Lese-Sonntag im August 2022

Nach einem Monat „Sommerpause“ freue ich mich richtig darüber, dass ich den heutigen Lese-Sonntag über bloggen (und mich hoffentlich dabei mit ein paar Leuten austauschen) werde. Nachdem ich am Donnerstagvormittag meinen (soweit ich es im Moment sagen kann) letzten Termin des Monats erledigt hatte, habe ich mich einfach mal nur aufs Entspannen konzentriert. Dabei habe ich immer wieder aus dem Fenster geschaut, um zu gucken, ob doch noch der vorhergesagte Regen eintreffen würde (was er nicht tat), und ansonsten die Füße hochgelegt, den Ventilator laufen gehabt und meine Nase in den eReader gesteckt. Aktuell habe ich drei angefangene eBooks, wobei ich bei zwei davon – der erste Teil der Veröffentlichung der Tagebücher von Anne Lister aus den Jahren 1816 bis 1824 und „The Witch King“ – noch nicht sehr weit gekommen bin und mich heute vermutlich vor allem auf „The Empress of Xytae“ von Effie Calvin konzentrieren werde. Das ist der vierte Teil der „Tales of Inthya“-Romane (HIER ist die Rezension zu „The Queen of Ieflaria“, dem ersten Band der Reihe,) und ich finde momentan diese Mischung aus (zum Großteil) sympathisch-skrupellosen Figuren, Humor und von Göttern verliehenen Magie sehr unterhaltsam. Ansonsten planen wir heute Vormittag eine Brettspielrunde (dieses Mal „Steampunk Rally“) und bis mein Mann dafür bereit ist, nehme ich mir Zeit zum „Wachwerden“. 🙂

 

Update 9:30 Uhr

In den letzten 2 1/2 Stunden habe ich richtig viel gelesen – allerdings keine einzige Buchseite. 😉 Genau genommen habe ich mir den Feedreader vorgenommen, in den ich seit Beginn meiner „Sommerpause“ keinen Blick mehr geworfen hatte, und die dort gesammelten Blogbeiträge der letzten Wochen durchgelesen. Ich habe einige Kommentare geschrieben, wenn auch weniger, als wenn ich die Beiträge zeitnah gelesen hätte, und nun das Gefühl, ich bin wieder auf dem Laufenden, was eure Blogaktivitäten so angeht.

Da mein Mann ist inzwischen auch aufgewacht ist und gefrühstückt hat, werden wir gleich mit unserer Brettspielrunde anfangen. Die hintere Wohnungsseite ist momentan noch erträglich, obwohl wir da noch nicht verdunkelt haben, aber so langsam müssen wir uns beeilen, damit wir mit dem Spielen fertig sind, bevor die Sonne so weit rumgewandert ist.

 

Update 13:00 Uhr

Eine Kollage aus vier Fotos: Links oben das Spielbrett von Steampunk Rally, rechts oben die Ausgangslage für meinen Erfinder, links unten meine Spielsitation während des Spiels, rechts unten mein Endstand. Es gibt sehr viel Bewegung in meiner "Maschine", ist aber wohl für jemanden, der das Spiel nicht kennt, nicht zu verstehen.

Uff, das war heute eine ungewöhnlich lange, aber auch sehr lustige Runde „Steampunk Rally“. Wir haben zum ersten Mal ein Rennen auf dem Mars gespielt und da gab es einige Zusatzschwierigkeiten für unsere Erfinder zu bewältigen. Ich habe Anne Easley gespielt und meine Rennmaschine wurde sehr schnell sehr groß – und es gab lange Zeit kaum Fortschritt, was die Bewegungen angingen. Allerdings habe ich es geschafft trotzdem den Großteil des Spiels vor meinem Mann zu liegen, der dann aber in der allerletzten Runde mit einem unglaublichen Zug an mir vorbeirauschte. Ich hatte eigentlich einen wunderschönen letzten Zug geplant, der mir theoretisch den Sieg hätte bringen müssen, aber die 20 Schritte, die er (auch durch einen Glücksfall beim Kartenziehen) noch geschafft hat, konnte ich dann doch nicht mehr einholen. Es war auf jeden Fall sehr lustig und wir werden am kommenden Sonntag definitiv eine weitere Runde mit diesem Aufbau spielen. (So langsam müssen wir gut überlegen, was wir in den nächsten Wochen spielen, denn die Auslieferung von „Flamecraft“ ist schon angelaufen, so dass wir das Spiel hoffentlich im Laufe des Septembers bekommen werden.) Ich flitze jetzt einmal schnell bei euch vorbei und dann mache ich mir Frühstück! 🙂

 

Update 16:30 Uhr

Eine Schale mit Udon-Nudeln in Brühe, auf denen in Streifen geschnittenes Rührei und ebensolche Gurken zu sehen sind, Auf dem Schalenrand liegen zwei hölzerne Essstäbchen.

Da ich im Moment gerade zu gierig nach herzhaftem Essen bin (und das in der Woche schon dazu geführt hat, dass ich mir zum Frühstück gesalzene Erdnüsse gegönnt habe), gab es heute Udon-Nudeln mit Ei und Gurke. Außerdem habe ich endlich ein bisschen weiter in „The Empress of Xytae“ gelesen. Die Protagonistin Ioanna ist die älteste Prinzessin des Landes, aber im Gegensatz zum Rest ihrer Familie wurde sie nicht von der Kriegsgöttin Reygmadra gesegnet, sondern von dem Gott Iolar – was bedeutet, dass sie keine Kriegerin ist, sondern ein regelorientierter, wissensdurstiger Mensch ist. Außerdem ist Ioanna in der Lage zu sagen, wenn eine Person lügt, zumindest solange diese Person bewusst die Unwahrheit sagt. Da all das nicht gerade als erstrebenswerte Eigenschaften für die Kaiserin eines Landes, das seit langer Zeit Reygmadra dient, angesehen werden, versucht Ionnas jüngere Schwester Netheia nach dem Tod ihres Vaters den Thron an sich zu bringen. Bislang ist Ioanna (gemeinsam mit der Prinzessin eines der Nachbarländer, die zum Zeitpunkt des Putschversuchs im Palast war,) auf der Flucht, aber ich bin gerade in dem Kapitel angelangt, in dem sie sich mit Verbündeten darüber berät, wie sie die Bevölkerung hinter sich bringen und ihre Schwester besiegen kann. Ich mag die Charaktere, die Effie Calvin für ihre Geschichten entwickelt wirklich gern, und mir gefällt es, dass sich ihre Romane zwar häufig um große Entwicklungen in den jeweiligen Ländern drehen, aber dabei vor allem von den kleinen (und dafür umso entscheidenderen) Momente mit den Figuren erzählen.

Vorne ein angeschalteter eReader, hinten links eine grüne Schale mit kleingeschnittenen Melonenstücken und einer kleinen Gabel, hinten rechts ein großes Glas mit geeistem Kaffee.

Obwohl ich – dank des Klappentextes des nächsten Bandes – schon weiß, wie die Geschichte am Ende grob ausgehen wird, macht es mir wirklich Spaß all diese kleinen Szenen mit den Figuren zu lesen und ich bin weiterhin neugierig darauf, welche Elemente für welche Entscheidungen bei den Charakteren führen. Bevor ich aber weiterlese, gönne ich mir jetzt erst einmal einen geeisten Kaffee und Cantaloupe-Melonen-Stücke – und eine Blog- und Kommentarrunde. 🙂

 

Update 21:15 Uhr (letztes Update)

Animal-Crossing-Screenshot, der meine Spielfigur auf einer Hollywood-Schaukel zeigt. Im Hintergrund sind Palmen zu sehen und an der rechten Seite lässt sich ein Gebäude mit einem Krankenhaus-Symbol erahnen.

Nach dem letzten Update habe ich noch ein bisschen gelesen und dann eine Runde „Animal Crossing“ gespielt. Am Wochenende dient diese Spielzeit zwar nicht dem gemeinsamen „Feierabend-Einläuten“ für meinen Mann und mich, aber irgendwie gehört es einfach für mich zum späten Nachmittag dazu. Danach bin ich in die Küche gewandert und habe mich ans Kochen (Linguine mit roter Kräuterbutter und Parmesan) gemacht und zum Essen haben wir dann einen Film geschaut.

Ein tiefer Teller mit einer Portion Pasta, die in roter Kräuterbutter gewendet und mit Parmesan bestreut wurde.

„Beyond the Infinite Two Minutes“ hatten wir vor einem Jahr im Rahmen der Nippon Connection geschaut und seitdem mein Mann den Film im Herbst gekauft hatte, wollten wir ihn noch einmal sehen. Heute haben wir es dann endlich auf die Reihe bekommen und wie beim letzten Mal fand ich es auch jetzt wieder faszinierend zu sehen, wie die Handlung mit all den verschiedenen Zeitsträngen erzählt wird. Es ist schon zu spüren, dass das Team normalerweise auf Theaterbühnen spielt, denn das Ganze hat schon etwas von einem Kammerspiel, aber natürlich ließe sich auf einer Bühne die Geschichte nicht genau so mit den ganzen Zeitverschiebungen erzählen. Da ich jetzt noch eine Blogrunde drehen und dann noch ein bisschen lesen will (und hoffentlich mein Buch beenden werde), bevor ich ins Bett gehe, haben wir heute auf die Extras verzichten und beschlossen, dass wir die morgen anschauen. Ich hoffe sehr, dass wir dann noch etwas mehr zu den Dreharbeiten erfahren und wie das Team es geschafft hat, dass sie den Film in solch langen Takes drehen konnten.

Da ich nicht denke, dass ich noch genug für ein weiteres Update erleben werde, ist das hier meine letzte Aktualisierung des Beitrags für heute. Es war schön den Tag wieder gemeinsam mit euch zu erleben und sich mit euch über die Dinge austauschen zu können, die dafür gesorgt haben, dass dieser Sonntag (hoffentlich) wieder rundum erholsam wurde. Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche und hoffe, dass wir uns (spätestens) an einem der nächsten Lese-Sonntage wieder lesen werden! 🙂

 

***

Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Birthe
Anette
Jacquy

27 Kommentare

    • Konstanze

      Wie schön, dass das heute klappt, Neyasha! 🙂

      Ich fürchte, ich muss noch einen Kontrolltermin beim Arzt ausmachen, weiß aber nicht, ob das in diesem Monat noch klappt (die Praxis ist seit Monaten ziemlich überlaufen) – aber so schlimm ist es auch nicht, wenn sich der Termin etwas verschiebt, ich kann das also entspannt sehen.

      Nachdem der für gestern vorhergesagte Regen für gerade mal zwei Minuten „feine Tropfen in der Luft, die nicht ausreichten, um den Boden anzufeuchten“ gereicht hat, war es das erst einmal mit den Regenvorhersagen. Die nächsten beiden Hochs schließen sich Anfang der Woche über Deutschland zusammen und damit kommt die nächste Hitzewelle … Es ist wirklich unglaublich wie trocken dieser Sommer ist. 🙁 Ich hoffe, dass es bei dir noch etwas anders aussieht!

      • Nun ja, es gab schon für vergangene Nacht eine Warnung wegen Starkregen in Wien und bisher ist nicht ein Tropfen gefallen, daher weiß ich nicht mehr so recht, ob ich der Vorhersage noch trauen soll, aber angeblich soll es am Abend regnen.
        Sehr mühsam, dass es bei euch schon wieder heiß wird. Hier ist es zumindest heute angenehm kühl.

        Seit ich aus Norwegen zurück bin, hinke ich auch sehr mit dem Lesen von Blogbeiträgen und Kommentieren hinterher. Hoffentlich bin ich auch bald wieder auf dem Laufenden!

        • Konstanze

          Jaha, so sieht es bei uns gerade auch ständig aus … Starkregen-Warnungen und dann lösen sich die Regenwolken auf, bevor sie noch bei unserem Bundesland ankommen. Ich drücke fest die Daumen, dass es bei euch heute noch wunderbar nass wird! 🙂

          Ich bin mir sicher, du hattest auch erst einmal genug zu tun, um bei der Arbeit wieder in einen Rhythmus zu kommen. Da sind die Blogs dann definitiv erst einmal Nebensache und müssen eben warten, bis du dafür wieder Kapazitäten hast.

  1. Heute bin sogar ich mal dabei: http://birthezurnieden.de/2022/08/21/konstanzes-lesesonntag/ 🙂

    Anne Lister – oh, wie spannend! Ich bin ja ziemlich begeistert von der Serie „Gentleman Jack“, aber die Originale habe ich mir dann doch noch nicht vorgenommen … sind das Auszüge oder wirklich die gesamten Tagebucheinträge? Es wird ja sicher nicht jeden Tag was Spannendes passiert sein, auch nicht in Anne Listers Leben …

    Ich wünsche dir einen schönen Start in den Tag!

    • Konstanze

      Wunderbar, Birthe! Ich freu mich! 🙂

      Die Serie kenne ich leider nicht, aber ein Artikel darüber hatte mich auf die Tagebücher gebracht. Ich lese die Veröffentlichung von Helena Whitbread („The Secret Diaries of Miss Anne Lister 1“) und da ich bislang noch nicht sehr weit bin, kann ich es nicht ganz sicher sagen, aber bislang sieht es für mich so aus, als ob sie ungekürzt wären. Die ersten Einträge sind täglich und wenn es eine Lücke gibt, dann gibt es einen Einschub von Helena Whitbread, in dem sie erklärt, dass es hier keine Einträge von Anne Lister gab, dass sie aber sagen kann, dass Anne in dieser Zeit mit diesen oder jenen Personen gereist ist oder ähnliches. Ich hatte erst überlegt eine Biografie über sie zu lesen, fand dann aber die zweiteilige Tagebuchveröffentlichung doch spannender.

  2. Willkommen zurück! Bin jetzt dabei unter https://nettebuecherkiste.wordpress.com/2022/08/21/lesesonntag-im-august-2022/
    Gerade ginge es hier eigentlich mit der Hitze, aber wegen der Kleinen kann ich nicht so lüften wie sonst. Die schaffen es allen Ernstes schon auf sämtliche Fensterbretter und ich traue mich nicht mehr, über Nacht Fenster zu kippen… Ich warte so sehnsüchtig auf Regen und Kühle – ich habe gerade „Die Geschichte des Wassers“ gelesen, eines der Szenarien ist Südfrankreich in den 30ern unseres Jahrhunderts, mit Flüchtlingscamps für Leute, die vor Hitze und Feuer fliehen. Das hat mir echt noch mehr Angst gemacht.
    Von wem ist „The Witch King“? Muss da erst mal an Tolkien denken.

    • Konstanze

      Danke, Anette! 🙂 Ich weiß nicht, wie deine Fensterrahmen aussehen, aber es gibt Fenstergitter, die auch katzensicher sind. Vielleicht bringt es dir was, wenn du da etwas recherchierst. Gekippte Fenster sind mit Katzen auf jeden Fall zu gefährlich, das würde ich an deiner Stelle auch nicht riskieren! 🙂

      „The Witch King“ ist von H. E. Edgmon – eine Urban-Fantasy-Geschichte mit einer trans Person als Hauptfigur. Ich bin noch nicht sehr weit, fand es aber das Autoren-Vorwort sehr beeindruckend, in der H. E. Edgmon betont, dass in dieser Geschichte sehr viele eigene Erfahrungen verarbeitet wurden – nur halt in einer fantastischen Welt, in der die Hauptfigur schon allein aufgrund der Tatsache, dass er eine Hexe ist, als minderwertig angesehen wird.

      • Ja, ich weiß, aber muss man da nicht bohren? Dann könnte ich die nämlich eh nicht installieren…
        Ah, ok, danke. Urban Fantasy ist ja nicht so meinst. Meistens jedenfalls 😉
        Bitte nicht böse sein, aber als ich deine Bilder von dem Spiel oben gesehen habe, dachte ich zuerst, da geht es um ein Rennen durch den menschlichen Verdauungstrakt 😉

        • Konstanze

          Nicht unbedingt. Es gibt Rahmen, die sich mit Winkeln in die Fensteröffnung klemmen lassen. Leider gehen die nicht bei jedem Rahmen (unsere z.B. haben unten nur eine 1 mm dicke Blende, wo kein Winkel hält), aber da könntest du dich mal umschauen.

          Die Mars-Farbe ist wirklich nicht besonders appetitlich. *g* Aber das Spielbrett ist eine Abwechslung zu den grauen bzw. schwarzen Rennstrecken, die die anderen Alternativen bieten. 😉

          • Ah, ok. Hab gesehen, es gibt auch welche, die man mit PowerStrips befestigen kann, aber ob die so zuverlässig sind? Habe leider auch keinerlei handwerkliches Geschickt. Schaue auf jeden Mal, danke für den Tipp!

          • Konstanze

            Es gibt welche, die mit Klammern befestigt werden und eigentlich recht stabil aussehen, und dann habe ich noch welche gesehen, die mit Magnetleisten befestigt werden. Die PowerStrip-Dinger halten definitiv nicht sicher genug, dass sie katzensicher sind, wenn die Katzen daran rumzupfen oder gar daran hochklettern wollen. Zumindest Christie hat die früher immer innerhalb von Minuten so weit abgelöst, dass sie die Pfoten durchstecken konnte, während Shandy und sein Bruder die in Ruhe gelassen hatten.

    • Konstanze

      Danke, Jacquy! Schön, dass du es heute schafft mal mitzumachen – ich hoffe, dass du viel Spaß mit deinem Lese-Sonntag und dem Austausch mit uns hast! 🙂

  3. Ihr spielt immer so besondere Spiele, von denen ich noch nie ewas gehört habe. 😀
    Schön, dass das noch unverdunkelt und nicht zu heiß geklappt hat.

    Ich wünsche dir weiterhin einen schönen Lesesonntag und herzlich willkommen zurück aus der Sommerpause. Oder ist es nur eine kurze Unterbrechung der Pause?

    • Konstanze

      Das kommt davon, dass wir so viele Spiele über Kickstarter beziehen, Tine! Nur wenige davon sind im normalen Handel zu finden, weil es dafür ja dann auch erst einmal übersetzte Versionen geben muss. Wobei … wenn ich so drüber nachdenke: Von „Seize the Bean“ gibt es eine deutsche Variante, denn die Firma sitzt in Berlin, und auch ein paar andere Sachen, die wir auf Englisch im Regal haben, gibt es inzwischen auf Deutsch. 😉

      Danke! Bislang genieße ich den Tag sehr. 🙂 Oh, und ich denke, ich beende meine Pause mit dem heutigen Tag. Auch wenn es immer noch tagsüber sehr heiß ist, sorgt die Verschiebung des Sonnenaufgangs doch dafür, dass ich inzwischen wieder (fast) ausreichend Schlaf bekomme, was – ebenso wie die Erledigung meiner Termine – hilft, damit ich wieder kommunikativer und weniger grumpig bin. *g*

  4. Ich komme ja immer nicht so ganz damit klar, dass du frühstückst, wenn ich schon längst die zweite Mahlzeit des Tages brauche … 😉
    Das Spiel sieht ja interessant aus. Ich habe schon ewig kein Gesellschaftsspiel mehr gespielt … Spaß macht das ja schon, auch wenn ich nie der ganz große Spielfan werde.

    • Konstanze

      Ich verstehe hingegen nicht, dass ihr alle so früh schon was essen könnt, Birthe! Liegt euch euer Frühstück nicht schrecklich schwer im Magen? Oo

      Es ist auch ein ungewöhnliches Spiel und wir haben heute etwas gebraucht, bis wir nach einer längeren Pause wieder drin waren. Wenn dir grundsätzlich das Spielen Spaß macht, würde ich spontan behaupten, dass du die richtigen Mitspieler*innen und die richtigen Spiele brauchst, um vielleicht doch ein Fan zu werden. Es ist wie beim Lesen, es gibt so viele unterschiedliche Spiele, dass es theoretisch für jeden eins gibt. Die Frage ist nur, ob es dir die Mühe wert ist, dir das richtige Spiel für dich zu suchen.

      • Also ich kann ja nur für mich sprechen: Mir liegt mein Frühstück (das normalerweise aus Porridge mit Obst besteht) nie schwer im Magen, das passiert mir eher bei späteren Mahlzeiten. In der Früh bin ich einfach hungrig und komme kreislaufmäßig nur schwer in Schwung, solange ich nichts gegessen habe.

        Es freut mich, dass ihr eine schöne Spielerunde hattet! In den letzten Monaten hatte ich auch ab und zu wieder Spielenachmittage mit „alten“ Freunden, wenn ich bei meiner Familie war und das hat echt Spaß gemacht. Schade, dass es sich in Wien bei mir nur so selten ergibt.

        • Konstanze

          Wirklich spannend wie unterschiedlich das ist. Mir wird schlecht, wenn ich zu früh etwas essen – vor allem, wenn ich mich danach noch bewegen muss. Weshalb ich Haushalt/Sport/Termine wenn möglich vormittags erledige und erst etwas esse, wenn ich weiß, dass ich den Rest des Tages vor dem Bildschirm (oder mit einem Buch 😉 ) verbringe.

          Oh, schön, dass du dich dafür wieder mit alten Freunden triffst! Aber es ist wirklich nicht einfach für solche Spielrunden eine Gruppe von Leuten zusammen zu finden. Mein Mann hat ein paar Arbeitskollegen, mit denen er sich ab und an nach der Arbeit noch im Firmengebäude trifft, um zu spielen. Aber ich bin auch darauf angewiesen, dass wir Sachen spielen, die für zwei Personen passen, oder darauf, dass wir mal Besuch bekommen, der auch Lust am Spielen hat.

          • Mir geht es wie Neyasha – wenn ich nicht frühstücke, wird mir irgendwann schlecht, und vor allem kriege ich ohne was im Magen ganz wacklige Knie und könnte im Leben keinen Sport machen. Die Idee, vor dem Frühstück joggen zu gehen, fand ich immer schon komplett absurd – wie soll das denn gehen?! 😉
            Mein Magen ist da völlig unkompliziert, ich weiß auch gar nicht so richtig, was „schwer im Magen liegen“ bedeutet – klar, ich kann mich überfressen, aber ansonsten macht mein Magen einfach unauffällig seine Arbeit, wenn er nicht durch ein Virus lahmgelegt wird. Von meinem zickigen Darm reden wir hier jetzt nicht, der ist da ganz, ganz anders … aber gegen Frühstück hat der auch nix. 😉

          • Äh, jetzt schreibe ich noch einen Kommentar unter meinen letzten Kommentar – egal. Ich wollte noch sagen, dass „The Empress of Xytae“ sehr interessant klingt – da wäre ich mal gespannt, was du am Ende darüber denkst!

          • Konstanze

            Wirklich faszinierend, dass euer Bedürfnis nach Essen morgens schon so groß ist. Und ein bisschen beneidenswert, dass eure Mägen so wenig Beachtung erfordern, wenn es ums Essens-Timing geht!

            Was „The Empress of Xytae“ geht: Ich habe den Roman sehr gemocht! Aber es war für mich auch schon der vierte Teil der Reihe, ich wusste also genau, was da auf mich zukommt. Die Liebesgeschichten spielen in den „Tales of Inthya“-Bänden eine deutlich größere Rolle, als ich hier angedeutet habe, und es sind immer zwei Frauen, die zusammenkommen. Mir gefällt daran, dass in der Regel eine Person, die eine feste Rolle in ihrer Gesellschaft einnimmt, und eine Außenseiterin zusammenkommen – was dazu führt, dass beide ihre Sicht aufs Leben und darauf wie Dinge nun einmal grundsätzlich sind, überdenken müssen. Oh, und obwohl die Protagonistinnen wechseln, würde ich die Romane in der Veröffentlichungsreihenfolge lesen, weil die früheren Figuren immer mal wieder vorkommen oder erwähnt werden. Wenn du also neugierig auf die Bücher bist, könntest du schauen, ob du die Leseprobe vom ersten Band magst.

    • Konstanze

      Das war er wirklich! Auch wenn ich mal wieder länger aufgeblieben bin, als vernünftig gewesen wäre, nur weil ich mein Buch noch beenden wollte. *g*

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