Lese-Sonntag im August 2021

Schon wieder ein Lese-Sonntag und da ich gerade einen ganzen Haufen mit angefangenen Büchern neben dem Sofa liegen habe, hoffe ich, dass ich auch viel Zeit mit Lesen verbringen werde. Aber erst einmal gönne ich mir etwas Zeit, um meine nächtliche Timeline aufzulesen und dabei wach zu werden. Außerdem wollen mein Mann und ich heute Vormittag ein Brettspiel spielen, in der Hoffnung, dass wir nicht zu viel Hitze in die Wohnung lassen, obwohl wir den Verdunklungsvorhang dabei nicht schließen können. Bislang haben wir ja viel Glück mit dem Sommer gehabt und obwohl die letzten Nächte verflixt warm waren, hat sich die Wohnung noch nicht so sehr aufgeheizt, dass wir schon beim Aufstehen den Ventilator anwerfen müssen. Und ab morgen soll es schon wieder kühler werden, da halte ich die heutigen 31 Grad auch noch aus. 😉 Jetzt aber erst einmal richtig wach werden und dann sehen wir weiter …

 

Update 10:00 Uhr

Bislang ist mein Tag angenehm entspannt verlaufen. Ich habe die nächtliche Timeline aufgelesen (sehr viel Frustration und Wut – daran wird sich wohl auch so schnell nichts ändern), mich über die aktuellen Zahlen informiert (Frankfurt hat eine 7-Tage-Inzidenz von 50) und mich dann damit entspannt zwanzig Minuten lang einer koreanischen Youtuberin zuzuschauen, wie sie ihren Tag verbringt. Ansonsten warte ich gerade darauf, dass mein Mann sein Frühstück beendet, damit wir mit dem Spielen anfangen können. Oh, und ich habe mal meinen „Stapel“ aktueller Bücher für euch so fotografiert, wie ich ihn gestern Abend verlassen habe. So könnt ihr schon mal einen Blick auf meine aktuelle Lektüre werfen, bevor ich später für mein Frühstück den Platz wieder freiräume … *g*

Zwei unordentliche Stapel mit Büchern, zwischen denen auch ein eReader steckt. Die obersten beiden Bücher sind "Once Upon a Crime" von Robin Stevens (links) und "The Strangeworlds Travel Agency" von L. D. Lapinski (rechts).

 

Update 12:45 Uhr

Der Karton des Brettspiels "Seize the Bean" - auf dem Covers ieht man eine riesige Kaffeetasse und eine sehr unterschiedliche Gruppe von Menschen, die sich drumherum drängeln.

Unsere Spielrunde war mal wieder wirklich lustig und ich kann stolz verkünden, dass ich mit 58:47 Punkten gewonnen habe, obwohl es anfangs gar nicht gut für mich ausschaute. 😀 „Seize the Bean“ ist ein Spiel, das wir vor drei Jahren gekickstartert hatten (und das – laut Entwickler – eigentlich vor zwei Jahren geliefert werden sollte, aber das war von Anfang an nicht realistisch) und das wir vor drei Wochen bekommen haben. Heute war unsere dritte Runde mit „Seize the Bean“ und uns macht das Spiel wirklich Spaß. Als Spieler betreibt man ein Café in Berlin und muss versuchen so viele Kunden wie möglich in seinen Laden zu ziehen und diese rundum zufriedenstellend zu bedienen, um dann von ihnen positive Bewertungen zu bekommen. Da ich anfangs einen eklatanten Mangel an Vorräten (Kaffeebohnen, Milch und Zuckerwürfel) aufzuweisen hatte, habe ich bedauerlicherweise drei negative Bewertungen bekommen, konnte diese aber am Ende mit der Menge an positiven Kundenmeinungen wieder ausgleichen.

Eine Collage aus vier Fotos, die unterschiedliche Momente unserer Spielerunde zeigen. Es sind verschiedene Karten mit Kundentypen, Geschäftsausbauten und Vorratsvarianten zu sehen, eine Draufsicht auf den gesamten Spielaufbau, eine Karte, auf der der Ablauf des Spiels erklärt wird, und mein Spielbereich mit kleinen Vorratsminiaturen, Kundenkarten und dem Basisbrett (Café), an das all die Dinge angeordnet werden.

Es ist wirklich lustig zu überlegen, welche Kunden man in sein Café ziehen mag und welche man lieber nicht bedient (Touristen zum Beispiel bringen zwar schnell gute Bewertungen, sorgen aber auch dafür, dass der Ruf des Cafés geschädigt wird, weil schließlich niemand Stammkunde einer Touristenfalle werden will). Mir gefällt auch, dass das Spiel selber relativ schnell geht – wir haben bislang um 1 1/2 Stunden pro Runde gebraucht – und das einzige, was etwas lästig ist, ist die Tatsache, dass der Aufbau durch die vielen Elemente etwas mehr Zeit benötigt. Aber auch da sind wir schon schneller geworden, weil wir inzwischen wissen, was wir brauchen und wie wir die Sachen anordnen müssen. 🙂

Da ich nach all der Beschäftigung mit Kaffee, Donuts, Kuchen und ähnlichem doch hungrig geworden bin, mache ich mir jetzt erst einmal Frühstück! *g*

 

Update 16:15 Uhr

Da ich gerade feststellen musste, dass ich in der kommenden Woche wieder English Muffins für mein Frühstück backen muss: Hat eine von euch vielleicht ein Rezept, das sie empfehlen würde? Ich bin noch auf der Suche nach dem richtigen Rezept für mich. Meine aktuelle Runde habe ich nach einem Rezept von Jamie Oliver gemacht und sie sind mir etwas zu fade …

Links ein angeschalteter eReader, rechts ein Teller mit einem English Muffin mit Kichererbsen-Paprika-Aufstrich, einer in Scheiben geschnittenen Kohlrabi, einer Möhre und ein paar Gurkenscheiben.

Zum Frühstück gab es für mich acht von zehn Kapiteln der Urban-Fantasy-Geschichte „Paper Stars“ von Devon Monk (die ersten beiden hatte ich gestern Abend vor dem Schlafengehen gelesen). Die Geschichte gehört zu den Ordinary-Magic-Romanen der Autorin und wurde zusammen mit zwei weiteren als vierter Band der Romanreihe veröffentlicht. Was mich etwas irritiert, denn die Autorin hat die Kapitel des gesamten Buchs durchnummeriert, statt immer wieder von vorne mit der Nummerierung anzufangen. *g* Über die Ordinary-Magic-Bücher bin ich schon vor Jahren gestolpert, hatte mich aber immer von den darin vorkommenden Göttern abschrecken lassen. Irgendwann muss ich aber doch mal schwach geworden sein, denn als ich vor kurzem meine eBook-Liste durchstöberte, bin ich über den ersten Band gestolpert und habe ich endlich mal gelesen … nur um dann auch noch die beiden Fortsetzungen zu kaufen und zu lesen und wie ihr sehen könnt, bin ich inzwischen bei Band vier (und ja, der fünfte ruht auch schon auf dem eReader). Ich muss zugeben, dass mich der zweite und dritte Teil nicht ganz so gut unterhalten haben wie der Auftaktband, aber ich finde die Reihe immer noch wunderbar erholsam und es gibt so viele amüsante Szenen mit all den Göttern, Monstern und Dämonen, dass ich wohl auch die weiteren Veröffentlichungen lesen werde.

Links ein Buchstapel, auf dem oben der Titel "Mad and Bad - Real Heroines of the Regency" von Bea Koch zu sehen ist. Rechts ein großes Glas mit Dalgona-Kaffee.

Danach war es langsam soweit, dass ich den Vorhang einen Spalt öffnen konnte (weil die Sonne auf der anderen Seite des Hauses steht), ohne dass das Wohnzimmer zu sehr überhitzt. Also habe ich mir etwas Leckeres zu trinken gemacht und zu „Mad & Bad – Real Heroines of the Regency“ von Bea Koch gegriffen. Von dem Buch hatte ich bislang nur die Einleitung gelesen, bin also noch ganz am Anfang und kann nicht so viel sagen. Aber mir gefällt der Schreibstil von Bea Koch (die nicht nur Historikerin ist, sondern auch Mitinhaberin der kalifornischen Buchhandlung „The Ripped Bodice“ ist) und die Passagen, die ich bislang über die Patronessen von Almack gelesen haben, brachten auch einige interessante neue Informationen. Ich denke, ich werde noch ein bisschen bei dem Sachbuch bleiben, bevor ich wieder zu einem anderen Titel wechsel. (Sagte ich schon, dass ich gerade erschreckend selten bei einem Buch bleiben? Ich komme mir schon vor wie Kiya … 😉 ) Oh, und schaut euch mal den Titel der Grafik auf der rechten Seite des Buches an:

Ein aufgeschlagenes Buch. Auf der linken Seite sieht man den letzten Absatz des Kapitels über den "Ton" und weitere Leseempfehlungen, rechts eine Grafik, die übertitelt ist mit "Who's Sleeping Witch Whom?" und die die verschiedenen Verwandtschaften, Ehen und Verhältnissen zwischen Personen rund um die Patronessen von Almack aufzeigt.

Eine Grafik, über die ich übrigens sehr dankbar bin, weil es langsam etwas schwierig wurde die Verwandtschafts- und … äh … sonstigen Verhältnisse zu überblicken. 😉

Bevor ich wieder zum Buch greife, drehe ich noch eine Blog- und Kommentarrunde und schaue, ob ihr einen ebenso netten Tag verlebt wie ich. 🙂

 

Update 20:30 Uhr (letztes Update)

Animal-Crossing-Screenshot, bei dem man vorne meine Spielfigur mit einem eleganten schwarzen Hut im Gespräch mit einem Nachbarn sieht. Der Nachbar ist Ede (ein rotes und etwas rabiat wirkendes Schwein), der sagt "So ein paar bunte Feuerblumen sorgen nicht nur am Nachthimmel für ein funkelndes Strahlen!". Im Hintergrund sieht man diverse andere Nachbarn und Melinda ein Feuerwerk genießen.

Die Blog- und Kommentarrunde (und das DM schreiben auf Twitter) dauerte nach dem letzten Update so lange, dass ich dann nicht mehr zum Buch gegriffen, sondern erst einmal eine Stunde „Animal Crossing“ gespielt habe. Dann bin ich mit meinem aktuellen Hörbuch („Unmasking Miss Appleby“ von Emily Larkin) auf den Ohren in die Küche geflitzt und habe Gemüse geputzt und in die Pfanne geworfen. Während das garte, bin ich noch einmal kurz in mein Spiel gegangen, denn während des Augusts gibt es jeden Sonntagabend ab 19 Uhr ein Feuerwerk. Ich mag die auf dem Platz rumwuselnden Nachbarn so gern und finde es so niedlich wie sie das Feuerwerk beobachten und was sie dazu zu sagen haben.

Ein - etwas unordentlich auf dem Teller gelandetes - Omelett mit Kartoffel- und Paprikastückchen.

Dann ging es wieder kurz in die Küche, um die Eier zum Gemüse in die Pfanne zu geben und die zwanzig Minuten, die die Eier brauchten, bis sie gestockt waren, habe ich genutz, um die Kurzgeschichte „The Case of the Missing Treasure“ (aus dem Buch „Once Upon a Crime“) von Robin Stevens anzufangen – die werde ich gleich dann hoffentlich noch beenden können, obwohl ich wegen der gerade geöffneten Fenster eigentlich kein Licht anmachen mag. Zum Essen haben wir die erste Episode von „Bake Squad“ geschaut. Das ist eine Back-Serie auf Netflix, die von der Milk-Bar-Gründerin Christina Tosi moderiert wird. Die Sendung klang nett, weil in der Vorschau deutlich zu sehen war, dass die vier miteinander konkurrierenden „Dessertkünstler“ (die alle andere Schwerpunkte bei ihrem Handwerk haben) sich auch bei Bedarf gegenseitig helfen, um ihre Werke fertig zu bekommen. Freundschaftlichen Wettbewerb sehe ich deutlich lieber als „ernsthaften“ Wettbewerb, aber ich habe das Gefühl, dass diese Sendung ihren Ton noch nicht richtig gefunden hat. Oder um es anders auszudrücken: Ich fühle mich nicht so richtig dem Zielgruppenalter entsprechend. 😉

Da ich vermute, dass mindestens drei meiner Mitleserinnen schon das letzte Update für heute geschrieben haben, wird es von mir heute auch keins mehr geben. Ich werden den Rest des Tages mit Daisy und Hazel herausfinden, wer für den Diebstahl der verschwundenen Museumsstücke verantwortlich ist, und dann aufgrund der Lichtverhältnisse in unserem Wohnzimmer wieder zum eReader mit dem vierten „Ordinary Magic“-Band greifen.

Es war schön den Tag gemeinsam mit euch zu verbringen und ein bisschen darüber lesen zu können, womit ihr es euch heute schön gemacht habt. Ich hoffe, ihr habt euch heute gut erholt und habt morgen einen guten Start in die Woche! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Anette
Natira
Sayuri

33 Kommentare

  1. Guten Morgen! Ich bin heute auch wieder mit dabei – https://kiyaliest.wordpress.com/2021/08/15/lesesonntag-im-august/

    Bei uns wird es heute auch warm (aber deshalb gehen wir ja auch Eis essen), wenn auch nicht so heiß wie bei euch. Ich finde auch, dass wir bislang Glück hatten mit dem Sommerwetter. Im Büro haben wir eine große Fensterfront, die potentiell im Sommer sehr unangenehm wird, aber auch das war in diesem Jahr nicht so schlimm wie befürchtet.

    Viel Spaß mit deinen begonnenen Büchern 🙂

    • Konstanze

      Wie schön, Kiya, dass du dir heute Zeit für uns und einen entspannten Blogtag nehmen kannst! 🙂

      Dieser Sommer war bislang wirklich erträglich und für die kommende Woche sind wunderbar kühle Temperaturen angekündigt. Ich genieße das sehr! 😀

      Dankeschön! Ich habe gerade überraschend große Entscheidungsprobleme beim Lesen, also bin ich bei überraschend vielen Büchern gelandet, die Kurzgeschichten oder voneinander unabhängige Kapitel haben. *g*

      • Die Bücher kommen mir bekannt vor 🙂 „Once Upon A Crime“ wird hier bestimmt auch noch einziehen, allerdings habe ich zwei der Geschichten schon einzeln. In „StrangeWorlds“ habe ich das erste Drittel recht zügig gelesen, dann hat es mich ein bisschen verloren und ich muss den Faden erst wieder aufnehmen.

        • Konstanze

          Nun, es ist ja nicht mehr überraschend, dass wir ein paar Überschneidungen beim Lesen haben. *g* Ich hatte auch etwas überlegt, aber da vier neue Geschichten es mir wert sind und es noch etwas dauert bis die neue Reihe von Robin Stevens anfängt, hatte ich den Band dann doch vorbestellt. Bei „StrangeWorlds“ habe ich erst das erste Kapitel und die ersten Zeilen des zweiten gelesen – mal schauen, ob ich damit heute weitermache oder zu einem der anderen Bücher greife. Nach deiner Aussage dazu sollte ich mir vielleicht etwas mehr Zeit für das Buch am Stück nehmen, um eventuelle Schwächen schneller zu überlesen und dabei zu bleiben.

          • Ich weiß nicht, ob es Schwächen sind. An sich habe ich es beiseite gelegt, weil ich einfach immer mal das Buch wechseln muss, kennst du ja.

            Mir gefällt generell oft der Anfang bei Middle Grade-Büchern besonders gut und das Ende nur selten, weil am Anfang immer das besondere Setting vorgestellt wird und im weiteren Verlauf die typischen Plotstationen immer mehr in den Vordergrund treten, wodurch die Bücher meist generischer enden als anfangen. Aber das ist möglicherweise nur mein Problem ^^‘ Hier mochte ich zum Beispiel anfangs Jonathan sehr gern, aber seine besondere Art hielt sich irgendwie nicht lange. Aber vielleicht kommt sie noch wieder 🙂

          • Konstanze

            Aber wenn es dich nicht so sehr reizt das Buch wieder in die Hand zu nehmen, würde ich es schon als (wenn auch vielleicht leichte) Schwäche beschreiben. 😉

            Zu meiner eigenen Überraschung kann ich gerade sogar genau nachvollziehen, wie es dir sonst immer geht. Ich bleibe momentan (und hoffe ein bisschen, dass das nur eine kurze Phase ist) auch nicht lange bei einem Buch und wechsel ständig. *g*

            Ah, das ist spannend! Ich genieße dieses erste Kennenlernen auch sehr, mag es normalerweise aber auch, wenn so etwas wie „Alltag“ eintrifft, weil ich es spannend finde, wie die Autoren das darstellen und ob mich der Teil dann auch noch überzeugen kann. Was Jonathan angeht, so schmolle ich noch mit ihm, weil der das Vergrößerungsglas zerstört hat. Vielleicht hat er gute Gründe dafür, aber diesen Moment mochte ich nicht. 😉

    • Konstanze

      Sehr schön, Natira! Es wäre ja blöd gewesen, wenn du in der kommenden Woche in Lese-Sonntagsstimmung gewesen wärst und dann allein dagestanden hättest. *g*

      Auf Außenjalousien bin ich inzwischen überraschend neidisch – vor allem, weil unsere Nachbarinnen in den Etagen unter uns welche haben. Aber dank der denkmalgeschützten Fassade darf bei uns nicht mehr nachgerüstet werden … *seufz* Genieß den Tag im kühlen Wohnzimmer und wenn es zu kühl wird, kannst du dich ja auf dem Balkon etwas wärmen. *g*

      • Das ist wirklich blöd mit dem Denkmalschutz und den Restriktionen, seufz.

        Welches Brettspiel es geworden ist, werde ich sicherlich nachher im Update lesen!. Die Ccover Deiner Bücher sehen nett aus. 🙂
        Der hiesige Kreis hat seit Wochen stetig steigende Inzidenzwerte, aktuell liegen wir bei 36 (Kreis), im Wohnort gibt es derzeit 12 in Quarantäne, im Arbeitsort aktuell keinen, aber unser Einzugsgebiet bei Mitarbeitern und Mandanten ist doch sehr weit gestreut. Also achtsam bleiben …

        • Hah! Ich war einfach eine Minute zu früh für das Update, lach. Hörst sich nett an – Kaffee ist für mich ja immer eine gute Idee und ja, ich habe inzwischen auch Hunger, aber eher auf herzhaft 😀

          • Konstanze

            Solltest du uns irgendwann mal wieder besuchen, könntest du ja herausfinden, ob dir das Spiel zusagt. 😀

        • Konstanze

          Das ist es! Ich habe mir dafür fest vorgenommen beim nächsten Kontakt mit dem Vermieter noch einmal die Wärmedämmung des Daches anzusprechen. Das könnte schon etwas helfen, auch wenn ich das Gefühl habe, dass der Großteil der Wärme über die Fronten kommt.

          Bei uns wurde vor kurzem fröhlich von städtischer Seite gemeldet, dass es keine Beschränkungen mehr gibt und keine Woche später hieße es, dass das dann doch von kurzer Dauer war, weil die 35 schon wieder überschritten wurde, bis zur 50 waren es dann auch nur wenige Tage. Keinerlei Überraschung auf meiner Seite …

          Uff, 12 in Quarantäne sind nicht gerade wenig in deiner Ecke. Und ja, weiter achtsam bleiben!

          Oh, und es ist „Seize the Bean“ geworden, ein Spiel, das wir gerade erst neu haben! 😀

          • Fallen auch Fensterläden aus der Nachrüstung heraus? Das wäre sonst ja vielleicht eine Alternative zu moderneren Außenjalousien.

          • Konstanze

            Da unsere Fenster „umbaut“ sind, fürchte ich, dass Fensterläden schon aufgrund der baulichen Voraussetzung keine Alternative sind …

    • Konstanze

      Sehr schön, Anette! Ich wünsche dir einen entspannten Sonntag (und ein leckeres Essengehen)!

      Dieses Jahr geht es wirklich. Wir hatten jetzt auch nur vier heiße Tage und ab morgen wird es ja schon wieder kühler – so halte sogar ich Temperaturen über 30 Grad aus. 😉

      • Danke! Ich bin es gar nicht gewöhnt, mittags so viel zu essen, bin jetzt erst mal platt 😉
        Ja, ein paar kühlere Tage wären mir jetzt auch durchaus recht, es müsste nur nicht immer gleich auch so viel regnen…

        • Konstanze

          Das kenne ich – ich hoffe, du kannst dich jetzt einfach entspannen und musst heute nicht mehr so viel Energie aufwenden. Ich schau gleich mal, was du auf deinem Blog geschrieben hast. 🙂

          Etwas lästig war der Regen schon zwischendurch, aber grundsätzlich bin ich da schon sehr froh drum. In unserer Ecke haben die Böden noch lange nicht wieder genug Wasser aufgenommen, um die vergangenen trockenen Jahre auszugleichen, was sich inzwischen auch deutlich beim Angebot unseres Gemüsekisten-Anbieters bemerkbar macht.

          • Ja, ist bei uns ähnlich. Wir hatten im Saarland allerdings auch besonders viel Regen, glücklicherweise aber nicht so alles auf einmal wie in den Überflutungsgebieten. Aber der Natur sieht man an, dass das pure Erholung für sie ist. Wobei die Brombeeren im Wald dieses Jahr trotzdem echt mickrig sind.
            Hab noch einen schönen Leseabend!

          • Konstanze

            Ich bin sehr froh, dass wir nicht in einem Gebiet wohnen, dass von Überflutungen bedroht ist (um sicherzugehen habe ich mir Überflutungskarten angeschaut und wir haben da – trotz relativer Nähe zum Main – echt Glück). Die Bilder waren wirklich schrecklich und nach all den „Jahrhundertfluten“ der letzten Jahre wissen wir ja inzwischen alle wie lange es dauert, bis für die betroffenen Personen das Leben wieder einigermaßen normal weitergehen kann. 🙁

            Danke, den wünsche ich dir auch! Schön, dass du heute wieder dabei warst! 🙂

        • Ich hoffe, im September wird mir am Lesesonntag nicht so die Stimmung durch die Nachrichten vermiest wie dieses Mal. Und ich freue mich schon aufs Herbstlesen! Ich werde ziemlich sicher nicht zur Messe fahren (ist mir eh ein Rätsel, wie die stattfinden soll) und muss samstags nicht mehr ins Haus, da hoffe ich, viel Zeit zum Bloggen zu haben 🙂

          • Konstanze

            Nachdem du das Herbstlesen erwähnt hast, fällt mir auf wie wenig Zeit es bis dahin nur noch ist … Ich freu mich auch darauf und auf den Herbst und überhaupt ist es schön, dass der Sommer schon fast wieder vorbei ist. 🙂

    • Konstanze

      Oh, ich hatte noch gar nicht auf deinen Kommentar geantwortet, Sayuri! Entschuldige bitte! Ich drücke auf jeden Fall fest die Daumen, dass du ein paar deiner ehrgeizigen Ziele erreichen kannst! 🙂

      Es macht wirklich viel Spaß, wobei wir bei der ersten Runde ständig schauen mussten, was welches Symbol noch einmal bedeutete. Aber es ist lustig und bietet überraschend viele Möglichkeiten (und meine Mischung aus impulsive und groben Strategien scheint deutlich besser zu funktionieren als die gründlichere Vorausplanung meines Mannes *g*).

      Sooo viele Kickstarter sind es gar nicht … würde ich jetzt sagen … 😀 Aber wir machen das jetzt seit fünf Jahren und so langsam sammeln sich doch einige Spiele. Es ist aber auch die beste Quelle für ungewöhnliche Spiele, weil die Entwickler dort halt schauen können, was das Publikum interessiert und eben auch Investoren für Ideen finden, die auf dem Massenmarkt nicht so erfolgreich ausschauen. In diesem Jahr haben wir zum Beispiel erst zwei Spiele unterstützt, einmal die Erweiterung zu dem Hellboy-Brettspiel und dann gerade erst in dieser Woche „Flamecraft“ (ich bin schwach geworden, weil niedliche Drachen und das Versprechen auf ein „fluffiges“ Spiel einfach genau meinen Geschmack treffen). 😀

      • Nun, es wird wohl bei dem einen Ziel bleiben 😉 Aber das ist auch ok – ich hatte mir nur mehrere überlegt, falls es mir mit dem einen langweilig werden sollte.

        Durch Dich habe ich erstmals überhaupt von Kickstarter-Spielen gehört und konnte kürzlich bei einer neuen Bekannten direkt mit diesem Wissen punkten. Die hatten sich gerade ein neues Spiel (Gloomhaven) gekauft und es stand dort herum – da hatten wir gleich ein Gesprächsthema 😉

        Dein Tag klingt unheimlich vielseitig und Du hast wirklich viel gelesen – wie schön! Die Inselbewohner erwarten mich vermutlich auch noch – das steht heute als letztes auf meiner Liste 🙂
        Liebe Grüße und einen schönen Sonntagabend Euch!

        • Konstanze

          Hauptsache ist ja, dass du einen schönen und entspannten Sonntag verbringen konntest und danach klang es. 🙂

          Wenn nicht die Kollegen meines Mannes (vor allem derjenige, der vor der Pandemie immer die gemeinsamen Brettspieltage organisiert hatte) regelmäßig darüber gesprochen hätten, hätten wir Kickstarter auch nie für uns entdeckt. Lustig, dass du dich mit deiner neuen Bekannten über „Gloomhaven“ ausgetauscht hast. Ich hoffe, sie hat viel Spaß mit ihrem neuen Spiel. 😀

          Ich habe den gestrigen Tag auch sehr genossen und hätte gerade große Lust einfach den heutigen Tag auch noch mit Lesen zu verbringen – dummerweise stehen ein paar dringendere Sachen auf der To-do-Liste. *g*

  2. Hallo Konstanze!

    Ich wünsche dir einen schönen Lesesonntag, Muße zum Lesen der angefangenen Bücher und weiterhin eine einigermaßen kühle Wohnung!

    Das Spiel hört sich wirklich witzig an. Das muss ich mir mal genauer ansehen. 🙂

    Ich habe heute Morgen schon einige Seiten in „Unter Freunden“ lesen können.

    Liebe Grüße

    • Konstanze

      Vielen Dank, Tine! 🙂

      Bislang genieße ich meinen Lese-Sonntag sehr! Und die Wohnung geht auch noch, obwohl wir inzwischen den Ventilator laufen haben müssen, damit es nicht zu unangenehm wird.

      Das Spiel ist wirklich sehr nett und funktioniert auch gut für zwei Personen, was für uns ja auch immer wichtig ist und euch ebenso interessieren könnte. Ich muss gestehen, dass ich beim ersten Blick ins Regelbuch etwas überwältigt war, aber es ist wirklich nicht kompliziert und nach einer Runde, in der man hier und da noch etwas nachgucken muss, läuft es eigentlich von selbst. 🙂

      Schön, dass du auch mit einem Buch in den Tag starten konntest! Ich wünsche dir noch einen erholsamen Rest-Sonntag – bald geht es ja wieder mit der Schule los bei euch, nicht wahr?

    • Konstanze

      Danke, Natira! Auf den ersten Blick scheint es dem von Jamie Oliver sehr ähnlich zu sein, wobei dieser nach dem ersten „Anbacke“ die Muffins im Ofen fertig backt. Aber ich schau mir die Mengenverhältnisse mal genauer an, in der Hoffnung, dass diese etwas fluffiger werden, was beim Toasten dann für etwas mehr Knusprigkeit sorgen sollte. *g*

      Ja, Abwechslung gab es bei mir heute definitiv! 😀

      • Bei einer anderen youtuberin, bei der ich ab und an hereinschaue (Bigger Bolder Baking), habe ich ein Rezept gesehen, in welchem der Teig erst einmal 18 Stunden geht und später auch die Teiglinge nochmals, das soll für die Fluffigkeit sorgen…

        Ui, stimmt ja, Feuerwerk. Eigentlich habe ich keine Zeit mehr für eine Inselrunde *gähn*

        • Konstanze

          Ja, mehrere Gehzeiten sind schon normal, wobei 12 bis 18 Stunden bei Zimmertemperatur ungewöhnlich sind. Das Rezept klingt aber insgesamt sehr gut, ich glaube, das probiere ich in den nächsten Tagen mal aus. 🙂

          Und? Bist du noch auf deiner Insel gelandet? Oder hat die Bettschwere gesiegt? *g*

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