poor Economics“ (darüber, warum Versicherungsangebote von wirklich armen Menschen so gut wie nie angenommen werden) gelesen und gekocht (und immer wieder ein paar Puzzleteile gelegt :D) und gegessen.

Spitzkohl-Eintopf

Jetzt gibt es erst einmal wieder eine gründliche Blog- und Kommentarrunde und dann geht es mit dem Blücmchen gießen weiter.

Update 23:00 Uhr

Eigentlich wollte ich ja nach dem letzten Update „Animal Crossing“ spielen, aber bislang hat es nur zum Laden meines Speicherstands gereicht und den Rest der Zeit habe ich mit dem Lesen von Updates und dem Schreiben von Kommentaren verbracht. Irre, wie viel ihr heute (mit mir) kommuniziert habt! 😀 Damit meine Blümchen nicht über Nacht welken, werde ich für heute offline gehen, Blümchen gießen und dann ins Bett fallen.

Es war auch in diesem Jahr wieder wunderbar, mit euch gemeinsam das Herbstlesen zu verbringen. Ich mag es nicht nur, dass dieses bewusste Verbringen des Tages dafür sorgt, dass ich mir wirklich ausgiebige Erholungszeit gönne, sondern ich liebe auch den Austausch mit euch! Es ist immer spannend zu sehen, was euch beschäftigt, was ihr lest und womit ihr eure Stunden verbringt, wenn ihr es euch gutgehen lasst. Also vielen Dank fürs Mitmachen, und vielleicht treffen wir uns im kommenden Jahr ja wieder zum Herbstlesen im Oktober! 🙂

 

***

Heutige Mitleserin:

Neyasha
Ina
Sunny
Anette
Natira
Kiya
JED
Sayuri

55 Kommentare

  1. 17.11 ist notiert – aktuell steht da sonst noch nichts im Kalender und ich hoffe, dass auch nichts mehr dazwischen kommt.
    Ich hoffe, deine Brötchen schmecken gut und wünsche dir viel Freude mit der nächsten Kurzgeschichte!

    • So ist es richtig, Neyasha! 😀 Dann hoffen wir mal, dass du an dem Sonntag wirklich Zeit zum Lesen hast – nach den Schlafzimmerarbeiten brauchst du dann vermutlich auch die Erholung noch ein bisschen mehr als sonst.

      Danke! Ich bin gespannt, was das mit den Brötchen wird – mein Mann schneidet gerade das erste davon für sich auf. Die Kurzgeschichte gefiel mir gut, es ist selten der Fall, dass mich ein Ende so sehr überrascht wie hier. 🙂

  2. Pingback: Herbstlesen 27.10.2019 – Weird Words Within

  3. Guten Morgen, lass es dir schmecken. Ich habe meinen Beitrag für heute auch schon mal online gestellt.

    https://weirdwordswithin.wordpress.com/2019/10/27/herbstlesen-27-10-2019/

    Am 31. Oktober hätte ich auch nur bis Mittags Zeit gehabt, wir sind nämlich Abends bei einer Arbeitskollegin meiner Frau zur Halloween Party eingeladen. (Wir werden wohl als Spielkarten gehen – in meinem Fall eine moppelige Pic Dame 😀 )

    Am 17. November werde ich wohl gerade den Sonntag auf der Ronneburg in Hessen verbringen, aber ich werde an euch denken. 🙂 Vielleicht kann ich ein paar Fotos machen und später beisteuern.

    • Guten Morgen, Ina! 🙂 Dankeschön, aber mit dem Frühstück warte ich noch ein bisschen, heute morgen bin ich noch nicht besonders hungrig. *g*

      Der 31. ist halt ein Wochentag, da war es von Anfang an unwahrscheinlich, dass sich ein paar Leute zusammenfinden würden, aber ich wollte es nicht von Anfang an ausschließen. Die Idee mit den Kartenkostümen finde ich cool! Und eine Pik-Dame muss moppelig sein, sonst schaut sie nicht richtig aus!

