Schlagwort: Lese-Sonntag 2022

Lese-Sonntag im Juli 2022

Ich habe gerade zehn Minuten vor diesem Beitrag gesessen und mich gefragt, wie ich den heutigen Lese-Sonntags-Post anfangen könnte, wenn ich nicht „ich bin müde“ oder übers Wetter schreiben will. Wie ihr sehen könnt, ist mir nichts eingefallen … Mir graut es vor den kommenden Tagen und ich hoffe sehr, dass wir die angenehme Kühle der vergangenen Nacht noch ein bisschen in der Wohnung halten können, nachdem ich gerade alle Fenster geschlossen und verbarrikadiert habe. Wacher macht mich die Dunkelheit übrigens nicht, aber damit müssen wir heute alle einfach leben. 😉

In den letzten Tagen bin ich nicht so viel zum Lesen gekommen, wie ich gern gewollt hätte, und ich bin mir noch nicht sicher, womit ich heute meine Lesezeit verbringen werde. Wir wollen auf jeden Fall versuchen heute noch eine Brettspielrunde einzulegen, wenn mein Mann früh genug aufwachen sollte, dass wir dafür die Vorhänge auf der Rückseite der Wohnung wieder öffnen können, ohne dass zu viel Sonnenwärme reinkommt. Bis dahin wusel ich noch ein bisschen durch die Wohnung und das Internet.

 

Update 9:45 Uhr

Ein angeschalteter eReader, dessen Bildschirm ein schwarz-weiß Cover mit zwei Skeletten und dem Titel "Summer Sway" zeigt

Die Küche ist aufgeräumt, das Geschirr von gestern Abend abgewaschen und einen Milchkaffee habe ich mir auch schon gegönnt. Außerdem ist der Feedreader geleert und ich habe die Kurzgeschichte „Summer Sway“ von Kameron Hurley (die gab es im Juli für ihre Patreon-Unterstützer) gelesen. In der Geschichte gibt es einen Mord, der die Nachbarschaft auf ungewöhnliche Weise beeinflusst. Ich mochte die Stimme der Nachbarin, aus deren Perspektive die Handlung erzählt wurde, und mir gefiel die Mischung aus wundersamen Elementen und diesem leichten Gefühl von „das könnte auch noch richtig schlimm enden“ … Als ich eben meinem Mann von der Geschichte erzählt habe, fiel mir auf, dass ich an Kameron Hurley vor allem ihre Unberechenbarkeit schätze. Ich weiß nie, was mich bei einer ihrer Kurzgeschichten erwartet und das finde ich sehr spannend.

Rechts ein angeschalteter eReader, der das Cover von "Dungeon Crawl" zeigt. Der eReader liegt auf zwei Goldie-Vance-Comics. Links davon ist eine große Tasse mit Milchschaum zu sehen, darüber ist ein ausgeschaltetes Sonnenglas zu erahnen.

Außerdem habe ich in „Dungeon Crawl“ von Annie Bellet reingelesen, um zu schauen, ob ich heute in der Stimmung für Urban Fantasy bin. Der Titel ist der achte Teil der „Twenty-Sided Sorceress“-Reihe und nachdem der große Handlungsstrang, der die ersten sieben Teile beherrscht hatte, beendet ist, bin ich gespannt, wie die Autorin die Reihe weiterführen wird. Auf der anderen Seite hätte die Reihe für mich auch mit dem siebten Band enden können und ich habe ein bisschen Angst, dass die drei Teile, die ich noch vor mir habe, mir das Ganze ein bisschen verderben könnten. Bevor ich weiterlese, gibt es aber erst einmal eine Brettspielrunde – auch heute wieder mit „Seize the Bean“, wo wir eine neue Kundenkombination ausprobieren werden. 😉

 

Update 13:00 Uhr

Eine Draufsicht auf mehrere Karten: Oben verschiedene Kundengruppen, in der Mitte Café-Produkte wie Espresso oder Kuchen und in der unteren Reihe Café-Ausbauten wie Deko, Schürzen u.ä.

Unsere heutige „Seize the Bean“-Runde brachte uns in den Boxhagener Kiez und obwohl wir dachten, dass der vermutlich eine recht entspannte Kundenkombination mit sich bringen würde, wurde es dann doch überraschend herausfordernd. Am Ende hat mein Mann mit 46:45 Punkten gewonnen – so knapp war es bei uns noch nie. *g* Es ist immer wieder spannend, wie sehr die unterschiedliche Zusammensetzung von Kundengruppen das Spiel beeinflussen. Dieses Mal hatte mein Mann ein großes Problem genügend Kaffee für seine Kunden aufzutreiben, während ich davon profitierte, dass seine Kaffeeliebhaber dafür sorgten, dass ich immer wieder überraschende Kaffeelieferungen bekam. Das Spiel macht uns immer noch viel Freude und mit der schnellen Auf- und Abbauzeit und einer guten Stunde Spielzeit lässt es sich auch immer gut in so einen Sonntagvormittag schieben. Auch wenn wir eigentlich mal wieder Lust auf ein größeres Spiel hätten, ist uns schon klar, dass wir so etwas wie „Gloomhaven“ im Sommer nicht regelmäßig spielen können und dass das deshalb gerade keinen Sinn macht. Also bleibt es wohl bei „Seize the Bean“ (und eventuell mal wieder einer Runde „Obsession“) über den Sommer und im Herbst gibt es wieder die größeren Spiele (und … ähm … „Flamecraft“, das im September bei uns ankommen sollte).

Oben ein angeschaltetes Sonnenglas, dessen Boden mit unterschiedlich gefärbten Glasmurmeln bedeckt ist, darunter eine Schüssel mit Vanillequark-Milchreis und Apfelmus, rechts davon ein angeschalteter eReader.

