Schön war es gestern mit dem Herbstlesen, auch wenn ich erst wieder einen Rhythmus finden muss, damit das mit den regelmäßigen Updates, Blog- und Kommentarrunden und dem Lesen klappt. 🙂 Aber ich möchte schon einmal herzlichen Dank sagen, weil ihr gestern so eifrig beim Austausch dabei gewesen seid. Ich hoffe, ihr hattet viel Spaß!
Für mich gab es gestern ungefähr die Hälfte von „Herbst im Mumintal“ von Tove Jansson und das Buch mag ich heute zu Ende lesen (auch wenn es schade ist, dass ich danach keine neuen Mumin-Geschichten mehr zu entdecken habe), außerdem die erste von zehn Kurzgeschichten aus „Urban Allies“ (da mag ich heute auch wieder eine Geschichte lesen) und „Die Stadt und das Mädchen“ von Jiro Taniguchi habe ich auch noch zu beenden, nachdem ich den Titel gestern nur noch anlesen konnte. Aber jetzt widme ich mich erst einmal meinem Mann, der nun gern seine Geschenke auspacken würde. *g*
Diejenigen, die gestern einen Beitrag für das gesamte Wochenende veröffentlicht haben, habe ich schon am Ende dieses Posts verlinkt. Alle anderen Mitleser nehme ich in die Liste auf, wenn sie sich mit einem Kommentar inklusive Link zum Beitrag hier gemeldet haben. 🙂
Update 10:00 Uhr
Inzwischen hat mein Mann das Auspacken seiner Geschenke intensiv genossen (und steht nun etwas sprachlos vor der Schüssel mit Süßigkeiten, die sein bester Freund statt Füllmaterial ins Paket gepackt hat) und mit mir durchgeplant, welche seiner neuen DVDs er heute schauen könnte, während ich meine Nase im Buch stecken habe. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich heute den Tag mit der martialischen Geräuschkulisse eines japanischen Monsterfilms verbringe, ist also sehr, sehr hoch. *g* Außerdem habe ich den FeedReader geleert, die erste Internet- und Kommentarrunde gedreht, meine Twitter-Timeline von gestern Abend nachgelesen, die heutige Wäscherunde von der Maschine in den Trockner umgelagert und nun knurrt mein Magen. Also gibt es erst einmal Frühstück mit Buch und danach schaue ich mal, welche Tätigkeit mich am meisten reizen würde. 🙂
Eine Frage hätte ich allerdings noch: Da in Deutschland ja morgen Feiertag ist, sollen wir da auch einen „offiziellen“ Herbstlese-Tag einlegen?
Update 15:15 Uhr
Nach dem letzten Update gab es für mich erst einmal Frühstück und damit auch die zweite Geschichte aus „Urban Allies“. „Tailed“ wurde von Seanan McGuire und Kelley Armstrong geschrieben, wobei Seanan McGuire für die Geschichte auf Verity Price (und ihrer Cousine Sarah) aus ihrer InCryptid-Serie zurückgegriffen hat und Kelley Armstrong auf Elena Michaels aus ihrer Otherworld-Reihe. Wer mich (und meinen Blog) kennt, wird nicht überrascht sein, dass ich mich auf diese Geschichte besonders gefreut habe. Ich kenne zwar ein paar Kurzgeschichten von Seanan McGuire mit Verity Price, aber ich fand es spannend zu sehen, was bei dieser Autorin herauskommt, wenn sie mit jemand anderem zusammenarbeitet. Die Handlung beginnt mit Verity, die nach zwei Tagen auf einer Tiermesse (wo sie nach Personen suchte, die illegalerweise „übernatürliche“ Kreaturen verkaufen) nicht gerade in guter Stimmung ist. Elena hingegen ist auf einem Schulausflug mit ihren achtjährigen Zwillingen, wobei sie die Natur erkunden sollen. So ganz bin ich mir nicht sicher, wie Seanan McGuires Werwolf-Variante und die von Kelley Armstrong in eine Welt passen können, aber wenn ich davon mal absehe, fand ich die Geschichte wirklich unterhaltsam und amüsant ( und ja, ich bin wohl nicht ganz objektiv ;)). Vermutlich sollte ich mir die Romane von Kelley Armstrong auch mal anschauen … *oje*