      Ein Burgsonntag also für dich. *g* Ich würde mich über ein paar Fotos freuen, aber mach dir keinen Stress! 🙂

      • Um ehrlich zu sein, kam mir die Idee mit den Karten, weil wir nicht so viel Geld für Konstüme ausgeben wollten und auch nicht für Theaterschminke. Also trägt meine Frau Rot Weiß und wird die Herz-Dame. Schwarz, Rot und Weiß habe ich noch als Eulenspiegel Schminke da.
        Und ich trage eben Schwarz und Weiß und Pik im Gesicht. Dazu einfach ein bisschen Haarspray für die Haare und fertig 😀

        Wenn ichs schaffe, mache ich bestimmt Fotos 🙂 Die Veranstaltung dort – (mittelalterlicher Weihnachtsmarkt) soll wohl auch nicht so lange gehen, vielleicht bleibt dann Abends ein wenig Zeit zum Fotografieren oder Schreiben. Allerdings glaube ich, fahren wir Abends wieder ins Ruhrgebiet zurück, also mache ich vielleicht einfach am Samstag die Fotos 😀

        • Das finde ich überaus vernünftig! Einfache Kostüme können ja genauso überzeugend sein und es wäre unsinnig für so eine seltene Gelegenheit viel Geld auszugeben.

          Fein! 🙂 Auf einem mittelalterlichem Weihnachtsmarkt war ich noch nie, dabei bin ich früher regelmäßig auf Mittelaltermärkten gewesen. Das stelle ich mir auf jeden Fall sehr hübsch vor. 🙂

          • Es gibt auf jeden Fall Märkte, die wirklich ein schönes Ambiente haben. Auf der Ronneburg war ich vor Jahren mal im Sommer auf einem Markt. Zu Weihnachten auch noch nie. Da bin ich auf jeden Fall auch gespannt. 🙂

          • Ich habe mich immer gefreut, wenn sie in alten Schlössern oder Burgen stattfanden oder in richtig alten Stadtkernen. Dann passt es einfach gut und wirkt nicht wie ein seltsamer Fremdkörper am Veranstaltungsort. Ich stell mir das sehr schön vor in der kälteren Jahreszeit, wenn es früher dunkel wird und alles mit Kerzen und Fackeln erleuchtet wird. 🙂

    • Im Moment bin ich noch nicht ganz glücklich mit der Backtemperatur, wenn der Geschmack stimmt, muss ich da noch mehr experimentieren. Aber sie waren schnell gemacht und so sehr stört es mich nicht, dass die Unterseite relativ weich ist. Mal schauen, wie sie später als Frühstück funktionieren.

      Ach, verflixt! Ich weiß wirklich nicht, woran das liegt. In meinem Feedreader werden mir meine Beiträge angezeit und es gibt wirklich nichts, was ich noch tun könnte, um am Feed etwas zu ändern …

    • Guten Morgen, Anette! Zum Glück gibt es ja jeden Monat einen Lese-Sonntag, da ist es nicht ganz so schlimm, wenn wir den Halloweentag beim Herbstlesen nicht mitnehmen. 🙂

    • Dann bin ich gespannt, was für Bücher du heute wieder an-/weiterliest, Kiya! 🙂

      Es war wohl die richtige Entscheidung den 31. nicht mehr mit ins Herbstlesen zu nehmen, auch wenn ich ein bisschen gehofft hatte, dass ich noch ein paar hübsch-gruselige Bücher für das nächste Jahr entdecken könnte. *g*

      Hab einen schönen Sonntag – wir lesen uns dann später wieder. 🙂

      • Es werden wahrscheinlich nicht so wahnsinnig viele Bücher heute werden, aber ich bin schon froh, überhaupt ein bisschen teilzunehmen 🙂 Und den 31.10. finde ich eigentlich großartig als Grusel-Lesetag und vielleicht hätte ich mich auch vormittags und abends angeschlossen, aber es wäre eben wieder etwas hektisch geworden.
        Im Moment ziehen die Jahreszeiten so schnell an mir vorbei. Ich möchte wirklich gerne mal Halloween so richtig schön zelebrieren! Nächstes Jahr könnte das kleine Mädchen groß genug sein, um sie zu einer Halloweenveranstaltung mitzuschleppen *überleg*

        • Ein bisschen teilnehmen ist ja auch schon großartig, wenn man bedenkt, was du so um die Ohren hast. Aber normalerweise bleibt es bei dir trotzdem nicht bei einem Buch und das finde ich reizvoll. 😀

          Ich hatte mir eigentlich mein „Boneyard“-Buch etwas für den 31. aufgehoben, aber ich glaube, dass so ein Tag nicht wirklich etwas bringt, wenn alle nur hektisch vorbeispringen. Dann doch besser im kommenden Jahr, wenn der 31. auf den Samstag fällt (wenn ich das richtig in Erinnung habe).

          Wie lange läuft dein Studium noch? Danach wird es ja bestimmt etwas ruhiger und wenn deine Tochter auch noch etwas älter ist, dann klappt es wieder mit dem Genießen der Jahreszeiten. 🙂 (Und jetzt stelle ich mir vor, wie du ein kleines Drachenkostum bastelst. :D)

          • An sich geht das Studium noch bis Sommer, aber der hauptsächlich blöde Mist ist Ende Januar vorbei, wenn ich alles auf Anhieb bestehe. Danach nur noch Abschlussarbeit schreiben und ein weiteres Praxissemester – beides sollte eigentlich bereits freie Wochenenden und Abende bedeuten, außerdem erheblich weniger Pendelzeit und keine Prüfungsvorbereitung mehr nebenbei. Wir werden sehen – irgendwas Unerwartetes ist ja dann doch immer *lach*

            Kostüme basteln im Zweifel meine Mutter oder mein Mann, ich bin da leider völlig unbegabt. Ein Drache wäre toll! (Im Moment würde sie vermutlich als Bibi Blocksberg oder als die lausige Hexe gehen wollen…)

            Die Sachbuch-Challenge klingt fein! Solange ich tagsüber viel Input habe, habe ich erfahrungsgemäß relativ wenig freien Kopf für die tollen Sachbücher, die in meinen Regalen warten, aber ich bin trotzdem versucht, mitzumachen ^^‘

          • Ende Januar ist ja zum Glück nicht mehr so lange hin – ich drücke die Daumen, dass es mit dem Bestehen auf Anhieb klappt! 🙂 Ich bin gespannt, ob es dann bei dir wirklich ruhiger wird. 😀

            Unbegabt und kreativ ist doch die perfekte Kombination für das Basteln eines Drachenkostüms! Und du hast noch ein ganzes Jahr Zeit, um deiner Tochter beizubringen wie toll Drachen sind. *dumdidum*

            Jawoll, lass dich versuchen! 😀 Auch wenn du nicht die „geforderte“ Zahl schaffst, wie immer geht es vor allem um den Versuch und den Austausch und mehr Sachbücher könnten wir doch alle mal wieder lesen. Außerdem hast du gerade selber gesagt, dass es Ende Januar vermutlich bei dir ruhiger wird … *g*

  4. Aber hallo, dein Mann schläft länger? Ist er noch immer etwas angeschlagen?

    Ich habe auch ein schnelles Rezept für Brötchen, aber es noch nicht ausgetestet: 🙂
    750 g Dinkelvollkornmehl, 500 ml Waser, 42 g Hefe (wird wohl auch mit dem Trockenäquivalent gehen) + 2 TL Salz (Hefe in 100 ml Wasser auflösen, dann alles im Übrigen verrühren, 15 Min. gehen lassen, Brötchen formen, Körner nach Wahl, im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad ca. 15-20 min. backen, dabei in den Herd etwas Wasser in einer Tasse oder Schüssel stellen.

    Viel Spass mit dem Elzzup-Puzzle später!

    • Mein Mann hat gerade eine sehr anstrengende Phase bei der Arbeit und wie immer versucht er das mit weniger Schlaf für mehr Freizeit zu kompensieren. Nicht gerade das klügste Vorgehen, aber so ist er nun mal … *seufz*

      Das klingt auch nicht schlecht, wobei ich ja immer Pech habe, wenn ich Wasser in den heißen Ofen tun muss. Entweder springt der Behälter oder meine Bleche lassen es mich später büßen. Aber ich merke es mir mal (oder warte bis du es ausprobiert hast). 😀

      Danke! 🙂

    • Du musst dich einfach schon mal auf den nächsten Lesesonntag freuen, JED! Und die Adventszeit ist ja auch schon bald wieder und ich vermute mal, dass Ariana dann auch wieder ihr Adventslesen anbieten wird. 🙂

      • Das ist wirklich verrückt.

        Jetzt ist Herbstlesen und ich habe kaum Zeit dafür.
        Im November hätte ich Zeit, aber das IST NOCH kein Adventlesen.
        Sondern erst im Dezember, wenn bei mir beruflich wieder der Bär steppt.

        *doppelseufz*

        Das Leben ist voller Entbehrungen….

        • Liebe JED, es hindert dich doch niemand im November ein paar schöne Lese-Sonntage zu planen! Ich schaue auch vorbei, wenn es nicht der „offizielle“ Lese-Sonntag ist und freu mich dann darüber, dass du es dir gemütlich gemacht hast. (Zumindest wenn mein Feedreader dich nicht wieder mit einem Tag Verspätung anzeigt. 😉 ) Ansonsten würde ich vorschlagen, dass du dir den 17. schon ganz dick im Kalender vermerkst. 🙂

          Solche Timing-Probleme sollen uns doch nicht am Entspannen hindern!

  5. Argh, schön, wenn es draußen auch am Wochenende laut ist!

    Ich kenne diese Puzzle nicht und weiß auch nicht, ob ich sie allein spielen wollte. Habt jedenfalls viel Spaß damit! 🙂

    • Jaha, wir freuen uns immer sehr, wenn am Wochenende Veranstaltungen durchs Viertel verlaufen! Immerhin sorgte der Lärm da Draußen dafür, dass wir den telefonierenden Nachbarn nicht mehr hören konnten. Irgendwas positives muss es ja haben!

      Diese Puzzle sind schon ziemlich verzwickt, weil man halt kein Bild als Anhalt hat. Aber ich finde sie lustig und sehr befriedigend, wenn man sie erst einmal fertig hat. (Wobei ich bei unserem aktuellen nicht ganz so überzeugt vom Motiv bin, aber wir haben eine Zeitlang alle gekauft, die wir noch in die Finger bekommen konnten, weil es diese Puzzle-Varianten nur in geringer Zahl gab.)

    • Als ich das mit den Kuhglocken gelesen habe, hatte ich gleich Visionen von Läufern mit ebenjenen um den Hals. *kicher*
      Aber wieso eigentlich? Das ist doch Frankfurt und nicht Bayern. Oder ist mir da irgendein Trend entgangen?

      • Nein, keine Läufer mit Glocken um den Hälsen. *g* Das ist schon ein großer Marathon und da kommen Läufer aus der ganzen Welt hin (25 000 Starter, wenn ich dem Social-Media-Account der Polizei glauben darf) und die bringen zum Teil ja auch Familien und Fans mit. Ich weiß nicht, wer und wo damit angefangen wurde, aber ich würde der Person die Kuhglocken gern um die Ohren hauen. 😉

  6. Ein freundliches Hallo in die Runde!
    Ich hätte es nicht gedacht, bin aber tatsächlich doch noch auf den letzten Metern des Herbstlesens noch dabei 🙂
    Konstanze, Deine Brötchen sehen lecker aus! Ich habe heute überraschend gute Pancakes zum Frühstück hinbekommen (sogar ohne Ei) und bin ganz positiv überrascht von dem Rezept.
    Ansonsten plane ich die „Allein-zu-Hause“-Zeit mit ein paar Seiten im Buch und mit Kochen zu verbringen, wohin ich Dich gerne mitnehme 🙂
    Ich wünsche allen Mitlesern einen schönen Lesetag!
    https://sayuris-exile.blogspot.com/2019/10/erstes-und-letztes-herbstlesen-2019.html

    • Oh, wie schön, Sayuri, dass es doch noch geklappt hat! Bist du denn inzwischen wieder einigermaßen fit?

      Gute Pancakes ohne Ei? Da hätte ich dann gern das Rezept! Eier habe ich nur sehr selten im Haus und suche immer Alternativen.

      Viel Spaß beim Lesen und ich freu mich schon auf deine Essenfotos! 🙂

      • Euer Puzzle ist ja wirklich spannend – was für eine verrückte Idee 🙂
        Hmm, ja, das mit dem Aufribbeln ist schon ärgerlich, aber ich glaube die richtige Idee. Bei mir ist es meistens so, wenn mir etwas nicht hundertprozentig gefällt, trage ich es auch nicht.
        Ein Glück, dass die sportlichen Menschen in Eurem Viertel jetzt fertig sind und Ihr Eure Ruhe habt – genieß den Abend und schone Dich für Dich und die anstehende Mittwochs-Impfung.

        • Ich finde diese Art Puzzle auch spannend, wobei ich jetzt schon sagen, dass wir dafür sehr, sehr lange brauchen werde. *g*

          Ja, ich habe auch keine Lust mich jedes Mal beim Tragen zu ärgern oder etwas zu stricken, was ich gar nicht erst tragen mag.

          Danke, das werde ich! Ich hoffe ja nicht nur, dass das mit der Impfung klappt, sondern auch mit den anderen Arztterminen, die ich im Fall einer durchbrechenden Erkältung absagen müsste.

          • Oh-oh – eine Sachbuch-Challenge!! Das hat mich ja schon mal in Versuchung geführt. Ich lese ja aber immer nur Psycho-Sachbücher, das ist ja für die Blogleser oft nicht so spannend…
            Die Farbe der Wolle gefällt mir sehr gut – hast Du das alles heute gestrickt?
            Dein Eintopf sieht aber auch lecker aus – wenn es bei Euch so herbstlich-regnerisch ist bestimmt genau das Richtige, oder?
            Ich wünsche Dir noch einen schönen Herbstleseabend und Danke für die Organisation des Herbstlesens – alle Jahre wieder 🙂

    • Dann lass dich doch noch einmal in Versuchung führen, Sayuri. Entweder müssen wir dann da durch, dass du nur Psycho-Bücher liest, oder wir verlocken dich mal zu einer anderen Art von Sachbuch. 😉

      Das war eine Wolle, die ich vor einiger Zeit in einer Restekiste gefunden habe. Noch bin ich gespannt, ob sie für den zweiten Socken reicht. Im schlimmsten Fall muss ich beide Socken wieder aufmachen und das Ganze mit einer zweiten Farbe ergänzen. *g* Und nein, das habe ich nicht alles heute gestrickt. Ich habe einen Teil des zweiten Schafts und die Hälfte der Ferse heute geschafft.

      Der Spitzkohl-Eintopf war wirklich genau das Richtige und er ist so schön einfach zu kochen. Einfach alles in den Topf werfen und alle zehn Minuten umrühren – da bleibt genug Zeit, um im Nebenzimmer etwas zu puzzeln. 😀

      Dankeschön und es ist mir ein Vergnügen! Ich freu mich immer so, wenn ihr im Oktober alle wiederkommt und mit mir die Wochenenden verbringen mögt. 🙂

      • Na, mal sehen 🙂

        Ich wünsche Dir viel Erfolg für die gesamten Termine in der kommenden Woche und eine gute Nacht!

        Und es ist immer wieder schön, mit Dir Zeit zu verbringen <3

  7. Wow, da sind ja viele Blautöne in dem Puzzle, dass ihr fertig habt. Das war sicher schwer.
    Schade, dass du dein Strickwerk wieder aufribbeln musstest, aber es war sicher die richtige Entscheidung.

    • Wir waren auch überrascht, wie viele Blauschattierungen das waren und die Grüntöne hatten in der Regel auch einen deutlichen Blaustich. Am Ende haben wir die flächigeren Bereiche nur noch nach der Form und nicht nach der Farbe gepuzzelt. *g*

      Ich glaube auch, dass das so richtig war. Dummerweise mag die Wolle es nicht so gern, wenn man sie aufribbelt, so dass man da vorsichtig sein muss. Aber so viel Wolle ist mir dadurch nicht verloren gegangen und ich habe noch zwei Stränge davon.

  8. Ich drück die Daumen, dass die Halsschmerzen bald verschwinden und du nicht krank wirst!
    Die Brötchen schauen sehr gut aus; schade nur, dass die Kruste nicht knusprig geblieben ist.

    • Danke, Neyasha! Ich hoffe wirklich, dass ich drumherum komme, auch wenn es in den letzten Wochen eigentlich alle Leute flachgelegt hat, mit denen ich so Kontakt habe/hatte.

      Sie sind auch lecker, nur eben etwas chewy. *g*

  9. Ich schließe mich dem Daumendrücken an und habe die Merlinsocke gebeten, gleiches mit den Pfoten zu machen.

    Überlegst Du Dir ein Lochmuster ein oder etwas Verzopftes? Jedenfalls hätte ich wohl auch aufgeribbelt statt nachher das Tuch nicht zu tragen oder mich zu ärgern, dass ich nicht ein anderes Muster genommen habe – und dann das ganze Tuch wieder aufzuribbeln.

    Technik, hör mir auf, ich bin sooo ungeduldig, wenn dieser Kram nicht funktioniert, als würde mein Leben davon abhängen – was es bei Internet und Telefon natürlich nicht tut. Es gibt dann nur mehr offline-Zeit. Aber trotzdem. Aus Gründen!

    • Vielen Dank, Natira und Merlin! 🙂

      Ein Lochmuster wäre eine Möglichkeit, aber die Technik habe ich schon beim letzten Tuch genutzt und Zöpfe sind mir zu verspielt. Ich habe mal Socken gestrickt, bei denen durch das Muster eine Art Karo-Effekt entstand, das wäre noch eine Möglichkeit. Ich möchte das Tuch zu einer Jacke mit einem dezenten Karomuster tragen.

      Ich denke immer, ich habe meinen Jähzorn eigentlich in den letzten Jahrzehnten gut in den Griff bekommen und dann kommt so ein Technikproblem und ich würde am Liebsten alles nur noch gegen die Wand knallen … *g*

      • Also Karo/Rauten – oder vielleicht schräge Rippen? 🙂

        Mmmm, Spitzkohleintopf! Mir ist ja leider eine der vorhandenen zwei Porzellanschalen kaputt gegangen. Ich muss mal ernsthaft Ersatz besorgen (aber da ich noch eine habe, schiebe ich es immer wieder heraus).

        Vielleicht würde micheine Sachbuch-Challenge dazu motivieren, ein paar meiner Sachbücher vom SuB zu lesen. Da dürften noch ein paar seit der letzten Challenge liegen. 🙂

        • Ja, etwas in der Richtung, wobei ich schauen muss, dass das als Dreieckstuch funktioniert, weil ich das angenehmer für „um den Hals binden“ finde. *g*

          Farblos, aber lecker! 😀 Ich hatte von Anfang an nur eine Schale, aber da ich mit der beim Abwaschen auch vorsichtig bin, hat sich bislang jeden Einsatz überlebt. Wenn ihr was passiert, darfst du mir die Anlaufstelle für Ersatz nennen. 🙂

          Es wäre doch auf jeden Fall einen Versuch wert, findest du nicht? Ich überlege nur noch, welchen „Zielwert“ ich fürs Jahr angebe. Ich will niemanden abschrecken, aber ich finde, dass eine Grundanzahl an Büchern schon nett wäre, damit es überhaupt zum Austausch zwischen den Beteiligten kommt.

          • Hm, zumal Sachbücher ja durchaus auch Zeit brauchen können. 6 ist vielleicht für eine Challenge zu wenig … 8?

          • Die letzten Male hatten wir zehn als Zielvorgabe und das haben die meisten geschafft, aber ich habe das Gefühl, dass bei allen die Freizeit in den vergangenen fünf Jahren weniger geworden ist. Acht wäre vermutlich ein guter Kompromiss …

            (Kaum ist das Herbstlesen vorbei, ist mein Mailfach wieder der Meinung, dass du mir Spam schickst. *seufz*)

  10. Ich habe auch überhaupt keine Geduld mit der Technik. Ich könnte da manchmal echt ausrasten. Gute Besserung, drücke die Daumen, dass dein Immunsystem siegreich bleibt 🙂

    • Ich finde es ja immer beruhigend zu lesen, dass ich mit meiner überzogenen Reaktion auf Technikprobleme nicht allein dastehe. 🙂

      Danke! Das wäre wirklich gut! Es ist nie schön krank zu werden, aber das Timing wäre gerade wirklich besonders blöd.

      • Lach, eine Freundin von mir meinte auch immer, dass ich seltsame Musik höre, während wiederum meine Musik für Kolleginnen von mir nicht seltsam genug war 😉

        • Mein Mann hat in den letzten Tagen seine zwölf „Desert Sessions“-CDs gehört. Die Alben sind in den letzten 22 Jahren entstanden und wurden von Musikern aufgenommen, die sich für diese „Desert Session“ getroffen und recht spontan Musik gemacht haben. Manche Lieder sind direkt während der Aufnahme entstanden, andere innerhalb weniger Tage komponiert worden. Eine der CDs, die er heute gehört hat, klang wie die musikalische Version von Monty Python’s Flying Circus (oder wie mein Mann dazu meinte: „Da waren sie wohl auf den richtig schlechten Drogen“). 😉

  11. Was ist das denn für ein witziger Teller oder ist das eine große Tasse? Ist das ein Griff an der Seite?

    Übrigens ist nun zum Abend hin dein Beitrag doch noch im BlogLovin Verlauf erschienen. Also alles gut!

    • Das ist eine Keramikschale in einer Kunststoffhalterung mit Griff. Der Griff ist so gestaltet, dass man das Ganze hervorragend in der linken Hand halten kann. Da das so gut isoliert ist, nehme ich die gern, wenn ich mal wieder auf dem Sofa esse. 😉

      Ah, das ist wirklich beruhigend! Dann kommen meine Beiträge immerhin an, auch wenn es nicht zeitnah ist. Danke fürs Bescheidgeben!

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