Zum Frühstück gab es heute „Reste“ – genauer gesagt restlichen Milchreis von gestern, vermischt mit einem Vanillequark-Rest und dazu Apfelmus. Eine ungewohnte Mischung, aber da alles direkt aus dem Kühlschrank kam war es auch schön erfrischend. *g* Außerdem gab es ein paar Seiten „Dungeon Crawl“ und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich gerade in der richtigen Stimmung dafür bin. Ich mag die Schreibweise von Annie Bellet, ich mag die Figuren und der Humor in den Romanen liegt mir auch, aber eigentlich ist es gerade nicht „gemütlich“ genug für mich. Ich glaube, ich schiebe die Entscheidung noch ein bisschen vor mir her und schaue erst einmal wie es Kiya und Natira gerade so geht. 😉

 

Update 16:15 Uhr

Ein aufgeschlagenes Buch mit schwarzem Cover, auf dem Skelettteile und der Schriftzug H.P. Lovecraft zu sehen sind. Das Buch wird von einer Hand gehalten und im Hintergrund lässt sich ein vollgestopftes Bücherregal erahnen.

Ich muss gestehen, dass ich mich gerade von allem möglichen ablenken lasse und so sehr viel Zeit verliere, von der ich gar nicht sagen kann, was ich da gemacht habe. Ich finde das nicht schlimm, aber doch etwas irritierend, wenn mir Zeit so verloren geht. Auf jeden Fall führt das dazu, dass ich das Gefühl habe, dass mein Mann sehr Zeit mit seinem Lovecraft-Buch verbracht hat, als ich mit meinen diversen Büchern … 😉

Ein Fernseher im Dunklen, der eine Animal-Crossing-Szene zeigt, bei der meine Spielfigur vor der Wahrsagerin Smeralda steht, die sagt: " Jetzt sollte alles wieder im Einklang mit dem Universum sein".

Immerhin habe ich schon eine Runde „Animal Crossing“ gespielt und da ich schon mal den Fernseher für mich hatte, habe ich auch noch die Gelegenheit genutzt und kurz „Grow – The Song of the Evertree“ anworfen. „Grow“ ist mein „Sommerspiel“ für dieses Jahr, ein nettes Spiel, das von mir nicht so viel Aufmerksamkeit erfordert, keinen Stress macht und ein bisschen Entspannung bringt.

Ein Fernseher im Dunklen, der einen Screenshot von Grow zeigt, bei dem meinen Spielfigur vor einem Heuballen steht, auf dem eine kleines fantastisches Wesen sitzt.

Ich bin allerdings nicht mit allen Elementen bei diesem Spiel glücklich. Viele Dinge werden nicht groß erklärt, so dass ich sie selber herausfinden musste, und bei der Stadt, die ich wieder aufbauen muss, gibt es keinerlei Ausstausch zwischen den Stadtteilen, was mich richtig nervt. Das sorgt dafür, dass ich in dem einen Stadtteil seit Tagen Leute habe, die einen Job in einem Badehaus suchen, während ich in dem anderne Stadtteil ein Badehaus habe, das ich nicht in Betrieb nehmen kann, weil ich dafür keine Leute habe. Außerdem finde ich es ein bisschen frustrierend, dass die Tage im Spiel zu kurz sind, um überhaupt alle Stadtteile zu besuchen und zu verwalten oder gar zusätzlich noch die Weltensamen zu versorgen. Es ist ein niedliches Spiel, aber es hätte so viel besser sein können, wenn das eine oder andere Element besser durchdacht worden wäre … *grummel*

 

Update 20:30 Uhr

Zwei Comics auf meinem Schoß, dahinter sind meine Füße zu erkennen, davor der Rand meiner Teetasse.

Nach dem letzten Update habe ich zu den beiden „Goldie Vance“-Comics (Band 4 und 5 der Reihe) gegriffen und gelesen. Ich mag diese Mischung aus Detektivgeschichte, Teeniedrama (nur ein sehr kleiner Anteil, aber Goldie verhält sich mit ihren 16 Jahren nun mal nicht immer erwachsen), Spionage-Handlung und absurden Elementen. Mit den fünf Bänden habe ich die Serie dann auch vollständig – jetzt muss ich nur noch Platz im Regal dafür finden. *g*

Eine Schale in der sich rechts Reis und links eine Ananas-Curry-Sauce befinden.

Danach wurde es auch schon Zeit in die Küche zu wandern, wobei mein Mann und ich heute getrennt gekocht haben. Er hatte Lust auf ein Essen mit Oliven und Hackbällchen, dass er sich in seinen WG-Zeiten regelmäßig gekocht hatte, also habe ich für mich eine Curry-Ananas-Sauce gemacht. Als wir dann beide unser Essen vor der Nase hatten, gab es noch eine Folge „Somebody Feed Phil“ für uns – dieses Mal die, in der er in Madrid is(s)t. Ich muss zugeben, dass die Sendung dieses Mal kulinarisch wenig für mich bereit hielt, es gab sehr viel Schwein und Schinke zu sehen. Aber grundsätzlich mag ich diese Serie wirklich sehr, weil da so viele Menschen aufeinandertreffen, die Essen so richtig genießen können. 😉 Ich weiß noch nicht so recht, was ich den Rest des Abends machen werde, aber ich hinterlasse hier auf jeden Fall noch einmal ein Update.

 

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Ich habe den restlichen Abend sogar wirklich mit „Dungeon Crawl“ verbracht und denke, dass ich das Buch im Laufe der Woche weiterlesen werde, weil ich nun wirklich wissen will, was es mit dem Auftrag auf sich hat, den die Protagonistin von einem Vampir (dem sie einen Gefallen schuldete,) annehmen musste. Insgesamt mit ich mit meinem Lese-Sonntag wirklich zufrieden, ich habe mich heute mit einige Dinge beschäftigt, die ich mag, und so sollte es sein. 😉 Vielen Dank an Natira und Kiya für die Gesellschaft heute! Ich hoffe, ihr habt einen guten Start in die neue Woche und bringt die Tage bis zum Urlaub noch gut hinter euch! 🙂

 

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Heutige Mitleserinnen:

Natira
Kiya

Lese-Sonntag im Juni 2022

Es ist gerade kurz nach 5 Uhr morgens und im Schlafzimmer haben wir aktuell 25 Grad … Wie ihr sehen könnt, hat für mich wieder die Zeit des Jahres angefangen, in der ich bei Sonnenaufgang aufstehe, um die Wohnung zu verdunkeln, und in der ich mich darüber beschwere, dass mich der Lärm der Nachbarn wegen der offenen Fenster die halbe Nacht wach hält. 😉 Ich hoffe, ich kann trotz meiner Übermüdung den Lese-Sonntag genießen, wobei ich jetzt schon sagen kann, dass ich irgendwann im Laufe des Tages einen ausgiebigen Mittagsschlaf machen werde. Ansonsten hoffen wir, dass wir heute morgen eine kurze Brettspielrunde auf die Reihe bekommen und ich habe gerade drei Bücher, die ich aktuell lese. Bevor ich aber aufs Sofa wandere, um den Tag mit Lesen zu verbringen, werde ich die noch einigermaßen erträglichen Temperaturen nutzen, um ein paar Sachen zu erledigen.

 

Update 8:30 Uhr

Ein üppig begrünter Baum vor blassblauer Himmel mit einem Hauch von Sonnenaufgang am unteren linken Rand, an dem Dachsparren, der oben rechts ins Bild ragt, ist erkennbar, dass das Foto aus einem Fenster heraus aufgenommen wurde.

Uff, ich muss gestehen, dass es mir jetzt schon ziemlich mit der Hitze reicht. Keine Wolke am Himmel und ein weiterer Tag mit 37 Grad … Immerhin habe ich mich heute einen Moment lang darüber gefreut, dass ich aus unserer Wohnung heraus Fotos machen kann, die wirken, als ob wir auf dem Land leben. Schon sehr nett, dass der einzige Baum in der Straße gegenüber steht. 😉 Ansonsten ist die Wohnung aufgeräumt, das Geschirr von gestern ist abgewaschen, ich habe Dehnübungen gemacht, das Abendessen soweit vorbereitet und dann gleich wieder eine Runde Geschirr abgewaschen. Sobald mein Mann sein Frühstück gegessen hat, spielen wir eine Runde „Seize the Bean“. Da das Brettspiel in der Regel nicht so viel Zeit erfordert, haben wir uns in den letzten Wochen regelmäßig an den Sonntagen durch die verschiedenen Berliner Bezirke gespielt. So gern ich Brettspiele spiele, die länger dauern und etwas herausfordernder sind, so muss ich zugeben, dass es doch einfacher ist sich mal eben für eine schnelle Brettspielrunde hinzusetzen, statt dafür gleich den halben Tag einplanen zu müssten.

Links eine Schüssel mit Mais, Paprikastücken und Zwiebelwürfeln, rechts ein Holzbrett mit gewürfeltem Weißbrot und oben lässt sich eine kleine Schüssel mit Brotwürfeln erahnen.

 

Update 11:00 Uhr

Eine Seite eines angeschalteten eReaders. Die ersten Absätze geben ein Gespräch zwischen zwei Personen wieder, die eine Person (Mel) betreibt ein Café und die andere Person (Josh) ist ein Gestaltwandler.

Die Fotoqualität wird heute nicht so wahnsinnig groß sein, aber immerhin haben diese ganzen halbdunklen Bilder doch fast etwas … äh … gemütliches! 😉 Während mein Mann also sein Frühstück gegessen hat, habe ich die Kurzgeschichte „Dreaming of Pines“ von Tris Lawrence gelesen. Die Geschichte spielt in einem magischen Café, dessen Kunden durch individuelle Türen kommen und gehen, und wird aus der Perspektive von Mel erzählt, die seit langer Zeit dieses Café zusammen mit dem Gestaltwandler Josh betreibt. Als eines Tages Britt das Café besucht (und wenig später wieder verlässt), kann Mel sie nicht so recht vergessen – ebenso wenig wie das Eiersalat-Sandwich-Rezept, dass sie für diese Kundin gemacht hat. Ich mochte die Vorstellung von einem solchen magischen Cafés, ich mochte die Idee, dass die Gerichte und Getränke, die Mel für ihre Kunden zubereitet, ganz besondere Bedeutung für diese haben und viele Erinnerungen mit sich bringen. Alles in allem war das eine wirklich süße Geschichte.

Eine Zusammenstellung aus drei Bildern. Links eine Übersicht über den Aufbau des Brettspiels heute, rechts oben die sechs Kundengruppen, die heute mit im Spiel waren, rechts unten eine Detailaufnahme von zwei Style-Ausbauten.

Unsere „Seize the Bean“-Runde war heute etwas seltsam, da wir heute zum ersten Mal den Bezirk „Friedrichshain“ ausprobiert haben. Das bedeutet, dass wir heute auch zum ersten Mal „negative“ Kundengruppen in unserem Deck hatten wie zum Beispiel „Criminal Minds“ oder „Rebels“. Wir spielen normalerweise nicht „gemein“, sondern versuchen lieber gemeinsam das Beste aus den jeweiligen Karten zu machen, aber mit dieser Kundenzusammenstellung wird das gegeneinander Spielen zur Grundlage. So hat mein Mann mit seinen kriminellen Kunden regelmäßig meine Vorräte geklaut, während meine Punker dafür gesorgt haben, dass mein Mann negative Bewertungen bekam. Sehr seltsam, aber auch ganz lustig. Wir brauchen aber definitiv noch mindestens eine weitere Runde, um wirklich ein Gefühl für das veränderte Spielverhalten zu bekommen (und an alle dadurch erfolgten Regeländerungen zu denken).

 

Update 14:00 Uhr

Rechts ein Teller mit einer in Scheiben geschnittenen Gurke und einem English Muffin mit Curry-Aufstrich, links die Taschenbuchausgabe von "Possession" und darüber ein leuchtendes Sonnenglas mit Glasmurmeln.

Nach dem letzten Update gab es erst einmal Frühstück, nebenbei habe ich meinen Feedreader geleert und meinem Mann zugehört, der ein paar Gedanken loswerden musste. (Es ist wirklich faszinierend, wie viele Beschwerden ich gerade über die Beziehungen in der Serie „iZombie“ zu hören bekomme – vor allem, da ich die Serie nach anfänglicher Begeisterung vor ein paar Jahren nicht weitergucken wollte, während er sie dieses Mal unbedingt bis zum Ende durchhalten will. *g*)

Rechts eine gefüllte French Press, mittig ein Papierbeutel mit Kaffeebohnen, links davon ist ein weiterer Beutel zu erahnen.

Nach dem Frühstück habe ich mir einen Milchkaffee gekocht, wobei es gerade überraschend schwierig ist mich für eine Bohnensorte zu entscheiden. Wenn ich überlege, dass ich eigentlich erst seit einem guten Jahr regelmäßig Kaffee trinke, finde ich es gerade überraschend faszinierend, wie spannend ich es gerade finde unterschiedliche Kaffeesorten zu testen. Gestern hatte ich eine Sorte, die sehr, sehr fruchtig schmeckte und kaum Geschmacksnoten aufwies, die ich normalerweise mit Kaffee in Verbindung bringe. Sehr faszinierend. *g* Mit meiner Tasse zurück auf dem Sofa habe ich mir dann „Possession“ geschnappt, während mein Mann eine weitere „iZombie“-Folge guckte.

Ein aufgeklapptes englisches Taschenbuch, im Hintergrund ist im Dunklen ein laufender Fernseher zu erahnen.

„Possession“ ist der vorletzte Band der Greywalker-Reihe von Kat Richardson und wie schon bei den vorhergehenden Teilen freue ich mich sehr über diese Mischung aus ungewöhnlicher Urban Fantasy, Lokalkolorid (sehr viele Beschreibungen von Seattle) und ungewöhnlicher Informationen (dieses Mal unter anderem rund um Tunnelbau, Archäologie und Bodenbedingungen im US-Bundesstaat Washington). Die Handlung selber dreht sich darum, dass die Protagonistin Harper Blaine in drei Fällen von Wachkoma-Patienten ermitteln muss, die anscheinend von Geistern besessen sind. So einfach ist es natürlich nicht und so sammelt die Privatdetektivin gerade eifrig Informationen über die drei Patienten – sowohl unter den Menschen, die sie gekannt haben, als sie noch gesund waren, als auch unter den Geistern von Seattle, die gerade ungewöhnlich aktiv sind. Jetzt lege ich das Buch aber erst einmal zur Seite und wandere eine Runde ins Bett, in der Hoffnung, dass ich etwas fehlenden Nachtschlaf nachholen kann.

 

Update 17:00 Uhr

Ein fischförmiges Gebäckstück auf einem kleinen Teller, im Hintergrund leuchtet ein Sonnenglas, rechts lässt sich eine große Tasse erahnen und links ein Taschenbuch.

Wieder wach, aber bevor ich eine Blogrunde drehe und Kommentar beantworte, gönne ich mir Tee und Taiyaki …

 

Update 21:00 Uhr (letztes Update)

Animal-Crossing-Screenshot, auf dem meine Figur in kurzer Hose, Top und Regenstiefeln neben einer japanischen roten Brücke zu sehen ist. Es Regnet und die einzigen leuchtenden Farben im Bild kommen von einem gelben Regenschirm und der roten Brücke.

Nachdem meiner Teezeit und einer Blog- und Kommentarrunde, habe ich erst einmal zur Switch gegriffen und „Animal Crossing“ gespielt. Ich muss gestehen, dass ich es zwar nicht so großartig finde, dass ich nun schon den dritten Tag in Folge Regen habe und deshalb bei meiner täglichen Spielrunde überall sprießende Blumen ausgraben muss, dass es aber auch sehr erholsam ist dem Regen im Spiel zu lauschen. Ich hätte nichts dagegen, wenn es auch in Wirklichkeit gerade so ausdauernd regnen würde. 😉 Nach dem Spielen habe ich wieder zu „Possession“ gegriffen – so langsam laufen die verschiedenen Handlungsstränge zusammen und ich bin gespannt, was am Ende die Lösung für all die unterschiedlichen unnormalen übernatürlichen Phänomene sein wird. Während ich noch las, hat mein Mann das heute morgen vorbereitete Abendessen in den Ofen geschoben. Ich muss gestehen, dass das ein weiterer Vorteil ist, wenn ich im Laufe des Tages „vorkoche“. 😉

Eine Auflaufform mit einem Brotauflauf, der dank Paprikastückchen und Maiskörnern schön farbig ausschaut.

Zum (sehr leckeren) Essen gab es eine Folge „The Good Place“ – nicht mehr lange und wir haben die dritte Staffel davon beendet. Ich muss zugeben, dass ich mich von der Serie nur ungern verabschiede, die hat uns bislang wirklich Freude bereitet, und es ist schade, dass wir nur noch eine weitere Staffel vor uns haben …

Ich drehe jetzt noch eine Kommentar- und Blogrunde und wandere dann auch bald ins Bett, weshalb das hier mein letztes Update für heute sein wird. Es hat mich gefreut, dass ihr euch heute trotz der Hitze zu mir gesellt und von eurem Tag erzählt habt. Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Sonntag und habt einen angenehmen Start in den Tag! Wir lesen uns (spätestens) in einem Monat wieder! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Natira
Anette

Lese-Sonntag im April 2022

Denjenigen von euch, denen das wichtig ist, wünsche ich „Frohe Ostern!“ und für alle anderen hoffe ich, dass ihr ein schönes, langes Wochenende erlebt. 🙂 Bei mir waren die vergangenen zwei Tage nicht ganz so entspannt wie erhofft, aber heute sollte ich mich nur mit Dingen beschäftigen können, die mir Freude bereiten. Nicht einmal kochen muss ich, denn es gibt heute Abend den Rest von gestern (und heute Nachmittag den Kuchen, den ich am Freitag gebacken habe 😉 ). Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es heute mit dem Lesen läuft. In den letzten zwei Wochen habe ich sehr, sehr viele Bücher angefangen und bin bei sehr wenigen davon bis zum Schluss geblieben. Wenn mich allerdings ein Roman genug gereizt hat, dass ich dabei bleiben wollte, habe ich in der Regel auch ein paar Stunden am Stück gelesen – worauf ich auch für heute hoffe. Allerdings habe ich noch keine Ahnung, was für eine Geschichte mich heute reizen könnte … Vielleicht sollte ich mal schauen, ob mich eines meiner vielen angefangenen Bücher packen kann, oder ich stelle mich vor den SuB und blättere solange Bücher an, bis eins finde, das ich nicht aus der Hand legen mag … Bevor ich damit anfange, muss ich aber erst einmal etwas wacher werden.

 

Update 11:15 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot, bei dem meine Spielfigur auf einer Bank sitzt und in die Kamera winkt, während im Hintergrund ein Hasen-Maskottchen mit einer Luftballontraube zu sehen ist.

Ich muss gestehen, dass ich mich seit dem Erstellen dieses Beitrags heute morgen vor allem online rumgetrieben habe, was aber auch dazu führte, dass ich einen sehr amüsanten Austausch mit einer Freundin hatte, die davon erzählte, dass sie heute früh beim Aufstehen entdecken musste, dass ihr Kater sehr viel Spaß mit den Ostereiern in Nachbars Garten hatte. Die Schadensbegrenzung sorgte dann für einen etwas stressigen Start in den Tag für meine Freundin und zu einer sehr lustigen Geschichte für mich … *g* Dann habe ich eine Runde „Animal Crossing“ gespielt und mit meinen Nachbarn zusammen den „Häschentag“ genossen. Und nun werde ich mir wohl etwas Zeit nehmen, um mal durch die Buchstapel der letzten Wochen zu stöbern und zu gucken, ob mich eins der Bücher anspricht. So viel Zeit dürfte das bei den paar Titeln ja nicht kosten … oder? 😉

Rechts ein Tisch mit zwei wackeligen Buchstapeln, links daneben ein Servierwagen, dessen oberste Ebene ebenfalls mit zwei Buchstapeln bedeckt ist.

 

Update 14:00 Uhr

Zwei deutlich kleinere und ordentlichere Bücherstapel als auf dem vorherigen Foto.

Nach dem letzten Update habe ich mich wirklich erst einmal hingesetzt und meine Bücherstapel sortiert (und abgestaubt) und ein paar Titel weggeräumt und geschaut, was mich gerade spontan anspricht. Das Ergebnis war … immer noch zwei Bücherstapel, aber diese sind nun deutlich übersichtlicher. Der rechte mit angefangenen Büchern, die ich endlich beenden sollte, und der linke mit Titeln, die ich noch rezensieren will. Außerdem habe ich zwei Romane aus dem SuB gezogen, die ich anlesen wollte, und dann habe ich noch ein eBook auf den Reader geladen, das ich heute über Tansy Rayner Roberts‘ Patreon zur Verfügung gestellt bekommen habe. Und da der Beitrag, mit dem das „Witchy Ways“-eBook kam, folgende Worte beinhaltete:

„You are a witch apprentice on your final day of studies — and before the grand Coven ceremony of graduation, you have to complete a quest and find your Witchy Way, the essential theme of all your future magics.

No pressure, then!

Slap on a pointy hat, steal a cauldron, and let’s get started.“

 

Links ein angeschalteter eReader, dessen Bildschirm eine Seite zeigt, die erklärt wie dieses Abenteuerbuch "gespielt" wird, rechts ein Teller mit einem Brötchen und zwei Mohrrüben, im Hintergrund ist eine Hexenkessel-förmige Tasse zu sehen mit Heißer Schokolade darin und der Aufschrift "Witches Brew".

Habe ich spontan beschlossen, dass es zum Frühstück eine Heiße Schokolade und die erste Runde mit diesem Adventure-Buch geben wird. Und dann habe ich mein Abenteuer als Hexe in Ausbildung begonnen, in dem ich Dinge aus einem magischen Kessel gezogen habe. Ich muss zugeben, ich bin keine sehr aufregende Hexe, da ich dazu neige die vernünftigste Lösung zu wählen. Aber wenn ich einmal den ungewöhnlichsten Weg gewählt habe, habe ich wunderbar überraschende Dinge erlebt. Mein bisheriges Lieblingsende war der Teil, in dem die Hexe mit einer Eule flüchtete und beschloss, dass sie genug von der ganzen Sache hat … *g* Insgesamt habe ich wirklich viel Spaß mit dem Buch und all den unterschiedlichen Richtungen, in die die Geschichte gehen kann.

„It’s scary, sometimes, to realise just how good witches are at getting things done.

But also, it’s awesome.“

 

Zwei nebeneinanderliegende Bücher. Das linke Cover zeigt einen sehr kleinteiligen und ornamentalen Schädel (The Bone House), das rechte Cover zeigt die scherenschnittartig eine Frau mit einem langen Kleid und eine kleine tentakelige Kreatur. Die Frauengestalt wird von einem Banner umgeben, auf dem der Titel "The Affair of the Mysterious Letter" zu lesen ist.

Theoretisch könnte ich den Rest des Tages mit „Witchy Ways“ verbringen, ohne dass mir langweilig wird. 😀 Aber da ich die vielen noch unentdeckten Varianten lieber in Ruhe genießen will, greife ich dann gleich erst einmal zu „The Bone Houses“ von Emily Lloyd-Jones. (Mein Mann meinte angesichts der „Nothing stays buried forever“-Zeile auf dem Cover, dass das Buch zum heutigen Tag passen würde … *hüstel*) Mal schauen, ob ich heute in der richtigen Stimmung bin für eine Mischung aus Horror und Feengeschichte oder ob ich nach einem ersten Anlesen lieber „The Affair of the Mysterious Letter“ von Alexis Hall ausprobiere.

 

Update 17:00 Uhr

Ein Blick auf eine der Seiten von "Bone Houses", bei der der obere Teil der Seite eine walisische Legende nacherzählt, während der untere Teil ein Gespräch zwischen Ryn und Ellis zeigt, die sich über die Legende unterhalten.

Ich bin dann bei „The Bone Houses“ hängen geblieben und genieße die Geschichte bislang sehr. Trotz der Tatsache, dass schon auf den ersten Seiten deutlich wird, dass in dem Ort Colbren die Verstorbenen nicht immer unbedingt in ihren Gräbern bleiben, empfinde ich den Roman bislang weniger als „Horror“ als als klassische Fantasygeschichte mit sehr starken Anleihen an walisische Sagen. Protagonistin Ryn ist die Tochter eines Totengräbers und übernimmt nach dem Verschwinden ihres Vaters seinen Job in Colbren. Doch es gibt nur wenig Arbeit und seitdem immer mehr Bone Houses (belebte Verstorbene) auftauchen, neigen die Bewohner des Ortes dazu ihre Verstorbenen verbrennen zu lassen, so dass Ryn noch weniger Aufträge bekommt. Dabei muss sie nicht nur für ihr eigenes Überleben, sondern auch für das ihrer beiden jüngeren Geschwister aufkommen, und die Situation wird für die drei Jugendlichen noch verzweifelter, als der örtliche Lord sie aus ihrem Haus werfen lassen will. Die einzige Hoffnung für Ryn besteht in einem Auftrag, den der Kartograph Ellis für sie hat. Ellis benötigt jemanden, der sich in der Region auskennt und der bereit wäre ihn in die Berge zu begleiten, an deren Ausläufern Colbren liegt. Doch die Berge gehören zu dem Gebiet, das früher dem Elfenkönig Arawn unterstand, und noch heute finden sich dort Überreste gefährlicher Magie – und natürlich die Bone Houses, die durch den Fluch von Arawns Kessel wiederbelebt werden. Ich mag diese Mischung aus walisischen Sagen und Ryns recht hartem und einfachem Leben und ich mag wie Emily Lloyd-Jones ihre Figuren angelegt hat.

Ein Teller mit einem Stück Straciatella-Napfkuchen, daneben steht eine große Tasse mit Milchkaffee und davor liegt "The Bone Houses".

Trotzdem habe ich zwischendurch „The Bone Houses“ zur Seite gelegt, um ein Stück Kuchen zu essen und dabei noch ein bisschen in „Witchy Ways“ zu blättern. Vor allem, weil es nun mal einfacher ist gleichzeitig zu essen und ein eBook zu lesen, aber auch weil ich es lustig fand weitere Varianten „meines“ letzten Tages als Hexen-Auszubildende zu erleben. Ich weiß nicht, wie oft ich am Ende zu einem Duell auf Leben und Tod herausgefordert wurde, aber immerhin hatte ich auch ein Ende als Frosch und eins bei dem ich noch ein Studium an einer Universität erleben durfte. 😉 Der Kuchen, den ich am Freitag gebacken hatte, ist heute noch immer überraschend saftig, obwohl es nur ein simpler Sandkuchen mit ein paar Schokostücken ist. Gebacken habe ich den, weil mein Mann einen Packung Fertig-Glasur von einer Arbeitskollegin geschenkt bekommen hat. Ich muss zugeben, dass diese Weiße-Schokolade-Waldbeeren-Mischung auf dem Kuchen nicht schlecht ist, aber ich neige beim Essen die ganze Zeit dazu zu überlegen, wie ich etwas ähnliches aromatischer zubereiten könnte. 😉

 

Update 20:00 Uhr

Ein Stück Gemüsewähe - in der Füllung lassen sich Karotten, Zucchini, Mais und Paprika erkennen.