Gegen Mittag hatte ich gerade erst zu „Herbst im Mumintal“ gegriffen, als unsere Nachbarin klingelte, um sich das am Freitagabend versprochene Stück Geburtstagskuchen abzuholen. Mit ihr haben wir noch etwas geschwatzt und nachdem sie gegangen war, wurde es auch schon Zeit meine heutige Wäscherunde zusammenzulegen und zu verstauen, während mein Mann „Godzilla“ (von 2014) in den DVD-Player warf. („Frankensteins Monster im Kampf gegen Ghidorah“ hätte ich vermutlich lustiger gefunden, aber den hebt er sich anscheinend noch auf.) So habe ich für die letzten Kapitel das friedlich-herbstliche Mumintal besucht, während ich mit dramatischer Musik, Geschrei und Schüssen beschallt wurde. 😉 Dazu gab es ein Stück Geburtstagskuchen (lecker, aber die Birnen dünste ich das nächste Mal wieder selber, statt welche aus der Dose zu verwenden) – und nun schwanke ich zwischen der nächsten Blog- und Kommentarrunde und dem Manga, den ich noch beenden will.
Update 20:30 Uhr
Ich habe mich dann für „Die Stadt und das Mädchen“ von Jiro Taniguchi entschieden – davon hatte ich gestern nur die ersten 60 Seiten gelesen. Da ich den Manga auf jeden Fall noch rezensieren will, schreibe ich hier nicht zu ausführlich darüber. Aber ich mag den reduzierten-realistischen Zeichenstil des Autors und seine ruhige Art eine Handlung zu erzählen. In diesem Manga geht es um den Extrem-Bergsteiger Shiga, der vor langer Zeit seinem (bei einem Bergsteigerunglück verstorbene) besten Freund versprochen hat, dass er sich um dessen Frau und Tochter kümmern würde. Nun ruft die Witwe an, weil ihre fast 15jährige Tochter Megumi verschwunden ist und sich die Polizei nicht so recht darum kümmern will. Also reist Shingo nach Tokio und macht sich auf die Suche nach dem Mädchen. Es dauert etwas bis die Geschichte Fahrt aufnimmt, meinem Mann war es gestern beim Anlesen etwas zu gemächlich, ich hingegen mag es wie sich die Handlung und die Figuren erst so nach und nach vor dem Leser entfalten. Gerade Shiga bleibt lange verschlossen, auch wenn man sich den einen oder anderen Hintergrund denken kann. Trotz der ruhigen Erzählweise und die Konzentration des Mangaka auf feine und kleine Details, ist es eine spannende Geschichte, bei der ich die immer wieder auftauchenden Bezüge zwischen dem Besteigen eines Berges und dem Umgang mit einer unvertrauten Stadt reizvoll fand.
Nach einer Kommentarrunde ging es dann für mich in die Küche zum Kochen und nachdem das Abendessen (die ersten Schweizer Käsemakkaroni in diesem Herbst) nun vertilgt ist, werfe ich noch einen Blick auf die anderen Blogs und sehe dann weiter. 🙂
Update 23:30 Uhr
Nach der Blog- und Kommentarrunde habe ich eigentlich nur noch ein paar Notizen für die Rezension zu „Die Stadt und das Mädchen“ gemacht und ein bisschen mit dem 3DS gespielt (ich gieße immer noch jeden Tag die Blumen in meinem Animal-Crossing-Dorf *g*). Groß aktiv werde ich heute definitiv nicht mehr, also fahre ich jetzt den Laptop runter und wandere dann wohl bald ins Bett. Es war wieder schön mit euch – bis morgen! 🙂
Heutige Mitleser:



