Lese-Sonntag im April 2022

Denjenigen von euch, denen das wichtig ist, wünsche ich „Frohe Ostern!“ und für alle anderen hoffe ich, dass ihr ein schönes, langes Wochenende erlebt. 🙂 Bei mir waren die vergangenen zwei Tage nicht ganz so entspannt wie erhofft, aber heute sollte ich mich nur mit Dingen beschäftigen können, die mir Freude bereiten. Nicht einmal kochen muss ich, denn es gibt heute Abend den Rest von gestern (und heute Nachmittag den Kuchen, den ich am Freitag gebacken habe 😉 ). Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es heute mit dem Lesen läuft. In den letzten zwei Wochen habe ich sehr, sehr viele Bücher angefangen und bin bei sehr wenigen davon bis zum Schluss geblieben. Wenn mich allerdings ein Roman genug gereizt hat, dass ich dabei bleiben wollte, habe ich in der Regel auch ein paar Stunden am Stück gelesen – worauf ich auch für heute hoffe. Allerdings habe ich noch keine Ahnung, was für eine Geschichte mich heute reizen könnte … Vielleicht sollte ich mal schauen, ob mich eines meiner vielen angefangenen Bücher packen kann, oder ich stelle mich vor den SuB und blättere solange Bücher an, bis eins finde, das ich nicht aus der Hand legen mag … Bevor ich damit anfange, muss ich aber erst einmal etwas wacher werden.

 

Update 11:15 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot, bei dem meine Spielfigur auf einer Bank sitzt und in die Kamera winkt, während im Hintergrund ein Hasen-Maskottchen mit einer Luftballontraube zu sehen ist.

Ich muss gestehen, dass ich mich seit dem Erstellen dieses Beitrags heute morgen vor allem online rumgetrieben habe, was aber auch dazu führte, dass ich einen sehr amüsanten Austausch mit einer Freundin hatte, die davon erzählte, dass sie heute früh beim Aufstehen entdecken musste, dass ihr Kater sehr viel Spaß mit den Ostereiern in Nachbars Garten hatte. Die Schadensbegrenzung sorgte dann für einen etwas stressigen Start in den Tag für meine Freundin und zu einer sehr lustigen Geschichte für mich … *g* Dann habe ich eine Runde „Animal Crossing“ gespielt und mit meinen Nachbarn zusammen den „Häschentag“ genossen. Und nun werde ich mir wohl etwas Zeit nehmen, um mal durch die Buchstapel der letzten Wochen zu stöbern und zu gucken, ob mich eins der Bücher anspricht. So viel Zeit dürfte das bei den paar Titeln ja nicht kosten … oder? 😉

Rechts ein Tisch mit zwei wackeligen Buchstapeln, links daneben ein Servierwagen, dessen oberste Ebene ebenfalls mit zwei Buchstapeln bedeckt ist.

 

Update 14:00 Uhr

Zwei deutlich kleinere und ordentlichere Bücherstapel als auf dem vorherigen Foto.

Nach dem letzten Update habe ich mich wirklich erst einmal hingesetzt und meine Bücherstapel sortiert (und abgestaubt) und ein paar Titel weggeräumt und geschaut, was mich gerade spontan anspricht. Das Ergebnis war … immer noch zwei Bücherstapel, aber diese sind nun deutlich übersichtlicher. Der rechte mit angefangenen Büchern, die ich endlich beenden sollte, und der linke mit Titeln, die ich noch rezensieren will. Außerdem habe ich zwei Romane aus dem SuB gezogen, die ich anlesen wollte, und dann habe ich noch ein eBook auf den Reader geladen, das ich heute über Tansy Rayner Roberts‘ Patreon zur Verfügung gestellt bekommen habe. Und da der Beitrag, mit dem das „Witchy Ways“-eBook kam, folgende Worte beinhaltete:

„You are a witch apprentice on your final day of studies — and before the grand Coven ceremony of graduation, you have to complete a quest and find your Witchy Way, the essential theme of all your future magics.

No pressure, then!

Slap on a pointy hat, steal a cauldron, and let’s get started.“

 

Links ein angeschalteter eReader, dessen Bildschirm eine Seite zeigt, die erklärt wie dieses Abenteuerbuch "gespielt" wird, rechts ein Teller mit einem Brötchen und zwei Mohrrüben, im Hintergrund ist eine Hexenkessel-förmige Tasse zu sehen mit Heißer Schokolade darin und der Aufschrift "Witches Brew".

Habe ich spontan beschlossen, dass es zum Frühstück eine Heiße Schokolade und die erste Runde mit diesem Adventure-Buch geben wird. Und dann habe ich mein Abenteuer als Hexe in Ausbildung begonnen, in dem ich Dinge aus einem magischen Kessel gezogen habe. Ich muss zugeben, ich bin keine sehr aufregende Hexe, da ich dazu neige die vernünftigste Lösung zu wählen. Aber wenn ich einmal den ungewöhnlichsten Weg gewählt habe, habe ich wunderbar überraschende Dinge erlebt. Mein bisheriges Lieblingsende war der Teil, in dem die Hexe mit einer Eule flüchtete und beschloss, dass sie genug von der ganzen Sache hat … *g* Insgesamt habe ich wirklich viel Spaß mit dem Buch und all den unterschiedlichen Richtungen, in die die Geschichte gehen kann.

„It’s scary, sometimes, to realise just how good witches are at getting things done.

But also, it’s awesome.“

 

Zwei nebeneinanderliegende Bücher. Das linke Cover zeigt einen sehr kleinteiligen und ornamentalen Schädel (The Bone House), das rechte Cover zeigt die scherenschnittartig eine Frau mit einem langen Kleid und eine kleine tentakelige Kreatur. Die Frauengestalt wird von einem Banner umgeben, auf dem der Titel "The Affair of the Mysterious Letter" zu lesen ist.

Theoretisch könnte ich den Rest des Tages mit „Witchy Ways“ verbringen, ohne dass mir langweilig wird. 😀 Aber da ich die vielen noch unentdeckten Varianten lieber in Ruhe genießen will, greife ich dann gleich erst einmal zu „The Bone Houses“ von Emily Lloyd-Jones. (Mein Mann meinte angesichts der „Nothing stays buried forever“-Zeile auf dem Cover, dass das Buch zum heutigen Tag passen würde … *hüstel*) Mal schauen, ob ich heute in der richtigen Stimmung bin für eine Mischung aus Horror und Feengeschichte oder ob ich nach einem ersten Anlesen lieber „The Affair of the Mysterious Letter“ von Alexis Hall ausprobiere.

 

Update 17:00 Uhr

Ein Blick auf eine der Seiten von "Bone Houses", bei der der obere Teil der Seite eine walisische Legende nacherzählt, während der untere Teil ein Gespräch zwischen Ryn und Ellis zeigt, die sich über die Legende unterhalten.

Ich bin dann bei „The Bone Houses“ hängen geblieben und genieße die Geschichte bislang sehr. Trotz der Tatsache, dass schon auf den ersten Seiten deutlich wird, dass in dem Ort Colbren die Verstorbenen nicht immer unbedingt in ihren Gräbern bleiben, empfinde ich den Roman bislang weniger als „Horror“ als als klassische Fantasygeschichte mit sehr starken Anleihen an walisische Sagen. Protagonistin Ryn ist die Tochter eines Totengräbers und übernimmt nach dem Verschwinden ihres Vaters seinen Job in Colbren. Doch es gibt nur wenig Arbeit und seitdem immer mehr Bone Houses (belebte Verstorbene) auftauchen, neigen die Bewohner des Ortes dazu ihre Verstorbenen verbrennen zu lassen, so dass Ryn noch weniger Aufträge bekommt. Dabei muss sie nicht nur für ihr eigenes Überleben, sondern auch für das ihrer beiden jüngeren Geschwister aufkommen, und die Situation wird für die drei Jugendlichen noch verzweifelter, als der örtliche Lord sie aus ihrem Haus werfen lassen will. Die einzige Hoffnung für Ryn besteht in einem Auftrag, den der Kartograph Ellis für sie hat. Ellis benötigt jemanden, der sich in der Region auskennt und der bereit wäre ihn in die Berge zu begleiten, an deren Ausläufern Colbren liegt. Doch die Berge gehören zu dem Gebiet, das früher dem Elfenkönig Arawn unterstand, und noch heute finden sich dort Überreste gefährlicher Magie – und natürlich die Bone Houses, die durch den Fluch von Arawns Kessel wiederbelebt werden. Ich mag diese Mischung aus walisischen Sagen und Ryns recht hartem und einfachem Leben und ich mag wie Emily Lloyd-Jones ihre Figuren angelegt hat.

Ein Teller mit einem Stück Straciatella-Napfkuchen, daneben steht eine große Tasse mit Milchkaffee und davor liegt "The Bone Houses".

Trotzdem habe ich zwischendurch „The Bone Houses“ zur Seite gelegt, um ein Stück Kuchen zu essen und dabei noch ein bisschen in „Witchy Ways“ zu blättern. Vor allem, weil es nun mal einfacher ist gleichzeitig zu essen und ein eBook zu lesen, aber auch weil ich es lustig fand weitere Varianten „meines“ letzten Tages als Hexen-Auszubildende zu erleben. Ich weiß nicht, wie oft ich am Ende zu einem Duell auf Leben und Tod herausgefordert wurde, aber immerhin hatte ich auch ein Ende als Frosch und eins bei dem ich noch ein Studium an einer Universität erleben durfte. 😉 Der Kuchen, den ich am Freitag gebacken hatte, ist heute noch immer überraschend saftig, obwohl es nur ein simpler Sandkuchen mit ein paar Schokostücken ist. Gebacken habe ich den, weil mein Mann einen Packung Fertig-Glasur von einer Arbeitskollegin geschenkt bekommen hat. Ich muss zugeben, dass diese Weiße-Schokolade-Waldbeeren-Mischung auf dem Kuchen nicht schlecht ist, aber ich neige beim Essen die ganze Zeit dazu zu überlegen, wie ich etwas ähnliches aromatischer zubereiten könnte. 😉

 

Update 20:00 Uhr

Ein Stück Gemüsewähe - in der Füllung lassen sich Karotten, Zucchini, Mais und Paprika erkennen.

Ich habe weiterhin viel Spaß  mit „The Bone Houses“, aber das Lesen unterbrochen, um ein Stück Gemüsewähe zu essen. Es ist schon sehr, sehr lange her, dass ich das Essen gemacht habe, dabei war es viele Jahre lang mein „ich verwöhne mich und meine Gäste“-Wohlfühlessen. Und aufgewärmt ist die Gemüsewähe eh noch einmal besser, weil dann die Aromen so schön durchziehen konnten. Sehr lecker! Ich glaube nicht, dass ich noch einmal ein paar Jahre verstreichen lasse, bis ich das nächste Mal eine zubereite. (Und wieso habe ich schon so lange keinen Quark-Öl-Teig mehr gemacht, obwohl der so gut schmeckt?!) Bislang kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden mit meinem Tag bin: Lauter leckeres Essen und Lektüre, die mir Spaß macht! 🙂

 

Update 00:15 Uhr (Letztes Update)

Ups, jetzt hatte ich glatt vergessen mich hier noch einmal zu melden, als ich mein Buch ausgelesen hatte. „The Bone Houses“ war definitiv weniger Horror als ein ungewöhnliches und sehr cooles Aufgreifen walisischer Sagenelemente. Ich mochte die Protagonistin Ryn ebenso gern wie ihren Begleiter Ellis, ich mochte Ryns Sicht auf ihren Job als Totengräberin und all die Dinge, die ihrer Meinung nach damit einhergingen. Ein Teil der Auflösung am Ende der Geschichte war vorhersehbar, aber für mich war weniger dieses eine Element, als der Weg der Figuren dahin, das, was den Reiz des Romans ausgemacht hat, weshalb ich gut damit leben konnte. Und nun werde ich wohl nach weiteren Veröffentlichungen von Emily Lloyd-Jones Ausschau halten müssen, in der Hoffnung, dass sie mir ebenso gut gefallen wie das heute gelesene Buch. 😉

Es war schön mal wieder einen Tag mit einem Roman verbracht zu habe und ich hoffe, dass Natira und Anette diesen Tag ebenso genossen haben. Habt morgen noch einen entspannten Feiertag und lasst es euch gut gehen! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:
Natira
Anette

25 Kommentare

  1. Guten Morgen und frohe Ostern! Meine Kolleginnnen und ich hatten diese vergangene Woche auch gut was um die Ohren – die Chefs waren im Urlaubsvorbereitungsstress und dann hatten wir auch noch eine gute Anzahl Termine zu absolvieren, d.h. meine Kollegin und ich, die nächste Woche keinen Urlaub haben, sind ohne Probleme beschäftigt. 😉 Bei mir wurde es dann aber ab Freitagmorgen deutlich ruhiger und ich drücke die Daumen, dass Du Dir die beiden verbleibenden Ostertage viel Entspannungspotential bieten!
    Ich bin neugierig, wie viele heute teilnehmen oder in welchem Umfang. Ostersonntage sind ja häufig auch Familientage.
    https://natirasblog.blogspot.com/2022/04/lese-sonntag-im-april-2022.html

    • Konstanze

      Guten Morgen und auch dir frohe Ostern! 🙂 Ich hoffe, dass du in der kommenden Woche immerhin keinen Stress bei der Arbeit hast, auch wenn ihr gut zu tun haben werdet …

      Mein Mann bekam von mir Donnerstagabend den Auftrag, dass er über das lange Wochenende dafür sorgen muss, dass ich vor 17 Uhr frühstücke … Vor 17 Uhr habe ich dann auch geschafft, jetzt arbeite ich an „vor 15 Uhr“. 😉

      Ich gehe auch davon aus, dass heute nicht so viele mitlesen werden. Familienwochenende und Wanderwetter – beides wird wohl dafür sorgen, dass die üblichen Verdächtigen anderweitig beschäftigt sind. *g*

      • *seufz* Ich hoffe, dass Du nicht nur bald vor 15 Uhr schaffst, sondern irgendwann vor 13. Vielleicht im gemeinsamen Frühstück?

        • Konstanze

          Für ein gemeinsames Frühstück bin ich immer zu spät dran. *g* Manchmal schaffen wir es aber an den Wochenenden, dass ich frühstücke, wenn er sein Mittagessen isst! *guckt ganz stolz* Ich muss aber zugeben, dass mein Magen schon knurrt, ich bin also optimistisch, dass ich das heute früher auf die Reihe bekomme. Ich schaue nur vorher eben, ob ich ein Buch finde, das ich beim Essen schon mal lesen kann. 🙂

          • Das ist vermutlich eines der Probleme – ein Buch zu finden, dass Du beim Frühstück-Essen lesen kannst , lach, vermutlich suchst Du entsprechend und bis Du dann eine Entscheidung getroffen hast, ist es eine Stunde später oder das Essen ist einfach so lange stehen geblieben …

            Häschentag! Gestern habe ich noch daran gedacht, dass das eine gute Gelegenheit wäre, mal wieder auf Vittesund vorbeischauen und dann bin ich trotzdem (bislang) nicht dazu gekommen. Der geht bis 18 Uhr, oder?

          • Uuund gerade geht Dein Update online. 🙂 Hübscher Hexenkessel!

          • Konstanze

            *schmunzel* In der Regel habe ich ja mindestens ein eBook, das ich beim Essen lesen kann, angefangen. Aber ich gebe zu, dass ich mich zur Zeit ständig von irgendwas ablenken lasse. Heute habe ich nicht nur Bücherstapel sortiert, sondern bei der Gelegenheit auch den Wohnzimmertisch aufgeräumt und eine Runde staubgewischt (schließlich hatte ich ja eh schon einen Lappen in der Hand). 😉

            Der Häschentag hat – glaube ich – gar kein Ende. Zumindest keine 18-Uhr-Begrenzung, wenn ich mich richtig erinnere. Ich war heute nur kurz im Spiel, weil es ja schon mein dritter Häschentag in diesem Spiel ist und ich Lust aufs Lesen hatte.

            Hihi, das dachte ich auch! Und so passend zu meiner Lektüre!! 😀

    • Konstanze

      Schön, dass du dabei bist, Anette! Ich bin auf jeden Fall wild entschlossen es den Rest des langen Wochenendes richtig entspannt angehen zu lassen! Ich muss nicht einmal kochen (für heute ist alles fertig und morgen darf mein Mann in der Küche stehen :D), das größte Problem ist also mich für eine Lektüre zu entscheiden. 😉

  2. Ich wünsche dir frohe Ostern und einen entspannten Lesesonntag!
    Ich hätte heute auch ganz gern gemütlich mitgelesen, zumal ich im April auch so einige Bücher begonnen habe, aber bei mir steht die österliche Familienfeier auf dem Programm – zum ersten Mal seit Jahren, wie ich festgestellt habe. Denn 2019 war ich über Ostern in Ravenna und die letzten beiden Jahre war jeweils Lockdown.

    Ich hoffe, dich kann heute ein Buch so richtig packen – sei es ein bereits begonnenes oder ein neues.

    • Konstanze

      Ich wünsche dir auch frohe Ostern, Neyasha! Hab eine wunderschöne Zeit mit deiner Familie – ich hatte mir schon gedacht, dass du sie in diesem Jahr wieder besuchen wirst. Es ist ja wirklich lange her, dass ihr so einen Feiertag gemeinsam verbringen konntet. 🙂

  3. Lol, der Kater hatte Spaß mit Ostereiern? Das hätte ich gerne gesehen! Ich hoffe, du bist inzwischen fündig geworden. Unterversorgt mit Büchern scheinst du ja jedenfalls nicht zu sein 😉

    • Konstanze

      Jaha, der Kater hatte wohl sehr viel Spaß mit den bunten Eiern im Gras. Meine Freundin hingegen hatte sehr viel Stress, weil sie natürlich nicht riskieren wollte, dass ihr Kater den Nachbarskinder das österliche Eiersuchen verdirbt. 😀

      Du wirst lachen, aber ich fühle mich gerade erschreckend unterversorgt mit Büchern! *g* Ich habe zwar sehr viel Auswahl, aber in den letzten Tagen habe ich vergeblich ein Buch gesucht, das zu meiner Stimmung passte. Vielleicht hätte ich doch spontan eine Bestellung aufgeben sollen … auf der anderen Seite dauert es ja immer etwas bis englische Titel bei mir ankommen und dann hätte ich vermutlich schon wieder Lust auf etwas ganz anderes. 😉

      • Oje, die Arme, kann ich verstehen 😉
        Ich bin glücklicherweise nicht so eine Stimmungsleserin, ich plane immer mindestens zwei Bücher im Voraus, was ich lesen werde. Und dann bin ich ja auch noch in der Lesegruppe, in der wir ein Buch pro Monat zusammen lesen.
        Oh, ein interaktives Hexenbuch? Hört sich lustig an. Und The Bone Houses klingt finster 😉 Viel Spaß mit den Büchern heute Nachmittag!

        • Konstanze

          Früher war das bei mir auch nicht so extrem, da habe ich gelesen, was ich gerade bei der Hand hatte und fertig. Aber je älter ich werde, desto eigener werde ich, wenn es ums Lesen geht. Und das bezieht sich nicht nur darauf, dass ich ungeduldiger und ungnädiger mit bestimmten Elementen werden, sondern auch darauf, dass ich in der richtigen Stimmung für mein Buch sein muss. *g*

          Das Hexenbuch ist sehr, sehr lustig! Ich habe heute mehrfach schallend gelacht und mich sehr an den verschiedenen überraschenden Wendungen erfreut, die die Autorin für mich bereit hatte. Sehr schön war die Geschichte, die damit endete, dass ich von Minotauren gefressen wurde. Uiuiui …

          Bislang finde ich „The Bone Houses“ überraschend wenig finster, auch wenn weder die Umgebung, in der die Geschichte spielt, noch die Handlung selber sonderlich … erfreulich ist. Aber die Protagonistin hat eine wunderbar liebevolle Kindheit gehabt und das setzt eine schöne Grundstimmung für die Geschichte.

          • Deine Schilderung von The Bone Houses oben klingt auch echt interessant. Bin gespannt, was du letzten Endes über das Buch berichtest. Oh, von Minotauren möchte ich ungern gefressen werden, weshalb ich nicht weiß, ob das Hexenbuch was für mich ist 😉 Dein Kuchen sieht toll aus. Meine Schwester hat für morgen auch einen gebacken, dabei will ich doch abnehmen! Werde wohl trotzdem ein Stück essen müssen 😉 Hab noch einen schönen Leseabend!

          • Konstanze

            Bislang mag ich das Buch immer noch sehr gern. Es gibt tolle Details und der „Horroranteil“ ist alles andere als schlimm – für mich perfekt. 🙂

            Aber das Minotauren-Ende hat so eine tolle Katzenszene! Ich bin mir sicher, dass dir das auch Spaß gemacht hätte. 😀 (Allerdings gibt es das Buch zur Zeit nur für Patreon-Unterstützer.)

            Ach, Abnehmen kannst du dann wieder ab Dienstag! Ab und an muss es einfach ein Stück Kuchen sein und das muss dann auch rundum genossen werden. 🙂

            Danke! Den schönen Abend wünsche ich dir auch!

  4. Beim Titel Bone House dachte ich nicht an wiederkehrende Verstorbene – interessante Sichtweise. 😉
    Quark-Öl-Teig – lässt mich an die schnellen Brötchen denken, die ich letztes Jahr damit gemacht habe. Keine Ahnung, wo ich das (Internet)Rezept gelassen habe. Andererseits – ich muss wirklich immer daran denken, Quark zu kaufen. Für andere Teige habe ich eher regelmäßig die Dinge im Haus inzwischen, obwohl ich kaum Eier kaufe (Apfelmus ist häufig da u. die Äpfel, um welches zu machen, und ich habe einen vegangen Eieersatz zum Anrühren zur Not). 😀
    Die Gemüsewähe sieht sehr appettitlich aus!

    • Konstanze

      Ich fand die Bezeichnung auch ungewöhnlich! Sehr schön ist gerade das Dorf, in dem lauter Personen leben, die sich (noch) nicht von ihren verstorbenen Liebsten trennen wollten …

      Ja, ich denke auch, dass der Quark das Problem ist, weil ich den immer extra dafür einkaufen (und dann den Rest irgendwie noch aufbrauchen) muss. Aber lecker ist der Teig! Eier habe ich auch nur im Haus, wenn ich konkret was damit plane – was allerdings in den letzten Wochen häufiger der Fall war, weil ich einfach am Ende war mit meiner „ich versuche regional-saisonal zu kochen“-Weisheit. Es wird Zeit, dass die ganzen Frühlingsgemüse wieder geerntet werden können. 😉

      • Mir fallen gerade ohne googelei tatsächlich nur Spargel und Frühkartoffeln ein. Spargel ist ja sowieso ein Thema für sich und nun, Kartoffel sind vielseitig, aber vermutlich ist eine Pause von ihnen auch mal ganz nett. 😉

        • Konstanze

          Unser Gemüsekisten-Anbieter hat noch keine eigenen Frühkartoffeln und die Lagerware ist nicht mehr so appetitlich, dass ich ständig davon essen wollen würde. *g*

  5. Huhu liebe Konstanze!

    Nach langer Zeit habe ich mal wieder die Zeit und Muße gefunden, ein bisschen auf deinem Blog zu stöbern. Ich freue mich, dass du dann letztendlich doch einen so schönen Lesesonntag hattest und dein Buch sogar beenden konntest.

    Ganz liebe Grüße von mir!

    • Konstanze

      Der Sonntag war wirklich schön und entspannend! Uuuund wir haben es am Ostermontag sogar geschafft endlich mal wieder ein Brettspielzu spielen! 🙂

      Ich hoffe, dir geht es gut und du „nur“ aufgrund von beruflichem Stress gerade so wenig Zeit online verbringen kannst. 🙂

      • Was habt ihr denn gespielt? Spielen kommt bei uns aktuell auch etwas zu kurz, wenn dann sind es häufig ganz kurze Sachen wie ein paar Kritzeleien von „Pictionary“, „Concept“ oder „Krazy Pix“.

        Und sehr lieb von dir. Mir geht es gut. Schulisch war recht viel und außerdem fehlte mir ein bisschen die Muße, da ich mich sehr mit einem neuen Thema beschäftigt habe. *Trommelwirbel* Im Mai wird ein kleiner Welpe bei uns einziehen und das hat in den letzten Wochen sehr viel meiner Zeit und Aufmerksamkeit gebraucht. Soooo viele Fachbücher, die man dazu lesen kann. 😀 😀

        • Konstanze

          Wir haben am Montag „Seize the Bean“ gespielt – wenn wir das zu zweit spielen, brauchen wir dafür auch nur 1 1/2 oder 2 Stunden. Es ist seltsam wieder spielen zu können, weil mein Mann kein HomeOffice mehr hat und deshalb unser Tisch wieder dafür frei ist. Wir sind total aus dem Rhythmus und müssen uns die Regeln erst wieder aneignen. *g*

          Oh, ein Hundebaby! <3 Das wird euch in den kommenden Monaten gehörig auf Trab halten und euer Leben wirklich bereichern! 🙂 Es ist sehr, sehr lange her, dass ich einen Hund hatte, aber es ist so spannend zu sehen wie sie größer werden und immer mehr ihre Umgebung erkunden und immer mehr Persönlichkeit entwickeln. Wobei ich es auch cool finde einen ausgewachsenen Hund in die Familie aufzunehmen und dann nach und nach seine Eigenarten kennenzulernen. *g* Auf jeden Fall wird es dir in einigen Monaten nicht an Gesellschaft beim Wandern (und an Gelegenheiten zum Bewegen) mangeln. 😀

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