Ich habe weiterhin viel Spaß  mit „The Bone Houses“, aber das Lesen unterbrochen, um ein Stück Gemüsewähe zu essen. Es ist schon sehr, sehr lange her, dass ich das Essen gemacht habe, dabei war es viele Jahre lang mein „ich verwöhne mich und meine Gäste“-Wohlfühlessen. Und aufgewärmt ist die Gemüsewähe eh noch einmal besser, weil dann die Aromen so schön durchziehen konnten. Sehr lecker! Ich glaube nicht, dass ich noch einmal ein paar Jahre verstreichen lasse, bis ich das nächste Mal eine zubereite. (Und wieso habe ich schon so lange keinen Quark-Öl-Teig mehr gemacht, obwohl der so gut schmeckt?!) Bislang kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden mit meinem Tag bin: Lauter leckeres Essen und Lektüre, die mir Spaß macht! 🙂

 

Update 00:15 Uhr (Letztes Update)

Ups, jetzt hatte ich glatt vergessen mich hier noch einmal zu melden, als ich mein Buch ausgelesen hatte. „The Bone Houses“ war definitiv weniger Horror als ein ungewöhnliches und sehr cooles Aufgreifen walisischer Sagenelemente. Ich mochte die Protagonistin Ryn ebenso gern wie ihren Begleiter Ellis, ich mochte Ryns Sicht auf ihren Job als Totengräberin und all die Dinge, die ihrer Meinung nach damit einhergingen. Ein Teil der Auflösung am Ende der Geschichte war vorhersehbar, aber für mich war weniger dieses eine Element, als der Weg der Figuren dahin, das, was den Reiz des Romans ausgemacht hat, weshalb ich gut damit leben konnte. Und nun werde ich wohl nach weiteren Veröffentlichungen von Emily Lloyd-Jones Ausschau halten müssen, in der Hoffnung, dass sie mir ebenso gut gefallen wie das heute gelesene Buch. 😉

Es war schön mal wieder einen Tag mit einem Roman verbracht zu habe und ich hoffe, dass Natira und Anette diesen Tag ebenso genossen haben. Habt morgen noch einen entspannten Feiertag und lasst es euch gut gehen! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:
Natira
Anette

Lese-Sonntag im Januar 2022

Nachdem meine Frage, ob ihr noch Lust auf regelmäßige Lese-Sonntage habt, bei mir einen allgemeinen Eindruck von „im Prinzip schon, auch wenn ich nicht oft teilnehmen kann“ hinterlassen hat, gibt es heute also den ersten Lese-Sonntag im Jahr 2022. 😉 Bei mir startet der Tag wie gewohnt mit einem langsamen Wachwerden – was heute vermutlich etwas länger dauert, weil ich meinen Rhythmus in der vergangenen Woche ziemlich verschoben habe. Genau genommen habe ich in den letzten Tagen bis tief in die Nacht gearbeitet, weil ich dann meine Ruhe hatte und auch endlich mal was auf die Reihe bekam, und dafür bis in den späten Vormittag geschlafen. Um heute früh aufstehen zu können, bin ich gestern zwar früher ins Bett gegangen, aber irgendwie fühlt es sich nicht so an, als ob ich genügend Schlaf bekommen hätte. *g*

Also steht erst einmal Wachwerden auf dem Plan (vermutlich mit etwas Twitter-TL lesen und „Animal Crossing“ spielen) und später greife ich dann zum Buch. Nachdem ich in der vergangenen Woche mehr Zeit damit verbracht habe meine Bücher von einem Platz zum nächsten zu tragen als wirklich darin zu lesen, habe ich beschlossen, dass ich heute mit dem zweiten Band des „Supernormal Sleuthing Service“ von Gwenda Bond und Christopher Rowe anfange. Da das Lesen des ersten Teils nicht so lange her ist und ich mir davon eine flüssig zu lesende Mischung aus skurrilen, fantastischen und amüsanten Elementen mit einem Hauch Rettungsmission erwarte, komme ich hoffentlich schnell genug in die Geschichte, um auch wirklich mal wieder etwas länger am Stück zu lesen …

 

Update 11:00 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts eine hexenkesselförmige Tasse mit schaumiger Heißer Schokolade, in der ein Klecks Sahne zu erahnen ist, dazwischen liegt die Taschenbuchausgabe von "The Supernormal Sleuthing Service".

Zum „Animal Crossing“ spielen bin ich noch nicht gekommen (wo sind die letzten Stunden hin?), dafür habe ich mich online rumgetrieben, ein paar Kommentare geschrieben und überraschend viel mit meinem Mann geredet, der heute in extrem kommunikativer Stimmung ist. *g* Außerdem habe ich mir eine Heiße Schokolade gemacht, weil ich die restliche Sahne von gestern aufbrauchen wollte, damit ich heute Nachmittag den Becher zum Sahneschlagen wieder frei habe. Lustigerweise ist die Sahne dann im Milchschaum versunken, so dass davon kaum etwas zu sehen ist … Jetzt beende ich noch meine Kommentarrunde – so viele Mitleserinnen heute! <3 – und dann schaue ich mal, ob ich zur Switch greife oder zum Buch … oder ob ich mir Frühstück mache, kurze Nächte sorgen immer für großen Hunger bei mir. 😉

 

Update 14:00 Uhr

Ein Animal-Crossing-Screenshot, der meine Spielfigur zeigt, wie sie auf einem Sofa im "skandinavischem Stil" sitzt. Vor ihr ist ein schlichter Sofatisch mit einer Teekanne und einer Tasse, daneben steht ein kleiner Teller mit einem Keks. Im Vordergrund lässt sich ein Kamin erahnen, im Hintergrund sind diverse Möbel zu sehen und Fenster, die heftigen Schneefall zeigen. Über dem Sofatisch hängt ein hölzernes Wagenrad mit brennenden Kerzen.

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal gemütlich „Animal Crossing“ gespielt, ich mag die Winterzeit in dem Spiel so sehr und finde mein Wohnzimmer auch ohne all die Weihnachtsdeko, die ich im Dezember da hatte, immer noch sehr gemütlich. Mit den neuen Säulen und Theken muss ich aber noch etwas rumspielen, bevor ich damit zufrieden bin. 😉 Nach meiner Spielrunde gab es erst einmal Frühstück für mich (Porridge – ich denke, davon habe ich hier inzwischen genügend Fotos gezeigt) und dann habe ich doch wirklich ein paar Seiten in meinem Buch gelesen! Der Anfang ist schon mal wieder sehr schön gewesen inklusive einer Horde Affen, die in der Hotellobby mit Croquetschlägern und -bälle für etwas … Unruhe gesorgt haben. Was wiederum der Grund dafür ist, dass Protagonist Stephen und seine beiden Freunde Ivan und Sofia für den Rest des Tages aus dem Hotel geworfen wurden, damit sie keinen weiteren Unsinn anstellen könnten. Ich hege den Verdacht, dass Sofias Mutter nicht so glücklich damit ist, dass die drei versucht haben den Affen, die seit einigen Wochen im Hotel leben, Croquet beizubringen. 😉 Da mich dann mein Wecker daran erinnerte, dass es Zeit für eine Kommentarrunde wird, habe ich erst einmal wieder das Lesen unterbrochen, werde aber gleich wieder zu meinem Buch zurückkehren.

 

Update 17:00 Uhr

Ich habe gelesen! Kommentare und Blog-Updates … und ein paar Kapitel in meinem Buch. *g* Ich mag „The Supernormal Sleuthing Service“ wirklich, auch wenn die Geschichten alle auf der Grundbedingung fundieren, dass Erwachsene Kinder unterschätzen. In diesem Fall ist es so, dass der Protagonist und seine beiden Freunde Ivan und Sofia mitansehen mussten wie ein Zauberer einen Gegenstand an sich nahm, mit dem er die gesamte übernatürliche Welt beeinflussen kann. Im Laufe dieser Inbesitznahme wurde ein Freund von Ivan geschädigt und die Kinder scheinen die einzigen zu sein, die das stört und die herausfinden wollen, ob und wie sie ihm helfen können. (Alles etwas vage, für den Fall, dass noch jemand den Roman lesen mag.) Ich fände es schöner, wenn nicht nur die Kinder sich Sorgen machen würden, aber dann könnten sie natürlich nicht einfach unbeaufsichtigt ermitteln, sondern würden ständig über Erwachsene stolpern, die sich fragen, was die drei da eigentlich machen. Weshalb ich mit diesem Element leben und einfach den Rest der Geschichte genießen kann. Ich mag so viele der erwähnten Details rund um die übernatürliche Welt, ich mag die drei Charaktere und all ihre ungewöhnlichen Freunde und ich bin gespannt darauf ob (und wenn ja wie) sie am Ende ihren Freund retten!

Eine dünnwandige zartgrüne Schale neben einer brennenden kleinen Sturmlaterne. In der Schale befindet sich eine Portion Apple Crumble, die von zwei Sahneklecksen flankiert wird.

Zwischendurch habe ich mein Lesen unterbrochen, um Apple Crumble zu machen (und zu essen). Auf dem Foto sieht er deutlich dunkler aus, als er ist – auch wenn der Zimt, den ich unter meine Äpfel gemischt habe, schon zu einer nicht gerade goldgelben Fruchtfarbe führt. *g* Ich finde es so praktisch, dass ich den Crumble einfach in verschiedenen Formen backen und so eine Variante mit Zimt für mich und eine ohne für meinen Mann machen kann! Die zweite Hälfte gibt es dann heute nach dem Abendessen … Jetzt schaue ich aber erst einmal wie es den anderen in den letzten Stunden erging und dann lese ich noch ein paar Seiten, bevor ich zum Kochen in die Küche wandern muss.

 

Update 20:30 Uhr

Ein cremefarbender tiefer Teller mit großen muschelförmigen Nudeln und Blumenkohl, der deutliche Röstspuren aufweist.

Heute ging es später in die Küche, weil ich mein Kochen mit meinem Mann abstimmen musste und der wollte nicht nur erst noch die letzte „Downton Abbey“-Folge beenden, sondern vor dem Essen noch Duschen. Ich gebe zu, ich bin sehr froh, dass ich in den kommenden Wochen keine detaillierten Inhaltsangaben inklusive wortreicher Kritik an den Autoren zu hören bekomme. 😉 Das heutige Essen war etwas aufwändiger (und ist nicht sehr fotogen), aber dafür sind die Nudeln mit ofengeröstetem Blumenkohl und eine Sauce aus pürriertem Blumenkohl, Knoblauch und Parmesan einfach sehr, sehr lecker! Bevor ich wieder zum Buch greife, drehe ich eine Blog- und Kommentarrunde – ich habe schon gesehen, dass seit meinem letzten Update so einige Benachrichtigungen in meinem Mailfach gelandet sind. 🙂

 

Update 00:30 Uhr (Letztes Update)

Ähm … nach dem letzten Update habe ich noch den Abwasch erledigt und mein Buch ausgelesen. *g* Wie immer in letzter Zeit habe ich heute einiges an Anlaufzeit benötigt, bis ich wirklich in meinem Roman ankam und mich nicht mehr ständig ablenken ließ. Aber am Ende habe ich den zweiten Teil von „The Supernormal Sleuthing Service“ sehr genossen und wandere gleich sehr gut gelaunt ins Bett. Es war wieder sehr nett mit euch heute! Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Natira
Neyasha
JED
Anette
Sayuri